Archiv / Forum Liste 2
Tennisarm F O R U M

aktuelles Forum
Forum Archiv 1
Forum Archiv 3
Forum Archiv / Diverses

Sven Witmer, Solothurn-CH <switmergreenmail.ch>
Eintrag vom Montag, 9. Juni 2008, 11.07 Uhr

Ich, 44jährig habe vor einer Woche beim Fussball (ohne Feindeinwirkung oder Fehltritt) plötzlich einen heftigen Schmerz genau unter dem Fersenbein verspürt. Ab da Auftreten auf die Ferse unmöglich und ich habe mir einen Primaballerinagang auf den Zehenballen angewöhnt. Als Zahnarzt und damit Schmalspurmediziner denkt man bei sich selber lieber mal an Schlimmste und ich bin von einem Haarriss im Fersenbein ausgegangen. Spätestens nach Besuch Ihrer Seite bin ich von der Muskelverkürzung als Grundursache überzeugt. Seit Monaten habe ich regelmässig morgens gleich nach dem Aufwachen z.T. starke Muskelkrämpfe im Wadenmuskel, Woher kommt das? Auch einfach infolge Muskel/Sehnenverkürzung? Falsche Ernährung? jedenfalls fange ich heute mit Dehnen an und berichte gerne in ein paar Tagen über den Erfolg Sven
09.06.08, 13.33h Lieber Sven. Das mit dem Fussball vor einer Woche ist vermutlich etwas akutes temporäres welches in einigen Tagen zu Bessern beginnen sollte. Das mit dem seit Monaten am Morgen Krampf ist ein typisches Fersensporn-Symptom. Ein chronisch verkrampfter Muskel mit leichter Sehnenverkürzung als Folge hat es nicht gern wenn man ihn ruhigstellt und schont (nachts) da sich dabei der Krampf noch mehr fixiert und am Morgen erst warmgelaufen werden muss. Du bist also für jenen Fall genau richtig hier und wirst in 2 Wochen bereits die Symptome merklich im Griff haben. Kannst Dir ja ein Box etc. neben den Pult stellen und während Telefonaten etc. dort draufstehen für die Dehnung. Es hat nichts mit Ernährung zu tun, ist eine "Alterserscheinung" die so nach 35 beginnt aufzutreten wenn der Körper die konstanten Verkrampfungen nicht mehr so toleriert wie in jüngeren Jahren. Das kann auch die Hüfte, die Arme, Nacken, Rücken oder eben Fersen betreffen, je nach Schwachstellen und ev. auch Erbanlagen. Mit regelmässig Dehnen, mit abnehmenden Leidensdruck, Dehnen meist auch abnehmend, wirst Du's unter Kontrolle bringen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andreas, Dortmund <guitar.plusweb.de>
Eintrag vom Freitag, 6. Juni 2008, 11.38 Uhr

Hallo habe meinen Tennisarm seit ca. 4 Mon., habe dann nach 1 Spritze und Laserbehandlung die Behandlung beim Orthopäden abgebrochen, wiel ich mir eine monatelange Odyssee beim Arzt ersparen wollte. Meine Frage: Ich habe gelesen das der Tennisarm auch auf eine Übersäuerung zurückzuführen ist, kann hier eine Ernährung nach dem Basen/Säureausgleich unterstützend helfen?
06.06.08, 12.28h Lieber Andreas. Schön wär's. Ich nehme auch fast täglich etwas Base zu mir, aber eher um meiner Uebersäuerung durch Weisswein-Apero und Pasta entgegenzuwirken. Dem Tennisarm hilft das leider überhaupt nicht. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Ja von Laser habe ich auch noch nie einen Geheilten getroffen, ist einer von unzähligen falschen Ansätzen, aber auch diese Maschine muss irgendwie amortisiert werden. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Du wirst in wenigen Wochen ein neuer Mensch sein. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Claudia Pachmayr, Herrsching <claudiapachmayrt-online.de>
Eintrag vom Freitag, 6. Juni 2008, 00.19 Uhr

Hallo, ich bin 52 jahre alt und habe auf dem li Arm seit 2 Jahren probleme, rechts seit 3 Monaten, vermutlich vom Saxophonspielen Habe ihren Artikel gelesen und will jetzt mit dem Dehnen und Hängen beginnen, nachdem Kortisonspritzen nicht geholfen haben. Ich habe aber am re Handgelenk ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom. Darf ich die Übungen trotzdem machen oder verschlechtert sich damit das Karpaltunnelsyndrom? Vielen Dank für ihre Hilfe Schöne Grüße vom Ammersee, Claudia Pachmayr
06.06.08, 08.36h Liebe Claudia. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Notizen von Musiker-Kollegen. Ob es wirklich ein Karpaltunnel ist, da wäre ich mir nicht so sicher: Lies mal nach bei Syndromen. Das Stangehängen könnte mit dem Handgelenk helfen, insbesondere falls die Dehnübungen beim Handgelenk eine Verschlechterung ergeben würde. Damit die Dehnübung das Handgelenk abwechseln auch mal anders belastet probier auch mal die 2. Dehnungsart. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Claudia Pachmayr, Herrsching <claudiapachmayrt-online.de>
Email vom 07.06.08
LieberThomas, ganz herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Ich war echt verzweifelt, weil kein Arzt mir helfen konnte. Deine Internetseite habe ich von A-Z gelesen und habe jetzt angefangen zu dehnen. Dabei habe ich gemerkt daß mir die Handgelenke weh tun, aber du hast mir ja geschreiben wie ich weiterhin vorgehen muss. Ich mach das jetzt alles und kaufe mir auch schnellsmöglichst die Stange zum hängen und dann melde ich mich weider bei dir. Bin schon sehr glücklich weil ich schon Angst hatte ich müsse aufhören Saxophon zu spielen, was mir mit unserer Jazzband zusammen riesig Spass macht. Jetzt seh ich mit deiner Hilfe wieder Licht am Horizont. Tausend Dank für deine Mühe
09.06.08, 07.46h Liebe Claudia Du hast berechtigte Hoffnung. Jetzt einfach etwas Geduld und dranbleiben mit Hängen und ich höre wieder von Dir. Viele Grüsse von Thomas


Helmut Iserlohn <hsvreigmx.de>
Eintrag vom Donnerstag, 5. Juni 2008, 17.29 Uhr

Hi ich bin 40ig und das Problem Tennisarm habe ich ca. 5 Monate . Spritzen haben nicht geholfen jetzt versuche ich es mit Akupunktur habe jetzt die 4te Behandlung aber keine Besserung, soll ich jetzt damit weiter machen oder es lassen, oder wie oft muss man erstmal zur Akupunktur???
06.06.08, 08.33h Lieber Helmut. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Lies mal die Infos zur Akupunktur Akupunktur wird Dich leider beim Tennisarm nicht weiterbringen, eben weil der Tennisarm eine rein mechanische Muskelverkrampfung ist und die wird weder durch Tabletten noch durch Spritzen oder Akupunktur behoben sondern durch eine Dehnung. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Uwe Pelchen Münster <fam.pelchenweb.de>
Eintrag vom Mittwoch, 4. Juni 2008, 20.28 Uhr

Hallo, ich bin 47 habe im Winter leichte Probleme mit dem Tennisarm (erstmals) in der Halle gehabt und nun zu Saisonstart im Mai, aufeinmal richtige Schmerzen beim Spielen gehabt. Seit dieser Zeit also nun 4 Wochen mache ich die Gymnastik, es war schon einmal wieder besser, nach ca. 3 Wochen, wo ich auch direkt nach dem ersten starken Schmerzen, ausgesetzt hatte. Dann habe ich dreimal gespielt und es ist wieder schlechter geworden (leichter und stärkerer Schmerz). Ich mache weiterhin die Gymnastik, hänge auch am Reck (zwischen den Türpfosten montiert) und reibe noch mit Pferdesalbe den Ellbogen ein. Was kann ich noch tun, damit ich wieder "normal" schmerzfrei spielen kann ? Gruß Uwe
05.06.08, 09.33h Lieber Uwe. Die Pferdesalbe kannst Du leider vergessen. Es ist ein rein mechanischer Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung und die kann man (wie beim Wadenkrampf bekannt) nur rein mechanisch durch eine Gegendehnung beheben. Notizen von Tennis-Kollegen. Beginne mit der Dehnübungund mach auch das Hängen an der Stange weiter. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Mit 10 Minuten Einsatz in Dehnen und Hängen pro Tag bist Du in 1 Monat wieder ein neuer Mensch. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


beate, bensheim <beatehinkt-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 3. Juni 2008, 11.02 Uhr

hallo, ich bin 45 jahre und habe seit 5 monaten einen tennisarm, spritz, verbände, bestrahlung und schonung hat alles nix geholfen. erst als ich ihre seite im internet gefunden habe und gedehnt habe, bin ich schon fast schmerzfrei, danke
04.06.08, 10.55h Liebe Beate. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt schön weiter dranbleiben mit Dehnen! Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Benjamin, Berlin <benjaminthiemgmx.de>
Eintrag vom Mittwoch, 28. Mai 2008, 15.13 Uhr

Hallo ich bin Benjamin 22 Jahre alt und habe diese seite jetzt durch zufall gefunden. (hoffentlich hilfts) Also bei mir begann das Problem vor ca. 3-4 Jahren und zwar denke ich das ich zu schnell muskeln aufgebaut habe und meine sehnen nicht mehr mitgekommen sind. das problem trat bei mir beim latzug auf als ich etwa 70kg doch schon fast gerissen habe und ein stechen im ellenbogen gespürt habe den ich erst ignoriert habe und weitertrainierte. Irgendwann wurde es aber so schlimm das ich gar nichts mehr machen konnte (alle bewegungen über 90grad schmerzten) bin dann natürlich auch zum orthopäden habe zuerst bandagen bekommen hat nichts geholfen (nicht wirklich) später jetzt 2007 in etwa zum anderen orthopäden der mir erstmal tabletten verschrieben und als das auch nichts half zum Physiotherapeuten geschickt hat was im entdefeckt als erstes geholfen hatte (durch wirbel wiedereinrenken bewegungsübungen,also halt auch dehnen und einer vernünftigen diagnose) doch da war wieder das problem ich habe nicht viele sitzungen verschrieben bekommen und bei belastung war der schmerz wieder da ich werde jetzt da ich das problem immer noch habe mal das mit dem aushängen probieren und mir die dehnungsübungen dieser website mal näher anschauen bzw. die gesamte website genauer anschauen und dann auch mal meine erfahrungen hier kundtun.
29.05.08, 10.10h. Lieber Benjamin. Beim Training in jungen Jahren wird leider oft übertrieben, es soll ja schnelle Fortschritte, sprich Muskelmasse geben. Was Du hast, das sind vor allem Ueberbelastungen von Sehnen und Muskeln. Aber auch Verkrampfungen und Sehnenverkürzungen die dem Tennisarm nahe und auch verwandt sind. Hat mit der Dauerüberlastung im Kraftsport zu tun. Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Investiere mal 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange. Am Anfang vorsichtig oder reduziert hängen, heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Ich denke Du solltest vor allem das Hängen an der Stange ausüben, hat ja im Center genug zwischen den Gewichtstürmen zum immer wieder dranhängen. Das Hängen dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Die betroffenen Muskeln sind da dann automatisch auch darunter für Golf- und Tennisarm. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung die für Tennis- und für Golfarm - beide. Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um 30-50% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute von Deiner Gesundheit fordern, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Benjamin Berlin <benjaminthiemgmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 3. Juni 2008, 14.35 Uhr
So hallo Thomas ich hatte dir ja schon mal geschrieben und bin grad in der ersten woche des dehnens (habe mir eine stange gekauft). Ich kenn die symptome ja mitlerweile will mich nur noch mal vergewissen das es richtig ist. es ist so das ich meine arme wieder fast normal benutze und auch das dehnen hilft aber danach merke ich den trizeps den ganzen Tag. und was ich nochmal fragen wollte kennst du noch ein paar dehnübungen speziell für den trizeps (weil da die hauptbeschwerden liegen) und so wie ich es mitbekommen habe sind die meißten übungen für den unterarm.
04.06.08, 07.33h Lieber Benjamin. Das Wichtigste auch für den Trizeps ist ebenfalls das Hängen, die Dehnung wirkt dort auch. Weitere Uebungen speziell für den Trizeps in Bezug auf Dehnen müsstest Du Dir im Center bei den Profis mal erfragen. Oder sonst in einem medizinischen Trainingscenter oder bei einem Physiotherapeuten etc. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Roland <rolandjahn1gmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 20. Mai 2008, 17.53 Uhr

Hallo ich bin 43 Jahre jung und meine Ferse schmerzt zur Zeit täglich. Am Anfang habe ich gedacht, es ist ein Muskelkater im Fuss. Nach dem Sport und insbesondere nach langem Sitzen kann ich kaum noch richtig auftreten. Ich habe mir heute Sil Soft in einem Orthopädie Geschäft gekauft und nun im Internet gestöbert was man sonst noch so machen kann, wenn die Ferse schmerzt. Wie ich hier lesen kann, ist der Weg zum Arzt vielleicht gerade als Privat Patient wohl nur Geldschneiderei. Ich werde es mal mit dem Dehnen probieren. Hoffe auf Besserung. Melde mich nach 10 Tagen wieder, um über hoffentlich Heilung zu berichten.
21.05.08, 07.33h Lieber Roland. Ja ein Versuch mit der Dehnübung für Fersensporn wäre es jedenfalls wert. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Roland <rolandjahn1gmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 3. Juni 2008, 13.36 Uhr
Hallo Thomas, ich habe vor kurzem von meinem "Leiden" an der Ferse berichtet. Ich habe die Dehnungsübungen nun regelmäßig gemacht. Die Schmerzen waren weg und einige Tage später habe ich es wieder mit einer lockeren Sporteinheit gewagt. Entweder zu früh oder doch ein größerer Schaden, denn die Schmerzen kamen mit Strafe wieder. Schlimmer als je zuvor und jetzt???? Ich glaub ich brauch nen Arzt. Was meinst du?
04.06.08, 09.32h Lieber Roland. Das positive Resultat zeigt, dass Du mit jener Dehnung genau den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Näher ran kann Dich auch kein Arzt bringen, aber natürlich kannst Du Dir seine oder besser seine und noch eine andere Arzt-Meinung einholen. Ich befürchte aber die bringen Dich eher weiter weg von der Lösung und verschreiben Dir Schonen und Physiotherapie, ev. eine schädliche Kortisonspritze etc. Aber probieren geht über studieren, ganz wie Du möchtest. Es ist ja auch schon mal was wenn man später wissen sollte, was nichts hilft. Der Muskelkrampf mit damit verbundener leichter Sehnenverkürzung ist bei Dir über Jahre entstanden, das kann man leider nicht ruck-zuck beseitigen, da muss man täglich seine Minuten in die Dehnung investieren, mindestens mal ein paar Wochen. Bricht man ab oder dehnt nicht besonders intensiv vor, während und nach verkrampfenden (sportlichen) Aktivitäten ist ein Rückfall bzw. Verschlechterung absolut normal. Also schön geduldig weiterdehnen rate ich Dir. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Martin Dobler, München <martin.doblerofinity.com>
Eintrag vom Sonntag, 1. Juni 2008, 22.03 Uhr

Hallo, bin 44 Jahre alt und habe seit ca. 10 Monaten meinen Tennisarm. Nach zwei erfolglosen Therapieversuchen mit Spritzen und Stosswelle, bei einem bekannten Spezialisten in München suche ich jetzt nach einer neuen Behandlungsmethode. Die Dehntherapie hört sich sehr interessant an. Vielen Dank für die Information. Ich werde es gleich beginnen. Meine Frage: Mein Orthopäde hat eine kleine Verkalkung auf dem Ellenbogengelenk, welche ich selbst als weissen Fleck auf dem Ultraschall gesehen habe, als Ursache für meine Schmerzen ausgemacht. Ist mein Fall anderst als der "normale" Tennisarm? Viele Grüße, Martin, und vielen Dank für die viele Hilfe die ich hier sehe.
02.06.08, 10.33h Lieber Martin. Ja leider bringen Stosswellen selten was: Infos zu Stosswellen. Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. permanente Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen. Du bist im typischen Tennisarmalter, ich denke Dein Fall liegt sehr normal, Du wirst in wenigen Wochen ein neuer Mensch sein mit Dehnen und Hängen. Nur ein Behauptung aber ich habe doch einige Erfahrung: Du könntest 10 Leute ohne Symptome ab der Strasse zu einem Ultraschall oder auch MRI etc in die Diagnose senden. Vermutlich haben die meisten irgendwas ungewöhnliches sichtbares aber keine negativen Auswirkungen oder Symptome davon. Ich meine, wer sucht findet immer irgendwas, aber ist es die Ursache oder ist es normal und hat nie und wird nie ein Problem verursachen? Aerzte stehen unter Diagnosezwang, das schlimmste ist wenn sie nichts finden und daran sind wir Patienten schuld, wir wollen immer einen Namen für unser Problem, weil wir hoffen dadurch sei auch die Behandlung und damit die Heilung gesichert - grosser Irrtum. Also ich rate Dir diesen Fleck bzw. Verkalkung in Deiner Erinnerung zu löschen. Mit dem Tennisarm hat jedenfalls Kalk oder Ultraschallflecken überhaupt keinen Zusammenhang. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ingo Meu*rer, Bonn <imebrofreenet.de>
Eintrag vom Sonntag, 1. Juni 2008, 17.32 Uhr

Hallo, ich heiße Ingo, bin 46 Jahre und habe bereits seit fast 2 Jahren Probleme mit einer Epicondylitis (Tennisarm) am rechten Ellenbogen. Nun ist bei mir das Besondere, dass die Schmerzen auch auf den Bereich des Unterarms (äußere Unterarmbeuge) sowie den Bereich des äußeren Bizeps ausstrahlen. Ich betreibe Kraftsport und habe dann z.B. auch beim Latziehen (für den Rücken) oder bei den sog. Hammercurls (für die Bizeps) starke Probleme. Ist diese Ausstrahlung normal oder könnte dort noch eine weitere Verletzung ... quasi zusätzlich zur Epicondylitis bestehen? An meinem rechten Ellenbogengelenk wurde vor ca. 3 Monaten ein MRT durchgeführt. Dort konnte man im Unterarm-/Bizepsbereich keine Entzündung und auch sonst nichts auffälliges feststellen. Würde mich über Ihre Einschätzung sehr freuen - vielen Dank schon im voraus! Schöne Grüße, Ingo
02.06.08, 10.33h Lieber Ingo. Du hast wohl kaum grössere Schwachstellen, sonst wären diese und schlimmere Symtpome schon in den 20igern gekommen und nicht erst jetzt: Lies mal zu Fitness/Body etc.. Ich denke Du hast den typischen Tennisarm und weitere Muskeln und Sehnen (Bizeps) die unter der konstanten Ueberbelastung und zwenig Dehnen vor und nach dem Body leiden. Investiere mal 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange. Hat ja im Center genug Stangen zwischen den Gewichtstürmen zum immer wieder dranhängen. Das Hängen dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann und wird zur Problemlösung beitragen! Die betroffenen Muskeln sind da dann automatisch auch darunter für Tennisarm. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung. Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um einen Teil% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute fordern. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht kurzfristig erkämpftes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


kellner, neuss <llstw1freenet.de>
Eintrag vom Samstag, 31. Mai 2008, 22.21 Uhr

Hallo Doktor, bin 58 Jahre und seit 2 Tagen steht am rechten Arm ein Knochen raus und der Unterarm-Muskel ist verdickt. habe nur 5-7 mal Tennis gespielt und wundere mich, dass ich direkt so einen Tennisarm bekomme, obwohl ich als Sportlehrer Badminton usw. spiele. Was ist zu beachten? gruss Kellner und vielen Dank für die Antwort.
02.06.08, 10.33h Lieber Herr Keller. Das könnte gut es akutes und temporäres sein und nicht unbedingt ein Tennisarm. Wenns in ein paar Tagen nicht besser wird, ev. mal zum Allgemeinarzt gehen. Ein Tennisarm entwickelt sich normalerweise langsam über viele Wochen und Monate. Trotzdem probier auch mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Susanne Schwarz <susanschwarzgmx.de>
Eintrag vom Freitag, 30. Mai 2008, 10.54 Uhr

Guten Tag, ich glaube, der Text über die Dehnanweisung bei Hüftschmerzen ist unvollständig, und zwar gleich der 1. Satz. Man soll das Knie anziehen und dann was bitte machen, bevor man es zur Seite legt? Vielen Dank für eine genaue Anweisung und freundliche Grüße Susanne Schwarz
30.05.08, 11.53h Liebe Susanne. Danke für Deine Mitteilung. Ja das Wort Knie war am fehlend, bzw. am falschen Ort und unklar. Es ist nun korrigiert und heisst: Dehnung: Auf dem Rücken liegend, betroffenes Bein "anziehen", am Knie hochziehen und halten. Das Bein/Knie dann zur Seite des anderen Beines wegkippen, aber mit dem Rücken/Becken am Boden bleiben, also nicht mitgehen bis es im Beinmuskel stark "zieht". Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Jörg <Ducatihammeral.com>
Eintrag vom Donnerstag, 29. Mai 2008, 20.55 Uhr

Einen ganz lieben gruß vorweg...... ich finde es unglaublich das sich jemand die mühe macht anderen menschen tag für tag zu helfen und dafür noch nicht einmal etwas verlangt. ein wahrer christ... so, nun bin auch ich in deinem forum gelandet. stelle mich kurz vor. bin der jörg aus kempen - tennisarmalter (40) erreicht -grins- und werde vor schmerzen bald wahnsinnig. alles was hier im forum von den anderen beschrieben ist trifft auf mich zu und ich hatte einen op termin für den 12.06.08 den habe ich heute abgesagt ! bin erst vor 3 tagen auf deine seite gestoßen und habe sofort angefangen mit beiden übungen ... und ich habe wirklich das gefühl das es besser wird. ich habe viel mehr kraft in meiner rechten hand und weniger schmerz den tag über. allerdings beschäfftigt mich der morgen... ich habe seit den dehnungen das problem das ich morgens meinen rechten arm unter schmerzen in gang bringen muß. ist das normal ? ich werde auf jeden fall noch 4-6 wochen durchalten. eigenmotivation war noch nie mein problem - alter eishockeyprofi ... danke für alles....IN GOD WE TRUST
30.05.08, 09.33h Lieber Jörg. Danke für Deine Mitteilungen. Ja genau, in God we trust, alles andere wäre sowieso nur Illusion. Unsere Zukunft wird grandios. Deine irdische (Tennis-)Arm-Zukunft auch. Du wirst bald grössere Erfolge haben und in gut 1 Monat bist Du wieder der "alte". OP abgesagt ist super, sie kanns nicht bringen: Lies mal die Infos zur OP Auch weil es sich wiederholen könnte links/rechts und später Golferarme und man es mit dehnen schnell im Griff hat, es kanns ja nicht sein 4x zu operieren und die OP löst nicht die Ursache den Muskelkrampf sondern unterbindet nur das Symptom, die Schmerzweiterleitung: Infos zu mehrfache Tennisarme. Das morgens unter Schmerzen warmlaufen des Armes und oft auch nachts Schmerzen beim Drehen und Wenden im Bett ist absolut normal. Bei Ruhigstellen (nachts) fixiert und verstärkt sich der Muskelkrapf und muss so am Morgen wieder gelöst werden, das Dehnen kann das am Anfang etwas verstärken. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach weiter mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

P.S. Kostenlos helfen: Für das waren wir ursprünglich geschaffen worden. Jesus und die Jünger haben gratis geholfen und für den Lebensunterhalt normal gearbeitet und haben dies nicht nur vorgemacht sondern auch ausdrücklich in die Schriften gelegt. Nicht wichtig, aber interessant ist das Prinzip "Handel" (für nix gibt's nix) ziemlich sicher eine Verfehlung unseres Erzfeindes (grösster Looser aller Zeiten) gewesen nachzulesen bei: Hesekiel 28,16 Durch die Menge deines Handels fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine. ... 28,18 Durch die Menge deiner Sünden, in der Unredlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen, das hat dich verzehrt, ... ein Schrecken bist du geworden und bist dahin auf ewig!


Birgit, Berlin <birgit_davaryahoo.de>
Eintrag vom Mittwoch, 28. Mai 2008, 15.48 Uhr

Habe jetzt das zweite Mal sehr starke Schmerzen, wegen eines Fersensprorns. Der Arzt hat mir außer Ibuprofen Röntgen strahlung empfohlen, Termins sind aber nicht zu bekommen, die Dehnübung die empfohlen werden, wie lange und wie oft sollte man die machen? Bin 52 Jahre alt.
29.05.08, 07.33h Liebe Birgit. Ibuprofen belastet nur Magen, Niere und Geldbeutel. Röntgentiefenbestrahlung würde ich lassen, das verschreiben sie auch beim Tennisarm immer wenn sie ihre sinnlose Liste aller möglichen Therapien von A-Z durchgehen: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung. Mach mal die Dehnübung für Fersensporn und investiere 5-10 Minuten pro Tag darin. Langsam steigernd an Zug/Intensität beginnen und erst nach ein paar Tagen mehr wenns keinen Rückfall gibt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Gabriele Gen*tner, D-Alt*leiningen <infogentner-*gros.de>
Email vom Dienstag, 27. Mai 2008, 16.56 Uhr

Hallo, mit Interesse habe ich die Ausführungen und Anleitungen auf Deiner Website gelesen. Bedingt durch beruflich bedingten, jahrelangen Tastatur- und Maus-"Missbrauch" habe ich seit Wochen massivste Probleme im rechten Arm bzw. Ellenbogen. Da ich sowieso nicht "die" Arztgängerin bin und mir als Selbständige das Kranksein auch ehrlich gesagt aus mehreren Gründen nicht leisten kann habe ich es bisher nur mit Selbsttherapie (kalte Umschläge, Retterspitz-Umschläge, Franzbranntwein-Einreibungen, Voltaren-Salbenverbände etc.....) versucht....aber irgendwie wurde es immer schlimmer statt besser. So fing ich an das Internet nach möglicher "Hilfe" zu durchforsten und kam auf deine Seite. Gleich nachdem ich deine tolle Seite entdeckt hatte (dies war am vergangenen Freitag) habe ich mit den Dehnübungen begonnen und bin auch fleißig dabei. Zur Zeit verstärkt sich allerdings das Gefühl, dass mein Mittelfinger der rechten Hand kribbelt, also ich das Gefühl habe der Finger sei "eingeschlafen. Dies beunruhigt mich nun ein wenig und ich wollte von dir nur wissen ob dies ein "normaler" Verlauf ist bzw. was ich ggf. vielleicht falsch mache, bzw. was ich noch dagegeben unternehmen könnte. Herzlichen Dank für deine Antwort! Gruß Gabriele
28.05.08, 08.31h Liebe Gabriele. Ja das kann mal vorkommen wenn durch die Dehnung im Handgelenk die Zirkulation ev. temporär beeinträchtigt ist. Hält es aber länger an oder tauch es auf wenn Du gar nicht dehnst, dann solltest Du jene Dehnübung nicht mehr machen, da ein "einschlafen" nicht nur beeinträchtigte Blutzirkulation sondern auch Druck auf einen Nerv bedeuten könnte, was vermieden werden sollte. Probier auch mal die 2. Dehnungsart ev. ist die für Dich besser. Gehts auch nicht, bzw. so oder so wäre das Hängen an der Stange für Dich angesagt, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Zimi CH-9035Grub AR <stezimibluewin.ch>
Eintrag vom Dienstag, 27. Mai 2008, 21.48 Uhr

Bin 39 Jahre und habe seit Anfang Januar 2008 einen Tennisarm. Cortison-Spritze u. Manualtherapie haben nichts genütz...Hände weg vom Fastum-Gel, habe einen starkes Ekzem bekommen. Hänge seit vier Wochen so richtig ab! Dehne nach Anleitung so oft ich kann + Liegestütze. DANKE viel mals für den super Tip!!! Es Grüsst Dich freundlichst Zimi aus dem Appenzellerland
28.05.08, 08.31h Lieber Zime. Du hast alles richtig gemacht, bleib weiter dran mit Dehnen und Hängen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Ulrich Rojek, Bochum <ulrich.rojekweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 27. Mai 2008, 09.22 Uhr

Frage zum Fersensporn: Bin 56 und habe das Problem immer mal wieder. Aus einer völligen Beschwerdefreiheit heraus hat sich vor 8 Wochen beim Joggen plötzlich ein starker Schmerz unter der rechten Ferse entwickelt. Cortison: negativ, Ultraschall: negativ, Siliconeinlagen: leichte Besserung, Tanzen: macht alles zunichte! Da ich in 4 Wochen mit meinem Sohn wandern will und die verordnete Röntgentiefenbestrahlung vermeiden möchte, bitte ich um Ihre Stellungnahme. An der Achillessehne habe ich keine Schmerzen, nächtliche Waden- und Oberschenkelkrämpfe aber schon. Mit freundlichen Grüßen, U. Rojek
28.05.08, 08.33h Lieber Ulrich. Röntgentiefen würde ich lassen, das verschreiben sie auch beim Tennisarm immer wenn sie ihre sinnlose Liste aller möglichen Therapien von A-Z durchgehen: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung. Mach mal die Dehnübung für Fersensporn und investiere 5-10 Minuten pro Tag darin. Langsam steigernd an Zug/Intensität beginnen und erst nach ein paar Tagen mehr wenns keinen Rückfall gibt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Timo, Rudersberg <tiloskatehotmail.com>
Eintrag vom Montag, 26. Mai 2008, 18.25 Uhr

Hallo, ich bin 19 Jahre alt und hab seit etwa 3 Jahren immer wieder schmerzen beim Spielen. Es ist allerdings nicht so, dass es Tage danach auch noch schmerzt, wie hier oft beschrieben, sondern etwa 1, 2 Stunden danach ist der Schmerz wieder weg. Tortzdem wollte ich mal fragen, ob es hilfreich sein kann, die Dehnübungen zu machen, evtl auch während des Spiels in der Pause oder so, und auch täglich, auch wenn kein Schmerz vorhanden ist. Danke im Voraus Freundliche Grüße Timo
27.05.08, 07.33h Lieber Timo. Ja genau, vor, zwischendurch und danach mach die Dehnübung und diese Symptome werden verschwinden. Weiterhin alles Gute und viele Grüsse von Thomas


Sabine, Berlin <fhbensrftonline.net>
Eintrag vom Montag, 26. Mai 2008, 13.31 Uhr

Hallo, ich bin 42 Jahre und habe mich über 6 Wochen mit einem schmerzenden Fuß herrumgequält, jetzt doch mal zum Arzt getraut und nach Röntgen die Diagonse "Fersensporn" bekommen. Schmerzmedikamente nehme ich nur im alleräußersten Notfall und bevor ich mich damit vollpumpe, habe ich mich im Internet (wikipedia) schlau gemacht. Ein Glück auch, denn nach Absolvieren der Dehnübungen seit einer Woche bin ich fast schmerzfrei. Ich dehne, wo ich gerade Zeit habe und es sich anbietet. Es ist keine Zauberei, aber man kann es wirklich kaum glauben, dass es funktioniert. Ist mir auch egal, denn ich bin begeistert, dass ich kaum noch Schmerzen habe. Vielen Dank!!!!
26.05.08, 16.16h Liebe Sabine. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. In unserem Alter melden sich vermehrt verkrampfte Muskeln und werden von Aerzten meist als Gelenkproblem, Rheuma und was weiss ich fehl-diagnostiziert. Merk Dir das wenn Du mal woanders Schmerzen hast. Bei Problemen in Händen, Armen, Rücken, Nacken hilft das Hängen an der Stange. Bei Hüftproblemen Dehnübung für die Hüfte. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Dr. Philipp Grieb, München <phgrieb1.de>
Eintrag vom Samstag, 24. Mai 2008, 11.27 Uhr

Ich bin 59 Jahre alt und spiele seit ein paar Jahren wieder regelmäßig Tennis (zuletzt 3x/Woche), im Winter auch ca. 1x/Woche Squash. Vor etwa 6 Monaten bekam ich ein Problem beim Tennis: Ich hatte leichte Schmerzen in der Hand und war beim Tennisspiel behindert. Ich fürchtete schon lang dauernde, möglicherweise nie vollständig behebbare Probleme mit einem Tennisarm. Die Probleme blieben 2 Monate ohne Besserung. Meine Internet-Recherche führte auf diese Seite. Die "Theorie" mit dem Dehnen fand ich interessant und überzeugend simpel, zumindest gefiel sie mir besser als alle anderen Wege (Arzt, OP, ...). Das konnte ich ohne Aufwand mal versuchen. Ich fing mit einfachen Dehnübungen für die Hand und den Unterarm an: Dehnen und Strecken bei jeder Gelegenheit, wann immer ich daran dachte, im Auto an einer roten Ampel usw. Ich muss ergänzen, dass ich ein "Computer-Arbeiter" bin und täglich ca. 7 -10 Std. am PC sitze. Mein "Tennisarm" war vermutlich auch ein "Mausarm", ich denke, dass beide Aktivitäten die Ursache für meine Probleme waren. Mein Handproblem besserte sich nach einigen Wochen mit Dehnübungen und ist heute verschwunden. Ich spüre noch eine leichten Schmerz im Ellbogengelenk, da wo das "Mäuschen" sitzt (die empfindliche Stelle). Dieser Schmerz war parallel da, behinderte mich aber nie beim Tennis oder anderen Aktivitäten. Er war nur bei bestimmten Drückbewegungen zu spüren. Diesen kleinen "Defekt" will ich jetzt mit Hängen an einer Reckstange versuchen zu beseitigen und habe mir im Garten eine Stange montiert, bin sehr opimistisch. Ich bin überzeugt: Dehnübungen sind die richtige Therapie bei Tennisarm, Mausarm und ähnlichen Defekten. Vielen Dank für diesen kostenlosen Tipp und die so einfache Lösung meines Problems. Hätte nicht gedacht, dass mir das Internet den Besuch beim Arzt ersparen könnte - womit ich nicht sagen will, dass Eigentherapie immer der richtige Weg ist - aber Dehnübungen gegen Tennisarm und Mausarm - super! Herzliche Grüße, Philipp Grieb, München
24.05.08, 16.23h Lieber Philipp. Der Schmerzpunkt ist was noch am längsten bleiben wird, bis zu 1 Jahr, aber nur wenn man aktiv und gezielt reindrückt oder anschlägt, also nicht mehr als störenden Symptomschmerz, aber auch der gehört dann in 6-12 Monaten der Vergangenheit an. Das Hängen wird Dir so oder so gut tun, auch dem Rücken, Nacken und der Körperhaltung! Eine der besten, vielseitigsten, schmerzlosesten und erst noch schön passiven Uebungen die es gibt. Ja die Ursache war bei Dir das Alter (Abnützung, Dauerverkrampfung und die Maus), Tennis ist nur am Rande mitschuld. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Regine Havanna <vr.pelletgmx.net>
Eintrag vom Freitag, 23. Mai 2008, 21.06 Uhr

Vielen Dank für die interessanten Hinweise zum Tennisarm. Ich werde Ihre Methode gern versuchen, denn alle bisherigen Behandlungsweisen haben überhaupt nichts geholfen. Bin 45 Jahre alt, Tennis- und Golfspielerin und leide am "Tennisarm" seit ca 6 Wochen. Habe 2 Fragen: Ihrer Diagnos zufolge leide ich am Golfarm. Hat das nun wirklich etwas mit Golf zu tun oder haben Sie dem Problem nur zur Unterscheidung einen anderen Namen gegeben? Desweitern wüsste ich gern Ihre Meinung zu den "Tennisarm"-Binden, die man sich zum Spielen anlegt. Würden Sie dazuraten? Oder helfen sie dann doch nicht?! Vielen Dank, R.
26.05.08, 07.33h Liebe Regine. Tennis und Golf heisst nur Tennis=Ellenbogen aussen, Golf=Ellenbogen innen. Weil die Probleme in jenen Sportarten typischerweise autreten, aber ein Golfspiel kann auch einen Tennisarm holen und umgekehrt. Die meisten Tennisarm-Patienten haben noch nie Tennis gespielt, deshalb sagt man auch manchmal Mausarm (Computer), Maurerarm (Handwerker) etc. Die Binde bringt leider gar nichts, aussser, das sie einem dauernd daran erinnert, dass man "krank" ist, was man ja nicht ist, da es ja "nur" eine Muskelverkrampfung ist. Wenn Du Dich mit der Bandage besser und gehaltener fühlst, verwende sie, es wird nicht schaden, aber eben auch nicht helfen. Mit Dehnen wirst Du bald grosse Fortschritte machen. Notizen von Golf-Kollegen / Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Beginne mit der Dehnübung Golfarm. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Viviane Heim, Olten <paminatiscali.ch>
Eintrag vom Freitag, 23. Mai 2008, 05.54 Uhr

40, berufsmusikerin, 4-fache mutter. tennisarm seit 10 monaten. momentan so akut, dass schlaf kaum möglich. sind in diesem verrück-akkuten zustand dehn- und hängübungen empfehlenswert? Vi
26.05.08, 07.33h Liebe Vi. Ja, ohne die in diesem Zustand unangenehme Dehnung kommst Du da nicht raus. Aber keine Angst in ein paar Wochen bist Du ein neuer Mensch. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter Lorenz, Teltow <03328473071t-online.de>
Eintrag vom Donnerstag, 22. Mai 2008, 14.54 Uhr

Ich bin 40 Jahre und habe beidseitig das Problem schon 4 Jahre.Habe auch schon alles versucht mit Spritzen Stoßwelle usw.Habe mich vor vier Monaten am rechten Arm operieren lassen und habe das Gefühl das der Schmerz wieder kommt. War zwei Monate Schmerzfrei. Kann das sein oder ist das Einbildung?
22.05.08, 07.33h Lieber Peter. Leider bildest Du Dir das nicht ein. Eine OP löst nie das Problem, den Muskelkrampf, sondern nur die Schmerz-Weiterleitung. D.h. die Ursache bleibt und meldet sich wieder an der gleichen Stelle oder die Schmerz-Symptome verlagern sich armauf- oder abwärts. Jetzt bist Du aber am richtigen Ort gelandet und OP hin oder her, mit Dehnen wirst Du weiterkommen und bald ganz schmerzfrei bleiben. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation OP empfehle ich generell nicht: Lies mal die Infos zur OP. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Petra Scherer, Frankfurt am Main <psschereraol.com>
Eintrag vom Donnerstag, 22. Mai 2008, 07.29 Uhr

Ich bin 49 Jahre alt und leide seit 6 Monaten an einem hefitgen Patellaspitzensyndrom. Kann es sein, daß es sich beim Patellapsitzensyndrom ebenfalls um eine Verkrampfung der Sehne/Musekl handelt. Wenn ja, welche Dehnübungen könnten helfen. P. Scherer
22.05.08, 09.41h Liebe Petra. Habe Erfahrung mit fast allen Gelenken ausser mit Knie. Mit Patella, welche ja das Knie betreffen, habe ich bisher nur wenig. Sogenannte "Syndrom"-Diagnosen machen mich aber immer skeptisch und hellhörig, da ich sie bisher nur so kenne, dass sie gerne zur Hand genommen werden, wenn man nicht mehr weiterkommt und nicht wirklich weiss um was es geht: Lies mal nach bei Syndromen. Das hat auch damit zu tun, dass ein Arzt, nicht zuletzt vom Patient, unter Diagnosedruck steht. Der Patient ist oft schon mal "froh" wenn er einen Namen für sein Problem hat und kann es kaum ertragen wenn niemand weiss was es ist, ganz abgesehen von einer wirksamen Behandlung. Ev. könnte Dir ein Osteopath weiterhelfen: Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837 Und frag in einem seriösen medizinischen Trainingscenter einen Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor nach Dehnungen beim Knie/Patella. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging und ob ev. eine Dehnung die hilft gefunden hast. So oder so investiere mal 10 Minuten pro Tag während ca. 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich würde mir auch auf das Knie positive Auswirkungen erwarten und es wird wenns dem Knie dann doch nicht hilft, Dir an diversen anderen Stellen von grossem Nutzen sein! (Rücken, Schulter, Nacken, Becken, Körperhaltung etc.) Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Petra Scherer, Frankfurt am Main <psschereraol.com>
Email 24.05.08, 19.26h
Hallo Thomas, vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde versuchen, die richtigen Dehnübungen zu finden. Daß das Hängen an der Stange zur Problemlösung beitragen könnte, kann ich mir aufgrund Deiner Erläuterungen gut vorstellen. Sobald ich mich von der Arthroskopie erholt habe, werde ich damit beginnen. Ich hatte auch schon mal die Idee, mich an den Füßen aufzuhängen. Bisher hatte ich aber noch nicht den Mut, es zu probieren. Wals hälst Du davon? Ostheopatie habe ich bereits bei einem sehr guten Ostheopaten probiert, leider ohne Erfolg. Viele Grüße Petra
26.05.08, 07.31h Liebe Petra. Ja an den Füssen aufhängen ist etwas, was ich in Deiner Situation unbedingt mal ein paar Wochen probieren würde. Müsstest Du aber wohl täglich machen um zu sehen was es bringt und ev. in der Dauer langsam steigern wenn es keinen Rückfall gibt. Viel Erfolg und gute Besserung wünscht Dir Thomas


AAA, XXX <andreascbad.de>
Eintrag vom Mittwoch, 21. Mai 2008, 16.28 Uhr

Habe auch diese Übungen gemacht, mit dem Ergebnis, dass ich kaum noch laufen kann. Grund: Bei dieser Übung wird das gesamte Körpergewicht eingesetzt, was zu einer kurzzeitigen Überbelastung bzw. Überdehnung kommt. Dadurch reißen kleine Äderchen, Sehnen und Muskeln. Diese Absonderungen lagern sich widerum ein, so das es zu schmerzhaften Entzündungen kommt. Also nicht unbedingt empfehlenswert.
21.05.08, 17.55h Liebe(r) Andrea. (Deine Email-Adresse ist leider keine existierende). Welche Uebung meinst Du? Die Dehnübung für Fersensporn? Du solltest die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen und etwas konstruktiver und differenzierter rangehen, sonst wirst Du's ev. schwierig haben eine Lösung zu finden. Du entscheidest bei jeder Dehnung selbst und individuell wieviel Zug und Druck Du anwendest. Eine Dehnung sollte man nie zu weit über den Schmerzpunkt hinaus ausführen, lieber Dehnung länger halten. Zerren und Reisse wirkt nicht schneller. Generell gilt wenn man einen Rückfall hat, hat man übertrieben, dann setzt man 2-3 Tage damit aus und beginnt wieder mit reduzierter Kraftanwendung bei der Dehnung. Dass Aederchen etc. reissen und die Absonderugnen sich zu schmerzhaften Entzündungen entwickeln durch eine Dehnung ist nicht möglich, woher hast Du diese "Theorie"? Jeder Physiotherapeut, Krankengymnastiker, Fitness- und Trainingsberater kennt diese Dehnung und deren absolute Wirkung und Harmlosigkeit, erkundige Dich doch 'mal. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Carmen Yasa, Offenbach <carmenyasahotmail.com>
Eintrag vom Sonntag, 17. Mai 2008, 23.06 Uhr

Ich bin 42 Jahre alt, habe seit über einem Jahr rechts einen Tennisarm, links merke ich auch schon erste Anzeihen. Im Okt. 07 Kortisonspritze, die Schmerzen waren 6 Monate weg! Natürlich vorher Bandagen, Voltaren Gel und Tabletten, Softlaser Therapie, Tens Gerät etc. Ich mache seit über 2 Jahren regelmässig Yoga und Pilates, bin somit immer gedehnt, die Dehnübungen hatte ich auch von einem Orthodäden bekommen, bei mir nutzt das nichts, ganz ehrlich. Und ich bin wieder gewillt, mir eine 2.Kortisonspritze geben zu lassen, obwohl auch ich die Pigmentstörungen und den herausragenden Ellbogenknochen hatte, alles besser, als Schmerzen und dieses Dauer Ausgepowert sein, da Schmwerzen meine Karft und Energie rauben.
19.05.08, 07.33h Liebe Carmen. Du wärst ein typischer idealer Faller der mit Dehnen und Hängen permanent Erfolg haben würde. Du müsstest aber die Dehnung "richtig" machen und auch über Wochen täglich 10-15 Minuten darin investieren. Wenn Dich das vorerst nicht interessiert, wird Plan B folgen und Du bist nach weiteren Kortisonspritzen und sonstigen Behandlungen und ev. einer Operation in 1 Jahr wieder mit den alten oder schlimmeren Symptomen auf dieser Homepage, kanns ja auch nicht sein, nun es gibt schlimmeres aber ich wünsche es Dir nicht. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kortison mehr, es kann noch schlimmer kommen: Lies mal zu Kortison spritzen. 6 Monate Hilfe durch Kortison, das war ein Glücksfall und es wäre absolut zu erwarten das jede weitere Spritze nur noch ein Bruchteil so lang helfen würde (3-5 Wochen wären normaler) da es eine reine (sehr schädliche) Symptombehandlung ist und an der Ursache dem Krampf überhaupt nichts ändert im Gegenteil, in der Zwischenzeit kann sich der Muskel schön unbemerkt und schmerzfrei weiter chronisch verkrampfen. Tennisarm beidseitig kommt oft vor und es ist auch noch nicht zuende danach, es folgen Golfarm rechts und Golfarm links: Infos zu mehrfache Tennisarme. Sorry der Tennisarm ist ein rein mechanischer Krampf und der wird wie ein Wadenkrampf eben nur durch eine rein mechanische Dehnung behoben. Alle anderen Therapieansätze werden nur Deine Zeit verschwenden und die Lebensqualität weiter sinken lassen. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Carmen Yasa, Offenbach <carmenyasahotmail.com>
Email, 20.05.08, 15.30h
Hallo Thomas, dein Wort in Gottes Ohr! Denn auch ich muss tagtäglich an den Computer und bin kontunierlich an der "Maus", wie lange soll ich das denn aushalten? Schmerzen rauben Kraft und Energie, ich bin darüber hinaus auch noch alleinerziehende Mutter, chronisch müde und aggressiv bei Schmerzen. Ich denke nur, wenn man so lange Yoga macht wie ich (ist extreme Dehnung, auch der Arme), dann dürften die Schmerzen auch nicht wieder kommen, wenn es an der verkürzten Ellbogenmuskulatur liegt! Trotzdem, vielen Dank für die Tipps, ich schnacke heute nochmal mit einer Ärztin, die Dehnübungen mache ich auch und um ganz ehrlich zu sein, wenn der Schmerz etwas nachlässt, kann ich meinen Arm wieder bewegen, nur die Kaffeetasse haben, da denk ich, ich würde 10kg Gewicht zum Mund führen. Schönen Gruss Carmen Yasa


Carina <can*oragmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 17. Mai 2008, 23.06 Uhr

Hi, eine tolle Site hast du da, Kompliment! Ich finde es super, dass du anderen Menschen so gut hilfst!! Meine Frage ist nun, denkst du, die Dehnübungen könnten auch mir helfen? Seit fast 1 Jahr leide ich an einer Sehnenscheidenentzündung in beiden Unterarmen. Monatelang habe ich nichts (!) mehr gemacht, die komplette Schonhaltung eingenommen, lag nur auf der Couch. Dadurch sind natürlich die Muskeln zurück gegangen. Seit Monaten versuch ich nun schon, mit Eiweisstabletten etc. alles wieder aufzubauen,aber die Hände ermüden sehr schnell. Ein normales Leben ist nicht mehr möglich. Ich mache also leider gar nichts, weder beruflich noch privat. Selbst diese email zu schreiben bereitet mir Mühe. Die Probleme bestehen jetzt schon so lange, und ich verzweifle regelmäßig. Habe schon alles ausprobiert und bin erst Anfang 20... Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Viele Grüße Carina
19.05.08, 07.33h Liebe Carina. Hier ein paar Notizen von jungen Patienten. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Mach dann auch mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne zusätzlich zum Hängen mit der Dehnübung. Es braucht Zeit, nicht aufgeben, das Hängen einfach so machen wie's Dir geht und nur über Wochen langsam steigern. Du musst durch den Schmerz hindurch dehnen, das wir nicht ohne abgehen, das ist normal. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stephan Strunz, Marktoberdorf <stephan_strunzfreenet.de>
Eintrag vom Sonntag, 18. Mai 2008, 20.30 Uhr

Hallo, ich bin 18 und plage mich nun schon seit mehr als 6 Moanten mit Handgelenksproblemen herum. Seltsamerweise sind immer beide Handgelenke betroffen, was alles noch schwieriger macht. Hab glaub ich zu exzessiv (und verkrampft?) Gitarre gespielt. Anfangs Diagnose Sehnscheidenentz., dann Medikamente, 4 Wochen lang nonstop Verband und Voltaren und 20 mal Krankengymnastik. Schmerzen waren dann fast ganz weg, hab irgendwann wieder mit Gitarre angefangen, Schmerz war aber immer unterschwellig da, hab eher unbewusst damals dann auch gedehnt (das hat man in der KG "gelernt") dann wars meist ok. Vor nem Momant dann plötzlich wieder Schmerzen, Verschlimmerung nach exzessivem Dehnen, auch Nervenenden etc. War dann beim Osteopathen der meinte dass ich gar keine SSE hätte sondern dass alles aus dem Rücken käme. Der hat dann erst mal alles mobilisiert, es war dann recht gut wurde aber bald wieder schlimmer. Hab mir (schweineteure) Handgelenksbandagen verschreiben lassen, bin seitdem (also seit 2 Wochen) wieder nonstop eingehüllt, und es wird langsam besser. Ich befürchte nur dass ich mich in einer Art Teufelskreis befinde und die Schmerzen nach Beendigung der Ruhigstellung wieder entflammen. Der Golferarmtest ruft mehr oder weniger starkes Ziehen hervor. Kann des irgendwie gar nicht so recht einordnen. Ich habe angst dass wenn ich wieder mit Dehnen anfange, dass es wieder schlimmer wird (wie bei dem einen Mal exzessiv eben). Aber mein Problem ist find ich so vielschichtig (meist schmerzen nur die Handgelenke, dann der Unterarm und Ellebogen, Aufstüzen tut links auch weh)) dass ich echt verzweifelt bin. Ich weiß nicht ob Sie mir da einen Rat geben können, aber ich weiß nicht einmal was ich genau habe, hoffe nur das es keine chronische SSE ist. Ich würde so gerne wieder Gitarre spielen können. Liebe Grüße Stephan
19.05.08, 07.33h Liebe Carina. Hier ein paar Notizen von jungen Patienten und Notizen von Musiker-Kollegen. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Mach dann auch mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne zusätzlich zum Hängen mit der Dehnübung. Es braucht Zeit, nicht aufgeben, das Hängen einfach so machen wie's Dir geht und nur über Wochen langsam steigern. Du musst durch den Schmerz hindurch dehnen, das wir nicht ohne abgehen, das ist normal. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Chris, Kronberg <langbournefreeuk.com>
Eintrag vom Sonntag, 18. Mai 2008, 09.00 Uhr

Hallo Tomi leider helfen Dehnübungen bisher nicht. Was haelst du von der Therapie v Dr Zirngibl, Muenchen:Injektion von Homoeopathischen Stoffen aus Milchsaeure. Hast du Positive/ Negatives darueber gehoert? Chris [40 J]
19.05.08, 07.33h Lieber Chris. Sind Deine Symptome gem. der Diagnose eindeutig Tennis- oder Golfarm? Wenn ja dann geht nicht an Dehnen und Hängen vorbei. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Von anderen Injektionen (homeop. und Milchsäure) halte ich gar nichts beim Tennisarm weil dieser ein rein mechanische Verkrampfung ist die ebenso rein mechanisch behoben wird. (Das wäre wie ein Aspirin nehmen bei Wadenkrampf ...) Viel schaden würden solche Spritzen wohl nicht, ausser dass sie unnötigerweise die Knochenhaut ankratzen können und dadurch unangenehme Nebenwirkungen haben könnne. Sehr gut wäre nun für Dich unbedingt das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Investiere mal 10-15 Minuten total pro Tag über 3-4 Wochen. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Christiane Rahner <chrisrahnerfreeuk.com>
Eintrag vom Sonntag, 18. Mai 2008, 08.52 Uhr

Hallo, ob Sie mir helfen koennen? 50 J, sehr fit u jugendlich, aber nun seit 6 Jahren Epicondylitis, zuerst am rechten, nun auch am linken Arm [History of [therapie: Spritzen, Stosswellen, Dehnen]. Dehnen wie von Ihnen beschrieben half etwas mit den Symptomen; sobald ich den Arm jedoch richtig belaste [Computer, Tennis], fangen die Schmerzen wieder an. Als letzte Therapie sollte Blut in die Sehnen gespritzt werden [autologous bit injections] , damit sie selbst heilen: konnte jedoch nicht getan werden, da Sehnen an beiden Armen gerissen. Offizielle Diagnose: "severe tendinopathy with under surface tearing, extending through the lateral collateral ligaments. Superficial fibres that remain in continuity are of poor quality with numerous interstitial tears and neovascularisation". Am linken Arm auch "extensive tear involving extensor carpi radialis brevis component of the tendon with a tear extending through the lateral collateral ligament towards the joint. Joint fluid decompresses into the tendon". - Hilft bei solcher Diagnose noch das Haengen oder Dehnen? 2. Zusaetzlich habe ich Bursitis am Trochanter [Schleimbeutelentzundung, Oberschenkel]. Die von Ihnen vorgeschlagenen Hueftdehnungen kann ich nicht machen, da sehr schmerzhaft. Ich musste schon vor langem meine geliebte Yogasitzstellung aufgeben, die ja die Sehnen am Oberschenkel aehnlich belastet. Gibt es evtl. eine andere Dehnung, die Sie empfehlen koennten? Herzl Dank, ich finde es unglaublich, was Sie mit dieser Website machen. Vor 2-3 Jahren stiess ich z. 1. Mal auf Ihre Seite, [schrieb Ihnen damals auch kurz] - und bin ganz baff dass Sie immer noch weitermachen. [Leider habe ich pers. nun das Pech, dass bei mir die Uebungen nicht angeschlagen sind, aber das ist eine andere Sache]. Ihnen vielen Dank im voraus, Christiane
19.05.08, 07.33h Liebe Christina. Das Eigenblutspritzen würde ich nicht risikieren, hörte auch noch nie von jemandem dem es bei Tennisarm geholfen hätte. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts. Beginne auch wieder mit der Dehnübung. Sehr gut wäre besonders in Deinem Fall auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Es wird Dir mit der Hüfte helfen in Kombination mit der Dehnübung für die Hüfte. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Am Anfang musst Du vermutlich durch den Schmerz durch dehnen, aber langsam über Wochen steigern, nicht zerren und reissen, lieber Dehnung länger halten. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andi, Schwäbisch Hall <mWichert915aol.com>
Eintrag vom Samstag, 17. Mai 2008, 19.08 Uhr

hallo ich habe folgende frage und zwar: Ist es normal das mir direkt nach dem aushängen erstmal 10min die arme schmerzen (nicht extrem aber doch etwas) und es dann langsam besser wird. Während des aushängens besteht gar kein schmerz oder selten ein leichtes ziehen. im vorraus schon mal danke
19.05.08, 07.33h Lieber Andi. Ganz normales Phänomen. Der Schmerz entsteht weil sich jener Muskel wieder langsam "zurückverkrampfen" will und memory-mässig in die verkrampfte Stellung zurück will, aber nur langsam kann, was gut ist, aber eben schmerzt. Mach weiter, Du bist auf dem richtigen Weg. Nur nicht stark zerren und reissen, lieber Dehnung länger halten. Mach auch mal zur Abwechslung die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Ev. hat es bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


jörg, alt madlitz <ladida01gmx.de>
Eintrag vom Samstag, 17. Mai 2008, 12.44 Uhr

hallo, ich bin 47, biobauer, läufer und triathlet. seit 2 monaten habe ich schmerzen in beiden handgelenken. ein freund, kampfsportler machte mich auf diese seite aufmerksam. ist diese therapie auch für mein problem anwendbar? gibt es erfahrungsberichte?
19.05.08, 07.33h Liebe Jörg. Investiere mal 10 Minuten pro Tag in das Hängen an der Stange weil es auch diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung, ich denke es spricht eher nicht an, dann mach einfach das Hängen, davon verspreche ich mir was bei Dir. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Elke Dierlamm, 36399 Freiensteinau <Rolladen-Moellerweb.de>
Eintrag vom Mittwoch, 14. Mai 2008, 21.41 Uhr

Ich wollte mich nur bedanken. Habe im Dezember mit Dehnübungen angefangen, und bin seit März vollkommen schmerzfrei. Kann diese Methode nur wärmstens weiterempfehlen. mfg. Dierlamm
15.05.08, 15.54h Liebe Elke. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Nico, Leipzig <p.e.l.l.eweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 15. Mai 2008, 13.36

ich bin 22 jahre alt und habe das problem seit ca. 3 monaten. ich habe vermutlich einen golferarm(also auf der innenseite des ellenbogens), ich habe sehr viel kraftsport (bodybuilding) betrieben und denke das daher der golferarm gekommen ist. ich habe schon 2 kortisonspritzen bekommen, welche jedoch gar nicht helfen. nun meine frage, kann ich wieder fitness machen auch wenn ein schmerz da ist? ich lebe für diesen sport und es war schon sehr hart die letzten 2 monate nicht zu trainieren! ich habe mal ihre dehnmethoden versucht, jedoch keinen schmerz bei der dehnung bemerkt! mache ich etwas falsch? ich bedanke mich recht herzlich im voraus und verbleibe mit freundlichem gruß nico
15.05.08, 16.36h Lieber Nico. Mach keine Spritzen mehr! Lies mal zu Kortison spritzen. Hier ein paar Leidensgenossen: Lies mal zu Fitness/Body etc. Mach mal die Golfarm-Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Golfarm-Dehnübung. Machst Du auch die Golfarm-Dehnung oder ev. aus Versehen die Tennisarm-Dehnung? Ellenbogengelenk muss voll durchgestreckt sein, kein Winkel aufweisen, sonst wird die Dehnungswirkung aufgehoben! Es kommt aber oft vor, dass es bei der Dehnung nicht schmerzt und nicht mal gross zieht, was aber nicht heiss, dass die Dehnung nicht ihre gewünschte Wirkung haben wird. Nur Geduld. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Stangen zum Hängen hat es zwischen Gewichtstürmen im Center ja genug, überbrücke die Zeit zwischen Trainingsdurchgängen mit etwas Hängen. Du kannst sofort wieder mit etwas Training anfangen, aber reduziere doch das Gewicht um 30-50% (nur langsam über Wochen und Monate steigern, wenn es keine gröbere Rückfälle gibt) und mach lieber mehr Durchgänge, das ist Gelenk-, Muskel, Sehnenschonend und wird zur positiven Veränderung beitragen, sonst betreibst Du Raubbau an Deinem Körper, der früher oder später auch noch mit anderen unerwünschten Symptomen darauf aufmerksam machen kann, und Dich problemlos zwingen kann ganz aufzugeben, was eigentlich nicht nötig wäre. Muskelaufbau geschieht entgegen vieler Annahmen auch mit weniger Gewicht. Es baut sich zwar langsamer auf, aber man sagt auch, so lange man für den Aufbau hatte, wird es auch mind. halten wenn man das Training mal unterbricht oder abbricht. Also ein Aufbau in 3 Monaten wäre auch so schnell wieder weg, einer über Jahre eben nicht! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Volker Heiden*reich <Volker.Heiden*reichtelekom.de>
Email vom 15.05.08, 13.14 Uhr

Hallo. Als Betroffener habe ich Ihre Analysen und Therapievorschläge zum Tennisarm gelesen. Den Tennisarm habe ich seit über einem Jahr, zwischendurch auch mal abgeklungen, jedoch bei stärkerer Belastung vierteljährlich gleich wieder mit Beschwerden. Da alle Beschreibungen genau auch meinem Krankheitsbild entsprechen und alle physikalischen Anwendungen auch bei mir keinerlei Wirkungen zeigen praktiziere ich nun seit acht Wochen Ihre Dehnmethoden. Leider zeigen auch diese Dehnungen bisher keine Wirkung. Haben Sie von Betroffenen mit gleichen resistenten Beschwerden gehört und ggf. einen Vorschlag, damit umzugehen? Ich bedanke mich vorab für Ihr Engagement und würde mich freuen von Ihnen zu hören Viele Grüßen Volker Heidenreich
15.05.08, 16.46h Lieber Volker. Trainingsresistenz kommt beim Dehnen selten bis nie vor, es muss fast woanders liegen. Mal ein paar Sachen ändern wäre nun angebracht: Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Ebenfalls solltest Du jetzt unbedingt auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Könnte sein die Besserung steht kurz bevor. Unbedingt den Ellenbogen bei der Dehnung vollständig durchgestreckt, d.h. keinen Winkel machen sonst wird die Dehnungswirkung aufgehoben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Christiane, Bonn <clweb.de>
Eintrag vom Mittwoch, 14. Mai 2008, 21.41 Uhr

Hallo, folgende Frage: ich bin 40 und ich hatte vor 3 Jahren einen Riss aller Außenbänder des rechten Fußes. Seitdem habe ich ein totale Spannung unter der Fußsohle und kann auch eine Verkrampfung unter der Fußsohle ("im oberen rechten Viertel") mit den Fingern ertasten. Gibt es auch hierfür vielleicht Dehnübungen??? Ich vermute, dass es eine Verkrampfung der Muskulatur ist, ähnlich wie hier für Hüfte und Arme beschrieben. Vielen Dank, christiane
15.05.08, 16.49h Liebe Christiane. Ich denke mit Verkrampfung liegst Du nicht schlecht. Versuch mal die Dehnübung für Fersensporn, falls es nicht "zieht" bis Schmerzt, kannst Du sie vergessen. Dann musst Du selber eine suchen bis jener Muskel bei der Dehnung "zieht". Eine Dehnung nützt nur wenn sie passiv gemacht wird, d.h. jener Muskel selber darf während der Dehnung nicht betätigt/angespannt sein, das musst Du mit den Händen oder eben Hilfsmittel wie Treppe etc. machen. Wenn Du nicht weiterkommst frag in einem seriösen medizinischen Trainingscenter einen Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor etc. ob er eine Idee hat/Dir eine Dehnung zeigen kann. Sonst geh mal zu einem Osteopathen: Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837 Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ingo Wissendaner, Ammerbuch <iwmbaol.com>
Eintrag vom Mittwoch, 14. Mai 2008, 16.33 Uhr

Lieber Thomas, Inzwischen sind über 3 Wochen vergangen und noch immer dehne ich fleißig – diszipliniert und wie ich denke auch richtig. Das Resultat ist leider noch nicht gut. Sowohl Tennisarm (links) als auch Golfarm (rechts) machen mir noch sehr zu schaffen. Merkwürdig ist, dass der Schmerzverlauf starke Schwankungen aufweist. Einige Male dachte ich, dass das Schlimmste jetzt überwunden sei, doch über Nacht waren die Schmerzen wieder da, derzeit schlimmer als je zuvor. Relativ neu ist, dass ich zwar sehr leicht und nahezu schmerzfrei in die Dehnung/Spannung reinkomme, aber nicht mehr raus. Die „Entspannung“ tut höllisch weh (stark stechende Schmerzen) und verunsichert mich immer mehr. Am angenehmsten ist das Hängen an der Reckstange. Diese Übung tut gut, aber eine Verbesserung hat sich noch nicht eingestellt. Was empfiehlst Du mir? Danke vorab und liebe Grüße Ingo Wissendaner, 43 Jahre aus Ammerbuch.
15.05.08, 17.02h Lieber Ingo. Das Meiste was Du schreibst ist normal und höre ich öfters. Schwankungen des Schmerzniveaus, Schmerzen beim Lösen der Dehnung ist sehr normal, dass es ein paar Wochen dauert bis erste Erfolge sichtbar werden kommt häufig vor wenn das Problem schon länger besteht, was bei Dir im Prinzip nicht der Fall wäre (Memoryeffekt*), aber eben, jeder reagiert anders. *Ev. hat sich ein Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Könnte sein, Du hast in Deinem Alltag viele verkrampfende Aktivitäten eingebaut? Z.B. machst Du unbewusst eine feste Faust (unter dem Tisch) z.B. bei Gesprächen oder Telefonaten, nachts im Bett/Schlaf etc.? Ueberprüf Dich mal. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zu stark Zerren und Reissen, das könnte auch mal einen kleinen Rückfall produzieren und ev. hast Du hin und wieder das als zunehmende Schmerzen. Es wirkt nicht schneller wenn man mehr reisst, nicht zu weit über den Schmerzpunkt hinaus Dehnen, lieber Dehnung länger halten. Mach das Hängen unbedingt weiter. Ellenbogen bei Dehnungen voll durchgestreckt, es darf kein Winkel haben sonst wird die Wirkung der Dehnung praktisch aufgehoben! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Noch etwas Geduld, das kommt sicher bald besser. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Ingo Wissendaner, Ammerbuch <iwmbaol.com>
Eintrag vom Montag, 21. April 2008, 14.40 Uhr
Hallo! Seit nunmehr 5 Monate leide ich unter dem Tennisarm (links). Keine Behandlungsmethode hat bisher geholfen. Gestern habe ich nun mit dem Dehnen und "Hängen" begonnen. Kann es sein, dass die Schmerzen erst einmal schlimmer werden? Mich überzeugen die Informationen auf dieser Homepage, aber die etwas zunehmenden Schmerzen verunsichern mich. Danke für eine Antwort. Grüße Ingo aus Ammerbuch
22.04.08, 08.45h Lieber Ingo. Ja es kann schon mal einen kleinen Rückfall geben, aber der lässt auf zu starkes Reissen und Zerren, Dehnen zu weit über den Schmerzpunkt hinaus schliessen. Mehr Zerren etc. hilft nicht schneller, eben im Gegenteil, lieber die Dehnung nicht weit über den Schmerzpunkt und länger halten. 1 Minute nach dem Dehnen sollte das Schmerzniveau wieder auf altem Stand sein sonst wars zu extrem. Bei Rückfall einfach Dehnen etwas reduzieren bis wieder erholt. Diese Methode mit Hängen und Dehnen wird Dir den Durchbruch und Erfolg bringen. Beim Hängen falls zu stark einfach unten etwas aufstehen und mit Füssen ein Teil des Gewichtszuges abfangen und nur über Wochen langsam steigern, wenn keine negativen Reaktionen. Und einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Ingo Wissendaner, Ammerbuch <iwmbaol.com>
Email 22.04.08 11.03h
Hallo Thomas, es motiviert, wie Du mit Anfragen umgehst! In der Tat habe ich etwas zu sehr gedehnt und mich zu extrem "abgehängt" - in der Annahme, wenns weh tut, hilfst. Das war wohl falsch, denn seit Sonntag fängt nämlich auch mein Golfarm rechts wieder an zu schmerzen. Ich werde Deinen Rat befolgen, abgeschwächt weitermachen und Dich über den Verlauf in Kenntnis setzen. Vielen Dank! Was hälst Du eigentlich von Osteopathie? Liebe Grüße in die schöne Schweiz aus Ammerbuch Ingo Wissendaner
22.04.08, 11.08h Lieber Ingo. Das machst Du jetzt tiptop so, das wird Dir bald Resultate bringen. Osteopathie habe ich auch bei meinen medizinischen Links und ab und zu empfehle ich es jemandem bei dem ich feststelle, das Problem ist eindeutig nicht aus dem Ellenbogen und auch nicht so simpel wie in Muskelkrampf und/oder Sehnenverkürzung, sondern ev. aus mehreren Muskelgruppen oder Gelenken, verschobener Haltung etc. Da ist es bestimmt einen Versuch wert, auch die Orthomolekular-Medizin. Aber bei Tennis- und Golfarm ist das Dehnen das einzig wirksame, schnell, verfügbar, gratis und wenn man sich selber erfolgreich behandeln kann verliert die "Krankheit" (die ja gar keine ist) sofort seine bedrückenden und demprimierenden Anteile. D.h. nochmals im Klartext bei Tennis- und Golferarm empfehle ich Osteopathie nicht, sie bringt da nullkommagarnichts. Viele Grüsse von Thomas
Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837
Orthomolekular / Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm


Lea, Nürnberg <accountindex-w3bumfrageyahoo.de>
Eintrag vom Mittwoch, 14. Mai 2008, 12.08 Uhr

Hallo, diese Seite suchte ich bereits einmal wegen Tennisarmprobleme auf und fand sie super. Ich bin 49 Jahre. Meine Hauptprobleme sind aber: Steißbeinschmerzen und Fersensporn. Ersteres ließ nach einer äußerst schmerzhaften Cortison-Injenktion direkt am Steißbein nach. Leider ist nun knapp ein Jahr vergangen und die Schmerzen sind zurück - Sitzen fast unmöglich. Eigenartiger Weise kehren jetzt auch Fersenspornschmerzen zurück, die durch Weichbetteinlagen irgendwann verschwunden waren. WAS gibt es für Tipps bei Steißbeinschmerzen? Gibt es Zusammenhänge zwischen den zwei Schmerzarten? Parallel hatte ich damals auch noch sehr starke Verspannungen im Hals-Schulter-Bereich und starke Schmerzen in den IS-Gelenken. (Natürlich spielte eine gehörige Portion Psyche eine Rolle mit) Cranio-Sacral-Therapie, Dorntherapie, klassische Krankengymnastik, Eigenbluttherapie waren die Behandlungen, die wohl in Kombination halfen. Lieben Gruß und danke für diese Seite.
15.05.08, 17.08h Liebe Lea. Kortison gibt Dir zwar etwas Ruhe (oft zwar nur 3-4 Wochen) hat aber grosse Nebenwirkungen und Gefahren, das solltest Du nor nochmals machen wenn Du wirklich verzweifelt und am Ende bist: Lies mal zu Kortison spritzen. Ev. bist Du zZt wieder in einer Verkrampfenden Phase und mehr angespannt generell, kann auch von "innen" kommen. Das Eigenblut betrachte ich als eine im Risiko unverhältnismässige Hammerschlag-Methode bei den Symptomen bei denen sie bei Dir helfen sollten, beim Rest der beschriebenen Therapienen kann nicht viel passieren. Für Steissbein, Verspannungen im Hals-Schulter-Rücken-Beckenbereicht wäre nun das Beste das Hängen an der Stange weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ein echtes Wundermittel, es wird Dich begeistern, ist passiv ohne Anstrengung möglich, da erwarte ich grössere Verbesserungen bei Deinen Symptomen. Investiere mal 6-8 Wochen jeden Tag total 10+ Minuten, möglichst verteilt über den ganzen Tag. Wenn Du dann überhaupt nicht weiterkommst geh mal zu einem Osteopathen: Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837 . Dann wenn der nicht hilft zu einem Orthomolekular-Mediziner: Orthomolekular / Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm. Aber zuerst: Melde Dich doch in 4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Heinz Stü*nzi, Hombrechtikon <stuen*zigmx.net>
Email vom 14.05.08, 08.05h

Hallo Thomas, ich bin richtig froh, deine Homepage gefunden zu haben. Ich bin 48 und spiele intensiv Badminton. Zudem sitze ich täglich fast 8 Stunden am Computer. JA und es kam wie bei den meissten. Zuerst ein leichtes ziehen, dass dan aber nach dem spielen, beziehungsweise nach dem arbeiten immer stärker wurde. Der ganze Arm schmerzt zeitweise. Ich vermute dass es sich dabei um Ausstrahlung handelt. Die Diagnose spricht nicht klar an, da eben der ganze arm schmerzt. Eindeutig ist aber, dass ruhigstellen des Arms nichts bringt, im Gegenteil. Voltaren, Perskindol und Schmerzpflaster helfen nur ganz kurzfristig. So dass ich einschlafen kann. Jetzt bin ich aber sehr zuversichtlich, dass mir deine Dehungsübungen helfen. Habe eben erst angefangen und festgestellt, dass die Symtome jetzt nach dem schlafen stärker sind. Ich habe das Gefühl, fast dauernd die Dehnung aufrecht zuerhalten, damit die Schmerzen nicht wieder kehren. Ist das normal? Mir stellt sich noch eine Frage: Wann kann ich wieder spielen? Ich habe es letzte Woche versucht, nachdem ich das Gefühl hatte es wäre jetzt etwas besser. Das war aber gar nicht gut, die Sysmtome wurden durch den Test nur verstärkt. Es waren die Schläge, die stark schmerzten, nicht das halten des Rackets, sondern der Rückschlag, wenn der Shuttle getroffen wird. Wann macht es Sinn wieder mit trainieren zu beginnen? Gruss Heinz Heinz Stünzi
14.05.08, 10.00h Lieber Heinz. Du bist im typischen Tennisarm-Alter, insbesondere mit der Kombination von PC und Badm. Hier ein paar Badminton-Tennisar-Kollegen. Auch ohne eindeutige Symptome ist es klar, dass Du Tennisarm hast. Ruhigstellen und nachts wirds schlimmer, alles normal, auch die Verlagerung auf teilw ganzer Arm kommt häufig vor. Du wirst in ein paar Wochen ein neuer Mensch sein mit Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivationmit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Kannst also gleich wieder trainieren, aber so wie die Schmerzen sind, wartest Du vermutlich noch einige Tage bis es sich bessert. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter Herdan; Meschede <peter.herdanstabau.com>
Eintrag vom Samstag, 10. Mai 2008, 08.21 Uhr

bin 42 Jahre alt; männlich; Tennisspieler. Habe seit ca. 6 Wochen einen echten Tennisarm. Kleinste Gegenstände mit dem Arm aufzunehmen bereitet ziemliche Schmerzen. Nachdem ich ca. 1 Woche die Dehnübungen gemacht habe, ging es auch schon sehr viel besser mit dem Arm. Aber Tennis spielen bereitet immer noch große Schmerzen. Rückhand Slize oder Aufschlag Geht gar nicht. Sollte man besser auf die Schmerzen im Arm hören beim Tennis spielen und erst mal aufhören? Oder einfach immer weiter spielen?
15.05.08, 17.14h Lieber Peter. Du bist als Patient ein einfacher Fall denke ich. Du brauchst nur noch etwas mehr Gedult und Dehnen. Notizen von Tennis-Kollegen. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach weiter mit der Dehnübung. Willst Du noch schnellere Resultate und gleichzeitig dem Rücken etwas spürbar gutes tun dan wäre auch das Hängen an der Stange in Deinem Fall perfekt da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Du kannst sofort wieder spielen, wenn Du's aushälst: Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Christine, Hemmingen <christinenimrodweb.de>
Email vom 12.05.08, 20.58h

Hallo Thomas, nun sind ein paar Wochen vergangen und ich bin fast schmerzfrei!!! Der Tag nach der Spritze war die Hölle und ich hab trotzdem angefangen leicht zu dehnen... seitdem jeden Tag öfter dehnen und auch aushängen an der Stange und ich bin begeistert. Habe lediglich noch an der Innenseite am Ellbogen leichte Schmerzen, hoffe die krieg ich auch noch weg. Das mit den Spritzen ist schon der Hammer....an meinem Arm ist bis heute eine deutliche Dunkelfärbung der Haut sichtbar und eine richtige Delle im Ellbogen, wie wenn das Gewebe oder der Muskel verschwunden ist. Aber wenigstens keine Schmerzen mehr. Da ich im Verein Tennis spiele und schon viele eine Tennisarm hatten oder haben, werde ich nur noch von Spritzen abraten und deine Seite weiterempfehlen... Vielen Dank nochmals. Liebe Grüße Christine
13.05.08, 11.25h Liebe Christine. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ja die Delle und die Verfärbung, das siond 2 gefürchtete negative Auswirkungen des Kortison, muss sehr hochdosiert gewesen sein, normalerweise kommt das erst nach 3-6 Spritzen an die gleiche Stelle vor, Ich beschreibe das auch hier unter "Kortison". Die unschöne Delle ist durch Kortison aufgelöstes Fettgewebe entstanden, die Pigmentschäden sind auch typisch Kortison. Die Delle wird bleiben, die Pigmenteveränderung kann sich mit den Jahren wieder etwas verbessern. Der Schmerz auf der Innenseite könnte auf beginnenden Golfarm weisen, mach mal die Golfarm-Diagnose, wenn sie anspricht mach auch die Golfarm-Dehnübung, das Stangehängen übrigens behandelt den Golfarm gleichzeitig mit dem Tennisarm! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Logbuch Christine, Hemmingen <christinenimrodweb.de>
Eintrag vom Freitag, 25. April 2008, 11.31 Uhr
Hallo, bin heute zufällig auf diese Seite gestossen. Habe seit 3 Monaten eine Epicondylitis, alles probiert, nix genützt, gestern eine Kortisonspritze erhalten und ich habe heute nacht nicht 1 Minute geschlafen vor lauter Schmerzen. Auslöser muss die Spritze gewesen sein, kann meinen Arm kaum beugen oder strecken, es zieht im ganzen Arm vor allem in der Einstichstelle der Spritze...DAS kann doch nicht normal sein, oder? War schon immer gegen die Spritzerei und gestern habe ich in meiner Verzweiflung leider vor dem Entdecken eurer Seite mir die Spritze geben lassen. Was soll ich nun tun, trotz der Schmerzen dehnen oder erst mal ruhigstellen??? Vielen Dank und liebe Grüße Christine
25.04.08, 12.49h Liebe Christine. Kommt leider oft vor bei Spritzen, ich beschreibe das auch hier: Lies mal zu Kortison spritzen. Ich vermute die Knochenhaut wird durch (unvorsichtiges) Spritzen angekratzt und gereizt, das kann 2-3 Tage noch etwas unangenehm bleiben, aber normalerweise abnehmend. Schade, dass man so von den 14 Tagen positive Wirkung der Spritze noch weniger hat. Nachher ist sowieso wieder alles beim alten. Ich denke warte mal bis Montag, wenn's dann etwas verheilt ist, kannst Du sofort mit Dehnen anfangen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Denke nicht die Schmerzen sind ja weg, weil die Spritzenwirkung eben nur 2-3 Wochen maximum anhält, in der Zwischenzeit wird die Verkrampfung aber ohne Dehnen noch schlimmer und in 1 Monat wärst Du schlimmer dran als vor der Spritze! Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


TK
Eintrag vom Dienstag, 13. Mai 2008, 21.09 Uhr

Hi, ich bin jetzt 25 und habe das Tennisarmproblem seit etwa 3 Jahren :-( Bei mir wurde es durch zu vieles Schreiben von Hand (im Studium) und durchs Mausklicken ausgelöst. Also ich spiele gar kein Tennis. Etwa ein Jahr bekam ich Spritzen (alle 4 Monate etwa), dann war ich ein Jahr im Ausland (Japan) und bekam auch dort 2 mal die Kortison-Spritze. Als ich dann zurückkehrte lies mein Arzt den Arm nochmal röntgen und sah leichte Arthrose und eine Entzündung am Knochen. Er riet mir schnellmöglichst zu einer OP. Habe ich auch gemacht!!! Nie wieder!!! Sehr hässliche 7cm lange Narbe, die jetzt (10 Monate später) immer noch rot und dick ist. Und der Arm schmerzt weiterhin. Vor allem beim Schreiben von Hand, Maus benutze ich schon ewig mit links. Was mir auch sehr weh tut ist telefonieren, dass dauernde beugen schmerzt sehr. Danach muss ich ganz langsam strecken, sonst ist der Schmerz recht schlimm. Ich muss aber schreiben von hand in meinem Studium, daher kann ich den Arm nicht ruhigstellen. Ich hatte KG nach der OP, damit beugen und strecken wieder klappt. Doch nun wird der Schmerz wieder schlimmer, eigentlich wollte ich morgen zu einem anderen Arzt. Jetzt habe ich aber diese Seite hier gefunden und werde es ausprobieren mit dehnen.... Die Türstange werde ich mir auch kaufen, vielleicht hilft mir das gegen die Verspannungen im Nacken und in den Schultern... Die Schmerzen habe ich wirklich leid langsam. Hoffentlich helfen mir Ihre Tipps Liebe Grüße
15.05.08, 17.19h Du bist ein Glücksfall und wirst sicher bald geniale Fortschritte machen mit Dehnen und Hängen so wie Deine Beschreibun tönt. Die OP war leider völlig unnötig und eher kontraproduktiv, ausser für den Operierenden, aber vorwärts schauen, sich aufregen schaden nur Deinem Magen. Du bist leider in guter Gesellschaft: Lies mal die Infos zur OP. Eine 25jährige mit leichter Arthrose, wohl eher kaum, auf einen echten Arthrose-Befund musst Du Gott sei Dank wohl noch 30-40 Jahre warten. Entzündung am Knochen, eher vielleicht. Das Problem wäre ja jetzt behoben wenn die Diagnosen richtig gewesen wären. Mach nie mehr Kortison, gröbere Nebenwirkungen und Risiken so nach 2-3 Injektionen an die gleiche Stelle: Lies mal zu Kortison spritzen. Du wirst auch bald die Maus wieder rechts benützen können und alles wie früher machen, da bin ich sicher. Mach die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Petra Engelke Wuppertal <w.p.j.engelkehotmail.de>
Eintrag vom Montag, 12. Mai 2008, 21.51 Uhr

Hallo, ich bin 61 Jahre alt und habe seit ca. 2 Monate einen Tennisarm. Wenn ich die Dehnungen mache bekomme ich starke Schmerzen in den Schulter bzw. vom Nacken in den Schulter. Ist das OK? Grüße Petra Engelke
15.05.08, 17.36h Liebe Petra. Ist relativ ungewöhnlich, aber kein Anlass zur Sorge. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Nicht zu stark Zerren und Reissen beim Dehnen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung länger halten. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Es therapiert auch gleichzeitig die beschriebenen Schmerzen und Verkrampfungen in Schulter und Nacken, davon verspreche ich mir einiges. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Gon, Mittelrhein
Eintrag vom Montag, 12. Mai 2008, 21.51 Uhr

Verehrte Leidensgenossen, im Folgenden möchte ich meine Leidensgeschichte kurz zusammenfassen und 2 Meilensteine auf dem Weg zur deutlichen Besserung des Tennisarm-Schmerzes hervorheben. Die Voraussetzungen für diesen langwierigen Verlauf sind gegeben: 37 Jahre, vor und während sämtlicher Behandlungsversuche Extrembelastung durch uneingeschränktes Arbeiten am PC bzw. an der Maus. August 2005: Erstmals intensiver, anhaltender Schmerz im rechten Ellenbogen, ausgelöst durch eine schmerzvolle Trainingseinheit am Ruderergometer im Fitness-Club. Monat 01: Elektrotherapie (ohne Erfolg), erste Cortison-Spritze (Erfolg für 3 Monate) Monat 05: Zweite Cortison-Spritze (Erfolg für 1,5 Monate), Orthopäde droht mit OP als mögliche Weiterbehandlung. Nach 1,5 Monaten erstmal ratloses „Aussitzen“ des Tennisarms meinerseits. Monat 11: Herpes Zoster (Gürtelrose). Mag sein, dass dies auf den ersten Blick nicht hierhin gehört, allerdings schwächt Cortison, wie ich gelesen habe, das Immunsystem und kann (neben Stress, was bei mir stets ein Begleitfaktor ist) die verantwortlichen Zoster-Viren, die sich nach überstandenen Windpocken ins Rückenmark zurückziehen, reaktivieren. Insgesamt verläuft diese Infektion glimpflich, doch nach Abklingen muss ich mich mit einer 17monatigen mittelschweren Postzoster Neuralgie (d.h., der Zoster geht, der Nervenschmerz bleibt) auseinandersetzen. Der Orthopäde jedenfalls interessierte sich „brennend“ für diese „Begleiterscheinung“ und nimmt jede Einzelheit in die Akte auf. Monat 12: Dritte Cortison-Spritze (Erfolg für 3 Wochen). Die tägliche Arbeit an der Maus unter Extrembelastung führt mich abermals zum Orthopäden, der das Ende der Fahnenstange erreicht sieht und die OP als einzige Alternative der Weiterbehandlung anbietet - und keine weitere Spritze mehr anzuordnen gedenkt. Monat 16: Wechsel des Orthopäden, vierte Cortison-Spritze. Auch er macht mich auf die Folgen dieser Behandlung aufmerksam und rät mir von jeder weiteren Spritze ab. Zusätzlich: erstmals Manuelle Therapie. Bemerkenswert: die Spritze vertrage ich besser (andere Inhaltsstoffe senken den unmittelbaren Schmerz nach der Spritze von 4-5 auf 1-2 Tage). Erfolg: 2 Monate schmerzfrei. Monat 19: Fünfte Cortison-Spritze auf erhöhten Druck meinerseits, da beruflich der „Mausarm“ zu 100% einsatzbereit sein muss. Und das heisst: Nach wie vor Maus bedienen, teilweise mehrere Stunden ohne Pause, extrem lange Phasen ohne die Hand von der Maus zu nehmen, sogar bis der Unterarm verkrampft und nur mit Unterstützung der anderen Hand relativ erträglich wieder sachte in eine gestreckte Position gebracht werden kann - bei steter Arbeit unter Zeitdruck leider nicht anders möglich. „Weichmassieren“ des Unterarms und Dehnen wie in der Manuellen Therapie gelernt verhilft zur vorübergehenden Entspannung, wobei ich das Dehnen nicht wirklich ernst nehme, da ich nie einen Dehnungsbedarf im Arm verspürt habe, so wie beispielsweise in der Form als wenn man die Waden nach einem Bergaufstieg dehnt. Also dehne ich, wenn’s nicht mehr weiter geht. Und zwischendurch die Rotlichtlampe draufhalten. Monat 21: Statt einer sechsten Cortison-Spritze erhalte ich Termine für eine Akupunktur, die selbstverständlich die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier beginnt nun der erste Meilenstein auf dem Weg zur deutlichen Besserung. Nicht nur, dass die Akupunktur nach 6 Sitzungen erste Besserung verspüren lässt, sondern auch ein weiser Rat des Orthopäden die berufliche Belastung deutlich und nachhaltig reduziert: Der Arm soll zwecks Entspannung die Haltung in Richtung „Nullstellung“ vollziehen, was nur mit einem alternativen Eingabegerät funktionieren kann - statt Maus nun der Grafikstift!!!!!!!!!! Es sind einige Modelle auf dem Markt, ich selbst kann, ohne unbezahlte Werbung zu machen, das Modell des Marktführers empfehlen, das sich so nennt wie das schnellwachsende Gras in Südostasien. Dieser Grafikstift hat mich um die 100 EUR gekostet, Grafiktablett und Stiftspitze unterliegen allerdings der Abnutzung, sodass diese Teile irgendwann ausgetauscht werden müssen (allerdings bei intensivstem Gebrauch nach 7 Monaten noch funktionieren). Sinnvoll ist der Einsatz nicht nur bei Grafikprogrammen, die sehr mausintensiv genutzt werden, sondern auch bei den Standard-Office-Programmen wie z.B. Powerpoint und Excel. Die Maus habe ich aus dem Arbeitsalltag endgültig verbannt. Der Erfolg bis dahin: Nachhaltige Reduktion des Ruheschmerzes auf 0 und geringfügig auch des Belastungsschmerzes. Beim Thema Akupunktur scheiden sich bekanntlich die Geister. Ob diese Behandlung begleitend zum Wechsel des Eingabegerätes bzw. durch das damit verbundene schonendere Arbeiten oder gar begleitend zum möglicherweise schon einsetzenden Prozess des Ausbrennens zum Erfolg führt oder alleinverantwortlich die „spezielle“ Akupunkturmethodik des Orthopäden, kann ich nicht genau zuordnen. Jedenfalls ist bei mir eine deutliche Besserung während und noch einmal 10 Wochen nach der Akupunktur eingetreten. Zur „besonderen“ Methodik der Akupunktur: Nach 20 bis 25-minütigem „Aussitzen“ von um die 15 Nadeln endet die Behandlung mit einer 16. Nadel, die seitlich ins Kniegelenk geführt wird und bei beharrlichem Drücken und gleichzeitigem Drehen 30 Sekunden lang unter eigener Beuge-Streckbewegung des Tennisarmes zunächst üblen Schmerz an der Einstichstelle verursacht, danach aber den Schmerz im Tennisarm für eine Weile überlagern bzw. „vergessen“ lässt. Dieser Akupunkturpunkt nennt sich wohl POM oder so ähnlich. Unangenehmer Nebeneffekt der Akupunktur: der Schmerz der Postzoster Neuralgie kehrt in leichtem Ausmaß für etwa 5 Monate zurück ... Den anderen weisen Rat des Orthopäden, der des regelmäßigen Dehnens, befolge ich nur halbherzig, da ich doch keinen Dehnungsbedarf verspüre, allenfalls mein hypermobiles und äußerst empfindliches Handgelenk bis zur Schmerzgrenze damit strapaziere. Monat 26: Nach verordneter Extremst-Schonung (soweit beruflich möglich) im Anschluss an die Akupunkturphase sind nun Arm und Hand schwächlich, der Schmerz reduziert sich nicht weiter. Unbefriedigender Zustand. Verordnung von Querfriktion folgt, der Schmerz bleibt, der Arm gewinnt wieder deutlich an Kraft. Monat 27: Der zweite Meilenstein - Ich werde auf diese Internetseite aufmerksam!!!!!!!!!! Nach Durchstöbern der Erfahrungsberichte der User und der Ratschläge Herrn Bosshards habe ich die Notwendigkeit des Dehnens endgültig begriffen und befolge täglich die Übungen - Dehnen und Hängen, dazu behalte ich tägliches „Weichmassieren“ des Unterarms insbesondere nach einem anstrengenden (also nach fast jedem) Arbeitstag bei. Mittlerweile wird wohl auch der Prozess des „Ausbrennens“ endgültig begonnen haben. Der Schub der Schmerzreduzierung bei leichter Belastung um ein deutliches Maß hat mich überzeugt. Monat 31: Das ist heute. Der Ruheschmerz bleibt weiterhin verschwunden, auch alltägliche Bewegungen wie leichteres Heben, Drücken, Stützen, Ziehen verlaufen schmerzfrei. Wenn es allerdings in alltägliche Arbeit ausartet, kehrt der Schmerz noch zurück …. Aber ich bin geduldig geworden. Fazit: Zwei Meilensteine in der Behandlung haben zu einer deutlichen Schmerzreduktion beigetragen: 1. Wechsel von Maus auf Grafikstift parallel zur „besonderen“ Akupunkturmethode. 2. Intensives Dehnen, Hängen und begleitendes „Weichmassieren“ des Unterarmes. Vielen herzlichen Dank, Herr Bosshard, für Ihr Engagement diese Seite zu führen bzw. für die Bündelung der erfolgreichsten Maßnahmen zu einer Generallösung dieses schmerzhaften Problemes. Und ich hoffe, mit der doch ausführlich gewordenen Historie dazu beitragen zu können, dass auch solche Patienten, die von der Arbeit an der Maus nicht lassen können - weil sie damit ihr Brot verdienen - ihren Beruf während des Leidensprozesses nahezu uneingeschränkt weiter ausüben können, dank des Grafikstiftes. Eine abschließende Frage hätte ich aber: Zahlt sich meine Geduld noch aus oder muss ich davon ausgehen, dass der Schmerz nicht wieder auf 0 zurückgeht?
15.05.08, 17.29h Lieber Gon. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Der Schmerz kann und sollte wieder auf 0 zurück! Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms" Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Astrid, Korneuburg <astridpiltzkabsi.at>
Eintrag vom Montag, 12. Mai 2008, 10.13 Uhr

hallo! ich bin 51 und tennis-fan! nachdem ich seit 2 wochen immer wieder schmerzen an den außenseiten der oberschenkeln hatt, habe ich einfach mal nach "tennis+hüftschmerzen" gegoogelt. und dann kam ich auf diese seite. nun mache ich seit ein paar tagen die beschriebenen dehnungsübungen für hüfte und tennis-ellbogen und bin total begeistert! die schmerzen sind nahezu völlig weg - ein bißchen zieht es noch, aber es tut einfach nicht mehr weh! ein großes DANKESCHÖN an dieser stelle!!!! wenn ich bedenke, dass ich eigentlich schon zum arzt/röntgen wollte, glaube ich, dass ich mir da so einiges erspart habe. ich mach die übungen ein paarmal täglich und natürlich vor jedem spiel! beste grüße astrid
15.05.08, 17.36h Liebe Astrid. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Und Dehnübung für Fersensporn sowie bei Rückenproblemen etc. das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Elke, Soest <canadiangirlclauw.de>
Eintrag vom Freitag, 9. Mai 2008, 18.35 Uhr

Hallo Thomas,ich habe vor einiger Zeit geschrieben und habe auch eine Antwort erhalten. Vielen Dank nochmal. Meinem operierten Tennisellenbogen geht es besser. Ich kann beugen und strecken. Hatte jedoch durch die vielen Übungen plötzlich eine Sehnenscheidenentzündung. Das hieß nun wieder ruhen. Der Arm ist mittlerweile wieder belastbar, aber es fehlt ihm irgendwie an Stärke. Das mit an der Stange hängen kommt nicht so gut. Hast du evtl. noch andere Tips? Ich bekomme auch noch Krankengymnastik. Ach ja, die äuseren Nerven müssen bei der OP beschädigt worden sein, weil die Haut an einer Stelle sehr empfindlich reagiert. Liebe Grüße Elke
15.05.08, 17.36h Liebe Elke. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Mach auch die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Aber ev. noch etwas warten bis Du mehr verträgst und nur ganz langsam aufbauend damit beginnen. Beim Hängen mit den Füssen unten aufstehen und Gewicht abfangen so könntest Du schon jetzt ganz minim Dehnen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Logbuch Elke
Elke, Soest <canadiangirlclauw.de>
Eintrag vom Sonntag, 13. April 2008, 14.13 Uhr
Ich habe folgendes Problem: Ich bin 46 Jahre alt und wurde am 19.03. am rechten Tennisarm operiert( 10 Stiche). Ich trug 1 Woche eine Gipsschiene, nach 12 Tagen Fäden gezogen, ich war 3x zur Krankengymnastik. Den Arm bekomme ich nur auf 90° geknickt und ich habe ab und zu stechende Schmerzen im OP-Bereich. Die Krankengymnastin sagt, das wäre OK, das braucht seine Zeit. Der Arzt will, daß ich den Arm bis Donnerstag auf 110° bekomme. Was soll ich machen. Elke
15.04.08, 08.55h Liebe Elke. Lies mal die Infos zur OP Es tut mir echt weh folgendes zu sagen: Erstmal die OP und die 10 Stiche wären wirklich nicht nötig gewesen, aber was bringts, jetzt gilt vorwärtsschauen und das Beste daraus machen. Also in dieser akuten Phase solltest Du sicherheitshalber mal machen was die Fachpersonen sagen. Wenn dann in wenigen Wochen alles verheilt ist, aber sowohl die Beweglichkeit noch nicht voll da und ev. auch der Symptomschmerz noch da kannst Du vorsichtig über Wochen langsam steigernd mit der Dehnübung und Hängen an der Stange anfangen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir erging. Einen Tennsiarm kann man mit nichts so beschädigen, auch nicht mit einer unnötigen OP, dass er nicht durch Dehnen wieder geheilt werden könnte. Kopf hoch und gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ulli Beutel , Chemnitz <hexenberg2205yahoo.de>
Eintrag vom Freitag, 9. Mai 2008, 16.48 Uhr

Hallo, ich arbeite nebenbei als Sportmasseur und habe während des massierens schon Schmerzen im Handgelenk. In Ruhe sind die Schmerzen meist weg, es fühlt sich dann an wie Muskelkater. Im linken Arm verspüre ich aber jetzt einen Dauerschmerz an der Innenseite des Ellenbogens bei Belastung, vor allen wenn ich etwas schweres hebe. Ich bin 42 Jahre alt. Tschüß und Danke für die Hilfe
15.05.08, 17.36h Lieber Ulli. Du hast wohl einen Golfarm, wäre typisch mit 42 und Deinem verkrampfenden Beruf. Mach mal die Diagnose Golfarm, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung Golfarm. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Das Hängen könnte auch Deinem Handgelenk helfen, da würde ich mir etwas erwarten. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Jutta Appelmann, Mauchenheim <jutta-appelmannfreent.de>
Eintrag vom Mittwoch, 7. Mai 2008, 18.56 Uhr

Hallo, ich bin knapp 44 Jahre alt und eigentlich regelmäßige Freizeitsportlerin, speziell Walking und Nordic-Walking. Seit ca. 6 Monaten leide ich unter ziehenden brennenden Schmerzen im linken Bein, bzw. Oberschenkelaußenseite, die mir bis in Schienbein und Fuß ausstraheln. Manchmal spür ich's auch im LWS-Bereich. MRT ergab einen Mini-Mini-Mini-Bandscheibenvorfall, der nach Angabe des Arztes nicht für die Beschwerden verantwortlich sein kann; Röntgen der Hüfte war bds. unauffällig.-über 20 Sitzungen KG ( Cranio etc. ) bisher leider erfolglos. Am schlimmsten sind die Schmerzen in Seitenlage, sowohl auf der kranken als auch auf der anderen Seite und beim Treppensteigen! Langsam werde ich etwas ungeduldig, weil ich auch meinen gewohnten Sport nicht mehr ordentlich ausführen kann. Könnte es eine Schleimbeutelentzündung der Hüfte sein ? Sollte ich die Dehnübungen versuchen ? Die Physiotherapeutin meinte, es wären wohl muskuläre Verklebungen... ? MfG J. Appelmann
08.05.08, 07.45h Liebe Jutta. Wenn die Physio schon 'mal auf etwas Muskuläres schliesst, wäre ein Versuch mit der Dehnung angebracht. Investiere mal ca. 7-10 Minuten pro Tag und ca. 3-4 Wochen mit der Dehnübung für die Hüfte, danach wird es klar sein was es brachte und ob es die richtige Therapie war. Schaden kann es kaum, so oder so. Wenn Du aber einen gröberen Rückfall bekommst nach 2-3 Tagen, musst Du ev. aussetzen oder weniger stark Dehnen, wird aber eher nicht passieren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Gorden, Hilden <Snailking8yahoo.de>
Eintrag vom Dienstag, 6. Mai 2008, 14.11 Uhr

Hallo Zusammen, ich bin 41 Jahre alt und hatte seit über einem Jahr Probleme mit meinem Tennisarm. Sämtliche typischen Behandlungsmethoden haben nicht geholfen. Selbst das hier propagierte Dehnen war ohne Erfolg. Die Schmerzen wurden so unerträglich, daß die Handgriffe des täglichen Lebens zur Qual wurden. An Sport (Fitnesstraining, Volleyball) war überhaupt nicht zu denken. Kurzum, das einzig Wahre ist die Operations-Methode von Dr. Bergmann. http://www.tennisarm.de/ Direkt nach dem Eingriff war der Hauptschmerz weg. Und nach mittlerweile drei Monaten ist nur noch minimaler Dehnungsschmerz vorhanden (das kommt noch von dem in Mitleidenschaft gezogenen Gewebe verursacht durch den Tennisarm). Ich kann wieder wie gewohnt meinem Sport nachgehen und vor allem den Leuten wieder die Hand geben. Also nicht lange mit der konventionellen Behandlung abgeben, sondern direkt den 1-minüten Eingriff vornehmen lassen und danach direkt an Lebensqualität gewinnen. Arbeitsfähig war ich im Übrigen sofort. Mit Hilfe einer sog. Vertikalmaus war das kein Problem. Viele Grüße, Gorden
06.05.08, 15.31h Lieber Gorden. Vielen Dank für das OP-Feedback. Sehr gut wie das funktioniert hat. Ich werde das bei den OP-Bemerkungen so eintragen. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
P.S. Sollte sich trotzdem in den nächsten, normalerweise 2-6 Jahren, der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht leider) unternimm schneller 'was (dehnen oder operieren), da die OP den Muskelkrampf nicht behebt sondern nur die Schmerzweiterleitung unterbindet, kommt es hin und wieder vor, dass sich das Problem verlagert (zur Hand oder Schulter), bei Dir hoffentlich nicht, aber es ist gut zu wissen.


Michael, Warburg <kolibriigmx.net>
Eintrag vom Dienstag, 6. Mai 2008, 11.40 Uhr

Hallo, ich bin 43 und Ultraläufer. Seit Montag (2 Tagen) habe ich die typischen Beschwerden des Fersensporns. Termin beim Orthopäden ist am Freitag. Am 17. Mai laufe ich den Rennsteig Ultra über 73km, mit den Schmerzen zur Zeit allerdings unvorstellbar. Mit den Dehnübungen werde ich heute Abend noch starten, nur wie sieht es mit dem Training aus? Komplett aussetzen oder minimal weiter trainieren? Was kann ich noch machen? Mir läuft irgendwie die Zeit davon. :( Vielen Dank für einen Tipp, Michael
06.05.08, 15.38h Lieber Michael. Du hast das Problem erst kurz, das bedeutet es kann auch genausschnell wieder verschwunden sein mit dem Dehnen. Aber überreiz es nicht, d.h. überdehnen und mehr an den Bändern zerren hilft nicht schneller, das könnte auch mal einen Rückfall geben. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, lieber Dehnung länger halten bzw. öfters machen bringt mehr! Ich denke weitertrainieren ist kein Problem bis sich Deine Schmerztoleranz meldet. Aber keine Angst es ist keine Entzündung die durch Beanspruchung schlechter wird, es ist "nur" ein chronischer Krampf. Den hast Du Dir mit "einseitigem" Muskelanspannen, ohne jenen Muskeln je eine Gegendehnung zu gönnen, zugezogen. Das kommt schon wieder. Also nochmals Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung viel Erfolg beim Lauf und viele Grüsse von Thomas


Regina, Sachsen <ignisxyzweb.de>
Eintrag vom Sonntag, 4. Mai 2008, 23.14 Uhr

Hallo, bin 50 und habe seit letzten August einen Fersensporn. Nichts hilft so richtig, auch nicht die Stoßwellen, ein bisschen helfen die Einlagen, die ich konsequent trage. Bin jetzt auf die Seite gestoßen und suche nach einer Alternative für die Treppenstufe, in der Mietwohnung finde ich es nicht so toll, im Treppenhaus die Übungen zu probieren. Werde jetzt in jedem Fall schon mal zwischendurch dehnen (im Sitzen). Danke für einen Hinweis! Regina
05.05.08, 08.45h Liebe Regina. Du wirst bald Erfolge haben mit dem Dehnen: Dehnübung für Fersensporn. Ev. hast Du einen Holztritt mit Stufe (um im Schrank höher greifen zu können etc.) oder kleine Leiter oder im schlechtesten Fall ein dickes Buch, das reicht auch schon! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Heike Lichottka, Herne <heike.lichottkagooglemail.com>
Eintrag vom Mittwoch, 30. April 2008, 21.27 Uhr

Hallo, ich bin fast 40 Jahre alt und habe mein Tennisarm-Problem jetzt seit fas 1,5 Jahren. Ich habe mich schon letztes Jahr über dieses Forum gemeldet, denn da bekam ich die Überweisung zur Röntgentiefenbestrahlung, die ich aber dankend abgelehnt habe. Zu viele Nebenwirkungen ... Habe dann mit den empfohlenen Dehnübungen und auch mit dem Aushängen begonnen. Was soll ich sagen, war schnell beschwerdefrei. Aber jetzt ist seit Februar der Wurm drin. Nix geht mehr, trotz Dehnen und Hängen, ich mußte mir wieder Spritzen geben lassen, damit ich mich überhaupt anziehen konnte. Habe es weiter versucht, nichts, habe es ignoriert, nichts. Mitlerweile schaffe ich es noch nicht mal meinen Ellenbogen zu strecken. Morgens ist es besonders schlimm. Mußte mir gestern wieder eine Spritze abholen. Die war aber jetzt die letzte, wie mein Orthopäde sagte. Was kann ich noch tun? Bin Mutter von 2 Kindern, berufstätig und habe eigendlich keine Interesse/ Zeit an einer OP, aber nichts hilft im Moment. Gehöre also zu den "Entmutigten" die eine OP machen lassen, oder auch nicht. Was kann man noch tun? Die Schmerzen, und ich bin nicht wehleidig, lassen im Moment keine Dehnung zu. Hoffe auf einen Geistesblitz eines Leidensgenossen, oder Anregungen vom Fachmann. LG Heike Lichottka
02.05.08, 08.45h Liebe Heike. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Die OP kann ich Dir nicht empfehlen, da es auch höchst unsicher ist ob sie das Problem löst: Lies mal die Infos zur OP. Ja Spritzen solltest Du noch keine mehr machen, das gibt permanente Gewebeschäden! Lies mal zu Kortison spritzen Es führt leider nichts an den Dehnungen vorbei, auch wenn's weh tut! Musst ja Dehnung nicht stark machen, d.h. nicht weit über Schmerzpunkt hinaus ziehen, lieber Dehnung länger halten. Und einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Du wirst sicher bald wieder Fortschritte machen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Bettina Stoll-Seegel Darmstadt <stollseegelaol.com>
Eintrag vom Mittwoch, 30. April 2008, 19.03 Uhr

hallo, ich bin gerade erst auf deine Seite gestoßen, ich hatte einen Tennisarm, der jetzt nach 8 Monaten besser wird, durch diese schiene, die ich ständig trage. Jetzt habe ich aber das gleiche Problem, so der Orthopäde, am Trochantersehnenansatz. Was sagst du dazu? Ist das auch mit irgendeiner Form von Dehnübung zu beheben? Ich habe auch das Gefühl, dass Bewegung gut tut. Längeres Stehen, oder auch Sitzen sind eher schlecht. Freue mich über Anregungen. Alles Liebe Bettina
22.04.08, 08.45h Liebe Bettina. Probier mal die Dehnübung für die Hüfte. Betreffend Tennisarm wird eine Schiene das Problem nicht wirklich lösen, d.h. wenn es wiederkommt, was eher wahrscheinlich und eine Frage der Zeit ist, beginne dann einfach mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Das Hängen wäre auch ein Versuch wert um die Trochantersehnen positiv zu beeinflussen und Hängen ist sowieso sehr gesund und wird nicht schaden, aber es hat Chance Dein Problem positiv zu beeinflussen! Viel Erfolg und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Cornelia Seiler, Berg SG <seiler.bergsunrise.ch>
Eintrag vom Dienstag, 29. April 2008, 14.26 Uhr

Seit Jahren bin ich eine begeisterte Tennisspielerin. Leider konnte ich seit Sommer 07 keinen Ball mehr schlagen, da ich an grossen Schmerzen, auch in der Nacht, litt. Diagnose Tennisarm. Salben und Schonen brachte gar nichts, also versuchte es ich mehrere Male mit Akupunktur. Da auch dies erfolglos blieb, ging ich 18 mal zur Physiotherapie. Auch dies leider ohne Erfolg. Auf Anraten eines Kollegen ging ich dann zu einem medizinischen Masseur nach St. Gallen. Der schmerzhafte und verhärtete Muskel wurde inzwischen in nur 9 Sitzungen massiert, zudem zeigte er mir verschiedene Dehnübungen, die ich 3x täglich strikte ausführte. In nur kurzer Zeit geht es mir nun so gut, dass ich heute grünes Licht zum Tennisspielen bekam. Die Dehnübungen haben sicherlich zum grossen Heilungserfolg beigetragen, dies jedoch vermutlich nur, weil der Muskel zusätzlich mit äusserst fachmännischer Hilfe manuell gedehnt wurde.
29.04.08, 16.45h Liebe Cornelia. Vielen Dank für das Feedback. Das massieren hat sicher nicht geschadtet, aber die Heilung ist nur den Dehnübungen zu verdanken. Erfolgsmeldungen Es ist relativ wahrscheinlich, das Dich die Symptome noch etwas begleiten werden. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken ist das Wichtigste jetzt für Dich. Wenn's in ein paar Wochen plötzlich schlechter wird, melde Dich doch bei mir. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Cassandra, Hessen <>
Eintrag vom Dienstag, 29. April 2008, 13.26 Uhr

Hallo, nach 16 Monaten Dauerschmerz wg Tennisarm wurde ich vor ca 1 Woche operiert. Dies war für mich meine letzte Option, da ich alles ausprobiert habe (soll heißen, Dehnung u.s.w.; Krankengymnastik, Akkupunktur, Lasertherapie, Spritzen u.s.w. - alles ohne Erfolg dafür aber Dauerschmerzen und kaum noch Schlaf während der Nacht. Das alles trotz Arbeit und Familie. Trage im Moment noch eine Gipsschiene. Kann mir jemand sagen, wie das jetzt weitergeht? Wie lange dauert es, bis der Arm wieder so wie vorher belastbar ist? Meine einzige Sorge ist, nicht völlig ausgeheilt wieder zur Arbeit zu gehen und das ganze Malheur wieder von vorne los geht. Da ich sehr gerne arbeite, will ich natürlich schnell wieder loslegen, allerdings gibt es bei meinem Job keine Schonfrist. Dass soll heißen wenn ich zur Arbeit gehe, voller Einsatz was Tippen / Schreiben u,s.w. angeht. Würde mich freuen einige Erfahrungen geschildert zu bekommen.
92.04.08, 17.25h Liebe Cassandra. Du bist richtig hier. Besser später als nie. Erst mal die schlechte Nachricht: Die Chance ist leider nicht klein, dass die OP einerseits nicht nötig gewesen wäre und andererseits aber auch die Ursache der Schmerzen nicht löst. Lies mal die Infos zur OP. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Jetzt die guten Nachrichten: Wenn die Wunde verheilt ist und die akute OP-Phase in ein paar Tagen vorbei, könntest Du alles ganz normal und ohne Einschränkungen machen, auch wenn es schmerzen würde, schlimmer wird es dadurch nicht, schonen und ruhigstellen ist für den Tennisarmkrampf das Schlimmste! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Denke nicht, das das nach der OP nicht mehr nötig sein wird, sondern beginne bald mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Kannst am Anfang auch beides reduziert machen, d.h. beim Dehnen weniger stark ziehen, lieber Dehnung länger halten und beim Hängen unten aufstehen und etwas Gewicht von den Armen abfangen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Irene Tränkmann, Trassenheide <i.traenkmannweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 29. April 2008, 11.59 Uhr

Ich bin 41 Jahre alt. Seit langem trage ich flache Schuhe (ca. 10 Jahre) und habe Beschwerden typisch für ein Fersensporn. Seit gestern mache ich ihre Dehnungsübungen, geht mir besser. Ich mache die Übungen 5 Min, wenn möglich 3 x am Tag. Meine Frage: wie oft soll man die Dehnung machen und soll man danach kühlen oder zusätzlich noch was machen? Danke für ihre baldige Anwort
29.04.08, 17.45h Liebe Irene. Du machst das tiptop mit 5 Min pro Tag. Es können auch 10 sein, muss aber nicht. Kühlen ist kontraproduktiv, es fixiert einen Muskelkrampft. Es ist ein Krampf und keine Entzündung, deshalb bringt warm mehr als kalt. Auch ist zusätzlich nichts weiteres nötig. Der Muskel und die Sehne müssen einfach entkrampft und wieder etwas verlängert, d.h. gedehnt werden, dann verschwindet der Dauerzug auf dem Sehnenansatz und dieser ist für die Schmerzsymptome verantwortlich. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sabine Schmerberg, Hessen <saxine2004yahoo.de>
Eintrag vom Sonntag, 27. April 2008, 19.38 Uhr

Hallo Thomas! Seit ca. 4 Wochen habe ich eine Fersenspornproblematik und wollte mich in dieser Woche in ärztliche Behandlung begeben. Wie gut, dass ich heute diese Seite entdeckt habe und habe sofort mit den Dehnübungen begonnen. Die Erklärungen sind logisch sowie nachvollziehbar, und ich bin überzeugt davon in kurzer Zeit wieder beschwerdefrei zu sein. Durch Gottes Hilfe bin ich in diesem Forum gelandet, dafür bin ich dankbar. Ich werde mich wieder melden. Sabine
28.04.08, 07.19h Liebe Sabine. Ja es gibt eben keine Zufälle. Gott ist gut. Du wirst die Dehnungen konsequent machen, schon in einigen Tagen erste Erfolge haben und in 1 Monat ist es ausgestanden. Gute Besserung, Gottes Segen für Dich und Deine Familie und viele Grüsse von Thomas


Pascal, Zürich <->
Eintrag vom Sonntag, 27. April 2008, 14.34 Uhr

Hallo, bin 21 und hab seit ca. einem Jahr Schmerzen an beiden Unterarmen. Am schlimmsten ist es bei Mausarbeit, die kann ich mittlerweile nicht mehr benutzen. War schon bei zig Ärzten mit zig Diagnosen, von Sehnenscheidenentzündung bis Tennisarm. Der einzige, der mir bisher etwas helfen konnte, war mein Physiotherapeut, der festgestellt hat, dass meine Unterarmmuskulatur extrem verkrampft ist (der Nacken übrigens auch). Ist es also möglich, einen Tennisarm zu haben, ohne auf die Diagnose anzuspringen, und ohne Schmerzen im Ellbogenbereich zu verspüren? Sollte ich die Übungen hier trotzdem machen? Danke!
28.04.08, 07.22h Lieber Pascal. Ja es gibt öfters mal Tennisarme die keine typischen Symptome haben und bei der die Diagnose nicht anspricht. Da Du aber Verkrampfungen hast, bist Du richtig hier. Eine Sehenscheidenentz (SSE) wäre schon lange abgeheilt und SSE ist für ein Arzt sehr einfach und effizient zu behandeln, d.h. wenn es über längere Zeit nicht bessert, ist es eher keine SSE. Lies mal nach bei Syndromen Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut und wichtig wäre aber in Deinem Fall unbedingt das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Mit dem Hängen stellst Du sicher, dass mit Bestimmtheit auch die betroffenen Muskeln gedehnt werden, bei der Dehnübung ist das in Deinem Fall nicht 100% sicher, aber ich denke 80-90% schon. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Ich denke Du kannst die Maus in wenigen Wochen wieder normal benutzen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sonja Romeiss, Höchstadt <o.romeisshotmail.de>
Eintrag vom Sonntag, 27. April 2008, 11.06 Uhr

Alter 38 bin vor 2 Jahren am re. Arm Golferarm operiert worden. Nach 3 Mon.wieder Schmerzen darauf wurde ein MRT gemacht und eine Gelenkmaus entdeckt das wurde operiert. Es folgten 6 Wochen Gipsschiene und dann wurde wieder operiert da die verschraubung sich verschoben hatte. Im Dez. 07 wurden alle Metallteile wieder entf. kurz danach hat sich ein Tennisarm auf dieser seite gezeigt und auch jetzt auf der linken Seite wird seit 3 Mon. immer wieder mit Traumeel spritzen behandelt. Was soll ich tun. Zumal sich auch re. wieder Tennis und Golferarm zeigt. Nur Schmerzmittel und Tens auf dauer. Oder weiter mit Traumeel. Wer kann Info geben.
28.04.08, 07.28h Liebe Sonja. Immer wieder operieren kanns ja nicht sein, das ist Verschlimmbessern. Lies mal die Infos zur OP Du hast nur Verkrampfungen die mit Dehnungen behoben und geheilt werden. Dass es mehrfach und beidseitig vorkommt ist "normal". Infos zu mehrfache Tennisarme Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Schmerzmittel, Tens, Spritzen, kannst Du alles vergessen, das wird Dir nicht helfen, Du kannst es weitermachen viel schaden wird es nicht aber eben auch nichts bringen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Richter, Eitorf, Deutschland <tiger12miauweb.de>
Eintrag vom Samstag, 26. April 2008, 12.43 Uhr

Hallo miteinander, vorweg: Kompliment für diese Internetseiten. Sehr hilfreich und informativ!!!!! Bei mir haben die "Menschen in weiß" eine schnappende Hüfte festgestellt. Gibt es hierfür auch Dehnübungen?? Viele Grüße in die Schweiz! G. Richter (weiblich, 40 Jahre)
28.04.08, 07.11h Liebe G. Ein Versuch wert wäre die Kombination von Dehnübung für die Hüfte und Hängen an der Stange, mal täglich schon mal 10 Minuten total pro Tag während 3-4 Wochen investieren könnte Dein problem positiv beeinflussen oder sogar beheheben und das gute daran, schaden wird es auf keinen Fall. Melde Dich doch in 3-4 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Torsten Hab*erlah <t.hab*erlahwarwick.de>
Email, 24. April 2008, 16.58 Uhr

Sehr geehrter Herr Bosshard, durch Zufall stieß ich auf Ihre uneigennützige Seite….Kompliment. Seit Ewigkeiten schlage ich mich mit beidseitigen Problemen in Sachen Tennisarm rum…was habe ich da schon alles draufgeschmiert, ohne jeglichen Erfolg. Als Gitarrist blieb mir nur übrig mich mit dem Leiden zu arrangieren, aber das wars auch schon…sehr betrüblich wenn das Liebste was man hat…Gitarre spielen….nur mit Schmerzen von statten geht. 3 Tage ist es her das ich nun Ihre Übungen regelmäßig mache….anfangs mit schmerzverzehrtem Gesicht, mittlerweile mit einem Grinsen…den es tut ganz viel weniger weh….Tag für Tag wird es besser. Auch der Schmerz den direkter Druck auf die Stelle verursacht ist viel viel besser geworden….ich bin schlicht begeistert und möchte mich herzlich dafür bedanken das Sie Ihr Wissen über dieses Problem der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Ich werde es ebenfalls weiter verbreiten und Ihre Seite empfehlen. Ihnen und Ihrer Familie alles Gute Mit freundlichen Grüßen
25.04.08, 12.46h Lieber Torsten. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Jetzt schön dranbleiben mit Dehnen und die Erfolge werden sich verfestigen. Später kannst Du's mit mal mehr mal weniger Dehnen, je nach Leidensdruck so in Grenzen halten, dass die Symptome vernachlässigbar bis nicht existent sind. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas Feedback von Musiker-Kollegen


Raphaela Aigner, München <Raphridergmx.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. April 2008, 22.37 Uhr

hallo Thomas, vielen Dank für dein schnelles Antworten! ich habe ja vor 2 Tagen mit dem Dehnen begonnen und es ist kaum zu glauben: ich habe so gut wie keine Schmerzen mehr. Trotzdem werd ich mir zur vorsorge ein Türreck kaufen. Ich bin so überrascht, ich kanns gar nicht glauben!! Vielen, vielen Dank für diese große hilfe! Dass es so schnell geht ist wahrscheinlich selten, aber je schneller umso besser!! juhuu, Viele Gute Laune Grüße aus München Raphaela
28.04.08, 10.55h Liebe Raphaela. Juhuuuiii! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Schnelle Erfolge kommen oft vor: Lies mal ein paar Erfolge Ja das Stange hängen wird Dir die Heilung erhalten. Die Stange wird Dir auch im Rücken und in der Körperhaltung super gut tun! Eine der besten Uebungen die es gibt und erst noch mit wenig Zeitaufwand und passiv möglich! Sonst wenn man nachlässig wird mit Dehnen und sich mal wieder Symptome melden, einfach wieder mit vermehrtem Dehnen entgegenwirken und Du hast es im Griff. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Raphaela
Raphaela Aigner, München <Raphridergmx.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. April 2008, 22.37 Uhr
Ich, 25, leide seit ca 1 Jahr unter glaub ich entweder Tennis- oder Golferarm. Zumindest treffen die Beschreibungen zu. Dazu eine Frage: kann es auch im Schulterbereich und im Gelenk knacksen bei bestimmten Bewegungen? habe unter anderem auch das Gefühl, dass es vom Ellbogen aus in den ganzen Arm strahlt. Es tut nicht wirklich weh, ist aber unheimlich unangenehm und stört. Kann es eigentlich nur schwer beschreiben wie sich's anfühlt. War auch schon beim Orthopäden deswegen, hab aber keine wirkliche Diagnose gekriegt. Ich werde jetzt fleißig dehnen und wenns wirkt - dann liebe ich Sie;-) viele Grüße , Aigner Raphaela
25.04.08, 12.45h Liebe Raphaela. Ja da würd ich mal sagen, Du wirst mich hoffentlich bald "lieben". Das Ausstrahlen in den Arm nach oben und unten ist normal und kommt häufig vor. Das knackende Schultergelenk ist nicht so häufig und könnte auch eine andere Ursache haben, aber durch das Stangehängen sehr positiv beeinflusst werden, das solltest Du mal einige Wochen probieren. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Carmen, Fürth <carmenboruckiweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. April 2008, 09.00 Uhr

Hallo, meine Tochter ist 18 Jahre und hat seit fast drei Jahren einen Tennisarm. Wir haben ausser OP fast alle Behandlungen durch und nichts hat geholfen. Angeblich ist ihr linkes Bein 0,5cm kürzer und das wäre jetzt der Auslöser. Ehrlich gesagt bin ich da skeptisch. Ist Dehnen und Hängen das Richtige in dem Fall? Mittlerweile sind wir so verunsichert, da uns jeder Arzt was anderes sagt. In den Ferien in Ruhestellung wird es kurzzeitig besser aber danach ist es schlimmer. Hoffen auf Ihre Hilfe. Danke
24.04.08, 08.45h Liebe Carmen. Das mit dem kürzeren Bein ist ein sehr beliebtes Ammen-Märchen welches in der Diagnose gerne angewendet wird, insbesondere wenn keine eindeutige Ursache in Sicht ist. 1. Wessen Beine sind schon genau gleichlang, wer ist ist schon 100% symetrisch, aber deswegen haben doch 99,9% deswegen keine negativen Symptome, unser Körper kann mehr ausgleichen als das. 2. Sind angeblich kürzere Beine meist nicht kürzeren Knochen zu verdanken sondern einer etwas verschobenen Haltung oder einseitig mehr angespannte, verkrampfte Muskulatur etc. 3. Selbst wenn es im Fall der Tochter zutrifft müssen deswegen überhaupt keine Probleme dadurch verursacht sein, das wäre reine Annahme. 4. Wird eine Tennisarm NIE von einem kürzeren Bein ausgelöst, soviel kann ich mit Bestimmtheit und über 12 Jahren Erfahrung sagen. 5. Wenn sie das Stangehängen ein paar Wochen konsequent macht, mit 5-10 Minuten Einsatz pro Tag, wird die Haltung bis zur Hüfte runter korrigiert und die Chancen stehen nicht schlecht, dass es danach nicht mehr 0.5cm sind. Verunsichert durch verschiedene Aerzte-Meinungen. Ja die Unsicherheit ist angebracht. Ich sage mal "wer heilt hat Recht" oder anders gesagt, "Aerzte die bisher nicht heilten, lagen somit falsch" die kann man als Ratgeber schon mal abhaken. Es gibt viele Jungen mit Tennisarm: Lies mal zu junge Patienten. Mit Hängen und Dehnen bist Du absolut richtig. Sogar wenn Du falsch liegen würdest, würde Dehnen und Hängen, im Gegensatz zu vielen anderen Therapie-Ansätzen überhaupt nicht schaden! Eine OP kann ich Dir überhaupt nicht empfehlen: Lies mal die Infos zur OP. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei ihr hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Sie muss überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur ihre Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Olav Zachert, Berlin <olavzacherthotmail.de>
Eintrag vom Mittwoch, 23. April 2008, 20.17 Uhr

Hallo und guten Tag welche Seite des Ellenbogengelenkes ist ein Tennisarm oder Golfarm also innen oder außen. Ich habe rechts die Schmerzen innen und links die Schmerzen außen. MfG. Olav Zachert
24.04.08, 13.01h Lieber Olav. Dann hättest Du rechts ein Golfarm und links ein Tennisarm. Mach mal die Diagnose auch die Diagnose von Golfarm, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm und der Golfarm gleichzeitig (!) therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Geg, Altstätten <funrise2000web.de>
Eintrag vom Dienstag, 22. April 2008, 00.12 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 38 Jahre alt, mein Hobby Skitouren und klettern. Mein Problem ist dass es im Ellbogen es unter meiner Beugesehne schmerzt. Klettern ist dann fast unerträglich, vorallem nach Skitouren ist der Streckmuskel auf der Oberseite des Unterarms total verkrampft. Der Bizepsansatz fühlt sich insbesondere nach dem Klettern entzündet an und strahlt bis weit in den Oberarm aus. Manchmal schmerzt der ganze Bizeps. Ich hatte das gleiche Problem schon vor ca. 15 Jahren vom Wildwasserfahren, was ich damals aus genannten Gründen aufhören musste. Insbesondere in Verbindung mit dem eiskalten Wasser kam es nach ein paar Tagen von Belastung in Folge zu Schmerzen im Beugebereich des Ellbogens und im Strecker des Unterarms. Das problem kam immer wieder bei stärkerer Belastung. Nun bin ich wieder am Punkt, dass ich beim Klettern Probleme habe und dies kein Spass so mehr macht. Denkst Du, dass das Problem auch durch das Dehnen gelöst werden kann? Meine Zweifel hab ich nur, weil ich eben schon sehr jung diese Probleme hatte. Würde mich über eine Antwort freuen. Gruss geg Ich bin vor ca. 15 Jahren viel Wildwassergefahren
22.04.08, 08.45h Lieber Geg. Du bist absolut richtig hier und ein klassischer Fall dem schon bald geholfen werden kann. Notizen von Kletter-Kollegen Egal ob Du's schon früher hattest. Kälte/kaltes Wasser ist bei einem chronischen Krampf tödlich, d.h. es verstärkt und fixiert den Muskelkrampf und damit die Schmerz-Symptome, wenn Du's gewusst hättest, wäre das ganze aber mit ein paar Minuten Dehnen pro Tag wieder behoben worden. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, was ich sehr annehme, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, Du bist hoffentlich schon ein neuer Mensch dann. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Helmut, Wien 1020 <helmut-schusterchello.at>
Eintrag vom Samstag, 19. April 2008, 10.54 Uhr

Bin 65 und sehr mit Sport verbunden, noch immer Aerobictrainer. Habe seit mitte 2007 mit einem Calcaneussporn mein leid, beim Orthopäden auch mit Kortison behandelt. Hilft bedingt nur kurzfristig und ist nach kurzer Zeit wieder Akut. Habe vor 2 Tagen die Seite aufmerksam gelesen und auch gleich die Dehnungsübungen probiert. Zu meiner verwunderung schon am nächsten Tag eine deutliche Schmerzlinderung zu verspüren. Ich kann nur jedem raten diese Übungen gewissenhaft zu machen. Alles gute und vielen Dank für diesen Beitrag. Helmut Schuster
19.04.08, 14.50h Lieber Helmut. Du hast richtig gehandelt und wirst mit dem Dehnen die Symptome auch langfristig auf nicht mehr Lebensqualität-beeinträchtigendem Niveau halten können. Mach besser kein Kortsion mehr: Lies mal zu Kortison spritzen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Jan Wei*ss 03050 Cottbus Dostoj*ewskistr 9 <inforegia-ver*lag.de>
Email vom Samstag, 18. April 2008, 22.07 Uhr

Guten Tag, Thomas Ich habe seit geraumer Zeit Probleme bzw. Schmerzen auf Grund von "Tennisarm". Leider erkannte dies meine Hausärztin (eine Allgemeinärztin) nicht und erst nach einigen schmerzvollen Monaten, auf mein Drängen hin überwies sie mich an einen Orthopäden, der nun Epikondylitis diagnostizierte. Ich mache nun schon seit Wochen herkömmliche Physiotherapien ohne wirklichen Erfolg. Durch Zufall stieß ich nun auf Ihre Seite im Internet und bin regelrecht begeistert, denn beim Arzt erhielt ich kaum irgendwelche Erläuterungen oder Erklärungen und mußte die Behandlung so hinnehmen, wie er diese für richtig hielt. Ich bin deshalb sehr dankbar für die umfangreichen Hinweise auf Ihrer Seite und überlege, ob man nicht sogar ein Buch darüber verfassen sollte. Denn das Internet ist zwar ein weitverbreitetes Medium aber nicht alle verfügen darüber oder haben mit Computern nichts am Hut. Daher meine Frage an Sie, könnte ich, falls ich mich dazu entschließe ein Buch über dieses Thema zu schreiben, einige Textpassagen und eventuell auch Bilder direkt von Ihrer Seite nutzen? Wenn dies möglich ist, wäre ich sehr dankbar, ein Quellenverweis würde ich natürlich auch anbringen. Ich glaube das viele, die wie gesagt nicht über das Medium Internet verfügen, sehr dankbar wären, wenn ein Buch mit Heilungstips erscheint. Bitte senden Sie mir eine Antwort, wie Sie dazu stehen. Mit freundlichem Gruß Jan
19.04.08, 14.50h Lieber Jan. Ja Du kannst mit Quellenverweis alles aus der Homepage rausziehen was Du willst. Generell ist es mir auch ein Anliegen, dass dieses Wissen so schnell wie möglich so grosse Verbreitung wie möglich findet. Das gute an dieser Methode ist gleichzeitig auch der Tod eines Buches, sie ist zu einfach, zu schnell beschrieben und lässt sich deshalb nur mit eine Akrobatik-Akt und vielen Nebengeleisen auf Buchform und entsprechende Seitenzahl hochtrimmen, aber wenn Du die Motivation dazu hast, so wirst Du dieses Ziel auch erreichen, da bin ich sicher. Ein Orthopäde der die richtige Diagnose hat ist übrigens schon mal viel wert, dann weiss man ja erst wonach man suchen soll (in Büchern oder Internet). Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


B.P. Feser, Würzburg <feserarcor.de>
Eintrag vom Freitag, 18. April 2008, 13.42 Uhr

Hallo beisamen, ich bin ein 41 Jahre alter Hobbygitarrist und habe ein Problem mit dem Handgelenk. Dies trat vor ca. 1/2 Jahren an der linken Greifhand (besonders bei Barre-Griffen) auf als ich täglich bis zu 2 Stunden üebte. Es ist praktisch ausschliesslich das Handgelenk betroffen und so bin ich mir nicht sicher ob die beschriebenen Uebungen (Dehnen, Haengen, Liegestuetze) gegen den Tennisarm auch bei mir angewendet werden sollten. Besonders die Bilder der Dehnuebung des auf dem Knie ueberdehnten Handgelenks schrecken mich ab, da hier genau der Schmerz angesprochen wird der mich gerade staendig begleitet. Haben Sie hier einen Ratschlag fuer dieses spezielle Handgelenksproblem. Anmerken moechte ich noch, das ich vor Jahren an genau der Stelle ein Ueberbein mit eingelagerter Gelenksfluessigkeit hatte, das sich aber selbsstaendig zurueckbildete. Besten Dank fuer Ihre Unterstuetzung.
19.04.08, 14.50h Lieber B.P. Ev. findet sich auch hier noch was ähnliches: Notizen von Musiker-Kollegen. Probier mal 3-4 Wochen, mit täglich ca. 7-10 Minuten Einsatz das Hängen an der Stange weil es positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Das Hängen wird auch das Gelenk nicht so beanspruchen, die Dehnung passt wohl eher nicht in Deinem Fall. Am Anfang ev. reduziert hängen, d.h. unten mit Füssen aufstehen und etwas Gewicht abfangen und über Wochen langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird dadurch. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Wenn das nichts bringt geh mal zu einem Osteopathen, wenn der nicht helfen kann ev.auch noch ein Othomolekular-Mediziner. Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837 Orthomolekular / Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sabine, Coll*ardeau, brive / Frankreich <collardeau.fredericneuf.fr>
Eintrag vom Mittwoch, 16. April 2008, 10.15 Uhr

Hallo, ich bin 40 jahre alt, ich arbeite als Kassiererin in einem Discountladen und leide seit ca. 3 monaten an einem tennisarm. Durch zufall bin ich nun auf ihrer internetseite gelandet und habe nun mit den übungen begonnen, eine leichte verbesserung kann ich schon spüren. Nun würde ich gerne wissen was sie von einer Epikondylitis-spange halten, könnte sowas zusätzlich auch noch helfen? vielen Dank und viele grüsse aus Frankreich Sabine Collardeau
16.04.08, 11.15h Liebe Sabine. Die EpiSpange bringt leider überhaupt nichts, sie erinnert Dich nur dauernd daran, dass Du ein Problem hast. Kannst sie vergessen. Manche mögen den Druck der Spange, dann ist es auch OK sie zu tragen, aber es wird nichts am Problem ändern. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tina, Weil am Rhein <tina.ikeweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 15. April 2008, 16.52 Uhr

33 Jahre alt, beidarmige "Sehnenscheidenentzündung" das Problem besteht seit ca. 1 1/2 Jahren, doch durch deine Methode kann ich wunderbar damit leben obwohl es immer mal wieder zurück kommt. Besonders das Hängen an der Stange hilft mir unwahrscheinlich gut und meine Ängste von damals meine Hobbys nicht mehr ausüben zu können, sind vergessen :-) DANKE!! Werde ich ewig damit leben müssen? oder "brennt" der Arm irgendwann aus? die Abstände wo ich Dehnen muss, werden immer grösser :-) Viele liebe Grüsse und DANKE, dass du mir damals, vor ca. 1 Jahr so toll geholfen hast. Liebe Grüsse. Tina.
16.04.08, 09.14h Liebe Tina. Danke für Dein positives Feedback. Das Ausbrennen ist vermutlich bei Dir schon bald der Fall. Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms". Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. So oder so zwischendurch mal Hängen und Dehnen, so hat man das Problem schnell im Griff ohne sich krank oder dadurch behindert zu fühlen. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute, gute Gesundheit und vor allem Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie. Liebe Grüsse von Thomas

Tina, Weil am Rhein <tina.ikeweb.de>
Eintrag vom Montag, 21. Juli 2008, 19.02 Uhr

Hallo Thomas, mir hat deine Methode bei meiner SSE sehr gut geholfen u. mache deine Übungen nach wie vor und hab mich bzw. meine Arme soweit im Griff :-) ich schreibe jetzt nicht wegen mir. Habe eine Frage: hilft deine Methode auch bei einem Bandscheibenvorfall? und extremen Rückenschmerzen? besonders morgens, wenn der Körper aus der Ruhephase erwacht, sind die Schmerzen im Bandscheibenbereich am heftigsten. Sobald Bewegung eintritt, geht es etwas besser. Schonen oder hängen oder einen Arzt aufsuchen? was kann ich meinem Freund raten? er ist LKW-Fahrer. Würde mich über eine Email sehr freuen. Vielen Dank. Liebe Grüsse, Tina
30.07.08, 08.18h Liebe Tina. Freut mich sehr geholfen zu haben. Danke für das positive Feedback. Ich würde nun so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Dann solltest Du in einem medizinischen Fitnesscenter mit Muskelaufbau für den Rücken anfangen, z.B. Rumpfbeugen vornübern, seine Muskel im unteren Rücken/Kreuz sind zu schwach so lastet alles auf den Bandscheiben. Zusätzlich oder später wenn nichts hilft ev. mal einen Osteopathen aufsuchen: Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837. Aber passiv lässt es sich nicht lösen, nur mit Arzt hinhalten und warten, das muss gedehnt werden und Muskelaufbau bestimmt auch. Ev. sitzt er zuviel, ev. auch noch Uebergewicht angehen. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Max, Berlin <maxgrollhotmail.com>
Eintrag vom Samstag, 12. April 2008, 20.18 Uhr

Hallo, Ich bin 37, habe vor 6 monaten angefangen Gitarre zu lernen und spielen, hatte früher schon etwas gespielt aber nicht echt. Es wurde langsam zu einer grossen Leidenschaft und echten Lebensfruede bis ich vor zwei Wochen nach dem Üben (was nun täglich 3-5 st. umfasste) einen schmerz im inneren Ellenbogenbereich spürte. Laut Arzt ein Golferarm. also setzte ich für 2 Wochen das üben aus, habe Umschläge und salben benutzt und auf die Spritzen verzichtet da der Schmerz nicht so akut war. Als der Schmerz verschwunden war habe ich, mit ärztlich verschriebener Epicondylitis-Spange angefangen sehr langsam un für kurze Zeitspannen (20 min.) am Tag zu üben, und habe vorher und hinterher Streckübungen gemacht wie immer schon. Nach 2 Tagen hat sich der schmerz einfach verlagert, nun hatte ich keinen Golfarm, sondern einen Tennisarm, der Schmerz war nun auf der Aussenseite meines Ellenbogens. Ganz ehrlich weiss ich nicht wie ich nun vorgehen soll, versuche nun ab heute dei Dehnungübungen, weiss aber nicht ob ich einfach beide machen soll, für Tennis und Golferarm? soll ich Gitarre üben oder lieber nicht? Heute ist der Schmerz sowohl innen wie auch aussen. Max
15.04.08, 09.05h Lieber Max. Du hast einen Super-Arzt, schon 2x die richtige Diagnose, das ist schon mal sehr viel Wert, deshalb hast Du ja auch gewusst nach was im Internet suchen. Leider weiss er aber nicht wie behandeln, auch das ist leider normal. Musiker haben das öfters: Notizen von Musiker-Kollegen. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Beim Tennisarm und Golfarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Du kannst weiter soviel Gitarre spielen wie Du willst! Beginne mit den Dehnübungen Golf und Tennis. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange spziell in Deinem Fall, da beim Hängen gleichzeitig Golfarm und Tennisarm an beiden Armen therapiert wird, also extrem zeiteffektiv! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Die Epi-Spange bringt überhaupt nichts, sie erinnert Dich nur unnötig daran dass Du krank bist, was Du eigentlich nicht wirklich bist. Die Streckübungen werden nicht schaden, aber es helfen nur die hier gezeigten, da ein bzw. 2 Muskeln und Sehnen pro Arm gedehnt werden müssen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sandy (and Tim) Hop*per <sthopperbellsouth.net
Email 12.04.08

A German friend ( Axel Frouhein) gave me your website. I wanted to see if you could help me. My right elbow has hurt for 2 months. It has recently gotten much worse even though I have started the recommended exercises. Before it only hurt when I picked up something but now it is extremely painful to shake hands. There is also heat in my elbow. I have tried ice and it increases the pain greatly. My smallest "pinkie" finger is also numb. My doctor agrees to "no shots" but the exercises and creams (Arnacare and other arthritis cremes) aren't helping. Any idea? Thanks, Sandy Hopper
12.04.08, 17.20 Dear Sandy. What is your age? 35-50 probably? Symptoms sound like tennisarm. go on the http://tennisarm.eu to english version, do the diagnosis. Ice and resting/saving is poison for a tennisarm. Hurts most at night and in the mornings. The tennisarm suffers most if you don't use it, if you keep it rested as you should do with an inflamation which the tennisarm is not. The tennisarm is a chronic muscle cramp that needs stretching! Just before, in between and after playing invest a few minutes in the stretching exercise. Also very good would be the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms for tennisarm and golfarm at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 3-4 weeks how you did, since you only have it for a few months it has not built a "memory" yet and you should get the first improvements within about 2 weeks. Get well soon and God bless you and best regards, Thomas


Margarete Pregla 29459 Clenze <mamaonlinefreenet.de>
Eintrag vom Freitag, 11. April 2008, 14.09 Uhr

Ich bin 58 Jahre alt und habe immer mal Probleme mit dem Arm. Ich arbeite sehr viel am PC und trainiere seit ca. 6 Wochen auf einem Cosstrainer. Jetzt haben sich die Schmerzen sehr verstärkt.
12.04.08, 17.15h Liebe Margarete. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Oliver, Frankfurt <eksujapan[at]gmail.com>
Eintrag vom Freitag, 11. April 2008, 12.02 Uhr

Hallo, erstmal danke für diese Plattform! Ich bin 22 Jahre alt und habe seit ca. 2 Wochen Beschwerden am rechten Handgelenk. Der Arzt sagt Sehnenscheidenentzündung, ich schmiere auch schon ewig Voltaren und trage eine Bandage aber es bringt irgendwie nichts. Man soll immer schonen aber die Aussagen widersprechen sich alle. Auf wen soll man hören? Ich würde das gerne mal ausprobieren aber habe bedenken, da ich die befürchtung habe, dass es dadurch schlimmer werden könnte. Ich spiele seit kurzem Schlagzeug und will damit einfach nicht aufhören müssen, gleiches gilt fürs fitnessstudio. Was ist hier dein Tipp? Weiter trainieren oder eher langsam machen? Ich habe die Selbstdiagnose durchgeführt, es besteht kein Hinweis auf Tennisarm, soll ich die Übungen dann lieber bleiben lassen? Nicht dass ich die Sehnenscheidenentzündung damit nur ausbaue!? Uebrigens fängt das andere handgelenk auch schon an, da ich alles nur noch mit diesem mache! durch fitness, schlagzeug und arbeit an der maus ist überlastung natürlich naheliegend. hm...Wäre für eine Antwort sehr dankbar. Viele Grüße, Oli
12.04.08, 17.13h Lieber Oliver. Ich würde erst mal 2-4 Wochen schonen. Dann: Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andrea Mü*ller, andreamue*ller70hotmail.com
Email 11.04.08, 08.18 Uhr

Herzlichen Dank, dass Sie Ihre persönlichen Erfahrungen öffentlich gemacht haben und so anderen Menschen helfen. Ich bin mit Ihren Übungen auf einem guten Weg und die Schmerzen lassen langsam nach. Können Sie mir bitte sagen, wo man noch eine gute Übung für das Dehnung der Füsse und des Sprunggelenks erhalten kann. Herzlichen Dank im voraus. Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute. Andrea Müller
11.04.08, 09.27h Liebe Andrea. Hier ist die Dehnung für Achilles-Sehne, Sprunggelenk und Fersensporn: Dehnübung für Fersensporn. [Hier wäre noch eine für die Hüfte, falls mal was ist.] Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Andrea Email 11.04.08 Lieber Thomas, vielen Dank für Deine schnelle Antwort und Deine guten Tipps bzgl. meiner Anfrage. Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe und auch ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute. Herzliche Grüsse Andrea


Lorette Sauer, Glattbach Unterfranken <l.sauerarcor. de>
Eintrag vom Donnerstag, 10. April 2008, 18.56 Uhr

Hallo Thomas, ein Feedback von mir, irgendeiner in mir, ich weiß auch wer (heute) hat mich im Sommer 2007 auf Deine Seite geschickt. Ich habe befolgt was Du mitgeteilt hast und ich gebe es auch weiter. Ich habe es sogar in unserem Geschäft immer angewendet und mir immer gewünscht auch dort eine Stange zum Aushängen zu haben. Hallo, und WIR haben sie. Ich habe viel mit jungen Menschen zu tun und ich Predige immer wenn jemand kommt: Hänge dich AUS. Ich habe es vielen erklärt und es haben auch viele angenommen. Jetzt ist es sogar soweit das wir eine Stange in unserer Filiale bekommen und ich freue mich rießig das es so gekommen ist. Aushängen und dehnen, das A und O für den Bewegungsapperat. Ebenso ist es wichtig das man das was man weiß auch anwendet. Es nützt nichts wenn ich eine Stange habe, weiß das es helfen könnte ich aber mir nicht die Zeit nehme für das Anwenden. So ist es bei vielem im Leben. So ist es auch beim Glauben. Ich danke Dir und IHM das es diese Seite gibt und wünsche Dir weiterhin Gottes Segen. Meine Mutter sagte immer: An Gottes Segen ist alles gelegen. Heute nach 4 Jahren da meine Eltern nicht mehr auf dieser Welt sind, weiß ich es zu deuten. Denn ich kenne IHN. Liebe Grüße und Gottes Segen wünscht Dir Lorette Sauer Ich werde 3 Bücher schreiben 1. Mein Leben 2. Meine Krankheit 3. Meine Heilung Du bekommst von mir alle mit einer Widmung. Danke Gott das es diese Seite und den Tomas gibt.
11.04.08, 07.55h Liebe Lorette. Vielen Dank für Dein positives Feedback. Ja Wahnsinn, was will man noch mehr. Das freut mich unheimlich. Du bist eine wunderbar gelehrige Lebens-Schülerin, das wusste unser Vater schon vor Deiner Geburt. Egal wenn's altmodisch tönt, aber Wahrheit ist nun eben 'mal unveränderlich und somit sehr richtig: "An Gottes Segen ist alles Gelegen." Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Auch wenn Du 'mal Hüft-Probleme oder Fersensporn bekommen solltest findest Du auf diesen Links die entsprechende hochwirksame Dehnungsübung. Ich freue mich auf Deine Bücher, gute Idee. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und vor allem Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Lorette
Lorette Sauer, Glattbach <l.sauerarcor.de>
Eintrag vom Freitag, 2. November 2007, 19.47 Uhr
Hallo, bin im September auf diese Seite geführt worden. Möchte heute mal ein kurzes Feedback geben. Habe mich an die Dehnübungen und das Aushängen gehalten und bin zur Zeit Medikamenten frei und ohne Schmerzen. Liebe Grüße und ein schönes Wochende wünscht Lorette Sauer
03.11.07, 15.40h Liebe Loretta. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst, schön, dass Du es schon einsetzen konntest! Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Lorette Glattbach, Unterfranken <l.sauerarcor.de>
Eintrag vom Sonntag, 23. September 2007, 20.50 Uhr
Diese Seite hat mir der Himmel geschickt. Ich bin 49 Jahre alt, Lageristin mit einseitiger Arbeitsbelastung. 2004 im September OP HWS zwei Vorfälle. Seit der OP immer wieder sehr schmerzhafte Verspannungen. Seit März 2006 rechts Golferarm links Tennisarm. Behandlung durch Cortisonspritzen und TENS- Gerät. Im Juli extreme Muskelverspannung Links bis hoch in die Schulter. Konnte meine Arm weder seitwärts noch von untern nach oben heben. Wieder Cortison. Seit letzte Woche starke Schmerzen im Rechten Arm. Muskel hacke dicht. Bin heute auf diese Seite geführt worden, denn ich glaube es gibt keine Zufälle. Ich war heute schon so Verzweifelt über diese gräßlichen Muskelschmerzen und daß ich schon wieder krank geschrieben bin. Habe mir dann eine CD aufgelegt und mir das Lied: Manchmal brauchst Du einen Engel, der Dich stützt und hält, angehört und Versucht einfach abzuschalten und diesen Schmerz zu ignorieren. Ich dachte es muß doch noch etwas anderes geben wie Cortison und Ibuprofen. Ja und jetzt weiß ich was ich zu tun habe. Habe im Hof noch eine Teppichklopfstange an der Wand, da hing ich jetzt schon zwei mal heute dran. Es ist schon viel erträglicher geworden. Vielen herzlichen Dank das es diese Seite gibt und einen Menschen der nach dem Prinzip lebt. Gib es weiter. Liebe Grüße Lorette
24.09.07, 17.23h Liebe Lorette. Freut mich sehr zu helfen - ist ja sinngebend! Du siehst das völlig richtig, es gibt keine Zufälle. Irgendetwas Zufall zu nennen ist den Schöpfer beleidigen. Du bist bestimmt richtig hier und bald geheilt und ein neuer Mensch. Teppichstange ist perfekt. Falls die die Diagnose anspricht, mach auch die Dehnübung. Aber das Hängen wird den Durchbruch bringen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Phil Lichtenberg <dchock*eyconnectionyahoo.com>
Email, 9. April 2008, 00.12 Uhr

Fussreflexzonenmassage gegen Tennisarm / Mausarm Sehr geehrte Damen und Herren, haben Sie schon Fussreflexzonenmassage gegen "Tennisarm" und "Mausarm" Probleme getestet? Wir würden gerne ein paar Probebehandlungen durchführen. Können Sie uns helfen, Personen mit diesen Beschwerden zu kontaktieren? Herzlichen Dank und ich freue mich auf Ihre Antwort. Mit besten Grüssen, Phil Lichtenberg Tel: 076 20*3 37*95
Lieber Herr Lichtenberg Ich hatte schon Kontakt mit mehreren Personen die es probiert haben, noch keine mit Erfolg bisher. Tennis- und Golfarm sind reine Muskelverkrampfungen, im Prinzip so wie bei einem Wadenkrampf, d.h. man behebt es einfach durch eine kurze Gegendehnung, deshalb erachte ich Fussreflex in diesem "Krankheitsbild" als unangebracht, bzw. ohne Nutzen (im Vergleich zur rein mechanischen, hochwirksamen und erfolgreichen Gegendehnung). Aber danke für die Anfrage und alles Gute, Thomas Bosshard


Molly, Wismar <mollyfamilyyahoo.de>
Eintrag vom Mittwoch, 9. April 2008, 12.12 Uhr

Bin 43 Jahre alt und habe das Problem schon sehr lang. Bin von Orthopäde zu Orthopäde gelaufen. Einer erklärte, das es sich um typische Verschleißerscheinungen in meinem Alter handelt ( vor ca. 10 Jahren). Dann kamen Spritzen bei einem anderen, dann wieder Strom, dann wollte man die Sehne anschneiden? Meine Physioterapeutin meinte ich sollte mich mal nach RSI erkundigen. Will jetzt einen anderen Orthopäden aufsuchen und hoffe, wenn ich Ihn gleich darauf anspreche etwas zu erreichen. Werde aber deine Vorschläge zwecks Dehnung usw. ausprobieren. LG aus Wismar
09.04.08, 14.22h Liebe Molly. Aus Erfahrung kann ich leider sagen, dass Dir ein Orthopäde nie helfen kann beim Tennisarm. Es ist eine Musekelverkrampfung die nur durch eine Dehnung weggeht! Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Das hat auch nichts mit RSI zu tun. Wenn Aerzte nicht so genau wissen woher es kommt, wird sehr oft einfach mal ein "Syndrom" nahegelegt: Lies mal nach bei Syndromen. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Claudia kircher, grünstadt <claudikircheraol. com>
Eintrag vom Mittwoch, 9. April 2008, 10.55 Uhr

Hallo Ich bin 49 Jahre und habe seit 1 Jahr Schmerzen, zuerst am re. Ellenbogen, jetzt am li.Arm: Nachts schlafen mir die Finger teils auch die ganze Hand ein. Weiss nicht ob das Einschlafen auch zur Epicondylitis passt? Mache immer wieder die Dehnungsübungen, die auch kurzweilig helfen. Bin mal wieder sehr gefrustet, dass diese Schmerzen auch nach 1 Jahr immer wieder kommen. Ich habe gehört, dass der Tennisarm irgendwann nach maximal 1 Jahr ausbrennt? Bei mir sind es abwechselnd bd. Arme. Die Röntgenreizbestrahlung hat kurz geholfen. Soll ich nochmal eine Bestahlung machen? Lieben Gruß und vielen Dank für ihre Erfahrung.
09.04.08, 14.22h Liebe Claudia. Leider gibt es keine Abkürzung die dauerhaft hilft, nur mit Dehnen hast Du eine Chance es im Griff zu halten, so dass die Symptome im Alltag kaum mehr auftreten und nicht mehr stören. Bis zum Ausbrennen kann es auch mal länger dauern und einige berichten auch, dass es nie vollständig ausgebrannt ist Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms". Sorry von Röntgenreiz halte ich zur Tennisarmbehandlung überhaupt nichts, ich habe auch noch keinen hier getroffen dem es dauerhaft geholfen hätte: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung. Ich würde jedenfalls mein Arm und Körper nicht weiter der eindeutig schädlichen radioaktiven Bestrahlung aussetzen. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre, vor allem gegen das "Einschlafen" auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Einschlafen kann sowohl Blut-Zirkulationsbeeinträchtung oder auch von eingeengten Nervenbahnen stammen. Beides könnte mit Hängen behoben werden und gleichzeitig wird der Tennisarm kuriert. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. D.h. Dein Arm wird immer etwas verzögert reagieren. Wenn Du mit Dehnen anfängst dauert es 1-2 Wochen bis es bessert, wenn Du mit Dehnen aufhörst, dauert es 1-2 Wochen bis es wieder merklich schlechter wird. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


M. Wichert Stuttgart <mWichert915aol.com>
Eintrag vom Montag, 7. April 2008, 20.32 Uhr

Hallo Ich bin 24 und habe mir durch zu viel Krafttraining beidseitig einen golferarm zugezogen. Habe das Problem jetzt seit 7 Monaten. Ich bin schon vor einiger Zeit auf diese Seite gestoßen und habe auch gleich mit den Übungen angefangen. Am Anfang half das dehnen auch, doch nun seit längerem zieht es an der Stelle am Sehnenansatz beim dehnen nicht mehr sondern mir schmerz eher das Handgelenk vom zu vielen dehnen. Bin dann umgestiegen auf das Hängen an der Stange was ich bisher gemieden hab, da es sehr geschmerzt hat. Leider schmerzt es nach dem Hängen einiges mehr und ich hab das Gefühl das es eher schlechter als besser wird. Hab mit dem Krafttraining auch schon längere Zeit ausgesetzt aber bemerkt dass das überhaupt nichts gebracht hat. Mache nun 2 mal die Woche leichtes Training. Das ungewöhnliche ist das ich nach dem aufwärmen und während des Trainings so gut wie keine Schmerzen habe. Wie soll ich nun weiter vorgehen? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!
08.04.08, 08.01h Lieber M. Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Du solltest das Dehnen weiterführen, auch wenn es im Muskel nicht so zieht übt es doch die gewünschte Wirkung auf den Muskel und die Sehne aus. Nicht zerren oder reissen, lieber Dehnung länger halten aber trotzdem dabei das Handgelenk nicht überstrapapzieren. Beim Hängen, wenn's schmerzt solltest Du unten mit den Füssen aufstehen und Gewicht abfangen damit Du im weniger schmerzenden Bereich bleibst, sonst kann es kurzzeitig zu einem kleinen Rückfall/Verschlechterung kommen, dann einfach 1-2 Tage pausieren mit Hängen. Ich denke leichtes Training ist kein Problem, mach einfach mehr Durchgänge und weniger Gewicht bei den betroffenen Muskelpartien, mind. bis eine deutliche längerfristige Besserung eingetreten ist. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


B. Müller / Emden <ubimuellerfreenet.de>
Eintrag vom Montag, 7. April 2008, 16.54 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe seit ca. 2 Jahren Schmerzen in der linken Schulter und im rechten Ellenbogen. Mein Arzt spritzt in 3 Monatsabständen Kortison und schlägt mir jetzt eine Stoßwellentherapie vor, die ich nicht machen möchte! Auf dem Röntgenbild sind Kalkablagerungen in der Schulter zu erkennen. Können die Dehnübungen auch für meine Schulter angewendet werden? LG B. Müller
22.02.08, 09.43h Lieber B. 3x Kortison an die gleiche Stelle ist schon 1x zuviel! Mach kein Kortison mehr, das hilft nicht und gibt Dauerschäden! Lies mal zu Kortison spritzen Stosswellen würde ich auch erst als allerletzte Möglichkeit machen lassen: Infos zu Stosswellen. Kalk ja sicher, vermutlich hätte ich auch Kalkablagerungen wenn sie bei mir nachsehen, aber ich habe keine Symptome deshalb gibt es keine Untersuchung etc. In unserem Alter ist ein gewisser Kalk normal, d.h. aber nicht, das Deine Problem dadurch verursacht werden! Die Aerzte sehen ev. einen Befund, aber sie können nie sicher sein, ob der Befund für die Symptome/Schmerzen verantwortlich sind. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange (vor allem für Deine Schulter etc.!) da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Eric, Moormerland, BRD <ekpoetryweb.de>
Eintrag vom Montag, 7. April 2008, 13.41 Uhr

42, Problem seit 1,5 Jahren beidseitig!!! Habe keine Stange zum Aushängen. Ist es genauso gut, sich an die offene Treppe an eine Stufe zu hängen? Dabei machen die Finger natürlich keinen richtigen Faustschluß, leider! Erbitte Antworten per Email, da ich nur selten online bin Danke- Eric
07.04.08, 16.38h Lieber Eric. Das Hängen so wie Du es beschreibst wird auch Wirkung haben, aber Du musst unbedingt durch die Dehnübung ergänzen, investiere mind. 10-15 Minuten täglich in die einfache Dehnübung! Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Eric, Email, 07.04.08, 23.07 Uhr
Hallo Thomas, erstmal vielen Dank für die schnelle Reaktion und Anteilnahme, ich habe die Diagnose gemacht und sie ist leider eindeutig positiv. Die Dehnübung habe ich jetzt einige Male gemacht, ca. 10-mal. Aufgrund meiner Adipositas muss ich die Übung aber am Tisch machen, sonst ist der Bauch im Weg: Ich lege den rechten Arm gestreckt auf den Tisch, mache die Faust und dehne dann mit der anderen Hand Richtung Körper. Der Arm ist rotatorisch in Nullstellung, also Daumen zur Decke… Allerdings bekomme ich fast immer einen Krampf im Zeigefingerbeugemuskel und muss die Dehnung unterbrechen. Mache ich was falsch oder dehne ich zu stark? Der Dehnschmerz ist anfangs recht heftig und lässt dann nach etwa 30 Sekunden nach und ich halte dann noch etwa 15 Sekunden, also insgesamt 45 Sekunden. Vielleicht ist das ja zu lang. Die Krux an dem Ganzen ist die Tatsache, dass ich selber Physiotherapeut bin und weder ich noch irgendein Kollege ist bislang auf die Idee gekommen, dass etwas mit Namen – itis ein Krampf sein könne. In meiner Ausbildung wurden Dehnungen immer verteufelt, außer man macht sie indirekt über die antagonistisch-exzentrische Kontraktion. Es hieß, so wäre es besser, weil aktiv, denn so könne keine Dehnverletzung auftreten. Mit diesen AEKs hatte ich aber bislang kein Glück in der Selbsttherapie und auch wie von dir beschrieben half nichts anderes. Leider bin ich auch skeptisch im Bezug auf deine Methode, werde es aber probieren und ich hoffe, es ergeht mir wie all denen in deinem Forum. Ich melde mich dann Mitte Mai wieder in der Hoffnung, Dir dann positiv berichten zu können. Vielleicht könntest du noch kurz schreiben, ob du meinst, ich mache die Dehnübung korrekt. Danke!!! Mit freundlichen Grüßen Eric
08.04.08, 08.12h Lieber Eric. Ich denke Du machst die Dehnung richtig, beim Dehnen sollte es im Muskel der vom Zeigefinger zum Ellenbogen aussen verläuft auf der Oberseite des Armes, "ziehen" aber nicht stark Schmerzen! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Itis bei Epicondolitis ist ein richtig fataler Misnomer der alle behandelnden Personen in eine völlig falsche Richtung losschickt. Es könnte wohl sein, das der Sehnenansatz gereizt ist und deshalb eine Entzündungs-Diagnose nicht zu 100% falsch ist, aber wie so oft, muss man bei diesen Symptomen in den Schmerz hinein therapieren, denn mit Ruhigstellen wird der Krampf fixiert und stärker. Das Gleiche gilt übrigens auch bei vielen Hüftschmerzen und auch beim Fersensporn. Ich denke Du übertreibst etwas mit der Intensität beim Dehnen, mehr reissen und zerren wirkt nicht schneller. Während der Dehnübung solltest Du nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, lieber Dehnung etwas länger halten! Sonst kanns auch mal ein paar Tage einen kleinen Rückfall geben. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange, das wäre dann bei Dir mit unten aufstehen, d.h. mit den Beinen Gewicht abfangen. Diese Uebung sollte auch mit Deiner Postur problemlos machbar sein, da die Arme oben freier sind. Vorteil beim Hängen, 50% Zeitersparnis, beide Arme werden gleichzeitig therapiert! Montier Dir eine Stange im Geschäft in einen Türrahmen den Du öfters passierst. So oder so, nach 1,5 Jahren könnte es am Anfang eine Durststrecke von 2-3 Wochen ohne oder wenig Erfolgen geben, da der Schmerz verzögert reagiert, d.h. es dauert länger bis er weniger anzeigt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Dr. Otto Naegeli, ein begnadeter Schweizer Arzt hat in seinem Buch "Nervenleiden und Nervenschmerzen, diese Behandlung und Heilung durch Handgriffe schon 1894 durch Dehnung der Sehnen ausgeführt und Bänder und Muskeln bei aussichtslosen Fällen ohne Medikamente erfolgreich kuriert. Leider geht solches Wissen immer wieder verloren, da unsere akademische Wissenschaft lieber mit konventionellen Studien und Forschungen arbeitet und alles andere, auch noch so erfolgreiche Methoden unter den Tisch fällt. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Es hat seit 2001, 300 positive Meldungen.


Willy Möller, Feuchtwangen (D) <moewilycos.de>
Eintrag vom Montag, 18. Februar 2008, 09.29 Uhr

Ich bin 55 Jahre und begeisterter Tennisspieler. Seit 2 Monaten habe ich habe ich Rückenprobleme und spiele seit 3 Wochen deswegen nicht mehr. Mein Arzt meint, dass ich einen "Tennisarm" im Rücken habe. Es wäre die Sehne des Bauchmuskels am unteren Rippenbogen (Rippenbogenköpfchen?), die entzündet sei, evtl. Knochenhautreizung. Wir versuchen ab heute eine Magnetfeldtherapie, 3 x wöchentlich. Gibt es auch hier Dehnübungen, die den Schmerz beheben und kann ich deswegen weiter Tennis spielen? Gruß W.Möller
22.02.08, 09.43h Lieber Willy. Magnetfeldtherapie kannst Du vergessen, schadet zwar nicht (ausser Zeit, Nerven, Geld, sich krank fühlen etc.). Dein Problem ist wohl eher "mechanisch". Sehr gut wäre nun für Dich das Hängen an der Stange weil es diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bis zum ersten Bessern ev. Tennis etwas reduzieren, wäre wohl nicht schlecht. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Hängen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Willy Möller, Feuchtwangen <moewilycos.de>
Eintrag vom Montag, 7. April 2008, 11.06 Uhr
zu meinem Eintrag vom 18.02.08 Hallo Thomas, ich habe deinen Tipp mit der Reckstange regelmäßig befolgt, bis jetzt aber noch keine Besserung verspürt. Tennis geht zwar, aber am Tag danch muß ich es büssen. Magnetfeldtherapie hat ebenso nichts gebracht. Eine Untersuchung der Nieren ergab ebenso keinen Befund. Die Schmerzen sind weiterhin vorhanden. Osteopathie hat auch keinen Erfolg gezeigt. Hast du vielleicht noch einen Vorschlag? Gruß Willy
22.02.08, 09.43h Lieber Willy. Nun ich denke, dass die 6 Wochen noch nicht ausreichen und Du das Hängen an der Stange mal etwas weiterführen solltest, schaden tuts allemal nicht. Von der Osteopathie hätte ich mir etwas versprochen. Sonst wäre noch ein Orthomolekular-Mediziner ein nächster Versuch und der langfristige Besuch eines guten medizinischen Trainingscenters mit Instruktior. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837
Orthomolekular / Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm
Oder in einem seriösen medizinischen Trainingscenter von einem Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor zeigen lassen zum selber ausführen.


Dornhan <Shalaanettmsn.com>
Eintrag vom Sonntag, 6. April 2008, 12.33 Uhr

Ich bin 44 Jahre und versuche seit über einem Jahr mit etwas fettarmer Ernährung und regelmäßiger Bewegung mein Übergewicht in den Griff zu bekommen. Bisher habe ich 20 Kilo abgenommen und fühle mich sehr wohl. Als Bewegung habe ich das Nordic Walking für mich endeckt. Ich laufe jeden Tag 35 min. in der Mittagspause. Seit letzten Frühling ( 2007 ) habe ich nur ein Problem. Meine Ferse links. Nachdem der Schmerz nach 3 Monaten nicht vorbei war, gabs eine Voltarenkur und Einlagen. Im Herbst dann nochmal eine Voltarenkur und nachdem die auch nicht half 3 Cortisonspritzen im Abstand von je 14 Tagen. Im Januar 2008 habe ich dann ein Kernspinn machen lassen. Dort war eine ausgeprägte Entzündung der Fersenbeinsehne zu sehen. Eine Einlagerung von Kalk oder eine knöcherne Veränderung war nicht erkennbar. Die letzte Chance auf Heilung war, laut Orthopäden, eine Röntgenbestrahlung. In der Zwischenzeit bin ich sein Anfang Dezember nicht mehr gelaufen. Zum Glück war Winter, sonst wäre ich wahrscheinlich durchgedreht. Auch die Bestrahlung half nur kurz und die Schmerzen waren wieder da. An Laufen war gar nicht zu denken. Dann der Glückstag vor 2 Wochen. Auf Wikipedia geschaut und die Dehnübung gefunden. Da hab ich gedacht, ich probiers aus. Schlechter wie jetzt kanns nicht werden. Und siehe da, jeden Tag geht es besser. Ich habe zwar noch ab und zu Schmerzen, aber auch viele Stunden keine. Ich werde die Dehnübungen weiter machen und hoffe irgendwann ganz schmerzfrei zu sein. Dann schreibe ich nochmal. Also die Übung ist einen Versuch wert. Vielen Dank an den Verfasser und an Wikipedia, die den Link eingebaut haben.
07.04.08, 16.38h Liebe Dornhan. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden Jahren mal ein anderer verkrampfter Muskel melden (könnte auch Hüftschmerzen sein etc.), probier eine Dehnungsübung. (So oft werden Verkrampfungen als Entzündungen fehldiagnostiziert und behandelt, ruhiggestellt und dadurch oft noch verschlimmert. Fehldiagnosen Entzündung) Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Willy Weinandy, Prüm <willy.weinandyweb.de>
Eintrag vom Samstag, 5. April 2008, 22.54 Uhr

Bin männlich, 60 Jahre alt und hatte seit zwei Jahren starke Hüftschmerzen. Die Ärzte diagnostizierten ein Schleimbeutelentzündung, welche schwierig zu behandeln sei. Nach dem ich ihre Seite gefunden hatte - ca. vor zwei Monaten - führte ich ihre Dehnübungen 1 u. 2 konsequent ein bis zwei mal täglich durch. Es stellte sich eine Verbesserung von 90 Prozent ein. Ich bin total begeistert und danke ihnen für den tollen Tip. Die Übungen habe ich bis jetzt beibehalten. Der Erfolg hat sich bei mir nach ca. 2-3 Wochen eingestellt. Ich mache wieder Wanderungen von bis zu 20 km, auch auf unebenen Wegen, was vorher undenkbar war. Nochmals herzlichen Dank!!!
07.04.08, 16.38h Lieber Willy. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden Jahren mal ein anderer verkrampfter Muskel melden (könnte auch Fersensporn sein, oder andere Hüfte), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. (So oft werden Verkrampfungen als Entzündungen fehldiagnostiziert und behandelt, ruhiggestellt und dadurch oft noch verschlimmert. Fehldiagnosen Entzündung) Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Karina, Niederrhein <karina3000web.de>
Eintrag vom Donnerstag, 3. April 2008, 18.06 Uhr

Hallo Thomas, heute von mir auch eine Erfolgsmeldung. Ich habe vor 2 Wochen mit den Übungen angefangen und nach 1 Woche konnte ich schon eine deutliche Besserung spüren. Jetzt nach 2 Wochen bin ich zwar noch nicht ganz schmerzfrei - aber es fehlt nicht mehr viel. Ich bin so froh das ich das Problem in den Griff bekommen habe. Danke für Deine Tipps. Die Dehnübungen mache ich immer wieder zwischendurch - vor allem im Büro - leider haben wir momentan großen Streß, so dass ich die Übungen in den letzten beiden Tagen vernachlässigt habe. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen mit den Übungen? Jetzt wo ich schon sehr gute Erfolge habe, aber das letzte bisschen fehlt noch. Viele Grüße von Karina
04.04.08, 09.01h Liebe Karina. Vielen Dank für das positive Feedback. Ja mit nachlassendem Leidensdruck lässt auch die Dehn-Motivation nach, das ist normal. Wenn's schlechter wird einfach wieder vermehrt Dehnen, der Arm wird immer etwa 1-2 Wochen verzögert reagieren, positiv bei vermehrtem Dehnen, negativ bei nachlassendem. Richtig in den Griff bekommst Du's nur wenn Du täglich mind. 5 Minuten investierst, dehne doch beim Telefonieren, das braucht keine Zeit oder im Auto an der Ampel mit Faust zwischen Oberschenkel auf den Sitz, ober beim Rumlaufen kann man wenige auffällig mit Armen auf dem Rücken hinten dehnen. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Karina: Karina, Niederrhein <karina3000web.de>
Eintrag vom Samstag, 22. Maerz 2008, 11.47 Uhr
Hallo, ich bin 41 und habe erst seit 2 Monaten Schmerzen. Beim Arzt war ich noch nicht, ich halte im allg. nicht viel von Ärzten (schlechte Erfahrungen). Nach Deiner Diagnoseart denke ich, ich habe einen Tennisarm (Überlastung Bildschirmarbeit). Sollte ich mir trotzdem eine Diagnose beim Arzt holen? Vor 10 Jahren habe ich mir den linken Ellenbogen verletzt, diesen Arm kann ich nun nicht mehr strecken, daher habe ich nun etwas Probleme die Übungen am rechten Problemarm durchzuführen. Bei Dehnübung 1 kann ich die Faust nicht mehr richtig umfassen UND den re. Arm gestreckt halten. Bei Dehnübung 2 geht es schon besser. Kann ich auch nur die Übung 2 machen, oder ist Übung 1 doch effektiver? Ansonste finde ich Deine Seite super, ich hoffe es hilft! ohne das ich zum Doc muß. Auf Salben, Verband und Ruhigstellen habe ich keine Lust, damit habe ich ja schon schlechte Erfahrungen mit dem li. Arm gemacht. Viele Grüße Karina
24.03.08, 17.10h Liebe Karina. Nur Dehnübung 2 ist auch OK. Ev. kannst du Stange hängen, auch gut wenn nur reduziert möglich, mit Füssen unten aufstehen und Gewicht abfangen und nur soweit belasten wie's halt geht. Besser wenig als gar nicht. Du gehst besser nicht zum Arzt wenn die Diagnose anspricht, der würde Dich leider zu 99% auf eine falsche Fährte setzen. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Das wird bestimmt innert 2-3 Wochen viel besser! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Karinas Erfolgs-Eintrag bei http://www.softrock.de/forum/thw/showtopic.php?thread[threadid]=17009


Christian Sch., Bremen <pilotf4fyahoo.de>
Eintrag vom Donnerstag, 3. April 2008, 11.29 Uhr

Der Tennisarm IST eine Entzüngung. Hier reinzuschreiben "Ruhigstellung wird nichts nützen" ist FATAL. Möchte mal wissen wer solchen Schwachsinn geschrieben hat. Seit einem halben Jahr habe ich den Arm und habe ihn nicht ruhiggestellt und massiert. Reslutat: Null. Ärztliche Behandlung und Ruhestellung ist ANGESAGT. Laßt den Quatsch und führt die Leute nicht in die Irre. MfG
03.04.08, 12.32h Lieber Christian. Fatal für wen? Aber jedenfalls besten Dank für Deine Meinung. Du hast seit einem halben Jahr Erfahrung mit Deinem eigenen Arm. Ich habe seit über 10 Jahren Erfahrung mit (eigenen Tennis- und Golferarmen) und vor allem mit vielen tausenden Patienten. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen . Hier hast Du hunderte von positiven Erfahrungen mit Dehnen bei Tennisarm. Jetzt such mal im Internet 3 positive Erfahrungen mit eingipsen und ruhigstellen - viel Erfolg, gib mir bitte Bescheid wenn Du sie hast. Lies hier ein paar Erfahrungen von Leuten die mit Gips ruhig gestellt wurden. Was Du gemacht hast, nicht ruhigstellen und mit massieren nützt beim Tennisarm leider überhaupt nichts. [Deshalb wird Dir auch die bald ärztlich verordnete Krankengymnastik nichts bringen.] Das einzige das definitv hilft ist die Dehnübung. Ohne Dehnung wird eine Verkrampfung tendenziell immer schlimmer. Ob Du wirklich ein Tennisarm hast findest Du hier heraus: die Diagnose. Vielleicht hast du ja wirklich kein Tennisarm sondern eine Sehnenscheidenentzündung? Das müsste aber mit ruhigstellen, Entzündungshemmern etc. sehr schnell besser werden, denn das ist was, was die Aerzte wirklich können! [Frag mal den Arzt wieviele Tennisarme er schon geheilt habe ...] Wenn es nicht besser wird mit ruhigstellen, wenn es nachts und am Morgen fast am meisten schmerzt, ist es dann eben doch keine Entzündung sondern ein Tennisarm und das wäre ein chronischer Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung - und da hilft eben nur Dehnen. Falls Du so 35-45 Jahre alt bist, steigt die Chance, dass es Tennisarm ist. In ein paar Monaten ärztlicher Behandlung weisst Du mehr. Wenn Du dann nicht weiter kommst und der oder die Aerzte Ihre Standard-Prozedere an Behandlungen mit Dir als Versuchs-Patient unerfolgreich durchgegangen ist, kannst Du je nach Leidensdruck jederzeit wieder hierherkommen und mit Dehnen anfangen.Das funktioniert in jedem Leidens-Stadium. Melde Dich doch in 2-3 Monten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas [Was der Arzt mit Dir so alles ausprobieren wird: Viel Krankengymnastik, mehrfach Kortison spritzen, verschiedene Entzündungshemmer, ev. Stosswellen, ev. Eingipsen, ev. Röntgentiefenbestrahlung, wenn er seine Standard-Liste dann durch hat, in vielen Monaten und nicht mehr weiter weiss: am Schluss die Operation..
Christian Email 03.04.08, 13.57h Lieber Thomas, ich habe irgendwo gelesen, daß ich mit einem Tennisarm so weitermachen soll wie bisher. Medikamente in Form von Entzündungshemmern bringen gar nichts, außer daß man Magenschmerzen bekommt, weil die die Magenwände angreifen. Es hat auch viel mit der Psyche zu tun. Je verkrampfter ich an eine Sache rangehe. Ich finde es Fatal, was Ihr schreibt, weil alle anderen Möglichkeiten als unwirksam im Vorfeld ausgeschlossen werden. Jeder ist anders. Ich massiere und dehne automatisch, gebracht hat es nichts. Ich würde vorsichtig sein mit Äußerungen, was der Arzt nicht alles versuchen würde, wäre quatsch. Ich weiß nicht wer Ihr oder du bist und ob du eine Ausbildung hast. Der Tennisarm ist eine Überlastung, der in eine Entzündung ausarten kann. Er tut Nachts mehr weh, weil die Heilung einsetzt, genau wie die Spritze auch zunächst Schmerzen verursacht, die die Heilung bewirken. Jede Möglichkeit ist in Betracht zu ziehen. Was ihr macht ist ein hochstilisieren einer völlig unausgereiften Methode. Wäre es so einfach, würde dieser Tip lange die Runde machen. Gruß Christian
903.04.08, 14.18h Alles klar Christian, wünsche Dir einen guten Arzt und gute Besserung. Viele Grüsse, Thomas [Zum Glück kann man niemand zwingen.]


Daniel Hellwig <hellwig-danielgmx.de>
Eintrag vom Mittwoch, 2. April 2008, 17.51 Uhr

Hallo, ich bin 45 Jahre alt und habe seit 2 Jahren einen Tennisarm. Habe diesen, seitdem ich in meiner Garage einen neuen Betonboden gemacht habe. War bisher bei 4 verschiedenen Ärzten mit meinem Problem Habe bisher eine Gipsschiene, Kortisonspritzen und eine Epipointbandage bekommen. Habe zeitweise wirklich Ruhe (fast schmerzfrei). Allerdings kommen die Schmrzen immer wieder. Mittlerweile ist es so das sie von mal zu mal zu mal stärker werden und länger anhalten. als nächstes hat mir mein Arzt eine Stosswellentherapie vorgeschlagen. Vorher soll ich mit Eiswürfeln kühlen und Quarkverbände anlegen. Sollte die Stosswellentherapie keinen Erfolg bringen rät er mir zur Op. Auf dem Röntgenbild sieht man irgendwelche Erhebungen an Ellenbogen. Wäre lt. Arzt wohl normal nach 2 Jahre. Da ich leidenschaftlicher Angler bin sehe ich mein Hobby schwinden. Bin vor ca.6 Monaten auf Ihre Seite gestoßen. Dehne seitdem täglich. Wie oben geschrieben sind die Schmerzen mal fast weg bzw.sehr stark. Bin etwas verzweifelt. Werde in jedem Fall erstmal weiter dehnen. Liebe Grüsse aus Bonn
03.04.08, 08.32h Lieber Daniel. Mach Dir keine Sorgen wegen Erhebungen auf dem Röntgen. Die wären auch ohne Tennisarm da und sind kaum eine Ursache von Symptomen/Schmerzen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Der Betonboden war keine Ursache, nur der letzte Auslöser. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach die OP besser nicht: Lies mal die Infos zur OP. Lies hier die Infos zu Stosswellen. Kühlen und Gips sind eine Katastrophe: Lies mal zu Gips-Problematik. Es ist ja keine Entzündung! Kühlen wirkt sich fixierend und negativ aus, wärmend ist mobilisierend und positiv. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Du wirst das Angeln nicht aufgeben müssen. Lass Dich nicht weiter zum Ausprobierer und Versuchskaninchen der Aerzte machen, die haben kein Ahnung von einem Tennisarm. Jetzt da nur mässige Fortschritte wäre nun sehr wichtig, dass Du das Hängen an der Stange machst. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Uwe, Nordhorn <infoagotron.de>
Eintrag vom Dienstag, 1. April 2008, 18.43 Uhr

Hallo Thomas, bin 47 Jahre alt und habe seit ca. einem halben Jahr einen Tennisarm, (links). Spiele intensiv Schlagzeug und betreibe auch recht intensiv das Windsurfen. Bin vor 4 Wochen auf Deine Seite gestoßen, sollte gerade operiert werden. Die OP habe ich erst mal abgesagt, dehne seit 4 Wochen und hänge regelmäßig an der Stange, was mir eigentlich am besten bekommt. Der Schmerz im Ellenbogen lässt dann für eine Weile nach. Das Grundstechen ist aber nach wie vor sehr zu spüren, besonders nachts, wenn der Arm für eine längere Zeit ruhig liegt (gebeugt) und ich ihn dann strecke. Meine Frage ist, wie lange muß ich die Übungen machen um irgendwann mal einigermaßen schmerzfrei zu sein? Vielen Dank schon jetzt für Deine Antwort und Deine tolle und hilfreiche Internetseite. Mit freundlichen Grüßen Uwe G.
02.04.08, 11.44h Lieber Uwe. OP abgesagt, gut gemacht. Infos zur OP Ja richtig, beim Ruhigstellen wird der Muskelkrampf fixiert und verstärkt, nachts ist das am schlimmsten, das ist normal in dieser Phase. Du musst wohl noch ein paar Wochen Geduld haben, es wird sich aber stetig verbessern. Am Schluss bleibt nur noch ein Schmerz wenn man direkt im Ellenbogen auf den Schmerzpunkt drückt, das hält sich noch am längsten (einige Monate). Stangehängen ist super, Du solltest es aber durch täglich total ca. 10-15 Minuten Dehnen erstmal ergänzen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Schlagzeug und Surfen (wie so vieles andere auch) verkrampft natürlich. Also vorher, zwischendurch und danach besonders gut Dehnen. Notizen von Musiker-Kollegen / Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms". Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Kerstin, Hannover <k.rothweb.de>
Eintrag vom Montag, 31. Maerz 2008, 22.47 Uhr

Habe ca. 1 Jahr unter dem Tennisarm gelitten. Behandlung beim Orthopäden hinter mir. Ich konnte nicht mal die Kaffetasse festhalten ... Letztendlich haben die Dehn-Übungen in kurzer Zeit (ca. 2 Monate) geholfen. Die Übungen lassen sich überall durchführen. Einfach immer dehnen, wenn man gerade dran denkt! Viel Erfolg und Gute Besserung
02.04.08, 12.05h Liebe Kerstin. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Martin aus Bonn <m.eschbachvhb.de>
Eintrag vom Montag, 31. Maerz 2008, 12.00 Uhr

Hallo, bin 40 Jahre und habe seit ca. 3 Monaten einen Tennisarm. Seit einer Woche dehne ich den Arm und strecke mich mehrmals täglich an die Reckstange. Leider hat sich die Problematik bisher verschlimmert. Könnte es sein, dass ich die Übungen evtl. zu oft und zu heftig durchgeführt habe... Was soll ich jetzt machen? Pausieren, ruhen oder weitermachachen aber vorsichtiger agieren??? Noch eine Frage: Was kann man nachts machen, wenn man vor Schmerzen nicht mehr schlafen kann. Bitte um Tips. Danke!!!
02.04.08, 11.55h Lieber Martin. Ja man kanns übertreiben/überreizen, dann gibt einen Rückfall, Verschlechterung, die aber nach Reduktion des Dehnens innert weniger Tage wieder auf altem Niveau ist. Also nicht zu stark Reissen und Zerren, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus! Das hilft nicht schneller, lieber Dehnung länger halten. Auch nicht ruckartig zerren/spannen - loslassen, das haben Muskeln und Sehnen nicht gerne. Du kannst gleich weitermachen, musst nicht pausieren. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Sehr gut wäre nun in Deinem Fall auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tini aus Rostock <super.tiniweb.de>
Eintrag vom Freitag, 28. Maerz 2008, 10.37 Uhr

ich bin 37 und habe seit 3 Wochen wie es scheint einen Tennisarm. Habe gerade die Zeilen über die Dehnübung gelesen und werde jetzt damit anfangen. Seit 4 Jahren allerding habe ich ähnliche Schmerzen im Oberarm, die bei heben und nach außen drücken (z.B.Autotür von innen öffnen) besonders stark sind. Es soll laut MRT eine Sehenenscheidentzündung des supra spinatus sein. Laut Arzt soll diese von allein ausbrennen, aber statt besser wird es von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Schmerzen im Oberarm sind ähnlich den nun im Unterarm. Ob es möglicherweise auch nur eine Muskelverkrampfung ist, die mit Dehnübungen heilbar ist? Welche Übung empfiehlst Du? Liebe Grüsse aus Rostock Tini
28.03.08, 11.45h Liebe Tini. Ja da bist Du absolut richtig hier. In ein paar Wochen bist Du ein neuer Mensch. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Ich vermute die Sehnenscheidenentz ist wohl eine Fehldiagnose bei Dir und es ist alles nur muskulär, eine SSE schon längst behoben. Lies mal nach bei Syndromen. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, war's wohl keine SSE. Mach mal die Diagnose auch die für Golferarm!, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre in Deinem sepziellen Fall auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Die Probleme im Oberarm werden dadurch sehr einfach aber äusserst effizient therapiert. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tanja Bauer 97737 Gemünden <modefriseur-slanygmx.de>
Eintrag vom Freitag, 28. Maerz 2008, 09.53 Uhr

Hallo Thomas! Ich bin 40 Jahre alt und habe seit über einem halben Jahr die typischen Beschwerden eines Tennisarmes. Wie die meisten, auch bei mir die übliche Terapie. Akkupunktur, Krankengymnastik, Kortison, Stoßwelle (auf die es dann fast unerträglich wurde!!) Da wir einen Friseursalon haben und ich 8 Stunden die Arme oben habe ging nach den Stoßwellen gar nichts mehr. Ich muß Dir nicht sagen, was daß heißt, wenn man selbständig ist. Durch Zufall kam ich auf Deine Seite, die meine Rettung war! Trotz der starken Schmerzen fing ich noch am selben Tag mit dem Dehnen an. Ich sollte nämlich eine Woche später den Arm eingegibst bekommen. Von Tag zu Tag ging es besser. Nach nur 4 Tagen war ich nahezu beschwerdefrei. Ich konnte es gar nicht glauben! Nach 6 Tagen stehe ich jetzt wieder in meinem Geschäft und föne, schneide, frisiere, alles ohne Schmerzen. Mache zwischen jedem Kunden schön meine Dehnung und habe keine Probleme mehr. Das eingibsen habe ich Dank Dir abgesagt! Vielen, vielen Dank für Deine tolle Seite! Schöne Grüße -Tanja
28.03.08, 11.43h Liebe Tanja. Ja das Eingipsen wäre die allerschlimmste Deiner Therapien geworden. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich riesig geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Selbstverständlich bist Du nicht per Zufall hier gelandet sondern von Deinem Schöpfer hierher geführt worden. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Torsten Langhammer, Schalkau <torsten.langhamer1freenet.de>
Eintrag vom Freitag, 28. Maerz 2008, 00.01 Uhr

Hallo. Ich bin 33 Jahre jung heisse Torsten und habe das Problem mit dem Tennisarm vor ca. 7 Monaten an meinem linken Arm festgestellt. Der Schmerz war so unerträglich das ich nicht mal mehr eine Tasse heben konnte. Da ich sehr gerne Kraftsport betreibe musste ich dies wohl oder Uebel auch einige Zeit wegen der Schmerzen unterlassen. (so dachte ich) Nun half alles nichts und ich liess mir bei einem Orthopäden einen Termin machen. Das war Mitte Dezember 2007. Dieser hatte mir eine Spange verordnet die ich kurz vor meinen Ellenbogengelenk tragen sollte. Diese war so konzipiert das sie den oberen Muskel (Speichenmuskel-Musculus brachioradialis) an seiner Arbeit durch Druck einschränkte. Des weiteren wurde mir Hylase empfohlen, wodurch mir ein Medikament unter Anwendung von Strom an der betroffenen Stelle eingebracht wurde. Nach zwölf vergeblichen Behandlungen schaute ich mich dann im Netz um und stiess auf diese Seite. Anfangs war ich zwar sehr skeptisch aber ich glaubte doch insgeheim das dies mir helfen würde. In meiner Familie wurde ich deswegen schon leicht belächelt und mir wurde immer gesagt: Vor einer OP kommst du eh nicht herum. Ich muss allerdings erwähnen das mein Vater vor Jahren auch eine solche OP machen liess und seit dem beschwerdefrei ist. Nun denn, ich machte von da an ( Anfang Januar 08) meine Uebungen wie sie beschrieben waren. Es tat in den ersten 2 Wochen höllisch weh wenn ich meinen Arm dehnte. Die Schmerzen liessen jedoch ab Mitte der zweiten Woche beim dehnen merklich nach. Zuerst glaubte ich das dies vielleicht nur Einbildung sei, jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Die Schmerzen liessen mit der Zeit deutlich nach und ich kann am heutigen Tag sagen ( 27. März 2008 ) das diese verschwunden sind worüber ich sehr erfreut bin. Ich mache trotz alledem die Dehnübungen immer weiter weil Schaden kann es ja nie. P.S.: Wenn es nur für jede Erkrankung solch einfache aber effektive Behandlungsmethoden geben würde. Jedenfalls bin ich Dir sehr dankbar dafür. Dies in Worte zu fassen ist schier unmöglich. Also dann, lass es Dir gut gehen. Herzliche Grüsse, Torsten
28.03.08, 07.48h Lieber Torsten. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ja auf gewissem Niveau, je nach Leidendruck manchmal öfter, manchmal weniger wirst Du immer etwas nachdehnen müssen. Beim Kraftsport geh mal Richtun mehr Durchgänge und weniger Gewicht, das schont Sehnen und Gelenke, baut auch Muskelmasse auf, etwas langsamer, dafür hält sie länger beim Trainingsunterbruch! Ich befürchte es gibt für die meisten Krankheiten solch einfache Lösungen, aber da man damit kein Geld verdienen kann sind sie uns leider verloren gegangen ... Auch weil sie vermutlich meist permanente Veränderungen in unseren Lebensgewohnheiten verlagen würden (Ernährung, Bewegung, Lebenswandel) sind sie einer breiteren Bevölkerungsschicht unineressant. Lieber eine Spritze und Tabletten vom Arzt als ein Apfel essen oder 30 Minuten Spazieren gehen etc. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen, er wird Dir noch in vielem die Augen öffnen - wer suchet der findet (auch im Netz ...). Viele Grüsse von Thomas


Walter Kur*da <walterkur*daweb.de>
Eintrag vom Samstag, 22. Maerz 2008, 17.51 Uhr

hallo, ihre website zum thema tennisarm finde ich sehr interessant. habe mir eine solche verletzung beim betreiben der wettkampfsportart griffkraft zugezogen. da ich aber hauptsächlich bankdrücker der deutschen spitzenklasse bin, habe ich bankdrücken weiterhin trainiert, und verspüre sogar nach extrembelastungen eine "besserung" (bankdrücken ist eine ähnliche bewegung, wie liegestütze, nur viel extremer). werde zusätzlich auch die von ihnen empfohlene streckmethode ausprobieren. ich bin mir nur noch nicht sicher, ob, und wie lange ich bei der griffkraft pausieren soll. vielleicht sollte ich doch wieder ein leichtes training aufnehmen. auf meiner website finden sie einige erklärungen zu meinen wettkampfsportarten. www.unequipped-bench(*)press.de mit freundlichen grüßen walter kurda
26.03.08, 14.15h Lieber Walter. Ja da bist Du mit dem Leiden und Deinen Sportarten in guter Gesellschaft: Lies mal zu Fitness/Body etc.. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Falls es schon länger her ist, sich durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du kannst wieder mit Griffkraft anfangen, wäre natürlich nicht schlecht wenn Du reduziert trainieren könntest, dh. mehr Durchgänge aber weniger Gewicht/Zug. Das ist nun wirklich Stress für Muskeln und Sehnen, Sehnenansätze ... Ansonsten musst Du überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Walter Email 27.03.08
Lieber Thomas, herzlichen Dank, daß Du mir Mut gemacht hast. Ich hatte schon lange ein schlechtes Gewissen, weil ich noch nicht zum Arzt gegangen bin. Darf ich fragen, wie Du dieses Thema erforscht hast? Kommst Du aus der medizinischen Richtung? Ich werde Deine Ratschläge an mir ausprobieren. Wenn es hilft, darf ich vielleicht einen Link von meiner Website zu Deiner setzen? Wäre schön, wenn Du mir dafür eine kurze Beschreibung Deiner Wahl nennen würdest. Ich könnte mir vorstellen, daß viele meiner Sportkollegen sich sehr dafür interessieren. Viele Grüße Walter
27.03.08, 08.58h Lieber Walter. Ich bin nicht Mediziner, nur Laie und Autodidakt. Mache diese Homepage und Beratungen seit 1996. Bin einer der selber betroffen war von Tennisarm und Golferarm, beides an beiden Armen verteilt über einige Jahre. Natürlich kannst Du verlinken. Am besten mit tennisarm.eu [Erfolgreichste Heilmethode bei Tennisarm und Golfarm] Wenn Du das Stangehängen machst, wird es Dir Dein Rücken auch noch danken! Es ist eine der wohl genialsten Uebungen und kurz und schmerzlos ... Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Petra Thinnes, Gersheim <petrathinnes.info>
Eintrag vom Samstag, 22. Maerz 2008, 17.51 Uhr

Hallo, ich bin 41 Jahre alt und habe beiderseits einen Tennisarm. Links, seit ca 7 Jahren. Damals hatte ich einen Unfall mit Radiusköpfchenfraktur. Ich wurde operiert und bekam zwei Schrauben in den Arm. Bei der anschließenden KG / Reha konnte ich die Schmerzen nicht aushalten und bin jedes Mal bei einer Drehung meines Arms von der Pritsche gesprungen. Wenig später wurde dann festgestellt, dass die Schrauben zu lang waren und ich musste erneut operiert werden, um die Schrauben wieder zu entfernen. Dann fing das Problem mit dem Tennisarm an. Ich konnte meinen Arm nie mehr ganz strecken. Ich bekam KG, alle 4 bis 8 Wochen - regelmäßig - Kortisonspritzen. Der Tennisarm blieb. Seit ca. 2 Jahren habe ich nun auch einen Tennisarm rechts. Dasselbe Problem. Ich kann meinen Arm nicht mehr strecken. Auch hier bekomme ich nun regelmäßig Kortisonspritzen, die nur kurzfristig, ca. 10 Tage Besserung bringen. Seit ca. 4 Wochen fallen mir nun in der rechten Hand ständig Dinge aus der Hand. Heute habe ich z.B. " grundlos " die Kaffeetasse fallen lassen. Sonst sind es Teekanne, Maus, Fernbedienung etc. Außer dass ich nun auch noch alles kaputt mache, sind die Schmerzen trotz Kortison, Epicondilitys-Spangen an beiden Armen, neuerlicher KG zeitweise unerträglich. Ich weiß mir wirklich nicht mehr zu helfen. Mein linker Arm ist am Gelenk ständig blau und oft geschwollen. Vor Stoßwellen habe ich Angst, da mir ein Orthopäde erklärt hat, dass sie sehr schmerzhaft seien. Was kann ich denn noch tun ? Ich versuche auf jeden Fall die Dehnübungen. Ob ich mich an eine Stange hängen kann, weiß ich nicht, da ich überhaupt keine Kraft mehr in den Armen habe. Zeitweise kriege ich auch so etwas wie Stromschläge in die Arme. Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.
24.03.08, 17.08h Liebe Petra. Die KG kannst Du vergessen (in Bezug auf Tennisarm), die Epispange genauso. Die erinnert Dich nur an das Problem, das ist demorailsierend. Du bist im ganz normalen Tennisarm-Alter. Mach keine Stosswellen: Infos zu Stosswellen und auch kein Kortison mehr!!! Lies mal zu Kortison spritzen. Deine Symptome Fallenlassen uns Stromschläge sind normal, das wird schon bald besser, das kriegen wir schon hin. Mach das Dehnen so gut es geht. Beim Hängen kannst Du auch reduziert machen, mit unten mit den Füssen aufstehen und Gewicht abfangen und nur soviel belasten wie die Arme tragen. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Wilhelm Weighart, Heilpraktiker, Aschaffenburg <G.Weighartgmx.de>
Eintrag vom Freitag, 21. Maerz 2008, 20.08 Uhr

Dr. Otto Naegeli, ein begnadeter Schweizer Arzt hat in seinem Buch "Nervenleiden und Nervenschmerzen, ihre Behandlung und Heilung durch Handgriffe" schon 1894 durch Dehnung der Sehnen, Bänder und Muskeln aussichtslose Fälle ohne Medikamente erfolgreich behandelt. Leider ist dieses Wissen der Schulmedizin verlorengegangen und auch den Physiotherapeuten unbekannt.Aber alles war schon einmal da!
24.03.08, 16.18. Lieber Wilhelm. Vielen Dank für die interessanten Infos. Ich werde mal versuchen ein Buch vom ihm zu ergattern. Ja Heute ist wirklich nicht alles besser als früher, ganz im Gegenteil. Die Akademie- und Wissenschafts-Gläubigkeit wird noch viele umbringen ... Viele Grüsse und Gottes Segen wünscht Dir Thomas


menghini ilaria <menghinigmx.ch>
Eintrag vom Mittwoch, 19. Maerz 2008, 20.33 Uhr

hallo, bin 46 jahre alt, vor einem Jahr beim skaten gestürzt, seither hinke ich! vorallem beim gehen Schmerzen an der Hüfte rechts, kann schlecht nach aussen rotieren, kein Problem mit Innenrotation. Kein Schmerz in Ruhe, sitzend oder liegend auch keine Schmerzen. Bewege mich gerne in der Natur. Walken, skaten, Skifahren: keine Schmerzen. Nur beim laufen sehr eingeschränkt, schnell laufen geht schlecht. Was kann das sein??
20.03.08, 13.12h Liebe Ilaria. Ist schwierig zu beurteilen mit Ferndiagnose. Das solltest Du mal einem Orthopäden zeigen, ev. röntgen lassen, könnte sein, dass da beim Gelenk etwas beschädigt ist. Wenn Ruhigstellen nicht verbessert sondern verschlimmert und es am Morgen manchmal schlimmer ist als nach viel bewegen, kann man von Muskelkrampf ausgegangen werden, dann bist Du richtig hier. So oder so mit meinen Therpievorschlägen kannst Du nicht viel falsch machen, d.h. nützt es nichts schadets auch nichts. Beginne mal mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, nicht weil bei Dir ein Tennisarm behandelt werden müsste sondern wegen der positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Martina Braun, Gera <braunsmartinahotmail.de>
Eintrag vom Mittwoch, 19. Maerz 2008, 11.12 Uhr

Hallo, ich bin 47 Jahre alte, habe seit ca. 1,5 Jahren Tennisarm, mal mehr, mal weniger. Ich denke, das ist auch eine typische "Sekretärinnenkrankheit", das ist nämlich mein Job. Habe einmal Kortison gespritzt bekommen, als ich das nochmal wollte, hat mein Arzt mich vor dem Risiko gewarnt und hat mir Laserbehandlung vorgeschlagen (zahlt aber die Kasse nicht und ist sehr teuer). Mache die Überungen seit ca. 3 Wochen (Türhängen und Dehnen). Merke aber noch keine große Besserung. Außerdem habe ich das Gefühl, daß es immer für mehrere Tage schlimmer wird, wenn ich schwimmen (Brust- und Rückenschwimmen) war. Kann das vom Schwimmen kommen? Solle ich erst einmals aufs Schwimmen verzichten, bis ich eine Besserung spüre? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke sagt Martina
19.03.08, 12.58h Liebe Martina. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Das Schwimmen verkrampft, deshalb ist es danach schlimmer, musst Du aber nicht aufgeben, einfach vorher, zwischendurch und danach gut Dehnen! Du brauchst jetzt etwas mehr Geduld. Gut wollte der Arzt kein Kortison mehr spritzen, er hat recht mit dem Risiko: Lies mal zu Kortison spritzen. Laser kannst Du vergessen, ich habe in 12 Jahren noch keinen getroffen dem es geholfen hätte. Laser bei einem Muskelkrampf nützt soviel wie ein paar Streicheleinheiten. Du hast nur eine wirkliche Chance, Dehnen und Hängen. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Achim Hermann, Kempen <achim.hermannt-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 19. Maerz 2008, 10.23 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt. Bei mir fing das Problem irgend wann Anfang letzten Jahres an. Ich weiss gar nicht mehr genau wann, bevor man registriert das da was ist vergeht schon eine gewisse Zeit. Bin dann zum Arzt, der dann erstmal mit der Standard-Medikation, Endzündungshemmer, div. Salben anfing. Das half mir aber alles nicht weiter. Auch die Stosswellenbehandlung hat bei mir überhaupt nicht geholfen. Ich wurde auch zu einem Spezialisten überwiesen, der als letzte Konsequenz das Eingipsen des Armes vorschlug. Gegen Ende letzten Jahres habe ich dann in Abständen insg. 3 Kortisonhaltige Spritzen bekommen. Mehr wollte mein Arzt nicht spritzen, weil die wohl doch nicht ohne sind. Nach der 3. Spritze hatten sich die Beschwerden aber bis zur völligen Beschwerdefreiheit gebessert, juhu. Anfang diesen Jahres merkte ich beim Sport (Karate) aber plötzlich bei bestimmten Bewegungen ein allzu bekanntes Ziehen... Zur Zeit bin ich mit den Beschwerden wieder da, wo ich letztes Jahr vor den Spritzen war, also wieder voll dabei. Eine erneute Kortisonhaltige Spritze hat mir nicht wirklich viel geholfen. Jetzt hat mein Arzt mir aber was neues empfohlen, "Orthokin", das soll nach seiner Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit was bringen, ist aber relativ teuer. Ich solle mal überlegen und mich im Internet mal informieren. Ich bin aber skeptisch und möchte auf jeden Fall eine zweite Meinung hören. Eins ist aber klar, ich möchte die Beschwerden los werden, ich kann schon keinem mehr vernünftig die Hand geben und meinen Sport habe ich leider auch deswegen zurückgefahren.
19.03.08, 13.03h Lieber Achim.Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kortison mehr, schädlich und bringt nichts: Lies mal zu Kortison spritzen. Mit dem negativen Stosswellenerlebnis bist Du voll bei den Leuten: Infos zu Stosswellen Gipsen wäre eine Katastrophe: Lies mal zu Gips-Problematik. Viele die Karate etc. machen haben das: Lies mal zu Fitness/Body etc. . Orthokin beim Tennisarm, wäre mit Kanonen auf Spatzen schiessen ohne je zu treffen, das nächst waghalsigere wäre der Vorschlag von Genmanipulation oder Rückenmarktransplantation bei Tennisarm - probieren geht über studieren ... Orhokin ist Eigenbluttherapie, aber dass es einem Arzt in den Sinn kommt dies bei einem Tennisarm vorzuschlagen wäre wie der gleiche Vorschlag bei Zahnschmerzen. Die probieren einfach ihr ganzes Repertoir durch, der arme Patient das Versuchskaninchen ist ja nicht er, sondern nur Du. Hier Deine einzige wirkliche Chance: Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Charly, Goch <charlyzt-online.de>
Eintrag vom Montag, 17. Maerz 2008, 23.19 Uhr

Hallo, bin 47 Jahre alt und habe mir letzten Sommer (Juni) beim Windsurfen einen ziemlich üblen Tennisarm zugezogen, vermutlich ausgelöst durch zu starken Zug am linken Arm (Bin aber Rechtshänder). Bin bereits vor einigen Monaten auf Deine tolle Seite gestossen, habe einige Berichte durchgelesen und habe auch die Dehnübungen durchgeführt (seit November) . Dabei habe ich mir auch eine Reckstange zugelegt, um die Übungen kombiniert durchzuführen. Die erste Kortisonspritze im August war ein voller Erfolg, ich hatte einen Monat überhaupt keine Probleme, da hatte ich die Wirkung der Spritze unterschätzt. Nach einem Monat kam der Tennisarm langsam wieder zurück, im November war es so heftig, dass sich sogar eine Entzündung einstellte (blauer Fleck um den Sehnenansatz). Ich habe mir dann noch eine zweite Spritze geben lassen, die dann aber nicht mehr so den Erfolg brachte. Der Tennisarm ging für zwei Monate weg, die Entzündung aber blieb, und danach ist der Tennisarm auch wieder gekommen. Durch ein MRT wurde diese Entzündung auch am Epicondolytis nachgewiesen, was anderes konnte durch das MRT nicht nachgewiesen werden. Bei Interesse kann ich Dir Bericht/Bilder vom MRT schicken. Zweimal war ich auch bei einem guten Chirotherapeuten, der am Halswirbel eine Wirbelblockade lösen konnte. Es hat zwar meine Beweglichkeit verbessert, der Tennisarm ist jedoch geblieben. Er hat mir zunächst auch von einer minimalinvasiven OP abgeraten. Mit der Entzündung scheint die Sache wohl kein ganz so typischer Tennisarm zu sein, da der klassische Tennisarm keine Entzündung verursacht. Der Chirotherapeut meint, der blaue Fleck kommt vom Reissen der Sehnenfasern am Sehnenansatz. Mit Voltarensalbe und Einnahme von Wobenzym N und Vitamin E auf pflanzlicher Basis konnte ich bislang die Entzündung ein bischen eindämmen, je nach dem wie ich den Arm bewege, verspüre ich am Epicondolytis selbst ein Stechen oder Brennen, als wenn die Sehne an dem Knochen reibt. Von daher gesehen kann ich die Übungen auch nur mit beschränkter Intensität ausführen. Derzeit bin ich am Überlegen, doch die OP durchführen zulassen, habe aber auch so die Zweifel, ob sich dann wirklich Besserung einstellt. Daher wollte ich mal ganz gerne Deine Meinung zu meinem Fall hören, vielleicht kennst Du ja einen Fall, der ähnlich wie meiner gelagert ist. Vielen Dank schon mal im Voraus für Deine Antwort.
19.03.08, 16.16h Lieber Charly. Dein Fall ist nicht untypisch. Völlig tennisarmüblich ist Dein Alter und die Wirkung der 1. und 2. Kortison-Injektion. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Das Surfen war nicht schuld, sondern nur der letzte Auslöser. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. OP würde ich Dir auch abraten: Lies mal die Infos zur OP Ebenfalls solltest Du kein Kortison mehr machen, da ab der 3. Injektion am gleichen Ort ireparable Schäden beginnen (Gewebeverschmelzungen, Pigmentschäden, Fettabbau etc.) Lies mal zu Kortison spritzen Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Ich denke nach wie vor, dass Deine einzige Chance es dauerhaft in den Griff zu kriegen die Dehnungen sind, reduziert machen bis es eindeutig nur noch bessert ist sicher das richtige Vorgehen. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Gisela Brandstätter, Kierspe <g.brandstaettergmx.de>
Eintrag vom Montag, 17. Maerz 2008, 17.12 Uhr

Alter 57 Jahre seit 2 Jahren Schmerzen am rechten Ellenbogen innen, genannt Golfarm, gehört das zu Weichteilrheuma ??
19.03.08, 16.16h Liebe Gisela. Nein, das hat nichts mit Weichteilrheuma zu tun. Golfarm ist ein chronischer Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung. Das bringst Du nur mit der Dehnübung weg. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Meik, Dortmund <scarvegmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 16. Maerz 2008, 10.43 Uhr

Bin 32 und das Problem ist vor ca 4 Monaten das erste Mal aufgetreten. Bin Schlagzeuger und habe nicht mit Schmerzen im üblichen Sinne zu kämpfen sondern mit einer zunehmenden Verkrampfung im Unterarm. Diese merke ich nur beim Spielen und beim Tippen der Tastatur. Es fühlt sich an als ob man die ganze Zeit den Unterarm anspannt.
17.03.08, 07.30h Lieber Meik. Notizen von Musiker-Kollegen Falls die Diagnose nicht anspricht, mach so oder so das Hängen an der Stange, das wird das Problem beheben. Ansonsten auch die Dehnübung. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sonja Verl <infoelektro-licht.de>
Eintrag vom Mittwoch, 12. Maerz 2008, 14.51 Uhr

Hallo wollte mich noch einmal melden. Hatte ganz schlimmen Golfarm über 1 1/2 Jahre lang. Konnte nicht mal mehr eine Tasse halten. Von Sport ganz zu schweigen. Nach langem Leiden habe ich mich dann am 11.6.07 operieren lassen. Einige Zeit danach ca. 6 Wochen war es sehr schlimm. Aber dann kam die Besserung. Heute bin ich total schmerz frei, so als ob nie etwas gewesen wäre. Manchmal kaum zu glauben nach der langen Zeit mit grossen Schmerzen. Für mich war die OP ein voller Erfolg. Als jetzt mein anderer Arm auch anfing Probleme zu machen, habe ich mich gleich an die Dehnübungen erinnert. Ich bekomme die Probleme damit gut in den Griff und hoffe somit eine weitere OP zu vermeiden. Auch wenn diese ein voller Erfolg war ist die ganze Sache doch sehr schmerzhaft. Auch die schreckliche Stosswellenbehandlung kann ich mit den Übungen vermeiden. Keine Schmerzen in den Armen, wer meint das ist doch normal, kann ich nur sagen, das es das nicht ist. Geniesse heute noch jeden Tag normale alltägliche Dinge ohne Schmerzen auszuführen. Gruss Sonja
13.03.08, 08.56h Liebe Sonja. Das hast Du richtig gemacht, es kanns ja nicht sein, am Schluss jeden Arm auf Golferarm und Tennisarm operieren zu lassen. Die Narben sind für eine Frau auch nicht lustig und langfristig verlagert sich das Problem öfters an eine andere Stelle, weil die OP den Krampf ja nicht wirklich beseitigt, sondern nur die Schmerzweiterleitung unterbindet. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Tennsiarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Die OP solltest Du unbedingt vermeiden: Lies mal die Infos zur OP. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Annika, Berlin <annikagmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 11. Maerz 2008, 19.38 Uhr

Hallo Herr Bosshard, warum sollte zusätzlich die Übung an der Stange gemacht werden? Der Muskel wird damit doch kaum gedehnt, sondern nur angespannt. Gruß, Annika
12.03.08, 07.37 Liebe Annika. Grosser Irrtum. Beim Stangehängen dürfen nur die Fingermuskeln angespannt sein. Dann werden an beiden Armen gleichzeitig die Tennisarm- und die Golferarm-Muskeln gleichzeitig auf sehr effektive Weise gedehnt! Das ist fast nicht zu toppen, jedenfalls nicht mit dem gleich kurzen Zeitaufwand. Zusätzlich hat das Hängen sehr positive Nebenwirkungen auf Rücken, Bandscheiben, Beckenstellung, Körperhaltung etc. Aber es stimmt, man kanns auch nur mit der normalen Dehnübung schaffen, wenn man nie und nirgends hängen kann. Hängen an der Stange. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


manni aus düren <mannimayahoo.de>
Eintrag vom Montag, 10. Maerz 2008, 20.31 Uhr

hallo, wer kann mir helfen, oder einen rat geben ?erst ein kleiner blauer fleck auf meinem arm (oberseite)dann am nächsten tag dick und heiß. der arzt meinte sehnenscheid entzündung, da hilft nichts anderes wie ruhig stellen. es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn sie mir einen tipp geben könnten. nun habe ich persönlich ihren rat vor ein paar jahren getestet im bezug tennisarm, herzlichen dank dafür. das ganze programm hatte ich bereits durch, man wollte mich opperieren, alle vorbereitungen waren schon getroffen, als ich dem arzt erklärte, den kostenlosen tipp aus dem netz, werde ich ausprobieren. der arzt grinste mich an und meinte - im netz könne man keinen verklagen ??? nun habe ich ihren ratschlag/dehnübungen immer wieder durchgeführt,schon nach sehr kurzer zeit merkte ich eine besserung,heute kenne ich absolut keine tennisarm schmerzen mehr. als ich meinem arzt diese erkenntnis mitteilte war er so erstaunt das er sofort die adresse haben wollte um anderen patienten damit zu imponieren, denn er, so sagte er kannte die methode nicht. nun habe ich schmerzen auf dem unterarm,leider kann ich nichts finden über maßnahmen-sehnenscheid-entzündung. es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn sie mir einen tipp geben könnten.es ist sehr dringend. herzlichen dank
11.03.08, 09.40h Lieber Manni. Danke für die Infos, interessant. Tönt jetzt bei Dir wirklich wie eine typische Entzündung die mit Schonen und abwarten zu behandeln wäre, also mal vorsichtig vorgehen. Wenns dann in 2-3 Wochen nicht bessert: Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Haas Johann Rosenheim <tschoohanngmx.de>
Eintrag vom Samstag, 8. Maerz 2008, 17.15 Uhr

Hallo bin 34 Jahre und habe keinen Tennisarm, aber ich denke ich habe das selbe nur am Knie. Zuerst dachte ich es wäre was am Kniegelenk nicht in Ordnung. Der orthopäde meinte; Da fehlt nix. und auch ein Chiropraktiker meinte dem Knie fehlt nix. Mitlerweile denke ich jedoch nicht das Gelenk sondern die Sehnen sind das Problem. Bei Belastung treten die selben Symptome auf wie beim Tennisarm. Und zunehmend kann ich ihn weniger belasten. Der Schmerz tritt nicht beim strecken sondern beim abwinkeln auf. Anfangs war er örtlich nicht so begrenzt aber mittlerweile kann ich ihn genau lokalisieren. an der Sehne in der inneren Kniekehle. Gibt es da vergelichbare Dehnungsübungen bzw. ist es überhaupt möglich dort einen Tennisarm zu bekommen. Soll ich nochmal zu dem Orthopäden, oder soll ich mir einen anderen suchen? vielen Dank mfg Haas
10.03.08, 14.15h Lieber Johann. Dehnungen für Knie / Patella Spitzensyndrom würde ich mir in einem seriösen medizinischen Trainingscenter von einem Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor zeigen lassen zum selber ausführen. Orthopäden oder Chiro würde ich vergessen, sonst hätten Sie Dir schon weiterhelfen können! Geh sonst lieber mal zu einem Osteopathen oder Ortomolekular-Mediziner. Viel Erfolg. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Osteopath
Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837
Orthomolekular-Mediziner
Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm


franco köln <nc-haarnatanetcologne.de>
Eintrag vom Mittwoch, 5. Maerz 2008, 16.37 Uhr

hallo, ich habe einen tennisarm (links) und würde gerne eure erfahrung mit cortisonhaltigen schmerzsalben erfahren. ich versuche es seit ein paar tagen mit den dehnübungen und es bekommt mir wirklich gut. nun ich bin gitarrist und muss deshalb manchmal auf medikamenten zurückgreifen was ich nicht möchte. was gibt es für cortisonhaltigen salben weiss das jemand.
25.02.08, 16.16h Lieber Franco. Bringt leider Nullkommagarnichts. Es ist schädlich (kann langfristig Pigmentschäden verursachen). Die Salben haben eine sehr geringen Menge Kortison (1-2%) und können nur die Oberfläche der Haut erreichen. Sind ev. temporär gut wenn man eine Hautentzündung hat, in den verkrampften Tennisarmmuskel hinunter reichen die aber nimmer. Dort hinunter reichen nur Kortisoninjektionen, die sind aber auch nur sehr schädliche Symptombekämpfungen Lies mal zu Kortison spritzen. Lies mal die Notizen von Musiker-Kollegen. Du hast nur einen Chance, die folgt hier: Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Philip Giroud, Gelnhausen <KDS4everweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 4. Maerz 2008, 17.01 Uhr

Hi, ich bin 25 jahre alt und habe seit etwa einem Jahr Schmerzen im Innenbereich des linken Ellenbogens. Durch verschiedene Ärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten wurde mir gesagt es handele sich um einen Golferarm. Folgende Therapien habe ich hinter mir: - Laser-Behandlung - Unltraschall-Behandlung - Physio-Therapie - Kortisonspritze - Bandagen extra für Golferarm. Eine Besserung ist nicht wirklich aufgetreten. Mal besser mal wieder schlechter. Ursache war mein Gewichttraining und vermutlich, dass ich keine Pause gemacht habe. Als es auftrat bzw. zu spät begonnen habe, es zu behandeln. Ist es jetzt zu spät? Demnächst steht Akkupunktur an. Von den jeweils behandelnden Medizinern höre ich immer nur: "Schonen, Schonen und nochmal schonen!!!" Da ich seit etwa einem halben Jahr nur noch sehr sporadisch Kraftraining mache, es vorher aber ein wesentlicher Bestandteil meines Lenbens war, habe ich nicht nur mit (für mich) erheblichem Muskelverlust, sondern auch Unausgeglichenheit zu kämpfen. Was soll ich machen? Kann ich weiter trainieren, nur eben mit gerigerem Gewicht? Wäre für eine Antwort SEHR dankbar!!! MfG Philip Giroud
05.03.08, 08.28h Lieber Philip. Du kannst wieder mit Training anfangen, der kleine Nachteil davon wiegt das Plus an Lebensqualität längstens auf und man muss einfach vor, zwischendurch und danach besonders gut Dehnen damit der Negativeffekt des Krafttrainings auf den Muskelkrampf aufgehoben wird. Die Aerzte haben leider keine Ahnung! Akupunktur ist noch etwas vom "besseren", nicht weil es helfen wird (wird es überhaupt nicht) sondern weil es wenigstens nicht schadet! Schonen ist dagegen reine Katastrophe! Der chronische Krampf und das ist alles was ein Golfarm ist, ist mechanisch verursacht und muss mechanisch (mit der Dehnung) behoben werden, beim Wadenkrampf weiss das jeder. Lies mal zu Gips-Problematik Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Investiere mal 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange. Hat ja in den Centern genug Stangen zwischen Gewichtstürmen und Pausen zwischen Durchgängen hast Du auch zum Hängen. Am Anfang vorsichtig oder reduziert hängen, heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung Golfarm. Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um 30-50% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute von Deiner Gesundheit fordern, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Marco, Herten <Mat.ze2gmx.de>
Eintrag vom Montag, 3. Maerz 2008, 19.29 Uhr

Hallo, ich bin Kraftsportler und habe seit ein paar Monaten ein Problem mit dem Ellenbogen. Der arm spricht ein bisschen auf die tennisarm diagnose an und auch auf die golferarm diagnose (etwas mehr), es schmerzt an der Außenseite des Ellenbogens. Ich bin 20 Jahre alt, vor allem schmerzt es beim Latziehen wenn ich den arm weiter als 90 ° beuge, aber auch bei curls, wenn ich schwer curle und auch über 90 °. Es scheint so als würde beim 90 ° Winkel eine Sehne überspringen, es knackt, schmerzt aber nur leicht, wenn ich dies verstärkt tue nimmt der Schmerz zu. Ebenfalls beim Bankdrücken über 90 ° schmerzt der Ellenbogen, die Sehne springt über. Ebenfalls das Arm auflegen links bereitet mir Schmerzen. SOll ich einfach mal die Golferarm dehnübungen durchführen? Ich war schon beim Neurologen wegen ulnaris, aber sieht nicht wirklich danach aus, die Nervenmessung war negativ, also es kommt genug durch und auch die finger kribbeln nicht. Hätten sie eine Idee was ich machen könnte?
04.03.08, 11.28h Lieber Marco. Das könnten Verkrampfungen und Sehnenverkürzungen die dem Tennisarm nahe und auch verwandt sind sein. Hat mit der Dauerüberlastung im Kraftsport zu tun. Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Investiere mal 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange. Am Anfang vorsichtig oder reduziert hängen, heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Ich denke Du solltest vor allem das Hängen an der Stange ausüben, hat ja im Center genug zwischen den Gewichtstürmen zum immer wieder dranhängen. Das Hängen dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Die betroffenen Muskeln sind da dann automatisch auch darunter für Golf- und Tennisarm. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung die für Tennis- und für Golfarm - beide. Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um 30-50% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute von Deiner Gesundheit fordern, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Fuan, Selters <Fuan_kitaihotmail.de>
Eintrag vom Montag, 3. Maerz 2008, 13.16 Uhr

Ich leide schon seit der schule also knapp 4-5 jahre lang an einem Tennisarm. Anfangs war es harmlos trat alle 2-3 wochen auf und war mit ein wenig ruhe und sportsalbe schnell zu bekämpfen. Dan vor 3 jahren als ich meine erste arbeit im reinigungs und kassier dienst leistete wurde es immer schlimmer. Ich konnte nachts nicht schlafen und hatte starke probleme ich suchte den arzt auf und wurde nach ein paar monaten behandlung in der der betroffene Rechte arm einbandagiert und eingegipst wurde so wie kortison gespritzt wurde, weitergeereicht. Ich landete bei einem orthopäden und chirurgen dieser gibste meinen arm vom handgelenk bis zur schulter ersteinmal ganz ein 2 wochen komplette ruhe. zu derzeit arbeitete ich schon in einem neuen büro beruf und hatte weniger belastung des arms. Irgendwann nach so 1, 2 monaten stand dann fest das der arzt auch nix wusste mehr auser einer operation so schickte er mich zu einem Krankenhaus arzt einem sportspezialisten. Der verwies mich zum neurologen fals nerven betroffen seien dieser fand nix. So vollzog ich mich letztes jahr dann einer operation. Nach der operation traf keine besserung ein ich wurde dann mit homopatischen sachen weiter behandelt in form von spritzen. Ich ging danach mehrmals zur physiotherapie. Habe auch die Tips dieser seite so wie sie beschrieben wurden ausgeführt, aber auch dort leider keine besserung Ich weiß nicht ob ich ein einzelfall bin aber bei mir scheint nix auszubrennen da es nun wirklich bald 5 jahre sind und es tritt auch keine besserung auf. Ich habe von der schulter bis ins handgelenk teilweise so starke schmerzen das ich nicht schlafen noch den arm bewegen kann. Ich habe auch versucht unter schmerzen übungen zu machen aber auch die erzielten dabei keinen erfolg. Das einzige was ich derzeit also tue ist den arm schonen (da bewegung es nicht besser eher schlimmer machte) schmerzmittel nehmen (weil ich sonst fast vor schmerzen schreien könnte) und den arm jenachdem kühlen doer wärmen. ich wäre sehr erfreut wenn mir jemand evt noch neue methoden tips oder irgendeine idee hat. Meine ärzte sind ratlos und ich bin es langsam auch. Durch den arm kann ich nich mal mehr arbeiten und ich werde ende des jahres erst 20 jahre alt. Würde mich über antwort freuen danke.
03.03.08, 16.15h Lieber Fuan. Du hast zwar schon vieles hinter Dir aber Du bist kein hoffnungsloser Fall! Viele Junge haben das: Lies mal zu "Junge Patienten"Ich denke jetzt solltest Du Dich wirklich mal ausschliesslich (2 Monate) konsequent hinter das Hängen und Dehnen machen. Nicht zu stark aber es sollte beim Dehnen und Hängen nicht schmerzen sondern 1 Minute danach wieder auf normalem Schmerzniveau sein. Mehr zerren und reissen hilft nicht schneller, sondern es kann eher mal zu einem Rückfall für 2-3 Tagen kommen. Lieber Dehnung länger halten. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beginne mit der Dehnübung und jetzt sehr wichtig in Deiner Situation ist das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (3-4 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Da musst Du aber durch, ich denke, das ist die einzige Chance die Du hast! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Michael ,Reichshof <->
Eintrag vom Samstag, 1. Maerz 2008, 13.43 Uhr

Hallo. Wollte mal ein grosses lob loswerden weil eure seite echt spitze ist. Bin auch geplagt vom tennisarm. Habe aber noch eine andere Frage, und zwar habe ich einen Sporn am rechten ellenbogen und der macht mir andauernd probleme. Gibt es eine Möglichkeit wie ich die schmerzen in den griff bekomme? Wäre nett wenn ihr was wüsstet. Gruß Michael
01.03.08, 16.19h Lieber Michael. Mit solchen Spornen habe ich wenig Erfahrung, d.h. wie man den loswird weiss ich nicht. Aber die Beschwerden dadurch könntest Du mal ein paar Wochen mit Hängen an der Stange bearbeiten. Ca. 10-12 Minuten pro Tag darin investieren. Schaden wird's nicht. Dem Rücken wird's auch guttun! Ein Versuch könnte sich lohnen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Michael ,Reichshof <->
Eintrag vom Samstag, 1. Maerz 2008, 22.48 Uhr
Danke dir:-) Super das du so schnell antwortest. Ich melde mich.Gruß Michael


Andreas, Darmstadt <realnickhotmail.com>
Eintrag vom Freitag, 29. Februar 2008, 09.24 Uhr

Hallo, ich bin 35 und kämpfe seit ca. 5 Monaten mit einem Golferellenbogen. Im täglichen Leben schmerzt es nicht sonderlich, nur wenn ich Tennis spiele tut es am morgen danach ziemlich weh. Phyio, Stosswelle und Dehnen hat dazu gehführt, dass es fast verschwindet, aber ein Rest bleibt immer. Wenn ich dann Tennisspiele wird es wieder schlimmer. Nun habe ich hier gelesen, dass hängen an der Stange helfen soll. Ich habe zu Hause ein Türreck, dass aber irgendwie nicht wirklich haelt, wenn ich mich daran hänge. Dehalb hier die Fragen: Kann jemand ein Türreck empfehlen, dass auch 85 kg haelt, ohne dass ich es anschrauben muss ?Gibt es eine Empfehlung, wie ich beim Hängen greifen sollte (Finger nach vorne oder Finger nach hinten) ? Danke vorab für Eure Hilfe Andreas
29.02.08, 12.12h Lieber Andreas. Hast Du wirklich einen Golferellenbogen oder doch einen Tennisarm? Das hängen hilft aber bei beidem. Mach mal die Diagnose, auch die Tennisarmdiagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Mach das Hängen an der Stange wie auf dem Bild, Finger nach vorne. Du musst nicht mit ganzem Gewicht hängen, unten aufstehen wie auf dem Bild ist OK, und mit den Füssen etwas Gewicht abfangen. dann hält auch die Stange. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Mit Dehnen und Hängen kannst Du das Problem im Griff halten bis es dann mal ganz verschwinden wird (ev. so in 1 Jahr Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"). Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten (Tennis!) besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Erich Mauso Hamburg <e.mausoyahoo.de>
Eintrag vom Donnerstag, 28. Februar 2008, 18.54 Uhr

Hallo, ich mache jetzt seit ca. 2 Wochen die Dehnübungen und mein Arm wird tatsächlich besser. Es wechselt noch ein bisschen, d.h., mal sind beim Beugen noch leichte Schmerzen zu spüren und mal nicht. Aber die Verbesserung ist großartig, vielen Dank, dass Du Dir die Mühe mit dieser Seite machst! Dass so eine einfache Methode nicht bekannter ist, ist ein Jammer. Ich bin so froh, nicht mit dem Fahrradfahren aufhören zu müssen. Liebe Grüße, Erich
29.02.08, 07.53h Lieber Erich. Ja ein richtiger Jammer ist das, aber freuen wir uns an denen denen geholfen wird. Wie mit so vielem, wer suchet der findet und viele wollen ja gar nicht finden sondern lieber zum Arzt, krankgeschrieben sich beklagen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Mach jetzt weiter mit Dehnen und Hängen und es wird immer besser und Du hast es bald im Griff. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Ronny <Bul*letgmx.at>
Email vom Donnerstag, 28. Februar 2008, 18.38 Uhr

hallo Thomas, ich habe heute beim suchen von Epikondylitis Problemen deine WebSite gefunden. Das Problem besteht seit einer Woche wieder bei mir und wirkt sich bei mir linksseitig ( bin aber Rechtshänder ) als Tennisarm aus. kurz zu mir: Ich bin 32 Jahre alt und beruflich sehr an das schreiben auf der Tastatur gebunden ( Netzwerk Admin ). Ich hatte das Schmerzproblem vor ca.2 Jahren zum ersten mal. Darauf hin habe ich von meinen Orthopäden Spritz-Kuren bekommen ( alle 4 Tage 1 Spritze direkt in den Muskel ). Dann war ein gutes Jahr Ruhe bis voriges Jahr im Oktober. Da kam es wieder... dann wieder Spritz-Kuren aber diesmal ging es nicht wirklich völlig weg sondern ergab eher nur etwas Linderung... und seit ca. 1 Woche hab ich es wieder richtig doll. Ich habe bereits einige deiner Dehnübungen ausprobiert und hoffe mal das sie mir helfen. Was ich dich aber fragen wollte... Wenn ich mit den Dehnübungen fertig bin und dann versuche den Arm zur Brust hin anzuwinkeln, habe ich recht starke Druckschmerzen im Bereich des Ellenbogen. Ist das nach den Übungen normal oder soll ich da etwas anders machen ? Wollte nur bevor ich weiter dehne nachfragen ob da so alles in Ordnung ist. gruss Ronny PS: Ich habe noch vom letzen mal die EPI Spange .... weiterhin tragen oder eher weglassen ?
29.02.08, 07.47h Lieber Ronny. Du machst das schon richtig, ist normal gleich nach der Dehnung, sollte aber ein paar Minuten später wieder auf "normalem" Schmerzniveau sein, sonst dehnst Du zu stark, es nützt nicht schneller wenn man mehr zerrt und reisst! Im Gegenteil, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnenm, lieber Dehnung länger halten, das bringt mehr. Jener Schmerzpunkt am Ellenbogen ist auch der Teil der noch am Längsten bleiben wird, auch wenn die Symptome dann alle weg sind und mans nur noch merkt wenn man aktiv drauf drückt. Irgendwann verschwindet dann auch der spurlos. Wechsle ab und probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mit den Spritzen hast Du das Problem nur vor Dir hergeschoben, aber nicht aufgehoben, mach keine Spritzen das gibt Dauerschäden! Lies mal zu Kortison spritzen Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Klemm Dir eine im Büro in den Türrahmen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Die Epi-Spange habe ich auch probiert, bringt gar nichts, wenns Dir wöhler ist und Du gehaltener bist damit OK es schadet auch nicht, aber es erinnert einem durch den Druck dauernd, dass man krank ist (was man ja nicht ist) und demoralisiert dadurch psychologisch, ich denke das Negative überwiegt. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Ronny, Email 01.03.08
Hallo Thomas, vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich hab heute auch schon wieder fleißig die Dehnungsübung angewandt. Die Stange werde ich mir Montag gleich im Fitness Shop vor Ort kaufen.. die hab ich noch nicht zu Hause *G* Vielen Dank auch für die 2. Übung, die hab ich gestern auf der Seite noch gar nicht gefunden. Ich werd das jetzt mal wie du mir geraten hast, 2-3 Wochen diszipliniert durchführen und mich dann wieder bei dir melden. ach ja *G* ich bin ein wenig kräftiger gebaut ..nicht dick *G* eher sportlich und wiege mit 1,80 Größe 95 kg hält das die Stange überhaupt aus? die sehen auf Bildern immer etwas dünn aus *g* bzw bedenke ich da die Rutschgefahr...denn anbohren kann ich sie weder zu Hause noch im Büro. Hast du da Erfahrungen mit der Stange die meine Bedenken lindern ? *G* Gruß Ronny
01.03.08, 16.49h Lieber Ronny. Kein Problem für die Stange, die funktioniert mit eingespannten Gummiringen. Vor allem aber solltest Du nicht mit vollem Gewicht dranhängen, sondern unten aufstehen und mit Füssen etwa Dein halbes Gewicht oder so abfangen. Kannst dann über die Wochen langsam steigern, wenn es keinen Rückfall gibt. Es braucht aber nicht unbedingt viel Gewicht, lieber etwas länger hängen ist wohl sicherer. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sylvia Winkler <Sylviawinklert-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 27. Februar 2008, 14.55 Uhr

Hallo Thomas, ich (38) mache jetzt seit genau einer Woche beide Dehnübungen und das hängen an der Stange. ICH BIN BEGEISTERT,denn ich bin SCHMERZFREI und das nach nur einer Woche mit der richtigen und kostenfreien Therapie!!!! Natürlich werde ich die Übungen noch eine Woche fortfahren und dann mal sehen ob die Schmerzen nochmal wieder kommen. Wenn ja dann weiß ich ja jetzt wie ich sie behandeln muß. TAUSEND DANK für deine tolle HP!!!!!! Lieben Gruß Sylvia
28.02.08, 17.02h Liebe Sylvia. Jetzt mit Dehnen weiter dranbleiben. Mit Dehnen, in kommenden Wochen abnehmend kannst Du's im Griff halten, wirst aber ev. noch eine Zeit mind. sporadisch weitermachen müssen um einem weiteren Entstehen eines Muskelkrampfes entgegen zu wirken. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Syliva zuvor:
Sylvia Winkler, Köln <Sylviawinklert-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 20. Februar 2008, 10.13 Uhr
Hallo, ich bin 38 Jahre und habe seit 4 Wochen starke Schmerzen. Der Arzt diagnostiezierte einen Tennis und Golfarm. Durch die Verordnung von Röntgentiefenbestrahlung habe ich mich im Internet mal umgeschaut und bin auf ihre Seite gestoßen. Ich muß sagen ich bin begeistert. Ich werde die Dehnübungen ab heute jeden Tag machen und hoffe auf einen baldigen Erfolg. Ich arbeite im Service im Hotel und freue mich wenn ich wieder schmerzfrei arbeiten kann. Ich melde mich wieder wenn ich einen Erfolg zu berichten haben. Vielen Dank für ihre tolle Homepage. Liebe Grüße Sylvia Winkler
22.02.08, 09.27h Liebe Sylvia. Du wirst bald grössere Erfolge haben und Besserung. Mach keine Röntgen: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur gleichzeitig Tennisarm und Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sylvia, Düsseldorf <s-torchweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 26. Februar 2008, 21.01 Uhr

Vielen Dank für den Kurzbeitrag im Forum: Ich bin 38 J., ein Kind. Meine Frage lautet: Können Tennisarm-Beschwerden (Lokalisation rechts) auch Schulterlattschmerzen rechts und entlang des Beins verursachen? Der Schmerz äußert sich als Kribbeln, Brennen und permanentes Ziehen. Sind für den TA Verspannungen im Rücken typisch? Danke im Voraus! Habe seit Mitte Januar 08 symmetrische und permanente Empfindungsstörungen in beiden Armen, begleitet vom Kribbeln und Ziehen verstärkt im rechten Schulterblatt, schubweise entlang des rechten Beins und seit kurzem entlang der Wirbelsäule. Der Orthop. stellte TA als Diagnose fest. Der Neurol. hat keine Auffälligkeiten festgestellt. Meine Frage: Ist die Gleichzeitigkeit der Beschwerden im rechten Schulterblatt und entlang der Wirbelsäule in Verbindung mit TA zu bringen? Danke im Voraus :))
28.02.08, 17.04h Liebe Sylvia. Du bist im typischen Tennisarm-Alter und da kommt es auch zu Verkrampfungen an anderen Stellen (Nacken, Rücke etc.) Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre in Deinem speziellen Fall nun auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich denke das wird Dir schon bald Besserung im Rücken bescheren. Egal ob die Ursache Zirkulationsstörungen sind, ob Nerven oder Blutbahnen behindert/gequetscht sind, das Hängen sollte es bringen. Vermutlich bist Du auch in den Schultern verspannt, versuch Dich tagsüber bewusst zu entspannen, mach Uebungen in Pausen, Schultern kreisen etc. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas E., Mainz <mz36edaol.com>
Eintrag vom Dienstag, 26. Februar 2008, 08.24 Uhr

hi, bin 48, habe seit einem bowlingspiel ende 2006 starke schmerzen im rechten arm. war dann erst im april 2007 beim doc. die diagnose: Tennisarm. nach 1 Spritze Kortison - etwas besserung. dann aber eine 2. Hammperspritze - danach ca. 6-8 wochen schmerzfrei - ich konnte sogar wieder alles heben. dann aber beim fitness-training - langsam einschleichende schmerzen wieder im rechten arm, speziell ellenbogen. nach ca. 10 behandlungen mit stoßwellen-therapie - keine entscheidende besserung, weiterhin schmerzen im ellenbogen. ich mache die empfohlenen dehnungsübungen es ist etwas besser, aber die schmerzen beim ausstrecken den arms, ohne gewicht, ist nach wie vor im ellenbogen und geht bis vor zur hand... ich schone den arm nicht, weiß aber nicht mehr, was ich machen soll. lieben dank für empfehlung gruß e. thomas
26.02.08, 10.16h Lieber Thomas. Es gibt leider keine Abkürzung beim Tennisarm. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Stosswellen und Kortison solltest Du nicht mehr machen: Infos zu Stosswellen / Lies mal zu Kortison spritzen / Lies mal zu Fitness/Body etc. Beim Fitness erstmal weniger Gewicht und mehr Durchgänge als umgekehrt. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Stangen hat es im Fitness genug zwischen Gewichtstürmen, in den Pausen immer dort hängen! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Béatrice , Däniken <BeaBirrerfreesurf.ch>
Eintrag vom Montag, 25. Februar 2008, 11.02 Uhr

Hallo, Bin auf die site gestossen da ich Schmerzen in meiner li Hüfte hatte! Eben, hatte! die Dehnungsübung auf dieser site hat das Problem schon behoben. Danke! Nun habe ich (w,49) jedoch seit ca. 1-2W. Schmerzen im re M.deltoideus. Greife ich mit der re Hand zur li Schulter schmerzt es sehr am re Oberarm! Ob es dazu/dagegen auch eine Dehnungsübung gibt? Vielen Dank schon mal! MfG Béa
25.02.08, 16.16h Liebe Beatrice. Freut mich sehr geholfen zu haben, danke für das positive Feedback. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Entzündungen . Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Wenn obiges nichts bringt, probier mal: Osteopath / Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837 oder Orthomolekular / Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm. Oder in einem seriösen medizinischen Trainingscenter von einem Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor zeigen lassen zum selber ausführen.


Ingo Ladwig, Castrop-Rauxel <nicola.melaweb.de>
Eintrag vom Sonntag, 24. Februar 2008, 18.25 Uhr

42 Jahre. Habe mich nach 1 Jahr mit Schmerzen zur Hohmann-Op entschieden. Op ist super verlaufen, nur die Nachbehandlung dauert noch an. Bin jetzt die 6.Woche im Krankenstand, wird aber täglich besser und das Beste: ich bin jetzt schmerzfrei. Die Op am anderen Arm wird in ca. 6 Monaten erfolgen. Fragen beantworte ich gerne. Gruß Ingo
25.02.08, 16.16h Lieber Ingo. Danke für das Angebot. Freut mich wie es bei Dir gelaufen ist. Falls es mal zu einer Verlagerung des Problemes kommen sollte (Schmerzen Unterarm oder Oberarm etc, Auftauchen kanna uch bis zu 12 Monate nach OP auftragen, wollen wir nicht hoffen, aber die Erfahrung zeigt es mir oft so), dies da der chronische Krampf ja noch da ist, und nur die Symptomweiterleitung unterbrochen wurde, kannst Du auch später jederzeit mit Dehnen anfangen. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas Weitere Infos zur OP


steven aus palma de mallorca <segeljachtyahoo.de>
Eintrag vom Samstag, 23. Februar 2008, 17.23 Uhr

hallo ich hab da mall eine frage also ich habe seit gestern ein golf ball grosses geschwulst am ellbogen ?? es fühlt sich wie gelatine ann se ist warm an zu fühlen auch habe ich null schmerzen aber was ist das den ?? habe nichts gemacht kein schlag nada so gesehen kamm einfach über nacht PS sorry wegen der rechtschreibung ...grins also vals ein arzt mir mall ein tip geben kann was das den soll ach so ja hatte noch nie problemme damit und ich bin 46 jahre jung lg steven
25.02.08, 16.16h Lieber Steven. Hab ich auch schon so ähnlich gehört. Das ist was akutes, solltest Schonen, wenn in 1 Woche noch unverändert oder schlimmer, geh zum Arzt! Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Alexander Merkel, Kiel <vladimir.merkelfreenet.de>
Eintrag vom Freitag, 22. Februar 2008, 13.07 Uhr

hallo bin 16 jahre alt und habe seit 4 tagen ständige ziehende schmerzen sitze oft am computer die schmerzen verteilen sich vom unterarm bis zum oberarm ich hab manchmal so ein brennendes gefühl und es sticht manchmal wenn ich den arm bewege kann es seine dass ich einen tennis oder golfarm habe hab gelesen dass man erst nach 30 jahren einen haben kann würde mich sehr über eine antwort freuen. Mfg Alexander Merkel
25.02.08, 16.16h Lieber Alexander. Erst 4 Tage, könnte auch was akutes sein, dass durch Schonen bald wieder vorbei ist. Wenn es nicht weggeht, könnte es auch Tennisarm sein,trotz des jungen Alters: Lies mal bei: Junge Patienten. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Mach mal die Diagnose. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Gitta, Gelsenkirchen <gittkwiatweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 19. Februar 2008, 11.10 Uhr

Hallo Thomas, ich hatte mich schon vor ein paar Wochen gemeldet, weil ich Erfahrungsberichte mit Blutegelbehandlungen wollte! BRAUCHE ICH NICHT MEHR!!! Seitdem machte ich deine Dehnungsübungen u. kaufte mir auch die Reckstange! Es ist ja wie ein Wunder. SOFORT ging es meinem Arm besser!!! Ich mache diese Übungen konsequent täglich und jeden Tag wird es besser! Ich führe wieder ein normales, uneingeschränktes Leben. Kaum zu glauben, seit letztem Sommer plagte ich mich damit herum. In meinen Augen sind die Ärzte alle inkompetent. Mein Orthopäde wollte mich zuletzt operieren, aber auch nur mit Heilungsaussichten von 80 Prozent! Gut, dass ich es nicht gemacht hatte! Ich hoffe nun, dass mein Arm wieder ganz gesund wird, aber so wie es momentan ist, bin ich auch schon sehr zufrieden und ich dehne erst seit EINER Woche! Danke für die tollen Tipps, einen ganz lieben Gruß, Gitta (41 J. alt)
22.02.08, 09.33h Liebe Gitta. Du bist bald wieder die Alte und gesund. Jetzt einfach konsequent weiterdehnen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Gitta zuvor
Gitta Gelsenkirchen <gittkwiatweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 7. Februar 2008, 11.23 Uhr
Hallo, bin 41 Jahre alt und habe seit dem Sommer 2007 einen Tennisarm (links, bin Linkshänderin!). Er kam aus "heiterem Himmel"! Habe Kortisonspritzen, Rheumatabletten und zuletzt einen Gips hinter mir. Geholfen hat nichts. Mein Hausarzt empfahl mir auch die Kühlmethode (2 mal tägl.) und dann Querdehnungsübungen, die jemand anderer bei mir durchführen musste. Hat aber auch nicht geholfen, allergding machte ich es nur 2 Wochen lang. Wie ich jetzt hier lesen konnte, stellt sich wohl erst nach viel längerer Zeit evtl. ein Erfolg ein. Jetzt meine Frage: Häufig hörte ich schon von einer Blutegeltherapie, sie saugen das entzündete Gewebe heraus. Hat jemand schon damit gute Erfahrunen gemacht? Leider muss man das beim Heilpraktiker selbst bezahlen, würde ich aber gerne machen, wenn es helfen würde! Ach ja, ich vergaß, dass ich beim Heilpraktiker auch schon Spritzen bekommen hatte, die aber nichts halfen. Dieser Heilpraktiker handelt übrigens nicht mit Blutegeln, müsste mir dann erst einen anderen suchen! Bitte sagt eure Erfahrungswerte! Danke im voraus, Gitta


Markus Tau*tz <Markus*2SEgmx.de>
Eintrag vom Samstag, 5. Januar 2008, 11.01 Uhr

Hallo, ich möchte Ihnen nur mitteilen, das Ich durch die Tipps auf Ihrer Seite - dehnen, dehnen dehnen (-:, fast völlig Beschwerdefrei geworden bin und das inerhalb von ca. 3 Wochen, nachdem ich vorher bereits 3 Monate in Behandlung war (Kortisonspritzen; Eisbehandlung usw.-auch Schmerzmittel, die als häufige Nebenwirkungen Magengeschwüre verursachen können - sollte ich nehmen - habe dies aber nicht getan!) Vielen Dank für Ihren uneigennützigen Einsatz und die hilfreichen Tipps! Besonders die Photos sind sehr gut geeignet, um richtig dehnen zu lernen. Es hat übrigens auch ohne die beschriebene Stange, nur durch ganz einfaches Dehnen - zu vollem Erfolg geführt! Ihnen und Ihrer Familie die besten Wünsche, herzliche Grüsse, Markus Tau*tz
22.02.08, 09.33h Lieber Markus. Jetzt mit Dehnen weiter dranbleiben und Du bist bald wieder ganz der Alte. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Julia, Wien <julia.proetschgmx.at>
Eintrag vom Donnerstag, 21. Februar 2008, 21.13 Uhr

Hallo, Ich bin 20 Jahre alt und habe vor einem Jahr angefangen Musikerziehung zu studieren mit Hauptfach Schlagzeug (Percussion und set). Hab mich davor 1 jahr intensivst vorbereitet und habe seit 1 jahr grosse schmerzen in beiden unterarmen. es ist teilweise ein ziehen u. dumpfer schmerz. schwer zu beschreiben. er ist aber nie an einer bestimmten stelle sondern wandert. hab schon thearpien mit strom u. ultraschall, moor, etc. bekommen, medikamente,...nichts hilft so wirklich. bin schon am verzweifeln, weil ich unbedingt spielen muss. es geht einfach nicht weg. die ärzte reden von einer klassischen überbelastung. kann mir jemand weiterhelfen?
19.03.07, 07.11h Liebe Julia. Lies mal Notizen von Musiker-Kollegen. In Deinem speziellen Fall wäre das Hängen an der Stange sehr zu empfehlen weil es auch diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich denke Du verkrampfst und das Hängen wird das lösen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Wenn Du nicht immer Hängen kannst, mach zwischendurch immer mal wieder die Uebungen für Tennisarm UND Golfarm die Dehnübung da diese die Unterarm-Muskeln innen und aussen dehnen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Angela Menke, Hamburg <angela.menkexprivate.de>
Eintrag vom Donnerstag, 21. Februar 2008, 13.41 Uhr

weibl., 56 Jahre, Golferinst. 6 Jahren. st. Oktober starke Schmerzen li Handgelenk nach Turnier. Diagnose: alter und neuer Diskusriss, Marködem Os lunatum, zu lange Elle. Was kann ich tun? Ausserdem re Tennisarm chronisch (kein Tennis mehr möglich) austherapiert.
21.02.08, 16.55h Liebe Angela. Notizen von Tennis-Kollegen | Notizen von Golf-Kollegen. Du bist richtig hier. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann, ich denke das Handgelenk wird profitieren. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Für den Tennisarm kannst du zusätzlich die Dehnübung machen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Jörg, Stade <joerg.hellmuthairbus.com>
Eintrag vom Donnerstag, 21. Februar 2008, 11.58 Uhr

Hallo ich bin 39 Jahre jung und aktiver Squashspieler. Habe nun seit 12.2007 schmerzen im rechtem Arm wo der Arzt als Diadnose Tennisarm gestellt hat. So habe ich eine Spritze bekommen, die auch erst half. Nun werde die schmerzen grösser das ich schon nicht mehr den Squashschläger fest halten kann. Ich wollte mal fragen wie oft ich am Tag die Dehnung machen sollte? Ich danke für die Mühe MfG Jörg Hellmuth
21.02.08, 16.57h Lieber Jürg. Du solltest gem. meiner Anleitung Dehnen: Die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jörg Email 26.03.08, 13.27h
Hi Thomas, leider ist keine Besserung eingetreten. es ist leider schlimmer geworden das ich den arm noch nicht mal mehr bewegen konnte und auch in Ruhelage schmerzte so das ich nachts auf gewacht bin. war nun 20 tage krankgeschrieben uns habe 2 spritzen bekommen + KG nun geht es langsam wieder. ich danke dir für deine Hilfe uns wünsche dir noch einen schönen Tag Gruß Jörg
26.03.08, 13.37h Lieber Jörg. KG hat leider noch keinem Tennisarm geholfen. Das beansprucht nur Deine Zeit, die Krankenkasse und lastet das Gesundheitswesen etwas besser aus, unnötigerweise. Dein Alter, Deine Sportart, die Diagnose, die Symptome (Schmerzen beim/nach dem Ruhen, nachts) etc. alles weist auf typischen Tennisarm hin. Wenn dem so ist, was ich sicher bin. Liegt Deine einzige Chance im Dehnen, alles andere wird Dir leider überhaupt nicht helfen. Es ist Geduld angesagt, und sonst kannst Du's dann in ein paar Monaten wenn Du nicht weitergekommen bist ohne Dehnen und Stangehängen jederzeit wieder aufnehmen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation dann frag in der KG nach einer Adresse eines Patienten mit dem Du Dich unterhalten könntest dem sie mit Tennisarm geholfen haben (Du wirst kaum eine erhalten, sagen bestimmt, das "dürfen" sie nicht machen ...). Sehr nötig wäre in speziell Deiner Situation nun das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tanja, Neulingen <tanjahofsaessaol.com>
Eintrag vom Donnerstag, 21. Februar 2008, 09.43 Uhr

Hallo, ich bin 38 Jahre u. habe die Schmerzen schon seit ca. 1 1/2 Jahren. Ich wurde schon mit Spritzen behandelt und kurz vor der Gipsruhigstellung fand ich diese Seite. Voller Hoffnung fing ich gleich mit Dehnen an und mache dies seit mehr als 4 Wochen. Nach anfänglicher Besserung wird es nun wieder schlimmer, ich werde die Übungen trotzdem weitermachen. Liebe Grüße aus Neulingen.
21.02.08, 13.53h Liebe Tanja. Ja das Dehnen ist schlussendlich Deine einzige Chance. Manmal gibt es Durststrecken oder auch Rückfälle vorübergehend, das ist normal. Beim Dehnen nicht zerren, es hilft nicht schneller wenn man reisst oder übertreibt, es muss nicht Schmerzen beim Dehnen, lieber Dehnung länger halten. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Mach kein Gips oder Spritzen mehr: Lies mal zu Gips-Problematik / Lies mal zu Kortison spritzen. Sehr gut wäre in Deinem speziellan Fall nun auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Schlemmer Christine, München <schlemmer.christinet-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 19. Februar 2008, 17.23 Uhr

christine, 40 jahre alt und ziemlich ratlos. beschwerden seit gut 1 1/2 jahren. komme gerade vom orthopäden und habe mir meine, für mich schon normal kortisonspritze abgeholt. ich habe derzeit wahnsinnige schmerzen und möchte einfach schmerzfrei sein bevor ich mit den konsequenten dehnübungen beginne. mein hausarzt nannte mir ihre internet seite, da er bereits eine patientin hatte die jetzt schmerzfrei ist. ich werde mich nach 2 wochen wieder melden und berichten, wie die übungen bei mir "anschlagen". ich habe sooooo viel hoffnung und werde konsequent sein. also bis dann mal, ich melde mich liebe grüße aus münchen
22.02.08, 09.28h Liebe Christine. Einen super Arzt hast Du, ich höre nur selten, dass einer mich empfohlen hat, im Gegenteil, die sind ja sonst keine Umsatzverweigerer, sag ihm, dass Du das schätzt, der nimmt seinen Aerzte-Eid noch ernst! Mach kein Kortison mehr: Lies mal zu Kortison spritzen ist nur schädliche Symptombekämpfung und Du bist in 3-4 Wochen wieder am alten Ort oder schlimmer. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thorsten <thorstenstoeckerweb.de>
Eintrag vom Montag, 18. Februar 2008, 15.41 Uhr

Ich bin 47 und seit einem Jahr wegen Tennisarm krank geschrieben. In dieser zeit habe ich alles ausprobiert, Salben, Spritzen, Krankengym und letztlich sogar OP. Die Schmerzen sind noch immer da, scheinen sich jetzt verlagert zu haben. Mein Problem ist, dass mein Arzt mich nicht weiter krank schreiben will, mein Arbeitgeber kündigt mich nicht und die Krankenkasse zahlt mir ab sofort kein Geld mehr. Was kann ich da noch machen? Zu einem anderen Arzt? Über Antwort freue ich mich sehr. Thorsten
22.02.08, 09.38h Lieber Thorsten. Das ist wirklich eine unnötige Katastrophe! OP's bringen leider meist nichts, sie verlagern nur das Problem (ein normaler Muskelkrampf) Lies mal die Infos zur OP. Mach auch keine schädlichen Spritzen mehr die nichts bringen: Lies mal zu Kortison spritzen. Wenn Du dehnst und an die Stange hängst, bist Du in 2 Monaten ein neuer Mensch und schon bald wieder der Alte. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Jürgen Jerichow <hexenbuckelversanet.de>
Eintrag vom Sonntag, 17. Februar 2008, 11.05 Uhr

Hallo, ich bin 46 und gleich vorweg: habe einen Bürojob und viele Jahre schweres Krafttraining betrieben.Ich bin mir trotz der guten Beschreibung auf den Diagnoseseiten nicht ganz sicher ob meine Beschwerden jetzt Tennis/Golfarm sind. Es zieht und schmerzt allerdings auf dem Unterarm wenn ich die Hand mit dem Handrücken nach oben ziehe (Golferarm?) einem schmerzhaften Druckpunkt habe ich aber an der Innenseite des Ellbogens und auch ein ziehen an der Sehne die von dort zur Hand verläuft. Vielleicht habe ich ja inzwischen auch gleich beides. Die Beschwerden traten bei meinem neuen Hobby auf,dem Akkordeonspielen. Obwohl ich sehr vorsichtig begonnen habe, aber wahrscheinlich doch verkrampft. Vielleicht ja nur ein letzter Auslöser. Den schmerzhaften Druckpunkt und empfindlichen Unterarm hatte ich auch öfters im laufe meiner sporl.Betätigung. Ich würde am liebsten gleich mal das Hängen an der Stange ausprobieren bin mir aber Unsicher damit was falsch zu machen, da der Arzt auch eine "Entzündung" im Handgelenkbereich und an der Daumensehne(kurz vor dem Ellenbogen)diagnostiziert hat. Ein kleiner Bereich auf der Hälfte zwischen Hand und Oberarm ist tatsächlich etwas wärmer aber nicht dick. Das Akkordeonspielen würde mir solchen Spaß machen aber jetzt habe ich Angst mir meine Arme und Handgelenk vollkommen zu ruinieren. Ich finde es übrigens toll das Jemand ein solches super Forum ins leben ruft. Auf Grund eines anderen Forums konnte ich z.B. meiner Katze(Diabetes) das Leben retten!!!! Vielen Dank fürs lesen meines langen Textes. Allein durchs Mitteilen meines Problemes fühleich mich etwas besser. Viele Grüße Jürgen
22.02.08, 09.47h Lieber Jürgen. Ich denke Du bist richtig hier. Du hast sicher einen Golferarm (Innenseite) aber ev. zusätzlich auch Tennisarme. Das Hängen würde gleichzeitig beides an beiden Armen behandeln. Krafttraining, Musik und Büro, alles besonders verkrampfende Aktivitäten: Lies mal zu Fitness/Body etc. / Notizen von Musiker-Kollegen Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Chris, Backnang <christel.bodamer>
Eintrag vom Samstag, 16. Februar 2008, 14.04 Uhr

Hallo Tomi, gestern bin ich auf der Suche nach Hilfe zufällig auf Deine HP gestoßen und bin jetzt voller Hoffnung. Ich bin 57 Jahre und habe seit ca. 2000 immer wieder Tennisellebogenbeschwerden, mal mehr mal weniger, im Moment sind sie sehr stark. Ich bin voll berufstätig und sitze fast ständig am PC. Seit einiger Zeit habe ich nun auch Beschwerden im Handgelenk. Ich habe die Dehnübungen schon ausprobiert und auch Erleichterung verspürt. Jetzt habe ich aber Angst, dass sich dadurch die Handgelenkbeschwerden verschlechtern. Wie soll ich mich verhalten? Ich hatte schon mit 20 Jahren eine Sehnenscheidenentzündung rechts, die mit Gipsschiene ausgeheilt wurde (durch Maschinenschreiben) und mit 36 Jahren eine Knochenhautentzündung auf der Handoberseite rechts (nach gleichförmigen Bewegungen bei der Arbeit), wurde auch mit Gipsschiene behandelt. Seit letzem Jahr habe ich ein Enkelkind das ich eher selten sehe, aber dann doch auf den Arm nehme. Ich denke, die neuerlichen Beschwerden haben damit zutun. Ich kann mittlerweile Zuhause fast nichts mehr tun, Fensterputzen schon seit Jahren nicht mehr, mittlerweile auch fast nicht mehr kochen. Ich bin dadurch ziemlich verzweifelt, möchte und kann aber auch nicht aufhören zu arbeiten. Was rätst Du mir?
22.02.08, 09.50h Liebe Chris. Probier auch mal die 2. Dehnungsart zur Abwechslung wegen Handgelenk. Zum Vorbeugen und Schonen des Handgelenks, mach vor allem mal das Hängen an der Stange (das Handgelenk wird dabei nicht abgebogen) da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Kannst auch reduziert hängen, wenns immer noch schmerzt, d.h. unten aufstehen und etwas Gewicht mit den Beinen abfangen und ev. langsam steigern wenns im Handgelenk nicht schlimmer wird. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stefan, Koblenz <?>
Eintrag vom Dienstag, 13. Februar 2008

Hallo, ich bin 35 und habe, laut Arzt, seit November einen Golferellenbogen. Ich dehne nun schon seit ein paar Wochen, doch will sich der Schmerz direkt am Knochen nicht bessern. Haben sie noch einen Tip? Gruß Stefan
22.02.08, 11.33h Lieber Stefan. Falls Du den Druckschmerz meinst, der nur spürbar ist wenn man mit dem Finger darauf presst, das ist normal. Das ist das letzte Symptom das dann irgendwann mal auch noch verschwinden wird. Das kann viele Monate dauern. Ansonsten jetzt aber unbedingt weiter dehnen. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Erich Mauso Hamburg <e.mausoyahoo.de>
Eintrag vom Dienstag, 12. Februar 2008, 09.54 Uhr

Ich bin 37 Jahre alt und habe den Tennisarm vom Fahrradfahren seit ca. 1-2 Jahren mal mehr, mal weniger spürbar. Die Schmerzen sind nicht besonders stark, aber auf Dauer eben doch nervig. Vor allem mache ich mir immer Sorgen, dass ich irgendwelche irreparablen Schäden davon tragen könnte oder dass die Sehen irgendwann reißt oder so. Das wäre auch meine Frage: Macht es etwas, wenn man die Schmerzen ignoriert? Sie erwähnen auch das Ausheilen nach einer gewissen Zeit. Geschieht dieses auch, wenn die auslösende Tätigkeit weiter betrieben wird? Ist es bekannt, dass der Tennisarm auch vom Radfahren kommen kann?
22.02.08, 11.17h Lieber Erich. Es ist nicht vom Radfahren. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Schmerzen ignorieren ist kein Problem, es kann keine Dauerschäden geben, auch kann nichts reissen, keine Angst. Aber mit Dehnen, mind. ab und zu kann man die Symptome in erträglichen Grenzen halten bis der Tennisarm dann mal "ausbrennt". Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms" Du musst überhaupt nicht Schonen, kannst natürlich auch weiterhin Fahrradfahren, Schonen bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Helga, Nürnberg <Chaostradinggmx.de>
Eintrag vom Montag, 11. Februar 2008, 20.15 Uhr

Hat jemand von euch eine Idee wie man am besten eine Sehnenscheidenentzündung in den Griff bekommt? Mein Söhnchen ist Programmierer und hat wiederholt massive Probleme damit. Aber eingipsen kanns ja auch nicht auf Dauer sein - und ich fürchte ernsthaft dass er berufsunfähig werden könnte - wäre Sch....... da er nicht abgesichert ist. Und die gesetzliche Rente für solche Fälle kann man knicken. Wer hat eine gute Idee? Lg Helga
22.02.08, 11.20h Liebe Helga. Ich vermute, es könnte auch ein Tennisarm sein von seiner Tätigkeit her, Chancen stehen gut. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt er ist, kann er jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Heinz H. <heinz.hgmx.at>
Eintrag vom Montag, 11. Februar 2008, 13.47 Uhr

Ich bin 54 jahre habe das Problem seit ca. 6 Monaten. Wie sind die Erfolgsaussichten mit einer Ellenbogenbandage.
22.02.08, 11.28h Lieber Heinz. Die Bandage bringt gar nichts. Sie erinnert Dich nur immer daran, dass Du krank bist, das nervt. Wenn Du Dich damit besser fühlst oder gehaltener kannst es machen, es schadet nichts, nützt einfach auch nichts. Das einzige das hilft ist Dehnen! Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ralf / Görlitz <R.Friehet-online.de>
Eintrag vom Sonntag, 10. Februar 2008, 15.13 Uhr

Ich bin 39 Jahre alt und habe dieses Problem seit ca. 5 monaten. Wer kann mir Tips zur selbstbehandlung geben bzw. seine Erfahrungen mir mitteilen.
22.02.08, 11.25h Lieber Ralf. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas, Berlin <mueller24gmail.com>
Eintrag vom Samstag, 9. Februar 2008, 20.55 Uhr

Hallo, ich bin 25 Jahre und habe seit ca. 3 Monaten Probleme mit meinem rechten Unterarm. Ich surfe im Sommer viel und arbeite gleichzeitig auch viel am Computer. Nach einer besonders stressigen Phase im November bekam ich die besagten Schmerzen im Unterarm und konnte erstmal gar nichts mehr machen. Nach etwas Schonung und Behandlung mit Salben, Physiotherapie und Akupunktur gab es dann leichte Besserung. Als ich jedoch dann von dieser Seite erfuhr und seit ca. 3 Wochen jetzt die Übungen mache, geht es dem Arm (besonders nah am Ellenbogen) wesentlich besser. Allerdings habe ich immer noch einen Schmerz im Unterarm, ungefähr in der Mitte von Hand und Ellenbogen. Es schmerzt nicht immer unter Belastung, sondern auch im Ruhezustand. Könnte dies vielleicht Hinweis auf eine Muskelentzündung sein? Ich habe halt Angst, den Arm beim Sport wieder voll zu belasten. Danke für Ihre Hilfe!
22.02.08, 11.30h Lieber Thomas. Tönt alles normal. Verschiedene Symptome können sich noch etwas hinziehen oder auch mal verlagern. Einfach weiterdehnen und dranbleiben. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Dieter Mader, Wien Österreich <dieter.maderchello.at>
Eintrag vom Montag, 4. Februar 2008, 13.57 Uhr

Bin im Jänner 39 geworden. Möchte noch anfügen das ich mittlerweile auch Schmerzen im Ellbogengelenk verspüre. Kann das von zu stark Dehnen herführen. Zuerst einmal schöne Grüsse aus Wien. Mein Leiden begann im November 2007. Kam dan bald auf diese seite begann mit dem Dehnen und hatte nach cirka 14 tagen fast keine Schmerzen mehr. Dan kam der Rückschlag und mittler Weile sind fast 3 Monate vergangen und die Schmerzen sind wie am Anfang zu spüren Meine frage was habe ich falsch gemacht? Hänge auch fast täglich an der Stange und dehne auch weiter. Betreibe auch weiters Bodybilding mit weniger Gewicht. Danke im vorraus für eine Antwort.
22.02.08, 11.33h Lieber Dieter. Ev. übertreibst Du's einwenig mit Dehnen, nicht zerren und reissen, muss nicht Schmerzen beim Dehnen, lieber Dehnung länger halten! Auch mit dem Hängen ev. etwas reduzieren bis Du wieder Fortschritte machst. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Lies mal zu Fitness/Body etc. Auch mit den Gewichten ev. mal vorübergehend etwas reduzieren. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sonja van der Velde, Saerbeck <spani30arcor.de>
Eintrag vom Samstag, 2. Februar 2008, 13.38 Uhr

Mir hat man vor einem Halben Jahr den Tennisarm bestätigt. Habe auch schon Dehnübungen gemacht und Injektionstherapie. Jetzt sollte ich zur Röntgenbestrahlung. Die wurde bei mir aber nicht durchgeführt, da ich erst 31 Jahre alt bin und meine Familienplanung noch nicht abgeschlossen sei. Jetzt hat mir mein Hausartzt wieder Medikamente zur Schmerzbekämpfung verschrieben. Leider auch ohne Erfolg. Was kann mir jetzt noch helfen. Mittlerweile leidet auch meine Arbeit. Als Verkäuferin habe ich ständig mit schweren Kisten zu tun, die ich zum Teil nicht mal mehr heben mag.
21.02.08, 13.53h Liebe Sonja. Mach keine Röntgen und Spritzen, das wird auch nicht helfen sondern schaden: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung / Lies mal zu Kortison spritzen. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Sonja <spani30arcor.de>
Email, 19.03.08 Hallo Thomas! Wie versprochen meld ich mich bei Dir. Ich habe jetzt 10x eine Ultraschall Behandlung mitgemacht, die aber wie zu erwarten nichts gebracht hat. Leider haben auch die Dehnübungen bei mir nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Mal habe ich Tage dazwischen an denen es mir richtig gut geht, als wenn nie was gewesen wäre, dann habe ich wieder Tage dabei, wo ich morgens schon denke na super, alles wieder beim alten. Der Chirug bei dem ich in Behandlung bin hat mir jetzt einmalig eine Kombi Spritze direkt in den Sehenansatz gespritzt, die tatsächlich kurzzeitig geholfen hat. Aber leider geht es jetzt von vorne los und ich habe mich mit dem Chirugen auf eine OP geeinigt. Ich will das ganze endlich beenden. Vielleicht kannst Du mir ja noch eine Frage beantworten: Ist es normal das einem bei einem Tennisarm auch die Armbeuge wahnsinnig weh tut? Mit freundlichen Grüßen Sonja. PS: Wünsche frohe Ostern
19.03.08, 12.41h Liebe Sonja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Du machst einen Ueberlegungsfehler und der heisst: Nach der OP ist alles wieder gut: Lies mal die Infos zur OP. Falls die OP das Problem überhaupt im ersten Moment löst, ist es doch nur ein Aufschub und eine Verlagerung des Problemes und gem. Erfahrungen von vielen Operierten ist es eine Frage der Zeit bis die Symptome weiter oben oder unten am Arm wieder auf tauchen. Dies weil die OP nicht den Muskelkrampf, die eigentliche Ursache behebt, sondern nur die Schmerzweiterleitung am Sehnenansatz. Ebenfalls hast Du danach eine wenn auch kleine Narbe. Dann besteht die grosse Wahrscheinlichkeit, dass Du in den kommenden Jahren auch Tennisarm am anderen Arm und Golfarme entwickeln könntest und es kann es ja nicht sein schlussendlich 4x zu operieren oder? Natürlich Deine Entscheidung, halte mich doch über den Fortgang auf dem Laufenden. Die einzige wirkliche Chance die Du hast, ist mehr Geduld, Dehnen und Hängen. Ich würde dem nochmal 2-3 Monate Chance geben, operieren kannst Du ja jederzeit wieder planen, aber die OP kann man leider nicht rückgängig machen, wenn's einem auch nicht umbringt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Sonja <spani30arcor.de>
Email, 08.05.08 Hallo Thomas! Ich habe mir dann letzten Freitag denn Tennisarm nach langer und reiflicher Überlegung operieren lassen. Es wurde bei mir so schlimm, das ich teilweise nicht in der Lage war einen Stift zu halten. Da meine Arbeit unter der Situation doch sehr gelitten hat, mußte ich mich entscheiden. Jetzt hsbe ich es hinter mir. Nächsten Dienstag bekomme ich den Gips ab und dann werde ich mal weiterschauen. Trotzdem danke für Deine Unterstützung Lieben Gruß Sonja
08.05.08, 14.49h Lieber Sonja. Danke für die Info. So hoffen wir nun, dass alles OK und gut ist, das kommt sicher tiptop. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas P.S. Sollte sich trotzdem in den nächsten, normalerweise 2-6 Jahren, der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht leider) unternimm schneller 'was (dehnen oder operieren), da die OP den Muskelkrampf nicht behebt sondern nur die Schmerzweiterleitung unterbindet, kommt es hin und wieder vor, dass sich das Problem verlagert (zur Hand oder Schulter), bei Dir hoffentlich nicht, aber es ist gut zu wissen.


Manteuffel, Hamburg <cvmloewegmx.de>
Eintrag vom Donnerstag, 31. Januar 2008, 15.17 Uhr

m, Alter 70. Schmerzen seit 14 Tagen,ausschließlich im linken Unterarm bei Drehung des Unterarms. Wohl vom Cellospiele.
21.02.08, 13.53h Lieber Cellospieler. Könnte auch akut sein und von alleine wieder verschwinden. Wenn's nicht bessert beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas Notizen von Musiker-Kollegen


Wehinger Stefan Feldkirch Austria <wehingerhotmail.com>
Eintrag vom Mittwoch, 30. Januar 2008, 11.30 Uhr

Hallo. Bin 29 Jahre und habe seit ca. 8 Monaten Probleme mit meinem rechten Arm (Ellenbeuge und die die Typischen Schmerzen die auf dieser Seite beschrieben werden.) Ich habe mit den Dehnübungen angefangen worauf sich eine baldige Besserung zeigte. Ich habe dann wieder mit meinem Baseballtraining angefangen (spiele seit 14Jahren) worauf sich wieder alles verstärkte und trotz der Dehnung keine Besserung gezeigt hat. Ich bin einfach nur verzweifelt und weiss nicht mehr weiter. Physio hilft auch nicht.??? Kannst du mir weiterhelfen?? mfg stefan
21.02.08, 13.53h Lieber Stefan. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Mach nicht nur die Dehnübung sondern jetzt auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Das wird schon wieder, bloss keine Angst. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas Ber*telt, <thomas.ber*teltewetel.net>
Email 10.11.07, 11.15

Hallo Thomas, wir hatten schon vor 1-2 Jahren kurz Kontakt und habe sehr von deinen damaligen Infos und deiner Homepage profitiert. Nochmals vielen Dank dafür. Bin eigentlich ganz gut dabei, bekomme aber meine Beschwerden nicht gänzlich weg. Jetzt riet mir jemand, ich sollte den Arm extrem gezielt belasten für eine Gegenreaktion des Körpers, indem ich zum Beispiel einen Tennisball in die Faust nehme und diesen dann 20 - 30 x kräftig zusammendrücke oder mit einer Hantel die Unterarmmuskulatur stärke, auch wenn beide Übungen sehr schmerzhaft seien und es zunächst zu einer Verschlechterung innerhalb der ersten 2 Wochen führen werde. Hast Du darüber Erfahrungen und was hälst du davon? Über eine Antwort von dir würde ich mich sehr freuen, mit der Bitte, meine E-Mail-Adresse nicht zu veröffentlichen, um nicht von Spams zugemüllt zu werden. Vielen Dank für dein Verständnis und deine Hilfe. Mit freundlichen Grüßen Thomas
12.11.07, 09.12h Lieber Thomas. Dieses Belasten und Muskelstärken kann kaum schaden (wenn man nicht übertrieben vorgeht), aber es wird Deine Symptome nur unwesentlich verbessern, erwarte ich. Die Ursache sind chronische Muskelkrämpfe in Kombination mit daraus erfolgter leichter Sehnenverkürzung. Die Lösung in diesen Fällen ist IMMER die betroffenen Muskeln zu Dehnen, nichts anderes wird helfen, sorry. Sehr gut wäre jetzt für Dich speziell das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Es behandelt gleichzeitig mehrere Muskelgruppen (beide Tennisarme und Golfarme innen und aussen) da bei Dir ja noch andere Muskeln an den Armen involviert sein könnten denke ich. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Melde Dich in 2 Monaten wieder wie's Dir erging. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst, schön, dass Du es schon einsetzen konntest! Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Thomas Ber*telt, Email 29.01.08
Hallo, hier wie versprochen meine Antwort, mein Erfahrungsbericht. Habe dieses Belasten versucht durchzuführen, aber es kam zu einer deutlichen Verschlechterung. Ich hörte damit dann auf. Mittlerweile bin ich wieder auf einem ganz guten/geringen Schmerzniveau. Leider bekomme ich trotz aller Übungen wie Dehnen, Hängen am Reck etc. die Sache nicht ganz weg. Hast Du noch ein paar unorthodoxe Tipps für mich, die ich wenigstens mal versuchen sollte? Mittlerweile laboriere ich ca. 3 Jahre daran. Danke für Deine Hilfe. Viele Grüße Thomas.
12.02.08, 17.03h Lieber Thomas Nein leider vorerst keine weiteren Tipps. Das extreme Belasten ist leider nicht mit einem Dehnen gleichzusetzen und verkrampft oft noch zusätzlich. Ich würde mal 2-3 Wochen auf die Standard-Dehnung bei Golfarm zurückgreifen: Golfarm-Dehnübung Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Axel, Ludwigshafen <axel2907web.de>
Eintrag vom Montag, 28. Januar 2008, 10.17 Uhr

Bin 46 und habe nach Beginn meines leichten Krafttrainings um die linke Armbeuge herum blaue Flecken bekommen und Schmerzen. Führe das auf eine Überbelastung zurück. Bin dann zufällig auf diese Webseite gestoßen und habe die Dehnübungen durchgeführt. Prompt ist Besserung eingetreten und frage nun folgendes: seit ich intensiv laufe, habe ich Schmerzen an der Fußsohle, was im Extremfall später zu einem Fersensporn ausartet. Ich habe nun deine Dehnübungen für den Tennisellenbogen auch auf meine Fußsohle angewendet und hoffe somit auf Besserung. Ich glaube, schon Besserung zu spüren. Hast du Erfahrungen damit? Gruß Axel

21.02.08, 14.18h Lieber Axel. Hier ist eine perfekte Dehnübung für Fersensporn. Du solltest auch das Hängen an der Stange machen im Krafttraining, hat ja genug Stangen zwischen Gewichtstürmen etc. Lies mal zu Fitness/Body etc.. Lieber mit mehr Durchgängen und weniger Gewicht arbeiten. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tobias Schneider, Heilbronn <Silke.Tobiasgmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 27. Januar 2008, 20.22 Uhr

Hallo, bin 32 Jahre und habe seit ca. einem Jahr Schmerzen in der rechten Ferse, verursacht durch Überbelastung (Joggen). Vor 6 Monaten die Diagnose Fersensporn. Entlastung und Stoßwellentherapie brachten fast Schmerzfreiheit. Wobei an Joggen nicht zu denken war. Mache seit einer Woche die Übung und habe eine weitere Erleitung in der Ferse. Sie ist richtig locker geworden. Demnächst versuche ich es auch mit dem Joggen wieder. Ist es richtig die Dehn-Übung solange zu machen, bis in der Hocke die Ferse auf dem Boden bleibt und somit die Sehne wieder "verlängert" ist? Gruß Tobias
21.02.08, 14.16h. Lieber Tobias. Ja Dehnungen kannst Du auch auf Fersensport anwenden. Hier ist die Perfekte dazu: Dehnübung für Fersensporn. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Kircher Claudia Grünstadt <claudikircheraol. com>
Eintrag vom Sonntag, 27. Januar 2008, 17.02 Uhr

Hallo. Bin 48 Jahre und habe seit 9 Monaten einen Tennisarm. Bin schon ganz verzweifelt und hatte auch verschiedene Therapien: Cortison Tabletten und Spritzen, Akupunktur mindestens 12 x v. verschiedenen Therapeuten (auch ein Asiate) Bandagen Salben Reizstrom Stoßwelle- alles ohne Erfolg. Vor Weihnachten hatte ich 3x Röntgenreizbestrahlung und oh Wunder es wurde wesentlich besser, aber nicht weg. Leider hat es sich jetzt Jan 2008 wieder sehr verschlimmer und das jezt an bd. Armen. Langsam werde ich depressiv... Geht diese Erkrankung auch wieder ganz weg oder muß man immer damit rechnen es wieder zu bekommen?? Seit gestern fange ich mit den Dehnübungen an, werde mich über d. Erfolg melden. Haben die Osteopathen oder Krankengymnasten Erfahrung mit Dehnen? Gruß Claudia Kircher
21.02.08, 13.53h Liebe Claudia. Die Medizin hat keine Erfahrung mit Dehnen, das musst Du selber machen, aber es ist das einzige das hilft. Mach kein Kortison und Röntgen mehr, das bringt Dich nicht weiter: Infos zu Röntgentiefenbestrahlung Lies mal zu Kortison spritzen Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Irene, Pforzheim <iv.aberleweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. Januar 2008, 00.47 Uhr

ich bin 31 Jahre alt und habe seit fast 4 Monaten die auf dieser Seite beschriebenen Schmerzen. Bin jetzt etwas irritiert, weil ich bei beiden Tests (für Tennis und Golferarm) Schmerzen habe. Kann es sein, dass ich den Tennis- und Golferarm gleichzeitig habe oder ist das gleiche? Habe mich nur gewundert, dass es für beide Diagnosen unterschiedliche Dehnübungen gibt. Soll ich alle Dehnungen auf einmal machen oder lieber jedesmal eine andere Übung? Bin schon gespannt wie die Dehnungen bei mir anschlagen. Vielen Dank schon mal für die tolle Seite.
24.01.08, 07.47h Liebe Irene. Ja es ist beides gleichzeitig mögllich, kommt öfters so vor: Infos zu mehrfache Tennisarme. Mache beide Dehnungen, eine nach der anderen und sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm und Golfarm gleichzeitig (!) therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. So wirst Du bald grosse Fortschritte machen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Kerstin Brodowski, Wilhemshaven <kerstin_brodowskiweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 22. Januar 2008, 21.31 Uhr

Mein Sohn (20Jahre) hat seit 3 Monaten starke Schmerzen in linken Arm. (Er ist Linkshänder) Nun wurde bei ihm eine Muskelentzündung festgestellt. Kann er ihre Methode auch für dieses Leiden anwenden, oder gibt es eine andere Möglichkeit ihm zu helfen. MfG K.BrodowskiProblemtte.
23.01.08, 13.27h Liebe Kerstin. Er ist etwas zu jung für den typischen Tennisarm, aber das soll mal nicht viel heissen. Lies mal die Infos sehr junge Patienten Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sabine, Hamburg <sweetbee36hotmail.de>
Eintrag vom Dienstag, 22. Januar 2008, 20.45 Uhr

Ich bin 21 Jahre und habe seit gut 2 Monaten das Problem... Es liegt im rechten Daumen/Handgelenk (am meisten)/Unteram. Es zieht/sticht zeitweise und schmerzt wirklich sehr. Nach ner Zeit zieht es vom Handgelenk in den Oberarm und dann in die Schulter, bevor es von neuem beginnt. Die Diagnose Tests hier bewirken bei mir keinen spürbaren Schmerz. Nun habe ich einen Bürojob (Techn. Zeichnerin) und arbeite den ganzen Tag ausschließlich mit der Maus (die ist seitlich ein wenig schräge). Zuhause sitze ich zudem auch noch viel am PC. Ich war beim Arzt (vor 1 Monat), der sagte auf gar keinen Fall ruhigstellen, ich dachte erstmal, wieso das denn?! Er verordnete mir ein "TENS" Gerät, ich solle es 2 mal täglich je 30 Minuten verwenden, was ich leider oft versäume anzuwenden :( (ich glaueb nicht recht daran). Ich bin jetzt auf der Arbeit umgestiegen mit links die Maus zu bedienen und nun beginnt der Schmerz auch links :( . Nun überlege ich zu einem weiteren Arzt zu gehen. Da jetzt die Diagnose Tests nicht anschlagen, bezweifle ich, dass die Dehnübungen was nützen und habe Sorge, dass ich damit nur noch mehr falsch mache. Was soll ich nur tun?? Besser auf den Arzt hören und alles so benutzen, auch wenn es übel schmerzt? Oder anstatt der Maus auf ein Grafiktablett umsteigen, wegen der Handlage? (Tippen tu ich noch mit beiden Händen, das geht noch) Grüße Sabine
23.01.08, 13.32h Liebe Sabine. Du bist etwas zu jung für den typischen Tennisarm, aber das soll mal nicht viel heissen. Lies mal die Infos sehr junge Patienten Der Arzt denkt wohl selber auch nicht an eine Entzündung sondern auch eher an einen Verkrampfung (Muskel, Sehnenverkürzung etc.) sonst würde er nicht von Ruhigstellen abraten. Insbesondere wenn es auch manachmal nachts oder am Morgen, nach Ruhigstellen, mehr weh tut wäre es krampfartig. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Die Dehnübung mit Deinem Beruf und PrivatPC kann so oder so nicht schaden! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Louis Bürgler, Schweiz <louis.buerglervcw.ch>
Eintrag vom Montag, 21. Januar 2008, 14.10 Uhr

Dehnen hat bei mir nichts gebracht. Hat bei mir die Schmerzen eher noch gesteigert. Habe durch schonen und einsalben grössere Erfolge gehabt. Habe Schmerzen seit 9.2006, welche nun doch erheblich weniger spürbar sind.
21.01.08, 17.31h Lieber Louis. Wenn Schonen und Salben hilft, dann ist es eine akute Entzündung und kein Tennis- oder Golfarm, das merkt man dann jeweils sehr schnell. Insbesondere die Diagnose hilft da weiter. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Klaus Wönckhaus, Hamburg <klaus.woenckhaust-online.de>
Eintrag vom Montag, 21. Januar 2008, 09.49 Uhr


hartmut pothenick falkensee <hartmut-pothenickt-online.de>
Eintrag vom Sonntag, 20. Januar 2008, 14.22 Uhr

52jahre zürger 2jahre tennisarm mus man oberiren
21.01.08, 17.37h Lieber Hartmut. Nein nicht operieren! Lies mal die Infos zur OP. Auch nach 2 Jahren bringt man einen Tennisarm noch mit Dehnen weg und nur mit Dehnen. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Martina Mehler <tine1.sunshinefreenet.de>
Eintrag vom Freitag, 18. Januar 2008, 13.46 Uhr

Mein Freund ist 42 Jahre alt und hat seit ca. 1/2 Jahr Probleme mit Tennisarm. Meine Frage: Helfen Salben und Massagen um die Beschwerden in den Griff zu kriegen ? Hilft Rotlichtbestrahlung ? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen
19.01.08, 15.36h Liebe Martina. Salben, Massage, Rotlicht, nichts hilft dem Tennisarm. Es ist ein Krampf und braucht eine Dehnung! Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Steffen Jacob, Stuttgart <steffen-jacobgmx.de>
Eintrag vom Freitag, 18. Januar 2008, 13.42 Uhr

Bin unabhängig von dieser Seite auf dieselben Dehnübungen gekommen und hatte den gleichen Erfolg wie er hier beschrieben wird. Ich kann alles hier Beschriebene nur wärmstens empfehlen. Es hilft tatsächlich und schnell!!! Habe nach anfänglicher Schonung von drei Wochen mit dem Dehnen angefangen und es wurde innerhalb von weiteren drei Wochen dramatisch besser. Man merkt den Erfolg jeden Tag ein Stück. Jetzt habe ich diese Seiten entdeckt und auch bereits weiterempfohlen. Hier steht alles drin, was man zur Heilung braucht. Steffen, 44
19.01.08, 15.36h Lieber Steffen. Vielen Dank für das Feedback. Jetzt schön dranbleiben mit Dehnen, damit es weiter besser wird bzw so bleibt. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Marita, Korschenbroich <mk.brandonline.de>
Eintrag vom Freitag, 18. Januar 2008, 10.46 Uhr

Bin 52 und als Kosmetikerin und Fusspflege tätig, hatte im Dezember sehr viel zu tun und nahm an nach Weihnachten, ich hätte meinen Arm (rechts - bin Rechthänderin) bei der Arbeit überanstrengt. Hatte vor Jahren mal eine Epikondilitis und die Beschwerden waren anders. Bin nun am vergangenen Dienstag beim Orthopäden gewesen und es meinte weil auch das Daumengelenk schmerzt unter das Handgelenk es sei eine Sehnescheidenentzündung (aber erst nachdem ich danach gefragt habe. Ich bekam eine Cortison Spritze im. Und den Rat den Arm bzw. die Hand zu schonen , bei meinem Beruf ein toller Rat. Habe eine Manschette verschrieben bekommen, die allerdings noch nicht eingetroffen ist. Wickle nun mein rechtes Handgelenk immer mit einer elastischen Binde und trage eine homöopatische Salbe auf. Arbeite ich nicht wird es besser, aber ich bin selbstständig und kann nicht alle Termine absagen. Gekühlt habe ich auch schon, den Test Epikondilitis habe ich gemacht, traff aber nicht zu. Was kann ich tun, selbst das schreiben am Rechner tut weh, mittlerweile auch bis in die rechte Schulter Schultern sind genauso wie der Rücken häufig ein Problem bei mir) Mache Nordic Walking 2-3x pro Woche , aber das tut im Moment auch weh. Wäre froh wenn ich auch einen Tipp bekäme- was zu machen ist. Vielen Dank im voraus! Marita.
18.01.08, 15.45h Liebe Marita. Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Alessandro Con*cin, alcon*cinhotmail.com
Email 24.11.07, 16.06h

Alessandro Email 18.01.08
Hallo Thomas, Am Ersten: Freues Neues Jahr! Am Zweiten: Ich fuhle mich viel besser. Es geht immer besser meiner Arme und Ich glaube (hoffe) es wird immer besser gehen. Ich mache noch immer alle ubungen von Deiner website und Ich hab wieder vorsicht angefangen mit dem bar kraft ubungen zu machen....es tut noch ein bisschen weh aber ich weiss dass es viel besser ist als ende November letzes Jahr. Also, vielen dank fur deine Hilfe. Alle gute Alessandro
18.01.08, 10.36h Lieber Alessandro. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Jetzt schön dranbleiben mit Dehnen und Hängen, damit es weiter besser wird. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Alessandro
Email 24.11.07, 16.06h
Hello Thomas, Today i discovered your website (http://tennisarm.ch/) and i have been reading through it most of the day. I'd like to have your advise with my problem. Reading your website it really looks like i have a golfarm (my local doctor said the same, although his suggestions, starting with resting for 2 months, differ from your advise). I got it like 3-4 weeks ago after doing (body-building) exercises at a hanging bar i just purchased. The pain started the day after the exercises, so it didn't just strike me during the exercise itself. Since then i have pain inside my right elbow, just like you describe it on your website. I already started to do the streching exercises you suggested and of course i can do also the hanging bar one (with no pulling, just hanging with straight arms). Of course my goal is to be able to exercise with weights and chinning bar as soon as possible....it really hurts (even more mentally) the fact that i cannot train hard or actually at all (with my arms) according to what the doctor said for months. I just want to be able to lift weights and pull myself up the hanging bar with all strenght i have. Can you please give me some advise and point me in the right direction? Many thanks for your advise and time. Kind regards, alessandro
24.11.07, 16.14h Dear Allesandro. How old are you, below 30 probably. Good doctor you got (right diagnosis, mostly not the case ...), the advise about resting, waiting however is bad advise. If it is not a temporary inflamation (which would be fine after resting for 1-2 weeks) but is a musclecramp and shortening of the tendon (as gol- and tennisarms are) resting is contraprocutive and worsens the problem. So do the stretching and the hanging on the bar, in the training centers there are always bars between weight towers, in any free time inbetween, just hang there, 30 sec or so, pause, and again etc. I always advice fitness- and bodybuilders etc. to better reduce weight and stress on muscles and tendons by reducing weight and instead increasing number of liftings etc. First relax, you're not sick, it will not get worse and worse even if you feel pain, it just hurts. Always when you do activities you feel are cramping that muscle, do more stretching to work against it, otherwise you can do what you want with it, only the level of pain your willing to accept should limit your training. Until your much better, a break or pause more now and then would not be bad. Get well soon, email aing in 3-4 weeks, how you're doing and greetings from Thomas
25.11.07 Hallo Thomas, Vielen dank fur die schnelle Antwort (ich spreche ein wenig Deutsch und jetzt brauche ich nicht viel zu sagen also jetzt uben ich mein Deutsch statt mein arm :). Ich bin 36. Seit Gestern mache Ich die ubungen (die 2 type fur golfarm streching und ich habe eine hanging bar zu Haus also mache dass auch). Ich werde wie 2\3 Wochen rust nehemn (viellicht doch eine temporary imflamation?) (ich werde die beinen uben statt die armen) und jeden Tag die ubungen machen. Also Ich werde dir Bescheid geben in ein paar Wochen. Vielen dank nochmals fur die zeit. Grusse Alessandro


danijel, recklinghausen <danijelkrajacicweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 17. Januar 2008, 18.36 Uhr

Hallo, ich bin 24 Jahre alt,1,80 m groß,wiege 89 kg und habe seit ca.1,5 Jahren schmerzen im linken Hüftgelenk. Habe Spritzen,Tabletten usw.hinter mir. 7 Orthopäden haben mir bereits gesagt das mit dem Gelenk an sich alles in Ordnung ist (Kernspin.Röntgen i.o.). Ein Osteophat konnte leider auch nichts feststellen. wenn ich die Beine spreitze (beim dehnen) **SCHMERZ** habe ich das Gefühl das etwas aneinander reibt. Ich betreibe thai boxen und habe schon bei trittversuchen auf Bauchhöhe schlimme Schmerzen. Mit längeren Pausen habe ich´s auch schon probiert. Ich verzwiefele langsam kann mir bitte jemand z.b.mit ähnlichen Erfahrungen weiter helfen?? Freue mich über jedes ernstgemeinte Kommentar
18.01.08, 17.09h Lieber Danijel. Wenn Pausieren und Ruhigstellen nichts bringt ist es wohl keine akute Entzündung sondern könnte entweder ein Ueberbelastung von Muskel/Bänder und Gelenken sein oder eine Verkrampfung aufgrund von zu wenig Dehnen vor/nach Training und daraus resultierenden einseitigen Belastungen der Muskeln. Sehr gut wäre nun in Deinem speziellen Fall das Hängen an der Stange weil es auch diversepositive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken und den Beinen hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Frag auch im Training welche Dehnungsübungen die Muskeln entkrampfen die Dir schmerzen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas Lies mal zu Fitness/Body/Krafttraining/Leistungssport etc. Beim Training besser reduzieren im Moment, weniger Gewicht/Kraft, dafür mehr Durchgänge! Dehnübung für die Hüfte
danijel, recklinghausen <danijelkrajacicweb.de>
Eintrag vom Mittwoch, 20. Februar 2008, 20.05 Uhr
hallo thomas! habe deine ratschläge befolgt, leider ohne erfolg. hast du vielleicht noch tips oder eine vermutung was ich haben könnte?
21.02.08, 10.33h Lieber Danijel. Geh doch mal zu einem Osteopathen, Orthomolekularmediziner oder lass Dich in einem medizinischen Traningscenter beraten. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Osteopath
Beispiele: http://www.osteohomeo.ch/osteopathie.html | http://www.opd.ch/page.php?id=837
Orthomolekular
Beispiele: http://www.medichi.de/de/dept_101.html | http://www.hubertus-apo.com/vitametc/4borthogr.htm
Oder in einem seriösen medizinischen Trainingscenter von einem Physiotherapeuten oder ausgebildeten Fitness-Instruktor zeigen lassen zum selber ausführen.


Moya <270677gmx.net>
Eintrag vom Donnerstag, 17. Januar 2008, 12.26 Uhr

Hallo, ich bin 30 Jahre alt und hab seit 7 Wochen einen diagnostizierten Tennisarm. Bisherige konservative Maßnahmen (Tabletten, Schiene, Spritzen) brachten keine Besserung. Seit einigen Tagen dehne ich, allerdings bisher nur mit geringer Verbesserung. Was allerdings hilft, ist Schonung bzw. die Vermeidung von Tätigkeiten am Computer (durch die die Beschwerden ausgelöst wurden) Daher habe ich 2 Wochen nicht gearbeitet, und die Beschwerden wurden besser. Danach habe wieder 3 Tage gearbeitet und die Beschwerden wurden sofort schlimmer und ich mußte den letzten Arbeitstag sogar abbrechen. Hier wird propagiert, die Schmerzen zu ignorieren bzw. die Bewegungen die den Schmerz auslösen fortzuführen. Wie sieht das nun in meinem Fall aus? Und wieso führt eine Belastung nicht zu einer Verschlimmerung aus Ihrer Sicht? Gruß, Moya
18.01.08, 17.14h Liebe Moya. Hast Du nachts oder am Morgen oft stärker Schmerzen? Das wäre eindeutig, normaler Tennisarm. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung und dem Hängen an der Stange. Aber nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus Dehnen/Hängen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


eva heinrich <binsurfenweb.de>
Eva Email 19.12.07

hallo thomas,vielen dank für deine tipps. seit etwa 3 wochen belaste ich den arm auch während des sports ganz"normal" und dehne den ganzen tag immer wieder mal. die schmerzen sind viel besser geworden, die belastbarkeit ebenfalls, natürlich spüre ich den arm zum beispiel beim ausräumen der einkäufe aus dem auto.manchmal fühlt er sich etwas kraftlos an. aber es schon viel besser geworden. ich glaube auch fest daran,das das vertrauen in eine besserung trotz belastung wichtig ist.denn dadurch verkrampft man nicht so und gewöhnt sich keine schonhaltung an. viele grüsse eva
15.01.08, 11.54h Liebe Eva. Dein Email war bis soeben "verloren gegangen". Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Jetzt aber schön dranbleiben mit Dehnen, das bringst Du so noch ganz weg, wenn Du nachlässig wirst und sich die Symptome wieder melden, einfach wieder neu beginnen. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Eva
eva heinrich <binsurfenweb.de>
Eintrag vom Freitag, 30. November 2007, 21.12 Uhr
ich bin 29 jahre und habe seit ca. 3 monaten einen golfarm. da ich leistungssportlerin bin, kann und möchte ich nicht auf meinen sport verzichten, daher bemühe ich mich natürlich sehr, wieder schmerzfrei zu werden. zu zeit gehe ich zur massage, und versuche möglichst dem arm die "spannung" zu nehmen, treibe aber weiter sport. nun meine frage. mein arm ist schon sehr gut gedehnt und ich kann einfach keine position finden, in der ich den unteram noch bei der dehnung spüre, bzw den schmerzenden sehnenansatz. mache ich etwas falsch,soll ich trotzdem dehnen? vielen dank
03.12.07, 07.27h Liebe Eva. Ich denke Du machst nichts falsch, kommt öfters vor, dass das Ziehen fast nicht gespürt wird, heisst aber nicht, dass die Dehnung nicht doch ihre Wirkung hat! Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Sehr gut wäre nun in Deinem speziellen Fall das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Renne aus Magdeburg <jvamagdeburgweb.de>
Eintrag vom Sonntag, 13. Januar 2008, 16.01 Uhr

Sehnenscheidenzündung oder doch Tennisarm ich bin 30 Jahr und habe die Angelegenheit so 5 Wochen schon. Nun weiß ich nicht ob es eine Sehnenscheidenzündung ist oder ein Tennisarmis . Laut den Test ist es ein Tennisarm. Aber ich habe keine Schmerzen im Ellenbogen. Nur an Unterarm und etwas später kam für zwei Tage mal kurz das Handgelenk dazu. Aber wenn ich mich an der Stange Hänge dann gehen die Schmerzen kurz weg. Hilft das Hängen an der Stange auch bei einer Endzündung. Oder ist es ein Tennisarm. Wie gesagt Thomas ich habe keine Schmerzen im Ellenbogen. Kannst du mir bitte auch sagen was ich machen kann wenn es eine Sehnenscheidenzündung wäre. Es wäre schön, wenn du mir auch helfen könntest. Sehr viele Grüße aus Ottersleben. Renne
14.01.08, 12.55h Liebe Renne. Alter und erst 5 Wochen, Unterarm/Handgelenk zeigt auf Sehnenscheidenentzündung SSE. Diagnosetest und Hängen hilft zeigt auf Tennisarm, bei einer SSE würde Hängen und Dehnen verschlimmern. Ist es bei Dir nachts und oder am Morgen schlimmer. Dass der Ellenbogen nicht schmerzt muss noch nichts bedeuten, dass kann auch beim Tennisarm so sein. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Das Hängen wäre gut, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Winfried , Böblingen <reiter2244gmx.net>
Eintrag vom Sonntag, 13. Januar 2008, 13.10 Uhr

Bin männlich, 40, hatte vor 4 Monaten die Tennisarm Symptome => Vermutlich durch viel Mausbedienung und verkrampfte Tastaturhaltung ausgelöst. War zunächst beim Arzt der mir Salbe und Cortison empfohlen hatte. Dies fand ich sehr unbefriedigend. Nachdem ich im Internet diese Informationen gefunden hatte habe ich die Übungen hier ca. 4-6 Wochen durchgeführt hatte (häufig gedehnt alle 2 Tage einmal an der Treppe abgehängt) waren die Schmerzen weg. :) :) :)
14.01.08, 13.28h Lieber Winfried. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Jessica aus Egeln <laube.jessicaweb.de>
Eintrag vom Samstag, 12. Januar 2008, 23.30 Uhr

Jessica aus Egeln Hallo Thomas ich bin es noch mal die Jessica aus Egeln. Danke für deine Ausführliche Antwort. Ich habe noch mal den Test auf deinen Rat durchgeführt allerdings für beides. (Tennisarm/Golferarm) Beide Test erzeugten bei mir einen ziehen den Schmerz. Dieser ist aber nicht in den Bereich am Ellenbogengelenk Er ist auch nicht da wie auf der Abbildung zu sehen ist. Sonder ein kleinwenig vor dem Gelenk. Ist das dann auch ein Tennisarm. Nun habe ich ja auch den Test für den Golferarm gemacht. Dieser ist auch Positiv ausgefallen kann man beide haben. Und wenn ja was nun. Viele Grüße Jessica
14.01.08, 13.31h Liebe Jessica. Ja beides gleichzeitig gibt es hin und und wieder siehe hier: Infos zu mehrfache Tennisarme. Das musst mit beiden Dehnungsarten für Golf- und Tennisarm selber behandeln und auch Hängen an der Stange ist super da damit gleichzeitig beide Arme und auch Tennisarm und Golferarmmuskel behandelt/gedehnt werden. Der Schmerz wandert manchmal, das bedeutet nicht viel. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Jessica Logubch:
Jessica aus Egeln <laube.jessicaweb.de>
Eintrag vom Samstag, 12. Januar 2008, 12.37 Uhr
Hi ich bin 25 Jahre schon und habe in Sachen Tennisarm etwas durch. Ich denke mal das ich bei ihnen endlich die passende Hilfe erhalte. Ich habe schon einmal einen Tennisarm gehabt. Alle Therapien durch außer ihr Dehnprogramm. Darüber hat niemand etwas erwähnt. Ich wurde operiert danach war ich lange außer Betrieb gesetzt. Ich hatte eine Schiene um und lange danach schmerzen gehabt. Die OP hat lange gedauert und auch die lokale Betäubung war unangenehm. Ich konnte den Arm rechts lange nicht bewegen. Mein Bekannter hatte auch mal ein Tennisarm dieser Wurde gleich operiert. Sogar von seiner Hausärztin. Er bekam keine Schiene nur einen Verband. Er sollte den Arm nach 2-3 Tagen wieder etwas einsetzen. Genau wie sie es schreiben, also nicht in der Ruhestellung halten. Die Verheilung ging doppelt so schnell wie meine. Auch die OP waren nur einige Minuten. Ich frage mich was mein damaliger Chirug da gemacht hatte. Jetzt habe ich wieder die Probleme in beiden Armen. In den alten Arm habe ich nur Schmerzen in der rechten Hand, wenn ich diese nach oben ziehe. Aber nicht im Ellenbogen und auch nicht in den Unterarm. Mir wurde von meiner Hausärztin gesagt, das sehr wahrscheinlich der verantwortliche Nerv der den Schmerz bei einem Tennisarm mit durchtrennt wurde. Wäre so etwas möglich. In meinen anderen Arm habe ich eine klassische Sehnenscheidendzündung habe, weil ich keine großen schmerzen im Ellenbogen Bereich habe, dafür im Unterarm und im Handgelenk. Ich ging zu einem Chirug, weil die Schmerzen stärker wurden. Diagnose Tennisarm. Alle Übungen bestätigten das. Aber was mich sehr stutzig macht ich habe keine großen Schmerzen im Ellenbogen bereicht. Ich wurde gespritzt und heute tut nur noch der Einstich weh. Ist es vielleicht doch nur eine Sehnenscheidenzündung gewesen. Würde diese auch mit den Spritzen weg gehen. Ich habe gelesen die Spritzen verlieren ihre Wirkung bald. Wie soll ich mich nun verhalten. Soll ich auch Dehnen bei einer Sehnenscheidendzündung. Es wäre super, wenn sie mir mit ihren Vielen Erfahrungen weiter helfen könnten. Viele Grüße Jessy
12.01.08, 16.26h Liebe Jessica. OP's lösen das Problem nicht sondern verlagern es nur: Lies mal die Infos zur OP. Mach keine Spritzen mehr, das gibt hässliche Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen. Mehrfache kommen sehr oft, ev. fast immer vor: Infos zu mehrfache Tennisarme. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas Wolnoska Bernburg <wolnoska.thomasweb.de>
Eintrag vom Samstag, 12. Januar 2008, 19.19 Uhr

Ich wohne in Bernburg. Hallo Dr. ich bin 35 und Ich das Problem so ca. 2 Monaten. Ich bin froh endlich ein Forum gefunden zu haben, wo ich mich genau erkundigen und die richte Hilfe erhalte. Ich komme irgendwie mit den dehnen nicht klar. Ich merke kein richtiges ziehen bei den Übungen bei mir tut mehr das Handgelenk. Ich muss auch leider zu geben, das ich ein Bäuchlein habe. Dadurch komme ich nicht gut in stehen an meine Arme, wenn ich die Übungen machen möchte. In ihrer sehr guten Beschreibung steht, das die Faust nach oben gezogen werden muss gegen den Köper. Ist damit meint gerade hoch und etwas zum Bauch drehen oder nur nach oben Richtung Kinn. Können diese Übungen auch im Sitzen machen. Mit freundlichen Grüßen Thomas
14.01.08, 12.55h Lieber Thomas. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Du solltest nicht so stark zerren, dass das Handgelenk danach lange wehtut, lieber Dehnung länger halten, es muss nicht schmerzen beim Dehnen. Du kannst den Arm auch etwas vom Körper weg halten und durchstrecken, wenns gerade runter nicht so gut geht. Mach mal die Diagnose, dann mach weiter mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Dies ist ev. auch einfacher für Dich als die Dehnübung und bewirkt das gleiche, aber Du solltest täglich so um die 10 Minuten investieren. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Helena Strohmayer <Helena.StrohmayerT-Online.de>
Email vom, 12. Januar 2008, 10.41 Uhr

Lieber Tomi, ich möchte mich bei Ihnen von Herzen bedanken für Ihr Weiter-Geben! Es war letztes Jahr im Juni, daß ich -kurz vor einer vom Arzt empfohlenen Cortison-Behandlung für meinen rechten Golfer-Arm- durch einen inneren Impuls auf Ihre Website gestoßen bin. Ich las alles durch und wußte: Das ist die Wahrheit! Ich fing sofort mit dem Dehnen an und nach wenigen Wochen zeigten sich erhebliche Verbesserungen. Heute ist es so, daß ich den Arm oft "vergesse", eben weil er nicht schmerzt. Da ich Bildhauerin bin und Holz bearbeite, wird der Arm ja ständig wiederbeansprucht und er tut mir weh, je mehr ich arbeite. Aber nie so, daß ich mich behindert fühle. Dann dehne ich verstärkt, das hilft immer. Doch neben der rein körperlichen Heilung ist für mich das Entscheidende die psychische Veränderung. Ich war vor der Eigenbehandlung sehr verzweifelt, fühlte mich als Invalide und fragte mich, ob ich meinen Beruf aufgeben müßte!!! Und das hat sich allein schon durch das Lesen Ihres Textes um 180 Grad gewandelt. Ich kam dadurch wieder in meine Eigenverantwortung und in meine eigene Kraft, zumal ich Ihnen völlig zustimme, was die "Götter in Weiß" anbelangt! Vielen, vielen Dank!!! Mit ganz herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für Sie und Ihre Frau, Helena
12.01.08, 16.28h Liebe Helena. Ja die psychische Komponente ist nicht zu unterschätzen, alles passiert in unserem Kopf - die Einstellung zur Situation. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Thomas Wolnoska Bernburg <wolnoska.thomasweb.de>
Eintrag vom Samstag, 12. Januar 2008, 11.40 Uhr


Norbert , Pritzwalk <linieknorbertaol.com>
Eintrag vom Freitag, 11. Januar 2008, 20.18 Uhr

hallo ;-)... ich lese mit großem interesse ihre interessante seite ... sie widerlegen eigentlich mir alle bekannten heilungsprozesse, die ich im letzten halben jahr durch meine arztbesuche kennenlernte, seit ca. 7 monaten leide ich (42) unter starken schmerzen im re.ellenbogen, besonders beim zugreifen, festdrehen ... (und das muss ich während meiner arbeitszeit ca. 200-400 x ... arbeite in der metallverarbeitung --- zahnradherstellung) ... ich ging zum hausarzt (dessen vertretung ... da urlaub) bekam eine spritze (supertendin-infiltr.) ... ausserdem wurde ich krankgeschrieben ... (7tage) ... wollte dann auch wieder arbeiten, da ich keine besserung spürte ... nun überw. zum chirurgen ... ab zur teuren stoßwelle ... noch mehr schmerzen und geld weg!! nun will er operieren ??!! oh mein gott!!?? die schichten überstehe ich eigentlich nur mit meinen tabletten ... die mir aber leider auch auf den magen schlagen ... (diclofenac-ratiopharm/75mg/kapseln..2x1) vielleicht können sie ja mal, wenn es ihre zeit erlaubt antworten ... vielen dank u. viele grüße norbert
12.01.08, 16.26h Lieber Norbert. Du hast typisches Tennisarm-Alter und auch Arbeit. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Die OP kannst Du Dir sparen: Lies mal die Infos zur OP Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andre Magdeburg <maertens.andreweb.de>
Eintrag vom Freitag, 11. Januar 2008, 11.52 Uhr

Hallo, Ich bin 39 Jahr und mache Kraftsport. Das Problem habe ich seid 3 Wochen und wurde leider schon vom Arzt gespritzt Muss ich den Arm bei den Übungen voll außtrecken bis ich den Trizep merke. Oder nur gerade runter. Ich frage deshalb, weil meine Arme von haus aus etwas leicht angewinkelt sind. Ich kann die Arme wenn sie seitlich nach unten sind noch etwas nach drücken bis sie völlig gerade sind. Ich nehme mal an, das ich in den Armen eine Muskelverkürzung habe. Vielen Dank im Voraus VG, Andre
12.01.08, 16.26h Lieber Andre. Ja das sieht nach Muskel- und Sehenverkürzung aus, ein normaler Vorgang wenn beim Krafttraining die Gegenbewegung das Dehnen vernachlässigt wird. 3 Wochen ist noch nicht lange, könnte auch eine konventionelle Entzündung sein, das müsste aber mit Schonen in wenigen Wochen beseitigt sein, wenn nicht ist es eher eine Verkrampfung die einen Dehnung braucht. Mach nicht mehr Spritzen, gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen. Lies mal zu Fitness/Body etc. Du solltest den Arm und vor allen den Ellenbogen beim Dehnen voll durchgestreckt haben, da die Dehnung sonst aufgehoben und nutzlos ist. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Hängen kannst Du überall im Trainingscenter an Stangen zwischen Gewichtstürmen etc. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das