Tennisarm-Forum
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Doris, Seitenstetten, Niederösterreich,  dorismayrhofer1969@gmail.com
Eintrag 1200 vom 20.10.2017, 14:11 Uhr

Mein Alter ist 48 Jahre u mein Problem besteht seit 14 Tagen
begonnen hat alles mit den klassischen Symptomen des Tennisarms nach einigen Tagen jedoch ist mein re. Ellenbogengelenk aber auch Heiss und geschwollen geworden. Ruhigstellen und kühlen hilft, ist das jetzt eine Schleimbeutelentzündung oder beides ein Tennisarm dazu? Wenn ich den Arm wieder vermehrt belaste fängt alles wieder von vorne an....

Nicole, ,  mickimausxxx@yahoo.de
Eintrag 1199 vom 20.10.2017, 13:57 Uhr

Hallo,
ich habe seit ca 2-3 Wochen am rechten Unterarm, Außenseite einen Punkt, wenn dieser berührt wird zb durch Arm auflegen auf dem Tisch, bekomme ich einen Schmerz wie ein Stromschlag und ein schmerzhaftes Ziehen bis in die Finger (Kleine und Ringfinger). Zudem sind die Finger immer leicht pelzig und Nachts teils komplett eingeschlafen. Tagsüber immer pelzig. Der Schmerz zieht in die Finger und bis in die Schulter. Der bestimmte Punkt am Arm tut sehr weh aber eben nur wenn man ihn drückt !
Nun wurden die Nerven beim Neurologen ohne Befund gemessen.
Es wurde ein Tennisarm diagnostiziert, obwohl ich im Ellenbogen gar nicht solche Schmerzen haben sondern eher an diesem einen Punkt an der Außenseite des Unterarmes.
Ich bekomme nun eine Schiene für Nachts.

Hat jemand eine Idee, ob das wirklich ein Tennisarm sein kann?

Marita zierold, Duisburg deutschland,  Marita.Zierold@gmx.de
Eintrag 1198 vom 16.10.2017, 20:09 Uhr

Guten Abend.Mein Name ist Marita.habe seit fast 7 Wochen im rechten Schulterblatt eine blockade. Der orthopäde sagte mir meine nackenmuskeln sind verkürzt und dadurch habe ich einen nerv eingeklemmt u entzündet.habe dadurch auch Beschwerden im rechten Oberarm, und fühlt sich schwer an und habe nicht mehr soviel Kraft im Arm.habe in wöchentlichen Abständen 3 kortisonspritzen im Nacken bekommen aber ohne Erfolg. Bin dann vor einer Woche noch eingerenckt worden und die Schmerzen sind zwar etwas zurück gegangen aber meine blockade ist geblieben.was kann ich tun? Sie hatten mir schon maleinen guten Rat gegeben mit meiner Achillessehnenentzündung u fersensporn habe gedehnt und seit dem sind meine schmerzen weg.nochmals vielen Dank. Viele grüsse von Marita

Kommentar:
17.10.17, 07.59h. Liebe Marita. Freut mit beim Fersensporn geholfen zu haben. Ich denke Du solltest mal ca. 2-3 Wochen täglich das Türreckhängen probieren, am Anfang reduziert und langsam steigernd, wenn es keinen Rückfall gibt. Das sollte Dir helfen.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen Symtpomen die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lennart, Deutschland,  le.menkhaus@gmail.com
Eintrag 1197 vom 16.10.2017, 17:03 Uhr

Hey hallo, bin 27 Jahre alt und habe jetzt seit ca einer Woche einen Tennisarm. Die Diagnose ist auf jeden Fall zutreffend.
Ich bin mir leider nicht ganz sicher was "nicht schonen" bedeutet... Alltagshandlungen nicht einstellen ist klar... aber ist es wirklich okay jetzt weiterhin 2-3 mal die Woche Klettern zu gehen? Habe festgestellt dass es nach dem Klettern immer besser ist und nach der Ruhepause in der Nacht wieder schmerzt was sich ja auch deckt mit der Theorie einer Verkrampfung. Ich bin mir trotzdem nicht sicher und wäre über eine ganz eindeutige Ansage sehr froh.

Viele Grüße

Kommentar:
17.10.17, 07.59h. Lieber Lennart. Tönt bei Dir alles typisch Tennisarm. Du wirst schnell Besserung spüren, auch weil Du es noch nicht lange hast. Klettern kannst Du, einfach vorher, zwischendurch und danach ausgiebig Dehnen und Stangehängen. Ev. etwas weniger klettern bis alles eindeutig am bessern ist wäre vermutlich angesagt, 1-2 x pro Woche klettern also. Es ist so, dass Schonen oder Fixieren das Problem noch verstärkt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Amir Ilazi, Zürich - CH,  a.ilazi@rgzh.ch
Eintrag 1196 vom 14.10.2017, 16:51 Uhr

Sehr geehrte Doktor
Ich bin 46 Jahre und ich leide ungefähr von 3 Monaten genau von diesem Fall (Tennisarm). Meine Frage ist: Ist das möglich die schmerzen ziehen bis an die schulter Vorderseite und bis an die oberen Seite des Rückens.
Ich danke Ihnen für deine Antwort
Herzliche Grüsse
Amir Ilazi

Kommentar:
16.10.17, 07.42h. Lieber Amir. Ja es kommt oft vor, dass Schmerzen und Symptome bis zur Hand oder auch zur Schulter verspürbar sind.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sven Ty#ranski, ,  Tyra#nski@bgvhm.de
Eintrag 1195 vom 09.10.2017, 17:14 Uhr

Hallo, ich bin 48 Jahre und habe seit 4 Wochen Schmerzen. Beruflich sitze ich viel am PC und bediene mit rechts die Maus.

Trotz Tennisarmmanschette (im Sanitäshaus besorgt), Einschmieren des rechten Unterarms und de Ellenbogens mit Voltaren und auch mit einer schwarzen, ekligen Teersalbe (Ichtholan) habe ich immer noch Beschwerde im rechten Arm. Das Hochheben einer vollen Wasserflasche oder Kaffeetasse, sogar das Abwickeln des Arms zum morgentlichen Zähneputzen, ist mit Ziehen und Schmerzen im Ellenbogenbereich / Unterarm verbunden.

Gestern bin ich auf Deine Seite gestossen und habe mit Dehnübungen begonnen. In meinem offenen Treppenhaus kann ich mich an eine Treppenstufe hängen und den Arm dehnen. Ist das richtig oder was kann ich noch gegen die Beschwerden tun? Gestern Nachmittag führte ich auch Rückschnittarbeiten in meinem Garten aus. Eigentlich erwartete ich da wesentlich mehr Beschwerden. Es hielt sich aber in Grenzen.

Viele Grüsse Sven

Kommentar:
09.10.17, 17.16h. Lieber Sven. Du bist richtig hier und wirst schnell Fortschritte machen, Deine Symptome sind sehr typisch und Du hast es noch nicht lange.
Beim Hängen nur die Fingermuskeln angespannt, der Rest muss "locker hängen".
Die Manschette, das Volateren und Ichtholan kannst Du vergessen/weglassen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gün#ther K., ,  
Eintrag 1194 vom 09.10.2017, 07:30 Uhr

Hi Thomas! Habe eine Frage zu meinem Eifel Golferarmen.
Bei mir ist es durch zu viel Krafttraining gekommen.Habe meine Fehler eingesehen.Zb. 3Übungen Brust mit Gewichten war bis dahin soweit ok dann habe ich mir Tubs gekauft und zusätzlich nach den 3 Brustübungen mit Gewicht noch viele Tubsübung gemacht bis in den Schmerz trainiert leider nur um Muskelwachstum zu bekommen. Bin auf deine super Seite gestoßen bin auch Christ Bete viel mit dem Herrn Jesus.
Du schreibst das das meistens von einer Verspannung herührt bin jetzt was verunsichert. Ich mache erst mal die Dehnübungen.
Bite schreibe mir.Danke

Kommentar:
09.10.17, 07.23h. Lieber Günther. Auch bei Body und Fitness dehnt man zu wenig vor und nach Training. Desweiteren werden durch zu viel Gewichte oft Dehnen und Musklen, Bänder etc. überlastet. Mit Stangehängen und Dehnen hast Du es bald im Griff denke ich.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nigel, Wuppertal,  Nhornbostel@web.de
Eintrag 1193 vom 07.10.2017, 21:26 Uhr

Hallo,
ich habe nun mit der Stange einige Zeit gedehnt. Leider ist es nun so, dass durchs hängen die Schmerzen im Handgelenk deutlich schlimmer werden. Echt ein Teufelskreis.

Kommentar:
09.10.17, 07.23h. Lieber Nigel. Bei empfindlichen Handgelenken, wird meist das Türreckhängen vorgezogen, da es die schonendste Dehnung ist, weil dabei das Gelenk nicht bewegt oder abgeknickt wird, deshalb ist Dein Symptom extrem selten. Die Dehnungen beanspruchen die Handgelenke viel stärker.
Ev. mal pausieren und in ein paar Tagen erneut, aber redziert mit unten aufstehen und Körpergewicht abfangen beginnen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Magnus, München,  Magnus.Rost@gmx.net
Eintrag 1192 vom 04.10.2017, 20:25 Uhr

Hallo,
ich bin 26 Jahre alt und habe einen Tennisellenbogen. Das Problem besteht seit 7 Monaten. Ich war bei zwei Ärzten und beide sagten es wäre eine Entzündung. Einmal wurde ein MRT gemacht und einmal ein Ultraschall. Was sehen die Ärzte dann auf dem MRT oder beim Ultraschall wenn es keine Entzündung ist?
Auch mein Physiotherapeut sagte das wäre keine Entzündung.
Ich mache jetzt auch seit 3 Wochen die Dehnübungen, aber noch nicht die Übung mit dem Hängen. Werde ich jetzt anfangen und probieren.
Ich schone aber meinen arm und habe ehrlich gesagt sehr große Bedenken dass es wieder schlimmer wird wenn ich anfangen sollte zu arbeite oder mein Hanteltraining fort setze.
Wäre es wirklich unproblematisch dies alles wieder zu machen, auch wenn es dann zeitweise mehr zieht und schmerzt?
Viele Grüße Magnus

Kommentar:
05.10.17, 10.01h. Lieber Magnus. Mit MRT oder Ultraschall kann man kaum was sehen in diesem Fall. Mach die Tennisarm- und die Golferarm-Diagnose unten. Wenn sie anspricht, mach das Dehnen weiter und jetzt unbedingt auch das Hängen. Das wird nicht schlimmer dadurch und auch ein kleiner Rückfall ist nach 2-3 Tagen weg. Ist ja kein Zustand so und es wird durch Schonen nur schlimmer weil die Sehnenverkürzung fortschreitet! Aber beim Dehnen nicht zerren und reissen, es wird dadurch nicht schneller besser, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Schonen- & Gips-Problematik
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sophie, Deutschland,  sophie.silva.x@gmail.com
Eintrag 1191 vom 28.09.2017, 15:58 Uhr

Hallo,
Ich bin Sophie, 23 Jahre alt und leide seitdem ich 17 bin an chronischen Handgelenkschmerzen. Ich wurde auf alles mögliche getestet jedoch schlossen mein Arzt und Orthopäde immer eine Sehnenscheidenentzündung aus da die Symptome nicht stimmen. Jahrelang war ich rat- und hilflos und auch eine Reha half nicht, da man dort auf Rheuma spezialisiert war - was ich nicht habe. Meinen Computer Job gab ich auf, doch auch mein jetziges Studium ist mit den Schmerzen nicht leicht. Nun habe ich den Orthopäden gewechselt (nicht das erste mal) und die Diagnose lautet: Tennisarm. So einfach und scheinbar doch zu schwer, um es jahrelang nicht zu diagnostizieren. Nun habe ich diese Seite entdeckt und werde es mit den Dehnübungen versuchen. Ich habe es vorher schon hin und wieder versucht, aber immer schnell aufgegeben, da ich ja nicht wusste was ich hatte und sich nie ein schneller Erfolg einstellte. Nun versuche ich es richtig - die Reckstange ist ebenfalls bestellt. Bei dieser bin ich allerdings skeptisch ob es nicht zu kraftaufwändig ist. Ich muss dazu sagen dass ich nun jahrelang meine Arme versucht hab zu schonen und daher auch nicht viel Muskelmassen übrig ist.
Liebe Grüße und danke für den ersten Startschuss,
Sophie

Kommentar:
05.10.17, 10.05h. Liebe Sophie. Ich denke Du bist richtig hier und mit Dehnen und Stangehängen bald einen grossen Schritt weiter! Das Türreck ist nicht kräfteaufwendig, man hängt nur passiv, nur die Fingermuskeln dürfen angespannt sein, der Rest MUSS entspannt sein, sonst findet keine Dehnung statt! Auch kannst Du am Anfang unten aufstehen und Zug vom Körpergewicht teilweise abfangen und über Wochen langsam steigern. Ich denke, die Stange wird bei Dir den Durchbruch bringen, weil sie auch die Handgelenke therapiert!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

orlando, ,  
Eintrag 1190 vom 27.09.2017, 13:41 Uhr

hallo, ich wollte mich einfach bedanken. hatte nach ein paar tagen malerarbeit extreme schmerzen im ellbogen. war nicht geübt für solche arbeiten. nach ein paar tagen ging der schmerz weg. aber mit dem wetterumschwung von warm auf kalt, kam der schmerz doppelt so intensiv zurück. mit dieser homepage, deiner anleitung habe ich es geschafft die muskeln wieder zu entspannen, die schmerzen sind am verschwinden. herzlichen dank & grüsse orlando

Kommentar:
28.09.17, 07.45h. Lieber Orlando. Gut gemacht. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Hans aus Speyer/Rhein, ,  h--p#--e@web.de
Eintrag 1189 vom 18.09.2017, 08:46 Uhr

Lieber Tomi,
gerade rufe ich nach Jahren diese Seite wieder auf, da ich sie meiner Freundin zeigen will. Die hat gerade einen Mausarm.
Und da merke ich, daß ich mich damals gar nicht bedankt habe.

Ich hatte vor Jahren einen Tennisarm und starken Schmerzen über Wochen. Beim Recherchieren fand ich auch Deine Seite.
Ich montierte mir eine Reckstange zuhause und begann sofort mit den Dehnübungen und dem Hängen.
Ergebnis: Nach einer Woche waren die Beschwerden fast weg, nach 2 Wochen vollständig.

Seitdem habe ich 2 Freunden, die ebenfalls einen Tennisarm bzw. Mausarm hatten, Deine Seite und die Übungen empfohlen. Beide bekamen innerhalb einer Woche die Beschwerden weg und bedankten Sich begeistert bei mir. Diesen Dank gebe ich gerne an Dich weiter.

Großen Dank also an Dich und für Deine tolle so hilfreiche Seite.
Das zeigt wirkliche Größe und Liebe!
Ich wünsche Dir nur das Beste!

Hans aus Speyer/Rhein

Kommentar:
26.09.17, 16.42h Lieber Hans. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Claudia, Griesheim,  charm_one@gmx.de
Eintrag 1188 vom 17.09.2017, 16:25 Uhr

Hallo, ich bin 47 Jahre und habe vor 4 Monaten angefangen Golf zu spielen(4-5 mal pro Woche).
Nun habe ich seit drei Nächten extreme Schmerzen im Ellenbogen die in die Hand ausstrahlen und ein Taubheitsgefühl verursachen.
Es ist ein ziehender drückender und zugleich stechender Schmerz der mir den Schlaf raubt.
Tagsüber ist es dann nur noch die Hand ab und zu taub aber der Schmerz ist weg.
Ist das der anfang eines golfarms oder einfach nur überlastet?
Mfg Claudia

Kommentar:
26.09.17, 16.42h. Liebe Claudia. Könnte etwas vorübergehendes sein, also akut und mit etwas Schonen zu beheben oder auch nicht. Mach mal die Diagnose von Golfer- und Tennisarm ob was anspricht.
Die Taubheit und ev. das andere Symptom auch, kriegst so oder so weg mit Türreckhängen denke ich.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

N. Hornbostel, NRW,  nhornbostel@web.de
Eintrag 1187 vom 17.09.2017, 02:33 Uhr

Hallo zusammen,
ich bin 27 und habe seit über einem Jahr beschwerden. Angefangen hat alles mit einer Prellung der linken Schulter und habe deshalb rechts den Arm bzw. den Ellenbogen überlastet. Beim ersten Arzt besuch sagte man mir Ibus und schonen. Nach gar keiner Besserung bin ich wieder hin, dies mal ein anderer Arzt in der Praxis hies es dehnen. Keine Besserung, danach fing es langsam das ich den Arm nicht mehr grade bekam. Anfang des Jahres nachdem die Schmerzen deutlich schlimmer wurden war ich beim Orthopäden. Spritze und Ibu 800 ging gut. Die nächste half gar nicht mehr. Auf anraten versuchte ich dann Laser bestrahlung nix. Gleiches gilt für die folgende Strahlentherapie. Beim folgenden MRT zeigte sich das sich flüssigkeit im Gelenk gesammelt hat, die Sehne hatte sich leicht abgelöst und einen kleinen Riss. Erst der nächste Arzt den ich aufsuchte behandelte die Flüssigkeit mit Kortison und verordnete eine Manschette. Zu der Zeit fing ich schon an regelmässig (täglich) Ibu zu nehmen, weil auch noch Schulter und Handegelenks Schmerzen dazukammen(Mai diesen Jahres). Das half geringfügig. Auch in der Uni-Klinik war ich auch nach langem warten. Befund erfolgte auf dem etwa 6 Monate altem MRT. Nach meinem Empfinden war die Flüssigkeit zu dem Zeitpunkt sogar schon durch das Kortison raus. Idee des Profs. die Sehne andübeln, das könnte vielleicht helfen. Mittlerweile weiß ich echt nicht weiter. Ich habe nun auch ein Tens Gerät, welches in den ersten 2 Monaten garkeine Wirkung, weil ich falsch eingewiesen wurde. Ich bin echt für jeden Ratschlag dankbar. Alleine schon weil dehnen komplett wegfällt weil die Handgelenksschmerzen so heftig sind und kaum eine Nacht ohne Ibundurschlafen kann.

Kommentar:
26.09.17, 16.42h. Lieber N. Mach mal die Diagnose von Golfer- und Tennisarm ob was anspricht.
Auch wenn es nicht anspricht, würde ich mal mit vorsichtigem Türreckhängen beginnen.
Dass der Arm nicht mehr richtig durchgestreckt werden kann, deutet auf Sehnenverkürzung und starke Muskelverkrampfung hin, das wird mit der Stange behoben und auch mit den Dehnübungen.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine, Mannheim,  ad16sw@arcor.de
Eintrag 1186 vom 12.09.2017, 17:33 Uhr

49 Jahre / ca. 4 Monate

ich hoffe, ich bin hier richtig. Seit ein paar Wochen habe ich Schmerzen im rechten Arm, vor allem rund um den Ellenbogen. Ich arbeite hauptsächlich am Computer, zwischendurch muss ich Kartons herumtragen (PCs, Drucker...) beides geht im Moment praktisch nicht mehr. Inzwischen sind die Schmerzen so stark, dass ich meine Kaffeetasse nicht mehr heben kann und Schmerzen habe, wenn ich meine Brille putze oder jemanden mit Handschlag begrüße. Mitte August war ich bei meiner Hausärztin - erste Anlaufstelle da ich außerdem auch noch Diabetes habe. Sie meinte, das kommt, weil ich von der Computerarbeit eigentlich immer einen verspannten Nacken habe. Sie hat mich 2 Wochen krank geschrieben, anschließend hatte ich 3 Wochen Urlaub. In der Zeit war ich fast gar nicht am PC, geändert hat das aber nichts.

Seit gestern arbeite ich wieder. Heute hatte ich endlich einen Termin beim Orthopäden. Seine Diagnose nach einem Blick und 2x drücken auf meinen Arm: Tennisarm. Behandlung: Ibuprofen und eine Bandage. Die Bandage hat mir aber in Sanitätshaus nicht gepasst. Die eine Größe schneidet am Oberarm ein und die größere ist zu groß. Dazu rät er dringend zu Kortisonspritzen und Stoßwellen auf private Rechnung, beides mindestens 3x, eher mehr (Stoßwellen 100€, Spritze 40€). Eigentlich kann ich mir das nicht leisten, aber er sagte das sei schon nötig weil sonst eine OP droht und damit hätte man ja auch nur Ärger.

Mal abgesehen von den für mich zu hohen Kosten habe ich im Internet gelesen, dass beides gar nicht wirklich hilft. Was mache ich jetzt?
Am liebsten würde ich bei einem anderen Arzt eine zweite Meinung einholen, aber wie finde ich einen guten, der sich mit Tennisarm/Mausarm auskennt?

Kommentar:
26.09.17, 16.42h. Liebe Sabine. Du bist ein klassischer Fall und in 2-3 Wochen ein neuer Mensch wenn Du jetzt dehnst und stangehängst. Alle Deine Symptome und Beschriebe sind sehr eindeutig Tennisarm. Mach kein Kortison oder Stosswellen siehe Links.

Mach keine Spritzen, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Manfred Pötscher, Linz Österreich,  Passx350@gmx.at
Eintrag 1185 vom 01.09.2017, 14:50 Uhr

Hallo Thomas ich bins nochmal Manfred ich habe eine geschwollene fingersehne würdest du mit dem musizieren aufhören bis die schwellung weg ist mit dem dehnen wirds immer besser stange hängen auch wenn ich spiele wird die schwellung der fingersehne wieder mehr wenn ich den finger die fingerspitze nach hinten drücke schmertzt er wenn ich dann dehne wirds besser hast einen rat für mich lg Mandi

Kommentar:
27.09.17, 07.29h. Lieber Mandi. Ja das tönt auch nach etwas akutem und da musst Du vermutlich etwas reduzieren/schonen bis die Besserung eindeutiger und nachhaltiger eintritt. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tim, Hamburg,  Timstueven@gmx.de
Eintrag 1184 vom 31.08.2017, 22:58 Uhr

Hallo ich bin Tim 41 Jahre alt und leide seit Mitte März 2017 an einem Tennisarm.

Am 26.06.2017 schrieb ich bereits in diesem Forum. Thomas riet mir mein Krafttraining mit weniger Intensität zu betreiben, zwischendurch du dehnen und Stangehängen zu betreiben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich zuvor 4 Wochen lokal mit Diclofenac und oral mit Ibuprofen behandelt. Ergebnis war Sodbrennen und kaputte Haut am Ellennogen. Also 3 Wochen Trainingspause, Ergebnis ich würde schwächer und baute ab, am Schmerz änderte sich nichts. Ich könnte keine zwei Kilo am langgestreckte Arm mehr halten. Das öffnen eines Marmeladenglases, würde zur absoluten Herausforderung.

Mit etwas Skepsis fing ich also dann Ende Juni an zu dehnen. Anfänglich substituierte ich einige Übungen noch beim Training, bis ich deutliche Besserung der Beschwerden vernahm. Heute knapp 8 Wochen danach trainiere ich vollumfänglich wie zuvor. Ich bin nahezu schmerzfrei und vollständig belastbar. Lediglich ein leichter Druckschmerz ist übrig geblieben, aber ich bin zuversichtlich das ich diesen mit anhaltenden Dehnübungen auch bald los bin.

Bei mir hat es funktioniert, ich danke dir lieber Thomas für deine Tipps und wünsche allen Leidensgenossen viel Erfolg, Durchhaltevermögen und Mut.

Kommentar:
27.09.17, 07.29h. Lieber Tim. Super gelaufen, gut gemacht! Der Druckschmerz bleibt noch am längsten, aber den spürt man ja nur wenn man aktiv danach sucht. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Mari, Düsseldorf Deutschland,  
Eintrag 1183 vom 28.08.2017, 14:09 Uhr

Hallo,
seit Jahren habe ich latente Probleme mit meinem Golfarm. Aber nicht schlimm, habe problemlos seit dem 15.04.2017 täglich Tennis (minimum 1,5 Std.) spielen können. Ich bin 50 Jahre alt und top fit. Gestern hatte ich ein Turnier und nach dem dritten Spiel (Gesamtspielzeit 6,5 Stunden), da war es auf einmal in der Golfarmregion so schlimm, dass ich den Schläger nicht mehr richtig schlagen konnte. Kommischerweise mache ich seit Wochen Dehnübungen (10x am Tag, 1 Minunte) die aber wie man sieht nicht geholfen haben. Die Stange habe ich mir heute auch bestellt und ich arbeite jetzt mit Fastienbällen. Die Übungen habe ich von folgender Seite: https://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/schmerzen/ellenbogenschmerzen/gol
ferellenbogen/
Was mache ich falsch, warum geht das bei mir nicht wie bei den anderen Weg?

Kommentar:
30.08.16, 10.16h. Liebe Mari. Machst Du auch die Golferarmdehnung? (nicht die Tennsiarm-Dehnung). Ja das Stangehängen behandelt gleich beides und wird auch Deinem Rücken gut tun! Bei Dehnung unbedingt Ellenbogen völlig durchgestreckt, kein Winkel machen, sonst wirkt die Dehnung nicht. Es hat auch noch eine 2. Golferarmdehnungsübung hier

Beim Golf/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manfred Pötscher, Linz Österreich,  Passx350@gmx.at
Eintrag 1182 vom 28.08.2017, 11:32 Uhr

Hallo bin 43 jahre alt habe mir beim gitarre Spielen die sehne vom kleinen finger entzündet dehne jetzt seit einer woche wie bei golfarm es wird immer besser meine frage ist es das gleiche ob golfarm oder finger dehnen bringt erfolg .Mit freundlichen Grüßen Manfred

Kommentar:
30.08.16, 10.16h. Lieber Manfred. Schön wenn Dir die Tennisarmdehnung hilft, weiter so. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gabi, Köln,  gabi.schlick@yahoo.de
Eintrag 1181 vom 25.08.2017, 13:31 Uhr

55 Jahre, mehrere Jahre,
Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren immer wieder Schmerzen in der Schulter, manchmal so schlimm dass das heben einer Tasse zum Problem wird.
Dann gibt es wieder halbwegs gute Phasen..
Habe schon Kortison gespritzt bekommen, reizstrom etc. und Physiotherapie, alles nie für längerfristig zu empfehlen.
Im Moment ist es wieder besonders schlimm und am schlimmsten ist es nachts, weil ich dann auf dem Arm oder der Schulter gelegen habe, der schmerz zieht sich dann durch den Tag.
Gibt es Tipps für mich?
Da ich noch etliche andere Baustellen habe, fühle ich mich stark beeinträchtigt.
Danke für Hilfe
Gabi

Kommentar:
28.08.16, 07.36h. Liebe Gabi.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen.
Ich empfehle Dir mit vorsichtigem Stangehängen anzufangen: Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Das Hängen an der Stange täglich ausführen. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren.

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Uschi, Trier,  Tibeta2008@gmx.de
Eintrag 1180 vom 21.08.2017, 09:02 Uhr

Hallo und guten Morgen :) - da wäre ich dann auch auf diesen für mich erst einmal interessanten Seiten gelandet, eigentlich auf der Suche nach passenden Globuli bei Tennis- UND Golfarm :o - Mein Problem besteht nun leider schon über ein Jahr, ob es damit anfing, dass ich 8/2015 Oma wurde und viel mit dem Enkelchen zutun habe (trage, wickle etc.) weiß ich nicht, jedenfalls erinnere ich mich noch schwach, das es irgendwann in 2016 anfing, dass mir nachdem ich z.B. gebputzt habe, oder andere Tätigkeiten mit dem Arm machte, die Ellenbogen weh taten und zwar oberhalb und unterhalb. Irgendwann suchte ich den Orthopäden auf und er diagnostizierte, ich hätte einen Tennis und Golfarm sozusagen. Wir therapierten dann erst einmal mit Kortisonspritzen, die wirklich immer wieder für paar Wochen Ruhe einbrachten und ich fast glaubte, es ist alles wieder gut. ABER es hielt immer wieder nur einige Wochen an, dann kam es wieder. Dieses Jahr im März bekam ich nochmal ein Spritze, im Juni bin ich wieder zurück und ich fragte, ob es nun so weitergehen soll? ER meinte es gäbe die Möglichkeit der Röntgenbestrahlung, der Stosswellen, Ruhigstellung oder OP :( - alles noch nicht das, was ich hören wollte. Erkundigte mich in meiner Not aber dann bei der Röntgenbestrahlung. Nach dem Beratungsgespräch dort, war ich mir sicher, dass das mal noch weit nach hinten geschoben wird, auch wenn die Ärtzin meinte, DANN wäre meine Schmerzgrenze wohl noch nicht erreicht, sonst hätte ich sofort Termine ausgemacht. Ja und jetzt sitze ich hier, wieder vorm PC und suche nach Hilfe. Ich habe von Globulis gehört, die helfen sollen und wollte danach nun suchen. Dabei bin ich auf diese Seite gestoßen. Und ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir helfen können. Ich bin 49, arbeite als Sekretärin. Die starken SChmerzen sind links. Rechts habe ich auch Schmerzen, diese aber sind auszuhalten und ich spüre sie nur, wenn ich auf den Arm drücke, bzw. auf die Stelle am Ellenbogen. Wären bei mir diese Dehnübungen also auch sinnvoll? Vielen Dank, Uschi

Kommentar:
23.08.16, 07.36h. Liebe Uschi. Du bist richtig hier und bald geheilt. Bei Dir ist alles typisch abgelaufen bisher, klassischer Fall.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Und jetzt
lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Julia Sander, Hambirg,  saro678@web.de
Eintrag 1179 vom 13.08.2017, 18:42 Uhr

Ich bin 39 Jahre alt und habe seit 10 Wochen Schmerzen im re Ellenbogen. Soweit ich mich zurück erinnere, um die Ursache zu finden, lag es an einer Überbelastung des Arms (anstrengende Radtour mit extr. Anstieg und zersägen von Holz mit einer Säbelsäge).
Jetzt habe ich Ihre Seite interesiert durchgelesen. Mein Therapieplan bisher: salben, kühlen, 6x Querfriktionmassage, eigene Reizstromanwendung zu Hause. Ich habe viele offene Fragen. Ist es richtig in der Akutphase nur bedingt zu dehnen? Angeblich schädigt es die Sehnen noch mehr. Und für mein Verständnis: rutscht die verkürzte Sehne über den Knochen, wodurch die Schmerzen entstehen? Warum dauert die Selbstheilung des Körpers so lange? Warum verkürzen sich überhaupt die Sehnen? Und warum entspannt sich die überanstrengte Unterarmmuskulatur nicht nach der Beanspruchung? Könnten Sie die Zusammenhänge nochmal erklären Muskel/Sehne? Vielen Dank

Kommentar:
17.08.16, 07.56h. Liebe Julia. Du kannst alle bisherigen Therapieansätze abbrechen. Sie schaden wenig (ausser Kühlen) aber nützen auch nichts.
Du kannst und musst sofort mit Dehnen und Stangehängen anfangen! Es gibt keine wirkliche Akutphase beim Tennisarm und Dehnen schädigt Sehnen nicht. Der Muskelkrampf verkürzt Muskel/Sehne, das zerrt dauernd am Sehnenansatz dort wo es schmerzt. Wir lernen nicht zu dehnen nach verkrampfenden Arbeiten/Sport etc. Der Krampf fixiert sich, kommt von selbst nicht aus dem Muster. Es gab Schwertkämpfer die konnten die Hand nicht ohne fremde Hilfe vom Schwert lösen nach einigen Stunden auf dem Kampffeld.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anubis, Deutschland,  mason_k@freenet.de
Eintrag 1178 vom 12.08.2017, 21:22 Uhr

Moin,

bin 38, und habe Tennisarm-Symptome am linken Ellbogen, zumindest hat mich das Googlen der Symptome irgendwann hierher gebracht. Zudem besteht noch eine ältere Verletzung am linken Handgelenk. Mein Beitrag hat besonderen Bezug zu dem Verdacht, Tennisarm könne auch durch Verletzungen, Unfälle entstehen.

Ich treibe viel Sport und habe schon so einige hartnäckige Zipperlein im Gelenkbereich gehabt. Vieles ließ sich über Ernährung regeln, Schwerpunktverlagerung von tierbasiert hin zu pflanzenbasiert, bio, dazu ein paar Ergänzungen wie Silizium.
Am Handgelenk und Ellbogen jedoch tat sich hartnäckig überhaupt nichts.

Die Sache mit dem Handgelenk stammt von einem falsch ausgeführten Schlag mit dem Handballen, und ist schon über 10 Jahre her. Das Gelenk wurde dabei, vom Prinzip her wie in der Übung gegen Das Golferarmsyndrom, beim Aufprall zu stark in die falsche Richtung belastet.
In der Folge hatte ich all die Jahre immer wieder Probleme bei typischen Bewegungen wie Liegestütze. Manchmal folgte eine Entzündung, die 3-7 Tage einmal das Handgelenk herum wanderte, bis ich wieder normal agieren konnte. Arztbesuche, Röntgenbilder, Tabletten, Salben, alles wirkungslos, bzw. brachte keinen Befund, angeblich alles ok, sowas kann dauern, sagte man mir. Ok, aber 10 Jahre?

Den Ellbogen verletzte ich mir vor c. 6 Monaten, ebenfalls bei einem Schlag. Ich habe ein recht hartes Schlagpolster an der Wand, welches ich mit dem Ellbogen genau an der Kante erwischte, und zwar mit dem äußeren Bereich des Gelenks, anstatt mit dem Hauptknochen.
Der Aufprall war nichtmal besonders heftig, weil die Distanz komplett vermurkst war. Es glich eher so einem halben Drüberwischen, aber der Schmerz war ungewöhnlich stark und stechend, wie am berüchtigten Musikantenknochen, nur dass es die andere Seite des Gelenks war.
Habe ich so in der heftigen Form noch nicht erlebt, obwohl ich noch nie groß drauf geachtet hab, wie ich mit dem Ellbogen genau aufkomme.
Die Haut war anschließend verbrannt vom Scheuern, die Stelle für 2-3 Tage leicht geschwollen.
Zurück blieben die Tennisarmsymptome. Tabletten und Arztbesuche, davon hatte ich die Schnauze voll. Training schien die Sache leicht zu verschlimmern, aber immer nur für wenige Stunden. Schonung hingegen brachte gar keinen Effekt, auch nach zwei Monaten nicht.
Salbe auch nicht, habe zwei Tuben verballert, und denke es war das letzte Mal, dass ich den Chemiemist an meine Haut ließ.

Schließlich landete ich hier und versuchte es mit Dehnen, die Übung mit beiden Armen und das Hängen.
Da ich noch ne Nacken- und Brustwirbelsäule zu dehnen habe, und auch sonst so einiges zu tun, hab ich pro Tag so 5 bis maximal 10 Minuten investiert, also weit weniger als empfohlen, entsprechend schleppend war der Ablauf.
Erstverschlimmerung hatte ich wiederholt, auch immer wieder, wenn ich mal mehr getan hab als die Tage davor.
Trotzdem wurde es ganz langsam besser. Aktuell habe ich die Ellbogenprobleme nur noch nach extremen Belastungen ganz leicht mal, und wenn es sich so weiterentwickelt, dürfte ich in 4-6 Wochen beschwerdefrei sein.

Nun der für mich allerwichtigste Punkt:
Ich hatte wegen der Dehnübungen Bedenken wegen meines Handgelenks. So wie es sich all die Jahre bei Belastungen mit starken Kippbewegungen verhielt, ahnte ich nichts Gutes.
Aber schon in der zweiten Woche bemerkte ich, dass alle Sorgen überflüssig waren.
Was sich beim Ellbogen schleppend gestaltete, ging beim Handgelenk sehr schnell. Die Übungen scheinen in beide Richtungen gewirkt zu haben, und schon zwei Wochen nachdem ich sie begann war das Handgelenk, hm, wie neu klingt übetrieben, aber ich merkte sofort, nicht mehr aufpassen zu müssen, bei meinen Techniken.
Ich belaste es seitdem ganz normal, und bisher ist keine Entzündung oder sonstwas mehr aufgetreten.

Wenn ich dran denke, wie viele Pillen ich schon in meinem Leben gemampft habe, was die mit meinem Magen angestellt haben, und wie viele davon vollkommen überflüssig waren..

Ich will den Ärzten keinen Vorwurf machen, sie können nur im Rahmen dessen agieren, was ihnen beibegracht wird. Bedenklich ist aber die nahezu hundertprozentige Kontrolle des Großkapitals über unser Gesundheitssystem, die Pharmaunternehmen, die Versicherungen, und immer mehr auch über die Krankenhäuser und medizinischen Bildungseinrichtungen.
Es ist das Großkapital, es würde sich dort also nicht tummeln, wenn es kein Geld zu verdienen gäbe. Und wo immer es Geld zu verdienen gibt, wird das schnell zur Pflicht bzw. Hauptzweck.
Da wundern mich meine Erfahrungen gar nicht mehr. Umso wichtiger bleibt ein freies Internet, denn Seiten wie diese wird es bald nicht mehr geben, wenn unsere Politik weiter voranschreitet, gegen den selbst verursachten Terror, angeblich.

Mein aufrichtiger Dank gilt dem Macher dieser Seite, da hat mal echt jemand völlig uneigennützig was wirklich Gutes erreicht!

Kommentar:
17.08.16, 07.36h Lieber Anubis. Gut gemacht und weier so! Wunderbar wie das auch das Handgelenk "befreit" und gelöst hat, Stangehängen ist sowieso die genialste Generaltherapie!
Ja es ist so, wer Geld "druckt", hat die Macht im Land. Alle anderen sind Abhängige. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Rosnau,Lidia, Koblenz,RheinlandPf.,  lidia.68@live.de
Eintrag 1177 vom 10.08.2017, 09:25 Uhr

Guten Tag!
Bin 49,leide seit 2015 unter Schmerzer in Ellenbogen li,und seit Januar dieses Jahres rechts,also beide Ärme kaum noch zubewegen.Kortison,Stoßwellentherapie und etc.brachten mir nix. Jeder Arzt-nur noch Op,dabei sagt jeder-50/50,also kein Arzt gibt Garantie für verbeßerung nach der Op.
Bin verzweifelt,bitte um Hilfe!!!
Gruß Rosnau

Kommentar:
11.08.16, 07.56h. Liebe Lidia. Du bist richtig hier und innert kurzer Zeit auf dem Weg der Besserung, das wird Dich motivieren weiter zu machen.
Ablauf tönt schön typisch nach Tennisarm. Mach kein Kortison mehr und warte mit der OP!
Dass Stosswellen beim Tennisarm nichts bringen und bei der OP der Schuss auch hinten raus kann, bzw. im besten Fall das Problem woandershin verlagert ist mir bekannt und ist belegt, siehe Links unten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Marc Haller, Bern, Schweiz,  swiss-top@hotmail.com
Eintrag 1176 vom 07.08.2017, 16:01 Uhr

Ich bin 54 Jahre alt und spiele gerne und oft Tennis, d.h. zwei bis drei Mal pro Woche und wenn es mal sein muss, können dies auch vier bis sechs Stunden an einem Tag sein, was aber nur sehr selten der Fall ist. Dass ich viel spiele, spürte ich bisher auch in meinem Schlagarm (Rechtshänder). Es war bisher nicht so, dass ich Schmerzen gehabt hätte, ich spürte einfach, dass mein Schlagarm ziemlich beansprucht wird. Dieses Gefühl behinderte mich aber weder beim Tennisspielen noch sonst irgendwie im Alltag.

Vorgestern spielte ich einen Match gegen einen schwächeren Gegner und lag schnell mit 6:1 und 3:0 vorne. Dann wurde ich nachlässig und mein Gegner holte auf und ging sogar in Führung. Nun musste ein Aufschlag mit viel Power her und da ist es passiert: Ich schlug zu verkrampt auf und nach dem Schlag spürte ich in meinem Arm einen Schmerzpegel, der mir vorher fremd war. Ich realisierte sofort, dass ich nun ein Problem mit dem Arm habe. Jeder Schlag schmerzte und ein druckvolles Spiel war nicht mehr möglich. Mit etwas Glück gewann ich das Tennismatch doch noch und kam in die nächste Runde mit einem Spiel gestern.

Beim gestrigen Einspielen war ich nahe dran, noch vor Matchbeginn aufzugeben. Dazu war ich dann aber doch zu stolz und so spielte ich trotz den Schmerzen. Meine Aufschläge waren nur noch Einwürfe und ich schob den Ball sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand nur noch rüber. Das Spiel war so logischerweise nicht zu gewinnen. Meine Diagnose ist nun eindeutig, dass ich mir beim vorherigen Match einen Tennisarm eingehandelt habe.

Da mein Wissen betr. Tennisarm beschränkt und wahrscheinlich auch falsch war (Tennisarm ist schlimm, dauert lange und fast nichts hilft) begann ich im Internet zu googeln. Ich frage mich nun gerade, ob ich privilegiert bin, dass ich bereits zwei Tage nach meinem akuten Tennisarm auf diese Seite gestossen bin.

Selbstverständlich habe ich bereits mit den Dehnübungen begonnen und bin wirklich gespannt, ab wann ich wieder in der Lage sein werde, einen Turniermatch zu spielen.

Noch was anderes: Meine Frau leidet schon sehr lange unter Rücken- und Nackenproblemen. Sie hatte auch schon eine Rückenoperation, aber wirklich geholfen hat bisher nichts, obwohl sie fast jeden Tag für irgendwelche Therapien unterwegs ist. Ich frage mich gerade, ob ihr ev. das Hängen am Reck in irgendeiner Form eine Besserung bringen könnte?

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Marc

Kommentar:
09.08.16, 08.27h. Lieber Marc. Ja Du bist privilegiert mit schneller Diagnose und Hierherfinden! Das war jetzt bei Dir nur der endgültige Auslöser und wäre so oder so gekommen, Fass ist überlaufen. Mit Dehnen UND Stangehängen hast Du es schon bald im Griff. Du kannst jederzeit wieder spielen, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Schranke, schlimmer wird es dadurch kaum wenn Du vorher, zwischendurch und danach ausgiebig mit Dehnen dagegenwirkst. Schonen ist kontraproduktiv und vermindert nur unnötig die Lebensqualität.
Ja das Stangehängen wird Deiner Frau stark helfen. Ev. am Anfang reduziert mit unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen beginnen und langsam über Wochen steigern.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralf Mueller, D-Berlin,  22mueller@freenet.de
Eintrag 1175 vom 06.08.2017, 22:26 Uhr

Bin 55 und habe Rechts den Sagenumwobenen Tennisarm. Meine Sünde war Abends 2h am Computer zuarbeiten nun ist der Arm verspannt seit 6Monaten weil die Physiobehandlung gerade mal 1Woche gut war aber bei eine zustarken Drehbewegung mit der Hand alles zu nichte machte. Wenn ich so 5kg hoch nehme macht sich der Unterarm bemerkbar wie soll dann das Hängen an der Stange helfen die Zugkraft ist doch ähnlich.

Kommentar:
09.08.16, 08.27h. Liebre Ralf. Probieren geht über lange Studieren ...
Beim Stangehängen ist KEIN Muskel angespannt! (nur die Finger) Darf nicht sonst findet keine Dehnung statt. Der Computer war nur der Auslöser.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jürgen Becker, Ensdorf Saarland,  Jbecker66@web.de
Eintrag 1174 vom 05.08.2017, 16:06 Uhr

Hallo......ich bin der Jürgen und bin 51 Jahre alt. habe durch ihre Dehnübungen vor ein paar jahren meinen Tennisarm erfolgreich kuriert.danke nochmal dafür!
jetzt laufe ich seit fünf Wochen an gehhilfen nach einer hüftarthroskopie.muss noch mindestens 1 Woche an krücken laufen.
seit ein paar tagen habe ich starke schmerzen in der linken schulter und im rechten Ellenbogen.bin auch überzeugtdas die Beschwerden vom krücken laufen kommen. vor 8jahren wurde ich erfolgreich an einem schulter impenschmentsyndrom op. mein rechter arm ist ein golferarm, nach selbsttest. was soll ich tun um schulterschmerzen in den griff zu bekommen. desweiteren besteht eine schultereckgelenksarthrose.???
dehnübungen für den golferarm kenne ich ja, und mache ich sehr fleisig!
über eine schnelle antwort würde ich mich sehr freuen.glg aus dem schönen saarland

Kommentar:
09.08.16, 08.38h Lieber Jürgen
Arthrose schau Dir mal den Film an: https://www.youtube.com/watch?v=RvmlH7p4dy8
Die Arthrose-Lüge | Expertenvortrag von Roland Liebscher-Bracht
Auch hier ist oft ein Muskelkrampf mitschuld.
Für die Schultern kann ich Stangehängen empfehlen, ev. am Anfang reduziert mit unten Aufstehen und Gewicht abfangen und über Wochen langsam steigern.
Nimm noch ein Nahrungsergänzungsmittel reines Magnesium das hilft der Muskelentspannung.
Wenn die akute Phase der Schmerzen/Hüfte vorbei sind, könntest Du versuchen mit der Hüftdehnung vorsichtig anzufangen, ich denke das könnte Dir weiterhelfen:
Dehnübung für die Hüfte
Gute Besserung und melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging, viele Grüsse von Thomas

---

13.08.17 Jürgen Becker
hallo thomas, danke für deine schnellen antworten. mein golferarm und meine schulter sind schon deutlich besser.
aber jetzt zu meinem richtigen Problem: wurde ja wie ich dir geschrieben arthroskopisch an der hüfte op.
davor liegen 2jahre schmerzen in der rechten pobacke, am schlimmsten im sitzen , beim autofahren, und im liegen.
dazu kamen vor ca. 7 Monaten schmerzen in der rechten leiste. konnte nachdem aufstehen vom stuhl z.b. nicht mehr gleich los gehen.
rückentechnisch wurde orthopädisch in mehreren röhrenbesuchen soweit alles abgeklärt, Vorwölbungen und leichte vorfälle sind da.
erklären aber alle nicht mein beschwerdebild.
war dann 14 tage in einer Schmerzklinik, dort hat man sich echt mühe gegeben, aber geholfen haben die mir dort auch nicht, selbst wirklich starke Schmerzmittel brachten mir keinen richtigen erfolg.
da sich nichts brachten habe ich sie mit hilfe meines Hausarztes wieder ausschleichen lassen, will kein abhängiger werden.
dann wurde am arthro mrt von der rechten hüfte gemacht( seltene untersuchen), dabei wurde ein riss im Labrum, eine Zyste, und knorpelschäden festgestellt, das war der grund für die hüftarthroskopie, die jetzt vor sieben Wochen gemacht wurde.
bin jetzt seit einer Woche am aufbelasten, und meine schmerzen sind schon wieder da, ohne vollbelastung!
der op Arzt hat nach bildkontrolle gesagt, op ist optimal gelaufen, aber warum ich noch so schmerzen habe weis er jetzt auch nicht mehr!
jetzt bin ich wirklich verzweifelt, meine schmerzen rauben mir den verstand, meine Familie leidet auch sehr darunter, habe noch einen 6 jährigen sohn der am kommenden mittwoch in die schule geht.
weis nicht mehr weiter!!!!!
bitte bitte hilf mir! mein Lebensmut singt!
lg Jürgen Becker ensdorf im saarland

---

Lieber Jürgen
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Schmerzursache muskulär ist, Krampf, Sehnenverkürzung das zieht am Sehnenansatz.
Wenn dem so ist, dann solltest Du mit der Hüftdehnung in Kombination mit Stangehängen innert 2 Wochen eindeutige Fortschritte sehen.
Investiere mal so 15 Minuten pro Tag total in beides!
Gute Besserung und melde Dich in 6 Wochen wieder wie's Dir erging.
Viele Grüsse von Thomas

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Hallo Thomas. ..Schulter und Ellenbogen schmerzen sind weg!
Aber meine schmerzen in der leiste, pobacke sind unverändert. Dazu gekommen sind jetzt noch knie Kehle und Wade.
Meine arthroskopische hüft op ist jetzt 12 Wochen her.
Kann nur noch 200 bis 300 Meter gehen. Schmerzen sind dann unerträglich.
Hänge täglich mehrmals für 30 bis 50 Sekunden an der Stange.
Mache täglich meine dehnübungen für die Hüfte.
Es wird immer schlimmer. ...ich weis nicht mehr weiter!
Bitte hilf mir. ..glg aus dem Saarland Jürgen

---

Lieber Jürgen
Schön, dass Schulter und Ellenbogen OK ist!
Leist, Hintern, Kniekehle und Wade tönt alles nach muskulärer Verspannung.
Mach die Hüftdehnung und das Stangehängen weiter.
Geh mal zu einem Osteopathen, der schaut Deine ganze Körperhaltung und Spannung an und findet am ehesten jetzt die Ursache dieser Symptome raus!
Gute Besserung und melde Dich doch wieder wenn Du einen Schritt weiter bist, viele Grüsse von Thomas


Heik#e Gr#oss, ,  mob#massage@web.de
Eintrag 1173 vom 02.08.2017, 11:52 Uhr

Hallo,
ich bin Masseurin und betreibe eine Praxis im Hotel in 54441 Trassem.
Vor ca.8 Jahren hatte ich selbst Probleme mit Tennisarm, da bin ich auf Ihre Internetseite gestossen,seit ich die Übungen konsequent gemacht habe, habe ich keine Probleme mehr.
Dehalb meine Bitte an Sie, darf ich die Internetseite in einem meiner Posts auf Netzwerken erwähnen und auch ein paar Bilder von Übungen veröffentlichen, selbstverständlich mit dem Bezug auf ihre Internetseite. Vielen Dank. Sonnige Grüße aus Wiltingen an der Saar

Kommentar:
02.08.17, 09.30h Liebe Heike
Du kannst alles darin übernehmen und kopieren, als Link am Besten tennisarm.eu verwenden.
(einige Skizzen/Zeichnungen darin, sind auch nicht von mir, ich hatte aber wegen Copyright damit noch nie Probleme)
Je mehr es verbreitet wird je besser.
Es hat unter Menupunkt Medizin auch Dehnübungen für Fersensporn (ist identisches Problem!) und bei Hüftproblemen, die helfen auch vielen Leuten.
Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie und viele Grüsse von Thomas

Christian Bürger, Deutschland,  Bürger@gmail.com
Eintrag 1172 vom 02.08.2017, 09:02 Uhr

Hallo,
erstmal vielen Dank für die tollen Tipps. Mein Tennisarm ist wohl noch im Anfangsstadium. Durch das Dehnen und "Balkenhängen" halte ich die Probleme gleich. Durch Tennis und Büroarbeit mit der Maus werden die Probleme schlimmer - durch das Dehnen und Hängen hält es sich wieder in Waage. Es wird also nicht besser und nicht schlechter. Beim Tennis ist die Rückhand sehr unangenehm - vor allem die ersten Schläge.

Jetzt zu meiner Frage: Brennt der Tennisarm auch aus, wenn nie ein akutes Stadium erreicht wird? Oder begleiten mich die unangenehmen Schmerzen jetzt eine Ewigkeit...?

Vielen Dank nochmal!

Kommentar:
02.08.17, 09.30h Lieber Christian
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Das "Ausbrennen" unempfindlich werden des Nervansatzes an der Sehne passiert in den meisten, aber nicht in allen Fällen nach ca. 1.5-2 Jahren. Ziemlich sicher auch in Deinem Fall, auch wenn es nie akut wurde.
Mit Dehnen und Hängen in Grenzen halten ist schon mal 'was. Manchmal gibt es plötzlich einen Verbesserungsschub.
Wenn der Schmerz vorher viele Monate war, hat sich im Hirn ein Schmerz-Memory gebildet, das kann sich als Symptom noch etwas länger halten, auch wenn die Ursache gar nicht mehr da ist.

Natürlich hast Du diverse Verkrampfende Aktivitäten und kannst fast nur dagegenhalten und ein Problem das sich über Jahre angebahnt hat, dauert etwas.

Es wird einem immer mal wieder begleiten und erinnern, dann einfach wieder vermehrt Dehnen. Es wäre auch normal, dass in den nächsten Jahren der andere Arm oder Golferarme sich melden, je früher man mit Gegendehnen anfängt je schneller ist es im Griff.
Infos zu mehrfache Tennisarme

Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Joanna Pereswiet-Soltan, Amberg / Bayern,  kabanosj@yahoo.it
Eintrag 1171 vom 31.07.2017, 11:01 Uhr

Ich bin 32 Jahre alt, spiele seit 3,5 Jahren Badminton, seit ungefähr 6-8 Monaten habe ich Schmerzen am Ellenbogen, die sich vom Ellenbogen nach unten ziehen. Ich war beim Orthopäden, welcher meinte, es sei eine Verkürzung der Muskulatur und ich müsse pausieren und Schmerzmittel einnehmen. Ist kein Physiotherapie notwendig? Wie kann ich mich sonst selbst dehnen / was kann ich selber tun, damit es besser wird?
Herzlichen Dank!
Beste Grüße
Joanna

Kommentar:
31.07.16, 15.54h. Liebe Joanna. Du bist richtig hier und bald geheilt. Die Diagnose Verkürzung der Muskulatur war richtig, die Behandlung Schmerzmittel und schonen total falsch und kontraproduktiv. Du musst jetzt die beschriebene Dehnübungen machen und auch das Stangehängen siehe unten. Schmerzmittel kannst Du vergessen, bringt nichts, schadet nur Magen und Niere.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Badminton-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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