Tennisarm-Forum
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Beate Welz, Schwarzach / Deutschland,  beatewelz@googlemail.com
Eintrag 1291 vom 13.10.2018, 20:38 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht. Hallo, ich bin 50 Jahre und leide seit 3 Jahren an einer massiven Oberlippenschwellung. Wangen und die linke Seite unter dem Auge ist auch betroffen. Die Oberlippenschwellung hatte ich schon einmal 2009. Damals konnte mir ein Arzt mit Lasertherapie helfen. Dieses Mal leider ohne Erfolg.
Ich habe eine vielseitige medikamentöse Therapie hinter mir. Momentan bin ich bei MTX 20 mg/pro Woche , den Tag danach Folsäure und mittlerweile mit Humira-Behandlung angefangen.
Vorher habe ich Cortison, Remicade, Dapson und viele andere Medikamente zu mir genommen.
Alles ohne Erfolg.
Auch meine Darmprobleme (Durchfall) waren Anfangs der Therapien immer besser, verschlechterten sich aber immer.
Ich muss dazu sagen, dass ich 1980 ein Stück Dickdarm entfernt bekommen habe, da die Ärzte bei mir Morbus Crohn entdeckten.
Aufgrund dieser Vorgeschichte haben die Ärzte mir beim ersten Schub eine Gewebsprobe entnommen und Cheilitis Granulomatosa festgestellt.
Vielleicht kann ich hier ein paar Tips bekommen.

Liebe Grüße

Beate

M. Fried, Deutschland,  mfr999@mailinator.com
Eintrag 1290 vom 13.10.2018, 10:39 Uhr

Hallo,

ich bin 47 und habe seit gut 3 Jahren einen ausgeprägten Tennisarm rechts. Nach anfänglichem Ignorieren durchlief ich die klassische Therapie, d.h. Physio, Cortison und Eigenblut/PRP. Die manuellen Anwendungen hatten überhaupt keine Wirkung, während das Cortison für 4 Wochen Erleichterung brachte. Dabei kamen aber schon nach ein paar Tagen wieder leichte "Spitzen" durch, so dass mir klar war, dass es nichts dauerhaftes bringen würde. Der Orthopäde hatte dann anscheinend dringenden Bedarf an einem neuen Porsche und riet mit deshalb zur IGEL-Leistung "PRP" (Privatleistung!). Die Injektion war sehr schmerzhaft, der Arm war zwei Tage zu nichts zu gebrauchen und der Effekt war NULL!!

Ich wandte mich daher von den Medizinern eher ab und nahm das Dehnungsprogramm dieser Seite wieder auf, das ich vorher schon mal einen Monat durchgezogen hatte, damals keine Wirkung. Ich hängte mich jeden Tag 10mal für 80 - 100 Sekunden an meine Klimmzugstange und machte darüber hinaus die hier vorgeschlagenen Dehnübungen. Außerdem gewöhnte ich mich am PC von rechts auf links um. Nach gut vier Monaten hatte ich dann wieder die Nase voll, außer ständigen Schmerzen in den Handgelenken (wohl von den Dehnungen) ergab sich wieder keine Wirkung.

Zunächst liebäugelte ich dann mit einer Operation, es gibt ja tolle Berichte über entsprechende Ärzte im Internet, so dass ich schon fast soweit war, mir einen Termin zu holen. Bei genauem Lesen der Berichte fällt jedoch auf, dass langfristig der Effekt solcher Operationen auch nicht unbedingt durchschlagend ist, deshalb zögerte ich wieder.

Letztendlich habe ich mich dann entschlossen, erst einmal die Armmuskulatur massiv aufzubauen, um zu sehen, ob dies eine Verbesserung bringt. Mein tägliches Training wurde so auf Klimmzüge, Curls und Griffkraftübungen zugeschnitten. Damit ist es mir gelungen, seit einigen Monaten annähernd schmerzfrei zu sein.

Das passt zu entsprechenden Studien (z.B. in Schweden), welche nahelegen, dass gezieltes Aufbau- und Krafttraining langfristig bessere Ergebenisse erziehlt, als Cortison und andere herkömmliche Therapien.

Gruß
Mark.

Andre Melliger, Sempach/ Schweiz,  melliger.andre@bluewin.ch
Eintrag 1289 vom 11.10.2018, 10:52 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 51 Jahre alt und habe einen Tennisarm seit ca. 2Jahren. Hatte bis jetzt schon Stosswellen, Massagen, diverse Spangen und Bandagen. Ich hatte schon schmerzen im Ellenbogen als ich vor ca. 1. Jahr angefangen habe zu Klettern. Ist immer gerade so gegangen, mal mit mehr, mal mit weniger schmerzen. Nun habe ich wieder erhebliche schmerzen und dies leider auch auf der Arminnenseite (Golfarm).
Habe nun angefangen zu dehnen und hängen. Nebenbei bearbeite ich den Arm mit einem Blackrollball und einem Flossingband. Das Dehnen, Hängen und die Bearbeitung mit dem Ball und Band sind wirklich sehr schmerzhaft. Meine Frage, kann soll ich wirklich, trotz schmerzen, damit weitermachen. Kann ich nichts "kaputt" machen?
Danke dir für dein Feedback! (bin wirklich am verzweifeln!) Grüsse aus der Schweiz! Andi

Kommentar:
12.10.18, 08.23h. Lieber André. Triggern (Blackrollball) und Flossingband sowie Spangen und Bandage kannst Du vergessen, ausser Du fühlst Dich besser damit, es hilft nicht schneller. Die Ursache ist ein Dauerkrampf mit Sehnenverkürzung und das kann man nur mit einer rein mechanischen Dehnung therapieren.
Stangehängen und Dehnen werden das Problem bald so stark beseitigen, dass Du damit gut leben kannst.

Beim Tennisarm/Golferarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten (Klettern etc.) besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Greta X, Bayern,  gretax585@gmail.com
Eintrag 1288 vom 26.09.2018, 10:49 Uhr

48 Jahre, Schmerzen im li. Ellenbogen seit ca. 4 Wochen.

Erst einmal Danke für die sehr informative Seite. Die empfohlenen Dehnübungen helfen wirklich!

Bei mir ist interessanterweise der linke Ellenbogen betroffen, den ich im Gegensatz zum Rechten so gut wie gar nicht belaste: mal einen Einkaufbeutel tragen oder normale "Hilfstätigkeiten" der/des anderen Hand/Arms, wenn man Rechtshänder ist - das übliche halt.

Ich vermute, dass dieser "Tennisarm" (wurde von Orthopäden am Montag eindeutig als solcher diagnostiziert) im Zusammenhang mit der Einnahme von L-Thyroxin und/oder Thybon steht. Vor ziemlich genau 4 Wochen - also zeitgleich mit Beginn der Schmerzen - sollte ich meine Thyroxindosis von 100 auf 75 reduzieren - prompt setzten die Schmerzen ein. Gestern nach Rücksprache mit der Endokrinologin nahm ich heute 87,5 Thyroxin und meine 5 Thybon - und siehe da: die Schmerzen haben sich erheblich gebessert! Nicht ganz weg, aber tendenzielle Verbesserung. Meine 6 verschriebenen Physiotherapien werde ich trotzdem absolvieren.

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich den betroffenen li. Ellenbogen in keiner Weise übermäßig belastet habe.

Lieben Gruß und gute Besserung an alle Betroffenen!
Greta

Kommentar:
26.08.18, 08.23h. Liebe Greta. Du bist richtig hier und wirst bald erste Erfolge haben. Die Physio helfen dem Problem nicht, schaden aber auch nicht. Die Medis die Du nimmst sind keine Ursache, natürlich verändern sie das Empfinden der Symptome, aber sie helfen dem Problem ebenfalls nicht.
Nicht immer kommt der erste Tennis- oder Golferarm beim Hauptarm, das ist nicht üblich, aber nichts besonderes, den über die Jahre kann man alle 4 nacheinander bekommen (hatte ich so).
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Immerhin hattest Du eine richtige Diagnose vom Orthopäden, die meisten wissen Jahre lang nicht was sie haben und können so auch keine Lösung suchen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Infos zu mehrfache Tennisarme

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Florian, Geinberg,  muehlbacherf@hotmail.com
Eintrag 1287 vom 15.09.2018, 13:21 Uhr

Nachtrag:
Eintrag 1041 vom 06.07.2016, 22:14 Uhr

Ich habe damal im keine neue Spritze bekommen, dafür aber eine Stoßwellen Therapie im Oktober gemacht. Nach 2 Wochen war ich geheilt kein Tennisarm mehr. Bis heute 15.09.2018.

Zu mir ich bin 29 Jahre und habe seit 2 Tagen wieder einen Tennisarm. Habe am Donnerstag den ganzen Tag mit dem Großen Stemmhammer gearbeitet.

Dachte am Freitag das es nur Muskelkater ist aber inzwischen kann ich mich nicht mal an der Nase Kratzen weil ich vor schmerzen nicht mehr hinkomme.
Dehnen oder an der Stange halten geht aus Schmerzgründen nicht mehr.
Ich hoffe es bleibt ein Muselkater.
falls es nicht besser wird. Gehe ich am Montag zum Arzt.
lg
florian

Kommentar:
26.09.18, 07.38 Lieber Florian. Wenn die akute Phase nun vorbei ist und die Probleme noch da empfehle ich Dir mit dem Stangehängen und der Dehnübung anzufangen. Das kann man am Anfang auch mit unten aufstehen vorsichtig und langsam beginnen und beim Dehnen nicht zerren und reissen, lieber die Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefanie schäfer, brd,  winsch77@Gmail.com
Eintrag 1286 vom 14.09.2018, 15:45 Uhr

ich bin 41 Jahre alt und meine Frage ist, haben sie auch Erfahrungen im Trochanterbereich? Habe seit 10 Monaten Schmerzen. verlasse quasi das Haus deswegen nicht mehr. dehnen hat bisher nur verstärkt. gehen und vor allem treppenszeigen triggert schmerzen. kann so was auch ausbrennen? vielen dank!

Kommentar:
26.08.18, 07.48h Liebe Stefanie. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter. Beginne doch mals versuchseise mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mari, Deutschland,  mari_mari@gmx.de
Eintrag 1285 vom 13.09.2018, 16:17 Uhr

Hallo Thomas,
ich wollte mich mal wieder melden und berichten. Ich mache die vorgeschlagenen Übungen alle 1x am Tag. Den Golfarm habe ich damit so weit unter Kontrolle bekommen, dass ich ohne Einschränkung spielen kann, allerdings bei manchen Aufschlägen ein Ziehen in der Sehne bzw. im Muskel spüre (Stromschlag). Ich habe jetzt wieder meine Meisterschaft Zeit überstanden (7 Tage 1,5 Std. Minimum gespielt) und wie sollte es anders kommen, habe ich zum Ende der Saison mir einen Tennisarm zugezogen, den ich einigermaßen erfolgreich eindämmen konnte.
Mein Problem: 2 Stunden nach dem Tennis schmerzt der Golf und Tennisarm extrem, nach den Dehnübungen noch mehr, ich wache morgens auf und muss den Arm erst ein bisschen aktivieren, also bewegen und dann geht’s. Bis zum Abend erholt sich der Arm wieder, so dass ich wieder Tennis spielen kann. Und das wiederholt sich täglich. Wenn ich den Arm gerade mache, habe ich immer einen leichten latenten Schmerz, ein Ziehen, das mich im Privat und Berufsleben nicht einschränkt, allerdings beim Tennis. Wenn ich abends gespielt habe könnte ich am nächsten Morgen nicht mehr spielen, der Arm brauch immer den Tag bis zum Abend. Ein bleibender Schmerz sind die Knochen. Wenn ich beim Golfarm kurz vor dem Ellbogen Knochen drücke, schmerzt dieser. Das gleiche beim Tennisarm. Ich möchte nicht jammern, aber ein wenig schränkt mich die Problematik beim Tennis doch ein.

Meine täglich Übungen:
Stange: abends 2 mal 1 Minute täglich
Dehnung mittags und abends 2 mal 1 Minute täglich
Yoga abends, davon 1 Minute Arm
Morgen Stretching 30 Sekunden Übung Arm.
Natürlich habe ich auch schlampige Phasen, da lasse ich das Ganze auch schon mal zwei bis drei Tage ausfallen.

Was kann ich machen, damit ich dieses Laster endlich beseitige.

LG
Mari

ich möchte es endlich mal schaffen beschwerdefrei zu sein, auch diesen Memory Effekt beseitigen.


Mari, Düsseldorf Deutschland,
Eintrag 1183 vom 28.08.2017, 14:09 Uhr
Hallo Thomas,
seit Jahren habe ich latente Probleme mit meinem Golfarm. Aber nicht schlimm, habe problemlos seit dem 15.04.2017 täglich Tennis (Minimum 1,5 Std.) spielen können. Ich bin 50 Jahre alt und top fit. Gestern hatte ich ein Turnier und nach dem dritten Spiel (Gesamtspielzeit 6,5 Stunden), da war es auf einmal in der Golfarmregion so schlimm, dass ich den Schläger nicht mehr richtig schlagen konnte. Komischerweise mache ich seit Wochen Dehnübungen (10x am Tag, 1 Minute) die aber wie man sieht nicht geholfen haben. Die Stange habe ich mir heute auch bestellt und ich arbeite jetzt mit Fastienbällen. Die Übungen habe ich von folgender Seite: https://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/schmerzen/ellenbogenschmerzen/gol
ferellenbogen/
Was mache ich falsch, warum geht das bei mir nicht wie bei den anderen weg?..................

Christopher T., Österreich,  
Eintrag 1284 vom 11.09.2018, 09:20 Uhr

Hallo,

ich bin 33 Jahre alt und leide seit rund 1 jahr an einem tennisarm. zugefügt habe ich mir diesen beim tennis spielen und hab mittlerweile auch schon alles an therapie durch außer einer op. bei mir war es so, dass ich lange zeit erträgliche schmerzen im ellenbogen hatte und bei einem schlag im juni wars dann ganz vorbei. ein unglaublich schmerzhafter stich beim spielen....hab danach pausiert bzw war ich beim physio. im alltag war ich dann 2 wochen später völlig schmerzfrei und kann auch mit gewichten usw trainieren. jedoch ausschließlich beim tennis (so nach 20-30 min) wird der schmerz immer schlimmer bis ich wieder diesen stich im arm bekomme und dann die hand eigentlich bewegungsunfähig aufgrund der schmerzen ist.....nach 2 wochen ist im alltag wieder alles vorbei...

ich bin vor kurzem auf diese gestoßen und machen nun seit einer woche die dehnmethode, also ich dehne um die 20-30 mal am tag und hänge 5-10 mal an der stange.

jetzt ist es so, dass ich nach dem hängen für 30 sekunden das stechen wie beim tennis spielen in abgeschwächter form spüre (was aber normal ist, soweit ich gelesen habe). Nun meine frage:

ich spüre seit dem dehnen meine hand viel mehr, leichte schmerzen im muskel. aber nicht stechend sondern so als würde der krampfende muskel arbeiten. ist das normal bzw ok?es ist auch nicht störend aber erst eingetreten mit beginn des dehnens.

Vielen Dank!
Liebe Grüße

Inge Möller, Hattersheim / Hessen,  adolfundinge@freenet.de
Eintrag 1283 vom 09.09.2018, 18:52 Uhr

Guten Tag ich bin 77 Jahre und leide seit ca. 4 Monaten unter einem Tennisarm. Die Schmerzen treten spontan auf und können auch für Stunden ausbleiben. Ich mache verschiedene Dehnübungen, kühle den Unterarm und
trage bei Tätigkeiten eine Bandage. Eine Freundin hat mir Retterspitz Salbe empfohlen und Hängen an einer Stange. Eine Linderung ist eingetreten aber ich bin immer noch nicht schmerzfrei. Was empfehlen Sie in meinem Fall. Vielen Dank für Ihr Bemühen. Freundl. Grüße Inge M.ange Problem besteht.

Inge Möller, Hattersheim / Hessen,  adolfundinge@freent.de
Eintrag 1282 vom 09.09.2018, 16:31 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Guten Tag ich bin 77 Jahre und leide seit ca. 4 Monaten unter einem Tennisarm. Die Schmerzen treten spontan auf und können auch für Stunden ausbleiben. Ich mache verschiedene Dehnübungen, kühle den Unterarm und
trage bei Tätigkeiten eine Bandage. Eine Freundin hat mir Retterspitz Salbe empfohlen und Hängen an einer Stange. Eine Linderung ist eingetreten aber ich bin immer noch nicht schmerzfrei. Was empfehlen Sie in meinem Fall. Vielen Dank für Ihr Bemühen. Freundl. Grüße Inge M.

Marina, D,  marinagreim@hotmail.com
Eintrag 1281 vom 07.09.2018, 13:51 Uhr

Hallo Thomas,
hast du meinen Brief, siehe unten, eventuell übersehen?
Liebe Grüße
Marina

J., Schweiz,  hubbabubba@gmx.ch
Eintrag 1280 vom 03.09.2018, 16:35 Uhr

Habe nun konsequent "gehangen", nachdem die Schwellung am Golfellbogen weg war. Zuerst nur leicht und kurz. Nach ein paar Tagen jedoch mehrmals täglich und (ganz wichtig) mindestens 30 Sekunden. Erst dann fing es an besser zu werden. Also wichtig, genug lange zu dehnen.
Mittlerweile habe ich fast keine Schmerzen mehr, kann wieder Krafttraining machen und spüre erst nach ca. 10 Klimmzügen ein Ziehen im Ellbogen.
Danke nochmals für diese Seite und Tips!

Kommentar:
05.09.18, 10.20h. Lieber J. Jetzt einfach schön dranbleiben mit Dehnen und Hängen oder einfach wenn der Leidensdruck wieder grösser werden sollte, so kannst Du es gut im Griff halten. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andreas Gutknecht, Murten/Schweiz,  googel1@gmx.ch
Eintrag 1279 vom 03.09.2018, 06:58 Uhr

Hey Thomas, ich bin 36 Jahre alt Kletterer und Handwerker. Seit Okrober 2017 habe ich einen kletter Ellbogen und bringe ihn nicht los. Jetzt bin ich auf deine Seite gestossen. Sehr spannend. Ich habe schon 9mal Physio hinter mir und es ist nicht besser geworden.
Meine Frage an dich:
Das Problem im Ellbogen tritt meistens auf wenn etwas im Darm oder Schulter Bereich nicht optimal läuft? Was meins du dazu? Aus diesem Grund habe ich überlegt mal zum TCM Mensch zu gehen um die Energie in der Schulter wieder fliessen zu lassen oder im den Darm wieder her zu richten. Essen technisch kann ich nicht viel ändern da ich schon sehr darauf schaue und fast ohne Zucker/Milch lebe. Vielleicht hast du noch das Tüpfchen auf dem i.? Herzlichen Dank. Liebe Grüsse ändu

Kommentar:
03.09.18, 08.33h. Lieber Ändu. Kann nicht schaden auch mal andere Gebiete auf Vordermann zu bringen, aber Kletterer Ellenbogen ist eben ein Tennisarm (wenn Schmerz Aussenseite) oder Golferarm (wenn Innenseite) und das ist ein rein mechanisches Problem (Dauerkrampf mit Sehnenverkürzung) und muss rein mechanisch gelöst werden (Dehnungen). Auch bist Du im typischen Alten in denen solche Verkrampfungen (an diversen Stellen) vermehrt auftreten. Du solltest jetzt unbedingt auch das Stangehängen machen, das wird Deine Schulter (und den Rücken) gleich mittherapieren!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Die Physio wird leider wenig bringen, die therapieren den falschen Ansatz.

Notizen von Kletter-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marina, Deutschland,  marinagreim@hotmail.com
Eintrag 1278 vom 01.09.2018, 18:17 Uhr

Hallo Thomas,
vor einigen Jahren konnte ich Dank deiner empfohlenen Übungen einen Tennisarm erfolgreich behandeln. Nun habe ich seit 5/6 Wochen wahrscheinlich einen Fersensporn. Wahrscheinlich - weil er noch nicht diagnostiziert wurde. Einen Orthopädetermin habe ich erst nächste Woche. Bei jedem Schritt spüre ich einen stechenden Schmerz in der Ferse. Ich trage seitdem es angefangen hat, wieder meine verschriebenen Einlagen. Mein Fehler war wahrscheinlich, dass ich diese bei der Hitze wochenlang nicht getragen habe. Ohne diese Einlagen, ist das Laufen noch viel schlimmer. Auch habe ich auf Empfehlung des Orthopädiegeschäftes Übungen mit einer kleinen Faszienrolle und einem Faszienball gemacht. Seit 5 Tagen bin ich nun mit den Dehnübungen auf der Treppe dabei, allerdings bisher ohne Erfolge. Ein Ziehen beim nach unten Dehnen kann ich allerdings nicht verspüren. Lediglich wenn ich einen Ausfallschritt möglichst am Hang mache und das betroffene Bein nicht gerade dehne, sondern leicht angewinkelt, zieht es mir unheimlich in der Ferse, ein höllischer Schmerz.
Ich habe folgende Fragen: Sind die Faszienübungen eher schlecht, gut oder ohne Bedeutung? Schmerzen verursachen sie in jedem Fall, da man ja mit den harten Rollen direkt die schmerzenden Stellen "bearbeitet"
Kann es auch sein, dass ich etwas anderes wie einen Fersensporn habe und die Dehnungsübungen daher keine Besserung bringen? Wenn ich viel laufe, werden die Schmerzen logischerweise noch schlimmer. Schonen und kühlen bringen Besserung. Ist eine Schonung daher sinnvoll? Allerdings bin ich berufstätig und würde mich auch gerne mal wieder sportlich betätigen. Was ja seit Wochen gar nicht möglich ist, nicht einmal spazieren gehen :-(

Ich hoffe, du hast vielleicht einen Tipp für mich.
Eine Bitte hätte ich noch. Würdest du meine mailadresse, wenn du mein Schreiben veröffentlichst, nicht anzeigen? Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße
Marina

J., Schweiz,  hubbabubba@gmx.ch
Eintrag 1277 vom 22.08.2018, 07:33 Uhr

Hallo!
Ich bin 36 und habe bereits meinen Tenniselbogen vorein paar Jahren erfolgreich mit dehnen heilen können. Seit ca 4 wochen habe ich nun einen Golfellenbogen. Habe nach ca 2 wochen mit dehnen, hängen und massieren begonnen, es hat ja auch beim tennisarm genützt. Leider wurde die stelle innen am ellbogen geschwollen, was mich verunsicherte. Daraufhin habe ich das dehnen, hängen und massieren eingestellt und nichts mehr gemacht ausser die stelle mit coldpacks zu kühlen. Die schwellung ist jetzt nach einer woche zurück gegangen, jedoch immer noch leicht vorhanden.
Was ist zu tun bei einer solchen schwellung? Weiter dehnen oder lieber abwarten? Und habe ich es evt mit massieren übertrieben?

Kommentar:
22.08.18, 08.23h. Lieber J. Schwellung kann es hin und wieder geben, ist aber eher selten. Ich würde in Zukunft mal das Massieren sein lassen, es bringt leider nichts. Ja könnte sein Du hast etwas übertrieben. Bei der Dehnung nicht zerren und reissen, es hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Kühlen kann der akuten Schwellung helfen, ist aber für den Muskelkrampf kontraproduktiv, da es den Krampf fixiert, also eher mal stoppen damit wenn es der Schwellung nichts mehr bringt. Danach vorsichtig mit der Golferarm-Dehnübung und dem Stangehängen beginnen und über Wochen langsam steigern.

Notizen von Golf-Kollegen
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Mach mal die Golf-Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Golf-Dehnübung und dem Stangehängen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

wolfgang C, Saarbrücken /Deutschland,  wolfgangcarl@gmx.de
Eintrag 1276 vom 17.08.2018, 14:10 Uhr

Bin fast 62 und Tennisspieler. Seit fast 6 Wochen habe ich Schmerzen an der Innenseite des rechten Ellenbogen kurz oberhalb inne. Arzt sagt Golferarm. Habe jetzt 4 Wochen pause gemacht und nach Rückfrage Arzt darf ich wieder spielen. habe ich gemacht, Effekt ist tut wieder weh. Habe gedehnt, Bandage und Ibu und jeder Tennisschlag tut weg. Aufschläge und Schmetterbälle - naja tun auch sehr weh. Was kann ich tun. Schonen ist derzeit keine gute Option, da wir sonst evtl. absteigen. Aber immer nur IBU auch nicht.

Kommentar:
31.07.18, 13.13h. Lieber Wolfgang. Du hast einen guten Arzt, die Diagnose ist schon mal richtig denke ich. Du wirst bald geheilt sein wenn Du die Dehnungsübung (für Golferarm) und das Stangehängen machst und so täglich um die 5-7 Minuten investierst. Schonen ist kontraproduktiv.

Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golfarm-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, aber die Golfarm-Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung aber die Golferdehnung. Wichtig für Dich auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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20.08.18 Wolfgang. Danke. Mache seit Freitag die Übungen und kann es kaum glauben, aber es ist wesentlich besser geworden. Melde mich gerne nochmal in 4 Wochen
LG Wolfgang
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20.08.18 Weiter so Wolfgang, wenn Du das Stangehängen zusätzlich machst geht es noch schneller! Grüsse von Thomas

Silvia Miotk, D,  silviamiotk@web.de
Eintrag 1275 vom 10.08.2018, 19:15 Uhr

Oh....ich hoffe, ich habe nicht am Thema vorbeigeschossen (-:
Aber ich kann mir vorstellen, daß meine Hüftproblem ähnlich ist, wie bei einem Tennisarm? Bin mir nicht ganz sicher. Ach so...ich bin 49 J.

Kommentar:
11.08.18, 16.08h Liebe Silvia. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silvia Miotk, D,  silviamiotk@web.de
Eintrag 1274 vom 10.08.2018, 19:07 Uhr

Hallo Thomas!

Seit letztem Jahr Juni habe ich Dauerschmerzen in und um die Hüfte.
Jetzt Mai wurde dann endlich eine Arthroskopie gemacht. Der Schmerz hat sich etwas verändert, ich kann mich ganz gut bewegen am Tag. Ich habe einen Job mit viel Bewegung zum glück.Aber leider teilweise im Sitzen und besonders jede nacht ist es umso schlimmer, ich kann auf keiner Seite liegen. Ich bekomme schon nach wenigen Minuten starke Schmerzen in der Leiste, im Po über die Aussenseite ,bis runter ins Bein.
Ich habe schon etliche Physio-Einheiten bekommen, aber leider helfen sie nicht wirklich. Auch mache ich selbst Übungen, habe aber den Eindruck, je mehr ich mache, umso schlimmer wird es.
Mein Arzt scheint auf dem Ohr taub zu sein, er freut sich anscheinend, daß ich am Tage gut funktioniere und seine OP wohl Erfolg hatte. Er meint, das wäre normal und wird sich geben. Aber nach so langer Zeit noch?
Ich bin total frustriert, weil ich keine Nacht richtig schlafen kann.
Auch möchte ich keine Schmerztabletten mehr schlucken. Außer Schüßlersalze und Co.

Liebe Grüße,Silvia!

Diana, Regensburg,  Diana.tagoe@mail.de
Eintrag 1273 vom 01.08.2018, 21:02 Uhr

Hallo,Lieber Thomas nun weis ich endlich was es ist und es ist eine ISG Blockade die sehr sehr weht tut vielleicht hast du ja für das Problem einen Tipp würde mich sehr freuen und Danke für deine Antwort mit freundlichen Grüßen Diana

Kommentar:
03.08.18, 11.13h. Liebe Diana. Mit Google "ISG Blockade selber lösen" findet man schon einiges dazu.
Natürlich weiss man nicht ob die Diagnose ISG Blockade genau zutrifft bei Dir, ausser, das wurde Dir von 3-4 verschiedenen so bestätigt, dann wäre es schon sicherer.
Es könnte sich genauso um einen normalen chronischen Muskelkrampf handeln, was es in solchen Fällen sehr oft ist.
So oder so, wie gesagt: Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange
Gute Besserund und viele Grüsse von Thomas

Branko, Düsseldorf,  jurkinb@aol.com
Eintrag 1272 vom 30.07.2018, 00:34 Uhr

Bitte AHallo! Bin 50 Jahre alt und habe seit drei Jahren Probleme mit einem sog. Golferellenbogen. Einige Kortisonspritzen brachten Schmerzfreiheit und ich konnte wieder im Fitnessstudio trainieren. Mittlerweile bleiben die Schmerzen bestehen und trotz Physio- und Stoßwellentherapie kann ich kaum noch Motorradfahren und die Schwellung geht nicht zurück. Dehnen scheint bei mir kontraindiziert zu sein, da die Schmerzen größer werden. Haben Sie noch einen Tipp?
LG Branko

Kommentar:
31.07.18, 13.13h. Lieber Branko. Ich denke, Du überforderst konstant Sehnen und Muskeln beim Training und dehnst davor und danach zu wenig oder nicht.
Bei Schwellung braucht es erst mal Ruhe/Pause, danach braucht es aber die Dehnungsübung und vor allem das Türreckhängen! Auf andere Art, wirst Du kaum Erfolge haben, sorry.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Diana Tagoe, Regensburg Deutschland,  Diana.tagoe@mail.de
Eintrag 1271 vom 28.07.2018, 00:22 Uhr

Hallo, mein Name ist Diana und ich bin 42 Jahre und ich habe das Problem seit 6 Wochen die Schmerzen sind in der Hüfte bis zum Oberschenkel und Knie habe seit 3 Wochen Physiotherapie die dehnübungen machen am Tag wenn ich mich bewege und viel gehe wird es besser zum Teil auch 2 Stunden kein Schmerz aber nachts schlafe ich vielleicht 2 Stunden und das seit 6 Wochen habe heute die Seite gefunden und das alles probiert und hoffe es hilft da ich echt alles durch bin Krankenhaus Orthopäden und und der Orthopäde hat nichts gefunden der Arzt im Krankenhaus meinte das mein Hüftgelenk und noch ein Gelenk wo in einander gehn hängt das kann man sehn wenn ich mich im Stand bücke das selbe meinte auch meine Physiotherapeutin und ich hoffe das sie vielleicht noch einen Tipp haben was ich noch an Übungen machen kann Mit freundlichen Grüßen Diana
-
Hallo, Ich würde mich sehr um einen guten Rat freuen da ich echt sehr große Schmerzen hab und nicht mehr weiter weis ich hoffe das sie mir helfen können ich wende sie dehnübung von Ihnen an und auch die von meiner Physiotherapeuten und haben es auch mit diesem trigger. Probiert würde mich sehr um eine Antwort freuen Mit freundlichen Grüßen Diana

Kommentar:
31.07.18, 13.23h Liebe Diana. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marianne, Röhl-Schüller,  mrs1951@t-online.de
Eintrag 1270 vom 25.07.2018, 13:40 Uhr

Hallo Thomas,
danke für die Informationen. Da ich in der Nacht von Sonntag aus Montag von 9 Stunden lediglich 2 Stunden geschlafen hatte, habe ich am Montag sofort beim Arzt angerufen. Ich hatte fürchterliche Nervenschmerzen. Mein Arzt hat mir eine Orthese verordnet - und was soll ich sagen: als ich diese am Arm hatte, verspürte ich sofort eine Verbesserung. Die letzte Nacht verlief schmerzfrei.
Ich melde mich aber von Zeit zu Zeit. Vor diesem sog. Golferarm hatte ich bereits einen Tennisarm.

Marianne Schüller, Deutschland,  mrs1p51@t-online.de
Eintrag 1269 vom 22.07.2018, 19:33 Uhr

Ich bin 67. Vor 10 Tagen wurde ich am Ellenbogen (Golferarm) operiert. Did OP-Stelle ist ok und schmerzfrei. Allerdings habe ich ein Kribbeln und Brennen an der Außenseite und am kleinen Finger. Manchmal ein regelrechtes Reißen. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte?

Kommentar:
25.07.18, 12.35h. Liebe Marianne. Könnte sein weil der Nerv und/oder die Sehne bei der OP etwas havariert wurden. Ev. geht das wieder weg, und sonst würde ich das mit Türreck-Hängen behandeln, das hilft meist (siehe Link unten).
Könnte sein, dass es nun bei Dir eine Verlagerung des Problemes gibt, zur Schulter oder zur Hand, was oft passiert nach OP, weil die OP ja nicht das eigentliche Problem löst sondern nur das Symptom (siehe Link OP unten).
Auch könnte mit den Jahren auch der andere Arm oder Tennisarm (aussen am Ellenbogen) noch auftreten, ist ebenfalls häufig, Du kannst dann mit Dehnung und Hängen behandeln anstatt wieder OP.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Ich empfehle Dir möglichst bald mit der Dehnung (und Hängen) anzufangen, da nur dies die immer noch vorhandene chronische Verkrampfung und Sehnenverkürzung wirklich behandelt und beseitigt!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. (Golferarm-Dehnung nehmen!) Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Aileen Gedrat, Schwäbisch Gmünd / Deutschland,  Aileen-carina-gedrat@web.de
Eintrag 1268 vom 19.07.2018, 13:04 Uhr

Hallo, ich bin 21 Jahre alt und studiere Kommunikationsgestaltung im 1. Semester. Seid dem Abi bekomme ich ab und zu Sehnenscheideentzündungen im Handgelenk. Diese gingen bei jetzt immer wieder schnell weg. Vor 7 Wochen ca. Kam wieder eine Welle von Schmerzen in meine Handgelenke, da ich studiumsbedingt sehr viel am PC bin. Auch das Tippen am Smartphone trug zu den Schmerzen bei. Die Schmerzen wurden schlimmer, obwohl ich die Belastung zurückschraubte (aufhören ging nicht zwecks Abgaben). Die Schmerzen wanderten hoch bis in den Ellenbogen wo sich rechts und links Golfarme bildeten. Ich habe schreckliche Schmerzen und habe Angst dass ich mein Studium abbrechen muss und meinen Traum nicht leben kann. Ich bin seid 4 Wochen bei der Physio und lerne gezielte Dehnübungen. Leider nur mit minimalem Erfolg. Meinen Alltag kann ich kaum mehr bewältigen. Putzen, kochen, etc. Alles tut weh. Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen !!!
Liebe Grüsse
Aileen

Kommentar:
21.07.18, 17.04h. Liebe Aileen. Ich denke das Stangehängen (reduziert beginnen und langsam über Wochen steigern) und die Dehnübungen für Golferarme (falls der Schmerzdruckpunkt auf der Arminnenseite gegen den Körper hin ist) werden Dir sicher bald helfen. Ich hatte schon viele mit Sehenscheidenentz (SSE). Oft ist es auch eine Fehldiagnose und gehört in die sogen. "Syndrom-Diagnosen", siehe Links unten.

Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernd, Z. ZTE. Niederlande,  Berndgoehler@aol.com
Eintrag 1267 vom 18.07.2018, 19:04 Uhr

Hallo ich bin 50 Jahre und bei mir der knöcherne Abriss der lat. Epycondolytis, heute diagnostiziert worden. Therapie Gipsverband zunächst für eine Woche... wird das reichen? Ab wann oder werde ich überhaupt wieder Volleyball und Tennis spielen können?
Danke schön jetzt für deine Antwort

Kommentar:
19.07.18, 09.45h. Lieber Bernd.
Falls keine wirkliche Verletzung da ist, was ich vermute, dann wird der Gips leider nicht helfen sondern etwas schaden weil der Krampf bzw. die leichte Sehnenverkürzung dadurch fixiert und verstärkt wird.
Wenn das stimmt, wirst Du nach dem Gips eher mehr Schmerzen haben da der Arm demobilisiert wurden.
So oder so, nach dem Gips sofort mit der Dehnung und dem Türreckhängen beginnen, dann wirst Du in 2-3 Wochen erste grosse Erfolge damit haben.
Die Therapien danach die der Arzt empfiehlt kannst Du machen, wird aber nichts wirklich zusätzlich bringen. Der verschreibt sicher 10x Physio etc.
Du kannst im Prinzip sofort nach dem Gips wieder Tennis oder Volley spielen, nur Deine Schmerzgrenze wird Dich begrenzen, es schadet kaum wenn Du vorher, zwischendurch, danach besonders ausgiebig dehnst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Nach dem Gips: Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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19.07.18 Bernd. Herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Was lässt dich vermuten das keine wirkliche Verletzung vorliegt? Auf dem RöBild haben Sie mir einen kreisrunden grau-schwarzen Punkt gezeigt und gesagt das gehört so nicht. Aber es stimmt sie vermuten es und der Facharzt am nächsten Tag hat nicht noch mal klinisch untersucht. Er stützt sich allein auf die gemachten Bilder und die Beurteilung seiner beiden sehr jungen Assistenzärzte. Ich würde mich sehr freuen Du behältst recht... Ich werde dir auf jeden Fall berichten wie es mir geht . Mit herrlichstem Dank.
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19.07.18 Thomas. Natürlich sieht man auf Röntgen immer was, aber was ist es genau und ist es wirklich die Ursache der Symptome oder war es schon ewig da ohne zu stören.
Fehldiagnosen sind leider an der Tagesordnung.
Insbesondere wenn Du nur die normalen Symptome hattest (Schmerzen beim Bierheben oder Handschütteln, oder Schmerzen am Druckpunkt im Ellenbogen etc.), kannst Du davon ausgehen, dass Du nur einen normalen Tennisarm hast.

Axel Kö#ster, ,  a#jk@w398.com
Eintrag 1266 vom 07.07.2018, 16:07 Uhr

Hallo Tomi,vielen Dank für Deine tollen hilfreichen Informationen auf tennisarm.ch 👍🏻
Ich „amüsiere“ mich nun auch schon seit etlichen Wochen mit einem Tennisarm und habe die reale Situation der „auch nur mit Wasser kochenden“ Profis am eigenen Leib kennengelernt - insbesondere derer, die vergessen die Herdplatte anzumachen 😂
Kurzum, nach sinnloser Zeit- und Geldverschwendung bei so genannten „Therapeuten“ habe ich als Laie mit Hilfe des wunderbaren Anatomie Atlas „3D Human“ von BioDigital.com (kostenlose App) und im Weltnetz frei verfügbaren Lexika einige anatomische Bildungslücken schließen können und dank solch toller Anleitungen wie den Deinen meine Probleme im Ellbogen in den Griff bekommen 😃

Gottes Segen und sonnige Grüße aus München, Axel

Kommentar:
07.07.18, 16.07h. Lieber Axel. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andrea K, England,  ich2970@gmx.de
Eintrag 1265 vom 03.07.2018, 11:19 Uhr

Hallo zusammen, ich bin im Moment sehr nervös, da mir grundsätzlich immer - je nach Haltung des linken Armes - mein Zeigefinger, Mittelfinger und teilweise auch der Daumen einschläft, bzw. sogar der Ringfinger teilweise betroffen ist. Gehört das auch zu den Symptomen? Ich arbeite im Büro und schreibe viel am PC und kann mir einen Totalausfall nicht leisten. Kann mir jemand weitere Tips geben und die Angst nehmen? Dehnungsübungen werde ich jetzt einmal anfangen.
DANKE EUCH.

Kommentar:
10.07.18, 13.29h. Liebe Andrea. Scheint etwas mit der Durchblutung oder den Nerven dort nicht in Ordnung zu sein. Mach mal die Tennisarm-Diagnose unten. Wenn sie anspricht, dann das ganze Programm hier, wenn nicht, dann mach mal 3-4 Wochen täglich einige Minuten das Stangehängen. Natürlich kann aber auch die Tennisarmdehnung nicht schaden, auch wenn die Diagnose nicht anzeigt.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sas#cha Jaeger, ,  sas#cha_jaeger2003@web.de
Eintrag 1264 vom 02.07.2018, 15:28 Uhr

Vielen Dank für Ihre guten Dehnungstipps bei "Tennisarm.EU"!!!!
....hatte schon nach einem Tag geholfen. Meine Unterarmschmerzen sind dank Ihnen nun komplett verschwunden.

Vielen, vielen Dank! Gruß Sascha Jäger

Kommentar:
02.07.18, 15.27h. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Anna M., Feldkirch/Österreich,  a.m.schweigkofler@aon.at
Eintrag 1263 vom 30.06.2018, 13:05 Uhr

Hallo, Ich bin 66 Jahre alt und habe seit ca. 6 Wochen Hüft- u.Leistenschmerzen. Lt. MRT habe ich eine beginnende Hüftarthrose. Bisher konnte ich die Schmerzen mit den hier gezeigten Übungen immer in Griff bekommen. Jetzt schmerzt aber die Hüfte sehr fest bei den Übungen, der Bewegungsradius d, Beines ist nach oben und zur Innenseite sehr eingeschränkt. Habe Schwierigkeiten beim Anziehen und einen Beckenschiefstandwegen eines leicht verkürzten Beines. Soll ich die Dehnungsübungen trotzdem durchführen? Ich habe zwischenzeitlich auch Schmerzen beim Gehen und vermeide tunlichst jeden Schritt. Nehme Schmerzmedikamente, die aber kaum helfen. Auch Stosswellentherapie wurde mir empfohlen. Vielen Dank für eine Antwort!
Anna M.

Kommentar:
10.07.18, 14.23h Liebe Anna. Von Stosswellen habe ich bisher kaum was positives gehört:
Infos zu Stosswellen

Ich würde die Dehnungen weiter führen, ausser es verschlimmert sich dadurch schlagartig. Denn ohne Dehnungen werden die Fehlstellungen schnell schlimmer würde ich erwarten.
Mach auch unterstützend das Stangehängen, kannst mit unten aufstehen reduziert langsam steigern, davon würde ich mir auch einiges erwarten an Verbesserungen (auch im Rücken!).

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

tobias kuhn, uigendorf/deutschland,  Tallgemein@gmx.de
Eintrag 1262 vom 27.06.2018, 10:06 Uhr

hallo,
ich m 23 bin landschaftsgärtner und habe durchs arbeiten schmerzen im ellenbogen bekommen(ca. seit einem monat),die in die hände ziehen.ist auch mal angeschwollen.der arzt meinte tennisarm rechts ,zwei wochen gipsschiene rechts-danach wieder schmerzen,trotz epicondilits bandage.nun will ich eine stosswellentherapie machen,da ich durch dehnübungen nur noch mehr schmerzen bekomme.wenn ich das nun nicht schnell in den griff bekomme dann kann ich meine arbeit vergessen.wie hoch sind die chancen dass stosswellentherapie hilft?kann ich die türreck übung probieren?

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Lieber Tobias. Deine Chance ist das Stangehängen in Kombination mit der Dehnungsübung, daran geht leider nichts vorbei, aber Deine Chancen stehen gut, siehe Erfolgsberichte unten. Lies nur schon mal den Bericht von Ralf gleich unter Deinem!

Stosswellen kann ich soweit nicht empfehlen, da ich kaum bis keine Erfolgsberichte je erhalten habe! Siehe Link unten.

Ruhigstellen und Gips oder Schienen ist reines Gift für die Sehnenverkürzung und wenn die gleichen Aerzte die das empfehlen dann Stosswellen als weiterer Punkt in der endlosen Liste zur Operation durch gehen, Prost Gemeinde.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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