Tennisarm-Forum
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J., Schweiz,  hubbabubba@gmx.ch
Eintrag 1277 vom 22.08.2018, 07:33 Uhr

Hallo!
Ich bin 36 und habe bereits meinen Tenniselbogen vorein paar Jahren erfolgreich mit dehnen heilen können. Seit ca 4 wochen habe ich nun einen Golfellenbogen. Habe nach ca 2 wochen mit dehnen, hängen und massieren begonnen, es hat ja auch beim tennisarm genützt. Leider wurde die stelle innen am ellbogen geschwollen, was mich verunsicherte. Daraufhin habe ich das dehnen, hängen und massieren eingestellt und nichts mehr gemacht ausser die stelle mit coldpacks zu kühlen. Die schwellung ist jetzt nach einer woche zurück gegangen, jedoch immer noch leicht vorhanden.
Was ist zu tun bei einer solchen schwellung? Weiter dehnen oder lieber abwarten? Und habe ich es evt mit massieren übertrieben?

Kommentar:
22.08.18, 08.23h. Lieber J. Schwellung kann es hin und wieder geben, ist aber eher selten. Ich würde in Zukunft mal das Massieren sein lassen, es bringt leider nichts. Ja könnte sein Du hast etwas übertrieben. Bei der Dehnung nicht zerren und reissen, es hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Kühlen kann der akuten Schwellung helfen, ist aber für den Muskelkrampf kontraproduktiv, da es den Krampf fixiert, also eher mal stoppen damit wenn es der Schwellung nichts mehr bringt. Danach vorsichtig mit der Golferarm-Dehnübung und dem Stangehängen beginnen und über Wochen langsam steigern.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Golf-Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Golf-Dehnübung und dem Stangehängen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

wolfgang C, Saarbrücken /Deutschland,  wolfgangcarl@gmx.de
Eintrag 1276 vom 17.08.2018, 14:10 Uhr

Bin fast 62 und Tennisspieler. Seit fast 6 Wochen habe ich Schmerzen an der Innenseite des rechten Ellenbogen kurz oberhalb inne. Arzt sagt Golferarm. Habe jetzt 4 Wochen pause gemacht und nach Rückfrage Arzt darf ich wieder spielen. habe ich gemacht, Effekt ist tut wieder weh. Habe gedehnt, Bandage und Ibu und jeder Tennisschlag tut weg. Aufschläge und Schmetterbälle - naja tun auch sehr weh. Was kann ich tun. Schonen ist derzeit keine gute Option, da wir sonst evtl. absteigen. Aber immer nur IBU auch nicht.

Kommentar:
31.07.18, 13.13h. Lieber Wolfgang. Du hast einen guten Arzt, die Diagnose ist schon mal richtig denke ich. Du wirst bald geheilt sein wenn Du die Dehnungsübung (für Golferarm) und das Stangehängen machst und so täglich um die 5-7 Minuten investierst. Schonen ist kontraproduktiv.

Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golfarm-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, aber die Golfarm-Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung aber die Golferdehnung. Wichtig für Dich auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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20.08.18 Wolfgang. Danke. Mache seit Freitag die Übungen und kann es kaum glauben, aber es ist wesentlich besser geworden. Melde mich gerne nochmal in 4 Wochen
LG Wolfgang
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20.08.18 Weiter so Wolfgang, wenn Du das Stangehängen zusätzlich machst geht es noch schneller! Grüsse von Thomas

Silvia Miotk, D,  silviamiotk@web.de
Eintrag 1275 vom 10.08.2018, 19:15 Uhr

Oh....ich hoffe, ich habe nicht am Thema vorbeigeschossen (-:
Aber ich kann mir vorstellen, daß meine Hüftproblem ähnlich ist, wie bei einem Tennisarm? Bin mir nicht ganz sicher. Ach so...ich bin 49 J.

Kommentar:
11.08.18, 16.08h Liebe Silvia. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silvia Miotk, D,  silviamiotk@web.de
Eintrag 1274 vom 10.08.2018, 19:07 Uhr

Hallo Thomas!

Seit letztem Jahr Juni habe ich Dauerschmerzen in und um die Hüfte.
Jetzt Mai wurde dann endlich eine Arthroskopie gemacht. Der Schmerz hat sich etwas verändert, ich kann mich ganz gut bewegen am Tag. Ich habe einen Job mit viel Bewegung zum glück.Aber leider teilweise im Sitzen und besonders jede nacht ist es umso schlimmer, ich kann auf keiner Seite liegen. Ich bekomme schon nach wenigen Minuten starke Schmerzen in der Leiste, im Po über die Aussenseite ,bis runter ins Bein.
Ich habe schon etliche Physio-Einheiten bekommen, aber leider helfen sie nicht wirklich. Auch mache ich selbst Übungen, habe aber den Eindruck, je mehr ich mache, umso schlimmer wird es.
Mein Arzt scheint auf dem Ohr taub zu sein, er freut sich anscheinend, daß ich am Tage gut funktioniere und seine OP wohl Erfolg hatte. Er meint, das wäre normal und wird sich geben. Aber nach so langer Zeit noch?
Ich bin total frustriert, weil ich keine Nacht richtig schlafen kann.
Auch möchte ich keine Schmerztabletten mehr schlucken. Außer Schüßlersalze und Co.

Liebe Grüße,Silvia!

Diana, Regensburg,  Diana.tagoe@mail.de
Eintrag 1273 vom 01.08.2018, 21:02 Uhr

Hallo,Lieber Thomas nun weis ich endlich was es ist und es ist eine ISG Blockade die sehr sehr weht tut vielleicht hast du ja für das Problem einen Tipp würde mich sehr freuen und Danke für deine Antwort mit freundlichen Grüßen Diana

Kommentar:
03.08.18, 11.13h. Liebe Diana. Mit Google "ISG Blockade selber lösen" findet man schon einiges dazu.
Natürlich weiss man nicht ob die Diagnose ISG Blockade genau zutrifft bei Dir, ausser, das wurde Dir von 3-4 verschiedenen so bestätigt, dann wäre es schon sicherer.
Es könnte sich genauso um einen normalen chronischen Muskelkrampf handeln, was es in solchen Fällen sehr oft ist.
So oder so, wie gesagt: Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange
Gute Besserund und viele Grüsse von Thomas

Branko, Düsseldorf,  jurkinb@aol.com
Eintrag 1272 vom 30.07.2018, 00:34 Uhr

Bitte AHallo! Bin 50 Jahre alt und habe seit drei Jahren Probleme mit einem sog. Golferellenbogen. Einige Kortisonspritzen brachten Schmerzfreiheit und ich konnte wieder im Fitnessstudio trainieren. Mittlerweile bleiben die Schmerzen bestehen und trotz Physio- und Stoßwellentherapie kann ich kaum noch Motorradfahren und die Schwellung geht nicht zurück. Dehnen scheint bei mir kontraindiziert zu sein, da die Schmerzen größer werden. Haben Sie noch einen Tipp?
LG Branko

Kommentar:
31.07.18, 13.13h. Lieber Branko. Ich denke, Du überforderst konstant Sehnen und Muskeln beim Training und dehnst davor und danach zu wenig oder nicht.
Bei Schwellung braucht es erst mal Ruhe/Pause, danach braucht es aber die Dehnungsübung und vor allem das Türreckhängen! Auf andere Art, wirst Du kaum Erfolge haben, sorry.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Diana Tagoe, Regensburg Deutschland,  Diana.tagoe@mail.de
Eintrag 1271 vom 28.07.2018, 00:22 Uhr

Hallo, mein Name ist Diana und ich bin 42 Jahre und ich habe das Problem seit 6 Wochen die Schmerzen sind in der Hüfte bis zum Oberschenkel und Knie habe seit 3 Wochen Physiotherapie die dehnübungen machen am Tag wenn ich mich bewege und viel gehe wird es besser zum Teil auch 2 Stunden kein Schmerz aber nachts schlafe ich vielleicht 2 Stunden und das seit 6 Wochen habe heute die Seite gefunden und das alles probiert und hoffe es hilft da ich echt alles durch bin Krankenhaus Orthopäden und und der Orthopäde hat nichts gefunden der Arzt im Krankenhaus meinte das mein Hüftgelenk und noch ein Gelenk wo in einander gehn hängt das kann man sehn wenn ich mich im Stand bücke das selbe meinte auch meine Physiotherapeutin und ich hoffe das sie vielleicht noch einen Tipp haben was ich noch an Übungen machen kann Mit freundlichen Grüßen Diana
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Hallo, Ich würde mich sehr um einen guten Rat freuen da ich echt sehr große Schmerzen hab und nicht mehr weiter weis ich hoffe das sie mir helfen können ich wende sie dehnübung von Ihnen an und auch die von meiner Physiotherapeuten und haben es auch mit diesem trigger. Probiert würde mich sehr um eine Antwort freuen Mit freundlichen Grüßen Diana

Kommentar:
31.07.18, 13.23h Liebe Diana. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marianne, Röhl-Schüller,  mrs1951@t-online.de
Eintrag 1270 vom 25.07.2018, 13:40 Uhr

Hallo Thomas,
danke für die Informationen. Da ich in der Nacht von Sonntag aus Montag von 9 Stunden lediglich 2 Stunden geschlafen hatte, habe ich am Montag sofort beim Arzt angerufen. Ich hatte fürchterliche Nervenschmerzen. Mein Arzt hat mir eine Orthese verordnet - und was soll ich sagen: als ich diese am Arm hatte, verspürte ich sofort eine Verbesserung. Die letzte Nacht verlief schmerzfrei.
Ich melde mich aber von Zeit zu Zeit. Vor diesem sog. Golferarm hatte ich bereits einen Tennisarm.

Marianne Schüller, Deutschland,  mrs1p51@t-online.de
Eintrag 1269 vom 22.07.2018, 19:33 Uhr

Ich bin 67. Vor 10 Tagen wurde ich am Ellenbogen (Golferarm) operiert. Did OP-Stelle ist ok und schmerzfrei. Allerdings habe ich ein Kribbeln und Brennen an der Außenseite und am kleinen Finger. Manchmal ein regelrechtes Reißen. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte?

Kommentar:
25.07.18, 12.35h. Liebe Marianne. Könnte sein weil der Nerv und/oder die Sehne bei der OP etwas havariert wurden. Ev. geht das wieder weg, und sonst würde ich das mit Türreck-Hängen behandeln, das hilft meist (siehe Link unten).
Könnte sein, dass es nun bei Dir eine Verlagerung des Problemes gibt, zur Schulter oder zur Hand, was oft passiert nach OP, weil die OP ja nicht das eigentliche Problem löst sondern nur das Symptom (siehe Link OP unten).
Auch könnte mit den Jahren auch der andere Arm oder Tennisarm (aussen am Ellenbogen) noch auftreten, ist ebenfalls häufig, Du kannst dann mit Dehnung und Hängen behandeln anstatt wieder OP.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Ich empfehle Dir möglichst bald mit der Dehnung (und Hängen) anzufangen, da nur dies die immer noch vorhandene chronische Verkrampfung und Sehnenverkürzung wirklich behandelt und beseitigt!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. (Golferarm-Dehnung nehmen!) Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Aileen Gedrat, Schwäbisch Gmünd / Deutschland,  Aileen-carina-gedrat@web.de
Eintrag 1268 vom 19.07.2018, 13:04 Uhr

Hallo, ich bin 21 Jahre alt und studiere Kommunikationsgestaltung im 1. Semester. Seid dem Abi bekomme ich ab und zu Sehnenscheideentzündungen im Handgelenk. Diese gingen bei jetzt immer wieder schnell weg. Vor 7 Wochen ca. Kam wieder eine Welle von Schmerzen in meine Handgelenke, da ich studiumsbedingt sehr viel am PC bin. Auch das Tippen am Smartphone trug zu den Schmerzen bei. Die Schmerzen wurden schlimmer, obwohl ich die Belastung zurückschraubte (aufhören ging nicht zwecks Abgaben). Die Schmerzen wanderten hoch bis in den Ellenbogen wo sich rechts und links Golfarme bildeten. Ich habe schreckliche Schmerzen und habe Angst dass ich mein Studium abbrechen muss und meinen Traum nicht leben kann. Ich bin seid 4 Wochen bei der Physio und lerne gezielte Dehnübungen. Leider nur mit minimalem Erfolg. Meinen Alltag kann ich kaum mehr bewältigen. Putzen, kochen, etc. Alles tut weh. Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen !!!
Liebe Grüsse
Aileen

Kommentar:
21.07.18, 17.04h. Liebe Aileen. Ich denke das Stangehängen (reduziert beginnen und langsam über Wochen steigern) und die Dehnübungen für Golferarme (falls der Schmerzdruckpunkt auf der Arminnenseite gegen den Körper hin ist) werden Dir sicher bald helfen. Ich hatte schon viele mit Sehenscheidenentz (SSE). Oft ist es auch eine Fehldiagnose und gehört in die sogen. "Syndrom-Diagnosen", siehe Links unten.

Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernd, Z. ZTE. Niederlande,  Berndgoehler@aol.com
Eintrag 1267 vom 18.07.2018, 19:04 Uhr

Hallo ich bin 50 Jahre und bei mir der knöcherne Abriss der lat. Epycondolytis, heute diagnostiziert worden. Therapie Gipsverband zunächst für eine Woche... wird das reichen? Ab wann oder werde ich überhaupt wieder Volleyball und Tennis spielen können?
Danke schön jetzt für deine Antwort

Kommentar:
19.07.18, 09.45h. Lieber Bernd.
Falls keine wirkliche Verletzung da ist, was ich vermute, dann wird der Gips leider nicht helfen sondern etwas schaden weil der Krampf bzw. die leichte Sehnenverkürzung dadurch fixiert und verstärkt wird.
Wenn das stimmt, wirst Du nach dem Gips eher mehr Schmerzen haben da der Arm demobilisiert wurden.
So oder so, nach dem Gips sofort mit der Dehnung und dem Türreckhängen beginnen, dann wirst Du in 2-3 Wochen erste grosse Erfolge damit haben.
Die Therapien danach die der Arzt empfiehlt kannst Du machen, wird aber nichts wirklich zusätzlich bringen. Der verschreibt sicher 10x Physio etc.
Du kannst im Prinzip sofort nach dem Gips wieder Tennis oder Volley spielen, nur Deine Schmerzgrenze wird Dich begrenzen, es schadet kaum wenn Du vorher, zwischendurch, danach besonders ausgiebig dehnst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Nach dem Gips: Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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19.07.18 Bernd. Herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Was lässt dich vermuten das keine wirkliche Verletzung vorliegt? Auf dem RöBild haben Sie mir einen kreisrunden grau-schwarzen Punkt gezeigt und gesagt das gehört so nicht. Aber es stimmt sie vermuten es und der Facharzt am nächsten Tag hat nicht noch mal klinisch untersucht. Er stützt sich allein auf die gemachten Bilder und die Beurteilung seiner beiden sehr jungen Assistenzärzte. Ich würde mich sehr freuen Du behältst recht... Ich werde dir auf jeden Fall berichten wie es mir geht . Mit herrlichstem Dank.
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19.07.18 Thomas. Natürlich sieht man auf Röntgen immer was, aber was ist es genau und ist es wirklich die Ursache der Symptome oder war es schon ewig da ohne zu stören.
Fehldiagnosen sind leider an der Tagesordnung.
Insbesondere wenn Du nur die normalen Symptome hattest (Schmerzen beim Bierheben oder Handschütteln, oder Schmerzen am Druckpunkt im Ellenbogen etc.), kannst Du davon ausgehen, dass Du nur einen normalen Tennisarm hast.

Axel Kö#ster, ,  a#jk@w398.com
Eintrag 1266 vom 07.07.2018, 16:07 Uhr

Hallo Tomi,vielen Dank für Deine tollen hilfreichen Informationen auf tennisarm.ch 👍🏻
Ich „amüsiere“ mich nun auch schon seit etlichen Wochen mit einem Tennisarm und habe die reale Situation der „auch nur mit Wasser kochenden“ Profis am eigenen Leib kennengelernt - insbesondere derer, die vergessen die Herdplatte anzumachen 😂
Kurzum, nach sinnloser Zeit- und Geldverschwendung bei so genannten „Therapeuten“ habe ich als Laie mit Hilfe des wunderbaren Anatomie Atlas „3D Human“ von BioDigital.com (kostenlose App) und im Weltnetz frei verfügbaren Lexika einige anatomische Bildungslücken schließen können und dank solch toller Anleitungen wie den Deinen meine Probleme im Ellbogen in den Griff bekommen 😃

Gottes Segen und sonnige Grüße aus München, Axel

Kommentar:
07.07.18, 16.07h. Lieber Axel. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andrea K, England,  ich2970@gmx.de
Eintrag 1265 vom 03.07.2018, 11:19 Uhr

Hallo zusammen, ich bin im Moment sehr nervös, da mir grundsätzlich immer - je nach Haltung des linken Armes - mein Zeigefinger, Mittelfinger und teilweise auch der Daumen einschläft, bzw. sogar der Ringfinger teilweise betroffen ist. Gehört das auch zu den Symptomen? Ich arbeite im Büro und schreibe viel am PC und kann mir einen Totalausfall nicht leisten. Kann mir jemand weitere Tips geben und die Angst nehmen? Dehnungsübungen werde ich jetzt einmal anfangen.
DANKE EUCH.

Kommentar:
10.07.18, 13.29h. Liebe Andrea. Scheint etwas mit der Durchblutung oder den Nerven dort nicht in Ordnung zu sein. Mach mal die Tennisarm-Diagnose unten. Wenn sie anspricht, dann das ganze Programm hier, wenn nicht, dann mach mal 3-4 Wochen täglich einige Minuten das Stangehängen. Natürlich kann aber auch die Tennisarmdehnung nicht schaden, auch wenn die Diagnose nicht anzeigt.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

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Sas#cha Jaeger, ,  sas#cha_jaeger2003@web.de
Eintrag 1264 vom 02.07.2018, 15:28 Uhr

Vielen Dank für Ihre guten Dehnungstipps bei "Tennisarm.EU"!!!!
....hatte schon nach einem Tag geholfen. Meine Unterarmschmerzen sind dank Ihnen nun komplett verschwunden.

Vielen, vielen Dank! Gruß Sascha Jäger

Kommentar:
02.07.18, 15.27h. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Anna M., Feldkirch/Österreich,  a.m.schweigkofler@aon.at
Eintrag 1263 vom 30.06.2018, 13:05 Uhr

Hallo, Ich bin 66 Jahre alt und habe seit ca. 6 Wochen Hüft- u.Leistenschmerzen. Lt. MRT habe ich eine beginnende Hüftarthrose. Bisher konnte ich die Schmerzen mit den hier gezeigten Übungen immer in Griff bekommen. Jetzt schmerzt aber die Hüfte sehr fest bei den Übungen, der Bewegungsradius d, Beines ist nach oben und zur Innenseite sehr eingeschränkt. Habe Schwierigkeiten beim Anziehen und einen Beckenschiefstandwegen eines leicht verkürzten Beines. Soll ich die Dehnungsübungen trotzdem durchführen? Ich habe zwischenzeitlich auch Schmerzen beim Gehen und vermeide tunlichst jeden Schritt. Nehme Schmerzmedikamente, die aber kaum helfen. Auch Stosswellentherapie wurde mir empfohlen. Vielen Dank für eine Antwort!
Anna M.

Kommentar:
10.07.18, 14.23h Liebe Anna. Von Stosswellen habe ich bisher kaum was positives gehört:
Infos zu Stosswellen

Ich würde die Dehnungen weiter führen, ausser es verschlimmert sich dadurch schlagartig. Denn ohne Dehnungen werden die Fehlstellungen schnell schlimmer würde ich erwarten.
Mach auch unterstützend das Stangehängen, kannst mit unten aufstehen reduziert langsam steigern, davon würde ich mir auch einiges erwarten an Verbesserungen (auch im Rücken!).

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

tobias kuhn, uigendorf/deutschland,  Tallgemein@gmx.de
Eintrag 1262 vom 27.06.2018, 10:06 Uhr

hallo,
ich m 23 bin landschaftsgärtner und habe durchs arbeiten schmerzen im ellenbogen bekommen(ca. seit einem monat),die in die hände ziehen.ist auch mal angeschwollen.der arzt meinte tennisarm rechts ,zwei wochen gipsschiene rechts-danach wieder schmerzen,trotz epicondilits bandage.nun will ich eine stosswellentherapie machen,da ich durch dehnübungen nur noch mehr schmerzen bekomme.wenn ich das nun nicht schnell in den griff bekomme dann kann ich meine arbeit vergessen.wie hoch sind die chancen dass stosswellentherapie hilft?kann ich die türreck übung probieren?

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Lieber Tobias. Deine Chance ist das Stangehängen in Kombination mit der Dehnungsübung, daran geht leider nichts vorbei, aber Deine Chancen stehen gut, siehe Erfolgsberichte unten. Lies nur schon mal den Bericht von Ralf gleich unter Deinem!

Stosswellen kann ich soweit nicht empfehlen, da ich kaum bis keine Erfolgsberichte je erhalten habe! Siehe Link unten.

Ruhigstellen und Gips oder Schienen ist reines Gift für die Sehnenverkürzung und wenn die gleichen Aerzte die das empfehlen dann Stosswellen als weiterer Punkt in der endlosen Liste zur Operation durch gehen, Prost Gemeinde.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralf, ,  r.perkins@web.de
Eintrag 1261 vom 21.06.2018, 12:48 Uhr

Fühlte mich dazu verpflichtet ein positives Feedback abzugeben. Wie versprochen melde ich mich 10 Wochen nach meinem letzten Post wieder (die Beschwerden bestanden allerdings schon seit Anfang 2018, also mittlerweile 6 Monate).

Nachdem der Arzt es mit Stosswellen probieren wollte setzte ich doch zunächst lieber auf den Faktor Dehnen und nochmals Dehnen.

Habe die Übungen vielleicht 3x am Tag, vor oder nach entsprechend belastenden Arbeiten gemacht, mir eine Hochkant-Maus für den Arbeitsplatz besorgt und etwas mehr auf bessere Haltung geachtet.
Ach ja, und ich habe am Anfang relativ oft diese Epi-Bandage getragen welche nur auf den Muskel am Unterarm wirkt.

Jetzt, 6 Monate nach den ersten Anzeichen kann ich eindeutig feststellen das sich die Beschweden soweit gelegt haben, das wenn ich sagen wir mal zuvor nur noch auf 30% Leistungsfähigkeit des Armes war ich mittlerweile sicher wieder bei 80-90% angekommen bin! Bei allen Bewegungen bei denen zuvor starke Schmerzen auftraten hat sich eine so deutliche Besserung eingestellt, das ich bei diesen Bewegungen zwar immer noch an das Problem denke, diese aber mittlerweile ohne Grosse Hemmungen wieder ausüben kann und sich der Tennisarm nur noch ganz unterschwellig bemerkbar macht. Ein deutlicher Fortschritt gegenüber damals.

Ich bin mit der Genesung sehr glücklich und bin froh das dieses Problem mit ein paar Übungen und Geduld wieder in den Griff zu bekommen war. Ich möchte den vielen Betroffenen nur sagen - nicht aufgeben - es dauert, aber es wird, nicht den Glauben verlieren und daran glauben sich selbst kurieren zu können!
Danke für die tollen Hinweise und Tips. jetzt heißt es dranbleiben und vermeiden das es wieder einen Rückfall gibt. Danke nochmal!

Kommentar:
10.07.18, 13.38h. Lieber Ralf. Super gelaufen, weiter so! Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Dominik, DE,  dominik.kascha@mmm.com
Eintrag 1260 vom 13.06.2018, 16:53 Uhr

Hallo,
ich bin 40 Jahre alt. Mein Arzt teilte mir vor 3 Monate mit, dass ich Tennisarm habe.
Ich arbeite jede Tag 5-8 Stunden am PC. Welche ist die beste PC-Maus, wenn man Tennisarm hat? Hat jemand mit unterschiedlichen Mäusen Erfahrung?

Danke
Dominik

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Lieber Dominik. Eine andere Maus ändert überhaupt nichts, weil sie das Problem (die Anspannung jenes Muskels) nicht beseitigt, ist nicht möglich. Da hilft nur Dehnübung und Türreckhängen, siehe unten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Regina, Deutschland,  Regina.kemnitz@gmx.de
Eintrag 1259 vom 10.06.2018, 04:29 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 27 und vor ca. 1 Jahr wurden bei mir beidseitig Tennis- und Golferarm diagnostiziert. Bekam damals Spangen für beide Seiten verschrieben, die ich bei anstrengenden Tätigkeiten tragen soll. Zudem empfahl mir mein Orthopäde auch die Dehnübungen, die ich seitdem regelmäßig mache.
In letzter Zeit habe ich nur leider den Eindruck, dass alle diese Dinge nichts mehr helfen - das Ziehen und der Schmerz an den Sehnenansätzen sind ständige Begleiter. Manchmal ist es sogar so schlimm, dass ich in den Fingern überhaupt keine Kraft mehr habe und sogar zB beim Öffnen einer Flasche Hilfe benötige.
Magnesium nehme ich dauerhaft ein.
Hast du einen Rat für mich, was ich noch tun könnte?

Viele Grüße
Regina

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Liebe Regina. Beidseitig kommt öfters vor. Magnesium ist OK, bringt Deinem Problem auch nichts. Das ist rein mechanisch. Die EpiSpangen sind OK wenn Du willst und Du Dich wohler fühlst aber sie nützen nichts, ausser, dass Sie Dich und andere dauernd daran erinnert, dass Du krank bist, bist Du aber nicht wirklich. Das wäre psychologisch nicht nötig.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt (in Deinem Fall etwas früher). Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Filip, Deutschland,  
Eintrag 1258 vom 09.06.2018, 00:19 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin es wieder. Ich wollte früher schon was wieder schreiben. Vielen Dank für Deine Tipps und die Webseite. Ich muss sagen die haben Wunder gewirkt. Ich habe die Stange schnell bestellt, nur "leider" waren die Schmerzen schon weg vor die Stange mit der Post ankam und jetzt liegt die im Keller :) Ich habe nur die Dehnübung gemacht und nach etwa 5-7 Tage hatte ich überhaupt keine Schmerzen mehr. Ich habe am Anfang gezweifelt ob das Dehnen überhaupt helfen kann, aber da nichts sonst geholfen hat war das meine letzte Hoffnung. Also habe ich jede freie Minute versucht zu stretchen. Es hat einiges gedauert bis ich die perfekte Position gefunden habe den richtigen Muskel zu stretchen. Aber wenn es soweit war habe ich sofort ein gutes Gefühl gehabt. Nach zwei Wochen habe ich mich wieder getraut Squash zu spielen, was ich 6 Monate davor nicht gemacht habe. Ich hatte Angst ich bekomme die Schmerzen zurück, aber ich habe nichts gespürt, gar nichts, wie neu geboren :) Jetzt bin ich etwa 6 Monate schmerzfrei und kann alles tun was ich will. Vor allem die Gartenarbeit hat mir gefehlt da wir nicht so lange her ein Haus gekauft haben. Einfach super.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Dir. Lass mich bitte wissen wenn ich was für Dich tun kann. Email weiter unten (Januar).

Beste Grüsse
Filip

Kommentar:
10.07.18, 13.38h. Lieber Filip. Super gelaufen bei Dir, jetzt weiter dranbleiben wenn nötig.
Die Stange würde ich nicht vergessen, 1. Vorbeugend und 2. und ev. wichtiger, die beste Uebung überhaupt für den Rücken, Schultern, Arme etc. Alles was Du im Squasch so brauchst!
Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Boris Martin, Hamburg,  Boris.martin@gmx.de
Eintrag 1257 vom 05.06.2018, 21:34 Uhr

Ich bin 36 und habe seit 2 Jahren ein Tennisarm.
Die Seite kenne ich schon länger und habe auch die Übungen schon 3 Monate durchgezogen. Leider ohne Besserung.
- Ich lese hier, dass es nur ein Muskelkrampf ist. Wieso wirkt dann eigentlich Cortison(tabletten) so gut wenn es sich nur um einen Krampf handelt?
Weiterhin habe ich noch eine Wassereinlagerung / Knochenödem dazu. Insofern finde ich das mit dem Muskelkrampf irgendwie zweifelhaft?!
- Ich lese hier oft, dass man den Arm einfach normal weiterbelasten soll. Darf man dann auch einfach Tennis weiterspielen, obwohl das wahrscheinlich die Ursache ist?

Ich hatte jetzt schon in den 2 Jahren: 2 Cortisonspritzen, 2mal Cortisontabletten-Therapie, 7 Stosswellensitzungen, durchgehend Physiotherapie und sogar 3,5 Wochen Gips!!
plus natürlich die Dehnungsübungen über einen langen Zeitraum, die auch nicht Besserung gebracht haben.

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Lieber Boris.
Das Kortison beseitigt nicht die Ursache den Krampf sondern unterdrückt den Schmerz für ca. 2-3 Wochen, danach ist alles meist noch schlimmer als vorher, also nur Symptombekämpfung. Ist ein Allerweltsheilmittel (mit schweren und teils permanenten Nebenwirkungen! wenn häufig angewendet, 2-3x ist OK, danach wirds problematisch)
Wenns kein Krampf wäre, hätte ich kaum 760 schriftliche Erfolgsmeldungen vorzuweisen.
Man darf auch Tennisspielen, die meisten haben es jedoch von Alltagsarbeiten, Garten, Computer, Schreiner, Gärtner, Maurer, Klettern, Musiker etc.
Nur Deinen Schmerztoleranz gibt die Grenze, einfach vorher, zwischendurch und danach besonders ausgiebig dehnen um weiterer Verkrampfung entgegenzuwirken.
Gips ist extrem kontraproduktiv weil es fixiert und verstärkt den Krampf!
Für Dich gibts jetzt nur intensives Dehnen, + Uebung Nr. 2 und vor allem das Stangehängen! Ich denke in wenigen Wochen wirst Du grosse Fortschritte haben.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Viktoria, München,  vikiruhl@gmail.com
Eintrag 1256 vom 04.06.2018, 21:03 Uhr

Hallo Thomas,

Ich bin 32 Jahre alt, weiblich und habe einen Tennisarm und Golferellebogen seit 4 Monaten. Seit 2 Jahren kämpfe ich aufgrund Stress mit muskelverspannungen, die durch einen Chiropraktiker vor 4 Monaten stark verschlimmert wurden, mit Verhärtungen im ganzen Körper, vorallem Oberkörper mit Ausstrahlungen in beide Arme und spannungskopfschmerz. Nacken-Schulter-Arm-Syndrom.

Nach Korrektur meines Atlaswirbels vor 3 Wochen über Atlantotec, sind zumindest die spannungskipfschmerzen besser aber wie kriege ich diese Verhärtungen im ganzen Körper los??
Die Muskeln sind so hart wie Knochen und werden nach Massage nur für kurze Zeit etwas weicher. Woher kann diese erneuten Verhärtungen immer wieder kommen? Seit 4 Monaten?

Ich arbeite seit einer Woche wieder (Büro) und seit dem ist es wieder viel schlechter geworden. Bin langsam verzweifelt und habe schon Physio, Osteopathie, Yoga, faszienrolle, dehnen usw. probiert und mache dies natürlich täglich weiter. Vorallem habe ich seit 4 Tagen endlich diese Stange zum aushängen bestellt und mache fleißig deine tollen Dehnübungen. Ich wäre froh, wenn es "nur" ein Tennisarm wäre.
Hast du einen Rat?

Vielen lieben Dank

Kommentar:
05.06.18, 09.03h. Liebe Viktoria. Nimm auch noch Magnesium um Muskelkrämpfen generell vorzubeugen um mitzuhelfen. Mit Stangehängen wird nicht nur der Tennisarm besser sondern auch vieles was in den Armen, Schultern und im Rücken nicht stimmt. Dann natürlich gegen den Tennisarm auch die Dehnungsübungen machen.
Ich denke in 2-3 Wochen erste Erfolge und in ein paar Wochen später bist Du sicher wie ein neuer Mensch.
Osteopathie kann nicht schaden, den Rest würde ich vergessen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian, Kiel,  christian_hornung@hotmail.de
Eintrag 1255 vom 03.06.2018, 08:24 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 27 Jahre alt und habe den Tennisarm jetzt schon seit gut 6 Monaten. Angefangen hat es bei mir als ich September 2017 mit dem Boxsport begann. Ich habe es mit dem Training wohl übertrieben und wenn man irgendwo monotone Bewegungsabläufe macht, dann beim Boxtraining.

Im Dezember 2017 ging dann nach einem Training nichts mehr. Starke Schmerzen im rechten Handgelenk und im rechten Arm. Ich konnte teilweise nicht mal mehr schmerzfrei mein Handy aus der Hosentasche holen oder die Gangschaltung im Auto bedienen.
Der erste Orthopäde Diagnostizierte dann einen Golferarm und Handgelenkszerrung, verschrieb mir Ibuprofen und sonst nichts. Wurde natürlich nicht besser.
Der zweite Orthopäde dann Tennisarm, zeigte mir eine Dehnübung (wohl nicht die richtige und Empfehlung war auch nur 2x täglich Dehnen) und nebenbei ging ich zu einer Physiotherapeutin, die mich mit Friktionsmassage und Schröpfen behandelte. Es wurde etwas besser. Der Dritte Orthopäde meinte dann, für einen Tennisarm würden meine Symptome nicht wirklich passen: Keine Verklebung am Ellenbogenansatz, vielmehr hätte ich eine Bizepssehenentzündung. Wieder Physiotherapie mit Kältetherapie. Es wurde langsam besser. Vor zwei Wochen war ich nahezu Symptomfrei. Dann diese Woche der Rückschlag. Auf einmal starkes Brennen im rechten Arm. Komplett vom Nacken bis in den Unterarm, während meine Finger eher kalt sind. Es geht nur noch mit Schmerztabletten. Habe diese Woche nochmal einen Termin beim Orthopäden. Bin jetzt auf diese Seite gestoßen und werde fleißig Dehnen und Hängen.

Meine Frage: Sind die Symptome normal? Also dieses Brennen im Arm? Greifbeschwerden oÄ habe ich keine. Allerdings einen Druckschmerz oben auf dem Ellenbogen und auch direkt in der Beuge. Ist dir sowas bekannt?

Kommentar:
05.06.18, 09.03h. Lieber Christian. Ja solche Symptomverlagerungen gibt es immer wieder, das ist normal. Mach Diagnose ob Tennisarm TA oder Golferarm GA und danach die entsprechende Dehnung. TA ist der Schmerzpunkt am Ellenbogen aussen, GA Innenseite.
So oder so nun dringend das Stangehängen täglich total ca. 5 Minuten investieren, 20-30 Sekunden Hängen am Stück genügen. Das wird Dir die anderen Probleme in Armen und Schultern/Rücken therapieren und in 2-3 Wochen wirst Du erste grössere Erfolge damit haben denke ich. Dann beim Training vorher, zwischendurch, nachher besonders ausgiebig Dehnen um weiteren Verkrampfungen vorzubeugen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Voigt, Braunschweig/ Deutschland,  pepost@freenet.de
Eintrag 1254 vom 19.05.2018, 00:09 Uhr

51Jahre alt ! Ich habe einen Tennisarm seit ca einen halben Jahr, nach Kortison, Physiotherapie und Armbandage wird mir jetzt vom Arzt eine Stosswellentherapie empfohlen, bin noch skeptisch und habe noch nicht zugesagt, werde es wohl auch erstmal
mit intensiven dehnen probieren! Soll ich bzw kann ich trotz vorhandener Schmerzen weiter Golf spielen oder sollte ich davon erst einmal abstand nehmen ?

Kommentar:
23.05.18, 09.03h. Lieber Peter. Stosswellen kann ich leider nicht empfehlen, siehe Link unten. Wenn die Aerzte wüssten wie heilen, wärst Du jetzt geheilt, die machen immer den gleichen Ablauf durch, jetzt probieren wir noch dieses ...

Du kannst weiter golfen wenn Deine Schmerztoleranz sich nicht zu sehr meldet, einfach davor, zwischendurch, danach ausgiebig Dehnen und wenn möglch Stangehängen.

Beim Golf/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Golf-Kollegen
Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hilgers Thomas, Schleiden,  thomashilgers@hotmail.com
Eintrag 1253 vom 16.05.2018, 09:16 Uhr

Hallo
auch ich wollte vielen Dank für den Ratschlag zur Dehnung beim Golf bzw Tennisarm sagen, bin seit 8 Tagen bei den Dehnübungen und es wirkt wirklich, ich bin noch nicht schmerzfrei aber es wird von Tag zu Tag besser, vielen Dank für den Ratschlag.
schöne Grüsse
Thomas

Kommentar:
16.05.18, 10.50h. Lieber Thomas. Wunderbar, jetzt einfach dranbleiben, dehnen und wenn möglich auch noch Stangehängen integrieren.
Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Adam Ligocki, Münster / Deutschland,  adamligocki@web.de
Eintrag 1252 vom 07.05.2018, 16:13 Uhr

Guten Tag,
ich bin 34 Jahre alt und habe die Tennisarm OP nach Nirschl machen lassen. Die OP ist nun 2 Wochen her, aber ich kann den Arm so gar nicht strecken. Selbst mit der Pysio geht da nicht viel. 30 Grad fehlen mir da locker. Ist das normal? So langsam mache ich mir da Sorgen.

Kommentar:
09.05.18, 08.33h. Lieber Adam. Ja aus solchen Gründen bin ich kein Fan von OP's. Sie lösen nie die eigentliche Ursache, den Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung sondern beheben höchstens ein Symptom und das Problem kann sich verlagern. Früher oder später musst Du mit Dehnen und vorsichtigem Stangehängen das wirkliche Problem angehen, sonst kommst Du nicht weiter. Das kann man auch nach einer OP so machen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Am Anfang unten Aufstehen und ein Teil des Gewichtes abfangen und nur langsam steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Charles Mokotoff, USA,  mokotoff@gmail.com
Eintrag 1251 vom 07.05.2018, 13:31 Uhr

Do you recommend use of the Thera-Band Flexbar for tennis elbow exercises? Or just the stretching?
Thank you for this information, its very helpful and seems to be exactly right to me. But I am still suffering from it, hoping the stretching will fix.
Greetings from USA.

Kommentar:
09.05.18, 08.33h Dear Charles. Those bands and other helps to wear are OK, but they do not really help. Do it if you feel better.
The problem with those is, they constantly remind you (and others) that you are "sick", but in truth you are not, this is just a chornic muscle cramp with some shortening of the tendon and it can be solved with stretching and hanging on a doorbar.
You should do both now and invest about 5-7 Minutes in those excerises per tay and you will make progress within 2-3 weeks.
Let me know how it worked out and wishing you good health,
Thomas

Thomas Pla#mper, ,  tompla#mp@gmx.net
Eintrag 1250 vom 21.04.2018, 14:54 Uhr

Hallo,

ich möchte mich hiermit ganz herzlich für deine Ratschläge auf deiner website tennisarm.eu bedanken! Dank deiner Seite ist mein monatelang schmerzender Arm jetzt wieder völlig gesund.
Da ich nicht viel von der Schulmedizin halte, bin ich seit 15 Jahren mein eigener Arzt. Dieses Mal lag ich aber falsch, da ich fest an eine Sehnenscheidenentzündung geglaubt und den Arm geschont hatte.
Schon dein kleiner Diagnosetip mit dem Finger heben machte mir klar, dass ich einen Tennisarm hatte.
Bereits am ersten Tag brachte die Dehnung Besserung und mit moderater Bewegung und weiterer Dehnung war ich in Kürze wieder fit.

Nochmals Vielen Dank und Grüße aus Tokyo!
Gott beschütze Dich!

Tom

Kommentar:
21.04.18, 15.29h. Lieber Tom. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Armin, Herten/ Deutschland,  arminfiegler@web.de
Eintrag 1249 vom 20.04.2018, 13:12 Uhr

Hallo!
Ich 54 Jahre alt und habe die Probleme mit dem Tennisarm seit ca. 1Jahr. Alle Symptome treffen auf mich zu.
Was ich bisher ohne längere Erfolge gemacht habe:
Reizstrom/ Stoßwelle/ Cortison Spritzen/ Ruhigstellung/ Physiotherapie/ Analgetika/ Epikondylitis Spange/.
Letztendlich bin ich vor einigen Monaten auf diese Internetseite gestoßen. Die Dehnübungen haben mir schon etwas geholfen. Bin aber immer noch nicht komplett beschwerdefrei.
Im Gegenteil seit ca 2 Monaten habe ich ein weiteres Symptom dass ich vorher so nicht hatte. Ich werde jede Nacht beim Drehen mit stärksten ziehenden Schmerzen im Ellbogen wach. Scheint in dem Moment als sei der Ellbogen auch steif. Ich muss dann ein wenig den Arm bewegen damit der Schmerz nachlässt.
Jetzt noch um einen vernünftigen Schlaf gebracht zu werden ist für mich eine Katastrophe. Steht dieser nächtliche Schmerz/ Steifigkeit auch in Verbindung mit dem Tennisarm? Orthopäde hatte diesbezüglich auch keine Antworten!
Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen...
Liebe Grüße Armin

Kommentar:
10.07.18, 13.35h. Lieber Armin. Das ist ein typisches Tennisarm-Symptom (nachts Schmerzen), dies ist weil der Muskel nachts nicht bewegt wird, dadurch fixiert und verstärkt sich der Krampf, es tut mehr weh.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter, Deutschland,  Vhaubrichs@web.de
Eintrag 1248 vom 17.04.2018, 11:19 Uhr

Hallo bin 37 männlich und habe seid 4 Wochen im Ellenbogen schmerzen die sich beim anheben und drehen des armes bemerkbar machen. Es ist teilweise ein stechender Schmerz und der Unterarm fühlt sich verhärtet an wenn man das so beschreiben kann. Ein weiteres Problem was ich bemerkt habe ist das ich meinen linken Bizeps auch nicht mehr richtig anspannen kann hängt das damit zusammen? Ich habe laut meinem Arzt das Krafttraining übertrieben und nicht frühzeitig aufgehört. Ich trainiere jetzt schon 4 Wochen nicht mehr leider. Dehnübungen mache ich täglich aber keine Besserung. Ist das denn normal das ich den Bizeps nicht richtig anspannen kann? Am Donnerstag habe ich Termin beim Orthopäden

Durch die dehnübungen wird mein Muskel nur noch mehr verhärtet hab ich den Eindruck.

Kommentar:
19.04.18, 08.03h. Lieber Peter. Der Bizeps hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Ellebogenproblem, ausser, dass vermutlich beides vom Uebertreiben beim Krafttraining herrührt. Du solltest die Dehnübung weitermachen (mach die Diagnose unten) und jetzt unbedingt mit dem Stangehängen anfangen und 5-7 Minuten pro Tag investieren. Dies könnte auch auf den Bizeps positive Auswirkungen haben. Später kannst Du dann wieder mit Kraft reduziert anfangen, weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge machen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Tennisarm/Golfarm ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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