Tennisarm-Forum
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Andrea Heiss, Deutschland,  AndreaHeiss@t-online.de
Eintrag 1344 vom 17.08.2019, 14:39 Uhr

Hallo,
habe gerade Deine tolle Seite entdeckt und kann mir somit meine Fragen zum Tennisarm schon mal ersparen.
Habe leider ein viel größeres Problem, nämlich meinen rechten Fuß.
Bin 54 Jahre alt, treibe seit meiner Kindheit regelmäßig Ballett, hatte bis vor 1,5 Jahren nie Beschwerden. Habe im September 2016 von heute auf morgen angefangen barfuß zu laufen, was auch super funktionierte. Dezember 2017 bekam ich dann die ersten Probleme; Sprunggelenk wurde dick + geschwollen (hatte an dieser Stelle 1985 einen Bänderanriss, seitdem war das Gelenk immer etwas dicker als links, aber nie so extrem), hinzu gesellten sich dann im Sommer 2018 stechende Schmerzen in der Ferse. Diagnosen dann sehr divers (Sprunggelenk: Lymphödem, Ferse Stauungsdermatitis (also Hautproblem!!!). Da ich Ärzte eigentlich meide, habe ich versucht, alles selbst in den Griff zu bekommen, habe anfangs die Schmerzen auch ignoriert, bis dann im Mai 2019 gar nichts mehr ging (seitdem kein Training mehr). Inwzischen kann ich den Fuß kaum noch belasten und bin den typischen Schmerzen geplagt, die man überall liest (Antrittsschmerz, Stechen etc., Steifigkeit). Mache regelmäßig Quarkwickel, kühle die Ferse mit Eispacks, schlucke viel Omega 3, habe zwischenzeitlich mal 2 Wochen am Stück Dolormin forte genommen (einzige Chemie, die ich dann aber wieder abgesetzt habe – kurzfristig lässt der Schmerz dann nach, kommt aber wieder, wenn man die Medis nicht schluckt), geholfen hat so richtig leider nichts. Die Dehnungsübungen (Treppe) habe ich auch schon versucht, danach wurde die Beschwerden dann richtig krass (Ferse heiß, dunkelrot, also fett entzündet). Habe die Dehnungsübungen dann wieder sein lassen und versuche seitdem, den Fuß so wenig wie möglich zu belasten, was zwar etwas hilft, aber auf Dauer schwer umzusetzen ist. Bin mit meinem Latein (und meiner Geduld) am Ende, zumal mir auch die Bewegung fehlt und ich hier rumeiere wie eine Oma. War jetzt zwar noch einmal beim Orthopäden, der hat (wie ich mir schon dachte) eine Achillodynie diagnostiziert, wobei die Behandlung mit Schmerzmedikation vorgesehen ist, was ja auch nicht die Lösung für das Problem ist. Die Achillessehne schmerzt im Übrigen üpberhaupt nicht.
Hast DU vielleicht noch irgendeinen Tipp für mich ? Bin für alles offen. Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße, Andrea

Kommentar:
17.08.19, 15.59h Liebe Andrea, da bin ich überfragt und nicht zuständig, ich empfehl Dir mal einen Osteopathen aufzusuchen, der das ganze mal ganzheitlich betrachtet, wäre ev. ein Ansatz nach allem was Du schon probiert hast.
Gute Besserung und Gottes Segen und, dass Du die richtige Therapie findest, such im Internet weiter danach, jemand hat eine einfache Lösung dafür !
Viele Grüsse, Thomas

Harald, Schweiz,  hari.baral33@gmail.com
Eintrag 1343 vom 17.08.2019, 08:20 Uhr

Hallo

Kann man eine Trizeps Sehnenentzündung am Ellenbogen genauso dehnen oder sollte man bei dieser Verletzung eher ruhen?

Kommentar:
17.08.19, 15.47h. Lieber Harald.
Wenn es wirklich eine akute Entzündung ist, heiss/sehr warm, dann eher mal etwas schonen. Wenns danach nicht automatisch wieder besser wird, mit Dehnen und Hängen anfangen.

Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal Stangehängen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Riti, Österreich,  riti.binaku40@gmail.com
Eintrag 1342 vom 16.08.2019, 13:56 Uhr

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und hab seit genau 5 Wochen schmerzen am Ellbogen. Ich betreibe 5x in der Woche Kraftsport und habe wirklich nie Schmerzen am Ellbogen gehabt doch vor meinen letzten Training hab ich nach der Übung French Press für den Trizeps erstmal keine schmerzen verspürt doch dann wurden die schmerzen immer stärker.

Der Schmerz befindet sich an der innenseite des armes aber auch manchmal an der Trizepssehne und es schmerzt nur wenn ich meinen arm also eher meinen Bizeps richtig anspanne dann treten die schmerzen an der innenseite also typisch Golferarmschmerzen und am Trizepsehnenansatz beim ellbogen auf. Geschwollen ist bei meinen Arm garnichts doch dieser druckschmerz wenn ich meinen arm richtig anspannen will geht nicht weg und das seit 5 Wochen schon. Und immer wenn ich arm anspanne knackst er irgendwie. Man kann es richtig hören.

Nun steh ich kurz davor mir eine Cortison Spritze zu geben der Arzt meinte auch das es sein kann das der Schmerz nach eine Spritze komplett weg gehen kann doch ich seh das irgendwie skeptisch. Dennoch würd ich gern wissen wie du das siehst mit einer einmaligen Cortison Spritze ob das schlimm ist denn eine weitere Cortison Spritze würd ich mir nie geben.

Mit den Dehnen hab ich schon begonnen und mache sie auch ganz fleißig nur meine Frage wäre hier, soll ich alle drei übungen die hier gezeigt werden hintereinander machen oder sich nur für eine entscheiden. Ich mache es momentan so das ich alle drei Übungen hintereinander machen und 3x pro Übung und das jeden Tag.

Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen, Liebe Grüße!

Kommentar:
17.08.19, 15.47h. Lieber Riti. Der Druckpunktschmerz (wenn man aktiv am Ellenbogenpunkt drückt) wird als letztes dann mal verschwinden, bleibt am längsten, das ist normal.
Die Kortisonspritzen kann Dir 3 Wochen Schmerzfreiheit verschaffen, danach kommt es aber schlimmer zurück, weil Kortison nur das Symptom bekämpft und sich die Sehenverkürzung in der Zeit verschlimmert, weil Du dann nicht dehnst.
Bei Krafttraining reduzieren an Gewicht, weniger, lieber mehr Durchgänge, Du hast Sehnen und Muskeln überlastet und das Dehnen davor, danach nicht oder zu wenig gemacht.
Mach die Dehnübungen und das Stangehängen so oft es geht, das beschleunigt das Resultat. Total so 10-15 Minuten pro Tag reicht, mehr schadet nicht.
Hier die 2. 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jo, Deutschland,  
Eintrag 1341 vom 15.08.2019, 12:52 Uhr

Hallo,
ich habe vor einem 3/4 Jahr aufgrund einer Überbelastung Schmerzen im rechten Ellenbogen bekommen. Diese äußern sich so, dass ich z. B. wenn ich vor dem Körper bei abgespreizten Ellenbogen die rechte Hand auf die linke lege und versuche, diese nach unten zu drücken, Schmerzen verspüre.

Die Diagnose von mehreren Ärzten lautet "Golferarm". Seltsamerweise kann ich aber den hier auf der Seite beschriebenen Golferarm-Test (Mittelfinger zum Tisch drücken) schmerzlos durchführen.

Dehnübungen habe ich längere Zeit gemacht. Sie sind aber erfolglos, was mich auch nicht wirklich verwundert, denn ich verspüre beim Dehnen keinerlei Schmerz im Muskel. Lediglich im Handgelegt, wenn ich es zu lange "verzogen" habe.

Elektrotherapie, KG, Röntgenreizbehandlung haben keinen Erfolg gebracht. Was würdest Du mir empfehlen?

Kommentar:
16.08.19, 09.52h. Lieber Jo. Bei Golferarm wäre ein Druckschmerz im Ellenbogengelenk auf der Innenseite/Körperzugewandt spürbar bei pressen um den Knochen im Ellenbogen. Es kommt aber öfters vor, dass die Diagnose nicht oder nicht deutlich anzeigt.
Es bedeutet auch nicht viel wenn es nicht schmerzt oder zieht beim Dehnen.
Investiere mal täglich 5-7 Minuten ins Stangehängen, das wird Dich sicher weiter bringen.

Ich würde aber trotzdem die Golferarm-Dehnung weiter ausführen, der Ellenbogen muss dabei zwingend völlig durchgestreckt sein! Kein Winkel sonst wird die Dehnung aufgehoben!
Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Lies mal Stangehängen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre jetzt das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Regina, Deutschland,  so@example.de
Eintrag 1340 vom 07.08.2019, 10:24 Uhr

Hallo Thomas,

ich wende mich nochmal an dich (vgl. Eintrag 1257 vom 10.06.2018).

Ich habe nach wie vor meine Beschwerden - Ende Dezember 2018 war es so schlimm, dass ich wirklich gar nichts mehr machen konnte. Die gesamte Handwurzel rechts sowie der Daumen schmerzte ohne Unterlass.

Daraufhin ging ich in der ersten Januarwoche zu einer Orthopädin, die geöffnet hatte. Sie verschrieb mir Diclofenac und meinte ich solle nochmal kommen wenn die Akutphase vorbei sei - die Sono zeigte deutlich entzüdete Sehnenansätze. Die Dehnübungen sollte ich in der Akutphase aussetzen - sie würden das Gewebe nur noch mehr reizen.
Die Tabletten schlugen letztendlich in Verbindung mit einschmieren (Magnesiumöl am Muskel, Johanniskrautrotöl an den Sehnenansätzen) an, mussten aber aufgrund diverser Reaktionen auf das Diclo abgesetzt werden.
Als ich also wieder bei der Ärztin auftauchte, beteuerte sie mir lediglich, dass die Beschwerden irgendwann ausbrennen würden; sie könne mir nur nicht sagen wann.

Auch mein eigentlicher Orthopäde, bei dem ich dann ebenfalls einen Termin vereinbart hatte, konnte mir keine zufriedenstellenden Optionen nennen - er erwähnte gleich zu Beginn, dass er auch in seiner Praxis entsprechende OPs machen würde. Alternativ könne er mir Kortison spritzen oder Hyaluron. Das Kortison sei eine Kassenleistung, die Hyaluronsäure schlage pro Sehnenansatz (bei mir also mal 4) und Behandlung mit 250 EUR zu Buche. Man müsse die Behandlung mindestens 3 Mal machen.
All diese Vorschläge kamen für mich nicht infrage - Kortison ist gewebeschädigend und daher meiner Meinung nach eher kontraproduktiv. Und 3000 EUR ausgeben für einen fraglichen Erfolg?

Ich hatte die Nase voll und erinnerte mich an eine Klinik in der Nähe, die einen ausgezeichneten Ruf und sich auf Orthopädie spezialisiert hat. Mein Hausarzt war so freundlich und stellte mir einen Einweisungsschein aus, sodass ich dort einen Termin vereinbarte.
Bis zum Termin schrieb ich alles auf, was mir über die bisherige Krankheitsgeschichte bzgl. Epikondylitis sowie Behandlungsversuche einfiel und berichtete der Ärztin im KKH davon.

Aufgrund ihres Arztbriefes bin ich seit Anfang März durchgehend in der Physiotherapie, was ganz schön anstrengend ist...
Immerhin sind die Schmerzen seitdem wieder ein beständiges Ziehen geworden und damit aushaltbar - weg sind die Beschwerden der Golfer- und Tennisarme jedoch leider nicht. Auch dass ich meine Dehnübungen sowie an der Stange hängen wieder aufgenommen habe, brachte leider keine spürbare Besserung.

Ich habe jetzt sozusagen das letzte Physiorezept - danach geht es laut Arztbrief aus der Klinik zum MRT (beide Seiten, mit Kontrastmittel) und danach nochmal in die Klinik. Ich bin mal gespannt wie es dann weiter geht - es bleibt mir ja nicht mehr viel.
Ich weiß, dass du immer von den OPs abrätst, aber langsam scheint sie mir eine echte Alternative - ich weiß nicht mehr was ich sonst noch machen soll.

Noch eine kurze Übersicht was ich alles versucht habe:
Epikondylitis Spangen, Dehnübungen, Hängen am Reck, Vertikalmaus und -tastatur (zur Vorbeugung), diverse Schmerzmittel und Salben, Orthomol tendo (3 Monate jeden Tag), Kinesiotape, Wobenzym (teilweise sogar hilfreich), Ortoton (teilweise hilfreich), diverse Öle - s. oben, z.b. Ringelblumenöl (Einmassieren an Sehnenansätzen teilweise hilfreich) etc...

Viele Grüße
Regina

Kommentar:
09.08.19, 08.59h. Liebe Regina. Natürlich musst immer Du entscheiden was Du mit dem Arm machst. Ich würde mich nun auf Dehnen und Hängen konzentrieren. Auch mit einer OP ist das nicht einen schnelle Sache. Magnesiumöl ist sicher eine gute Ergänzung.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Eine OP verhindert nicht, dass es später woanders auftritt, sich verlagert. Deshalb wäre eine es besser eine schonendere nachhaltige Eigentherapie zu finden!
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Manchmal braucht es einfach mehr Zeit und Durchhaltewillen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lars Walther, exotlk@gmx.de,  exotlk@gmx.de
Eintrag 1339 vom 05.08.2019, 10:36 Uhr

Hallo, Ich bin 19 Jahre alt und habe seit einem halben Jahr einen Tennisellenbogen. Erst hatte ich ihn nur auf der rechten Seite, doch seit 3 Monaten auch links. War schon bei Ultraschallbehandlung, Massage und momentan bei Krankengymnastik die Ursache liegt wahrscheinlich bei Calisthenics. Diesen Sport habe ich neben meinem Sportstudium Seit einem Jahr nebenbei betrieben und mich wahrscheinlich da überlastet.die bisherige Therapie war vorallem schönen (z.b mit epicondylitis spangen und dehnen).habe deshalb auch ca. 2 Monate auf den Sport verzichtet. Ich bin dann vor zwei Wochen auf dieses Forum gestoßen und habe mir eine Stange gekauft.
Deswegen hänge ich jetzt täglich, dehne wie ein verückter und rolle den Muskel auf der blackroll aus.

Schmerzen habe ich nicht wirklich.bzw wenn dann nur leicht. Die Ellenbogen fühlen sich aber vorallem nach dem aufstehen immer sehr schwer und Verschleißt an. Dieses andauernde Gefühl belastet mich sehr und ich habe auch außerdem das Gefühl, dass es sich auf das Gelenk selbst auswirkt, da es bei Streckung des Armes manchmal sehr knackt.

Ich würde zu gern wieder trainieren gehen und diese nun schon chronischen Schmerzen beseitigen.
Sollte ich die Epicondylitis sprangen täglich tragen und den muskel so schonen oder wieder mit dem Sport anfangen und den Muskel belasten?

Vielen Dank im Vorraus und noch einen schönen Tag.

LG Lars

Kommentar:
05.08.19, 10.41h. Lieber Lars. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine, Köln,  nc-deistlsa2@netcologne.de
Eintrag 1338 vom 03.08.2019, 17:02 Uhr

Hallo,
Ich bin 51 Jahre alt und habe seit 8 Wochen eine Sehnenansatzentzündung am großen Rollhügel (lt.MRT) Schmerztabletten bringen leider gar nichts. Habe jetzt 2 x Stoßwelle erhalten und warte auf Besserung. Was kann ich zusätzlich zur Besserung beitragen?
LG Sabine

Kommentar:
05.08.19, 10.41h. Liebe Sabine. Könnte sein Du hast SAZ und/oder Tennisarm/Golferarm, mach die Diagnosen unten. Auch wenn es nicht anspricht, würde ich Dir mal das Stangehängen für ca. 2-3 Wochen empfehlen, nützt nichts, schadets nicht, ev. am Anfang reduziert ausführen.

Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal Stangehängen
Infos zu Stosswellen

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Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sascha Be., Deutschland,  
Eintrag 1337 vom 19.07.2019, 15:26 Uhr

Bin 36 und quäle mich nun seit gut 6 Monaten am rechten Fuß mit einem Fersensporn herum. Dehnen hilft nix. Keileinlagen vom Orthopäden taten so weh, die konnte ich nach paar Tagen nicht mehr anziehen. In den Arbeitsschuhen habe ich mir mal 0815 Scholl Aktivsohlen eingelegt, das lindert halbwegs. Da ich auf der Arbeit ( In der Produktion ) arbeite, ist es unerlässlich dass ich gut 8 Stunden auf den Beinen bin.

Viel schlimmer als die Schmerzen beim gehen, ist es aber morgens nach dem Aufstehen oder wenn ich mal ne Weile gesessen habe. Da schmerzt der ganze Fuß. Da humpel ich die ersten 10 Schritte extrem. Vermutlich da ich natürlich durch die Schmerzen beim gehen, keine natürliche Fußhaltung mehr habe ?
Kortison half ne Weile, ist aber auch keine Dauerlösung. Stoßwellen Therapie hielt mein Arzt für sinnlos.
Nun befinde ich mich in Behandlung mit Röntgenreizbestrahlung. In 3 Tagen noch einmal dann habe ich 6 Bestrahlungen hinter mir. Wirkung bzw Linderung ist aktuell noch nicht spürbar. Soll aber laut Arzt etwa 6 Wochen Nachwirken. Also mal abwarten. Gehe aber von keinem Wunder aus ehrlich gesagt. Wäre natürlich irgendwo ärgerlich, da man durch Bestrahlung natürlich auch diverse andere gesundheitliche Risiken in kauf nimmt.

Die Frage ist nur, was soll ich noch tun ? Irgendwelche Tips, wie ich der Sache evtl noch Herr werden kann ?

Kommentar:
22.07.19, 08.54h. Lieber Sascha. Früher oder später musst Du Dich wieder mit der Dehnungsübung befassen, da es das einzige ist was nachhaltig hilft! Mach täglich die Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt), musst ev. einige Tage Geduld haben bis die erste grosse Besserung eintritt! Die anderen Behandlungen kannst Du vergessen. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Fritz, Deutschland, Freiburg / Deutschland,  friedi@feinripptraeger.de
Eintrag 1336 vom 19.07.2019, 14:17 Uhr

Hallo,

ich bin 34 Jahre alt und habe mir durch exzessives Klettertraining einen sehr üblen Golferellenbogen eingehandelt. Ich kämpfe nun seit 7 Monaten damit. Am Anfang Pause gemacht, das hat nichts gebracht. Nun habe ich in den letzten 4 Monaten mit Dehnungen, Massagen und exzentrischen Übungen (Reverse wrist curls, Exzentrische Pronator-Übung) eine deutliche Verbesserung erreicht. Ich kann wieder leicht klettern, bin aber noch weit weg von ganz geheilt. Der Pronator teres (Muskel der den Arm proniert / dreht) ist noch immer verdickt und schmerzt bei Berührung mit Druck). Hat das schonmal jemand erlebt / gibt es Tipps was man dagegen tun kann? Wieso ist ein Muskel verdickt / geschwollen und was kann man dagegen tun?

Vielen Dank und beste Grüsse
Fritz

Kommentar:
22.07.19, 14.30h. Lieber Fritz. Investiere täglich 5-7 Minuten in die Dehnübung (für Golferarm) und mach jetzt unbedingt täglich das Stangehängen, das wird dich in 2-3 Wochen zu einem neuen Menschen machen. Es gibt immer wieder Symptome die länger brauchen bis zur Erholung. So ist z.B. der Druckschmerz an der Schmerzstelle oft von viele Monate später spürbar, wenn keine anderen Symptome mehr da sind.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bastian, Deutschland,  bastisausm@yahoo.de
Eintrag 1335 vom 04.07.2019, 18:49 Uhr

Hallo,
ich bin 33 Jahre alt und habe zum wiederholten Male Probleme mit dem re. Ellbogen. Zwei mal wurde das Problem mit Kortison "gelöst". Beim ersten mal für 1 Jahr, beim zweite für ca 6 Monate. Nun wollte ich ohne Kortison auskommen und ausheilen lassen. Klappt leider nicht wie gehofft. Hinzu kommen sportlichen Aktivitäten wie Handball (seit25 Jahre) und 2-3 mal die Wochen Kraftsport.
Mittlerweile habe ich jeden morgen starke Schmerzen, die im Laufe des Tages meist besser werden, jedoch nicht immer. An wenigen Tagen sind die Schmerzen nur gering. Ich habe 10 mal manuelle Therapie und 14 ACP Eigenblutbehandlugnen plus Traumel hinter mir, ohne Erfolg.
Das danach durchgeführte MRT zeigt ein Knochenödem am "Golferarmknochen "und eine leichte Reizung der Trizeps und "Golferarmsehne".

Dehnübungen habe ich teilweise gemacht, nicht wirklich konsequent aber immer mal wieder zwischendurch.

Das ganze geht jetzt über 3-4 Monate. Anfangs geringe Schmerzen mittlerweile stark.
Unterschiedliche Ärzte raten mir Pulsierende Magnetfeld Therapie (privat Leistung) oder Akupunktur. Ich bin von beidem noch nicht überzeugt und suche deshalb hier Hilfe.

Gruß Bastian

Kommentar:
05.07.19, 08.37h. Lieber Bastian. Da der Leidensdruck nun höher ist, musst Du nun konsequenter Dehnen und auch täglich das Stangehängen machen, dann hast Du schnell einen grossen Fortschritt der motivieren wird.
Ein MRT wird immer etwas finden aber ob das Gefundene überhaupt Symptome verursacht und ob es für die erwähnten Symptome verantwortlich ist oder alleinverantwortlich ist eine andere Geschichte. Ich würde die Diagnose erst mal vergessen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
nd jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Rothe, Deutschland,  rothe.martin2@gmail.com
Eintrag 1334 vom 26.06.2019, 10:46 Uhr

Hallo,
ich bin 32 Jahre alt und habe seit ca. einem reichlichen Monat akute Tennisarm-Probleme durch Überlastung des Arms am PC. Die Diagnose erfolgte durch meinen Orthopäden. Seit einer Weile ist der Schmerz hauptsächlich in die Armbeuge gezogen. Es brennt in der Armbeuge, hauptsächlich wenn der Arm eben gebeugt ist.
-> Ist das auch ein normales Tennisarm-Syndrom?

Ich bilde mir auch ein, dass die Armbeuge sich sichtbar verändert hat, wenn auch nur leicht. Wenn sich Narben durch Fehlheilung bilden, können diese dann sichtbar sein? Oder auch entzündetes Gewebe, was vlt. sichtbar wird? Direkt gerötet oder geschwollen ist nichts mehr, aber eben hervortretende, leicht rötliche "Linien" in der Armbeuge. Ich kann es leider nicht besser beschreiben.
->Haben Sie dazu evtl. eine Vermutung / Hinweis was das sein kann?

Vielen Dank und freundliche Grüße!

Kommentar:
22.05.19, 08.34h. Lieber Martin. Deine Symptome sind beide nicht sehr typische Tennisarm, aber das alleine muss nicht viel bedeuten.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Mach dann auch die Golferarm-Diagnose ev. spricht eine an.

So oder so würde ich mal 2-3 Wochen das Stangehängen praktizieren, das kann nicht schaden und wenn es bessert, dann weiter damit dranbleiben.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan Prinz, Ravensburg,  stefan.prinz1@gmx.de
Eintrag 1333 vom 25.06.2019, 15:56 Uhr

Hallo, bin 55 Jahre alt und passionierter Golfer.
Vor über 10 Jahren hatte ich bereits einen Tennisarm-damals zuviel gespritzt mit anschließenden Muskelfaser und Sehnenrissen. Nach längerer Zeit ging es dann wieder.
Seit Jahren nicht mehr dran gedacht-nachdem ich viel trainiert hatte ging die Sche.... wieder los! Habe mich nur einmal spritzen lassen,mehr nicht. Dann eine Woche Ruhe(wegen der Spritze) und Deltaran 400. Hoffte daß es wieder geht-und der Schmerz war auch weitgehend weg
-nach dem ersten Spielen nach 7 Tagen alledings wieder voll da.

Mein Doc sagt pausieren- ich höre natürlich gerne wenn Ihr sagt einfach weiterspielen-aber hinterher tut es einfach wieder sehr weh( Fingertest funktioniert sofort..:-)) )

Neben Dehnen mache ich auch selbst Flossing am Ellenbogen-habe das Gefühl daß dies guttut...

Habe mir die Masalomanschette gekauft in der Hoffnung,daß Golfen schmerzfrei geht-dem ist aber nicht so.

Weiter einfach in den Schmerz rein

Kommentar:
01.07.19, 15.43h. Lieber Stefan. Schmerzmittel bringen wenig, die Manschette bringt nichts, aber wenn Du Dich damit besser fühlst OK. Mehrfaches vorkommen ist normal. Mach keine Spritze mehr. Ja kannst weitergolfen, einfach immer vorher, zwidurch und danach gut Dehnen.

Beim Tennisarm/Golfarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Etienne Baptiste, Hannover,  etienne.baptiste@gmx.de
Eintrag 1332 vom 13.06.2019, 20:09 Uhr

Hallo,

Ich bin 29 Jahre und habe seit ca. 3 Wochen einen Tennisarm. Seit letzter Woche sind am selben Arm auch noch die Symptome eines Golferarms hinzugekommen.

Die hier beschriebenen Dehnübungen wende ich nun seit 3 Tagen an und der Arm fühlt sich nach dem Dehnen auch stets gut an. Wenn ich allerdings zum Kraftsport gehe, merke ich im Anschluss wieder eine Verschlimmerung.
Würden Sie daher empfehlen das Krafttraining gänzlich zu pausieren, oder gilt auch hier wie von Ihnen erwähnt „alles machen“ und begleitend weiter Dehnen?

Allerbeste Grüße und vielen Dank für die tolle Website,
Etienne.

Kommentar:
02.07.19, 09.14h. Lieber Etienne. Ja kannst weiter trainieren, aber bis eine anhaltende Besserung eintritt reduziere mal die Trainingsgewichte etwas und mach lieber mehr Durchgänge. Du hast Sehnen und Muskeln damit überbeansprucht.
Mach immer auch das Stangehängen im Studio hats ja genug davon. Dies therapiert beide Arme gleichzeitig und ebenfalls Tennisarm und Golferarm gleichzeitig!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Im Studio, einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja N, Stuttgart / Deutschland,  
Eintrag 1331 vom 11.06.2019, 20:22 Uhr

Hallo, ich bin 34 jahre alt und habe seit 2 monaten einen tennisarm. Ich spiele tennis schon seit ich klein bin und inzwischen auch deutlich reduzierter (2x pro woche).
Denke der tennisarm kommt eher vom kinderheben...
Seit 6 wochen mache ich die übungen - leider keine besserung.
Gibt es weitere tipps?
Danke und Grüße
Tanja

Kommentar:
02.07.19, 09.14h. Liebe Tanja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marc Petro, Baden Württemberg/ Deutschland,  
Eintrag 1330 vom 09.06.2019, 21:28 Uhr

Hallo,
ich bin 42 Jahre und habe seit ein paar Jahren richtig Probleme mit meinen Unterarmen. Rechts ist schlimmer wie links aber das Problem ist bei beiden das gleiche. War auch schon öfters bei Ärtzen. Die nehmen aber das ganze nicht so ernst.
Das Problem bei mir ist das es sich bei mir nicht um einen typischen Tennisarm oder Golferarm handelt denke ich.
Ich habe die Probleme nicht mit meinem Biceps brachii tendon sondern mit meinem brachioradialis Muskel. Der Schmerz zieht auch vom Unterarm bis an den Ansatz vom Bizeps.
Wenn ich Bizepcurls machen möchte zieht es sofort vom Unterarm in den Bizeps. Ich kann nicht mal mit minimaler Belastung trainieren. Der Schmerz kommt sehr schnell und bleibt danach auch meistens Tage. Auch wenn ich einfach etwas schwereres anheben muss besteht das Problem. Mich ärgert das extrem, ich bin sportlich und trainiere mehrmals die Woche, aber mein Bizeps kann ich einfach nicht belasten.
Meine Frage nun ist, bringt es was die gleichen Übungen zu machen wie bei einem normalen Tennisarm oder muss ich andere Dehnübungen anwenden um endlich mein Problem loszubekommen.
Liebe Grüße Marc

Kommentar:
02.07.19, 09.14h. Lieber Marc.
Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Lies mal Stangehängen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne auch mit der Dehnübung.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dankbarer Leser, Koblenz Deutschland,  
Eintrag 1329 vom 02.06.2019, 19:21 Uhr

Hallo mein Freund 🙂

erstmal vielen Dank für deine Webseite und die Geheimtipps. Kompliment ebenfalls, dass du diese Seite nicht mal kommerziell betreibst.

Ich bin 28 Jahre alt und habe keinen klassischen Tennisarm. Also keine Schmerzen. Mein Problem besteht darin, dass mein rechter Unterarm sobald ich am PC bin, sich direkt erschöpft anfühlt. Das Problem besteht schon bereits seit 1 Jahr. Nach dem ersten hängen lassen an der Klimmzugstange, war es sofort wie verschwunden!!!

Könnte mein Problem ebenfalls an einem verkürzten Muskel liegen? Ich arbeite fast täglich am Pc.

Liebe Grüße

Kommentar:
Hallo lieber Freund
Ja ich denke, da liegt bei Dir die Ursache vermutlich ähnlich.
Das Stangehängen als Super-Universal-Uebung dehnt jedoch viele Muskeln und Sehnen in den Schultern, Armen, Hand und Fingern und "befreit" auch Nerven und Blutbahnen die eingeengt sind.
D.h. bei Dir könnte es auch ein anderes Problem im Unterarm sein, welches durch Stangehängen therapiert wird.
So oder so super, dass Dir dieser Ansatz so schnell hilft, es ist immer gut von Aerzten und Therapeuten unabhängig eine Doit-yourself Lösung zu finden!
Weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Family!
Thomas

Cornelia Dackow, Bremen Deutschland,  cornelia.dackow@web.de
Eintrag 1328 vom 21.05.2019, 18:49 Uhr

55 Jahre
Habe seit 2 Monaten einen Tennisellenbogen, der im Laufe der Zeit schlimmer geworden ist. Da ich während des Golfspielens allerdings keine spezifischen Schmerzen verspüre, dürfte ich dann weiterspielen? Liebe Grüße und schon mal vielen Dank im voraus für die Antwort. Cornelia

Kommentar:
22.05.19, 08.34h. Liebe Cornelia. Du kannst weiter Golf spielen. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Alexander, Kaumberg Österreich,  stojanalexander@gmail.com
Eintrag 1327 vom 16.05.2019, 16:25 Uhr

Alexander 55Jahre
Melde mich nach 3 Wochen wieder einmal.
Aushängen und Dehnen hat bis jetzt nichts gebracht
Im Gegenteil, es wird immer schlechter.
Wahrscheinlich weil ich ein Ungläubiger bin !!!
Lg Alex

Kommentar:
17.05.19, 07.43h. Lieber Alexander. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Ansonsten unbedingt mit Stangehängen weitermachen.

Falls Du es schon länger hast, hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (ein paar Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roland H., Deutschland,  Mail.me.rh@mailbox.org
Eintrag 1326 vom 01.05.2019, 16:31 Uhr

Hallo,ich bin 55 Jahre alt und hab seit kurzem das Golferarm Problem links.Tennisarm Vorgeschichte gäbe es vor 15 Jahren mal.Nun,ich bin vor 2 Monaten am Knie operiert worden,und so nach 10 Tagen auf den Krücken ist mir die linke Hand eingeschlafen.Krücken weg gelegt,wieder genommen zum laufen....das Einschlfgefühl ging am Anfang weg,aber ab dem 15 Tage nicht mehr.Jetzt hab ich das Problem.Über die Zeit kam mein Tennisarm zurück.
War mehrmals beim Ortopäden,habe Spritze,Tabletten,Phototherapie und Physio bekommen.Wie es die Situation will,ist durch das einseitige belasten,jetzt auch re.der Tennisarm gekommen.Jedoch nicht so stark wie li.
MRT und Neurologie sind jetzt nächste Woche dran.
Ich mache eigentlich recht viel Sport,aber es ist mir nie in den Sinn gekommen was für die Unterarme/Ellenbogen zu tun.Das werde ich ändern.
Aber meine Frage.Nach dem MRT und Neurologie Termin stellte sich das Thema ob ich mich operieren lassen soll.Ellenbogen li.unten.Hab da im kleinen nu Ringfinger kein Gefühl drin.
Für eine Rat von Ihnen würde ich mich sehr freuen.
Grüße aus dem hHessischen Ried.

Kommentar:
02.05.19, 07.43h. Lieber Roland. Natürlich werden sie bei MRT was finden, aber ob das dann die Ursache Deines Problemes ist, ist ne andere Geschichte. Mach das Stangehängen, das sollte Dir schnell Besserung verschaffen, auch beim Gefühl!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja Grimm, Schweiz,  tanja.grimm56@gmail.com
Eintrag 1325 vom 29.04.2019, 09:42 Uhr

Hallo ich bin 26 Jahre alt und habe einen Tennisarm rechts plus einen leichten golferarm. Vor 1 Monat habe ich mein Karpaltunnel rechts operiert und habe jetzt unglaubliche schmerzen, vom kleinen Finger bis in die Schulter zieht es.
Leider fängt es bei mir mit dem linken arm jetzt schon an. Die Sehnenentzündung und ein Tennisarm machen sich schon bemerkbar.
Jetzt weiss ich nicht wie es besser werden kann. Den Dehnen geht mit der operierten Hand nicht.

Kommentar:
29.04.19, 07.43h. Liebe Tanja. Mach das vorsichtige Stangehängen, bis dann später ev. mal die normale Dehnung möglich ist mit der operierten Hand. Mit dem anderen Arm mach auch die Dehnung. Das Stangehängen wird auf beiden Seiten gleich die meisten Deiner Probleme therapieren.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

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Beginne mit vorsichtigem Hängen, vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung bzw. eben mit Hängen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Alexander Stojan, Kaumberg Österreich,  stojanalexander@gmail.com
Eintrag 1324 vom 26.04.2019, 23:26 Uhr

Hallo !
Ich bin 55 Jahre und begeisteter Tennisspieler.
Seit 11 Monaten leide ich unter einem Tennisarm.
Wenn der Tennisarm keine Entzündung ist, warum erkennt ein Arzt anhand einer MRT -Aufnahme dass es sich um einen Tennisarm handelt ? Er wird kaum die Verkrampfung diagnostiziert haben .
Ich habe soviel gedehnt , meine Arme sind schon so lang könnte zu den fantastischen vier gehen. Hat nichts gebracht.
Weiter Tennis spielen ist unmöglich bei den Schmerzen.
Lg

Kommentar:
29.04.19, 07.43h. Lieber Alexander. Irgendetwas sieht man im MRT immer, aber ev. nicht den Muskelkrampf, es ist auch nicht sicher, dass man damit "kleine" Entzündungen sieht.
Mach mal die Tennisarm-Diagnose unten. Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen ausführen um hoffentlich einen Schritt weiter zu kommen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

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Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rastislav Halko, München,  tusik1@zoznam.sk
Eintrag 1323 vom 25.04.2019, 09:25 Uhr

Guten Tag.
bin 40Jahre alt,Beruf Handwerker, habe bds Tennisarm
3 Jahre.Nach verschiedenen terapie keine Besserung.
Ich dehne weiter, leichte Übungen dazu.
Bin oft gereizt, weil bds ist eifach zu viel,und direckt nach aufstehen habe starke Schmerzen.
Im September ich habe spritze bekommen bis Januar war Ruhe,ich dachte alles ist vorbei.
Meine Orthopäde OP vorgeschlagen
und zweite Meinung von chirurge nein aufkeinenfall gesagt.
Keine Ahnung was soll ich machen ob die Hände gesund wird.
Trozdem positiv bleiben.
Danke LG Rasti

Kommentar:
29.04.19, 07.43h. Lieber Rasti. Ich denke mit Dehnen und zusätzlich Stangehängen wirst Du weiterkommen. Mach kein Kortisonspritze mehr, OP würde ich auch nicht empfehlen, siehe unten. Du hast gute Chancen, dass es bald bergauf geht !
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silvana Pereira, Calw / D,  silvanapereira@gmx.de
Eintrag 1322 vom 21.04.2019, 23:15 Uhr

Danke danke danke. ..
Hallo, ich bin 54 Jahre jung und leide seit 4 Wochen am Tennisarm (Überlastung wg Renovierungsarbeiten) Seit 3 Tagen dehne und hänge ich und bin sprachlos wie gut es meinem Arm geht. Leider habe ich mir gestern wg Zugluft ein steiffes Genick zugezogen un da ich auch Skoliose habe frage ich mich ob Hängen auch ratsam ist. Liebe Grüße

Kommentar:
23.04.19, 09.04h Liebe Silvana. Ich würde mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Die Skoliose dürfte vom Hängen sogar mitprofitieren. Ansonsten einfach mit Dehnen weitermachen und Du hast es bald vollständig im Griff.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Olivia Schützel-Estler, 40 Jahre,  olivela@web.de
Eintrag 1321 vom 13.04.2019, 06:24 Uhr

Guten Abend, seit 4 Monaten habe ich den verflixten Arm...zweimal Cortison gespritzt, Physio, Strom, Ultraschall alles hilft nicht mir hilft nur lasern aber nur hält das einen Tag an wo es gerade gemacht wird. Meinen Handgelenk hat es geholfen aber jetzt hängt es am Ellenbogen fest. Jetzt MRT da würde festgestellt das Flüssigkeit drin ist und das die Sehen Ansätze alles entzündet sind. Die Flüssigkeit passt überhaupt nicht zum Tennisarm sagt der Arzt. 50/50 Wenn ich es operieren lasse ist mir zu wenig. Habe jetzt eine Bandage und hoffe auf ein Wunder...

Kommentar:
13.04.19, 15.30h. Liebe Olivia. Ich traue der Diagnose nur bedingt. Falls Du doch hauptsächlich einen Tennisarm hast, wirst Du mit Dehnen und Hängen schnell erste Erfolge haben! Ein Versuch wert oder? Die Bandage wird leider nichts bringen, sie erinnert Dich nur konstant daran, dass Du krank bist. Das Schonen dadurch ist leider schädlich.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Berni Schwaiger, Bmwstefan@web.de,  Bmwstefan@web.de
Eintrag 1320 vom 12.04.2019, 21:30 Uhr

Bin 26 Jahre alt und habe den Tennisarm seit 2 Jahren. Bin Krank geschrieben und dehne jeden Tag seit 4 Wochen jedoch ist es nicht besser geworden.

Kommentar:
13.04.19, 15.30h. Lieber Berni. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten. Es gibt leider keine erfolgreiche Alternative zum Dehnen.

Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jens Daniel, Walsrode Deutschland,  jensalgebra@web.de
Eintrag 1319 vom 10.04.2019, 21:46 Uhr

Hi, ich habe nun zum 2. Mal nach ca. 5 Jahren wieder einen Tennisarm und habe mich zum Glück wieder an deine Seite erinnert ;)
Nun meine Frage :
Bis das Dehnen wieder zum vollständigen Abklingen des Schmerzes führt, ist es dann ok unter Ibo weiter Sport zu treiben? Es wird natürlich weiterhin fleißig gedehnt und ausgehängt...
Gruß Jens

Kommentar:
11.04.19, 08.52 Lieber Jens, Ja kannst Du machen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Flo Schmieder, Herne Deutschland,  F.schmieder25@gmail.com
Eintrag 1318 vom 09.04.2019, 17:07 Uhr

Hallo bin der Flo bin 30 Jahre alt... Habe seit 3 Jahren einen diagnostizieren golferarm nach schlag durch keilfoermig stahlkante direkt am Gelenk zwischen Verbindungen
Das ich einen golferarm habe mag ich gar nicht bezweifeln... Jede Behandlung schlaegt allerdings fehl und auch dehnen oder anderes bringt nicht wirklich Besserung!

Ist es möglich seine Knochen durch diesen stahlkeil auseinander zu schieben mit den dann beschriebenen golferarm Symptomen? War 6 Monate trotz hoellischer Schmerzen nicht beim Arzt! Sieht man eine "Verschiebung" der Knochen nach dieser Zeit auf einem mrt Bild? Meine aerzte nehmen mich nicht fuer voll und behandeln blind einfach diesen "golferarm" Orthopäde Chirurg neurologe Radiologen

Kommentar:
10.04.19, 08.06h. Lieber Flo. Ev. ist die Diagnose richtig, Golfarm. Golfarm ist ein Muskelkrampf der durch eine Dehnung behandelt wurde. Das mit den Knochen/Gelenk könnte sein da war und ist was aber das Resultat war dann der Muskelkrampf, tönt einleuchtend. Ev. ist bei den Knochen nichts mehr falsch?
So oder so Du solltest nun das Hängen an der Stange/Türreck ausführen, nach 2-3 Wochen wirst Du wissen ob und wie es nützt!
Mach auch die Dehnübung für "Golfarm" siehe Link unten.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Notizen von Golfarm-Kollegen
Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Meindorf, Bergisch Gladbach / Deutschland,  meindorf@netcologne.de
Eintrag 1317 vom 26.03.2019, 11:50 Uhr

Frage:
Kann ich zur Unterstützung auch Zughilfen an den Handgelenken benutzen?

Kommentar:
26.03.19, 13.54h Lieber Michael, ja kannst Du auch benutzen. Nicht sicher, dass es schneller hilft. So oder so, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, sonst kann es auch mal einen kleinen Rückfall geben. Lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Viel Grüsse von Thomas

Marco Bircher, Schweiz,  marco.bircher@hotmail.com
Eintrag 1316 vom 18.03.2019, 10:54 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt und habe seit 6 Wochen einen Tennisarm und dehne häufig. Es ist besser geworden habe aber noch schmerzen in der Sehnengegend (wie von Dir beschrieben). Jetzt weiss ich nicht ob ich wieder mal Tennisspielen sollte. Vorhand geht sicherlich aber die einhändige Rückhand ist das Problem. Vielen Dank für den Tipp.

Kommentar:
21.03.19, 08.06h. Lieber Marco. Ja Du kannst weiterspielen, soviel wie Deine Schmerztoleranz zulässt, es wird dadurch nicht schlimmer. Musst einfach vorher, zwischendurch und danach besonders gut dehnen um einer zusätzlichen Verkrampfung entgegen zu wirken.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan, Österreich,  
Eintrag 1315 vom 13.03.2019, 20:00 Uhr

Ich 26 Jahre, leider seit Sommer 2018 an einer Epicondylitis beidseitig also links und rechts. Zustande gekommen ist das ganze nehme ich an durch die massive Überanstrengung und die ungewohnten Bewegungen beim Haus bauen, da ich den Großteil in Eigenregie gemacht habe. Bisherige Therapien - 1x Cortison, Moxen und andere Formen der Traditionelle chinesische Medizin. Elektroimpulse, schröpfen, Massagen, tapen...
Zukünftige Therapie vom Arzt verordnet - Ergotherapie und Ultraschall... seit Samstag dehne ich täglich viele Male... schmerzen werden leider immer stärker, was tun? Muss leider nach wie vor auf der Baustelle arbeiten - allerdings nicht mehr so schwer und körperlich anstrengend... bitte um Hilfe!

Kommentar:
16.03.19, 14.15h. Lieber Stefan. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Kannst weiterarbeiten. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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