Tennisarm-Forum
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Thomas Pla#mper, ,  tompla#mp@gmx.net
Eintrag 1250 vom 21.04.2018, 14:54 Uhr

Hallo,

ich möchte mich hiermit ganz herzlich für deine Ratschläge auf deiner website tennisarm.eu bedanken! Dank deiner Seite ist mein monatelang schmerzender Arm jetzt wieder völlig gesund.
Da ich nicht viel von der Schulmedizin halte, bin ich seit 15 Jahren mein eigener Arzt. Dieses Mal lag ich aber falsch, da ich fest an eine Sehnenscheidenentzündung geglaubt und den Arm geschont hatte.
Schon dein kleiner Diagnosetip mit dem Finger heben machte mir klar, dass ich einen Tennisarm hatte.
Bereits am ersten Tag brachte die Dehnung Besserung und mit moderater Bewegung und weiterer Dehnung war ich in Kürze wieder fit.

Nochmals Vielen Dank und Grüße aus Tokyo!
Gott beschütze Dich!

Tom

Kommentar:
21.04.18, 15.29h. Lieber Tom. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Armin, Herten/ Deutschland,  arminfiegler@web.de
Eintrag 1249 vom 20.04.2018, 13:12 Uhr

Hallo!
Ich 54 Jahre alt und habe die Probleme mit dem Tennisarm seit ca. 1Jahr. Alle Symptome treffen auf mich zu.
Was ich bisher ohne längere Erfolge gemacht habe:
Reizstrom/ Stoßwelle/ Cortison Spritzen/ Ruhigstellung/ Physiotherapie/ Analgetika/ Epikondylitis Spange/.
Letztendlich bin ich vor einigen Monaten auf diese Internetseite gestoßen. Die Dehnübungen haben mir schon etwas geholfen. Bin aber immer noch nicht komplett beschwerdefrei.
Im Gegenteil seit ca 2 Monaten habe ich ein weiteres Symptom dass ich vorher so nicht hatte. Ich werde jede Nacht beim Drehen mit stärksten ziehenden Schmerzen im Ellbogen wach. Scheint in dem Moment als sei der Ellbogen auch steif. Ich muss dann ein wenig den Arm bewegen damit der Schmerz nachlässt.
Jetzt noch um einen vernünftigen Schlaf gebracht zu werden ist für mich eine Katastrophe. Steht dieser nächtliche Schmerz/ Steifigkeit auch in Verbindung mit dem Tennisarm? Orthopäde hatte diesbezüglich auch keine Antworten!
Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen...
Liebe Grüße Armin

Peter, Deutschland,  Vhaubrichs@web.de
Eintrag 1248 vom 17.04.2018, 11:19 Uhr

Hallo bin 37 männlich und habe seid 4 Wochen im Ellenbogen schmerzen die sich beim anheben und drehen des armes bemerkbar machen. Es ist teilweise ein stechender Schmerz und der Unterarm fühlt sich verhärtet an wenn man das so beschreiben kann. Ein weiteres Problem was ich bemerkt habe ist das ich meinen linken Bizeps auch nicht mehr richtig anspannen kann hängt das damit zusammen? Ich habe laut meinem Arzt das Krafttraining übertrieben und nicht frühzeitig aufgehört. Ich trainiere jetzt schon 4 Wochen nicht mehr leider. Dehnübungen mache ich täglich aber keine Besserung. Ist das denn normal das ich den Bizeps nicht richtig anspannen kann? Am Donnerstag habe ich Termin beim Orthopäden

Durch die dehnübungen wird mein Muskel nur noch mehr verhärtet hab ich den Eindruck.

Kommentar:
19.04.18, 08.03h. Lieber Peter. Der Bizeps hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Ellebogenproblem, ausser, dass vermutlich beides vom Uebertreiben beim Krafttraining herrührt. Du solltest die Dehnübung weitermachen (mach die Diagnose unten) und jetzt unbedingt mit dem Stangehängen anfangen und 5-7 Minuten pro Tag investieren. Dies könnte auch auf den Bizeps positive Auswirkungen haben. Später kannst Du dann wieder mit Kraft reduziert anfangen, weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge machen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Tennisarm/Golfarm ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja Müller, Altenstadt,  ta.set@web.de
Eintrag 1247 vom 17.04.2018, 09:38 Uhr

Hallo, ich hatte zwei Jahre einen Tennisarm in 2007. Ich weis, bin ein bisschen spät, aber wie es so ist, wenn etwas weg ist, schreibt man nix mehr. Ich habe eine Manschette getragen und am Anfang Cortisonspritzen bekommen. Diese haben natürlich nur ein paar Wochen angehalten und das Gewebe geschädigt. Der Chirurg war sich sicher, Tennisarm immer OP.
Ich habe dann angefangen die Dehnübungen zu machen, sehr oft am Tag, aber nicht übertrieben. Es hat seine Zeit gedauert, aber es wurde immer besser. Ich bin seit 2009 Schmerzfrei. Ich merke denn Arm nur ab und an, wenn ich ausgestreckt schwere Tüten trage, ansonsten überhaupt nicht. Mir haben die Dehnübungen definitiv geholfen und ich hatte bis dato keine OP.

Kommentar:
17.04.18, 11.08h. Liebe Tanja. Besser spät als nie! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Denise, NRW Deutschland,  nisii1986.dc@gmail.com
Eintrag 1246 vom 15.04.2018, 12:31 Uhr

ich wollte mich herzlich bedanken, ich 31 leide seit über einem halben Jahr an einem Maus/Tennisarm, als ich mich nun endlich durchringen konnte, zum Arzt zu gehen, bekam ich eine Bandage und jede Menge Schmerztabletten und nichts half, sobald die Schmerztabletten ihre Wirkung verloren hatten, tat es wieder extrem weh. Nun hab ich gestern Ihre Dehnübungen entdeckt und bin begeistert. Nach nur einem Tag sind die Schmerzen fast vollkommen weg, wie ein Wunder. Es fühlt sich an als hätte ich ne Schmerztablette genommen, obwohl ich mich nur an Ihre Übungen gehalten hab. Ich bin begeistert.

Kommentar:
16.04.18, 08.30h. Liebe Denise. Vielen Dank für das positive Feedback. Höre ich immer wieder so. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

harald wolf, frohnleiten österreich,  harald.wolf@frohnleiten.at
Eintrag 1245 vom 14.04.2018, 10:07 Uhr

hallo thomas, bin 62 jahre. da du mir mit dem golfarm (linke hand) so sehr geholfen hast,möchte ich dich nocmals um deinen rat bitten. habe seit ein paar tagen mit meinem rechten arm probleme. ich kann den arm nicht gerade ausstrecken und auch nicht ganz abwinkeln. habe dann ein starkes ziehen am muskel im inneren des unterarms. dadurch kann ich mich auch nicht aushängen oder die dehnübungen gegen den golfarm machen. schmerzen tut der muskel, an dem die sehne verläuft die den golfarm verursacht.
danke im voraus für deinen rat, liebe grüße aus der steiermark, harald

Kommentar:
17.04.18, 10.57h. Lieber Harald. Ungewöhnliche Symptome für den Innenmuskel, ev. ist er gezerrt oder angerissen. Vielleicht ist es nur akut und wird mit einigen Tagen schonen behoben. Wie lange hast Du das schon und gab es keinen Anlass oder Unfall etc., kam es langsam und wurde immer schlimmer? Ich denke irgendwann mal musst Du das mit vorsichtigem reduzierten Stangehängen behandeln, da es scheint, dass der Muskel verkürzt ist bzw. stark verkrampft. Zeig es am besten einmal einem Osteopathen, der betrachtet Dich ganzheitlich!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Ralf Perkins, Dorsten,  r.perkins@web.de
Eintrag 1244 vom 05.04.2018, 09:04 Uhr

Hallo,

Ich bin 51, habe hauptsächlich eine Computerarbeitspaltz und erkläre mir daher auch meine vor 3 Monaten diagnostizierten Tennisellbogen-Beschwerden.
Nachdem ich jetzt zunächst vom Arzt über die Krankengymnastik und durch diese Seite an Dehnübungen herangeführt wurde, nach 6 Wochen aber noch keine Besserung festgestellen konnte,
sah der Orthopäde jetzt schon keine Alternative mehr als nun schon zu diagnostizieren das mein Fall chronisch wäre und er mir nun die Stosswellentherapie anbietet. Na gut, das fällt für mich erstmal noch flach, da ich der Sache nicht traue und es lieber auf herkömmliche Art probieren möchte.

Ich habe wirklich sehr, sagen wir gefühlvoll gedehnt,.... regelmäßig, nicht zu stark,... und trotzdem schmerzte es eigentlich immer ....
Wiegesagt, es brachte mir bis jetzt keine Erleichterung - weder kurzfristig noch kann ich die Bewegungen bei denen die typischen Schmerzen auftreten jetzt besser ausführen. Es kommt immer wieder dieser ziehende, oft auch reißende Schmerz beim Heben der leichtesten Sachen. So das ich diese Belastungen jetzt möglichst nur noch vermeide. Zwar immer kurz anteste, aber dann wieder feststellen muss - nein, keine Besserung.

Ich habe jetzt versucht mich noch mehr in das Thema einzulesen und komme zu folgender Laienhaften Frage:
Wenn bei den Sehnen in meinem entzündeten Muskelansatz (schon) diese kleinen Mikrorisse vorhanden sind, denn nur so kann ich mir den reißenden Schmerz der bei BElastung auftritt erklären, - wenn diese Ansätze von Rissen wiegesagt vorhanden sind - kann es dann noch sinnvoll sein hier zu dehnen? Denn zum "Heilen" / Zusammenwachsen / Verwachsen werden diese Fehlstellen doch sicher so nicht kommen, wenn an selbigen immer wieder gezogen / gedehnt wird?

Ich bin jedenfalls etwas verunsichert ... Ich habe nichts gegen das tägliche Dehnen, nur - wie sinnvoll ist dies wenn schon diese Art von Verletzung da ist?

PS: Lese dies selten und ist daher warscheinlich auch kein großer Faktor, aber wie sind die Erfahrungen mit Rotlicht zur Mobilisierung, evtl Anregung/Heilung der Muskulatur/Sehnen?
Es handelt(e) sich ja hier nicht um eine akute Entzündung - hier würde ja eher Kühlung angebracht sein ...
Gibt es hier Erfahrungen oder Empfehlungen?
Hatte vor jetz mal 10 Min täglich zu bestrahlen.

Vielen Dank für evtl. Antworten und
Alles Gute!

Kommentar:
07.04.18, 16.31h. Lieber Ralf. Die Schmerzen entstehen nicht durch "Risse" etc. sondern weil der Dauerkraft mit der leichten Sehenverkürzung stetig am Muskelansatz (wo der Druckschmerz ist) zieht. Hier hilft nur diese Ursache mit einer Dehnung zu beheben. Rotlicht schadet nicht wenns nicht zu heiss wird, wird aber auch nicht viel nützen, weil die Ursache wie gesagt mechanischer Natur ist. Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen zusätzlich zu den Dehnungen machen damit Du schnell einen Fortschritt erhälst.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald, Österreich,  haraldkroeger3@gmail.com
Eintrag 1243 vom 21.03.2018, 21:38 Uhr

Hallo,
bin 35 Jahre und die ersten Symptome sind vor 3 Monaten aufgetreten, habe diese aber (leider) ignoriert und im Fitnessstudio weiter trainiert.
Nun habe ich einen diagnostizierten Tennisellbogen und seit kurzem auch Schmerzen auf der Innenseite des Ellbogens (Golferellbogen).
Meine Orthopädien hat mir ähnliches gesagt, was ich hier gelesen habe = nicht ruhig stellen, dehnen, Massageball benutzen, Trizeps stärken.

Mache dies nun seit ca. 1 Woche intensiv und muss leider sagen, dass die Beschwerden zugenommen haben. Bin ich zu übereifrig oder muss ich einfach mehr Geduld haben nach dem Motto "am Anfang muss es schlimmer werden bevor es besser wird"?

Kommentar:
22.03.18, 09.18h. Lieber Harald. Du musst jetzt mit der Dehnübung (Golf und Tennis) anfangen und vor allem auch das Stangehängen machen, da dies gleichzeitig beides therapiert. Dann im Fitness weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge und gut Dehnen vorher, zwischendurch, danach, dort hat es auch genügend Hängestangen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian, Stuttgart/Deutschland,  
Eintrag 1242 vom 14.03.2018, 22:29 Uhr

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und seit über 20 Jahren aktiver Kletterer. Vor 2 Jahren fingen meine Beschwerden mit dem Golferarm an. Anfangs waren es nur leichte Schmerzen, die aber mit der Zeit zunahmen. Durch eine weitere Kletterverletzung musste ich 3 Monate zwangspausieren. Danach war der Golferarm komplett verschwunden. Als ich jedoch wieder mit dem Training anfing, kahm er schlagartig und deutlich schlimmer zurück als vorher. An klettern war nicht mehr zu denken, da selbst altägliche Sachen wie das Gesichtwaschen oder Haarewaschen nur noch unter starken Schmerzen möglich waren.

Ich habe verschiedenste Therapien ausprobiert. Hier mal eine Auflistung:
Dehnübungen wie beschrieben auf dieser Seite
Kräfigungsübungen der Gegenspieler (Streckermuskulatur)
Physiotherapie (manuelle Therapie)

Alle diese Übungen habe ich über mehrere Wochen/Monate diszipliniert durchgeführt, sie brachten aber keine oder nur eine geringe Verbesserung.
Anschließend ließ ich auch eine ACP-Therapie machen. Dies verbesserte zwar die Beschwerden leicht aber der Golferarm war immer noch da und das Training nur sehr eingeschränkt möglich.

Im Internet bin ich dann auf die Triggerpunktakupunktur gestoßen. Daraufhin habe ich mir bei einer Ärtzin, die darauf spezialisiert ist, einen Termin geholt.
Die Untersuchung war sehr gründlich und Sie fand schnell herraus das meine Beschwerden aus starken Verspannungen der Schulter und des Trizpes resultieren. Nach nur 2 Behandlungen innerhalb einer Woche waren die Schmerzen schon fast weg. Nach 4 weiteren Behandlungen inklusive Triggerpunktmassage der Schulter und des Trizeps mithilfe eines harten kleinen Gummiballs zu Hause waren sie komplett verschwunden.
Wahnsinn!!! 2 Jahre Beschwerden und starke Schmerzen innerhalb von 3 Wochen einfach verschwunden.

Fazit: Der Golferarm ist definitiv keine Entzündung im eigentliche Sinn sondern eher eine Reizung, ansonsten wäre ein Abklingen der Beschwerden in so kurzer Zeit nicht möglich! Eine OP ist somit auch keine Alternative, da es keinen Sinn ergibt eine funktionelle Störung operativ anzugehen.
Bei Beschwerden wie Golfer,- oder Tennisarm ist das Wichtigste, die Ursache/-en herrauszufinden. Diese können nämlich sehr unterschiedlich sein. Wem die Dehnübungen des Unterarms nach ein paar Wochen nicht weiterhelfen sollte sich dringend auch auf Verspannungen ander Muskelguppen wie Nacken, Schulter etc. untersuchen lassen.

Viele Grüße Christian

Kommentar:
21.03.18, 11.18h. Lieber Christian. Ja Triggern kann auch eingesetzt werden um Muskelkrämpfe zu lösen. Gut gelaufen für Dich, auch das Stangehängen würde ich immer mal wieder machen wnn ich Dich wäre, um vorzubeugen, viele Grüsse und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie, Thomas

Marcus, Wien/Österreich,  macz@gmx.net
Eintrag 1241 vom 08.03.2018, 17:14 Uhr

Hallo zusammen,
ich werde nächste Woche 40, ich betreibe seit einige Jahren Kraftsport, durch meinen Übermut habe ich mir vor 3 Jahren beim Aufbau eines Trainingsgerät den Ellenbogen lädiert seit dem Vorfall hatte ich ein dubioses Krachen im Unterarm wenn ich eine Faust machte und den Unterarm beugte.
Bei normalen bewegen war nichts zu hören, keiner der Ärzte hatte eine Idee was bzw. woher das Krachen kamm, sicher ist nur vom Gelenk definitv nicht. Da aber auch mein kleiner Finger taub wurde und kribbelte, entschloß sich dann mal ein Arzt eine Athroskopie zu machen.
Soweit so gut, die Beschwerden waren dann soweit weg (das Krachen hab ich immer noch). Naja ich fing dann nach der Reha wieder an mit dem Krafttraining, ging eigentlich alles sehr gut, bis vor 4 Wochen.

Da fing es dann an, wenn ich mit hängender Hand fest eine Faust macht und den Unteram beugte begann es an der Außenseite des Ellenbogen an zu brennen und stechen.
Habe dann zwei Wochen Entzündungshemmer genommen kein Sport, besser wurde es minimal.
Deswegen heute einen Orthopäden (Spezialgebiet Ellenbogen) aufgesucht, Diagnose Epicondylitis Humeroradialis,
Der Arzt hat mir zu einer ACP Therapie geraten, soll 6 Wochen lang einmal wöchentlich gemacht werden, Kostenpunkt 200 pro Sitzung.
Eine hatte ich heute schon, schmerzt nicht schlecht die Prozedur.

Habe nun diese Seite entdeckt und wollte mal fragen, was hier von der ACP Therapie gehalten wird bzw. ob es Erfahrungen damit gibt, der Arzt meint 90% Erfolgschance. Ums Geld gehts mir nicht wenns hilft, ... Freu mich über Antwort!
Danke schon mal! VG Marcus

Kommentar:
21.03.18, 11.18h. Lieber Marcus. Vermutlich haben die Geräusche im Ellenbogen keinen direkten Zusammenhang mit dem Tennisarm (TA). Bei Geräuschen hätte ich eher auf einen Knorpelschaden getippt, scheints aber nicht zu sein. Nun zum TA.
Die ACP wird dem TA leider nichts bringen, sorry, der ist rein mechanisch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Cora Kirsch, Deutschland,  cora.kirsch@gmx.de
Eintrag 1240 vom 08.03.2018, 11:39 Uhr

Hallo zusammen :-)

Ich bin jetzt 39 - und mit 38 hatte ich eine kurze, aber heftige Begegnung mit dem Tennisarm. Merkwürdigerweise trat das Problem links auf, obwohl ich Rechtshänderin bin und täglich viele Stunden am Rechner sitze.
Angefangen hat es schleichend, der Unterarm wirkte "beleidigt", die Muskeln irgendwie unbehaglich, aber schlimm war es nicht. Nachdem das wochenlang so geblieben war, ging's plötzlich richtig los. Ich hatte vorher keine Ahnung, wie weh sowas tut! Ich konnte nicht mal eine Kaffeetasse hochheben, ohne vor Schmerz mit den Zähnen zu knirschen. Bzw., manchmal ging es auch gar nicht. Der Arm war völlig nutzlos geworden, selbst Tippen war eine Tortur. Ich erinnere mich daran, dass ich bisweilen nachts von den Schmerzen aufgewacht bin. Und natürlich habe ich im Internet nach Antworten auf meine Fragen gesucht.

Diese Seite hier habe ich sehr schnell gefunden - bevor ich zu irgendeinem Arzt hätte gehen können. Ich hab's drauf ankommen lassen und die Übungen gemacht, vor allem die Dehnübungen, das mit der Stange ließ sich hier im Umfeld nicht so gut realisieren. (Wenn ich mal irgendwo war, wo es eine geeignete Stange gab, habe ich mich auch drangehängt. Tat auch gut weh 'g') Zwischendurch wollte ich mehrfach aufgeben, weil ich a) am Anfang übertrieben und es dadurch prompt schlimmer gemacht habe, und weil ich b) innerhalb der ersten beiden Wochen keinen Durchbruch erreicht habe.

Die "Heilung" ist dann aber fast so plötzlich gekommen wie das Problem. Es wurde von einem auf den anderen Tag schlagartig besser. Ich habe dann noch ein paar Wochen die Übungen gemacht. Und jetzt denke ich eigentlich nie mehr an den Tennisarm. (Wenn er mir doch wieder einfällt, mache ich vorsichtshalber gleich ein paarmal die Dehnübung.)

Ich habe mir damals vorgenommen, auf jeden Fall einen Erlebnisbericht zu hinterlassen, falls ich das Problem in den Griff bekomme. Denn ich muss auch gestehen, dass ich auf dem Höhepunkt der Verzweiflung diese ganze Seite mitsamt ihren Geschichten für Schmu gehalten habe. (Nach dem Motto: "Wenn es SO einfach wäre, einen Tennisarm zu kurieren, würden sich nicht Tausende operieren lassen!") Jetzt muss ich Abbitte leisten:

Sehr herzlichen Dank für diese Hilfe zur Selbsthilfe. Ich wünschte, alle Betroffenen würden diese Seite finden.

Mit den besten Grüßen aus dem Rheinland
Cora

Kommentar:
21.03.18, 11.33h. Liebe Cora. Ja das ist noch bei vielen Themen so im Leben, es gibt meist eine einfache, sichere, oft auch schnelle Lösung, aber wer ist daran interessiert diese zu verbreiten, sie Dir mitzuteilen, höchstens Deine Mutter und Gott. Ohne Geld läuft sonst nichts.

Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Marc Haller, Bern / Schweiz,  marc.haller@gmx.ch
Eintrag 1239 vom 07.03.2018, 10:49 Uhr

Ich bin 55 Jahre alt und hatte mir im August 2017 einen Tennisarm eingehandelt und hier im Forum auch darüber berichtet. Zum Glück war ich schon nach zwei Tagen auf diese Internetseite gestossen und begann dann auch gleich mit den Dehnübungen und dem Hängen am Reck. Ich will nun darüber berichten, wie es mir ergangen ist:

Logischerweise konnte ich mit meinem Tennisarm nicht mehr Tennis spielen. Ich nahm mir eine Pause von zwei Wochen vor und habe die Dehnübungen wie sie auf dieser Internetseite beschrieben sind konsequent durchgeführt und bin auch regelmässig am Reck gehangen. Pro Tag habe ich beide Dehnübungen 6 bis 8 mal gemacht. Dies jeweils 45 bis 60 Sekunden lang. Zuhause bin ich am Morgen einmal für eine Minute ans Reck und am Abend noch zweimal eine Minute lang.

Am Morgen des 4. Tages hatte ich zum ersten mal das Gefühl, dass sich eine leichte Verbesserung eingestellt hat. Es wurde dann auch jeden Tag etwas besser, aber einen Tennisschläger nahm ich natürlich noch nicht in die Hand. Es stand dann bald ein Clubturniermatch an, wobei ich die Turnierleitung gebeten hatte, den Spieltermin so spät wie möglich anzusetzen. Der Termin wurde fixiert, aber mit diesem Spieldatum konnte ich meine zwei Wochen Pause nicht umsetzen, denn das Spiel fand einenhalb Wochen nach meiner ersten Dehnübung statt.

Ich hatte natürlich Angst, dass durch den Match die eingetretenen Verbesserungen gleich wieder zunichte gemacht würden und ich wieder an den Anfang zurück geworfen werden könnte. Ich spielte aber trotz dieser Angst und klar spürte ich meinen Tennisarm wieder. Der Schmerzpegel war aber nicht hoch genug, dass ich dadurch beeinträchtigt gewesen wäre. Den Match verlor ich dann trotzdem, ganz einfach weil der Gegner zu stark war. Natürlich machte ich während den Spielpausen die Dehnübungen, um den Schaden in Grenzen zu halten.

Nach dem Match fühlte sich der Arm nicht wirklich gut an und ich hatte Angst, dass meine Befürchtung sich bewahrheitet hat und ich mit der Behandlung des Tennisarms wieder von vorne beginnen muss. Dem war aber nicht so, denn schon am nächsten Tag fühlte sich der Arm schon wieder viel besser an, fast schon so gut wie vor dem Match. Ich machte weiter die Übungen und spielte eine Woche später einen nächsten Match.

Auch bei diesem Match fand keine Beeinträchtigung durch einen zu hohen Schmerzpegel statt. Nach diesem Match spielte ich nun wieder regelmässig wettkampfmässig Lizenzspiele, wobei ich die Übungen natürlich weiter praktizierte. Über die nächsten Wochen liess die Disziplin für die Übungen langsam aber stetig nach. Dies ganz einfach deshalb, weil ich den Arm auch im Alltag immer wie weniger spürte. Somit erinnerte micht nichts mehr daran, die Übungen zu machen. Mein Tennisarm war weg und ist seither auch nicht mehr gekommen. Manchmal, wenn ich daran denke, mache ich präventiv die eine oder andere Dehnübung.

Fazit: Wer die Übungsanleitungen auf dieser Web-Seite konsequent in die Praxis umsetzt, hat sehr gute Chancen, seinen Tennisarm schnell wieder los zu werden. In diesem Sinne danke ich dem Betreiber dieser Web-Seite ganz herzlich für sein Engagement!

Kommentar:
21.03.18, 11.33h. Lieber Marc. Super gelaufen bei Dir. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen (falls sich mal ein Symptom meldet) und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Philip Guillaume, Zürich / Schweiz,  bluevortex_5@hotmail.com
Eintrag 1238 vom 21.02.2018, 17:04 Uhr

Guten Tag

Ich, 38, schlage mich seit gut 3 Monaten mit einer (gem. Ärzten) Sehnenscheidenentzündung an beiden Handgelenken herum. Die Schmerzen sind vor allem in den Handgelenken, aber auch in den Muskeln im Unterarm wie hier auf der Seite beschrieben.

Auf Physio und Ergotherapie etc. reagiere ich jeweils negativ, bzw. die Beschwerden werden schlimmer. Vor allem durch Massieren. Das selbe ist beim Dehnen. Muss ich einfach abwarten? Ich habe es über mehrere Tage versucht, aber es wird immer schlimmer.

Wann ist die akute Phase vorbei? Wie lange soll ich eine Verschlimmerung in Kauf nehmen, bis es mal besser wird?

Vielen Dank für ein Feedback.
Gruss
Philip

Kommentar:
23.02.18, 09.26h. Lieber Philip. Akute Phase mit Schonen und Ruhigstellen sollte nicht länger als 2-3 Wochen dauern im Normalfall.
Ich empfehle Dir wie unten beschrieben mit reduziertem Stangehängen anzufangen und falls die Tennisarm-Diagnose anspricht dann auch mit der Dehnungsübung, aber vorsichtig, weil damit die Handgelenke belastet werden!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karsten, Köln, Deutschland,  
Eintrag 1237 vom 16.02.2018, 07:35 Uhr

Hallo, ich bin 32 und vor ca. 2 Wochen nach einem Fahrradunfall auf die Hand gefallen. Das heilt eigentlich auch ganz gut ab, aber seit ca. einer Woche (also erst mehrere Tage nach dem Unfall) verspüre ich in dem Arm Symptome eines Tennisarm. Kann man sich sowas auch durch einen Sturz zuziehen? Evtl. durch eine Schonhaltung nach dem Unfall? Mein Orthopäde ist da z.Z. noch etwas ratlos und scheint nicht so ganz zu wissen, wo die Symptome her kommen.

Klar ist das alles schwierig zu unterscheiden jetzt, und die hier beschriebenen Dehnübungen kann ich eigentlich auch nicht machen z.Z., da mein Handgelenk noch nicht wieder so beweglich ist, aber mich würde einfach interessieren, ob da generell ein Zusammenhang bestehen könnte.

Vielen Dank, besten Grüße aus Köln
Karsten.

Kommentar:
16.02.18, 08.16h. Lieber Karsten. Ja das kann vorkommen. Entweder ist es nur akut, dann ist es später auch schnell wieder weg mit Dehnen/Hängen, oder es war latent aufgebaut vorhanden und das Schonen war der Auslöser, da schonen generell verkrampft/verkürzt. Wenn die akute Abheilphase durch ist, beginne mit Dehnen. Ich denke, das Türreckhängen kannst Du früher beginnen, da es handgelenkschonender ist. Am Anfang stark reduziert mit unten aufstehen ausführen und nur langsam steigern wenns keine Probleme im Handgelenk gibt.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Verona lipinski, Essenbach Bayern,  Vroni-stangl@t-online.de
Eintrag 1236 vom 12.02.2018, 12:38 Uhr

Hallo ich bin 36 Jahre alt und mein Tennis Ellbogen begleitet mich schon 1 Jahr -
Ich muss recht geben - das dehnen macht es besser aber ich widerspreche dass es keine Entzündung ist - mag anfänglich sein aber ich bin solang über die Schmerzgrenze drüber dass mein Ellbogen rot und geschwollen war als es dann richtig schlimm wurde und ich mich nicht mal mehr anziehen konnte
Ja ich dehne Und ich würde gerne wissen wie lang das dauert bis es weg ist - schonen tu ich seit 6 Wochen mfg lipinski

Kommentar:
14.02.18, 08.56h. Liebe Verona. Du solltest Dehnen intensivieren und nun auch mit dem Türreckhängen anfangen wenn Du die Verbesserungen beschleunigen möchtest. Schonen und Ruhigstellen bringt leider nichts, eher im Gegenteil. Deshalb, tut es oft nachts und am Morgen am meisten weh, weil sich der Krampf nachts ruhiggestellt verstärkt!

Bei einer klassischen "reinen" Entzündung müsste man nur schonen und jeder Arzt würde die mit Entzündungshemmern etc. schnell wegbekommen, beides ist aber beim TA nicht der Fall.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Werner, Österreich,  
Eintrag 1235 vom 12.02.2018, 09:30 Uhr

Ich bin 42 Jahre und spiele regelmäßig (2-3 Woche) Tennis. Ich habe schon seit glaube ich zwei Jahren oder länger einen Tennisarm. Ich habe damit gelernt die meiste Zeit damit umzugehen. Dehnen, kühlen, Ruhe, Schlägerwechsel, weichere Seiten, langsames Spiel.
Vor allem bei längeren Spielpausen von ca. 2 Wochen wird der Schmerz dann aber größer und ich bin wieder über Wochen stark beinträchtigt. Sehr frustierend, wirft mich dann immer zurück.
Bin schon öfters über ihre Seite gestolpert und nun bin ich so weit das ich das ernsthaft mal einige Wochen durchziehen möchte und habe mir auch das Türreck besorgt.
Seit 2 Wochen mache ich die Dehnungsübungen tlw. beide Varianten. Besserung empfinde ich noch keine. Ist mir aber bewusst das bei meinem langen und chronischen Verlauf dies wohl noch lange dauern wird. Meine Fragen nun.
Ich empfinde jetzt keine wirklichen Zug auf den betroffenen Stellen. Etwas mehr bei der Übung 2. Begrenzend ist irgendwann das Handgelenk aber einen Zug auf die Muskulatur bekomme ich eigentlich nicht oder nur ganz leicht zusammen. Auf der gesunden, linken Hand spüre ich sofort die Dehnung. Nun gibt es Quellen im Internet die ähnliches Beschreiben und dann eine Faszienmassage mittels Ball oder Blackroll vorschlagen um die Muskeln und Faszien in diesem Bereich zu lockern. Ich stehe dem skeptisch gegenüber da hierbei der Schmerz dann so groß wird das ich nicht spielen kann - was denken Sie?
Das Hängen ist echt fordernd, ich dachte ich bin sportlich aber 30 Sekunden sind eine Überwindung. Ich denke es wird mit der Zeit besser werden da man sicher Kraft aufbaut. Vielleicht habe da ja auch große Defizite. Aber das ich da nach zwei Wochen mehrmals täglich eine Minute hängen könnte schaffe ich muskulär nicht obwohl ich recht sportlich und muskulär bin (wiege 80 kg).

Kommentar:
14.02.18, 08.56h. Lieber Werner. Kannst beim Hängen ruhig unten aufstehen und Gewicht abfangen, ist nicht nötig mit vollem Körpergewicht zu hängen, die Hälfte reicht auch! Lieber häufiger. Es kommt oft vor, dass man das Ziehen nicht so spürt oder auch die Symptome nicht sehr eindeutig sind, bzw. die Diagnose nicht stark anspricht. Wenn Du im Ellenbogen am entsprechenden Punkt mit dem Finger reindrückst und es schmerzt, ist alles klar.
Schonen bringt nichts, deshalb hast Du nach Pausen auch mehr Mühe. Von den Faszien etc. verspreche ich mir wenig, auch wenn es vermutlich nicht schadet.
Wenn Du mal konsequent ins Dehnen und Hängen investierst, wirst Du bald erste grosse Erfolge damit haben.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Beim Tennis einfach vorher, zwischendurch und danach besonders gut dehnen.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Heike Brockfeld, Stolzenhain / deutsch,  heike-brockfeld@gmx.de
Eintrag 1234 vom 12.02.2018, 08:54 Uhr

Ich bin 53 Jahre habe schon lange einen Tennisarm diagnostiziert bekommen,seid August 2017 bin ich nun schon krank geschrieben immer noch Diagnose Tennisarm. Hatte viel KG am Anfang konnte man kaum was mit dem Arm machen außer Ultraschall, Strom, Tape und später hatte ich dann KG. Habe aber schon lange bemerkt das ich einige Übungen nicht machen kann weil es mir vor kam als ob ein Nagel drin steckt deshalb hatte ich meinen Arzt gebeten doch mal MRT machen zu lassen worauf er meinte das man dabei nur die Entzündung sehen würde. Tja wie vermutet die Entzündung war zu sehen richtig, aber man entdeckte auch einen Plica humeroradial von 7mm der nun doch raus muss. Ich bin komplett enttäuscht das man nicht schon viel früher mal richtig nachgeschaut hat ob es sich wirklich nur um Tennisarm handelt nach 6 Monaten werde ich nun im März operiert und Fall danach wieder eine gewisse Zeit aus. Mir gibt auch kein Arzt eine vernünftige Erklärung wodurch sich dieser Plica gebildet hat und wenn ich alles mal zurück verfolge war dieses piksen im Arm schon lange da.Das schlimme daran ist das dieser Arzt mit mir unbedingt eine Stoßwellentherapie machen wollte aber dank dieser Seite ich es immer verneint habe.
Würde mich freuen wenn mir jemand erklärt woher dieser Plica kam.
Danke schon mal

Kommentar:
14.02.18, 08.56h. Liebe Heike. Es ist nicht sicher, ob diese PH wirklich für den Schmerz oder überhaupt für irgendwelche Symtpome oder Probleme verantwortlich ist. Ich hoffe es für Dich. Wie er sich bildet weiss ich nicht, ob er raus muss ist fraglich, ich bin kein Arzt. Eine Zweitmeinung wäre unbedingt angebracht. Es ist (ausser Gott) wirklich nur einer an Deiner Gesundheit interessiert, das bist DU! Mit eine MRT etc. findet man immer was wenn man schnippseln möchte, jetzt nehmen wir mal das raus und dann sehen wir weiter. Hoffen wir, es wird da nichts verschlimmbessert, viel Glück, mein Vertrauen in die Götter in weiss ist leider inzwischen beschränkt.

So oder so, mit Dehnen und Türreckhängen wirst Du das eigentliche Problem in den Griff bekommen, mach das jetzt schon intensiv, die Chance besteht, dass vor der OP deutliche Besserung eintritt. Falls Du die OP dann machst, musst Du danach etwas pausieren bis die akute Heilung vorüber ist. Danach könnte das Problem, der Schmerz grösser sein, da das Ruhigstellen fixiert und den Krampf und die Sehnenverkürzung verstärkt, später kannst Du dann wieder Dehnen und Hängen. KG bringt dem Tennisarm leider nichts.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario, Heilbronn / Deutschland,  charly-sunshine@web.de
Eintrag 1233 vom 10.02.2018, 09:51 Uhr

Ich bin 46 hatte vor einigen Jahren rechts schon einmal einen Tennisarm der nach einem 3/4 Jahr "verschwand". (Trotz und nicht wegen Behandlung durch einen Orthopäde).
Ich habe über die Jahre immer Krafttraining betrieben. Jetzt aber 2 Jahre Pause gehabt. Als ich dann wieder anfing zu trainieren so 2 Monate später stellte ich nach der "Eingewöhungsphase" meinen Trainingsplan um und nahm "fliegende Kurzhantel liegend auf der Bank dazu". Das schmerzte gleich beim ersten Mal links im Ellbogen, das ist jetzt 3 Wochen her und der Schmerz lässt nicht mehr nach.
In der Angst wo ich doch jetzt schon mal endlich wieder einen Einstieg in den Sport und das Abnehmen fand jetzt Pause machen zu müssen habe ich auf die Zähne gebissen und weiter trainiert. Bei den meisten Übungen ist das auch problemlos möglich. Bei Zugübungen jedoch schmerzt der Unterarm/Ellenbogen schon enorm.
Auch wenn ich z.B. eine Tasche in die Hand nehme und mit der linken Hand die Tasche halte (hauptsächlich wenn ich den Griff mit dem Kleinen/Ring-und Mittelfinger halte) schmerzt es im oberen Muskel auf dem Unterarm.
Ich kann es nicht einwandfrei orten ob es der Knochen oder doch eher der Muskel ist.
Auf die "Diagnose" aus Ihrer Seite habe ich nicht angesprochen. Also weder entsteht der Schmerz beim Mittelfinger heben noch beim Drücken mit den Ringfinger auf den Tisch. Eher wie oben beschrieben beim Heben von Sachen vor allem mit den o.g. 3 Fingern und bei Zugübungen.
Komischerweise scheint es besser zu werden wenn ich Ihre Methode anwende und vor allem wenn ich die Alternative der Dehnung nehme wo ich den Arm in die Mitte halte und die Hand so mit der Handinnenfläche nach aussen biege. Dann spricht es genau die Stelle an die schmerzt.
Ich schreibe das alles nur um zu fragen. Wenn Ihre Diagnosemöglichkeit nicht anspricht ist es dann evtl. etwas anderes oder kann es auch sein, dass es trotzdem ein Tennis-Golf-oder Mausarm, vielleicht auch Krafttrainingarm ist, der mit der Dehnung besser wird. Ich meine auch während der Tageszeit hilft mir Ihre Dehnung. Die Leute schauen zwar manchmal komisch aber ich zieh das alle 1/2 h durch und dehne ....
Auf jeden Fall vielen Dank für Ihre Seite. Ich denke es ist heutzutage sehr selten, dass jemand tatsächlich etwas für andere macht ohne hieraus einen Eigennutz zu ziehen.
Deshalb auch von mir sehr viel HERZLICHEN DANK einfach nur weil es manchmal gut tut wenn man sieht, dass sich jemand freut.
Ich bin zwar absolut "unchristlich" aber ich bin trotzdem der Überzeugung alles Gute das jemand tut kommt irgendwann wieder zu ihm zurück. Vielen Dank und Grüße aus Heilbronn. Mario
---
Ich glaube die Frage des letzten Posts hat sich erledigt.
Vorgestern bin ich wegen der "verzweifelten Suche im Internet" auf Ihre Seite gestoßen und habe so ein oder zweimal ein bisschen gedehnt.
Gestern habe ich ernsthaft "ausgehängt" und "gedehnt" wie unten beschrieben alle 30 Minuten und teils die eine Dehnübung an die andere angeschlossen um "alle Bereiche" zu erwischen.
Als ich vorher nach dem Post mein Laptob in die linke Hand nahm habe ich bemerkt, dass es nur nach sehr gering schmerzt....Ich glaube, dass der Schmerz den ich mit Kühlung, Wärme, Kneippwechselbädern, Salbe, Bandage die letzten Wochen nicht wegbekommen habe hat sich in 1 1/2 Tagen jetzt tatsächlich gebessert.
Werde natürlich weitermachen. Danke nochmal ausdrücklich dafür. Hatte echt schon Angst wieder "Pause" machen zu müssen mit dem Sport was sicher einen Einbruch in meiner Abnehmphase bedeutet hätte.
DANKE

Kommentar:
12.02.18, 07.53h. Lieber Mario. Ich denke Du bist absolut richtig hier, bald geheilt, bzw. kannst es im Griff halten. Musst nicht mit Training reduzieren, das vermindert nur unnötig Deine Lebensqualität. Einfach beim Training besonders und auch sonst, zwischendurch immer mal wieder dehnen und im Studio aushängen. Es kommt oft vor, dass die Diagnose nicht oder nur wenig anzeigt, aber inzwischen hast Du ja Deine Bestätigung gefunden, dass es schon gebessert hat, also weiter so! Man kann die Dehnübung auch mit Armen auf dem Rücken ausführen, beim gehen etc., fällt etwas weniger als komisch auf. Man kann sie im Auto am Rotlicht mit der Hand/Faust auf dem Sitz zwischen den Beinen ausführen.

Ev. beim Training im Moment keine extremen Gewichte, lieber mehr Durchgänge, bis eindeutige anhaltende Besserung da ist.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Ja richtig, ob man dran glaubt oder nicht, alles kommt auf einem zurück, das ist sozusagen auch ein Naturgesetz, wer das praktiziert, hat schon mal viel kapiert und profitiert davon. Gute Besserung, Gottes Segen und viele Grüsse von Thomas


Robert, Hessen,  
Eintrag 1232 vom 05.02.2018, 17:59 Uhr

Hallo, ich habe seit 2-3 Jahren immer wieder Probleme, vorallem an der Innenseite des Unterarms. Vorallem nach Nutzung von Handy oder Konsolen-Controller. Ich habe mich aber damit arrangiert, kann eigentlich alles im Alltag machen. Ich habe keine Schmerzen mehr, dafür aber ein "Unwohlsein". Dehnen hilft mir sofort, leider schaffe ich es nicht, das öfter im Alltag einzubauen (innerer Schweinehund).

Ich bin auf das Produkt https://www.masalo.eu/ gestoßen, gibt hier scheinbar auch viele positive Berichte drüber. Wollte das mal zusätzlich zum Dehnen ausprobieren.

Was halten Sie davon?
Wenn ich innerhalb der 2 Wochen nichts merke, geht es eben wieder zurück.
Viele Grüße

Kommentar:
07.02.18, 09.42h. Lieber Robert. Solche und ähnliche Spangen können leider nur wenig bewirken. Wenns Dir gut tut damit, wieso nicht, Problem ist, sie erinnern einem dauernd daran, dass man krank ist, das ist man aber nicht wirklich, das ist psychologisch nachteilig.
Ein Dauerkrampf mit Sehnen und Muskelverkürzung kann eben nicht durch eine Spange oder Bandage etc. behandelt werden, nur durch Zug und Dehnen.

Sehr gut wäre jetzt für Dich zus. zum Dehnen auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tommy Knowles, Mannheim - Deutschland,  TMedvidovic@yahoo.de
Eintrag 1231 vom 03.02.2018, 23:08 Uhr

Hallo mein Name ist Tommy, ich bin 36 Jahre alt und habe mir vor ca. Drei Jahren beim Hanteltraining einem Tennisellenbogen, in beiden Armen geholt. Der Schmerz geht vom Ellenbogen, zum Unterarm und teilweise bis in Fingerspitzen.

Wie der größte Teil von hier, habe ich sämtliche Ärzte in meiner Umgebung abgeklappert und alle möglichen Therapie Arten ausprobiert (Eigenblut, Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur und zur guter letzt meine erste Kortisonspritze)
Was ich jetzt, nach diesen Berichten unterlassen möchte.

Der Schmerz in beiden Armen, war teils so gross, dass ich kaum mein Handy oder eine Zeitschrift halten konnte. Seit ca. 1 Woche dehne ich mich regelmäßig, mit der Klimmzugstange und spühre eine Verbesserung.

Meine Frage wäre nun, sollte ich mit dem Freihantel Training langsam wieder anfangen, obwohl ich Schmerz dabei empfinde?! Als Merchandiser und nebenberuflich Kellner, benutze ich ich meine Arme jeden Tag und schone diese auch nicht, außer wenn es um das Training geht.
Vielen Dank im Voraus und Glückwunsch, für diese tolle Website! Tommy

Kommentar:
07.02.18, 11.11h. Lieber Tommy. Deine Symptome sind normal. Mach kein Kortison mehr. Hanteltraining ist OK, aber machs vorerst mit weniger Gewicht, lieber mehr Durchgängen und vorher/nachhher ausgiebig Dehnen um einer weiteren Verkrampfung entgegenzuwirken.
Mach auch die Dehnübung und weiter mit dem Stangehängen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

axel wieland, frankfurt,  axel281173@yahoo.de
Eintrag 1230 vom 01.02.2018, 12:10 Uhr

hallo, hatt mich bereits hier gemeldet (s. eintrag 1217 v. 17.12.17). nun, nach sechs wochen, verspüre ich immernoch keine besserung. habe (mit 10tägiger unterbrechung wg. grippe) täglich ca. 10-15 mal gedehnt bzw. an der stange gehangen. ergebnis: eher eine verschlechterung (jetzt nachts manchmal schmerzen, schmerzen sind zu einem "stechen" geworden...).
ich bin mir sicher, dass das dehnen nichts bringt. ich gebe auf und hoffe auf das "ausbrennen" nach ein oder zwei jahren (wie von thomas behauptet).

Kommentar:
07.02.18, 11.11h. Lieber Axel. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist vielleicht 1% oder weniger und ich vermute dann oft einen fehlerhaftes Dehnen oder Zerren und Reissen, also Uebertriebenes Dehnen, das reizen kann.

Beim Stangehängen kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Ich denke, das wird schlimmer wenn Du Dehnen aufgibst, aber wart mal ab. Ausbrennen kann zwar bald mal einsetzen, aber es besteht die grosse Wahrscheinlichkeit, dass später mal der andere Arm und danach Golferarme sich melden.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (einige Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matti, Deutschland,  
Eintrag 1229 vom 31.01.2018, 15:43 Uhr

Ich bin 25 Jahre alt, durch das übermäßige Krafttraining leide ich an einem Tennisarm. Ich habe bereits gestern angefangen, gestern hat es mir direkt geholfen. Heute tut es etwas mehr weh, gerade in Richtung Trizeps.. Ich werde natürlich dranbleiben...
Darf ich weiterhin Übungen im Fitnessstudio leisten ? Bauch und Beintraining dürften ja kein Problem darstellen oder?

Kommentar:
01.02.18, 11.11h. Lieber Matti. Ev. hast zu etwas zu stark gerissen/gezerrt beim Dehnen, das nützt nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Ja Bauch und Bein ist alles normal OK, bei Training bei welchem der Arm verwendet wird, musst Du Gewichte reduzieren bis alles über längere Zeit am bessern ist. Weniger Gewicht und mehr Durchgängen dafür ist OK. Immer zwischendurch, vorher, nachher ausgiebig Dehnen um einer zusätzlichen Verkrampfung entgegen zu wirken und Stangehängen im Studio!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Filip, Deutschland,  filipleopold@hotmail.com
Eintrag 1228 vom 19.01.2018, 16:57 Uhr

Hallo,
ich bin 41 und habe ein Tennisarm seit etwa 4 Monate. Ich habe diese Seite erst heute entdeckt und ich glaube dass dehnen das Problem lösen kann. Ich werde auf jedem Fall jetzt damit anfangen. Bis her habe ich Akupunktur gemacht und es hat mir nichts gebracht ausser eine Rechnung von 800 EUR. Das habe ich aufgegeben.
Ich habe zwei Fragen:
1) Wenn es so ist dass es keine Entzündung ist warum ist die klassische Medizin da so falsch? Die sagen doch alles dass es eine Entzündung ist. Und wie sind Sie darauf gekommen dass es keine Entzündung ist?
2) Bei mir knackt der Ellenbogen beim Ausstrecken noch dazu seit vielleicht 1-2 Monate. Ist das normal?
Vielen Dank für die interessante Webseite die einem Hoffnung gibt. Unsere Ärtzte sind in vielen Fällen nichts anderes als ein Haufen ungebildeter Blutigel. Das habe ich angefangen zu merken seit dem es Internet gibt und alles schnell doppelt und dreifach geprüft werden kann.
Schönes Wochenende
Filip

Kommentar:
22.01.18, 08.13h. Lieber Filip. Aerzte werden auf Entzündungen gedrillt und von Muskelverkrampfungen haben die meisten leider keine Ahnung. Die machen alles nach Schema F, Entzüdungshemmer, Schmerzmittel, 10x Physiotherapie etc. Manchmal gibt es eine "kleine" Entzündung beim Tennisarm (warmer Ellenbogen) aber die ist eben nicht die Ursache. Da Du es noch nicht lange hast, wirst Du schnell Erfolg haben mit Dehnen und Hängen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johann G., Österreich,  
Eintrag 1227 vom 17.01.2018, 19:35 Uhr

Ich bin 48 Jahre und habe meine beiden Ellbögen im Spätsommer des Vorjahres beim Ausschöpfen mehrerer Regentonnen arg überbelastet. Schonung, Massagen, Salben und Akkupunktur brachten zwar eine Verbesserung - der Schmerz trat aber bei gewissen Bewegungen (Tragen, Ziehen, etc.) wieder auf bzw. kam dann wieder stärker zum Vorschein. Vorgestern kam ich auf diese Seite, weil ich das Internet nochmals nach Therapien durchsuchte. Ich begann vorgestern abend mit den dersten Dehnübungen, gestern im Laufe des Tages merkte ich schon erste positive Veränderungen - heute abend habe ich schon bei Bewegungen, die ich früher eher meidete, ein komplett anderes Schmerzempfinden - kein unangenehmes Stechen mehr sondern eher ein leichtes Ziehen, das in keinem Verhältnis mehr zu früher steht. Ich möchte mich daher an dieser Stelle herzlich für die tollen Tipps und Beschreibungen bedanken: Ich bin mir sicher, dass ich, wenn es mit meinen laufenden Dehnübungen so weiter geht, bald schmerzfrei bin - Dank dieser detaillierten Therapiebeschreibungen. VIELEN DANK!

Kommentar:
19.01.18, 14.48h. Lieber Johann. Gut gemacht, ja Du wirst es so sehr schnell im Griff haben. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Birgit S., Hölstein/CH,  birgit.s#@hotmail.com
Eintrag 1226 vom 13.01.2018, 13:20 Uhr

Hallo

Ich bin 44 Jahre jung ;-) und habe seit Anfang November einen Tennisellbogen rechts. Ich habe bereit 5 Physiotherapien hinter mir, wo man mir verschiedene Übungen zeigte und auch immer kurz die Triggerpunkte mit Drucktherapie behandelte sowie auch 3 Sportmassagen. Der Ursprung meines Tennisellbogens kommt aber "wahrscheinlich" vom Schulterblatt, wo sich auch immer wieder die Muskulatur stark verhärtet und strahlt dann zum Ellbogen resp. neu sogar zum Handgelenk (zur Gelenkkapsel) aus. Selbst jetzt nach 2 Wochen Weihnachtspause vom Krafttraining hat sich meine Rückenmuskulatur noch mehr verhärtet. Bei der letzten Sportmassage hat mir diese Muskulatur ganz extrem zugesetzt :-(
Nun bin ich mir gar nicht so sicher, ob der Tennisellbogen nicht doch noch zusätzlich von der Wirbelsäule oder von einem anderen Gelenk (evtl. Fussgelenk) hervorgerufen wird...
Nebst meiner starken Einschränkung im Sport (Training nur noch mit kleinen Gewichten) und den verschiedenen Übungen werde ich auch noch die chinesische Akupunktur in Betracht ziehen - oder was meinst du/ihr?
Danke für dein/euer Feedback und lieben Gruss

Kommentar:
13.01.18, 16.27h. Liebe Birgit. Du bist richtig hier und bald geheilt und ein "neuer Mensch".
Mach die Dehnungsübung und das Stangehängen. Du kannst mit Training weitermachen, ich würde aber mal etwa 30% weniger Gewicht nehmen als Du früher normal genommen hast. Immer vorher, zwischendurch und danach gut Dehnen und in Pausen im Studio an Stange hängen, dann kommt das gut. Sorry, die Therapien kannst du weitermachen, werden aber dem Tennisarm nichts bringen. Kosten einfach Zeit, Geld und Nerven.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. [ielmann]

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sybille, Südtirol,  
Eintrag 1225 vom 04.01.2018, 22:15 Uhr

Hallo, ich bin es nochmals.
Wollte mich nochmals melden um zu sagen, dass ich dank Hängenlassen an der Stange und Dehnen meinen Tennisarm so gut wie komplett losgeworden bin!
Hatte einige Auf und Abs, habe auch schon an der Methode gezweifelt, bin aber, Gott sei Dank, doch dran geblieben und habe ganz fleißig und konsequent gedehnt bzw. mich an der Stange hängen lassen. Jetzt spür ich ab und an noch ein Ziehen, dann dehne ich etwas und gut ist.
Danke für die tolle Seite und dass du mich motiviert hast dran zu bleiben :)

Kommentar:
05.01.18, 10.18h. Liebe Sybille. Ja manchmal gibt es auch ein Durststrecke vor dem Durchbruch. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christian Hundeloh, Deutschland,  hundeloh@googlemail.com
Eintrag 1224 vom 03.01.2018, 12:41 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin es nochmal. Das mit der Stange schaffe ich zeitlich überhaupt nicht. Aber ist es nicht ähnlich, wenn ich mich mit der Hand irgendwo festhalte und dann mit gestrecktem Arm ordentlich ziehe. Z.B. an einer Türklinke? Das müsste doch die gleiche Wirkung sein, oder ?

Kommentar:
05.01.18, 10.24h. Nein das mit dem irgendwo ziehen ist nicht so einfach. Beim Hängen sind eben alle Muskeln und Sehnen entspannt und können gedehnt werden. Aber dann kannst Du besser einfach die Dehnungsübungen machen.
Wenn dann der Leidensdruck grösser werden sollte, kannst Du das Stangehängen wieder ins Auge fassen. Es braucht nur 3-4 Minuten pro Tag.
Wenn Du einen medizinischen Weg einschlägst (mit unsicherem Ausgang) wird dich das viel mehr Zeit, Nerven und Geld kosten.
Gute Besserung und bis dann, Thomas

Markus Fried, Deutschland,  markus-fried@gmx.de
Eintrag 1223 vom 01.01.2018, 12:51 Uhr

Hallo, seit ca. 3 Jahren leide ich an rechtseitigem Tennisarm - erst leicht, jetzt seit 6 Monate stark. Konventionelle Therapie brachte nur kurzzeitig Erfolg, deshalb begann ich mit den beschriebenen Dehnübungen und dem Hängen.

Leider brachte dies auch zusammen mit Physiotherapie keinerlei Linderung. Auch nach ca. 6 Wochen regelmäßiger Anwendung verschlechtert sich mein Zustand immer mehr.

Hat vielleicht jemand hier im Forum ähnliche Erfahrungen gemacht und kennt evtl. noch weitere Möglichkeiten?

Mark.

Kommentar:
05.01.18, 10.31h. Lieber Markus. Du musst jetzt unbedingt 5 Minuten pro Tag in Stangehängen investieren, das wird sicher der Durchbruch geben. Siehe auch Bericht von Sybille Südtirol.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Es gibt leider keine andere permanente Lösung. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jonathan Wagner, Augsburg,  hardymehl@gmx.net
Eintrag 1222 vom 30.12.2017, 12:50 Uhr

Hallo, ich bin 47 Jahre und mein Tennisellenbogen besteht seit ca. 9 Monaten. Bisher probiert: 2x Cortison-Spritze, beim 1. Mal half es, beim 2. Mal nicht. Viel Physiotherapie. 3 verschiedene Bandagen. Dehnübungen und Stange-Hängen zeitweise regelmäßig gemacht. War zwischenzeitlich immer wieder mal besser. Vor ca. 3 Wochen wieder extrem geworden, mit Schwellung. Laut MRT Massive Epicondylitis mit kleinem Einriss im gemeinsamen Extensorenansatz und ausgeprägter Gelenkerguss. Daraufhin Ruhigstellung mit Armbandage von Firma "bort" (statt Gips). Diese Bandage nach 10 Tagen wieder komplett abgelegt, weil Schmerz zwischendrin einfach zu groß war und es offensichtlich nichts brachte. Arzt meinte zwar 4-5 Wochen ruhig stellen. Macht aber für mich keinen Sinn, weil dann der linke Arm völlig überlastet wird und auch schmerzte. Schwellung ist inzwischen auch nicht mehr vorhanden.
Nun bin ich auf den Tipp gestoßen, eine Pferdesalbe namens "Tensolvet" auszuprobieren. Diese hatte mein Tierarzt nicht da und gab mir deswegen "Compagel". Im Internet liest man darüber durchaus einige (positive) Berichte. Wie ist deine Meinung zu diesen Produkten. Hast du das schon mal gehört? Klar, Dehnen und Hängen ist nach wie vor wahrscheinlich das A und O. Danke für die Seite und deine Mühen!

Kommentar:
05.01.18, 10.31h. Lieber Jonathan. Schmieren und Salben hilft alenthalben, klar, schaden wird's nicht, aber Salben bei einer mechanischen Verkrampfung/Sehnenverkürzung hat kaum Wirkung. Jene angesprochene Salben kenne ich nicht. Es ist so, Dehnen und Hängen und nicht aufgeben wird den Erfolg bringen, siehe Bericht Sybille Südtirol.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gabi kottmann, 48159Münster,  Gabi-kottmann@t-online.de
Eintrag 1221 vom 28.12.2017, 22:34 Uhr

66Jahre .Ich habe die Schmerzen seit einem halben Jahr Ich habe einen Drehwirbel.Kann der Wirbel sicher evtl wieder einrichten am Tür Reck?

Kommentar:
29.12.17, 07.42h Liebe Gabi. Ich würde mal mit vorsichtigem Stangehängen beginnen. Unten mit den Füssen aufstehen und etwas Gewicht abfangen. Täglich total ein paar Minuten Hängen und dann solltest Du innert 2 Wochen erste Verbesserungen spüren.
Gute Besserung und gesegnete Festtage wünscht Dir Thomas

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