Tennisarm-Forum
Stelle Deine Frage oder bringe eine Bemerkung an.
Etwas später findest Du dann meinen Kommentar unter Deinem Eintrag.

Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie.

Vorname Name
Ort / Land
Email
Code Bitte Ziffern eingeben. in die Box schreiben: dann
| Code nicht lesbar?

josephina boost, aachen deutschland,  joseboost@web.de
Eintrag 525 vom 27.07.2013, 12:07 Uhr

.63 jahre. seit 9 monaten starke schmerzen im handgelenk und den arm
an innen seite und aussen seite .teilweise kribbeln in den finger,und schulterschmerzen.habe schon 20 krankengymn. nach klinik felter gehabt bis
jetzt ohne erfolg es wird immer schlimmer. handgelenk ist geröngt und in ordnung. vom schulter ist c.t. gemacht mit contrastmittel und händen
nach oben auch ohne befund.
meine schmerzen sind aber da.

Kommentar:
29.07.13, 09.29h Liebe Josefina. Ich denke mit Stangehängen bist Du bald ein neuer Mensch. Tönt nach diversen Verkrampfungen. Falls ein Tennisarm oder Golferarm anzeigt (ev. nicht), dann mach auch die Dehnungen dazu, siehe unter Diagnose.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Werner Kook, Hamburg,  wkook@web.de
Eintrag 524 vom 20.07.2013, 14:01 Uhr

Hallo,
ich hatte vor drei Jahren (mit 39) einen Tennisarm bekommen. Nachdem Spritzen in den Ellenbogen (ja ,ja, keine Spritzen, sondern nur deren Inhalt) und Reizstromgerät nur maximal kurzfristigen Erfolg brachten, hat mir der Arzt nach einem Jahr zur OP geraten. Da ich eine OP nicht unbedingt wollte, habe ich ein wenig gegoogelt und durch Zufall diese Seite gefunden. Ich habe die Übungen ausprobiert. Mir haben sie sehr schnell geholfen. Nach ein, zwei Wochen merkte ich eine spürbare Verbesserung und zwei weitere Wochen später war der Schmerz weg und bis heute noch nicht wieder aufgetaucht (klopf auf Holz).
Heute habe ich am Aufräumen meiner Favoriten diesen link wiederendeckt und wollte mich kurz für die ersparte OP bedanken.
Viele Grüße

Kommentar:
20.07.13, 15.33h Lieber Werner. Suger gelaufen. Schön, dass Du Dich erinnert hast nach all den Jahren! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden Jahren doch auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Susanne Friedrich, Hamburg / Deutschland,  sfriedrich@wtnet.de
Eintrag 523 vom 17.07.2013, 21:30 Uhr

Hallo Tomi,
es ist zwar schon Jahre her, dass mir Ihre Dehnungsübungen geholfen haben, aber schließlich und endlich kommt nun doch noch mein Dank und ein positiver Erfahrungsbericht. Ich hatte damals seit mehreren Wochen einen Tennisarm. Der Orthopäde hatte keine großen Ideen dazu, verpasste mir eine Armspange und verschrieb 10 Behandlungssitzungen Elektrostimulation. Letztere tat mir gar nicht gut und ich brach die Behandlung nach zwei Sitzungen ab. Da ich gerade eine neue Arbeitsstelle angetreten hatte und noch in der Probezeit war, wollte ich mich auf keinen Fall krank schreiben lassen, und die Arbeitstage waren mit den Schmerzen eine Tortur. Dann fand ich im Internet Ihre Dehnübungen und probierte sie aus. Natürlich hatte ich gehofft, dass es hilft, aber ich hatte mit einer ganz allmählichen Besserung gerechnet und dachte nicht, dass es so schnell wirken würde. Jedoch: schon nach den ersten Übungen fühlte sich mein Arm irgendwie entspannter an und ich hatte spürbar weniger Schmerzen, und schon nach zwei oder höchstens drei Tagen war der Spuk ganz vorbei und ist seitdem nie wieder aufgetreten. Das ist jetzt fast neun Jahre her. Manchmal, sehr selten, dehne ich einen Arm zwischendurch, wenn er sich durch eine lange einseitige Haltung "verkürzt" anfühlt, und dann erinnere ich mich jedesmal an Sie.
Ich danke Ihnen, dass Sie Ihre Erfahrungen mit Hilfe suchenden Menschen teilen, und für die schnelle Hilfe, die Sie mir damals damit gegeben haben.

Kommentar:
18.07.13, 07.42h Liebe Susanne. Ja es ist schon erstaunlich, dass die Medizin das alles kaum kennt und das ist nur die Spitze des Eisberges. Tja, die Arche wurde auch vom Amateur Noah erbaut und die Titanic von Profis. Schön, dass Du Dich erinnert hast nach all den Jahren! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden Jahren doch auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Stefan Weder, Berlin/ Deutschland,  S.Weder@gmx.de
Eintrag 522 vom 16.07.2013, 09:32 Uhr

Ich bin 45 Jahre und hatte in 2011 einen Unfall bei dem die distale Bizepssehne abgerissen ist. Nach langem hickhack wurde die um 7,5 cm verkürzte Sehne nach 2 Monaten wider angenehmt. Seitdem habe ich ständige Schmerzen im linken Arm ( Ellenbeuge, Sehnenansatz)die sich je nach Belastungstzustand verschlächtern. Die Dehnübungen die hier beschrieben werden finde ich recht interesannt und daher frage ich mich ob diese Übungen oder ggf. ergänzende Übungen mir helfen könnten. Den Ärzten fällt leider auser ignorieren nichts ein. Für einen Tipp wäre ich sehr Dankbar.

Kommentar:
17.07.13, 08.40h Lieber Stefan.
Ich würde Dir empfehlen zusätzlich zur Dehnübung mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit.

Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas L, Esslingen / Baden Württemberg,  wsdoom@web.de
Eintrag 521 vom 15.07.2013, 17:47 Uhr

Hallo
Ich bin 37 Jahre und mache als Sport Fahrrad Trial. Eins Sport, welcher sehr Kraftintensiv was die Unterarmmuskulatur angeht, ist. Ich habe fast 12 Jahre Mountainbike Downhill gefahren, dann 6 Jahre gar kein Sport auf Grund von anderen Interessen und dann wieder mit Trial begonnen. Jetzt mache ich den Sport seit gerade mal 2 Monaten und seit genau 1 Woche habe ich den Tennisarm. Beim Fahren geht es, aber wenn ich zuhause bin und den Arm bewege kann ich kaum ne Wasserflasche heben. gut tut mir kalt und warm im Wechsel. Auf OP und Spritzen hab ich keinen Bock, da ich erst mal alles so probieren möchte. Die Frage ist, macht der Sport weiterhin Sinn, da ich ja keine 20 mehr bin und ich nicht noch weitere tausende Euro in Equippment investieren möchte, wenn ich dann in 1 -2 Jahren eh aufhören muss. Seelisch leide ich enorm, da mir dieser Sport sehr viel gibt und ich in nur 2 Monaten schon richtig gut geworden bin. Die Hardcore Variante mit " Ausbrennen " macht mich skeptisch. Es tut ja nicht nur weh, weil es so sein muss, sondern Schmerzen sind doch Signale die einem vermitteln, dass man ein Problem hat und einen Gang zurück schalten sollte. Jedenfalls schlafe ich nachts mit dem Arm auf einer Wärmflasche was auch gut tut. Aber 1 Tag biken und dann wieder 5 Tage pausieren ist nicht die Erfüllung.

Viele Grüsse

Kommentar:
16.07.13, 16.39h Lieber Thomas. Kannst weiter Sport machen, es besteht kein direkter Zusammenhang, d.h. es würde ohne Sport nicht schneller besser etc.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP und Spritzen würde ich auch nicht empfehlen:
Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen, das gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Steph selke, D,  diefilzerei@yahoo.de
Eintrag 520 vom 15.07.2013, 15:08 Uhr

hallo,
ich bin 41 und habe seid etwa 4 jahren Schulterprobleme. Erst war es eine frozen schoulder, das hat sich aber, bis auf 3mm verkalkung gelöst. nun ist sie dauerentzündet (ich arbeite körperlich als Kunstahndwerkerin im bereich filz), allerdings ebenfalls ohne schwellung und auch nicht heiß. der arzt sagt, es sei wie ein tennisarm, nur in der schulter.
hatte schon vile massagen und anwendungen, die zwar gut tun, aber die schulter nicht heilen.
wenn ich das hier so lese dann habe ich das gefühl, mit einer gezielten dehnung würde es mir auch besser gehen. jetzt soll ich auch kortisonpritzen bekommen, scheue aber sehr davor.

wie könnte ich meine schulter richtig dehenen?
herzliche Grüße
Steph

Kommentar:
15.07.13, 16.39h Lieber Steph. Ja das Stangehängen wird Dich bald kurieren denke ich. Mach kein Kortison, ausser Du hälst es nicht mehr aus oder das Stangehängen bringt nach 2 Monaten nichts. Falls dann doch Kortison, nicht mehr als 1-2 x!
Lies hier, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-, etc.) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Margit Amtmann, Stangerode, Deutschland,  M.Amtmann@gmx.de
Eintrag 519 vom 15.07.2013, 13:52 Uhr

Guten Tag, ich bin 46 Jahre und habe seit ca. 1 Jahr einen Tennisarm (mein Orthopäde meinte ist ist ein "Mausarm" da ich ja kein Tennis spiele. Da ich aus lauter Verzweiflung die Wahl zwischen Gips und Kortison hatte, wählte ich Kortison. Das würde ich nicht noch einmal machen, da ich wahnsinnige Scherzen nach der Injektion hatte. Dann nach ein paar Tagen waren die Schwerzen weniger. Mein Schmerztherapeutin hat noch mit Akupunktur nachgeholen. Auf jeden Fall hatte ich ca. 5 Montage Ruhe. Seit 2 Wochen sind die Schmerzen wieder da und zwar extrem massiv. Ich hab ein Trockenheitsgefühl im Gelenk, vorallem nach langer Ruhepause. Probleme mit Stecken und Beugen. Ist der Arm in Bewegung, ist es besser. Das Dehnen mache ich aber es tut mittlerweile richtig doll weh. Ich bin ein unsicher, da die Schmerzen schon sehr massiv sind und mich im Alltag sehr einschränken. Ich sitze 8 Stunden am PC und da tut es schon sehr weh. Trage im Wechsel mal eine Gelbandage aber auch die schmerzt irgendwann. Was kann ich tun, damit die Schmerzen erträglich werden. Kann leider nicht einmal die Bettdecke mit dem rechten Arm greifen und zu mir ziehen. So geht es mir beim Ankleiden leider auch. Die Kraft in der rechten Hand ist schon sehr eingeschränkt. Über eine Nachricht wäre ich sehr dankbar. Margit Amtmann

Kommentar:
15.07.13, 16.39h Liebe Margrit. Du bist ein dankbarer Fall, da Du mit Dehnen und Hängen in 2 Monaten ein neuer Mensch bist! Gelbandage etc. kannst Du vergessen, bringt nichts. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser
ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Du hast typisch auf Kortison reagiert. Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Inge Vrolijk, Holland,  ingevrolijk@casema.nl
Eintrag 518 vom 14.07.2013, 22:36 Uhr

68 Jahre-seit 8 monate Sehr geehrter Herr Thomas,
Danke fur die Site mit Empfelungen.

In 1996 hatte ich einen Tennisarm Nach viel Ärztebesuchen kam ich bei einem Fysiotheurapeuten Herr Van der Ven aus Eindhoven ( Holland)
Sein Therapie war die verklebung zerreissen ( 3 Mahl ) Danach 6 Monate tragen einer Spezialband Mit Resultat.

In Juni 2012 bekam ich dann einen Golfarm Wieder nach Einhoven.In Januar 2013 viel Schmerzen an Arm, Ellbogen, Hand und Kleiner Finger.
Ein E.M.G. Untersuchung stellte heraus dass ich Ulnaropathie in der sulcus habe.

Meine Frage ist: Ist dieser Ulnaropathie das gleiche wie ein Golfarm?
Mit herzlichen Grüsse. Inge Vrolijk ( Holland).

Kommentar:
15.07.13, 16.39h Liebe Inge. Vergiss die Diagnose, das ist ziemlich sicher eine Fehldiagnose. Mehrfache Tennis-Golfarme sind typisch.
Mit Dehnung (die für Golfarm, nicht die für Tennisarm) und Stangehängen bist Du bald ein neuer Mensch! Alles andere an Behandlungen kannst Du vergessen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Fehldiagnosen: Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, aber die für Golferarm natürlich, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung die für Golferarm. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Britta Mayer, Salzburg/Österreich,  britta.m@aon.at
Eintrag 517 vom 13.07.2013, 16:49 Uhr

56 Jahre - seit ca. 1/2 Jahr.
Habe mir vor einem halben Jahr Ellbogen re sehr stark gestossen, seitdem Schmerzen. 2 x Injektionen, wobei 1. eine Zeitlang half, dann durch größere Beanspruchung des Armes wieder Schmerzen. 2. Injektion fast wirkungslos, 2 Wochen Gips zur Ruhigstellung - leichte Besserung. Mache momentan normal Sport (auch Golf), habe dabei keine besonderen Schmerzen, allerdings weiterhin beim Heben von schwereren Dingen, Händeschütteln und Strecken des Armes. Nehme momentan gelegentlich Voltaren Gel.

Kommentar:
15.07.13, 16.39h Liebe Britta. Ich denke Du hast Tennis- oder Golferarm, sonst wäre das schon lange geheilt, wenn es nur akut gewesen wäre. Das stark stossen, kann der Auslöser gewesen sein der die Verkrampfung dann fixierte. Deine Symptome sind Typisch Strecken, Händeschütteln. Das Voltarengel kannst Du vergessen, das bringt nichts, belastet nur die Haut.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rudolf Britting, Lauf/Bayern,  rudolf.britting@kabelmail.de
Eintrag 516 vom 12.07.2013, 09:57 Uhr

ich bin 62 Jahre und habe mich bei einem Tennisspiel vor ca. 5 Wochen im rechten Arm (Tennisarm)verletzt. Sie beschreiben dass Dehnübungen oder in die Tür hängen heilen können und dabei der Problemarm weiter belastet werden sollte ? auch Tennis

Kommentar:
15.07.13, 16.39h Lieber Rudolf. Könnte sein Dein Problem ist noch akut und braucht etwas Schonung. Kannst aber bei angezeigter Diagnose (siehe unten) auch mit reduziertem Stangehängen anfangen. Die Verletzung könnte der Auslöser gewesen sein der die Verkrampfung fixierte.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mimi D., ,  mimi_d @ yahoo.de
Eintrag 515 vom 11.07.2013, 13:31 Uhr

Lieber Thomas,
vielen Dank für Deine rasche Antwort! Ich habe noch eine Frage:
gestern bekam ich die Kortisonspritze. Wann darf ich wieder zu dehnen und zu hängen anfangen? Schon heute oder soll ich noch 1 - 2 Tage warten?
Dankeschön für Deinen Rat und dafür, daß Du die tolle Website gemacht hast und unsere Fragen geduldig beantwortest! Liebe Grüße, Mimi.
Wie lange soll ich nach der Spritze damit warten?

Kommentar:
12.07.13, 07.49h Liebe Mimi Du solltest sofort mit Dehnen beginnen. Die Wirkung der Spritze ist nach ca. 2-3 Tagen voll da und dauert vielleicht 2-3, wenn Du Glück hast 4 Wochen. Es behebt die Ursache nicht, es löscht nur den Schmerz. Kortison hat starke Nebenwirkungen, vor allem nach der 2. und 3. Spritze, es kann zu hässlichem Fettabbau am Ellenbogen und permanenten Hautverfärbungen führen, also besser nicht mehr spritzen.
Viele Grüsse von Thomas

Mimi D., Deutschland,  mimi_d @ yahoo.de
Eintrag 514 vom 11.07.2013, 11:22 Uhr

Hallo Thomas,
ich habe seit 2 Monaten einen Tennisarm rechts. Dehne seit ca. 4 Wochen nach Deiner Anleitung u. habe mir auch eine "Baumelstange" gekauft. Leider ist es trotzdem immer schlimmer geworden. Jetzt habe ich mir in meiner Verzweiflung eine Kortisonspritze geben lassen, weil ich bald einen neuen Job anfange und nicht mit so starken Beschwerden hingehen wollte. Außerdem hat der Arzt mir eine Ellbogenspange verordnet. Ich betrachte diese nur als ein Hilfsmittel, da ich eigentlich davon überzeugt bin, dass die Dehnübungen am besten sind. Meine Fragen an Dich: (1) kann ich trotz Spritze weiter dehnen / wie lange soll ich nach der Spritze damit warten? (2) soll ich zum Dehnen und Hängen die Spange abnehmen oder dran lassen? Danke und liebe Grüße, Mimi!

Kommentar:
11.07.13, 13.08h Lieber Mimi
Die Spritze gibt Dir ev. 5 Tage bis max. 3 Wochen Ruhe, dann ist die Wirkung langsam weg und alles beim Alten, bzw. wenn Du in der Zwischenzeit nicht dehnst und hängst ist es in 4-6 Wochen schlimmer als vor der Spritze, also unbedingt Dehnen und Hängen.
Die Spange kannst Du dranlassen wie Du willst, sie nützt nullkommagarnix ausser, dass Sie Dich und alle anderen immer daran erinnert, dass Du krank bist, was nicht wirklich hilfreich ist.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Gute Besserung und melde Dich wieder.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Viele Grüsse von Thomas

Karin, München,  karin@auraland.de
Eintrag 513 vom 11.07.2013, 10:46 Uhr

Hallo an alle Geplagten!
Ich hatte 2 Jahre lang einen sehr schlimmen Leidensweg mit meinem Maus-Ellbogen. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich nicht mal mehr schlafen konnte. Hatte alle Therapien durch mit hohen Kosten und vor lauter Verzweiflung schließlich einen OP-Termin vereinbart. 2 Wochen davor stieß ich auf diese Seite und habe mit dem Hängen an der Stange begonnen, dabei stellte sich eine leichte Besserung ein und ich habe den OP-Termin abgesagt. Heute nach 1,5 Jahren bin ich KOMPLETT SCHMERZFREI!!!!!!!! Ich benutze beide Arme, so als wäre nie etwas gewesen. Am Computer habe ich eine Maus für links und eine für rechts, damit ich mich nicht wieder einseitig belaste. Und täglich hänge ich mindestens 5 mal für 1 Minute an der Stange - habe eine zu Hause und eine im Büro angebracht.
Also für alle, die mit dem Gedanken einer OP spielen: Macht es NICHT!!! Es hört auf, wenn Ihr Euch ans Stange-Hängen haltet!!!!!
Alles Gute für Euch!!!
Liebe Grüße

Und ein RIESIGES DANKESCHÖN an den Verfasser dieser Seite!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kommentar:
11.07.13, 13.10h Liebe Karin. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Ingrid Preutenborbeck, Wegberg, Deutschland,  maningrock@t-online.de
Eintrag 512 vom 10.07.2013, 07:52 Uhr

Ich bin 46 Jahre alt und mein Rücken- Hüft Schmerz Problem besteht seit 2009

Kommentar:
13.05.13, 09.14h Liebe Ingrid. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


norbert stegh, merzenich-deutschland,  nstegh@gmx.de
Eintrag 511 vom 08.07.2013, 20:21 Uhr

hallo thomas,bin 49 jahre und vor ca.5 jahren schon mit deiner methode vom tennisarm rechts kuriert worden.wie du schon orakelt hast...jetzt ist er wieder da seit märz .habe mit dehnen angefangen,gleichzeitig osteopathie,hatte zur gleichen zeit links in den fingern immer taubheit und kribbeln,das hat der osteopath wegbekommen,aber der tennisarm ist trotz dehnen geblieben . jetzt habe ich vorgestern den ganzen tag hecken geschnitten und jetzt ist es so schlimm wie noch nie...hab jetzt wieder mit dehnen begonnen,habe aber das gefühl es wird immer schlimmer.habe auch beim dehnen keinen zug mitten im muskel sondern nur am schmerzpunkt direkt.schon das strecken des armes schmerzt. meine frau sagt ich würde zu viel machen....wie oft soll ich am tag dehnen,soll ich etwas reduzieren?? bin zur zeit sehr frustriert,was würdest du mir raten??....kurze anmerkung noch,vor 5 jahren hat mir mein hausarzt der das problem tennisarm selber hatte noch eine dehnmethode gezeigt wenn die gelenke überlastet sind...ellebogen vor den bauch nehmen,unterarm im 90 grad winkel abstellen ,mit der hand einen tennisball drücken bis der schmerz einsetzt,halten bis schmerz nachlässt,neu beginnen,etc....bis bald norbert

Kommentar:
09.07.13, 13.45h Lieber Norbert. Ja mehrfache Tennisarm ist häufig siehe Link unten. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Eine Dehnung mit angewinkeltem Arm denke ich geht nicht, aber Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen anfangen! Das hilft auch gegen die Fingertaubheit und viele mehr!
Ich denke vielleicht etwas reduzieren bis es erste Fortschritte gibt, aber vor allem vorher, zwischendurch, danach gut dehnen. Total 10x am Tag vielleicht à 20 Sekunden. Nicht zerren und reissen, das kann einen Rückfall geben, nicht weit über Schmerzpunkt dehnen, lieber Dehnung etwas länger halten.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernd, Deutschland,  bernd.schambach@web.de
Eintrag 510 vom 08.07.2013, 19:58 Uhr

Mein alter ist 54 jahre.
Ich habe die Schmerzen seit etwa 3 Wochen.
Beim Handel heben meine ich das mir jemand den Ellenbogen raus reist.
Ich habe so etwas ähnliches schon einmal gehabt,und zwar beim langen Telefonieren mit einer hand,das ist aber von alleine wiede weggegangen.
Den Arm gerade aus streken ist fast unmöglich so sehr schmerzt er.
Was kann ich noch tun.

Kommentar:
09.07.13, 13.45h Lieber Bernd. Gewicht vorerst reduzieren, Du überlastet Deine Muskeln und Sehnen und das melden Sie Dir jetzt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

patrick, deutschland,  krussek@t-online.de
Eintrag 509 vom 08.07.2013, 18:52 Uhr

bin 30 und spiele tennis,habe vor 3wochen die distale bizepssehne gerissen.was kann ich tun damit ich bald wieder gesund und kraftvoll tennisspielen kann

gruss

Kommentar:
09.07.13, 13.45h Lieber Patrick. Das ist eine akute Verletzung. Geh zum Arzt und mach was er sagt, das braucht vorerst wohl längeres schonen denke ich, bin aber nicht der Spezialist dafür.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine Prunitsch-Gigler, Deutschland,  prunic@gmx.de
Eintrag 508 vom 08.07.2013, 15:30 Uhr

bin 43 Jahre und leide seit 2,5 Jahren am Tennisarm. Durch mein Hobby Bildhauerei und berufliches Dauer-Mousen kamen die Schmerzen. von Ruhigstellung, Schmerzmedikation, Spritzen, Akkupunktur, bis Physio ... habe ich alles/ vieles versucht. Ich schone den Arm und halte damit ein erträgliches Schmerzlevel. der Winter und überhaupt Kälte sind ungünstig und verschlimmern die Schmerzen. Diesen Sommer möchte ich endlich wieder Paddeln gehen. wie kann ich das Paddeln schmerzfrei überstehen?

Schöne Grüße
Sabine

Kommentar:
08.07.13, 16.45h Liebe Sabine. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mit Dehnen und Hängen bist bald geheilt!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tilbert, Eberswalde,  tlange@hnee.de
Eintrag 507 vom 08.07.2013, 14:34 Uhr

Hi,

ich bin 27 Jahre alt und habe das Problem seit ein bis zwei Monaten.
Ich klettere/Bouldere recht intensiv und dabei fingen die Probleme an.
Ohne starke Belastung bin ich quasi schmerzfrei, ich war jedoch schon häufiger kletterbedingt verletzt, habe aber nie rechtzeitig aufgehört, was letztlich zu längeren Ausfällen geführt hat. Somit habe ich diesmal sofort aufgehört, bevor die Symptome stärker wurden.
Laut Arzt handelt es sich um einen Tennisarm. Er hat mir entzündungshemmende Tabeletten und eine Bandage verschrieben. Sollte es nicht besser werden müsse laut Arzt Kortison gespritzt werden.
Das widerstrebt mir zwar, aber bei der letzten Sehnenscheidenentzündung, die einfach nicht abklingen wollte war das Problem mit Hilfe einer Kortisonspritze nach einer Woche erledigt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein durch Überbeanspruchung entstandenes Problem durch weitere Überbeanspruchung verschwindet.
Wenn du schreibst: „alles normal machen“, nehme ich an redest du nicht von Extrembelastungen, oder meinst du das weiterklettern der Heilung tatsächlich zuträglich ist?

Ich würde mich über eine Anmerkung deinerseits freuen.

Gruß
Tilbert

PS: Wenn ich wie beschrieben den Arm auf den Tisch legen und Mittelfinger belaste spüre ich kaum etwas. Die Schmerzen werden größer wenn ich den Ringfinger benutze. Lautet die Diagnose trotzdem Tennisarm?

PPS: Ich fange heute mit dem Dehnen an. Bin gespannt wie es sich entwickelt

Kommentar:
08.07.13, 16.45h Lieber Tilbert. Bandage und Entzündungshemmer bringen nichts, weil es keine klassische Entzündung ist. Extremklettern mal etwas reduzieren bis Du grössere Fortschritte gemacht hast. Mach kein Kortison!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Fehli#ng, ,  fehli#ng.calden@freenet.de
Eintrag 506 vom 08.07.2013, 07:37 Uhr

Hallo Tomi,
vor einiger Zeit habe ich sehr erfolgreich Deine Dehnübungen für einen Golfarm durchgeführt. Seitdem bin ich schmerzfrei und bin Dir sehr dankbar.

Seit kurzem habe ich leider starke Schmerzen in der vorderen Schulter. Ich habe mich an diese Dehnübungen erinnert und würde gern von Dir hören, ob es bestimmte Übungen gegen Schulterschmerzen gibt.

Ich denke, dass es ein Muskelproblem ist, weil es nachts/morgens/im Ruhezustand schlimmer ist als sonst. Ich bin 44 Jahre alt und hoffe wirklich, dass Du mir mit Dehnübungen helfen kannst.
Ich wäre Dir für eine Antwort sehr dankbar.
Claudia Fehling

Kommentar:
08.07.13, 08.10h Liebe Claudia. Für die Schulterschmerzen und mit diesem Symptom (Ruheschmerz) wirst Du mit Stange-Hängen bald gute Erfolge haben!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Marius, Ba-Wü,  m-schwald@web.de
Eintrag 505 vom 07.07.2013, 21:09 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 18 Jahre alt und habe seid etwa einer Woche schmerzen in beiden Gelenken der Arme. Die Ursache dafür denke ich, ist das Krafttraining, was ich regelmäßig 3-4mal in der Woche mach. Ich trainiere schon 1 1/2 Jahre und bis jetzt ist dieses Problem auch noch nie aufgetreten. Soll ich zusätzlich zu dem Dehnen und Strecken an der Stange weiter Trainieren?
Würde mich über eine Antwort freuen!
Liebe Grüße Marius

Kommentar:
08.07.13, 16.45h Lieber Marius. Du kannst trainieren aber weniger Gewicht, lieber etwas mehr Durchgänge und bis Du grössere Fortschritte machst, mal alles etwas reduzieren, Du hast Sehnen und Muskeln stark überlastet bisher.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Birgit, München,  B.Schra*mm@froeling.com
Eintrag 504 vom 04.07.2013, 17:26 Uhr

Hallo Thomas,

ich hatte bereits vor ca. 4 Jahren einen Tennisarm rechts, dieser wurde eingegipst…. Hat nichts gebracht. Irgendwann war der Schmerz weg. Seit ein paar Wochen/Monate habe ich nun einen „massiven Tennis- und Golfarm links“ und rechts beginnt es nun auch wieder. In der Krankengymnastik wird der li Arm behandelt mit Ultraschall und (du wirst es nicht glauben…) mit leichten Dehnübungen. Nach nun 6 Behandlungen sehe ich leider noch keine Besserung. Werde mich aber jetzt auch aktiv mit dem Dehnen beschäftigen und bin guter Hoffnung.

Liebe Grüße aus München von Birgit

Kommentar:
06.07.13, 16.45h Liebe Birgit. Die Physio, Ultraschall kannst Du vergessen, bringt nichts. Musst Dehnen und Hängen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Arnd, ,  Arnd.Fu#chs@vtg.bwl.de
Eintrag 503 vom 04.07.2013, 11:24 Uhr

Hallo Thomas,
ich dehne immer noch und hänge mich an der Stange aus, aber es wird nicht besser.
Jetzt sind es schon 5 Monate. Es kostet auch psychisch viel Kraft.
Meinst du es wird irgendwann noch besser oder ist es schon chronisch?
Gruß Arnd

Kommentar:
06.07.13, 16.45h Lieber Arnd. Durchhalten und dranbleiben, Du hast keine andere Wahl! Es gibt kein chronisch oder unheilbar beim Tennisarm! Es hilft immer. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Mach nun unbedingt das Stangehängen regelmässig!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beatrice Gr#ewer, kontakt@da#nce-space.de,  
Eintrag 502 vom 01.07.2013, 08:37 Uhr

Hallo Thomas,
Von Herzen Dank für das Teilen Ihres
kostbaren Wissens! Es hat mir sehr geholfen!
Alles Gute und bringen Sie weiter den Himmel auf die Erde.
Beatrice Grewer

Kommentar:
01.07.13, 08.38h Liebe Beatrice. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Linda, München, Deutschland,  mrmira98@googlemail.com
Eintrag 501 vom 30.06.2013, 12:39 Uhr

Hallo liebes Tennisarm.eu-Team,

ich bin 37 Jahre alt und habe seit einigen Tagen starke Schmerzen im Ellbogen nach Liegestützen. Die Dehnübungen haben innerhalb von kürzester Zeit geholfen, vielen Dank!! Das nenne ich sinnvollen medizinischen Ratschlag ohne Nebenwirkungen und Kosten!!! Sollte es viel öfter geben, macht weiter so!!!! Viele Grüße aus München

Kommentar:
06.07.13, 16.10h Liebe Linda. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

melanie fellmer, berlin,  melaniefellmer@gmail.com
Eintrag 500 vom 26.06.2013, 10:07 Uhr

52 jahre, seit fünf wochen, (seit etwa dieser zeit mache ich die "fünf tibeter")schmerzen in der linken innenseite der hand vom handgelenk aufsteigend zum daumen, als wäre die sehne "verklemmt",dann kann ich kaum zugreifen,schmerz zieht sich auch über den handrücken lässt dann von alleine innerhalb einer halben stunde nach. habe dort auch ein dickes ganglion am handgelenk innen, kurz drüber richtung daumen entspringt der schmerz, die Berklemmung, kann es kaum anders ausdrücken.
Sie haben mir so oft schon geholfen....Ihnen alles lIebe und gute M F

Kommentar:
06.07.13, 16.41h. Liebe Melanie. Ich würde Dir empfehlen das Stangehängen unbedingt mal ein paar Wochen auszuprobieren da es auch in den Fingern vieles behebt und löst, dehnt etc. Oft sind Schmerzen durch Verkrampfungen ausgelöst und nicht aus dem Gelenk/Kapsel etc. verursacht. Wenn Schonen nichts bringt, dann musst Du dehnen. Stangehängen siehe tennisarm.eu und melde Dich doch wieder in 4-6 Wochen, gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Ricarda Spiecker, Bayern/Deutschland,  ricarda.spiecker@online.de
Eintrag 499 vom 25.06.2013, 20:01 Uhr

Ich bin weiblich und 53 Jahre. Ich klettere seit ca 25 Jahren, 1-2 mal pro Woche in Kletteranlagen und im Sommer draußen. Ich habe den Golferellbogen schon seit Jahren in erträglicher Form. Vor ca. 2 Monaten wurde es beim Klettern draußen in der Kälte akut. Seit dem habe ich es zunächst mit Schonen und Salben sowie Reizstrom (täglich) versucht. Das hat nichts gebracht. Jetzt versuche ich es mit täglichem Aushängen und Dehnübungen und war auch wieder klettern. Dehnen und Aushängen tut gut und noch ein wichtiger Tipp: mir hilft es in Kletteranlagen Routen nicht nur hoch, sondern am bewusst langen Arm wieder runter zu klettern. Weiß noch nicht, ob´s weggeht, ist aber schon besser geworden.

Kommentar:
06.07.13, 16.45h Lieber Ricarda. Beim Golf/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dennis Bohnenschäfer, Stange/Norwegen,  bohnenschaefer@hotmail.xom
Eintrag 498 vom 24.06.2013, 16:19 Uhr

24, akuter Tennisarm seit mehreren Jahren wiederkehrend

meistens tritt der Arm nach schweren Heben auf (Zimmererarbeiten) und/ober Ziehbewegungen an mich heran oder Erschütterung. Kann die Verspannung auch von der Nackenmuskulatur runterziehen bzw. mit verursachen?

mit vielen Grüßen,
Dennis

Kommentar:
06.07.13, 16.45h Lieber Dennis. Ja kann bis Nacken gehen, das Stangehängen wird das beheben. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris, Deutschland,  
Eintrag 497 vom 22.06.2013, 21:33 Uhr

Hallo, ich bin 24 und hatte letztes Jahr ca. 3 Monate einen akuten Tennisarm und Golfarm (so glaube ich), konnte ich garnicht mehr bewegen. Seit ca. 5 Monaten dehne ich und seit nun ca. 2 Wochen auch das hängen an der Stange.

Ich habe allerdings noch das Problem, dass ich die Schmerzen nicht immer im Ellenbogenbereich sind, sondern auch in den Unterarm ziehen.

Ist das überhaupt noch ein Tennisarm oder Golfarm ? (seit ich wieder mehr handschriftlich schreiben muss sind die Probleme schlimmer geworden.)



Gruß

Chris

Kommentar:
06.07.13, 16.45h Lieber Chris. Ja zieht oft auch in Unterarm oder Oberarm.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jürgen, Österreich,  
Eintrag 496 vom 20.06.2013, 16:43 Uhr

Alter: 29; Golferellenbogen für ein halbes Jahr bis die unten aufgezeigte Dehnübung entdeckt worden ist.
Symptom: Golferellenbogen
Ursache: starkes Training (speziell Liegestütze)
Lösung:"an die Stange hängen" sowie herkömmliche Dehnübungen hatten nur geringen Effekt
Letztendliche Lösung: folgende Dehnübung die auch von Schlagzeugern (extreme Beanspruchung des Unterarms) durchgeführt wird. Ich denke, jeder der diese Übung beherrscht hat einen ausreichend gut gedehnten Unterarm und sollte vom Golferellenbogen verschont bleiben.
Anleitung: Linken Arm ausstrecken (Finger gestreckt, Handfläche zeigt nach links außen); Rechten Arm ausstrecken und die rechte Hand greift in die Linke Hand, jetzt sollten beide Hände ineinandergegriffen sein; ohne dass man den Griff löst dreht man nun die Hände einmal komplett im Kreis wie folgt: erst nach unten, dann weiter zum Brustkorb (bis jetzt sollte es noch kein Problem sein) und zuletzt streckt man die Arme wieder komplett aus (Hände bleiben ineinandergegriffen); diese Übung kann dann auch seitenverkehrt ausgeführt werden um den anderen Unterarm zu dehnen

Speziell der letzte Schritt, nämlich das Ausstrecken der Arme dehnt den Unterarm immens. Leute mit schlecht gedehnten Unterarmen (z.B.: alle mit Golferellenbogen) werden das am Anfang nicht schaffen. Aber einfach dranbleiben und zu Beginn den Griff etwas lockerer halten. Mit der Zeit wird die Dehnung einfach besser und die Sehne am Ellenbogen verliert den konstanten Zug womit auch die Entzündung verschwinden sollte.

Kommentar:
06.07.13, 17.06, Super Jürgen, danke für die Info und viele Grüsse von Thomas

Einträge: 1215 - Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41

Frühere Forums-Einträge