Laser-Therapie bei Tennisarm

Lastertherapie / Laser-Therapie / Tennisarm / Tenniselbow / epicondylitis / Epikondylitis / Golferarm / Golfarm / Sehnenscheiden-Entzündung / Knochenhaut-Entzündung / RSI-Syndrom / Mausarm


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Ist Laser-Therapie bei Tennisarm oder Golferarm sinnvoll?

Meine Meinung ist Nein.

Wieso nicht?

1. Tennisarm und Golferarm sind ganz einfach chronische Verkrampfungen eines einzelnen Muskels und die behebt, man wie z.B. vom Wadenkrampf bekannt, durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Fertig.

2. Dieses Forum wird mit rund einer halben Million Besuchen seit März 1999 betrieben und bisher hat sich noch niemand mit Linderung, geschweige den Heilung durch Laser-Therapie bei Tennisarm oder Golferarm gemeldet. (Wer heilt, hat Recht = Wer nicht heilt, liegt falsch!)


Wieso werden denn Laser-Therapien bei Tennisarm überhaupt angewandt? Das sind doch Spezialisten oder?

1. Wenn man eine teuere Maschine schon mal angeschafft hat (ins gleiche Thema gehört auch "Stosswellen-Therapie bei Tennisarm") sollte man sie nutzen und auch an verschiedenen Krankheitsbildern anwenden - nützts nichts, schadets nichts (ausser der Krankenkasse und der Patienten-Depression ...).
2. Nun Aerzte sind auch nur Menschen, zu Göttern in weiss haben wir sie gemacht. Die Titanic wurde von Spezialisten und Fachhleuten erbaut, die Arche Noah (sie war übrigens kaum kleiner) von Amateuren.

3. Wenn die Schulmedizin wüsste wie man den Tennisarm/Golfarm (weltweit die häufigste Arm-Erkrankung - wohlgemerkt) heilen könnte, wäre diese Homepage nicht nötig und Du wärst nicht hier gelandet ... dämmert's ...

P.S. Aus obigem spicht keine Verbitterung, sondern eher Realitäts-Ernüchterung. Das mit dem Tennisarm und Golferarm ist in den letzten 100 Jahren Ausbildungs-Entwicklung für Allgemein-Mediziner einfach dumm gelaufen. Und: Es gibt natürlich viele gute Aerzte für die es immer noch eine Berufung ist und bleibt und kein Beruf.



Feeback zu Laser-Therapie bei Tennisarm oder Golferarm aus dem Forum

Ralf Heidenreich, Versmold NRW, ralf-heidenreich@t-online.de Eintrag 840 vom 01.03.2015, 11:21 Uhr Bin 48 Jahre alt und leide seit etwa einem Jahr an einem Tennisarm , ähnlich wie viele andere bin ich auf diese Seite gestoßen nachdem ich sämtliche Behandlungsmöglichkeiten erfolglos ausprobiert habe. Die erste Cortisonspritze half für etwa 2 Wochen, die zweite gar nicht mehr. Salben, physikalische Therapie, manuelle Therapie , dann Lasertherapie und teure Stosswellenbehandlung, sowie Tabletten aller Art, alles ohne Besserung. Jetzt habe ich mir eine Türstange gekauft und hänge mich bis zu 6x täglich für eine Minute dran, in Kombination mit den anderen auf dieser Seite gezeigten Dehnübungen. Aber leider hilft auch das nicht, es sind jetzt etwa 5 Wochen mit diesen Übungen vergangen ohne Veränderung, so das ich jetzt doch wieder über eine OP nachdenke! Hoffe noch auf irgendein anderes Wunder um das zu umgehen , Viele Grüße Ralf -------------------------------------------------------------------------------- Kommentar: 27.03.15, 09.58h Lieber Ralf. Tja die OP-Chancen sind leider nicht so gut, siehe Link unten. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Lies mal die Infos zur OP Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas --------------------------------------------------------------------------------

Cassandra, Hessen <>
Eintrag vom Dienstag, 29. April 2008, 13.26 Uhr

Hallo, nach 16 Monaten Dauerschmerz wg Tennisarm wurde ich vor ca 1 Woche operiert. Dies war für mich meine letzte Option, da ich alles ausprobiert habe (soll heißen, Dehnung u.s.w.; Krankengymnastik, Akkupunktur, Lasertherapie, Spritzen u.s.w. - alles ohne Erfolg dafür aber Dauerschmerzen und kaum noch Schlaf während der Nacht. Das alles trotz Arbeit und Familie. Trage im Moment noch eine Gipsschiene. Kann mir jemand sagen, wie das jetzt weitergeht? Wie lange dauert es, bis der Arm wieder so wie vorher belastbar ist? Meine einzige Sorge ist, nicht völlig ausgeheilt wieder zur Arbeit zu gehen und das ganze Malheur wieder von vorne los geht. Da ich sehr gerne arbeite, will ich natürlich schnell wieder loslegen, allerdings gibt es bei meinem Job keine Schonfrist. Dass soll heißen wenn ich zur Arbeit gehe, voller Einsatz was Tippen / Schreiben u,s.w. angeht. Würde mich freuen einige Erfahrungen geschildert zu bekommen.
92.04.08, 17.25h Liebe Cassandra. Du bist richtig hier. Besser später als nie. Erst mal die schlechte Nachricht: Die Chance ist leider nicht klein, dass die OP einerseits nicht nötig gewesen wäre und andererseits aber auch die Ursache der Schmerzen nicht löst. Lies mal die Infos zur OP. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Jetzt die guten Nachrichten: Wenn die Wunde verheilt ist und die akute OP-Phase in ein paar Tagen vorbei, könntest Du alles ganz normal und ohne Einschränkungen machen, auch wenn es schmerzen würde, schlimmer wird es dadurch nicht, schonen und ruhigstellen ist für den Tennisarmkrampf das Schlimmste! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Denke nicht, das das nach der OP nicht mehr nötig sein wird, sondern beginne bald mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Kannst am Anfang auch beides reduziert machen, d.h. beim Dehnen weniger stark ziehen, lieber Dehnung länger halten und beim Hängen unten aufstehen und etwas Gewicht von den Armen abfangen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ilona, Stuttgart <ilona.reimar@web.de>
Eintrag vom Montag, 13. Maerz 2006, 11.09 Uhr:

Noch eine "Leidende" mehr. Ich bin mittlerweile 43 J., arbeite schon jahrelang am PC und gehe ausgleichsweise viel mit meinem Rottweiler Gassi. Vor ca 1 Jahr begannen meine Beschwerden im re. Ellbogen, alleine schon wenn ich nur einen Ordner aus dem Schrank ziehen wollte ist er mir fast aus der Hand gefallen, wie das so ist, man sucht nach Ursachen - okay ich habe gelesen, das sei unnötig - hab aber da noch nichts von dieser Seite gewußt. Ich habe beschloßen mir weder einen Gips noch eine Injektion ins Gelenk verpassen zu lassen und dachte "abwarten" ist auch eine Möglichkeit, es wurde mir dann doch zu lange und vor 2 Wochen habe ich beschlossen eine Lasertherapie zu machen. Nun war ich schon 6 mal dort und ich kann keine Besserung verspüren ... insgesamt soll das 10 x gemacht werden, es ist eine nicht sehr günstige Methode und ich habe nachdem ich hierin gelesen habe keine Motvation mehr dort hinzugehen und nochmehr Geld evtl. unnötig auszugeben. Was kannst Du mir empfehlen, Therapie abbrechen , die Stange an die Tür und Dehnen. Oder hat jemand Erfolge erzielt beim Lasern. Liebe Grüße Ilona
13.03.06, 12.40h Liebe Ilona. Richtig, beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Die Laser-Therapie kannst Du getrost abbrechen, ich habe in all den Jahren noch keinen getroffen dem es geholfen (geschweige den geheilt) hätte. Wie gesagt, ein Muskelkrampf wird durch eine Gegen-Dehnung behandelt und alles andere, wie Entzündungsbehandlung oder eben Laser-Therapie zielt auf eine falsche, nicht bestehende Ursache. Beginne mit der Dehnübung und ev. wenn möglich dem Hängen an der Stange aber auch die Dehnübung alleine wird dir schon in 14 Tagen grössere Besserung bringen und Dich in 6 Wochen geheilt haben. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Adrian klecks@upb.de>
Eintrag vom Dienstag, 12. April 2005, 21.35 Uhr:

Hallo. Ich bin 23 Jahre jung. Ich ziehe mitlerweile auch in Betracht einen Golferellenbogen zu haben, weil es etwas zieht, wenn ich dahingehend die Diagnose mache. Aber von Anfang an: ich leide seit ca. einem Jahr unter wirklich starken Schmerzen in der Unterarmregion, die mitlerweile auch auf den Ulinaris-Nerv zum Oberarm ausstrahlen. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mir durch zu schweres Heben meine Elle angeknackst, der Bruch ist gut verheilt, bis nach ein paar Wochen dann der Unterarm anfing weh zu tun. Dazu muss ich noch sagen, dass ich vor und nach dem Bruch im Fitnesstudio war und dabei ziemlich übertrieben habe (ich wiege nur 55 Kg, bin männlich, habe aber z.B. Latziehen mit 50 Kg gemacht). Danach habe ich zig Orthopäden und Ärzte aufgesucht. Erst heute wurde eine Messung des Nerves gemacht, ob er noch richtig funktioniert. Ergebnis: der Nerv ist normal, daher kommt es nicht. Vor einigen Monaten hatte ich auch schon physikalische Therapie, die darin bestand den Unterarm und die Knochenhaut sehr zu reizen. Grund war, dass der Orthopäde meinte, im Unterarm sei alles verklebt. Übrigens gab es und gibt es da wirklich Stellen im Unterarm, die besonders weh tun. Wenn ich am Ellenbogen ansetze und dann an der Elle mit dem Daumen unter Druck Richtung Hand fahre, könnt ich an einigen Stellen an die Decke gehen. Da fühle ich dann auch so eine Art "Knubbel". Naja, bei der physikalischen Therapie tat das Reizen super weh, danach war manchmal aber für ein paar Tage Ruhe. Allerdings war das auf Dauer auch keine Lösung, da nach 2 Monaten das Auf und Ab erhalten blieb. Die letzte Behandlung war jetzt eine Halswirbelsäulenstreckung und Laserakkupunktur. Genützt hat es nichts. Naja, ich werde jetzt die Dehnungen dieser Seite ausführen. Was ich fragen wollte ist, ob ich denn Massagen bzw. Reizungen an diesen besonderen Stellen im Unterarm unterlassen soll oder ob ich da gleichzeitig weiter reizen soll, um so vielleicht irgendwelche sehr hartnäckigen Verklebungen weg zu bekommen? Auf jeden Fall schon einmal sehr vielen Dank für die Mühen! Adrian.
13.04.05, 10.57h Lieber Adrian. Die Massagen/Reizungen kannst Du machen oder auch nicht, aufgrund Deines Beschriebes und weil daraus in dieser Zeit kein permanent anhaltender Nutzen/Verbesserung entstand, denke ich ist das nur Verschwendung an Zeit/Geld/Nerven. Mach die Golferarm-Dehnung, aber vor allem solltest Du 'mal 2-3 Wochen je 10-15 Minuten pro Tag in das Hängen an der Stange investieren. Wenn's schmerzt, mit unten Aufstehen etwas Körpergewicht abfangen, es sollte höchstens stark "Ziehen" aber nicht wehtun. Das könnte Dir stark helfen, da das Hängen auch das Potential hat Verklebungen und Verhärtungen zu lösen und zu Dehnen und zwar an dutzenden von Muskeln und Sehnen gleichzeitig und bei Dir weiss man ja nicht genau welcher oder welche Muskeln betroffen sind, da könnten einige zusammen kommen, deshalb sind die Aerzte ja einfach auch am ausprobieren und abarbeiten von allen typischen (meist nichts bringenden) Behandlungsmethoden. Melde Dich dann in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Lis Wassermann<WassermannL@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 10. Maerz 2004, 14.44 Uhr:

Hallo, ich bin 53 Jahre alt und heute zufällig auf diese Seite gestossen. Ich leide seit ca 1 1/2 Jahren an einem Tennisarm (ohwohl bisher noch nie eindeutig vom Arzt diagnostisiert worden). Meine Beschwerden treten besonders stark nachts und beim Strecken und Beugen des Armes bzw. beim Hochheben einer Tasse oder Flasche etc. auf. Zunächst bekam ich von meinem Hausarzt 12 Spritzen in den Ellenbogen. Angeblich Sojaöl mit Traumeel. Daraufhin veränderte sich das Gewebe des Ellenbogens und er bräunte im Sommer nicht. Die Beschwerden blieben. Danach zum Orthopäden. Jetzt erhielt ich 12 Akupunkturbehandlungen. Ohne Erfolg. Danach zum Sport-Physiotherapeuten um 15 x manuelle Neurotherapie u.a. mit Stäbchen zu bekommen. Wieder kein Erfolg. Ausserdem sollte ich mit Quark bzw. Aku külen. Sehr schmerzhaftes Zusammenziehen der Muskeln. Jetzt zu einem anderen Orthopäden. Nun bekam ich Laser, Reizstrom und eine Armspange. Wieder nichts. Jetzt habe ich Röntgentiefenbestahlung verordnet bekommen. Die Bemerkung "na im ihrem Alter wollen sie doch sicher keine Kinder mehr und so schädlich sind die Strahlen ja auch nicht" gibt mir doch zu denken. Falls dies nicht helfen sollte wäre der nächste Schritt Stosswellen und danach den Arm 3 Wochen in Gips und danach Operation. Zur Nackenstärkung soll ich ausserdem noch Hydro-Jet und Strecken über mich ergehen lassen. Meine Frage: Kennen Sie diese Behandlungsmethode bzw. hat sie Erfolg. Ich bin durch die ständigen Schmerzen (ich werde nachts wach) total gestresst und auch demoralisiert. Mit Interesse erwarte ich Ihre Antwort. Natürlich werden ich unabhängig aller Verordnungen schon einmal mit dem Hängen an der Stange und den Dehnübungen beginnen. Liebe Grüsse und danke für eine Antwort Lis
10.03.04, 17.09h Liebe Lis. Du hast zwar nicht geschrieben, dass die Diagnose bei Dir angesprochen hat, aber aufgrund Deiner Symptome und Leidensgeschichte ist zu 95% sicher, dass Du "nur" einen Tennisarm hast! Meine Empfehlung aufgrund vieler Jahre Erfahrung mit diesen Beratungen ist, dass Du alle Behandlungen, Therapien absagst, vorläufig unterbrichst und dem Dehnen mal 4-6 Wochen Chance gibst. Alles andere hat Dich bisher nur Zeit, Nerven, Lebensqualität und Gesundheit gekostet. Sollte Dich das Dehnen enttäuschen kannst Du danach Deine Pläne wieder aufnehmen und die "Pause" hat nicht geschadet. Die RöntgenTB sind sehr umstritten, sowohl von der Schädlichkeit wie auch von der Wirkung, ich kenne keine Erfolge beim Tennisarm. Völlig unangebracht, eine extremer Keulenschlag der nichts hilft. Die Stosswellen ergeben bei etwa 30-50% Erfolge sind aber, schmerzhaft und teuer. Der Gips ist das Schlimmste und Schädlichste beim Tennisarm (für mich ein "Verbrechen"), da Ruhigstellen wie jeder auch nachts und morgens beim "warmlaufen" selber schmerzhaft merkt, den chronischen Krampf mit leichter Sehnenverkürzung (und das ist "alles" was Du eigentlich hast) nur verschlimmert. Falls Du trotzdem während Dehnen und Hängen etwas aus Deiner Liste weiterverfolgen willst, kein Problem, ausser Gips und Röntgen schadet es nicht, aber Du weisst dann später nicht sicher was wirklich geholfen hat und das mindert die Motivation langfristig dem Dehnen die Chance zu geben. Vielleicht hast Du ja mit dem Dehnen auch schon in 2 Wochen einen grösseren Erfolg, aber aufgrund Deiner etwas längeren Vorgeschichte (hatte ich auch) könnte es 4 Wochen bis zum ersten Resultat dauern, da das Schmerzmuster und die Sehnenverkürzung ein "Memory" gebildet haben, das nicht nach ein paar Tagen weg ist. Melde Dich wieder in ein paar Wochen wie es sich entwickelte und bis dann gute Besserung! Liebe Grüsse von Thomas


Doreen Parpart, Reutlingen <Doreenparpart@web.de>
Eintrag vom Donnerstag, 26. Februar 2004, 21.12 Uhr:

Hallo, ich bin 36 Jahre und habe links einen Tennisarm. (Ungeübt Fliesenverlegt...) Erst dachte ich, dass das wieder weggeht - aber nach ca. 8 Wochen sind die Schmerzen immer noch da. Der Arzt hat mir einen furchtbar unbequemen Gips verpasst. Den habe ich (welch Glück... wie ich hier lesen kann, nach exakt 7 Stunden runtergerissen). Nun werde ich es mit den Dehnübungen versuchen. Eine Bekannte riet mir zur Belaserung. Hat jemand damit Erfahrung? Vielen Dank und liebe Gruesse. Doreen
26.02.04, 09.10h. Liebe Doreen. Dein Fliesenlegen ist nicht die Ursache des Tennisarmes sondern war nur ein Auslöser der das Fass (36 Jahre Belastung an einer Schwachstelle) zum überlaufen brachte. Du kannst also auch in Zukunft solche Arbeiten machen, nur dann jeweils immer Zwischendurch mal Dehnen, dann gibts keine Probleme mehr. Dein Ruhigstellen und Schonen nach den Schmerzen haben sich für den Krampf bisher negativ ausgewirkt und das Dehnen wird nun dagegenhalten. Von Laser-Therapie beim Tennisarm halte ich nicht viel, sie reiht sich meiner Meinung nach ein in zwei dutzend Behandlungs- und Therapie-Ansätze die jeweils bei Tennisarm ausgeführt werden. Weil man die teuren Maschinen nun mal zur Verfügung (Laser, Röntgen, Tomograph [CT], Magnet-Resonance-Image [MRI], Stosswellen, Ultraschall, Infrarot etc.) hat und für möglichst viele Krankheitsbilder einsetzen will (verständliche Amortisation). Aber wenn Du es probieren willst ist es wenigstens eine Therapie die kaum schaden kann, ausser der Krankenkasse, Deinem Terminplan und Deinen "Nerven". Und dann gibts ja auch noch den Placebo-Effekt der in einigen Fällen unerwartet mithilft (der Glaube kann Berge versetzen ... das meine ich natürlich nicht abschätzig, im Gegenteil). Wir haben keine Feedbacks von erfolgreichem (oder nicht erfolgreichem) Lasern hier. Melde Dich doch nach 3-4 Wochen konsequentem Dehnen oder auch vorher wenn sich 'was tut. Gute Besserung, Kopf hoch, das wird bald wieder. Liebe Grüsse von Thomas
27.02.04, 10.33h Doreen. Lieber Thomas, vielen Dank für Deine Zeilen ... dann lass ich das mal vorerst mit dem Lasern und dehne, dehne,dehne.... Ich mach Meldung wie es geworden ist.... seufz - so ein Mist ehrlich... ich bin auch noch linkshänder ...und das Dehnen tut auch schon weh... Nun gut - merci nochmal... Liebe Grüsse Doreen
27.02.04, 12.56h Liebe Doreen Gut machst Du das, das ist die richtige Einstellung die zum Erfolg führt. Dehne aber nicht zu weit über die Schmerzschwelle hinaus, 1-2 Minuten nach dem Dehnen muss der Schmerzlevel wieder auf ursprünglichem Niveau sein sonst würdest Du zu stark dehnen. Zu starkes Dehnen heilt nicht schneller im Gegenteil, es kann dadurch auch mal einen kleine Rückfall geben. Also lieber Dehnung weniger stark aber länger halten. Melde Dich wieder und bis dann alles Gute! Liebe Grüsse von Thomas

Doris, Linz, Österreich <doris.karlinger@aon.at>
Eintrag vom Montag, 8. September 2003, 09.24 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 38 Jahre alt und spiele mit großer Freude - und auch nicht so schlecht - Tennis. In diesem Jahr habe ich mehr gespielt als sonst und auch mit mehr Druck - das Ergebnis ist ein Tennisarm. Seit April d. J. also seit beinahe 6 Monaten habe ich allerhand ausprobiert. Begonnen mit homöopathischen Spritzen, Strom, Akupunktur, Laser - als dies alles nichts nützte habe ich zwei mal ein kortisonähnliches Präparat gespritzt. Nun war einige Wochen Ruhe und seit ein paar Tagen ist er wieder da, der Tennisarm - nicht so schlimm wie vorher aber doch... Ich danke dir für diese informative HP und habe heute morgen bereits zu dehnen begonnen. Morgen Nachmittag habe ich ein Tennisspiel ausgemacht - eigentlich wollte ich schon absagen aber ich denke, nach der Lektüre deiner Zeilen werde ich es doch probieren. Ich werde dich über den Erfolg auf dem Laufenden halten und würde mich über eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüße, Doris
08.09.03, 11.55h. Liebe Doris. Richtig schön normales Tennisarm-Alter, mach Dir keine Sorgen, der Spuk ist bald vorbei. Das der Tennisarm jetzt kam ist nicht nur mehr und mehr Druck, der wäre sowieso gekommen, ev. ein paar Monate später. Es ist keine Entzündung sondern ein chronischer Krampf in jenem Muskel. Mit Dehnen wird das schnell behoben! Alles andere kannst Du vergessen, kostet nur Zeit, Geld und Nerven. Kortison als Symptombehandlung wirkt erfahrungsgemäss 10-20 Tage, nach der 3. Injektion beginnen permanente Gewebeschäden (Verklebungen) ihren Verlauf zu nehmen, nicht sehr tragisch aber völlig unnötig. Schone Dich nicht im Tennis, wichtig auch für die Erhaltung der Lebensqualität - Du bist nicht krank - das ist wie gesagt nur ein (mühsamer, hartnäckiger) Krampf im Arm (mit Verkürzung der Muskulatur/Sehne). Nur deine Schmerztoleranz soll die Grenze bilden, es geht nichts "kaputt" wenn es weh tut, es wird wenn überhaupt auch nur temporär schlimmer, wenn Du vorher, zwischendurch und danach etwas ausführlicher und länger dehnst wird es sogar mithelfen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Doris, Linz <doris.karlinger@aon.at>
Eintrag vom Donnerstag, 18. September 2003, 08.03 Uhr:
Hallo Thomas, wie du weißt dehne ich seit eineinhalb Wochen sehr konsequent. Bisher ist leider keine Besserung eingetreteten. Eher ist es schlechter geworden. Bei den Dehnübungen zieht es im Muskel ein wenig - ich denke das passt. Aber es sind auch "brennende" Schmerzen im Ellbogen zu spüren. Kann das sein? Hoffentlich führen die Übungen zum Erfolg.... Lg Doris
18.09.03, 12.37h. Liebe Doris. Geduld ist ein Tugend, die man sich leider nicht auf die schnelle aneignen kann. Beim Tennisarm ist dies besonders von Nöten. Aber wenn dann der 1. kleine Erfolg kommt, hoffentlich bald in Deinem Fall, wächst die Motivation und die Hoffnung. Darauf warten wir jetzt bei Dir in den nächsen 2-3 Wochen. Das Brennen bedeutet nichsts besonders, kannst Du vorläufig ignorieren. Mach die Dehnung doch häugiger, oder länger dafür mit etwas weniger Zug/Kraftanwendung, also schonender. Probier auch mal die Dehnung Nr. 2 abwechslungsweise zur normalen Dehnung. Melde Dich doch in 2 Wochen wieder wie's Dir erging, gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas


C. Heilborn, Münster <Andreas.Heilborn@t-online.de>
Eintrag vom Samstag, 5. Juli 2003, 12.23 Uhr:

Ich bin 44J., weibl. und habe seit ca.2 Jahren einen Tennisarm. Massage, Spange und Reizstrom haben nicht geholfen. Was halten sie von Lasertherapie? Viele Grüße C. Heilborn
Grüessdi. Laser kann nicht viel bringen, da der Tennisarm eine Verkrampfung des Muskels ist die nur mit Dehnen behoben werden kann. Bitte melde Dich nach 3 Wochen Dehnen wieder. Gute Besserung und beste Grüsse von Thomas

Peter aus Berlin <G_Strunzow@gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 21. Maerz 2003, 16.38 Uhr:

Hallo, ich bin 37 und habe seit 9/2002 das Problem mit dem Ellenbogen. Ich bin allerdings auch erst letzte Woche zum Arzt gegangen, weil die "Schmerzen" immer nur bei Belastung auftraten. "Schmerzen" deshalb, weil ich auf einer Skala von 1-10 maximal eine 3-4 geben würde. Seit einer Woche bekomme ich Laserbestrahlung, Akupunktur und Ultraschall. Mein Arzt schlägt nun nach gerade einmal 3 Behandlungen eine ESWT (Stosswellen) vor. Nach allem, was ich gelesen habe, sollte das aber erst nach mehreren Monaten erfolgloser "konventioneller" Therapie als letztes Mittel vor der OP erfolgen. Was ist davon zu halten ?
21.03.03, 17.18 Lieber Peter. Du bist ein Glücksfall, hast noch nicht viel an Zeit, Geld und Nerven verbraucht. Stosswellen würde ich jetzt noch nicht machen, kannst nachlesen es kostet, schmerzt und hilft nicht sicher! Wenn die Diagnose auf meiner Homepage anspricht, dann mach das Dehnen konsequent und Du wirst bald grosse Fortschritte machen. Melde Dich doch in 3 Wochen wieder wie's ging. Gute Besserung und Grüsse von Thomas
21.03.03 21.36h Email. Peter. Hallo, ich kann mich jetzt schon melden...was mich auf Deiner Seite wie ein Fisch am Angelhaken gehalten hat war die Aussage mit den Liegestützen. Ich habe das Problem seit letztem Jahr, als ich eine Woche lang für das deutsche Fallschirmteam im Formationsspringen in einem Trainingslager die Fallschirme im Akkord gepackt habe (40 mal am Tag dieselben Handgriffe, pro Schirm nicht mehr Zeit als 5 Minuten). Ich habe das damals vernachlässigt und gedacht, daß es von selber wieder weggeht. Was immer geholfen hat, waren Liegestütze, danach gings besser. Ich hatte auch nicht wirklich heftige Schmerzen, eher so ein Ziehen. Geschmerzt hat es nur, wenn ich besonders fest zugreifen wollte oder den Arm sehr weit verdreht habe. Ich habe Deine Seite heute nachmittag entdeckt und bin wie gesagt über die Liegestütze gestolpert, nachdem ich mich stundenlang mit Informationen über eswt versorgt habe. Deine Dehnübung habe ich ausprobiert - sie hilft bereits jetzt, nach einem Tag, es ist deutlich besser geworden. Beim Verdrehen des Arms schmerzt es nicht mehr, es zieht nur noch. Ich werde das das ganze Wochenende durchziehen und meinem Arzt nächste Woche mit Sicherheit eine Absage erteilen. Er hat in dem Antrag für die KV zwei Links als Referenz für die besonders guten Erfolge aufgeführt. Einer davon geht zu Siemens und funktioniert nicht, der andere zu einer amerikanischen Studie mit der sagenhaften Teilnehmerzahl von nur 29 Patienten. Deine Seite ist klasse und ich möchte mich schon jetzt bei Dir dafür bedanken. Gruss Peter
22.03.03, 13.30h. Lieber Strunzow, ja die Liegestützen ist schon eine gute Sache. Ich mache seit 22 Jahren täglich, meist so 200 kurze. Eine perfekte Uebung für Arme und Oberkörper und man kann Sie überall machen. Sie führen auch praktisch automatisch eine leichte Tennisarm-Dehnung aus, aber vermutlich nur so 10-20% der beschriebenen Dehnung, also die Dehnübung ist das Wichtigste. Das Hängen an der Stange ist für den Tennisarm auch super und zusätzlich für den Rücken, Schultern, Haltung etc. hervorragend. Aber wie gesagt, wenn man nur eines macht, ist es die Dehnübung, den Rest könnte man theoretisch auch weglasen, ist nur unterstützend gut. Du wirst in knapp 2 Wochen kaum mehr was spüren, aber Dehnung nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus sonst kann es mal einen kleinen Rückschlag geben (wenn zu viele Male, zu fest oder/und zu lange gedehnt wird). Arzt würde ich dann wirklich vergessen. In der Medizin sind wir praktisch nur noch von Spezialisten umgeben die Ihren "Bild-Ausschnitt" sehen, Symptome bekämpfen (oft auch vom Patienten so verlangt) und die Ursachen und Zusammenhänge bleiben immer öfter aussen vor. Gute Besserung und bis zur nächsten Meldung von Dir in 2 Wochen. Schönes Weekend, Thomas

Barbara Gerdes
Email vom 30.12.2002 11.36h

Ich habe gerade interessiert Ihre Internetseite gelesen und bin hocherfreut, dass sich endlich jemand schwerpunktmäßig mit diesem Thema beschäftigt. Also wende ich mich hoffnungsvoll an Sie, vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Ich bin 38 Jahre alt und leide seit 1995 an einer chronischen Epicondylitis rechts. Nach allen möglichen Behandlungsmethoden (Stoßwellentherapie, Spritzen, Elektrobehandlung etc.) entschloss sich mein Orthopäde zur Operation. Nach der OP war ich ca. 5 Jahre nahezu schmerzfrei. Im Dezember 2001 ging das ganze Spektakel leider wieder los, und alles noch viel schlimmer als vorher. Also wurde ich im März 2002 zum zweiten Mal operiert. Diese OP hat mir nur leider überhaupt nichts gebracht. Seit ca. 5 Wochen leide ich wieder unter unerträglichen Schmerzen im rechten Arm, teilweise schwellen die Finger an, die Schmerzen sind besonders stark kurz oberhalb des Ellenbogens. Da ich Verwaltungsangestellte bin und 8 Stunden am Computer arbeiten muss, bin ich zur Zeit nicht in der Lage effektiv zu arbeiten. Zum Glück habe ich einen kulanten Arbeitgeber und kann mich hier einigermassen schonen. Eine Eisbehandlung auf den Schmerzpunkt bringt Linderung, ansonsten bin ich nur schmerzfrei, wenn ich mich absolut ruhig verhalte. Und das schlimmste ist, da ich jetzt fast alles mit dem linken Arm verrichte, beginnen die Schmerzen auch im linken Arm. Ich bin nicht mehr in der Lage meinen Haushalt richtig zu führen und fühle mich in meiner Lebensqualität sehr eingeschränkt. Ich klappere alle Ärzte ab, nur helfen können die mir irgendwie nicht richtig. Mein behandelnder Neurochirurg hat mich kurzzeitig mit einem Weichteillaser behandelt, das hat die Schmerzen ein wenig gelindert. Nun bin ich bei einem Unfallchirurgen in Behandlung, der eine ganz spezielle Blutuntersuchung durchführen will, da er vermutet, es steckt noch irgendetwas anderes dahinter. So, das war in Kurzfassung meine Leidensgeschichte. Mittlerweile hat mir auch das Versorgungsamt eine 30 %ige Schwerbehinderung bestätigt, da ich auch noch einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule habe. Dieses habe aber laut Aussage meines Neurochirurgen nichts mit dem Arm zu tun. Nun meine Frage, was kann ich noch tun, um diese entsetzlichen Schmerzen dauerhaft loszuwerden. Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen B. Gerdes
30.12.02, 14.10h. Liebe Barbara. Tut mir echt leid wie's Dir geht. Stelle zuerst mit der Selbst-Diagnose sicher, dass es sich (wieder) um einen Tennisarm handelt. Ruhigstellen, schonen ist der grösste Feind des Tennisarms, nicht nur, dass es nichts nützt, nein es schadet sogar. Deshalb schmerzt es manchmal nachts beim umdrehen im Bett besonders, weil er ruhiggestellt war. Ebenfalls Eis. Eis betäubt zwar den aktuen Schmerz, bringt jedoch auch eine Demobilisierung und meist eine Verkrampfung mit sich. Der Arm wird steifer! Mein Ratschlag lautet, 1. schone den Arm nicht, mehr auch wenn es schmerzt (ausser es ist unerträglich). 2. mach die beschriebene Dehnübung konsequent täglich (investierte total mind. 10-15 Minuten pro Tag). 3. Wenn möglich mache während diesen 3-4 Wochen die Du Dir dafür geben solltest wenn möglich keine anderen Behandlungen oder Therapien. Diese schaden zwar nicht, aber sie verwischen das Bild und Du weist danach nicht mit Sicherheit ob es das Dehnen war, wenn es besser wird und dies ist am Anfang für die Motivation wichtig. Die Blutuntersuchung wird Zeit und Geld kosten und auch wenn es ein Befund gibt, was mit 38 sowieso wahrscheinlich ist (sorry), hat dieser nicht unbedingt mit dem Tennisarm zu tun. Beim Tennisarm ist es müssig die Ursache zu suchen, es gibt meist keine die man Behandeln kann, aber die Verkrampfung des betroffenen Muskels (und nichts anderes ist ein Tennisarm) kann man gut behandeln. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir geht. Viel Erfolg und gute Besserung. Beste Grüsse, Thomas
Email Barbara 30.01.03 09.09h. Hallo Thomas, sollte mich nach ca. 4 Wochen noch mal melden. Also, mache immer fleißig diese Dehnübungen. Danach ist der Schmerz eigentlich zu ertragen, dieser Effekt hält aber leider nicht so lange vor. Ich habe auch das Problem, daß ich 8 Stunden mit der Maus am PC arbeiten muss. Wie schon berichtet sollte ja eine Blutuntersuchung stattfinden. Das Ergebnis ist eine Erhöhung des CRP-Wertes, muss ich jetzt beim Hausarzt abklären. Ist schon irgendwie komisch, manchmal tut überhaupt nichts weh, und manchmal dann wieder ziemlich stark. Der linke Arm fängt auch schon an. Da fängt man wirklich an zu resignieren. Kann ich vielleicht noch etwas machen. Gruß Barbara
30.01.03 09.48h Liebe Barbara. Zwischendurch beim Arbeiten immer mal wieder kurz Dehnen, z.B. während Telefonaten etc. Hast Du das Hängen an der Stange schon probiert, würde ich in Deinem Fall machen, vielleicht irgenwo improvisiert im Büro, es braucht jeweils nur ca. 20 Sekunden, z.B. auf dem Weg auf die Toilette etc. jeweils dran denken. Würde ich in Deinem Fall nun wirklich versuchen, der Leidensdruck scheint ja nun zu genügen als Motivator? Ich wünsche Dir viel Erfolg damit un die nötige Geduld. Falls Du dann mit hängen anfängst, melde Dich doch ca. 2-3 Wochen danach, dann sollte sich etwas getan haben. Grüsse von Thomas Beschrieb Hängen an der Stange

Karin Uhlenbruck, Jülich <Kunst.und.Glas@onlinehome.de>
Eintrag vom Dienstag, 21. Februar 2006, 12.01 Uhr:

bin 52 Jahre alt und habe einen rechten Golfarm seit September und jetzt auch leicht links. Kommt bei mir vom Glasschneiden und malen und tennisspielen. Werde jetzt deine Übungen regelmäßig machen und mich wieder melden. Hast du Erfahrung mit Laserbehandlung, die macht mein Physiothearapeut zusätzlich zum dehnen??? gruß Karin
21.02.06, 13.37h Liebe Karin. Zuerst die Haupt-Armseite, dann die andere ist sehr häufig und normal. In diesem Falle beide Arme Dehnen. Laser schadet nichts (ausser dem Geldbeutel, unötige Zeitverschwendung und "Nerven", aber es wird leider auch nichts nützen. Auch der Golferarm ist einfach eine "normale" Verkrampfung und die behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Alles andere ist nur teurer "Schnickschnack" und hilft leider nur dem Ausführenden. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur beide Golferarme gleichzeitig therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dinja Knuth <Kroetenjule@aol.com>
Eintrag vom Donnerstag, 5. Februar 2004, 01.01 Uhr:

Hallo, ich bin 36 Jahre und arbeite als Altenpflegerin. Links habe ich jetzt seit ca. 1/2 jahr einen Tennisarm (obwohl ich Rechtshänder bin). Beschwerden habe ich seit ca. Juli und bin im Oktober das 1. Mal zum Doc gewesen deshalb, nach Spange, Kälteanwendungen etc. hat er mich zum Orthopäden überwiesen, wo ich Kortisonspritzen bekam, die auch gut halfen. Allerdings nur bis ca. Ende November. Dann bekam ich Ultraschallbehandlung, KG und nochmals die Spritzen, die diesmal allerdings nicht anschlugen. Bei der KG hat man mir Dehnübungen gezeigt, die ich auch gemacht habe, die allerdings auch keinen Erfolg zeigten. Ich bin jetzt seit 3,5 Wochen krank geschrieben und hab eine Gipsschiene bekommen, habe allerdings die Befürchtung, das dies mir auch nicht echt weiterhelfen wird. Jetzt hat man mir von Lasertherapien berichtet. habt ihr damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob es hilft und welche Kosten auf mich zukommen würden. Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße von Dinja
05.02.04, 09.55h Liebe Dinja. Kortisonspritzen helfen nur temporär, heilen nicht und verursachen von der 3. Injektion an bestimmt Gewebeschäden (Verklebungen). Die Gipsschiene wird nicht nur nicht helfen, sondern schaden, da Ruhigstellen dem Tennisarm, der eigentlich nur eine Verkrampfung ist, schadet. Wenn Du die Gipsschiene behälst wird es danach steifer und deshalb etwas schmerzhafter sein als vorher, vermutlich tut es jetzt schon nachts beim drehen mehr weh? Wenn Du dann die Gipsschiene los bist (je schneller je besser) musst Du sofort mit Dehnen anfangen. Ich habe noch von niemandem gehört bei dem eine Lasertherapie wirklich anhaltend geholfen hätte. Die Ursache ist ja eine chronische Verkrampfung eines Muskels, der Schmerzpunkt ist nur eine Folge also ein Symtom. Wenn man dort lasert ändert das nichts an der andauernden Ursache. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wie's Dir erging. Gute Besserung und beste Grüsse von Thomas

Ines, Sachsen
Eintrag vom Freitag, 10. Oktober 2003, 09.19 Uhr:

Ich bin 35 Jahre. Im Juli müßte ich wegen einer Halswirbelabnutzung zur Manuellen Therapie. Nach der ersten Behandlung hatte ich im rechten Ellenbogen einen stechenden Schmerz. Da mein Urlaub kutz bevorstand, dachte ich da geht es schon wieder weg. Falsch gedacht. Meiner Arbeit konnte ich nur noch mit Schmerztabletten nachgehen. Nach 8 Wochen waren die alle und ich mußte zum Arzt (Konnte vor Schmerzen nicht mehr schlafen. Der Arzt guckte mich nur an, sagte was von Altersbedingt und das ich damit leben muß und mir ne neue Arbeit suchen soll. Er verschrieb mir neue Schmerztabletten. Darauf suchte ich mir einen neuen Arzt.Er untersuchte mich und stellte fest, das mein rechter Arm 1 cm dicker als der linke war. Er überwies mich sofort zum Chirurgen und dieser stellte eine Knochenhautentzündung fest Jetzt bin ich schon 4 Wochen krankgeschrieben , aber noch keine Besserung in Sicht. Ich war zur Lasertherapie und fange jetzt wieder mit Manueller Therapie an.
11.10.03, 07.33h. Liebe Ines. Mach mald den Diagnose-Test. Wenn er wie beschrieben anspricht, kannst Du mit Dehnen anfangen und musst nicht schonen. Wenn es aber eine Knochenhautentzüdung ist müsstest Du schonen. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von Thomas

Jörg BS
Eintrag vom Mittwoch, 19. Januar 2005, 09.54 Uhr:

Hallo zusammen! Bin 44 und habe seit 6,5 Jahren (!) mal mehr, mal weniger starke Schmerzen im rechten Unterarm (Ellenbogen abwärts, anfangs bis in den kleinen Finger ausstrahlend [Kribbeln mit anfänglichem Taubheitsgefühl], mittlerweile „nur noch unterhalb des Ellebogengelenkes) Habe seither „alles mögliche“ an Therapien mit gemacht (größtenteils weil die Ärzte keine Ahnung hatten – ich selbst natürlich auch nicht): Medikamente, Salben, Reizstrom, Massagen, Dehnungsübungen, Eispackungen, Ruhigstellen durch Schiene, Cortison-Spritzen. Nach einer Kernspintomographie 1998 wurde von einem Handchirurgen Sulcus-Ulnaris-Syndrom diagnostiziert (auf den Bildern und auf diversen Röntgenaufnahmen ist natürlich nie etwas zu erkennen). Das schien es tatsächlich auch zu sein. In den vergangenen Jahren hatte ich allerdings das Gefühl, dass dies eine Fehldiagnose war und dass ich evtl. an einem „Mausarm“ litt, da der Schmerz nicht (wie auch ich irrtümlich dachte) vom nervus ulnaris ausging. Dann hörte ich im Jahre 2004 zum ersten Mal etwas über RSI (repetitive strain injury) – das könnte es selbstverständlich auch sein. Habe seither – ohne Unterbrechung – diesen Dauerschmerz. In den letzten Monaten schlimmer geworden, sodass ich z. T. nachts davon aufwache. Habe Ende 2004 Akupunktur versucht – vergeblich. Deshalb meine Frage, in der Hoffnung, dass sich jemand erinnern kann bzw. mir sonst helfen kann: 2004 gab es (wahrscheinlich) in irgendeinem 3. Programm (WDR, NDR, MDR etc.) eine Gesundheitssendung über dieses Thema. Dabei wurde ein Arzt (aus Berlin?) vorgestellt, der eine eigene Therapie bzw. in schweren Fällen eine Operation (mittels Laser ?) empfahl, wobei eine Sehne durchtrennt, verlängert (?) und dann wieder angenäht wird. (Kann mich leider nicht mehr genau daran erinnern.) Leider habe ich die Sendung zu spät eingeschaltet und die Notizen, die ich mir gemacht habe, sind bei meinem letzten Umzug verloren gegangen. Erinnert sich jemand an diese Sendung bzw. an den Arzt? Vielen Dank im Voraus für Hilfe!!!!!!!!!!!
19.01.05, 17.34h. Lieber Jörg. Nachts und morgens mehr Schmerzen und die ganzen (Fehl-)Diagnosen könnte sehr wohl doch Tennis- oder Golferarm sein. Ich kann Dir nur empfehlen die Diagnose zu machen und dann dem Dehnen und Hängen an der Stange mal 2-3 Wochen eine Chance zu geben. Du kannst nicht viel verlieren. Viele Grüsse von Thomas


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