Stosswellen

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Zeitungs-Bericht Stosswellen
Wer hat Erfahrungen (positive / negative) mit Stosswellen-Therapie ?
Was sagt die schweizerische Gesellschaft für Stosswellen zur Behandlung am Tennisarm? (Kosten, Chancen)

Positve Erfahrungen mit Stosswellen
Negative Erfahrungen mit Stosswellen
Fersensporn und Stosswellen

Erfahrungen mit Laser-Therapie

Kurz-Urteil Stosswellen bei Tennisarm

Stosswellen wirken beim Tennisarm bei ca. 30% der behandelten positiv, sind sehr unangenehm bis schmerzhaft*, teuer (praktisch immer selber zu bezahlen) und relativ zeitintensiv (da oft nicht in der Nähe vorhanden).

* Die Stosswellen-Behandlung nur nach Schmerzmittel-Injektionen ausgeführt werden, d.h. unter lokaler Betäubung.
Meiner Meinung nach sind Stosswellen beim Tennisarm eine "Vorschlag-Hammer"-Methode mit unsicherem Ausgang und unsicheren Nebenwirkungen.

Etwa das Gleiche, aber mit noch ungewisseren Nebeneffekten trifft auf die Therapie mit radioaktiven Röntgentiefenbestrahlung zu.

Ob die Stosswelle Erfolg bringt oder nicht ist vermutlich abhängig von der genauen Art der Ursache der Krankheitssymptome, wie die eigenen Muskel und Sehne auf Stosswellen reagieren und vor allem mit welcher Intensität, Quantität der behandelnde Arzt (per Zufall) an den richtigen Ort zielt. [Leider hat es kein Fadenkreuz am richtigen Ort des Ellenbogens und so zielt der Arzt im Prinzip mit Schrot ins Dunkle. Ev. ist das der Grund weshalb es teilweise danach auch zu Verschlechterungen des Krankheitsbildes kommt.]

Es könnte als Variante probiert werden wenn 4-6 Wochen Dehnübung nichts gebracht haben. Aufgrund vieler Jahre Erfahrung und hunderten von positiven Reaktionen schätze ich die Dehnübung hat eine Erfolgsquote von 95-98 %.

[Fairerweise muss gesagt werden, dass sich in diesem Forum natürlich mehr durch Stosswellen nicht Geheilte melden, für die Geheilten ist die Angelegenheit ja erledigt und vergessen.]


Erfahrungen mit Stosswellen:

725. Norbert Pichler, Kottingbrunn, Österreich, norbertp@tele2.at Eintrag 1050 vom 01.08.2016, 22:09 Uhr 58 jahre, vor ca. 2 jahren schmerzen, seit ca. 1 jahr nicht mehr, die leidensgeschichte und erlösung: vor zirka 2 jahren hatte ich nach einiger schwerarbeiten im garten starke schmerzen am rechten ellbogen. anfangs etwas verniedlicht, weil ich beruflich nur am schreibtisch arbeite, und es als ungewohnte arbeit abgetan habe (das wird schon wieder! wir schaffen das) dann zum orthopäden (krankenkassa) gegangen, dort nach einigen wochen erfolgloser behandlung mit schmerzmittel und injektionen haben wir die stosswellentherapie angefangen. nach 10 wochen und 10 therapien nur schmerzen und keinen erfolg. es ist als ob man mit der schlagbohrmaschine gegen das ellbogengelenk hämmert und das zirka 1,5 minuten lang, gefühlte 2 stunden! das martyrium war dann mitte november 2014 zu ende, ich bin nicht mehr hingegangen. dann einen anderen orthopäden als privatpatient aufgesucht. mit ampullen austesten und anderen injektionen in den ellbogen und einer eigenen "wundersalbe" sowie diversen tabletten ein wenig linderung erfahren, aber nichts dauerhaftes. dann habe ich mehr durch zufall und einen kollegen von dieser seite gehört und gelesen, das war so zirka anfang 2015. einige wochen, auch tagsüber im büro die dehnungsübungen gemacht und mir ein türreck gekauft und dieses auch zum "abhängen" benutzt. nach relativ kurzer zeit, also nach einigen wochen, waren die schmerzen weg und sind es bis heute, 01.08.2016. ich kann jedem nur empfehlen, nicht auf die quacksalber der schulmedizin zu hören, weil das kostet nur zeit und geld (ich habe für die privatordination gute €200 bezahlt und gebracht hat es nichts).heuer im sommer habe ich schon wieder einige schwerarbeiten im garten gemacht, nämlich waschbetonplatten neu verlegt, und das ohne schmerzen. ich kann jedem betroffenen nur die auf dieser seite erwähnten übungen und ratschläge empfehlen. Kommentar: 03.08.16, 11.05h Wow lieber Norbert. Krasses Beispiel! Super gelaufen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Ralf Heidenreich, Versmold NRW, ralf-heidenreich@t-online.de Eintrag 840 vom 01.03.2015, 11:21 Uhr Bin 48 Jahre alt und leide seit etwa einem Jahr an einem Tennisarm , ähnlich wie viele andere bin ich auf diese Seite gestoßen nachdem ich sämtliche Behandlungsmöglichkeiten erfolglos ausprobiert habe. Die erste Cortisonspritze half für etwa 2 Wochen, die zweite gar nicht mehr. Salben, physikalische Therapie, manuelle Therapie , dann Lasertherapie und teure Stosswellenbehandlung, sowie Tabletten aller Art, alles ohne Besserung. Jetzt habe ich mir eine Türstange gekauft und hänge mich bis zu 6x täglich für eine Minute dran, in Kombination mit den anderen auf dieser Seite gezeigten Dehnübungen. Aber leider hilft auch das nicht, es sind jetzt etwa 5 Wochen mit diesen Übungen vergangen ohne Veränderung, so das ich jetzt doch wieder über eine OP nachdenke! Hoffe noch auf irgendein anderes Wunder um das zu umgehen , Viele Grüße Ralf -------------------------------------------------------------------------------- Kommentar: 27.03.15, 09.58h Lieber Ralf. Tja die OP-Chancen sind leider nicht so gut, siehe Link unten. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Lies mal die Infos zur OP Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas --------------------------------------------------------------------------------

wolfgang bürkle, stuttgart, wolfgang-buerklearcor.de
Eintrag 64 vom 04.01.2012, 11:47 Uhr

Hallo zusammen, ich bin 49 Jahre alt und habe dieses Problem bereits 10 jahre. Damals habe ich die zu der Zeit neue Stoßwellenthereapie gemacht, 5 Sitzungen mit 3 Wochen Pause und war danach tatsächlich bis vor 3 Jahren schmerzfrei. Seither plagt es mich wieder. Ich habe Physiotherapie-Spritzen und auch wieder diese Stosswellen ausprobiert aber diesmal hat nichts wirklich geholfen. Nun habe ich heute in diesem Forum die Dehn+Hängeübungen gelesen und werde das mal probieren. Die Dehnung kannte ich bereits habe sie jedoch nur selten angewandt.Ich werde trotzdem weiterhin im Fitnessstudio trainieren und den Arm nicht unnötig schonen. In ein paar Wochen kann ich dann berichten wie es geholfen hat. Grüße aus Stuttgart

Kommentar: 05.01.12, 08.34h Lieber Wolfgang. Ja mach die Dehnübung und das Stangehängen! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Infos zu mehrfache Tennisarme Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Uwe, Goch <fam.verfuerthfreenet.de>
Eintrag vom Donnerstag, 24. Dezember 2009, 17.30 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 43 Jahre alt und hatte vor 7 Jahren das Problem mit dem Tennisarm, zuerst rechts. Nachdem ich über 1 Jahr diverse Therapien, wie Querfriktion, Strombehandlung, Kortisonspritzen durchgeführt habe und keine Besserung eintraf, entschloss ich mich auf Rat des Arztes zu einer OP. Danach traten einige Komplikationen auf. Ich hatte einen großen Bluterguss, der durch das Tragen der Gipsschiene verursacht wurde. Der Arm schwoll an und der behandelnde Arzt musste das eingedickte Blut rausquetschen. Nicht sehr angenehm! Danach sah die 10 cm lange Narbe auch lange ziemlich wulstig aus. Während dieser 1. Phase verspürte ich durch die einseitige Schonhaltung schon ein Zucken im linken Ellbogenbereich. Während der rechte Ellbogen keine Probleme mehr machte, gings es leider mit links weiter. Mal mehr, mal weniger. Durch meinen Beruf bedingt arbeite ich sehr viel mit einem mobilen Datenerfassungsgerät (Pen-Top), den ich linksseitig halten muss (3kg Gewicht) und kaum ablegen kann, wegen der Mobilität. Eine Behandlung mit Röntgenbestrahlung verschaffte für ca. 1 Jahr Schmerzfreiheit. In den letzten beiden Jahren habe ich dann aber mehrere Massagen bei diversen Physiotherapeuten, Kortisonspritzen, Reizstrom, Salben, Eispacks gehabt. Eine erneute Röntgenstrahl-Therapie (ca 4 Jahre nach der 1.) sollte folgen. Der neue Röntgologe riet mir aufgrund des Alters und der Spätfolgen davon ab.Ich befolgte seinen Rat. Letzten Sommer meinte mein (neuer) Orthopäde, ich solle doch mal ein Stosswellentherapie versuchen. Er hätte damit super Erfahrung gemacht. Wahrscheinlich meint er die für sich gute Erfahrung zusätzlich "Kasse zu machen". Nach 5 Anwendungen konnte ich sagen, das war wohl nichts. Ausser Spesen nix gewesen. Daraufhin suchte ich einen ambulanten Chirurg auf. Von diesem hatte ich im Vorhinein Gutes gehört. Beispielweise hatte sich ein Bekannter dort ebenfalls am Tennisellbogen operieren lassen und war sehr zufrieden. Ausserdem kam bei diesem die minimal invasive OP-Methode zum Einsatz. Nach 3 Monaten konserrativer Behandlung mit 3 Kortisonspritzen riet er mir zur OP. Seine Aussage, er hätte eine 99%-ige Erfolgsquote bestärkten mich in meiner Entscheidung. Am 08.12.09 war es dann soweit, ich wurde operiert. Nun ist die OP mittlerweile 16 Tage her und ich muss feststellen, dass ich zu dem normalen restlichen OP-Schmerzen an der äusserlich gutverheilten, kleinen Narbe noch weiterhin dass alte Problem habe. Der Schmerz beim Greifen und Ziehen ist immer noch da. Der Chirurg meinte, dass müsste sich noch geben. Abwarten! Da ich aber kein geduldiger Mensch bin, habe ich mir bereits die Türreck-Stange bestellt und mit dem Dehnen angefangen. Die Frage ist, lieber Thomas, kann ich den schon voll belasten beim Dehnen oder soll ich etwas verhaltener an die Sache gehen? Im Moment würde ich meinen, dass ich schon etwas zuviel gestreckt habe, da etwas Ruheschmerz vorhanden ist. Was schlägst du vor? Viele Grüße und schöne Weihnachten Uwe PS: Leider macht sich der rechte Arm zeitweise auch wieder bemerkbar, als wenn man nicht schon gestraft genug wäre!
31.12.09, 07.43h Lieber Uwe. Ja Ruheschmerz lässt auf temporäres Uebertreiben schliessen, reduziere auf entsprechendes Niveau und nur langsam über Wochen steigern, das muss zuerst innerlich noch weiter verheilen und abklingen. Mehrfach und Wiederkommen ist leider oft normal: Infos zu mehrfache Tennisarme. Deine restlichen Angaben bestätigen meine bisherigen Erfahrungen und Notizen: Lies mal die Infos zur OP, Infos zu Stosswellen, Infos zu Röntgentiefenbestrahlung, Lies mal zu Kortison spritzen. Auch Annette, 3 Einträge weiter oben meldet soeben erfolglose OP.Bin leider kein Freund von TA-OPs Lies mal die Infos zur OP. Die OP löst das Problem, den Krampf nicht, sondern unterbricht nur die Symptomweiterleitung was schlussendlich unbehandelt an gleicher oder verlagerter Stelle neue Symptome bringen wird. Aber auch mit negativer OP kannst Du mit Dehnen und Hängen auch jetzt noch vollen Erfolg erzielen: Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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414. Kay Krüger, Grasbrunn <kruegernbbgmbh.de>
Eintrag vom Dienstag, 16. Juni 2009, 12.56 Uhr

An alle Leidensgenossen - besser: EX-Leidensgenossen - denn ich gehöre nicht mehr dazu, ich bin seit zwei Wochen beschwerdefrei. Bin 52 Jahre und als aktiver Turnierspieler (Tennis) seit zwei Jahren in ärztlicher Behandlung wg. eines klassischen Tennisarms. Hatte "alles durch": physikalische Therapie, Akupunktur, Stoßwelle, Cortison, Spange ... und über 1 Jahr kontinuierlich Ellbogen-Eispackungen beim abendlichen TV :-) Zuletzt waren die Schmerzen unerträglich, v. a. bei Ausübung des Sports, den ich nur noch gehandicapt und weniger erfolgreich betreiben konnte. Ich mach's an dieser Stelle kurz: Nach dem ersten Tag "Dehnen" gem. der hier propagierten Methode, auf die mich ein Freund aufmerksam machte, war ich praktisch beschwerdefrei. Nach ca.5 x Dehnen! Unfassbar. Ich spiele wieder eine Klasse besser, weil unverkrampft! Seit nun zwei Wochen dehne (und hänge) ich regelmäßig und werde das dosiert vorerst beibehalten. Nur eine Frage beschäftigt mich seit dieser Erfahrung: Warum hat mich bislang keiner der behandelnden Ärzte in diese Richtung beraten?! Der Ansatz ist doch in keinerlei Hinsicht esoterisch, anti schulmedizinisch o.ä. ... alles scheint mir sehr plausibel, weil im Grundsatz zunächst rein "physikalisch, mechanisch" im Erklärmodell. Bleibt nun zu hoffen, dass meine Beschwerdefreiheit von Dauer ist - aber warum sollte dem nicht so sein ...(?) Sehr, sehr dankbar grüßt Kay Krüger
20.06.09, 15.59h Lieber Kay. Es ist zu billig, zu einfach, zu primitiv, braucht keinen Spezialisten und keine Medikamente, nicht mal ein System, das man in Buchform verkaufen könnte, das interessiert NIEMANDEN ausser Dich und Leute die glauben, dass wir geschaffen wurden anderen zu helfen, dass darin Sinn, Erfüllung und grosse Freude liegt. Götter in weiss sind das was wir aus ihnen gemacht haben, wir wollen immer nur eine Spritze, eine Tablette oder Operation aber sicher nichts langfristig ändern, anpassen oder selber machen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
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Micha Hattingen <michaelstrackearcor.de>
Eintrag vom Donnerstag, 12. Maerz 2009, 15.36 Uhr

Hallo! Ich bin 35 Jahre alt und habe seit ca. 3 Jahren links einen Tennisarm. Ca 30 Kortisonspritzen, Stoßwellenbehandlung, Schmerztherapie indem die Schmerzpunkte mit einem Holzstab massiert wurden und vor 4 Wochen die OP !!! Seitdem verklemmt sich immer eine Sehe in der Beuge Innenseite und verlemmt sich in der Muskulatur und keiner weiss warum. Die Dehnübungen kenn ich aus dem Fittnes Studio hab sie nicht wirklich gemacht. Was nun??? Morgen wird ein Kernspinn gemacht ich bin begeistert. Das mit den Sehnen hat noch nie jemand gehört wisst ihr was darüber? Gruss Micha
14.03.09, 13.56h Lieber Micha. Mach keine Kortisonspritzen mehr, das gibt Dauerschäden (vermutlich nach 30 schon zu spät). Lies mal zu Kortison spritzen Von der OP halte ich nicht viel Lies mal die Infos zur OP aber für diesen Tipp it's wohl ebenfalls zu spät. So oder so, Deine einzige wirkliche Chance, auch nach OP und viel zu viel unnötigem Kortison wird die Ursache, der Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung auch noch mit Dehnen und Hängen bald stark verbessert. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Das Verklemmen kann sich durch Hängen ergeben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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Dieter Sch*ulze <dieter.sch*ulzeakersolutions.com>
Email 20. November 2008, 15.14 Uhr

Stoßwellentherapie - kein Erfolg beidseitig Vor ca. 8 Jahren bekam ich vom Mountainbiken (rund um Düsseldorf, Rad mit Alurahmen und Stollenreifen, jedoch ohne Federgabel und ohne Hörnchen am Lenker) links und rechts einen Tennisarm. Erst nach 1,5 Jahren verschwand der Tennisarm (oder besser die Tennisarme) wieder. Eine 11.000 DM teure Stoßwellentherapie mit 4 Behandlungen rechts und 3 links brachte nichts, obwohl der Arzt/Orthopäde von einer Erfolgschance von 80% sprach. Habe dann WOB Enzym 3x10 Tabletten pro Tag über ca. 4-6 Wochen eingenommen in Kombination mit Fußreflexzonenmassage. Den Tipp hat mir ein Arbeitskollege gegeben, er hatte ihn aus einem Buch von Dr. Müller Wohlfarth. Das hat wahrscheinlich geholfen. Vielleicht war es aber auch nur Zufall, dass danach die Beschwerden weg waren. Dieter Schulze, Köln
21.11.08, 16.14h Lieber Dieter. Ja das mit Stosswellen höre ich leider öfters: Infos zu Stosswellen. War dann wohl eher eine Spontalheilung, aber ist ja gut gekommen. Kenne bisher noch niemand dem WobEnzym oder Fussreflex geholfen hätte. Egal, wer heilt hat Recht. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
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343. Thomas, Regensburg BRD <tomr-bbweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 28. August 2008, 20.00 Uhr

Hallo!! Heiße Thomas bin 31 Jahre, und hatte immer wieder (schon seit 10 Jahren) Tennisarm-Probleme rechts und links. Verging aber dann meist wieder. Bis es vor 1,5 Jahren chronisch wurde. Der Schmerz war diesmal eher in der Mitte zw. Hand und Gelenk und ging nicht mehr weg. Üblicher Gang zu Arzt, Voltaren, 2-3 Kortisonkuren, nach 3 Monaten fast keine Besserung, 6 Monate Trainingspause, (mache Bodybuiling, Probleme traten aber bei Maus-Klicken auf..!) und Umgewöhnung auf linke Hand für Mausbedienung. nach 7 Monaten immer noch Probleme bei Alltagstätigkeiten (Einkaufstasche greifen etc.) Dann 6 Wochen Stoßwellentherapie etwas besser, aber immer noch zu 70% da. So, dann endlich diese Seite entdeckt, konsequent Übungen wochenlang 2-3 mal am Tag durchgeführt, hatte schon Muskelkater davon ;-) , nach 2 Wochen erste Besserung, nach 6 Wochen wieder Training, nach 2,5 Monaten fast beschwerdefrei (Restschmerz ca. 15%). Und jetzt nur noch minimaler Schmerz bei bestimmten Bewegungen (5%). Ich bin sehr froh das ich diese Seite entdeckt habe!!!! Vor 2 Wochen Probleme diesmal im linken Arm, sofort Übungen begonnen, nach 10 Tagen fast weg!!!!! Ich kann wirklich jedem diese Übungen ans Herz legen, bevor man operiert. Mir wurde nach Stoßwelle auch OP angeraten, gut das ich das nicht gemacht habe!! Was ich nicht verstehe, dass fast kein Arzt das Dehnen so richtig empfohlen hat... woran liegt das wohl ...:-\
29.08.08, 15.20h Lieber Thomas. Jaja das Establishment ... Woran liegt das wohl? Die Titanic wurde von Profis gebaut, die unwesentlich kleinere Arche von Noahs Amateuren. Passendes Zitat Jesu: "Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart." Mit Dehnen gibts kaum Geld zu verdienen, wie man an meinem Beispiel sieht und eine solche einfache, ja primitive Lösung kanns ja wohl auch nicht sein. Lassen wir uns das nicht nur im medizinischen sondern für viele andere Bereiche des Lebens eine gute Lektion sein! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Und natürlich kannst Du die Maus wieder mit rechts bedienen, machst Du sicher schon ... Mit Hängen an der Stange therapierst Du gleich beide Arme auf Golf- und Tennisarm und Dein Rücken und die Körperhaltung werden auch noch nebenbei gleich viel besser. Viele Grüsse von Thomas


Harald Baumgartner, Villach Österreich <hari.baumgartnergmx.at>
Eintrag vom Mittwoch, 21. Januar 2009, 20.24 Uhr

Seit einem Jahr intensiver werdender Schmerz im Ellebogen links-innen (bin aber Rechtshändler) mit mitlerweilen starken privaten Einschränkungen >>kaum noch Sportmöglichkeiten und vorallem kein Hochheben meines 3,5jährigen Sohnes. Bereits 10 K-Infiltrationen mit, anfangs noch wochenlanger, Beschwerdefreiheit. Nunmehr keine Wirkung >taubes Gewebe an der Schmerzstelle Stoßwellen mit Elektro >>kaum Wirkung Phlogenzym-einnahme (6Stk pro Tag) >>teuer und bislang wirkungslos. Nun habe ich heute zum erstenmal im Fitnesscenter genau diese Übungen gemacht die du hier zeigst und die ich bislang extra ausgelassen habe >> Reckstange, Latzug und natürlich die Dehnungsübungen. Tja bin noch etwas skeptisch und leider auch sehr ungeduldig, aber es scheint schon ein wenig zu funktionieren. Ich bleib am Ball oder besser am Reck.
24.01.09, 16.57h Lieber Harald. Tönt nach Golfarm links, mach mal die Diagnose. Stosswellen bringen nichts: Infos zu Stosswellen Mach kein Kortison mehr, gibt Dauerschäden, ist nur Symptombekämpfung wie Du jetzt auch weisst: Lies mal zu Kortison spritzen und jetzt Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Ja mach mit Hängen am Reck weiter¨! Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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Reinhard, Frechen <rbadeltarcor.de>
Eintrag vom Donnerstag, 13. November 2008, 12.15 Uhr

Hallo, ich bin 55 Jahre alt und spiele seit 30 Jahren Tennis. Nach einem Bandscheibenvorfall (Halswirbelsäule) habe ich ein 3/4 Jahr nur sehr wenig gespielt. Im Urlaub dann aber sehr (zu)viel und habe seit dem heftige Schmerzen im rechten Unterarm. Es wurde ein Tennisarm diagnostiziert und mit Spritzen, Akupunktur und Stoßwellen behandelt. Dadurch gingen die Schmerzen tatsächlich soweit zurück, dass ich im "normalen" Leben wieder alles machen konnte. Bei meinem ersten Versuch (nach 10 Wochen) wieder Tennis zu spielen musste ich nach 30 Minuten wegen der starken Schmerzen wieder aufhören. Die Schmerzen waren wieder so schlimm wie am Anfang und ich konnte wieder mit der rechten Hand nichts greifen. Also wieder Spritze und Stoßwelle - jetzt habe ich zwar wieder relative Schmerzfreiheit erreicht - fürchte aber, das die nach den ersten Tennisschlägen um so schlimmer zurück kommen und der Teufelskreis von vorne beginnt. Wie kann ich wissen, wann ich wieder mit dem Tennisspielen, ohne Gefahr eines Rückfalls, anfangen kann? Vielen Dank im Vorraus. Reinhard
13.11.08, 17.23h Lieber Reinhard. Jene 3 Therapien haben noch den wenigsten nachhaltig geholfen leider: Infos zu Stosswellen Infos zu Röntgentiefenbestrahlung. Mach kein Kortison mehr! Lies mal zu Kortison spritzen Infos zu Akupunktur. Hier ein paar Notizen von Tennis-Kollegen und Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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Martin Dobler, München <martin.doblerofinity.com>
Eintrag vom Sonntag, 1. Juni 2008, 22.03 Uhr

Hallo, bin 44 Jahre alt und habe seit ca. 10 Monaten meinen Tennisarm. Nach zwei erfolglosen Therapieversuchen mit Spritzen und Stosswelle, bei einem bekannten Spezialisten in München suche ich jetzt nach einer neuen Behandlungsmethode. Die Dehntherapie hört sich sehr interessant an. Vielen Dank für die Information. Ich werde es gleich beginnen. Meine Frage: Mein Orthopäde hat eine kleine Verkalkung auf dem Ellenbogengelenk, welche ich selbst als weissen Fleck auf dem Ultraschall gesehen habe, als Ursache für meine Schmerzen ausgemacht. Ist mein Fall anderst als der "normale" Tennisarm? Viele Grüße, Martin, und vielen Dank für die viele Hilfe die ich hier sehe.
02.06.08, 10.33h Lieber Martin. Ja leider bringen Stosswellen selten was: Infos zu Stosswellen. Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. permanente Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen. Du bist im typischen Tennisarmalter, ich denke Dein Fall liegt sehr normal, Du wirst in wenigen Wochen ein neuer Mensch sein mit Dehnen und Hängen. Nur ein Behauptung aber ich habe doch einige Erfahrung: Du könntest 10 Leute ohne Symptome ab der Strasse zu einem Ultraschall oder auch MRI etc in die Diagnose senden. Vermutlich haben die meisten irgendwas ungewöhnliches sichtbares aber keine negativen Auswirkungen oder Symptome davon. Ich meine, wer sucht findet immer irgendwas, aber ist es die Ursache oder ist es normal und hat nie und wird nie ein Problem verursachen? Aerzte stehen unter Diagnosezwang, das schlimmste ist wenn sie nichts finden und daran sind wir Patienten schuld, wir wollen immer einen Namen für unser Problem, weil wir hoffen dadurch sei auch die Behandlung und damit die Heilung gesichert - grosser Irrtum. Also ich rate Dir diesen Fleck bzw. Verkalkung in Deiner Erinnerung zu löschen. Mit dem Tennisarm hat jedenfalls Kalk oder Ultraschallflecken überhaupt keinen Zusammenhang. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter Lorenz, Teltow <03328473071t-online.de>
Eintrag vom Donnerstag, 22. Mai 2008, 14.54 Uhr

Ich bin 40 Jahre und habe beidseitig das Problem schon 4 Jahre.Habe auch schon alles versucht mit Spritzen Stoßwelle usw. Habe mich vor vier Monaten am rechten Arm operieren lassen und habe das Gefühl das der Schmerz wieder kommt. War zwei Monate Schmerzfrei. Kann das sein oder ist das Einbildung?
22.05.08, 07.33h Lieber Peter. Leider bildest Du Dir das nicht ein. Eine OP löst nie das Problem, den Muskelkrampf, sondern nur die Schmerz-Weiterleitung. D.h. die Ursache bleibt und meldet sich wieder an der gleichen Stelle oder die Schmerz-Symptome verlagern sich armauf- oder abwärts. Jetzt bist Du aber am richtigen Ort gelandet und OP hin oder her, mit Dehnen wirst Du weiterkommen und bald ganz schmerzfrei bleiben. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation OP empfehle ich generell nicht: Lies mal die Infos zur OP. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tanja Bauer 97737 Gemünden <modefriseur-slanygmx.de>
Eintrag vom Freitag, 28. Maerz 2008, 09.53 Uhr

Hallo Thomas! Ich bin 40 Jahre alt und habe seit über einem halben Jahr die typischen Beschwerden eines Tennisarmes. Wie die meisten, auch bei mir die übliche Terapie. Akkupunktur, Krankengymnastik, Kortison, Stoßwelle (auf die es dann fast unerträglich wurde!!) Da wir einen Friseursalon haben und ich 8 Stunden die Arme oben habe ging nach den Stoßwellen gar nichts mehr. Ich muß Dir nicht sagen, was daß heißt, wenn man selbständig ist. Durch Zufall kam ich auf Deine Seite, die meine Rettung war! Trotz der starken Schmerzen fing ich noch am selben Tag mit dem Dehnen an. Ich sollte nämlich eine Woche später den Arm eingegibst bekommen. Von Tag zu Tag ging es besser. Nach nur 4 Tagen war ich nahezu beschwerdefrei. Ich konnte es gar nicht glauben! Nach 6 Tagen stehe ich jetzt wieder in meinem Geschäft und föne, schneide, frisiere, alles ohne Schmerzen. Mache zwischen jedem Kunden schön meine Dehnung und habe keine Probleme mehr. Das eingibsen habe ich Dank Dir abgesagt! Vielen, vielen Dank für Deine tolle Seite! Schöne Grüße -Tanja
28.03.08, 11.43h Liebe Tanja. Ja das Eingipsen wäre die allerschlimmste Deiner Therapien geworden. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich riesig geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Selbstverständlich bist Du nicht per Zufall hier gelandet sondern von Deinem Schöpfer hierher geführt worden. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Achim Hermann, Kempen <achim.hermannt-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 19. Maerz 2008, 10.23 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt. Bei mir fing das Problem irgend wann Anfang letzten Jahres an. Ich weiss gar nicht mehr genau wann, bevor man registriert das da was ist vergeht schon eine gewisse Zeit. Bin dann zum Arzt, der dann erstmal mit der Standard-Medikation, Endzündungshemmer, div. Salben anfing. Das half mir aber alles nicht weiter. Auch die Stosswellenbehandlung hat bei mir überhaupt nicht geholfen. Ich wurde auch zu einem Spezialisten überwiesen, der als letzte Konsequenz das Eingipsen des Armes vorschlug. Gegen Ende letzten Jahres habe ich dann in Abständen insg. 3 Kortisonhaltige Spritzen bekommen. Mehr wollte mein Arzt nicht spritzen, weil die wohl doch nicht ohne sind. Nach der 3. Spritze hatten sich die Beschwerden aber bis zur völligen Beschwerdefreiheit gebessert, juhu. Anfang diesen Jahres merkte ich beim Sport (Karate) aber plötzlich bei bestimmten Bewegungen ein allzu bekanntes Ziehen... Zur Zeit bin ich mit den Beschwerden wieder da, wo ich letztes Jahr vor den Spritzen war, also wieder voll dabei. Eine erneute Kortisonhaltige Spritze hat mir nicht wirklich viel geholfen. Jetzt hat mein Arzt mir aber was neues empfohlen, "Orthokin", das soll nach seiner Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit was bringen, ist aber relativ teuer. Ich solle mal überlegen und mich im Internet mal informieren. Ich bin aber skeptisch und möchte auf jeden Fall eine zweite Meinung hören. Eins ist aber klar, ich möchte die Beschwerden los werden, ich kann schon keinem mehr vernünftig die Hand geben und meinen Sport habe ich leider auch deswegen zurückgefahren.
19.03.08, 13.03h Lieber Achim.Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kortison mehr, schädlich und bringt nichts: Lies mal zu Kortison spritzen. Mit dem negativen Stosswellenerlebnis bist Du voll bei den Leuten: Infos zu Stosswellen Gipsen wäre eine Katastrophe: Lies mal zu Gips-Problematik. Viele die Karate etc. machen haben das: Lies mal zu Fitness/Body etc. . Orthokin beim Tennisarm, wäre mit Kanonen auf Spatzen schiessen ohne je zu treffen, das nächst waghalsigere wäre der Vorschlag von Genmanipulation oder Rückenmarktransplantation bei Tennisarm - probieren geht über studieren ... Orhokin ist Eigenbluttherapie, aber dass es einem Arzt in den Sinn kommt dies bei einem Tennisarm vorzuschlagen wäre wie der gleiche Vorschlag bei Zahnschmerzen. Die probieren einfach ihr ganzes Repertoir durch, der arme Patient das Versuchskaninchen ist ja nicht er, sondern nur Du. Hier Deine einzige wirkliche Chance: Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Marina Gre*im, 95237 Weißdorf <marinagre*imhotmail.com>
Eintrag vom Montag, 21. Januar 2008, 14.10 Uhr

Hallo Thomas, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Erst einmal ein ganz tolles Lob an Dich und Dein Engagement und Deine tolle Internetseite! Ich bin ganz begeistert und gestern Abend durch Zufall darauf gestossen. Wollte mir noch mal die Seite vom Dr. Bergmann aus Fürth anschauen, der die OP bei mir morgen machen sollte. Vielleicht war es ein Zeichen für mich, dass ich diesen Termin absagen sollte ... So ist das oft im Leben. Ich bin 37 Jahre alt, die meiste Zeit am Computer arbeitend (Eingabetätigkeit und viel mit der Maus arbeiten) und habe seit ca. 6 Monaten Probleme mit dem Tennisarm. Durch Überlegungen, was der Auslöser war, komme ich auf 3 Bowlingabende, bei denen ich aktiv mitgewirkt habe und dies noch nie gemacht habe. Schmerzmittel, Cortison und zuletzt die Stoßwelle haben nichs bewirkt. Nach der Stoßwelle Anfang Dezember, bekam ich Ende Dezember zusätzlich den Golferarm, den sich der Arzt überhaupt nicht erklären konnte. Ich allerdings auch nicht. Am schlimmsten empfinde ich zur Zeit die Schmerzen beim Schlafen. Ich bin Seitenschläfer und eben diese betroffenen rechte Seite ist meine Schlafseite. So wache ich nachts regelmäßig auf, weil ich mich unbewusst auf diese Seite gedreht habe, weil der Schmerz zu groß ist. Das Anwinkeln des Armes und das Liegen darauf wirken sich leider nicht positiv aus. Einschränken konnte ich mich eh nicht so sehr, bei drei Kindern bleibt dafür auch keine Zeit. Ich war auch immer arbeiten nur meine sportlichen Aktivitäten habe ich auf 0 gesetzt, eben wegen der Schmerzen. Ich wüsste von Dir gerne noch folgendes: Ich schaffe es nicht, mich 1 Minute an die Stange zu hängen, höchstens 30 Sekunden. Ist es da von Vorteil die Übung häufiger zu machen oder nicht? Beim Dehnen des Armes habe ich Probleme, diesen gerade durchzustrecken. Ist es ratsam, wennn mir mein Mann bein Durchstrecken des Armes behilflich ist, um eine optimale Dehnung zu gewährleisten oder geht das auch wenn der Arm nicht ganz gerade ist? Ich will natürlich nichts falsch machen.... Nochmals vielen Dank für Deine Mühe und ich werde mich auf jeden Fall wieder melden! Herzliche Grüße aus Oberfranken sendet Dir ganz herzlich Marina Greim
12.01.08, 16.26h Liebe Marina Ja das war bestimmt ein Zeichen von oben. Der Chef meints gut mit Dir. Stosswellen bringen nichts: Infos zu Stosswellen Mach auch kein Kortison mehr, gibt hässliche Dauerschäden wie die OP auch! Lies mal zu Kortison spritzen Tennisarm und Golfarm danach ist normal: Infos zu mehrfache Tennisarme Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du bist so ein typischer Fall und hast es "erst" 6 Monate, in 14 Tagen bist Du ein neuer Mensch, wenn Du konsequent dehnts. 30 Sek. Hängen langt, lieber häufiger. Kannst auch unten etwas aufstehen mit Füssen Gewicht abfangen, musst nicht mit vollem Gewicht hängen. Wenn der Ellenbogen nicht ganz durchgestreckt ist, ist die Dehnung wirkungslos und wird aufgehoben. Aber extra helfen kann es nicht wirklich sein, mit dem Hängen wird das Durchstrecken in einigen Tagen selber klappen, Du wirst sehen, die Sehnen-Muskelverkürzung/Verkrampfung wird schnell besser, dann kannst du auch wieder besser durchstrecken. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Anni aus Werder (Havel) <a_poeschelgmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 16. Oktober 2007, 21.17 Uhr

Hallo, ich bin 43 und hab seit März 07 Probleme mit dem rechten Arm - ging zum Arzt , als die Schmerzen unerträglich wurden. Hier gab man mir mehrere Kortisonspritzen - alle 2-3 Tage, da dies eine Knochenhautentzündung sein sollte. Danach ging´s nicht viel besser - außer, dass die Schmerzen, die durch die Spritzen verursacht wurden, mich nicht happier gemacht haben. Da das nicht half erhielt ich eine - für meine Verhältnisse recht brutale Stoßwellentherapie - direkt auf das "Schlimme" Ellenbogengelenk - der Arzt meinte nur - dadurch würden die Selbstheilungskräfte "aktiviert". Das Spiel sah ich mir 4 x an - dann ging ich nicht mehr hin - hab noch 750 € an den Doc (gelernter Orthopäde mit Spezialisierung auf Schmerztherapie) bezahlt, mit dem Effekt, das nie eine Besserung eintrat. Jetzt probiere ich schon seit ca. 4 Wochen Deine Armgymnastik - aber hab auch hier leider noch keine Besserung bemerkt. Was kann ich nich tun? Da ich täglich sehr viel am PC arbeite brauche ich natürlich mein rechtes Händchen - bin ausserdem Rechtshänderin - so dass hier auch nicht von " ich pack den Arm mal in die Schonhaltung" die rede sein kann. Bin dankbar für jeden Tipp und grüße alle "Mitleidenden "recht herzlich. Anni
17.10.07, 11.26h Liebe Anni. Aufgrund deines Alter, der Symptomatik und der typisch falschen Behandlungen kann fast sicher von einem Tennisarm ausgegangen werden und da liegt die Heilung nur beim Dehnen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach doch nochmal die Diagnose so um 100%ig sicher zu sein, dann mach weiter mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Geduld ist jetzt angesagt. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Ja mit Stosswellen Infos zu Stosswellen und Kortison Lies mal zu Kortison spritzen bist Du leider nicht die Einzige.


Norbert K. Lohmar nbw-lohmar@t-online.de
Eintrag vom Mittwoch, 21. Maerz 2007, 10.32 Uhr:

Hallo, bin 55 Jahre, habe einen Tennisarm seit ca. 2 Jahren. Anfänglich halfen Spritzen 6 x, aber die schmerfreien Abstände wurden immer kürzer. Spange brachte überhaupt kein Erfolg. Dann Laser in Verbindung mit Spritze hielt nicht lange vor. Als letzte Maßnahme Stoßwellenbehandlung mit Spritze, mit nur mäßigen Erfolg. Ich hatte mich jetzt dann doch für eine Operation entschieden, aber durch Zufall auf diese Seite hier gekommen. Ich werden jetzt erst einmal dehnen, hängen und liegestützen und hoffen das es besser wird. Die Entscheidung zur OP habe ich zunächst einmal verworfen. Werden wieder berichten, sobald sich eine Besserung zeigt. Gruß Norbert
21.03.07, 13.23h Lieber Norbert. Gute Entscheidung. Die OP kannst Du ja jederzeit später wieder ins Auge fassen: Infos zur OP. Mit Spritzen (falls es Kortison war, was ich annehme) unbedingt stoppen, das gibt sonst Langzeitschäden! Infos zu Kortison Die Liegestützen kannst Du auch weglassen wenn alles zusammen zuviel ist, die wichtigsten beiden sind 1. Dehnen, 2. Hängen. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Sonja, Verl, info@elektro(Strich)licht.de
Eamil vom 14.03.07

Hallo, möchte hier einmal auch meine wirkliche Leidensgeschichte erzählen. Quäle mit seit 1 Jahr mit dem wirklich schmerzhaften Golferellenbogen ( spiele gar kein Golf ). Bin allerding Wing Tschun Trainerin ( Kampfsport ). Habe nun schon alles versucht. Spritzen, Massagen, Reizstrom und vorgestern die erste Stoßwellentherapie. ( Lithotrypsie ) Habe keine Spritze bekommen, da man so den Schmerzpunkt besser findet. Es war die Hölle. Habe es aber ausgehalten. Heute kann ich nun den Arm überhaupt nicht mehr bewegen. Die Dehnübungen haben wir sehr viel Hoffnung gemacht, Allerdings tut es sehr weh an dem Schmerzpunkt. ( Hört nach einer Zeit auf ) Jetzt meine Frage, mache ich etwas verkehrt. Habe sehr gute Unterarm- und Oberarmmuskulatur. Am Meisten schmerzt der Arm nach Computerarbeiten. Meinen Sport mache ich so gut es geht weiter. Muss ich auch, denn ich habe ca. 20 Schüler. Was kann ich noch machen ? Freue mich über jede Mitteilung. Bin 54 Jahre alt. Salben und Tinkturen habe ich auch schon alle durch, Liebe Grüsse Sonja aus Verl
15.03.07, 09.16h Liebe Sonja. Geh beim Dehnen nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus, lieber Dehnung länger halten. Schmerzniveau muss 1 Minute nach Dehnen wieder auf dem alten Stand sein sonst zerrst Du zu stark! Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Chris, cromer england <chrisrahner@freeuk.com>
Eintrag vom Freitag, 8. Dezember 2006, 23.10 Uhr:

Ich bin 50 J. und habe seit 4 Jahren rechts Tennisellenbogen. Das Dehnen (vielen Dank fuer die Ratschlaege) hat etwas geholfen, aber das Problem ist immer noch da, manchmal mehr, manchmal weniger. Ich habe daraufhin einmal stosswellentherapie versucht, und danach ging es auch besser, obwohl die Behandlung wegen exzessiven Blutens vorzeitig abgebrochen werden musste. Ich bestand naemlich auf einer oertlichen Betaeubung (dank Ihres Ratschlages auf der Webseite), aber der Arzt spritzte dort, wo er dann die ESWT anwendete - mit dem Resultat, dass es nicht zu bluten aufhoerte. Koennen Sie mir bitte sagen, wie das vermieden werden kann? Die ESWT war so stark, dass Blut nicht gerinnen konnte. - Herzl Dank fuer Ihre Hilfe, chris
09.12.06, 07.52h Lieber Christ. Tut mir leid wie es bei Dir mit der Stosswelle gelaufen ist. Ich rate ja eher von Stosswelle ab, aber vor allem weil es nur selten etwas positives bewirkt, von Blutungen habe ich bisher nichts gehört, aber es wundert mich nicht wirklich, weil ich ja schreibe ich betrachte Stosswellen beim Tennisarm als unnötige "Auf Gut-Glück Presslufthammer-Methode". Der Arzt muss wohl bei der Anästhesie grössere Blutgefässe beschädigt haben, mit einer so feinen Nadel eher schwierig, es könnte auch sein, dass die Stosswellen-Schläge die Schäden an den Blutgefässen anrichteten! Ev. hast Du das Dehnen zu wenig konsequent betrieben, Du brichst jeweils ab wenn der Leidensdruck nachlässt und Du eine gute Phase hast nehme ich an. Ergänze es wenn möglich mit Hängen an der Stange und probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Melde Dich doch in 2-3 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung, eine von Gott gesegnete Adventszeit und viele Grüsse von Thomas


Klaus Reckordt ,Gütersloh <KReckordt@aol.com>
Eintrag vom Mittwoch, 11. Oktober 2006, 16.07 Uhr:

Hallo! Ich bin 41 Jahre jung und vor ca. 10 Wochen am Tennisarm erkrankt. Spritzen, Gips, Stosswellen brachten keinen Erfolg. Jetzt zu meinem Problem: Nach der dritten Behandlung durch Stosswellen (es wurde kein Röntgenbild o.ä. gemacht) habe ich nun fürchterliche Schmerzen im Ellenbogen. Was könnte das sein, bzw. wie bekomme ich die Schmerzen schnellstens wieder weg?
12.10.06, 13.27h Lieber Klaus. Ich bin kein Freund der Stosswellen und vergleiche sie jeweils mit "im Dunkeln mit Schrot auf Tauben schiessen" (manchmal trifft man sogar) oder mit dem Hammer auf den Kopf hauen um Kopfschmerzen zu behandeln. Irgendetwas hat durch die Schüsse gelitten und ich nehme an und hoffe für Dich, dass dies in 1-2 Wochen verheilt ist. Wenn diese akute Phase vorbei ist, solltest Du mit der Dehnübung anfangen. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Schau vorwärts und vergiss was hinter Dir liegt, das belastet nur unnötig und hilft nicht, im Gegenteil. Glück im Unglück ist, dass Du wenigstens einen Arzt hattest der sehr schnell und richtig auf Tennisarm diagnostizierte und Du hast schon einige (falsche) Behandlungen hinter Dir, d.h. Du hast die Illusion nicht mehr, dass diese auch vorher probiert werden müssten. Da es bei Dir erst 10 Wochen her ist (viele doktern vorher Monate und Jahre) solltest Du schon bald grössere Fortschritte machen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Wie gesagt, aber ev. noch ein paar Tage warten mit anfangen. Wenn's in 1-2 Wochen nicht bessert, kannst Du aber auch mit Schmerzen das Dehnen langsam an Intensität und Dauer steigernd, beginnen. Melde Dich doch in 4-5 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Margareta Schinner, Dortmund <bernhard-schinner@freeenet.de>
Eintrag vom Samstag, 4. Maerz 2006, 18.52 Uhr:

Seit April 2005 habe ich rechts einen Tennisellenbogen und, da man mir empfohlen hat, den Arm zu massieren ( was ich 3 Tage lang Anfang Juli im Urlaub auch gründlich gemacht habe), seit Juli 2005 auch links. Die Therapie war: Salbenverband, Cortisonspritze, Massagen der Arme und des Schulter-Nackenbereichs, Akupunktur und eine 3malige, recht schmerzhafte und sehr teure Ultraschallstoßwellenbehandlung. In dieser Zeit wurde es 2 mal langsam wieder besser, jedoch hatte ich beide male nach einer schlimmen Stressphase einen Rückschlag. Ich habe seit Oktober 2005 auch nach Ihrer Anleitung gedehnt und an der Stange gehangen, parallel zu den anderen Anwendungen. Der letzte Rückschlag war vor 4 Wochen. Seitdem habe ich nicht nur die Schmerzen im Ellenbogenbereich, sondern auch ziemliche Muskelschmerzen in den Ober- und Unterarmen. Das Hängen an der Stange (was vorher eigentlich das einzige war, was die Ellenbogen wenigstens für Minuten schmerzfrei machte) tut seitdem recht weh, die Dehnungsübungen habe ich wegen schlimmerer Schmerzen beim Dehnen (ich neige aber vermutlich auch dazu, zu intensiv ranzugehen) auch lieber zurückgefahren. Ich hätte jetzt die Frage, ob diese Rückschläge aufgrund von psychischer Belastung möglich sind und was man vielleicht noch gegen die Muskelschmerzen machen kann. Sollte ich trotzdem ohne Rücksicht auf die Schmerzen weiter hängen und dehnen?
08.03.06, 15.56h Liebe Margareta. Probier auch mal zur Abwechslung die 2. Dehnungsart, manchmal schlägt eine Dehnung besser an als die andere oder man führt sie besser aus. So oder so, Dein Problem ist zu zerrst zu stark, willst es es überforcieren. Also es soll während dem Dehnen und Hängen nicht sehr schmerzen, höchstens "Ziehen". 1 Minute nach Dehnen/Hängen muss das Schmerzniveau wieder auf altem tiefen Stand sein, sonst bist Du zu heftig. Es muss nicht Schmerzen um zu wirken, lieber die Dehnung länger halten als mal kurz aber heftig, sonst gibt es genau diese Rückschläge. Psyche hat sicher auch Einfluss, aber der Muskelkrampf ist rein technisch und wird von einer Dehnung mehr beeinflusst und kurriert als von negativer Einstellung etc. Der Tennisarm hat nichts psychosomatisches, ist nur einen "Alterserscheinung", also keine Sorge deswegen. Nur Mut, das geht auch bei Dir bald aufwärts. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tom, 42 , Recklinghausen <Thomas.Laufhuette@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 30. Mai 2005, 20.14 Uhr:

Hallo Leidensgenossen, habe seit ca. 12 Monaten (hatte das gleiche bereits 3 Jahre zuvor) wieder akute Schmerzen am Ellbogengelenk die ich im Januar mit den üblichen Cortisonspritzen und auf Empfehlung des Arztes mit einer Stoßwellentherapie (3 Behandlungen zu je ca. 90 Euro) ohne Erfolg behandelt habe. Die Stoßwellen waren recht schmerzhaft haben mir aber ca. 4 Wochen relative Schmerlinderung gebracht. Nun sind die Schmerzen leider wieder extrem geworden so das ich mein Badmintonspielen ganz aufgegeben habe. Will jetzt die Dehn und Hängeübungen ausprobieren. Gruß TOM
31.05.05, 07.45h. Lieber Tom. Du bist ein klassischer Fall, Badminton, 42 Jahre. Beginne mit der Dehnübung und dem Hängen an der Stange in 14 Tagen wirst Du starke Besserung erleben und in ein paar Wochen ist der Spuk vorbei (wenn man weiterdehnt). Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Ralf
Eintrag vom Montag, 7. Maerz 2005, 15.58 Uhr:

Hallo Alexander, auch ich bin ein leidensgenosse der sich schon über ein Jahr mit dem Problem herum quält. Die Stosswelle hat auch mir eher verschlechterung als Besserung gebracht. Das Dehnen und Hängen an der Stange hat seit 8 Wochen kein Erfolg, im gegenteil, jetzt spür ich teilweise Schmerzen auch im inneren Ellenbogen bereich. Auch ich denk über eine OP nach, doch mich beschäftigen die selben Fragen wie Dich. Ist die kleine OP wirklich so Risiko los wie sie hier dargestellt wird. Warum ist sie bei den Krankenkassen nicht anerkannt ? Warum gibt es nur einen Artzt, und meine Befragten Orthopäden kannten die Methode gar nicht und waren eher Skeptisch ? Auch ich hätte gern noch Meinungen von Leidensgenossen, oder gar anderen Ärzten. Warum Funktionieren eigentlich die entsprechenden Links zu den OP Erfolgen nicht mehr ? Oder der link : Wer kennt Aerzte die die kleine OP ausführen ? Grüssle Ralf
08.03.05, 08.22h Lieber Ralf. Probier ev. mal die 2. Dehnungsart. Auch solltest Du weniger stark Dehnen, mehr ziehen hilft nicht schneller, im Gegenteil es kann ein Rückfall geben. Es kann auch sein, dass die Dehnung das Problem nicht ganz beseitigt, aber die Symptome erträglicher macht, bis der Arm dann viele Monate später ausbrennt. Ausbrennen des Tennisarms Je nach Geduld probiert man dann die OP anstatt zu warten. Die grosse OP mit Gips und ruhigstellen (und wüster Narbe danach) hat den Nachteil, dass der Krampf dadurch eher noch fixiert und verstärkt wird, wenn es auch danach wegen durchtrenntem Nerv nicht mehr Schmerzen sollte, besteht die Ursache doch teilweise weiter. Keine OP ist risikolos. Ich bin der Letzte der jemandem zu einer OP rät, auch wenn es doch ermutigende Resultate hier im Forum hat. Der Link ist ganz oben auf dieser Seite "Infos zur kleinen OP". Es gibt sicher noch mehr Aerzte die die kleine OP machen, aber wo? Ob die Krankenkasse bez. müsst der Arzt sagen. Bis sich eine Operationsmethode neu durchsetzt braucht es viele Jahre wenn nicht eine neue Generation von Aerzten/Ausbildungen. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Margarete Wilm, Bad Neustadt <margarete.wilm@online.de>
Eintrag vom Samstag, 3. Februar 2007, 16.39 Uhr:

Hallo Thomas. Ich bin 45 Jahre alt. Ich habe heute im Internet deine Seite entdeckt. Seit 1 Jahr habe ich einen Tennisarm. Ich habe mich damals am Ellenbogen genau am Knöchelchen stark gestoßen. Nach wochenlangen Schmerzen habe ich es mit einem Salbenverband und Tabletten versucht, es wurde aber nicht besser. Erst nach einer Spritze und eine Wärmflasche wochenlang nachts im Bett (da lag mein Ellbogen die ganze Nacht drauf) gingen die Schmerzen zurück. Auf der Arbeit musste ich dann wieder an eine Maschine, die die Ursache vom erstenmal war, hin, prompt bekam ich die Schmerzen wieder. Nach einer Spritze und Wärmflasche wurde es langsam besser. Dann war ich beschwerdefrei. Dann musste ich wieder an diese Maschine, und schon hatte ich es wieder. Jetzt war die dritte Spritze fällig. Doch sie half nichts. Ich habe dann den Arzt gewechselt, und schlug mir vor eine radiale Stosswellentherapie zu machen. Er sagte zwar es tut sehr weh, ich dachte ich werde es schon aushalten. Nach einer Schmerztablette und halbe Stunde warten ging es los. Ich muss noch sagen, meine Haut am Ellbogen ist schon sehr geschädigt von den Spritzen (helle Stelle). Dann ging es los. Es war fast nicht zum aushalten, nach der halben Behandlung legte er eine Pause ein. Zum Glück hat er dann abgebrochen. Meine Haut hatte danach eine kleine offnen Stelle. Jetzt überlege ich mir, ob ich die Therapie nicht abbrechen soll, und es mit deinen Übungen probieren soll? Was meinst Du dazu? Bitte um Rückantwort. Gruß Margarete soll, und es mit deinen Übungen probieren soll?
16.02.07, 09.20h Liebe Margarete. Von Stosswellen halte ich nicht viel, ich sage dem jeweils "mit Kanonen im Dunkeln auf Spatzen schiessen". Infos zu Stosswellen. Du hast zuviele Kortison-Spritzen erhalten Infos zu Kortison, Deine Reaktion mit Pigmentstörungen (und vermutlich auch Abbau von Fettgewebe) ist leider normal. Ich denke eine Therapiepause für 2 Monate um zusehen was Dehnen und Hängen bringt wäre angesagt. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter, Hannover <ps-condor@onlinehome.de>
Eintrag vom Donnerstag, 18. Januar 2007, 14.58 Uhr:

Hallo, ich bin 46 und habe das Problem am rechtem Unterarm seit 8 Monaten. Ich habe mich vor 8 Wochen operieren lassen, aber meine Schmerzen gehen einfach nicht weg. Die Ärzte wissen nicht weiter und wollen noch mal oparieren. Bin ich zu ungeduldig? Wie soll ich mich verhalten? Stoßwellentherapie hat nichts gebracht. Gruß Peter
20.01.07, 15.04h Lieber Peter. Leider häufig und "normal" wie das bei Dir lief. Lies mal die Infos zur OP und Infos zu Stosswellen. Ich würde keine OP mehr machen. Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch und durch die OP-Erfahrung ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Wird's aber mit Dehnen/Hängen über länger nie besser oder immer schlimmer, dann absetzen und abwarten. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Jérôme, Frankfurt am Main <jerome.friedrich@web.de>
Eintrag vom Montag, 9. Mai 2005, 21.11 Uhr:

Hi, erst mal vielen Dank für diese Seite, welche mich "gerettet" hat. Ich gebe zu: ich war anfangs skeptisch, aber jetzt berichte ich umso lieber über meinen Krankheitsverlauf und DEINE "Wunderheilungsmethode". Bin 32 und bei mir wurde vor 3 Monaten eine Epicondylitis humeri ulnaris (Golfer- oder Werferarm) diagnostiziert am linken Arm. Hatte 5 mal Stoßwellentherapie. Ist ziemlich schmerzhaft (die Intensität der Stoßwellen wird in der Regel bis zur Schmerzgrenze eingestellt). Daher habe ich auch vor 4 von 5 Behandlungen eine lokale Betäubung bekommen ... dennoch schmerzte es genügend. Am Handgelenk gingen die Schmerzen nach 3-5 Tagen weg. Am Arm blieben sie. Es wurde mal besser, mal schlechter. Ich kann daher nicht sagen, ob die Stoßwellentherapie vielleicht vorübergehend eine Besserung hervorgerufen haben. Da ich jede Belastung vermeiden sollte und ich auch die Dehnübungen vorerst nicht konsequent machte, blieb der Behandlungserfolg jedenfalls aus. Ich habe den Eindruck, dass die Stoßwellen (bis auf mein Handgelenk, das hierdurch schmerzfrei wurde) meinen Golferarm weder verbessert, noch verschlimmert haben. Die Rechnung war jedoch beeindruckend: Über EUR 1.000 - Stoßwellen + Spritzen + Epi-Spange + das Übliche (Beratung usw.)! Mal schauen, was die Versicherung hiervon übernehmen wird ... Viele Grüße und gute Besserung! Ich treibe viel Sport, im wesentlichen tahitianischen Auslegerboot (Outrigger) wettkampfmäßig: u.a. nehmen wir jedes Jahr an einer Regatta im Mittelmeer teil, bei der wir 65 km über's offene Meer paddeln müssen - eine harte Probe für Geist, Körper, Ausdauer, Muskel ... und die Sehnen! Habe mich Anfang des Jahres verstärtkt auf das Rennen vorbereitet (Paddeln und Krafttraining). Zusätzlich habe ich im Februar an einem Judo-Wettkampf (Oberliga) teilgenommen ... Beim Judo wird viel gezogen und gerissen ... Die Kombi zwischen fast jeden Tag Paddeln und dem Wettkampf war wohl etwas zuviel des Guten ... Einen Tag nach dem Kampf ging gar nichts mehr! Ich konnte meinen linken Arm weder ganz durchstrecken, noch beugen und hatte relativ starke Schmerzen im Ellenbogen. Habe es vorerst für eine Zerrung gehalten und abgewartet (bin ja Gelenk- und Muskelverletzungen gewöhnt ...). Nach 3 Wochen entschied ich mich zum Arztbesuch. Diagnose: Golferarm. Therapie: 4-5 x Stoßwellen (inkl. lokaler Betäubung da die Therapie ziemlich schmerzhaft ist), epicondylitis Spange und bloß nicht den Arm belasten. Zusätzlich eine Fotokopie aus einem Buch mit Dehnungsübungen. Nur das letztere war für meinen Arm sinnvoll. Der Rest war es wohl nur bedingt (wenn überhaupt ...) und vor allem für die Brieftasche des Arztes ... Da die Dehnübungen nur als "Begleitübung" bzw. "hilfreiche Nebenbehandlung" verkauft wurden, fokussierte ich auch hierauf nicht. Die Schmerzen wurden nicht besser sondern schlimmer. Frust kehrte ein :-( Ich will es nicht zu lange machen. Ich habe Deine Dehnübungen gemacht und mich an meine Klimmzugstange gehängt (über die ich ohnehin zwecks Trainings zu Hause verfüge...) und nach 3-4 Tagen hatte ich kaum noch Schmerzen (nur noch ca. 5%). Ich war anschließend ca. 15 km am Stück paddeln (ca. 1:30 Stunden)... keine schmerzen mehr! Unglaublich! Ich hatte meiner Mannschaft als Schlagmann in unserem Paddelteam schon abgesagt für unser July-Rennen (die 65km!)! Jetzt scheint es wohl, als ob ich an dem Rennen doch teilnehmen werde :-) Nochmals vielen Dank ... insbesondere auch an Sofia, die diese Seite gefunden hat :-) Viele Grüße, Jérôme
Lieber Jerome, da hast Du mit Sofia wohl eine Perle. Danke für Dein Feedback. Freut micht wie alles bei Dir schlussendlich gelaufen ist. Happy-End. Du hast den ganzen Ablauf Deiner Geschichte richtig interpretiert. Jetzt einfach mit Dehnen und Hängen dranbleiben und Du bleist vor weiterem verschont, bzw. kannst jederzeit damit eingreifen und beseitigen wenn sich ein Symptom meldet. Ich wünsche Dir nun weiterhin gute Gesundheit, erfolgereiche Rennen und viele Grüsse von Thomas (auch an Sofia!)


Alexander
Eintrag vom Mittwoch, 2. Maerz 2005, 11.41 Uhr:

Ich bin 34 Jahre alt, habe den Tennisarm seit 15 Monaten. Behandluing beim ( Hausartz mit Spritzen und einer ellenbogen Bandage. Die Schmezen entstanden beim Häusle bauen. Es gab immer Spritzen habe 4 - 6 Wochen geholfen, dannach bei beanspruchung wieder schmerzen. Ab Mai 2004 Behandlung beim Othopaden, wieder 3 x Injektionen wobei die ersten beiden wiederum 4- 5 Wochen abilfe brachten, wobei am Abend und am nächsten Tag ein so grosser schmerz vorhanden war, dass ich mich nicht einmal mehr selbs ankleiden konnte. Die letzte Spritze war fast Erfolglos. So wurde mir die Stoßwellen Therapie empfohlen. Dezember 2005 begonne 4 x 2000 Stösse aus eigener Tasche bezahlt 200 €. Die Behandlung war so schmerzhaft, dass sie kaum aus zu halten war und nach der ersten Sitzung ich mit Schmerztabletten zur Behandlung gehen musste. Doch seit dieser Therapie hat sich mein Krankeitsbild derart verschelchtert, dass ich mit dem Arm fast nichts mehr Arbeiten kann, und nachts vor Schmerzen auf wache. Ich habe das Gefühl, dass alles noch mehr gereitz ist, und eventuell sogar entzündet, da der Schmerz jetzt auch in den Bizep ausstrahlt. Doch der Orthopade wollte davon nichts wissen und hast ein Op Termin vereinbart. Vollnarkose, 2 Wochen Gibsschiene, ! Tag Drenage Schlauch usw. Den Termin hab ich abgesagt, da ich auf Ihrer Seite von den Dehnübungen gelesen habe, welche ich jetzt seit 2 Wochen Konzequent mache, Dehen und hängen an der Stange. Leider ohne Erfolg. Neuer Arzt, wieder Geröngt, aber sofort OP per Endoskopie angeornet. Was soll ich noch tun, kennt jemand die verschiednen OP Methoden ? Vor allem kennt jemand einen Spezialisten im PLZ 72 Bereich, welche eventuell die minimal OP durchführt ?
02.03.05, 14.03h Lieber Alexander. Alle Deine Symptome und Therapien sind typisch Tennisarm und Du hättest mit Dehnung gut Chancen. Wenn Geduld nicht gerade Deine Stärke ist, kannst Du es natürlich mit der OP probieren. Infos zur kleinen OP. Nach 15 Monaten Leidensgeschichte und diversen nicht förderlichen Therapie-Methoden kannst Du nach 2 Wochen Dehnen noch nicht das greifende Resultat erwarten. Manchmal dauert es 3-4 Wochen Durststrecke bist es plötzlich Fortschritte gibt. Der Schmerz hat ein "Memory" gebildet und dies zeigt oft noch als Symptome an wenn die Ursache schon längst gemildert wurde. Zur Dehnübung: Dehnung nicht weit über den Schmerzpunkt sondern Dehnung lieber länger halten. Mit zuviel Zug kann es auch mal einen kleinen Rückfall geben. Investiere nochm mal 2-3 Wochen mit 10 Minuten total gehaltene Dehnung pro Tag, ich würde Dir empfehlen so lange noch mit dem OP suchen zu warten. Bei der normalen Hohmannschen grossen OP gibt es grössere Narben und dadurch wird dann meist noch ein Gips oder Schiene verpasst zur schnelleren Wundheilung etc. was aber in einigen Fällen dann eher verschlimmert da der Krampf der ja immer noch weiter besteht noch fixiert wird. Bei der OP wird einfach gesagt nur die Schmerzweiterleitung unterbrochen, das Problem der eigentlich Krampf besteht weiter, der würde nur durch eine Dehnung behoben. Ob dieses Vorgehen beim Tennisarm langfristig eine gute Idee ist? Auch ist die Heilungsquote bei beiden OP's nicht gerade ermutigend, aber wohl besser als gar nichts wenn man keine Geduld und Nerven mehr hat. Viel Erfolg und gib dem Dehnen doch noch etwas Chance. Gute Besserund melde Dich wieder in 3-4 Wochen wie's weiterging. Im schlimmsten Fall wenn die OP nicht das gewünschte Resultat brachte, kannst Du immer noch hier weitermachen. Viele Grüsse von Thomas


Andrea
Eintrag vom Dienstag, 30. November 2004, 11.17 Uhr:

Hallo.Ich bin 34.Jahre alt und habe seit fast 2Jahren schmerzen im Ellbogen. Die Stoswellentherapie hat mir gar nichts gebracht. Sie war sehr unangenehm,extrem schmerzhaft und Zeitaufwändig. Nun hab ich am kommenden Freitag einen OP-Termin und hoffe so die schmerzen los zu werden!
30.11.04, 12.37h Liebe Andrea. Hast Du die Diagnose schon gemacht, nur um sicherzugehen ob Du Tennisarm hast? Wenn es anspricht: Ich würde die OP absagen und dem Dehnen und an der Stange hängen 3 Wochen Chance geben, was hast Du zu verlieren, die OP kann jederzeit gemacht werden, bräuchte nur etwas Ueberwindung sie abzusagen. Das haben schon viele getan und nicht bereut. Wenn Du die OP machst, hoffe ich, dass sie bei Dir hilft (aus Erfahrung so 50/50 Chance) und, dass sie dich dann nicht eingipsen oder anderweitig lange Ruhigstellen, da dies Gift ist für Dein Problem. Falls es dann doch nicht das gebracht haben sollte, kannst du später das Dehnen und Hängen auch wieder machen (wenn OP verheilt ist). Ich bete dafür, dass es klappt (leider das einzige wie ich hier helfen kann, was nicht heisst, dass das nichts bringt ...) Liebe Grüsse von Thomas


peter nalbach <nalbach@cablenet.de>
Eintrag vom Mittwoch, 15. Juni 2005, 14.31 Uhr:

Stosswelletherapie- teure Angelegenheit die am Anfang (3- 4 Behandlungen ) kaum Verbesserungen zeigt ( ca. 68 € ) pro 3- 5 minutige Sitzung, und weißt man nicht für wie lange es hilft.
15.06.05, 17.40h. Danke für das Feedback Peter. Versuchs nun mit der Dehnübung. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Sepp Inhöger, A-Bad Gastein <josef.inhoeger@salzburg-ag.at>
Eintrag vom Montag, 15. November 2004, 12.59 Uhr:

Hallo Thomas, bin gestern zufällig auf deine Seite gestoßen. Ich bin 44 Jahre alt und Klettere seid 25 Jahren. Im Winter 2003/2004 habe ich ein neues Zirkeltraining versucht. Dabei war eine Übung wo man sich an einer Klimmzugstange mit einer Hand abgewinkelt fixiert und diese Stellung für eine Minute hält. Diese Übung habe ich ca.4 bis 5 Wochen ausgeführt. Ich habe dann am linken Ellbogen leichte Schmerzen gehabt, aber noch nicht als Golfellbogen erkannt. Da ich einen Ausbildungskurs im Sportklettern hatte, hat mir mein Hausarzt Kortison gespritzt und einige Tage Schonung empfohlen. Während dem Sportkletterkurs war ich nahezu Schmerzfrei, jedoch beim Klettern einige Tage später hatte ich wieder starke Schmerzen. Seitdem bin ich in ständiger Behandlung Ultraschall, Physiotherapie, Elektrotherapie....). Ich habe das Klettern seit 5 Monat komplett eingestellt und versuche meinen Arm möglichst zu schonen. Es hat sich jedoch nichts geändert. Ich habe bei bBerührung und beim Abwinkeln leichte Schmerzen. Vor einer Woche habe ich eine Stoßwellentherapie bekommen. Ich kann jedoch überhaupt keine besserung feststellen. Meine Frage an dich: kann ich gleich mit dem Dehnen beginnen, soll ich auch wieder mit dem Klettertraining beginnen. Danke für deine Bemühungen. Sepp Inhöger
15.11.04, 08.28h Lieber Sepp. Mach noch die Diagnose, falls nicht schon gemacht. Dann würde ich sofort mit Dehnen anfangen und auch das Hängen an der Stange praktizieren, also Kletterer wohl kein Problem. Normales Schonen würde ich vergessen, aber mit Klettertraining würde ich noch 2 Wochen warten bis sich erste Erfolge mit dem Dehnen eingestellt haben. Dann wenn Du mit Training beginnst einfach vorher, zwischendurch und danach etwas ausgiebierg Dehnen um der Verkrampfung entgegenzuwirken. Ich denke Du bist motiviert und hast keine Mühe das einige Wochen durchziehen und wirst sicher bald erste ermunternde Erfolge damit haben. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wie's Dir erging. Viele Grüsse und gute Besserung von Thomas


Christian Künzel Erlangen <christian,kuenzel@t-online.de>
Eintrag vom Freitag, 20. August 2004, 21.14 Uhr:

Ich bin jetzt 38 Jahre alt und habe die schmerzhaften Beschwerden seit ca. 8 Monaten. Mittlerweile habe ich so fast alle Behandlungen hinter mir. Als letztes vor der OP riet mir mein behandelnder Arzt zu einer Stoßwellentherapie, was äußerst schmerzhaft war. Nach zwei Sitzungen, jeweils ca. 10 bis 15 Minuten, kann ich keine große Besserung feststellen, außer daß ich mich vom Arzt betrogen fühle. So erkundigte ich mich bei ihm vor der Behandlung, ob dies auch von meiner privaten Krankenkasse übernommen wird, worauf er mir versicherte, daß er sich an die GOÄ hält, was nun für die beiden Behandlungen mit ca. 870,00 EUR zu Buche schlägt. Von meiner Krankenkasse werden nun die Kosten als nicht erstattungspflichtig zurückgewiesen, da medizinisch nicht notwendig. Nun habe ich nicht nur die Schmerzen, sondern auch noch viel Geld zum Fenster rausgeschmissen. Wer kann mir helfen? Kann ich gegen den Arzt vorgehen oder meine Krankenkasse dazu zwingen, die Kosten zu übernehmen? Vielen Dank
Lieber Christina. Tut mir leid, wie das bei Dir gelaufen ist. Inwieweit Du nun noch Zeit und Nerven investieren willst mit dem Arzt oder der Krankenkasse zu streiten und wie gross die Chancen sind wenn man nichts schriftliches in der Hand hat, diese Beurteilung muss ich Dir überlassen. So oder so, beginne mit Dehnen und in wenigen Wochen wirst Du grosse Fortschritte haben - mit Null kosten und 15 Minuten Aufwand pro Tag! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir damit erging. Gute Besserung und Grüsse von Thomas


schömberg <austriacus@gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 2. April 2004, 16.05 Uhr:

Ich bin 42 Jahre und habe seit ca. 1 Jahr Schmerzen im rechten Ellbogen, bedingt durch das Dartspielen bzw. das herausdrehen der Pfeile. Die üblichen ersten Behandlungen waren mit Strom und Ultraschall, Cortisonspritze und Schmerztabletten. Hat alles nicht wirklich geholfen, also habe ich mich zu einer Ultraschall-Stosswellen-Therapie überreden lassen. Außer dass ich jetzt 120 Euro los bin, hat das auch nichts gebracht. Der nächste Schritt ist wahrscheinlich eine OP, wobei die Sehne durchtrennt wird, was wiederum zu Kraftverlust führt! Hat jemand gute Erfahrungen mit Akupunktur beim Tennisarm?
03.04.04, 15.46h Die OP würde ich noch aufschieben. Die Chancen sind nicht sehr gross. Infos zur kleinen OP Von Akupunktur halte ich in Zusammenhang mit tennisarm / golferarm wenig, da diese Krankheitsbilder einen einfachen Muskelkrampf mit Sehnenverkürzung als Ursache haben, aber Schaden wird es auch nichts (ausser der Geldtasche). Du bist im typischen Tennisarm-Alter und die Dehnübung und das Hängen an der Stange wird Dir sicher bald helfen. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder ob sich was geändert hat. Grüsse von Thomas


Marc , Berlin <macos@gmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 9. Dezember 2001, 20.43 Uhr:

Hi, zuerst einmal vielen Dank für diese sehr informative Seite, die allein durch private Initiative enstanden ist !! Klasse ! Ich leide seit ca 1,5 Jahren an Golferarmen links und rechts. Wie die meisten, habe ich alle möglichen Therapien durchlebt, wobei keine geholfen hat. Nur die Kortisonspritzen helfen für eine gewisse Zeit. Ich hatte auch eine Stoßwellenbehandlung, wodurch die Schmerzen sehr viel schlimmer wurden und erst nach ca. 4 Wochen wieder auf dem Ausgangslevel waren. Also ich würde keine STWB mehr machen ! Zudem hat mich die eine Behandlung, ca. 10 min, 450,- DM gekostet. Die Kasse zahlt nichts dazu. Da kommt Freude auf. Übrigens habe ich mir die Arme beim Krafttraining versaut. Eine Übung, ca. 10sec Belastung haben mir die Freude am Sport genommen. Dazu kommt noch, daß ich täglich ca. 10h am Computer sitze, tippe und Maus bediene und in der Freizeit auch noch Gitarre spiele, was zusätzliche Schmerzen auslöst. Da Sie nur über den Tennisarm berichten, wäre meine Frage und Schlußfolgerung nun diese, daß ich beim Dehnen genau anders herum vorgehe, also die Hand nach außen dehne, um damit eine Verlängerung der innen liegenden Sehne zu erzeugen. Haben Sie darüber hinaus noch einen Tipp für mich ? Gruß Marc
10.12.01 Lieber Marc, abgesehen von den wichtigen Dehnungsübungen, empfehle ich das an der Stange im Türrahmen hängen (siehe unter Indexpunkt "Behandlung"). Desweiteren kann das Dehnen auch durch einige Liegestütze ergänzt werden (führt indirekt auch ein Dehnen aus). Lies am besten "Behandlung" vollständig durch, Du wirst es nicht bereuen. Wünsche baldige und gute Besserung und halte uns über den Verlauf auf den Laufenden.


Kristen Nickel, Lüdenscheid <kirsten.nickel@vr-web.de>
Eintrag vom Mittwoch, 31. Mai 2006, 12.41 Uhr:

Hallo, durch Zufall bin ich auf diese homepage gestoßen. Ich habe keinen Tennisarm, sondern eine Sehnenansatz-"entzündung" am pes-anserinus im Knie. Mir wurde aber mal gesagt, dass das ungefähr das gleiche ist, wie ein Tennisarm im Ellenbogen. Ob mir das Dehnen wohl auch helfen kann? Seit fast anderthalb Jahren bin ich mittlerweile wegen der Schmerzen außer Gefecht gesetzt und langsam weiß ich keine Rat mehr. Laut den Ärzten bin ich "austherapiert". Alles mögliche wurde bei mir gemacht, auch Stoßwellen habe ich ohne Erfolg bekommen. Leider habe ich durch das Dehnen mehr Schmerzen bekommen. Kann das anfangs noch richtig sein? Vielen Dank schon einmal Kirsten Nickel
02.06.06h Liebe Kirsten. Wenn jemand sagt es sei ähnlich wie ein Tennisarm und dem so ist, dann ist es keine Entzündung sondern ein Muskelkrampf, chronische Verspannung. Wenn Du älter als 30 bist ist das wahrscheinlicher als bei jüngeren, da wäre es eher eine Entzündung. Wenn es durch Ruhigstellen und Schonen nicht besser wird, sonder ev. auch noch schlimmer, z.B. am Morgent tut es mehr weh als Abends etc., dann ist es keine Entzündung. Wenn Kühlen verschlechtert, ist es keine Entzündung etc. Mehr Schmerzen nach Dehnen könnte dann normal sein, wenn Du beim Dehnen übertreibst, zu stark zerrst, zu heftig, ruckartig etc. Es sollte während dem Dehnen nicht Schmerzen sondern höchstens "Ziehen" aber dafür Dehnung länger halten, es muss nicht weh tun um zu nützen. Es könnte auch sein, dass Du einen Sporttherapeuten oder guten Fitnesstrainer fragen musst welche Dehnung den betroffenen Muskel/Sehne dehnt, das ist beim Knie nicht so einfach da viele Bänder involviert sind. Bleib dran mit Suchen und ausprobieren! Ich wünsche Dir gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Wolfgang <Wolfga*ng.Mi*chl(at)kas*el-loger.de>
Email 17.01.07, 10.45h

Hallo beisammen, ich habe seit 1 1/2 Jahren einen Tennisarm rechts. Ich arbeite den ganzen Tag am Computer mit der Maus und ich denke , daß durch die einseitige Belastung das Übel hervorgerufen wurde. Ich habe sämtliche konservative Möglichkeiten schon hinter mir (Spritzen, Meso Therapie, Laser) kein Erfolg. Vor acht Wochen hab ich die radiale Stosswelle gemacht, war sehr schmerzhaft und hat mich mit 5 Behandlungen ca. 300,- Euro gekostet. Leider geht es jetzt mit den Schmerzen wieder los. Ich habe die Entzündung als weißer Schatten auf den Ultraschall gesehen. War ganz schön groß vor der Stosswelle. Soll ich in meinem Fall auch mit dem Dehnen anfangen oder soll ich mal die hochenergetische Stosswelle probieren. Akkupunktur vielleicht ? Mein Arzt rät mir jetzt zur OP. Wollte ich eigentlich vermeiden. Über ein Feedback würde ich mich freuen, diese Seite hat ja schon manchen geholfen. Liebe Grüsse Wolfgang
17.01.07, 11.59h Lieber Wolfgang. Da der Tennisarm ein rein mechanischer Krampf ist der auch mechanisch behoben werden muss, halte ich in diesem Zusammenhang von Akkupunktur gar nichts, habe in all den Jahren nie jemanden kennengelernt dem es geholfen hätte. Die hochenerg. Stosswelle und die OP kann ich aufgrund der bescheidenen Erfolgsquote in Zusammenhang mit den Risiken auch nicht empfehlen. Investiere 3-4 Wochen in Dehnen und Hängen, wenn Du danach noch gleichweit bist wie Heute (5% Chance) dann mach so weiter wie Du denkst. Bis dann mach mal nichts anderes als Dehnen/Hängen damit Du dann auch weisst was geholfen hat. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht (ist ja ziemlich sicher), beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Roland Rössler, Bielefeld <roland.roesslerweb.de>
Eintrag vom Montag, 19. November 2007, 11.27 Uhr

Ich bin 62 Jahre alt und hatte in diesem Jahr für etwa 4 Monate einen Golferarm (links). Zuerst wurden Spritzen mit Ameisensäure versucht - keine Wirkung. Dann war ich beim Orthopäden und habe mir Stoßwellentherapie verpassen lassen. Nach 4 Sitzungen waren die Beschwerden verschwunden. Seit kurzem sind sie jedoch wieder aufgetaucht. Und jetzt weiß ich auch, woher sie stammen (ich spiele nämlich kein Golf!): Vom Betätigen der Bässe beim Akkordeon-Spiel. Ich bin gerade auf diese Website gestoßen und werde es jetzt natürlich erstmal mit Dehnübungen versuchen. Nach dem ersten Versuch bin ich sehr optimistisch!
20.11.07, 10.18h Lieber Roland. Infos zu Stosswellen. Akkordeon ist sicher beteiligt, aber es wäre auch ohne gekommen, einfach eine Schwachstelle. Notizen von Musiker-Kollegen Ein Golfarm kommt selten vom Golf. Ist einfach eine Muskelverkrampfung und "Alterserscheinung". Mach mal die Diagnose Golf, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung Golf. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Reiner Thomas,63165 Mühlheim/Main <reiner.Thomas@gmx.net>
Eintrag vom Samstag, 17. Februar 2007, 16.09 Uhr:

Ich glaube, heute ist mein Glückstag, weil ich auf Deine Homepage gestossen bin! Ich bin 63 Jahre, habe seit über einem Jahr starke Beschwerden im linken Arm (bin aber Rechtshänder!) und fast alle Dinge auf deiner Liste hinter mir und bekomme zur Zeit Stosswelle. 4 Behandlungen habe ich hinter mir, der Erfolg ist sehr mäßig. Ich sollte vor einigen Wochen operiert werden, die Stosswelle war nochmal "eine letzte Chance"! Ich spiele Golf, konnte das aber im letzten Jahr nicht mehr ausüben vor Schmerzen. Jetzt werde ich die Dehnungen versuchen und hoffe auf guten Erfolg. Ersteinmal Danke für die großartige Information und Dein Engagement. Ich grüße herzlich und wünsche ein schönes Wochenende! Reiner
19.02.07, 13.00h Lieber Reiner. Hier Infos zu Probleme vom/beim Golfen. Mach die Golferarm-Dehnung Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Uli, Siegen <u.loecher@loecher.de>
Eintrag vom Montag, 5. Maerz 2007, 15.50 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 42 Jahre alt, habe die "Golferarm"-Problematik seit 2 Jahren und verfolge das Forum nun schon ca. einem Jahr. Da ich bis vor dem Ereignis mit den Armbeschwerden und meiner Patellasehnenruptur im Sommer 2005 (6. OPs) intensiv Leichtathletik (Mehrkampf mit Speerwurf, Diskus, Kugel- u. Steinstoßen) betrieben habe, kann man sich vorstellen, wobei ich mir den "Golferarm" zugezogen habe. Es war beim Kugelstoßen mit einer für Demonstrationszwecke zu leichten (Schüler-)Kugel. Sofort war ein stechender Schmerz da, wie bei einer Zerrung oder einem Sehnenanriß, der im Verlauf der 24 Monate nicht mehr weggegangen ist. Nebenbei bemerkt arbeite ich viel am Computer mit dem berühmt, berüchtigten Zwei-Finger-Suchsystem. Was wurde bisher behandlungstechnisch nach der Diagnose "Epicondolytis medialis humeri" alles gemacht? Zweimal Kortisonspritzen im 15 Monats-Abstand, Epibond-Bandagen, Tapes, regelmäßige Dehnübungen und nun sogar die extrakorporale Stoßwellentherapie. Keine einzige Therapie schlägt an. Eher im Gegenteil. Die Kortisonspritzen helfen ca. 2 - 3 Wochen, das mehrmonatige Dehnen und Aushängen an der Reckstange nach den Anweisungen deiner Homepage bringen leider ebenso keinerlei Besserung und die aktuelle Stoßwellentherapie erzeugt "nachhaltige" Höllenschmerzen, wobei das zusätzliche Dehnen diesen Zustand nur noch verschlechtert. Das mehrfach beschriebene Ausbrennen kann ich leider beim besten Willen noch nicht erkennen oder erahnen. Ich habe gut und gerne 3 Monate regelmäßig gedehnt, allerdings ist der Arm morgends aber trotzdem "steif" und sobald ich wieder mit Krafttraining (Bankdrücken, Curls, etc.) oder Wurfdisziplinen angefangen habe, gibt es einen akuten massiven Erinnerungsschmerz zu verzeichnen, der in ein chronisches Stadium übergeht. Nach diesem Verlauf sehe ich fast schon keinen anderen Lösungsansatz mehr, als wie den minimal-invasiven (ambulanten) OP-Ansatz zu wählen. Oder siehst Du noch eine andere Möglichkeit? Viele Grüße Uli
06.03.07, 07.39h Lieber Uli. Beim Golfarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Kortison würde ich nach 2x keine mehr machen, das gibt permanente Schäden (Gewebeverschmelzungen/Verklebunen etc. Infos zur Kortison. Lies mal die Infos zur OP (Von Stosswellen halte ich auch nicht viel: Infos zu Stosswellen.) Ich würde keine OP machen, nicht nur weil die Erfolgsaussichten nicht riesig sind sondern vor allem weil die Chance besteht, dass sich später noch Dein anderer Tennisarm melden könnte und wieder später die Innenseiten (Golferarme) und es kann es doch nicht sein, dass man 4 OP's machen muss deswesen ... Lies mal unter Mehrfache Golfarme/Tennisarme. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Könnte sein, dass Du beim Dehnen generell (ungeduldig) übertreibst zu sehr reisst was kontraproduktiv wirken kann, nicht über den Schmerzpunkt hinaus ziehen, Dehnung lieber länger halten. Es ist richtig, nicht alle Golfarme brennen aus und nicht alle nach 1,5-2 Jahren. Irgendwann hast Du Recht und die Minimalinvasive OP ist eine Alternative die ich Dir nicht absprechen kann. Jedenfalls wünsche ich Dir damit viel Glück, könnte in diesem Fall dann doch eine der letzten Chancen sein. Halte mich auf dem Laufenden, insbesondere wie es dann 1-2 Monate nach der OP aussieht. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Uli, Email vom 06.03.07
Hallo Thomas, ich danke dir für deine Antwort. Ich hoffe, Du hast meinen Eintrag mit dem Golferarm nur verwechselt, weil du den mehrmals "Tennisarm" anführst. Wie auch immer, die Dehnungsmethoden und auch das Aushängen an der Reckstange werden von mir seit geraumer Zeit (6 Monate) "vorschriftsmäßig" gemacht. Es bringt aber eigentlich gar nichts. Erwähnen muss ich vielleicht, dass bei mir - neben einer möglichen Sehnen-/Muskelansatzverkürzung - auch eine mechanische Irritation vorliegen könnte. Beim Beugen des Ellenbogens Kracht und Knackt es im gelenknahen Ellenbogenbereich, so als wenn zwei Sehnen übereinandergleiten bzw. reiben. Vielleicht sind das noch Knorpel-/Knochenablösungen, die nach dem Kugelstoßen vor zwei Jahren entstanden sind und noch nicht verkapselt sind. Am Röntgenbild konnte man seinerzeit von einer Knorpelabsplitterung jedenfalls nichts feststellen. Unterstützt man trotzdem die Theorie von einer "Gelenkmaus", und ausnahmsweise nicht die der Sehnenverkürzungen, so wäre hierfür eine Erklärung gegeben, warum Kortison so gut bei mir gewirkt hat. Neben der Schmerzausschaltung setzt Kortison zumindest temporär eine existierende Entzündung auf ein erträgliches Maß herab. Als Dauerlösung ist das natürlich nicht weiterzuverfolgen. Ich weiß, wovon ich rede: Mir ist nach viermaliger Kortisoninjektion im Jahre 2005 beim Weitsprung die Patellarsehne gerissen (6. Ops). Beim dem Patellarspitzensyndrom, ähnlich dem klassischen Tennisarm, liegt in der Regel jedoch keine Entzündung vor, weshalb Kortison im nachhinein betrachtet absolut kontraproduktiv ist. Was mich auf deiner Homepage bzw. in dem Forum ein wenig wundert, ist, dass zum Therma "Operation" immer noch mehr oder weniger die Rede von der klassischen Einkerb-OP die Rede ist, die früher einen stationären Aufenthalt und erhebliche (langandauernde) Immobilisation verursachte. Wenn Du dir den Link des Arztes mit der minimal-invasiven OP-Methode anschaust, so erkennt man, dass die Evaluierung von ca. 500 Patienten ein Jahr nach der OP eine erhebliche Zufriedenheit und eine funktionell deutliche Verbesserung (inkl. Schmerzminimierung) von über 90 % der Patienten herauskristallisiert hat. Das Motto "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast", will ich besser nicht näher ausführen. Ich glaube aber, dass die Ergebnisquote an erfolgreich operierten Patienten zumindest über derer der Plazebo-Quote (ca. 50 - 60 %) und klassischen OP-Methode (30 - 50 %) liegen dürfte und diese OP nach einer zweijährigen Leidensvorgeschichte durchaus ins Auge gefasst werden kann. Eine Bitte an Dich: Es wäre daher schön, wenn Du im Forum deutlicher die Unterschiede zwischen den verschiedenen OP-Methoden darstellen könntest, ansonsten kommt man unbewusst in Versuchung "Äpfel mit Birnen" zu vergleichen. Es wäre auch hilfreich, wenn die Anzahl der mit der minimal-invasiven OP nicht erfolgreich operierten Patienten im Forum herausgearbeitet werden könnten, wenn es diese denn geben sollte. Selbstverständlich fairerhalber auch die erfolgreich Operierten. Vielleicht haben sich bei dir solche zu typisierenden Patienten/Betroffenen ja irgendwann gemeldet. Wenn Du Aussagen zu solchen Kriterien hast, wäre ich dir dankbar, wenn Du mir einmal Auszüge (ohne Namen und Emailadressen) oder den Link dazu angeben könntest. Vorab bedanke ich mich ganz recht herzlich bei dir!!! Viele Grüße Uli
06.03.07, 09.28h Lieber Uli. Da die meisten Aerzte an welche die Patienten gelangen noch die alte grosse OP ausführen kann man nicht nur von der Kleinen reden, aber die Minimalinvasive ist sicher die die man machen sollte, was ich auch so schreibe. Da ich aber nicht der bin der OP's empfiehlt, habe ich dem Thema bisher keine grosse Aufmerksamkeit gewidmet ausser, das ich Meldungen aus dem Forum sammle. Du findest auf dieser Seite Infos zur OP alle Infos und Feedbacks (positive und negative) die ich je erhalten habe. Ich hoffe, dass die Quoten der OP wirklich viel besser sind als ich glaube, da ich mir bewusst bin, dass sich natürlich die erfolgreich operierten nicht hier melden (für die ist es ja dann erledigt) sondern nur die danach noch weiterleiden. Insofern denke ich, ist in Deiner speziellen Situation die OP wohl der nächste logische Schritt. Gute Besserung, melde Dich wieder und viele Grüsse von Thomas
Uli, Email vom 13.03.07 Hallo Thomas, ich muss nach der aktuell vorgenommenen Kernspinuntersuchung ein paar zusätzliche Informationen dir noch nachreichen. Meines Erachtens ist es nicht richtig bei einem Golfer- bzw. Tennisarm eine Entzündung als Ursache der Schmerzen außer acht zu lassen und im weitesten Sinne ausschließlich nur eine Verkürzung der Sehnen oder Verkrampfung der Unterarmmuskeln zu thematisieren. In meinem Falle ergab das MRT ein deutliches Ödem im Verlauf des verdickten medialen Kollateralbandes und Ödem in der Gruppe der Flexor pronator-Muskulatur. Begleichtet wird dieser Zustand von einer radiologisch leichten Arthrose. Hier liegt also ganz klar eine manifestierte Entzündung vor! Jetzt weiß ich zumindest, warum das monatelange Dehnen und Aushängen keinerlei Fortschritte gebracht hat. Unklar ist aber das weitere Vorgehen. Der ambulant behandelnde Arzt im Sportkrankenhaus hat heute die dritte und vorerst letzte Stosswellensitzung durchgeführt. Seiner Meinung nach muss man das Ergebnis der Stosswellentherapie jetzt erst einmal drei Monate abwarten. Solange dauert der mögliche Gewebe-Neustrukturierungsprozess. Sollte es danach nicht besser sein, ist eine OP - mit allen Konsequenzen - nach 2-jähriger Therapieressistenz nicht mehr vermeidbar. Was kannst Du mir nach diesen zusätzlichen Informationen aus deinem reichhaltigen Erfahrungsschatz eventuell noch empfehlen. Gruß Uli
13.03.07, 11.51h Lieber Uli Danke für die Hinweise, das ist sicher in einigen Fällen auch richtig so. Meist landen aber die als Entzündungen diagnostizierten Patienten erst nach vielen Monaten erfolglosen Behandlungen auf Entzündung bei mir und dann ist ein alternativer Ansatz in Richtung Dehnen allemal einen Versuch wert, den man jederzeit abbrechen sollte wenn es verschlechtert. Hier findest Du viele bei denen es dadurch besser wurde syndrom.htm . Je nach Leidensdruck geht probieren über studieren. Ebenfalls in Deinem Fall wenn Dehnen und Hängen über längere Zeit keine Verbesserung brachte, kannst Du das Thema vermutlich als für Deinen Fall unbrauchbar abhaken und ev. eine OP ins Auge fassen. Deine Situation mit dem Leistungssport der Vergangenheit und den 6 OP's scheint kein Fall für einfache Ratschläge. Aus diesem Grund werden die Fachpersonen Dir vermutlich eher sagen "... wir probieren jetzt 'mal das ..." und so geht jeder sein "Spezial-Sortiment" an möglichen Behandlungen mit Dir durch und ich hoffe Du triffst auf den guten Arzt mit der für Dich perfekten Idee. Weiterhin gute Besserung und halte mich auf dem Laufenden, wenn's dann besser geworden ist. Viele Grüsse von Thomas


Tino, München
Eintrag vom Montag, 7. Januar 2008, 20.57 Uhr

Hi Tomi, ich bin auf Deine Seite gestossen, als ich im Internet nach den besten Punkten gesucht habe, die Pads des Reizstrom-Gerätes, das sich meine Freundin heute für ihren Rücken gekauft hat, anbringen muss. Mann bin ich verzweifelt! Mittlerweile habe ich mich schon fast mit den Schmerzen abgefunden, die ich seit knapp zwei Jahren habe (mit Unterbrechungen). April 2006: ab und an Schmerzen im Ellenbogen rechts, nach einem Saunabesuch mehr Schmerzen, ABC Wärmepflaser angewendet (autsch, böser Fehler ...), mehr Schmerzen und danach ab zum Arzt und Kortisonspritze, um den Arm schnell wieder bewegen zu können. Diagnose: Tennisarm (dieser kleine Punkt unterhalb des Knubbels am Ellenbogen, der tierisch weh tut, wenn man drauf drückt, scheint wohl der besagte Sehnenansatz zu sein), nach Spritze und ein paar Tagen Kühlen und Schonen war Ruhe ... bis August 2006: da ging es wieder los, kurz vorm Urlaub, tolle Wurst! Anderer Arzt, andere Methode. Ultraschall, voll für die Katz, Antirheumatikum - gut gegen die Schmerzen, aber schlecht für den Magen. November 2006 wieder zum ersten Arzt, der dann wieder eine Entzündung diagnostizierte und mir die zweite Kortisonspritze verpasste und Massagen verschrieb. Naja, war ganz toll, auch bissel besser, aber wollte nicht so recht weg gehen. Mai 2007: Ich Depp hatte wohl zu schwer gehoben und war wegen einem Hexenschuss bei einem dritten Arzt. Und wie es so ist, fragt man ja mal nach (quasi "bei der Gelegenheit"). Dieser Zeitgenosse empfahl mir seine Stosswellentherapie, Aussicht auf Erfolg bei 80% und so weiter ... also auf ging es, ohne Betäubung, um ihn genau auf den Schmerzpunkt zu lenken, verdammt waren das Schmerzen. Kurz nach der Behandlung war der eigentliche Schmerz wie weggeblasen (klar, im Vergleich zu den Schmerzen durch die Therapie). Ganz weg war es nach vier Sitzungen nicht, aber besser. Also noch 'ne Spritze und weil die Schmerzen danach immernoch - recht gering - vorhanden waren, die zweite nach einer Woche, um die Entzündung komplett zu heilen. Ich hatte zwar mal gehört, dass Kortison nicht gut sei, aber der Mensch ist schliesslich Artz (Chirurg), der weiss es vielleicht besser. Bis Juli 2007 war dann auch gut, dann kamen die Schmerzen wieder und im August gingen auch die Schmerzen im linken Arm los, die mittlerweile aber wieder so gut wie weg sind. Ich sitze beruflich viel am PC, im Auto (Schaltgetriebe) und bin auch privat recht PC besessen (Homepage, Bildbearbeitung, alles mit viel Mauskontakt), auch das Halten meiner EOS 400D und eifriges Fotografieren lassen den rechten Arm regelmässig in eine verkrampfte Haltung gehen. Ich habe Dank Deiner Seite nun wieder Hoffnung, dass die Dehnungsübungen und das Hängen an der noch zu erwerbenden Stange mir helfen werden, die Schmerzen zu lindern oder gar die Beschwerden dauerhaft zu beseitigen. Danke an dieser Stelle für die Mühe, die Du Dir mit der Seite gegeben hast, finde ich erste Sahne! Ich werde berichten... Viele Grüsse Tino
08.01.08, 10.12h Lieber Tino. Besser spät als nie. Ich denke Du bist hier goldrichtig und wirst bald erste Erfolge haben. Ja Kortison solltest Du nun wirklich nicht mehr machen / Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen. Die Stosswellen, da reist Du Dich nahtlos in weitere Berichte ein: Infos zu StosswellenMach jetzt konsequent die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


... und hier noch ein paar positive Meldungen mit Stosswellen:

Nicole Brühl <redbox27@gmx.de>
Eintrag vom Mittwoch, 16. Februar 2005, 21.33 Uhr:

HALLO!! Ich habe das Problem seit September 2004. Ich war im September dann auch gleich beim Arzt, welcher eine Stoßwellentherapie angewandt hat. Das sind wohl spezielle Ultraschallwellen, die in die entzündete Region geleitet werden. Vorher bekam ich eine Betäubung in das Gelenk. Das hat schon weh getan. Und dann ging es los. Es hat richtig weh getan, aber auch nur, weil die Entzündung schon weit vorangeschritten war. Die Therapie dauert so etwa 10 Minuten. Etwa 6 Stunden später war ich schmerzfrei. 1 Woche später musste die Therapie wiederholt werden. Das war dann auch nich mehr so schlimm. Ich war dann bis Mitte Januar 2005 schmerzfrei und konnte wieder Badminton spielen. Jetzt geht es wieder los und mein Arm tut weh. Die Stoßwellentherapie hat mir sehr schnell geholfen und brachte eine turboschnelle Besserung in ein paar Stunden. Aber wahrscheinlich ist sie nichts für eine langfristige Besserung !
17.02.05, 07.30h Liebe Nicole. Danke für Dein Stosswellen-Feedback. Ich habe sie in alle Einträge zu Stosswellen eingereiht. Die Erfolgsquote mit Stosswellen war bisher mittelmässig bis schlecht. Der Tennisarm ist übringes auch keine Entzündung sondern "nur" ein chronischer Muskelkrampf. Mit Dehnen wirst Du in wenigen Wochen ein "neuer Mensch" sein. Mach auch das Hängen an der Stange wenn möglich. Melde Dich wieder in 3-4 Wochen wie's Dir erging. Viel Erfolg und gute Besserung. Grüsse von Thomas


Michael Schlüter, Berlin <m.schlueter@berlin.de>
Eintrag vom Donnerstag, 8. August 2002, 16.23 Uhr:

Ich hatte Ende der Neunziger infolge meiner Arbeit am Computer im linken Arm eine Epicondilytis. Die Behandlung zog sich ca. 12 Monate hin. In der Zeit wurde das volle Programm absolviert (Spritzen, Bandagen, Ruhigstellung mit Gips, Massagen, Tabletten, Salben). Erfolg gleich Null. Blieb nur noch, den Termin für die Operation festzulegen. Zum Glück kam damals gerade die Stoßwellentherapie auf und obwohl die Therapie noch kein anerkanntes Heilverfahren war, genehmigte mir meine Krankenkasse die vorgesehenen drei Sitzungen. Bereits nach der zweiten Stoßwellenbehandlung stellte sich eine deutliche Besserung ein. Ich hatte keine Schmerzen mehr und der Arm war wieder voll belastbar. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings vermeide ich aufgrund dieser Erfahrung auch jede längere Zwangshaltung am Computer. M. Schlüter (52 Jahre)


Wolfgang, Delmenhorst <wolfgang.schuster.germany@t-online.de>
Eintrag vom Donnerstag, 21. August 2003, 17.03 Uhr:

Habe das Tennisarm-Problem seit ca. 1 1/2 Jahren. Bandagen, Spritzen, Massagen haben keine heilende Wirkung gezeigt. Jedoch war ich nach einer Massagebehandlung-Sitzung (sehr schmerzhaft) beschwerdefrei, wobei der Problembereich mit Eis stark heruntergekühlt (wirkt wie eine Anästhesie) und anschließend massiert wurde. Trotzdem habe ich mich nun für eine Stosswellentherapie entschieden, die morgen nachmittag (22.8.03) beginnt. Schaun´wir mal. w.s.
22.08.03 17.15h. Lieber Wolfgang. Danke für Deine Infos. Da Du Stosswellen machst, muss angenommen werden, dass die Massagebehandlung das Problem doch nicht gelöst hat, sonst hättest Du das Thema Tennisarm ja inzwischen vergessen oder? Viel Erfolg mit den Stosswellen, hier steht was einige mit Erfahrung dazu sagen. Die Chancen, dass Dir Stosswellen permanent helfen rechne ich immerhin etwa mit 30-40% (ist schon was beim Tennisarm!). Sicher und definitiv kann bisher nur die hier erwähnten Dehnübungen helfen, diese wirken in ca. 95% aller Fälle, sind gratis, schmerz- und nebenwirkungsfrei! Wenn dann die Stosswellen doch nicht helfen sollten (das weisst Du erst ca. 2-3 Monate nach der letzten Behandlung) dann kannst Du's ja immer noch mit Dehnen probieren. Gute Besserung wünscht Dir, Thomas.
Schuster, Delmenhorst <wolfgang.schuster.germany@t-online.de>
Eintrag vom Samstag, 20. September 2003, 14.24 Uhr:
Die einmalige und erfolgreiche Stosswellentherapie bei Dr. Renner, Delmenhorst, war am 23.08.2003. Bis heute habe ich keinerlei beschwerden. Fitness-Training und Kraftsport können ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Ich hoffe, es bleibt auch so !!!!!
22.09.03, 12.35h. Lieber Wolfgang. Danke für Feedback. Super, ich wünsche Dir, dass es so bleibt, ansonsten einfach etwas Dehnen! Ich habe Deine positive Meldung unter dem Stichwort Stosswellen publiziert. Weiterhin gute Gesundheit und Grüsse von Thomas


Michael Fromm <fromm@2xfromm.de>
Email vom 28.04.04, 15.09h
Hallo Thomas! Ich wollte mich noch mal melden. Wie Du vielleicht noch weißt habe ich beidseitig einen Golferarm durch Kraffttraining. Ich habe jetzt die ESWT Therapie angefangen und muss sagen, dass es die ersten sehr guten Resultate gibt. Der linke Arm ist nach 3 Behandlungen so gut wie schmerzfrei, rechts sind wahrscheinlich noch 2 Behandlungen nötig um diesen Status zu erreichen. Als Unterstützung dehne ich auch weiterhin. Gerade für Sportler scheint die ESWT eine gute Therapie zu sein. Man muss allerdings ziemlich Schmerzresistent sein! Herzliche Grüße Michael Fromm FROMM & FROMM GmbH Medizinische Fachzeitschriften Achtern Felln 26 25474 Hasloh Tel: 04106/630 7-0 Fax: /630 7-15 mail: fromm@2xfromm.de www.2xfromm.de
28.04.04, 15.15h Danke Michael für das Feedback, werde es bei Stosswellen-Infos einfügen. Weiterhin gute Besserung (und das Dehnen würde ich nicht vernachlässigen ... nützts nichts schadets nichts ...) Grüsse von Thomas
Logbuch Michael:
Michael 36 Jahre <fromm@2xfromm.de>
Eintrag vom Montag, 22. Maerz 2004, 11.26 Uhr:
36 Jahre. Seit mittlerweile 10 Monaten schlage ich mich mit einer Epicondylitis herum, die aus Überlastung beim Gewichttraining resultiert (100 KG +). Durch halten von hohen Gewichten ist der Schmerz beidseitig innen zu lokalisieren. Ich kann allerdings immer noch hohes Gewicht bewegen wobei ein großer Schmerz da ist der während der Ausübung allerdings geringer wird. Ich habe über Spritzen bis zur Physio alles durch. Es soll nun die Stosswellentherapie die Linderung bringen. Mein Trainig habe ich umgestellt und trainiere jetzt mit kleineren Gewichten und hoher Wiederholung. Wie sehen sie bei dieser Diagnose die Erfolgschancen? Dehnung mache ich übrigens sehr viel!
22.03.04, 13.11h Lieber Michael. Wenn Junge (20-25J) dieses Problem haben, haben sie sich vor allem überfordert und zu schnell aufgebaut. In Deinem Alter ist dies weniger der Fall, ausserr Du hast innerhalb der letzten Wochen das Stemmgewicht um 20-30% erhöht? Aufgrund Deiner Symptome, hast Du eindeutig beidseitig einen Golferarm. Die Stosswellen würde ich mal aufschieben, da Dein Problem kein typischer "Alter-Golferarm" ist der einfach so ohne grossen Auslöser kommt, sondern durch einen Krampf mit vermutlich leichter Sehnenverkürzung verursacht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, gross, dass wenn die Stosswellen überhaupt helfen, dies nicht von langer Dauer ist. (Ausserdem ist es teuer, zeitaufwendig und sehr schmerzhaft!) Stemmgewicht um mind. 30% reduzieren bei gleicher Anzahl Durchgängen, viel Dehnen und Hängen an der Stange sollten Dir in 2-3 Wochen starke Besserung bringen und das Problem in weiteren 2-3 Wochen praktisch beseitigt haben. Aber genau die beschriebene Golferarm-Dehnübung machen und nicht irgendeine Unterarmdehnung, sonst nützt es gar nichts. Melde Dich doch in ca. 3 Wochen wieder wie's Dir erging. Ich habe alle hier alle alten Einträge mit etwa dem gleichen Probelm (und das sind nicht wenige) zusammen gefasst. Vielleicht willst Du ja auch den einen oder anderen davon 'mal fragen was er machte und empfiehlt. Danke für Rückinfos wenn Du 'was erfährst. Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Michael, Email 22.03.04, 16.42h
Lieber Thomas! Danke für deine Antwort! Das Problem resultiert aus einer bestimmten Übung! Shrugs. Man hält das Gewicht vor dem Körper und hebt die Schultern (wie beim Schulterzucken). Dies bedeutet für die Finger hohe Haltekräfte! Diese Übung hatte ich längere Zeit nicht ausgeübt und bin dann wieder mit hohem Gewicht eingestiegen. Da die Sehnen schon verdickt sind haben mir einige Stellen zu der Stosswellentherapie geraten. Ich werde aber auf jeden Fall deine Dehnungen mit einbeziehen. Grüße
23.03.04, 7.52h OK, danke für Feedback, melde Dich doch in 3 Wochen wieder was ging und bis dann gute Gesundheit. Thomas


Suzanne, Region Bern, Jhrg 1947
Email 18.04.02 Hallo Thomas ich möchte Dich mal kurz über meinen ERFOLG mit der STOSSWELLEN-Therapie informieren. Den letzten Kontakt mir Dir hatte ich am 18.2.02. Ich hatte bis jetzt 3 Behandlungen à Fr. 250.-- (die Krankenkasse bezahlt nicht) Die 1. Behandlung war noch relativ zu ertragen Die 2. Behandlung war schmerzhaft Die 3. Behandlung war kaum mehr auszuhalten. Es war so stark, dass es mir sogar die Haut aufgetan hat. Der Arzt will nicht mit Lokalanästhesie behandeln, weil der Schmerzpunkt sonst nicht mehr gut gefunden werden kann. Man bekommt pro Behandlung 2000 Schläge (4 Schläge pro Sekunde). Man kann aber immer unterbrechen, wenn die Schmerzen zu gross werden. Ich habe immer auf die Zähne gebissen und ca. 300 Schläge ohne Pause ausgehalten, damit die Sache schnell vorbei ist. Nach der 2. Behandlung hatte ich einen Erfolg von ca. 75%. Nach der 3. Behandlung war ich aber wieder bei ca. 50% angelangt. Inzwischen sind 4 Wochen vergangen und ich kann sagen, dass der Arm zu ca. 80% besser geworden ist!!! Wenn es so bleibt, kann ich damit leben. Ich kann die Kaffeetasse wieder einhändig zum Mund führen, um die Leute mache ich keine Bogen mehr um nicht grüssen zu müssen, das Händeschütteln geht auch wieder! Natürlich ist der Arm nicht wie der gesunde, aber die Lebensqualität ist deutlich besser geworden! Natürlich mache ich noch mehrmals täglich Dehnübungen. Ich bin froh, dass ich die OP auslassen kann. Ich hoffe jetzt, dass der Erfolg anhält und kann die Stosswellen trotz der Kosten jedem Betroffenen nur empfehlen! Liebe Grüsse Suzanne
18.04.02. Liebe Suzanne. Vielen Dank für die Infos. Leider wissen wir nicht bis ins Letzte was auf Konto Dehnen und was auf Stosswellen geht aber ich hätte es auch nicht darauf ankommen lassen. Schön dass es Dir nun besser geht, wenn Du beim Dehnen dranbleibst wirst Du in wenigen Monaten nicht mehr wissen welcher Arm das Problem hatte! Melde Dich bitte in ca. 3 Monaten wieder wie's geht.
19.06.02 Email. Hallo Thomas. Meinem Tennisarm (Stosswellen behandelt) geht es heute prima, ich habe eigentlich vergessen, dass ich fast 1 Jahr lang gelitten habe! Wenn ich gerade daran denke, dass ich ja mal einen Tennisarm HATTE dehne ich!! Aber, wie es so ist, sobald man beschwerdefrei leben kann, vernachlässigt man vieles :-))
21.06.02 Email. Hallo Thomas gestern Abend während der Sendung auf SAT1 war ich froh, dass ich die Stosswellentherapie (trotz der selbst zu tragenden Kosten) auf mich genommen habe und nicht die OP gemacht habe!!! :-) Wenn ich daran denke, dass ich nochmals ein halbes Jahr mit mehr oder weniger Schmerzen hätte verbringen müssen.... und abgesehen davon mich die hässliche Narbe lebenslang an die "Tennisarm-Zeit" erinnert hätte.... Suzanne

Suzannes Vorgeschichte


Eintrag vom Samstag, 16. Juli 2000, 23.28 Uhr:
Meinung zu Tennisarm vom Tennisspielen mit Kortisonbehandlung, Fussreflexzonenmassage, Salzwassereinspritzungen und Stosswellen generell.

Der Beitrag über die Stosswellen ist interessant. Ich habe auch schon einiges darüber gelesen. Es ist nicht mit Ultraschall vergleichbar, sondern eine recht massives "Schlagen" auf innere Stellen (mittels Brennpunkt ist die Tiefe und Fläche steuerbar). Es wäre ohne Schmerzspritze nicht auszuhalten, wird also örtlich betäubt. Oefters lese ich aber auch kritische Töne darauf hingehend, dass die Erfolgsquote nicht so hoch ist, das der Tennisarm nur für wenige Wochen gut war und danach wiederkam (ähnlich wie bei Kortison üblich) oder, dass es noch unbekannte Nebenwirkungen haben könnte.
Wenn ich nicht schon praktisch geheilt wäre, bzw. nun weiss wie mit sehr einfachen Mitteln ohne Nebenwirkungen das Ziel erreicht werden könnte, bzw. wenn ich eine sehr schmerzhafte akute Phase durchmachen würde, würde ich wohl vor einer Operation diese Therapie auch noch probieren.
Fussreflexzonen: Davon halte ich nicht sehr viel, ich suche keine Methoden die immer wieder angewendet werden müssen, ausser man kann sie einfach und selber ausführen.
Salzlösungs-Injektionen kenne ich nicht, tönt aber harmlos, könnte man probieren.
Voltaren-Injektionen ist wie Kortison, reine Symptombekämpfung, hilft also nur dadurch, dass dem Schmerz eine oft heilsame Pause gegeben wird und sich der "Memory-Effekt" des chronischen Schmerzens dadurch "lösen" könnte. Voltaren ist bestimmt weniger schädlich als Kortison, wird aber dementsprechend weniger lang Wirkung zeigen. Da das Spritzen selbst auch für 1-3 Tage Schmerzen verursachen kann (Nadel auf Sehne und Knochen etc.) könnte es sein, dass dies wenig bringt, habe aber keine Erfahrung damit.
Da Sie Ihr Problem vom Tennisspielen haben, kommt hier jedoch ein weiterer Aspekt hinzu, bei welchem ich nun wirklich kein Experte bin. Sie machen bestimmt Fehler in der Art wie Sie trainieren (Aufwärmen, Vordehnen, Nachdehnen, Handhaltung, Schlägerhaltung, Dauer Ihres Trainings)! Diese Fehler müssen Sie mit einem Tennisspezialisten abklären und beheben, sonst wird Ihnen das Spielen durch die Schmerzen nie mehr Freude machen! Kortison sollte nur 2-3 Mal verabreicht werden, da sonst ein Verschmelzen der Sehnen- und Gewebe-Fasern geschieht und dies kaum mehr behoben werden kann. Wenn Kortison nach 2-3 Mal nicht geholfen hat, kann man es sowieso vergessen.


Claudia Schuenemann, München <schuenemann.claudia@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 7. Juli 2003, 13.22 Uhr:

Hallo Thomas, Bin schon etwas aufgemuntert durch Deine Seite. Ich bin 45 Jahre alt und spiele seit ca. 15 Jahren Golf- HC 10.7 . Seit ca. 2 Jahren schlage ich mich mit dem Golfarm rum - mal mehr und mal weniger schmerzhaft. Vor ca. 8 Wochen hatte ich die tolle Idee zu einem Chinesischem Heilpraktiker zu gehen, der mich 5 mal mit Schröpfen und Akupunktur folterte - die blauen Flecken überall am Rücken waren echt toll ! Erfolg gleich null - also wieder zum "normalen" Arzt, der mir mal wieder Cortison spritzte. Zugleich die Stosswellentherapie, die ohne Betäubung nicht zu machen ist - 2000 mal auf den sowieso schon mehr als schmerzenden Arm draufgehauen - wie mit einem Hammer ! Nun meine Fragen: Habe seit 2 Wochen nicht mehr Golf gespielt und nur geschont - soll ich damit aufhören ? Bringt die Stosswelle - wie schmerzhaft auch immer etwas ? Was hälst Du von Wobenzym ? Viele liebe Grüsse Claudia
Liebe Claudia. Freut mich Dich aufgemuntert zu haben. Die Psychologie ist auch beim Tennisarm ein nicht zu unterschäntzender Bestandteil. Man relaxed schon gewaltig wenn man Hoffnung schöpft, den Arm nicht mehr schonen muss und nicht mehr denken muss den Rest des Lebens damit zu verbringen. Wobenzym: Nicht ungesund, aber belastet nur unnötig die Krankenkasse und bringt dem Golferarm 0,garnichts. Nach 3x Kortison gibts dauerhafte Gewebeverklebungen! Also damit würde ich nun aufhören. Die Stosswellen, im Vergleich zum Aufwand würde ich vorerst davon abraten, man könnte es probieren wenn 2-3 Monate Dehnen nichts brachte. Die Chance mit Stosswellen weiterzukommen ist nicht gerade grossartig. Jetzt das absolut wichtigste, schonen bringt nichts sondern schadet! Golfen wird das Problem nie verschlimmern. Je nachdem wo Deine Schmerztoleranz-Grenze ist, kannst Du soviel und so stark Golfen wie Du willst. Der Schmerz wird nur kurzfristig für Stunden zunehmen. Der Golferarm ist eine Verkrampfung, keine Entzündung. Benutzen hilft, ruhigstellen schadet. Du bist ja eine tolle Golferin. Tu Deinen Golferkollegen einen Gefallen, mach ev. ein Aushängeschild im Club Golferarm-Behandlung gratis, http://tennisarm.ch. Oder wenn Du jemand mit Unterarmbinde rumlaufen siehst frag ob er Golferarm-Probleme hat. Jede selbstlose Tat wird Dir viel bringen! Bitte melde Dich nach 3 Wochen Dehnen wieder. Gute Besserung und beste Grüsse von Thomas


Fersensporn und Stosswellen

Barbara Reichenbach, Möhrendorf <barbara.reichenbach@web.de>
Eintrag vom Dienstag, 10. Oktober 2006, 12.15 Uhr:

Hallo, ich habe an beiden Füßen einen Fersensporn (Alter jetzt 43)! Es ging 1996 mit dem einen Fuß los und 2000 mit dem anderen! An beiden Füßen habe ich die üblichen Behandlungen wie Einlagen, Salbenverband, Spritzen usw. bekommen, half alles nichts, danach habe ich jeweils 3 Stoßwellenanwendungen an jedem Fuß bekommen und seit dem habe ich keine Beschwerden mehr und muss auch keine Einlagen mehr tragen. Joggen kann ich seitdem ohne Beschwerden!
10.10.06, 15.08h Liebe Barbara. Danke für das Feedback, es meldete sich bisher niemand mit Stosswellenerfolg, sehr schön für Dich - wunderbar. Wer heilt hat (meist) Recht. Wenn's dann später wieder 'mal kommt mit den Symptomen kannst Du einfach die Fersensporn-Dehnübung machen und Dir die Stosswellen ersparen. Stosswellen kann mit mit Schrottladungen ins Dunkle schiessen vergleichen, d.h. die Stosswellen wirken nicht nur dort wo sie sollen und bewirken auch nicht nur das was sie sollen. D.h. wenn es ein Mittel gibt das gezielter und garantiert ohne Nebenwirkungen den Job tut (den Muskelkrampf beseitigen der den Schmerz am Sehnenansatzpunkt der Ferse auslöst) und dazu nicht schmerzt und nichts kostet, würde ich das immer vorziehen. Weiterhin gute Gesundheit und viele Grüsse von Thomas


Eva, Pinneberg <eva.ohrem@onlinehome.de>
Eintrag vom Montag, 9. Oktober 2006, 18.11 Uhr:

Hallo, heiße Eva, bin 50 Jahre alt; bis vor ca Mai 2005 bin ich sehr gerne gejoggt (4-5 * die Woche = insge. 40-45 km/Woche); dann bekam ich Schmerzen unter der Ferse und in der Sehne, die unterhalb des Fußgewölbes liegt. Zuerst habe ich es mit Kühlen, Laufpause etc versucht, dann war der Arztbesuch fällig. Ich war mir aber schon ziemlich sicher,dass es ein Fersensporn ist, da ich das 10 Jahre vorher schon am anderen Fuß hatte - dort ist er mehr oder weniger von selbst wieder verschwunden. Dieses Mal ist er sehr hartnäckig und therapieresistent. Ich habe in der ganzen Zeit von 2 Ärzten ca 6-7 Cortisonspritzen bekommen, 2* verschiedene Einlagen, viel mit Cremes, Salben, Voltaren Tabletten versucht - auch mit Hekla Lava etc - nicht half; die Schmerzen und die Entzündung der Plantarsehne wurden immer schlimmer;konnte oft kaum noch laufen; dann wurde Stoßwelle versucht (4 Behandlungen) = nichts genutzt. Ich habe dann MBT Schuhe versucht und mit denen kann ich zumindest im normalen Alltag einigermaßen schmerzfrei laufen (wenn es nicht zu lange ist); um abzuklären, ob es keine Arthrose ist, wurde letzte Woche ein MRT gemacht. "Diagnose: Entzündliche Läsion (medialseitig betont) im Sehnenansatz der Plantarsehne am Fersenbein bei bekanntem Fersensporn; kein Abszess." Meine Frage ist nun; es handelt sich bei mir ja eindeutig um eine Entzündung - kann da das Dehnen auf der Treppe auch helfen oder schadet es bei einer Entzündung eher??? Ich möchte es nicht schlimmer machen als es ist; bin aber natürlich auf der Suche nach der richtigen Therapie und vielleicht wäre es ja dieses dehnen???!! Aber eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da ich nach der langen Zeit doch schon recht hoffnungslos bin. Viele Grüße Eva
10.10.06, 10.11h Liebe Ute. Für eine konventionelle "heisse" und akute Entzündung ist es wohl zu lange her, das hätte mit all den Behandlungen schon lange gebessert. Die Chancen stehen gut, das eine Dehnung helfen wird. Probieren geht hier wohl über lange studieren. Fang damit an, am Anfang nicht gleich übertreiben, langsam über einen Zeitraum von 2-3 Wochen steigern an Dauer und Intensität, wenns einen Rückfall gibt 1 Tag pausieren und dann vermindert weiterprobieren, langsam rantasten. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder, gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Nicht wirklich positiv für Tennisarm aber für "Fersensporn" ...

C. Schwab, Alsbach <cschwab@schwab-gmbh.de>
Eintrag vom Donnerstag, 29. September 2005, 08.01 Uhr:

Bin jetzt 47 alt, habe letztes ab ca. Juni Schmerzen im Arm gehabt, die bis Nov/Dez. dann ihren Höhepunkt erreicht haben. Hausarzt verschrieb Diclo-Salbe, dann Schmerz/Entzündungshemmende Tabletten. Kommentar: "das dauert natürlich alles etwas". Zu guter Letzt bin ich zu einem Orthopäden gegangen, der mit einer Kombination aus Krankengymnastik, Chiropraktik und Akupunktur so ca. Anfang April das ganze in den Griff bekam. Ihre hier gezeigte Dehnübung mache ich noch immer mehrmals in der Woche und ich bin der Meinung, das das am meisten geholfen hat. Meine Krankengymnastin war begeistert. Bis heute spüre ich es wenn ich zuviel mache (von putzen bis Maus-Clicks) aber mit der Übung zu leben hilft die Schmerzen gar nicht aufkommen zu lassen. Thema Stosswelle: damit habe ich meinen Fersensporn schmerzfrei bekommen, nach 4 Behandlungen wovon ich 3 mit je 75,- Euro bezahlt habe. Ich fand das klasse.
29.09.05, 14.30h Liebe C. Danke für Dein positives Feedback. Freut mich geholfen zu haben. Alles perfekt gelaufen, Du hast es gut begriffen. Sollte es sich links und/oder golferarmmässig wiederholen (nicht selten), dann weisst Du gleich Bescheid und kannst alles früh "abfangen". Danke für den Tip mit dem Fersensporn. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Was sagt die schweizerische Gesellschaft für Stosswellen zur Behandlung am Tennisarm?

Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Stosswellen
http://www.sgst.ch/Fachgebiet/FAC_Epicond.htm

ESWT bei Epicondylitis humeri

Definition In den meisten Fällen ist die radiale Seite betroffen. Seltener liegt ein Befall der ulnaren Seite vor. Es besteht meistens ein schon längere Zeit dauerndes Überlastungssyndrom der Sehnenansätze der am Vorderarm liegenden Fingerstrecker (oder -beuger) vor, was zu einer Entzündung und zu starken Schmerzen führt.

Indikation Wenn alle konservativen Massnahmen (Bandagen, Spritzen, Physiotherapie) keine Besserung gebracht haben und der nächste Schritt eine Operation wäre, kann die ESWT als Alternative in Betracht gezogen werden.

Kontraindikationen florider Gelenkerguss oder Bursitis olecrani
bakterielle Infektion im Behandlungsgebiet
Tumor im Behandlungsgebiet
Blutgerinnungsstörung

Grund-Untersuchung Erhebung der Anamnese.
Eintritts-Untersuchung klinisch und ergänzt mit Röntgenbildern und einer Ellbogen-Sonographie.
Blutanalysen zum Ausschluss einer floriden bakteriellen Entzündung und einer relevanten Gerinnungsstörung. In der Regel muss zuerst das konservative Therapie-Spektrum erfolglos ausgeschöpft worden sein. Hierzu gehören:
- Bandagen
- Injektionen
- Physiotherapie

Kosten Es empfiehlt sich sehr, die Kosten-Übernahme durch die Krankenkasse abzuklären. Zur Zeit (Herbst 1999) ist die ESWT am Bewegungsapparat in der Schweiz noch keine Pflichtleistung der Krankenkasse.
Die eigentlichen direkten Kosten der ESWT betragen pro Sitzung etwa sFr. 600.-, hinzu kommt Verbrauchsmaterial (die elektromagnetische Spule eines Gerätes kostet bsp. ca. sFr. 15'000.- und muss nach mehreren 100'000 Schüssen ersetzt werden. Pro ESWT-Behandlung werden in der Regel etwa 2000 Schuss abgegeben). Zu den eigentlichen Kosten der ESWT kommen noch die Grundkosten (Konsultation etc.) sowie Kosten von Kontroll-Untersuchungen, Monitoring, Lokalanästhesie etc. hinzu.

Durchführung der Behandlung (gemäss Schema der Privatklinik Bethanien Zürich)
Lokalanästhesie mittels 15 - 20 ml Carbostesin.
Lagerung des Patienten.
Zentrierung des Stosswellen-Fokus unter Durchleuchtung mit dem Röntgen-C-Bogen in zwei Ebenen, später vorallem mittels Bio-Feedback durch den Patienten.
Applikation von 2000 Stosswellen in steigender Stärke.

Am Schluss der Behandlung Kontrolle mittels Sonographie.

Nachbehandlung je nach Bedarf mit Antirheumatica und in Reserve zusätzliche Schmerzmittel.

Zweimalige Wiederholung der Behandlung in der Regel nach je einer Woche.

Nachkontrollen Gemäss Schema erste Nachkontrolle klinisch und sonographisch nach 6 Wochen und 3 Monaten.
Weitere Kontrollen bei Bedarf alle 3 Monate oder telefonische Erkundigung.

Resultate ca. 50 - 60% der behandelten Patienten werden fast oder ganz beschwerdefrei und erlangen die normale Kraft und Beweglichkeit zurück.

ca. 20 - 30% der behandelten Patienten haben deutlich weniger Beschwerden und können damit leben. Weitere Massnahmen sind dann in der Regel nicht notwendig.

ca. 20 % der behandelten Patienten sprechen auf die ESWT leider nur ungenügend oder gar nicht an. Diese müssen dann andern Verfahren (Operation) zugeführt werden.


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