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697. Almuth Kronberg, Bayern, Almuth.Kronberg@web.de Eintrag 864 vom 24.04.2015, 06:27 Uhr Hallo, Ich bin weiblich, 50 Jahre und wusste bisher nicht, was es heißt einen Tennisarm zu haben. Ich bin leidenschaftliche Tennisspielerin und hatte dieses Problem noch nie und habe es mir auch nicht beim Tennisspielen zugezogen, sondern bei der Gartenarbeit. Die Rennerei zu den Ärzten ging los, Salben, Globuli, Bandage, das volle Programm, 3 Wochen ohne Erfolg!! Dann habe ich im Internet herumgesucht, bin auf dieser Seite gelandet und habe die Dehnübungen gefunden. Ich habe das jetzt 3 Tage gemacht und bin nahezu frei von Beschwerden und Einschränkungen!! DANKE, DANKE, DANKE. Eines habe ich jetzt eingesehen. Aufwärmsport alleine reicht nicht, Dehnen ist wichtig und ich werde es nie wieder abtun, vergessen oder verschlampern. -------------------------------------------------------------------------------- Kommentar: 24.04.15, 08.57h Liebe Almuth. Super gelaufen, jetzt weiter mit Dehnen dranbleiben und Du hälst es so im Griff bis es mal ganz weg ist. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas --------------------------------------------------------------------------------

665. Frank S, Thüringen - Deutschland, Libero_und_so@online.de Eintrag 701 vom 15.05.2014, 09:13 Uhr Hallo, ich bedanke mich für die Veröffentlichung dieser Seiten im www. Mir (KNAPP ÜBER 50 Lenze) hat es geholfen und nach ca. 6 Monaten meinen "Tennisarm" vollständig geheilt. Allerdings habe ich die Dehnung ca 3 Monate täglich 3-4 mal gemacht. Nach 2-3 Wochen trat bereits eine spürbare Verbesserung ein, nach sechs Wochen konnte ich wieder (wenn auch mit leichten Schmerzen, vorwiegend am Folgetag) Tennisspielen. Meine Ellenbogen-Bandage habe ich nur noch beim Tennis getragen (ca. 3 Monate). Das Ärzte-Latein mit Stoßwellen-Therapie, Voltaren usw. hätte eventuell auch irgendwann geholfen. Aber auf keinen Fall so schnell und einfach. Nochmals vielen Dank Frank S. -------------------------------------------------------------------------------- Kommentar: 16.05.14, 08.05h Lieber Frank. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas --------------------------------------------------------------------------------

979. Tennisspieler mit Golfarmen:
Norbert Burandt, Hannover /GER, norbert@burandt.de Eintrag 979 vom 05.02.2016, 14:50 Uhr Jahrgang 1944; seit ca 10 Wochen; Symptone sprechen eindeutig für einen Golfarm; Innenseite unten des Gelenkes; bei der Dehnungsübung spüre ich kaum Dehnungsauswirkungen und keine Schmerzen; auch stärkstes Hochziehen der Finger/ der Hand des betroffenen Armes bewirken wenig. Wie kann ich die Übung durchführen, damit tatsächlich eine Dehnung und damit auch eine Verbesserung stattfindet? Für einen Hinweis bedanke ich mich schon jetzt. Aus meiner Sicht alles sehr nachvollziehbar, warum Dehnungsübungen helfen werden. MFG Norbert Burandt Kommentar: 09.02.16, 08.10h Lieber Norbert. Es muss nicht schmerzen beim Dehnen. Einfach beim Dehnen der Arm voll durchgestreckt im Ellenbogen, keinen Winkel machen. Dann ist Stangehängen ebenfalls eine sichere Dehnung bei der man nichts falsch machen kann. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung länger halten. Beim GA/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas --- Norbert 09.02.16. besten Dank für Deine Antwort. Hilft und bestätigt noch einmal. Mache mittlerweile die Dehnungsübung (2) aus der pdf-Unterlage. Bei dieser Übung merke ich die Dehnung sehr stark und kann mit der Verlagerung des Oberkörpers nach vorne oder weiter zurück sehr differenziert die Intensität bestimmen, so dass ich es auch 60 sec aushalte und dabei deutlich spüre wie der Muskel gedehnt und benutzt wird. Lohnt es sich gegen das „Schmerz-Memory“ etwas gezielt zu unternehmen oder nur abwarten? Gerne werde ich in 3-4Wochen einen weiteren Bericht geben. --- Thomas 09.02.16 Gut so. Memory geht nur mit Zeit abwarten weg, das kann man nicht beschleunigen. Nicht zerren und reissen das hilft nicht schneller. Dehnung am Schmerzpunkt halten ist gut. --- Norbert 24.03.16 weiter sechs Wochen sind vergangen. Status: Ich habe intensiv Tennis gespielt (deutsche Meisterschaften H70 in der Halle – an 4 Tagen 4 Spiele ); Arm hat mit den regelmäßigen Dehnungsübungen sehr gut mitgemacht. In den letzten Tagen bemerke ich, dass innen direkt am Ellbogenknochen wohl die Sehnenansätze sehr druckempfindlich sind – speziell unmittelbar nach der Dehnung (im Schnitt 90 sec). So krass hatte ich das in den letzten Wochen nicht. Nach gezielter Massage an diesem Punkt ca 20 – 30 sec verschwindet die Druckempfindlichkeit fast Ganz. Ist das eine normale Entwicklung oder auf was sollte ich achten? Freue ich auf eine Rückmeldung von Dir. Ich hatte von Anfang an nur die Golfarmsymptome – habe auch nur die spezielle Dehnungsübung (2) aus der pdf-Unterlage Golfarm gemacht. Das Tennisspielen wurde lediglich bei der Aufschlagbewegung beeinträchtigt. Diese ist mittlerweile wesentlich geringer allerdings mit den unten beschriebenen Symptomen. --- Lieber Norbert. Sehr gut, kommt gut so wirst's sehen. Druckpunkte pressen/Triggerpunkt, ja das hilft kurzfristig gegen Schmerz, aber die Ursache der Muskelkrampf, kann nur durch die Dehnung behoben werden. Das Stangehängen ist in Deinem Fall grandios weil es gleichzeitig beide Arm und Tennis- und Golferarme behandelt, dehnt! Mach weiter so, es gibt auch keine wirkliche nachhaltige Alternative, aber es wird Deine Lebensqualität nicht mehr beeinträchtigen so. Die empfindlichen Druckpunkte sind bei TA und GA völlig normal. Wenn's Dich nicht stört einfach ignorieren, die Druckpunkte ist das was am Schluss am längsten noch "übrig bleibt", d.h. wenn dann mal alle anderen Symptome verschwunden sind, sind diese empfindlichen Stellen noch ein paar Monate länger vorhanden. Vermutlich der gereizte Sehnenansatz am Knochen selber, der noch reagiert. Falls Du die Dehnübung mit Stangehängen unterstützt wäre das sehr förderlich, nicht nur für die GA, auch für Rücken, Körperhaltung, Finger, ganze Arme, Schultern etc. eine Wundertherapie die schnell und schmerzlos ist! Alles Gute, gute Besserung, melde Dich in 6 Wochen wieder und sonnige, von Gott gesegnete Ostern für Dich und Deine ganze Familie. Thomas

498. Franz Zechmeister, Frankenburg, Österreich <franz.zechmeistertpi.co.at>
Email 02.08.10

Hallo Thomas! Nach längerer Zeit melde ich mich wieder. Vielen Dank für die Tip´s. Die Anwendung mit dem Reck habe ich gemacht und hat mir wirklich geholfen. Seit Mai spiele ich wieder Tennis und seit Juli bin ich fast zur Gänze schmerzfrei. Möchte jedoch auch sagen, daß die Tennispause von 8 Monaten mir sehr gut getan hat. Aufgrund der Schmerzen hätte ich aber auch nicht spielen können. Mit freundlichen Grüßen
02.08.10, 09.32h Lieber Franz. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Logbuch Franz Zechmeister, Frankenburg, Österreich <franz.zechmeistertpi.co.at>
Eintrag vom Montag, 25. Januar 2010, 17.30 Uhr
Hallo! Seit September 2009 habe ich einen Tennisarm und seit Oktober mache ich die Dehnungsübungen wie auf der Homepage beschrieben. Da die Schmerzen nur langsam besser wurden habe ich auch 7 Stosswellenbehandlungen gemacht. Die Schmerzen wurden etwas weniger. Seit Anfang Dezember bekomme ich bunte Tapes von einer Therapeutin die mir etwas geholfen haben. Seit Sept. habe ich 3 x Tennis gespielt, wobei die Schmerzen immer noch hauptsächlich bei der Rückhand und beim Aufschlag auftreten. Da die Schmerzen am nächsten Tag immer zu groß waren pausiere seit Mitte Dez. Auf der Homepage lese ich über die Erfolgen von den anderen "Tennisarmkollegen" - Warum geht es bei mir so langsam voran? Zusätzlich habe ich in den letzten Wochen gemerkt, daß lange Computerarbeiten mit der Maus auch nicht besonders gut für den Tennisarm sind. Können Sie mir einige Tipps geben. MfG Franz Zechmeister 44 Jahre
26.01.10, 08.32h Lieber Franz. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Ja Mausarbeiten verkrampfen stark, vorher zwischendurch, danach immer gut Dehnen. Infos zu Stosswellen und Notizen von Tennis-Kollegen und jetzt Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Jetzt unbedingt (!) nötig ist für Dich das Hängen an der Stange sonst kommst Du da nicht 'raus, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info


489. Jochen Hetzel, Wachtberg (bei Bonn) <chip-dalet-online.de>
Eintrag vom Freitag, 21. Mai 2010, 11.05 Uhr

Hallo zusammen, bei mir hat das Schicksal des Tennisarms am Sonntag, d. 09.05.2010 zugeschlagen. Ich hatte ca. 1 Woche vorher leichte Unterarmschmerzen, den ich aber als Muskelkater abtat. Beim Tennismatch erwischte ich einen scharf geschlagenen Ball mit der Rückhand am Netz und ein starker Schmerz durchzuckte meinen Arm. Am nächsten Tag war ich direkt beim Orthopäden, der mir die hier beschriebenen Dehnübungen empfohl. Das ganze ist jetzt knapp 2 Wochen her und ich mache die Dehnübungen täglich, daheim, am Arbeitsplatz sogar während Ampelphasen im Auto. Ich bin natürlich noch nicht komplett beschwerdefrei, aber es ist bereits eine erhebliche Besserung eingetreten. Die tieffriktionierenden Massagen haben leichte Hämatome verursacht (muss wohl so sein), die bei Druck natürlich schmerzen, aber ich kann mittlerweile schon wieder schwerere Gewichte mit dem lädierten Arm heben (Hand oben, Gewicht unten). Ich beherzige in jedem Fall die Dehnübungen weiter und habe mir nun auch eine Türstange beschafft, um die Hängeübungen ergänzend durchzuführen. Diese Seite hat mich in meinem Bestreben und Ehrgeiz natürlich enorm bestärkt und ich hoffe, bald wieder meinem geliebten Sport (Tennis) nachgehen zu können. Nach 12 Jahren Tennis meine erste Verletzung. Übrigens - ich hatte vor einigen Wochen den Schläger gewechselt (besteht da evtl. ein Zusammenhang mit der Verletzung?). Ich werde auf jeden Fall wieder auf mein altes Racket zurückgreifen. Frage an den Bereitsteller dieser Website: Können "falsche" Schläger ursächlich für einen Tennisarm sein? Gibt es dazu Untersuchungen? Jedenfalls vielen Dank für diese tolle Website, die eigentlich jeder Tennisspieler kennen sollte. Gruß, Jochen
27.05.10, 09.10h Lieber Jochen. Falsche Schläger können vielleicht temporär bzw. akute Probleme verursachen, aber nicht den Tennisarm, der ist eine "Alterschwäche" und wäre sowieso gekommen, nur etwas später ev. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Freut mich, dass es Dir hilft und Dich unterstützt, jetzt dranbleiben mit Dehnen und Hängen am Reck! Notizen von Tennis-Kollegen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Du bist bald wieder der Alte. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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414. Kay Krüger, Grasbrunn <kruegernbbgmbh.de>
Eintrag vom Dienstag, 16. Juni 2009, 12.56 Uhr

An alle Leidensgenossen - besser: EX-Leidensgenossen - denn ich gehöre nicht mehr dazu, ich bin seit zwei Wochen beschwerdefrei. Bin 52 Jahre und als aktiver Turnierspieler (Tennis) seit zwei Jahren in ärztlicher Behandlung wg. eines klassischen Tennisarms. Hatte "alles durch": physikalische Therapie, Akupunktur, Stoßwelle, Cortison, Spange ... und über 1 Jahr kontinuierlich Ellbogen-Eispackungen beim abendlichen TV :-) Zuletzt waren die Schmerzen unerträglich, v. a. bei Ausübung des Sports, den ich nur noch gehandicapt und weniger erfolgreich betreiben konnte. Ich mach's an dieser Stelle kurz: Nach dem ersten Tag "Dehnen" gem. der hier propagierten Methode, auf die mich ein Freund aufmerksam machte, war ich praktisch beschwerdefrei. Nach ca.5 x Dehnen! Unfassbar. Ich spiele wieder eine Klasse besser, weil unverkrampft! Seit nun zwei Wochen dehne (und hänge) ich regelmäßig und werde das dosiert vorerst beibehalten. Nur eine Frage beschäftigt mich seit dieser Erfahrung: Warum hat mich bislang keiner der behandelnden Ärzte in diese Richtung beraten?! Der Ansatz ist doch in keinerlei Hinsicht esoterisch, anti schulmedizinisch o.ä. ... alles scheint mir sehr plausibel, weil im Grundsatz zunächst rein "physikalisch, mechanisch" im Erklärmodell. Bleibt nun zu hoffen, dass meine Beschwerdefreiheit von Dauer ist - aber warum sollte dem nicht so sein ...(?) Sehr, sehr dankbar grüßt Kay Krüger
20.06.09, 15.59h Lieber Kay. Es ist zu billig, zu einfach, zu primitiv, braucht keinen Spezialisten und keine Medikamente, nicht mal ein System, das man in Buchform verkaufen könnte, das interessiert NIEMANDEN ausser Dich und Leute die glauben, dass wir geschaffen wurden anderen zu helfen, dass darin Sinn, Erfüllung und grosse Freude liegt. Götter in weiss sind das was wir aus ihnen gemacht haben, wir wollen immer nur eine Spritze, eine Tablette oder Operation aber sicher nichts langfristig ändern, anpassen oder selber machen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
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401. Michael Stein*hart <michael.stein*hartweb.de>
Eintrag vom Sonntag, 4. April 2009, 22.28 Uhr

Hallo zusammen! Ich litt über zwei Jahre an einem Tennisarm. Als begeisterter Tennisspieler (und mit knapp über 39 Jahren) war das alles andere als angenehm, da ich oft nicht in der Lage war, Tennis zu spielen, da die Schmerzen (v.a. bei der Rückhand) wirklich mehr als unangenehm waren. Ich habe von den Ärzten Kälte, Wärme, Elektrobehandlung, Akkupunktur und Salben verschrieben bekommen und nichts half dauerhaft! Dann habe ich diese wunderbare Website entdeckt und in meiner Verzweiflung die Übungen versucht. Ich mache die Übungen nun seit einem halben Jahr und bin inzwischen komplett schmerzfrei beim Tennisspielen. Ich danke dem Author dieser Seite über alle Maßen!!! Viele Grüße, Michael Steinhart
06.04.09, 07.50h Lieber Michael. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
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400. Mario, Neckarsulm <mcsaemannyahoo.de>
Eintrag vom Sonntag, 5. April 2009, 07.28 Uhr

Erst war ich ja sehr skeptisch ob solche einfache Übungen helfen können - aber wenn man nach 5 Minuten Tennis solche Schmerzen am Ellenbogen hat das man nicht weiter spielen kann ist man gerne bereit alles zu probieren... Und ich war sehr erstaunt vom Ergebniss, denn es wurde schnell besser und innerhalb weniger Wochen waren die Beschwerden dann weg. Da ziehe ich meinen Hut und bin euch sehr dankbar!! Und auf die Sommerrunde freue ich mich schon...
06.04.09, 07.50h Lieber Mario. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
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338. Uwe Pelchen aus Münster <fam.pelchenweb.de>
Eintrag vom Sonntag, 17. August 2008, 11.22 Uhr

Hallo, ich bin 47 und hatte mich bereits im Juni gemeldet, da ich nach 4-6 Wochen noch keinen Erfolg mit der Behandlung hatte. Inzwischen ist der Sommer quasi vorbei und nach weiteren 4-6 Wochen waren und sind auch meine Schmerzen fast verschwunden, obwohl ich inzwischen das Dehnen reduziert habe. Insbesondere das Hängen an der Stange, mein ich hat mir sehr geholfen, aber war auch für meinen häufig schmerzenden Rücken sehr gut. Ich kann allen Webseiten Besuchern nur empfehle den Therapievorshlägen zu folgen, Geduld zu bewahren und immer weiter zu machen - der Erfolf wird sich einstellen. Danke und Gruß aus Münster von Uwe (gerade auf dem Weg zum Tennisplatz)
28.04.08, 10.55h Lieber Magor. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Uwe Pelchen Münster <fam.pelchenweb.de>
Eintrag vom Mittwoch, 4. Juni 2008, 20.28 Uhr
Hallo, ich bin 47 habe im Winter leichte Probleme mit dem Tennisarm (erstmals) in der Halle gehabt und nun zu Saisonstart im Mai, aufeinmal richtige Schmerzen beim Spielen gehabt. Seit dieser Zeit also nun 4 Wochen mache ich die Gymnastik, es war schon einmal wieder besser, nach ca. 3 Wochen, wo ich auch direkt nach dem ersten starken Schmerzen, ausgesetzt hatte. Dann habe ich dreimal gespielt und es ist wieder schlechter geworden (leichter und stärkerer Schmerz). Ich mache weiterhin die Gymnastik, hänge auch am Reck (zwischen den Türpfosten montiert) und reibe noch mit Pferdesalbe den Ellbogen ein. Was kann ich noch tun, damit ich wieder "normal" schmerzfrei spielen kann ? Gruß Uwe
05.06.08, 09.33h Lieber Uwe. Die Pferdesalbe kannst Du leider vergessen. Es ist ein rein mechanischer Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung und die kann man (wie beim Wadenkrampf bekannt) nur rein mechanisch durch eine Gegendehnung beheben. Notizen von Tennis-Kollegen. Beginne mit der Dehnübungund mach auch das Hängen an der Stange weiter. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Mit 10 Minuten Einsatz in Dehnen und Hängen pro Tag bist Du in 1 Monat wieder ein neuer Mensch. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


333. Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau (Deutschland) <angelalauraweb.de>
Email vom Freitag, 31. Juli 2008, 15.13 Uhr

Wie sie schon vermutet haben ich bin wirklich nach einem 1 Monat ein neuer Mensch! Ich habe keine Schmerzen mehr weder am Tennis- noch am Golferarm! Übrigens habe ich durch regelmäßiges Dehnen an der schulter auch meine Schleimbeutelentzündung weg gebracht! ich trainiere schon wieder fleißig ist aber schwer nach so langer Pause mein gutes altes Niveau zu erreichen,aber ich bin zuversichtlich dass das innerhalb kurzer Zeit wieder so wird wie vor den Verletztungen! Vielen, Vielen Dank Mfg Angela aus dem schönen Chiemgau
01.08.08, 12.45h Liebe Angela. Du bist sicher bald wieder auf dem alten Niveau, da bliebt nichts zurück, im Gegenteil, das machte Dich innen stärker. Die Schleimbeutelentz war wohl doch keine (akute) Entzündung, sonst hätte das Hängen nichts gebraucht, also eher eine der häufigen Fehldiagnosen, war eher auch muskulär verspannt, merkt Dir das. Lies mal nach bei Syndromen / Fehldiagnosen "Entzündungen". Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau (Deutschland) <angelalauraweb.de>
Eintrag vom Freitag, 13. Juni 2008, 21.20 Uhr
Ich bin 17 Jahre (ungewöhnlich) und habe das Problem seit circa 7 Monaten! Ich spiele Leistungstennis und muss natürlich sehr viel trainieren! Meine Frage ist ob ich wieder ganz normal d.h. 3-5 Stunden am tag, manchmal auch weniger trainieren darf wenn ich das Dehnen und hängen an der Stange mache oder soll ich warten bis ich keine Schmerzen mehr habe? Vielen dank für ihre Antwort. Sie sind meine letzte Hoffnung, die Ärtzte haben mich schon aufgegeben und gesagt dass ich einfach nichts mehr machen soll mit dem Arm noch dazu habe ich einen Tennis-und Golferarm! Vielen dank nochmal Angela Prüglmeier
16.06.08, 12.30h Liebe Angela. Du bist richtig hier und bestimmt in 1 Monat ein neuer Mensch: Notizen von Tennis-Kollegen lies Mal Eintrag 318. von Peter L. Reduziere vorübergehend Dein Training so um einen Drittel und beginne mit der Dehnübung, investiere total 20 Minuten Dehnen pro Tag, verteilt auf den ganzen Tag. Aber nicht zu stark reissen, es soll nicht stark Schmerzen beim Dehnen sonst kann es auch mal einen kleinen Rückfall gaben, lieber Dehnung länger halten, lies alles bei der Dehnung gut durch. Mach die Dehnungen Golf- und Tennisarm. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm und der Golfarm gleichzeitig therapiert werden, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Wenn es dann stark gebessert hat und sich weiter nur noch positiv verändert, könntest Du das Training langsam über Wochen steigernd wieder intensivieren, wenns nicht bessert, training in 2-3 Wochen weiter stufenweise reduzieren, bist Du positive Resultate bekommst. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Viele Junge haben dieses Problem, insbesondere wenn Bänder, Sehnen und Muskeln einseitig überbelastet werden und das Dehnen vernachlässigt wird (z.B. häufig Junge die Bodybuilding machen etc. Junge Patienten). Keine Angst, das wird schon wieder, Aerzte geben schnell mal auf - kochen auch nur mit Wasser. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau (Deutschland) <angelalauraweb.de>
Email vom Freitag, 13. Juni 2008, 15.13 Uhr
Zuerst einmal vielen Dank für ihre Antwort, die Dehnübungen mache ich schon seit ein Paar Tagen und das Türreck hab ich auch schon bestellt. Seit ich die Dehnübungen mache geht es mir schon viel besser! Ich werde in einem Monat nochmal berichten wie es mir geht! Ein bekannter,der auch einen tennisarm hatte hat mir noch eine medizin(nur natürlich) gesagt die unterstüztend wirken soll,bei ihm war der Tennisarm innerhalb von 4 Tagen weg,die Medizin heißt Metaossylen,es sind Topfen und kosten in unserer Apotheke ca.16 €,das nehme ich jetzt noch unterstützend! Melde mich wieder! Vielen,vielen Dank! Mfg Angela Prüglmeier
16.06.08, 17.17h Liebe Angela. Metassylen sind homöopathische Tropfen die verkrampfte Muskeln beeinflussen sollen. Die werden aber nicht wirklich schaden. Der einzige Schaden danach ist höchstens, dass Du nicht weisst was wirklich geholfen hat, wenn einem das in Deiner Lage wohl eher egal ist. Wer heilt hat Recht. Ich bin kein besonderer Freund der Homöopathie, da sie nicht mit belegbaren, nachweisbaren Mitteln sondern mit eindeutig spirituellen Methoden arbeitet (Kräfte sollen durch das Schütteln der herstellenden Person an die Materie übertragen werden etc.), aber das ist eine andere Geschichte. In wieweit es dadurch eine "Einstiegsdroge" in die spirituelle Welt schlimmerer Behandlungsarten handelt ist wohl etwa die gleiche Ansichtsache wie die Diskussion ob ein gelegentlicher Joint zum Kokainkonsum führe ... [Mein Antwort: Nicht immer, aber immer öfter ...] Also dann gute Besserung, bis dann und viele Grüsse von Thomas


320. Dagmar Maron, Köln <dagmar.maronweb.de>
Eintrag vom Dienstag, 17. Juni 2008, 13.28 Uhr

Dagmar Maron, Köln. Wie beim letzten Mal klappt es auch diesesmal wieder super. Ich dehne seit 1 Woche und die Schmerzen sind deutlich weniger. Ich denke noch eine weitere Woche und dann greife ich wieder zum Tennisschläger. Also Mut für die vielen Leidensgenossen, dran bleiben. Meine Erfahrung ist, wenn die Schmerzen schon lange bestehen (war bei mir vor 3 Jahren der Fall) dann dauert es einfach etwas länger aber es hilft. Diesmal habe ich sofort mit dem Dehnen begonnen und dann hilft es auch schnell.
18.06.08, 09.57h Liebe Dagmar. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Logbuch Dagmar Maron, Köln <dagmar.maronweb.de>
Eintrag vom Freitag, 13. Juni 2008, 14.43 Uhr
ich bin 45 Jahre alt und hatte bereits vor 3 Jahren einen Tennisarm. Mit der Dehnungsmethode hatte ich damals guten Erfolg und habe in den letzten Jahren problemlos Tennis gespielt. Was mich etwas frustriert ist, dass ich die Dehnübung immer mal wieder vor und nach dem Tennis gemacht habe und trotzdem sind die Beschwerden jetzt (habe seit 6 Wochen einen neuen Schläger) wieder aufgetaucht. Meine Frage ist, wenn Tennisarm eine Verkrampfung der Muskulatur ist, ist dann nicht Wärme z.B. mit Kirschkernkissen gut, weil es die Muskelatur doch normalerweise auch entspannt?
16.06.08, 12.45h Liebe Dagmar. Sag mal so, Kälte schadet sicher, Wärme nützt eher, eben weil Kälte versteift und fixiert und Wärme mobilisiert und entspannt, aber der chronische Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung (ein Tennisarm) kann nicht mit Wärme therapiert werden, genausowenig wie ein Wadenkrampf mit einem Kirschkernkissen behandelt wird sondern mit Bein durchstrecken und schmerzhaftem an den Zehen ziehen, weisst Du was ich meine, die Ursache ist rein mechanisch und wird auch genauso behoben. Du musst weiter mit der Dehnübung und dem Hängen an der Stange dranbleiben, sonst läuft nichts. Notizen von Tennis-Kollegen. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


318. Peter Liptak, Blaubeuren <liptak-tennisweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 5. Juni 2008, 19.53 Uhr

Hallo Thomas. Wollte Dir nur von meinem Golferarm berichten. Da ich in letzter Zeit Trainerstunden (da ich ne Tennisschule hab) mit dem linken Arm unterichtete, hab ich natürlich den Golferarm links bekommen. Mit Deinen Übungen war er aber innerhalb von 2 Tagen weg unglaublich kann es gar nicht fassen... Mit meinem rechten Arm hat sich seit einer Woche einiges getan. Der Krampf wird immer wenig und zieht sich in die Ferne. Hab sogar am So Regionalligaspiele gehabt und konnte sogar langsam spielen, was ich seit 16 Monaten gar nicht machen konnte. Super Klasse, wirklich geil. Mach die Übungen so oft, wie es nur geht und wird immer besser. Hab sogar meinem Kumpel Arzt die Übungen gezeigt war sogar selber begeistert. Vielen Vielen Dank nochmal für alles und alles Gute soweit Gruss Peter
16.06.08, 12.00h Lieber Peter. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Das kriegst Du bald alles weg und mit Dehnen unter Kontrolle. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Peter Liptak, Blaubeuren <liptak-tennisweb.de>
Email vom 17. Juni 2008, 09.08 Uhr
Hi Thomas, vielen Dank für Deine Antwort. Nochmal vielen Dank. Sogar meine Schüler machen die Dehnübungen einfach unglaublich. Vorallem das Hängen an der Stange kann es gar nicht glauben.

Logbuch Peter Liptak, Blaubeuren <liptak-tennisweb.de>
Eintrag vom Donnerstag, 5. Juni 2008, 19.53 Uhr
Hallo Thomas, bin 32 vom Beruf Tennisleher bzw. tennisschulebesitzer und habe so ca. 60 Trainingsstunden in der Woche. Habe gute auch schlechtere Spieler, die in meiner Tennisschule spielen. Seit 02/2007 starke Schmerzen im Ellebogen auf der Innenseite- Golferarm. Hab alles ausprobiert: Stosswelle, Kortison, Physiotherapie, Salbe, kühlen, ruhigstellen und 12/2007 OP. Es hat alles nichts gebracht. Seit gestern bin bei Deinen Übungen dabei. Du bist meine letzte Hoffnung! Der Arm wird beim Tennis normal im Einsatz sein und werde Deine Übungen machen, bis es nicht besser wird! Vielen Dank für Tipps, super Seite! Werd Dir demnächst wieder schreiben Gruss peter aus Ulm
06.06.08, 08.23h Lieber Peter. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Du bist im typischen Tennisarm-Golfarm-Alter. Wenigstens bist Du jetzt am richtigen Ort gelandet. Ich bin zwar Deine letzte Hoffnung, aber mit Bestimmtheit eine berechtigte! Beginne mit der Dehnübung Golf. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur gleichzeitig beide Golfarme und beide Tennisarme therapiert werden, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, dann kannst Du bestimmt von ersten Erfolgen berichten und bist ein neuer Mensch. Keine Angst Du musst nicht umschulen! Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


311. G. <intrayemail.de>
Eintrag vom Samstag, 24. Mai 2008, 11.27 Uhr

Ich bin 59 Jahre alt und spiele seit ein paar Jahren wieder regelmäßig Tennis (zuletzt 3x/Woche), im Winter auch ca. 1x/Woche Squash. Vor etwa 6 Monaten bekam ich ein Problem beim Tennis: Ich hatte leichte Schmerzen in der Hand und war beim Tennisspiel behindert. Ich fürchtete schon lang dauernde, möglicherweise nie vollständig behebbare Probleme mit einem Tennisarm. Die Probleme blieben 2 Monate ohne Besserung. Meine Internet-Recherche führte auf diese Seite. Die "Theorie" mit dem Dehnen fand ich interessant und überzeugend simpel, zumindest gefiel sie mir besser als alle anderen Wege (Arzt, OP, ...). Das konnte ich ohne Aufwand mal versuchen. Ich fing mit einfachen Dehnübungen für die Hand und den Unterarm an: Dehnen und Strecken bei jeder Gelegenheit, wann immer ich daran dachte, im Auto an einer roten Ampel usw. Ich muss ergänzen, dass ich ein "Computer-Arbeiter" bin und täglich ca. 7 -10 Std. am PC sitze. Mein "Tennisarm" war vermutlich auch ein "Mausarm", ich denke, dass beide Aktivitäten die Ursache für meine Probleme waren. Mein Handproblem besserte sich nach einigen Wochen mit Dehnübungen und ist heute verschwunden. Ich spüre noch eine leichten Schmerz im Ellbogengelenk, da wo das "Mäuschen" sitzt (die empfindliche Stelle). Dieser Schmerz war parallel da, behinderte mich aber nie beim Tennis oder anderen Aktivitäten. Er war nur bei bestimmten Drückbewegungen zu spüren. Diesen kleinen "Defekt" will ich jetzt mit Hängen an einer Reckstange versuchen zu beseitigen und habe mir im Garten eine Stange montiert, bin sehr opimistisch. Ich bin überzeugt: Dehnübungen sind die richtige Therapie bei Tennisarm, Mausarm und ähnlichen Defekten. Vielen Dank für diesen kostenlosen Tipp und die so einfache Lösung meines Problems. Hätte nicht gedacht, dass mir das Internet den Besuch beim Arzt ersparen könnte - womit ich nicht sagen will, dass Eigentherapie immer der richtige Weg ist - aber Dehnübungen gegen Tennisarm und Mausarm - super! Herzliche Grüße, G.
24.05.08, 16.23h Lieber G. Der Schmerzpunkt ist was noch am Längsten bleiben wird, bis zu 1 Jahr, aber nur wenn man aktiv und gezielt reindrückt oder anschlägt, also nicht mehr als störenden Symptomschmerz, aber auch der gehört dann in 6-12 Monaten der Vergangenheit an. Das Hängen wird Dir so oder so gut tun, auch dem Rücken, Nacken und der Körperhaltung! Eine der besten, vielseitigsten, schmerzlosesten und erst noch schön passiven Uebungen die es gibt. Ja die Ursache war bei Dir das Alter (Abnützung, Dauerverkrampfung und die Maus), Tennis ist nur am Rande mitschuld. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


310. Astrid, Korneuburg <astridpiltzkabsi.at>
Eintrag vom Montag, 12. Mai 2008, 10.13 Uhr

hallo! ich bin 51 und tennis-fan! nachdem ich seit 2 wochen immer wieder schmerzen an den außenseiten der oberschenkeln hatt, habe ich einfach mal nach "tennis+hüftschmerzen" gegoogelt. und dann kam ich auf diese seite. nun mache ich seit ein paar tagen die beschriebenen dehnungsübungen für hüfte und tennis-ellbogen und bin total begeistert! die schmerzen sind nahezu völlig weg - ein bißchen zieht es noch, aber es tut einfach nicht mehr weh! ein großes DANKESCHÖN an dieser stelle!!!! wenn ich bedenke, dass ich eigentlich schon zum arzt/röntgen wollte, glaube ich, dass ich mir da so einiges erspart habe. ich mach die übungen ein paarmal täglich und natürlich vor jedem spiel! beste grüße astrid
15.05.08, 17.36h Liebe Astrid. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Und Dehnübung für Fersensporn sowie bei Rückenproblemen etc. das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


306. Cornelia Seiler, Berg SG <seiler.bergsunrise.ch>
Eintrag vom Dienstag, 29. April 2008, 14.26 Uhr

Seit Jahren bin ich eine begeisterte Tennisspielerin. Leider konnte ich seit Sommer 07 keinen Ball mehr schlagen, da ich an grossen Schmerzen, auch in der Nacht, litt. Diagnose Tennisarm. Salben und Schonen brachte gar nichts, also versuchte es ich mehrere Male mit Akupunktur. Da auch dies erfolglos blieb, ging ich 18 mal zur Physiotherapie. Auch dies leider ohne Erfolg. Auf Anraten eines Kollegen ging ich dann zu einem medizinischen Masseur nach St. Gallen. Der schmerzhafte und verhärtete Muskel wurde inzwischen in nur 9 Sitzungen massiert, zudem zeigte er mir verschiedene Dehnübungen, die ich 3x täglich strikte ausführte. In nur kurzer Zeit geht es mir nun so gut, dass ich heute grünes Licht zum Tennisspielen bekam. Die Dehnübungen haben sicherlich zum grossen Heilungserfolg beigetragen, dies jedoch vermutlich nur, weil der Muskel zusätzlich mit äusserst fachmännischer Hilfe manuell gedehnt wurde.
29.04.08, 16.45h Liebe Cornelia. Vielen Dank für das Feedback. Das massieren hat sicher nicht geschadtet, aber die Heilung ist nur den Dehnübungen zu verdanken. Erfolgsmeldungen Es ist relativ wahrscheinlich, das Dich die Symptome noch etwas begleiten werden. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken ist das Wichtigste jetzt für Dich. Wenn's in ein paar Wochen plötzlich schlechter wird, melde Dich doch bei mir. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andreas Noack, Königstein <canoackweb.de>
Eintrag vom Montag, 19. November 2007, 14.55 Uhr

Ich bin 64 Jahre alt und spiele sehr viel Tennis. Seit der Wintersaison 3 mal 2 Stunden in der Halle - im Sommer eher 5 mal. Auf einmal bekam ich wieder! einen Tennisarm. Das geschah am 25. Okt.2007 - direkt nach dem Spiel konnte ich nicht mal mehr die Hand meines Gegners drücken. Schon in 2000 ließ ich meinen Tennisarm in Brucköbel bei Herrn Papaiconomu (Ortopäde) operieren. Ohne Vorwarnung - ich wußte wirklich nicht, was ein Tennisarm ist - fiel mir wärend des Spieles aus heiterm Himmel vor lauter Schmerzen der Schläger aus der Hand! Die damalige Operation half mir sofort - nach 14 Tagen spielte ich bis jetzt wieder Tennis - komplett schmerzfrei. Meine Frage: Was meinst Du: Helfen die Übungen - trotz der "Narben" im Gewebe? Oder soll ich was anderes machen? Meinen Tennissport habe ich vor lauter Schmerzen auf Null zurückgefahren - es geht wirklich nicht, der Strahlschmerz u.a. im Oberarm sowie Schulter ist einfach zu stark.
20.11.07, 10.18h Lieber Andreas. Notizen von Tennis-Kollegen. Ja das ist kein Problem. Es ist ein rein mechanische Wirkung auf einen verkrampften Muskel die immer Funktioniert! Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Andreas Email 06.12.07, 08.11h
Lieber Thomas, ich kann es kaum glauben, wie schnell Deine Hinweise auf Übungen meinen Tennisarm kuriert haben! Vorher rannte ich - wie so üblich - zum Orthopäten. Erfolg: Irgend eine Massage am Ellenbogen. Zuerst vereist, dann das Hin und Herschieben der Sehnen. Erfolg? Mäßig. Immerhin konnte ich wieder den Leuten etwas zurückhaltend die Hand zum Gruß geben! Ansonsten? Fehlanzeige. Kosten? Beträchtlich. Dann Dein eMail. Nach drei Tagen! probierte ich das Tennisspiel - und Wunder, oh Wunder - es klappte! Es ging! Es funktionierte! Der Schmerz ist weg - wie weggeblasen! Ich kann es kaum glauben! Ich spiele wieder - wie bisher - dreimal pro Woche a zwei Stunden Tennis in der Halle mit meinen Kumpels von der Bezirksoberliega - also kein Streicheltennis! Herzlichen Dank! Andreas Noack
06.12.07, 08.31h Lieber Andreas. Ja wie so oft liegt die Lösung näher als man denkt. Auch sollte man Amateure nicht unterschätzen und Spezialisten nicht überbewerten. (Die Arche Noah wurde von 1 Amateur gebaut, die Titanic von 100 Spezialisten, die Arche war praktisch gleichgross ...) Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es auch sofort im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Urs-Holger Spiecker, Mendrisio <1urs1web.de>
Eintrag vom Montag, 12. November 2007, 16.58 Uhr

Hallo Tomi, ich bin 42 und spiele seit einem Jahr wieder intensiv Tennis. Da ich erste leichte Anzeichen des Tennisarms verspürte, habe ich gegoogelt und bin auf Deine Seite gestossen. Schon die ersten Übungen haben mich fast schmerzfrei gemacht und ich bin mir sicher, dass ich das Problem durch Dehnen in den Griff bekommen werde. Ich bin Dir unendlich dankbar und als Mensch bist Du einfach nur beeindruckend!! Danke!!!! Holger
13.11.07, 09.12h Lieber Urs-Holger. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Du bist mit einer beeindruckenden ausgeprägten Dankbarkeit gesegnet, das macht Dich noch glücklicher als mich denke ich. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es auch sofort im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Andre, Griechenland <andreorhol.gr>
Eintrag vom Dienstag, 2. Oktober 2007, 23.58 Uhr

ich bin 45 jahre alt und spiele seit c.a 17 jahren tennis. Vor ca. 1,5 monaten bekam ich leichte schmerzen am ellbogen (obere seite) ich spielte weiter tennis mit leichten schmerzen. Vor zwei tagen bei einen match bekamm ich sehr starke schmerzen, war dann beim arzt der mir eine kortizon spritze direkt am elbogen machte. Meine frage ist, wann kann ich mit den hier vorgestellten dehnungsuebungen anfangen? besten dank im voraus! gruesse ANDRE
03.10.07, 07.36h Lieber Andre. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht (ist ja vermutlich so), beginne mit der Dehnübung. Du kannst sofort damit anfangen, nicht zerren und reissen, es soll nicht stark schmerzen während dem Dehnen. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Notizen von Tennis-Kollegen / Lies mal zu Kortison spritzen Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Andreas, Email vom 18.10.07
Lieber Thomas, ich moechte mich nochmal bei dir fuer die hilfe bedanken. Was meinen arm betrift habe ich nun folgenden zustand. Nach ca. 7 tagen in den ich die dehnuebung (am meisten tuerstange) angewandt habe, konnte ich meinen a.) arm wieder ganz austrecken - druckschmerz war weg b.) der schmerz am ausseren elbogen war ganz weg. c.) bestätige das gleich nach denn dehnuebungen ich fuer ein paar sekunden schmerzen hatte, danach war der schmerz weg d.) ab den 13.nten tag bekamm ich nach denn dehnuebungen (ca. 20 sekunden) schmerzen aber diesmall auf der inneren seite des elbogens!! e.) gestern habe ich fuer 10 min langsam baelle geschlagen, und bekamm leichte schmerzen an der auesseren seite und stopte sofort dieses kleine training. Ich habe nun folgende fragen: 1. kann ich langsam anfangen tennis zu spielen (weich baelle schlagen kein match)? 2. was bedeutet nun diese verlagerung des schmerzes von der auesseren auf die innere seite des elbogens? 3. wie soll ich nun weitermachen? freundliche gruesse Andreas Organ*tzidis
19.10.07, 07.54h Lieber Andreas. 1. Sofort Tennisspielen so viel Du willst ist OK: Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. 2. Solcher Verlagerungen sind normal und üblich. Nachdem nun der Dauerzug auf dem Aussenmuskel (Tennisarm) durch das Dehnen nachlässt, beginnt der Innenmuskel (Golfarm) sich zu verkrampfen. Mach mal die Golfarm-Diagnose, könnte sein, dass es zwar nicht schmerzt, aber leicht "zieht", Du also die leichte Verkrampfung dort etwas spürst. Das wird sich aber auch bald wieder verbessern, 3. insbesondere das Hängen an der Stange behebt Verkrampfungen am Innen- und Aussenmuskel gleichzeitig, oder mach zwischendurch auch mal die Golfarm-Dehnübung um entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Holger Diehl, Maxdorf <diehlkuthan.de>
Eintrag vom Donnerstag, 6. September 2007, 13.24 Uhr

ich bin 46 Jahre, spiele seit 40 jahren tennis, 4 wochen schmerzen im ellbogen, ich spiele wettkampftennis auf Vereinsebene ca. 3-4 mal die Woche, mein schläger ist seit 20 Jahren der wilson pro staff 6.0 dem legendäre schläger von pete sampras (harter prügel mit kleinem kopf)und hatte nie probleme. vor einigen wochen kam ich auf die idee mal einen moderneren schläger zu spielen. durch das probieren mir versch. schlägern mit versch. bespannungshärten bekam ich zusehens mehr problem im schlagarm ,was ich allerdings zuerst mit überbeanspruchung in verbindung brachte. vor ca. 4 wochen bekam ich nach einem langen match massive schmerzen, worauf im Internet nach infos zu tennisarm surfte und bin relativ bald auf deine Seite gestossen bin. habe dann sofort mit dehnübungen begonnen, die schmerzen wurden deutlich besser. ich habe dann ca. 1 woche später unter leichten schmerzen wie tennis gespielt. danach waren die starken schmerzen wieder wie vorher da. bei mir werden die schmerzen innerhalb weniger tage deutlich besser um dann nach einem spiel wie stark zurückzukommen. ich habe das gefühl das vielleicht eine schonung für mich besser wäre, was meinst du? mache momentan Dehnübungen ca. 10x 30-40 sek. und aushängen.vielen dank für deine tolle homepage und die viele mühe
07.09.07, 10.02h Lieber Holger. Notizen von Tennis-Kollegen. Wenn man den Tennisarm mal hat, ist das leider nicht nach 1 Woche Dehnung defintiv weg. Du wirst die Dehnübung und besser zusätzlich auch das Hängen an der Stange wenn auch mit der Zeit abnehmend noch weitere Wochen und Monate im Programm lassen müssen, besonders vor, zwischendurch, nach dem Tennisspielen um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken! Du kannst auch mal etwas pausieren mit dem Tennis, wenns sowieso wegen Schmerzen keinen Spass mehr macht. Aber du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter Her*dan, Meschede <Peter.Her*danstabau.com>
Email vom 13.05.08, 07.19h

bin 42 Jahre alt; männlich; Tennisspieler. Habe seit ca. 6 Wochen einen echten Tennisarm. Kleinste Gegenstände mit dem Arm aufzunehmen bereitet ziemliche Schmerzen. Nachdem ich ca. 1 Woche die Dehnübungen gemacht habe, ging es auch schon sehr viel besser mit dem Arm. Aber Tennis spielen bereitet immer noch große Schmerzen. Rückhand Slize oder Aufschlag Geht gar nicht. Sollte man besser auf die Schmerzen im Arm hören beim Tennis spielen und erst mal aufhören? Oder einfach immer weiter spielen?
15.05.08, 17.14h Lieber Peter. Du bist als Patient ein einfacher Fall denke ich. Du brauchst nur noch etwas mehr Gedult und Dehnen. Notizen von Tennis-Kollegen. Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach weiter mit der Dehnübung. Willst Du noch schnellere Resultate und gleichzeitig dem Rücken etwas spürbar gutes tun dan wäre auch das Hängen an der Stange in Deinem Fall perfekt da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Du kannst sofort wieder spielen, wenn Du's aushälst: Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Logbuch Chronologisch


Uwe, Bienenbüttel <pudel-cicot-online.de>
Eintrag vom Donnerstag, 4. Dezember 2008, 10.43 Uhr

bin 54 und habe seit ca. 4 Wo das Problem mit dem Tennisarm rechts. Ich spiele seit etwa 3 Jahren Tennis ohne Probleme gehabt zu haben. Nun aber habe ich wohl übertrieben indem ich mit einem alten Tennisschläger ohne Fibrationsdämpfer den Tennisball für meinen Hund so weit wie möglich weggeschlagen habe. Durch Nässe war der Tennisball sehr schwer geworden. Unmittelbar danach habe ich keine besonderen Probleme bemerkt, vielmehr am nächsten Tag, nach meinem 3-Satzmatsch. 1 Wo noch erträgliche Schmerzen, 2te Wo fast garkeine Schmerzen. Dann wieder Hallentennis gespielt und am nächsten Tag extreme Schmerzen. Konnte keine Faust machen, die Finger nicht bewegen, konnte mit dem Arm keine Bewegung ohne Schmerzen machen und war dann beim Arzt, der mir Diclo und Voltaren verschrieb. Habe 2Diclo morgens 4 Tage lang genommen und die akuten Schmerzen waren weg. Jetzt wo die Wirkung der Schmerztablette nachgelassen hat, sind die Schmerzen in erträglicher Form wieder da.Handelt es sich Ihrer Meinung nach hier um den sogenannten Tennisarm? Wenn ja, werde ich die von Ihnen beschriebenen Dehnübungen anwenden und weiter versuchen unter Schmerzen Tennis zu spielen (keine Schonung). Ich bedanke mich im voraus und freue mich auf eine baldige Antwort. MfG Uwe
04.12.08, 09.09h Lieber Uwe. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Das vor 4 Wochen war höchstens der letzte Auslöser, gekommen wäre es sowieso. Hier sind ein paar Notizen von Tennis-Kollegen und hier Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Wenns wie bei Dir nach 1 Monat und auch Schonzeiten nicht besser wurde, ist's eher ein Tennisarm. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange, auch wenn die Diagnose nicht ansprechen sollte, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du wirst bald grössere Erfolge haben mit Dehnen und Hängen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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uwe schmitz bocholt <uwe.schmitzmanagementengineers.com>
Eintrag vom Mittwoch, 3. Dezember 2008, 00.36 Uhr

Hallo, ich habe meine Beschwerden jetzt seit über einem Jahr und fast alles ausprobiert (Kortisoninjektion, Massage des Arms, Massage HWS, Tens, Blutegel, Salbe, Kalt&Warm, Dehnen) aber bisher hat nichts geholfen. Inzwischen habe ich eine Tennispause von ca. 10 Wochen hinter mir aber der Schmerz ist genau wie vor einem Jahr. Bei meinen regelmäßigen Besuchen im Fitness-Studio habe ich keinerlei Probleme aber die Stelle ist nach wie vor druckempfindlich und auch leicht geschwollen. Jetzt habe ich von der Plexus-Brachialis-Blockade gelesen (Katheter), habe aber dazu noch überhaupt kein Feedback hinsichtlich Erfolg und Risiko etc. Was kann ich tun? Wer ist der geeignete Guru der mir helfen kann. Danke für Infos Gruß Uwe
04.12.08, 09.09h Lieber Uwe. Noch nie was gehört von PBB. Dem Tennisarm wird as nichts bringen. Es ist nur ein chronischer Krampf der durch eine Dehnung behandelt werden muss. Beim Wadenkrampf ist das allen klar. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Die leichte Schwellung kann vorkommen, ist nichts besonderes oder beunruhigendes. Der Druckschmerz wird noch am längsten zurückbleiben, ist üblich, der verschwindet erst etwa 6-9 Monate nachdem alle anderen Symptome schon lange verschwunden sind. Notizen von Tennis-Kollegen. Es gibt keine Gurus und wenn dann heisst der Guru "selber dehnen" und sonst gar nichts, sorry: Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du wirst bald grössere Erfolge haben mit Dehnen und Hängen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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pedro, gran canaria, spanien <pedro061061gmail.com>
Eintrag vom Montag, 4. August 2008, 08.35 Uhr

hallo tomi seit zwei monaten habe ich probleme bei tennisspielen, haendedruecken, heben etc. habe nun deine diagnoseuebung gemacht. resultat positiv: rechte aussenseite und ellenbogen schmerzen bei versuch den mittelfinger anzuheben. habe heute schon deine empfohlenen dehnuebungen gemacht. werde dehn-und streckuebungen konsequent durchfuehren nun meine frage: ich spiele 2x pro woche tenniseinzel und 2x pro woche tenisdoppel. je ca. zwei stunden. soll ich trotz schmerzen weiterspielen ? du sagst ja, ruhe ist nicht empfehlenswert. heizkissen und uebungen vor dem spielen? vielen dank für deine hilfe pedro
05.08.08, 10.22h Lieber Pedro. Du kannst weiter Tennisspielen. Mach die der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Du wirst damit sicher besser Tennisspielen weil es Rücken, Nacken, Arme behandelt und sogar die Beckenstellung korrigiert. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Wärmen wird nicht schaden, ist aber im Vergleich zum Aufwand für den Tennisarm nicht wirklich nötig, insbesondere das Ihr auf Gran Canaria sowieso nicht bei 10 Grad spielt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von ThomasNotizen von Tennis-Kollegen


Johannes Rieken, Willich <johannes.riekent-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 5. September 2007, 15.03 Uhr

44 jahre seit juni 07 tennisarm, nach einem harten tennismatch aufgetreten, ob die ursache?? Bis auf op alles OHNE erfolg gemacht und KEIN tennis mehr!? ihr meint ich könnte durchaus tennis spielen??? kann den schläger doch kaum festhalten!? fange HEUTE mit DEHNHÄNG an! viele grüße JR
06.09.07, 12.20h Lieber Johannes. Du hast es noch nicht lange, kein Schmerzmemory und so wirst Du auch schnell Erfolge haben mit Dehnen. Notizen von Tennis-Kollegen. Mach auch die Dehnübung nicht nur das Hängen an der Stange da die Dehnung häufiger tagsüber gemacht werden kann. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Auch Tennis ist OK, ausser Dir fällt der Arm ab vor Schmerz. Aber einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Michael <superporcusweb.de>
Eintrag vom Samstag, 1. September 2007, 10.10 Uhr

Ich wurde letztes Jahr 40, spielte an dem Abend Tennis (sonst natürlich auch schon) und wachte am nächsten Morgen mit dem "Tennisarm" auf. Ich ignorierte dies erst, spielte 2 Tage später erneut, aber die Schmerzen wurden fast unerträglich. Ich massierte fortan täglich den ganzen Tag auf meinem Ellenbogen herum, half aber nicht viel. Vorallem MORGENS (egal ob am Tag vorher eine Belastung erfolgt war oder nicht) wachte ich mit starken Krampfschmerzen auf, der Tag war gleich versaut. Fortan nahm ich vor dem Sport Schmerztabletten und Gels. Das nahm zwar die Symptome, verschlechterte aber meine Reflexe. Also das Übliche: Pause zum Schonen. 4 Wochen NICHTS belastendes gemacht - Erfolg = NULL, die Schmerzen blieben. Kurz bevor ich damit zum Arzt wollte, googelte ich diese Seite hier, las hier und da und begann mit den Übungen (Dehnen und Hängen). Bereits wenn man sich irgendwo ranhängt merkt man, wie eine Art Krampflösung erfolgt und sich der Schmerz beinahe umgehend bessert. Der Anweisung folgend, je nach Schmerztoleranz wieder ein normales Leben zu führen begann ich wieder mit dem Tennis (zur Unterstützung mit Armbandage, kostet 5 Euro Zuzahlung mit Rezept) und machte sogar Marterarbeiten, wie stundenlang mit einer Heckenschere zu arbeiten (beinahe die schmerhafteste Bewegung überhaupt mit einem TA). Seltsamer Weise wurden die Schmerzen aber am nächsten Tag NICHT schlimmer im Gegenteil man könnte fast meinen sie linderten sich. Problematisch waren nur die ersten 3-4 Tage zu Beginn der Dehnübungen, da wurde es anfangs doch ziemlich unangenehm mit den Schmerzen. Nach 6-8 Wochen intensiven Dehnübungen war ich soweit, wieder normal Tennis zu spielen, die Schmerzen v.a. morgens blieben ein steter Begleiter aber weil man ansonsten wieder alles machen konnte, galt es diese zu tolerieren. Ca. 8 Monate später hatte ich Anfang August ein schweres und sehr langes Tennismatch ausgetragen, nach dessen Ende ich mit meinem Tennisarm nicht einmal in der Lage war, ein leeres Weizenglas zu halten, übelste Krämpfe kamen hinzu, ich hatte es wohl maßlos übertrieben. Erst ein paar Tage später stellte ich fest: die Schmerzen waren WEG!!!! Nun sind gut 4 Wochen rum und der Tennisarm ist tatsächlich noch nicht wiedergekommen. Warum ich das hier aufschreibe? Nun, ich habe in meinem Tennisverein aktuell 4 weitere Spieler mit dieser Symptomatik, die aber lieber mit stetigen Arztbesuchen, Cortisonspritzen und monatelanger Schonung arbeiten. Bei allen ist die Symptomatik bereits seit über 1 Jahr auf demselben Level, OHNE sich gebessert zu haben, alle schieben Frust, doch keiner geht den Weg, den ich hier im Forum gefunden habe. Also, Leute mit Tennisarm, qüält euch lieber ein paar Wochen/Monate dadurch anstatt euch 2-3 Jahre eures Lebens zu versauen. Gruß Michael www.superporcus.de
03.09.07, 12.01h Lieber Michael. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst, auch wenn einige wie Du auch festgestellt hast, lieber eine Spritz oder Tabletten verabreicht haben wollen. Man kann nur hoffen, das der Leidensdruck igendwann grösser wird und sie es doch noch probieren. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


René, Feldkirch <konrad.renehirschmann-automotive.com >
Eintrag vom Donnerstag, 23. August 2007, 12.00 Uhr

Hallo zusammen, ich bin 30 Jahre und habe das Problem Tennisarm seit ca. 6 Wochen. Habe schon alles mögliche probiert (akupunktur, salben, etc.) nichts half. Bin jetzt zufällig auf die Seite gekommen und ich muss sagen, sensationell. Man merkt, dass die Dehnungen helfen (mache sie erst seit 2 tagen). jetzt stellt sich die Frage kann ich einfach weiter Tennisspielen (unter Schmerzen aber ist zum Aushalten) oder soll ich Pausieren.
23.08.07, 14.59h Lieber René. Freut mich sehr geholfen zu haben. Danke für das positive Feedback. Jetzt einfach weiter 'dranbleiben, mit der Dehnübung bzw. wieder beginnen wenn es wegen nachlassendem Dehnen/Hängen wieder kommt und so im Griff halten, bis es in einigen Monaten ganz abklingen wird. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Also fröhlich weiterspielen. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Heinz Puch*wein heinz(at)puch*wein.com
Email vom 27.02.07

Das Hängen am Türreck hat mir bei der Behandlung meines Tennisarmes sehr geholfen !!! Aus eigener Erfahrung noch ein Tipp: Schläger mit anderem Griff probieren. Lieber einen zu kleinen Griff nehmen, den man mit einem Griffband um eine Griffgrößer größer machen kann, oder mit zwei Griffbändern um zwei Größen. Meines Wissens kann man nur bei Head-Schlägern die Griffe wechseln. Dazu noch von einem Trainer die Schlagtechnik checken lassen. Meistens steht man seitlich zu nahe am Ball und winkelt den Arm zu stark ab. Mit freundlichen Grüßen, Heinz Puch*wein
27.02.07, 09.59h Lieber Heinz. Vielen Dank für das positive Feedback und die Tennistipps. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 4-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Thomas D-a-m-m, Thomas(Punkt)D-a-m-m(at)nissan.de
Email vom 12.10.05, 12.37h

Hallo Thomas, Ich möchte es kurz machen. Du bist ein Held würde meine Tochter jetzt sagen. Ich konnte nach dem Tennis kein Glas Apfelschorle mehr heben. Jetzt nach ca. 3-4 Wochen Dehnen, Hängen und Liegestütze ist alles wieder o. K. Nochmals danke. Liebe Grüße Thomas
12.10.05, 12.41 Lieber Thomas, Danke für das positive Feedback. Hast vermutlich ne coole Tochter ... Wünsche Dir weiterhin alles Gute und vor allem Gottes Segen für Dich und die ganze Familie. Sag es weiter wenn Du jemand am Arm leiden siehst (die mit den Bandagen sieht man ja von weitem) und wenn wieder mal etwas anfängt und in vielleicht 2 Jahren der andere Arm noch (häufig) einfach sofort dehnen und man erstinkt das Problem im Keim. Liebe Grüsse von Thomas


Günter Bobinger, Oakton, VA, USA <g*bob*ing*er(at)web.de>
Email vom 06.10.05, 01.45h

Hallo ihr Schmerzgeplagten, waren es die tollen Möglichkeiten des Internets oder die Super-Website? Jedenfalls litt ich jahrelang an heftigen Schmerzen, teils vom Tennis (wehe ich traf mal einen Ball nicht mittig), Mitte 2004 kam dann auch noch ein Mouse-Arm hinzu, zum Schluss hatte ich auch schon links eine Zweit-Maus liegen. Mein Orthopäde erklärte mir, dass ich ein Knorpelwachstum im Ellenbogen habe, das bei Reizung eben die Entzündungen hervorruft. Mit den Übungen dauerte es gerade mal 6 Tage und ich spürte NICHTS mehr vom Schmerz. Das war im Dezember 2004. Seither kann ich Tennis spielen, soviel und so lange ich will (okay, irgendwann gebe ich entkräftet auf), der Schmerz kam nicht wieder. Ich habe auch nicht mehr gedehnt seither, es ist einfach weg. Ein großes Dankeschön und viele Erfolge weiterhin! Günter Bobinger, Oakton, VA, USA
06.10.05, 07.45h Lieber Günter. Vielen Dank für das positive Feedback, freut mich geholfen zu haben. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Erfolg im Tennis (sag es weiter, wenn Du jemand mit Tennisarm-Symptomen siehst) und Gottes Segen für Dich und Deine Familie. Grüsse von Thomas


Andrea, h(punkt)ritter(at)utanet.at
Email 24.08.05, 09.00h,

Hallo Thomas! Ich heiße Andrea und bin 38 Jahre. Seit Winter 2004 litt ich unter einem Tennisarm. Geholt habe ich ihn mir, als ich meinem 4jährigen Sohn das Schifahren beibrachte und ihn immer wieder mit der rechten Hand aufzog, nachdem er gestürzt war. Zuerst dachte ich, ich hätte einen Muskelkater, zu Silvester konnte ich jedoch nicht mal mehr ein Glas Sekt in der rechten Hand halten. Ich habe nun 7 Monate Schmerzen hinter mir (keine Therapie und keine der Kortisonspritzen nützte). Ich bin leidenschaftliche Tennisspielerin, das konnte ich natürlich sofort vergessen. Die Arbeiten im Haushalt und Garten machte ich - so gut es ging - mit der linken Hand oder war angewiesen auf Hilfe(schrecklich). Ich stand schon kurz vor der Operation, als ich auf diese Seite im Internet stieß. Sofort begann ich mich an die Stange (zuerst unserer Kinderschaukel im Garten) zu hängen. Nach EINEM Tag ging es mir schon so viel besser, dass ich wieder Mut schöpfte, mir sofort eine Stange, die man in den Türstock klemmt, kaufte, und nach einer Woche waren die Schmerzen weg!!! Nach drei Wochen konnte ich wieder Tennis spielen und bin seit dem schmerzfrei. Vielen, vielen Dank für deine Tipps!! Ich frage mich nur, warum keiner der Ärzte, die ich aufsuchte (ein praktischer Arzt und zwei Orthopäden), dieses einfache und sooo effektive Rezept kennt oder weitergibt! Nochmals vielen Dank! Andrea
24.08.05, 09.02h Liebe Andrea. Danke für das tolle Feedback. Super wie das bei Dir lief, freut mich geholfen zu haben. Sag es Deinen Tenniskollegen weiter, man sieht sie ja rumlaufen mit Ellenbogen-Bandagen etc. Ja unser Gesundheitssystem ist so eine Sache. "Götter in weiss" sind es leider eben nicht, wir haben sie dazu gemacht, in Tat und Wahrheit kochen sie natürlich auch mit Wasser und einige kochen überhaupt nicht, nicht böse gemeint nur ein Fakt. Nur bei Tennis- und Golferarm als weltweit praktisch häufigste Armerkrankung die vielleicht 20% der Bevölkerung zwischen 30 und 40 betreffen, würde man es im Prinzip anders erwarten. Lassen wir es uns eine Lehre sein und stellen wir am besten jede Diagnose und Behandlung mal in Frage, holen andere Meinungen und vor allem suchen selber, z.B. im Internet! Es gibt im Prinzip nur eine Person (neben Gott) die wirklich an der Lösung Deines (z.B. gesundheitlichen) Problemes interessiert ist und das bist immer nur Du selber. Wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit und liebe Grüsse von Thomas.


Katrin Schn*elle, kd.schn*elle(at) gmx.de
Email vom 06.03.06, 16.37h

Lieber Thomas, im Oktober 05 habe ich deine Empfehlungen zum Thema "Tennisarm" im Internet entdeckt. Die Dehn-Übungen habe ich sofort umgesetzt und die Beschwerden waren nach 3 Wochen verschwunden. Der Satz "Schonen Sie Ihren Arm nicht" war genau richtig! Nun habe ich ein neues Problem im vorderen Schulterbereich. Ich spiele intensiv Tennis und weiß, dass die Schmerzen nur daher rühren können. Meine Frage: gibt es für die Schulter ähnliche Übungen? Man könnte vermuten, dass es sich auch hier um Sehnen handelt, die gereizt sind. Ich würde mich freuen, wenn du mir eine Rückmeldung geben kannst. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Katrin Schn*elle, 51 Jahre, D-253*55 Barm*stedt
08.03.06, 15.44h Liebe Katrin. Danke für das positive Feedback, freut mich Dir geholfen zu haben. Du hast Recht auch die meisten Probleme in Schulter, Rücken und sogar Hüfte sind nicht Arthrose oder Artritis sondern Muskelkrämpfe und oder Muskelschwächen. Für die Schulter wäre für Dich das Hängen an der Stange eine erfolgsversprechende Uebung, weil es diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir damit erging. Investiere so total 10+ Minuten pro Tag in "Hängzeit". Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Peter Schumacher, Müllheim <Peter.Schumacher@indischerozean.de>
Eintrag vom Montag, 29. Mai 2006, 16.16 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 47 Jahre alt und habe nach fast 10 Jahren Tennispause im Herbst 2005 wieder angefangen zu spielen. Nachdem ich mir dann Ende Oktober einen neuen Schläger gekauft hatte begannen die Schmerzen von einem Tag auf den anderen. Nachdem ich dann deine Seite gefunden hatte und mit den Dehnübungen begonnen hatte, konnte ich nach 2 Wochen (mit dem alten Schläger) wieder spielen. Nach ca. 3 Monaten waren dann auch die Schmerzen im Muskel verschwunden und ich spüre inzwischen nach dem Spielen nur noch einen minimalen Schmerz am Sehnenansatz. Die Dehnübungen mache ich zur Zeit aber immer noch regelmäßig.
Vielen Dank für deine Tipps, sie haben mir sehr geholfen!!
31.05.06, 07.42h Lieber Peter. Freut micht sehr wie es bei Dir gelaufen ist. Einfach wenn Du was spürst oder vor allem vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten wie z.B. Tennis etwas dehnen und alles bleibt gut. Weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen wünscht Dir Thomas


H. D. Bernhard, 44532 Lünen <maria.guth@tiscali.de>
Eintrag vom Sonntag, 1. Januar 2006, 09.40 Uhr:

Hallo, ich bin 62 Jahre alt und spiele seit cirka 40 Jahren 2-3 mal in der Woche Tennis. Ich hatte nun seit einem Jahr einen Tennisarm und habe alles versucht, leider ohne Erfolg. Dank dieser Seite habe ich von Dr. Bergmann erfahren, dieser teilte mir die Adresse eines Kollegen in Düsseldorf mit, der nach der neuen Methode operiert. Für mich war es einfach erstaunlich, Tennis konnte ich schon nach 14 Tagen zum ersten mal wieder spielen und ich bin seit cirka 2,5 Monaten absolut beschwerdefrei.
02.01.06, 17.14h Lieber H.D. Danke für Dein Feedback. Freut mich, dass die OP geholfen hat. Falls der Erfolg nicht permanet ist, sich der Arm nach Jahren wieder meldet oder später der andere Arm gleiche Symptome entwickelt (kommt leider alles hin und wieder vor), kannst Du es ja jederzeit immer noch mit der Dehnübung probieren, da diese im Gegensatz zur OP die wirkliche Ursache behandelt und nicht nur das Symptom. Leider höre ich immer wieder, dass Auf alle Fälle weiterhin gute Gesundheit und Grüsse von Thomas


Erika Huttner, Penzberg Fam.Huttner@t-online.de
Email 23.07.2003, 11.33h

Hallo und gleich ein herzliches Dankeschön ! Durch das simple Dehnen bin ich meinen Golferarm (beim Tennis geholt) wieder losgeworden ! Ich bin auch der Überzeugung, dass es sich um eine Verkrampfung handelt ! Ein Supertip! Vielen Dank. Erika Huttner aus Penzberg
Liebe Erika. Helfen, dafür sind wir eigentlich gemacht. Gern geschehen. Liebe Grüsse und weiterhin gute Besserung von Thomas


Claude, Bubendorf/Schweiz <claude.koechli@bman.ch>
Eintrag vom Dienstag, 15. August 2006, 12.52 Uhr:

hallo, ich heisse claude, bin 40 und habe vor ziemlich genau zwei jahren angefangen tennis zu spielen. die schmerzen begannen vor rund 10 monaten. da die schmerzen immer heftiger wurden und mittlerweile nun auch schon während der belastung, also beim tennisspielen selbst, und nicht nur bei irgendwelchen banalen haushaltarbeiten, tastaturtippen oder selbst nur beim einfachen beugen und strecken des armes vor dem fernseher auftauchen, wollte ich mal nun endlich etwas dagegen unternehmen. die tipps von anderen betroffenen deckten wohl die ganze bandbreite ab. glücklicherweise fand ich diese homepage, ansonsten hätte ich wohl für tmc, kortisontherapie, physio oder was der teufel alles mögliche, viel geld ausgegeben mit nicht vorhersehbarer heilungsgarantie... habe mal aber eine grundsätzliche frage zum schmerzbild. hat der tennisarm nur eine schmerzstelle, oder ist es möglich, dass es an mehreren orten weh macht ? habe die diagnose befolgt und gemäss der testübung tatsächlich einen tennisarm. nur lokalisiere ich zwei verschiedene schmerzstellen: ich sag mal die normale, also beim streckmuskelansatz des unterarms zum ellbogen und dann aber komischerweise (und das ist fast noch schmerzhafter, insbesondere nach der dehnübung !!!) auf der aussenseite des oberarms, vielleicht 5 cm oberhalb des ellbogens, wenn der unterarm rechtwinklig zum oberarm auf dem tisch liegt. kann ich die dehnübung normal weitermachen oder schädige ich dabei einen muskelansatz im oberarm-ellbogen-bereich ?
17.08.06, 11.30h Lieber Claude. Der Tennisarm hat klassisch die starke Schmerzstelle direkt unterhalb des vorstehenden Knochens am Ellenbogen die unter Druck darauf oder anstossen etc. reagiert. Dann ist es aber auch normal, dass es Ausstrahlungen über den betroffenen Muskel (der auf dem Unterarm verläuft) bis zum Handgelenk und vom Ellenbogen bis zum Schultergelenk gibt. Du kannst die Dehnübung weitermachen. Nur wenn es zunehmend schlimmer würde, musst Du etwas ändern z.B. mach abwechselnd die 2. Dehnungsart und sehr gut wäre so oder so für Dich auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Dem Muskelansatz kannst Du durch Dehnungen nicht schaden. Aber beim Dehnen nicht zu stark zerren, es muss nicht schmerzen um zu nützten! Lieber Dehnung etwas länger halten. Spiel weiter Tennis, das wäre auch ohne gekommen, liegt am Alter. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Claude, Email 08.09.06
Grüezi Thomas Wie gewünscht melde ich mich nach knapp einem Monat bei Dir wieder, um über meine weiteren Erfahrungen zu berichten. Es ist schon erstaunlich, wie durch das Dehnen (Uebung 1) bereits nach wenigen Tagen ja eine spührbare Entspannung im Bereich der Schmerzzone an der klassischen Stelle stattgefunden hat. Wie ich bereits in meinem ursprünglichen e-mail berichtet habe, hat sich dann aber sogleich eine zweite Schmerzstelle gebildet, die auch mit dem Einsatz der Dehnübung 2 nicht wirklich entlastet werden konnte. Das Stangenhängen habe ich noch nicht probiert. Wie auch immer, die Lebensqualität hat sich tatsächlich innert weniger Tage verbessert. Der Schmerz ist zwar noch da, aber bei weitem nicht mehr so heftig, wie noch vor kurzer Zeit. Ich wehre mich nicht mehr gegen gewisse "lästige" Bewegungen, wie z.B. das Anheben einer Bratpfanne. Das ist zwar nach wie vor nicht schmerzfrei oder angenehem, aber da sind Welten gegenüber dem, wie es noch vor kurzer Zeit war. Ich kann heute wieder 3 oder 4 Tage hintereinander auf dem Tennisplatz stehen. Zusätzliches Dehnen vor und unmittelbar nach dem Spiel erzielen eine gute Wirkung. Ich vertraue darauf, dass mit Geduld (Ihr sprecht ja von 1-2 Jahren auf der homepage), dieser Ellbogen irgendwann mal ausbrennen wird. Nun habe ich aber noch zwei Fragen, die mich beschäftigen: a) sowohl mit Uebung 1 als auch 2, habe ich den Eindruck, dass das Handgelenk sehr stark belastet wird, ist doch die Biegung, die man erzielen muss, recht unangenehm. Und vor allem nach dem Lösen der Dehnung nach einer Minute kann es kurz aber heftig schmerzen. Wie gross ist das Risiko, dass das Handgelenk durch diese doch unnatürliche Haltung (jeweils ca. 10 Minuten pro Tag) beschädigt wird und könnte ich in Jahren unter Spätfolgen leiden ? b) seit wenigen Tagen bemerke ich eine neue Schmerzstelle. Dieser Schmerz tritt zwar eher selten, wenn aber, dann ziemlich heftig auf, glühend und stechend. Ich versuche mal die Stelle möglichst präzise zu beschreiben. Ich bin Linkshänder, ich stelle den Ellbogen auf den Tisch und nehme die Position ein, als würde ich gleich mit jemandem um die Wette Armdrücken wollen. Nun gibt es auf der Innenseite am Ellbogen diese eckige Knochenstelle, die, wenn man sie irgendwo anstösst, extrem schmerzt und lähmt, man verliert kurz das Gefühl im ganzen Arm. Wir nennen dies bei uns das "Narrenbein". Unmittelbar hinter diesem Knochenansatz in Richtung meines Körpers befindet sich diese Stelle. Dies hat ja kaum mehr was mit Tennisarm zu tun, oder ? Wie auch immer, kleine Wehwehchen nach darf man ja nach nur mal gerade vier Wochen noch haben, nachdem man sich monatelang gequält hat. Ich bin begeistert und tja, da wär noch was: ich habe wohl sehr sehr viel Geld gespart...VIELEN DANK !!! Gruss, claude
08.09.06, 12.38h Lieber Claude. Ja das läuft häufig so wie bei Dir, das man einfach die Symptome so in Grenzen hält, dass es die Lebensqualität nicht mehr weiter stört, bis dann in einigen Monaten alles verschwindet. a) Ich habe in all den Jahren noch von niemandem betreffend Handgelenk nachträglich ein negatives Feedback erhalten. Hingegen gibt es einige die von Anfang so überhaupt nicht dehnen können das Handgelenk schmerzt oder empfindlich ist. Dann empfehle ich das Dehnen teilweise oder im Extremfall vollständig durch Hängen an der Stange zu ersetzen. In Deinem Fall wäre das eine Variante wenn Du Dich darum sorgst. Ebenfalls würde ich Dir empfehlen nicht mehr 1 Minute sondern nur noch 30s am Stück zu Dehnen und dann wieder Handgelenk lockern und 10-20s Pause etc. Ebenfalls ev. nicht mehr so stark dehnen, d.h. nicht so "reissen" sondern mit weniger Kraftanwendung, es wirkt deswegen nicht schlechter. b) Könnte durchaus auch mit dem Tennisarm zu tun haben. Der hat es so an sich, dass Schmerzen an diversen Stellen des Armes auftauchen können (Ellenbogen, Unterarm bis gegen Hand, Oberarm bis gegen Schulter) und später auch wieder mal unmotiviert verschwinden. Jener von Dir beschriebene Punkt beim Narrenbein, bzw. eben am Innengelenk ist sowieso eine recht vorstehende und empfindliche Stelle, besonders wenn direkter Druck darauf ausgeübt wird, ich denke, das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten bei Dir verändern und hoffentlich verbessern. Auch hier könnte das Stange hängen ein schnelle Verbesserung bringen, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Dario Ricciolo@bluemail.ch
Email 25.08.03, 11.10h

Hallo Thomas Ich bin 30 Jahre alt und habe seit einigen Monaten Beschwerden mit meinem Arm. Seit ca. vier Monate spiele ich intensiv Tennis. Und nach einiger Zeit verspürte ich Schmerzen am rechten Arm, während dem Tennis spielen. Ich hab dann ein Monat Pause eingelegt und habe danach wieder begonnen zu spielen. Doch sobald ich wieder anfing den Arm zu belasten waren die Schmerzen wieder da. In letzter Zeit verstärkten sich die Schmerzen massiv. Vorallem Nachts wachte ich mit Schmerzen auf und musste eine Schmerztablette einnehmen um weiter schlafen zu können. Ich war auch bei veschiedenen Ärzten, doch die konnten mir keine vernünftigen Ratschläge geben, wie ich am besten diese Schmerzen loswerde und ob ich weiterhin Tennis spielen sollte oder nicht. Durch eine Suchmaschine im Internet bin ich dann an deine Homepage galangt. Sie hat mir endlich die vielen Fragen die ich hatte beantwortet. Obwohl die Diagnose nicht 100% zutrifft, vermute ich dass ich einen Tennisarm habe. Seither (ca. zehn Tage) dehne ich sehr oft, hänge an der Stange und mache Liegenstützen. Es ist mir eine enorme Verbesserung aufgefallen. Die nächtlichen Schmerzen sind nun praktisch verschwunden. Nur wenn ich Tennisspiele und meinen Arm belaste, dann verspüre ich in jener Nacht die Schmerzen wieder. Sollte ich vielleicht nicht so sehr mein Arm forcieren für eine Zeit lang? Oder soll ich so weiter trainieren wie bis anhin? Kann ich nichts verschlimmern, wenn ich so weiterspiele? Ich möchte dir für die Hilfe, die du online anbietest DANKESCHÖN sagen. Vielen, vielen Dank. Gruss, Dario
25.08.03 11.40h. Lieber Dario. Diagnose Tennisarm scheint bei Dir ziemlich sicher zu sein. Tennisspielen wird nicht schaden oder verschlimmern. Mach keine Kompromisse an der Lebensqualität, also wegen den Schmerzen nichts durch Schonen aufgeben. Einfach vor, zwischendurch und nach dem Tennis gut und etwas länger dehnen. Die Grenze ist nur Deine Schmerztoleranz. Da der Tennisarm keine Entzündung ist, kann der Schmerz auch nicht verschlimmern, der Schmerz ist nur ein Symptom aber nicht die Ursache. Nachts wird der Arm ruhiggestellt was eine Verkrampfung begünstigt weshalb dann und am Morgen die Schmerzen immer am grössten sind bis der Arm wieder "warmgelaufen" ist. Wenn überhaupt, dann wird häufiges Tennisspielen Deine Heilung nur unwesentlich verzögern. Falls Du noch nicht schon viele Jahre Tennis spielst solltest Du Deine Technik 'mal durch einen Lehrer überprüfen lassen, ob ev. kapitale Fehler in der Haltung vorliegen die diese Verkrampfung begünstigen. Andererseits würde ich dem nicht zu lange nachgehen oder zu grosse Bedeutung beimessen. Melde Dich doch in ein paar Wochen wieder wie's weiterging. (Wenn Du mit der Zeit einiges weglässt - Stange, Liegestützen - die Dehnübung würde ich aber erst ganz am Schluss weglassen!) Gute Besserung und viele Tenniserfolge wünscht Dir, Thomas.
Dario <ricciolo@bluemail.ch>
Eintrag vom Montag, 22. September 2003, 13.08 Uhr:
Erfolgsmeldung Tennisarm. Hallo Thomas. Am 8. August hab ich dir ein Mail, wegen meinem Tennisarm geschrieben. Wie du mir damals empfohlen hast, habe ich weiter trainiert ohne zu pausieren. Anfangs spürte ich noch den Schmerz am Arm während und nach dem Tennisspielen. Doch sehr bald liessen die Schmerzen, dank des Dehnens nach. Ich kann jetzt sagen, dass ich durch das Dehnen meinen Tennisarm auskuriert habe und geheilt bin. Ich kann wieder voll meinen Arm belasten und Tennisspielen. Ab und zu spüre ich ein leichtes Ziehen am Arm, doch das stört mich gar nicht. Werde aber trotzdem noch weiterdehnen. Ich möchte mich bei dir bedanken. Du hast mir mit deinen Tips unglaublich viel geholfen, die Schmerzen zu beseitigen. Vielen, vielen Dank Thomas. Gruss. Dario
22.09.03, 15.36h. Lieber Dario. Freut mich sehr Dir geholfen zu haben. Sehr gut, einfach noch möglichst lange weiterdehnen und sonst dann wenn es wieder leicht kommt spätestens. Vor, während und nach Tennis im Besonderen gut Dehnen! Weiterhin alles Gute und viele Tenniserfolge! Liebe Grüsse von Thomas


Rainer Ilge RIllge@t-online.de

Email vom 23.09.2004, 20.13h

Lieber Thomas, vielen Dank für die tollen Seiten im Internet. Bin durch lauter Verzweiflung und Zufall auf Deine Seite geraten und bin seit einigen Tagen wieder glücklich. Lese bitte den Anhang (WinWord), den ich allen meinen Freunden geschickt habe.
Hallo Tennisfreunde, wer jemals Probleme mit einem Tennisarm hatte, oder diesem vorbeugen möchte, sollte mal unten angegebene Internet-Adreße eingeben. Seit mehreren Jahren plage ich mich mit einem schmerzenden Tennisarm herum. Habe mit Eis, Hitze, Salben, Tinkturen versucht zu lindern. Bin mittlerweile 2x operiert, bin mit dem Laser und Tensgerät behandelt worden und nicht zu vergessen die zahlreichen Kortisonspritzen !!!! " alles für die Katz" Durch Zufall bin ich im Internet auf eine interessante Seite gestoßen und habe die Tip's sofort in die Tat umgesetzt. Nach 3 Tagen sind meine Schmerzen soweit zurück gegangen, daß ich wieder Tennis spielen konnte. Ich gehöre wieder zur Gruppe und fühle mich happy. Gruß Rainer
24.09.04, 07.44 Lieber Rainer. Danke für das Super-Feedback und, dass Du auch an Deine Kollegen denkst. Schön wie das bei Dir gelaufen ist. Vor, während und nach dem Tennis besonders ausgiebig Dehnen und Deine Heilung wird sich halten. Grüsse und viele Tenniserfolge, Thomas


Alexander, München <ihl-a@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 24. Januar 2007, 10.58 Uhr:

55 Jahre, Tennisarm seit fast zwei Jahren! Ein Zwischenbericht: Habe einen fast zweijährigen Leidensweg mit Tennisarm hinter mir. Mein letzter Rettungsanker war schließlich die Operation im Oktober 2006. Leider (natürlich) ohne Erfolg! Die anschließende Physiotherapie war auch nur Zeitverschwendung. Zufällig bin ich dann auf diese Homepage gestoßen. Voller Zuversicht und Hoffnung ging ich vor drei Wochen an das Dehn- und Hängen-Programm. Zunächst wollte sich noch keine wirkliche Besserung einstellen. Frustriert und mit wirklich großen Schmerzen habe ich dann trotzdem wieder mit Tennis angefangen, gleichzeitig aber das Dehn- und Häng-Programm fortgesetzt. Seit letzten Sonntag, kurioserweise nach dem Tennis, empfinde ich allmählich eine Besserung. Unterstützend zu dem Programm habe ich noch zwei nützliche Maßnahmen herausgefunden. Wenn ich den Arm beim Schlafen oder tagsüber am Schreibtisch in gestreckter Position halte, nimmt offensichtlich der Zug ab und die Schmerzen beim Bewegen verringern sich merklich. Desweiteren habe ich oberhalb des Ellenbogengelenkes (auf der Unterseite des Oberarms) einen empfindlichen Nerv gefunden, den ich minutenlang gedrückt und ihn dabei anfänglich etwas überreizt hatte. Aber: Der Schmerz im Tennisarm war dann für etliche Minuten völlig verschwunden und kommt seit dem nur viel geringer zurück. Ich melde mich wieder. Viele Grüße Alexander
24.01.07, 09.04h Lieber Alexander. Scheint bei Dir alles "normal" zu laufen. Ich schreibe jeweils (wenn Symptome länger als 1 Jahr) "Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben." Also nicht überforcieren, zuviel zerren kann schon mal ein paar Tage einen Rückfall geben. Arm gestreckt ist richtig, das behindert eine weitere Verkrampfung ein wenig. Schmerzpunkt massieren oder auch tracktieren bringt leider nur kurzfristige Linderung da es im Gehirn einen "Schmerz-Override" gibt und der Schmerz eine gewisse Zeit anders (weniger) empfunden wird, wegen dem starken Schmerz zuvor. Ist leider mehr psychisch. Der Muskelkrampf der die Ursache ist wird dadurch leider nicht positiv beeinflusst. Also jetzt dranbleiben und in ein paar Wochen, bist Du wie neu. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Golfarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Claude, Bubendorf/Schweiz <claude.koechli@bman.ch>
Eintrag vom Dienstag, 15. August 2006, 12.52 Uhr:

hallo, ich heisse claude, bin 40 und habe vor ziemlich genau zwei jahren angefangen tennis zu spielen. die schmerzen begannen vor rund 10 monaten. da die schmerzen immer heftiger wurden und mittlerweile nun auch schon während der belastung, also beim tennisspielen selbst, und nicht nur bei irgendwelchen banalen haushaltarbeiten, tastaturtippen oder selbst nur beim einfachen beugen und strecken des armes vor dem fernseher auftauchen, wollte ich mal nun endlich etwas dagegen unternehmen. die tipps von anderen betroffenen deckten wohl die ganze bandbreite ab. glücklicherweise fand ich diese homepage, ansonsten hätte ich wohl für tmc, kortisontherapie, physio oder was der teufel alles mögliche, viel geld ausgegeben mit nicht vorhersehbarer heilungsgarantie... habe mal aber eine grundsätzliche frage zum schmerzbild. hat der tennisarm nur eine schmerzstelle, oder ist es möglich, dass es an mehreren orten weh macht ? habe die diagnose befolgt und gemäss der testübung tatsächlich einen tennisarm. nur lokalisiere ich zwei verschiedene schmerzstellen: ich sag mal die normale, also beim streckmuskelansatz des unterarms zum ellbogen und dann aber komischerweise (und das ist fast noch schmerzhafter, insbesondere nach der dehnübung !!!) auf der aussenseite des oberarms, vielleicht 5 cm oberhalb des ellbogens, wenn der unterarm rechtwinklig zum oberarm auf dem tisch liegt. kann ich die dehnübung normal weitermachen oder schädige ich dabei einen muskelansatz im oberarm-ellbogen-bereich ?
17.08.06, 11.30h Lieber Claude. Der Tennisarm hat klassisch die starke Schmerzstelle direkt unterhalb des vorstehenden Knochens am Ellenbogen die unter Druck darauf oder anstossen etc. reagiert. Dann ist es aber auch normal, dass es Ausstrahlungen über den betroffenen Muskel (der auf dem Unterarm verläuft) bis zum Handgelenk und vom Ellenbogen bis zum Schultergelenk gibt. Du kannst die Dehnübung weitermachen. Nur wenn es zunehmend schlimmer würde, musst Du etwas ändern z.B. mach abwechselnd die 2. Dehnungsart und sehr gut wäre so oder so für Dich auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Dem Muskelansatz kannst Du durch Dehnungen nicht schaden. Aber beim Dehnen nicht zu stark zerren, es muss nicht schmerzen um zu nützten! Lieber Dehnung etwas länger halten. Spiel weiter Tennis, das wäre auch ohne gekommen, liegt am Alter. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Claude, Email 08.09.06
Grüezi Thomas Wie gewünscht melde ich mich nach knapp einem Monat bei Dir wieder, um über meine weiteren Erfahrungen zu berichten. Es ist schon erstaunlich, wie durch das Dehnen (Uebung 1) bereits nach wenigen Tagen ja eine spührbare Entspannung im Bereich der Schmerzzone an der klassischen Stelle stattgefunden hat. Wie ich bereits in meinem ursprünglichen e-mail berichtet habe, hat sich dann aber sogleich eine zweite Schmerzstelle gebildet, die auch mit dem Einsatz der Dehnübung 2 nicht wirklich entlastet werden konnte. Das Stangenhängen habe ich noch nicht probiert. Wie auch immer, die Lebensqualität hat sich tatsächlich innert weniger Tage verbessert. Der Schmerz ist zwar noch da, aber bei weitem nicht mehr so heftig, wie noch vor kurzer Zeit. Ich wehre mich nicht mehr gegen gewisse "lästige" Bewegungen, wie z.B. das Anheben einer Bratpfanne. Das ist zwar nach wie vor nicht schmerzfrei oder angenehem, aber da sind Welten gegenüber dem, wie es noch vor kurzer Zeit war. Ich kann heute wieder 3 oder 4 Tage hintereinander auf dem Tennisplatz stehen. Zusätzliches Dehnen vor und unmittelbar nach dem Spiel erzielen eine gute Wirkung. Ich vertraue darauf, dass mit Geduld (Ihr sprecht ja von 1-2 Jahren auf der homepage), dieser Ellbogen irgendwann mal ausbrennen wird. Nun habe ich aber noch zwei Fragen, die mich beschäftigen: a) sowohl mit Uebung 1 als auch 2, habe ich den Eindruck, dass das Handgelenk sehr stark belastet wird, ist doch die Biegung, die man erzielen muss, recht unangenehm. Und vor allem nach dem Lösen der Dehnung nach einer Minute kann es kurz aber heftig schmerzen. Wie gross ist das Risiko, dass das Handgelenk durch diese doch unnatürliche Haltung (jeweils ca. 10 Minuten pro Tag) beschädigt wird und könnte ich in Jahren unter Spätfolgen leiden ? b) seit wenigen Tagen bemerke ich eine neue Schmerzstelle. Dieser Schmerz tritt zwar eher selten, wenn aber, dann ziemlich heftig auf, glühend und stechend. Ich versuche mal die Stelle möglichst präzise zu beschreiben. Ich bin Linkshänder, ich stelle den Ellbogen auf den Tisch und nehme die Position ein, als würde ich gleich mit jemandem um die Wette Armdrücken wollen. Nun gibt es auf der Innenseite am Ellbogen diese eckige Knochenstelle, die, wenn man sie irgendwo anstösst, extrem schmerzt und lähmt, man verliert kurz das Gefühl im ganzen Arm. Wir nennen dies bei uns das "Narrenbein". Unmittelbar hinter diesem Knochenansatz in Richtung meines Körpers befindet sich diese Stelle. Dies hat ja kaum mehr was mit Tennisarm zu tun, oder ? Wie auch immer, kleine Wehwehchen nach darf man ja nach nur mal gerade vier Wochen noch haben, nachdem man sich monatelang gequält hat. Ich bin begeistert und tja, da wär noch was: ich habe wohl sehr sehr viel Geld gespart...VIELEN DANK !!! Gruss, claude
08.09.06, 12.38h Lieber Claude. Ja das läuft häufig so wie bei Dir, das man einfach die Symptome so in Grenzen hält, dass es die Lebensqualität nicht mehr weiter stört, bis dann in einigen Monaten alles verschwindet. a) Ich habe in all den Jahren noch von niemandem betreffend Handgelenk nachträglich ein negatives Feedback erhalten. Hingegen gibt es einige die von Anfang so überhaupt nicht dehnen können das Handgelenk schmerzt oder empfindlich ist. Dann empfehle ich das Dehnen teilweise oder im Extremfall vollständig durch Hängen an der Stange zu ersetzen. In Deinem Fall wäre das eine Variante wenn Du Dich darum sorgst. Ebenfalls würde ich Dir empfehlen nicht mehr 1 Minute sondern nur noch 30s am Stück zu Dehnen und dann wieder Handgelenk lockern und 10-20s Pause etc. Ebenfalls ev. nicht mehr so stark dehnen, d.h. nicht so "reissen" sondern mit weniger Kraftanwendung, es wirkt deswegen nicht schlechter. b) Könnte durchaus auch mit dem Tennisarm zu tun haben. Der hat es so an sich, dass Schmerzen an diversen Stellen des Armes auftauchen können (Ellenbogen, Unterarm bis gegen Hand, Oberarm bis gegen Schulter) und später auch wieder mal unmotiviert verschwinden. Jener von Dir beschriebene Punkt beim Narrenbein, bzw. eben am Innengelenk ist sowieso eine recht vorstehende und empfindliche Stelle, besonders wenn direkter Druck darauf ausgeübt wird, ich denke, das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten bei Dir verändern und hoffentlich verbessern. Auch hier könnte das Stange hängen ein schnelle Verbesserung bringen, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Pierre-Alain.Ecoeur@tkb.ch Amriswil, Email vom 09.07.02, 16.50h
Hallo zusammen Ich bin gespannt! Seit Sonntag habe ich grausame Schmerzen und suche eine Hilfe im Netz! Ich hatte schon mehrmals das Problem und habe alle mögliche Behandlungen durchgeführt: a) Cortison (ich habe bleibende Hautschäden davon) b) Stosswellentherapie c) Massage d) Kälte e) Salben usw. Seit 3 Jahren hatte ich wieder Ruhe und plötzlich ... Also ich werde die Empfehlungen durchführen und hoffe, dass diese einfache Methode wirklich Wunder bringt! (Meine Verletzung kommt wirklich aus dem Tennis ergänzt durch eine PC Tätigkeit). Mit freundlichen Grüssen Pierre-Alain Ecoeur
10.07.02 07.30h. Lieber Pierre-Alain. Du hast beste Chancen für schnelle Hilfe am Tennisarm den Du scheinst motiviert und wirst die Dehnübung auch konsequent ausführen. Wünsche viel Erfolg und melde Dich in 2-4 Wochen wieder mit dem Resultat bitte. Grüsse, Thomas
Pierre-Alain Ecoeur, Email 31.07.02 09.48h. Hallo zusammen. Seit drei Wochen habe ich die Übungen konsequent durchgeführt und vor allem, habe ich weiterhin Tennis gespielt, obwohl ich am Anfang ziemlich Schmerzen hatte. Ich habe festgestellt, dass wenn man den Arm wirklich vor dem Spiel sorgfältig aufwärmt, nach einigen Minuten die Schmerzen erträglich werden. Die Schmerzen sind noch nicht ganz weg aber ich empfinde klar eine Besserung. Vielen Dank!
01.08.02 15.10h. Lieber Pierre-Alain. Unbedingt vor, während und nach dem Spiel je 1-2 Minuten Dehnen. Auch sonst täglich ein paarmal wenn Du gerade daran denkst, dann wird's bald noch viel besser. Grüsse von Thomas. Melde Dich in 1-2 Monaten bitte nochmals wie's Dir geht.
Pierre-Alain Ecoeur <Pierre-Alain.Ecoeur@tkb.ch>
Email, 11. April 2003, 16.38 Uhr:
Hallo Thomas Ich hatte mich letztes Jahr (Juli, August) schon gemeldet. Ich bin ein bisschen undankbar und habe Dir nicht mehr den Erfolg mitgeteilt. Ich habe keine Schmerzen mehr, ich mache aber konsequent die Übungen weiter und konnte auch einige Kollegen von dieser einfachen Methode überzeugen. Vielen Dank und Gruss (übrigens inzwischen habe ich auch noch ein Aqua Dynamik-Wasserbett!) Gruss Pierre
12.04.03, 15.05. Lieber Pierre. Danke für das nette Feedback, und dass Du noch an die anderen Leidensgenossen denkst und sie dadurch motivierst. Das mit dem Wasserbett freut mich natürlich auch. Weiterhin viel Spass beim Tennis (pass auch auf die Knie auf!) und alles Gute. Grüsse von Thomas.


Andreas Dries <andreas.dries@t-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 28. Mai 2002, 12.04 Uhr:

Hallo, ich bin 38 Jahre alt und arbeite beruflich 5-7 h/d am PC. Die leichten Schmerzen im re. Ellenbogen begannen aus heiterem Himmel vor 4-5 Wochen. Vor knapp 3 Wochen diagnostizierte ein Werksarzt Tennisarm, legte einmalig einen Salbenverband an und gab mir Surgam, das ich aber nicht vertragen und daher abgesetzt habe. Ich nahm/mehme stattdessen Diclofenac (50mg/d). Vor 2 Wochen spielte ich wenige Minuten Tennis mit einem Softball und die Schmerzen wurden stärker, so dass einige Tage auch ein fester Händedruck weh tat. Die Schmerzen waren am Anfang nur punktuell (Ellenbogen), verteilen sich mittlerweile aber auf die Region zwischen Ellenbogen und halbem Weg zum Handgelenk. Ich habe jetzt in ca. 2 h ca. 10 x für einige Sekunden gedehnt und glaube, das ist die richtige Therapie für mich. (Muss ich eigentlich beim Dehnen eine Faust machen oder kann ich die Hand auch offen lassen ?) Diclofenac werde ich absetzen, und schonen werde ich mich auch nicht mehr. Zum Glück habe ich diese Homepage in einem so frühen Stadium gefunden. Für die Erstellung und Pflege dieser schon einmal DANKE.
28.05.02 12.40h. Lieber Andreas. Da hast Du wirklich Glück gehabt, schnelle und richtige Diagnose und gleich zum Dehnen gefunden. Dein Tennisarm wird bald verschwunden sein (wenn Du das Dehnen dann aber trotzdem weitermachst, wenn auch nicht mehr so häufig - man macht's ja dann automatisch wenn das Ziehen wieder kommt / Rückfall). Man muss im Prinzip keine Faust machen, die grösste Dehnung passiert auch wenn die Hand abgewinkelt aber Finger ausgestreckt bleibt. Andererseits merkt man trotzdem wenn man dann eine Faust macht, dass etwas an den Muskeln und Sehen passiert, also mit der Faust ist die sichere Variante, aber ohne wird's wohl auch gehen. Ich würde alle Medikamente und anderen Therapieformen vorerst vergessen. Der schnelle Erfolg mit Dehnen wird Dich motivieren. Melde Dich in ca. 2-3 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und Grüsse von Thomas
Email Andreas, 12.05.03, 15.12h Andreas.Dries@aventis.com
Hallo Thomas, hier noch mal mein Bericht: nach 1 Woche: Die Beschwerden sind deutlich geringer, Dehnvorgänge ca. 10x1min/d. nach 2 Wochen: Beschwerden zwischenzeitlich wieder stärker, aber geringer als vor der Therapie, dann wieder nachlassend Beschwerden morgens nach dem Aufwachen geringer Dehnungen ca. 10x1min/d muss mich zwingen, daran zu denken. 3 Wochen: Es scheint, als hätte sich der Bereich, in dem ich Schmerzen empfinde, verbreitert. Die Schmerzen sind geringer, teilweise morgens nach dem Aufstehen sogar ganz verschwunden. Dehnungen max. 10x1min/d, da das Auftreten von Schmerzen im Verlauf eines Tages seltener wird. 4 Wochen: Ich habe nachgelassen mit den Dehnungen, vermutlich deshalb Schmerzen wieder stärker, auch morgens. Habe Dehnung noch mal überprüft und korrigiert und dehne jetzt wieder öfter. 5 Wochen Es geht wieder besser, zeitweise kaum noch Schmerzen. 6 Wochen: Ich dehne kaum noch, schätze ca. 5x am Tag, Beschwerden sind weiter abnehmend, leichte Schmerzen morgens nach dem Aufwachen aber oft vorhanden. 7 Wochen: unverändert . . . . Seit vielen Monaten dehne ich maximal 1 x am Tag für etwa 1 Minute. Es ist unglaublich, aber die Beschwerden sind überwiegend minimal und zeitweise auch gar nicht vorhanden. Nochmal vielen Dank und eine gute Zeit ! Viele Grüße Andreas
13.05.03 08.15h. Besten Dank lieber Andreas für Deinen ausführlichen Bericht. Weiterhin alles gute und beste Grüsse von Thomas.


Richter Martin, Wien <ticktri@aon.at>
Eintrag vom Dienstag, 5. November 2002, 19.45 Uhr:

Hallo Thomas! Ich hab seit unserem letzten Kontakt (ein paar Wochen) intensiver Tennis gespielt und die empfohlenen Übungen (hauptsächl. Dehnen) weiter durchgeführt. Seit fast zwei Wochen bin ich völlig schmerzfrei!
Es ist als ob ich das Problem nie gehabt hätte, irgendwie kann ich es noch gar nicht glauben. Ich möchte mich nochmals recht herzlich bedanken!Liebe Grüße aus Österreich- ich werde dich auf jeden Fall weiterempfehlen. D a n k e !!!
06.11.02 08.30h Lieber Martin. Super! Freut mich sehr geholfen zu haben. Weiterhin viel Erfolg im Tennis und gute Gesundheit. Wenn Du mit Dehnen wegen fehlendem Leidensdruck nachlässig wirst, könnte es wieder leicht anfangen. In diesem Falle einfach vermehrt wieder Dehnen und es behebt sich. Beste Grüsse, Thomas
Richter Martin, Wien <ticktri@aon.at>
Eintrag vom Freitag, 7. Maerz 2003, 19.37 Uhr:
Hallo Thomas! Meine positive Rückmeldung vom November war leider doch zu voreilig. Obwohl ich nach ca. 4 Wochen wieder Schmerzen hatte, melde ich mich bewußt erst jetzt wieder weil ich ständig versucht habe deine empfohlenen Übungen + auch Tennisspielen (ohne zu übertreiben) durchzuführen. Leider sind die Schmerzen eher ansteigend, d.h. früher hatte ich nur Probleme einige Tage nach dem Sport, derzeit ist es so arg daß es kaum möglich ist den Arm irgendwie schmerzfrei zu belasten (Heben einer Flasche, telefonieren etc.; geschweige denn Tennis zu spielen). Liebe Grüße Martin!
15.03.03 Lieber Martin. Hier ist wohl Geduld angesagt. Ich würde das Dehnen trotzdem noch weitermachen und zusätzlich dringend das Hängen an der Stange ins Programm aufnehmen. Es gibt leider kaum andere helfende Alternativen. Den Arm ruhigstellen oder besonders zu schonen, davon kann man nur abraten, das fixiert die Verkrampfung und Verschlimmert praktisch immer. Gute Besserung und viele Grüsse und melde Dich doch in einigen Wochen nochmals wie's weiterging. Thomas
martin richter, wien <ticktri@aon.at>
Eintrag vom Donnerstag, 1. Mai 2003, 08.53 Uhr:
Lieber Thomas! Vermutlich hast du meine letzte Info vor ca. 2 Wochen in Anbetracht der vielen E-Mails übersehen. Ich wollte nur mitteilen, dass ich trotz der Dehnungeübungen bzw. des "Hängens an der Stange" keinerlei Besserung erfahren habe. (Heben von Kleinigkeiten bei ausgestrechtem Arm, Telefonieren etc. unverändert schmerzhaft.(ende mai 2002 hatte ich erstmals Schmerzen) Tennisspielen ist unmöglich, bin schon ziemlich verzweifelt, denke ev. an Comprex Therapie oder ev. an eine Röntgenschwachbestrahlung! Was meinst du dazu!Liebe Grüße und vielen Dank für deine Hilfsbereitschaft! Danke!! Martin
01.05.03 10.30h. Lieber Martin. Kenne leider keine der angesprochenen Therapien, sorry. Stosswellen bringt vielleicht mehr? Ich denke aber, da Du zuerst nach 2 Wochen lang völlig schmerzfrei warst, hat das Dehnen ja geholfen. Ich würde an Deiner Stellen das Dehnen weiterführen und dafür mind. 10 Minuten pro Tag investieren. Dehnung jeweils 1 Minute halten. Mit anderen Therapien hast Du keine sehr grossen Erfolgschancen, ausser das sie viel Zeit, Geld und Nerven benötigen werden. Auch ich lasse mich gerne positiv überraschen. Melde Dich doch in ein paar Wochen nochmals wie's weiterging. Viel Erfolg und gute Besserung von Tomi


Gio*vanni Pe*ter, karp*athos(at)bluewin.ch
Email vom 09.05.06, 01.06h

Hallo und guten Tag aus Zürich! Vor ca. zwei Jahren hatte ich Riesenprobleme mit einem Tennisarm, den ich sinnigerweise nicht beim Tennisspielen, was ich sehr gerne und heute wieder regelmässig mache, eingefangen habe, sondern beim Bestellen eines Getreidefeldes mit den Schülern meiner Klasse ..! Glücklicherweise ist das Vergangenheit und das nur dank Ihren äusserst wertvollen Ratschlägen und den empfohlenen Dehnungsübungen! Ich bin dank Ihnen heute100 % schmerzfrei und denke kaum je noch daran, wenn ich Tennis spiele! Herzlichsten Dank also dafür !!! Nun hat mich leider, leider im letzten Sommer nach einer Woche Tennisspielen auf einem Hartplatz in Frankreich neues Ungemach in Form einer sehr schmerzhafter Adduktorenverletzung / -überdehnung (was weiss ich?) am rechten Oberschenkel heimgesucht. Trotz fachärztlicher Konsultation mit nachfolgender Physiotherapie und wochenlanger Schonung und Zurückhaltung sind die Schmerzen heute unter Belastung beim Spielen immer wieder so massiv da, dass ich kaum noch laufen (besonders kurze Sprints ) und stehen kann. Um meine Mannschaft in der noch andauernden Interclubsaison trotzdem unterstützen zu können, versuche ich mich mit Voltaren wenigstens einigermassen über die noch anstehenden Spiele hinwegzuretten, obwohl das gewiss keine Lösung ist! Was aber könnte ich denn nachhaltig tun, um diese Schmerzen, die mittlerweilen phasenweise bis in den Fuss hinunter ausstrahlen, geradeso als hätte ich auch noch eine massive Fussrandprellung, endlich überwinden zu können? Da mir der Facharzt nun letzhin empfohlen hat, es halt mit Cortisonspritzen zu versuchen, wenn sonst nichts helfe, was mir jedoch eher als Ausdruck seiner Ratlosigkeit denn als genialer Einfall erscheint, muss ich immer wieder an Ihre so wertvollen Dehnübungen für den Tennisarm denken! So genial wie simpel und effizient in der Umsetzung und dazu noch ohne belastende Nebenwirkungen ..! Ach wenn es doch nur auch so etwas für Adduktorenprobleme gäbe ...! Für jeden 'sachdienlichen Hinweis' bin ich ausserordentlich dankbar...!!! Vielen Dank für Ihre Bemühungen und Ihre geduldige Zurkenntnisnahme und mit freundlichen Grüssen aus Zürich! Giovanni
09.05.06, 07.56h Lieber Peter Freut mich geholfen zu haben. Ich denke Tip Nr. 1 könnte ein Lösungsansatz für Dich sein, insbesondere wenn Schonen nichts bringt. Bei Tip Nr. 2 dem Stangehängen sehe ich immerhin eine 30% Chance, das es dem Bein etwas bringen könnte da es auch vom Becken runter in die Oberschenkel wirkt! Und wie immer gilt, probieren geht über lange studieren ... Viel Erfolg, weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen für Dich und Deine Familie! Thomas





Andreas Noack, Königstein <canoackweb.de>
Eintrag vom Montag, 19. November 2007, 14.55 Uhr

Ich bin 64 Jahre alt und spiele sehr viel Tennis. Seit der Wintersaison 3 mal 2 Stunden in der Halle - im Sommer eher 5 mal. Auf einmal bekam ich wieder! einen Tennisarm. Das geschah am 25. Okt.2007 - direkt nach dem Spiel konnte ich nicht mal mehr die Hand meines Gegners drücken. Schon in 2000 ließ ich meinen Tennisarm in Brucköbel bei Herrn Papaiconomu (Ortopäde) operieren. Ohne Vorwarnung - ich wußte wirklich nicht, was ein Tennisarm ist - fiel mir wärend des Spieles aus heiterm Himmel vor lauter Schmerzen der Schläger aus der Hand! Die damalige Operation half mir sofort - nach 14 Tagen spielte ich bis jetzt wieder Tennis - komplett schmerzfrei. Meine Frage: Was meinst Du: Helfen die Übungen - trotz der "Narben" im Gewebe? Oder soll ich was anderes machen? Meinen Tennissport habe ich vor lauter Schmerzen auf Null zurückgefahren - es geht wirklich nicht, der Strahlschmerz u.a. im Oberarm sowie Schulter ist einfach zu stark.
20.11.07, 10.18h Lieber Andreas. Notizen von Tennis-Kollegen. Ja das ist kein Problem. Es ist ein rein mechanische Wirkung auf einen verkrampften Muskel die immer Funktioniert! Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Monika, Mannheim <wum.keuerleber@web.de>
Eintrag vom Freitag, 20. Oktober 2006, 12.14 Uhr:

Hallo, ich bin 41 Jahre alt und hab mir vor ca. 6 Monaten beim Tennisspielen einen Tennisarm zugezogen. Die Beschwerden setzten unmittelbar nach einem langem, anstrengendem Match ein und die Schmerzen im rechten Unterarm wurde ich dann nicht mehr los. Eine Schonung bzw. ein Nichtspielen für längere Zeit hat nicht viel gebracht. Im Juli ließ ich mir dann eine Kortisonspritze (die höllisch weh tat) geben u. tatsächlich war ich nach 8-10 Tagen schmerzfrei und ich versuchte wieder Tennis zu spielen. Ohne Erfolg! Mein Arm fühlte sich kraftlos an und die Schmerzen im Unterarm machten sich gleich wieder bemerkbar. Also ließ ich das Tennisspielen erstmal sein und fuhr in Urlaub. August u. September war ich so gut wie schmerzfrei und daher versuchte ich Mitte September wieder mal mein Glück. Ich spielte 1 Stunde Tennis, wobei ich nach den ersten 10 Minuten schon merkte was los war. Das war das letzte Mal, das ich versuchte diesen schönen Sport auszuüben. Seiher tut mir mein rechter Arm weh. Ich bin hin und her gerissen ob ich Tennisspielen nun an den Nagel hängen soll oder ob es eine Alternative gibt. Weitere Kortisonspritzen kommen für mich nicht in Frage! Dann bin ich hier auf diese interessante Seite gestoßen und finde das mit dem Dehnen eigentlich logisch. Ich hab mir ein Türreck gekauft und hänge seit ca. 2 Wochen mehrmals täglich an der Stange und dehne noch manuell. Hoffe auf Besserung, leider sind die Beschwerden aber z.Zt. eher schlimmer geworden. Ist das normal oder sollte ich das Dehnen lieber wieder lassen? Lieben Gruß Monika.
23.10.06, 17.46h Liebe Monika. Rückfälle kommen öfters vor, das ist normal. 1 Tage Pause und danach reduziert weiterdehnen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Beim Hängen reduzierter d.h. unten aufstehen und Gewicht mit Füssen abfangen, es muss nicht Schmerzen um zu nützen, zerren hilft nicht schneller sondern kann eben einen kleinen Rückfall geben, lieber weniger stark dafür Dehnung etwas länger halten. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Monika, Mannheim <wum.keuerleber@web.de>
Eintrag vom Dienstag, 21. November 2006, 13.30 Uhr:
Lieber Thomas, vor ca. 4 Wochen hab ich hier schon mal geschrieben. Die Schmerzen an meinem Tennisarm wurden leider immer schlimmer durch deine empfohlenen Dehnübungen. Habe mindestens 4 Wochen ausgiebig gedehnt (manuell u. an der Stange), in der Hoffnung auf Besserung. Ist wohl leider nicht die richtige Therapie für mich und ich muss sagen, meine Beschwerden sind schlimmer als vorher!!! Meine Ärzte, die ich mittlerweile wieder aufsuchen musste, halten von der Stange gar nichts u. meinen es sei ein Fehler gewesen, den Arm zusätzlich in meiner Situation zu belasten. Momentan bekomme ich eine sehr schmerzhafte Friktionsmassage. War auf jedenfall einen Versuch wert.
21.11.06, 14.02h Liebe Monika. Danke für Dein Feedback, schade, dass es nicht besser wurde. Ich hoffe Du findest die richtige Therapie und den richtigen Therapeuten für Dein Problem. Melde Dich doch in 3-4 Monaten nochmals wie's Dir erging und was Du gemacht hast. Du machst jetzt andere Therapien was wohl richtig ist. Wenn Du in einigen Monaten nicht weiterkommst, würde ich es nochmals mit Dehnen und Hängen probieren, aber nicht so stark, es darf nicht Schmerzen beim Dehnen, es nützt nicht schneller wenn es schmerzt sondert könnte einen Rückfall geben. Es tönt bei Dir alles nach typischem Tennisarm, auch Dein Alter, deshalb hoffe ich nicht, dass für Dich eine Aerzte- und Therapie-Odysee beginnt. Kortison solltest Du höchstens 2-3 mal dorthin spritzen, es ist nur Symptombekämpfung und kann das Gewebe permanent schädigen (Verklebungen, Körperfettauflösungen, Pigmentschäden etc.). In jedem Falle gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas, wien <thomas.gaupmannaustrian.com>
Eintrag vom Montag, 15. Oktober 2007, 19.22 Uhr

hallo, bin 30 jahre und habe nach 10jähriger pause wieder ins tennis spielen angefangen. jetzt plagt mich allerdings seit ca. 4 wochen ein schmerz im unterarm. es ist aber kein tennisarm. von meinem doktor wurde mir diagnostiziert das es eine sehr seltene bizepsansatzentzündung ist. jetzt bekam ich eine kortison spritze die schnell wirkte und trage nun eine elbogenbandage und zwei monate spielverbot. meine frage nun, was kann ich noch machen um diesen schmerz loszuwerden?? die einzige dehnungsübung dir mir gezeigt wurde schmerzt sehr, und würde laut doktor nur zur weiteren reizung führen. kann aber dann vorbeugend in zukunft gemacht werden. für jeden weitere hilfe wäre ich sehr dankbar, mbg tg
17.10.07, 11.26h Lieber Thomas. Lies mal zu Kortison spritzen Kortison gibt Dir 14 Tage Ruhe, danach automatisch oder spätestens nach nächster Belastung bist Du wieder gleichweit muss angenommen werden. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Wenn's nur eine einmalige akute Entzündung ist, ist das Schonen und 1x Kortison OK (mach aber nicht mehr Kortison). Falls es nicht autom. besser wird, liegt vermutlich doch eine muskuläre Verkrampfung vor, die benötig eine Dehnung, sonst hilft nichts. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Moni Flör#sheim <Mon#ika(Punkt)Mot#sch(at)dlh.de>
Eintrag vom Sonntag, 8. Oktober 2006, 03.42 Uhr:

Hallo, ich bin 48 und habe seit ca. 8 Monaten einen Tennisarm, habe alles probiert zu letzt Akupunktur. Danach wurde es etwas besser. Habe zumindes keine Schmerzen mehr beim hochheben von Gegenständen und beim Hände schütteln. Ich habe wieder mit Tennis angefangen, während dem Spiel habe ich keine Probleme, aber danach kann ich den Ellenbogen nicht mehr ganz durchstrecken und es schmerzt ein paar Tage. Ich mache Ihre Übungen seit 2 Monaten, und glaube, dass auch diese zur Besserung beigetragen haben. Ist das nur ein Tennisarm oder gibt es Ihrer Meinung nach einen anderen Grund warum ich den Arm nicht mehr ganz durchstrecken kann. Beruflich arbeitet ich sehr viel am PC und mit der Maus. Ganz lieben Dank für Ihre Antowrt Moni
09.10.06, 07.50h Liebe Moni. Tönt alles schön nach typischem Tennisarm, insbesondere wenn die Diagnose ja anspricht. Du solltest während dem Tennis, d.h. zwischendurch und auch davor und danach ausgiebiger Dehnen. Probier auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Auch beim PC-Arbeiten, einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Susanne, Solothurn <Schneuwly_susan@hotmail.com>
Eintrag vom Mittwoch, 6. September 2006, 11.32 Uhr:

Hallo Thomas, habe deine Seite über eine Kollegin gefunden und habe mit deinen Dehnübungen meine Hüftschmerzen wegbekommen. Danke. Vielleicht hast du auch eine hilfreiche Uebung für einen sogenannten "Baseballarm" an welchem mein Lebenspartner (44) leidet. Er ist leidenschaftlicher Tennisspieler und hat seit langer Zeit mit einem linken Arm (vor allem wenn er ihn nach oben streckt). Er hat schon mehrere Kortisonspritzen erhalten und Physiotherapie, was alles nichts half. Um schmerzfrei Tennis zu spielen nimmt er jeweils vorgängig Schmerztabletten. Das kanns's nicht sein. Für eine hilfreiche Uebung wäre ich dir dankbar. Lieber Gruss Susanne
07.09.06, 19.41h Liebe Susanne. Nett, dass Du Dich um Deinen Freund kümmmerst. Baseballarm, Tennisarm, Golfarm, Mausarm, Maurerarm etc. andere Namen, gleiche Ursache. Sag ihm mal die Diagnose zu machen, wenn sie anspricht, soll er mit der Dehnübung beginnen. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Er muss überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur die Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's ihm erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Britta, Castrop-Rauxel <rhonda041972@web.de>
Eintrag vom Sonntag, 23. Juli 2006, 21.06 Uhr:

Hallo, ich bin 34J und die Schmerzen fingen direkt nach Anfang unserer Anbau Phase an...Dies war im Sommer(Juni) 2005, im Oktober ging ich dann doch endlich zum Arzt, nach Anraten im Betrieb, wo ich die Arbeit beim Tippen kaum mehr aushalten konnte.Es kam alles zusammen, mit der Schüppe und dem Vorschlaghammer zu Hause, auf der Arbeit den ganzen Tag tippen u. Arbeit mit der Maus und Tennis hab ich ja schließlich auch noch gespielt.Das war wohl dann doch zuviel.Diagnose im Okt.05:Tennisarm!5 Wochen Krankenschein folgten, mit Tabletten, 2 Kortisonspritzen(brachte genau wie Tabletten rein gar nix),und diese völlig bescheuerte Bandage, die war völlig über, und ich hatte abends das mega dicke Handgelenk.Auf eine Gipsschiene kam der doc dann erst nach 5 Wochen, die ich dann dankend ablehnte, da ich mir nicht noch mehr fehlende zeit auf der arbeit leisten konnte.also ging ich wieder arbeiten und machte mit allem weiter wie bisher.unter schmerzen, die ich dann schon als normal empfand, machte ich den haushalt,tippte ich weiter, und half beim an und umbau zu hause.mal war es schlimmer, mal weniger schlimm.jetzt hatte ich die faxen dicke, auf der arbeit gab man mir das okay für`s still legen und ich ging zum arzt.es wurde ne schiene angelegt, und es war nach 5 tagen so schlimm, das ich zum ersten mal stiche in den fingern und auch der hand spürte, ich bekam den arm keine 2cm mehr ohne mega Schmerzen mehr bewegt, schon gar nicht nach oben, ich weinte vor schmerzen,und ich bin da eigentlich hart im Nehmen,das sollte schon was heissen, das ende der schiene aussen, drückte nämlich genau auf die schlimme stelle am ellenbogen, und habe die befürchtung die haben mir damit was eingklemmt.keine äußerung dazu vom arzt, das wären die symptome der Epicondilytis, ne is klar, das hatte ich ein Jahr nicht,nach 5 tagen schiene kommen plötzlich die symptome ganz zufällig?Blödsinn.Ich bekam noch eine Spritze, die dieses mal wirkte,nach 2 Tagen ging es einigermassen wieder, und ich war fast auf dem alten Stand.Ich hab die schiene natürlich sofort abgelassen, am montag habe ich einen termin bei einem anderen arzt(sportmediziner), und ich hoffe er weiss eine lösung, denn ich hörte, auch zu allen negativen dingen hier im forum, das stilllegen hat bei vielen leuten geholfen, daher wollte ich diese möglichkeit unbedingt ausschöpfen vor einer OP, ich bin der Meinung dies ist nur eine Lösung, wenn vor lauter schmerzen gar nichts mehr geht(Und davon halte ich eigentlich ne Menge aus), ich möchte dies um jeden Preis umgehen. habe vorhin mit den ersten Dehnübungen angefangen, und werde meinem Arzt morgen auch davon berichten, was würdet Ihr mir raten?Es kann ja auch nicht sein,das ich zum Arzt gehe, und die Schmerzen werden nicht nur schlimmer, sondern tausendfach schlimmer, da hätt ich auch weiter arbeiten gehen können, vielleicht sollte ich wirklich noch ein Jahr durchhalten, und warten ob es von selbst ausbrennt....
04.08.06, 09.34h Liebe Britta. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


sven, hamburg
Eintrag vom Samstag, 17. Juni 2006, 14.29 Uhr:

hallo, ich bin 39 jahre jung, mein arm fühlt sich leider derzeit wie der eines 60 jährigen an ;-) ich spiele seit 20 jahren tennis und sei 10 jahren hantel ich sporadisch - nie probleme. nun hab ich vor 3 monaten meine wohnung renoviert und hatte danach schmerzen im ellenbogen und unterarm. nach anfänglicher ignoranz bin ich dann zum arzt - diagnose: sehnenentzündung - therapie: 4 wochen krank geschrieben (pc-job), krankengymnastik mit strom, kortison-spritzen, tabletten und kühlen. dann nach 4 wochen endlich schmerzfrei mit einer bohrmaschine ein loch in die wand gebohrt, mit pötzlich stechendem schmerz. ging wenige tage später wieder, dann der erste tennisversuch, leider mit dem ergebnis, daß ich den schläger kaum halten konnte. wieder zum arzt. da die schmerzen nur noch im unterarm waren, meinte er, es ist ein wohl ein tennisarm und verordnete ruhe (wieder 4 wochen krank mit 2 1/2 wochen schiene). jetzt fange ich montag endlich wieder an zu arbeiten und sehne mich danach, endlich wieder tennis zu spielen, habe allerdings angst, daß der schmerz bei den ersten schlägen wiederkommt. lt deinen tipps soll man ja weitermachen wie bisher, nur wenn ich den schläger nicht mal halten kann, macht das wohl wenig sinn. nun bin ich über´s i-net auf deine seite gestoßen und mache seit 2 tagen die übungen, eigentlich schmerzfrei. ein wenig merke ich immer, weiß aber mittlerweile nicht mehr, ob es echt oder einbildung ist. frage: kann ich irgendwie simulieren, ob ein tennisspiel sinn macht? wieviel zeit sollte ich mir noch lassen? habe einfach angst, wieder einen kompletten rückfall zu erleiden. habe nun 2 monate alles gemacht, was der arzt verordnet hat und es hat nicht geholfen, sprich die mal angesagte entzündung kann´s wohl nicht mehr sein und seine tennisarmtherapie ist irgendwie eine völlig andere, als deine, die offenbar schon vielen geholfen hat. danke schonmal und respekt zu dieser seite!!!
16.05.06, 09.00h Lieber Sven. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Ich denke Du bist eine typischer Tennisarm-Fall. Mach alles was Du willst auch wenn's schmerzt wirds nicht schlimmer, natürlich wenn die Kraft nicht da ist oder der Schmerz zu hoch lass es vorerst, ansonsten keine Angst. Schonen verschlimmert einen Tennisarm. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Bernd, Stuttgart <bebababa@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 19. April 2006, 19.09 Uhr:

Hallo Thomas, bin 48 Jahre alt und hab vor ca. 10 Wochen beim regelmäßigen Tennisspielen den klassischen Tennisarm bekommen. Schmieren, kühlen, drücken half nichts. Als dann die Schmerzen beim Sport und danach immer stärker wurden, der Gedanke ans morgendliche Händeschütteln in der Firma schon Angstschweiß erzeugte, begann ich zu suchen. Ein Link beim WDR brachte mich auf Ihre Seiten. Nach einer Stunde lesen war ich davon überzeugt dass die Methode hilft. Hab regelmäßig am Schreibtisch im Auto und während dem Tennis gedehnt, ne Stange zum hinhängen installiert und der Schmerz verschwand trotz gleich bleibender Belastung innerhalb von 4 Wochen fast ganz. Heute, 10 Wochen später (schon fast vergessen) möchte ich mich bei Ihnen bedanken, für Ihre tollen Seiten im Internet. Wem sollte man, könnte man, die gesparte „deutsche Praxisgebühr“ spenden? Mit freundlichen Grüßen Bernd
20.04.06, 08.08h Lieber Bernd. Vielen Dank für Dein tolles Feedback, freut mich sehr geholfen zu haben. Wenn Du 'was spenden möchtest, am liebsten einer christlichen Organisation.Durch das Spenden nimmst Du Teil an einem weiteren genialen "Geheimnis": Jeder weiss, man kann es mal nicht mitnehmen ... aber (!) man kann es vorausschicken! Also sozusagen in die Ewigkeit investieren. (Es braucht nur den Mut es etwas frühzeitig loszulassen, und das ist leider nicht jedermanns Sache.) Ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie. Grüsse von Thomas


Kurt Wonnerth aus Bönnigheim, Baden-Württemberg kurt.wonnerth@gmx.de
Eintrag vom Donnerstag, 15. Dezember 2005, 17.52 Uhr:

Hallo, ich habe seit ca. Juni 2005 dieses Problem mit dem sogenannten "Tennisarm" und das beeinträchtigt mein tägliches Leben ungemein. Nachdem ich noch während der Tennis-Saison (vor dem letzten Spieltag!) beim Doc war und ihm vorgeheult habe, wie schmerzhaft das ist, gab er mir kurz hintereinander 2 leichte Spritzen, half aber so gut wie nix! Ich bin jetzt 46 Jahre alt und möchte so schnell als möglich wieder meinen Lieblingssport Tennis ausüben können, ohne daß einen die Schmerzen kaputt machen!!!! Ich mache seit Anfang Juli täglich die Dehnübungen, leider bisher ohne Erfolg..... Gibt es mehr Erfahrungen, wie lange das im Allgmeinen dauert, bis man leztendlich schmerzfrei ist??????? Danke im Voraus.... LG Kurt
15.12.05, 17.11h Lieber Kurt. Ev. führst Du die Dehnung für den Muskel nicht perfekt aus. Probier mal die 2. Dehnungsart und dann unbedingt das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Normalerweise wäre das Problem schon lange besser oder weg weil Du es noch nicht lange hattest, es noch nicht chronisch werden konnte. Das wird aber so sicher bald besser. Beim Dehnen nicht reissen! Es muss nicht Schmerzen um zu helfen, Dehnung darf "ziehen" und dann lieber länger halte als zerren. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Sandra, Kiel
Eintrag vom Dienstag, 29. November 2005, 11.26 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 26 und habe in den letzten Jahren sehr viel Tennis gespielt. Immer mal wieder hatte ich leichte Schmerzen im rechten Ellenbogen, die aber nach Schonen immer wieder komplett weggegangen sind. Ich wußte bis vor kurzem gar nicht, dass ein Tennisarm gar keine Entzündung ist... Vor einigen Monaten habe ich das Reiten parallel wieder angefangen und 6 Wochen später wurden die Schmerzen auf einmal mehr, gingen auch nicht mehr weg. Vor 2 Monaten war ich dann beim Arzt, der mir eine Kortisonspritze gab und mir Dehnübungen verordnet hat. Nach einigen Wochen wurde der Schmerz wieder mehr, zusätzlich hat sich dort ein erbsengroßer "Knochen" gebildet, der sich als Verkalkung im Gewebe im Röntgenbild entpuppte. Da dieses Ding nicht rund, sondern kleine Ecken und Kanten hat, reizt es die Sehne immer wieder, daher die anhaltenenden Schmerzen. Ich habe mich dazu entschlossen, es entfernen zu lassen, damit die Reizung verschwindet. Ich könnte, so der Arzt, auch noch mal 4 Wochen warten, um zu hoffen, dass sich das Gebilde abrundet und nicht mehr stört, aber vielleicht muss es dann trotzdem entfernt werden. Seit 20 Jahren hätte er noch nicht erlebt, dass sich durch eine Spritze solch ein Ding entwickelt. Was meinen Sie, ist eine Entfernung sinnvoll und wie kommt es zu so einer Ablagerung. Grüße Sandra
29.11.05, 11.57h Liebe Sandra. Dass aus nur einer Kortison-Injektion eine solche Ablagerung entsteht ist mir bisher noch nie zu Ohren gekomme, auch nicht von Patienten die 15 Stück an die gleiche Stelle hatten. Andererseits ist bekannt, dass Kortison, insbesondere viele Injektionen an die gleiche Stelle zu permanenten Gewebeverklebungen / Gewebeverschmelzungen führen kann. Ob dies etwas ähnliches bei Dir ist, vermutlich eher nicht. Ev. hat es auch nichts mit der Injektion zu tun, sondern mit der Ursache des Problemes? Mal warten mit der OP ist sicher kein falscher Rat. Jede OP hat ein Risiko, auch die kleinste könnte verschlimmern oder nichts verbessern und dann die (für Frauen) unnötige wenn ev. auch kleine (?) Narbe, die Zeit, Nerven und Genesungs-Schonzeit etc. Falls Du aber die OP dann machst, während der Genesungszeit noch nicht, erst danach, mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Christina, Zetel <Peace_B@gmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 16. August 2005, 20.04 Uhr:

Hallo ich habe das Problem jetzt seit ca. einem Monat, ich spiele oder habe bis dahin relativ viel Tennis gespielt, sowie sehr oft am Pc gesessen. Meine Eltern und auch der Arzt rieten mir bisher dazu mit all dem aufzuhören bzw nur sehr wenig zu tun. Da ich erst 14 bin ist das wohl nicht gerade "normal".. mein Vater meint dass das chronisch wird mache ich alles so weiter, kann das wirklich stimmen (auf ihrer Website stand 30+?)..? Ich trug den Arm ca. 5 Tage in einem Zink-Leim-Verband, leider tat danach alles nur irgendwie mehr weh und meine Hand wurde sogar ziemlich kalt.. der Arzt meinte es wäre ein solcher Tennisarm wie hier beschrieben. Allerdings wurde es jetzt nach einiger Zeit wieder besser, das Dumme nur, es fing wieder an vor ca. 2 Tagen jetzt als ich wieder anfing mehr zu tippen. Nun stellt sich für mich aber die Frage ob ich das Schreiben am Pc wirklich nie wieder so intensiv machen darf, bzw auch das Tennis spielen. Meine Eltern haben mir bisher auch damit "gedroht" den Pc aus meinem Zimmer zu schaffen. Nachdem ich hier allerdings gelesen habe das Schonen nur schadet fange ich an daran zu zweifeln..? Vielen Dank für eine Antwort schon mal im voraus. Ich möchte das Schreiben nicht aufgeben, da es mir sehr wichtig geworden ist, außerdem muss ich in der Schule auch normal weiter schreiben ohne andauernd zu schonen.
17.08.05, 07.31h Liebe Christina. Blos keine Panik - das wird schon wieder. Du bist zwar im Prinzip zu jung für einen Tennisarm, aber bei Männern um die 20 die zuviel Krafttraining machen z.B. kommt es auch vor. Du bist sehr früh 'dran mit richtiger Diagnose und das wird helfen das Problem schnell in den Griff zu bekommen (wenn Du die nötige Geduld für Dehnen und Hängen aufwendest, das ist ja nur 10 Min. pro Tag und dehnen kann man in toter Zeit beim Warten etc.). Du wirst mit Dehnen sehr schnell gute Resultate haben. Mach mal die Diagnose, wenn sie wie vermutet anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird. Montier Dir eine solche Stange in die Zimmertür und bei jedem vorbeigehen hängst Du kurz 20 Sek. hin. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Du hast ja schon die Erfahrung gemacht, dass es nach dem Schonen schlimmer war, der Krampf fixiert sich dadurch, deshalb tut es oft am Morgen mehr weh als abends. Es muss bei Dir eine ausgeprägte Schwachstelle sein (so jung) oder Du hast das "Talent" beim Tennis und Tippen jenen Muskel dermassen stark zu verkrampfen, dass der Tennisarm sich so früh meldete. Versuch wenn's geht lockerer zu tippen, lockerer zu spielen (leicht gesagt). Achte mal ob Du z.B. in der Schule oft unbewusst eine angespannte Faust machst unter dem Tisch etc.? Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Degi, Horgen-Schweiz <faoro.maler@bluewin.ch>
Eintrag vom Freitag, 15. Juli 2005, 16.20 Uhr:

Hallo Wirklich ganz interessante Homepage. Ich habe das Tennis-Racket gewechselt und damit gleich einen 3-tägigen Tenniskurs gemacht. Ab dem 1. Tag hatte ich bereits Schmerzen im Ellbogen, hab aber trotzdem weitergemacht, da es ertragbar war. Mein Hausarzt meinte, dass ich eindeutig einen Tennisarm habe, da es aber nicht schlimm ist, würder der von selber ausheilen. Trotzdem gab er mir noch eine Salbe mit. Die Schmerzen waren wirklich nicht schlimm, einfach immer ein bisschen spürbar aber es hat mich im Haushalt nicht behindert. Da ich unbedingt wieder Tennis spielen will wurde ich langsam ungeduldig, da die Heilung nach 3 Wochen nie eintrat. Dann hab ich diese Homepage gelesen und mache seit einigen Tagen die Dehnungen. Nun habe ich aber mehr Schmerzen als vorher und es stört mich richtig im Haushalt. Ich versuche es nun, die Dehnung etwas schwächer auszuüben. Nun meine Frage: Kann man mit dem Dehnen auch etwas falsch machen ? Ich hab nämlich unheimlich Angst davor, den Tennisarm nicht mehr wegzubringen und dass ich nie mehr Tennis spielen kann. Da die Schmerzen nun stärker sind, beschäftigt mich das natürlich. Da ich mit den Kindern und Haushalt ständig viel zu tun habe komm ich nicht ganz soviel zum Dehnen wie vorgeschrieben. Kann es auch daran liegen ? Vielen Dank für die Anwort im voraus Degi
02.08, 13.25h Liebe Degi. Nicht zu stark Dehnen/Reissen, das ist Kontraproduktiv und kann einen Rückfall geben. Wenn man wenig Zeit ins Dehnen investiert denkt man ev. dafür einfach stärker ziehen, das ist falsch. Das Hängen an der Stange wäre ev. noch eine gute Ergänzung für Dich, z.B. an der Türe zum "Bügelzimmer" kann man auch gut Kleider daran hängen etc. Beim Hängen kann man noch weniger falsch machen und es bewirkt ebenfalls die Dehnung. Du musst keine Angst haben, wenn Du weiterdehnst kriegst Du es bald in den Griff. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Claus Kiel, Düsseldorf, Deutschland <claus.kiel@web.de>
Eintrag vom Montag, 4. Juli 2005, 17.19 Uhr:

Hallo zusammen. Bin 48, Tennisarm akut ca. seit 3 Monaten (Ausgelöst durch Tennis). Mache seit ca. 4 Wochen regelmäßig Dehnübungen. Im Alltag jetzt fast beschwerdefrei. Habe vor etwa 10 Tagen wieder einmal Tennis gespielt. Das hätte ich besser nicht gemacht. Meine Frage: Hat jemand Erfahrung damit, dass durch Dehnen auch die auslösende Sportaktivität wieder beschwerdefrei und ohne negative Knsequenzen ausgeführt werden kann? Denn das ist eigentlich mein Ziel. Viele Grüße
05.07.05, 11.08h Lieber Claus. Das wie Du den Anfang der Geschichte beschrieben hast ist alles ganz üblich und normal. Dehne dann einfach wieder wenn Du einen Rückfall haben solltest, es könnte Dich off und on doch noch ein paar Monate begleiten, das wäre normal. Du kannst ab sofort wieder voll Tennisspielen, es wird dadurch echt nicht schlimmer, d.h. der weitere Verlauf der "Geschichte" wird dadurch nicht negativ beeinflusst. Du musst aber im Prinzip überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Eine Ergänzung des Dehnens durch Hängen an der Stange würde die Besserung beschleunigen. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Uwe, Dresden <trechow@gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 22. April 2005, 00.15 Uhr:

Hallo Thomas, vielen Dank für deinen Seite, leider erst spät gefunden. Bin 42, hab seit 6 Monaten Tennisarm. Habe seit 20 Jahren Computerjob, trotzdem kam der Tennisarm erst, als ich mit Tennis anfing zu trainieren. (Muss aber sagen, dass ich seit jeher auf große und komfortable Arbeitsplätze wert lege). Ärzte haben klassische Therapie begonnen: Armspange, Ultraschall, ... die Bestrahlung hab ich mir dann gespart, Kortison oder OP kamen für mich nie in Frage (auch wenn in anderen, ärtzlich betreuten Foren genau dazu geraten wird). Hab im Winter mit Tennis und Volleyball pausiert, jetzt kaum noch Schmerzen, nur bei ganz bestimmten Bewegungen merke ich, dass ich einen Tennisarm habe. Bin ich jetzt geheilt? Wie gefährlich ist es, wieder mit Sport (Tennis, Volleyball) anzufangen? Können die Dehnübungen eine zunehmende Belastung durch diese Sportarten kompensieren und damit eine erneueten Verschlimmerung vorbeugen? Oder sind die nur für die "schlimmen Fälle"? Ich war übrigens auch sehr überrascht, dass die "Fachpersonen" trotz der Häufigkeit des Tennisarms so unbeholfen reagieren. Schaun die nie bei dir rein? Werden wir in 20 Jahren alle unsere Krankheiten per Forum heilen? Vielen Grüße, Uwe
22.04.05, 07.45h Lieber Uwe. Leider schauen Aerzte oder Therapeuten nie hier vorbei. Ev. ist der Tennisarm bei Dir schon am "Ausbrennen". Das was am längsten noch zurückbleibt ist ein bei anschlagen empfindlicher schmerzhafter Punkt aussen am Ellenbogen. Ich empfehle Dir das Dehnen hin und wieder anzuwenden, besonders wenn Du es etwas spürst oder vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten. Dehnen ist gutes vorbeugen, dass es nicht mehr kommt bzw. wegbleibt. Ist es einmal mehrere Monate weg, kommt es an diesem Arm sicher nie mehr. Weiterhin gute Gesundheit und viele Grüsse von Thomas


Michael, mike(punkt)h(at)bluewin.ch
Email vom 20.04.05, 17.57h

Guten Tag, habe zufällig diese Website gefunden und bin sehr froh darüber. Spiele erst seit etwas mehr als drei Jahren Tennis und hatte fast von Anfang an Probleme mit dem Tennisarm, ein dumpfer Schmerz welcher nach und nach vom Ellbogen gegen den Oberarm steigt und den fast unkontrollierbar macht. Seit dem habe ich praktisch alle Therapien probiert, Akupunktur, Stosswellen, Kortison, monatige Pausen alles ohne wirkliche Fortschritte. Nun habe ich die Dehnübungen vor etwa drei Wochen zum ersten mal angewendet und habe die letzten beiden Partien mit Freunden mit sehr wenigen Schmerzen gespielt und konnte mich voll auf die Schläge konzentrieren. Bis auf heute, ich habe mich vor dem Spiel wie immer etwas gedehnt und am Netz warm gespielt doch bereits nach 15 Minuten hatte ich die ersten Schmerzen und nach einer halben Stunde unheimliche Schmerzen wie lange nicht mehr. Frage: Ist dies normal auf dem Genesungsweg ein solcher Rückfall und soll man sowie der Schmerz stärker wird sofort aufhören zu spielen? Noch eine Frage: Ich spiele mit einem Wilson Pro Staff 6.1, 333 Gramm schwer, soll ich einen wesentlich leichteren Schläger probieren? Vielen Dank, Michael H(a-umlaut)rdi, Lugano
20.04.05, 19.12h Lieber Michael. Solche Rückfälle sind hin und wieder normal. Könnte sein, dass Du tags zuvor etwas zu stark gedehnt hast (gezerrt oder extrem lange). Deine ersten Erfolge mit Dehnen werden bald weitergehen. Mit dem Schläger hat es weniger zu tun, eher mit der Technik, da bin ich jedoch kein Fachmann, solltest mal einen Pro fragen der Dich beobachten sollte wie Du die Hand falsch hälst ev. Wenn nichts extremes auffällt, kannst Du vergessen nach der Ursache zu suchen und einfach immer gut dehnen, insbesondere vor, zwischendurch und nach dem Spiel und natürlich auch täglich, bis dann mal alles der Vergangenheit angehören wird und nie mehr Symptome auftreten (einigen Monate mindestens). Das Hängen an der Stange würde Dir auch zusätzlich helfen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
50.07.05, 10.04h Hallo Thomas, es ist nun schon einige Zeit vergangen und weiterhin dehne ich mit den von Dir angegebenen Übungen und benutze auch die Stange täglich. Ich kann sagen dass, bis auf ein paar leichte Rückfälle eines dumpfen Schmerzes im Ellbogen ab und wann, im Grossen und Ganzen dass Problem Tennisarm schon fast gelöst ist. Ich bin darüber sehr froh und möchte Dir nochmals für die Empfehlungen danken. Mit freundlichen Grüssen, Michael.
05.07.05, 11.00h Lieber Michael. Solche Rückfälle sind hin und wieder normal. Könnte sein, dass Du tags zuvor etwas zu stark gedehnt hast (gezerrt oder extrem lange). Deine ersten Erfolge mit Dehnen werden bald weitergehen. Mit dem Schläger hat es weniger zu tun, eher mit der Technik, da bin ich jedoch kein Fachmann, solltest mal einen Pro fragen der Dich beobachten sollte wie Du die Hand falsch hälst ev. Wenn nichts extremes auffällt, kannst Du vergessen nach der Ursache zu suchen und einfach immer gut dehnen, insbesondere vor, zwischendurch und nach dem Spiel und natürlich auch täglich, bis dann mal alles der Vergangenheit angehören wird und nie mehr Symptome auftreten (einigen Monate mindestens). Das Hängen an der Stange würde Dir auch zusätzlich helfen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas


Irmi, Bessenbach <irmgardhufnagel@arcor.de>
Eintrag vom Montag, 7. Maerz 2005, 11.05 Uhr:

bin 55 Jahre und habe seit über einem Jahr Beschwerden an meinem Arm. Die Schmerzen sind nach Streicharbeiten in unserem Haus aufgetreten. Diagnose:Tennisarm. Habe danach kaum mehr Tennis gespielt. Meine bisherigen Behandlungen: Kortisonspritzen, Rheumatabletten, Röntgentiefenbestrahlung (nach dieser Behandlung hat sich der Schmerz von Ellenbogenoberseite auf die Ellenbogenunterseite verschoben = Golferarm), kleine Operation (Nerv wurde durchtrennt), Behandlung beim Heilpraktiker (danach konnte ich meinen Arm wieder ausstrecken, was vorher nicht mehr möglich war), nochmals Kortisonspritzen. Als letze Möglichkeit wurde mir eine Stoßwellentherapie, alternativ eine richtige Operation empfohlen. Ich mache alle Arbeiten im Haus, Garten und Computer, aber immer mit Schmerzen, nachts schlafen mir oft die Finger oder der Arm ein. Nach der letzten Ultraschalluntersuchung hat der Arzt eine Veränderung am Knochen festgestellt (ähnlich wie Fersensporn). Die Schmerzen sind momentan hauptsächlich am Knochen Innseite Ellenbogen. Kann mir jemand weiterhelfen, was ich sonst noch machen kann?
07.03.05, 13.33h Liebe Irmi. Anscheinend hast Du im Moment Golferarm-Symptome (innen). Mach die Dehnübungen sie unter Behandlung Golferarm. Auch das das Hängen an der Stange, würde die Heilung beschleunigen. Mit Deiner Vorgeschichte könnte es eine Durststrecke von 2-4 Wochen geben bevor Du erste Erfolge hast, aber Du hast ja nicht mehr viel zu verlieren und hast gesehen was der Rest der Behandlungen bisher brachte. Mach während dieser Zeit wenn möglich keine anderen Behandlungen mehr, da Du sonst das Resultat des Dehnens nicht beurteilen kannst was für die Langzeitmotivation die Du brauchen wirst wichtig wäre. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging und gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Kurt , Brunsbüttel <kuddel.sanne@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 24. November 2004, 18.42 Uhr:

Hallo! Ich bin 43 und habe seit 8 Monaten nach Pflasterarbeiten Schmerzen im Ellenbogen. Unter Schmerzen habe ich weiter Tennis gespielt und es hat sich nicht verschlimmert war aber unangenehm. Als ich dann diese Seite endeckte fing ich gleich mit den Dehnübungen an und nach 1 Woche haben die Schmerzen sehr stark zugenommen. Nach einem längeren Tennisspiel unter starken Schmerzen war der Ellenbogen geschwollen und an Tennis ist nicht mehr zu denken. Die Diagnose nach deiner Methode war eindeutig Tennisarm was die Ärzte bestätigen. Nach Röntgenaufnahmen ist nichts anderes festzustellen. Eine Schwellung ist nach deiner Aussage beim Tennisarm nicht zu erwarten, "was habe ich nun" ? Hab ich die Dehnübungen übertrieben ? Bin stark verunsichert ! MfG Kurt
25.11.04, 07.37h Lieber Kurt. Es könnte sein, dass Du mit Dehnen nun etwas überreizt hast, also etwas zu stark ziehst. Reduziere nicht die investierte Zeit sondern den Zug auf jenem Muskel/Sehne. Es nützt auch wenn Du meinst nicht viel zu spüren während dem Dehnvorgang. Ebenfalls mach abwechselnd die 2. alternative Dehnung, manchmal macht man bei der einen etwas falsch und bei der anderen funktionierts. Vor, während und nach verkrampfenden Arbeiten und Aktivitäten besonders gut dehnen. Wenn nicht schon angefangen würde ich Dir noch das Hängen an der Stange empfehlen. Wenn Du denkst, es könnte wegen dem Dehnen etc. schlimmer geworden sein, kannst du auch mal 10 Tage Dehnen unterbrechen und sehen wie es sich entwickelt. Je länger man das Problem schon hat, je länger dauert es manchmal bis sich erste Erfolge einstellen, manchmal erst nach Wochen aber dann fast über Nacht in einem Schub. Der Symptom-Schmerz hat ein "Memory" gebildet das oft noch anzeigt, wenn die Ursache schon weg ist, bis das Memory im Hirn gelöscht ist dauert es oft etwas länger. Wünsche Dir die nötige Geduld. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir ergangen ist. Viele Grüsse und gute Besserung von Thomas


Frank R. Ribbe, Bad Nauheim <frankrribbe@aol.com>
Eintrag vom Donnerstag, 30. September 2004, 16.31 Uhr:

45 Jahre, rechtshänder, seit 8 Jahren spiele ich Golf, Hcp 18, die letzten 2 Jahre aber nur noch sporadisch, davor jahrelang Tennis und Handball. Nun habe ich seit ca. 3 Monaten Schmerzen im rechten Ellenbogen, nachdem ich in der letzten Zeit wieder etwas häufiger den Schläger schwinge. Diagnose vom Orthopäden: Tennisarm. Behandlung mit Voltaren Tabletten/Salbe, Ruhigstellung des Arms durch Gipsschiene in der Nacht blieben leider ergebnislos. Nach wie vor schon bei der kleinsten Bewegung des Arms Schmerzen im rechten Ellenbogen. Durch Zufall bin auf Ihre Seite gekommen und versuche mein Glück mit dem Dehnen. Gibt es sonstige unterstützende Maßnahmen? Beste Grüße von Frank
30.09.04, 16.57h Lieber Frank. Mach noch sicherheitshalber die Diagnose, ev. hast Du ja auch einen Golferarm, das wäre dann auf der Innenseite und eine andere auch hier beschriebene Dehnung. Das absolut Beste zur Unterstützung ist das Hängen an der Stange. Weit abgeschlagen noch einige Liegestützen machen hilft ebenfalls (bei Tennisarm). Aber die Dehnungsübung die überall zwischendurch angewendet werden kann ist das Wichtigste. Vergiss alles was der Arzt Dir empfiehlt, das meiste schadet zwar nichts aber hilft auch nichts. Ruhigstellen und Gispschiene ist gift, deshalb schmerzt es ja meist nachts und morgens am meisten weil Ruhigstellen schadet, das fixiert den Krampf und verkürzt die Sehnen weiter. Aber immerhin hat er ev. annähernd richtig diagnostiziert und das ist schon 'mal etwas und nicht selbstverständlich. Gute Besserung und melde Dich in 2-3 Monaten doch wieder wie's Dir erging. Liebe Grüsse von Thomas


Erik Lundt, Darmstadt <Erik.Lundt@t-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 17. August 2004, 08.47 Uhr:

Hallo, ich bin 39 Jahre alt und leide seit etwa 3 Monaten unter einem atypischen Tennisarm, der nach 2 intensiven Tennistagen spontan und akut auftrat. Ich habe dabei keinerlei Schmerzen im Ellenbogen bzw. Gelenk sondern absolut nur in den Muskeln auf der Oberseite des Unterarms, ca. 5 cm unter dem Ellenbogen. Der Orthopäde hat aufgrund des Ultraschallbildes eine starke Muskelentzündung diagnostiziert. Voltaren, Reizstrom, Querfriktion, homöop. Infiltrationen, Akupunktur, Fango, Schonung, weiter Tennis spielen etc. haben nur Linderung bis auf ca. 20% der ursprünglichen Schmerzen gebracht. Dieser Restschmerz bleibt hartnäckig erhalten. Nach den Dehnübungen bzw. Tennis spielen (mit Epi-Spange) steigt der Schmerz wieder an. Sind Ihre Dehnübungen bzw. das Hängen an der Stange auch bei meinem atypischen Tennisarm geeignet? Liegt es wirklich an einer Verkürzung der Muskeln bzw. Sehnen? Abschliessend möchte ich noch Ihren tollen und informativen Internetauftritt loben.
17.08.04, 10.44h Lieber Erik. Nachdem Du mit schonen und warten in 3 Monaten keine Aenderung erfahren hast und diverse Therapien wohl eher mit mässigem Erfolg ausgeführt wurden, kannst Du nicht viel verlieren dem Dehnen und Hängen eine Chance zu geben. Falls am Tag danach die Schmerzen grösser sind, solltest Du den Zug beim Dehnen und das Gewicht beim Hängen reduzieren (mit Füssen aufkommen am Boden und Körpergewicht entlasten). Ein weiteres Indiz für Tennisarmähnliche Symptome wäre wenn Du nachts und am Morgen oft mehr Schmerzen hast als tagsüber. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir damit erging. Gute Besserung und Grüsse von Thomas


Uwe fors21@arcor.de>
Eintrag vom Montag, 9. August 2004, 15.47 Uhr:

hallo, möcht mich recht herzlich für die gelungenen seiten bedanken, und ebenfalls von meinen erfahrungen berichten. habe eine ähnliche leidens - und ausprobier-vita, wie der verfasser dieser seite hinter mir und komme zu folgender meinung: stosswelle funktioniert, wenn richtig gemacht vom arzt und mindestens 3 x 10 min. pro "kranker ellbogen"! DEHNEN IST DAS "A und O"!!!! tennisellbogen durch tennis oder eishockey oder ähnliche sportarten effektivste dehnung ist DEHNUNG NR. 2 (Finger nach aussen, Mittelfinger richtung nase ziehen - ist dehnung nach PNF). epicondylitis durch computer-maus etc. - dann DEHNUNG nr.: 1 (wie abgebildet). EINE SUPER-BEHANDLUNGSMETHODE IST NOCH (FUNKTIONIERT FAST IMMER!!!!)"NEURO-MUSKULÄRE REGULATION (THERAPIE) NACH ST.JOHN (Florida/USA) - Problem kenne nur eine Therapeuten in Köln, der diese Therapieform beherrscht! wünsche allen gute besserung und DURCHHALTEVERMÖGEN! mfg uwe
10.08.04, 08.45h Lieber Uwe, danke für Dein Feedback und wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit. Thomas


Heike, Hünxe <heikebreitkreuz@aol.com>
Eintrag vom Montag, 12. Juli 2004, 11.31 Uhr:

Hallo, bin 41 und habe jetzt ca. 1 Jahr lang Probleme mit Tennisarm. Kann allerdings nicht vom Tennis kommen, da ich Rechtshänder bin und die Probleme links begonnen haben. Ich habe den Schmerz mittlerweile beidseitig und auch schon alles ausprobiert (Stosswelle Akupunktur, jede Menge Kortison, Querfriktion u.s.w.) Finde deine Homepage toll, da fühlt man sich gleich nicht mehr so allein gelassen und hat auch wieder Hoffnung, das doch noch was helfen könnte. Ich habe mir eben eine Stange gekauft und will das jetzt mal probieren. Ich möchte soooo gerne wieder Tennis spielen, wäre aber vorerst schon froh, einfach auch mal wieder schmerzfrei morgens meinen Wecker ausschalten zu können. Muss man die Hängestange eigentlich unbedingt verschrauben ?
Liebe Heike. Tennis- oder Golferarm am "falschen" Arm und auch beidseitig kommt rel. häufig vor. Ich habe ihn nun 4 Jahre nach dem ersten auch noch links bekommen. Ist einfach eine physiologische Schwachstelle die mit dem "Alter" kommt. Mach neben dem Stange Hängen auch die Dehnübungen und investiere täglich 10-20 Minuten darauf, das wird sich lohnen und Dir in den nächsten Wochen grössere Erfolge verschaffen. Schone den Arm nicht, spiel soviel Tennis wie Du ertragen kannst, das Problem wird dadurch nicht schlimmer. Einfach vor, zwischendurch und danach besonders ausgiebig dehnen! Es gibt verschiedene Stangen, bei den meisten werden mit Schrauben links und rechts je 1 Gummipuffer ausgefahren und so im Türrahmen verklemmt also nicht IN den Rahmen geschraubt, d.h. der Rahmen wird nicht beschädigt. Dann werden die Schrauben mit Kontermuttern blockiert, dass sie sich nicht öffnen können. Wenn Du beim Hängen die Beine nicht hinten nach oben ziehst sondern sie einfach leicht auf dem Boden aufstützt kann jedoch auch nichts passieren wenn sich die Stangen lösen sollte. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Heike, Heikebreitkreuz@aol.com
Email vom 15.09.04, 09.46h
Hallo Thomas, ich dehne jetzt ca. seit Juli und habe aber das Gefühl, dass die Schmerzen schlimmer geworden sind. Ich dehne so ca. 15 mal 1 Minute am Tag pro Arm und hänge ca. 5 mal für ca. 30 Sekunden an der Stange. Am schlimmsten sind die Schmerzen nachts und morgens, dann bekomme ich meine Arme garnicht mehr richtig ausgestreckt......Meinst Du ich soll es weiter probieren ? Mittlerweile greife ich doch ab und an zur Schmerztablette wenn es garnicht mehr auszuhalten ist. An Tennisspielen ist überhaupt nicht zu denken. Bin ziemlich gefrustet zur Zeit, zumal mir auch jeder irgendwelche Ratschläge (Heilpraktiker sowieso, Osteopath xy und so weiter) aufdrücken will und auch nicht verstehen kann, wieso ich mich bei den Schmerzen denn nicht operieren lasse.......... Grüsse in die Schweiz, Heike
15.09.04, 10.25h Liebe Heike Gib nicht auf mit dem Dehnen. Ich habe nun 4 Jahre nach geheiltem Tennisarm rechts noch Tennisarm links bekommen und bin auch wie Do seit vielen Wochen am Dehnen. Mit Dehnen kannst Du die Schmerzen einigermassen im Griff halten bis die Heilung eintritt was ev. noch ein paar Monate dauern könnte. Du kannst das Dehnen und Hängen mal 10 Tage weglassen und dann sehen inwieweit sich der Zustand verschlechtert. Nachts und morgens die Anlaufschmerzen ist typisch Tennisarm und normal, weil eben schonen und ruhigstellen schadet. Frust kann ich gut verstehen, aber die Alternativen sind leider meist noch schlechter. Lies doch nochmals die Details und Erfahrungen zur OP gut durch und dann kannst Du Dich ja ev. zur OP durchringen? (was nicht meine Empfehlung ist ...) Wünsche Dir viel Geduld und alles Gute und melde Dich doch in 6-8 Wochen nochmals wie's Dir erging. Grüsse von Thomas


Daniel, Heerbrugg CH <daniel.brogle@bve.li>
Eintrag vom Freitag, 21. Mai 2004, 12.31 Uhr:

Hoi Thomas! Bin 41 und leide seit einem halben Jahr unter einem Golferellbogen. Komischerweise spiele ich Tennis und nicht Golf, habe aber nach deinem Test eindeutig herausgefunden, dass es sich eben um einen Golferellbogen handelt! Erstens mal möchte ich mich bei dir herzlich bedanken, dass du deine Erfahrungen und Heilungsmöglichkeiten einer grossen Oeffentlichkeit so zur Verfügung stellst!. Ich bin schon ganz verzweifelt, weil ich ein leidenschaftlicher Tennisspieler bin und annahm, dass ich jetzt für längere Zeit aussetzen müsse und kein Mittel und keine Salbe geholfen hat!! Dieses Pausieren vom Tennis scheint aber gemäss deinen Aussagen nicht notwendig zu sein. Auch ich war mehrmals beim Arzt welcher mir Cortisonspritzen gemacht hat, welche gar nicht genützt haben ausser einer Verschlimmerung, da der gute Mann meine Knochenhaut mit der Nadel verletzt hat! Frage: wenn ich diese Dehnübung die du beschreibst mache, so tut mir das nicht richtig weh und vor allem nicht an dieser Stelle die mich schmerzte beim Herausfinden mit dem Druck auf den Ringfinger; also einen starken Schmerz am Ellbogen. Ich verspüre beim Dehnen nur ein Spannen kurz hinter dem Handgelenk an der Unterseite des Armes. Mach ich was falsch? Gibt es noch andere Dehnübungen, die ich machen kann? Kann ich z.B. einfach auch den Zeigefinger mit ausgestreckem Arm auf die Tischplatte drücken. (DAS tut WIRKLICH weh!) Habe heute übrigens wieder einen Termin beim Arzt, welchen ich noch vor der "Sichtung" deiner Homepage abgemacht habe. Dieser will mir eine Manschette geben und in eine Ergotherapie schicken. Brauch ich wohl nicht mehr; was meinst du? Kann es sein, das ich diesen Golferellbogen vom nicht richtig ausgeführten Tennisspielen bekommen habe? Bin erst ca. zwei Jahr am Spielen und stelle selber an mir fest, dass ich den Arm manchmal angewinkelt halte beim Schlagen und auch den Griff nicht fest genug umklammere. So, sorry für die geballte Ladung an Fragen! Nochmals ganz herzlichen Dank für deine Hilfe und bin gespannt auf dein Feedback! Daniel
21.05.04, 13.38h Lieber Daniel. Du bist jetzt auf den richtigen Weg mit Dehnen. Die Ursache ist nicht unbedingt falsches Tennis, obwohl es nie schadet mal den Trainer oder einen Pro zur Beobachtung und Korrektur zu fragen. Die Ursache ist das "Alter", mit 41 im typischen Tennis-Golferarm-Alter. Das wäre sowieso gekommen, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Also Du kannst ruhig weiterspieln. Einfach vor/während/nach besonders diesen Muskel verkrampfenden Aktivitäten besonders gut und lange Dehnen. Zieh das Dehnen mal 3-4 Wochen durch, Du wirst schnell Besserung haben und bald wieder der Alte sein. Beim Dehnen machst Du's schon richtig denke ich. Den Muskel merkt man eher beim Handgelenk und etwa in der Mitte zwischen Handgelenk und Ellenbogen, der Elenbogenpunkt selber merkt man nicht. Also stimmt es, dass Du aussen am Ellenbogen am "Knoden" keinen starken Schmerzpunkt hast wenn Du dort drückst? Wenn nicht ist es wirklich ein Golferarm. Also dann einfach konsequent dehnen und Hängen an der Stange würde ebenfalls die Heilung beschleunigen. Mehr Schmerz (Finger auf Tischplatte) bringt nicht eine schnellere Heilung, es muss die richtige Dehnung sein, sie muss gehalten werden, also nicht wippen und nicht zu weit über die Schmerzschwelle hinaus dehnen. Den Arzttermin würde ich absagen ansonsten gehen aber die Manschette kannst Du vergessen und die Ergotherapie wird Dir zu 95% nichts bringen ausser Zeit, Geld, Nerven und Lebensqualität kosten. (Mit 0-5% Chance zeigt man Dir dort eine entweder ähnliche oder weniger gut wirkende Dehnübung, ist aber eher selten). Lies zur Motivation die Berichte über Erfolge mit Golferarm. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Grüsse von Thomas


Phil <maxl007@gmx.at>
Eintrag vom Dienstag, 18. Mai 2004, 15.56 Uhr:

Hi, ich bin 21 und spiele ganz gerne Tennis, ich hatte schon vor ein paar Jahren intensive Beschwerden mit meinem Arm, die dann aber nachgelassen haben. Leider tauchen Sie jetzt nach längerem Tennis spielen wieder auf: Bei mir schmerzt der Oberarm ab Ellbogen sehr nach und während dem Tennisspielen, die anderen Sachen bei Diagnose Tennisarm konnte ich nicht feststellen, daher meine Frage habe ich überhautp einen Tennisarm? Was kann ich außer Dehnen noch machen?21.05.04, 08.45h Lieber Phil. Wenn die Diagnose nicht anspricht, Du also beim Händeschütteln oder voll Flasche vom Tisch heben keine Schmerzen hast, hast Du keinen Tennisarm. Hast Du die Golferarm-Diagnose schon gemacht, ist auch dort beschrieben. Auch wärst Du eigentlich zu jung für einen Tennisarm. Ich denke Du solltest Deine Spieltechnik und auch das Aufwärmen/Vorbereiten beim Tennis mal durch eine Trainer oder Pro beurteilen lassen. Ev. auch der Schläger, die Spannung etc. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Grüsse von Thomas


Thomas Wirth <wirth@saarlouis.de>
Eintrag vom Mittwoch, 5. Mai 2004, 12.35 Uhr:

Hallo lieber Namenskollege, wollte nur mal kurz eine Rückmeldung geben. Also: ich habe mal über den letzten Monat alles gedehnt, was nur geht (also sowohl für Golfer- als auch für Tennisarm ). Und ich habe gearbeitet (PC) und Tennis gespielt und für meine Frau Schrauben in die Wand gedreht. Es schmerzt immer noch, aber ich kann damit leben, wobei ich durchaus das Gefühl habe, dass die Sache in den Griff zu bekommen ist. Nur empfehlen kann ich auch die Liegestütze, die den schönen Nebeneffekt einer allgemeinen Kräftigung des Oberkörpers haben. Ich werde mich auf alle Fälle in einiger Zeit nochmals melden. Mit Dank und Gruß! Thomas
06.05.04, 09.00h. Sehr gut Thomas, ist ja erst einen Monat her. Die nächsten Wochen schön weiterdehnen etc. und Du wirst bald noch mehr Fortschritte machen! Geduld bringt Erfolg. Melde Dich doch wieder. Gute Gesundheit und beste Grüsse von Thomas
Logbuch: Thomas Wirth, Saarlouis <wirth@saarlouis.de>
Eintrag vom Mittwoch, 7. April 2004, 11.47 Uhr:
Schönen guten Morgen aus dem Saarland! Ich bin 41 Jahre alt und habe seit einigen Wochen diese Probleme im rechten Arm. Ich habe schon sehr ausführlich und aufmerksam alle möglichen Einträge auf dieser Seite gelesen und bin mittlerweile total irritiert, was ich denn nun eigentlich habe. Die Tennisarm-Dehnübungen mache ich seit ca. 10 Tagen und ich stelle eigentlich keine Veränderung fest, nach Liegestützen allerdings geht es meinem Arm richtig gut (kurzzeitig). Wenn ich mein Problem lokalisieren soll, so muss ich sagen, dass auf der Außenseite nichts schmerzt. Der Schmerz sitzt auf der Unterseite und ist vor allem bei Streckung des Armes und Ballen der Faust stark zu spüren. Ich spiele wohl Tennis und dann tut es auch - vor allem beim Rückhand Slice (!) - ziemlich weh, aber ich meine fast, ich könnte doch wohl eher einen Golferarm haben. Morgens nach dem Aufwachen bereitet das Strecken des Arms einige Zeit lang Probleme. Gruß Thomas
07.04.04, 17.16h Lieber Thomas. Aufgrund Deiner Symptome (nach Liegestützen besser und Morgens mehr Schmerzen) hast Du einen Tennis- oder Golferarm. Aussenseiten am Ellenbogen keinen Schmerzpunkt = eher Golferarm. Mach mal die Golferarm-Diagnose. Spricht sie an, dann musst Du die Golfarm-Dehnungsübung machen. Wenn es "zieht" bis leicht schmerzt bei der Dehnung, dann hast Du die für Dich richtige Dehnung gefunden, bzw. machst sie richtig. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Monika, Mannheim <wum.keuerleber@web.de>
Eintrag vom Freitag, 20. Oktober 2006, 12.14 Uhr:

Hallo, ich bin 41 Jahre alt und hab mir vor ca. 6 Monaten beim Tennisspielen einen Tennisarm zugezogen. Die Beschwerden setzten unmittelbar nach einem langem, anstrengendem Match ein und die Schmerzen im rechten Unterarm wurde ich dann nicht mehr los. Eine Schonung bzw. ein Nichtspielen für längere Zeit hat nicht viel gebracht. Im Juli ließ ich mir dann eine Kortisonspritze (die höllisch weh tat) geben u. tatsächlich war ich nach 8-10 Tagen schmerzfrei und ich versuchte wieder Tennis zu spielen. Ohne Erfolg! Mein Arm fühlte sich kraftlos an und die Schmerzen im Unterarm machten sich gleich wieder bemerkbar. Also ließ ich das Tennisspielen erstmal sein und fuhr in Urlaub. August u. September war ich so gut wie schmerzfrei und daher versuchte ich Mitte September wieder mal mein Glück. Ich spielte 1 Stunde Tennis, wobei ich nach den ersten 10 Minuten schon merkte was los war. Das war das letzte Mal, das ich versuchte diesen schönen Sport auszuüben. Seiher tut mir mein rechter Arm weh. Ich bin hin und her gerissen ob ich Tennisspielen nun an den Nagel hängen soll oder ob es eine Alternative gibt. Weitere Kortisonspritzen kommen für mich nicht in Frage! Dann bin ich hier auf diese interessante Seite gestoßen und finde das mit dem Dehnen eigentlich logisch. Ich hab mir ein Türreck gekauft und hänge seit ca. 2 Wochen mehrmals täglich an der Stange und dehne noch manuell. Hoffe auf Besserung, leider sind die Beschwerden aber z.Zt. eher schlimmer geworden. Ist das normal oder sollte ich das Dehnen lieber wieder lassen? Lieben Gruß Monika.
23.10.06, 17.46h Liebe Monika. Rückfälle kommen öfters vor, das ist normal. 1 Tage Pause und danach reduziert weiterdehnen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Beim Hängen reduzierter d.h. unten aufstehen und Gewicht mit Füssen abfangen, es muss nicht Schmerzen um zu nützen, zerren hilft nicht schneller sondern kann eben einen kleinen Rückfall geben, lieber weniger stark dafür Dehnung etwas länger halten. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Monika, Mannheim <wum.keuerleber@web.de>
Eintrag vom Dienstag, 21. November 2006, 13.30 Uhr:
Lieber Thomas, vor ca. 4 Wochen hab ich hier schon mal geschrieben. Die Schmerzen an meinem Tennisarm wurden leider immer schlimmer durch deine empfohlenen Dehnübungen. Habe mindestens 4 Wochen ausgiebig gedehnt (manuell u. an der Stange), in der Hoffnung auf Besserung. Ist wohl leider nicht die richtige Therapie für mich und ich muss sagen, meine Beschwerden sind schlimmer als vorher!!! Meine Ärzte, die ich mittlerweile wieder aufsuchen musste, halten von der Stange gar nichts u. meinen es sei ein Fehler gewesen, den Arm zusätzlich in meiner Situation zu belasten. Momentan bekomme ich eine sehr schmerzhafte Friktionsmassage. War auf jedenfall einen Versuch wert.
21.11.06, 14.02h Liebe Monika. Danke für Dein Feedback, schade, dass es nicht besser wurde. Ich hoffe Du findest die richtige Therapie und den richtigen Therapeuten für Dein Problem. Melde Dich doch in 3-4 Monaten nochmals wie's Dir erging und was Du gemacht hast. Du machst jetzt andere Therapien was wohl richtig ist. Wenn Du in einigen Monaten nicht weiterkommst, würde ich es nochmals mit Dehnen und Hängen probieren, aber nicht so stark, es darf nicht Schmerzen beim Dehnen, es nützt nicht schneller wenn es schmerzt sondert könnte einen Rückfall geben. Es tönt bei Dir alles nach typischem Tennisarm, auch Dein Alter, deshalb hoffe ich nicht, dass für Dich eine Aerzte- und Therapie-Odysee beginnt. Kortison solltest Du höchstens 2-3 mal dorthin spritzen, es ist nur Symptombekämpfung und kann das Gewebe permanent schädigen (Verklebungen, Körperfettauflösungen, Pigmentschäden etc.). In jedem Falle gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Dominik, Kelkheim <d.ht@gmx.de>
Eintrag vom Montag, 19. April 2004, 14.39 Uhr:

Bin 34 habe seit 6 Monaten Tennisarm Probleme, hauptsächlich wegen Tennis Spielen, und Computer Maus 6-10 h / Tag. habe 3 Sitzungen STOSSWELLENTHERAPIE gemacht und habe mehr SCHMERZEN als vorher. Spritzen, Ultraschall Therapie ohne Erfolg. Trage zur Zeit Armspange um Scherzen zu lindern. Überlege ob ich DR BERGMANN, MINI OP machen soll (operat. Eingriff 1-2 Minuten, Abtrennen der Sehne um Entzündung ausheilen zu lassen). Hat jemand Erfahrungen ? Werde Dehnübung aber vorher ausprobieren.. Frage an Thomas: Worauf ist Deine Vermutung gestützt, daß der Tennisarm KEINE Entzündung ist ? Habe am Anfang trotz mittlerer Tennisarmschmerzen weiter Tennis gespielt und es ist schlimmer geworden... Soll ich Dehnübungen TROTZ aktueller Schmerzen machen ? Dr. Bergmann / Fürth / Tagesbehandlung www.tennisarm.de überlege auch ob ich OP machen soll... Vielen Dank für die Antworten und das Forum.. Gruss Dominik
25.04.04, 17.30h Lieber Dominik. Lies zuerst alle Erfahrungsberichte zur Operation. Die OP hat Chancen, sie sind aber nicht blendend gut. Mach die Diagnose. Gib der Dehnübung und dem Hängen an der Stange zuerst 4-6 Wochen Chance. Ein Entzündung ist "heiss", wird meist durch Kühlen, schonen oder Kortisonspritzen schnell behoben. Bei Tennis- und Golferarm bewirken diese Behandlungen genau das Gegenteil. Du kannst Dir die Bestätigung von 2 Aerzten die das gleiche sagen hier abholen. Die Dehnung und das Hängen kann man auch mit Schmerzen machen, nur nicht weit über Schmerzschwelle hinaus dehnen, lieber Dehnung länger halten aber weniger stark ziehen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Dagmar Maron, Köln <dagmar.maron@web.de>
Eintrag vom Freitag, 12. Maerz 2004, 14.39 Uhr:

Ich bin 41 Jahre und leide seit fast einem Jahr an einem Tennisarm. Es fing letztes Jahr im Mai mit leichten Schmerzen an. ich hab dann aber trotzdem noch bis Juli regelmäßig Tennis gespielt weil ich den Eindruck hatte, daß es dadurch nicht wirklich schlimmer wurde. Im Juli wurden die Schmerzen dann aber schlagartig doch schlimm, sodaß ich zum Arzt gegangen bin. Es folgte Magnetfeldtherapie und manuelle Therapie. Die manuelle Therapie hat mir gut getan. Danach ging es immer 2-3 Tage ohne Schmerzen. Die Therapeutin hat mir auch die Dehnübungen (Alternative 2) gezeigt, mir war aber nicht klar, daß ich sie so häufig ausführen muß. Hatte aber immer nach dem Dehnen ein gutes Gefühl. Meine Schmerzen waren Im Februar diesen Jahres völlig weg bis ich eine sehr starke Erkältung bekam. Seitdem tut der Arm vor allem beim Strecken wieder weh. Im Mai geht die Tennissaison wieder los. Bis dahin werde ich mal das Dehnprogramm durchführen. Ich bin z.zt. im Fitness-Studio um z.b. meine Rückenmuskulatur aufzubauen. Kann ich die Übungen für die Armmuskulatur mit kleinen 2kg Hanteln machen oder sollte ich das besser vorerst lassen? Kann ich Tennis erst wieder spielen wenn die Schmerzen vollständig weg sind? Viele Grüße Dagmar Maron
12.03.04, 16.33h Liebe Dagmar. Der Ansatz der Therapeutin mit der Dehnung war immerhin schon mal gut, aber knapp daneben ist leider auch vorbei. Keine Angst Deine Tennis-Saison fällt nicht aus! Investiere 15-20 Minuten pro Tag in das Dehnen, aber nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus! Lieber Dehnung länger halten. Hanteln kannst Du machen, bringt dem Tennisarm aber gar nichts. Wenn Du schon am Rückenaufbau bist, mach unbedingt das Hängen an der Stange hat es im Fitnesscenter ja genug und unterstützt die Dehnübung ideal! Du kannst jederzeit wieder Tennisspielen und auch sonst alles machen. Einfach vor, zwischendurch und dananch bei allen diesen Tätigkeiten die die Verkrampfung fördern noch etwas länger und häufiger Dehnen. Melde Dich wieder in ein paar Wochen wie es sich entwickelte und bis dann gute Besserung! Liebe Grüsse von Thomas
Dagmar Maron, Köln <dagmar.maron@web.de>
Eintrag vom Montag, 29. Maerz 2004, 14.52 Uhr:
Hallo Thomas, hier eine erste Rückmeldung nach 2 Wochen Dehnen. Ich stehe jetzt morgens völlig schmerzfrei auf. Im Laufe des Tages emtwickelt es sich sehr unterschiedlich. Es gibt Tage, da habe ich kaum Schmerzen, es gibt andere da läuft es nicht so gut. Seit dem Wochenende habe ich jetzt das Phänomen, dass es nach dem Dehnen eher mehr statt weniger weh tut. Wobei der Schmerz nicht mehr im Unterarm sitzt sondern direkt im Ellenbogengelenk (vor allem die Innenseite wo sie beim Blutabnehmen immer hinstechen). Soll ich das Dehnen mal lassen und nur Hängen? Viele Grüße Dagmar
29.03.04, 16.00h Liebe Dagmar. Das ist ein völlig normaler Verlauf. Jetzt bloss nicht mit Dehnen aufhören aber Du könntest in der Intensität etwas reduzieren, dafür die Dehnung länger halten. Eine andere Variante wenn dies nach 1 Woche nichts verbessert wäre auf die Dehnung Nr. 2 zu wechseln. Der Ellenbogen-Schmerzpunkt wird Dich noch länger begleiten, aber am Schluss nur noch wenn Du ihn drückst, das ist das Letzte vom Tennisarm, welches erst nach 9-12 Monaten auch noch ganz weggeht. Also dranbleiben! Dehnen und Hängen wird Dich belohnen und das Tennisspielen macht bald wieder volle Freude. Liebe Grüsse von Thomas


Rosi Puttkammer, Berkenthin <rosiputtk@aol.com>
Eintrag vom Sonntag, 21. Maerz 2004, 15.03 Uhr:

Hallo Thomas, habe auch seit 1 Jahr einen Tennisarm. Ich spiele eigentlich Tischtennis. Habe dann wirklích einmal Tennis gespielt und es war passiert. Bin schon bei mehreren Ärzten gewesen. Kortison-Spritzen waren die erste Behandlung, Krankengym. mit Querfriktionen, Spritzen mit Teufelskralle, Gips für 2 Wochen, aber nicht fest, sondern als Schiene, den ich dann abends zum schlafen abgenommen habe. Das hat bis jetzt am besten geholfen. Bin echt am verzweifeln. Zusätzlich habe ich da noch einen eingeklemmten Nerv. Der auch sehr schmerzhaft ist. Nun soll ich am 15.04.04 operiert werden, aber die grosse OP. Der Nerv muss evt. auch freigelegt werden.Nun bin ich auf diese tolle Seite gestossen. Bin mir total unsicher, wegen der OP. Werde die Übungen auf jeden Fall ausprobieren.Vielleicht weiss noch jemand einen Rat. Dieser Nerv nervt ganz schön. Ich spiele ja Tischtennis,habe zuerst auch einfach weiter gespielt, dass wurde dann aber so schlimm, dass garnichts mehr ging. Spiele 4 Mon. kein TT. mehr. Meine Mannschaft steigt wahrscheinlich wieder ab. Ich will auch mal wieder spielen. Aber das kann ich wohl ganz vergessen. Oder muss ich vor dem Spielen einfach mal mit dem Dehnen beginnen? Danke Rosi
22.03.04, 07.33h Liebe Rosi. Ich würde die OP verschieben. Kannst Du später immer noch machen, aber die OP hat nur eine 60-70% Chance das Problem zu lösen, macht eine sehr wüste Narbe (besonders für Frauen) und das Dehnen hat eine 95+% Chance Dein Problem innert 1-2 Monaten zu lösen. Du kannst ab sofort wieder TT spielen, einfach vor, zwischendurch und danach länger Dehnen. Nur Deine Schmerztoleranz ist die Grenze, das Problem wird dadurch nicht schlimmer da es keine eigentliche Entzündung ist. Lies die Homepage gut durch es lohnt sich alle Aspekte zu erfahren und motiviert. Auch das Hängen an der Stange würde Deine Heilung noch beschleunigen! Investiere die Zeit und melde Dich doch in 3 Wochen wieder wie's Dir erging. Melde dann auch Dein Alter. Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas


Petra S., Berlin <psinberlin@aol.com>
Eintrag vom Sonntag, 14. Maerz 2004, 17.50 Uhr:

Hallo, bin 38 Jahre alt und leide seit April 2003 an einem Tennisarm. Da ich aktive Tennisspielerin bin, belastet es mich sehr, dass ich seit fast einem Jahr meinen Sport nicht mehr ausüben kann. Nachdem ich alle möglichen Therapien (teilweise auch selbst finanziert) hinter mir habe (u.a. Stoßwelle, Akupunktur, MT, Magnetfeld, Elektrotherapie, Dehnübungen) habe ich mich nun zu einer OP (Hohmann-Wilhelm) entschlossen und habe Ende März Termin in der Charité in Berlin. Wie durch ein Wunder sind seit ein paar Tagen die Beschwerden so gut wie verschwunden. Es strahlt nicht mehr in den Unterarm aus, ich spüre lediglich noch einen Schmerz beim Druck auf den Schmerzpunkt im Ellenbogen, was darauf schließen läßt, dass es noch nicht ganz ausgeheilt ist. Ich zögere allerdings noch, den OP-Termin abzusagen, da man Wochen auf so einen Termin warten muß und die Tennissaison vor der Tür steht. Ich befürchte, dass die Schmerzen bei Belastung wieder anfangen. Wahrscheinlich ist die einzige Möglichkeit herauszufinden, ob es nun wirklich besser ist, es mal mit Tennis zu versuchen. Aber möglicherweise mache ich damit auch alles kaputt. Ich wäre dankbar für einen Rat. Danke im voraus und Gruß, Petra
17.03.04, 08.29h Liebe Petra. Natürlich kann ich für meinen Rat nicht haften, bin aber schon sehr sicher, dass er zutreffen wird. Ebefalls, und das ist das schöne, wird mein Rat so oder so keine Schaden anrichten, da Du jederzeit wieder am alten Ort beginen kannst und es nicht schlimmer werden wird. Also: 1. Sag den Termin ab, sonst gibt das folgende nur eine halbe Sache, sowohl psychologisch wie auch physisch. Die Hohmann-Wilhelm macht eine besonders für eine Frau wüste Narbe die Dich Dein Tennisarm nie mehr vergessen lassen wird! Und diese OP ist völlig unnötig, es gibt noch die kleine OP etc. 2. Dehne täglich und mach das Hängen an der Stange täglich (Stange ca. 15Euro). Deine Tennissaison wird nicht ins Wasser fallen. Du kannst schon sofort wieder Tennisspielen! Schonen nützt gar nichts im Gegenteil. Aber einfach vor, während, und nach dem Tennisspielen (und allen anderen diesen Muskel verkrampfenden Aktivitäten!) besonders ausgedehnt Dehnen. Aber nicht mit der Kraft beim Dehnen übertreiben, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus, das Schmerzniveau muss 1-2 Minuten nach der Dehnaktion wieder auf "normalem" Niveau sein. Lieber Dehnung länger halten. Melde Dich in 1-2 Wochen wieder wie es sich entwickelte und bis dann gute Besserung! Nur Mut, wer nichts wagt gewinnt nichts. (P.S. Die Chance der OP ist auch nur 60-70% und sie würde Dich länger ausser Gefecht setzen als man Dir glauben macht.) Sogar Monate nacht der OP kann es wieder kommen man wäre dann wieder an der gleichen Stelle angelangt ... beim Dehnen. Erspare Dir weitere Kosten, Schmerzen, Zeit, Frustration. Liebe Grüsse von Thomas


Karin Suter <karin.suter@greenmail.ch>
Eintrag vom Montag, 1. Maerz 2004, 18.15 Uhr:

Hallo! Ich bin 33 und Rollstuhlfahrerin. Deshalb brauche ich meine Arme täglich mehr als andere. Ausserdem spiele ich intensiv Rollstuhltennis und will diesen September an den Paralympics teilnehmen. Seit Ende November habe ich Probleme mit Tennisellbogen. Im Januar habe ich trotz Schmerzen 3 Turniere in Australien gespielt. Danach ist es schlimmer geworden und seit 3 Wochen habe ich aufgehört Tennis zu spielen, es wird aber nur langsam besser. Ich mache manuelle Physiotherapie (Triggerpunkt-Therapie) und Salbe fleissig. In 10 Tagen habe ich wieder ein Turnier. Soll ich spielen? Was hältst Du von dieser Schockwellentherapie, die haben mir auch 2 Personen empfohlen. Danke für die Antwort und lieber Gruss Karin
02.03.04, 07.45h Liebe Karin. Von der Triggerpunkt-Therapie halte ich nicht viel weil ich sie auch 'mal isoliert mehrere Wochen ohne Erfolg angewendet habe (meine war sehr schmerzhaft, hat aber nichts gebracht). Zur Stosswellen-Therapie findest Du hier mehr. Die Chancen bestehen da aber sind nicht sehr hoch, es ist zeitaufwendig, schmerzhaft (kann fast nur unter lokaler Narkose gemacht werden) ich würde zuerst das Dehnen und ev. auch das Hängen an der Stange probieren. Das Hängen ist vermutlich ohne Hilfe schwierig, da Du Dich ja problemlos hochheben kannst aber dann sollten die Arme ohne Anspannung der Muskeln hängen und das ist vermutlich schwierig im Rollstuhl, ausser Du kannst ihn selbst etwas zurückschieben und dann zum absitzen wieder heranziehen. Du kannst ruhig das Turnier spielen, schone den Arm nicht, mach alles wie wenn Du keine Schmerzen hättest, nur Deine Schmerztoleranz ist die Grenze. Bei allen Aktivitäten die den Muskel weiter verkrampften (Tennis, längeres Rollstuhlfahren etc.) unbedingt aber vorher, zwischendurch und danach ausgedehnter Dehnen. Melde Dich wieder in 3-4 Wochen und bis dann gute Besserung! Liebe Grüsse von Thomas
Karin Email 02.03.04, 11.49h. Hallo Thomas Danke für Deine Antworten. Werde es ausprobieren. Wegen dem hängen finde ich bestimmt jemanden, der mir helfen kann, ich arbeite in einer Reha-Klinik. Lieber Gruss Karin


Maria, Saarbrücken
Eintrag vom Mittwoch, 7. Januar 2004, 14.46 Uhr:

50 Jahre, seit Juli plagt mich ein akuter Tennisarm. Ich bin begeisterte Tennisspielerin und arbeite täglich mehrere Stunden am PC. Seit August bin ich in Behandlung (spiele auch seither kein Tennis): 3 Kortisonspritzen, Massagen, Ultraschall-Therapie, 3 Stoßwellenbehandlungen. Besserung hat das alles nicht gebracht. Vor 2 Wochen bin ich nun zufällig auf diese Seite gestoßen und dehne seither täglich. In den ersten Tagen hatte ich den Eindruck einer leichten Besserung, doch ist das von Tag zu Tag unterschiedlich. Ich glaube fest an deine Therorie und die vielen positiven Rückmeldungen. Meine Frage nun, ab wann kann ich wieder mit dem Tennisspiel anfangen und wann müßte ich eine erste gravierende Besserung feststellen können. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Vorab schon einmal vielen Dank und herzliche Grüße, Maria
07.01.2004, 15.30h. Liebe Maria. Du kannst ab sofort wieder Tennis spielen. Nur Deine Schmerztoleranz (wenn Du's nicht mehr aushälst vor Schmerz oder es deswegen keinen Spass mehr macht) soll Dich begrenzen. Vor, zwischendurch und nach dem Tennis jedoch mehr Zeit für Dehnübung aufwenden, wie bei allen Tätigkeiten die die Verkrampfung des betroffenen Muskels fördern. Es gibt oft Phasen in denen es nicht vorwärts zu gehen scheint oder auch Rückschläge (wenn man tagelang zu kräftig dehnt/zieht), bei anderen dauert es 1 Monat bis sie überhaupt ein erstes Resultat habe etc. ... aber das positive Resultat WIRD kommen. Geduld ist eine Tugend und ehrlich gesagt gibt es keine grossen erfolgsversprechenden Alternativen. Probier auch mal die alternative 2. Dehnung vielleicht 50% die 1. und 50% die andere. Du musst die Dehnung jeweils mind. 1-2 Minuten halten. Während der Dehnung darf es ziemlich "ziehen" sollte aber nicht stark schmerzen. Weiterhin viel Geduld und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Liebe Grüsse von Thomas


Ralf Engel, 79736 Rickenbach-Bergalingen <karen-ralf.engel@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 31. Dezember 2003, 11.41 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 39 jähriger geplagter "Tennisarm und Golferarm", dass erstere vom Tennisspielen (Vibrationen einer falschen Seite) und das Zweite vom Handball. Der Tennisarm wurde mit Cortison und Querfriktionierung (Syreax) behandelt und ich habe 2 Jahre ausgesetzt - habe aktuell trotz Golferarm wieder mit Tennis angefangen - der Tennisarm scheint auskuriert. Mein aktuelles Problem ist der Golferarm, den habe ich nunmehr 1 Jahr und die "Verspannung" (- habe ich von Dir gelernt) wurde mit 4 x je 1 Cortisonspritze behandelt, d.h. jedesmal wenn ich aktuell die Verletzung hatte - allerdings nachdem ich schmerzfrei war. Ich wollte unbedingt wieder Handball spielen, in Extremsituationen hat es mich immer wieder erwischt (beim Handball ist es schwierig ein bißchen zu Werfen). Meine Fragen: 1. Kann auch in der Akutphase so gedehnt werden ? 2. Wiederholte Cortisonspritzen mit Monaten dazwischen, können diese wie beschrieben schaden (Verklebungen) ? 3. Bei den Dehnübungen knie ich auf dem Boden und fixiere den Arm (Hand nach hinten aufgelegt 1. Dehnung, dann ziehe ich die Finger (kleine bis Mittelfinger) mit der anderen Hand nach oben - so erziele ich die maximale Dehnung. 4. Gibt es noch mehr Handballspieler mit Erfahrung ? Habe jetzt vorerst aufgehört, da ich Angst habe es wird "unheilbar". 4. Da ich 100 kg wiege hänge ich alternativ am Geländer mit Gewichtheberhandschuhen :-) Ich habe bisher auch schon gedehnt, aber bei weitem nicht so oft und so extrem (Stange). Den ersten Tag hatte ich das Gefühl der Verschlimmerung, jetzt am zweiten Tag fühlt es sich gut an. Ich melde mich wenn es Fortschritte gibt. Gruß, Ralf
31.12.03, 12.45h. Lieber Ralf. Ich hatte bisher kaum Handballspieler "in Behandlung", aber diverse andere Sportarten wie Klettern, Bodybuilding, Tennis, Golf etc., soll aber nichts heissen. Du kannst und sollst nichts aufgeben, weder an Sport, Freizeit noch an der Arbeit. Einfach besonders vor, zwischen und nach "verkrampfenden Aktivitäten" vermehrt dehnen. Ja auch in der Akutphase ist dehnen gut und kein Problem. Wenn Du es mit Dehnen übertreibst gibts für 1-2 Tagen einen kleine "Verschlechterung" aber sonst kann nichts passieren. Mit 100Kg ev. nicht mit vollem Gewicht "Hängen" sondern mit Füssen ein Teil noch tragen, was für alle Gelenke etwas schonender ist und gleich gut dehnt. Man sagt mit der 4. Kortisonspritze an die gleiche Stelle gibt es Schäden, aber Du kannst es nicht rückgängig machen und sehr schlimme Schäden sind es in Deinem Fall kaum, also vergiss es am besten - soll Dich aber vor neuen Spritzen die nur Symptome bekämpfen und sonst wirklich nichts bringen abhalten. 3. Dehnübung tönt OK wie Du es beschreibst, Du merkst automatisch wenn die Dehnung optimal ist - einfach nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, lieber Dehnung länger halten. Spiel wieder Handball, nur Deine Schmerztoleranz soll die Grenze sein, das nicht aufgeben von Aktivitäten die die Lebensqualität verbessern ist wichtig, da sich durch das Aufgeben auch kaum etwas verbessern würde, im Gegenteil Ruhigstellen und Schonen schadet. Ich glaube Du wirst in 2 Wochen gute Vortschritte machen. Melde Dich in 3-4 Wochen wieder. Gute Besserung und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Dir Thomas.


Alfred Richter, Köln <ari.mail@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 17. November 2003, 10.54 Uhr:

Hallo, nachdem ich jetzt über eine halbe Stunde Deine Website durchforstet habe, komme ich zu folgender Fragestellung. Ich bin 48, spiel Tennis & Golf (4xwöchentlich) und sitze viel an der Tastatut/Maus. Seit 1,5 Jahren schlage ich mich mit meinem Tennisarm herum und wie Du Dir vorstellen kannst, habe ich alles probiert. Natürlich dehne ich täglich. Seit 15 Monaten. z.Zt. versuche ich es mit Akupunktur. Hast Du Erfahrungen damit ?? Oder gibt es andere Leser dieser Zeilen die hierzu sich äussern können. Freue mich auf Antworten und mfG. Alfred
17.11.03, 19.40h. Lieber Alfred. Sorry von Akupunktur halte ich beim Tennis/Golferarm überhaupt nichts. Aber wenn's Dir nützt, OK - "Wer heilt hat Recht". Der Tennis/Golferarm ist eine ganz "normale" einfache Verkrampfung mit Sehnen-/Muskelverkürzung die am Nerv zerrt und sich ab 35 Jahren mit den bekannten Symptomen auswirkt. Deshalb ist die einfach Dehnung auch so erfolgreich. Akkupunktur kann physiologisch einfach nichts ausrichten, aber ev. psychologisch und wir alle kennen ja den Placebo-Effekt der nicht zu unterschätzen ist. Die Dehnung musst Du ev. weniger kräftig aber dafür mehrere Minuten lang halten. Probiere auch die Alternative 2. beschriebene Dehnübung und vor allem würde ich Dir das Hängen an der Stange empfehlen!!! Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von Thomas


Grabo aus Lübeck <dgrabo@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 27. Oktober 2003, 21.05 Uhr:

Hallo! Ich bin Tennisspieler und habe den sogenannten Golferarm seit 2 1/2 Jahren. Ablauf: - ca. 12 Spritzen Kortisongemisch (Verfärbung) der Haut 6 verschiedene Spezialisten aus Norddeutschland. - Dehnungsübungen 5 mal Krankengymnastik - Massage sogar mit Stäbchen (Blutergüsse) - Akkupunktur (außer das der Nerv mitbeschädigt wurde keine Veränderung - Schröpfen mit Gläsern - nicht geholfen. Kernsintomographie-Computer usw. - Operation::: nur 60% Garantie (zu wenig) Aktueller Stand: Besitze mittlerweile wieder Kraft in dem Arm (durch letzte Spritze (im Juni), aber kann noch nicht beim Tennis wieder aufschlagen (wie Messerstich) Ich hoffe auf eine positive Rückmeldung wobei es vielleicht möglich ist mir zu helfen.
28.10.03, 07.28h. Lieber Grabo . Mit ein paar Wochen Geduld wirst Du mit den Dehnungsübungen gute Fortschritte machen. Mach doch währned dieser Zeit nichts anderes als Therapie damit Du danach auch sicher bist, dass die Dehnung geholfen hast. Du hast ja schon alles probiert und es brachte nichts. Für einen schnelleren Erfolg wäre zusätzlich das Hängen an der Stange gut für Dich. Lies alles gut durch und mach es konsequent. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von Thomas


Igor Hotjakov, Nürnberg <igorhotjakov@gmx.de>
Eintrag vom Donnerstag, 25. September 2003, 15.31 Uhr:

53 Jahre alt, seit 1997 plötzliche Schmerzen im re. Ellbogen, nach ca. 1,5-2 Jahren verschwunden, aber die Lähmungs-Ameisengefühl beim lange Zusammenknicken des Unterarmes sind geblieben. In Mai 2003 bei der Triggerpunktmassage vom Masseur stark im Bereich inneres Obergelenkknorrens mir dem Stäbchen gedrückt - starke Schmerzen in innerem Obergelenkknorren, ganz an der Spitze (wie brennt, sehr stark spürbar beim Drücken an die Kuppen aller Fingern, die Stärke wächst vom Mittelfinger bis zum Kleinfinger am größtens, beim Zähnenputzen, Geschierspülen, insgesammt Ringbewegungen). Weiß nicht von Ärzten welcher Fall bei mir ist. 3 Cortisonspritzen, nur kurze bis 2 Wo. Linderung, erst dannach Röntgen-Befund: Heterotope Verkalkungen re. Ellbogen. Ob die, die Ursache sind hat der Orthopäde nicht bestätigt. Beide Tests bringen die Schmerzgefühl, aber ich neige mehr zum Golfarm. Seit Sonntag, 21.09.03 bin auf deine Seite gelangen. Ich bin begeistert! Fing die Dehnübungen an, tue beides - Golf und Tennis wechselnd. Alles anderes abgestellt. Nur Mal pro Tag ca. 30 Min. eine Stromtherapie, ich habe zuhause von meiner Mutter ein kleines schwa-medico TENS SM 2 Gerät -Transkutaner (via Haut) Nervenstimulator, schwacher Reizstrom mit Selbsklebe-Elektroden. Möchte gerne zuhause auch an der Stange hängen, habe leider keine. Falls jemand die Erfahrungen beim Besorgen dieser hat - günstig, besser für zwischen der Wände zum Befestigen im Flur-bitte melden! Trotzdem gute Besserung für alle! Über die Erfolge werde ich mich sofort melden. Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg. Igor
25.09.03, 17.41h. Lieber Igor. Das mit der Stange solltest Du unbedingt auch noch machen. Kann man für wenige Euro im Sportfachhandel kaufen zum einklemmen in Türrahmen meistens, sonst müsstest Du selber etwas basteln. So wie es tönt ist zwar kein typischer Tennis- oder Golferarm aber die Dehnung könnte Dir trotzdem helfen. Wenn ja, wirst Du es in 3-4 Wochen wissen. Viel Erfolg und gute Besserung und melde Dich doch dann wieder wie's Dir erging. Grüsse von Thomas


Claus, Saarbrücken <clausniedermeier@aol.com>
Eintrag vom Donnerstag, 7. August 2003, 19.08 Uhr:

Hallo Thomas, ich bin 37 und bei mir begann der "Horror" vor ca. 16 Monaten und er ist noch nicht vorbei. Dank dieser hervorragenden und glaubwürdigen Seite - Glückwunsch hierzu - hat sich meine Zuversicht allerdings wieder etwas gesteigert. Ich könnte, wie vermutlich die meisten hier, über meinen "Leidensweg" ein Buch schreiben, versuche mich aber kurz zu fassen. Über den Auslöser meines Tennisarms bin ich mir nicht sicher. Auf jeden Fall hindert mich dieser am Tennisspielen. Ich sitze den ganzen Tag beruflich bedingt am Computer und habe die Benutzung der Maus daher auf Links umgestellt. Nach den ersten 6 Monaten ärztlicher Versorgung mit Tabletten, Salben, insg. 5 Injektionen (womit auch immer) und pneumatischem Armband, entschied ich mich für die hier schon angesprochene Mini OP bei Dr. Bergmann in Fürth (05.11.02). Leider ohne irgendwelchen Erfolg. Die Verzweiflung veranlasste mich dazu, ein Magnetband anzulegen (angeblich der Tennisarmheiler schlecht hin in US). Erwies sich als völlig nutzlos. Ich bin mittlerweile Besitzer einer umfassenden Sammlung von orthopädischen Bandagen und Manschetten für den Ellenbogen. Bis vor ca. 3 Wochen folgten weitere Injektionen (erneut insg. 6 (ich führe darüber Buch)). Die letzte Nadel traf wohl irgendetwas im Arm, was nicht getroffen hätte werden sollen. Seit dem bin von Injektionen "geheilt". Der letzte Versuch Tennis zu spielen endete übrigens nach 10 Minuten, ich konnte den Schläger nicht mehr halten (die Geschichte über armschonende Schlägerwahl, Besaitung etc. verkneife ich mir). Eine Empfehlung führte mich nun zu einem Masseur (vor ca. 2 Wochen). Dieser konnte garnicht fassen, wie verhärtet und verkrampft die Muskulatur meines betroffenen Unterarms ist. Zitat: "Der Arm kann ja garnicht mehr funktionieren". Und das genau entspricht der hier beschriebenen Theorie. Wie dem auch sei, ich lasse mir weiterhin 2mal wöchtlich den Arm massieren (übrigens sehr schmerzhaft und Hämatom bildend) und seit 2 Tagen (sofort nach Entdecken dieser Seite) dehne ich ohne Ende und hänge an der Stange. Für Erfolgsmeldungen ist es noch zu früh aber wie gesagt, ich bin wieder zuversichtlich. Mein nächster Beitrag hier wird dann kurz sein, hoffentlich mit einer Erfolgsmeldung. Beste Grüsse, Claus
08.08.03, 08.00h. Lieber Claus. Du bist generell ein typischer Fall mit besten Chance für eine Lösung. Es könnte jedoch aufgrund Deiner Vorgeschichte 4-6 Wochen dauern bis sich dann oft fast plötzlich erste grössere Erfolge einstellen werden. Der Krampf hat durch die 16 Monate ein "Memory" gebildet welches etwas länger dauert zu lösen. Wichtig auf dieser eventuelle Durststrecke ist natürlich Geduld und das Vertrauen, dass es helfen wird. Es kann aber auch schon innert 10 Tagen erste leichte Verbesserungen geben. Unbedingt keine Spritzen mehr machen. Vermutlich war das meiste Kortison, wobei schon beim 4. Mal dauerhafte Gewebeschäden (Gewebe-Verklebungen) auftreten könne. Es ist sowieso höchstens Symptom- und somit Schmerzbehandlung die nichts zur Heilung beiträgt. Das mit der Massage kannst Du weitermachen, aber es wird kaum helfen. Ev. überlegst Du Dir da mal eine Pause von 2 Monaten zu machen, wenn schon so schmerzt und Hämotome bildet. Es ist auch wichtig für das Vertrauen in das Dehnen, wenn man nicht zuvieles kombiniert, da man bei Erfolg dann nicht weiss was geholfen hat! Du musst Dich nicht mehr schonen (Maus, Tennis etc.) nur Deine Schmerztoleranz ist das Limit, es wird aber dem Tennisarm nicht schaden. Nur immer vor, während und nach Aktivitäten die die Verkrampfung jenes Muskels fördern besonders gut dehnen, dann wird es sogar mithelfen zu lösen, auch psychologisch ist es wichtig sich nicht mehr "behindert" benehmen zu müssen. Schonen hilft vor allem auch nichts sondern schadet sogar! Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder oder vorher wenn sich was tut. Gute Besserung! Liebe Grüsse von Thomas


Urs, Gossau SG <urs.fend@ed-asg.sg.ch>
Eintrag vom Freitag, 27. Juni 2003, 15.29 Uhr:

Hallo Thomas. Leider hat's auch mich erwischt mit einem leidigen Tennisarm (vom Tennis spielen); mit 43 bin ich ja auch im besten "Tennisarmalter". Zum Glück bin ich auf deine tolle Homepage gestossen, welche mich auf eine rasche Besserung hoffen lässt. Die Diagnose Tennisarm gem. dem beschriebenen Vorgehen scheint bei mir eindeutig zu sein. Allerdings stelle ich bei mir noch etwas Zusätzliches fest: Wenn ich meinen Arm anwinkle und wieder strecke gibt's im Ellbogen (oben) einen "Knacks" wie bei einem Sprunggelenk. Hast du so etwas auch schon gehört und was ist deine Meinung dazu? Mein Tennisarm ist noch in einem frühem Stadium und ich habe mir vorgenommen, die Dehntherapie inkl. Stangehängen und Liegestütz konsequent anzuwenden. Auch möchte ich, wenn immer möglich, mit dem Tennisspielen weiterfahren. Allerdings hatte ich nach dem letzten Spiel schon ziemlich starke Schmerzen und ich fragte mich, ob ich vielleicht doch etwas übertrieben habe. Deshalb auch hier eine Frage an dich: Wann ist es mit dem "Nichtschonen" des Guten zuviel. Wäre es vielleicht sinnvoll, eine Zeit lang nur zu Dehnen und nicht Tennis zu spielen? In zwei Wochen, wenn ich in die Sommerferien gehe, wäre es allerdings schon verdammt hart, wenn ich auf dem Tennisplatz nur zuschauen könnte.... Was hälst du von den grossen Heilpflastern (ich nehme an nicht viel, weil diese wohl eher bei Entzündungen wirken). Und wie sieht es aus mit Ellbogenschonern? Ich grüsse dich herzlich aus der Ostschweiz und warte gespannt auf deine Antworten. Urs.
30.06.03, 17.24h. Lieber Urs, besonders wenn Du in den Ferien intensiv spielen möchtest, wäre ein paar Tage Pause, mit reinem Dehnen ein Vorteil. In den Ferien kannst Du dann voll zuschlagen. Die Lebensfreude zu behalten ist viel wichtiger. Halte Dir vor Augen, dass auch Schmerzen Dein Problem nicht wesentlich verschlechtern werden, da es wie gesagt keine Entzündung sondern nur ein Verkrampfung ist. Einfach vor, zwischendurch und nach dem Tennis jeweils ausgiebieger Dehnen. Kann man ja auch beim Autofahren und auf dem Rücken beim Warten etc. machen ohne, dass es gross auffällt. (siehe Beschrieb bei Behandlung). Melde Dich doch nach den Ferien 'mal wieder wie's weiterging. Gute Besserung und beste Grüsse von Thomas


Christof Mönig, 59872 Meschede <christof.moenig@web.de>
Eintrag vom Samstag, 11. Januar 2003, 16.19 Uhr:

Hallo! Ich habe von Ihrer Therapie gelesen und möchte sie anwenden. Darf ich wärend der Therapie Tennis spielen? MfG Mönig
10.01.03 16.35h Lieber Christof, spiel Tennis, so oft und lange wie Du magst, mach alles als ob Du kein Problem hättest, auch wenns schmerzt, nur der Leidensdruck des Schmerzes wenn Du's nicht mehr aushälst soll Deine Aktivitäten begrenzen, es wird nicht schlimmer dadurch sondern besser. Du musst aber vor während und nach solchen Aktiviäten die dazu tendieren den Arm zu verkrampfen jeweils 1-2 Minuten Dehnen! Lies die Hompage Stichwort Behandlung gut durch, es lohnt sich! Grüsse, Thomas


Martin Richter, Wien <ticktri@aon.at>
Eintrag vom Dienstag, 17. September 2002, 21.59 Uhr:

Hallo Thomas! Ich bin 40 Jahre (scheinbar bestes Tennisarmalter); spiele seit ca. 17 Jahren regelmäßig Tennis (Meisterschaft), und hatte heuer im Mai erstmals entsprechende Schmerzen. Konsultierte Orthopädin hat einen "Tennisarm" diagnostiziert und als Behandlung eine Jontophorese+Heilgymnastik (Massage und Dehnungsübungen) verordnet. Jontophorese wurde seitens des physikalischen Arztes abgelehnt wegen schlechter Blutwerte (Antistrpeptolysin Reaktion außer der Norm) Dehnungsübungen und Armmassagen sowie eine Injektion (leider nicht bekannt welche) wurden durchgeführt und nach einer 3,5-monatigen Pause war ich schmerzfrei und konnte wieder spielen. ( 4X2 Stunden verteilt auf zwei Wochen- anfangs hatte ich einen Muskelkater im Unterarm danach absolut keine Schmerzen. Am vergangenen Samstag hatte ich ein Meisterschaftsspiel, welches ich nach ca. einer Stunde abbrechen mußte, da die Schmerzen mit der gleichen Intensität wie im Mai plötzlich wieder vorhanden waren. Zudem hab ich jetzt auch Schmerzen am Handrücken (genau in der Mitte des Handrückens und zwar zwischen den Sehnen des Ring- und Mittelfingers. Für eine Beurteilung bzw. Hilfe wäre ich Dir sehr dankbar. Herzl. Dank Martin!
Lieber Martin. Das Schonen hat Dir geschadet! Muskeln wurden abgebaut, der Armt ist etwas "eingerostet" (wer rastet der ...), das Resultat kennst Du leider. Das mit dem Handrücken ist ebenfalls eine Schonauswirkung. Vergiss mal für ein paar Wochen alle Therapien (bringen nichts) und mach die Dehnübungen konsequent mehrmals täglich. Nicht schonen, weiter Tennisspielen (auch wenn es schmerzt - bis zu einem gewissen Punkt nur natürlich) aber auch nicht übertreiben. Vor, während, nach Spielen ausgedehnter Dehnen (3-5 Minuten). Das an der Stange hängen solltest Du ebenfalls machen! Grüsse und viel Erfolg und gute Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder.
Martin Richter, Wien, Eintrag vom Donnerstag, 3. Oktober 2002, 20.04 Uhr:Hallo Thomas! Ich hab deine Ratschläge konsequent befolgt (Dehnen,Stange hängen, Liegestütze, aber auch Tennisspielen) Ergebnis derzeit: wenn ich nicht Tennis spiele - ist bei mir eindeutig der Auslöser der Schmerzen - bin ich nahezu schmerzfrei ( ich weiß allerdings nicht, ob das auch ohne dehnen etc. so wäre, z. B durch Schonen), sobald ich jedoch nur dezent meinen Lieblingssport betreibe, sind die Schmerzen in der gleichen Intensität wieder akut. Ich habe mich intensiv betreffend der optimalen Griffstärke des Tennisrackets informiert. Welchen Rat könntest du mir dazu geben. Ist grundsätzl. eher ein zu dünner oder ein dicker Griff tennisarmfördernd. Liebe Grüße und herzlichen Dank im vorhinein! Martin!
07.10.02 13.15h Lieber Martin, Du brauchst noch etwas Geduld. Es könnte noch viele Wochen dauern bis alles vorbei ist, aber Du bist auf gutem Weg. Vor, während und nach dem Tennisspielen gut und lange Dehnen! Natürlich auch tagsüber immer zwischendurch mal Dehnen. Erstens dauert es bis der Muskel und die Sehne etwas länger geworden sind und dann ist der chronische Schmerzpunkt am Sehnenansatz überbeansprucht, hat eine Art Memory sogar wenn der Schmerzauslöser langsam absent ist sendet er noch Schmerzsignale. Dies alles benötigt einiges an Zeit. Betreffend dem Tennis musst Du mit einem Trainer sprechen der Dich mal beobachten sollte um zu sehen ob Du ev. Schlagfehler oder Fehler im Bewegungsablauf machst - ich spiele kein Tennis sorry. Eine Tennisarm-Bandage während dem Spiel kann etwas Entlastung bringen für den Schmerzpunkt, das ist eine Art Band um den Vorderarm ca. 5-6 cm breit und kann mit Velcro gespannt werden. Tagsüber bring die Bandage aber wenig. Melde Dich doch in ein paar Wochen wieder wie's weiterging. Grüsse und gute Besserung von Thomas.


Petra, Poing <harald.penker@t-online.de>
Eintrag vom Dienstag, 17. September 2002, 15.42 Uhr:

Hallo, ich bin 43 Jahre alt, Hobby-Tennisspielerin (Mannschaft). Seit dem Frühjahr leide ich unter Schmerzen des "großen Muskels" im Unterarm - vermutlich durch zu viel Einsatz mit der Maus hervorgerufen. Erste Diagonose :Tennisarm. Terapie: Enzyme. Durch die Punkterunde der Tennisspiele im Frühsommer ist das ganze verschlimmert worden. Jetzt spiele ich seit 10 Wochen freiwillig kein Tennis mehr wegen der Schmerzen und schone den Arm. 2x Entzündungshemende Spritzen verordnet bekommen. Der Ellenbogen selbst tut bei mir überhaupt nicht weh, außschließlich der Muskel. Werde es jetzt mit den Dehnübungen probieren, bin aber schon ziemlich ratlos was sonstige Therapien angegeht. Mir ist Akkupunktur empfohlenen worden als Therapie. Haben Sie hier Erfahrungen? Viele Grüße. Petra
Liebe Petra. Akkupunktur und Enzyme würde ich vergessen. Schadet zwar kaum, kostet aber Zeit und Geld und nützt kaum wenn überhaupt. Grüsse und viel Erfolg und gute Besserung. Mach die Dehnübungen konsequent mehrmals täglich. Nicht schonen, weiter Tennisspielen (auch wenn es schmerzt - es wird dadurch nicht schlimmer). Vor, während, nach Spielen ausgedehnter Dehnen (3-5 Minuten). Das an der Stange hängen solltest Du ebenfalls machen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder.


Susanne Horch, Söhrewald <MHorch@t-online.de>
Eintrag vom Donnerstag, 20. Juni 2002, 09.29 Uhr:

hallo, mein sohn 11 jahre, spielt tennis. seit etwa 3 wochen hat er schmerzen im arm. jetzt war ich mit ihm beim arzt, er wurde geröngt, es wurde eine kalkablagerung im ellenbogen festgestellt.der arzt meinte er solle pause vom tennis machen (14 tage ) und die kalkablagerung würde evtl. wieder von alleine weggehen ( oder auch nicht ). außerdem wäre die ablagerung nicht die ursache für den schmerz. wer hat erfahrung mit ähnlichen problemen und kann uns weiterhelfen ? susanne
Liebe Susanne. Mach mit dem Sohn den Test unter Stichwort Diagnose beschrieben. Wenn er genauso anspricht Dehnübungen täglich und vor allem vor/während/nach Tennis. Ebenfalls sollte ein Tennis-Profi seine Schlagtechnik ansehen, macht ev. Fehler die das Problem fördern. Ebenfalls sollte wenn Schmerzen vorbei ev. der Muskelaufbau am Arm gefördert werden so kommt es weniger zu Ueberbelastungen. Ich denke das Kalk wurde eher per Zufall gefunden und ist vermutlich etwas ganz normales das weder Probleme verursacht noch etwas mit dem Schmerz zu tun hat. Mit Tennis pausieren ist vielleicht eine gute Idee, aber die Dehnübungen können nicht schaden! Viel Erfolg, melde Dich in 2-4 Wochen bitte wieder und gute Besserung für Deinen Sohn. Viele Grüsse von Thomas


Peter, Stuttgart <pe-bu@web.de>
Eintrag vom Donnerstag, 21. Maerz 2002, 13.42 Uhr:

Hallo Thomas. Vielen Dank für Deine prompte Antwort auf meine EMail. Ich habe noch eine Frage zu den Dehnübungen. Ist es auch sinnvoll beim Golferarm das Dehnen (weil der betreffende Muskel ja auf der Innenseite liegt) genau entgegengesetzt auszuführen ?? Nämlich, gestreckter Arm, Handinnenseite zeigt vom Körper weg, dann Hand zum Körber hinziehen. Dabei verspüre ich einen stärkeren Dehnreiz aber auch Schmerzen. Ich bin ein wenig verunsichert, es wäre sehr nett Deine Meinung dazu zu lesen. Gruß Peter
PS: Komliment für Deine tolle Website auf der ich durch Zufall aufmerksam geworden bin. Man merkt das Du viel Zeit und Liebe dafür investierst
Lieber Peter, so wie Du die Uebung beschreibst ist es genau richtig. Das Dehnen aber am Anfang nicht übertreiben, also nur an die Schmerzschwelle gehen, dort 30 Sek. halten, dies mehfach ausführen. Sollte der Schmerz am Tag darauf generell stärker sein, hast Du zuviel, oder zu stark gedehnt, ansonsten so weitermachen. Melde Dich in 3 Wochen wieder. Gute Besserung und Grüsse.
Peter, Stuttgart <pe-bu@web.de>
Eintrag vom Montag, 8. April 2002, 12.57 Uhr:
Hallo Thomas. Was soll ich sagen, ich bin ganz schön überrascht !! Seit 2 Wochen mache ich jetzt die von Dir beschriebene Dehnübung und noch zusätzlich (wg.Golferarm) die Dehnübung mit gestrecktem Arm und gestreckter Hand vom Körper weg zeigend, dann die ausgestreckte Hand mit der anderen an den Fingern zum Körper hinziehen. Und, meine Schmerzen haben schon erheblich nachgelassen. Am Anfang tat der Dehnschmerz bei der von mir beschrieben Dehnung doch sehr weh, mittlerweile verspüre ich bei den Dehnungen so gut wie keinen Schmerz mehr. Auch habe ich beim Tennis keinerlei Probleme gehabt. Desweiteren habe ich mir eine Stange besorgt und mache dort täglich ebenfalls die von dir beschriebenen Übungen. (Hatte vor einem Jahr Bandscheibenvorfall, ist die Stange da vielleicht sogar auch sinnvoll?) Aber jetzt kommst, mein Arzt hat dringend von Dehnungungen abgeraten, würde alles nur noch schlimmer machen !!! Was sagt man dazu ?? Auf jeden Fall möchte ich mich jetzt schon mal bei Dir bedanken und ehrlich gesagt, am Anfang wo der Schmerz beim Dehnen noch recht spürbar war, wollte ich wieder abbrechen, aber ich folgte dann trotzdem meinem Gefühl und Deiner Logik. Viele Grüße aus Stuttgart. Peter
08.04.02: Lieber Peter. Freut mich wie's Dir geht. Nur weiter so und dranbleiben mit Dehnen. Das an der Stange hängen ist schon fast ein Wundermittel. Hift bei generellen Rückenschmerzen, verbessert die Körperhaltung und die Beckenstellung. Dehnt alle Arm und Schultermuskeln und natürlich den Tennisarm besonders gut. Sollte man prophylaktisch eigentlich täglich im Programm haben, 1-2 Minuten reichen. Aerzte und Dehnen, das ist so ein Thema. Ich sage da nur "wer heilt hat Recht". Du machst diese Uebungen auf eigenes Risiko, aber bei Dehnen ist das Risiko gering, Dehnen ist ja das A und O bei jeder Art Sport oder Betätigung vorher und nachher! Hier noch was ein Arzt zu Tennisarm und Dehnen sagt. Du kannst es Deinem Arzt gerne zeigen, dass er seine Meinung danach ändert ist jedoch unwahrscheinlich. Gute Besserung und Grüsse.


Georg Hübner, Erlangen <GeorgHuebner@Web.de>
Eintrag vom Montag, 4. Maerz 2002, 21.04 Uhr:

Lieber Thomas, ich bin 39 Jahre alt, seit ca. 8 habe ich Probleme mit dem Tennisarm. Beruflich sitze den ganzen Tag vor dem PC (Maus), meine Hobbies sind Tennis, Squash und Gitarre spielen, also der optimale Nährboden für einen Tennisarm. 1995 machte ich bereits einmal eine Tennis-Pause von 6 Monaten, danach spielte und tippte ich mich mit einer Tennisarm-Bandage mehr oder weniger schmerzfrei durch die Jahre. Im Sommer gings ganz gut, da spielte ich zwischendurch schon mal mit dem Gedanken, es ohne die Bandage zu versuchen. Im Winter gings dafür umso schlechter, weil ich im Winter eher dem Squash und Badminton zugetan bin. Kurioserweise habe ich mehr Probleme je kleiner und leichter der Ball ist. Am schlimmsten ist es also beim Badminton, am besten geht es noch beim Tennis.

Im Juni 2001 gab ich dem Arm auf einer Paddel-Tour den Rest. Danach konnte ich Sport trotz Einnahme von Voltaren nur unter Schmerzen durchführen. Ausserdem hatte ich jetzt auch massive Probleme bei meiner Arbeit am PC und hier bereits nach wenigen Minuten Schmerzen. Ich versuchte die Bedienung der Maus auf links umzustellen. Nach etwa 4 Wochen stellten sich auch hier die ersten Tennisarm-Symptome ein (Dezember 2001). Es gibt gewiss schlimmere Krankheiten auf unserer Welt, aber nun war es schon sehr lästig, ob Zähneputzen, Telefonieren, Essen, Umdrehen im Schlaf, nichts ging mehr schmerzfrei.

Das Schicksal meinte es gut mit mir, als ich mich Mitte Januar im Internet über Tennisarm-Operationen informieren wollte. Ich stiess nämlich durch Zufall auf Deine Homepage. Durch "Hängen an der Tür" und "Dehnen des Armes" stellten sich zunächst sehr schnell Fortschritte ein. Auf die "Liegestützen" verzichtete ich zunächst. Für einen Betroffenen klingt es wirklich wahnwitzig, einen Tennisarm mit Liegestützen therapieren zu wollen . Bereits nach wenigen Tagen bestritt ich ein Tennis-Match (allerding mit Voltaren, aber immerhin) schmerzfrei, das Squash-Match am nächsten Tag war dann doch des Guten zu viel. In den nächsten 3 Wochen ging es auf und ab. Ich nahm die Liegestützen ins Repertoire auf und es tat zunächst sehr gut. Ob dieser Erfolge übertrieb ich es dann mit Dehnen, Hängen und Stützen. Die Folge war eine Reizung der langen Bizeps-Sehne. Also stellte ich zwangsweise meine Therapie etwas um. Das "Hängen an der Tür" liess ich weg, das Dehnen (vom dem ich eigentlich immer noch nicht weiss, ob ich es richtig mache) machte ich weiterhin. Die Liegestützen schränkte ich stark ein auf jeweils 3-5 Stück, vielleicht 10-20 Mal am Tag. und auch nicht richtig nach unten. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß das Verharren im Stütz sehr effektiv ist. Ich versuche dann immer ein bischen zu wippen, mit den Händen herumzulaufen bzw in den Handstand zu springen. Offensichtlich wird durch das Körpergewicht die Dehnung im Gelenk noch optimiert. Am effektivsten wäre wahrscheinlich das Herumlaufen im Handstand. Leider kann ich keinen Handstand. Wenn ich ihn könnte und ab und zu mal praktiziert hätte, wäre es wahrscheinich auch nicht bis zum Tennisarm gekommen.

Seit etwa 3 Wochen praktiziere ich zusätzlich noch "Herausmassieren und Kühlen". Ich habe den Eindruck, daß sich der Zustand dadurch noch schneller verbessert. Möglichst immer, wenn der Schmerz wieder "frisch" ist, z.B. nach dem Sport oder in der Mittagspause bzw nach der Arbeit, massiere ich die Schmerzen an der betroffenen Stelle mit der anderen Hand. Und zwar gerade so, dass man ein bischen Schmerz empfindet. Nach einer Weile der Massage lässt der Schmerz nach und man kann den nächsten Schmerzpunkt massieren usw. Das Ganze vielleicht 5 Minuten - vielleicht 2mal am Tag. Danach kühle ich die Stelle mit einer Eiskompresse. Nicht zu kalt und nicht zu lange. Mit übermässiger Kühlung hatte ich in der Vergangenheit schon schlechte Erfahrung gemacht.

Nach den vielen Rückschlägen bin ich nun guter Dinge, daß der Spuk irgendwann vorbei sein wird. Ich bin jetzt etwa seit einer Woche schmerzfrei und habe am Wochenende ein 3 Stunden Match im Tennis ohne Schaden überstanden (zwar verloren, aber das ist ein anderes Kapitel). Die Tennisbandage bleibt bereits in der Tasche. Auf Voltaren, welches ich jeweils nur noch vor dem Sport nehme (also 2 oder 3 Stück in der Woche), werde ich demnächst auch verzichten. Hin und wieder habe ich ein dumpfes Gefühl im Ellbogen (gerade am PC), aber dann ich gehe schnell 3 Liegestützen machen und schüttle den Arm ein bischen aus. Eigentlich kann im mein Glück noch gar nicht fassen. Was im Moment bleibt ist ein bischen die Angst, dass alles nur ein Traum ist.

Es ist erstaunlich mit welch einfachen Behandlungsmethoden, man dieses Problem in den Griff bekommen kann. Dazu ist lediglich ein bischen Geduld notwendig, um für sich die optimale Behandlungsmethode und den optimalen Behandlungsumfang herauszufinden und um in der Anwendung nichts zu überstürzen und nicht zu übertreiben.

Vielen Herzlichen Dank für die allerbeste Homepage im Internet. Georg Huebner
05.03.02, 08.40h. Lieber Georg, schön wie's Dir geht. Es war kein Traum - viele Dinge im Leben sind einfacher als man denkt, es braucht nur ein wenig "Know How". Mach nur so weiter wenn's Dir hilft so - wer heilt hat Recht. Hier trotzdem noch ein paar Tips: 1. Kühlen würde ich nicht. Der Tennisarm ist keine Entzündung! Kühlen bringt nur bei warmen Entzündungen und Schwellungen etwas. Beim Tennisarm demobilisiert das Kühlen, ähnlich wie das "nicht bewegen" demobilisiert weshalb das Umdrehen im Schlaf auch extrem mühsam ist. 2. Massieren nützt nichts aber schadet auch nichts. Das schmerzhafte massieren auf dem Schmerzpunkt bringt kurz danach tatsächlich das Phänomen einer Linderung (vermutlich durch Ueberreizung mit Schmerz) es ändert aber überhaupt nichts an der Ursache des Problems. Ich habe die sehr schmerzhafte Stäbchen auf Schmerzpunkt-Massage mal mehrere Wochen durchgezogen (nach Hr. Spazier / Internet) und es hat überhaupt nichts verbessert. 3. Das eigentliche von mir beschriebene Dehnen (welches ja überall und auch mehr oder weniger unauffällig ausgeführt werden kann) betrachte ich als das Wichtigste. Stelle doch nochmals sicher, dass Du richtig dehnst:
Beim richtigen Dehnen zieht es im grossen Muskel der, wenn man den Arm flach auf den Tisch legt obenauf liegt und vom Ellenbogen zur Hand verläuft. Das Ziehen entsteht etwa in der Mitte des Muskels zwischen Ellenbogen und Hand.
Es ist richtig, dass Liegestützen und auch verharrendes Wippen etc. sehr effektives Dehnen ist! Nur weiter so. 4. Sehr wichtig ist längeres Dehnen vor und nach Sport oder Aktivitäten die wieder zum Verkrampfen jenes Muskels führen, was ja die URSACHE des Tennisarmes ist (Verkrampfung und leichte Sehnenverkürzung). Weiterhin viel Erfolg und unbedingt nun mehrere Monate nicht nachlassen, auch wenn's nicht mehr nötig scheint! Beste Grüsse, Thomas


Squash-Probleme

451. Bernd Rei*schl <Bernd.Rei*schljdsu.com>
Email 19. November 2009, 20.18 Uhr

Hallo Thomas, hatte einen Tennisarm und kann mit guter Gewissheit sagen das mir Ihre Methode sehr gut geholfen hat. Bin jetzt fast schmerzfrei und kann wieder ohne Probleme Squash spielen. Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Bernd
20.11.09, 08.54h Lieber Bernd. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info

311. G. <intrayemail.de>
Eintrag vom Samstag, 24. Mai 2008, 11.27 Uhr

Ich bin 59 Jahre alt und spiele seit ein paar Jahren wieder regelmäßig Tennis (zuletzt 3x/Woche), im Winter auch ca. 1x/Woche Squash. Vor etwa 6 Monaten bekam ich ein Problem beim Tennis: Ich hatte leichte Schmerzen in der Hand und war beim Tennisspiel behindert. Ich fürchtete schon lang dauernde, möglicherweise nie vollständig behebbare Probleme mit einem Tennisarm. Die Probleme blieben 2 Monate ohne Besserung. Meine Internet-Recherche führte auf diese Seite. Die "Theorie" mit dem Dehnen fand ich interessant und überzeugend simpel, zumindest gefiel sie mir besser als alle anderen Wege (Arzt, OP, ...). Das konnte ich ohne Aufwand mal versuchen. Ich fing mit einfachen Dehnübungen für die Hand und den Unterarm an: Dehnen und Strecken bei jeder Gelegenheit, wann immer ich daran dachte, im Auto an einer roten Ampel usw. Ich muss ergänzen, dass ich ein "Computer-Arbeiter" bin und täglich ca. 7 -10 Std. am PC sitze. Mein "Tennisarm" war vermutlich auch ein "Mausarm", ich denke, dass beide Aktivitäten die Ursache für meine Probleme waren. Mein Handproblem besserte sich nach einigen Wochen mit Dehnübungen und ist heute verschwunden. Ich spüre noch eine leichten Schmerz im Ellbogengelenk, da wo das "Mäuschen" sitzt (die empfindliche Stelle). Dieser Schmerz war parallel da, behinderte mich aber nie beim Tennis oder anderen Aktivitäten. Er war nur bei bestimmten Drückbewegungen zu spüren. Diesen kleinen "Defekt" will ich jetzt mit Hängen an einer Reckstange versuchen zu beseitigen und habe mir im Garten eine Stange montiert, bin sehr opimistisch. Ich bin überzeugt: Dehnübungen sind die richtige Therapie bei Tennisarm, Mausarm und ähnlichen Defekten. Vielen Dank für diesen kostenlosen Tipp und die so einfache Lösung meines Problems. Hätte nicht gedacht, dass mir das Internet den Besuch beim Arzt ersparen könnte - womit ich nicht sagen will, dass Eigentherapie immer der richtige Weg ist - aber Dehnübungen gegen Tennisarm und Mausarm - super! Herzliche Grüße, G.
24.05.08, 16.23h Lieber G. Der Schmerzpunkt ist was noch am Längsten bleiben wird, bis zu 1 Jahr, aber nur wenn man aktiv und gezielt reindrückt oder anschlägt, also nicht mehr als störenden Symptomschmerz, aber auch der gehört dann in 6-12 Monaten der Vergangenheit an. Das Hängen wird Dir so oder so gut tun, auch dem Rücken, Nacken und der Körperhaltung! Eine der besten, vielseitigsten, schmerzlosesten und erst noch schön passiven Uebungen die es gibt. Ja die Ursache war bei Dir das Alter (Abnützung, Dauerverkrampfung und die Maus), Tennis ist nur am Rande mitschuld. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht), weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Georg Hübner, Erlangen <GeorgHuebner@Web.de>
Eintrag vom Montag, 4. Maerz 2002, 21.04 Uhr:

Lieber Thomas, ich bin 39 Jahre alt, seit ca. 8 habe ich Probleme mit dem Tennisarm. Beruflich sitze den ganzen Tag vor dem PC (Maus), meine Hobbies sind Tennis, Squash und Gitarre spielen, also der optimale Nährboden für einen Tennisarm. 1995 machte ich bereits einmal eine Tennis-Pause von 6 Monaten, danach spielte und tippte ich mich mit einer Tennisarm-Bandage mehr oder weniger schmerzfrei durch die Jahre. Im Sommer gings ganz gut, da spielte ich zwischendurch schon mal mit dem Gedanken, es ohne die Bandage zu versuchen. Im Winter gings dafür umso schlechter, weil ich im Winter eher dem Squash und Badminton zugetan bin. Kurioserweise habe ich mehr Probleme je kleiner und leichter der Ball ist. Am schlimmsten ist es also beim Badminton, am besten geht es noch beim Tennis.

Im Juni 2001 gab ich dem Arm auf einer Paddel-Tour den Rest. Danach konnte ich Sport trotz Einnahme von Voltaren nur unter Schmerzen durchführen. Ausserdem hatte ich jetzt auch massive Probleme bei meiner Arbeit am PC und hier bereits nach wenigen Minuten Schmerzen. Ich versuchte die Bedienung der Maus auf links umzustellen. Nach etwa 4 Wochen stellten sich auch hier die ersten Tennisarm-Symptome ein (Dezember 2001). Es gibt gewiss schlimmere Krankheiten auf unserer Welt, aber nun war es schon sehr lästig, ob Zähneputzen, Telefonieren, Essen, Umdrehen im Schlaf, nichts ging mehr schmerzfrei.

Das Schicksal meinte es gut mit mir, als ich mich Mitte Januar im Internet über Tennisarm-Operationen informieren wollte. Ich stiess nämlich durch Zufall auf Deine Homepage. Durch "Hängen an der Tür" und "Dehnen des Armes" stellten sich zunächst sehr schnell Fortschritte ein. Auf die "Liegestützen" verzichtete ich zunächst. Für einen Betroffenen klingt es wirklich wahnwitzig, einen Tennisarm mit Liegestützen therapieren zu wollen . Bereits nach wenigen Tagen bestritt ich ein Tennis-Match (allerding mit Voltaren, aber immerhin) schmerzfrei, das Squash-Match am nächsten Tag war dann doch des Guten zu viel. In den nächsten 3 Wochen ging es auf und ab. Ich nahm die Liegestützen ins Repertoire auf und es tat zunächst sehr gut. Ob dieser Erfolge übertrieb ich es dann mit Dehnen, Hängen und Stützen. Die Folge war eine Reizung der langen Bizeps-Sehne. Also stellte ich zwangsweise meine Therapie etwas um. Das "Hängen an der Tür" liess ich weg, das Dehnen (vom dem ich eigentlich immer noch nicht weiss, ob ich es richtig mache) machte ich weiterhin. Die Liegestützen schränkte ich stark ein auf jeweils 3-5 Stück, vielleicht 10-20 Mal am Tag. und auch nicht richtig nach unten. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß das Verharren im Stütz sehr effektiv ist. Ich versuche dann immer ein bischen zu wippen, mit den Händen herumzulaufen bzw in den Handstand zu springen. Offensichtlich wird durch das Körpergewicht die Dehnung im Gelenk noch optimiert. Am effektivsten wäre wahrscheinlich das Herumlaufen im Handstand. Leider kann ich keinen Handstand. Wenn ich ihn könnte und ab und zu mal praktiziert hätte, wäre es wahrscheinich auch nicht bis zum Tennisarm gekommen.

Seit etwa 3 Wochen praktiziere ich zusätzlich noch "Herausmassieren und Kühlen". Ich habe den Eindruck, daß sich der Zustand dadurch noch schneller verbessert. Möglichst immer, wenn der Schmerz wieder "frisch" ist, z.B. nach dem Sport oder in der Mittagspause bzw nach der Arbeit, massiere ich die Schmerzen an der betroffenen Stelle mit der anderen Hand. Und zwar gerade so, dass man ein bischen Schmerz empfindet. Nach einer Weile der Massage lässt der Schmerz nach und man kann den nächsten Schmerzpunkt massieren usw. Das Ganze vielleicht 5 Minuten - vielleicht 2mal am Tag. Danach kühle ich die Stelle mit einer Eiskompresse. Nicht zu kalt und nicht zu lange. Mit übermässiger Kühlung hatte ich in der Vergangenheit schon schlechte Erfahrung gemacht.

Nach den vielen Rückschlägen bin ich nun guter Dinge, daß der Spuk irgendwann vorbei sein wird. Ich bin jetzt etwa seit einer Woche schmerzfrei und habe am Wochenende ein 3 Stunden Match im Tennis ohne Schaden überstanden (zwar verloren, aber das ist ein anderes Kapitel). Die Tennisbandage bleibt bereits in der Tasche. Auf Voltaren, welches ich jeweils nur noch vor dem Sport nehme (also 2 oder 3 Stück in der Woche), werde ich demnächst auch verzichten. Hin und wieder habe ich ein dumpfes Gefühl im Ellbogen (gerade am PC), aber dann ich gehe schnell 3 Liegestützen machen und schüttle den Arm ein bischen aus. Eigentlich kann im mein Glück noch gar nicht fassen. Was im Moment bleibt ist ein bischen die Angst, dass alles nur ein Traum ist.

Es ist erstaunlich mit welch einfachen Behandlungsmethoden, man dieses Problem in den Griff bekommen kann. Dazu ist lediglich ein bischen Geduld notwendig, um für sich die optimale Behandlungsmethode und den optimalen Behandlungsumfang herauszufinden und um in der Anwendung nichts zu überstürzen und nicht zu übertreiben.

Vielen Herzlichen Dank für die allerbeste Homepage im Internet. Georg Huebner
05.03.02, 08.40h. Lieber Georg, schön wie's Dir geht. Es war kein Traum - viele Dinge im Leben sind einfacher als man denkt, es braucht nur ein wenig "Know How". Mach nur so weiter wenn's Dir hilft so - wer heilt hat Recht. Hier trotzdem noch ein paar Tips: 1. Kühlen würde ich nicht. Der Tennisarm ist keine Entzündung! Kühlen bringt nur bei warmen Entzündungen und Schwellungen etwas. Beim Tennisarm demobilisiert das Kühlen, ähnlich wie das "nicht bewegen" demobilisiert weshalb das Umdrehen im Schlaf auch extrem mühsam ist. 2. Massieren nützt nichts aber schadet auch nichts. Das schmerzhafte massieren auf dem Schmerzpunkt bringt kurz danach tatsächlich das Phänomen einer Linderung (vermutlich durch Ueberreizung mit Schmerz) es ändert aber überhaupt nichts an der Ursache des Problems. Ich habe die sehr schmerzhafte Stäbchen auf Schmerzpunkt-Massage mal mehrere Wochen durchgezogen (nach Hr. Spazier / Internet) und es hat überhaupt nichts verbessert. 3. Das eigentliche von mir beschriebene Dehnen (welches ja überall und auch mehr oder weniger unauffällig ausgeführt werden kann) betrachte ich als das Wichtigste. Stelle doch nochmals sicher, dass Du richtig dehnst:
Beim richtigen Dehnen zieht es im grossen Muskel der, wenn man den Arm flach auf den Tisch legt obenauf liegt und vom Ellenbogen zur Hand verläuft. Das Ziehen entsteht etwa in der Mitte des Muskels zwischen Ellenbogen und Hand.
Es ist richtig, dass Liegestützen und auch verharrendes Wippen etc. sehr effektives Dehnen ist! Nur weiter so. 4. Sehr wichtig ist längeres Dehnen vor und nach Sport oder Aktivitäten die wieder zum Verkrampfen jenes Muskels führen, was ja die URSACHE des Tennisarmes ist (Verkrampfung und leichte Sehnenverkürzung). Weiterhin viel Erfolg und unbedingt nun mehrere Monate nicht nachlassen, auch wenn's nicht mehr nötig scheint! Beste Grüsse, Thomas


Tischtennis-Probleme

640. Ulrich Kayser, Hagen, Deutschland, ulrichkayser@web.de Eintrag 545 vom 20.08.2013, 22:30 Uhr Hallo! Ich bin 53 Jahre alt und aktiver Teischtennisspieler. Seit etwa drei Monaten plage ich mich mit dem Tennisarm, der meine sportlichen Aktivitäten verhinderte. Dann bekam ich einen Tip auf diese Seite und nun geht es mir wieder gut. Cortison habe ich hinter mir, half bis zum nächsten Training nach einer vorgeshlagenen ärztlichen Pause, danach war alles wieder da... Dann begann ich mit den Dehnungen und bin total dankbar für diesen Hinweis. Alles ist deutlich besser, nicht weg, aber ich kann spielen. Ergänzend kann ich folgende Selbstversuche empfehlen: Nach der Dehnung den kranken Arm mit dem anderen am Unterarm nach unten ziehen und kurz halten. Dann den kranken arm nach oben nehmen und mit den Fingerspitzen auf die Schulter halten, der Ellbogen zeigt gerade nach vorn. Unter den Ellbogen greifen und den Arm kurz nach oben drücken. Der Schmerz, der durch die beschriebene Dehnung (Faust bilden und nach oben dehnen) ist dann weg. Fakt ist, seit ich diese Übungen mache, kann ich wieder schmerzfrei Tischtennis spielen. Alles andere, wie z.B. Kaffeetasse hochheben sowieso. Perfekte Geschichte und mein Leben hat wieder einen Sinn, was ohne meinen Sport schwierig wäre. Die Opfer des Tennisarms, die gar keinen Sport treiben, sollten also mit dieser Methode noch schneller schmerzfrei sein. Vielen Dank für die Rettung. Uli Kayser -------------------------------------------------------------------------------- Kommentar: 27.08.13, 11.42h Lieber Ulrich. Super gelaufen. Einfach mit Dehnen und Stangehängen dranbleiben und es wird immer besser bis es dann mal ganz weg ist. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas --------------------------------------------------------------------------------

Stefan Knab, stefan_knab@web.de
Email vom 02.10.04, 11.36h

Liebe Leidensgenossen, ich möchte ganz kurz zu meinen Verlauf der Epycondylitis einigehen und die durchgeführten Therapien die schließlich bei mir zum Erfolg führten. Ich bin 34 Jahre alt und männlich außerdem ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler und trainierte 2-3 mal pro Woche Tischtennis auch sonst bin ich sehr sportlich aktiv und übe unter anderem auch schwerer körperliche Arbeiten aus.Im letzten Jahr bekam ich ganz typische Schmerzen am Re. Ellenbogen nach einem Trainingsabend. Die Schmerzen waren so stark, dass ich Nacht´s nicht mehr schlafen konnte.Da ich in einem medizinischen Beruf tätig bin entschloss ich mich gleich einer Therapie zu unterziehen. Die Folgt aussah 1x Cortisonspritze das ganze wirkt gute 4 Wochen dann ging das ganze von neuem los. Es entstand eine ausgeprägte Einschränkung des Arbeits und Privatleben´s.Ich entschied mich einer kompetent Beratung bei einem Orthopäden zu unterziehen. Er versetzte mir nochmals eine Kortisonspritze und Manuelle Therapie. Inzwischen bin ich aber auf Ihre Seite gestoßen und begann intensiv mindestens 2 mal täglich mich an eine Stange/Reck hängen zu lassen und die Sehnen/Muskulatur am Ellenbogen zu dehnen. Ab diesem Zeitpunkt ging es erheblich aufwärts sodass ich nach 6 Wochen zu 80 % Prozent beschwerdefrei war. Anschließend ging ich noch zur Manuellen Therapie mit Ultraschallbehandlung dies tat ebenfalls etwas zu meiner Besserung bei.Inzwischen kann ich behaupten zu 99 % Beschwerdefrei zu sein und ein normales Leben auch mit Sport und anstrengender Tätigkeit ausüben zu können. Ich möchte mich hiermit nochmals an die Leute die sich um die Web-Seite kümmern zu bedanken da diese Tipps und Anregungen den größten Erfolg brachten. Zum Abschluss möchte ich eine kurze Aufstellung bringen nach Einteilung meines Heilungserfolges Hängen an der Stange und Dehnübungen 60 % Manuelle Therapie 20% Körperliche Grundfitness 20%. Die Kortisontherapie hatte keinen anhaltenden Erfolg eher Erhöhung der Schmerzen bei nachlassen des Wirkstoffes. So nun wünsche ich allen eine gute Besserung nach meinem Motto auch Epycondylitis ist heilbar. Mit freundlichen Grüssen Stefan. K
02.10.04 14.26 Super Stefan, danke für das positive Feedback und weiterhin gute Gesundheit. Grüsse von Thomas


Wolfgang Resch Email 22.04.02 21.17h
Hallo (ehemaliger) Leidensgenosse, mit grossem Interesse habe ich Ihren Artikel zum Thema Tennisarm im Internet gelesen. Meine Leidensgeschichte spiegelt sich in etwa mit der Ihren, mit dem Unterschied, dass ich mich nach 1 Jahr vergeblicher Therapien zu einer Operation entschlossen habe (leider auch ohne Erfolg). Nach dem ich Ihre Dehnungsübungen konsequent angewandt und bewusst den Arm nicht mehr geschont habe, hat sich bei mir innerhalb von etwa 1 Monat ein deutlicher Erfolg eingestellt. Nach 6 Wochen konnte ich den Arm praktisch wieder voll belasten (Tischtennis spielen)! Seit dem dehne ich meinen Arm regelmässig und habe keinerlei Beschwerden!!! Nun eine Frage: Ein Freund von mir spielt aktiv Tennis und hat seit geraumer Zeit (ca. 1/2 Jahr) Probleme mit seinem Schlagarm. Aber nicht am Ellenbogen, sondern an der Schulter (nach seinen Erklärungen genau am Sehnenansatz). Kein Arzt konnte ihm bisher helfen. Meine Frage ist, können Sie mir für den Schulterbereich eine entsprechende Dehnungsübung anbieten? Über eine Antwort würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüssen Wolfgang Resch
23.04.02 07.42h. Lieber Wolfgang. Danke für die Info, freut mich geholfen zu haben. Punkto Schulter bin ich (bisher noch) kein Experte. Ich würde einen guten Physiotherapeuten oder einen ausgebildeten Fitness-Instruktor nach einer Dehnübung für jene Muskeln fragen. Dehnen ist auch da sicher ein guter Tip. Nützt nichts, schadets nichts, falls die Ursache dann doch im Gelenk lag. Ebenfalls würde ich mich von einem Tennislehrer mal beobachten lassen, da oft die Technik falsch ist. Desweiteren sollte die Muskelmasse im Verhältnis zur Technik stehen! Ansonsten Muskeln mit Training aufbauen, oder falls bereits sehr stark trainiert wird, ist Training ev. zu extrem? Nett, dass Du Dich um Deinen Freund kümmerst, viel Erfolg und weiterhin alles Gute von Thomas.


Stephan, Frankfurt/M.
Eintrag vom Dienstag, 29. August 2006, 14.35 Uhr:

Bin 41, habe vor ca. 8 Monaten beim Tischtennis die o.g Symptome - heftig - im Ellebogen gespürt und nach einigen Tagen einen Orthopäden aufgesucht. Nach der wohl üblichen Reizstrom und Laserbehandlung (der Laser: meiner Meinung nach viel zu ungenau) habe ich einen zweiten Orthopäden aufgesucht, um eine zweite Meinung zu erfragen, da nun Spritzen anstanden.. Sein Vorschlag: Stosswellen. Nun bin ich auf diese Seite gestossen und werde später ein Tür-Reck besorgen und mache schon fleissig Dehnübungen. Werde an dieser Stelle berichten, ob und wie das geholfen hat. Thomas, tolle Seite, Danke.
30.08.06, 09.02h Lieber Stephan. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach die Dehnübung und das Hängen an der Stange dann wird das schnell stark bessern. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Helmut, Mönchengladbach <helmut.kremer@lbv.nrw.de>
Eintrag vom Freitag, 26. Maerz 2004, 07.25 Uhr:

Hallo, habe dieses Forum vor 6 Wochen entdeckt und dehne meinen linken Arm jeden Tag. Im Moment der Dehnungsausführung sind die Schmerzen weg, jedoch nach Beendigung sind sie wieder da. Eine Besserung ist bisher (3 Monate Beschwerden) nicht eingetreten. Ich habe zudem versucht weiter Tischtennis zu spielen. Anfangs ging es auch aber mittlerweile sind die Schmerzen insbesondere bei der Rückhand zu stark. Habe den Sportarzt gewechselt. Dieser verschrieb mir Vioxx gegen die Schmerzen. Medikament macht müde und langsam. Er wollte meinen Arm sofort eingipsen. Wird aber vorher nochmal Cortison Anfang April spritzen und eine Interferenzstrombehandlung versuchen. Ansonsten meint er bleibt da der Tennisarm schwer therapierbar ist nur noch die OP. Ich glaube nicht an die Wirkung der Spritze zumal ich Anfang Januar schon eine bekommen habe ohne Erfolg. Ich weiß bald nicht mehr weiter. Mein Frust ist schon ziemlich groß zumal ich leidenschaftlich gerne Tischtennis spiele. Ich bin kurz davor mich mit Dr. Bergmann in Verbindung zu setzen. Viele Grüße, ein Leidensgenosse
26.03.04, 12.52h. Probier mal Dehnung Nr. 2 anstatt. Mach unbedingt jetzt auch das Hängen an der Stange. Spritzen, insbesondere Kortison kannst Du vergessen wenn es beim ersten Mal nicht lange half. Hast Du die Diagnose gemacht und spricht es wirklich auf Tennisarm an? Vor, während und nach jeder Aktivität die den betroffenen Muskel verkrampft (z.B. Tischtennis) ausgedehnt Dehnen! Die OP würde ich noch aufschieben, ist ja kein todsicheres Mittel. Infos zur kleinen OP. Du verlierst nicht viel wenn Du noch 1-2 Monate zuerst anderes probierst. Arm durchstecken beim Dehnen, Du musst ein Ziehen verspüren, aber nicht weit über Schmerzgrenze hinaus dehnen sondern lieber Dehnung länger halten! Melde Dich doch wieder in 3-4 Wochen wie's Dir erging. Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas


Niko, Maintal <nslomma@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 15. Oktober 2003, 14.08 Uhr:

44 Jahre, habe das Problem erst wenige Wochen (etwa vier), es erinnerte mich aber gleich an meine langwierige Knochenhautentzündung in den Schienbeinen. Die verging nach 1,5 Jahren, mit Schmerzen, ohne Schonung von selbst. ;-) Über die Suchmaschine und Knochenhautreizung kam ich langsam auf den Tennisarm und auf deine höchst informative Homepage. :-) Deine "Diagnose" war sofort eindeutig! Derzeit sind die Schmerzen meist nur lästig, nur beim Tischtennis können sie so stark werden, dass ich keine Kraft im Arm mehr habe. Auslöser war zum einen ziemlich sicher tagelanges hantieren mit Betonverbundsteinen im Garten und - da bin ich mir schon gar nicht mehr sicher - eine Veränderung der Belastung im Tischtennis. Tja, nun frage ich mich was ich in meinem frühen Stadium mache. Nutze ich die besseren Möglichkeiten zur kleinen OP oder dehne ich nur (das sowieso). Für deine Einschätzung im voraus herzlichen Dank. So bin ich schon ausgesprochen froh, dass ich mich nicht schonen muss - auch wenn ich davon den Arm im TT noch nicht besser hochkriege. Gruß, Niko
16.10.03, 12.09h. Lieber Niko. Da Du sehr früh dran bist seit dem Beginn des Problems, sollte sich ein Besserung bei konsequentem Dehnen sehr schnell einstellen. Eine OP wäre sehr verfrüht, würde ich nicht machen, empfehle ich nur wenn viele Monate ohne Besserung vergehen und der Leidensdruck extrem gross ist. Eine OP hat auch nur eine 50-70% Chance das Problem zu lösen und sie hat Risiken! Also Arm nicht schonen, vor, während und nach besonderen Anstrengungen besonders gut Dehnen und auch sonst viel Dehnen. Hängen an der Stange wäre auch gut für Dich. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von Thomas


Volker Laufer, D-Waldkirch mail@volker-laufer.de
Email 14.09.03, 16.05h

hallo thomas, nachdem ich heute eine anfrage an dr. bergmann (tennisarm.de) geschickt habe und konkret über die OP nachdenke, eine frage zu dieser "minimal-OP". Ich habe in einigen (wenigen) beiträgen deiner gäste gelesen, sie hätten die OP gemacht und keinen erfolgt verspürt. Dies deckt sich ja nicht unbedingt mit dem, was dr. bergmann selbst angibt. daher: hast du eigentlich auch zuschriften erhalten, die von einem erfolg dieser OP berichten? herzlichen dank für deine mühe - und die tolle seite :) Viele Grüsse, Volker
15.09.03, 12.04h. Lieber Volker. Es gibt nicht viele erfolgreiche Meldungen hier. Könnte auch daran liegen, dass man sich nicht mehr meldet wenn das Problem behoben wurde, man möchte ev. die ganze Geschichte vergessen. Schwierig zu beurteilen. Bevor ich nicht erfolglos 3 Monate ins konsequente Dehnen investiert hätte würde ich über keine Operation nachdenken. Hier sind alle gesammelten Meldungen die eine Operation mit einbeziehen.
Volker Laufer, D-Waldkirch mail@volker-laufer.de
Email vom 19.09.03, 00.31h
vielen dank für deine infos. Tja, das mit den 3 monaten ist schwierig, wenn man sich schon seit 9 monaten herumärgert und eigentlich wieder richtig tischtennis spielen möchte (die punktesaison beginnt nun wieder ;) zum dehnen: ich habe das seit samstag abend häufig gemacht (10-15 mal pro tag und dabei meist zwischen 1 und 2 minuten) und am montag im TT-training das gefühl gehabt, es ginge etwas besser. Mal sehen - denke, ein paar wochen mache ich das und dann wird wahrscheinlich wieder der gedanke an die OP bei dr. bergmann kommen - ausser, der erfolg ist sehr deutlich. Die dehnungsübung war mir übrigens nicht neu - mein orthopäde und die krankengymnastin haben mich häufig daran erinnert, sie zu machen. Im endeffekt fand das allerdings nur 1x alle paar tage statt .... kann man so natürlich vergessen. Viele Grüsse, Volker
Bleib am Dehnen dran und Du wirst Erfolg haben. Die OP wird Dich auch ein Zeit ausser Gefecht setzen und das Resultat ist nicht garantiert! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung von Thomas


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