SYNDROME generell
RSI Syndrom (Repetitive Strain Injury)
CTS Syndrom (Carpal Tunnel Syndrom) /
Karpaltunnel-Syndrom
Ulnar-Nerv Syndrom /
Ulnaris / SUS / sulcus ulnaris syndrom
Supinatorenschlitz Syndrom
Patella Spitzensyndrom / Knie
Impingement Syndrom (Schultern /
Handgelenke)
Fersensporn-Behandlung mit
Dehnungs-Uebung
Hüftschmerz-Behandlung mit
Dehnungs-Uebung
Im folgenden ein Sammlung mit Forums-Einträgen in welchen diese Syndrome erwähnt wurden, was eben nicht automatisch heisst, dass diese Patienten jenes Problem wirklich haben. Ein grosser Prozentsatz sind wohl Fehl-Diagnosen (des Patienten oder des Arztes).
Es folgt ein Sammlung mit Forums-Einträgen in welchen diese Syndrome erwähnt wurden, was eben nicht automatisch heisst, dass diese Patienten jenes Problem wirklich haben. Ein grosser Prozentsatz sind wohl Fehl-Diagnosen (des Patienten oder des Arztes).
... etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen
behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird
es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten)
nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit
vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten
solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über
Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind
Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden [Lies mal einige Beispiele
weiter unten]. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen
aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur
über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es
einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag
pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Nicht weit
über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es
nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst
Du jetzt oder später das
Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne auch zum Stangehängen
zusätzlich mit
der
Dehnübung.
493. Theodor Marsupilami, EU <theodor.marsupilami
gmx.net>
Eintrag
vom Mittwoch, 23. Juni 2010, 21.12 Uhr
46,
sehnenscheidenentzündung, seit 2 wochen, dehnen hat unglaublich viel
gebracht, es wurde von tag zu tag besser und ist schon fast weg, der beste
ratschlag, tolle site, danke
05.07.10, 18.11h Lieber
Theodor. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen
zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den
kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen,
Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Infos http://hartgeld.com
432. Florian, Mainz <florian_bienert
hotmail.com>
Email vom Dienstag, 25.
August 2009, 14.35 Uhr
Hi! Nachdem ich 3 Tage (!!) deine
Übungen gemacht habe war mein Arm wie NEU ! Vorher hab ich mich 8
Wochen mit Bandagen, Salben und Medikamenten rumgeplagt. Alles furchtbar teuer
und sehr lästig. Es hat nichts gebracht... Aber deine Übungen haben
super angeschlagen. War also doch ein Golfarm und
keine SSE ! Richtig krass: War am Samstag Bowling spielen. 2 Stunden
lang. Schon beim Spielen stellten sich die selben Schmerzen, die ich vom linken
Arm her kannte beim rechten ein und blieben auch über Nacht. Habe
sofort am nächsten Tag deine Dehnübungen gemacht und bin heute
beschwerdefrei. Endlich kann ich wieder Gitarre spielen ! Ich danke dir von
ganzem Herzen! Gott segne dich !! Mit freundlichen Grüßen
Florian
25.08.09, 15.19h Lieber Florian. Vielen Dank
für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es
weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6
Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
Logbuch Florian: Florian, Mainz <florian_bienert
hotmail.com>
Eintrag vom Sonntag, 16. August 2009, 23.35 Uhr
Hallo, ich bin 21 Jahre alt und leide schon seit ca. 8 Wochen unter einer
"Sehnenscheidenentzündung". Kam nach zwei Tagen extremen
Gitarrenübens (für meine Verhältnisse)! Dieses Hobby aufgeben zu
müssen wäre der absolute Horror!!! Unvorstellbar. War 3x beim Arzt
und nichts half wirklich. Ärzte kümmern sich eh nicht mehr richtig...
Trage die ganze Zeit Verband (zur Schonung) und nehme entzündungshemmende
Salben und Tabletten. Am Anfang war das Problem eher auf dem Handrücken
und den Fingern ist jetzt aber auf der Innenseite vom Unterarm und teilweise
bis in die Schulter und den Ellenbogen. Fühlt sich "verkrampft" und
kraftlos an. Schlimme Schmerzen sind es nicht. Keine Schwellung oder Erhitzung.
Ich kann bald nicht mehr. Wirkt sich schon psychisch aus :( Beide Diagnosen
sprechen leider nicht richtig an... Was soll ich tun ? Habe Angst, dass es sich
durch Belastung verschlimmert, aber Schnonung hilft auch nicht wirklich. Auch
Tippen im PC zieht sehr im Unterarm (Innenseite). Bitte sag mir was ich tun
soll! PS: Ich finde es super, dass du Christ bist. Das schafft einen dicken
Vertrauensbonus :)
17.08.09, 07.35h Lieber Florian. Ist bei
Musikern häufig, auch Junge wie Du sind betroffen.
Notizen von
Musiker-Kollegen. Ich würde mal sagen tönt eher nach Golfarm,
kann aber auch Kombination sein. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist
Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und
Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung
(Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so
oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus
Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen"
die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-
oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden
Lies mal nach
hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert
heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den
Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht
schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch
Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter
Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz
hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt
hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also
je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später
das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über
Wochen steigern. Das wird bald wieder Florian, keine Angst, Gottvertrauen, Du
bist nicht aus Versehen hier gelandet. Du musst überhaupt nicht Schonen,
das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur
Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
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Thomas Korn, Aachen <thomaskorn76
web.de>
Eintrag vom Dienstag, 5. August
2008, 14.16 Uhr
Hallo Thomas, ich habe dir vor zirka 3 Wochen mein
Problem geschildert, jetzt ist mein Ellenbogen fast beschwerdefrei, nur
wenn ich Maximalkraft Trainiere bekommen ich noch ab u. zu ein leichtes ziehen.
Die Dehnübungen haben mir wirklich sehr geholfen, Dehnübungen sind
jetzt ein fester Bestandteil meines Trainings, Abends werden alle Muskeln
einmal gut gedehnt. Leider habe ich jetzt durch Joggen beidseitig Probleme mit
der Patella Sehne / Knie bekommen, welche Dehnübungen würdest du mir
dafür empfehlen? Liebe Grüße u. vielen Dank das du anderen
sportlern mit deinen Wissen hilfst, sowas findet man nicht oft.
05.08.08, 17.10h Lieber Thomas. Gut so weiter machen mit Dehnen.
Falls mal was ansteht: Dehnübung für
Fersensporn | Dehnübung für die
Hüfte. Das Knie, das überhaupt komplizierteste Gelenk an unsere
Körper, da hats so viele Sehnen und Bänder, das zeigst Du am besten
mal einem (medizinischen) bzw. guten Fitness-Instruktor oder Physiotherapeuten
etc. der kann es Dir besser zeigen welche Dehnung genau welche Sehne betreffen
wird. Wirst wohl Joggen auf Asphalt unterlassen müssen in Zukunft. Ev.
auch weicher abfedernde Schuhe ausprobieren. Im schlimmsten Fall zum Walking
übergeben, kannst ja steil rauf laufen dafür. So oder so, man glaubt
es kaum aber das
Hängen an der Stange wird dem Knie ebenfalls gut tun.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben.
Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden
2-6 Jahren dann mal ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
Logbuch Thomas Korn, Aachen
<thomaskorn76
web.de>
Eintrag vom Montag, 7. Juli 2008, 22.37 Uhr
Hi,
ich bin 32 Jahre alt u. betreibe aktiv Bodybuilding u. Kampfsport. Vor
etwa 3 Monaten bekam ich Schmerzen im Ellenbogen, die in den nächsten 4
Wochen immer stärker wurden. Vor 2 Monaten bin
ich dann zum Sportartzt gegangen, Diagnose war Sehnenscheidenentzündung,
der Arm wurde dann für 2 Wochen stillgelegt. Gebracht hat das alles
nichts, der Arm tat sogar noch mehr weh. Dann habe ich im Internet
deine Seite gefunden u. fing mit den 2 Dehnübungen u. dem Hängen an.
Das Bodybuilding habe ich von 4 Trainingseinheiten auf 3 Einheiten die Woche
reduziert, das Trainingsgewicht habe ich um 30% reduziert u. Kampfsport habe
ich erstmal ganz gestrichen. Nach 2 Wochen dehnen, ging es meinem Arm trotz
leichtem Trainings um einiges besser. In den letzten tagen werden die Schmerzen
am Unterarm aber leider wieder stärker, obwohl ich jeden Tag 2 mal
für 10 min. dehne. Warum wird es wieder schlimmer? Sollte ich 3 mal am Tag
dehnen für 10 min.?
30.07.08, 08.18h Lieber Thomas.
Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! Manchmal gibt es Rückfälle, z.B.
wenn mans mit Dehnen etwas übertreibt. Also nicht reissen und zerren und
weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen/hängen, das nützt nicht
schneller, im Gegenteil, Dehnung einfach 20-30s halten, das reicht. 3x am Tag
5-10 Minuten ist OK. Ich denke auch Du hattest keine klassische
Entzündung, deshalb war Ruhigstellen auch voll kontraproduktiv.
Lies mal nach
hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Beim Hängen ev. vorerst
reduziert: Heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den
Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam
steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den
Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas
reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den
Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den
Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt
auch so. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Sebastian, Wiesbaden <mr-sunday
web.de>
Eintrag vom Sonntag, 6.
Juli 2008, 19.18 Uhr
Hallo Thomas, ein herzliches Dankeschön an
Dich und Deine Homepage. Dank Deinem Tipp mit dem Hängen und Dehnen
haben sich meine Beschwerden (laut Arzt
Sehnenscheidenentzündung) innerhalb der letzten Woche so sehr
verbessert, dass ich kaum noch etwas spüre. Ich finde es klasse, dass
Du völlig unkommerziell Deine Tipps weitergibst und Dich so
aufopferungsvoll jedem Hilfesuchenden widmest. Alles Gute und nochmals viele
Dank für das Stückchen wiedergewonnene Lebensqualität!
Sebastian
07.07.08, 12.45h Lieber Sebastian. Gern
geschehen, mehr Lebensqualität mit nur einer kleinen Prise Know-How.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben.
Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden
2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
Anne Hof*ius, Tübingen <annemarie1
hofius.de>
Email 11.11.07,
17.15h
Lieber Thomas, mit dem Arm geht es mir auf alle Fälle
besser. Nach zwei Tagen war ich bereits mehr als die Hälfte der Zeit
schmerzfrei, obwohl ich das Voltaren abgesetzt habe. Wenn es nun mal keine
Entzündung ist, bringt das Voltaren ja nichts. Seit vorgestern ist der Arm
wieder mehr verspannt, trotzdem ist der Arm für einige Stunden am Tag wie
völlig gesund. Überraschenderweise hat der Schmerzpunkt am
Ellenbogen deutlich nachgelassen, ist schon fast ganz weg. Ich mache wieder
fast alles wie normal und das tut mir auch für die Psyche sehr gut!
Ich habe mich auch schon an der Stange ausgehängt. An den Schwielen sehe
ich, dass der größte Druck unterhalb vom Ringfinger liegt. Mal
schauen, ob ich das demnächst besser hinkriege. Nun habe ich noch eine
Frage: Darf Wärme auf den Arm, also Wärmekissen oder so? Auf jeden
Fall danke für deine Seite! Ich bin sicher, dass ich auf dem richtigen Weg
bin und werde weiter dehnen! Für mich ist die Besserung verblüffend!
Liebe Grüße, Anne
12.11.07, 07.44h Liebe Anne.
Tiptop machst Du alles. Richtig, keine Tabletten etc. mehr nehmen, bringt
nichts. Freut mich wie's Dir geht. Einfach weiter dranbleiben und in Geduld
üben, die bisherigen Resultate sollten ja motivieren. Ja Wärme darf
an den Arm, falls es Dir gut tut (weil es ja eben keine klassische
Entzündung ist), wärme mobilisiert und kann entspannen, z.B. auch
baden etc.. Kälte/kühlen ist nicht zu empfehlen weil es Muskeln
fixiert und verkrampft! Die Schwielen sind normal werden auch wieder mal
abfallen. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute
Besserung und Gottes Segen. Ich höre von Dir. Liebe Grüsse von
Thomas
Logbuch Anne
Anne Hof*ius, Tübingen
<annemarie1
hofius.de>
Eintrag vom Sonntag, 4. November 2007, 13.30 Uhr
Lieber Thomas, ich bin 42 Jahre alt und habe mir eine Sehnenscheidenreizung
beim Altpapiersammeln geholt (Anpacken der vieles Altpapierkisten und
Festhalten beim Mitfahren auf dem Müllwagen). Das war Anfang Juni. Es tat
zunächst mehr am Handgelenkk weh und später auch und sogar noch mehr
am Ellenbogen. Greifen und Aufstützen auf das Handgelenk sind die
großen Probleme. Zunächst wurde eine
Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert. Der Orthopäde, der mich
Anfang August untersuchte, sagte jedoch, dass es nur eine Reizung ist. Es war
ja auch nie etwas geschwollen oder heiß. Ich sollte schonen, kühlen,
ruhigstellen, dann doch nicht mehr ruhigstellen (Auskunft des Orthopäden).
Ich hatte und habe immer wieder Rückfälle: Anfang Juli, Anfang
August, Mitte September und nun vor einer Woche (ich habe ein paar
Brombeeräste mit einer Gartenzange abgeschnitten, zwar mit 2 Händen,
aber das war wohl wieder mal falsch). Mir fällt übrigens
auf, dass das Problem gerade dann immer besonders schlimm ist, wenn ich mich
psychisch schlecht fühle. Ich habe auch schon 2 mal erlebt, dass es dem
Arm spontan viel besser ging, wenn mir ein Gespräch mit einer Freundin
gerade gut getan hat (wir haben dieses Jahr viel Schlimmes erlebt). Nun kann
man sagen, dass alles nur psychisch ist, ich könnte mir nach dem Lesen
deiner Seite aber auch denken, dass es eben tatsächlich eine Verkrampfung
ist, die sich eben dann mehr löst, wenn es mir seelisch besser geht. Eine
Entzündung würde sich ja nicht innerhalb einer Stunde einfach so
bessern. Nach dem Lesen der Seite hab ich nun begriffen, dass die Probleme bei
mir sogar eher am Abklingen sind. Der Druckschmerz am Ellenbogen, der mir
soviel Sorgen macht und der seit August da ist, ist ja das, was am
längsten zurückbleibt. Ich habe sehr viel Angst davor, dass es
chronisch wird und das nimmt meiner Angst den Wind nun etwas aus den Segeln.
Ich denke, dass ich eher einen Golferarm habe. Bei der Golferarm-Testübung
spüre ich etwas und die Übung für den Golferarm bringt mir auch
mehr, soweit ich das heute am 2. Tag überhaupt sagen kann. Ich habe
Probleme beim Nordic-Walking, Gitarre spielen (schlagen), Klavierspielen, etwas
anpacken, eine Zange bedienen, eine Pfanne heben... Der Druckpunkt ist nicht
da, wo ich es von Leuten mit Tennisarm kenne, aber auch nicht an der Innenseite
des Ellenbogens, sondern hinten am Ellenbogen, nah zur Innenseite. Ich
weiß nicht so genau, ob ich wirklich das Problem Golferarm habe, was
meinst du? Von Beruf bin ich Hausfrau und Musiklehrerin, möchte bald
wieder mehr in meinen Beruf einsteigen. Liebe Grüße, Anne
04.11.07, 07.35h Liebe Anne. Beim Tennisarm/Golfarm sollte man nicht
nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der
Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch
meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines
einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte
Dehnung jenes Muskels. Nun ich denke, es ist ziemlich sicher keine
Entzündung sondern eine Verkrampfung. Typisch in unserem Alter an diversen
Muskeln. Da etwas unsicher ob Golf- oder Tennisarm würde ich beide
Dehnnungen machen, Du wirst bald merken welche besonders gut tut/hilft und sehr
gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm und
der Golfarm gleichzeitig therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere
positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst
Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.
Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend
zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein
gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch
und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Anne, Email 05.11.07, 18.17
Danke, Thomas,
für deine Antwort. Ich mache nun beide Übungen, habe leichte
Schmerzen im Ellenbogen und jetzt am Abend fühlt sich der Arm müde
an. Das ist sicherlich nicht verwunderlich, denn ich habe den Arm ja schon
lange nicht mehr gedehnt. Wenn ich andere Muskeln dehnen würde, wäre
das sicher am Anfang auch etwas unangenehm. Ich denke, es ist im normalen
Rahmen, sonst habe ich das vom Staubsaugen oder so auch. Es ist schön,
wieder etwas tun zu dürfen! An die Stange habe ich mich noch nicht gewagt.
Da sitzt die Angst bei mir noch zu tief. Aber wenn das Dehnen in den
nächsten Tagen nichts verschlimmert, probiere ich es aus. Das wird mir
(wenn es die Handgelenke aushalten) sicher für den ganzen Körper gut
tun. Ich bin übrigens auch gläubige Christin! Danke für deine
Internet-Seite. Den Link habe ich auch meinem Schwiegervater geschickt, der
seit mehr als einem Jahr einen Tennis-Arm hat. Liebe Grüße, Anne
06.11.07, 07.49h Liebes Schwesterherz. Ja das ist normal
so, nur mit Dehnen pausieren wenn es einen Rückfall geben sollte. Es muss
nicht Schmerzen beim Dehnen, nur "Ziehen" reicht schon, lieber Dehnung
länger halten als stärker reissen/zerren. Du kannst dann mit
reduziertem Stangehängen anfangen: Vorsichtig oder reduziert heisst, unten
mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen
Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht
schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch
Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter
Anfangen damit. Ja sag es weiter wo immer Du jemand kennst mit dem Problem. Das
Stangehängen wird Dir auch sonst zum Segen werden für Nacken,
Rücken, Körperhaltung etc. - ist genial. Ich wünsche Dir und
Deiner ganzen Familie weiterhin gute Besserung und Gottes Segen. Ich höre
von Dir. Liebe Grüsse von Thomas
Pamela, Nürnberg <pammatheus2@lycos.de>
Email vom
12.10.2006, 10.19h
Lieber Thomas, ich bin baff!!! Seit nur drei
Wochen dehne ich nun meinen Arm und habe mir ein Türreck gekauft, an
das ich mich abends nach der Arbeit dranhänge, und was soll ich sagen:
Meine Schmerzen sind so gut wie weg!! Ab und zu merke ich noch ein
bisschen, aber dann dehne ich den Arm und schon ist der Schmerz weg! Ich kann
nicht fassen, dass man von Arzt zu Arzt geschickt wird, und keiner probiert
auch nur mal die einfachsten Dinge aus. Ich danke Dir jedenfalls vielmals, denn
Du hast meinen Alltag wieder lebenswert gemacht. Meine Arbeitskollegin hatte
übrigens dasselbe Problem, konnte nachts vor Schmerzen schon nicht mehr
schlafen. Sie ist auch total begeistert, und trägt nicht einmal mehr
tagsüber die Schiene, die ihr der Orthopäde verschrieben hat! Vielen
vielen Dank!!! Liebe Grüße Pam
12.10.06, 13.02h Liebe Pamela. Vielen Dank für das positive
Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran
leiden siehst. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute
Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
Pamela, Nürnberg <pammatheus2@lycos.de>
Eintrag vom
Dienstag, 19. September 2006, 09.52 Uhr:
Hallo, ich bin dieses Jahr 30
geworden, scheinbar fangen da die Probleme an. Ich hatte vor ca. 1,5 Jahren
eine angebliche Sehnenscheidenentzündung im
rechten Handgelenk, die mein Orthopäde als Mausarm oder
Tennisarm diagnostizierte. Ich bekam homöopatische Spritzen, keine Ahnung,
was da drin war, und eine Schiene, um das Handgelenk zu stützen. Der Arzt
meinte, eingipsen und komplett ruhig stellen wäre nicht gut. Nach einiger
Zeit der Schonung verlagerte sich der Schmerz in den Ellenbogen, bis er
letztendlich die rechte Schulter erreichte, von der jetzt der Schmerz ausgeht,
sobald ich am PC arbeite. Dieser Schmerz konzentriert sich auf eine Stelle
unterhalb des Schulterblattes. Ist das auch ein Tennisarm oder Golferarm, den
ich mit Dehnen behandeln kann? Ich weiß mir keinen Rat mehr. Liebe
Grüße Pam
20.09.06, 10.34h Liebe Pamela. Nicht
eingipsen und Ruhigstellen war sicher die richtige Entscheidung. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du hast ev. einen Tennisarm, aber nicht nur. Das Verlagern an andere
Stellen kommt jedoch häufig vor, hier ist das Hängen eindeutig das
Universalmittel dagegen, sozusagen die Schrotflinte zum Lösen von
Verspannungen, Krämpfen, Schulter und Rückenbeschwerden. Bei Dir hat
es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet,
d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er
eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht,
aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder
mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht
Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt
nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine
Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Mike Fro*rath
mike(punkt)fro*rath(at)gmx.de
Email vom 16.04.07, 16.34h
Hallo
Thomas, gerne möchte ich mich in die Liste der positiven
Rückmeldungen einreihen und dir meine Hochachtung und beste Wünsche
für Dein "Ehrenamt" hiermit zukommen lassen. Herzlichen Dank! Das das
Thema Tennisarm unglaubliches zu bieten hat wird wohl jedem klar der deine
Homepage besucht. Da dort eine Vielzahl an detaillierten und unterschiedlichen
Krankheitsverläufen bereits dokumentiert sind werde ich mich zu meiner
Beschreibung möglichst kurz halten. Erstbefund
des Hausarztes 10/2006: Sehnenentzündung mit Schwellung;
Therapie: Schonung und Salbe, später Magnetfeldtherapie; Befund 11/2006:
Verstärkung der Schmerzen; Therapie: absolute Ruhigstellung, Diclofenac,
Ibuprofen, Bandage, Magnetfeldtherapie; Selbstdiagnose 12/2006: Golfarm;
Therapie: 3-5 mal tägl. Dehnübungen wie beschrieben 14-Tage und
berufliche Arbeit uneingeschränkt fortgeführt; danach hängen am
Türreck, Liegestütze sowie Hobby/Schlagzeugspiel wieder
uneingeschränkt fortgeführt; Befund 04/2007: nahezu
Beschwerdefrei; Therapie: täglich kurzes hängen am Türreck,
leichtes Dehnen nach Bedarf; Eine Anmerkung zum Thema Schwellung: in meinem
Fall hatte ich eine Haselnussgrosse Wölbung am Schmerzpunkt des Ellebogens
die bereits mit dem ersten Dehnen fast verschwand. Ein Indiz dafür, dass
es sich nicht um eine rein entzündliche Schwellung handeln konnte. Ich bin
sehr froh und dankbar diese Informationen gefunden zu haben.
Glücklicherweise noch bevor weitere Medikamente zum Einsatz kamen oder
eine OP durchgeführt wurde. Meiner Ärztin habe ich davon berichtet.
Meine Bandscheibe fühlt sich seit Anschaffung des Türrecks auch sehr
viel besser. Ein guter Freund kann ebenso gutes von sich berichten nachdem er
ein Reck auf meine Empfehlung gekauft hat. Thomas, ich wünsche Dir
weiterhin viel Kraft und Erfolg für dieses Projekt, sowie Zufriedenheit
und Glück für dein privates und berufliches Leben. Gerne werde ich an
geeigneter Stelle für Deine Seite werben um auch anderen die Selbstheilung
zu ermöglichen. Freundliche Grüße Mike
17.04.07, 07.53h Lieber Mike. Mit "nur" 4 Monaten Leidensweg bist Du
bei den sehr glücklichen, gratulliere, Du hast alles gut gemacht -
insbesondere in Anbetracht der Fehldiagnosen! Vielen Dank für das positive
Feedback. Besonders die seltene Meldung "Schwellung" (die schnell abklang)
hilft mir weiter und wird vielen zukünftigen mit ähnlichen Symptomen
Hoffnung geben. Ja das Türreck-Hängen ist eine der besten (und erst
noch passiv, schmerzlosen) Uebungen für den Rücken und die
Körperhaltung und therapiert so nebenbei noch dutzende von Muskeln,
Sehnen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben etc. - einfach echt genial! Freut
mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst.
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein
Tennisarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
Tobias, blast(*)kult(at)t-online.de
Email
23.08.06, 23.06h
Servus Thomas! Hatte vor einiger Zeit eine leichte Sehnenscheidenentzündung beklagt
und auf dein Anraten die Dehnungsübung an der Reckstänge ausprobiert!
Ich hatte damals die Befürchtung, das ich meine Leidenschaft, das
Schlagzeugspielen und das Fitnessstudio sein lassen müsste
Doch
dein Tip gab mir Mut. Und es ist ALLES WEG!!! Keine Schmerzen, keine
Beschwerden, einfach GENIAL!!! Ich hänge mich 3-4x am Tag aus, schon
über ein halbes Jahr, dem Rücken hat es ebenso wahnsinnig gutgetan,
AUFRECHTER GANG; KEINE RÜCKENSCHMERZEN usw usw usw!! Ich habe es auch
schon einigen Leuten mit ähnlichen. Symptomen weiterempfohlen, sie sind
sehr begeistert!! Wollte einfach noch mal DANKE sagen für den KLASSE TIP,
die Bandagen, Salben, Krankengymnastik usw. Waren völlig umsonst!!!!
DANKE! Tobias
24.08.06, 13.02h Lieber
Tobias. Danke für Dein positives Feedback. Freut ich sehr geholfen zu
haben. Ja das Hängen ist echt eine Uebung fürs Leben, und erst noch
passiv ohne Anstrengung und schnell erledigt, ein wirklicher Geheimtip, der
aber keiner bleiben soll, nur das halt erst unter Leidensdruck sowas mal
probiert wird, was ich keinem verdenken kann, geht fast jedem so. Wünsche
Dir weiterhin viel Freude an den Hobbies, gute Gesundheit und Gottes Segen
für Dich und Deine ganze Familie. Viele Grüsse von Thomas
Tim, Nürnberg <freakinvest@hotmail.com>
Eintrag vom Montag, 19. September 2005, 15.50 Uhr:
33 Jahre, duch
exzessives arbeiten und zocken am Computer habe ich mir eine vermeintliche
Sehnenscheidenentzündung an beiden
Handgelenken zugezogen. Durch Ruhigstellung mit Schienen, Schonung,
Eispackungen, Diclofenac Tabletten und Salben habe ich das zwar kurzfristig in
den Griff bekommen aber schon nach 3-4 Tagen Alltag fing das ganze wieder von
vorne an. Mein Arzt hatte ausser Eingipsen und als letzte Möglichkeit eine
OP keine alternativen Ideen. Auf meinem "Streifzug" durchs Internet bin ich auf
deine Seite gestossen und war zuerst etwas skeptisch, da du so ziemlich alle
verschiedenen Symptome und Beschreibungen immer wieder auf die drei
Dehnübungen für Tennis-/Golfarm bzw. das Aushängen
zurückführst. Nachdem ich hier einige Erfolgsmeldungen gelesen habe
und mir die Idee wieder mein "normales" Leben zu fürhen sehr gefiel
beschloss ich die Dehnübungen täglich auszuprobieren und das
Aushängen 2-3 mal die Woche im Fitnessstudio zu praktizieren. Nach 2-3
Wochen kann ich berichten, dass ich fast wieder beschwerdefrei bin und was
psychisch noch viel wichtiger ist mein "normales" Leben weiterführen kann.
Ich kann mich nur ganz herzlich bei dir bedanken und allen anderen Raten es
einfach mal auszuprobieren.
19.09.05, 17.14h Lieber Tim. Ja
wer hätte das gedacht wie "einfach" manchmal die Lösung ist - wenn
man 'mal 'draufgekommen ist. Danke für Dein Feedback, freut mich geholfen
zu haben und ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit und viele
Grüsse von Thomas
Nicole Brossart, Speyer <bashir2000@gmx.de>
Eintrag vom
Freitag, 1. April 2005, 15.14 Uhr:
Lieber Thomas, alles was ich sagen
kann ist: DANKE, DANKE und NOCHMALS DANKE!!!! Ich kann nicht glauben, welche
Erfolge ich mit dem Dehnen erzielt habe. Ich mache es jetzt seit ca. 4 Wochen
und der Arm ist DEUTLICH besser geworden. Die Beschwerden sind noch nicht
ganz weg und vor allem morgens und abends zieht es noch etwas. Auch bei zu
starker einseitiger Belastung meldet sich mein Arm aber nach erneutem Dehnen
klingen die Schmerzen sofort ab. Ich kann es nicht fassen! Da ich
Sekretärin bin und somit viel tippen muss, war es für mich sehr
wichtig wieder gesund zu werden. Ich tippe jetzt mehrere Seiten am Stück
völlig schmerzfrei. Schon nach dem 1. Mal dehnen wurden die Schmerzen
deutlich besser. Es war ein Segen für mich, deine Homepage gefunden zu
haben. Du hast mir wieder ein Stück Lebensqualität
zurückgegeben. Danke schön von ganzem Herzen. Gruß Nicole
01.04.05, 15.38h Liebe Nicole. Danke für Dein super
Feedback. Was kann man da noch sagen - freut mich sehr geholfen zu haben. Segen
zu sein, dafür wurden wir ursprünglich geschaffen - deshalb macht es
auch so glücklich wenn man sich in seinem "Zweck" bewegt, deshalb bin im
im Moment mindestens so glücklich wie Du! Jetzt einfach mit Dehnen
'dranbleiben, bis es in ein paar Monaten endgültig der Vergangenheit
angehören wird und Du Dich nicht mal mehr erinnerst 'was gehabt zu haben.
Weiterhin gute Gesundheit und noch mehr von Gottes Segen. Liebe Grüsse von
Thomas
Nicole Brossart, Speyer <bashir2000@gmx.de>
Eintrag vom
Dienstag, 8. Maerz 2005, 11.21 Uhr:
Hallo, ich bin 30 Jahre alt und hab seit
Juni 2004 Schmerzen im Arm. Auslöser war das Renovieren unseres Daches bei
dem ich ca. 4 Stunden am Stück nur Nägel gehämmert habe. Bin
Sekretärin und durchs Schreiben schon vorbelastet. Seitdem hab ich mal
mehr mal weniger starke Schmerzen im Arm. Es geht aber nie komplett weg und ich
kann den Arm nie voll belasten geschweige damit schmerzfrei arbeiten. Die Ärzte habe eine Überlastung
(Sehnenscheidentzündung?) diagnostiziert und erstmal mit Medikamenten
behandelt. Dadurch wurde es nur bedingt besser.
Als nächsten Schritt wollen sie ihn durch einen
Gips ruhig stellen und wenn es dann immer noch nicht besser wird,
operieren. Ich bin aber wenig zuversichtlich, dass das alles hilft.
Nach zweiwöchiger Schonung kommen die Schmerzen jetzt wieder
beständig zurück. Hilfe!
08.03.05, 13.06h Liebe Nicole. Aufgrund dessen was Du als
Auslöser ansiehst und des Verlaufes danach könnte es sich um einen
normalen Tennisarm handeln. Dieser wird dauernd als Sehenscheidenentz. oder
Knochenhautentz. fehldiagnostiziert. Wenn dann Entzündungshemmer (+
Kortison) nicht helfen und Ruhigstellen nichts bringen, ist es wohl auch keine
Entzündung. Du schreibst von "Arm", das ist relative wage. Tennisarm und
Golferarm sind beim Ellenbogen und können in den Unterarm strahlen.
Typisch Tennisarm wäre wenn es nachts und am Morgen besonders weh tut =
Ruhigstellen schadet.
Hier ist die
Diagnose. Wenn es anspricht versuch vorsichtig
die
Dehnübung und das
Hängen an der Stange. Nicht übertreiben,
stärker hilft nicht schneller im Gegenteil. Gips wird vermutlich nichts
verbessern, könnte verschlimmern weil Krampf fixiert wird. Die OP
würde ich unbedingt aufschieben, vermutlich wissen sie nicht mal was sie
bei der OP genau machen oder beheben wollen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder wie's Dir erging und gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Michael Pietsch, Nürnberg <michael.pietsch@gmx.at>
Eintrag
vom Dienstag, 18. Maerz 2003, 16.42 Uhr:
Hallo ich bin der Michael 21j
alt u. habe folgendes Problem: habe seit 8 wochen eine
beidseitige Sehnenscheidentzündung was jetzt in einem gips rechts geendet
hat. Seit 2 wochen habe ich zudem noch starke schmerzen im oberen
unterarmmuskel der ´stellenbweise fast bis zur schulter zieht. Ich habe
mich die letzten wochen extrem geschont u. denke dass ich daher eine
verkrampfung bekommen haben könnte. Der Tennisarm test (Mittelfingertest)
fällt aber negativ aus, gibts zum golferarm auch einen test? hab ihn nicht
gefunden. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher dass ich so etwas habe, extreme
schonung hat die schmerzen nur verschlimmert u. leichte bewegung bringt immer
besserung. Falls die Diagnose stimmt noch 2 Fragen: 1. sollte ich schon
während der sehnenscheidentzündung mit dehnen anfangen? denke das
verschlimmert dann diese wieder oder? 2. sobald die sehnenscheidentzündung
abgeheilt ist, will ich wieder mit Bodybuilding weitermachen. Laut eurer
Philosophie soll man ja trotz tennis-/golferarm alles weitermachen, gilt das
auch für solch extreme belastungen für den Bewegungsapparat? Die
Dehnübungen würde ich dann auf jedenfall vor-/u nach dem Training
machen, egal ob ich grad schmerzen habe oder nicht, wegen der starken
sehnenverkürzung die durchs BB eintritt. Liege ich da falsch ? ansonsten
klasse hp ich hatte schon panik dass sich die sehnenscheidenentzündung auf
den ganzen arm ausgebreitet hat u. ohne diese hp hätte mich bis in alle
ewigkeiten geschont wie es sogar ín manchen medizinischen foren selbst
bei tennisarmen empfohlen wird. manche medizinische foren empfehlen sopgar
eingipsen ...
18.03.03 17.51h Lieber Michael. Du hast kein
typisches Tennisarm-Alter, es könnte also wirklich sein, dass eine
klassische Entzündung vorliegt. Hingegen könntest Du durch forciertes
Training wirklich eine Tennisarm- oder Golferarm-Verkrampfung ausgelöst
haben die die Aerzte als Sehnenscheiden-Entzüdung diagnostizieren. Falls
die Sehenscheidenentzündungen vorne am Handgelenk sind könnte es sein
dass folgendes aber nicht zutrifft! Falls das Problem in den Ellenbogen ist
würde ich den Gips loswerden und das Ruhigstellen abbrechen. Falls die
Diagnose nicht anspricht jedoch bei
Golferarm-Dehnung im
Muskel zieht bis leicht schmerzt, dann werden die Dehnungsübungen auch
helfen. Bodybuilding kannst Du dann weitermachen, aber bis eindeutige grosse
Besserungen eintreten würde ich nur etwa 80% des bisher normalen Pensums
machen, vermutlich hast Du wirklich übertrieben, sonst hättest Du
nicht mit 21J. diese Probleme bekommen. Im Fitness-Studio unbedingt das
Hängen an der
Stange ebenfalls machen und vor während und nach dem Training
besonders ausgedehnt Dehnen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir
erging. Viel Erfolg und gute Besserung. Thomas
Michael Nürnberg
<michael.pietsch@gmx.at>
Eintrag vom Montag, 24. Maerz 2003, 14.02 Uhr:
Hallo nochmal, kaum zu
glauben, obwohl 2 Ärzte Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert haben
u. ich auch felsenfest davon überzeugt war, dass das Stimmt hab ich in der
Verzweiflung doch deine Dehnübungen zum Golferarm ausprobiert. Der
Tennisarm-Test ist bei mir ja negativ ausgefallen, aber ich hatte ja auch "nur"
ein starkes Ziehen an den unteren Unterarmsehnen allerdings mehr richtung
Handgelenk wie zum Ellenbogen. Jetzt mache ich diese Übungen konsequent
seid erst 2 Tagen und merke eine deutliche Besserung!! Kann es sein dass beim
Golfarm oft auch die Handgelenkssehnen betroffen sind ? Auf jedenfall habe ich
mir gedacht es muss doch auch einen entsprechenden Golfarm-Test geben, den ich
mir dann selbst abgeleitet habe. Korrigiere mich falls ich falschliege aber
wenn das stimmt könnte das vielleicht wieder einigen bei der Diagnose
Helfen. Hier die Überlegung: Beim Tennisarm ist die obere
Unterarm-Muskulatur betroffen, die für die Streckung der Finger/Hand
Verantwortlich ist, daher der Test den Finger gegen Wiederstand nach oben zu
bewegen. Die untere Unterarm-Muskulatur ist für die "Fauststellung" der
Hand verantwortlich, also das abknicken der Finger/Handgelenk. Daraufhin habe
ich einfach bei jedem Finger versucht gegen wiederstand nach unten zu
drücken und voila beim Finger neben dem kleinen Finger hat es am inneren
Ellenbogenknochen gezogen. was hältst du davon ? Grüße u. Danke
für die geniale hp.
24.03.03 Lieber Michael, freut
mich wie es hilft und schon schnell motiviert weiter zu machen. Lassen wir uns
das eine Lehre sein. Auch Aerzte kochen mit Wasser. Sie sind oft
Fachspezialisten. Uebrigens wurde auch die Arche von Amateuren gebaut und die
Titanic von Profis. Du brauchst noch etwas Geduld, auch wenn Du mal weniger
dehnst und es einen kleinen Rückfall gibt einfach wieder weiterdehnen. Man
ist erst nach einigen Wochen definitiv über den Berg. Danke für den
Tip mit der Diagnose. Da wir wenig Golferarm-Patienten hier erhalten und ich
selber nie einen hatte, konnte ich das bisher nicht nachvollziehen, aber es
stimmt was Du sagts, habe es in die Diagnose-Seite übernommen. Fingerring
nach unten gegen Widerstand = Schmerz/Ziehen = Golferarm. Weiterhin gute
Besserung, Thomas
24.03.03, 17.50. Ok ich werds mir merken, im mom.
bin ich erstmal nur höchstmotiviert, habe nun schon insgesamt 5 wochen
gips hinter mir u. die Dehnbehandlung schlägt megamäßig an.
Wenn ich diese hp nicht gefunden hätte wär ich wahrscheinlich noch
ewig weiter falsch behandelt worden! Freut mich dass ich mit dem Diagnose Test
auch weiterhelfen konnte. Ich wünsch dir weiterhin mit allem genausoviel
Erfolg wie mit der HP. Cu Michael
Michael, Nürnberg <michael.pietsch@gmx.at>
Eintrag vom Sonntag, 13. April 2003, 10.30 Uhr:
Hi Thomas, wollte mich
an dieser Stelle nochmal bedanken. Ich habe deine Dehnübungen nun erst
ca. 3 Wochen gemacht u. kann wieder mit voller Belastung Bodybuilding
betreiben! Ebenso hätte ich meine Physiotherapieausbildung nie
richtig anfangen können wenn der rechte arm noch weiter mit gips behandelt
worden wäre. Also ich bin geheilt aber werde die Dehnübungen weiter
in meinen Alltag einbinden, und als angehender Physiotherapeuth hoffentlich
genauso gut behandeln wie du :-)
14.04.03, 08.25h. Lieber
Michael, freut mich sehr, dass alles so gut geworden ist. Du machst das schon
richtig, immer schön 'dranbleiben mit Dehnen sonst könnte es einen
Rückfall geben, man kann dann einfach wieder vermehrt anfangen zu Dehnen,
sollte es doch passieren. Weiterhin gute Gesundheit und Freude am Bodybuilding
(schone die Gelenke! - Die lassen sich nicht so leicht "reparieren" wie ein
Tennisarmkrampf!) Grüsse von Thomas
Philipp, Stuttgart <guf_blackman@gmx.de>
Eintrag vom
Dienstag, 11. November 2003, 15.05 Uhr:
Hallo, ich bin 17 Jahre alt und
hab eine "Sehnenscheidenentzündung" seit 9Monate
:-( . Zuerst hab ich es eingecreemt und nicht wirklich geschont,
dann wurde es stärker und ich habe eine Schiene bekommen und es total
geschohnt was wohl ein Riesen-Fehler war, als ich das dann bemerkt hab ich
begonnen meinen schlaffen arm wieder mit normalen tätigkeiten zu belasten,
so wurde es schon etwas besser und wenn ich nicht Basketball, Volleyball oder
Pc-Spiele hab ich wenigstens kein Ruheschmerz, aber das muss weg ich mag
endlich wieder alles machen können weil ich sehr viel am PC zu tun habe
und Sport mache (damals noch im Basketballverrein) dass das unendliche Schonen
nichts bringt hab ich auch bemerkt, aber nun bekomm ich's nicht richtig weg und
sobald ich etwas wie oben mache bekomme ich die Schmerzen immer wieder und sie
bleiben ein paar Tage bei normalen Tätigkeiten. Ich werde jetzt in voller
Hoffnung das Dehnen probieren, ich hoff nur das ich nicht zu stark anfange und
das die schmerzen nich stärker werden am Anfang..
Ich hab gerade
nochmal eine Frage, wenn ich Schmerzen habe spüre ich es an der
Arminnenseite stärker aber auch oben wie beim Tennisarm, die Frage ist ob
wenn ich Golferarm-Dehnübungen mache und Tennisarmübungen könnte
es sein das eins das andere behindert oder verschlechter weil ich gerade in
diese Richtung nicht dehnen sollte, wenn ja würde ich mich für die
Golferarmübung entscheiden weil dort die Diagnose mehr anschlägt..
mfg Philipp
11.11.03, 17.18h. Lieber Philipp. So wie es
tönt ist es keine Sehnenscheidenentzündung, sonst hätte schonen
nicht das Gegenteil bewirkt. Mach die Dehnung (Golf oder Tennis) bei welcher Du
eindeutig merkst, dass es zieht. Aber eben nicht zu kräftig ziehen, nicht
weit über die Schmerzgrenze hinaus, sondern lieber länger und
häufiger die Dehnung halten. Auch das
Hängen an der
Stange wäre ev. gut und förderlich für Dich. Ansonsten nicht
schonen sondern alles normal machen, aber bei Tätigkeiten die verkrampfen
vorher zwischendurch und danach besonders ausgiebig dehnen. Gute Besserung und
melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von Thomas
Philipp, Stuttgart <guf_blackman@gmx.de> Eintrag vom
Mittwoch, 12. November 2003, 16.03 Uhr:
Werd mich dann später melden
bisher tut es mir ganz gut, vorallem das hängen an der Stange, machs zwar
nur nich lange aber ich find meine Arm fühlt sich etwas "frischer" an..
Ich mach fleisig weiter, nich zu stark, hoffentlich klappts. Man freu ich mich
darauf wieder alles machen zu können :-) . mfg Philipp
Philipp,
Aichtal <guf_blackman@gmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 5. September 2004, 00.58 Uhr:
Ich hatte mich schon
einmal vor vielleicht 8 Monaten gemeldet! Durch die Dehnübungen bzw
mehr das Hängen an der Stange kann ich jetzt wieder alles machen
AUßER am Pc arbeiten/spielen. Sobald ich ca. 30 Minuten am Pc spiele
oder einen langen Text schreibe spannt sich mein Arm wieder an. Würde ich
es nicht reduzieren hätte ich die Schmerzen wieder bei jeder
Tätigkeit. Ich bekomm es einfach nicht ganz in Griff. Was soll ich machen?
Und das mit einem Alter von 17 Jahren. Meine Lebensqualität hat sich
zwar deutlich verbessert, ich kann sogar Krafttraining betreiben. Das
einzige was wie gesagt nicht geht ist das Thema Computer! Was könnte ich
noch haben? Ich trage das inzwischen schon ca 2 Jahre mit mir rum. Danke
für ihre Hilfe.
06.09.04 07.51h. Bleib weiterhin mit
Dehnen 'dran. Dehne regelmässiger. Vor während und nach dem PC
länger und regelmässiger Dehnen sollte Dir helfen. Ansonsten muss ich
Dir Geduld haben ans Herz legen und Du kannst guter Hoffnung sein, dass es
nicht ewig dauern wird. Vielleicht hast Du noch max. 1 Jahr bis Dein Arm "ausgebrannt" ist und das Problem für immer der
Vergangenheit angehört. Bloss nicht aufgeben jetzt - die Alternativen sind
ja auch nicht rosig. Gute Besserung und viele Grüsse, Thomas (P.S. ich hab
jetzt nach 4 Jahren ohne Problem den Tennisarm auch noch links bekommen, also
einfach eine Schwachstelle ...)
Peggy, Köln
Eintrag vom Montag, 20.
Oktober 2003, 20.30 Uhr:
Ich bin 35 und habe seit fast einem Jahr einen
Tennisarm rechts. Ich vermute den Auslöser beim Tragen/Heben usw. meiner
kleinen Tochter, 21 Monate alt und schon lange 12 Kilo schwer. Mein
Orthopäde gab mir bloß die Kortisonspritzen alle 4 - 6 Wochen, riet
zur Kältebehandlung, hat bei mir einmalig Akupunktur ausprobiert und mir
ein Reizstromgerät mit nach Hause gegeben. Nichts davon hat geholfen.
Die Spritzen habe ich bestimmt 7 oder 8 mal bekommen
und dachte mir auch nichts dabei, da dies ja auch Knochenhaut-ENTZÜNDUNG
genannt wird und auf Entzündungen muss eben Kortison. Bis die
letzte Spritze überhaupt nicht mehr angeschlagen hat und ich im Internet
mir eigene Infos gesucht habe. Auf keiner Seite habe ich alles so zutreffend
auf meine Beschwerden gefunden wie hier. Ich werde mir keine Spritze mehr geben
lassen und habe das mit dem Dehnen jetzt mal begonnen. Ist wirklich sehr
schmerzhaft, aber ich meine jetzt schon nach 3 Tagen, dass das Dehnen nicht
mehr sooo schlimm ist wie die ersten Male. Na mal sehen... Die Frage, die
für mich aber noch offen bleibt: Wenn der Tennisarm keine Entzündung
ist, wieso heißt es dann Knochenhautentzündung? Es liegt also doch
eine Entzündung vor, wenn auch nicht an der Sehne, sondern eben der
Knochenhaut. Muss denn diese Entzündung nicht irgendwie behandelt werden
oder geht die automatisch mit weg? (Also wenn es dann überhaupt irgendwann
mal weggehen sollte, haha, das Leben mit ständigem Schmerz bei jeder
Bewegung ist wirklich sehr sehr an den Nerven zehrend...)
21.10.03, 12.29h. Liebe Peggy. Wenn bei einem
Tennisarm die Diagnose "Knochenhaut-Entzündung" genannt wird, ist es
faktisch eine Fehldiagnose. Knochenhaut-Entzündungen oder auch
Sehnenscheiden-Entzündungen sind etwas ganz anderes, Dehnen würde in
diesen Fällen nichts nützen sondern eher noch schaden und die
Entzündung meist verstärken. Da aber "normale"
Tennisarm-Verkrampfungen meist mit dieser Fehldiagnose belegt werden habe ich
diese Wörter auch in meine Titel aufgenommen, damit man die Seiten in den
Search-Engines so auch findet! Weil Du keine herkömmliche Entzündung
hast, hat auch keine Behandlung die darauf abzielt geholfen. Das Kortison
beseitigt nur kurzfristig die Symptome die danach aber meist noch heftiger
zurückkommen (da sich am Krampf bzw. an der verkürzten
Muskulatur/Sehne nichts verbesser hat). Du musst beim Dehnen nicht sehr weit
über den Schmerzpunkt hinaus ziehen, es heilt nicht schneller wenn es mehr
schmerzt! Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse
von Thomas
Peggy, Köln
Eintrag vom Donnerstag, 17.
Juni 2004, 13.07 Uhr:
Hallo, ich bin 36 und hatte ca. im Okt. 03 hier mein
Leid geklagt: Tennisarm rechts. Nachdem ich auf dieser Seite ja viel
Wissenswertes darüber gelesen hatte, bin ich erstmal nie wieder zu dem
Arzt gegangen, um mir diese doofen Cortisonspritzen geben zu lassen. Ich habe
auch das geliehene Reizstromgerät dankend wieder zurück gebracht :-)
Letztendlich habe ich nur noch den Arm gedehnt und auf einem Spielplatz habe
ich mich ab und zu an eine Stange gehängt. Nun, ich weiß nicht, ob
es vom Dehnen kam oder ob nach über einem Jahr mein Tennisarm dann
endgültig "ausgereizt" war, wie das in der Fachsprache wohl heißt,
aber ich bin schon seit wenigen Monaten absolut beschwerdefrei. Es kann also
jeder hoffen!!! Und danke nochmal für die Tipps!
18.06.04 10.35h. Liebe Peggy. Danke für Dein
Feedback und die Ermutigung für alle Mitleidenden. Weiterhin alles gute
und viele Grüsse von Thomas
Tina, Weil am Rhein <tina.ike@web.de>
Eintrag vom Mittwoch,
7. Maerz 2007, 13.40 Uhr:
32 Jahre. Hallo Thomas,seit 6 Monaten
kämpfe ich nun gegen meine SSE
(Sehnenscheiden-Entzündung) in beiden Unterarmen (links schlimmer als
rechts). Hab alles schon ausprobiert,aber hat nichts gebracht. Jeder
Arzt sagte mir im endeffekt ich solle weiterhin schonen u.kühlen!Meine
Hobbies Schlagzeug spielen und Motorrad fahren,schrieb ich schweren Herzen ab
... bis ich zufällig auf deine Seite traf und ich kann nur sagen: Gott sei
Dank gibt es so Menschen wie dich!! hab neue Hoffnung geschöpft,gleich mit
dem Dehnen und Hängen angefangen, mache dies nun seit 2 Wochen und kann
eine deutliche Besserung feststellen! Gönne meinen Armen keine Ruhe
mehr,sondern bin wieder mehr aktiv und das wirkt auf die Psyche total positiv
aus! allerdings ist es noch nicht weg, meine Handgelenke knirschen deutlich
(tut aber nicht weh), linker Arm kribbelt und zieht noch etwas. Die Muskulatur
beginnt sich jedoch durch mein tätig sein wieder aufzubauen, spiele nun
auch wieder Schlagzeug(oder ist es noch zu früh? fühle mich aber so
gut dabei! muss davor u.danach gut dehnen,schlimmer ist es auf jedenfall nicht
geworden). Meinst du ich krieg meine Arme wieder bald ganz schmerzfrei? Am
Freitag hab ich einen Termin in einer Schmerzklinik ... bringt das
überhaupt noch was, jetzt wo ich deine tolle Seite entdeckt habe? Auf
jedenfall ein grosses DANKESCHÖN an dich!Liebe Grüsse, Tina.
07.03.07, 17.50h Liebe Tina. Wunderbar Tina, weiter
so. Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht hattest Du von Anfang an nur
(Golf- oder) Tennisarme was bei Schlagzeug häufig vorkommt.
Notizen von
Musiker-Kollegen Wenns nicht anspricht, macht nicht, SSE ist häufige
Fehldiagnose Lies
mal nach bei Syndromen und Dehnen wird Dir helfen. Die Handgelenke werden
vom Stangehängen am meisten profitieren. Etwas was Aerzte wirklich gut
können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika,
Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv.
Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser bist Du
richtig hier. Spiel nur Schlagzeug, die Lebensqualität ist wichtiger, als
dass es etwas länger dauert bis alles wieder perfekt ist und Du die "Alte"
bist. Du machst es richtig, einfach immer vor, zwischendurch und nach
verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Geduld wird Dich ans Ziel bringen. Melde Dich doch in 1-2 Monaten wieder wie's
Dir erging. Die Schmerzklinik würde ich absagen, da die Aerzte und
Therapeuten Dir sonst Angst machen werden vor dem Dehnen, Hängen und
weiterspielen, bin ich ziemlich sicher. Nur einer hat wirklich Interesse Dein
Problem zu lösen und das bist DU selber (ausser Dein Dich liebender Vater
im Himmel, der Dich auch hierher schickte ...) und Du kannst ja die
Schmerzklinik immer wieder aufnehmen, z.B. wenn es in 2-3 Monaten nicht besser
sondern schlimmer sein sollte, was ich mir nicht vorstellen kann. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas Tina, Weil am Rhein <tina.ike@web.de>
Eintrag vom Mittwoch,
7. Maerz 2007, 21.56 Uhr:
Hallo Thomas, vielen lieben Dank für deine
Email. Vielleicht hätte ich noch erwähnen müssen, dass meine
(angebliche)SSE nicht vom Schlagzeug spielen kommt, sondern vom Gitarre
spielen...daher ist es links auch schlimmer (vom Griffe drücken). Gitarre
habe ich aufgegeben, aber Schlagzeug NIEMALS! Ich halte mich strickt an deine
Übungen und melde mich gerne in 1-2 Monaten wieder! DANKE. Tina.
Tina, Weil am Rhein <tina.ike@web.de>
Eintrag vom
Donnerstag, 15. Maerz 2007, 14.28 Uhr:
32J., seit 6mon. beidarmige
unterarm-sse. Lieber thomas, ich hab schon mal reingeschrieben... deine methode ist einfach klasse, wurde von tag zu besser u.
ich spielte auch wieder schlagzeug-ohne probleme! ABER ich hab
letzten sonntag glaub nen gr. fehler gemacht, bin nun total verzweifelt... bin
bisschen motorrad gefahren... (da die schmerzen dank deiner methode weg
waren)... am dienstag merkte ich schon dass es wieder schmerzt+gest.+heut ist
es so richtig heftig... es zieht, es kribbelt, die muskulatur schmerzt- den
ganzen unterarm bis zu den fingern herunter. jetzt habe ich grad wieder
angefangen zu leben und nun das!!.. motorrad fahren lass ich noch ne ganze
weile mal sein, kein problem, aber schlagzeug ist mein leben!!!.. hat sich das
jetzt so schnell wieder entzündet? kannst du mir viell. mehr
erklären? soll ich auch jetzt nach wie vor weiterdehnen+hängen? das
vertrauen in die ärtze habe ich verloren, hoffe auf einen tipp von dir.
Herzlichen dank!
15.03.07, 14.33h Liebe Tina. Freut mich
sehr geholfen zu haben. Bloss keine Panik. Ein paar Tage Dehnen und Hängen
(vorsichtig steigern, mehr Zerren nützt nicht schneller, im Gegenteil,
Dehnungen lieber länger halten) und Du bist wieder voll auf Kurs. Das
Motorradfahren hat den Krampf nur stärker fixiert, die Daueranspannung,
ohne Gegendehnung, das ist im Moment noch Gift für Dich, aber Du kannst es
in ein paar Wochen jederzeit wieder probieren. Eine Entzündung ist es
jedenfalls nicht, deshalb wird es auch bald wieder aufwärts gehen. Einfach
immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders
ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese
Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Tina, Weil am Rhein <tina.ike
web.de>
Eintrag vom Montag, 7. Mai
2007, 10.38 Uhr
Tina,32J.,Weil am Rhein,beidarmige "angebliche"
SSE,Beginn Sept.2006,dann diese Seite hier gefunden,Dank den Übungen nach
wenigen Wochen schmerzfrei,dann Rückschlag durchs Motorrad fahren,nach
1Woche intensiven dehnen,schmerzfrei seit 6Wochen!hab wieder alles gemacht,Arme
nicht geschont(Schlagzeug gespielt,Motorrad gefahren-absolut ohne
Probleme,dadurch auch weniger gedehnt,ab+an hang ich an Stange,alles
prima,dachte ich sei endlich über dem Berg)...hab letzten Mi, wie jeden
Tag in den vergangenen Wochen, Schlagzeug gespielt,jedoch etwas länger als
sonst..nun erlitt ich erneut einen Rückfall..bin total down..bin wieder am
Anfang meines Problems..verstehe den Rückfall nicht..dehne nun wieder
intensiver,hänge wieder öfter an Stange..oder muss ich zuerst paar
Tage ruhn? kann man durch Kälte auch einen Rückfall bekommen? bin so
froh diese Seite gefunden zu haben...ein grosses DANKESCHÖN lieber Thomas
an dich.
07.05.07h Liebe Tina. Rückfälle kommen
häufig vor, man ist aber damit nie mehr so schlimm wie am Anfang dran,
auch wenn die Symptome dies anzeigen, der Krampf ist nie mehr so stark fixiert
und die Sehnen sind bereits wieder "verlängert" und Fortschritte werden
sich viel schneller wieder einstellen. Kälte ist natürlich nicht so
ideal weil sie Muskeln eher zum verkrampfen bringt als zu entspannen, aber dem
kann man vorher, zwischendurch und danach mit etwas längerem Dehnen
entgegenwirken. Aber nicht vergessen, nicht zerren und würgen beim Dehnen,
das hilft nicht schneller, im Gegenteil, ein Uebertreiben an Intensität
kann schon mal selber einen Rückfall auslösen. Dehnung nur bis an den
Schmerzpunkt und dort lieber länger halten. Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! Du musst keine Pause machen, das bringt nicht
viel, aber dafür das Dehnen und Hängen auch nach ersten Erfolgen
weiterziehen, man muss da wohl oder übel durch ein paar Monate mit
Minimalübungen durch, bis der Arm dann mal "ausbrennt".
Ausbrennen des Tennisarms Melde Dich doch
in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Hüfte: Willy Weinandy, Prüm <willy.weinandy
web.de>
Eintrag vom
Samstag, 5. April 2008, 22.54 Uhr
Bin männlich, 60 Jahre alt und
hatte seit zwei Jahren starke Hüftschmerzen. Die Ärzte diagnostizierten ein
Schleimbeutelentzündung, welche schwierig zu behandeln sei.
Nach dem ich ihre Seite gefunden hatte - ca. vor zwei Monaten - führte ich
ihre Dehnübungen 1 u. 2 konsequent ein bis zwei mal täglich durch.
Es stellte sich eine Verbesserung von 90 Prozent ein. Ich bin total
begeistert und danke ihnen für den tollen Tip. Die Übungen habe
ich bis jetzt beibehalten. Der Erfolg hat sich bei mir nach ca. 2-3 Wochen
eingestellt. Ich mache wieder Wanderungen von bis zu 20 km, auch auf unebenen
Wegen, was vorher undenkbar war. Nochmals herzlichen Dank!!!
07.04.08, 16.38h Lieber Willy. Vielen Dank für das positive
Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran
leiden siehst. Sollte sich in den kommenden Jahren mal ein anderer verkrampfter
Muskel melden (könnte auch Fersensporn sein, oder andere Hüfte),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. (So oft
werden Verkrampfungen als Entzündungen fehldiagnostiziert und behandelt,
ruhiggestellt und dadurch oft noch verschlimmert.
Fehldiagnosen
Entzündung) Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin
gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
Paul Santner, Zürich <psantner@hispeed.ch>
Eintrag vom
Sonntag, 18. Maerz 2007, 13.10 Uhr:
57, ich hatte mit Dehnen und
Hängen den Golfarm, an dem ich vorher schon jahrelang gelitten habe,
erfolgreich weggebracht - vielen Dank. Jetzt habe ich leider eine
Schleimbeutelentzündung am rechten Ellbogen eingefangen. Gibt es da auch
ähnliche Behandlungsmethoden ?
19.03.07, 07.11h Lieber Paul. Oft ist eine SBE gar keine:
Lies mal nach bei
Syndromen. Andererseits hast Du Erfharung mit dem Golferarm und
ähnliche Symptome würdest Du erkennen, somit muss mal zuerst von
einer "richtigen" Entzündung ausgegangen werden, d.h. Schonen,
Ruhigstellen etc. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist
Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und
Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung
(Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so
oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig
oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den
Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam
steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den
Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas
reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist,
kannst Du jetzt oder später das
Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Patrick, Berlin <patrick-chat(at)gmx.net>
Eintrag vom Mittwoch, 28. Februar 2007, 19.06 Uhr:
Hallo, nun bin
ich hier also auch gelandet. Ich bin 30 Jahre alt und habe laut Diagnose eine
Sehnenscheidenentzündung im rechten Unterarm. Der Schmerz sitzt bei mir
volar (also auf der Unterseite) und ist näher an der Ellenbeuge als am
Handgelenk - im hinteren Drittel des Unterarms sozusagen. Das Ganze fing
irgendwann im November langsam an. Zunächst dachte ich noch, das sei
einfach eine Überanstrengung vom vielen beruflichen Zeichnen. Also habe
ich anschließend einfach mehr Pausen eingelegt oder bin früher
gegangen - was als Freiberufler ja kein Problem ist. In der Apotheke habe ich
mir außerdem noch Voltaren Schmerzgel besorgt. Als es dann aber auch
über Weihnachten nicht besser geworden ist, bin ich dann doch zum Arzt
gegangen. Seitdem habe ich Ultraschallbehandlung, Ibubeta (Ibuprofen), Arcoxia
(Etoricoxib), einen Monat lang Ruhigstellung mittels Orthese und neuerdings
auch noch Neuralterapie (drei Spritzen in die Schmerzregion) hinter mir. Da
Akupunktur in meinem Fall keine Kassenleistung ist, wurde mir vom
Kassenservicecenter noch Röntgenreizbestrahlung empfohlen, was jedoch
seltsamerweise auch nicht als Regelleistung aufgeführt ist. Mein
Orthopäde hat mir vor 1½ Wochen außerdem noch
Dehnübungen gezeigt, die denen auf dieser Seite hier sehr ähnlich
sind. Er meinte jedoch, ich solle immer paarweise in beide Richtungen dehnen.
Auf der anderen Seite schloss er aber den typischen Golferarm aus, weil bei mir
die Schmerzen nicht vom Ellbogen herrühren sondern vom Handgelenk und den
Fingern, die beim dauerhaften Zeichnen eben besonders beansprucht werden.
Leider wurden bei mir die Schmerzen nach dem Dehnen kurzzeitig eher schlimmer
als besser. Darum jetzt meine Frage hier: Machen die Dehnübungen bei mir
dann überhaupt Sinn, oder bin ich wieder so ein Spezialfall, der in kein
Schema passt? Die Orthese habe ich jetzt jedenfalls wieder abgemacht, denn
immerhin hat sie die letzten 4-5 Wochen auch nicht wirklich was gebracht.
Leider habe ich solange jetzt auch schon kompletten Arbeitsausfall, was als
Freiberufler leider sofort finanzielle Auswirkungen hat. :(
01.03.07, 11.06h Lieber Patrick. Ich denke Deine
Chance auf Besserung mit Stange hängen sind sehr gut. Weil die
Behandlungen die auf akute Entzündung abzielten nichts brachten und weil
es bei Dir im muskulären Teil, nahe des Ellenbogens liegt. Nicht jede
diagnostizierte Entzündung ist wirklich eine:
Lies mal nach bei
Syndromen. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen
behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird
es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten)
nicht besser, dann würde ich nun so oder so in den Schmerz hinein mit
vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit
Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen
und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird.
Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1
Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Hier das
Hängen an der Stange. Es dehnt und löst Handgelenke,
Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann
eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur
Problemlösung beitragen! Dein Dehnrückfall kam ev. von zu starken
dehnen (reissen) und übertreiben damit, es wird nicht besser wenn man mehr
"zerrt", nur bis an den Schmerzpunkt gehen, nicht darüber hinaus, Dehnung
lieber länger halten, es soll eine Verlängerung des Muskels und Sehne
stattfinden und dadurch soll ein Dauerzug bzw. Krampf aufgehoben werden. Du
kannst das Hängen auch mit
der
Golf-Dehnübung unterstützen, insbesondere wenn Du nicht oft
hängen kannst, was schade wäre, aber eben sehr vorsichtig vorgehen
und nur langsam über Wochen steigern, bzw. bei Rückfall pausieren und
danach reduzierter wieder starten. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Liane zwetzich, heilbronn <liane.zwetzich@web.de>
Eintrag
vom Montag, 26. Februar 2007, 16.25 Uhr:
liebe tennisarm-spezialisten,
ich bin 19jahre alt, im prüfungsstress, und habe schon seit ca 6 wochen
meine beschwerden. es ist ein ziehender schmerz im handgelenk und in der
muskulatur (weniger im ellenbogen), aufgrund den ich überhaupt nicht mehr
schreiben kann. mein arzt meint es wäre eine
sehnenscheidenentzündung, doch das stillhalten, die salben und die
tabletten haben kaum, wenn überhaupt, geholfen. und jetzt weiß ich
nicht, ob ich vielleicht ein tennisarm haben könnte. aber eigentlich
schmerzt es mich schon eher im handgelenk- und muskelbereich als im ellenbogen
(auch nach der diagnose-untersuchung:mittelfinger hoch...) und jetzt weiß
ich nicht, ob ich trotzdem diese dehnungen machen soll, obwohl sie genau das
gegenteil sind von dem, was mein arzt mir verordnet. bitte helfen sie mir! kann
man diese dehnungen auch bei einer sehnenscheidenentzündung machen (falls
es wirklich eine sein sollte)? und ist es normal, das man bei einem tennisarm
ziehende schmerzen beim schreiben hat? ich bedenke mich schon im vorraus
für die beanwortung der fragen. vielen lieben dank.:) liane
27.02.07, 09.04h Liebe Liane. Richtig, nicht jede diagnostizierte
Entzündung ist wirklich eine:
Lies mal nach bei
Syndromen. Ich würde sagen erst mal Ruhigstellen und wenn schreiben
dann bewusst entkrampft wenn Du diese Gewohnheit ändern kannst, was nicht
so einfach ist, irgendwie ist es ja dadurch gekommen. Etwas was Aerzte wirklich
gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika,
Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv.
Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann
würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen
anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und
Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen
den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen
Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren
und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je nachdem wie mutig
oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das
Hängen an der Stange probieren. Es dehnt und löst
Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.
Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend
zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
333. Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau (Deutschland)
<angelalaura
web.de>
Email vom Freitag, 31. Juli 2008, 15.13 Uhr
Wie sie schon vermutet haben ich bin wirklich nach einem 1 Monat ein
neuer Mensch! Ich habe keine Schmerzen mehr weder am Tennis- noch am Golferarm!
Übrigens habe ich durch regelmäßiges Dehnen an der schulter auch meine Schleimbeutelentzündung weg
gebracht! ich trainiere schon wieder fleißig ist aber schwer
nach so langer Pause mein gutes altes Niveau zu erreichen,aber ich bin
zuversichtlich dass das innerhalb kurzer Zeit wieder so wird wie vor den
Verletztungen! Vielen, Vielen Dank Mfg Angela aus dem schönen Chiemgau
01.08.08, 12.45h Liebe Angela. Du bist sicher bald wieder
auf dem alten Niveau, da bliebt nichts zurück, im Gegenteil, das machte
Dich innen stärker. Die Schleimbeutelentz war wohl doch keine (akute)
Entzündung, sonst hätte das Hängen nichts gebraucht, also eher
eine der häufigen Fehldiagnosen, war eher auch muskulär verspannt,
merkt Dir das. Lies mal nach bei Syndromen / Fehldiagnosen
"Entzündungen". Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich
sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte
sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder
Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
Logbuch Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau
(Deutschland) <angelalaura
web.de>
Eintrag vom Freitag, 13. Juni 2008, 21.20 Uhr
Ich
bin 17 Jahre (ungewöhnlich) und habe das Problem seit circa 7 Monaten! Ich
spiele Leistungstennis und muss natürlich sehr viel trainieren! Meine
Frage ist ob ich wieder ganz normal d.h. 3-5 Stunden am tag, manchmal auch
weniger trainieren darf wenn ich das Dehnen und hängen an der Stange mache
oder soll ich warten bis ich keine Schmerzen mehr habe? Vielen dank für
ihre Antwort. Sie sind meine letzte Hoffnung, die Ärtzte haben mich schon
aufgegeben und gesagt dass ich einfach nichts mehr machen soll mit dem Arm noch
dazu habe ich einen Tennis-und Golferarm! Vielen dank nochmal Angela
Prüglmeier
16.06.08, 12.30h Liebe Angela. Du bist
richtig hier und bestimmt in 1 Monat ein neuer Mensch:
Notizen von
Tennis-Kollegen lies Mal Eintrag 318. von Peter L. Reduziere
vorübergehend Dein Training so um einen Drittel und beginne mit
der
Dehnübung, investiere total 20 Minuten Dehnen pro Tag, verteilt auf
den ganzen Tag. Aber nicht zu stark reissen, es soll nicht stark Schmerzen beim
Dehnen sonst kann es auch mal einen kleinen Rückfall gaben, lieber Dehnung
länger halten, lies alles bei der Dehnung gut durch. Mach die Dehnungen
Golf- und Tennisarm. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm und
der Golfarm gleichzeitig therapiert werden, sondern weil es auch diverse andere
positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Bei Dir hat es durch
diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der
Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom
Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch
könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig
Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe
geben. Wenn es dann stark gebessert hat und sich weiter nur noch positiv
verändert, könntest Du das Training langsam über Wochen
steigernd wieder intensivieren, wenns nicht bessert, training in 2-3 Wochen
weiter stufenweise reduzieren, bist Du positive Resultate bekommst. Einfach
immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders
ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese
Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Viele Junge haben dieses Problem, insbesondere wenn Bänder,
Sehnen und Muskeln einseitig überbelastet werden und das Dehnen
vernachlässigt wird (z.B. häufig Junge die Bodybuilding machen etc.
Junge Patienten). Keine
Angst, das wird schon wieder, Aerzte geben schnell mal auf - kochen auch nur
mit Wasser. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Angela Prüglmeier, Grassau im Chiemgau (Deutschland)
<angelalaura
web.de>
Email vom Freitag, 13. Juni 2008, 15.13 Uhr
Zuerst einmal vielen Dank für ihre Antwort, die Dehnübungen mache
ich schon seit ein Paar Tagen und das Türreck hab ich auch schon bestellt.
Seit ich die Dehnübungen mache geht es mir schon viel besser! Ich werde in
einem Monat nochmal berichten wie es mir geht! Ein bekannter,der auch einen
tennisarm hatte hat mir noch eine medizin(nur natürlich) gesagt die
unterstüztend wirken soll,bei ihm war der Tennisarm innerhalb von 4 Tagen
weg,die Medizin heißt Metaossylen,es sind Topfen und kosten in unserer
Apotheke ca.16 ,das nehme ich jetzt noch unterstützend! Melde mich
wieder! Vielen,vielen Dank! Mfg Angela Prüglmeier
16.06.08, 17.17h Liebe Angela. Metassylen sind homöopathische
Tropfen die verkrampfte Muskeln beeinflussen sollen. Die werden aber nicht
wirklich schaden. Der einzige Schaden danach ist höchstens, dass Du nicht
weisst was wirklich geholfen hat, wenn einem das in Deiner Lage wohl eher egal
ist. Wer heilt hat Recht. Ich bin kein besonderer Freund der Homöopathie,
da sie nicht mit belegbaren, nachweisbaren Mitteln sondern mit eindeutig
spirituellen Methoden arbeitet (Kräfte sollen durch das Schütteln der
herstellenden Person an die Materie übertragen werden etc.), aber das ist
eine andere Geschichte. In wieweit es dadurch eine "Einstiegsdroge" in die
spirituelle Welt schlimmerer Behandlungsarten handelt ist wohl etwa die gleiche
Ansichtsache wie die Diskussion ob ein gelegentlicher Joint zum Kokainkonsum
führe ... [Mein Antwort: Nicht immer, aber immer öfter ...] Also dann
gute Besserung, bis dann und viele Grüsse von Thomas
Quelle: http://www.organisator.ch/index.asp?topic_id=926
Was
ist ein «Mausarm» oder «RSI-Syndrom»?
RSI
(repetitive strain injury) ist der Sammelbegriff für schmerzhafte
Erkrankungen in Hand und Unterarm, die sich aus der ständigen Wiederholung
einer einseitigen Bewegung ergeben können.
Das RSI-Syndrom, im
Volksmund «Mausarm» genannt, ist ein Krankheitsbild des Arms und
der Hand, das aufgrund einer chronischen und wiederholten Schädigung des
Bewegungsapparats von Hand, Arm, Schulter und Nackenbereich entsteht. Es
handelt sich um Gewebeveränderungen und Narbenbildungen, die durch
kleinste Verletzungen entstehen.
Wie entsteht ein RSI?
Das RSI
kommt vor allem bei Menschen vor, die sehr oft mit dem Computer arbeiten. In
erster Linie sind Vielschreiber (Textverarbeitung, Dateneingabe) betroffen.
Insbesondere Bewegungsabläufe, wie Tasten- oder Maus-Klicks, die sich
wiederholen, können ein RSI auslösen. Andere Faktoren sind: Stress,
falsche Körperhaltung, ergonomisch unzureichender Arbeitsplatz und hohe
Arbeitsbelastung.
Jörg BS
Eintrag vom Mittwoch, 19. Januar 2005, 09.54
Uhr:
Hallo zusammen! Bin 44 und habe seit 6,5 Jahren (!) mal mehr, mal
weniger starke Schmerzen im rechten Unterarm (Ellenbogen abwärts, anfangs
bis in den kleinen Finger ausstrahlend [Kribbeln mit anfänglichem
Taubheitsgefühl], mittlerweile nur noch unterhalb des
Ellebogengelenkes) Habe seither alles mögliche an Therapien
mit gemacht (größtenteils weil die Ärzte keine Ahnung hatten
ich selbst natürlich auch nicht): Medikamente, Salben, Reizstrom,
Massagen, Dehnungsübungen, Eispackungen, Ruhigstellen durch Schiene,
Cortison-Spritzen. Nach einer Kernspintomographie 1998 wurde von einem
Handchirurgen Sulcus-Ulnaris-Syndrom diagnostiziert (auf den Bildern und
auf diversen Röntgenaufnahmen ist natürlich nie etwas zu erkennen).
Das schien es tatsächlich auch zu sein. In den vergangenen Jahren hatte
ich allerdings das Gefühl, dass dies eine Fehldiagnose war und dass ich
evtl. an einem Mausarm litt, da der Schmerz nicht (wie auch ich
irrtümlich dachte) vom nervus ulnaris ausging. Dann hörte ich im
Jahre 2004 zum ersten Mal etwas über RSI (repetitive strain injury)
das könnte es selbstverständlich auch sein. Habe seither
ohne Unterbrechung diesen Dauerschmerz. In den letzten Monaten
schlimmer geworden, sodass ich z. T. nachts davon aufwache. Habe Ende 2004
Akupunktur versucht vergeblich. Deshalb meine Frage, in der Hoffnung,
dass sich jemand erinnern kann bzw. mir sonst helfen kann: 2004 gab es
(wahrscheinlich) in irgendeinem 3. Programm (WDR, NDR, MDR etc.) eine
Gesundheitssendung über dieses Thema. Dabei wurde ein Arzt (aus Berlin?)
vorgestellt, der eine eigene Therapie bzw. in schweren Fällen eine
Operation (mittels Laser ?) empfahl, wobei eine Sehne durchtrennt,
verlängert (?) und dann wieder angenäht wird. (Kann mich leider nicht
mehr genau daran erinnern.) Leider habe ich die Sendung zu spät
eingeschaltet und die Notizen, die ich mir gemacht habe, sind bei meinem
letzten Umzug verloren gegangen. Erinnert sich jemand an diese Sendung bzw. an
den Arzt? Vielen Dank im Voraus für Hilfe!!!!!!!!!!!
19.01.05, 17.34h. Lieber Jörg. Nachts und
morgens mehr Schmerzen und die ganzen (Fehl-)Diagnosen könnte sehr wohl
doch Tennis- oder Golferarm sein. Ich kann Dir nur empfehlen
die
Diagnose zu machen und dann
dem Dehnen
und Hängen an der Stange mal 2-3 Wochen eine Chance zu geben.
Du kannst nicht viel verlieren. Viele Grüsse von Thomas
Sandra Skubatz, Greppen (Schweiz) <sandra.skubatz@freenet.de>
Eintrag vom Donnerstag, 5. August 2004, 23.25 Uhr:
Hallo Thomas,
mein Freund (29J.)leidet nun mittlerweile seit 4 Jahren am RSI-Syndrom, welches
Ähnlichkeiten mit dem Tennisarm usw. hat. Könnten ihm diese
Dehnübungen einschlägig helfen?? Leider wurde sehr lange nicht von
den Ärzten erkannt, dass er an RSI leidet. Er wurde stattdessen auf
CTS operiert(!-erfolglos), ging zu zahlreichen Energetikern,
Bachblüten, Feldenkreis, Magnetfeldtherapie, Akupunktur usw. usw. Leider
alles ohne Erfolg. Im Moment macht er viel Kraftaufbau, Alexandertechnik, Dry
Needling und Psychiotherapie und natürlich KEIN COMPUTER - daher hat er ja
das RSI bekommen. Alles in allem bringt das schon viel, aber auch nicht
wirklich einschlägig. Hättest Du mir vielleicht einen Rat oder
jemand, der vielleicht auch an RSI leidet? Für eine Antwort wäre ich
sehr dankbar. VLG Sandra
Liebe Sandra. Lass Dein Freund mal
die
Diagnose machen. Wenn sie anspricht und/oder wenn er z.B. nachts und am
Morgen mehr und besonders Schmerzen hat, empfehle ich mit
der
Dehnübung und
dem
Hängen an der Stange anzufangen. Am Anfang eher konservativ also
Hängen mit entlastendem leichten Aufkommen mit den Füssen unten und
Dehnen nur bis an den Schmerzpunkt Dehnung dafür aber Minutenlang halten.
Innert 2-3 Wochen sollten grosse Verbesserung spürbar werden, sonst kann
man die Aktion wieder abbrechen. Wird es einen Tag später schlimmer, die
Dehnspannung noch weiter reduzieren. Ich denke viel zu verlieren hat er ja
nicht mehr. Meine Meinung ist, dass RSI [repetitive strain injury] nur ein
verkannter Tennisarm sein könnte. Er wird ja auch in diversen
Publikationen "Mausarm" genannt und ein Mausarm ist definitiv "nur" ein
Tennisarm. Da die Schulmedizin schon keine Ahnung hat was ein Tennis- oder
Golferarm überhaupt ist, nämlich nur eine chronische Verkrampfung,
und sie diese somit praktisch immer falsch behandelt, nämlich als
Entzündung (was es nun mal überhaupt nicht ist), würde es mich
nach all den Jahren Erfahrung mit diesem Krankheitsbild überhaupt nicht
wundern, wenn ein Teil der Medizin für ein Krankheitsbild welchem sie
hilflos gegenüberstehen einfach einen neuen zusätzlichen Namen (RSI)
erfinden würden, anstatt sie der altbekannten Epikondylitis zuzuordnen!
Glaub mir, es gibt nichts was es nicht gibt und Aerzte kochen auch mit Wasser
... Also gebt dem Dehnen eine Chance und melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's
ihm erging. Nach 4 Jahren könnte es am Anfang nur langsam Fortschritte
machen, da der Schmerz ein Memory bildet welches sich noch eine Weile als
Symptome zeigen kann, auch wenn die Ursache schon behoben ist. Geduld ist eine
Tugend! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
http://www.mobile-times.co.at/heft/s_0024.html
Millionen SMS-Verletzte (London, 2006-02-21)
Wie eine von Virgin
Mobile veröffentlichte Untersuchung enthüllt, leiden Millionen Briten
an RSI (Repetitive Strain Injury) vom SMS-Tippen. RSI entsteht durch
häufig wiederholte Belastung und verursacht Schmerzen und im Extremfall
sogar Lähmungserscheinungen. Bisher ist RSI vor allem an
Computerarbeitsplätzen, die schlecht aufgestellt sind, beobachtet worden.
Nun hat die Untersuchung von J.D. Powers im Auftrag von Virgin Mobile
festgestellt, dass jährlich 3,8 Millionen Briten über Probleme
klagen, die im Endeffekt auf das Schreiben von SMS zurückzuführen
sind. Nimmt man alle jene Menschen dazu, die «nur» schmerzhafte
Handgelenke und taube Daumen haben, trifft das inzwischen in Grossbritannien
auf 38 % aller Handynutzer zu. Das Problem entsteht durch die zu kleinen
Handys, weil die Nutzer dazu tendieren, das Gerät in der Hand zu halten
und die Tasten mit den Daumen zu betätigen. Das ist geradezu umgekehrt wie
bei traditionellen Tastaturen von PC (und früher Schreibmaschine), wo den
Daumen eine untergeordnete Rolle zugesprochen wurde und die Zeichen mit den
anderen Fingern eingetippt werden. Virgin Mobile hat einerseits eine griffige
Bezeichnung für die durch SMS entstehenden Krankheitsbilder gefunden: TMI
(Text Message Injury), andererseits wird aber auch versucht, gemeinsam mit der
Vereinigung britischer Chiropraktiker (BCA) den Nutzern einige Hinweise zu
geben, wie sie TMI vermeiden können.
Der wichtigste Ratschlag:
Wenn SMS schreiben weh tut, sollte man
aufhören. Wenn unbedingt nötig, sollte man wenigstens die Hand
wechseln. Einige Übungen sollen die Hand wieder geschmeidig machen:
-
Jeden Finger mit dem Daumen berühren. Das Ganze fünf Mal wiederholen
- Am Daumen kräftig mit der anderen Hand ziehen, fünf Mal
wiederholen
- Ein elastisches Band um die Fingerspitzen ziehen und die Hand
20× gegen den Widerstand des Gummibandes öffnen
- Elastisches
Band mit Handflächen nach unten um jeden Daumen wickeln und 20×
auseinanderdrücken
- Zwei Minuten lang so schnell man kann abwechselnd
Handfläche und Handrücken gegen den Oberschenkel schlagen
-
Daumen, Vorder- und Rückseite des Unterarmes zwei Minuten lang massieren -
Die schmerzhaften Knoten in den Muskeln pro Knoten dreissig Sekunden lang
pressen und kreisförmig reiben
- Mit beiden Armen hoch greifen und die
Hände einander schütteln lassen. Das Ganze drei Mal wiederholen.
- Arm im Winkel von 45° hinter sich zusammendrücken
Wenn es
nach einer Woche trotz Übungen noch immer schmerzt SMS zu schreiben,
schlagen die britischen Chiropraktiker eine Eispackung vor. Das Eis soll nicht
direkt mit der Haut in Berührung kommen. Die Packung soll zehn Minuten
wirken, dann zehn Minuten entfernt werden. Dieser Vorgang ist drei Mal zu
wiederholen. Schmerzen die Übungen selbst, sollte man sie besser lassen,
weil man sonst den Schaden noch vergrössern könne.
Denien, Italien <marcking(at)teknosurf.*it>
Rundbrief
vom Juni 2005
Dank an Tomi Bosshard. Denien geht es viel besser mit den
Schmerzen in den Händen. Tomi machte uns darauf aufmerksam, dass manchmal
ein Karpal-Tunnel-Syndrom diagnostiziert würde, obschon die Ursache
Schmerzen in der Halswirbelsäule liegt. Wir haben darauf hin Hals- und
Nackenpartie tief massiert. Die Schmerzen sind nun fast ganz weg. Wie
dankbar sind wir darüber. Danke Tomi!!
11.07.05 Lieber Marc, Denien und Familie. Es hat mich sehr gefreut
im Rundbrief zu lesen, dass es Denien mit den Händen (CTS) viel besser
geht. Ich wünsche Euch weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen für
die ganze Familie. Viele Grüsse von Tomi
11.07.05 Marc Email. I
wanted to write you directly to thank you for the advice, but I lost your email
address!! Your advice was like a little miracle, to be honest. I got an
electric, hand-held massager and within a few days almost ALL of the symptoms
disappeared and Denien felt tonnes better! It was great that you dropped that
little detail of info!
Renate Lanfranchi, Zürich <rr.lanfranchi@freesurf.ch>
Eintrag vom Dienstag, 18. Januar 2005, 19.50 Uhr:
Habe seit langem
grosse Probleme mit dem Armen, speziell mit den Ellbogen, da ich als
Beinprothesenträgerin die oberen Extremitäten sehr stark belasten
muss. Bevor ich jetzt mit den von Ihnen empfohlenen Dehnübungen beginne,
möchte ich wissen, ob das Hängen an der Stange nicht kontraindiziert
ist für das Carpal-Tunnel-Syndrom, das bei mir eben auch zum Teil
besteht, oder könnte dieses allenfalls vom Hängen an der Stange auch
profitieren ? Besten Dank. Alter: 61 Jahre, Problem besteht in
unterschiedlichem Ausmass seit 3 bis 4 Jahren.
19.01.05, 07.34h. Liebe Renate. Wenn
die
Diagnose auf Tennis- oder Golferarm anspricht, könntest Du auch rein
mit der
Dehnübung das Ziel erreichen, d.h. ohne Hängen an der Stange. Ist
die Diagnose nicht so eindeutig, könnte das Hängen wichtig sein
für Dich. Auch bei der Dehnübung könnte Dein CTS-Problem
darunter leiden, da das Handgelenk teilw. stark umgebogen werden muss. Es ist
auch eine 2. alternative Dehnübung beschrieben, Du musst ausprobieren
welche Dir am Handgelenk weniger stört. Auch das Hängen solltest Du
probieren, ich denke nicht, das das CTS besonders darunter leidet, da das
Hangelenk nicht gebogen wird dabei sonder gerade und statisch verharrt. Meine
Meinung über das CTS ist, dass teilweise auch dort Fehldiagnosen vorhanden
sind und einiges ebenfalls auf chronische Verkrampfungen am Handgelenk hinweist
und nicht auf Entzündungen. Beweis wäre wenn es Dir nachts und am
Morgen mehr schmerzt als abends, denn eine Entzündung würde von
Ruhigstellen profitieren, ein Krampf wird durch Ruhigstellen schlimmer!
Vielleicht hilft Dir das Hängens sogar mit dem CTS. In den ersten 2 Wochen
nicht mit vollem Gewicht hängen sondern mit Füssen aufstützen
und ein Teil des Gewichtes dadurch von den Armen nehmen. Gute Besserung und
melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Viele Grüsse von
Thomas
Steffi, 28, Marburg <steffiflick@aol.com>
Eintrag vom
Samstag, 24. Februar 2007, 22.45 Uhr:
Hallo, ich habe seit ca 3 Monaten
Beschwerden in Händen ind Armen, die immer stärker werden. Ziehen,
keine Kraft usw. Beruflich stehe ich den ganzen Tag an einer Maschine und mache
die gleichen Bewegungen, feste drücken usw. Letztes Jahr wurde links
ein CTS operiert. Jetzt renne ich von Arzt zu Arzt- und jeder sagt was
anderes! Der erste Neurologe Sagt es sei an beiden Händen CTS, der zweite
sagt jetzt es wäre Sehnenscheidentzündung und Tennisarm! Ich bin
ratlos...
26.01.07, 07.44h Liebe Steffi. Ich denke Du bist
richtig hier und Besserung liegt gleich um die Ecke.
Lies mal nach bei
Syndromen. Dann beginne auch mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre für Dich auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Sandra Skubatz, Greppen (Schweiz) <sandra.skubatz@freenet.de>
Eintrag vom Donnerstag, 5. August 2004, 23.25 Uhr:
Hallo Thomas,
mein Freund (29J.)leidet nun mittlerweile seit 4 Jahren am RSI-Syndrom, welches
Ähnlichkeiten mit dem Tennisarm usw. hat. Könnten ihm diese
Dehnübungen einschlägig helfen?? Leider wurde sehr lange nicht von
den Ärzten erkannt, dass er an RSI leidet. Er wurde stattdessen auf
CTS operiert(!-erfolglos), ging zu zahlreichen Energetikern,
Bachblüten, Feldenkreis, Magnetfeldtherapie, Akupunktur usw. usw. Leider
alles ohne Erfolg. Im Moment macht er viel Kraftaufbau, Alexandertechnik, Dry
Needling und Psychiotherapie und natürlich KEIN COMPUTER - daher hat er ja
das RSI bekommen. Alles in allem bringt das schon viel, aber auch nicht
wirklich einschlägig. Hättest Du mir vielleicht einen Rat oder
jemand, der vielleicht auch an RSI leidet? Für eine Antwort wäre ich
sehr dankbar. VLG Sandra
Liebe Sandra. Lass Dein Freund mal
die
Diagnose machen. Wenn sie anspricht und/oder wenn er z.B. nachts und am
Morgen mehr und besonders Schmerzen hat, empfehle ich mit
der
Dehnübung und
dem
Hängen an der Stange anzufangen. Am Anfang eher konservativ also
Hängen mit entlastendem leichten Aufkommen mit den Füssen unten und
Dehnen nur bis an den Schmerzpunkt Dehnung dafür aber Minutenlang halten.
Innert 2-3 Wochen sollten grosse Verbesserung spürbar werden, sonst kann
man die Aktion wieder abbrechen. Wird es einen Tag später schlimmer, die
Dehnspannung noch weiter reduzieren. Ich denke viel zu verlieren hat er ja
nicht mehr. Meine Meinung ist, dass RSI [repetitive strain injury] nur ein
verkannter Tennisarm sein könnte. Er wird ja auch in diversen
Publikationen "Mausarm" genannt und ein Mausarm ist definitiv "nur" ein
Tennisarm. Da die Schulmedizin schon keine Ahnung hat was ein Tennis- oder
Golferarm überhaupt ist, nämlich nur eine chronische Verkrampfung,
und sie diese somit praktisch immer falsch behandelt, nämlich als
Entzündung (was es nun mal überhaupt nicht ist), würde es mich
nach all den Jahren Erfahrung mit diesem Krankheitsbild überhaupt nicht
wundern, wenn ein Teil der Medizin für ein Krankheitsbild welchem sie
hilflos gegenüberstehen einfach einen neuen zusätzlichen Namen (RSI)
erfinden würden, anstatt sie der altbekannten Epikondylitis zuzuordnen!
Glaub mir, es gibt nichts was es nicht gibt und Aerzte kochen auch mit Wasser
... Also gebt dem Dehnen eine Chance und melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's
ihm erging. Nach 4 Jahren könnte es am Anfang nur langsam Fortschritte
machen, da der Schmerz ein Memory bildet welches sich noch eine Weile als
Symptome zeigen kann, auch wenn die Ursache schon behoben ist. Geduld ist eine
Tugend! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Alex, Bern <alex.dias@bluewin.ch>
Eintrag vom
Sonntag, 11. Juli 2004, 15.37 Uhr:
Ich bin 32, habe schon seit Monaten
schmerzen in die recht Hand palm bei der mittelfinger Gelenke, habe schon alles
möglich probiert, bis auf Cortison Spritzen, aber habe immer noch
schmerzen, niemand weiss was machen. Habe Hämätome und starke
schmerzen von die Spritzen, schon seit eine Woche, ist das normal? Hat mich
vieleicht jeamand ein Ratschläge.
Lieber Alex. Wenn die Schmerzen auf der Handfläche sind, ist es
wohl kaum ein Tennis- oder Golferarm. Mach doch 'mal die
Diagnose. Ev. ist es eher ein carpal tunnel syndrome (CTS), falls
der Auslöser im Handgelenk lokalisiert werden kann. Mach Dich mal etwas
schlau im Internet über CTS, vielleicht siehst Du ähnliche Symptome?
Kortison würde ich höchstens 2x Spritzen, das ist reine
Symptombekämpfung die das Gewebe mit jeder zusätzlichen Injektion
mehr schädigt. Es kommt dadurch zu permanenten Gewebe-Verklebungen und wer
würde 3, 4 oder 5x spritzen wenn 2x nichts brachten. Kortison gibt nur
10-20 Tage Erleichtung, dann ist wieder alles beim "Alten". Wünsche Dir
gute Besserung und viel Erfolg beim weitersuchen. Denk daran, kein Arzt wird je
so interessiert sein Dein Problem zu lösen wie Du selbst, wenn Du nicht
weitersuchst wird es keiner für Dich tun. Alles Gute und Grüsse von
Thomas
Matthias, Nürnberg
Eintrag vom Dienstag, 25. Januar 2005,
12.20 Uhr:
Hallo, Ich bin 23 Jahre und habe Tennisarm/Golferellenbogen
seit August 2004. Ich ging seit 3 Jahren ins Fitnessstudio. Von März 04 -
Augutst 04 musste ich wegen einer OP pausieren. Eine Woche bevor ich wieder
anfangen wollte, zog ich mir den Tennis/Golferarm zu (beim Arbeiten am PC,
arbeite ca. 8 Std pro Tag am PC. Schmerzpunkte: Fingerstrecker (z. B. beim
Aufhalten einer zufallenden Tür mit den Fingern), Daumensehne bis zum
Sehnenansatz, Hangelenksschmerzen und auch an der oberen Außenseite des
Unterarms. Bekam das übliche Programm: Gipsschiene, Kortison, Salben,
Bandagen, Dehnen, Strombehandlung, Kältetherapie. Krafttraining mache ich
mittlerweile seit März 04 nicht mehr. Ich habe im Dezember 2 Wochen leicht
trainert, hatte aber zwischen den Sätzen Schmerzen und ab und zu wurden
die Schmerzen abends etwas stärker, somit entschloss ich mich wieder
aufzuhören. Nun meine Fragen: 1. Mein Arzt empfohl mir es mal mit der
Stosswellentherapie zu versuchen, was meinst du? 2. In einigen Statements
schreibst du, dass man den Sport weitermachen solle, wie ist das beim
Kraftsport und wie schauts mit der Belastungsintensität aus? (Habe
übrigens damals in den 2 Wochen, leichte drück aber keine
"zieh-Übungen" gemacht, auch nur Übungen wo ich die Unterarme nicht
einsetzen musste wie Butterfly) 3. Du hast auch geschrieben, dass es nach 3x
Kortison "dauerhafte Gewebeverklebungen" gibt, davon hat mich noch kein Arzt
unterrichtet. Habe bisher 4 Kortisionspritzen bekommen. 4. meine letzte Frage,
gilt den Dehnübungen wo du Dehnen an der Stange empfohlen hast. Bei meinem
2-wöchigen Trainingsversuch hat mir Lat-ziehen in den Nacken nicht gut
getan. Schon mal Danke für deine Hilfe! Gruß Matthias
26.01.05, 07.29h. Lieber Matthias. Du bist jung für den
klassischen Tennis-Golferarm. Hier ist natürlich Ueberlastung und
ungenügendes warmmachen und Dehnen beim Fitness die Ursache. Hier sind
die
Stosswellen-Infos. Spielt keine Rolle von was man den Golferarm hat. Mit
Dehnen und
Hängen an der Stange wirst Du das Problem bald im Griff
haben. Du musst nicht mehr schonen, mach alles wie wenn es die Schmerzen nicht
gäbe, es wird nicht schlimmer dadurch. Beim Training würde ich mal
auf die Hälfte des Gewichtes reduzieren bis alles viel besser ist.
Dafür zwischendurch lange Dehnen und an die Stange hängen, hat es ja
dort überall zwischen Gewichtstürmen etc. Mach einfach keine
Kortisonspritzen mehr, wieso 5x wenn 4x nicht geholfen hat, ist reine
Symptombekämpfung. Für Dich aber kein Problem, eher Frauen
stören sich, dass das Fettgewebe dort dadurch abgebaut wird, es wird
dünn und knochig unschön und es gibt innere Gewebeverschmelzungen.
Wie gesagt vergiss es. Hängen an der Stange: Man hängt nur, man hebt
sich nicht hoch, im Gegenteil alle Schulter- und Arm-Muskeln müssen
entspannt sein, nur die Finger die Dich halten haben aktiv gespannte Muskeln.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Fitness / Gewichtheben etc.
Matthias,
Nürnberg Eintrag vom Mittwoch, 26. Januar 2005, 10.26 Uhr:
Hallo
Thomas! Danke für deinen schnellen Rat! Was mich ein wenig von den anderen
hier unterscheidet ist, dass ich zusätzlich noch schmerzen in den
Handgelenken habe. Der Schmerzbereich ist ca vom Handballen aus 4cm Richtung
Unterarm. Es zieht&schmerzt wenn ich die Dehnübung für Golferarm
mache (Finger nach oben ziehen). Dieser Schmerz wird aber eher was mit der
Daumensehne zu tun haben oder sind da die Fingerstrecker in Mitleidenschaft
gezogen? Dagegen treffen die anderen Symptome eindeutig auf mich zu (auch die
Symptome die manche aus der Rubrik Krafttraining schildern sind mir bekannt z.
B. wenig Schmerzen beim eigentlichen Training, jedoch beim Aktenkoffer anheben
sind wieder Schmerzen da.) Was mir noch eingefallen ist, dass ich ähnliche
Symptome während meiner Trainingszeit auch schon hatte und diese einfach
nicht beachtete und trotz Schmerzen weitertraininerte (ohne Gewichtsreduktion).
Mit dem Resultat, dass diese nach ca. 3 Wochen weg waren. Auf jedenfall werde
ich jetzt mal 4 Wochen deine Vorschläge testen und mich nach einem Jahr
Fitnessstudioabstinenz wieder aufs Training freuen! Feedback gebe ich in ca. 4
Wochen. Gruß Matthias
26.01.05, 11.05h. Lieber
Matthias. Ja die Handgelenk-Geschichte hat kaum direkten Zusammenhang mit dem
Tennis-Golferarm, aber Zusammenhang mit dem Krafttraining. Um den Schmerz in
der Hand während dem Dehnen zu vermeiden könntest Du dafür mehr
Stange hängen und die
Alternative
Dehnung Nr. 2 probieren, bzw. das
Dehnen ohne
die 2. Hand zu Hilfe zu nehmen. Viel Erfolg damit und Grüsse von
Thomas
Matthias, Nürnberg Eintrag vom Mittwoch, 26. Januar 2005,
11.26 Uhr:
Nachdem ich mir jetzt, das komplette Forum archiv nach
Handgelenkproblemen durchgelesen habe, frage ich mich ob das
Carpal-Tunnel-Syndrom nicht auch bei mir zutrifft. Wobei meines Wissens
der Karpaltunnel ja ca. am Anfang der Hand und in der Mitte verläuft. Bei
mir ist der "ziehende" Schmerz eher 1cm darüber und fühlt sich auch
ein bisschen betäubt an. Wie ist es unter diesen Umständen mit
Liegestütze und Übungen wie Bankdrücken, die auf den Handballen
drücken? Gruß Matthias
26.01.05, 14.32h. Lieber
Matthias. Mit CTS habe ich nur wenig Erfahrung, Du hast aber Recht, Deine
Symptome tönen nach CTS. Ich denke Liegestützen sind kein Problem,
Bankdrücken kann ich zu wenig beurteilen. Ich denke Du merkst schnell was
Dir schadet, obwohl man wie Du weisst auch manchmal durch etwas Schmerz durch
muss um zum Erfolg zu kommen. Auch hier gilt "Probieren geht über
studieren." Viel Erfolg damit und Grüsse von Thomas
Jörg BS
Eintrag vom Mittwoch, 19. Januar 2005, 09.54
Uhr:
Hallo zusammen! Bin 44 und habe seit 6,5 Jahren (!) mal mehr, mal
weniger starke Schmerzen im rechten Unterarm (Ellenbogen abwärts, anfangs
bis in den kleinen Finger ausstrahlend [Kribbeln mit anfänglichem
Taubheitsgefühl], mittlerweile nur noch unterhalb des
Ellebogengelenkes) Habe seither alles mögliche an Therapien
mit gemacht (größtenteils weil die Ärzte keine Ahnung hatten
ich selbst natürlich auch nicht): Medikamente, Salben, Reizstrom,
Massagen, Dehnungsübungen, Eispackungen, Ruhigstellen durch Schiene,
Cortison-Spritzen. Nach einer Kernspintomographie 1998 wurde von einem
Handchirurgen Sulcus-Ulnaris-Syndrom diagnostiziert (auf den Bildern und
auf diversen Röntgenaufnahmen ist natürlich nie etwas zu erkennen).
Das schien es tatsächlich auch zu sein. In den vergangenen Jahren hatte
ich allerdings das Gefühl, dass dies eine Fehldiagnose war und dass ich
evtl. an einem Mausarm litt, da der Schmerz nicht (wie auch ich
irrtümlich dachte) vom nervus ulnaris ausging. Dann hörte ich im
Jahre 2004 zum ersten Mal etwas über RSI (repetitive strain injury)
das könnte es selbstverständlich auch sein. Habe seither
ohne Unterbrechung diesen Dauerschmerz. In den letzten Monaten
schlimmer geworden, sodass ich z. T. nachts davon aufwache. Habe Ende 2004
Akupunktur versucht vergeblich. Deshalb meine Frage, in der Hoffnung,
dass sich jemand erinnern kann bzw. mir sonst helfen kann: 2004 gab es
(wahrscheinlich) in irgendeinem 3. Programm (WDR, NDR, MDR etc.) eine
Gesundheitssendung über dieses Thema. Dabei wurde ein Arzt (aus Berlin?)
vorgestellt, der eine eigene Therapie bzw. in schweren Fällen eine
Operation (mittels Laser ?) empfahl, wobei eine Sehne durchtrennt,
verlängert (?) und dann wieder angenäht wird. (Kann mich leider nicht
mehr genau daran erinnern.) Leider habe ich die Sendung zu spät
eingeschaltet und die Notizen, die ich mir gemacht habe, sind bei meinem
letzten Umzug verloren gegangen. Erinnert sich jemand an diese Sendung bzw. an
den Arzt? Vielen Dank im Voraus für Hilfe!!!!!!!!!!!
19.01.05, 17.34h. Lieber Jörg. Nachts und
morgens mehr Schmerzen und die ganzen (Fehl-)Diagnosen könnte sehr wohl
doch Tennis- oder Golferarm sein. Ich kann Dir nur empfehlen
die
Diagnose zu machen und dann
dem Dehnen
und Hängen an der Stange mal 2-3 Wochen eine Chance zu geben.
Du kannst nicht viel verlieren. Viele Grüsse von Thomas
Christian, Magdeburg <Justin83@web.de>
Eintrag vom Dienstag,
9. September 2003, 07.39 Uhr:
Schönen guten Tag!! ich heiße
Christian und bin 20 Jahre alt!! Ich mache seit 1 1/2 Jahren Kraftsport und
steigerte mich bis dahin auf 85 Kg Bankdrücken mit 12 Wiederholungen...
Nach genau 1 Jahr und 3 Monate hatte ich eine Überreizung im rechten
Bizepsmuskel und musste 2 Wochen pausieren... Dann fing ich wieder an zu
trainieren und langsam begann es im rechten und linken Ellenbogen zu
schmerzen.. Erst war es nur beim Trainieren und später war es auch in der
Freizeit!! bei mir ist es aber so das mein Ellenbogengelenk noch dazu laut
knackt. Ich weiss nun nicht ob das in Verbindung mit dieser Krankeheit
besteht?? Mein Verdacht war erst, das ich Arthrose habe, doch mein Sportharzt
hat mit 100% Wahrscheinlchkeit das auschliessen können, nach anschauen des
Röntgenbildes!! Die Schmerzen bestehen darin das dieser Schmerzpunkt an
der äußeren Epikondylus da ist, wenn man drauf drückt!! Denn
habe ich Schmerzen in der rechten Schulter und mein rechter Unterarm sowie
Handgelenk fühlen sich kraftlos an.Bei beiden Armen versuche ich meine
Ellenbogengelenke so wenig wie möglich irgendwo aufzustützen, weil es
dann im Ellenbogenknochen schmerzt.Später war ich bei einem anderen Arzt!!
Seine Diagnose Epicondylitis humeri radiales *ulnar*. Was bedeutet dieses
Ulnar??Ich bekomme jetzt eine Röntgen tiefenschmerztherapie!! Bringt
das was?? ich weiss nun nicht was ich tun soll??ich habe das Problem
mittlerweise 3-4 Monate?? Habe Angst, das es schon chronisch geworden ist und
ich nie wieder kraftsport machen kann!! Habe jetzt komplett mit Kraftsport
aufgehört!! ist das richtig, oder soll ich weiter machen mit weniger
Gewichte???? Die Schmerzen, vor allem im rechten Arm und in der rechten
Schulter werden immer schlimmer!! Ich hoffe das ihr mir helfen könnt!!
Danke schonmal im Voraus!!
09.09.03 08.21h. Lieber
Christian. Der
Ulnar-Nerv, verläuft den Oberarm hinunter, am
Ellenbogen vorbei und zum Handgelenk und in die Hand. Erste Ursache ist wohl,
dass Du an Deinem Körper Raubbau getrieben hast. Die Belastung war im
Vergleich zum Muskelaufbau und vermutlich im Speziellen zur Belastbarkeit der
Sehnen und Gelenk zu gross. Ich würde Dir empfehlen, mit weniger Gewicht,
dafür mit mehr Durchgängen zu probieren, auch wenn es dann wieder
besser geht. Vor oder nach dem Training ein paar rohe Eier (mit Zucker eine
Shack machen ist gar nicht so schlecht) bringt durch das konzentrierte Protein
mehr Muskelaufbau mit weniger Training. Mach mal
die Diagnose, wenn es
anspricht, ist es zwar ungewöhnlich aber es könnte wirklich ein
Tennisarm sein aufgrund Deiner Symptome. Wenn Du trainieren solltest, vorher,
zwischendurch und danach etwas ausführlicher und länger dehnen wird
es sogar mithelfen - aber eben reduziere Gewicht und Dauer 'mal um 30-50% bis
die Schmerzen zurückgehen. Wie es ja aussieht hast Du mehrere Probleme
gleichzeitig. Mach die Dehnübung regelmässig. Auch
das Hängen an der
Stange (hat es im Studio ja genug). Die Röntgen-Therapie würde
ich nicht machen, wird Dir ausser Strahlenbelastung kaum 'was bringen. Ich
glaube Kraftsport kannst Du bald wieder machen, aber vermutlich nicht so wie Du
es Dir vorgestellt hast. Eine coole Disco-Figur für ein paar Jahre und
dann mit 30 als Wrack im Rollstuhl ist ja eine sehr kurzfristige Perspektive.
Ich kann Dir z.B. Liegestützen empfehlen, überall auszuführen,
schwierig damit den Körper zu Ueberlasten, sehr effektiv im Muskelaufbau
Arme, Brust vorne und hinten alles gleichzeitig! Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder wie's Dir erging, gute Besserung und liebe Grüsse von
Thomas
Adrian klecks@upb.de>
Eintrag vom Dienstag, 12. April 2005, 21.35 Uhr:
Hallo. Ich bin 23
Jahre jung. Ich ziehe mitlerweile auch in Betracht einen Golferellenbogen zu
haben, weil es etwas zieht, wenn ich dahingehend die Diagnose mache. Aber von
Anfang an: ich leide seit ca. einem Jahr unter wirklich starken Schmerzen in
der Unterarmregion, die mitlerweile auch auf den Ulinaris-Nerv zum
Oberarm ausstrahlen. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mir durch zu schweres
Heben meine Elle angeknackst, der Bruch ist gut verheilt, bis nach ein paar
Wochen dann der Unterarm anfing weh zu tun. Dazu muss ich noch sagen, dass ich
vor und nach dem Bruch im Fitnesstudio war und dabei ziemlich übertrieben
habe (ich wiege nur 55 Kg, bin männlich, habe aber z.B. Latziehen mit 50
Kg gemacht). Danach habe ich zig Orthopäden und Ärzte aufgesucht.
Erst heute wurde eine Messung des Nerves gemacht, ob er noch richtig
funktioniert. Ergebnis: der Nerv ist normal, daher kommt es nicht. Vor einigen
Monaten hatte ich auch schon physikalische Therapie, die darin bestand den
Unterarm und die Knochenhaut sehr zu reizen. Grund war, dass der Orthopäde
meinte, im Unterarm sei alles verklebt. Übrigens gab es und gibt es da
wirklich Stellen im Unterarm, die besonders weh tun. Wenn ich am Ellenbogen
ansetze und dann an der Elle mit dem Daumen unter Druck Richtung Hand fahre,
könnt ich an einigen Stellen an die Decke gehen. Da fühle ich dann
auch so eine Art "Knubbel". Naja, bei der physikalischen Therapie tat das
Reizen super weh, danach war manchmal aber für ein paar Tage Ruhe.
Allerdings war das auf Dauer auch keine Lösung, da nach 2 Monaten das Auf
und Ab erhalten blieb. Die letzte Behandlung war jetzt eine
Halswirbelsäulenstreckung und Laserakkupunktur. Genützt hat es
nichts. Naja, ich werde jetzt die Dehnungen dieser Seite ausführen. Was
ich fragen wollte ist, ob ich denn Massagen bzw. Reizungen an diesen besonderen
Stellen im Unterarm unterlassen soll oder ob ich da gleichzeitig weiter reizen
soll, um so vielleicht irgendwelche sehr hartnäckigen Verklebungen weg zu
bekommen? Auf jeden Fall schon einmal sehr vielen Dank für die Mühen!
Adrian.
13.04.05, 10.57h Lieber Adrian. Die
Massagen/Reizungen kannst Du machen oder auch nicht, aufgrund Deines
Beschriebes und weil daraus in dieser Zeit kein permanent anhaltender
Nutzen/Verbesserung entstand, denke ich ist das nur Verschwendung an
Zeit/Geld/Nerven. Mach die Golferarm-Dehnung, aber vor allem solltest Du 'mal
2-3 Wochen je 10-15 Minuten pro Tag in das
Hängen an der Stange investieren. Wenn's schmerzt, mit
unten Aufstehen etwas Körpergewicht abfangen, es sollte höchstens
stark "Ziehen" aber nicht wehtun. Das könnte Dir stark helfen, da das
Hängen auch das Potential hat Verklebungen und Verhärtungen zu
lösen und zu Dehnen und zwar an dutzenden von Muskeln und Sehnen
gleichzeitig und bei Dir weiss man ja nicht genau welcher oder welche Muskeln
betroffen sind, da könnten einige zusammen kommen, deshalb sind die Aerzte
ja einfach auch am ausprobieren und abarbeiten von allen typischen (meist
nichts bringenden) Behandlungsmethoden. Melde Dich dann in 3-4 Wochen wieder
wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Sylvie, Biel <schwalbe@20min.ch>
Eintrag vom
Mittwoch, 20. September 2006, 14.08 Uhr:
hallo, ich bin 56 und auch am
suchen nach hilfe....und bin hier gelandet. habe die vielen fragen und
antworten gelesen. eine antwort habe ich gefunden, die evt. meinem problem
entsprechen könnte: "hängen an der stange" ...das kann auch
eingeengte blutgefässe oder nerven befreien... seit ca. 5 wochen leide
ich, es ist der linke arm/ nerven unter dem ellbogen und hand klein- u.
ringfinger. der schmerz kam wie ein blitz und die ameisen in der hand
verschwinden nicht mehr. kaltes wasser und eis aufgelegt. die nächte
wurden immer schlimmer, sodass ich doch zum arzt ging. es ist nicht ein
tennisarm, in diesem fall könne er mir auch keine spritze geben, nur
vorerst mal schmerz-,schlaf-u.a.medis. ellbogen mit watte polstern,nicht
anwinkeln, ruhig hängen lassen. es wurde nicht besser. termin beim
neurologen. diagnose: operieren, etwas anderes gibt es nicht!! gibt es einen
namen für dieses problem? nein, druck auf den nerv. mit der op würde
man die nerven verlegen um platz zu machen. ich habe keine ahnung. bevor ich
also unters messer gehe, möchte ich alles versuchen um eben nicht zum
chirurgen gehen zu müssen. vielleicht muss ich noch sagen,dass ich sehr
viel zeit am pc verbringe, dass ich evt,den linken arm zuviel und zulange
angewinkelt und auch augestellt habe. (bei mausarbeit, bin rechtshänder).
schreiben jetzt mit 5 finger rechts ist etwas mühsam, deshalb alles klein.
zuerst habe ich vermutet es könne der golferarm sein, aber dem ist wohl
nicht so. deshalb meine frage: kann dieses dehnen und/oder hängen an der
stange mir helfen oder eher schaden? ich bin sehr dankbar für eine
antwort. herzliche grüsse sylvie
21.09.06, 08.07h Liebe Sylvie. Trotzdem, mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Mach Diagnose Tennisarm und Diagnose Golfarm! Falls nichts
anspricht, ist es entweder eine eingeschränkte Blutversorgung, oder ein
eingeengter Nerv. Nimm mal ein paar Tage pro Tag 1 Aspirin, schadet sowieso
nichts (ausser wenn Du Dich schneidest, blutet es länger). Wenn dieser
Blutverdünner Dir keine Verbesserung bringt, liegt das Problem wohl eher
auf Nervenseite. Wenn es was bringt, gibt es ev. irgendwo im Arm arterielle
Ablagerungen in den Blutgefässen (wäre eine Möglichkeit mit 56
Jahren) oder eine mechanische Verengung. Ich würde an der PC-Arbeit oder
anderer Arbeit nichts ändern, das bringt nicht viel und Du willst ja
deswegen nicht Dein Leben völlig umstellen. Du hast das Problem noch nicht
lange und arbeitest schon daran, das ist gut weil es so schneller
Verbesserungen geben wird. Dem Stangehängen traue ich in Deinem Fall zu,
innert ein paar Wochen eine grosse Verbesserung zustande zu bringen! Von einer
OP kann ich nur abraten, scheib das auf bis kurz vor dem Verzweifeln - und das
Verzweifeln könnte durch die OP nicht nur besser werden! Aufschneiden und
rumfummeln wenn nicht mal eine richtige Diagnose besteht halte ich für
Gemeingefährlich, passiert leider viel und ich vergleiche es mit
Schrottflinte im Dunkeln rumschiessen, oder Kopfwehbehandlung mit
Vorschlaghammer, manchmal triffts ja, interessant zuzuschauen aber wer
möchte selber das Versuchskaninchen sein?
Details zu
Operationen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Sylvie,
schwalbe@20min.ch, Eintrag vom 29.09.06, 12.34h
Hallo Thomas, Vorerst vielen
herzlichen dank, ich habe deine zeilen ausgedruckt und sie helfen mir
täglich DANKE. Ich habe sofort mit den übungen angefangen, musste
zuerst herausfinden was gut ist. Habe die diagnosen gemacht und der schmerz ist
überall, auch im rechten arm (vor vielen jahren hatte ich mit dem rechten
arm probleme) spüre ihn nur nach langer belastung (wie z.b.fenster
putzen), ich habs vergessen was ich damals alles gemacht habe.(medis, spritzen,
physotherapien etc..) ich Weiss nur noch, dass ich deshalb das handarbeiten
(stricken) total aufgegeben habe, ebenso Aerobic (leider) und dass der schmerz
sehr sehr Lange anhielt (monate,jahre). Ich Weiss nur, dass dieser jetzige
heutige schmerz im linken arm nicht derselbe ist wie damals im rechten. Diese
letzten tage waren sehr unterschiedlich schmerzhaft, ich mache die
dehnübungen weiter, nur nicht so oft und so lang, ebenso das hängen
an der stange, das tut gut, aber ich kann mich nur 15-20 sec festhalten,
dafür mach ich es öfter. Nachts ist es schlimm und die hand morgens.
Habe auch mit gelenkschoner ums handgelenk geschlafen, einmal wars gut, gestern
war wieder ein feuer im arm und in der hand, musste ihn entfernen. Vielleicht
habe ich zuviel uebungen gemacht. Ich mache weiter.... In 3 -4 wochen melde ich
mich gerne wieder. Liebe Grüsse von Sylvie
21.09.06, 08.07h Liebe Sylvie. Ein Tennisarm kann sich im Schmerz
und Schmerzstelle ganz verschieden auswirken. Ich denke, Du hattest auch zuerst
schon ma rechten Arm einen normalen Tennisarm. Dieser ist dann "normal" von
alleine "ausgebrannt",
Deine Beschreibung tönt genauso. Du bist vermutlich Rechtshänderin,
deshalb zuerst der rechte Arm, dann der Linke. Wenn man zu stark dehnt, gibt es
am Tag darauf einen kleinen Rückfall, macht nichts. Es muss nicht
Schmerzen beim Dehnen um zu wirken, d.h. zerren hilft nicht schneller, im
Gegenteil. Lieber Dehnung länger halten. 15-20s Hängen ist tip-top,
reicht schon so. Es ist normal, dass es in dieser Phase mal aufwärts und
mal abwärts geht oder eine Zeit stagniert, plötzlich gibts einen
Heilungschub. Nachts und morgens mehr Schmerz ist typisch und eindeutiges
Tennisarmzeichen, da sicher der Krampf durch ruhigstellen nachts fixiert und
schlimmer wird. Gelenkschoner bringt überhaupt nichts, ausser Du
fühlst Dich damit besser, aber meist ist es nur unangenehm störend
und eine Erinnerung, dass man krank ist, was man ja eigentlich nicht ist. Melde
Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Sylvie, Biel <schwalbe@20min.ch>
Eintrag vom
Dienstag, 17. Oktober 2006, 12.51 Uhr:
Hallo Thomas, deine hilfreiche tolle
hp habe ich gerne an bekannte (mit typischem tennisarm) weiterempfohlen. Bei
mir gibt es da leider probleme, da es entweder kein tennisarm ist oder doch und
zusätzlich, gemäss inzwischen erhaltene beurteilung und vorschlag des
neurolgen:
..eine deutliche schädigung des N. ulnaris links am
ellbogen, die klinik ist hiermit erklärbar.
.empfehle die
operative dekompression des n. ulnaris li am ellbogen. Das wars. Ich
konnte mich noch nicht entschliessen zum chirurgen zu gehen. Habe inzwischen
das dehnen weggelassen, das hängen an der stange mache ich weiter, da ich
im nacken und schulterbereich auch verhärtungen und schmerzen habe. Nachts
ging es mir etwas besser, aber nun bin ich bald am verzweifeln, da die
schmerzen (brennen) im arm auch tagsüber da sind und vor allem das
kribbeln und taubgefühl in der li hand (klein-u.ringfinger) nicht
verschwinden. Ich habe noch johanniskraut c 200 globuli genommen (empfehlung
einer bekannten). Nun sieht es wohl in meinem fall eher danach aus doch unters
messer? Was meinst du? Gibt es erfahrungen mit diesem ulnaris nerv? Habe im
forum keine antwort gefunden. Jedenfalls danke ich dir trotzdem für deine
hilfe und deinen einsatz . alles gute dir und allen mitfühlenden.liebe
grüsse sylvie
17.10.06, 17.11h Liebe Sylvie. Nach
Deinem ganzen Ablauf, sieht es aus als ob es bei Dir kein typischer Tennisarm
ist, oder mindestens nicht nur. Lies mal hier unter den
Ulnar-Nerv-Syndrom die Forums-Meldungen, ev. klärt das
etwas. Ich habe es unter die "Syndrome" eingereiht, weil ich denke, dass viele
Diagnosena uf Ulnar eine gewisse Hilflosigkeit des Arztes darstellt auf den
Druck endlich mindestens einmal ein Diagnose abliefern zu müssen, wo das
Problem liege. (Das gleiche denke ich vom RSI Syndrom (Repetitive Strain
Injury), CTS Syndrom (Carpal Tunnel Syndrom) / Karpaltunnel-Syndrom,
Supinatorenschlitz Syndrom. Wenn Du von 3 Aerzten die nicht wissen was der
letzte diagnostiziert 3x hörst Ulnar Nerv, kann man es ernst nehmen
(wenn's nicht trotzdem ein Zufall wäre). Das mit den Stange hängen
machst Du richtig und das würde ich in Deiner Situation auch vor allem
empfehlen. Es hat schon vielen mit Taubheitsgefühlen in Fingern und
Händen geholfen, da es sowohl bei der Blutzirkulation wie auch bei
eingeengten Nerven helfen kann, weil man ja nicht weis wo der Engpass liegt,
der kann irgendwo zwischen Handgelenk, Ellenbogen, Schulter und Nacken liegen
und alles wird mit dem Hängen gleichzeitig "behandelt". Johanniskraut und
andere Globuli, ich bin nicht Fan davon bei solchen Krankheitsbildern, aber es
wird auch kaum schaden. Wenn dann der Leidensdruck weiter zunimmt und Du weder
ein noch aus weisst und es nach Monaten konsequenter Stange keine Verbesserung
gibt, und Du denkst schlimmer kann es sowieso nicht werden, könnte man an
eine OP denken, aber leider, kann es immer schlimmer kommen ...
OP-Meldungen. Anderseits
brauchts etwas Gottvertrauen, einige ernst gemeinte Gebete und alles
könnte anders aussehen, auch mit OP. (Hast Du gewusst, dass Jesus jeden
Kranken auf eine ganz andere Art heilte - man sollte ihn nicht in eine einzige
Schublade stecken, Heilung kann sogar durch eine OP geschehen.) Melde Dich doch
in ein paar Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
B.M.
Eintrag vom Freitag, 19. Januar 2007, 18.07
Uhr:
Hallo!Ich bin 37 Jahre alt und leide am rechten Arm schon über
drei Jahre (!) an Schmerzen. Die Diagnose lautete Tennisarm. Den Therapien, die
Du Thomas erwähnst, kann ich noch einige beifügen. Habe also wirklich
alles ausprobiert und auch immer mit Ausdauer. Ich wurde sogar zum Psychiater
geschickt.... Als ich dann zum Schluss kam, jetzt will ich operieren, hiess es,
das ist kein Tennisarm, den kann man nicht operieren.(????) Ich muss zugeben,
bis anhin habe ich mehr oder weniger die Vorschläge der Aerzte befolgt und
getan, was sie sagten. Nun aber habe ich am linken Arm auch noch seeeeehr
starke Schmerzen bekommen. Befund: Entzündung des Nervus Ulnaris. Nun
(leider erst jetzt), will ich die Sache selbst in die Hand nehmen. Als ich bei
Google den Begriff "Entzündung Nervus Ulnaris" eingab, erschien als erstes
Deine Website. Natürlich werde ich das Dehen sofort anfangen! Ich habe ja
nichts zu verlieren. Aber nun zu meiner Verwirrung: Warum kommt die Website
"Tennisarm" wenn ich "Entzündung Nervus Ulnaris" eingebe? Was ist der
Unterschied? Weiss jemand Bescheid? Danke!
20.01.07, 15.04h
Liebe Barbara. Wie Du Dir inzwischen leider lebhaft verstellen kannst, sind
viele Diagnosen "Entzündung Nervus Ulnaris", die ich für mich in die
Kategorie "Syndrome" einordne, leider Fehldiagnosen. D.h. es stellt sich
heraus, das kein kleiner Prozentsatz mit dieser Diagnose, "nur" ein ganz
normaler Tennis- oder Golferarm ist bzw., dass mit dem
Hängen an der Stange sehr schnell grosse Besserungen
erziehlt werden können.
Lies mal nach
bei Syndromen. So "ins Blaue 'raus" würde ich sagen, Du hast einen
Tennisarm rechts und der linke ist auch am kommen, was nach 3 Jahren "normal"
ist, lies mal
unter Mehrfache Tennisarme. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Wenns bei Dehnen und
Hängen Rückfälle gibt, 1 Tag Pause und wieder etwas reduzierter
anfangen danach. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Miriam, Kiel <miriam.kleinert@freenet-ag.de>
Eintrag vom Dienstag, 20. September 2005, 11.19 Uhr:
Hallo , ich bin
34 Jahre alt und ich habe das Problem seit Oktober 2004. Es ist entstanden beim
Haus renovieren, nachdem ich ein tag Putz von der Wand geschlagen habe. Erst im
März 05 bin ich zum Sportarzt. Hier hat man mir Dehnungsübungen
gezeigt, wie bei dir auf der Seite. Gemacht nicht geholfen, dann habe ich
insgesamt 3 spritzen bekommen. linderung ca 3 wochen, als die wirkung raus war
stärkere schmerzen, obwohl ich den Arm so normal wie möglich belastet
habe. dann wurde der arm getapped, etwas linderung, zwischendurch immer
Dehnübungen. dann eisstäbchen massage (6 Stück) nach der 4ten
abgebrochen weil danach gar nichts mehr ging. dann 8 tage voltaren tabletten
genommen, aber trotz tabletten schmerzen. nun strahlt das ganze über den
ellenbogen zum oberarm in den nacken und ich laufe ständig mit
kopfschmerzen rum. morgen termin (überweisung) zum orthopäden. mal
schauen was der sagt. ich habe soweit es ging immer sport (hot iron,
geräte, reiten, laufen..spinning) gemacht, am anfang (also im
nov.04-anfang 05) habe ich die schmerzen "verdrängt" und habe
weitergemacht, also nicht geschont und es wurde jeden tag schlimmer. entweder
habe ich etwas anderes oder ich weiß nicht warum das nicht besser wird.
heute beschränke ich das ganze nur noch auf laufen und fahrrad
fahren.
09.09.05, 13.14h Liebe Miriam. Alle Deine Symptome
(insbesondere dass es schlimmer war als die Wirkung der Spritzen nachliess
etc.) weisen Richtung Diagnose Tennisarm, auch wenn
die
Diagnose ev. nicht eindeutig anspricht. Es kann gut, sein, dass Du bei der
Dehnung eine Fehler gemacht hast, z.B. wenn der Arm nur schon leicht
angewinkelt ist während dem Dehnen ist die Dehnung wirkungslos! Probier
mal die 2. Dehnungsart. Vor allem in Deiner Lage (1. nicht sicher ob
Du Dehnung richtig machst, 2. nicht sicher ob es ein Tennisarm ist, 3. Oberarm
und Nacken ist betroffen - verm. auch verkrampft/Muskeln) wäre auch das
Hängen an der Stange sehr gut und ich empfehle es so oder
so dringend, da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es
auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es
dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis
zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven
"befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst
überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die
Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Ich denke mit 10
Minuten Hängen pro Tag bist Du in 1 Monat ein neuer Mensch. Einfach immer
vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Der Orthopäde wird mit Gips ruhigstellen oder dann
gleich operieren empfehlen, beides kann ich leider überhaupt nicht
empfehlen, aber wenn Du's dann trotzdem machst, kannst Du später falls
nicht erfolgreich immer noch wieder genau hier anfangen. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von
Thomas
Miriam,Kiel <miriam.kleinert@freenet-ag.de>
Eintrag vom Dienstag, 4. Oktober 2005, 15.59 Uhr:
Hallo, ich hatte am
20.09 schon mal geschrieben, ich war heute bei einem anderen spezialisten,
nachdem ich auch das Hängen und dehnen gemacht hatte. Es wurde
festgestellt das ich ausserdem ein Supinatorenschlitzsyndrom in dem
Ellenbogen bzw arm habe. das bedeutet das ein nerv eingeklemmt ist, so habe ich
jetzt am 13.10 einen OP Termin und hoffe das alles gut geht.
05.10.05, 15.46h Liebe Miriam. Danke für Dein
Feedback. Wenn ein ...-Syndrom diagnostiziert wird, bin ich aus Erfahrung immer
etwas skeptisch. Syndrom ist die undefinierbare Lieblingsbezeichnung von
Orthopäden wenn sie nicht mehr weiterkommen bzw. nicht mehr
weiterwissen. Die Chancen stehen gut, dass Du immer noch nur ein ganz normaler
chronischer Krampf hast, also "nur" ein normaler Tennisarm. Aber machmal
hört man das auch als Patient nicht gerne, der Leidensdruck muss ev. noch
etwas zunehmen, bzw. man muss alles andere auf was man hofft zuerst ohne Erfolg
ausprobiert haben. Aber natürlich kannst Du diese OP machen und hoffen. Du
kannst danach wenns nicht besser wird, oder ev. schlimmer wird, jederzeit auf
meine Methode mit Dehnen und Hängen umstellen oder es paralell dazu
machen. Wenn sie Dich nach der OP schienen und ruhigstellen, erwarte ich eine
Verschlimmerung, falls es ein typischer Tennisarm ist - mal sehen. Ich hoffe
und wünsche Dir, ich liege falsch mit der Beurteilung
Deiner
OP-Chancen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Beserung und viele Grüsse von Thomas
422. Schütz, Markus (Solingen) <topsecret99
gmx.net>
Eintrag
vom Montag, 27. Juli 2009, 14.07 Uhr
Hallo, ich wollte mich auch mal zu
dem Problem melden. Ich finde es super das Sie diese Seite ins Leben gerufen
haben. Ich bin 38 Jahre alt und habe das Problem "Golferarm" seit 4 Wochen.
Zudem habe ich Impingement Syndrom in beiden Schultern und Schmerzen im
rechten Handgelenk am Sehnenansatz. Mit dem Golferarm war ich vor 2 Wochen beim
Arzt der mir sofort Cortison hineinspritzte was überhaupt keine Besserung
brachte. Ich bin recht zügig auf diese Seite gestoßen und habe
sofort mit den Übungen begonnen, zuerst nicht das hängen an der
Stange weil ich Angst vor den Überkopfbewegungen wegen den Schulter
Problemen hatte. Es trat zuerst keine große Besserung ein und ich habe
vor einer Woche mit dem Hängen an der Stange im Fitnes-Studio angefangen.
Ich muss sagen ich kann es immer noch nicht glauben aber nach der dritten
Trainingseinheit sind fast alle anderen Symptome verschwunden. Meine
Schulterbeschwerden sind weg, die Schmerzen im Handgelenk sind ebenfalls weg.
Der "Golferarm" macht auch kaum noch beschwerden, ich habe das Geewicht
beim Training reduziert und mache dafür mehr Wiederholungen. Im Arm habe
ich noch die Druckschmerzen am Ellenbogen selber und wenn ich am Kabelturm
zuviel Gewicht nehme schmerzt der ganze Unterarm vom Ellenbogen an. Ich werde
das Hängen an der Stange weiterhin fortführen mal sehen ob es mit dem
Arm dann auch noch komplett weggeht. Auf jeden Fall sind meine ganzen
anderen Beschwerden wie weggeblasen. Ich stand schon kurz vor einer Schulter OP
und bin froh das ich das nicht gemacht habe. Danke für diese geniale
Seite. Werde mich nochmal in ein paar Monaten zu Wort melden wie es mit dem
Golferarm geworden ist. LG Markus
28.07.09, 08.50h Lieber
Markus. Ja da hattest Du diverse Muskelverspannungen, wenn ein Muskel krampft,
dann die Sehne verkürzt und immer an den Gelenken/Ansatzpunkten zerrt,
wird das oft völlig falsch und fehldiagnostiziert, auf Gelenkprobleme oder
Rheuma etc. behandelt. Wie Du auch rausgefunden hast, wenn die Aerzte nicht
mehr weiterwissen, diagnostizieren sie gerne mal ein "Syndrom".
Lies mal nach bei
Syndromen Der Druckschmerz, wird noch am längsten bleiben, aber nicht
stören und in X Monaten ist auch der dann mal nicht mehr da, d.h. der
Golfarm ausgebrannt.
Lies mal zu
"Ausbrennen". Halte mich auf dem Laufenden, z.B. in 2-3 Monaten. Gewicht
reduzieren, mehr Durchgänge ist schon mal viel schonender als morx und
press. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu
haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den
kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen
melden (Wahrscheinlichkeit
besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder
hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner
ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse
von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die
Krise fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info