Tennisarm-Forum
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Christine Großer, Seeligstadt - Deutschland,  christine@diakon-grosser.de
Eintrag 150 vom 02.04.2012, 19:37 Uhr

56 Jahre, Problem seit reichlich 2 Jahren
Zum Jahresende 2011 habe ich diese Seite gefunden - war sofort begeistert!
Ich habe einige Arztpraxen in den letzten 2 Jahren besucht. Die Beschwerden begannen vor reichlich 2 Jahren mit Schmerzen im linken Unterbauchbereich, zum Teil ausstrahlend ins linke Bein und wenig in der linken Gesäßhälfte.
Zunächst vermutete ich ein Darmproblem. Eine Darmspiegelung wurde gemacht - alles in Ordnung.
Verwachsungen durch eine große Unterleibs-OP wurden vermutet und eine Bauchspiegelung wurde im Krankenhaus gemacht - viele Verwachsungen gelöst, aber die Schmerzen waren nach wie vor da. Im Jahr 2010 waren die Schmerzen zunächst mit Pausen von immer mal einigen Wochen od. Tagen
vorhanden und 2011 waren die Schmerzen fast immer da - Pausen wurden seltener, wo ich fast schmerzfrei war.
Probleme mit Blase/Nieren konnte man ausschließen durch Untersuchungen.
Ein Gastroenterologe bescheinigte, dass es sich auch nicht um Reizdarmbeschwerden handeln könne. Er empfahl aber, einen Orthopäden zu konsultieren.
Zwischenzeitlich entdeckte ich hier die Homepage und mache jetzt seit 3 Monaten mindestens 2 x täglich Dehnübungen.
Insgesamt geht es mir leicht besser. Ich brauche tagsüber kaum noch Schmerzmittel (Tramal long) Allerdings brauche ich diese meist nachts noch und es kommen auch immer mal wieder schlimmere Tage.
Inzwischen wurden die Beschwerden aber in der linken Gesäßhälfte eher stärker als es zwischendurch schon mal war. Dafür sind die Schmerzen im linken Bein eher schwächer.
Heute hatte ich nun endlich einen Orthopädietermin mit folg. Diagnose:
Lumboischialgie links bei IFS-Blockierung links und Osteochondrose L5/S1 u. Gelenkfunktionsstörungen
Blockaden wurden gelöst (mir ist aber bewußt, dass diese wohl schnell wieder vorhanden sein können...)
Physiotherapie wurde verordnet - leider kann ich aber erst in 3 Wochen einen Termin bekommen. Verordnet wurde: 6 x MT und 6 x WT als US 0,3 W/cm. Was dies auch immer heißt...

Welche Übungen können Sie mir besonders empfehlen?

Ich bedanke mich schon im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Großer

Kommentar:
04.02.12, 09.22h Liebe Christine. Ich denke die Hüftdehung und das Stangehängen jetzt, falls Du das nicht schon machst, wäre wichtig für Dich! Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas Zipfel, Freiburg/Deutschland,  billyxxz@gmx.net
Eintrag 149 vom 31.03.2012, 18:23 Uhr

43 Jahre seit einigen Monaten.
Ich habe diese Seite gefunden und mich an die übungen ein paar Tage gehalten , also eigentlich mehr an das Hängen 5 - 10 mal am Tag... Unglablich es wurde nach 1- 2 Tagen schon besser und nach 10 Tagen waren die Schmerzen im Arm weg !!! keine Massagen mehr ... keine Tabletten mehr, teilweise waren es bis zu 8 stück am Tag ....
vielen Dank kann ich da nur sagen. Es sind nun 4 Monate her und immer noch alles gut ...
Was ich für die Zukunft zur Vorsorge beschlossen habe ... doch regelmässig Sport zu machen ...und einmal im Monat zu Thaimassage für 3 Stunden zu gehen.So schmerzen möchte ich nicht mehr haben.

Kommentar:
02.04.12, 11.35h Lieber Andreas. Gut gemacht. Einfach immer mal wieder Hängen und Dehnen, auch Dein Rücken wird's Dir danken! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Hartmut, Bayern,  ehsers@gmx.de
Eintrag 148 vom 28.03.2012, 23:01 Uhr

Antwort auf Eintrag 113
Wollte mich jetzt mal nach 4 Wochen wieder melden.
In den ersten 2 Wochen waren die Schmerzen so gut wie weg,nur das Gribbeln in dem Handrücken hat nicht wesentlich nachgelasen.Vom Handgelenk über den Handrücken in die Finger ( kleiner,Ring-und Mittelfinger)gribbeln immernoch besonders wenn ich zur Ruhe komme.Habe auch das Gefühl als wenn die Hand warm wird,ist es aber nicht.Habe jetzt verstärkt die Hängeübung gemacht und der Ellenbogen wird wieder besser.Ist aber noch nicht ganz weg.Besonders bei der Gartenarbeit merke ich meine Grenzen.
Viele Grüße und vielen Dank für die guten Ratschläge.
Hartmut

Kommentar:
29.03.12, 08.30h Lieber Hartmut. Du machst alles richtig. Geduld ist eine Tugend. Du musst weiterdehnen und hängen und es so im Griff behalten. Die Symptome können noch viele Wochen und Monate, besonders bei Belastung, auftreten, das ist normal und nicht zu umgehen. Es wird aber auch plötzlich Fortschritte geben, solche Durststrecken sind auch normal. Was am Schluss noch am längsten bleiben wird ist der Schmerzpunkt den man am Ellenbogen spürt bei direktem starken Druck darauf.
Weiterhin gute Besserung und weiter so, es gibt keine andere Lösung, Du musst nich schonen sondern kannst alles normal machen.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung von Thomas

PETRA, ,  PetraMaar@aol.com
Eintrag 147 vom 26.03.2012, 20:42 Uhr

Ich bin 47 Jahre alt und habe die Beschwerden (Tennisellenbogen) seit knapp 1 Jahr. Zuerst habe ich es mit einer Spange versucht, dann musste Voltaren und Diclo genommen werden, wegen der sehr starken Schmerzen. Danach hatte ich 10 Sitzungen Krankengymnastik, dann im November eine Kortisonspritze. Die half ca. 6 Wochen. Den Arm habe ich so gut es ging geschont. Nun wurde der Arm heute orthopädisch untersucht und geröntgt. Diagnose: nichts knöcherndes sondern Verkalkung am Gelenk also nur im Weichteil. Verordnet wurden 3 Sitzungen Stoßwelle à 200 ¤ oder eine OP. Kann ich beides umgehen mit dehnen?

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Petra. Tönt alles typisch nach klassischem Tennisarm. Die Diagnose ist Unsinn und die Behandlung nicht nur teuer und ziemlich sicher nutzlos sondern vor allem sehr schmerzhaft! Ja mit Dehnen kannst Du alles umgehen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu Stosswellen
Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur MotivationMach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tamy, ,  joshsteppen@freenet.de
Eintrag 146 vom 26.03.2012, 08:43 Uhr

Hallo Thomas, ich dehne und hänge nun seit 4 Wochen (Tennisellbogen seit über 2 Jahren) - es wurde ziemlich schnell etwas besser und jetzt habe ich das Gefühl, dass es sich wieder etwas rückwärts bewegt. Kann es sein, dass ich zu viel dehne und hänge? Hab schon ordentlich Hornhaut an den Fingern... Nunja, ich mache jedenfalls weiter und benutze meinen Arm so gut es geht :-)

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Tamy. Mit Hornhaut bist Du auf richtigem Wege.
Natürlich kann man mal überforcieren, mit Hängen aber weniger, das wäre eher durch starkes Reissen und Zerren bei der Dehnung was einen kleinen Rückfall generieren würde. Ich denke bei Dir ist es eher oft normale manchmal Tage bis Wochen dauernde Stillstände im Verlauf. Alles so weitermachen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hillbilly, D,  steikult@cabanova.com
Eintrag 145 vom 22.03.2012, 22:00 Uhr

Hallo Karin, es ist eine sehr einfache Rotation, ausgehend vom gestreckten Arm, Handflächen zeigen dabei nach oben. Dann die Hand bzw. Fingerspitzen unter Spannung zum Körper hin bewegen, danach nach unten und wieder nach vorne. Es bewegt sich hierbei nur die Hand aus dem Gelenk und nicht der Arm. Jetzt zeigt die Handfläche nach oben. Danach kann man die Handfläche noch etwas nach vorne schieben. So als würdest du "Stop" signalisieren. Die Idee dabei ist, dass hierdurch eine leichte Spannung im Unterarm entsteht, die den Sehnenansatz stimuliert und somit durchblutet, ohne dabei zu überlasten. Wenn es immer noch nicht klar ist, schau mal auf YouTube nach "Siu Nim Tao" eine Form aus dem Wing Tsun. Und vor allem nicht aufgeben, was 2 Jahre gedauert hat ist in 2 Monaten nicht geheilt.

Kommentar:
Gut so und Grüsse von Thomas

Karin, Bayern meinte:

Hallo Hillbilly, erkläre Deine Übung bitte nochmal genau - habs nicht verstanden... Danke und liebe Grüße. Übrigens, ich dehne und hänge jetzt seit 3,5 Wochen und es wird schon besser. Von "geheilt" bin ich allerdings noch weit entfernt... Habe das Gefühl, da brauchts schon viel Ausdauer bei nem Tennisellbogen, der über 2 Jahre 'gezüchtet' wurde... Aber ich schaff das! :-)

Hillbilly meinte:

Hallo zusammen, es gibt ja einige unbeantwortete Fragen zum Thema "Powerball", ich kann hier, aus eigener Erfahrung, nur abraten. Besser ist es, die Handflächen nach oben zeigen zu lassen, um dann eine Rotation der Hände nach innen auszuführen. Die Fingerspitzen zeigen hierbei erst vom Körper weg, nach oben, dann führt man sie zum Körper hin, hierbei spannt sich die gesamte Unterarmmuskulatur an, anschließend dreht man sie wieder vom Körper weg, sodass die Hände und Fingerspitzen nun umgekehrt werden. Eine Rotation nach innen. Die Handflächen , die anfangs zur Decke zeigen, kann man dabei dann noch nach vorne schieben. Dies wiederholt man ca. 30 mal. Danach sollte man den betroffenen Arm wieder 3 mal dehnen.

Patrick, Schweiz,  
Eintrag 144 vom 21.03.2012, 08:38 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 38 und spiele seit ca. 1 Jahr Tennis. Seit 2-3 Wochen sind nun Schmerzen an einem bestimmten Druckpunkt gekommen. Es muss vom Tennis herkommen, da ich genau seit da einige Male spielen war. Mit grossem Interesse hab ich deine Tipps gelesen. Was mich erstaunt ist dass der Tennisarm Test (mit Mittelfinger) keine Schmerzen bereitet, der Schmerzpunkt ist aber gleich nebenan (auch auf EllbogenOberseite genau im Winkel), fast und gut spürbar. Die Dehnübungen mache ich nun und hab auch schon eine Stange bestellt. Ich kann aber noch nicht sagen ob dies bei mir wirklich ein Tennisarm ist und die Dehnübung deshalb einen Erfolg bringt? Kann das sein? Was meinst du, trotzdem mal mit der Dehnübung starten? LG Patrick5

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Lieber Patrick. Ich denke es ist Tennisarm bei Dir. Es kommt oft vor, dass die Diagnose nicht oder nicht deutlich anzeigt. Der definierte Schmerzpunkt an der richtigen Stelle ist oft aussagekräftiger und bei Dir deutlich vorhanden.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach die Dehnung und das Stangehängen, es wird so oder so nicht schaden sondern Dir bald viel bringen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Simon Schweighauser, Seengen, CH,  makavelli19@msn.com
Eintrag 143 vom 20.03.2012, 16:41 Uhr

Hallo,

Ich bin 25 und habe die Diagnose Tennisarm seit einem halben Jahr.
Nach dem Besuch dieser Seite,habe ich mit den Streckübungen an der Stange begonnen und tatsächlich hatte ich fast keine schmerzen mehr!
Doch vor ca. 2 Monaten fingen sie wieder an und strahlen bis in die Hand und Finger!? Kann das sein, dass die Schmerzen so weit ausstrahlen??

LG und vielen Dank, Simon

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Lieber Simon. Ja, Ausstrahlen und Verlagerungen kommt häufig vor und ist normal. Du bist auf gutem Wege, weiter dranbleiben so.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Isabel, Bayern,  isaberu@web.de
Eintrag 142 vom 20.03.2012, 12:38 Uhr

Hallo, ich bin 44, das Armproblem ist bei mir durch Klettern und Bouldern incl. Mausklicken entstanden. Bin sehr froh, dass ich diese Seite gefunden habe. Die Dehnübungen zeigen sofort eine Wirkung. Leider habe ich kombiniert ein Schulterproblem (Impingement), dass ähnlich problematisch zu heilen ist. Daher frage ich mich gerade welche Dehnübungen hier sinnvoll sein könnten. Das mit der Schulter ist bei mir das chronischere und schlimmere. Arbeite schon mit der Schulterhilfe, aber es ist nicht ausreichend, nur die hintere Muskulatur zu stärken. Kannst Du mir da noch etwas empfehlen? LG und vielen Dank, Isabel

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Isabel. Mach unbedingt auch das Stangehängen (siehe unten), da es auch das Schulterproblem gleich in Tandem mitbeheben kann. Ev. am Anfang reduziert hängen, also unten etwas austehen und Gewicht abfangen und nur über 2-3 Wochen langsam steigern, falls es nicht schlimmer wird (in der Schulter).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Notizen von Kletter-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Fritz, Luzern Schweiz,  
Eintrag 141 vom 20.03.2012, 11:39 Uhr

Hallo Thomas, vielen Dank für deine rasche Antwort.
Was hälst du von den Power Balls, also den Rotationskreiseln, für die Unterstützung der heilung (wird so angepriesen) wie auch für die anschliessende Vorbeugung?
LG ond Merci für Alles!
Fritz

Kommentar:
28.03.12, 09.35h. Lieber Fritz. Von Powerballs halte ich wenig. Habe auch diverses in dieser Richtung probiert. Es hilft für Muskelaufbau, aber das Problem der Sehnenverkürzung und chronischen Verkrampfung was die genaue Ursache der Probleme ist, beseitigt es nicht, im Gegenteil, es kann weitere Verkrampfungen auslösen, wenn danach nicht ausgiebig gedehnt wird. Grüsse und gute Besserung von Thomas

Brigitte Büttner, Badenwürttenberg,  sturmtief1@gmx.de
Eintrag 140 vom 20.03.2012, 10:07 Uhr

Hallo,
Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, da ich Dehnübungen gesucht habe für meine Hüftschmerzen, die ich leider schon seit einigen Monaten habe. Leider hat mein Ortopäde eine Hüftdysplasie festgestellt,(Fehlstellung von Geburt an) und rät dazu am 26. 3 zu einem Hüftspezialisten zu gehen nach Göppingen um abzuklären ob OP oder nicht. Will aber nicht operiert werden, da dies doch ein sehr großer Eingriff ist. Habe große Bedenken. Aber anderseits sind halt diese Schmerzen da die auch in den unteren Lendenwirbelbereich austrahlen, besser gesagt in die Muskeln vom Po-ansatz . Tue deswegen schon seit Jahren rum weil man immer davon ausgegangen ist, dass die morgentlichen Anlaufschwierigkeiten vom Rücken her kommen. Tja, gute Rede kurzer Sinn, Wie oft soll mann die Übungen wiederholen und am Tag wie oft machen??? Will es probieren in der Hoffnung , dass diese Schmerzen tatsächlich auf diese Weise wenigstens einigermassen besser werden oder sogar verschwinden. Kann man diese Triggerpunkte auch selber zu Hause vom Partner behandeln??? Und wo liegen diese Punkte?
Liebe Grüße Brigitte

Kommentar:
28.03.12, 09.42h Liebe Brigitte. [Der Begriff des Zufalls ist eine Illusion.] Triggern müsste der Partner, den Schmerzpunkt mit dem Daumen suchen, drücken und Druck etwa 10 Sekunden aufrechterhalten, Wiederholen. Ich denke Deine Problem stammen von Sehnenverkürzungen/chronischen Krämpfen was mit Stangehängen und der Hüftdehnung behoben werden kann, Du solltest in 3-4 Wochen grosse Fortschritte machen. Vor einer OP hätte ich auch mit Recht grosse Angst (Verschlimmbessern etc.).

Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Fritz, Luzern Schweiz,  
Eintrag 139 vom 18.03.2012, 12:06 Uhr

Hallo, ich bin 38 Jahre, spiele seit ca. 1 1/2 Jahren regelmässig Tennis. Letzten Herbst hab ich meinen ersten Tennisarm bekommen, diesen damals mit einer Spritze behoben. Den Winter über hab ich sehr wenig gespielt und immer mal wieder gedehnt (noch nicht sooo intensiv) Nun startet wieder die Saison (Spiele so 2-3 mal die Woche), und es fängt im Ellbogen bereits wieder an zu schmerzen. Es ist zum durchdrehen. Ich habe nun mit deiner Übung intensiv angefangen. Du schreibst man solle nicht schonen. Heisst da auch komplett auf Tennis verzichten oder trotz Schmerzen weiterzuspielen??? und natürlich immer Dehnen, hoffe sehr dass es mir Erfolg bringt und trotzdem nicht auf Tennis verzichten muss.

Sollte es trotz regelmässigem Tennisspielen tatsächlich weggehen. Was empfiehlst du als Vorbeugung? Kann man denn überhaupt etwas machen zum vorbeugen (ausser Dehnen natürlich), da es eine Altersschwäche ist? Hab schon von Power Ball (Rotationskreisel) gehört zum therapieren wie auch vorbeugen...ist das was??? Oder Hanteltraining?
Vielen lieben Dank für deine Antworten. Finde deine Seite und Tipps wirklich super. Setze nun all meine Hoffnungen in dich.
LG Fritz

Kommentar:
20.03.12, 08.54h Lieber Fritz. Du kannst weiterspielen, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Wenn Du mal weisst, das beim spielen nichts weiter kaputt geht im Arm und es nicht wirklich schlimmer werden kann, ists nur noch halb so schlimm. Einfach immer vorher und zwischendurch und nachher besonders ausgiebig dehnen, das ist das Vorbeugen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Eva Krijger, München Bayern,  Eva@Krijger.eu
Eintrag 138 vom 18.03.2012, 11:33 Uhr

Hallo, ich bin 55 Jahre alt und habe seit gut 2 Jahren chronisch einen Tennisarm. Und zwar mittlerweile so stark, dass die drei "Schwur"-Finger bereits immer wieder einschlafen - CarpTunnelSyndrom ist es nicht.
So, nun bin ich in Physioth. und es wird nicht besser sondern gibt mir eher den Eindruck von chronisch nach akut.
Langsam verzweifle ich, kein Schmerzmittel greift richtig, ich muss viel tippen. Aber viel schlimmer ist, dass meine Geduld langsam zu Ende geht.
Ich versuche nun die Dehnübungen seit zwei Tagen, aber richtige Erleichterung kann ich noch nicht spüren. Bin ich einfach noch zu ungeduldig, braucht das was lange schlecht ist, auch lange bis es gut wird?
Liebe Grüße

Kommentar:
20.03.12, '09.14h Liebe Eva. Ja Geduld ist angesagt, das ist über Jahre entstanden und wird ein paar Wochen dauern. Mach jetzt unbedingt auch das Hängen an der Stange. Du wirst bald grössere Fortschritte machen, da bin ich sicher!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Oliver Groß, Mecklenburg Vorpommern,  andreas-bergte@web.de
Eintrag 137 vom 13.03.2012, 15:57 Uhr

Hallo,

ein Sportskollege ( 24 Jahre)vom Tischtennis hatte vor längerer Zeit auch ein "Tennisarm", der nun dank ihrer Internetseite und deren Anwendungen nach sieben Wochen wieder verschwunden war. Er hat sich einfach mehrmals am Tag an einer Stange ausgehängt. Seit zwei Wochen cirka, hat er jetzt eine Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk bekommen .Besteht evtl. in diesen beiden verschiedenen Ursachen Tennisarm und Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk ein Zusammenhang? Gibt es auch für diese schmerzliche Sache im Handgelenk eine ganz einfache Lösung um diese unangenehmen Schmerzen wieder loszuwerden? Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen . Danke im voraus !

Kommentar:
16.03.12, 08.30h. Wenn Schonen für 3-4 Wochen nichts bringen wird, würde ich ebenfalls empfehlen wieder das Stangehängen langsam aufbauend zu probieren.
Viele Grüsse und gute Besserung von Thomas

Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 136 vom 12.03.2012, 09:15 Uhr

Hallo Martin Gerber, ich habe Deinen Eintrag gelesen. Stell Dir vor... ich habe den echt schlimmen Tennisellbogen jetzt seit 2 Jahren (keine Kosten und Mühen gescheut und alle Therapiearten durch) und hatte für heute bereits einen OP-Termin vereinbart, weil ich nicht mehr wollte und konnte. Auch die nächtlichen Schmerzen haben mich fix und fertig gemacht - konnte kaum noch schlafen und habe meinen Arm nur noch geschont. Vor 2 Wochen habe ich mit den Dehnübungen und dem Stange-Hängen angefangen und siehe da... es wird besser! Seit ich den Arm nicht mehr schone, wird auch mein Gemütszustand wieder besser :-) Natürlich habe ich auch an manchen Tagen kleine Rückschläge, doch es geht ganz langsam und ständig aufwärts. Den OP-Termin habe ich abgesagt, weil mir wirklich sehr, sehr viele Leute abgeraten haben, diese Symptom-Erschlag-OP zu machen, denn positive Erfolgsmeldungen (langfristig) kenne ich bisher keine! Also, versuchs doch echt nochmal mit Hängen und Dehnen und Nicht-mehr-schonen (klar tut das echt erstmal sauweh), bevor Du Dich unters Messer legst... Hast ja nix zu verlieren:-) Ich drück die Daumen, dass es auch bei Dir klappt! Liebe Grüße Karin

Kommentar:
16.03.12, 08.35h Liebe Karin. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Corinne Ryter, Thurgau schweiz,  c.hj.ryter@thurweb.ch
Eintrag 135 vom 11.03.2012, 20:19 Uhr

Hallo ich 34 jahre alt bin vor 6 wochen am Tennisarm ellbogen operiert worden. Mann sagte mir ich sei 3 wochen arbeitsunfähig. Nun bin ich bald 7 wochen zuhause und es bessert sich nichts.Im gegenteil seit einer Woche ist mein ellbogen nun geschwollen. Mein Arzt meint da wäre wasser drin. Was kann ich nun dagegen tun?

Kommentar:
16.03.12, 10.14h Liebe Corinne. Von OPs halte ich natürlich nichts.
Aber keine Angst, auch Du kannst nach OP mit Dehnen noch geheilt werden.

Und jetzt
lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

gerber, martin,  tinn.gerber@hotmail.com
Eintrag 134 vom 11.03.2012, 18:52 Uhr

Hallo bin 39 jahre alt und habe das Problem Tennisarm seit gut 10 Monaten.Zur Zeit kann ich den Arm kaum bewegen,wenn ich eingeschlafen bin und dann wieder erwache zerreist es mich fast vor Schmerzen.Nach Kortison und Dehnübungen habe ich wirklich genug und will mich Operieren lassen!
Zudem kommt noch dazu das mich der andere Arm seit 4.Wochen auch belastet,mit den selben Symtomen.Muss mich noch entscheiden zwischen der normalen OP oder der kleinen Op. LG Martin

Kommentar:
16.03.12, 10.14h Lieber Martin. Lies mal 1 Eintrag weiter oben! Immer noch Lust auf OP? Viel Glück: Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Volker Bexo, ,  vobexo@spambog.de
Eintrag 133 vom 11.03.2012, 17:45 Uhr

Hallo,
ich wollte nach einem 3/4 Jahr dehnen mal meine Erfahrungen weitergeben.

Nachdem ich wieder mit Hanteltraining angefangen hatte und dabei immer zwischendurch gedehnt habe, waren die Schmerzen zwar nicht weg, aber ich konnte immerhin wieder trainieren.
Das ging zirka 4 Monate ganz gut, dabei steigerte ich langsam wieder die Traingsintensität.

Dann hatte ich leider auf Arbeit zwei harte 55h Wochen, mit starker Belastung der Golferellenbogen, die mich wieder zurückgeworfen haben. Anschließen wieder langsam bessergeworden, aber auch jetzt wieder bei Erhöhung der Gewichte beim Training wieder Verschlechterung und Schmerzen.

Das nach 2 Jahren ein Tennis/Golferarm "ausgebrannt" ist, kann ich auch nicht bestätigen, ich hab das ganze jetzt seit 2 1/4 Jahren.

Anscheinen reicht das Dehen und an Aushängen bei mir nicht aus, werde
versuchen parallel wieder Ultraschall (hatte letztes mal auch etwas geholfen) und evtl. noch manuelle Therapie zu versuchen.

Kommentar:
16.03.12, 10.14h Lieber Volker. Du musst vermutlich mit Kraft pausieren und dann langfristig weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge machen, da Du damit die Sehnen und Muskeln permanent überreizt und "entzündest" vermute ich.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mona Kurz, Kreuzlingen / Schweiz,  mona.kurz@gmx.net
Eintrag 132 vom 10.03.2012, 09:30 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 39 und habe mich ca. 9 Monate mit einem Tennisarm rumgeplagt. Schon nach den ersten paar mal dehnen habe ich gemerkt, dass die Übungen Besserung bringen. Jetzt dehne ich seit 3 Tagen und die Schmerzen sind massiv zurückgegangen. Vielen, vielen Dank!!
Allein die Tatsache, dass ich meinen Arm wieder normal belasten kann, hat meine Lebensqualität enorm gesteigert. Bevor ich auf deine Homepage gestossen bin und mal ausnahmsweise meinen Arm wieder ein bisschen belastet habe, hatte ich immer das Gefühl wieder um Wochen im Heilungsprozess zurückgeworfen zu werden. Und dass es nie besser wird.
Dabei wird mein Arm stark benötigt:
Wir haben ein stark renovierungsbedürftiges Haus, einen Garten, heizen mit Holz (das gespaltet werden muss) und zu allem Überfluss bin ich Software-Entwicklerin und klicke den ganzen Tag auf der Maus herum. Jetzt geht mein Leben endlich wieder weiter!

Kommentar:
16.03.12, 16.35h Liebe Mona. Gut gemacht, weiter so! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Alex, Deutschland,  alexander.foell@gmx.net
Eintrag 131 vom 09.03.2012, 10:31 Uhr

Hallo,
ich bin jetzt knapp 30 Jahre alt und habe seit vielen Jahren (ca. 6 Jahren) wieder begonnen, Tennis zu spielen. Seit dem 2. Mal auf dem Platz habe ich Schmerzen an meiner Schlaghand im Bereich des Daumenballens. Ich muss dazu sagen ich spiele meine Vorhand mit viel Topspin - entsprechend ist meine Handhaltung beim Schlag. Jetzt würd ich gerne wissen, bevor ich gleich zum Arzt renn, welche Dehnübungen ich machen kann, oder ob es Salben gibt, um dem entgegen zu wirken und wieder beschwerdefrei zu spielen.
Vielen Dank für deine Antwort und Gruß.
Alex

Kommentar:
16.03.12, 10.14h Lieber Alex. Nicht klar was das genau ist ursachenässig aber, probier das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kevin, Deutschland,  jason.mraz08@googlemail.com
Eintrag 130 vom 07.03.2012, 23:16 Uhr

Hallo Thomas,
bin 24 habe nach übertreiben vor 3 Jahren im Fitness Studio mir einen Golferarm-Links zugezogen. Seitdem alle Therapien durchgemacht:
- Physiotherapie
- Elektro Therapie
- 3x Stoßwellentherapie (100¤ pro Sitzung!)
- Dehnen erst zum Ende hin
- Alle paar Monate mal Kortison Spritze
Die Schmerzen wurden ab August 2011 mehr, sodass ich mich zu einer OP des Golferarmes entschieden habe. Kurz vor der OP hatte ich Ulnaris Probleme bekommen, konnte meine Finger kaum spüren und nicht mehr Auto fahren.
MRT wurde gemacht, im Arm wäre keine Nervenreizung, das würde von der Halswirbelsäule oder auch Nackenverspannungen kommen.
Die OP verlief gut, ca. 20x Physiotherapie gehabt, aber die Wundschmerzen sind noch da, sowie die oft heftigen Ulnaris Probleme im Unterarm ausstrahlend im Bereich Achselhöhle bis zum Ellenbogengelenk :( Wegen Nackenschmerzen und Fehlstellung des Kiefers, bekomme ich übernächste Woche Kiefergelenkstherapie mit Fangopackungen.
Was hilft mir in der Weichteilgegend im Ellenbogen bis zur Achselhöhle um die Ulnaris Nerven Schmerzen loszuwerden?
Danke für die Antwort!
Dehnen tu ich seit 2 Wochen jeden Tag sowie Aushängen an einer Türstange.

Kommentar:
16.03.12, 10.14h Lieber Kevin. Das Einzige was sicher hilft in Deinem Fall ist das Ausängen an der Stange, aktiviere es etwas mehr / häufiger! Montier in der Firma eine Stange etc. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

marie deligny, deutschland,  mchans2@hotmail.com
Eintrag 129 vom 04.03.2012, 21:43 Uhr

guten tag, ich bin 57alt. Seit ca 13 jahren ich hatte immer schmerzen morgens wenn Ich war werde in die Hände , und die Füsse. Ich habe ca 40 Arzt gesehen ! Hexe..kranken haus. Nichts gefunden. Ich habe auch immer seit dem auch schmerzen in der Nacke und Ellbogen (golf) - Niemand hat gewust. Ein mal Fybromialgie, ein mal psychosomatoforme ein mal borreliose, ein mal polymialgie..ein mal auch musste Ich meine tote zähn ziehen lassen. Ich habe 5 stuck raus ziehen lassen , ein Knochen ist kaputt gegangen und auch gross entzundung im Knochen. Ich habe nicht weiter gemacht obwhol ich noch eine Zähne habe mit ein kleine chronisch abzes aber der arzt sag mir es ist nicht schlimm...So ..ich habe dann noch nach so viel zeit schmerzen. Ein mal Hüfte, ein mal die Leisten, ein mal füsse une Hände und naturlich Ellbogen. Am schlimmsten sind Ellbogen weill , ich vermute das die Hände schmerzen morgens kommen von die Ellbogen. Der Orthoped schick mir in MRT wegen deh HWS nacken , er denkt an ein bandscheibvorval. Ich glauge das alles kommt von ein Fehlaltung. Ich bin med.fusspflegerin und geht immer nach vorn. Ich benutz viel die Hände naturlich und ich glaube das alle meine Muskel sind zu kurz. Ich mache schon die Ubungen wegen Hüfte dehnung und es tut immer gut aber ich mache nicht regelmassig. Wegen die Hände die mir scherzen morgens. Ich war beim rheumato , niemand weiss und wieder die sagen mir "depression" - Ich glaube das mir die Hände weh tuen weill sie einschlaffen in die Nacht. Ich versuche alle möglichkheit wie bandage in die Ellbogen weill ich denke das der Matraz druckt auf die ellbogen (golf seit) und druck dann auf mein nerven und das blut zirkuliert dann nicht daswegen die Hände schlaffen ein , muss ich dann nach oben die Hände machen , das blutt geht wieder und dann tut mir alle Hande gelenk. Warscheinlich weill sie lange eingleschalffen haben. Also ich will sagen es kommt nicht von die Hände sondern Ellbogen. Ich denke das mein nerv entzundet ist in der Kanal , aber es ist dan komisch das die beide weh tuen. Komisch dann das die beide nerven getroffen wäre. Wenn ich lese was sie schreiben, ich würde denken dann, das die beide Ellbogen mir weh tuen weill meine Muskel verspannt sind, ziehen auf die sehnen, ist bestimmt geschwollen und druck auf den nerf und blockiert das blutt in die Hände und dann tuen mir die Hände weh ! wahoo..es ist kumpliziert aber ich muss selbe suchen , keine Ärzt wiessen. Es ist unglaublich sowas. Ich konnte mich hängen an die Tur nun ich habe auch an die handgelenk ganglion. Ich muss einfach probieren aber wollte Ihre Meinung fragen. Ich wollte nachtmanchette für Ellbogen kaufen wegen den kanaltunnel in ellbogen. Was denken Sie ? oh mi oh mi es ist komplitziert und hoffe das sie mir verstehen können , ich bin französin und habe problem zu schreiben. vielen dank vorau ! m.f.Grusse

Kommentar:
Liebe Marie. Ich verstehe was du meinst. Was dir am meisten helfen wuerde ist das haengen an der tuerstange. Kauf 2. Eine fuer zu Hause und eine in der Firma. Du solltest jede Stunde 1-2x fuer 30 Sek dran haengen. Das wird dir großes Fortschritte mit vielen deiner Symptome bringen, aber du musst es konsequent mehrere Wochen machen. Melde dich in 4 Wochen wieder. Gute Besserung das wird wieder gut. Thomas

Hillbilly, D,  steinkult@cabanova.com
Eintrag 128 vom 04.03.2012, 11:03 Uhr

Hallo, seit einigen Wochen behandle ich meinen "Golferellbogen" nun durch Dehnung, wie beschrieben. Es zeigen sich auch schon erste Erfolge. Weiterhin habe ich nun angefangen an einem Kletterbalken zu hängen (ca. 30 - 60 sec., 10 mal hintereinander mit kleinen Pausen) Ich hänge hierbei an den äußeren Fingerspitzen in die gestreckten Arme hinein, ohne dabei abzuwinkeln oder zu ziehen. Hierbei zeigt sich jedoch, dass die Unterarmmuskulatur etwas kontrahiert und mit der Zeit anschwillt. Ich habe dabei nur sehr leichte und hinterher keine Schmerzen, frage mich jedoch, ob dies nicht kontraproduktiv ist, da es dadurch ja auch zu einem Muskelaufbau und einer Verkürzung der Muskulatur kommt.

MfG Hillbilly

Kommentar:
Lieber Hillbilly. Du machst alles richtig und bist bald geheilt. Nur weiter so. Das haengen dehnt es ist das Gegenteil von verkrampfen und verkürzen. Es hilft stark mit dein Problem zu lösen. Melde dich in 3-4 Wochen wieder. Gute Besserung. Thomas

Nick, Niederbayern,  scorpius01@t-online.de
Eintrag 127 vom 02.03.2012, 15:18 Uhr

Hallo,
ich bin knapp 58 Jahre "jung" und hatte vor zwei Jahren ziemlich schlimme Ellenbogenschmerzen im linken Arm. Nix hat geholfen, die Spritzen, die mir mein wirklich toll sich bemühender Doc gegeben hatte, waren nur zeitlich befristet von Erfolg gekrönt. Auch Physiotherapieen halfen im Endeffekt nix. Und meine täglichen Arbeitswege im Pkw von 250 Kilometern hin und zurück taten auch ihriges dazu, dass meine Schmerzen einfach nicht nachließen. Das arbeitstägliche Hacken in die Tastaturen machte auch keinen Spaß mehr - und als "Seitenschläfer" hat man dann auch des nächtigens kaum erholsamen Schlaf. Kurz und gut - ich war mit meinen Nerven so ziemlich am Ende - bis ich beim "googeln" diese Seite fand! Mit den Übungen - in seiner Verzweiflung glaubt man ja bekanntlich an alles - bekam ich die Schmerzen peu-á-peu in den Griff. Aber das war eine harte Geduldsprobe - nix mit "werd' scho' in a paar Woch'n...". Aber mit vielen Übungen (auch im Auto!) und wo es auch immer möglich war, ließen die Schmerzen im Laufe der folgenden Monate mehr und mehr nach und seit knapp 1-1/2 Jahren ist mein linker Ellenbogen VÖLLIG schmerzfrei und voll beweglich - zumindest so beweglich, wei es bei einem knapp 60-Jährigen Büromenschen nur sein kann!
Nun habe ich einer Bekannten, die mir gestern ihr "Ellenbogen-Leid" klagte, eben diese Web-Seite empfohlen. Ich bin gespannt, wie und wann diese Tipps ihr helfen werden. Sie werden ihr helfen - wenn sie sich natürlich ebenfalls in Geduld übt und nicht nachlässt.
Herzliche und dankbare Grüße
Nick

Kommentar:
02.03.12, 16.35h Lieber Nick. Ja es wird ihr helfen und vielleicht viel schnelelr als Du Dir vorstellen kannst, nicht jeder Fall ist gleich ;-) Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 126 vom 02.03.2012, 10:48 Uhr

Lieber Tomi,
ich hatte am 28.02. meine Erfolgsmeldung hier gegeben:-) Es geht auch weiterhin aufwärts, doch was mich etwas beunruhigt ist, dass es tagsüber schon immer besser mit meinem Ellbogen und den Schmerzen wird, doch über Nacht steigert sich der Schmerz bis zum Morgen immer noch. Kann ich denn davon ausgehen, dass sich die nächtlichen und morgendlichen Schmerzen nach konsequentem Weiter-Hängen und -Dehnen auch legen werden? Meinen OP-Termin habe ich jetzt ABGESAGT :-)
Liebe Grüße
Karin

Kommentar:
02.03.12, 16.35h Liebe Karin. Ja Ruhigstellen ist schlecht bei allen Arten von Krämpfen weshalb es nachts und morgens immer am schlimmsten ist. Das wird sich mit der Zeit alles legen und bessern, keine Angst, alles normal bei Dir. Ja mach keine OP! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

eva ziegler, 83093 bad endorf,  ziegler.antik@t-online.de
Eintrag 125 vom 29.02.2012, 12:01 Uhr

hallo, ich bin 67 jahre alt, problem plantar fasziities an der linken
fusssohle seit 4 monaten, seit der zeit quasi gehunfähig oder nur mit
grossen schmerzen, als sehr aktiver bewegungsmensch eine katastrophe.
therapien so alles, was der orthopäde angeboten hat manuelle therapie,
entzündungshemmende schmerztabletten, röntgenbestrahlung, cortison-
spritzen, neue einlegsohlen- die ständig getragen werden- physiotherapie
umschläge etc.
habe seit gestern ihre empfohlene therapie auf der treppenstufe
ausprobiert, bin gestern einige stunden schmerzfrei gewesen, ein un-
glaubliches wunder, leider heute wieder schmerzen wie gehabt.
ist die plantar fas. gleichzusetzen mit tennisarm - wasw ist ratsam
zu tun
ich wäre für eine antwort sehr dankbar, bin etwas verzweifelt.

Kommentar:
02.03.2012, 17.06h. Liebe Eva, manchmal gibt es kleine Rückfälle, ev. auch weil man mit der Dehnung übertrieben hat, aber generell rate ich weiter dranbleiben mit dieser Dehnung, einen ersten Erfolg der eine Bestätigung war dass es die richtige Therapie ist, hattest Du ja schon! Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder.
Viele Grüsse von Thomas

Peter T., Deutschland,  petertoews@web.de
Eintrag 124 vom 29.02.2012, 07:55 Uhr

Ich bin 24 jahre alt und leide seit etwa 8 Monaten an Ellenbogenschmerzen im linken Arm. Bin Sportkletterer und habs mir vermutlich durch Übertraining zugezogen. Das Zugreifen ist schmerzhaft und wie man sich sicherlich vorstellen kann ist klettert mit jedem neuen Griff eine Herausforderung und weniger schön. Ich führe die Dehnübungen schon seit einer Weile aus und im Moment ist ein Zustand erreicht der weder besser noch schlechter wird. Meine Frage ist, ist es vllt. sinnvoll das Kletter zu pausieren? Die Kräfte beim zugreifen sind enorm im vergleich zu Alltagshandlungen.

Kommentar:
02.03.2012, 17.06h. Lieber Peter, es gibt solche Durststrecken. Ja ev. mal mit dem extremsten Pausieren bis es wieder eindeutig einen grossen Schritt weiter mit Erfolgen und Verbesserungen gegangen ist, wäre ein Versuch wert. Melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung von Thomas

Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 123 vom 28.02.2012, 21:10 Uhr

Ich bin 43 und lebe jetzt seit 2 Jahren mit dem Tennisellbogen, welchen ich mir durch die Arbeit am Computer gezüchtet hab. Habe mittlerweile viel Geld und Zeit investiert und so ziemlich alles durchprobiert: Akupunktur, Massagen, Schröpfen, Blutegel angesetzt, irgendwann verzweifelte Cortisonspritze (hielt 3 Monate), dann nochmal eine (hielt nur noch 2 Wochen und die Haut wurde sehr dünn), dann Osteopathie, Physiotherapie, Stoßwelle etc etc etc. Stoßwelle half kurzfristig, Problem kam zurück. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, konnte kaum mehr schlafen, den Löffel zum Mund führen, eine Tasse hochheben oder den Arm ausstrecken. Jetzt steht der OP-Termin, den ich vermutlich absagen werde, weil ich auf diese Seite gestoßen bin. Habe gestern mit Hängen an der Stange und intensiven Dehnübungen begonnen und aufgehört, den Arm zu schonen. Ich konnte es kaum glauben - bereits heute werden die Schmerzen weniger!!! Vielen vielen Dank!!!! Ich habe das Gefühl, dass ich endlich wieder normal leben und schlafen kann und werde selbstverständlich weiter dehnen und hängen. Liebe Grüße und alles Gute für alle anderen Schmerzgeplagten!!!

Kommentar:
02.03.12, 17.14h Lieber Karin. Tiptop so. Jetzt mit Dehnen und auch Hängen dranbleiben und Du bist bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tilo WENDLAND, Duisburg Nrw,  luca.w@arcor.de
Eintrag 122 vom 28.02.2012, 11:55 Uhr

Bin 48 Jahre alt und Spiele Aktiv Tischtennis und hatte einen Tennisarm war erst garnich beim Arzt hatte zum Glück ihre Seite gelesen meine Schmerzen waren bei 6 bis 7 einzuordnen Habe mir eine Türstange gekauft und sehr oft benutzt aber die Dehnnung in verbindung ist sehr wichtig nach ca 3Tagen erste Linderrung und ca nach 6 Wochen tat der Ellenbogen kaum noch weh habe nach ihrren Bericht sofort wieder Trainiert was mir schwer viel aber letzendlich richtig war bin nach 3 Monaten wieder der alte Vielen Vielen Dank Tilo aus Duisburg

Kommentar:
02.03.12, 16.35h Lieber Tilo. Tiptop gelaufen so! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christian Sonnenschein, lichtenfels,  Blaue93@web.de
Eintrag 121 vom 27.02.2012, 13:47 Uhr

Hallo, ich (18 Jahre) habe seid ca. 5 Wochen einen Tennisarm von meinem extremen Krafttraining, hatte auch vor ca. einem jahr schonmal einen, der die schlimmsten 3 Monate meines Lebens verursachte. Die letzten 5 Wochen habe ich ruhig gestellt und es ist nicht gerade besser geworden, jetzt gehe ich seid 2 Tagen mit guter Hoffnung nach ihrer Vorgehensweise vor. Sie sagen alles machen, was man sonst auch mache würde, stellt sich die Frage, ob ich wieder trainieren darf. Bei meinem letztem Tennisarm verstärkt sich dieser nur noch mehr mit dem sogenannten Schmeballknirschen und unbeschreiblichen Schmerzen, habe damals allerdings auch nicht gedehnt.
Danke schonmal für die Anwort

Kommentar:
02.03.12, 14.14h Lieber Christian. Pausiere mal etwas und dann reduziert mit weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge langsam aufbauend wieder anfangen, aber erst nach dem sich grössere längere Erfolge eingestellt haben.
Wen Du weitertrainierst, also erst mal viel weniger Gewicht und zwischendurch Stangehängen im Studio!
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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