Tennisarm-Forum
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Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 165 vom 22.04.2012, 09:01 Uhr

Hallo Monja, das wird schon :-) Ich dehne und hänge jetzt seit Ende Februar und hatte gleich zu Anfang ziemlich gute Erfolge erzielt. Jetzt stockt es ein wenig. Allerdings ist es vor allem Nachts um einiges besser - ich kann wieder durchschlafen und mein Ellbogen schmerzt nicht mehr so sehr. Auch das Bewußtsein darüber, dass ich alles machen kann, auch wenns immer noch wehtut, hilft mir sehr. Da ich seit über 2 Jahren schlimme Beschwerden hatte, gehe ich davon aus, dass es sicherlich auch einige Monate dauern wird, bis es sich noch mehr bessert. Also, Du bist nicht allein! Hänge und dehne fleissig weiter und mach einfach alles, was der Schmerz zulässt. Das hilft enorm! Dir auch alles Liebe und weiter gute Besserung! Herzliche Grüße

Monja Wasilewski, Binnen/Deutschland,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 164 vom 20.04.2012, 17:42 Uhr

Hallo an alle, es ist echt motivierend zu lesen ,was so manche schon nach wenigen Tagen Dehnen und Hängen für Erfolge haben. Seit Feb. mache ich die Übungen mehrmals tägl.und kann leider nichts feststellen! Trotzdem werde ich konsequent weitermachen und hoffen, dass es besser wird. Ist hier jemand, bei dem es auch lange gedauert hat und mir darüber etwas schreiben kann?
Danke Monja

Kommentar:
20.04.12, 14.52h. Liebe Monja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller im Gegenteil, lieber Dehnung etwas länger halten. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Nach einer Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg kann es oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Weiter dranbleiben, das ist Deine Chance! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Nina, Bremen,  ninjas@gmx.de
Eintrag 163 vom 19.04.2012, 16:50 Uhr

39 Jahre. Ellenbogenschmerzen seid Sommer 2011 mal außen, jetzt innen (zum Körper hin Richtung Armballen) teilweise ziehen bis ins Handgelenk. NICHTS hilft, derzeit Enzymtherapie + Endzündungssalben und Umschläge. War grad auf der Suche nach minimal invasiver OP als ich über deine Seite stolperte. Fang sofort mit dem Dehnen an, Stange grad schon Via Internet bestellt, wenn das klappt erheitert mich das wirklich sehr, nach all den 1000 Therapieansätzen die ich schon versucht hab. Kann ich wirklich ALLES machen, kein schonen mehr? Das wär toll.

Kommentar:
20.04.12, 12.27h Liebe Nina. Ich denke Du bist völlig richtig hier, mach dann aber doch noch die beiden Diagnosen unten für Tennis-(aussen) & Golfarm (innen).
Du wirst nach 2 Wochen Dehnen und Hängen wissen was Sache ist.
Du musst überhaupt mit nichts schonen. Nur die Schmerztoleranz bildet die Grenze, schlimmer wird es durch Schmerzen nicht, manchmal im Gegenteil, weil es mobilisiert und nicht den Krampf durch Ruhen fixiert und verstärkt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
OP kann ich nicht empfehlen: Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katrin, Hamburg,  
Eintrag 162 vom 18.04.2012, 18:42 Uhr

Lieber Thomas, Dank für Deinen Zuspruch. Deine Webseite hat mich sehr optimisch gestimmt, ich habe fleißig gedehnt, darunter gingen die Beschwerden deutlich zurück (und eine Stange habe ich bestellt, bin mal gespannt). Gestern habe ich, auch auf Anraten der Physiotherapeutin, wieder Tennis gespielt, nur ganz leicht, die Vorhand ging gut, aber die Rückhand tat echt weh in der Unterarmmuskulatur. Ich wünschte, mein Schmerzgedächtnis wäre genauso schlecht wie mein sonstiges Gedächtnis, und hoffe auf die Besserungsschübe. Viele Grüße von Katrin

Kommentar:
19.04.12, 08.45h. Liebe Katrin. Gut mit Tennisspielen. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die automatisch Grenze, ansonsten mach so viel wie Du willst, einfach vorher, nachher, zwischendurch gut dehnen. Du kannst die Dehnung auch auf mit beiden Armen auf dem Rücken/hinten ausführen, fällt weniger komisch auf auf dem Platz etc. Die Stange wird dich auch weiterbringen. Du bist bald geheilt, bzw. hast es so im Griff, dass es im Alltag kaum mehr spürbar ist. Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Monja, Binnen/DEUTSCHLAND,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 161 vom 18.04.2012, 02:21 Uhr

Hallo Thomas, ich habe im Feb. schon einmal etwas verfasst! Leider kann ich bei mir noch keine Besserung feststellen. Ich Hänge und dehne konsequent mehrmals tägl. und trotzdem sind die Verkrampfungen und Schmerzen im Unterarm bei Belastung immer noch da. Ich wollte die Übungen bis Jahresende durchziehen. Wenn es nichts bringt steht wohl doch eine OP an...leider! Hast Du noch einen Rat?
Gruß Monja

Kommentar:
19.04.12, 08.45h. Liebe Monja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller im Gegenteil, lieber Dehnung etwas länger halten. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Nach einer Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg kann es oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Weiter dranbleiben, das ist Deine Chance! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Birgit Reil, Lemgo/Deutschland,  red17cowgirl@yahoo.de
Eintrag 160 vom 17.04.2012, 14:19 Uhr

Hallo , ich bin 38 Jahre und habe seit 3 Monaten beschwerden beider ellenbogen - mittlerweile bin ich in Physiologischer Behandlung - was auch Anfangs half- nun werden immer wieder die Muskeln auf den Armen massiert - welches auch Entspannung bringt- aber nicht lange anhält.
Jetzt ist mein Arzt mal soweit ein MR machen zu wollen - beim Röntgen war alles ok. Und seit einigen Tagen kommen bei mir extreme Nackenschmerzen hinzu die bis in den Kopf ziehen . der Orthopäde meint es können ja auch die Nerven im Wirbelsäulenbereich sein . Ich möchte nur wissen ob es dadurch kommt und wann endlich Besserung eintrifft - da alles bisher nur kurzweilig anhielt.
Über jeden Tip und weitere Diagnose wäre ich dankbar!

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Birgit. Wenns Tennisarm ist, bringen Röntgen und MRI wenig ausser Kosten und wenn sie was diagnostizieren ist es eine Fehldiagnose oder hat nichts mit den Tennisarm-Symptomen zu tun. Ob es überhaupt Tennis- oder Golfarm ist wird Dir die Diagnose unten zeigen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

margeritha picek, safenwil/schweiz,  m.picek@bluewin.ch
Eintrag 159 vom 16.04.2012, 16:30 Uhr

werde 56 Jahre, das Problem besteht seit Mitte Dezember 2011. Hatte aber bereits im Mai 2011 bis Oktober 2011 diesselben Probleme, nur wird es dieses Mal einfach nicht besser.

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Margeritha. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Irfan Öksüz, Istanbul/Türkei,  irfanoksuz@gmail.com
Eintrag 158 vom 14.04.2012, 21:54 Uhr

Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Dame,

ich wende Ihre Dehmethode nun schon seit 4-5 Jahren mit Erfolg an und möchte Ihnen sehr dafür danken, dass Sie diese Methode ins Netz gestellt haben.
Ich spiele leidenschaftlich Gitarre. Seit geraumer Zeit habe ich einen sehr heftigen, stechenden Schmerz im Handgelenk der Greifhand, manchmal so stark, dass ich nicht mehr üben kann. Ich war schon beim Arzt; er hat mir eine Schiene verschrieben, die ich benutzt habe, aber es hat nichts gebracht. Auch die Salben und Pillen - Nein.
Können Sie auch für das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom eine Therapie-Methode empfehlen.

Auf alle Faelle vielen herzlichen Dank!

I. aus Istanbul

Kommentar:
16.04.12, 15.40h Lieber Irfan. Lies mal hier nach. Syndromdiagnosen sind of Fehldiagnosen und die Ursache der Symptome kommt von Verkrampfungen! Lies mal nach bei Syndromen.
Lies auch mal hier Notizen von Musiker-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ute, Bayern/D,  Utekatz@gmx.de
Eintrag 157 vom 13.04.2012, 09:06 Uhr

Hallo Thomas,
ich (41) habe seit Anfang Februar Schmerzen an den Sehnenansätzen/Ellenbogen Richtung Oberarm. Mein Tennislehrer meint, dass ist auch eine Form des Tennisarmes. Auslöser war aber intensives Tischtennisspielen mit Schneiden. Tennisspielen ist seitdem sehr schmerzhaft und der Arm tut nach dem schlafen, wie du es erwähnst, richtig weh. Auch tagsüber ist der Schmerz mal mehr mal weniger immer da.
Welche deiner Dehnübungen empfiehlst du für meinen Fall mit Tennisarm ausstrahlend in den Oberarm.
LG

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Ute. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katrin, Hamburg,  
Eintrag 156 vom 11.04.2012, 14:36 Uhr

51, Tennisarm seit Anfang Dez. 11.
Hallo, Thomas, ich bin ziemlich ratlos. Seit über 4 Monaten plagt mich rechts ein Tennisarm nach Überbelastung bei Gartenarbeit u. ganz viel Tennisspielen mit Umstellung auf neue Schlagtechnik (wobei ich jahrelang ohne Probleme gespielt hatte). Salbenverbände halfen nicht, eine Cortisonspritze Anfang Januar an den Sehnen-Muskel-Ansatz brachte Besserung, die Physiotherapeutin, zu der ich dann ging, half mir gut mit Massage und Muskelübungen und empfahl Dehnen, Belasten und Weiterspielen trotz Muskelbeschwerden. Das ging einigermaßen bis vor 2 Wochen, als der Sehnen-Muskel-Ansatz wieder zu schmerzen anfing. So kann ich nicht spielen (dabei nahen die Medenspiele). Was tun? Bin für jeden Rat dankbar! Schönste Grüße von Katrin

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Katrin. Du bist richtig hier und sicher bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Udo, NRW,  
Eintrag 155 vom 10.04.2012, 17:24 Uhr

Halllo zusammen.
Nach vier Monaten seit meinem letzten Schreiben möchte ich mich mal melden.
Ich hatte im November eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Unterarm, oben auf der Handoberffläche, durch ungewohnte PC-Maus-Handhaltung.
Dehnen brachte schnell Linderung. Allerdings wurde der Unterarm vorher mit einer abnehmbaren Gipsschiene ruhiggestellt. Seitdem habe ich Schmerzen im Oberarm, die nicht mehr weggehen. Ein Neurologe konnte nichts feststellen, mein Orthopäde hat lange Wartezeiten, An Dehnen und Sport ist nicht zu denken.
Soweit alles Mist, Gruß,
Udo

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Lieber Udo. Keine Angst Du bist richtig hier. Eingipsen war Gift, es fixiert die Muskelkrämpfe und das Problem verlagert sich auch oft wie bei Dir. Du musst aber jetzt in den Schmerz hinein langsam aufbauend mit Dehnen und Hängen anfangen, sonst kannst Du lange warten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Susanne Frei-Wandel, Stegen Deutschland,  susanne.wandel@hotmail.de
Eintrag 154 vom 10.04.2012, 10:54 Uhr

Hallo Thomas,
hab ganz herzlichen Dank für die Empfehlung mit dem Dehnen. Mein Tennisarm kam vom Sandschaufeln sieben Stunden in zwei Tagen war dann doch etwas zuviel einseitige Belastung. Eine Woche später hat mir dann das Tennisspielen den Rest gegeben. Konnte am letzten Donnerstag nicht mal mehr ein Glas halten. Hab mich am Freitag morgen gleich ans Internet gesetzt und bin zum Glück auf deine Seite gestoßen. Seit vier Tagen dehn ich nun mit der Variante eins und dem Reck bzw. mit Hilfe einer Leiter zum dranhängen ca. 30x am Tag. Bin heute (vier Tage später)so gut wie Schmerzfrei - nur bei ganz extremer Belastung zieht der Unterarm noch etwas. Ich mach einfach weiter dann verschwindet der Rest vielleicht auch noch.
Ganz lieben Dank!!!

Kommentar:
13.04.12, 11.35h Liebe Susanne. Weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen. Wenn Du nachlässt wegen fehlendem Leidendruck und sich später wieder Symptome melden, einfach wieder vermehrt Dehnen, so hälst Du es im Griff und es wird dann eines Tages alles weg sein und Du bist geheilt.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Helga Link, Unterschleissheim,  helga.link@freenet.de
Eintrag 153 vom 04.04.2012, 13:18 Uhr

47 Jahre. Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit 1 Jahr einen Tennisarm. Auch schon alles probiert von Spange, Kortisonspritzen. Bin auch Hömopatisch in Behandlung. Der Arzt hat mir heute eine Operaation empfohlen. Das ist für mich die letzte Option. Ich arbeite den ganzen Tag am Computer und habe tag und Nacht Schmerzen. Ich trau mich schon nicht mehr ins Fitness und Radlfahren. Habe die Seite entdeckt und wollte einen Rat. Danke Mfg

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Helga. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP kann ich nicht empfehlen, Du kannst auch vom Regen in die Traufe kommen!
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

loanna3851, Neumarkt, Deutschland,  
Eintrag 152 vom 04.04.2012, 10:47 Uhr

27, Tennisarm seit ca. 3 Wochen

durch das weiseln meiner Wände in der Wohnung habe ich mir einen Tennisarm zugezogen. Lt. Artz sollte ich Entzündungshemmer nehmen und den Arm am besten ruhigstellen (was sowieso unmöglich war aufgrund meines Umzuges, also habe ich beide Ratschläge über Bord geworfen)...

Ich bin durch diese Seite nun natürlich heilfroh erfahren zu können dass mein eigenständiges weglassen der Diclos und das weitere benutzen des Armes keine Mehrschädigung bringt...:) vielen Dank erstmal!

Seit 3 Tagen dehne ich nun fleissig meinen Arm und am 2. Tag war es bereits deutlich besser, seit gestern & heute habe ich jedoch auch im Ruhezustund starke Schmerzen im Sehnenansatz in der Elle...

Könnte eine Erstverschlimmerung normal sein oder habe ich etwas falsch gemacht? ich habe als Sportlerin eigentlich Erfahrung im dehnen und darauf geachtet dass ich nicht überdehne und das ganz überstrapaziere..

über ein kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!!

vielen Dank

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Ilonna. Ev. ein kleiner Rückfall durch zu häufiges Dehnen, das wäre normal und nach 1-2 Tagen pausieren wieder auf normalem Niveau zum reduzierter neuanfangen.

Du bist noch etwas jung für klassischen Tennisarm und nach temporärer Ueberbelastung könnte es ausnahmsweise auch wirklich eine akute Entzündung sein, die etwas Ruhe braucht siehe unten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!


Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Eureka23, Essen, Deutschland,  et@panop.de
Eintrag 151 vom 04.04.2012, 01:12 Uhr

46 Jahre, Problem "Tennisarm" rechts seit 11 Tagen

Seit ich vorletzten Freitag meinem Pferd ausgiebig das Winterfell ausgebürstet habe, ziepte es in meinem rechten Arm. Letzen Samstag ziepte es immer noch bei bestimmten Bewegungen, also befragte ich das Internet nach "Tennisarm" und BINGO, alles passte. Ich las die Odysseen zwischen Ärzten und Behandlungen... Puhh, das schien ja langwierug und wenig von Erfolg gekrönt zu sein.

Sonntagabend beschloss ich, ich muss den Arm schonen, aber Montag wurde es nur schlimmer davon. Mehr mit links zu erledigen ist ja ganz nett, nur hatte ich mehr den Eindruck, dass ich dann da auch den "Tennisarm" bekomme :-(.
Ich suchte abends weiter im Internet und fand diese Seite. Ahhhh, dehnen, endlich kann ich selbst etwas tun, bevor ich den Arzt-Marathon antrete. Und ich lese: Schonung bringt auch nix, genausowenig wie alle Behandlungsversuche. Es könnte auch von alleine verschwinden...
Ich gehe ja immer davon aus, dass das, was von selbst kommt, auch von selbst geht; mir kam diese Seite also sehr gelegen und bestätigte mich.
Dehnen wäre eine echte Option zur Beschleunigung, also fing ich sofort damit an.

Und siehe da: 24 Stunden später denke ich an Dehnen, aber an Tennisarme denke ich nicht mehr. Ich bin fast schmerzfrei nach mehrmaligem Dehnen. Ich dehne fröhlich weiter, daheim und im Auto an der Ampel... Und meine Lebensqualität schnellte von 0 auf 100, seit ich las, dass ich alles mit dem Arm machen kann, auch wenns ziept, schlimmer kommts nimmer ;-).
Vielen Dank!!!

LG

Eureka23

Kommentar:
04.04.12, 11.35h Lieber Eureka. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Du hast es noch nicht lange und wirst es mit Dehnen gut beseitigen, bezw. im Griff halten können. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christine Großer, Seeligstadt - Deutschland,  christine@diakon-grosser.de
Eintrag 150 vom 02.04.2012, 19:37 Uhr

56 Jahre, Problem seit reichlich 2 Jahren
Zum Jahresende 2011 habe ich diese Seite gefunden - war sofort begeistert!
Ich habe einige Arztpraxen in den letzten 2 Jahren besucht. Die Beschwerden begannen vor reichlich 2 Jahren mit Schmerzen im linken Unterbauchbereich, zum Teil ausstrahlend ins linke Bein und wenig in der linken Gesäßhälfte.
Zunächst vermutete ich ein Darmproblem. Eine Darmspiegelung wurde gemacht - alles in Ordnung.
Verwachsungen durch eine große Unterleibs-OP wurden vermutet und eine Bauchspiegelung wurde im Krankenhaus gemacht - viele Verwachsungen gelöst, aber die Schmerzen waren nach wie vor da. Im Jahr 2010 waren die Schmerzen zunächst mit Pausen von immer mal einigen Wochen od. Tagen
vorhanden und 2011 waren die Schmerzen fast immer da - Pausen wurden seltener, wo ich fast schmerzfrei war.
Probleme mit Blase/Nieren konnte man ausschließen durch Untersuchungen.
Ein Gastroenterologe bescheinigte, dass es sich auch nicht um Reizdarmbeschwerden handeln könne. Er empfahl aber, einen Orthopäden zu konsultieren.
Zwischenzeitlich entdeckte ich hier die Homepage und mache jetzt seit 3 Monaten mindestens 2 x täglich Dehnübungen.
Insgesamt geht es mir leicht besser. Ich brauche tagsüber kaum noch Schmerzmittel (Tramal long) Allerdings brauche ich diese meist nachts noch und es kommen auch immer mal wieder schlimmere Tage.
Inzwischen wurden die Beschwerden aber in der linken Gesäßhälfte eher stärker als es zwischendurch schon mal war. Dafür sind die Schmerzen im linken Bein eher schwächer.
Heute hatte ich nun endlich einen Orthopädietermin mit folg. Diagnose:
Lumboischialgie links bei IFS-Blockierung links und Osteochondrose L5/S1 u. Gelenkfunktionsstörungen
Blockaden wurden gelöst (mir ist aber bewußt, dass diese wohl schnell wieder vorhanden sein können...)
Physiotherapie wurde verordnet - leider kann ich aber erst in 3 Wochen einen Termin bekommen. Verordnet wurde: 6 x MT und 6 x WT als US 0,3 W/cm. Was dies auch immer heißt...

Welche Übungen können Sie mir besonders empfehlen?

Ich bedanke mich schon im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Großer

Kommentar:
04.02.12, 09.22h Liebe Christine. Ich denke die Hüftdehung und das Stangehängen jetzt, falls Du das nicht schon machst, wäre wichtig für Dich! Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas Zipfel, Freiburg/Deutschland,  billyxxz@gmx.net
Eintrag 149 vom 31.03.2012, 18:23 Uhr

43 Jahre seit einigen Monaten.
Ich habe diese Seite gefunden und mich an die übungen ein paar Tage gehalten , also eigentlich mehr an das Hängen 5 - 10 mal am Tag... Unglablich es wurde nach 1- 2 Tagen schon besser und nach 10 Tagen waren die Schmerzen im Arm weg !!! keine Massagen mehr ... keine Tabletten mehr, teilweise waren es bis zu 8 stück am Tag ....
vielen Dank kann ich da nur sagen. Es sind nun 4 Monate her und immer noch alles gut ...
Was ich für die Zukunft zur Vorsorge beschlossen habe ... doch regelmässig Sport zu machen ...und einmal im Monat zu Thaimassage für 3 Stunden zu gehen.So schmerzen möchte ich nicht mehr haben.

Kommentar:
02.04.12, 11.35h Lieber Andreas. Gut gemacht. Einfach immer mal wieder Hängen und Dehnen, auch Dein Rücken wird's Dir danken! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Hartmut, Bayern,  ehsers@gmx.de
Eintrag 148 vom 28.03.2012, 23:01 Uhr

Antwort auf Eintrag 113
Wollte mich jetzt mal nach 4 Wochen wieder melden.
In den ersten 2 Wochen waren die Schmerzen so gut wie weg,nur das Gribbeln in dem Handrücken hat nicht wesentlich nachgelasen.Vom Handgelenk über den Handrücken in die Finger ( kleiner,Ring-und Mittelfinger)gribbeln immernoch besonders wenn ich zur Ruhe komme.Habe auch das Gefühl als wenn die Hand warm wird,ist es aber nicht.Habe jetzt verstärkt die Hängeübung gemacht und der Ellenbogen wird wieder besser.Ist aber noch nicht ganz weg.Besonders bei der Gartenarbeit merke ich meine Grenzen.
Viele Grüße und vielen Dank für die guten Ratschläge.
Hartmut

Kommentar:
29.03.12, 08.30h Lieber Hartmut. Du machst alles richtig. Geduld ist eine Tugend. Du musst weiterdehnen und hängen und es so im Griff behalten. Die Symptome können noch viele Wochen und Monate, besonders bei Belastung, auftreten, das ist normal und nicht zu umgehen. Es wird aber auch plötzlich Fortschritte geben, solche Durststrecken sind auch normal. Was am Schluss noch am längsten bleiben wird ist der Schmerzpunkt den man am Ellenbogen spürt bei direktem starken Druck darauf.
Weiterhin gute Besserung und weiter so, es gibt keine andere Lösung, Du musst nich schonen sondern kannst alles normal machen.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung von Thomas

PETRA, ,  PetraMaar@aol.com
Eintrag 147 vom 26.03.2012, 20:42 Uhr

Ich bin 47 Jahre alt und habe die Beschwerden (Tennisellenbogen) seit knapp 1 Jahr. Zuerst habe ich es mit einer Spange versucht, dann musste Voltaren und Diclo genommen werden, wegen der sehr starken Schmerzen. Danach hatte ich 10 Sitzungen Krankengymnastik, dann im November eine Kortisonspritze. Die half ca. 6 Wochen. Den Arm habe ich so gut es ging geschont. Nun wurde der Arm heute orthopädisch untersucht und geröntgt. Diagnose: nichts knöcherndes sondern Verkalkung am Gelenk also nur im Weichteil. Verordnet wurden 3 Sitzungen Stoßwelle à 200 ¤ oder eine OP. Kann ich beides umgehen mit dehnen?

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Petra. Tönt alles typisch nach klassischem Tennisarm. Die Diagnose ist Unsinn und die Behandlung nicht nur teuer und ziemlich sicher nutzlos sondern vor allem sehr schmerzhaft! Ja mit Dehnen kannst Du alles umgehen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu Stosswellen
Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur MotivationMach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tamy, ,  joshsteppen@freenet.de
Eintrag 146 vom 26.03.2012, 08:43 Uhr

Hallo Thomas, ich dehne und hänge nun seit 4 Wochen (Tennisellbogen seit über 2 Jahren) - es wurde ziemlich schnell etwas besser und jetzt habe ich das Gefühl, dass es sich wieder etwas rückwärts bewegt. Kann es sein, dass ich zu viel dehne und hänge? Hab schon ordentlich Hornhaut an den Fingern... Nunja, ich mache jedenfalls weiter und benutze meinen Arm so gut es geht :-)

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Tamy. Mit Hornhaut bist Du auf richtigem Wege.
Natürlich kann man mal überforcieren, mit Hängen aber weniger, das wäre eher durch starkes Reissen und Zerren bei der Dehnung was einen kleinen Rückfall generieren würde. Ich denke bei Dir ist es eher oft normale manchmal Tage bis Wochen dauernde Stillstände im Verlauf. Alles so weitermachen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hillbilly, D,  steikult@cabanova.com
Eintrag 145 vom 22.03.2012, 22:00 Uhr

Hallo Karin, es ist eine sehr einfache Rotation, ausgehend vom gestreckten Arm, Handflächen zeigen dabei nach oben. Dann die Hand bzw. Fingerspitzen unter Spannung zum Körper hin bewegen, danach nach unten und wieder nach vorne. Es bewegt sich hierbei nur die Hand aus dem Gelenk und nicht der Arm. Jetzt zeigt die Handfläche nach oben. Danach kann man die Handfläche noch etwas nach vorne schieben. So als würdest du "Stop" signalisieren. Die Idee dabei ist, dass hierdurch eine leichte Spannung im Unterarm entsteht, die den Sehnenansatz stimuliert und somit durchblutet, ohne dabei zu überlasten. Wenn es immer noch nicht klar ist, schau mal auf YouTube nach "Siu Nim Tao" eine Form aus dem Wing Tsun. Und vor allem nicht aufgeben, was 2 Jahre gedauert hat ist in 2 Monaten nicht geheilt.

Kommentar:
Gut so und Grüsse von Thomas

Karin, Bayern meinte:

Hallo Hillbilly, erkläre Deine Übung bitte nochmal genau - habs nicht verstanden... Danke und liebe Grüße. Übrigens, ich dehne und hänge jetzt seit 3,5 Wochen und es wird schon besser. Von "geheilt" bin ich allerdings noch weit entfernt... Habe das Gefühl, da brauchts schon viel Ausdauer bei nem Tennisellbogen, der über 2 Jahre 'gezüchtet' wurde... Aber ich schaff das! :-)

Hillbilly meinte:

Hallo zusammen, es gibt ja einige unbeantwortete Fragen zum Thema "Powerball", ich kann hier, aus eigener Erfahrung, nur abraten. Besser ist es, die Handflächen nach oben zeigen zu lassen, um dann eine Rotation der Hände nach innen auszuführen. Die Fingerspitzen zeigen hierbei erst vom Körper weg, nach oben, dann führt man sie zum Körper hin, hierbei spannt sich die gesamte Unterarmmuskulatur an, anschließend dreht man sie wieder vom Körper weg, sodass die Hände und Fingerspitzen nun umgekehrt werden. Eine Rotation nach innen. Die Handflächen , die anfangs zur Decke zeigen, kann man dabei dann noch nach vorne schieben. Dies wiederholt man ca. 30 mal. Danach sollte man den betroffenen Arm wieder 3 mal dehnen.

Patrick, Schweiz,  
Eintrag 144 vom 21.03.2012, 08:38 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 38 und spiele seit ca. 1 Jahr Tennis. Seit 2-3 Wochen sind nun Schmerzen an einem bestimmten Druckpunkt gekommen. Es muss vom Tennis herkommen, da ich genau seit da einige Male spielen war. Mit grossem Interesse hab ich deine Tipps gelesen. Was mich erstaunt ist dass der Tennisarm Test (mit Mittelfinger) keine Schmerzen bereitet, der Schmerzpunkt ist aber gleich nebenan (auch auf EllbogenOberseite genau im Winkel), fast und gut spürbar. Die Dehnübungen mache ich nun und hab auch schon eine Stange bestellt. Ich kann aber noch nicht sagen ob dies bei mir wirklich ein Tennisarm ist und die Dehnübung deshalb einen Erfolg bringt? Kann das sein? Was meinst du, trotzdem mal mit der Dehnübung starten? LG Patrick5

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Lieber Patrick. Ich denke es ist Tennisarm bei Dir. Es kommt oft vor, dass die Diagnose nicht oder nicht deutlich anzeigt. Der definierte Schmerzpunkt an der richtigen Stelle ist oft aussagekräftiger und bei Dir deutlich vorhanden.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach die Dehnung und das Stangehängen, es wird so oder so nicht schaden sondern Dir bald viel bringen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Simon Schweighauser, Seengen, CH,  makavelli19@msn.com
Eintrag 143 vom 20.03.2012, 16:41 Uhr

Hallo,

Ich bin 25 und habe die Diagnose Tennisarm seit einem halben Jahr.
Nach dem Besuch dieser Seite,habe ich mit den Streckübungen an der Stange begonnen und tatsächlich hatte ich fast keine schmerzen mehr!
Doch vor ca. 2 Monaten fingen sie wieder an und strahlen bis in die Hand und Finger!? Kann das sein, dass die Schmerzen so weit ausstrahlen??

LG und vielen Dank, Simon

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Lieber Simon. Ja, Ausstrahlen und Verlagerungen kommt häufig vor und ist normal. Du bist auf gutem Wege, weiter dranbleiben so.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Isabel, Bayern,  isaberu@web.de
Eintrag 142 vom 20.03.2012, 12:38 Uhr

Hallo, ich bin 44, das Armproblem ist bei mir durch Klettern und Bouldern incl. Mausklicken entstanden. Bin sehr froh, dass ich diese Seite gefunden habe. Die Dehnübungen zeigen sofort eine Wirkung. Leider habe ich kombiniert ein Schulterproblem (Impingement), dass ähnlich problematisch zu heilen ist. Daher frage ich mich gerade welche Dehnübungen hier sinnvoll sein könnten. Das mit der Schulter ist bei mir das chronischere und schlimmere. Arbeite schon mit der Schulterhilfe, aber es ist nicht ausreichend, nur die hintere Muskulatur zu stärken. Kannst Du mir da noch etwas empfehlen? LG und vielen Dank, Isabel

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Isabel. Mach unbedingt auch das Stangehängen (siehe unten), da es auch das Schulterproblem gleich in Tandem mitbeheben kann. Ev. am Anfang reduziert hängen, also unten etwas austehen und Gewicht abfangen und nur über 2-3 Wochen langsam steigern, falls es nicht schlimmer wird (in der Schulter).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Notizen von Kletter-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Fritz, Luzern Schweiz,  
Eintrag 141 vom 20.03.2012, 11:39 Uhr

Hallo Thomas, vielen Dank für deine rasche Antwort.
Was hälst du von den Power Balls, also den Rotationskreiseln, für die Unterstützung der heilung (wird so angepriesen) wie auch für die anschliessende Vorbeugung?
LG ond Merci für Alles!
Fritz

Kommentar:
28.03.12, 09.35h. Lieber Fritz. Von Powerballs halte ich wenig. Habe auch diverses in dieser Richtung probiert. Es hilft für Muskelaufbau, aber das Problem der Sehnenverkürzung und chronischen Verkrampfung was die genaue Ursache der Probleme ist, beseitigt es nicht, im Gegenteil, es kann weitere Verkrampfungen auslösen, wenn danach nicht ausgiebig gedehnt wird. Grüsse und gute Besserung von Thomas

Brigitte Büttner, Badenwürttenberg,  sturmtief1@gmx.de
Eintrag 140 vom 20.03.2012, 10:07 Uhr

Hallo,
Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, da ich Dehnübungen gesucht habe für meine Hüftschmerzen, die ich leider schon seit einigen Monaten habe. Leider hat mein Ortopäde eine Hüftdysplasie festgestellt,(Fehlstellung von Geburt an) und rät dazu am 26. 3 zu einem Hüftspezialisten zu gehen nach Göppingen um abzuklären ob OP oder nicht. Will aber nicht operiert werden, da dies doch ein sehr großer Eingriff ist. Habe große Bedenken. Aber anderseits sind halt diese Schmerzen da die auch in den unteren Lendenwirbelbereich austrahlen, besser gesagt in die Muskeln vom Po-ansatz . Tue deswegen schon seit Jahren rum weil man immer davon ausgegangen ist, dass die morgentlichen Anlaufschwierigkeiten vom Rücken her kommen. Tja, gute Rede kurzer Sinn, Wie oft soll mann die Übungen wiederholen und am Tag wie oft machen??? Will es probieren in der Hoffnung , dass diese Schmerzen tatsächlich auf diese Weise wenigstens einigermassen besser werden oder sogar verschwinden. Kann man diese Triggerpunkte auch selber zu Hause vom Partner behandeln??? Und wo liegen diese Punkte?
Liebe Grüße Brigitte

Kommentar:
28.03.12, 09.42h Liebe Brigitte. [Der Begriff des Zufalls ist eine Illusion.] Triggern müsste der Partner, den Schmerzpunkt mit dem Daumen suchen, drücken und Druck etwa 10 Sekunden aufrechterhalten, Wiederholen. Ich denke Deine Problem stammen von Sehnenverkürzungen/chronischen Krämpfen was mit Stangehängen und der Hüftdehnung behoben werden kann, Du solltest in 3-4 Wochen grosse Fortschritte machen. Vor einer OP hätte ich auch mit Recht grosse Angst (Verschlimmbessern etc.).

Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Fritz, Luzern Schweiz,  
Eintrag 139 vom 18.03.2012, 12:06 Uhr

Hallo, ich bin 38 Jahre, spiele seit ca. 1 1/2 Jahren regelmässig Tennis. Letzten Herbst hab ich meinen ersten Tennisarm bekommen, diesen damals mit einer Spritze behoben. Den Winter über hab ich sehr wenig gespielt und immer mal wieder gedehnt (noch nicht sooo intensiv) Nun startet wieder die Saison (Spiele so 2-3 mal die Woche), und es fängt im Ellbogen bereits wieder an zu schmerzen. Es ist zum durchdrehen. Ich habe nun mit deiner Übung intensiv angefangen. Du schreibst man solle nicht schonen. Heisst da auch komplett auf Tennis verzichten oder trotz Schmerzen weiterzuspielen??? und natürlich immer Dehnen, hoffe sehr dass es mir Erfolg bringt und trotzdem nicht auf Tennis verzichten muss.

Sollte es trotz regelmässigem Tennisspielen tatsächlich weggehen. Was empfiehlst du als Vorbeugung? Kann man denn überhaupt etwas machen zum vorbeugen (ausser Dehnen natürlich), da es eine Altersschwäche ist? Hab schon von Power Ball (Rotationskreisel) gehört zum therapieren wie auch vorbeugen...ist das was??? Oder Hanteltraining?
Vielen lieben Dank für deine Antworten. Finde deine Seite und Tipps wirklich super. Setze nun all meine Hoffnungen in dich.
LG Fritz

Kommentar:
20.03.12, 08.54h Lieber Fritz. Du kannst weiterspielen, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Wenn Du mal weisst, das beim spielen nichts weiter kaputt geht im Arm und es nicht wirklich schlimmer werden kann, ists nur noch halb so schlimm. Einfach immer vorher und zwischendurch und nachher besonders ausgiebig dehnen, das ist das Vorbeugen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Eva Krijger, München Bayern,  Eva@Krijger.eu
Eintrag 138 vom 18.03.2012, 11:33 Uhr

Hallo, ich bin 55 Jahre alt und habe seit gut 2 Jahren chronisch einen Tennisarm. Und zwar mittlerweile so stark, dass die drei "Schwur"-Finger bereits immer wieder einschlafen - CarpTunnelSyndrom ist es nicht.
So, nun bin ich in Physioth. und es wird nicht besser sondern gibt mir eher den Eindruck von chronisch nach akut.
Langsam verzweifle ich, kein Schmerzmittel greift richtig, ich muss viel tippen. Aber viel schlimmer ist, dass meine Geduld langsam zu Ende geht.
Ich versuche nun die Dehnübungen seit zwei Tagen, aber richtige Erleichterung kann ich noch nicht spüren. Bin ich einfach noch zu ungeduldig, braucht das was lange schlecht ist, auch lange bis es gut wird?
Liebe Grüße

Kommentar:
20.03.12, '09.14h Liebe Eva. Ja Geduld ist angesagt, das ist über Jahre entstanden und wird ein paar Wochen dauern. Mach jetzt unbedingt auch das Hängen an der Stange. Du wirst bald grössere Fortschritte machen, da bin ich sicher!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.


Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Oliver Groß, Mecklenburg Vorpommern,  andreas-bergte@web.de
Eintrag 137 vom 13.03.2012, 15:57 Uhr

Hallo,

ein Sportskollege ( 24 Jahre)vom Tischtennis hatte vor längerer Zeit auch ein "Tennisarm", der nun dank ihrer Internetseite und deren Anwendungen nach sieben Wochen wieder verschwunden war. Er hat sich einfach mehrmals am Tag an einer Stange ausgehängt. Seit zwei Wochen cirka, hat er jetzt eine Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk bekommen .Besteht evtl. in diesen beiden verschiedenen Ursachen Tennisarm und Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk ein Zusammenhang? Gibt es auch für diese schmerzliche Sache im Handgelenk eine ganz einfache Lösung um diese unangenehmen Schmerzen wieder loszuwerden? Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen . Danke im voraus !

Kommentar:
16.03.12, 08.30h. Wenn Schonen für 3-4 Wochen nichts bringen wird, würde ich ebenfalls empfehlen wieder das Stangehängen langsam aufbauend zu probieren.
Viele Grüsse und gute Besserung von Thomas

Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 136 vom 12.03.2012, 09:15 Uhr

Hallo Martin Gerber, ich habe Deinen Eintrag gelesen. Stell Dir vor... ich habe den echt schlimmen Tennisellbogen jetzt seit 2 Jahren (keine Kosten und Mühen gescheut und alle Therapiearten durch) und hatte für heute bereits einen OP-Termin vereinbart, weil ich nicht mehr wollte und konnte. Auch die nächtlichen Schmerzen haben mich fix und fertig gemacht - konnte kaum noch schlafen und habe meinen Arm nur noch geschont. Vor 2 Wochen habe ich mit den Dehnübungen und dem Stange-Hängen angefangen und siehe da... es wird besser! Seit ich den Arm nicht mehr schone, wird auch mein Gemütszustand wieder besser :-) Natürlich habe ich auch an manchen Tagen kleine Rückschläge, doch es geht ganz langsam und ständig aufwärts. Den OP-Termin habe ich abgesagt, weil mir wirklich sehr, sehr viele Leute abgeraten haben, diese Symptom-Erschlag-OP zu machen, denn positive Erfolgsmeldungen (langfristig) kenne ich bisher keine! Also, versuchs doch echt nochmal mit Hängen und Dehnen und Nicht-mehr-schonen (klar tut das echt erstmal sauweh), bevor Du Dich unters Messer legst... Hast ja nix zu verlieren:-) Ich drück die Daumen, dass es auch bei Dir klappt! Liebe Grüße Karin

Kommentar:
16.03.12, 08.35h Liebe Karin. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

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