Tennisarm-Forum
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Jutta Ludwig, Mettmann/Deutschland,  jutta.ludwig@rocketmail.com
Eintrag 1140 vom 21.04.2017, 08:08 Uhr

Nach einer Renovier Aktion (Streichen und Schleifen der Wände ca. 150 m²) habe ich (45J.)seit Februar Schmerzen in meinem Ellenbogen. Vor allem treten diese Schmerzen morgen nach dem Aufwachen auf und beim Heben von Gegenständen. Die Übungen hab ich seit ca. 5 Tagen regelmäßig gemacht und auch schon eine Besserung festgestellt. Nach gestriger Gartenarbeit (Hacken und Schaufeln) schmerzt mein Arm wieder sehr. Welche Arbeiten kann ich mit meinem Arm tätigen und welche Arbeiten sind schädlich für die Heilung?

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Liebe Jutta. Tönt sehr typisch Tennisarm, auch das Alter. Ja Du bist richtig hier und bald geheilt. Die Arbeiten sind nicht wirklich schuld sondern "nur" der Auslöser.
Du kannst alle Arbeiten machen, bei besonders verkrampfenden einfach vorher, zwischendurch und danach ausgiebiger Dehnen umd entgegenzuwirken.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Francesco Parrino, Vienna,  francescoparrino@hotmail.com
Eintrag 1139 vom 17.04.2017, 23:07 Uhr

Hello, I'm Francesco (47). I was reading about your treatment for the Tennisarm, which I found very interesting.
Maybe you can give me your advice also for another pain. The pain is in the area of the articulatio acromioclavicularis. I have this problem since two months and it was caused by pushing weights in the gym.
In the past I had also similar experience caused by boxing, but the pain was dissapearing after a couple of months.
In this occasion the pain is always the same, since the first day with no improvements.
Are there any exercises beside the usual usage of ice and cremes?
Looking forward hearing from you.
Best regards, Francesco

Kommentar:
21.04.17, 08.02h Dear Francesco. This shoulder muscle problem can certainly be influenced positively by hannging on the horizontal bar. There are plenty of them in a gym usually.
Here is the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms and shoulders at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 4-6 weeks how you did, since you only have it for a few months it has not built a "memory" yet and you should get the first improvements within about 2 weeks.
In the meantime do not work with lots of weights, use much less, rather do more runs instead until you have a big improvement. I think you overused your tendons, ribbons and muscles and your body is telling you.
Get well soon and God bless you and best regards, Thomas

Benjamin Dorn, Wien / Österreich,  dornben@hotmail.com
Eintrag 1138 vom 15.04.2017, 13:02 Uhr

31 Jahre alt. Problem besteht seit circa 6 Wochen. Nach 4 Tage schwerer Arbeit, die ich sonst nicht so gewöhnt war, hat mein rechter UA im Bereich der UA-Strecker sehr weh getan. Innerhalb einer Woche wurde es von allein deutlich besser, aber dann habe ich sehr viele schwere Fliesen tragen müssen.
Danach wurde es sehr heftig und sogar ein leeres Glas hochheben bereitete sehr starke Schmerzen.
Nach einer weiteren Woche wurde es zwar besser, aber nicht wirklich. daraufhin ging ich zum Arzt, der eine Epicondylitis diagnostizierte. Ich bekam Cortison, solle untertags eine Orthese tragen und in der Nacht mit einer Entzündungshemmenden Salbe einschmieren und sie mit Frischhaltefolie einschmieren. Es wurde wieder etwas besser.
Meine Physiotherapeutin, bei der ich auf Grund Beschwerden mit meinem Knie bin, hat gemeint, dass ich dehnen solle und 1x am Tag 3x15 WH Exzentrikübungen mit hohem Gewicht machen solle.
Es wurde wieder etwas besser, aber gut ist es noch nicht.
Ich kann Sachen ohne den Daumen gut tragen, aber wenn ich greife, also den Daumen auch dazu benutze, tut es weh, ebenso beim Computertastaturschreiben.
Nun meine Frage, seit 2 Tagen dehne ich fleissig, lasse diese Exzentrikübungen weg, schmiere keine Salben mehr und es wurde ganz leicht besser. Soll ich diese Hängeübung auch machen? Die Dehnbarkeit meines rechten Arms (Problemarms) ist schon deutlich besser als die meines linken Arms. Soll ich trotzdem weiter dehnen?
Hoffentlich können sie mir hier weiterhelfen.
L G Benjamin

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Lieber Benjamin. Tönt alles ziemlich eindeutig Tennisarm und Muskelkrampf, Du wirst schnell grosse Fortschritte spüren. Du bist richtig hier und bald geheilt. Mach das Dehnen und Hängen jetzt häufig. Die Cremes helfen nicht, eine Schiene schadet eher.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

lara sönmez, wien, österreich,  emel_oezcan@yahoo.de
Eintrag 1137 vom 14.04.2017, 12:31 Uhr

Hallo,
Ich bin eine ?0 Jährige Frau und leide ungefähr seit 1,5 Jahre an Tennisarm. Zuerst wurde immer was anderes diagnostiziert, mal wars die Sehnenscheidenentzündung, mal Karpal Tunel aber letzt endlich haben sich die Ärzte auf Tennisarm geeinigt. Ich habe zahlreihe Medikamente zu mir genommen. Eine Physio habe ich hinter mir, mit Heilmassage u Mobilisieren. Dann habe ich die Spange erhalten. Alles hat nichts gebracht. Jetzt will der Arzt mich auf eine Elektrotherapie schicken. Ich weiß nicht, aber ich glaube nicht dass die mir hilft.Ich bin ratlos u weiß nicht was ich tun soll.

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Liebe Lara. Du bist richtig hier und bald geheilt. Deine Odyssee ist zu ende. Wenigstens hattest Du am Schluss die richtige Diagnose, ist nicht selbstverständlich, sonst wärst Du nicht hier gelandet. Spange, Cremens und Massage kannst du vergessen, Elektro auch, ich hatte noch nie jemand dem es geholfen hätte.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Reiner Geef, Sinzig /Deutschland,  r.geef@gmx.de
Eintrag 1136 vom 12.04.2017, 21:12 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Bin 46 Jahre alt und habe am Ende des letzten Jahres sehr viel verputzt und Material getragen , dann gingen die Beschwerden los. Da ich aber immer wieder genötigt war
diese Arbeit zu machen steigerten sich die Beschwerden in den letzten Wochen musste ich recht viel Hand/Armeinsatz bringen und abends im Bett war es recht schlimm.
Was ich instinktiv scheinbar richtig gemacht habe war , das ich bewusst volle Eimer mit völlig ausgestrecktem Arm getragen habe und mich schon wunderte das es anschließend eine Linderung gab. Das spricht für Ihre Empfehlung des Dehnens und somit auch eine
gute Übung da man den Arm dabei auch immer mal ausdrehen kann.
Vielen Dank für Ihre Anregung

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Lieber Reiner. Ja mach das Dehnen und das Stangehängen und Du bist schnell geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mandy, Halle,  
Eintrag 1135 vom 06.04.2017, 10:48 Uhr

Hallo, ich bin 28 Jahre jung. Mir wurde gestern von einem Orthopäden diagnostiziert das ich einen Tennisarm habe. Vermutlich berufsbedingt.Ich arbeite als Backwarenverkäuferin und ich habe schon einige Kolleginnen gehen sehen, weil sie wegen solch eines Armes ihren Beruf nicht mehr ausführen konnten.Die meisten wurden operiert. Mein Problem fing vor ca. 5 Wochen an. Als ich das erste mal was merkte, dachte ich das ich mich am rechten Ellenbogen irgendwo gestossen hätte.Im weiteren Verlauf wanderte der schmerz in den oberen Unterarm. Wobei ich sagen muss,das sich das an dieser Stelle entzündet anfühlte weil es warm war.Es schmerzte bei mir beim greifen und heben von Gegenständen mal im Ellenbogen und mal im unterarm, was mich sehr verwirrte. Ich dachte erst an eine Sehnenscheidenentzündung.Ich bin jetzt seit 3 Wochen krankgeschrieben und weiss nicht so recht wie ich mit dem Arm umgehen soll.Betreibe auch Hobbymäßig leidenschaftlich Kickboxen, was mich natürlich traurig stimmt, weil ich meinen arm nicht mehr so nutzen kann wie ich es möchte.Mittlerweile ist de schmerz am oberen unterarm nur noch leicht und ich merke wieder das ziehen/drücken im Ellenbogen. Im laufe der Zeit tastet man ja viel an den Armen und ich begangen auch am linken Arm zu tasten. Auch da bemerkt ich so einen Schmerz neben dem Ellenbogen Knochen. Zum Glück aber nur wenn ich es taste.Ich bin jetzt schon nach 5 Wochen sehr frustriert über diese Situation, weil ich nicht weiss wann es endlich wieder wie vorher ist.Enzschuldigen sie das ich soviel geschrieben habe. Lg Mandy

Kommentar:
08.04.17, 16.51h. Liebe Mandy. Du bist ein einfacher Fall und in 2-3 Wochen sicher ein neuer Mensch, Du wirst schnell Fortschritte machen. Jetzt Dehnen und Hängen anfangen.
Ruhigstellen ist das Schlimmste für den Tennisarm, deshalb tut es nachts und morgens oft am meisten weh. Deine Symptome sind alle sehr typisch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Wenn Du erste Erfolge hast, kannst Du auch das Kickboxen und natürlich auch das Arbeiten wieder aufnehmen, arbeiten könntest Du jetzt schon, es wird nicht schlimmer dadurch!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mike J., Neunkirchen- Germany,  mike.jagusch@icloud.com
Eintrag 1134 vom 27.03.2017, 13:27 Uhr

Hallo,bin 53 Jahre alt und mein rechter Ellenbogen schmerzt nun seit gut 10 Wochen.
Vor drei Wochen dann der erste Termin beim Orthopäden mit der Diagnose Tennisarm.
Habe daraufhin 10 mal Ultraschall mit Strom als Behandlung und einer Zuzahlung von ca. 100€ bekommen. Nach jeder Behandlung die ungefähr 15min. dauerte schmerzte der ganze Arm den ganzen Tag. Das sei normal, durch die Reizung, sagte man mir!
Keine wirkliche Besserung. Letzten Freitag dann zwei Sprizen auf einmal. Vermutlich Kortison. Schmerzlinderung ist momentan da. Habe am Mittwoch wieder Termin und wenn ich das alles hier so lese,habe ich nicht wirklich Lust dem weiter zu folgen.
Auch bin ich krank geschrieben,weil ich körperlich schwer arbeiten muss.
Ich weiß jetzt nicht so recht wie ich weiter vorgehen soll.
Liebe Grüße Mike

Kommentar:
30.03.17, 13.08h. Lieber Mike. Du bist richtig hier und bald geheilt.
Diese Behandlungen kannst Du getrost weglassen, die bringen leider nichts.
Mach jetzt das Dehnen und das Stangehängen und innert 10 Tagen wirst Du erste grosse Erfolge verspüren und dann könntest Du auch wieder arbeiten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald H., ,  
Eintrag 1133 vom 22.03.2017, 14:34 Uhr

Ein dickes Dankeschön von meiner Frau Isabel für Deine Webseite!
Isabel hatte vor ein paar Tagen ziemliche Schmerzen im Oberarm.
Dank Deiner Türreck-Thearapie, ist sie die Schmerzen los und
sie freut sich unbeschreiblich darüber. Sie ist absolut begeistert und
sagt DANKE !!!!

Manfred Hofer, Wien,  maho69@gmx.at
Eintrag 1132 vom 14.03.2017, 10:30 Uhr

m/56

Nach weiteren drei Wochen Dehnen (insgesamt jetzt ca. 5 Wochen)sind die Probleme fast ganz weg.
Eine Zeit lang bekam ich vermutlich durch falsches bzw. über motiviertes Dehnen zusätzliche Schmerzen in der Schulter bzw. auch verstärkt in der Innenbeuge des Ellbogens.
In jedem Fall habe ich dann einerseits reduziert und den Dehnvorgang für mich optimiert.
Jetzt dürfte es passen und ich bin sehr happy.
Also nicht den Mut verlieren sondern Probieren und nochmals Probieren.

Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Manfred. Gut gemacht. Ja z.B. nicht zu stark zerren und reissen beim Dehnen, lieber Dehnung am Schmerzung länger halten.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gerald Horniak, Kassel Deutschland,  hoeniak@web.de
Eintrag 1131 vom 12.03.2017, 21:24 Uhr

Guten Abend,
ich bin 46 und habe laut Physiotherapeuten und Ärzten keine richtigen Tennisarm, sondern seit rund 9 Monaten eine dauerhaft überlastete Unterarmmuskulatur. Passiert ist das ganze durch zu viel Tennis spielen innerhalb von 2 Tagen (jedenfalls merke ich es seitdem), davon 5 Stunden an einem Tag bei einem Turnier. Davor habe ich wenig gespielt, vielleicht 1 Stunde alle 3 Wochen.
Im Alltag merke ich eigentlich kaum etwas. OK, wenn ich in den Muskel am Unterarm hineindrücke, schmerzt es schon. Und auch merke ich ab und zu mal ein Zwicken im Ellenbogen, aber insgesamt kein Vergleich zu richtigen Tennisarm-Leidenden. Trotzdem kann ich seitdem nicht mehr problemlos Tennis spielen. Es treten dann recht schnell im Unterarm Schmerzen auf, die mit zunehmender Spieldauer stärker werden und in den Ellenbogen ziehen. Spätestens nach 90 Minuten Tennis ziehe ich es vor, das Spielen zu beenden, weil es schon recht unangenehm ist. Nach dem Spielen merke ich es natürlich auch, aber nach rund 2 Tagen ist es wieder deutlich besser.
Wenn ich bei einem Physiotherapeuten den Arm massieren lasse oder es zu Hause selbst durchführe, dann fühlt sich der Arm danach immer ziemlich angestrengt an (wie Muskelkater) und schmerzt leicht (dauerhaft). Ist das eigentlich normal? Ist das eine Begleiterscheinung beim Heilungsprozess? Danach ist der Arm natürlich viel empfindlicher und mir graut es schon davor, am nächsten Tag wieder die Muskulatur zu massieren. Wenn ich den Arm ein paar Tage "in Ruhe lasse" (also nicht massiere, aber ganz normal nutze), geht das angestrengte Gefühl im Arm zurück und der ich merke keinen Schmerz oder ähnliches in Ruhe oder bei leichten Belastungen.
Ich werde die auf Ihrer Seite beschriebenen Dehnübungen einfach mal probieren, auch wenn ich keinen Tennisarm habe. Oder wären in meinem Fall andere Übungen sinnvoller? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir antworten könnten.
Viele Grüße
Gerald

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Lieber Gerald. Das ist ein ziemlich klarer Tennisarm, es gibt verschiedene Stufen. Du bist richtig hier und wirst mit der Dehnübung und Stangehängen schnell grosse Fortschritte sehen. Massieren bringt wenig.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Julia Schnei#der, ,  juliaschnei#der@gmx.net
Eintrag 1130 vom 12.03.2017, 15:20 Uhr

Guten Morgen Tomi, ich wollte dir die gute Neuigkeit verkünden, dass die Sehnenreizung in den Unterarmen stark zurückgegangen ist! Ich mache zwar auch Physiotherapie, aber mein Eindruck ist, dass deine Hänge-Übung tatsächlich super ist. Ich habe sogar den Eindruck, dass ich die Haltung durch das hängen ein bisschen verbessern könnte, hast du dazu Erfahrungen? Ich schiebe den Hals immer so vor und mache die Schultern rund, was wahrscheinlich auch ein Grund für die Probleme an den Armen und im Nacken ist.
Viele Grüße Julia

Kommentar:
12.03.17 Wunderbar, weitermachen so Julia.
Ja Haltungsverbesserung ist eine der grossen positiven Nebenwirkungen von Stangehängen, ebenfalls weniger Rückenschmerzen!

Am 16.02.2017 um 17:56 schrieb Julia
Hey Toni,
hoffentlich bist du noch aktiv in der Tennisarmberatung. Ich habe Deine informativen Tipps befolgt und seit einer Woche hänge ich mehrere Male am Tag eine halbe Minute an der Stange gegen meine Tennisarme.
Seit gestern habe ich stärkere Beschwerden in einem Arm. Kann das auch vom Hängen kommen? und: Soll man sich richtig reinhängen (mache ich gerade, nur den Bauch spanne ich an) oder die Schultern aktiv halten?
Dankeschön für die Antwort im Voraus und viele Grüße aus Ber#lin
Julia


harald wolf, ,  harald.wolf@frohnleiten.at
Eintrag 1129 vom 09.03.2017, 09:57 Uhr

Bin 61 Jahre, Problem begann vor ca einem Jahr.
Hallo Thomas,
Heute muss ich mich endlich bei Dir für Deine große Hilfe bedanken!!!
Es ist nun ein gutes Jahr her als ich Dich zum ersten Mal wegen meinem Golfarm (links) kontaktierte. Habe Deine Übungen (dehnen,hänge aber mehr) immer durchgezogen, und habe das ganze letzte Jahr durchgespielt. (mindestens 3x pro Woche) Bei Schmerzen auf der Runde habe ich zwischen den Schlägen gedehnt. Die Schmerzen sind nach ca 3 Monaten fast ganz verschwunden. Spüre den Druckpunkt am Ellbogengelenk nur wenn ich direkt darauf drücke, oder im Bett wenn der Ellbogen direkt mit dieser Stelle am Bett aufliegt.
War heuer sogar 3 Wochen in Südafrika auf Golfurlaub. Ohne Probleme. Immer zwischendurch gedehnt, dann im Hotel am Türrahmen gehangen.
Danke für Deine große Hilfe, hoffe daß Du noch viele Menschen helfen kannst.
Liebe Grüße aus der Steiermark
Harald

Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Harald. Das mit dem Druckpunkt ist normal, das ist das letzte was dann irgendwann auch weggeht.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sebastian Royer, Teublitz Deutschland,  sebastian_royer@hotmail.com
Eintrag 1128 vom 08.03.2017, 08:52 Uhr

Hallo Thomas,

ich will mich einfach nur bedanken! Ich hatte über vier Monate Probleme mit einem Golferarm und war am Verzweifeln. Kortisonspritzen machten alles nur noch schlimmer. Ich stieß auf deine Seite und fing an mich danach zu richten. Danke auch für das Beantworten meiner Frage.
Ich bin jetzt wieder so gut wie schmerzfrei und kann wieder alle meine Hobbies ausüben. Eins möchte ich noch sagen:
HABT GEDULD!!!!
Auch wenn hier manche schreiben, dass es nach 3 Tagen vorbei war. Schön für die Leute aber evtl. gehört ihr halt auch zu den schwereren Fällen wie ich. Das hier kostet nichts und was habt ihr zu verlieren also zieht es einfach mal 4 Wochen durch.
Ich habe fast vier Wochen gebraucht und manchmal gabs auch Tage an denen es wieder schlechter war aber dann gings plötzlich zügig Berg auf. Also Durchhalten!
Nochmal vielen vielen Dank Thomas und alles Gute!!!
Grüße
Sebastian

Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Sebastian. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gottfried Steininger, Österreich,  gottfried.steininger@salvagninigroup.com
Eintrag 1127 vom 07.03.2017, 18:06 Uhr

Hallo allerseits bin 57, hab Tennisarm links, schon seit ca. 6 Monaten, aber erst vo2 2 Monaten als solcher diagnostiziert, weil Schmerzen nur bei Einsatz des Daumens auftraten.
Ich habe gerade den Eintrag von Monika Rauch am 23.02.2017 gelesen und kann vielleicht mit meiner Geschichte helfen. Ich hatte vor 8 Jahren einen schlimmen Mausarm in der rechten Hand, ist ja fast das selbe, andere Ursache. Nach einer langen Leidensgeschichte und einer Unzahl von Behandlungen traf ich auf eine Ergotherapeutin, die in kürzester Zeit eine deutliche Besserung geschafft hat. Mit 2 Dingen:
-Triggerpunkte im Unterarm bearbeiten
-Querfriktion des Unterarms, also Verspannungen lösen durch Massage. Dehnen war schon so schwierig, weil der Muskel wie ein Drahtseil gespannt war. Ich denke bei Moni ist es ähnlich.
Alles Gute und Danke für die Tipps. Tolle Seite.

Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Gottfried. Danke für die Infos. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Frank, Deidesheim,  
Eintrag 1126 vom 06.03.2017, 10:52 Uhr

Hallo,
vor 4 Wochen bin ich (m.39 Jahre) auf diese Seite gestossen und habe wieder neuen Mut geschöpft. Ich habe seit gut 6 Monaten einen Tennisarm im rechten Arm – ich bin Rechtshänder. Der Arzt konnte mir nicht helfen. Ich solle den Arm ruhig halten und nicht bewegen. Es wurde aber nicht besser. Die Schmerzen lassen sich nur einigermaßen mit Schmerzmitteln ertragen.
Seit 4 Wochen dehne ich nun, aber scheinbar mache ich etwas falsch. Es wird nicht besser, sondern schlimmer. Mir schmerzt jetzt auch der entsprechende Oberarm extrem und die Schulter. Wenn ich dehne, spüre ich meist einen Schmerz in den Muskeln des Oberarms, aber keine Dehnung im Unterarm. Mache ich etwas falsch? Wenn ja was? Ich strecke den Ellenbogen ganz durch. An die Stange hängen geht bei mir aufgrund anderer gesundheitlicher Probleme nicht. Für Rat wäre ich dankbar.

Vielen Dank
Frank

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Lieber Frank. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Schade geht das Stangehängen nicht, ev. kannst Du es doch mal reduziert mit unten aufstehen probieren das würde viel bringen.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Timm Deeg, Wachenheim / Deutschland,  timm.g.deeg@gmx.de
Eintrag 1125 vom 03.03.2017, 18:30 Uhr

Tennisarm scheint nicht gleich Tennisarm zu sein. Dem Einen hilft dies, dem anderen Jenes oder schlimmstenfalls nichts.

Ich bin 74 Jahre alt und habe mir den Tennisarm vor ca. einem Jahr mit kräftigen Scherbewegungen (gegen den Kies aus einem Kübel) mit einer kleinen Schaufel geholt. Er wurde auch als solcher diagnostiziert. Die Spritze hatte Null Wirkung, auch Aktivbandage sowie Dehnübungen und Reck halfen mir nicht. Meine letzte Hoffnung nach mittlerweile 6 Monaten war 5 x Stoßwelle, die würde in 80% der Fälle helfen, so mein Arzt. Resultat: Keine Besserung.
Dann nahm ich 7 Tage ein anti-entzündliches Mitte und siehe da, ich konnte ein volles Glas wieder nahezu schmerzfrei heben. Festes Greifen (Händedruck) war zumindest deutlich besser. Als dieser Zustand 8 Wochen völlig unverändert blieb, nahm ich nochmal und diesmal 10 Tage dieses Mittel. Danach war volles-Glas-heben und Greifen schmerzfrei. Ein kleines nicht weiter störendes Überbleibsel hatte ich noch: Ein sehr leichtes Ziehen bei gestrecktem Arm und dann Abwinkeln des Handgelenks nach außen. Dies liegt nun 4 Monate zurück und es hat sich seither nichts geändert.

Bei den erwähnten Scherbewegungen traten leichte Schmerzen nach einigen Minuten auf. Ich machte aber weiter nach dem Motto 'das vergeht schon wieder'. Und das war mein Fehler.

Nach Auskunft Arzt ist der Tennisarm eine unklare Gemengelage von Zerrung und Entzündung. Bei mir war's wohl überwiegend Letzteres.



Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Timm. Vielen Dank für das Feedback. Wenns mal wieder kommt und Du mit der bisherigen Methode nicht weiterkommst, empfehle ich die Dehnübung und das Stangehängen. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Vicente, München,  vicente.fernandez@gmx.de
Eintrag 1124 vom 02.03.2017, 18:34 Uhr

Hallo zusammen,

erst mal Kompliment zur Homepage. Es wird kurz und knackig dargestellt worum es geht und was die Abhilfe ist. Das macht Hoffnung !
Ich bin 47 Jahre alt und habe den Tennisarm seit einem Jahr. Ich war auch schon beim Arzt und habe die obligatorische Epi-Spange verschrieben bekommen - ohne nennenswerten Erfolg.
Jetzt meine Frage: Ich habe die Schmerzen auf der Innenseite des Ellenbogens, d.h. wenn der Arm gerade neben dem Körper herunterhängt, auf der dem Körper zugewandten Seite. Wenn ich die Dehnungsübung wie auf der Homepage beschrieben durchführe, habe ich das Gefühl dass die Außenseite des Ellenbogens gedehnt wird. Bringt das was in meinem Fall oder sollte ich die Dehnungsübung abwandeln ? Eventuell sollte ich die Hand nicht zum Körper kippen, sondern vom Körper weg, indem ich die Handfläche z.B. gegen einen Tisch drücke ?

Danke und Gruß
Vicente

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Lieber Vicente. Innenseite, das tönt nach Golfarm und hat andere Dehnung. Siehe unter Diagnose - Golfarm und Dehnübung - Golfarm in Links unten.
Das Stangehängen wäre jetzt sehr wichtig für Dich und wird Dir schnell weiterhelfen.

Beim Golfarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Golfarm-Dehnung
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yvonne Schäfer, Deutschland,  Lancaster2002@t-online.de
Eintrag 1123 vom 02.03.2017, 18:18 Uhr

Hallo ich bin 34 Jahre alt und leide seit fast drei Monaten an einem Tennisarm
Keine Ahnung durch was es passiert ist
Meine rechte Hand ist dick und der Schmerz einfach nur stumpf
Ich kann keine Belastung haben
Hundeleine halten Pferd putzen nichts Kochtopf heben oder Ordner
Nachts ist es oft sehr schlimm
Ich habe seit drei Wochen jetzt Akkupunktur Nadeln im Arm und bin getappt
Auf Schmerzmittel die mir jeder Arzt empfiehlt habe ich verzichtet
Durch die Schonhaltung habe ich jetzt an der anderen Hand eine Sehnenscheitentzündung
Ich besitze so ziemlich alle Bandagen die es gibt
Ich bin froh auf Ihre Seite gestossen zu sein
Vielen Dank für Ihre Hilfe

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Liebe Yvonne. Hand dick, das ist noch was zusätzliches zu Tennisarm, vorsichtig langsam steigernd vorgehen beim Dehnübung und Stangehängen reduziert mit unten aufstehen ausführen, damit die Hand sich nicht verschlimmert.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chrstian Moroder, Düsseldorf,  christianmoroder@gmail.com
Eintrag 1122 vom 24.02.2017, 16:18 Uhr

Bin 33 und Probleme seid 6 Monaten allerdings im Finger. Jetzt frage ich mich kann man auch einen Sehnenscheidenentzündung im Finger habe und wenn ja hilft da dehnen ?

Chris

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Lieber Christian. Sehenscheiden im Finger ist eher unwahrscheinlich.
Probier mal ein paar Wochen das Stangehängen, davon verspreche ich mir in Deinem Fall etwas.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Monika Rauch, Silkerode/Deutschland,  moniinsilkerode@gmx.de
Eintrag 1121 vom 23.02.2017, 12:40 Uhr

Bin fast 50, Tennisarm seit 1/2 Jahr. Einiges versucht, schonen, Spritzen, Ultraschall, Strom, ohne Ibuprofen geht gar nichts mehr. Oft kann ich nicht schlafen, weiß nicht wie den Arm am besten hinlegen.
Strecken geht gar nicht. Wie kann ich die Übung trotzdem effektiv machen?

Danke für eine Antwort, Ihre Seite hört sich hoffnungsvoll an.

Moni Rauch

Kommentar:
24.02.17, 08.51h. Liebe Moni. Du bist ein typischer Fall, wirst schnell Fortschritte machen die Dich motivieren weiterzumachen. Die Schmerzmittel bringen bei Tennisarm normalerweise wenig, solltest Reduzieren, belasten nur Magen und Niere unnötig und haben noch diverse andere Nebenwirkungen.
Du musst Dich jetzt mit reduziertem Stangehängen (unten aufstehen und Gewicht abfangen) langsam über die nächsten 2-3 Wochen rantasten und auch mit der Dehnübung halt am Anfang ohne voll durchstrecken die Dehnung probieren.
Die Muskeln und Sehnen werden dadurch langsam gedehnt und verlängert und es wird täglich besser gehen bis Du dann mal wieder normal durchstrecken kannst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian Royer, Teublitz Deutschland,  sebastian_royer@hotmail.com
Eintrag 1120 vom 22.02.2017, 15:44 Uhr

Hallo Thomas,
Ich bin 29 und leide unter einem Golferarm. Ich habe im Sommer viel Gitarre gespielt, Kettlebelltraining gemacht und bin Motorrad gefahren (schwergängige Kupplung) zu deutsch alles was richtig schön auf die Armsehnen geht. Bis ich mich verash hatte ich im September schmerzen...dann die übliche Story: Von Arzt zu Arzt nichts hat geholfen viel verschlimmert bis ich dann endlich den Tipp zu deiner Seite bekommen habe und siehe da es wird besser!!! (Vielen vielen Dank!!!!)
Ich hab nur ein Problem. Die Dehnungsmethode zieht bei mir nur richtig wenn ich die Finger noch weiter in meine Richtung drehe und dann nach oben ziehe. Leider fühlt sich der Arm dadurch aber irgendwie komisch an zwischen den Dehnübungen. Irgendwie "geprellt" und müde.
Meine Frage lautet deshalb: Mache ich durch dieses "weiter eindrehen" vielleicht an einer anderen Stelle etwas kaputt?
und kann ich mich alternativ einfach mit nach außen gedrehter Hand (Finger zeigen zu mir) auf eine Tischplatte stützen und mich so dehnen oder ist das weniger sinnvoll?

Nochmals vielen vielen Dank man kann deine Arbeit hier nicht hoch genug bewerten!!!
Viele Grüße
Sebastian

Kommentar:
24.02.17, 08.51h. Lieber Sebastian. Es muss nicht unbedingt Ziehen beim Dehnen. Kannst auch Deine andere Variante Finger zu Dir probieren, wird nicht schaden. Ev. besser nicht weiter eindrehen wenn Du denkst etwas wird dadurch verschlimmert.
Jetzt unbedingt das Stangehängen anfangen, das wird Dich einen grossen Schritt weiterbringen und dabei kann man kaum was falsch machen auch mit den Handgelenken.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefanie Mersemann, ,  st_hag@freenet.de
Eintrag 1119 vom 22.02.2017, 11:22 Uhr

Hallo Thomas,
zu meinem Eintrag vom 20.02.
Hast Du denn dann eine Erklärung dafür, warum die Schmerzen in diesen 6 Wochen, die ich die Dehnübungen nun mache viel schlimmer geworden sind?
Hängen an der Stange habe ich versucht und es sofort wieder gelassen, da ich mir eine böse Zerrung in dem betreffenden Oberarm geholt habe, was mit noch mehr Schmerzen verbunden war.
Ich dehne seitdem nur mit ausgestrecktem Arm nach vorne bzw. nach unten.

Grüsse
Stefanie

Kommentar:
24.02.17, 08.18h Hallo Stefanie
Ich nehme an es gab keine plötzliche starke Zunahme an Schmerzen, sonst hättest Du sicher nicht 6 Wochen weitergemacht und verschlimmert.
Bisher noch nie gehört, das von kurzem Hängen eine "schmerzhafte böse Zerrung" entstehen kann, aber natürlich keine Regel ohne Ausnahme.
Jeder reagiert halt anders und muss sich in Eigenverantwortung halt rantasten, aber das machst Du sicher schon so.
Wenn die Diagnose Tennisarm hier auf der Homepage bei Dir anspricht bist Du mit Dehnen jedenfalls richtig.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Aber wie gesagt, wenn Du nicht überzeugt bist oder es nicht hilft oder verschlechtert, einfach hier abbrechen, konventionell mit den Aerzten weitermachen und wiederkommen in einigen Monaten wenn das Konventionelle nicht das gewünschte Resultat gebracht haben sollte.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manfred Hofer, Wien/Österreich,  maho69@gmx.at
Eintrag 1118 vom 21.02.2017, 11:12 Uhr

Ich(m/56) hätte eine Frage zum Dehnen. Ist die stehende Variante ein Muss oder kann ich die Dehnung auch im Sitzen oder Liegen durchführen?

Die Probleme bestehen seit ca. 5 Monaten.

Kommentar:
22.01.17, 08.30h Lieber Manfred.
Dehnen kann man auch im Sitzen oder Liegen ausführen.
Z.B. beim Autofahren am Rotlicht oder Stau Hand abgewinkelt auf Sitz zwischen Beinen aufstellen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging und gute Besserung,
Thomas

Stefanie, Mersemann,  st_hag@freenet.de
Eintrag 1117 vom 20.02.2017, 09:38 Uhr

Hallo,
seit mittlerweile quäle ich (w/47) mich mit einem Tennisarm rechts. Ich bin Rechtshänder, habe aber zu dem Zeitpunkt des erstmaligen Auftretens keine Belastung des Arms gehabt. Im Gegenteil. Ich war im Urlaub und es gab keine Belastung.
2 Monate nach erstmaligem Auftreten war ich dann beim Orthopäden, der meinen Verdacht des Tennisarms bestätigte, mir einen Epi Clip verschrieb, ebenso wie Krankengymnastik.
Ich bin dann auf diese Seite gestossen und versuche nun seit 6 Wochen mit den hier angegebenen Übungen Abhilfe zu schaffen. Aber es hilft gar nichts. Im Gegenteil, es hat sich deutlich verschlimmert. Mittlerweile zieht alles auch in den Oberarm und in die Schulter. Ohne Schmerzmittel geht im Moment gar nichts.
Ich hätte wohl doch auf meinen Arzt höhren sollen und den Arm schonen und gar nicht belasten sollen.
Ich werde jetzt leider eine Schiene bekommen und hoffe sehr, dass ich mir durch diese hier angepriesenen Übungen nicht noch mehr Schaden zugefügt habe.
Und natürlich handelt es sich dabei um eine Entzündung. Wieso wird hier das Gegenteil behauptet? Mein Arm ist im Bereich des Ellenbogens immer geschwollen und sehr warm.

Kommentar:
14.02.17, 09.49h. Liebe Stefanie. Dann wirst Du jetzt schonen und schienen.
Dass muss natürlich jeder für sich selber entscheiden, kann ich verstehen.
Normalerweise wird das den Dauerkrampf und die Sehnenverkürzung fixieren und verstärken.
Aus diesem Grunde schmerzen Tennisarme nachts und am Morgen stärker, weil Ruhigstellen schadet.

Wie Du ev. gesehen hast, hier hat es hier persönliche Erfolgsmeldungen und Dankes-Schreiben von 731 Personen.

Aber wer weiss, keine Regel ohne Ausnahme!
So oder so, wenn Du in 2-3 Monaten nicht geheilt bist, was ich aus Erfahrung befürchte (man kommt in eine Behandlungskette die nach diversen Kortisonspritzen, KG etc. in der Empfehlung für eine Operation mündet) kannst Du immer noch mal mit Dehnen und vor allem auch Stangehängen beginnen. Beim Dehnen aber nicht reissen und zerren, lieber Dehnung länger halten.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Donald, USA,  donald.milotte@gmail.com
Eintrag 1116 vom 19.02.2017, 16:30 Uhr

I am pretty sure I have the tennis arm - from playing guitar for too many hours each day.
Glad I found your website and your knowledge and advice.
I will start my stretching today.
What is encouraging is that you recommend continuing my "normal" activity - i.e., continue practicing the guitar. This is very good for me as I will lose my finger tip callouses, finger strength and muscle memory for songs/chords. I think doing a lot of the barre chords which requires squeezing the guitar neck with some effort to get a "clean" sounding chord is what probably started this problem for me.

Kommentar:
20.02.17, 08.06h Hi Don
Yes you are right here.
Do the stretching and the hanging on the door bar (or similar) and you will be healed soon.
You will get it under control fast.
Keep on playing guitar, just stretch more before, and after playing!
Get well soon and let me know in 3-4 weeks how you are doing,
God bless you,
Thomas (Switzerland)

Ma#nuela, Oesterreich,  Ma#nuela.Korn#theuer@bbeisen.at
Eintrag 1115 vom 14.02.2017, 13:04 Uhr

Lieber Thomas!
Herzlichen Dank für deine tolle Seite und die Einfachheit der Schmerzbehebung.
Ich war lange auf der Suche und die Ärzte wollen immer gleich mit Medikamenten
Oder so die Schmerzen bzw. Ursachen beheben.
Gott sei Dank bin ich auf deine Seite gestossen. Die Schmerzen sind schon viel besser.
Danke Dir nochmals von Herzen für deine Informationen.
Liebe Grüße aus Österreich
Manuela

Kommentar:
14.02.17, 13.07h. Liebe Manuela. Wunderbar und jetzt schön dranbleiben mit Dehnen und Stangehängen, dann macht das bald noch grössere Fortschritte und du hast es im Griff.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller unter Kontrolle.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung, Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie und viele Grüsse von Thomas

Tina Hayen, Mönchengladbach / Deutschland,  tinakla@web.de
Eintrag 1114 vom 13.02.2017, 20:17 Uhr

Hallo,
ich bin 37 Jahre alt und habe seit 5 Monaten Schmerzen im Steißbein, wenn ich länger als ein paar Minuten am Stück sitze. Der Orthopäde meint nach einem CT pauschal, es sei "Verschleiß". Ich gehe daher seit Dezember 2016 regelmäßig zum Reha-Sport und mache auch zu Hause diverse Übungen. Gegen die Schmerzen hat der Orthopäde es noch mit Akupunktur versucht, was aber nicht geholfen hat. Nun verweist er lediglich auf Schmerztabletten oder Spritzen, was ich nicht besonders zielgerichtet finde. Haben Sie noch einen Tipp für mich?
Vielen Dank.

Kommentar:
14.02.17, 16.32h Liebe Tina. Das könnte sich genausogut um eine Fehldiagnose handeln, ich denke Verschleiss (Bandscheiben/Knochen/Gelenk) da bist Du noch etwas zu jung dazu.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir aber unbedingt das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine D., Deutschland,  
Eintrag 1113 vom 06.02.2017, 09:22 Uhr

Hallo,
ich bin 47 Jahre alt und arbeite in der Altenpflege. Seit 4 Monaten habe ich Schmerzen im re Ellenbogen. Durch ein MRT wurde ein Tennisarm bestätigt mit Erguss im Gelenk. Sehnenansätze sind entzündet. Bekomme nun Krankengymnastik aber es geht nicht so recht vorwärts. Ich bin zur Zeit krankgeschrieben. Der Orthopäde will lasern, das möchte ich aber nicht weil ich nichts Gutes darüber gelesen habe. Ich möchte nun die Dehnübungen machen, ich kann aber meinen Arm nicht gerade strecken. Die Kg arbeitet schon feste daran, dass ich ihn wieder austrecken kann. Kann ich die Uebungen auch mit nicht gestreckten Arm machen? Ich möchte demnächst wieder arbeiten gehen, da ich nun Krankengeld bekomme und mir diese Einbussen nicht leisten kann. Aber ich habe Angst davor, dass es dann anschliessend wieder schlimmer wird.
LG Sabine

Kommentar:
11.02.17, 09.49h. Liebe Sabine. Du bist richtig hier und bald geheilt. 1. Stufe ist den Arm wieder strecken zu können, das geht nur über Schmerzen durch Stangehängen, am Anfang reduziert mit unten aufstehen und hängen so stark wie Du kannst. Es muss auch etwas weh tun sonst werden die verkürzten Sehnen und Muskeln nicht länger! Da kannst Du KG machen soviel Du willst, die möchten Dich auch gerne etwas geniessen und erhalten.
Dehnung ohne Durchgestreckt ist schwierig, machs aber trotzdem.
Laser kannst Du vergessen, siehe Link. Musst keine Angst haben, dass es mit Arbeiten schlimmer wird, auch wenn es dies mal scheint, Schonen ist schlimmer weil es die Krämpfe fixiert und verschlimmert. Einfach immer viel Dehnen und Hängen und Du wirst in 2-3 Wochen grosse Erfolge schon haben!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies zu Laser-Therapie
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Oliver, Duisburg / Deutschland,  Oliver.eickmeier@freenet.de
Eintrag 1112 vom 05.02.2017, 11:27 Uhr

Guten morgen :)

Ich bin 40 Jahre alt und ich habe an beiden Armen einen Tennis & Golferarm.
Der rechte Arm macht seit über 6 Monaten leichte Probleme . Diese hatte ich aber nicht ernst genommen.
Da ich 2 Monate erkältet war , habe ich in dieser Zeit mit meinem Boxsacktraining aufgehört . Nachdem die Erkältung abgeklungen war und ich leicht zugenommen habe, habe ich es wohl übertrieben und meine beiden Arme haben diese Symptome gezeigt.
Ich habe dann angefangen mit einem Massageball zu triggern ( ohne dehnen ) . Dies hat die Probleme an dem linken ( bisher weniger schmerzhaften Arm) , insoweit verstärkt , das hier ein stechender Schmerz auf der Innenseite des Ellenbogens zu spüren ist .
Das gleiche am rechten Ellenbogen Innenseite .
Nun habe ich die Tips hier rund um das Dehnen gelesen. Was bleibt ist die Frage , ob ich den Arm in dieser Phase in den stechenden Schmerz hinein , wirklich belasten soll ? Und wie sieht es mit dem BoxTraining aus ? Ich habe die Arme die letzten 3 Wochen geschont und seit 3 Tagen angefangen mit einer Faszienrolle zu arbeiten .
Vielen Dank im voraus .
Lieben Gruss Oliver

Kommentar:
11.02.17, 09.49h. Lieber Oliver. Das wäre so oder so gekommen, auch ohne das was Du als Aulöser betrachtest, Du bist iim Alter in dem sowas beginnen kann.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Schmerz stechend Innenseite zeigt auf Golferarm, mach mal die Diagnose unten für Golferarm. Mit Stangehängen kannst Du gleich Golf und Tennisarm und auf beiden Seiten therapieren! Kannst weiter Trainieren einfach nicht übertreiben, merkst es schon wenn es Rückfall gibt, dann jeweils 1-2 Tage pausieren.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body/Boxen etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johanna Ryf, Schweiz,  johanna.ryf@bluewin.ch
Eintrag 1111 vom 01.02.2017, 18:20 Uhr

Hallo Thomas
Ich bin 58 Jahre und betreibe Lauf- und Kraftsport. Im Sommer gehe ich gerne wandern. Vor vier Jahren wurde mein linkes Bein stark geschwollen. Nach ber einem Jahr hatte ich die Diagnose Ganglionzyste an der Hfte (Innenseite). Danach dauerte es nochmals ein Jahr, bis ich operiert wurde. Leider ist ein Redzidiv entstanden, weshalb die Schwellung immer noch besteht. Unter Schmerzen leide ich nicht. Es ist mir aber nicht mehr mglich zu stehen, ohne dass sich die Stauung verstrkt und ein starkes Spannungsgefhl entsteht. Da ich gelesen habe, dass sich Ganglien infolge Ueber- oder Fehlbelastungen bilden, wende ich mich an dich. Zu erwhnen ist, dass anlsslich einer Krebs-OP Lymphknoten entfernt wurden, was das Problem verstrkt.
Ueber einen Tipp wrde ich mich sehr freuen und danke dir schon jetzt herzlich.

Johanna

Kommentar:
02.02.17, 09.43h Liebe Johanna.
Ich empfehle Dir das Stangehngen und die Hftdehnung zu probieren. Beginne mit der Dehnbung fr die Hfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hngen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rcken und Hften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefsse oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlsung beitragen!
Auch solltest Du einen Osteopathen aufsuchen, der kennt und behandelt alle Zusammenhnge von Muskeln, Sehnen und Gelenken und sieht auch Fehlhaltungen und kann die korrigieren. Ich kenne einen perfekten Therapeuten in Pfffikon SZ falls Du in der Nhe wohnst.
Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grsse von Thomas
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03.02.17 Johanna: Hallo Thomas
Vielen Dank, dass du so schnell geantwortet hast. Mein Wohnort ist nicht in der Region Pfffikon SZ. Schade. Ich werde aber sicher auch an meinem Wohnort einen Osteopathen finden. Erfahrungsgemss dauert es jeweils eine gewisse Zeit um einen Termin zu bekommen. Die Uebungen werde ich machen und mich gerne wieder melden. Liebe Grsse, Johanna

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