Tennisarm-Forum
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Wilhelm, Belgien,  Wilhelmbsk@hotmail.com
Eintrag 615 vom 15.01.2014, 10:52 Uhr

Hallo,

seit Juli 2013 hatte ich therapieresistente Schmerzen im Ellbogen.

Vor ca. 14 Tagen habe ich mit den Dehnübungen angefangen.

Ergebnis: Super, die Schmerzen sind so gut wie weg, und ich mache weiterhin meine Übungen!

Vielen vielen Dank, lieber Thomas, für Deine philantropische Hilfe!

Wilhelm

Kommentar:
20.01.14, 15.57h Lieber Wilhelm. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sylvia Totten, Wien / Österreich,  manylink@gmx.at
Eintrag 614 vom 13.01.2014, 12:49 Uhr

Hallo!
Ich bin 35 und leide bereits seit über 8 Jahren an einer chronischen Bursitis.. leider habe ich noch keine Therapie gefunden, die es lindern kann! Über jeden Tipp wäre ich sehr dankbar! LG

Kommentar:
11.01.14, 16.08h Liebe Sylvia. Ich nehme mal an Du hast Bursitis/Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen oder?
Ob das dann eine richtige Diagnose war oder eine der häufigen Fehldiagnosen in diesem Bereich, da sollte man mal in Frage stellen und schauen ob die Tennisarm oder Golferarm-Diagnose bei Dir anschlägt (siehe unten).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Auch wenn die Diagnose nicht klar anzeigen sollte, wäre das ein Versuch wert:
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maren, Hamburg,  maren64@gmx.net
Eintrag 613 vom 10.01.2014, 20:47 Uhr

Hallo,

ich bin 49 und leide seit längerem unter Tennis-/Golferarm. Vermutlich - mehr oder wenig stark - seit mehr als 2 Jahren (wegen dem Ausbrennen). Es war mal besser, aber nie weg. Der Schmerz sitzt an der Innenseite vom Ellenbogen.
Ich hatte gerade eine Karpaltunnel-OP und hoffte, dass dies auch die Schmerzen dort beseitigt. Sieht aber nicht so aus.

Da ich hypermobil bin, bin ich ohnehin sehr gelenkig bzgl. des Dehnens. Aufgrund von Kalkschulter und CTS konnte ich schon Monate keinen Sport (Krafttraining) machen und will nach der Heilung der CTS OP unbedingt wieder anfangen - auch wegen Rückenbeschwerden. Für ein paar konkrete Tipps bei dieser Lage wäre ich dankbar.

Kommentar:
11.01.14, 16.08h Liebe Maren. Ja denke auch OP wird wenig bringen. Mach die Dhenung aber vor allem auch das Stangehängen. Vermutlich wird Golfarmdiagnose bei Dir anschlagen (Innenseite).
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Karpaltunnel siehe hier Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mari Tchatchua, Georgien. Tbilisi,  kipo@hotmail.de
Eintrag 612 vom 10.01.2014, 13:45 Uhr

Hallo
Ich lerne in der deutsche Schule uns spiele seit 8Jahren Tennis. Das ist mein lieblings Sport. Bald habe ich DSD2 Pruefung. Damit bekomme ich Sprachdiplom. Ich moechte ueber Tennis eine Presentation machen, in dem ich ueber Probleme sprechen muss. Leider kann ich darueber keine Internetseite finden. Vielleicht koennten Sie mir helfen.
Vielen Dank voraus.
Mit freundlichen Gruessen
Mari

Kommentar:
11.01.14 Liebe Mari, nicht klar was Du suchst, aber bist hier eher falsch, da Tennisarm nicht wirklich (nur) vom Tennisspielen kommt, sondern meist von was anderem. Grüsse von Thomas

Michael, Deutschland,  n.bellino@gmx.de
Eintrag 611 vom 09.01.2014, 20:09 Uhr

21 Jahre...Problem seit 3 Wochen...von Maus /Tastatur....seit einer Woche Dehnübungen ..auch vom orthopäden verschrieben...große Verbesserung nur bei PC Arbeit noch verkrampfungen..
Meine Hauptfrage ist ob ich ,da du schreibst den Alltag ganz normal fortsetzen auch Kraftsport weitermachen kann ...natürlich mit weiter Dehnung =)
Vielen Dank im Vorraus

Kommentar:
10.01.14, 08.45h Lieber Michael. Du bist zu jung für Maus/Tastatur, liegt eher beim Ueberbeansprung der Sehnen, Muskeln, Bänder beim Kraftsport/Body.
Mach beim Body weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge bis alles wieder normal ist, aber es könnte sein, Du willst mehr von deinem Körper als er je problemlos bringen kann!
Hänge vor, während, nach Body immer mal wieder an eine Stange im Studio! Auch Stange zu Hause wäre noch besser.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

anne#tte, frankfurt / D,  miss.mir#ror@gmx.net
Eintrag 610 vom 05.01.2014, 19:07 Uhr

hallo, bin 45, hab das problem in verschiedenen varianten seit ca. 5 jahren.

meine frage zu den dehn-übungen: ist es wichtig, dass die arme senkrecht vor dem körper sind oder können die auch etwas nach vorn stehen?

liebe grüße und ich setze große hoffnungen auf deine seite!
danke auf jeden fall schon einmal :) N:von spie#gel

Kommentar:
06.01.14, 08.45h Liebe Annette. Der Arm muss ganz durchgestreckt sein, aber Du kannst ihn natürlich dabei in jede beliebige Richtung halten/zeigen. Man kann die Dehnung auch mit Arm auf dem Rücken ausführen, ist auf der Dehnseite beschrieben.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

eduard, deutschland, düsseldorf,  paranoia12@gmx.de
Eintrag 609 vom 05.01.2014, 14:59 Uhr

Hallo Leute,
ein sogennanter Tennisarm kann durch viele Sachen entstehne. bei mir war es das Gewichteheben im Fitnesstudio :D

Roland, ,  rschidrich@gmx.de
Eintrag 608 vom 03.01.2014, 07:18 Uhr

Hallo,
habe auch das Problem mit dem Tennisarm. Bei mir kommt es vom klettern.
Ich hatte auch schon eine besserung durch das dehnen bermerkt.
Habe mich in letzter Zeit etwas zurück gehalten mit dem Klettern und auch mit dem dehnen begonnen, nur bekam ich jetzt Schmerzen durch das Dehnen. Ist das anfangs normal? Gehen die Schmerzen nach einigen Tagen weg oder lassen sie langsam nach?

Gruß Roland

Kommentar:
04.01.14, 15.20h Lieber Roland. Hast ev. übertrieben mit Dehnen. Nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten. Solltest jetzt das Stangehängen intergrieren! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Thomas Schmitz, Bad Münstereifel/DE,  golferarm@cluster-zero.de
Eintrag 607 vom 02.01.2014, 10:45 Uhr

Hallo,

ich bin überrascht, wie viele Leute das gleiche Problem haben wie ich! Wenn die hier beschriebenen Dehnübungen tatsächlich helfen - Wahnsinn!

Kurz zur Vorgeschichte: Ich bin 47 Jahre alt. Bis vor ein paar Jahren habe ich regelmäßig Krafttraining gemacht (nicht im Fitness-Studio, mit ein paar Hanteln, Liegestütze, Sit-Ups und einer Reckstange kann man schon viel machen). Schon damals hatte ich einen Golferarm; die Schmerzen haben aber nach Einstellung des Trainings aufgehört.

Seit ein paar Wochen betreibe ich wieder Krafttraining, u. a. auch, um Gewicht zu verlieren. Ich wiege derzeit ca. 83 kg bei einer Größe von 1,65 m. Das sind mind. 15 kg zuviel, aber ich habe schon ein paar Kilo verloren. :-)

Mit dem Training sind auch die Schmerzen beidseitig wiedergekommen, insbesondere bei Übungen der Armmuskulatur, also z. B. Bizepscurls mit Kurzhanteln, aber auch bei Klimmzügen an dem Wandreck. Ich war beim Hausarzt, der Epicondylitis ulnaris humeri, also Golferarm, diagnostiziert hat. Therapie war (ist) Schmerzmittel, Bandagen und Ruhigstellen (mit dem Training aufhören), bisher ohne irgendeinen Erfolg.

Vor ein paar Tagen bin ich dann auf diese Webseite gestoßen, und habe direkt mit den Dehnübungen angefangen, zunächst mit den Finger-Dehnübungen, später mit Hängen an dem Wandreck.

Der Golferarm ist, wie gesagt, beidseitig, wobei rechts sehr viel stärker schmerzt als links. Ich kann nicht sagen, ob bereits eine Besserung eingetreten ist, aber zumindest links sind die Schmerzen geringer geworden.

Rechts hingegen ist es so, dass die Schmerzen extrem stark sind, insbesondere wenn ich mich an das Reck hänge, so stark, dass ich Angst habe, die Füße vom Boden zu nehmen. Ich habe an dem Reck Klimmzüge gemacht, es dürfte also kein Problem sein, mich hängen zu lassen. Es schmerzt allerdings auch, wenn ich die Finger-Dehnübung mache, wenn auch nicht so stark wie beim Hängen.

Ist evtl. mein Gewicht (noch) zu hoch für diese Dehnübung? Ist es normal, das es so schmerzt? Oder mache ich etwas falsch?

Vielen Dank und Grüße
Thomas

Kommentar:
02.01.14, 15.20h Lieber Thomas. Du machst nichts falsch. Du kannst immer etwas aufstehen beim Hängen, musst nicht mit vollem Gewicht dran ziehen, es nützt auch so. Bandagen und Schonen bringen nichts, das kannst Du lassen, auch die Schmerzmittel.

Du musst beim Krafttraining, das Gewicht reduzieren, Du überforderst Sehnen, Bänder und Muskeln damit, lieber mehr Durchgänge machen, mind. bis alle Schmerzen weg sind.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tina Rohlf, Blunk / D,  fsrohlf@web.de
Eintrag 606 vom 01.01.2014, 18:57 Uhr

Ich bin 47 Jahre alte und habe die Beschwerden seit Anfang Oktober 2013. Den Rat einer Freundin, die Schmerzen durch Dehnen zu bekämpfen, habe ich hier wiedergefunden. Mein Problem ist, sobald ich die "Dehnstellung" des Armes erreicht habe, bekomme ich regelmäßig einen Krampf in den Fingern der Hand, sodass ich sofort wieder loslassen muss. Hat jemand auch diese Erfahrung? Mich an eine Stange hängen, habe ich noch nicht probiert. Vielleicht ist das die Lösung?

Beste Grüße für 2014 und danke für diese Homepage, die mir bereits jetzt geholfen hat. Die geplante Akupunktur beim Hausarzt auf eigene Kosten werde ich absagen. Ich habe mich dazu eh überreden lassen.

Tina

Jack, ,  Jack98765@web.de
Eintrag 605 vom 31.12.2013, 07:06 Uhr

30.12.13, 10.15h Lieber Jack. Handgelenkschonend ist dann einfach das Stangehängen anstatt die Dehnübung oder: Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ev. ist es bei Dir eine einfach Entzündung und kein TA? Mach mal Diagnose und siehe unten.

Ich noch mal:-) ging ja schnell...
Aber wenn es eine entzündung wäre würde es angeschwollen oder warm sein! Oder?

Das komische ist wenn ich dehne oder hänge dass ich kaum schmerzen oder ziehen im muskel verspür!? Ist dies normal!? Oder ist es dann kein tennisarm!?
Die Diagnose hab ich schon paar mal gemacht! Und ja es zieht! Aber mehr unterhalb vom ellenbogen, am muskel! ( nicht direkt am ellenbogen)
Ist alles weng komisch! Habe ein wenig bedenken dass es kein tennisarm ist und ich durch bewegen mehr kaputt mache, wobei es nicht besser und nicht schlimmer wird...

Kommentar:
31.12.13, 08.24h Lieber Jack. Ja es wäre eher warm und geschwollen, somit vermutlich doch ein TA.
Keine Schmerzen beim Dehnen und Hängen ist oft normal. Es muss nicht wehtun.
Wenn es kein TA ist, schadet Dehnen und Hängen auch nichts, im Gegenteil.
In 3-4 Wochen hast Du sicher ein Resultat, so oder so.
Gute Besserung und guten Rutsch ins 2014,
Thomas

Jack, ,  jack98765@web.de
Eintrag 604 vom 30.12.2013, 08:27 Uhr

Hab mal nee frage, Bin 30sig jahre alt und hab seid ca. 3 wochen einen tennisarm!

Mache seid 3 Tagen die dehnübungen und das Aushängen... Bis jetz hat sich noch keine Besserung eingestellt... Nun meine Frage! Gibt es noch andere dehnübungen da die übungen doch stark auf mein angeschlagenes Handgelenk gehen!?!?
Mit freundlichen Grüßen Jack

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Lieber Jack. Handgelenkschonend ist dann einfach das Stangehängen anstatt die Dehnübung oder: Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ev. ist es bei Dir eine einfach Entzündung und kein TA? Mach mal Diagnose und siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marion, ,  majo*1262@gmail.com
Eintrag 603 vom 28.12.2013, 12:57 Uhr

Hallo Thomas
Entschuldigung das ich mich so spät melde . Ich dachte jetzt oder nie.
Bin tatsächlich vor der Operation weggelaufen und habe das gemacht was du gesagt hast (dehnen und hången)
es ist tatsächlich so gut wie weg ein bisschen schmerzt es noch am Ellenbogen. Aber das ist zum aushalten.
Jetzt kann ich wieder alles mit dem Arm machen. Bin richtig froh vielen vielen dank für den tollen tip ,
weiter so. Wünsche für dich und deine Familie ein gesunden rutsch ins neue Jahr. Lg Marion

Kommentar:
30.12.13, 10.24h Liebe Marion. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gabriele Janz, 99310 Arnstadt /Thüringen,  gabrielemaikjanz@yahoo.de
Eintrag 602 vom 24.12.2013, 14:59 Uhr

Bin 53 Jahre alt und habe seit Oktober diesen Jahres schmerzen in linken Ellenbogen. Habe mich bei der Arbeit an einen Rollstuhl verletzt. Habe eine komische Bewegung gemacht. Seit dem laufe ich mit schmerzen herum. Ein Orthopäde sagte zu mir es sei der Tennisarm. Habe bis jetzt nur Ultraschall bekommen. Aber die Schmerzen hören nicht auf. Esse oft Schmerzmittel zum Beispiel Ibu 600 oder Diclofenac-ratiopharm 100 mg .Was kann ich noch machen damit die Schmerzen aufhören. Lieben Gruß aus Arnstadt Frau Janz

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe Gabriele. Da die Schmerzmittel nichts bringen, könnte es Tennisarm sein, aber die Verletzung und die komische Bewegung könnte auch auf normale Entzündung hinweisen, aber das wäre dann ja schon lange besser geworden.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris, Deutschland,  chrismagnolia@web.de
Eintrag 601 vom 21.12.2013, 17:38 Uhr

Bin 49 und habe vor einem guten Jahr Probleme mit meinem linken Arm bekommen.

Orthopäde diagnostizierte Tennisarm. Die übliche Behandlung: Spritzen, Spange, Krankengymnastik. Kostete zusammen etwa EUR 1.000,00, half aber alles nichts. Als er dann mit Stoßwellentherapie anfangen wollte, bin ich geflüchtet und fand endlich diese Seite.

Die normalen Dehnübungen brachten leider gar nichts. Dann besorgte ich mir so eine Stange für den Türrahmen und das hatte endlich Erfolg. Eine zweite Stange installierte ich bei meinem Arbeitgeber, damit ich kontinuierlich trainieren konnte. Vom ersten Tag an fühlte ich mich besser und innerhalb von einer Woche waren die Schmerzen so gut wie weg.

Ich kann wieder alles machen - auch Fitnesstraining mit Gewichten. Zur Vorbeugung hänge ich mich nun morgens und abends jeweils 35 Sekunden hin. Die Übung ist wirklich sehr zu empfehlen: Minimalster Zeitaufwand und es werden gleich beide Arme trainiert.

1000 Dank für diese Seite. Herzliche Grüße Chris

Achso, noch etwas: Habe immer eine ausgedruckte Kopie der Seite mit der Hängen-Übung dabei. Wenn ich jemanden mit einer Spange am Arm sehe, gebe ich ihm/ihr den Ausdruck. Die meisten freuen sich darüber ... :-)

Kommentar:
30.12.13, 10.24h Lieber Chris. Supter gelaufen bei Dir. Stangehängen ist auch super für Rücken und Körperhaltung! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Elfi, Bayern,  hofer_elfriede@yahoo.de
Eintrag 600 vom 19.12.2013, 19:44 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt und habe seit Juni einen Tennisarm.Ich bekam damals
eine Cortisonspritze und KG.Der Schmerz war fast weg und ich ging nach
zwei Wochen wieder arbeiten.Leider kam nach ein paar Wochen der Schmerz
zurück.Ich bekam wieder Cortison und der Arm muss ruhiggestellt werden.
Die Schmerzen sind zwar weniger geworden aber sobald ich was falsch
anfasse oder Kraft ausübe ist der Schmerz wieder da.
Haben Sie auch für mich einen Rat?
MfG
Elfi

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe Elfi. Ja Du bist richtig hier. Lies alles. Mach kein Kortison mehr! Du kannst jetzt ganz normal arbeiten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

J. Stein, Gevelsberg/Deutschland,  Biest2@web.de
Eintrag 599 vom 19.12.2013, 10:47 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt und habe zum zweiten mal das Problem mit dem Golfarm. Die Beschwerden habe ich seit ca. einem halben Jahr, bisher hat nichts geholfen. Meine Ortopäde hat mir die Dehnübung vorgeschlagen und ich vermute ich war nicht ausdauernd genug. Eine Frage: Ich habe nicht nur Schmerzen beim Strecken des Armes, sondern stärkere beim Beugen. Ist das normal beim Golfarm?

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe J. Ja auch diue Beugeschmerzen sind oft normal. Du musst jetzt auch mit Stangehängen anfangen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

T. Terhorst, Wesel / Deutschland,  Horst.Terhorst@gmx.de
Eintrag 598 vom 18.12.2013, 07:17 Uhr

Hab alles mögliche an konservativen Behandlungen hinter mir, ohne Erfolg, die Dehnmethode brachte mir nur kurzfristige Erleichterung, es ging garnix mehr alos OP !
bin vor 5 Wochen am Tennsiarm operiert worden.
Arzt sagt, 3 Monate müsse ich rechnen ich wieder fit bin.
Wenn ich leichte Dinge hochhebe hab ich erhebliche Schmerzen.
Sollte man die Dehnmethode auch nach Op noch anwenden ?
Oder ist das jetzt noch zu früh ?

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe T. Muss annehmen, die OP hat nichts gebracht (sorry, sehr häufig), siehe Link OP unten. Ja Du kannst jetzt mit Dehnen und vorsichtigem Stangehängen anfangen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Pattrik, ,  p.klama@gmx.de
Eintrag 597 vom 16.12.2013, 16:33 Uhr

Hallo, ich bin 21 Jahre alt, ich habe schon seit 4 Jahren an beiden Ellenbogen Schmerzen. Ich habe 2 Jahre intensiv im fitnesssudio trainiert, was auch die Ursache der Schmerzen sind. Ich war beim Orthopäden und habe auch einen mrt gemacht, Diagnose: sehnenansätze entzündet. Der Arzt hat mir eine stoßwellentherapie vorgeschlagen, hat jemand damit Erfahrungen gemacht?? Die Schmerzen treten nicht mehr auf bei Belastungen des Armes wie am Anfang, sondern sie treten einfach so auf. Manchmal habe ich auch 3 Tage gar keine Beschwerden mehr und dann habe ich sie wieder Tage lang. Die Schmerzen sind schon viel geringer als früher, bekomme sie aber nicht weg. Hat jemand schon Das selbe Problem??? Ich habe einfach keine Ahnung was ich tun soll. Ich trainiere auch schon nicht mehr seit 3 Jahren. Ich war auch bei einem Homöopathen über 1 Jahr in Behandlung. Kann mir jemand helfen?
Ach ja und die dehnübungen habe ich auch 5 wochen lang gemacht.

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Lieber Patrik. Ich denke mit Dehnen und Stangehängen bist Du bald geheilt. Stosswellen kann ich nicht empfehlen.

Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Evelin Schallert, Schongau / Deutschland,  e.schallert@loth-brennstoffe.de
Eintrag 596 vom 15.12.2013, 15:14 Uhr

Lieber Thomas,
Ich hatte seit unserem Urlaub im August mit einem Tennisarm zu kämpfen und letzte Woche sind die Schmerzen so unerträglich geworden, dass ich für nächste Woche einen Arzttermin vereinbart habe. (Wie Diana in ihrem vorherigen Beitrag geschrieben hat, bin auch ich aufgrund der Kinder einfach nicht vorher dazu gekommen.)
Diesen Arzttermin kann ich mir nun wohl sparen: Es ist unglaublich, denn nur nach einem Tag mit Dehnungsübungen und "Hängen" ist heute eine wesentliche Verbesserung zu spüren und bin ich am Morgen fast beschwerdefrei aufgewacht!
Ich werde brav weiter dehnen und im Treppenaufgang hängen, denn ich habe keine Zweifel mehr, dass es mit Deiner Methode bald ganz gut sein wird.
Vielen vielen Dank! Du tust ein sehr gutes Werk!!! Evelin

Kommentar:
30.12.13, 10.24h Liebe Evelin. Gut gelaufen bei Dir, jetzt weiter dranbleiben. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Diana Schmidt, Düsseldorf Germany,  Lodahl2007@web.de
Eintrag 595 vom 15.12.2013, 01:58 Uhr

Hallo Thomas
Ich heiße Diana und bin 32 Jahre alt.
Vor 18 Monaten bin ich das erste Mal Mutti geworden. Vorher war ich als Einzelhandelskauffrau / Filiale Leitung ca. 50-60h in der Woche tätig. Bei diesem körperlich doch sehr anspruchsvollen Beruf hatte ich immer nur mit dem Rücken Probleme. Das geht aber mittlerweile wieder.
Nach der Schwangerschaft war ich 1 Jahr zu Hause (Baby Jahr) Durch das ständige rumtragen des Kindes hatte relativ schnell einen schmerzenden Ellenbogen. Da ich aber durch die Kinder Betreuung zeitlich eingebunden war, bin ich zu keinem Arzt gegangen.
Nach 1 Jahr der Schmerzen, konnte ich den rechten Arm schon nicht mehr durchstrecken und auch das Anwinkeln bereitete mir Schmerzen. (Ins Gesicht fassen und durch die Haare fahren ist nun mit diesem Arm nach 18 Monaten gar nicht mehr möglich).
Zwischen zeitlich war ich auch beim „Chirurgen meines Vertrauens“. Dieser hat mir einen klassischen Tennisellenbogen diagnostiziert. Dieser kommt wohl vom Rumtragen des Kindes meinte er. Dann hat er mir im jeweiligen Abstand von einer Woche 6 x Kortison gespritzt.
Das linderte nur kurz die Schmerzen. Auf seinen Rat hin habe ich dann 8 x Ultraschall bekommen.
Auch das hatte keinen Erfolg. Er meinte nun, da bleibt wohl nur noch die OP, von der er aber selber nicht so richtig überzeugt ist oder die Tatsache, dass ich damit Leben muss… (seine Aussage)
Nun bin ich auf deine Homepage gestoßen und möchte gern deinen Rat wie ich vorgehen soll.
Deine Home Page habe ich ausführlich gelesen und mich über die Dehnübungen informiert.
Allerdings steht dort immer wieder geschrieben, dass der Arm bei den Dehnübungen vollkommen gestreckt sein muss.
Allerdings geht das bei mir ja nicht mehr. Ich denke, dass sich meine Sehen schon verkürzt haben…
Oder warum kann ich den Arm nur noch eingeschränkt bewegen. Selbst wenn ich es unter starken Schmerzen versuche den Arm gerade zu machen > bekomme ich es nicht hin!
Das Hängen an der Stange habe ich in Form von Hängen an der Treppenstufe ausprobiert und selbst dabei ist der betroffene Arm sehr stark eingeknickt und tut sehr stark dabei weh.
Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
LG Diana

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe Diana. Den Arzt kannst Du vergessen, 2 Fehlbehandlungen (6x Kortison ist tragisch!) und von OP wäre ich auch nicht überzeugt.
Du musst Dehnen und Hängen (montier eine richtige Stange!) jeweils so gut es geht und damit dehnst Du die Sehnen, dass sie bald verlängert wieder Durchstrecken zulassen, Du hast sie mit Schonhaltung verkürzt. Du musst in den Schmerz hinein Dehnen, es wird dadurch nicht schlimmer, Du hast nur diese Chance. Die OP ist sicher nichts und das verlängert die Sehnen auch nicht!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Akeno, Augsburg,  mailadresse@bayern-mail.de
Eintrag 594 vom 11.12.2013, 16:02 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 64 Jahre alt und habe eine wahre Odyssee hinter mir. Im Mai 2013 bekam ich ganz plötzlich ein seltsames Gefühl im linken Unterarm, besonders beim Fahrradfahren. Es fühlte sich an, als wolle ich etwas ausschütteln. Die Hand wurde ab und zu taub, gegentlich kribbelten auch die Finger. Dazu bekam ich noch ein Ziehen in der Brust und Atemnot. Klar, sofort zum Kardiolgen. Alles Bestens!! Auch der Pneumologe konnte nichts feststellen. Dann begann der Irrwitz durch die Orthopädie. Der erste (Facharzt) röngte und meinte, es sei eine Schultergelenkarthrose ("da machen wir ein paar Hyaloronsäure-Injektionen und dann ist es vorbei). Begleitend verschrieb er mir Lasertherapie, Extension, Massagen, Ultraschall. Ergebnis nach 3 Wochen: absolute keine Besserung. "Dann müssen wir eben MRT's der Halswirbelsäule und dem Plexus machen". Gesagt, getan: Ergebnis: Alles in Ordnung. Das Gefühl blieb. "Es könnte auch ein eingeklemmter Nerv sein". Also untersuchte der Neurologe, klar: kein Befund. Mir wurde es zu bunt und ich ging in eine Fachklinik in Ausburg, die jeder Fussballspieler kennt. MRT der Schulter: Befund Impigment, 3 mm kleiner Einriß der Subscapularissehen und beginnende Pulley Läsion. Tipp: Operieren lassen!
Inzwischen hatte mich eine "Schulterhilfe" gekauft, regelmäßig trainiert mit dem gleichen Erfolg. Das Gefühl im Arm war stets das gleiche. Dann habe ich mich zu einer manuellen Therapie entschieden. Nach 15 Behandlungen ist das "taube Gefühl" weg, dafür habe ich jetzt einen leichten Dauerschmerz im Unterarm. Und nochmal ein MRT vom Unterarm. Es könnte auch ein Tennisarm sein. Ich schreibe viel, da ich noch ein Studium absolviere; aber das tat ich schon seit jeher. Ich spiel kein Tennis, kein Golf und betreibe auch keine Überkopfsportart. Ich kann zwar wieder lange Fahrradtouren machen ohne dieses lästige Gefühl, doch dafür habe ich bei bestimmten Bewegungen des Armes einen besonderen Schmerz. Nun rät mir der 3te (!!) Orthopäde, ich solle mir das operieren lassen. Nichts da!
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich Privatpatient bin und mir nicht erst seit kurzem vorkomme, wie eine "Melkkuh".
Weiß jemand einen Rat? Die Dehnungsübung habe ich begonnen, zieht ganz ordentlich, wird aber sicher auf Dauer von Erfolg gekrönt sein (hoffe ich). Vielen Dank für Eure Antworten und Ratschläge.

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Lieber Akeno. Ich würde keine OP machen. Ich denke Du bist richtig hier mit Dehnen und Stangehängen bald geheilt, OHNE Nebenwirkungen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

melanie fellmer, berlin,  melaniefellmer@gmail.com
Eintrag 593 vom 09.12.2013, 18:04 Uhr

Guten Abend lieber Thomas. wieder mal eine Frage an Dich,
53Jare alt, am linken Handgelenk seit 13 Jahren ein Ganglion, nun kommt ein zweites kleines hinzu und schmerzt, als würde ein Nerv drüberlaufen...
Hast Du eine idee? Und, mein Ischias links schmerzt bis in die Wade....auch da eine Idee?
1ooo Dank und herzlichen Gruß
M.Fellmer

Kommentar:
10.12.13, 14.48h Liebe Melanie.
Beim Ganglion bin ich nicht richtig "Spezialist", sorry.
Für den "Ischias" solltest Du die Hüftübung unten und das Stangehängen machen und es wird schnell besser werden.
Gute Besserung und von Gott gesegnete Feiertage wünscht Dir Thomas

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging.

Alex wein, Bautzen,  aweingardt@gmx.de
Eintrag 592 vom 07.12.2013, 14:47 Uhr

Hallo - ich bin 33 und spiele seit vielen Jahren Tennis. Seit einem guten Jahr habe ich Probleme mit dem Arm. Aus diesem Grund habe ich vor vier Monaten aufgehört zu spielen und allerlei Behandlungen über mich ergehen lassen. Erfolg gleich NULL. Jetzt wurde mir als einzigste Möglichkeit eine Epicondylitis-Spange empfohlen. Wenn es nur mit dehnen klapt wäre super. Werde sofort beginnen.

Kommentar:
09.12.13, 13.20h Lieber Alex. Das klappt schon mit Dehnen und Hängen. Die Spange kannst Du vergessen, sie erinnert Dich nur daran, dass Du krank bist und das bist Du nicht wirklich.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Birgit Sch#uh, ,  birgit.nue#rnberg@gmail.com
Eintrag 591 vom 07.12.2013, 14:36 Uhr

Zu Eintrag 532 vom 31.07.13 (siehe unten)
Hallo Thomas!

Da du darum gebeten hast, dass ich mich wieder melde. Leider hat es gedauert, aber immerhin eine Antwort.
Vielen Dank für die super Tipps.
Mein Tennisarm ist mit den Übungen und einer Armklammer deutlich besser geworden. Auch Krankengymnastik hilft mir zusätzlich.
Hätte ich nie gedacht, dass diese Übungen so anschlagen.
Allerdings darf man nicht mit den Übungen aufhören, wenn es nicht gleich anschlägt und auch nicht aufhören, wenn der Schmerz nachlässt.

Vielen herzlichen Dank Birgit

Kommentar:
09.12.13, 13.24h Liebe Birgit. Ja da muss man stetig etwas dranbleiben, nach einigen Monaten immer weniger oder wenn mans mal wieder spürt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Original-Eintrag vom 31.07.13 von Schuh Birgit, Deutschland, Birgit.Nuernberg@gmail.com
Eintrag 532 vom 31.07.2013, 23:13 Uhr
Ich bin 42 Jahre und habe starke Schmerzen am Ellenbogen aber hauptsächlich von Ellenbogen bis zum Handgelenk. Da ich hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, ist es mir fast nicht möglich zu arbeiten da ich fast nur Zahlen tippe. Was kann ich tun damit ich schmerzfrei arbeiten kann. Bin auch schon am verzweifeln, dass ich mir eine Stoßwellentherapie überlege. Denn das Spritzen und Krankengymnastik hat nicht wirklich geholfen. Versuche jetzt mit den den Dehnungen anzufangen, aber ich habe das Gefühl, meine Arbeit bringt mich um und ich habe angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren . Kannst du mir einen Tipp geben?

Franz Robl, Cham / Deutschland,  franz.robl@robl-edv.de
Eintrag 590 vom 04.12.2013, 15:43 Uhr

Hallo,
seit Anfang Oktober plage ich mich mit einem Tennisarm herum. Auslöser war meiner Meinung nach eine Überbelastung. Zu dieser Zeit habe ich seit ein paar Wochen nach Mark Lauren "Training ohne Geräte" trainiert. Dabei handelt es sich um reines Training mit dem eigenen Körpergewicht. An einem trainingsfreien Ruhetag habe ich Tennis gespielt und dummerweise wartete am Nachmittag noch Holz das gespalten werden wollte.
Seit diesem Tag plage ich mich mit dem Tennisarm.
Ich habe angefangen nach ihrer Anleitung zu dehnen seit ca. 1,5 Wochen und ich denke das sich langsam eine Besserung einstellt. Was ich mich frage ist ob ich weiterhin das Training nach Mark Lauren machen sollte. Bei den meisten Übungen bin ich schmwerzfrei, Beinübungen, Rumpfübungen sowieso und auch Druckübungen (z.B. Liegestütze) sind kein Problem. Nur bei den Zugübungen wie z.B. Klimmzüge habe ich danach Schmerzen.

Sollte ich diese Übungen weg lassen? Oder das Training gleich sein lassen? Oder am Besten vor und / oder nach diesen Übungen dehnen und Hängen?
Mein Dilemma ist das mir diese Übungen sehr viel bringen. Keine Rückenschmerzen mehr, Nackenschmerzen sind deutlich verringert, allgemein fühle ich mich viel besser und fitter als je zuvor.

Haben Sie einen Rat für mich? Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen, Franz Robl

Kommentar:
30.12.13, 10.57h Lieber Franz. Ich denke Du kannst alles normal so weiter machen mit Deinem Training. Immer vorher, zwischendurch, nachher gut dehnen. Das Stangehängen wird Dir aber im Rücken noch viel mehr helfen als Deine Uebungen, wirst sehen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nermin De*dic, ,  dedin*erm@gmail.com
Eintrag 589 vom 02.12.2013, 12:35 Uhr

Hallo, ich habe ihre Seite gefunden und bin sehr glücklich darüber. Folgendes ist mir passiert: Die SChmerzen sind viel besser geworden durch das Dehnen, jedoch ist bei mir der Arm schon so weit gedehnt, dass nur noch das Hängen an der Stange wirklich dehnt. die anderen Übungen bringen nichts mehr. Mein Arm ist zu 80% geheilt, heisst ich kann wieder tippen usw. jedoch mein großes Hobby das Akkordeonspielen geht fast gar nicht, weil recht schnell schmerzen am nächsten Tag auftreten. Was denken Sie wie sollte ich weitermachen? Habe allerdings schon lange nicht mehr an der Stange gehangen. Vielen Dank
Nermin De*dic

Kommentar:
Lieber Nermin
Du solltest mit dem Stangehängen weitermachen. Auch die Dehnübungen solltest Du ausführen, auch wenn es nicht zieht und Du denkst es nützt nichts, es hat seine Wirkung. Beim Dehnen musst der Ellenbogen voll durchgestreckt sein, sonst nützt die Dehnung nichts.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Du kannst auch tippen und solltest auch wieder Akkordeonspielen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es kann manchmal Durststrecken ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bob Draganov, 69469 Weinheim / Deutschland,  draganov@web.de
Eintrag 588 vom 01.12.2013, 21:17 Uhr

Hallo!

Ich bin bereits 80 Jahre alt und spiele seit 2 Jahren Boule (Petanque) 3 mal(je 2 bis 3 Stunden) pro Woche. Vor 2 Monaten habe ich mir durch Übertreibung und falsche Haltung einen Tennisarm zugezogen.

Frage:

könnte ich - in meinem Alter - noch eine Besserung durch die Übungen und die Stange erreichen? Falls diese Chance besteht, sollte ich vorläufich (wie lange?) auf das Boule-spielen verzichten?

Herzlichst

Bob

Kommentar:
02.12.13, 13.10h Lieber Bob. Ja Du bist mit Dehnen und Stangehängen bald geheilt.
Falls Du nicht nur eine akute Sehnenscheidenentzündung hast.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

sabine palmetshofer, oesterreich,  zwischendurch@gmx.at
Eintrag 587 vom 29.11.2013, 22:47 Uhr

Alter: 37, problem seit 10.august 2013.
Anfangs beschwerden punktuell (reissen/stechen), jetzt grossflaechiger.
Problem: nach der uebung staerkerer stechender schmerz, nun tat auch die normale bewegung ohne belastung weh.
Was meinen Sie dazu, ist das normal?
Viel dank!
Mit freundlichen gruessen,
Sabine Palmetshofer

Kommentar:
02.12.13, 13.10h Liebe Sabine. Tönt schön nach klassischem Tennisarm. Beim Dehnen nicht stark zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung nach am Schmerzpunkt etwas länger halten. 1-2 Min. nach Dehnen muss das Schmerzniveau etwa wieder auf dem alten Stand vor der Dehnung sein. Ev. hast Du etwas übertrieben, dann gibt es einen kleinen Rückfall, der ist aber nach 1-2 Tagen behoben.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Scherbening, Deutschland,  scherben@gmx.de
Eintrag 586 vom 27.11.2013, 09:53 Uhr

Hallo, ich bin 55, habe vor Jahren diese Seite gefunden und konnte nach vielen erfolglosen Arztbesuchen meine Tennisarm-Beschwerden schnell loswerden.
Hatte jetzt monatelang Beschwerden im Sprunggelenk wegen Übderdehnung, Arztbesuche erfolglos, musste ewig Bandagen tragen. Habe dann am Fuß gedehnt und gedehnt und - bin meine Bescheden los.
FANTASTISCH. Danke für diese Seite. Gruß Thomas

Kommentar:
29.11.13, 08.24h Lieber Thomas. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

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