Tennisarm-Forum
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Elfi, Bayern,  hofer_elfriede@yahoo.de
Eintrag 600 vom 19.12.2013, 19:44 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt und habe seit Juni einen Tennisarm.Ich bekam damals
eine Cortisonspritze und KG.Der Schmerz war fast weg und ich ging nach
zwei Wochen wieder arbeiten.Leider kam nach ein paar Wochen der Schmerz
zurück.Ich bekam wieder Cortison und der Arm muss ruhiggestellt werden.
Die Schmerzen sind zwar weniger geworden aber sobald ich was falsch
anfasse oder Kraft ausübe ist der Schmerz wieder da.
Haben Sie auch für mich einen Rat?
MfG
Elfi

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe Elfi. Ja Du bist richtig hier. Lies alles. Mach kein Kortison mehr! Du kannst jetzt ganz normal arbeiten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

J. Stein, Gevelsberg/Deutschland,  Biest2@web.de
Eintrag 599 vom 19.12.2013, 10:47 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt und habe zum zweiten mal das Problem mit dem Golfarm. Die Beschwerden habe ich seit ca. einem halben Jahr, bisher hat nichts geholfen. Meine Ortopäde hat mir die Dehnübung vorgeschlagen und ich vermute ich war nicht ausdauernd genug. Eine Frage: Ich habe nicht nur Schmerzen beim Strecken des Armes, sondern stärkere beim Beugen. Ist das normal beim Golfarm?

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe J. Ja auch diue Beugeschmerzen sind oft normal. Du musst jetzt auch mit Stangehängen anfangen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

T. Terhorst, Wesel / Deutschland,  Horst.Terhorst@gmx.de
Eintrag 598 vom 18.12.2013, 07:17 Uhr

Hab alles mögliche an konservativen Behandlungen hinter mir, ohne Erfolg, die Dehnmethode brachte mir nur kurzfristige Erleichterung, es ging garnix mehr alos OP !
bin vor 5 Wochen am Tennsiarm operiert worden.
Arzt sagt, 3 Monate müsse ich rechnen ich wieder fit bin.
Wenn ich leichte Dinge hochhebe hab ich erhebliche Schmerzen.
Sollte man die Dehnmethode auch nach Op noch anwenden ?
Oder ist das jetzt noch zu früh ?

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe T. Muss annehmen, die OP hat nichts gebracht (sorry, sehr häufig), siehe Link OP unten. Ja Du kannst jetzt mit Dehnen und vorsichtigem Stangehängen anfangen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Pattrik, ,  p.klama@gmx.de
Eintrag 597 vom 16.12.2013, 16:33 Uhr

Hallo, ich bin 21 Jahre alt, ich habe schon seit 4 Jahren an beiden Ellenbogen Schmerzen. Ich habe 2 Jahre intensiv im fitnesssudio trainiert, was auch die Ursache der Schmerzen sind. Ich war beim Orthopäden und habe auch einen mrt gemacht, Diagnose: sehnenansätze entzündet. Der Arzt hat mir eine stoßwellentherapie vorgeschlagen, hat jemand damit Erfahrungen gemacht?? Die Schmerzen treten nicht mehr auf bei Belastungen des Armes wie am Anfang, sondern sie treten einfach so auf. Manchmal habe ich auch 3 Tage gar keine Beschwerden mehr und dann habe ich sie wieder Tage lang. Die Schmerzen sind schon viel geringer als früher, bekomme sie aber nicht weg. Hat jemand schon Das selbe Problem??? Ich habe einfach keine Ahnung was ich tun soll. Ich trainiere auch schon nicht mehr seit 3 Jahren. Ich war auch bei einem Homöopathen über 1 Jahr in Behandlung. Kann mir jemand helfen?
Ach ja und die dehnübungen habe ich auch 5 wochen lang gemacht.

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Lieber Patrik. Ich denke mit Dehnen und Stangehängen bist Du bald geheilt. Stosswellen kann ich nicht empfehlen.

Infos zu Stosswellen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Evelin Schallert, Schongau / Deutschland,  e.schallert@loth-brennstoffe.de
Eintrag 596 vom 15.12.2013, 15:14 Uhr

Lieber Thomas,
Ich hatte seit unserem Urlaub im August mit einem Tennisarm zu kämpfen und letzte Woche sind die Schmerzen so unerträglich geworden, dass ich für nächste Woche einen Arzttermin vereinbart habe. (Wie Diana in ihrem vorherigen Beitrag geschrieben hat, bin auch ich aufgrund der Kinder einfach nicht vorher dazu gekommen.)
Diesen Arzttermin kann ich mir nun wohl sparen: Es ist unglaublich, denn nur nach einem Tag mit Dehnungsübungen und "Hängen" ist heute eine wesentliche Verbesserung zu spüren und bin ich am Morgen fast beschwerdefrei aufgewacht!
Ich werde brav weiter dehnen und im Treppenaufgang hängen, denn ich habe keine Zweifel mehr, dass es mit Deiner Methode bald ganz gut sein wird.
Vielen vielen Dank! Du tust ein sehr gutes Werk!!! Evelin

Kommentar:
30.12.13, 10.24h Liebe Evelin. Gut gelaufen bei Dir, jetzt weiter dranbleiben. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Diana Schmidt, Düsseldorf Germany,  Lodahl2007@web.de
Eintrag 595 vom 15.12.2013, 01:58 Uhr

Hallo Thomas
Ich heiße Diana und bin 32 Jahre alt.
Vor 18 Monaten bin ich das erste Mal Mutti geworden. Vorher war ich als Einzelhandelskauffrau / Filiale Leitung ca. 50-60h in der Woche tätig. Bei diesem körperlich doch sehr anspruchsvollen Beruf hatte ich immer nur mit dem Rücken Probleme. Das geht aber mittlerweile wieder.
Nach der Schwangerschaft war ich 1 Jahr zu Hause (Baby Jahr) Durch das ständige rumtragen des Kindes hatte relativ schnell einen schmerzenden Ellenbogen. Da ich aber durch die Kinder Betreuung zeitlich eingebunden war, bin ich zu keinem Arzt gegangen.
Nach 1 Jahr der Schmerzen, konnte ich den rechten Arm schon nicht mehr durchstrecken und auch das Anwinkeln bereitete mir Schmerzen. (Ins Gesicht fassen und durch die Haare fahren ist nun mit diesem Arm nach 18 Monaten gar nicht mehr möglich).
Zwischen zeitlich war ich auch beim „Chirurgen meines Vertrauens“. Dieser hat mir einen klassischen Tennisellenbogen diagnostiziert. Dieser kommt wohl vom Rumtragen des Kindes meinte er. Dann hat er mir im jeweiligen Abstand von einer Woche 6 x Kortison gespritzt.
Das linderte nur kurz die Schmerzen. Auf seinen Rat hin habe ich dann 8 x Ultraschall bekommen.
Auch das hatte keinen Erfolg. Er meinte nun, da bleibt wohl nur noch die OP, von der er aber selber nicht so richtig überzeugt ist oder die Tatsache, dass ich damit Leben muss… (seine Aussage)
Nun bin ich auf deine Homepage gestoßen und möchte gern deinen Rat wie ich vorgehen soll.
Deine Home Page habe ich ausführlich gelesen und mich über die Dehnübungen informiert.
Allerdings steht dort immer wieder geschrieben, dass der Arm bei den Dehnübungen vollkommen gestreckt sein muss.
Allerdings geht das bei mir ja nicht mehr. Ich denke, dass sich meine Sehen schon verkürzt haben…
Oder warum kann ich den Arm nur noch eingeschränkt bewegen. Selbst wenn ich es unter starken Schmerzen versuche den Arm gerade zu machen > bekomme ich es nicht hin!
Das Hängen an der Stange habe ich in Form von Hängen an der Treppenstufe ausprobiert und selbst dabei ist der betroffene Arm sehr stark eingeknickt und tut sehr stark dabei weh.
Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
LG Diana

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Liebe Diana. Den Arzt kannst Du vergessen, 2 Fehlbehandlungen (6x Kortison ist tragisch!) und von OP wäre ich auch nicht überzeugt.
Du musst Dehnen und Hängen (montier eine richtige Stange!) jeweils so gut es geht und damit dehnst Du die Sehnen, dass sie bald verlängert wieder Durchstrecken zulassen, Du hast sie mit Schonhaltung verkürzt. Du musst in den Schmerz hinein Dehnen, es wird dadurch nicht schlimmer, Du hast nur diese Chance. Die OP ist sicher nichts und das verlängert die Sehnen auch nicht!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Akeno, Augsburg,  mailadresse@bayern-mail.de
Eintrag 594 vom 11.12.2013, 16:02 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 64 Jahre alt und habe eine wahre Odyssee hinter mir. Im Mai 2013 bekam ich ganz plötzlich ein seltsames Gefühl im linken Unterarm, besonders beim Fahrradfahren. Es fühlte sich an, als wolle ich etwas ausschütteln. Die Hand wurde ab und zu taub, gegentlich kribbelten auch die Finger. Dazu bekam ich noch ein Ziehen in der Brust und Atemnot. Klar, sofort zum Kardiolgen. Alles Bestens!! Auch der Pneumologe konnte nichts feststellen. Dann begann der Irrwitz durch die Orthopädie. Der erste (Facharzt) röngte und meinte, es sei eine Schultergelenkarthrose ("da machen wir ein paar Hyaloronsäure-Injektionen und dann ist es vorbei). Begleitend verschrieb er mir Lasertherapie, Extension, Massagen, Ultraschall. Ergebnis nach 3 Wochen: absolute keine Besserung. "Dann müssen wir eben MRT's der Halswirbelsäule und dem Plexus machen". Gesagt, getan: Ergebnis: Alles in Ordnung. Das Gefühl blieb. "Es könnte auch ein eingeklemmter Nerv sein". Also untersuchte der Neurologe, klar: kein Befund. Mir wurde es zu bunt und ich ging in eine Fachklinik in Ausburg, die jeder Fussballspieler kennt. MRT der Schulter: Befund Impigment, 3 mm kleiner Einriß der Subscapularissehen und beginnende Pulley Läsion. Tipp: Operieren lassen!
Inzwischen hatte mich eine "Schulterhilfe" gekauft, regelmäßig trainiert mit dem gleichen Erfolg. Das Gefühl im Arm war stets das gleiche. Dann habe ich mich zu einer manuellen Therapie entschieden. Nach 15 Behandlungen ist das "taube Gefühl" weg, dafür habe ich jetzt einen leichten Dauerschmerz im Unterarm. Und nochmal ein MRT vom Unterarm. Es könnte auch ein Tennisarm sein. Ich schreibe viel, da ich noch ein Studium absolviere; aber das tat ich schon seit jeher. Ich spiel kein Tennis, kein Golf und betreibe auch keine Überkopfsportart. Ich kann zwar wieder lange Fahrradtouren machen ohne dieses lästige Gefühl, doch dafür habe ich bei bestimmten Bewegungen des Armes einen besonderen Schmerz. Nun rät mir der 3te (!!) Orthopäde, ich solle mir das operieren lassen. Nichts da!
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich Privatpatient bin und mir nicht erst seit kurzem vorkomme, wie eine "Melkkuh".
Weiß jemand einen Rat? Die Dehnungsübung habe ich begonnen, zieht ganz ordentlich, wird aber sicher auf Dauer von Erfolg gekrönt sein (hoffe ich). Vielen Dank für Eure Antworten und Ratschläge.

Kommentar:
30.12.13, 10.15h Lieber Akeno. Ich würde keine OP machen. Ich denke Du bist richtig hier mit Dehnen und Stangehängen bald geheilt, OHNE Nebenwirkungen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

melanie fellmer, berlin,  melaniefellmer@gmail.com
Eintrag 593 vom 09.12.2013, 18:04 Uhr

Guten Abend lieber Thomas. wieder mal eine Frage an Dich,
53Jare alt, am linken Handgelenk seit 13 Jahren ein Ganglion, nun kommt ein zweites kleines hinzu und schmerzt, als würde ein Nerv drüberlaufen...
Hast Du eine idee? Und, mein Ischias links schmerzt bis in die Wade....auch da eine Idee?
1ooo Dank und herzlichen Gruß
M.Fellmer

Kommentar:
10.12.13, 14.48h Liebe Melanie.
Beim Ganglion bin ich nicht richtig "Spezialist", sorry.
Für den "Ischias" solltest Du die Hüftübung unten und das Stangehängen machen und es wird schnell besser werden.
Gute Besserung und von Gott gesegnete Feiertage wünscht Dir Thomas

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging.

Alex wein, Bautzen,  aweingardt@gmx.de
Eintrag 592 vom 07.12.2013, 14:47 Uhr

Hallo - ich bin 33 und spiele seit vielen Jahren Tennis. Seit einem guten Jahr habe ich Probleme mit dem Arm. Aus diesem Grund habe ich vor vier Monaten aufgehört zu spielen und allerlei Behandlungen über mich ergehen lassen. Erfolg gleich NULL. Jetzt wurde mir als einzigste Möglichkeit eine Epicondylitis-Spange empfohlen. Wenn es nur mit dehnen klapt wäre super. Werde sofort beginnen.

Kommentar:
09.12.13, 13.20h Lieber Alex. Das klappt schon mit Dehnen und Hängen. Die Spange kannst Du vergessen, sie erinnert Dich nur daran, dass Du krank bist und das bist Du nicht wirklich.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Birgit Sch#uh, ,  birgit.nue#rnberg@gmail.com
Eintrag 591 vom 07.12.2013, 14:36 Uhr

Zu Eintrag 532 vom 31.07.13 (siehe unten)
Hallo Thomas!

Da du darum gebeten hast, dass ich mich wieder melde. Leider hat es gedauert, aber immerhin eine Antwort.
Vielen Dank für die super Tipps.
Mein Tennisarm ist mit den Übungen und einer Armklammer deutlich besser geworden. Auch Krankengymnastik hilft mir zusätzlich.
Hätte ich nie gedacht, dass diese Übungen so anschlagen.
Allerdings darf man nicht mit den Übungen aufhören, wenn es nicht gleich anschlägt und auch nicht aufhören, wenn der Schmerz nachlässt.

Vielen herzlichen Dank Birgit

Kommentar:
09.12.13, 13.24h Liebe Birgit. Ja da muss man stetig etwas dranbleiben, nach einigen Monaten immer weniger oder wenn mans mal wieder spürt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Original-Eintrag vom 31.07.13 von Schuh Birgit, Deutschland, Birgit.Nuernberg@gmail.com
Eintrag 532 vom 31.07.2013, 23:13 Uhr
Ich bin 42 Jahre und habe starke Schmerzen am Ellenbogen aber hauptsächlich von Ellenbogen bis zum Handgelenk. Da ich hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, ist es mir fast nicht möglich zu arbeiten da ich fast nur Zahlen tippe. Was kann ich tun damit ich schmerzfrei arbeiten kann. Bin auch schon am verzweifeln, dass ich mir eine Stoßwellentherapie überlege. Denn das Spritzen und Krankengymnastik hat nicht wirklich geholfen. Versuche jetzt mit den den Dehnungen anzufangen, aber ich habe das Gefühl, meine Arbeit bringt mich um und ich habe angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren . Kannst du mir einen Tipp geben?

Franz Robl, Cham / Deutschland,  franz.robl@robl-edv.de
Eintrag 590 vom 04.12.2013, 15:43 Uhr

Hallo,
seit Anfang Oktober plage ich mich mit einem Tennisarm herum. Auslöser war meiner Meinung nach eine Überbelastung. Zu dieser Zeit habe ich seit ein paar Wochen nach Mark Lauren "Training ohne Geräte" trainiert. Dabei handelt es sich um reines Training mit dem eigenen Körpergewicht. An einem trainingsfreien Ruhetag habe ich Tennis gespielt und dummerweise wartete am Nachmittag noch Holz das gespalten werden wollte.
Seit diesem Tag plage ich mich mit dem Tennisarm.
Ich habe angefangen nach ihrer Anleitung zu dehnen seit ca. 1,5 Wochen und ich denke das sich langsam eine Besserung einstellt. Was ich mich frage ist ob ich weiterhin das Training nach Mark Lauren machen sollte. Bei den meisten Übungen bin ich schmwerzfrei, Beinübungen, Rumpfübungen sowieso und auch Druckübungen (z.B. Liegestütze) sind kein Problem. Nur bei den Zugübungen wie z.B. Klimmzüge habe ich danach Schmerzen.

Sollte ich diese Übungen weg lassen? Oder das Training gleich sein lassen? Oder am Besten vor und / oder nach diesen Übungen dehnen und Hängen?
Mein Dilemma ist das mir diese Übungen sehr viel bringen. Keine Rückenschmerzen mehr, Nackenschmerzen sind deutlich verringert, allgemein fühle ich mich viel besser und fitter als je zuvor.

Haben Sie einen Rat für mich? Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen, Franz Robl

Kommentar:
30.12.13, 10.57h Lieber Franz. Ich denke Du kannst alles normal so weiter machen mit Deinem Training. Immer vorher, zwischendurch, nachher gut dehnen. Das Stangehängen wird Dir aber im Rücken noch viel mehr helfen als Deine Uebungen, wirst sehen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nermin De*dic, ,  dedin*erm@gmail.com
Eintrag 589 vom 02.12.2013, 12:35 Uhr

Hallo, ich habe ihre Seite gefunden und bin sehr glücklich darüber. Folgendes ist mir passiert: Die SChmerzen sind viel besser geworden durch das Dehnen, jedoch ist bei mir der Arm schon so weit gedehnt, dass nur noch das Hängen an der Stange wirklich dehnt. die anderen Übungen bringen nichts mehr. Mein Arm ist zu 80% geheilt, heisst ich kann wieder tippen usw. jedoch mein großes Hobby das Akkordeonspielen geht fast gar nicht, weil recht schnell schmerzen am nächsten Tag auftreten. Was denken Sie wie sollte ich weitermachen? Habe allerdings schon lange nicht mehr an der Stange gehangen. Vielen Dank
Nermin De*dic

Kommentar:
Lieber Nermin
Du solltest mit dem Stangehängen weitermachen. Auch die Dehnübungen solltest Du ausführen, auch wenn es nicht zieht und Du denkst es nützt nichts, es hat seine Wirkung. Beim Dehnen musst der Ellenbogen voll durchgestreckt sein, sonst nützt die Dehnung nichts.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Du kannst auch tippen und solltest auch wieder Akkordeonspielen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es kann manchmal Durststrecken ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bob Draganov, 69469 Weinheim / Deutschland,  draganov@web.de
Eintrag 588 vom 01.12.2013, 21:17 Uhr

Hallo!

Ich bin bereits 80 Jahre alt und spiele seit 2 Jahren Boule (Petanque) 3 mal(je 2 bis 3 Stunden) pro Woche. Vor 2 Monaten habe ich mir durch Übertreibung und falsche Haltung einen Tennisarm zugezogen.

Frage:

könnte ich - in meinem Alter - noch eine Besserung durch die Übungen und die Stange erreichen? Falls diese Chance besteht, sollte ich vorläufich (wie lange?) auf das Boule-spielen verzichten?

Herzlichst

Bob

Kommentar:
02.12.13, 13.10h Lieber Bob. Ja Du bist mit Dehnen und Stangehängen bald geheilt.
Falls Du nicht nur eine akute Sehnenscheidenentzündung hast.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

sabine palmetshofer, oesterreich,  zwischendurch@gmx.at
Eintrag 587 vom 29.11.2013, 22:47 Uhr

Alter: 37, problem seit 10.august 2013.
Anfangs beschwerden punktuell (reissen/stechen), jetzt grossflaechiger.
Problem: nach der uebung staerkerer stechender schmerz, nun tat auch die normale bewegung ohne belastung weh.
Was meinen Sie dazu, ist das normal?
Viel dank!
Mit freundlichen gruessen,
Sabine Palmetshofer

Kommentar:
02.12.13, 13.10h Liebe Sabine. Tönt schön nach klassischem Tennisarm. Beim Dehnen nicht stark zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung nach am Schmerzpunkt etwas länger halten. 1-2 Min. nach Dehnen muss das Schmerzniveau etwa wieder auf dem alten Stand vor der Dehnung sein. Ev. hast Du etwas übertrieben, dann gibt es einen kleinen Rückfall, der ist aber nach 1-2 Tagen behoben.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Scherbening, Deutschland,  scherben@gmx.de
Eintrag 586 vom 27.11.2013, 09:53 Uhr

Hallo, ich bin 55, habe vor Jahren diese Seite gefunden und konnte nach vielen erfolglosen Arztbesuchen meine Tennisarm-Beschwerden schnell loswerden.
Hatte jetzt monatelang Beschwerden im Sprunggelenk wegen Übderdehnung, Arztbesuche erfolglos, musste ewig Bandagen tragen. Habe dann am Fuß gedehnt und gedehnt und - bin meine Bescheden los.
FANTASTISCH. Danke für diese Seite. Gruß Thomas

Kommentar:
29.11.13, 08.24h Lieber Thomas. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Reinhard Kremmling, Görisried Allgäu,  rkpalmin@gmail.com
Eintrag 585 vom 23.11.2013, 06:58 Uhr

Grüß Gott und wie man im Allgäu so herlich sagt "vergelt´s Gott" für diese tolle Website. Ich bin 60 und habe wiederholt diese Beschwerden. Bisher ging es nach ein paar Wochen weg. Jetzt sind schon 10 Wochen rum und Bandage, Tape, Spritzen, Salbe und Tabletten nützen rein gar nichts. Die empfohlenen Dehnübungen schmerzen sehr, "leuchten" aber ein. Ich bleibe dran und berichte. Im "guten Glauben" verbunden und ein kleiner Segensgruß und Tipp zum Advent auf meiner Homepage "www.haarerholungsgebiet.de

Kommentar:
25.11.13, 15.28h Lieber Reinhard. Auch Dir vom Herrn gesegnete Weihnachtszeit und baldige Besserung da bin ich sicher. Ja dranbleiben wird die Heilung bringen. Den Rest kannst Du getrost vergessen, bringt nichts. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Norbert Riemer, Lübeck,  k2525@gmx.de
Eintrag 584 vom 22.11.2013, 14:26 Uhr

Ich bin 55 Jahre alt und hatte vor ca. 15 Jahren einen Tennisarm, welcher mit Kortisonspritzen behandelt wurde.
Da es nicht besser wurde stand mir eine OP bevor.
Diese wurde gemacht aber nach einigen Jahren zeigte sich das das Gewebe am Knochen immer weniger wurde und der Knochen immer weiter herauskam, was sehr unschön aussieht. (sieht jetzt aus als wären es 2 Ellenbogen)
Habe zum Glück keine Schmerzen.
Kann man da eigentlich noch was machen lassen oder muss ich damit einfach weiter leben. Habe Angst das es noch mehr wird, trage schon keine Kurzarmsachen mehr.

Kommentar:
25.11.13, 10.35h Lieber Norbert. Kortison baut leider Körperfett dauerhaft ab, kommt immer wieder vor, vor allem nach mehreren Spritzen an die gleiche Stelle könnte das die Ursache sein, siehe Link unten unter Kortison. Gewebeabbau durch OP kenne ich bisher nicht, aber ich weiss, dass die OP das wirkliche Problem den Krampf nicht beseitigt sondern nur symptombekämpfungsmässig die Schmerzweiterleitung unterbindet (Nerv) und das Problem danach häufig sich an verlagerter Stelle schmerzhaft zeigt, z.B. Richtung Hand oder Richtung Schulter.

Falls sich doch mal Schmerzen zeigen würden, mach das Dehnen und das Stangehängen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dimitrios Kalatzis, Mitternaar / Deutschland,  
Eintrag 583 vom 20.11.2013, 22:01 Uhr

Lieber Forum Leser, wenn du diese Seite endeckt hast, brauchst du nur noch die Ratschlaege des Verfassers zu folgen und glaube mir dein Leiden hat ein Ende egal wie lange du es schon hättest.
Meine Story:
Ich bin 48 Jahre und bekam vor etwa 2 Jahre beim Handwerken einen Tennisarm. Spritzen, Krankengymnastik, Schmerztherapie, alles probiert. Die Schmerzen blieben. Nicht mal eine Flasche Wasser konnte ich schmerzfrei heben. Ich entdeckte die Seite und propierte einfach die Dehnuebung Therapie aus. Vier Wochen hatte es gedauert bis sich eine Besserung einstellte. Heute, ich staune selbst noch darueber spiele ich sogar wieder Tennis. Der Preis ist erschwinglich. Einfach fleißig Dehnuebung weiter machen. Lieber Thomas dir gebuehrt dafür der Dank der Menschheit. Vielen Dank

Kommentar:
21.11.13, 10.14h Lieber Dimitrios. Super Eintrag! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Thomas Tippelt, Kassel Deutschland,  
Eintrag 582 vom 19.11.2013, 17:09 Uhr

Kurz vorab ich bin 25 Jahre halt und habe die Probleme seid ca. 5-6 Wochen. Auf eure Seite bin ich in diesem Moment gestoßen. Ich versuch es ein bisschen aufzupröseln, damit es übersichtlicher wird.

Zur Vorgeschichte:
Ich hab die letzte Zeit sehr viel Sport getrieben... Unter anderem Klettern, Boldern und auch Fitnessstudio. In Zahlen ausgedrückt ca. 5 mal die Woche. Zum erstenmal aufgetreten sind die Schmerzen währen des Kletterns Im Bereich des Ellenbogens während des Klettern. Am nächsten Tag war ich nicht in der Lage auch nur eine Wascherlasche zu haben. Darauf hin habe ich ca. eine Woche Pause gemacht. Die Schmerzen verschwanden in dem Zeitraum komplett. Daraufhin bin ich wieder sofort voll einstiegen mit dem Ergebnis, dass die Schmerzen wieder kamen und nicht wieder schwanden.
Was wichtig dabei zu erwähnen ist, dass die Schmerzen eher Richtung Tripezs ausgehend vom Ellenbogen austrahlen. Daher die Frage, inwieweit eure hier vorgeschlagenenen Übungen für diesen Fall hilfreich sind?
Zur Therapie bisher: Kurz zusammengefasst. Arm geschont, gekühlt, Voltarentabletten. Heute war ich beim Orthopäden. Dort hab ich widerwillig mir eine Cortisonspritze geben lassen.
Schonmal vorab vielen Dank für diese tolle Seite und die angebotenen Hilfestellungen.

Kommentar:
21.11.13, 10.35h Lieber Thomas. Ich denke Du überlastest Deine Bänder, Sehnen und Muskeln und Du bist vermutlich kein guter "Dehner" vorher/nachher?! Ich denke, dass vor allem Stangehängen Dein Problem schnell in den Griff kriegt! Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Moretzki, Dortmund,  
Eintrag 581 vom 19.11.2013, 15:28 Uhr

Hallo, ich habe seit Mai 2013 Schmerzen im linken Unterarm. Ausgelöst wurden diese durch einen Sturz und der damit verbundenen ruckartigen Abstützbewegung. Nach Röntgen, MRTs, etc. wurde eine Entzündung der Bizepsansatzsehne in der Ellenbeuge festgestellt. Die Schmerzen strahlen von der Ellenbeuge in den Unterarm aus. Weiterhin existieren Schmerzen an den innenseitigen Sehnen im Handgelenksbereich bei Belastungen des Daumens. Ich habe mittlerweile etliche Packungen Salben auf meinen Arm geschmiert, habe 6 Einheiten Physiotherapie (Elektrotherapie + Massagen) durchgestanden als auch eine Kälte-/Kryotherapie vollzogen. Alles war bisher voll und ganz ohne Erfolg. Auch die Ärzte wissen nicht wirklich weiter...
Ich habe einen Büroarbeitsplatz und merke vor allem nach längeren Schreiben an der Tastatur (mit einer entsprechend rechtwinkligen Armhaltung), dass mein linker Unterarm / Ellenbogen sowas wie "versteift". Die nachfolgenden ersten Bewegungen verursachen immer starke Schmerzen.
Am vergangenen Donnerstag habe ich mir nun ein Türreck besorgt und erhoffe mir nun einen positiven Effekt durch das mehrmalige Hängen.

Meinst du die hier beschriebenen Tipps können auch in diesem Fall (einer Ansatzsehnenentzündung) helfen?

Kommentar:
21.11.13, 10.35h Lieber Martin. Ich denke Du bist richtig hier und mit Dehnen und Hängen bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

An*ita, ,  anita*ledic@aol.com
Eintrag 580 vom 18.11.2013, 07:28 Uhr

Nach langen Schmerzen und stetiger Verschlimmerung des Tennisarms ( trotz Massage, Bandage, ...) bin ich zufällig auf diese Seite gelangt.

Klimmstange gekauft und nach 3 Tagen waren die Schmerzen und der verhärtete Muskel im Unterarm weg!

Vielen Dank für den Tipp und die gelungene Homepage! Anita

Kommentar:
18.11.13, 07.28h Liebe Anita. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Uwe Krueger, Wehr Deutschland,  gusty181258@googlemail.com
Eintrag 579 vom 17.11.2013, 17:19 Uhr

Hallo,
ich bin 55 Jahre Alt und habe das Problem Tennisarm seit etwa 3 Monaten auf der linken wie auch auf der rechten Seite.
Links und Rechts treten die Schmerzen auf der Innen wie auch auf der Aussenseite des Ellenbogens auf.
Anheben von Gewicht verursacht sofort Schmerzen am Ellenbogen.
Bitte um Empfehlungen zur Abhilfe.
Mit freundlichen Grüssen,
Uwe

Kommentar:
18.11.13, 07.35h Lieber Uwe. Mach das Dehnen und das Stangehängen da dies gleichzeitig beide Arme therapiert. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario Steidinger, Dunningen / Deutschland,  mariost1990@aol.com
Eintrag 578 vom 14.11.2013, 16:47 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 23 Jahre alt und leide seit ca. 5-6 Monaten beidseitig an einem Tennisarm. Verursacht wahrscheinlich durch Arbeiten am PC, als auch sportliche Aktivität/Beastung (spiele Handball und gehe 3-4 mal pro Woche ins Fitnessstudio). In letzter Zeit war es so schlimm, dass ich keinen Sport mehr machen konnte, was mich sehr bedrückt hat. Ich habe schon alle Möglichkeiten zur Besserung ausprobiert (war bei meinem Hausarzt, beim Chirurge, beim Neurologen, beim Heilpraktiker, beim Physiotherapeut und und und...) und nichts hat geholfen. Ich habe es mit Voltaren, mit Schienen, mit Quarkwickel, mit einfach allem probiert.

Letzte Woche bin ich auf deine Internetseite gestoßen und dachte das probier ich jetzt mal aus. Nach 3-4 Tagen spüre ich schon eine sehr große Besserung und spiele auch schon wieder Handball.

Wollte dir vielmals Danke sagen. Ich stand schon kurz vor der Verzweiflung, habe mit deiner Methode jetzt aber wieder neue Hoffnungen bekommen! Daher: Danke, Danke, Danke!! :)

Eine Frage habe ich noch: Meinst du ich kann auch wieder versuchen ins Fitness-Studio zu gehen und Kraftübungen machen? Du schreibst auf der Seite ja, dass man alles machen soll wie sonst auch. Oder ist diese Belastung dann doch zu großund ich sollte lieber noch warten?

Ich bin ein sehr verrückter Sportler und kann kaum ohne, deshalb freue ich mich schon jetzt auf deinen Kommentar!

Danke & beste Grüße,
Mario

Kommentar:
16.11.13, 17.07h Lieber Mario. Da Du diese Probleme schon so jung hast, muss ich annehmen, dass Duk Muskeln, Sehnen und Bänder permanent überlastest und das haben sie Dir nun so mitgeteilt. Ja Du kannst weiter Fitness und Kraft machen, wirst aber besser weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge machen müssen. Vor allem vorher, zwischendurch und nachher gut dehnen wird Dir helfen. Und häng im Studio immer mal wieder an ein Stange!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Josef Schöckel, Köln / NRW,  jschoeckel@arcor.de
Eintrag 577 vom 14.11.2013, 14:03 Uhr

Habe mit 54 Jahre rechts einen Tennisarm bekommen. Bin damit zum Orthopäden der erst ein mal die ganze Palette mit spritzen versuchte.
dann gab ich Ihm zu verstehen, dass ich mich operieren lassen würde.
Da ich in ein bestimmtes Krankenhaus wollte. gab er mir Zähneknirschend ein Überweisung. Das Krankenhaus Operierte mich (nach Hohmann und Wilhelm in Domo),was auch immer das heißen mag. Die Operation war Erfolgreich und ich nach etwa 3 Wochen schmerz frei. Super....
Jetzt (63) habe ich es links und ich muss die ganze Palette noch einmal durchlaufen, das Krankenhaus will mich so einfach nicht Operieren.
Also diese Mini Operation würde ich immer wieder machen lassen. Sie hat gewirkt, der Schnitt ist gerademal 1 1/2 Zentimeter lang und hat keine wirkliche Probleme bereitet. Josef

Kommentar:
Lieber Josef
Freut mich wie es bei Dir gelaufen ist. Falls Du dann noch Golfarme (Innenseite) bekommen solltest willst Du ev. dann doch mal mit Dehnen probieren, jeden Arm 2x operieren lassen kann es ja nicht wirklich sein oder?
Lies mal die Infos zur OP
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andy Gobert, Wismar/ Deutschland,  agwismar@web.de
Eintrag 576 vom 12.11.2013, 19:46 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe seit etwa 2 Jahren am rechten und linken Arm schmerzen. (Golfarm und Tennisarm) Habe viel Sport getrieben und mache seit etwa 1,5 Jahren keinen Hantelsport mehr. (Leider!!) Das Problem ist zwar besser geworden hat sich aber noch nicht aufgelöst. Wenn ich wieder versuche mit Sport zu beginnen ist das Problem nach kurzer Zeit wieder da. Ihre Seite kenne ich und habe es auch mal mit dieser Art der Dehnung ausprobiert, leider habe ich davon schmerzen in den Handgelenken bekommen. (evtl. zu stark gedehnt???, gehe wohl immer etwas zu forsch ran :-)) Vom ausbrenne habe ich noch nichts gemerkt. Ernähre mich sehr gesund. (hauptsächlich nach Brucker/ Schnitzer) also fast vegetarisch) Wie sollte ich in solch einem Fall am besten vorgehen??

Kommentar:
14.11.13, 07.25h Lieber Andy. Handgelenke, kommt hin und wieder mal vor.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Nicht zerren und reissen, muss nicht schmerzen beim Dehnen, lieber Dehnung länger halten.
Vor allem aber solltest Du nun das Stangehängen machen, da es handegelenkschonend ist und man dabei nichts falsch machen kann. Ernährung ist gut, aber hat keinen Zusammenhang mit den rein mechanischen Krämpfen. Du kannst auch wieder Fitness machen, es wird nicht schlimmer dadurch, einfach vor, zwischendurch, danach gut dehnen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stefan, Soest/ Deutschland,  stievie123@gmx.de
Eintrag 575 vom 12.11.2013, 08:47 Uhr

Hallo ich heiße Stefan und bin 37 Jahre alt. Ich habe seit ca 2 Jahren einen Tennisarm . Nach ruhigstellung, Bandagen, Salben, Tabletten und 3 Kortisonspritzen. Die Stelle an der die Spritzen gesetzt wurden verfärbte sich . Nachdem ich auch Dehnübungen gemacht habe und keine besserung auftrat ließ ich die OP machen, weil ich es vor schmerzen nicht mehr aushielt. Die OP ist jetzt 5 Wochen her. Narbe ist gut verheilt , aber ich habe immer noch schmerzen. Teilweise mehr wie vorher!

Kommentar:
14.11.13, 07.25h Lieber Stefan. Ja leider Kortison ist dafür bekannt, siehe unten.
Erstaunt mich leider nicht wegen OP, da diese die eigentliche Ursache nicht lösen kann, sondern das Problem wenn überhaupt, nur temporär verlagert (bei Dir nicht mal). Mit Dehnen und Stangehängen kannst Du Dein Problem jetzt lösen, auch nach OP, das hindert nicht daran.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Roman Vorobiev, Oberursel/Deutschland,  roman.vorobiev@gmx.net
Eintrag 574 vom 08.11.2013, 09:54 Uhr

Hallo liebe Teilnehmer,

44 Jahre alt bin ich. Identifiziert wurde Tennisellbogen Ende Juni 2013 von meinem Arzt in Neu-Anspach, zuerst am rechten Arm. Habe gleich von ihm Dehnübungen und diesen Epi-Verband angeordnet bekommen, danach Ende Juli Strom-TENS-KT-Gerät. Also Ende August kam zu Schmerzlinderung im rechten Arm, im September habe ich aber gleiche Symptome im linken Ellbogen bekommen (ich bin Büroarbeiter und arbeite 40-45 Stunden die Woche am PC). Seit diesem September zeigen Dehnübungen keine Wirkung mehr, zumindestens habe ich den Eindruck, seit etwa Anfang Oktober mache keine Dehnungen mehr. Mitte Oktober habe ich Kernspinn vom rechten Ellbogen machen lassen, das Problem hat sich bestätigt, äußeres Epycondolitis, allerdings konnte mein Arzt "da nicht viel sehen". Seit etwa September gibt es keine ausgeprägte Schmerzen (auch am linken Ellbogen), problematischer sind aber solche Empfindungen an beiden Ärmen wie Schweregefühl, Schwäche in Arm und Kälte an den Händen. Und es läuft emmer in Phasen (1-2 Wochen schlechter, 1-2 Wochen besser). Am 31.10. haben wir mit meinem Arzt Kortizon an beiden Ellbogen probiert, für 5 Tage Entlastung gebracht, aber seit vorgestern gleiche Situation wieder. Jetzt weiß ich nicht ob ich das 2. mal Kortizonspritze machen soll? Der Arzt spricht von irgendwelchen homäopatischen Spritzen (6 mal sind es notwendig je 25 Euro, weiß aber nicht welcher Stoff) und alltäglicher Entlastungseinrichtung bei der Arbeit am PC für beide Hände. Heißt es, hat er aufgegeben? Was halten Sie von der OP nach Dr. Bergmann's-Methode? Oder Geduld bringen, doch dehnen und auf Heilung (oder "Ausbrennung") hoffen? (denn den Grund kann ich ja nicht beseitigen, ich muß auch weiter im Büro arbeiten). Ich würde mich über jede Empfehlung freuen. Viele Grüße, Roman

Kommentar:
12.11.13, 08.25h Lieber Roman. Du bist richtig hier. Deine einzige wirkliche Chance ist Dehnen und jetzt aber auch Stangehängen! Von OP's halte ich wenig siehe unten. Mach kein Kortison mehr. Es muss nicht ziehen und schmerzen beim Dehnen, Du musst es aber so oder so machen, auch wenn es mal ein paar Wochen eine Durststrecke gibt, das ist normal. Spritzen und anderes kannst Du ruhig vergessen, das bringt wenig bis nichts.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael, ,  dm#ssb@web.de
Eintrag 573 vom 05.11.2013, 08:08 Uhr

1999 zog ich mir einen Tennisarm zu, als mit einer Handsäge mehrere Tannenbäume absägte. Danach fast ein halbes Jahr diverse vergebliche Therapieversuche wie ruhigstellen, Krankengymnastik, Manschette, teure "Spezialisten" usw. Erst als ein dritter Orthopäde es dann wiederholt mit Cortison-Spritzen versuchte und mir zu intensiven Dehnungsübungen empfahl, wurde es spürbar besser.
Da die Beschwerden insbes. auch aufgrund Leistungssport (Tischtennis) immer mal wiederkehrten, stieß ich irgendwann auf diese Seite. Durch das Hängen an der Reckstange und die anderen Dehnungsübungen konnte ich stets schnelle Besserung herbeiführen.
Dann im September 2013 kam der Golfarm. Ursache unbekannt, aber über Nacht plötzlich ganz fiese Schmerzen im Ellenbogen. Durch die Herbstferien hatte ich gerade drei Wochen Sportpause, danach ging die Saison weiter. Nur drei Wochen Zeit für die Heilung, das schien kaum möglich. Zunächst bekam ich die akuten Schmerzen weg, indem ich drei Tage die Höchstdosis Ibuprofen einnahm (3x 2 Tabletten à 400mg), und anschließend bis zum 8. Tag die Dosis sukzessive auf 1 Tablette nachts reduzierte. Bereits am ersten Tag konnte ich den Arm wieder einigermaßen gut benutzen. Hinzu kam ausgiebiges Dehnen an der Reckstange (5x täglich je 30 Sekunden) plus intensivste Anwendung der hier beschriebenen Dehnungsübung (2-3x pro Stunde je 30 Sekunden).
Und siehe da: Nach drei Wochen konnte ich tatsächlich wieder am Punktspielbetrieb teilnehmen. Ab und zu zwickte es zwar nochmal leicht beim Spielen, aber das war lächerlich zu den ursprünglichen Beschwerden. Die Dehnungsübungen habe ich mittlerweile reduziert, sie gehören jedoch vor allem zum Aufwärmprogramm jedes Mal dazu.
Viele Grüße Michael

Kommentar:
05.11.13, 07.37h Lieber Michael. Vielen Dank für das positive Feedback.
Mehrfach ist typisch: Infos zu mehrfache Tennisarme

Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

CRAMER IRENE, BRD,  irene.cramer@hotmail.de
Eintrag 572 vom 30.10.2013, 15:32 Uhr

HALLO ICH BIN 36 JAHRE ALT UND HABE DIESES WUNDERBARE FORUM GEFUNDEN DENN ICH BIN AUCH DER MEINUNG DAS EIN TENNISARM KEINE ENTZÜNDUNG SONDERN EIN EHLENDIGER MUSKELKRAMPF IST!!!
SELBST DAS TIPPEN HIER IST FÜR MICH EINE TORTOUR!!!
MEIN PROBLEM BESTEHT SEID DREI JAHREN UND ICH HABE HIERZU NOCH EINE WICHTIGE FRAGE!!
BITTE HELFT MIR WEITER DENN AUCH ICH BIN AM VERZWEIFELN-
MEINE SCHONHALTUNG GEHT SCHON SOWEIT DAS SCHULTER UND NACKEN SCHMERZEN!!!
(ICH SCHREIBE IN GROSSBUCHSTABEN;DA ICH SO SCHNELLER TIPPEN KANN!!)
BITTE NICHT ANSTÖSSIG FINDEN!
NUN ZU MEINER FRAGE-ICH HABE ZUSÄTZLICH DAS SULCUS ULNARIS SYNDROM-
UND EINEN STÄNDIGEN MUSKELKRAMPF IM OBERARM!
DARF ICH TROTZDEM DIESE DEHNÜBUNGEN MACHEN UND AN DER STANGE HÄNGEN ODER VERSCHLIMMERT DAS MEINEN SCHMERZ???
WÜRDE MICH SEHR SEHR ÜBER EINE ANTWORT FREUEN!!!
MIT VIELEN NETTEN GRÜSSEN;-IRENE
ICH HABE NICHT WIE GESCHRIEBEN SCHMERZEN IM OBERARM SONDERN SCHMERZEN IM UNTERARM "OBERHALB"!!!ALSO DER MUSKEL OBEN AUF DEM UNTERARM MACHT MIR ZU SCHAFFEN-DER VERKRAMPFT SICH SCHON BEIM ZÄHNEPUTZEN UND LÄSST NICHT MEHR LOS!!

Kommentar:
31.10.13, 07.37h Liebe Irene. Ja Du kannst alle Uebungen machen. Wenn sich eine dann nachteilig auswirken sollte versuch die andere etc.
Dein betroffener Unterarm-Muskel, ist genau der der die Tennisarmverkrampfung auslöst.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

IRENE CRAMER, BRD, irene.cramer@hotmail.de
Eintrag 574 vom 31.10.2013, 14:43 Uhr
VIELEN LIEBEN DANK FÜR DIE ANTWORT...
WIRKLICH NETT.
LG IRENE

Henning, Deutschland,  henninghenze@web.de
Eintrag 571 vom 29.10.2013, 17:48 Uhr

Hi! Ich habe schon Beschwerden seit über 1 Jahr und weiß einfach nicht mehr weiter (24 Jahre). Die Einschränkung ist so groß, dass ich keine Lust mehr hab überhaupt noch weiter zu leben. Ich hab früher viel Fitnesstraining gemacht, irgendwann hat es dann mit Schmerzen im Unterarm angefangen, die ich am Anfang nicht wirklich ernst genommen hab. Mit dem Sport hab ich schon seit Anfang des Jahres aufgehört. Bin schon vor einigen Monaten auf die Seite gestoßen und hab von Juni- August 3 Monate intensiv gedehnt. Dadurch haben sich meine Beschwerden noch weiter verschlimmert und es gab Tage, an denen selbst das öffnen eines Joghurts eine kaum überwindbare Herausforderung darstellte. Die Schmerzen ziehen wirklich den ganzen Unterarm runter bis in die Finger mit hauptsächlich Schmerzen in dem Muskel und an den Handgelenken. Die Schmerzen treten auf an beiden Armen oben (Tennisarm) sowie unten (Golferarm). Zusätzlich kribbelt es nach Belastungen, bevor dann Schmerzen auftreten. Die Beschwerden links sind erst nach dem Dehnen aufgetreten. Ich denke inzwischen daran eine OP zu machen. Ich fühle mich als wär der schlimmste Alptraum wahr geworden und ich weiß nicht mehr wie lange ich das überhaupt noch durchhalte. Ich bin 24 Jahre alt und mein Leben ist dadurch total zerstört worden. Ich weiß auch nicht, ob ich zu stark gedehnt habe (habe so gedehnt wie mir bei der Physiotherapie gesagt wurde). Wäre schön, wenn ich bitte eine Empfehlung haben könnte. lg und schöne Woche

Kommentar:
30.10.13, 09.07h Lieber Henning. Es wird eine Lösung für Dich geben, da bin ich mir sicher.
1. Hast Du schon je das Stangehängen ausgeführt? Ich denke nicht. Du solltest mal täglich total 10 Minuten darin investieren, siehe Anleitung unten. Es behandelt beide Tennisarme und Golferarme gleichzeitig und ist sehr effektiv und man kann praktisch nichts falsch machen.
2. Du hast viel gedehnt, aber hast Du Dehnung wie hier unten beschrieben ausgeführt? Oder hast Du eine andere Dehnung gemacht, die Dir der Physio zeigte wie Du schreibst? Dann mach die hier beschriebenen.
3. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das nützt nicht schneller, kann eher einen Rückfall geben, es muss nicht schmerzen beim Dehnen, lieber Dehnung länger halten.
So oder so, das Stangehängen ist jetzt Deine Hauptlösung denke ich.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
PDF Beschrieb Dehnen generell

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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