Tennisarm-Forum
Stelle Deine Frage oder bringe eine Bemerkung an.
Etwas später findest Du dann meinen Kommentar unter Deinem Eintrag.

Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie.

Vorname Name
Ort / Land
Email
Code Bitte Ziffern eingeben. in die Box schreiben: dann
| Code nicht lesbar?

Ludwig Krauss, Deutschland,  luckypunk@gmx.de
Eintrag 1005 vom 13.04.2016, 14:52 Uhr

Lucky, 49

Nun, erst mal muss ich sagen das das hier eine wirklich sehr informative und nützliche Seite ist.

Aber einen Punkt möchte ich mal kritisieren:

Epikondylities ist an sich schon eine Entzündung! Tut mir leid, is aber so.

Klar, keine durch Infektion, sondern durch eine andere, in diesem Fall mechanische Ursache. Im Prinzip ist es entweder eine Überlastung eigentlich gesunder Strukturen, also zB eine schwere Tätigkeit die man sonst nie macht, zB als Bürohengst einen Garten umschaufeln...geht voll auf die Strecker vor allem der Kraftfinger (kleiner und Ringfinger)
Oder man hat ein Schwäche, zB im Verhältniss zum Muskelapparat zu schwache Bänder/Sehene. Da ist dann fast jede kräftigere betätigung ein kleines Trauma.

Die klassischen Entzündungszeichen sind:

- Tumor = Schwellung, also eigentlich Ödem (selten Einblutung) , und das hat man in der Akutphase sicherlich, wenn auch es manchmal nicht auffällt. Liegt alles unter einer Fettschicht, ist es schwer erkennbar

- Rubor = Rötung, fällt hier aus da die Haut von der Entzündung nicht betroffen ist

- Dolor = Schmerz, und der ist das Leitsysmptom

- Calor = Überwärmung, da lokal der Stoffwechsel und somit die Perfusion angeregt sind und dabei Abwärme entsteht. Auch nicht immer fühlbar, vor allem eher in der Akutphase.

- Functio laesa = Funktionseinschränkung, also hier nicht mehr die volle Kraft bzw Bewegungseinschränkungen.

Ich hatte jetzt am rechten Strecker jetzt das dritte Mal (immer im Abstand von 10 Jahren) die Epikondylitis, und bei mir sind immer Tumor, Calor, Dolor, Functio laesa aufgetreten, somit ist eine Entzündung ganz klar definiert.
Den Strecker hab ich jetzt im Griff, allerdings war diesesmal auch gleichzeitig der Beuger mit dabei, mit dem ich jetzt immer noch rum mache.
Natürlich sind das aber nur Symptome, die Ursache sind ganz andere, schon klar.

Bei mir eine Wirbelsäulenfehlstellung, dazu ein starker Sympathikus mit dem eine generell sehr hohe Muskelspannung einhergeht, bei mir speziell liegt eine sehr starke Spinalmuskulatur im Brustwirbelbereich vor, die das durch Druck auf die entsprechenden Strukturen auch noch fördert. Dazu ist man ja an sich überwiegend Beuger statt Strecker, das stellt ja an sich schon ein Ungleichgewicht her.

Im Grunde genommen ist also meine Epikondylitis auch nur ein Symptom auf das alles, die dann aber zu einer Verkürzung der Muskeln, Bänder und Sehen der Beugerseite führt, dabei aber auch immer die Streckerseite vorbelastet. Diesesmal ist aber halt eben der Beugeransatz auch mit dabei...
Daraus folgt natürlich das man dieses Ungleichgewicht auflösen muss, und das macht man klar mit entsprechenden Dehnübungen, später auch mit gezielten Übungen zur Stärkung des Muskel- und vor allem Bandapparates.

Meine Wirbelsäulenfehlstellung kann ich nicht beheben, aber zumindest den Rücken an sich fit halten (bin mit diesem Problem seit 25 Jahren in der Pflege beschäftigt, davon 20 auf einer Intensivstation, was einen heftigen körperlichen Einsatz bedeutet...und hab keine Strukturellen Schäden an der Wirbelsäule). Aber dafür brauch ich meine Arme...

Ich muss also was dagegen tun, aber damit ich das effizient machen kann, müssen erstmal die Arme halbwegs gut funktionieren. Und damit ich die überhaupt erstmal sanieren konnte, musste ich mich zweimal spritzen lassen und per Armschiene ruhigstellen, damit das ganze erst mal überhaupt behandlungsfähig war.

Natürlich hab ich die Schiene nicht den ganzen Tag getragen, sondern vor allem dann wenn ich sonst eher unkontrolliert aus Gewohnheit den rechten Arm einsetzen würde, als absoluter Rechtshänder fast unvermeidbar. In Ruhe, also beim fernsehen oder sonstwas hab ich sie abgenommen und den Arm vorsichtig durchbewegt. Ich würde genau aus diesem Grund auch nie komplett eingipsen, komplette Immobilität an sich ist nie gut.

Selbst mein erfahrener Physio/Osteo hat erstmal nur vorsichtig massiert um das ganze zu lockern, nach mehreren Tagen dann mit voller Therapie angefangen. Bei mir gehört da halt dann auch der Rücken und vor die Schulterblattstellung dazu, auch eine Detonisierung der Rückenmuskulatur und der Arme.

Was ich damit sagen will: Dehnen und Hängen ganz klar, das ist die einzig richtige Therapie um überhaupt das Unterarm-Muskelgleichgewicht herzustellen. Gezieltes Training um dann die entsprechenden Strukturen zu stärken.
Und dann eben auch die eigentliche Ursache angehen, die wirklich dahintersteckt, was auch immer das sein mag. Das kann wie bei mir die Wirbelsäule sein, aber auch an den Füssen oder Knien anfangen, man glaubt nicht wohin sich so manches Problem auswirkt...

Aber Spritzen, Ruhigstellen (für wenige Tage), kombiniert mit Beweglichkeitsübungen, evtl noch ein Entzündungshemmer ist in manchen extremen Fällen oft der Einstieg in die eigentliche Therapie, quasi die Vorbereitung.

OP (Streckersehne ritzen) hat ich auch schon...das war nach einem halben Jahr vergeblicher konservativer Therapie bei meiner zweiten Epikondylities, und mein Orthopäde greift nicht schnell zum Messer, im Gegenteil, er operiert erst wenn alle Konservative Therapie nicht gegriffen hat. Und die hat es beim zweiten mal nicht, ich hatte ne richtige massive Beugerverkürzung, die bekam ich nicht mehr weg.
Nach der OP hat es dann noch mal mehrere Wochen gedauert um alles zu sanieren. Klar, eine OP ist gleichzeitig auch ein Trauma, das macht erstmal wieder eine Aktivierung der da schon chronischen Entzündung.
Aber durch das Längen der Sehen/Bänder der Strecker konnten sich auch die Muskeln entspannen...Teufelskreis durchbrochen...

Was bei mir übrigens gar nichts bewirkt sind Spangen und Bandagen....da hatte ich zT sogar ne Symptomverstärkung. Dagegen kenn ich Leute bei denen das super half, drei Tage Schonung und Spange und die hatten das nie wieder..

Ich denke man muss das alles immer als Individual-Fall behandeln, jeder ist anders, sei es vegetativ, muskulär, knöchern oder was auch immer.

Grüße aus Franken!

Kommentar:
13.04.16, 16.13h Lieber Lucky.
Die "Entzündung" oder sagen wir mal der Schmerzpunkt ist ein Symptom.
Dir Ursache ist der Dauerkrampf/Sehnenverkürzung und hier hilft nur eine Dehnung.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mit Dehnen und Stangehängen wirst Du schnell grosse Erfolge haben und es so in den Griff kriegen, dass es keine Einschränkung mehr ist im Alltag!

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1004 vom 13.04.2016, 10:44 Uhr

Hallo Thomas,
leider habe ich unten noch eine Frage vergessen.
3. Ist es kontraproduktiv, wenn man sowohl die Dehnübungen für den Tennis- als auch den Golferarm macht? Ich denke nicht, oder?
Danke und viele Grüße
Stefan

Kommentar:
13.04.16, 07.28h Lieber Stefan.
Du kannst gut beide Dehnungen machen und vor allem das Stangehängen weil die gleichzeitig beide Arme und beide Probleme gleichzeitig behandelt was sehr zeitsparend sein kann!
Infos zu mehrfache Tennisarme und oder Golferarme
Viele Grüsse von Thomas


Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1003 vom 13.04.2016, 10:38 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für die sehr informative Seite.
Bei mir besteht der Schmerz seit ca. 6 Wochen, ich habe durchgehend am Tag Schmerzen bzw. einen brennenden Schmerz im linken Ellenbogen. Bis jetzt habe Schmerztabletten genommen und versucht den Arm (links) ruhig zu halten. Nachdem ich endlich einen Termin bei einem Orthopäden bekommen habe, wurde mir Physiotherapie und Diclofenac verschrieben.
Seit 1 Tag mache ich nun auch die Dehnübngen wie von dir beschrieben.

Nun zu den Fragen:
1. Ist es normal, dass man durchgehend einen brennenden Schmerz im Ellenbogen hat? (Besser wird es erst nur, wenn ich den Arm längere Zeit "hängen" lasse.)
2. Ist es , trotz dem brennenden Schmerz ratsam ins Fitnessstudio zu gehen? Falls ja, sind alle Übungen möglich oder sollen gewisse Übungen ausgelassen werden?

Vielen Dank und beste Grüße

Stefan

Michael Mueller, Frankenthal Germany,  meik3268@web.de
Eintrag 1002 vom 12.04.2016, 11:39 Uhr

Hallo Thomas, zunächst einmal bin ich sehr dankbar von deinen Erfahrungen profitieren zu dürfen.
Dennoch hätte ich einige Fragen bzw. bräuchte ggf. ein paar Tipps.
Meine Tennisarm rechts belastet mich seit ca. 6 Wochen. Nach ca. 3 Wochen hatte ich einen Termin beim Orthopäden und sollte Spritzen bzw. Tabletten in Verbindung mir Eis anwenden. Beides habe ich abgelehnt und mich auf ein Rezept zur Therapie beim Physiotherapeuten eingelassen. Dies habe ich vor 3 Wochen begonnen und in diesem Zeitraum bin ich auch auf deine Homepage aufmerksam geworden. Somit fahre ich seit 3 Wochen zweigleisig. Krankengymnastik und dein Dehnprogram. Ich mache beide Übungen hintereinander ( An beiden Armen, auch an dem "gesunden" ) und das Hängen an der Stange. Leider muss ich sagen das ich irgendwie noch keine Verbesserung erkennen kann. Somit ergeben sich einige Fragen. Ist Krankengymnastik ( Ist ein Mix aus Dehnen und Massieren) und Dehnen zu viel? Mache ich bei den Dehnungen etwas falsch ( Haltung oder Intensität )? Im Nachgang kühle ich etwas mit Eispacks oder verwende Franzbranntwein. Ist dies vielleicht ein Fehler. Bei Belastungen im Alltag ( Bin Handwerker) merke ich schon eine Zunahme der Schmerzen im Tagesverlauf. Allerdings keine Verschlechterung der Gesamtsituation. Ich hoffe du kannst mir aufgrund deiner langjährigen Erfahrung noch den ein oder anderen Tip geben. Fürs Antworten danke ich dir im Voraus. Grüsse von Meik

Kommentar:
13.04.16, 07.28h Lieber Meik. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Kühlen fixiert den Krampf, lass das weg, auch der Brantwein bringt nichts.
Die KG sollte nicht schaden, aber auch nicht viel nützen.
Ich denke es könnte einfach noch etwas Zeit brauchen bei Dir. Die Verkrampfung und Sehenverkürzung entsteht über Jahre, das dauert zur Behebung bzw. bis zum 1. Besserungsschub manchmal länger.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gerhard Hoifmann, BRD,  jackett@outlook.de
Eintrag 1001 vom 08.04.2016, 18:12 Uhr

Möchte nur Dank aussprechen: bin 63 - und das Problem besteht seit Durchführung der Dehnübungen kaum noch!!! Kann wieder Sport treiben!

Kommentar:
09.04.16, 14.52h Lieber Gerhard. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andreas, Berlin Deutschland,  purzel1969@gmx.de
Eintrag 1000 vom 07.04.2016, 15:19 Uhr

Ich habe vergessen zu erwähnen, das bei einem MRT festgestellt wurde, das wohl auch eine Entzündung im Ellenbogen vorhanden ist. Wenn ich aber hier lese, wird geschrieben, das Tennisarm keine Entzündung ist. Von den Symptomen und der Diagnose der Ärzte, soll es aber ein Tennisarm sein.
Kann eine Entzündung nun doch eine Begleiterscheinung (Tennisarm) sein ?

Kommentar:
Hallo Andreas
Nein, es ist keine klassische Entzündung, sonst würde ja die Behandlung der Aerzte die auf Entzündung abzielen sehr schnell helfen!
Natürlich ist der Sehnenansatz gereizt, der tut auch entspechend weh wenn man direkt drauf drückt. Aber die Ursache ist der Muskelkrampf.
Beim MRT finden die immer etwas irgendwo, aber ob es die Ursache der Symptome ist, ist eine andere Frage.
Details zu Entzündung oder nicht
Bis dann und Grüsse von Thomas

Andreas, Berlin Deutschland,  purzel1969@gmx.de
Eintrag 999 vom 07.04.2016, 13:57 Uhr

Hallo.
Mein Name ist Andreas , bin 46 Jahre alt, und führe seit gut 30 Jahren den Beruf als Kfz-Mechaniker aus (Rechtshänder). Tennisarm rechts seit Ende November 2015.
Ich habe auch Problem mit der HWS. Ich habe seit Ende November 2015 rechts einen Tennisarm, und bin seit dem Krankgeschrieben. Vorher hatte ich nie Probleme mit dem Arm. Während der Krankschreibung wurden folgende Maßnahmen unternommen. Kortison Spritzen, Dehnübungen und seit kurzem aushängen, Physiotherapie incl. Reizstrom, Osteopathie incl. Tape, Manschette getragen. Bisher nur geringe Besserung. Eine Stoßwellentherapie möchte ich nicht machen lassen, und auch keine Strahlentherapie. Ich hatte mich schon mit einer OP abgefunden, und wollte diese im Februar machen lassen. Der Arzt hat mir davon abgeraten, weil eine Chance auf Besserung von nur 50% gegeben sei. Mein Problem ist, das ich nicht weiß wie es nun weitergehen wird/soll. Sollte ich die OP machen? Wird es komplett ausheilen? Kann/ sollte ich meinen Beruf als Kfz-Mechaniker weiter ausführen, oder besser eine andere Tätigkeit?
Das Problem ist auch, das ich von mehreren Ärzten, Physiotherapeuten unterschiedliche Aussagen bekam. Einer sagt, bewegen…. der andere sagt ruhig halten.
Sowie der Arm schmerzfrei ist, und ich dann auch nur gering belaste, dann ist auch sofort der Schmerz wieder da.
Warum ich es immer wieder probiere? Wenn ich schmerzfrei bin, und ich würde dann meinen Job ausführen und gleich wieder Schmerzen bekommen, würde das wieder ein Arbeitsausfall bedeuten. Das will ich mir, und natürlich meinen Arbeitgeber nicht zumuten. Ich möchte wieder 100% Fit sein, und nicht wieder nach ein paar Tagen ausfallen.
Da mich dieser Tennisarm nun schon so lange begleitet und auch in meiner Lebensqualität sehr einschränkt, würde ich gerne Wissen was nun der richtige Weg wäre.
Ich hoffe hier kann mir jemand einen Rat geben.

Ich muss dazu sagen, das anfangs der Schmerz extrem war! Ich konnte nicht mal eine Kaffeetasse anheben. Dies ist jetzt nicht der Fall. Es ist halt so, das ich bei Drehbewegungen (z.b. Flasche öffnen), oder mit ausgestreckten Arm (zupacken) Schmerzen habe.
Vielen Dank

Mfg. Andreas

Kommentar:
07.04.16, 14.54h Lieber Andreas. Du bist richtig hier und wenn Du willst sofort wieder arbeitsfähig. Es wird durch belasten nicht schlimmer! Du musst nur die Dehnung und das Stangehängen ausführen und total so 15 Minuten pro Tag darin investieren, mehr nicht.
Von der OP und Stosswellen muss ich abraten siehe unten. Mach auch kein Kortison mehr. Die Manschette etc. bringt auch nichts, sorry, es ist so.
Ruhigstellen, schonen schadet!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Und jetzt
lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Du könntest auch sofort wieder normal arbeiten gehen! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa Stein, Dornburg, D,  lisastein81@web.de
Eintrag 998 vom 06.04.2016, 07:05 Uhr

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und habe, Aufgrund einer Verletzung im Oktober am rechten Ellenbogen, einen Tennisarm. Ich habe von Cortison bis ruhig halten des Armes alles durch gemacht.
Nun habe ich den vierten Arzt, bzw. bin ich schon in der Chirurgie gelandet. Dort wurde mir die sogenannte Tens-Behandlung verschrieben. Kennen sie die? Und wenn ja ist es eher förderlich oder hinderlich?
Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir weiterhelfen können denn seitdem ich die Dehnungsübungen mache bin ich zumindest von den schlimmsten Schmerzen befreit.
Vielen Dank das sie ihr wissen und Erfahrungen an uns weitgeben! MfG Lisa

Kommentar:
06.04.16, 08.03h Liebe Lisa. Du bist richtig hier. Tens wird Dir leider nichts bringen, sorry.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach die Dehnübung weiter und beginne auch mit dem Stangehängen und Du bist bald ganz geheilt. OP kann ich gar nicht empfehlen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rolf, Kassel/Deutschland,  gordusrolf@Gmail.com
Eintrag 997 vom 02.04.2016, 23:02 Uhr

Hallo,ich bin 47 Jahre alt und habe einen Tennisellebogen rechts..habe die dehnübungen ca.3 Wochen gemacht aber leider kein Erfolg verspürt.Werde es aber auch noch mit dem Hängen an der Stange versuchen!Habe da mal noch eine Frage warum knirscht und knackt es so sehr im Ellenbogen ist das vielleicht schon ein Verschleiß welcher nicht mehr zueheben ist? LG Rolf

Kommentar:
05.04.16, 08.11h Liebe Rolf. Die Geräusche deuten nicht auf Arthrose/Verschleiss hin. Kommt oft vor, z.B. in den Kien auch beim Treppenhochlaufen etc. Ja mach jetzt unbedingt auch das Stangehängen!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kühn Brigitte, HH/DE,  bkuehn2@gmx.de
Eintrag 996 vom 01.04.2016, 19:44 Uhr

Moin, bin 56, Tennisarm besteht seit Weihnachten. Ich bin auf dem Weg der Besserung und habe folgende Frage. Demnächst beginnt die Segelsaison und dabei halte ich Pinne und/oder Schot lange Zeit relativ starr - mein Arm erfährt dabei dauernden Zug. Was kann ich tun, um Überreizung bzw. Überdehnung zu vermeiden?

Kommentar:
02.04.16, 14.26h Liebe Brigitte.
Einfach vor diesen Belastungen, zwichendurch immer mal wieder und danach sehr gut Dehnen, dann bist Du auf dem richtigen Weg und bald geheilt.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Kn#eitz, ,  peterkn#eitz@t-online.de
Eintrag 995 vom 29.03.2016, 07:47 Uhr

Lieber Tomi, ich bin am ersten Tag einer Tennisarm-Symptomatik auf Ihre geniale Seite gestossen und kann nur sagen: DANKE!

Nebenbei erlaubt Ihre Seite eine ungute Tendenz hin zum Verkomplizieren festzuhalten, zum manchmal geradezu besessenen Wegschauen von der Wirklichkeit

Herzlichts, Ihr Peter Kn#eitz

Kommentar:
29.03.16, 07.47h Lieber Peter. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ja, wenn die Krankheitsindustrie mit einer Therapie nichts verdienen kann, dann interessiert es leider niemanden.
Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Tomi

Marc Erkens, ,  
Eintrag 994 vom 14.03.2016, 22:22 Uhr

Hallo,

ich habe vor zwei Jahren mit der Methode des Hängens meinen Tennisarm innerhalb von 4 Wochen "verloren". Danke für die Tipps....
Jetzt habe ich seit einiger Zeit einen Golfarm. Dehnen hat bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Nun meine Frage, hänge ich auch beim Golf arm mit den Händen wie beim Latzug, oder wie beim Bicepscurl? Es ist mir bei Biceps Klimmzügen passiert, aber wenn die Dehnung gleich ist, würde ich lieb er in der Latzug-Griffhaltung hängen.

Danke schon mal...und eine wirklich tolle und hilfreiche Seite

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Marc. Stangehängen wie beschrieben und bebildert, also Finger vom Körper weg an der Stange ist richtig und weiter Dehnübung mache, Ellenbogen ganz durchgestreckt, nicht anwinkeln.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang ein paar Wochen eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Manuel Ko#rth, ,  manuel.ko#rth@yahoo.de
Eintrag 993 vom 13.03.2016, 16:39 Uhr

Guten Tag,

ich bin nach einiger Recherche auf Ihre Seite aufmerksam geworden und wollte mich für die hilfreichen Tipps bedanken. Ich hatte einen Tennisarm/Golferarm und danke der permanenten Dehnübungen habe ich innerhalb von ein paar Tagen alles unter Kontrolle bekommen und nun schreibe ich am PC sogar wieder ohne Dehnen gut.

Allerdings habe ich im Moment ein weiteres Problem mit den Sehnen am Innenband der Knie (durch falsches Seilspringen). Die Diagnose lautet overloading pes anserinus bilateral) und nun bin ich beim Phiso und machen ebenfalls viel Dehnübungen, allerdings scheint sich der Erfolg hier nicht so schnell einzustellen. Haben Sie hierzu vielleicht auch einen Tipp?

Vielen Dank nochmal für die tollen Tipps.

Mit freundlichem Gruß

Manuel Ko#rth

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber M. Für Knie würde ich einen Osteopathen empfehlen und im Fitness-Studio einen erfahren Trainer nach Dehnungen und Uebungen fragen.
Im Weiteren investiere in die Hüftübung, da dadurch auch das Knie mitbehandelt wird:
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Oliver, Mainz,  oliver-kieven@gmx.de
Eintrag 992 vom 10.03.2016, 11:32 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 30 Jahre alt und hatte im Mai 2015 eine Überbelastung des rechten Arms, was letztendlich in einem vom Orthopäden diagnostizierten Tennisarm endete. Im November 2015 bekam ich im Abstand von 2 Wochen 3 Kortison-Spritzen, die den Schmerz erstmal linderten. Nachdem ich wieder Sport gemacht habe (Fitnesstraining mit eigenem Körpergewicht --> Liegestütze, Klimmzüge etc), kam der Schmerz sofort wieder. Dann hatte der Orthopäde mir die OP empfohlen. Da wurde ich skeptisch und habe mir eine Zweitmeinung eingeholt --> Physiotherapie. Nach der zweiten Physiobehandlung wurde es auch deutlich besser. Ein dritter Orthopäde hat mir dann zusätzlich noch 4 Wochen Kortison (8mg) und 4 Ultraschallbehandlungen verschrieben. --> kein Effekt.
Aktuell habe ich noch Schmerzen, wenn ich den rechten Unterarm strecke und die Hand dann nach oben bewege.
Seit Anfang der Woche (07.03.2016) mache ich die empfohlenen Dehnübungen. Bisher tut es gefühlt etwas mehr weh. Ist das normal?
Wie sieht es denn allgemein mit Sport aus? Ist Sport (TRX/Sling Trainer, Liegestütz etc) sinnvoll und empfehlenswert, solange es nicht schmerzt oder sollte ich die Verkrampfung erst durch die Dehnübungen lösen, bevor ich wieder mit Sport starten kann?

Danke schon mal & Grüße
Oliver

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Oliver. Unbedingt nie mehr Kortison! Siehe unten. Ev. dehnst Du etwas zu heftig, nicht zerren und reissen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger hlaten. Es kann aber auch mal ein paar Tage mehr weh tun, wäre nichts besonderes.
Jetzt unbedingt auch mit Stangehängen anfangen um Heilung zu beschleunigen!
Liegestütz etc. sind OK, einfach davor, danach gut dehnen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas, Münster,  scherben@gmx.de
Eintrag 991 vom 08.03.2016, 08:52 Uhr

Hallo,

ich bin 58 Jahre alt, habe seit 2 Monaten einen Schnappfinger und möchte eine Operation vermeiden.

Sind die Dehnübungen eine sinnvolle Übung dafür?

Danke.

Gruß


Thomas

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Thomas.
Es wäre ein Versuch wert mal 2-3 Wochen täglich in das Stangehängen zu investieren, da dies vieles auch in Händen und Finger lösen kann.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus, Bayern,  
Eintrag 990 vom 07.03.2016, 15:39 Uhr

Hallo
Ich bin 51 Jahre und habe jetzt seit 8 Monaten beidseits diagnostizierte Tennisellbogen; Alle Therapien-Kortisonspritzen, Akkupunktur, Physiotherapie, Dehnungsübungen - bisher ohne Erfolg :-)
Auf Grund des Schweregrades wurde mir nun von zwei Fachärzten (einmal Chirurg, einmal orthopädische Klinik) eine OP angeraten;
Mein letzter Strohhalm ist im Moment eine weitere Therapie mit Stosswellen !! Hat da jemand Erfahrung damit ??? Hat jemand schon eine Tennisarm OP hinter sich ???
Danke jetzt schon für Eure Antworten oder Tipps;
Gruß
Markus

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Markus. Stosswellen kann ich nicht empfehlen und OP leider auch nicht, siehe Links unten.
Deine Chance ist Dehnen und jetzt sofort mit Stangehängen zusätzlich anfangen! Du bist bald geheilt damit!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ingrid Huber, ,  ing.huber@gmx.de
Eintrag 989 vom 26.02.2016, 20:41 Uhr

Ich bin 55 Jahre und habe seit 3 Jahren ein schmerzendes linkes Knie.
mal mehr mal weniger schmerzhaft.
Unterschiedliche Ärzte und Orthopäden haben aufgrund von Röntgen, u-schall u. MRT keine klare Diagnose gestellt. Ich hatte KG, Schmerzmittel, Hyaluroninjektionen, Wärme, Kälte Akupunktur und nichts hat eine Verbesserung gebracht, - zumindest nichts anhaltendes.
Der Schmerz sitzt hauptsächlich an der Knieaussenseite nach unten gehend.
Nun war ich nochmals beim Hausarzt -eigentlich wegen einer Ohrenentzündung - und habe mein Knie nochmal vorgestellt. Seine Diagnose das gleiche wie ein Tennisarm - aber eben am Knie.

Nun meine Frage an Sie: Können Sie mir geeignete Dehnungs-Übungen
zeigen / erklären, die mir helfen könnten?
Ich bin sooo mürbe und möchte soo gerne wieder ohne Schmerzen gehen können.

Ich hoffe auf Sie :-) Liebe Grüße Ingrid Huber

Kommentar:
15.03.16, 16.05h Liebe Ingrid. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter.
Für Knie würde ich einen Osteopathen empfehlen und im Fitness-Studio einen erfahren Trainer nach Dehnungen und Uebungen fragen.
Im Weiteren investiere in die Hüftübung, da dadurch auch das Knie mitbehandelt wird:
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silvia Geschinski, Frankfurt,  geschinski3@gmail.com
Eintrag 988 vom 23.02.2016, 16:54 Uhr

Ich bin 46 Jahre alt und habe
seid 3 Wochen Stärke schmerzen
Im Ellbogen heute war ich beim Arzt und er sagte ich hàtte einen Tennisarm ist dann auch normal das mein Arm stàndig knacken tut ?

Kommentar:
24.02.16, 07.48h Liebe Silvia. Knacken kann aber muss nicht unbedingt einen Zusammenhang haben mit dem Tennisarm, aber ich denke das Stangehängen wird das Knacken ebenfalls therapieren!
Du bist richtig hier und bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan, NRW,  
Eintrag 987 vom 18.02.2016, 15:27 Uhr

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und habe vom klettern Probleme mit meinem Ellenbogen bekommen, bzw. durch eine Überlastung einen Tennisellenbogen. Ich habe die hier beschriebene Methode gemacht, aber dennoch seit 2 Wochen schmerzen gehabt bis es nicht mehr ging. Habe einen guten Arzt besucht und sogar ein MRT machen lassen. Das MRT bestätigte eine tiefe Entzündung und nach 2 Tagen mit Tabletten kann ich meinen Arm schon wieder bewegen und habe keine schmerzen mehr. Während der nächsten 2 Wochen soll ich meine Therapie mit Tabletten und Salbe weiter machen und 5 x am Tag je 3 mal dehnen. Nach 2 Wochen soll ich dann meinen arm wieder langsam anfangen zu belasten (schwimmen z.b. geht ab jetzt schon), aber erst nach 6 Wochen wieder die volle Belastung angehen. Vielleicht hilft das jemandem. Gruß Stefan

Kommentar:
23.02.16, 08.14h Lieber Stefan, danke für den Input. Scheint das war bei Dir ein klassische Entzündung und kein typischer Tennisarm. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia, salzburg,  cl_mat@hotmail.com
Eintrag 986 vom 15.02.2016, 09:13 Uhr

47, bereits seit einem MOnat!

Hallo, habe mir einen Bizepsansatzreitzung und einen Tennisarm durch zuviele Kraftübungen zugezogen. Training derzeit auf Null. Dehne wie von Ihnen beschrieben, habe auch seit 1 Woche eine Physiotherapie nur helfen tut leider gar nix? Haben Sie noch einen Tipp?
Danke LG Claudia

Kommentar:
16.02.16, 16.59h Liebe Claudia. Falls es nicht nur was akutes ist, dass durch 2-3 Wochen Schonen verschwindet, dann solltest Du jetzt mit Stangehängen anfangen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gabi, Kiel,  
Eintrag 985 vom 13.02.2016, 10:34 Uhr

Hallo Thomas, danke erstmal für die ausführliche Info, habe eigentlich auch alles so gemacht, wie Du es in Deiner Antwort beschrieben hast. Ok, ich bleibe am Ball und werde mir dann auch noch die Stange besorgen :-)Gruß Gabi

Gabi, Kiel,  
Eintrag 984 vom 12.02.2016, 08:55 Uhr

Hallo, ich bin 53 Jahre und habe seit ungefähr 4 Monaten die Schmerzen im rechten Ellenbogen. Habe es jetzt über einen längeren Zeitraum mit dem Dehnen versucht,die Möglichkeit zum aushängen habe ich leider nicht,und ich schone den Arm auch nicht, so wie Du es empfiehlst. Es wird einfach nicht besser, jede Bewegung schmerzt. Soll ich trotzdem weitermachen?

Kommentar:
12.02.16, 13.03h Liebe Gabi. Tut es weh am Ellenbogen aussen = Tennisarm oder Innenseite gegen Körper = Golferarm. Je nachdem jene Dehnung siehe Link ausführen.
Tut es nachts und am Morgen stärker weh = würde Tennisarm/Golferarm bestätigen.
Eine Stange zum Hängen kann man für 20 Euro kaufen und in jeden Türrahmen klemmen, siehe Link unten, ich denke das wäre jetzt angebracht, wenn Du einen Schritt weiterkommen möchtest.
Ja ich würde weitermachen mit Dehnen und Hängen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Steffi, Hamburg,  Stefanie.Naeve@Arcor.de
Eintrag 983 vom 10.02.2016, 23:09 Uhr

Hallo,
Ich bin 34 Jahre alt, seit Dezember habe ich Schmerzen im linken Ellenbogen, es wurde so schlimm, dass ich den Arm nicht mehr ganz strecken und nicht mehr ganz beugen konnte. Ich habe dann eine Trainingspause gemacht und es wurde besser. Also ich wieder leicht angefangen habe zu trainieren, traten plötzlich auch Schmerzen im rechten Ellenbogen auf. Ich habe deswegen wieder mit dem Training aufgehört.
Ich betreibe Kraftsport, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzüge usw.
Gerade habe ich mich für 30 sec an die Klimmzugstange gehängt, dass führte gleich wieder zu leichten Schmerzen. Sollte ich trotzdem "Deine" Therapie mit dem Aushängen weiter machen?

Kommentar:
11.02.16, 08.10h Liebe Steffi. Ja Hängen ist gut und wichtig, aber es soll nicht extrem Schmerzen sondern im betroffenen Muskel "Ziehen". Sonst ev. etwas Gewicht abfangen und mit den Füssen unten etwas aufstehen. Aber Arme dabei nicht angespannt! nur die Finger sind gespannt, alles andere Hängenlassen!
Mach beim Kraft jetzt vorerst weniger Gewicht, Du hast alles überlastet, mach lieber mehr Durchgänge bis alles eindeutig gebessert hat.
Es ist eine Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen die meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stephan Fiß, Lübeck / Deutschland,  stephan.fiss@sofort-surf.de
Eintrag 982 vom 10.02.2016, 20:17 Uhr

Hallo, bin 49 Jahre alt und versuche meinen Tennisarm "loszuwerden". Das Problem habe ich seit 1,5 Jahren. Nach etlichen KG-Terminen, Eisanwendungen, dem Flex-Bar-Stab (erst seit dem 09.02.16), einer Kortisonsprtze war ich jetzt zum MRT. Das Ergebnis (Befund): Diskrete Zeichen einer Epikondylitis radialis. Kleine, zum Teil intraartikulär gelegene Plica radialseitig. Geringer Erguss des humero-radialen Gelenkes. Mein Orthopäde möchte diese chirurgisch entfernen, ich nicht.
Was ist zu tun?
Danke und Gruss

harald wolf, frohnleiten österreich,  harald.wolf@frohnleiten.at
Eintrag 981 vom 09.02.2016, 10:54 Uhr

hallo thomas,vorab erstmal vielen lieben dank für deine hilfe.
war nach 4 tagen eigentlich schmerzfrei, bin mit meinem golflehrer am Samstag eine runde (18 loch)
gegangen. zwischendurch gedehnt. keine behinderung durch schmerzen. Die nächsten 2 tage gedehnt und gehagen,schmerzfrei. gestern beim hängen wahrscheinlich etwas übertrieben. ca 6x 5 übungen a 30sec. ich hänge aber am türrahmen. nur mit den vordersten fingergelenken!! kann das der grund sein daß ich heute wieder mehr schmerzen habe?? die stange ist unterwegs!!
nochmals vielen dank für deine hilfe, liebe grüße aus der steiermak harald

Kommentar:
10.02.16, 07.48h. Lieber Harald.
Super wie's bei Dir läuft. Ein Rückfall, wenn man es etwas übertreibt mit Hängen oder Golfen, ist normal und in 1-2 Tagen wieder auf altem Niveau.
Ja 6x5 à 30 Sek. ist eher genug. Mit den Fingern am Türrahmen geht zur Not auch, aber mit der Stange ist es sicherer richtig ausgeführt.
Weiter so mit Dehnen und Hängen und Du hast es im Griff.
Melde Dich in 4-6 Wochen wie's weiterging.
Notizen von Golf-Kollegen
Viel Erfolg, gute Gesundhheit und Grüsse von Thomas

Katja Franklin, Lübeck Deutschland,  k.franklin1@freenet.de
Eintrag 980 vom 08.02.2016, 09:52 Uhr

Hallo, ich bin 39 und leide seit 6 Wochen an einem Tennisarm (Diagnose vom Orthopäden). Die ersten zwei Wochen sollte ich den Arm schonen und ein paar Dehnübungen machen. Danach habe ich einen abnehmbaren Gips bekommen welchen ich 22 Stunden am Tag tragen sollte und auch gemacht habe. Seit heute soll ihn ganz weglassen und eine Bandage tragen. Nun habe ich aber sehr starke Einschränkungen in der Bewegung wenn der Gips ab ist und der ganze Arm tut mir weh. Ich kann ihn weder ganz strecken noch ganz beugen...
Was kann ich dagegen tun? Ich arbeite in der Küche und möchte endlich wieder arbeiten gehen.

Lieben Gruß Katja

Kommentar:
09.02.16, 08.10h Liebe Katja. Ruhigstellen und Schonen ist Gift für den TA. Es fixiert den Dauerkrampf, deshalb tut ein TA ja nachts und morgens am meisten weh und wird nach Mobilisieren/Bewegen besser.
Lies mal zu Gips-Problematik
Aerzte behandeln TA wie ein klassische Entzündung, ist es aber nicht, deshalb haben sie keinen Erfolg.

Also jetzt viel Dehnen und Stangehängen wird es verbessern. Die Bandage wird nicht helfen, aber wenigstens auch nicht schaden, ausser, dass sie Dich dauernd daran erinnert, was psychologisch nachteilig ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Norbert Burandt, Hannover /GER,  norbert@burandt.de
Eintrag 979 vom 05.02.2016, 14:50 Uhr

Jahrgang 1944; seit ca 10 Wochen;
Symptone sprechen eindeutig für einen Golfarm; Innenseite unten des Gelenkes;
bei der Dehnungsübung spüre ich kaum Dehnungsauswirkungen und keine Schmerzen; auch stärkstes Hochziehen der Finger/ der Hand des betroffenen Armes bewirken wenig.
Wie kann ich die Übung durchführen, damit tatsächlich eine Dehnung und damit auch eine Verbesserung stattfindet?
Für einen Hinweis bedanke ich mich schon jetzt. Aus meiner Sicht alles sehr nachvollziehbar, warum Dehnungsübungen helfen werden.
MFG
Norbert Burandt

Kommentar:
09.02.16, 08.10h Lieber Norbert. Es muss nicht schmerzen beim Dehnen. Einfach beim Dehnen der Arm voll durchgestreckt im Ellenbogen, keinen Winkel machen.
Dann ist Stangehängen ebenfalls eine sichere Dehnung bei der man nichts falsch machen kann.
Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung länger halten.
Beim GA/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
---
Norbert 09.02.16.
besten Dank für Deine Antwort. Hilft und bestätigt noch einmal. Mache mittlerweile die Dehnungsübung (2) aus der pdf-Unterlage. Bei dieser Übung merke ich die Dehnung sehr stark und kann mit der Verlagerung des Oberkörpers nach vorne oder weiter zurück sehr differenziert die Intensität bestimmen, so dass ich es auch 60 sec aushalte und dabei deutlich spüre wie der Muskel gedehnt und benutzt wird.
Lohnt es sich gegen das „Schmerz-Memory“ etwas gezielt zu unternehmen oder nur abwarten?
Gerne werde ich in 3-4Wochen einen weiteren Bericht geben.
---
Thomas 09.02.16
Gut so. Memory geht nur mit Zeit abwarten weg, das kann man nicht beschleunigen.
Nicht zerren und reissen das hilft nicht schneller. Dehnung am Schmerzpunkt halten ist gut.
---
Norbert 24.03.16
weiter sechs Wochen sind vergangen. Status: Ich habe intensiv Tennis gespielt (deutsche Meisterschaften H70 in der Halle – an 4 Tagen 4 Spiele ); Arm hat mit den regelmäßigen Dehnungsübungen sehr gut mitgemacht. In den letzten Tagen bemerke ich, dass innen direkt am Ellbogenknochen wohl die Sehnenansätze sehr druckempfindlich sind – speziell unmittelbar nach der Dehnung (im Schnitt 90 sec). So krass hatte ich das in den letzten Wochen nicht. Nach gezielter Massage an diesem Punkt ca 20 – 30 sec verschwindet die Druckempfindlichkeit fast Ganz. Ist das eine normale Entwicklung oder auf was sollte ich achten? Freue ich auf eine Rückmeldung von Dir.
Ich hatte von Anfang an nur die Golfarmsymptome – habe auch nur die spezielle Dehnungsübung (2) aus der pdf-Unterlage Golfarm gemacht. Das Tennisspielen wurde lediglich bei der Aufschlagbewegung beeinträchtigt. Diese ist mittlerweile wesentlich geringer allerdings mit den unten beschriebenen Symptomen.
---
Lieber Norbert. Sehr gut, kommt gut so wirst's sehen.
Druckpunkte pressen/Triggerpunkt, ja das hilft kurzfristig gegen Schmerz, aber die Ursache der Muskelkrampf, kann nur durch die Dehnung behoben werden.
Das Stangehängen ist in Deinem Fall grandios weil es gleichzeitig beide Arm und Tennis- und Golferarme behandelt, dehnt!
Mach weiter so, es gibt auch keine wirkliche nachhaltige Alternative, aber es wird Deine Lebensqualität nicht mehr beeinträchtigen so.
Die empfindlichen Druckpunkte sind bei TA und GA völlig normal.
Wenn's Dich nicht stört einfach ignorieren, die Druckpunkte ist das was am Schluss am längsten noch "übrig bleibt", d.h. wenn dann mal alle anderen Symptome verschwunden sind, sind diese empfindlichen Stellen noch ein paar Monate länger vorhanden. Vermutlich der gereizte Sehnenansatz am Knochen selber, der noch reagiert.
Falls Du die Dehnübung mit Stangehängen unterstützt wäre das sehr förderlich, nicht nur für die GA, auch für Rücken, Körperhaltung, Finger, ganze Arme, Schultern etc. eine Wundertherapie die schnell und schmerzlos ist!
Alles Gute, gute Besserung, melde Dich in 6 Wochen wieder und sonnige, von Gott gesegnete Ostern für Dich und Deine ganze Familie. Thomas

Beata Biller, D 72348,  Beata.biller@t-online.de
Eintrag 978 vom 04.02.2016, 11:27 Uhr

Hallo, ich bin 42 und habe seid 7 Monaten massive Schmerzen in rechtem Arm. Entstanden sind sie bei Erhöhung der Gewichte bei Krafttrainig.
Heute bin ich endlich zum Artz damit. Die Diagnose. Manch einer hat Tennisarm der andere Golfarm, sie haben beides.
Ich soll jetzt 6 Wochen lang Tag und Nacht Bandage tragen. Danach 6 Wochen am Tag. Dann Kontrolle, vermutlich keine Besserung also Kortison Spritzen. Wenn die auch nicht helfen OP.
Na ja, das lasse ich auf mich erstmal zukommen.
Meine Frage wäre, wie soll ich weiter trainieren. Bzw schadet es wenn ich weiter mache? In Moment bin ich bei Muskelaufbau 5*5 Training mit maximale Belasung.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Ach so.. Für meinen Job..reine PC Arbeit.. hat man mir vertikal maus ans Herz gelegt... ??? Was das???
Liebe Grüße
Beata

Kommentar:
09.02.16, 08.10h Liebe Beate. Der Auslöser war nicht die spontane Ueberlastung sondern die jahrelange Dauerbelastung bzw. eben, dass Du mit Dehnen nicht gegen den Dauerkrampf/leichte Sehnenverkürzung gegengewirkt hast, aber das kannst Du jetzt nachholen, kein Problem.
Bis alles viel besser ist mal Gewichte reduzieren und lieber mehr Durchgänge machen und vorher, zwischendurch, danach besonders gut Dehnen und Stangehänge (was gleich TA und GA gleichzeitig therapiert!) Stangen hats im Studio ja genug.

Beim GA/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andrea Schwarz, Kandern /Deutschland,  
Eintrag 977 vom 02.02.2016, 10:05 Uhr

Hallo, ich bin 47 Jahre alt und habe erst seit ca. 14 Tagen Probleme am Ellenbogen. Nach der Selbstdiagnose sieht es nach Tennisarm und Golfarm aus. Kann das sein?
Ich werde jetzt beide Übungen machen.
Weil sie schreiben, dass es sich um eine Muskelverkrampfung handelt wie an einer Wade: Wäre die Einnahme von Magnesium eventuell sinnvoll?
Vielen Dank für die tolle Seite, ich bin gespannt!

Kommentar:
02.02.16, 10.13h Liebe Andrea. TA + GA zusammen, das kann auch sein.
Beim mit Finger drücken am Ellenbogen schmerzt es am Druckpunkt mehr aussen=TA oder auf Innenseite=GA?
Magnesium bringt leider nichts. Der chronische Krampf und die leichte Sehnenverkürzung welches sich über Jahre aufgebaut hat, reagiert nur auf mechanischen Zug = Dehnung.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Du wirst sicher bald Fortschritte machen.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Luca Müller, Zürich/ Schweiz,  detcom2006-lolo@yahoo.de
Eintrag 976 vom 01.02.2016, 19:55 Uhr

Guten Tag

Ich bin 31 Jahre alt und trainiere mehrmals wöchentlich mit vielen Sätzen Eigengewichtsübungen wie Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen, wobei ich jeweils mindestens einen Tag Pause zwischen den Trainingseinheiten mache.
Seit einigen Tagen verspüre ich nun erstmals Schmerzen im linken Ellenbogen, wenn ich Klimmzüge mache (Ober- und Untergriff), vor allem bei schulterweiter Griffvariante. Die Schmerzen sind vor allem in der Endphase der Beugung, also wenn der Kopf auf Höhe der Stange und darüber steht. Die Schmerzen sind exakt in der inneren Ellenbogenseite und auch nach den Übungen vorhanden.

Ich würde mein persönliches Fitnessprogramm gerne fortführen. Könnten die Beschwerden zu einem Golferarm passen?

Vielen Dank

Kommentar:
02.02.16, 08.03h Lieber Luca. Ja tönt etwas nach beginnendem Golfarm. Kannst Du gut abfangen indem Du vor, zwischendurch, nach Sätzen die Golfarmdehnung machst und an eine Stange im Center aushängst. Musst vorerst nichts reduzieren.

Beim Tennisarm/GA sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Einträge: 1215 - Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41

Frühere Forums-Einträge