Tennisarm-Forum
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Andreas B., 53721 Siegburg,  a.bohnau@koeln.de
Eintrag 1040 vom 03.07.2016, 12:32 Uhr

Hallo Tomi,
du hast mir bereits 2003 erfolgreich bei meinem Golferarmproblem geholfen den ich aufgrund eines Plexusausriss 1994 und der damit übermäßigen Belastung des noch gesunden Arm bekommen hab.
So jetzt zu meinem neuen Problem. Habe seit ca. 4 Wochen Probleme in meiner Schulter die sich bei folgenden Bewegungen bemerkbar machen.
Besonders merke ich es beim lenken mit einer Hand im Auto (drehen mit Handballen auf dem Lenkrad beim wenden oder einparken im Stand) und auch beim Kreisen des ausgestreckten Arm wenn er sich oben befindet.
Beim Arzt war ich noch nicht und aufgrund meiner Einschränkung (nur einen Arm) geht hier auch keine Ruhigstellung. In meinen Augen ist das Problem mal wieder aufgrund Überbelastung und ähnlich vom Schmerz wie der Golferarm halt nur in der Schulter. Kann auch gerne versuchen das Problem noch etwas genauer zu beschreiben. Vielleicht aber hast du bereits eine Vermutung was es sein könnte und wie ich es mit Übungen (nur mit einem Arm) behandeln könnte?
Vorab vielen Dank und alles Gute
Gruß Andreas aus Siegburg

Kommentar:
04.07.16, 08.57h Lieber Andreas.
Ich empfehle Dir jetzt vor allem Hängen an der Stange weil es diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Investiere mal so total 5-7 Minuten pro Tag und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maria Ottiger, Schweiz,  maria.ottiger@gmail.com
Eintrag 1039 vom 03.07.2016, 11:48 Uhr

Das Problem habe ich ca 2 Jahre und bin 62jährig.Bin 163cm gross und 78 kg.Habe Schmerzen an der rechten Hüfte (Arzt sagt Hüfte ist okai) und am linken Fuss habe ich Gefühlsstörungen der 3 kleinen Zehen und es schmerzt auch viel beim Laufen im Alltag und der Hallux der teilweise schmerzt.In der Nacht habe ich keine Schmerzen. Arzt sagt ich habe ein Morton Neurom,er will mir eine Kortisonspritze verpassen. War beim Orthopäden und habe Einlagen für meinen Hausschuh(3 Monate,aber ich merke noch keine Verbesserung).Bin beim Osteopat und in der Physio, wo ich Dehn-und Kräftigungsübungen erhalte. Bin sehr dankbar,wenn mir jemand helfen kann.Danke

Kommentar:
04.07.16, 08.02h Liebe Maria. Investiere mal täglich ca. 10 Minuten in die Hüftdehnung hier und in die Fersensporn-Dehnung(diese könnte mit den Zehen helfen!

Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt)

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Betty, Herne,  Mueller0112@web.de
Eintrag 1038 vom 30.06.2016, 08:02 Uhr

Hallo Thomas,
ganz lieben Dank für den Tipp mit den Dehnübungen. Habe diese auch lange vor der OP durchgeführt. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Daher die OP!!! Sollten die Beschwerden aber wieder aufkommen, werde ich den Rat gerne beherzigen.
Liebe Grüße Betty

Xenia, Deutschland,  Omeiratomeirat75@gmail.com
Eintrag 1037 vom 28.06.2016, 03:09 Uhr

Hallo ich bin 23 Jahre alt und habe an tennisarm stark gelitten. Es tat schrecklich weh und es hat 6 Monate lang gedauert. Hab alles anprobiert und nichts half mir... Außer diese Dehnübungen die ich auf dieser Seite fand. Ich bin erstaunt und überglücklich dass mir so einen Trick geholfen hat. Vielen vielen Dank nochmals. Das werde ich nie vergessen.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Xenia. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Betty, Herne,  mueller0112@web.de
Eintrag 1036 vom 25.06.2016, 10:33 Uhr

Hallo,
ich bin 57 Jahre alt und hatte mehrere Jahre Probleme mit einem Tennisarm. Hatte alle Formen von Therapien ausprobiert. Spritzen, Dehnübungen, sogar Bestrahlungen die normalerweise in der Krebstherapie (natürlich in wesentlich geringerer Dosis) angewendet werden, ausprobiert. OHNE ANHALTENDEN ERFOLG! Dann habe ich einen Arzt in Finnentrop gefunden, der eine Minimal-OP durchführt. Habe dort einen Termin vereinbart und kurz darauf den Eingriff machen lassen. Das ist nun ca. drei Jahre her und ich bin komplett schmerzfrei. Nach der OP, die nur wenige Minuten dauerte, bekam ich einen Verband, der am nächsten Tag von meinem Orthopäde entfernt wurde. Danach ein kleines Pflaster auf den ca. 1 cm grossen Schnitt, dass war es. Der Faden wurde nach einer Woche entfernt und nach einer weiteren Woche war ich schmerzfrei. Auch mein Mann hat diese OP in der Gemeinschaftspraxis Finnentrop machen lassen mit dem gleichen Erfolg. Wir können diese Praxis mit guten Gewissen weiterempfehlen. Das gesamte Team ist sehr nett und die Praxis super gut organisiert.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Betty. Tja super gelaufen (bis jetzt). Da 4 OP pro Person keinen Sinn machen und die OP die Ursache, den Dauerkrampf nicht löst, sondern verlagert, kannst Du aber jederzeit später wieder mal hierherkommen für die Dehnung.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Alles Gute und viele Grüsse von Thomas

Thomas Krämer, Brackenheim,deutschland,  thomaskraemer222@gmail.com
Eintrag 1035 vom 18.06.2016, 10:06 Uhr

Hallo ich bin 49 jahre.
Arbeite am PC seit 20 Jahren.
Mache seit einem dreiviertel Jahr Krafttraining.
Da haben die Schmerzen im Ellenbogen angefangen,erst immer gelegentlich dann seit einer Woche stärker.ist aber nach dieser Woche schon besser geworden .meine Frage ist,ob ich weiter trainieren soll,darf oder nicht .die dehnübungen mit der Hand hochziehen mache ich erst seit gestern.
Habe Angst wenn ich weiter trainiere das es wieder schlimmer wird.
Grüße aus Brackenheim
Thomas

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Thomas. Du hast Sehnen, Bänder und Muskeln überfordert, zuviel Gewicht.
Warte mal noch einige Tage bis eindeutige Besserung da ist, mach jetzt auch das Stangehängen!
Dann kannst Du wieder etwas trainieren aber weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge und in Pausen immer mal wieder an eine Stangehängen und Dehnen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michaela Kruschewski, Celle, Deutschland,  M.Kruschewski@web.de
Eintrag 1034 vom 15.06.2016, 14:17 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt und habe seit 1 1/2 Jahren Tennisarm,
alle Behandlungen durchprobiert und nichts hat geholfen, schon gar nicht dehnen oder "ausbrennen". Hat jemand gute Erfahrungen mit der Masalo-Manschette gemacht?

Viele Grüße
Michaela

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Michaela. Dehnen und Stangehängen ist das einzige das Dich weiterbringen wird. Manschetten etc. kannst Du vergessen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ostkamp, Theo, 59302 Oelde - Deutschland,  info@moebelvielfalt.de
Eintrag 1033 vom 11.06.2016, 13:15 Uhr

Hallo,

ich bin 67 Jahre alt, ein leben lang sehr sportlich und habe vor ca. 1 Jahr mit dem Bogenschießen angefangen (Olymp. Recurve-Bogen), was mir sehr viel Spaß bereitet.
Bis vor 20 Jahren habe ich 25 Jahre lang Tennis gespielt und kannte aus dieser Zeit auch das Problem TENNISARM (re. Arm)

Nun habe ich s. geraumer Zeit ähnlich Probleme am li. Arm (Bogenhand.
Anfänglich macht man unterbewusst den Fehler, den Bogen festzuhalten, wobei dann der Schock direkt vom Arm aufgenommen wird - richtig ist aber, die Hand etwas locker zu halten - ohne hinter dem Bogen her zugreifen - und mit einer Bogenschlinge zu sichern, damit der Bogen nicht nach vorn aus der Hand entgleitet.
Dadurch ist anfänglich wohl ein Reiz auf den Ellenbogen ausgeübt worden, mit dem Ergebnis, dass ich im Ellenbogengelenk einen immer wieder kehrenden Schmerz spüre - mal mehr - mal weniger stark.

Den Tennisarmtest mit dem festhalten des Mittelfingers und dagegenwirken habe ich gemacht und spüre dabei überhaupt keinen Schmerz!?! - deshalb wohl kein Tennisarm!?!

Auch beim Schießen selbst hält sich der Schmerz in Grenzen, sodass ich problemlos ein kpl. Training absolvieren kann.

Die Schmerzen stellen sich dann allerdings 1-2 Stunden später ein und auch am folgenden Tag morgens verspüre ich Schmerzen.

Vor jedem Training mache ich mich in der Regel warm mit entsprechenden Dehnübungen.
Ebenso habe ich eine Reckstange installiert an die ich mich ziemlich regelmäßig hänge.
Zusätzlich trainiere ich im Winter 2-3 die Woche (völlig schmerzfrei) auf meinem Rudergerät mit anschließendem Aufenthalt in meiner eigenen Infrarotsauna.
Im Sommer gehe ich von Dienstag - Freitag - also 4 mal pro Woche ins naheliegende Freibad und schwimme jeweils 1000m - eigenartigerweise auch völlig schmerzfrei.
Meine Frage - wenn es kein Tennisarm ist ?? - was ist es dann ?? könnte es eine Knochenhautentzündung sein - und was macht man dagegen.

Ich habe übrigens immer weiter trainiert und mir den Ellenbogen auch eine Zeit lang mit Pferdesalbe eingerieben - mit geringfügiger Besserung.

Über eine plausible Erklärung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichem Gruß

Theo Ostkamp

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Theo. Mach mal die Golfarm-Diagnose, der Schmerz wäre dann auf der Innenseite des Ellenbogens.
Wenn es anspricht, mach die Golferarm-Dehnung.
So oder so mach jetzt das Stangehängen, ich bin sicher das bringt Dich weiter.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silke kunz, Mainz,  Tiffymaus5@gmail.com
Eintrag 1032 vom 10.06.2016, 17:51 Uhr

Hallo. Ich bin 41 und hab seit Januar ein Tennisarm. Nun war ich gestern MRT machen, mit dem Ergebniss Sehnenriss. Ich hab alles versucht. Alles. Akupunktur, Spritzen die alles verschlimmerten, Psysio, Medikamente. Was ratet ihr mir.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Silke. Wenn es wirklich Sehnenriss ist, dann hilft nur schonen und abwarten. Es gibt aber immer wieder Fehldiagnosen!
Wenn es über viele Wochen nicht bessert, beginne mit vorsichtigem Stangehängen und Dehnen, nur langsam über Wochen steigern wenn es keinen Rückfall gibt.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tarik Kartal, Deutschland,  tarik-kartal@gmx.de
Eintrag 1031 vom 08.06.2016, 13:23 Uhr

Ich bin 40 Jahre alt und habe seid 8 Monaten einen Golferarm. Mir wurde 2x Kortison gespritzt, danach hatte ich immer 6-8 Wochen keine Schmerzen. Nun habe ich seid 2 Monaten wieder sehr starke Schmerzen. Kortison möchte ich nicht mehr, aber was soll ich tun? Mache die Dehnübungen, aber schmerzen sind noch da. Kann ich mehr tun als nur zu dehen?

Ein Arzt hat mir vorgeschlagen eine Eigenbluttherapie zu machen.
Könnte das was bringen?

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Tarik. Bringt nichts, gegen einen Wadenkrampf nimmt man auch keine Pille sondern man dehnt den Muskel, richtig?
Ja Du kannst zum Dehnen das Stangehängen machen, das wäre sehr gut und wichtig!
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marti Ursula, schweiz,  aischa22@bluewin.ch
Eintrag 1030 vom 06.06.2016, 09:53 Uhr

Ich bin 57Jahre alt und seit mitte Februar hab ich einen Tennisellbogen.
Dehnen , Kortisonspritze und Medis und Ultraschall sind die Therapien .
Habe probiert wieder zu Arbeiten, gab aber auf nach 2 Tagen, da der Schmerz extem wurde! Was raten Sie ??

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Ursula.
Weiterdehnen, jetzt unbedingt auch Stangehängen, immer auch zwischendurch, kein Kortison mehr und bald wieder arbeiten gehen, es wird auch durch Schmerzen nicht schlimmer, im Gegenteil, schonen und ruhigstellen schadet, deshalb tuts ja nachts und am Morgen oft mehr weh!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcus zeesing, Kleve,  3dschach@googlemail.com
Eintrag 1029 vom 05.06.2016, 03:53 Uhr

Hallo
Ich habe meinen Tennisarm schon erfolgreich behandelt!
Meine Frage
Ein Kollege hat eine Kombination von impingementsyndrom und Tennisarm !
Können die Übungen angewendet werden?

Beste Grüße

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Marcus. Ich würde die Dehnübung UND vor allem das Stangehängen zusammen anwenden.

Lies mal nach bei Syndromen

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

karin pichler, ÖSTERREICH,  karin.pichler@bmf.gv.at
Eintrag 1028 vom 04.06.2016, 23:36 Uhr

Grüß Gott,Ich bin 52 und leide seit ca 5 -7 Jahren links am "Golfarm" , rechts am "Tennisarm" . Die schmerzende Druckprobe mit Ring- bzw. Mittelfinger konnte ich jedoch nur zu Beginn des Leidens durchführen, zum heutigen Zeitpunkt tut das nicht mehr weh, nur die Druckpunkte selbst schmerzen innen bzw. außen. Ich habe Schmerzen in den Sehnen bei sehr vielen Tätigkeiten und Bewegungen und meine Hände haben deutlich an Kraft verloren. Außerdem habe ich bei meinem Golfarm an der Innenseite des Armes, in Nähe zum schmerzenden Druckpunkt eine größere schmerzhafte Schwellung tief im Muskel (oder Sehne?). Kann durch die lange Dauer der Krankheit doch eine Entzündung entstanden sein? Soll ich Dehnen? Vielen Dank für eine Antwort
Karin Pichler

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Karin. Der Druckpunktschmerz bleibt noch am längsten und verschwindet dann irgendwann mal auch nach 1+ Jahr.
Dass eine Entzündung entsteht ist mir weniger bekannt, das hat ev. eine andere Ursache.
Ich empfehle mit Dehnen und Stangehängen weiterzumachen, ev. beim Stangehängen langsam und reduziert beginnen und nur langsam steigern wenn es keinen Rückfall gibt.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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28.06.16 Karin:

Danke für die Antwort, und ich glaub Du hast tatsächlich recht, die Bewegung bzw. das Dehnen ist der Weg zur Schmerzfreiheit; in den letzten 6 Wochen hab ich intensiv unter physiotherapeutischer Aufsicht Sport betrieben, und mir geht es sowohl betreffend meiner jahrelangen chronischen Entzündung der Achillessehnen als auch bei hinsichtlich meiner Ellenbogen deutlich bzw. etwas besser.
Liebe Grüße



Kerstin Wollny, Berlin / Deutschland,  dkwollny@yahoo.de
Eintrag 1027 vom 04.06.2016, 10:18 Uhr

Danke für die Antwort Thomas.
Was soll ich eigentlich mit der Bandage bzw. Spange machen? Ich habe eine Epi- Point für jeden Arm. Nützt die oder schadet die mehr? Mit der Epi- Train bin ich gar nicht klar gekommen, das war die erste, die ich verordnet bekam, für den rechten Arm.Die Muskeln in beiden Armen schmerzen immer noch sehr,aber die Dehnübungen tun gut. :-)
Viele Grüße,
Kerstin

Kommentar:
04.06.16, 14.45h Liebe Kerstin
Die Bandage/Spange/Epi-Point kannst Du vergessen, sie nützt nichts, da sie das Problem des Dauerkrampfes nicht behandelt. Sie schadet nicht, falls Du Dich damit besser fühlst OK, aber sie erinnert einem (und andere) unnötigerweise immer daran, dass man "krank" ist, was aber nicht wirklich stimmt. Somit ist es psychologisch eher nachteilig.
Weiter so mit Dehnen und wenn möglich auch mit Stangehängen und bis dann, Thomas

Kerstin Wollny, Berlin Deutschland,  dkwollny@yahoo.de
Eintrag 1026 vom 02.06.2016, 10:19 Uhr

43 Jahre alt. Tennisarm rechts seit ca. 4 monaten mit Physio KG und MT behandelt. Das Problem besteht aber schon länger, ich konnte zb. den Rückwärtsgang nicht mehr mit einer Hand einlegen. Jetzt auch links der Tennisarm.Frage:" woher bekomme ich die Reckstange?"
Habe mit den dehnübungen angefangen.

Kommentar:
03.06.16, 08.20h Liebe Kerstin. Die Reckstange kannst Du im Sportfachhandel oder im Internet günstig bestellen. Sie dazu auch Link Hängen an der Stange. Das wird Dir schnell helfen, wirst sehen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sandra Schröder, Deutschland,  buetteli@yahoo.de
Eintrag 1025 vom 01.06.2016, 10:42 Uhr

Hallo,
ich habe seit November 2015 einen Tennisarm und auch schon einige Behandlungsmethoden (Stoßwellen, Laser, Ultraschall, Blutplasmaspritzen, Hyaloronspritzen, Medikamente, Zinkleimverbände, Kühlen, Tens, Chiropraktik, Physiotherapie) hinter mir. Die Schmerzen im Gelenk selbst sind fast verschwunden, allerdings schmerzen nun die Muskeln extremst. Ich werde nun die Dehnübungen ausprobieren.
Das Hängen konnte ich kurz probieren, da wir eine freistehende Treppe haben und versuchte mich an die Stufe zu hängen. Dabei schmerzt der Unterarm allerdings so sehr, dass ich gar nicht in die hängende Position kam, sondern das Gewicht hauptsächlich auf den Füßen hielt. Das ist eher nicht gewollt, oder? Sollte ich dann vorläufig nur die Dehnübungen machen? Ich kann meinen Arm allerdings nicht mehr ganz durchstrecken, da er nicht mehr ganz gerade wird. Danke für die Antwort vorweg.
Sandra Schröder

Kommentar:
02.06.16, 07.57h Liebe Sandra. Du bist richtig hier und bald geheilt. Nicht ganz gerade wird, ist typisch für den Muskelkrampf mit Sehnenverkürzung. Da hilft nur Dehnen UND Hängen, schmerzloses Schonen macht alles nur schlechter. Du solltest Dir nun wirklich eine solche Stange für den Türrahmen kaufen, siehe Link "Stangehängen", da dies für Dich in den nächsten Wochen eine Haupttherapie werden soll. Natürlich, einfach unten mit den Füssen aufstehen und nur langsamg steigern, aber da musst Du durch den Schmerz durch, nicht extrem aber Woche für Woche etwas mehr. Wenns mal einen Rückfall gibt, einfach 1 Tag pausieren. Täglich so knapp 10 Minuten investieren, nicht alles am Stück. Auch die Dehnübung machen tagsügber immer mal wieder.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manuel Kor#th, ,  manuel.ko#rth@yahoo.de
Eintrag 1024 vom 31.05.2016, 13:59 Uhr

Guten Tag,
meine Entzuendung konnte ich nun in den armen gut unter kontrolle bringen. Danke fuer die Tipps!
Allerdings habe ich nun seit 1 jahr mal wider tennis gespielt und nun verspuere ich den schmerz besonders in den handgelenken........ist hier das stangehaengen auch zum empfehlen?
Danke !
Manuel Kor#th

Kommentar:
Lieber Manuel
Ja da hilft das Stangehängen bestens.
Zusätzlich ev. mal einen Tennisprofi fragen wo Deinen Stellungen und Bewegungen noch "handgelenk-negativ" sind, könnte auch mit etwas Technik bessern denke ich.
Gute Besserung und viel Spass beim Tennis wünscht Dir Thomas
und natürlich Gottes reichen Segen für Dich und Deine ganze Family!

Manuel 01.06.16: Danke fuer die info Thomas. Das Problem ist nämlich, dass die tennisarm und golferarm uebung das handgelenk zu sehr belasten...beim dehnen keine schmerzen aber symptome verstaerken sich......sollte ich parallel doch noch entzuendungshemmer nehmen? Denn zwecks Hangelenk scheint es laut homepage wohl schwieriger zu sein....

Thomas: 01.06.16: Lieber Manuel, Entzündungshemmer werden nichts nützten, nur Magen und Niere belasten. Stangehängen sollte innerhalb von 2 Wochen eine positive Veränderung anzeigen, ansonsten dann auch eher abbrechen.

Renate Gebhard, Klagenfurt / Österreich,  reni.gebhard@gmail.com
Eintrag 1023 vom 28.05.2016, 23:32 Uhr

Guten Tag, ich werde im Juli 64 Jahre alt und habe das Problem seit ein paar Monaten, wobei es sich in letzter Zeit verschlechtert hat. Es besteht ein Schmerz an der Innenseite des linken Ellenbogens, der bei bestimmten Drehbewegungen bzw. Belastungen stärker wird. Im Ruhezustand ist nichts zu merken, auch keine Rötung oder Geschwulst. Bitte um Antwort. Vielen Dank im Voraus.
Renate Gebhard

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Renate. Innenseite scheint Golferarm, mach mal die Diagnose "Golferarm", siehe Link Diagnose.
Beim Golfer-/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Walter Steffens, 58706 Menden Deutschland,  steffens-walter@t-online.de
Eintrag 1022 vom 27.05.2016, 10:41 Uhr

Alter 57 Marcumarpatient
Habe nun ca 8 Wochen diese Schmerzen vor einer Woche beim Doc gewesen Schiene bekommen keine Spritzen oder Medikamente als Marcumarpatient in der Situation möglich ( ausser mein Oxycodon und Novalgin das ich wegen schwerer Bein erkrankungen immer im Haus habe ) was bleibt mir nun noch übrig diese Schmerzen sind einfach schlimm und ich bin durch meine ganzen Ops am Bein einiges gewohnt mehrfach Bypässe mehrfach Knietep wechsel MRSA versteiftes Knie . Ich sage mal danke für eine Antwort .

Kommentar:
31.05.16, 08.53h Lieber Walter. Schmerzen im Ellenbogen/Arm? Schiene für Hand/Arm?
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Die Schiene, wenn Diagnose anspricht, wird nichts bringen:
Lies mal zu Gips-Problematik

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stephanie Calwer, Hagenbach,  Stephanie.calwer@gmx.de
Eintrag 1021 vom 19.05.2016, 19:20 Uhr

Alter 50 - Diagnose supraspinatussehnentendopathie bei impingementsyndrom der Schulter, leichte Tendovaginitis der langen Bizepssehne rechts, Beschwerden seit ca 5 Monate
Hallo
Habe seit Jan 16 Beschwerden am Re Oberarm.kann meinen Arm nicht mehr strecken oder drehen. Es gibt bei unvorsichtigen Bewegungen eine sehr heftigen stechenden Schmerz durch Mark und Bein. Der Orthopäde hat mir vorgestern eine Cortisonspritze gegeben u Ibu 600 verschrieben. Die Spritze soll noch 2x wiederholt werden damit die Entzündung heilt. Ich bin skeptisch, mein Arm tut jetzt irgendwie mehr weh als vor der Spritze. Was raten Sie?

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Stefanie. Beim Spritzen wird oft die Knochenhaut aus Versehen "angeritzt" das macht dann ein paar Tage mehr Schmerzen. Wenn es wirklich eine akute Entzündung ist, noch 1x nachspritzen ist OK, danach sollte schluss sein!

Ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht.
Probier das Hängen an der Stange. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Efi, Baden,  efi.v@web.de
Eintrag 1020 vom 19.05.2016, 11:48 Uhr

Alter 42 - Tennisarm seit 2011
Hallo zusammen, habe seit 5 Jahren einen Tennisarm. Folgende konservative Methoden habe ich seither gemacht:
- Lymphdrainage
- mehrmals Physiotherapie
- seit 5 Jahren tägliche Dehnübungen (auch mit der Blackroll)
- Kortisonspritzen
- Aktivbandage (trage ich täglich bei der Büroarbeit)
- Lasertherapie
- elektr. Therapie mit TENS
- 2 x 2 Wochen Ruhigstellung
- Einnahme von Symphytum (Beinwell-Globuli)
- Beinwellumschläge
- Beinwellcreme
- Quarkumschläge
- ich nehme seit 3 Monaten fast täglich Ibu800
- MRT ergab Risse
- zusätzl. Behandlung durch Ostheopaten (Leberwickel u. Salzsocken haben leider auch nichts gebracht)

All das hat nichts gebracht. Was würden Sie mir noch raten?

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe(r) Efi. Tja dann hast schon mal rausgefunden was nichts bringt.
Die ibu800 kannst Du eher vergessen, wenn Dein Problem darauf ansprechen würde, wäre das schon lange besser. Es belastet nur Deinen Magen.
Jetzt bist Du richtig hier, mach die Dehnung und das Hängen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa, ,  Lisacancola@gmail.com
Eintrag 1019 vom 15.05.2016, 02:14 Uhr

Hallo...ich bin 28 jahre alt und liebe es klettern zu gehen und aktiv zu sein. Es gibt nicht schöneres. Allerdings habe ich durch die liebe zum klettern meinen ellbogen sowie handgelenk fürchterlich beleidigt. :/ seit ca 2, 5monaten Probleme/schmerzen mit/im dem ellbogen sowie handgelenk.
1.handgelenk: angefangen hat es damit, dass ich einen ziehenden schmerz auf der hand außenfläche beim beugen hatte. Das hat mich dann dazu verleitet mit dem klettern aufzuhören bzw zu pausieren. Der schmerz ist seit meiner pause (2monate) noch immer da und wird nur laaaangsam besser bzw bilde ich mir ein tlws sogar schlechter. Auch beim drehen des handgelenks verspüre ich ein ziehen, ausgehend vom handgelenk in den kleinen und ringfinger. Manchmal verspüre ich auch ein sehr kribbeliges gefuhl im daumen. Sehr schmerzhaft ist für mich das aufstützen bzw abstoßen. Seitdem der schmerz hier ist trage ich eine Schiene um mein handgelenk ruhig zu stellen.
2. Ellbogen: durch das pausieren, ruhigstellen des handgelenks kamen langsam schmerzen im ellbogen. Die wurden so stark dass das abbiegen, drehen sehr schmerzhaft wurden. Mit hilfe der seite und meiner eigendiagnose tippe ich auf einen golferarm.

Seit 3 wochen lass ich nun elektronische Akupunktur über mich ergehen, dass meiner meinung ein wenig hilft. Allerdings bin ich sehr am verzweifeln, da ich wieder klettern gehen möchte aber angst habe, dass es noch ewig dauert bis ich wieder klettern kann. Ich muss auch zugeben, dass ich mich nie viel gedehnt habe vor dem klettern oder auch danach nicht.

Ich bin mir nicht sicher ob das ruhig stellen meines handgelenks so sinnvoll ist.

Vl irgendwelche tipps/tricks?!

Lg

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Lisa. Mach das Stangehängen, am Anfang reduziert mit unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen. Dies sollte Golferarm und Handgelenk und auch Daumentaubheit gleichzeitig behandeln!
Es ist auch handgelenkschonend, kannst die Golfarm-Dehnung auch gem. Link ausführen/probieren, könnte aber sein, dass dies Dein Handgelenk nicht toleriert/schlimmer wird, aber vorsichtig probieren würde ich es mal ein paar Tage.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias Bimmermann, Dortmund - Deutschland,  m.bimmermann@t-online.de
Eintrag 1018 vom 09.05.2016, 14:46 Uhr

Hallo und guten Tag,

seit August 2014 habe ich Verspannungen im linken Oberschenkel mit Auswirkungen auch auf das Knie. Die Beschwerden sind unterschiedlich ausgeprägt, kurzzeitig habe ich auch die Patellasehene gespürt.
Ich bin 50 Jahre jung und Läufer. Trotz vieler Dehnübungen erscheint das Problem nicht veränderbar. Laufen gehe ich im Moment zweimal wöchentlich 40 min.
Die Verspannung ist nicht unbedingt subjektiv spürbar, beim Laufen sowieso seltener. Das Gefühl tritt sporadisch auf, manchmal im Knie in allen Bereichen. Wenn ich meine Knie durchdrücke, spüre ich im linken Oberschenkel die Verspannung wie einen leichten Muskelkater. Durch Ausschütteln bessert sich das Empfinden, durch Dehnen nur kurzzeitig.

Vielleicht können Sie mir Tipps und Tricks geben?
Der Link Kniebeschwerden/ Patellasehne funktioniert leider nicht.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Matthias Bimmermann aus Dortmund

Kommentar:
11.05.16, 08.52h Lieber Matthias. Leider bin ich nicht der Spezialist für Knie/Oberschenkel.
Es könnte aber sein, dass Dir sowohl die Hüftdehnung wie auch das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Viel Erfolg, gute Besserung und melde Dich wieder in 3-4 Wochen wie's Dir erging damit.
Viele Grüsse von Thomas

Flavia, Schweiz,  Flavia.m@bluewin.ch
Eintrag 1017 vom 08.05.2016, 10:14 Uhr

seit sept 2015 plagen mich die schmerzen am rechten Arm. Der Arzt diagnostizierte Epicondylitis (falsche Haltung am Computer) habe wie üblich alles ausprobiert- letztlich bin ich auf Ihre HomePage gestossen. Ich hatte zwar grosse Schmerzen- aber nach 2 Tagen Dehnungsübungen konnte ich mein Arm nicht mehr bewegen. Alles geschwollen und sogar bläulich gefärbt(wurde nicht mehr richtig durchblutet durch die schwellung) - ich konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr arbeiten, es war einfach schrecklich, ein Alptraum!!!!!! ich finde es absolut daneben, so was im Internet zu posten, ohne Verantwortung zu übernehmen durch den schaden, dass es bei mir und sehr warscheinlich bei vielen anderen angerichtet wurde!! Man darf solche Übungen nicht machen, solange die Sehne gereizt/entzündet ist. Und es ist eine ENTZÜNDUNG- sicher nicht eine Muskerverkrampfung!! Epicondylitis sind microrisse am Sehnenanzatz, die sich entzünden können. Leider in meiner Verzweiflung, habe ich trotz gegen mein Instinkt und mein Wissen die Übungen gemacht. Na ja, das Resultat war eine Tragödie- Dehnungsübungen mag ja gut sein, aber sicher nicht wenn eine Entzündung durch Belastung entstanden ist! lasst ja die Finger davon!!!!

Kommentar:
11.05.16, 08.57 Liebe Flavia.
Hast Du meine Diagnose wie empfohlen vor dem Dehnen ausgeführt und es hat angezeigt? Ev. hast Du keinen Tennisarm sondern eine Sehnenscheidenentzündung, wobei dies im Ellenbogen eher selten ist.
Du hattest grosse Schmerzen?! Bei meinem Beschrieb steht, nicht weit über den Schmerzpunkt Dehnen.
Ebenfalls schreibe ich natürlich Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie. Steht im Forum zu oberst! Aber ich denke, das ist heutzutage sowieso jedem klar der Empfehlungen aus dem Internet holt oder?
Ist etwas schwierig zu glauben die ganze Geschichte, da ich erstens sowas in 17 Jahren noch nie gehört habe und mir es zweitens auch physisch nicht so vorstellen kann mit den Auswirkungen. Aber natürlich - keine Regel ohne Ausnahme.
Hier findest Du 719 persönliche Dankesschreiben von Erfolgen! Das ist die Regel, tut mir leid, dass Du (bis jetzt) nicht darunter gefallen bist.
Ich denke trotzdem (falls es ein Tennisarm ist), dass Du am Schluss wenn Du alles was Dir jetzt die Schulmedizin bieten wird durch hast (frag mal einen Arzt ob er 719 mit Namen dokumentierte Erfolge vorweisen kann), doch irgendwann wieder beim Dehnen landen könntest, da es sonst eine sehr langwierige Geschichte werden könnte.
Alles Gute und gute Besserung, Thomas

Carlos Inácio, Neuburg a. d. Donau / Deutschland,  c.inacio@online.de
Eintrag 1016 vom 06.05.2016, 02:24 Uhr

Guten Tag,

mein Name ist Carlos, bin 42 Jahre alt und habe seit ca. 12 Jahren ein sog. Sulcus Ulnaris Syndrom im rechten Arm.

Leider muss ich dazu etwas ausholen, da ich denke, dass ein bestimmter Eingriff die mögliche Ursache meines Problems ist, bitte entschuldigen Sie dies.

Bis zum Jahre 2003 war ich ein begeisterter Fitness Akteur und besuchte 3 bis 5 mal mein damaliges Studio mit steter Begeisterung. Bodybuilding und der dazugehörige lifestyle mit gesunder und vitaler Ernährung waren für mich selbstverständlich und gaben mir die Energie für meinen zeitintensiven und stressbehafteten Beruf in der IT-Branche.

Bis auf hin- und wieder auftretenden kleinen Beschwerden, die mit dem Sport einhergehen, hatte ich von 1993 bis 2003 ansonsten keinerlei Probleme. 2003 jedoch verletzte ich mich beim Bankdrücken am re. Handgelenk. Die Meniskusscheibe im Gelenk war bei dieser Übung eingerissen und musste dazu in einer Handgelenkschirurgie athroskopisch geglättet werden.

Die Betäubung des gesamten Armes wurde durch eine Injektion von örtlichem Betäubungsmittel in die Umgebung des Armnervengeflechtes („Armplexus“) erzielt und als „Plexusanästhesie“ bezeichnet.

Etwa sechs Monate nach dem Eingriff und in Absprache mit meinem behandelnden Hausarzt, begann ich wieder Sport zu treiben und arbeitete mich langsam wieder an meine Ursprüngliche Leistung heran.
Dann im selben Jahr geschah folgendes: beim Bankdrücken hatte ich bei der positiven Druckbewegung nach oben plötzlich einen elektrischen Impuls im rechten Arm und es fühlte sich an, als würde mein nervi ulnaris eingeklemmt werden. Mein kleiner u. Ringfinger der re. Hand verkrampften sich und ich beendete sofort die Übung. Ein Heiss-Kalt-Schauer durchfuhr meinen re. Arm und ich pausierte mehrere Tage.

Als die Beschwerden verschwanden, versuchte ich es erneut, da ich von einem Einzelfall ausging. Diesmal führte ich die Übung an Kurzhanteln auf der Schrägbank aus. Leider ab einem bestimmten Gewicht, das gleiche Ergebnis mit selbigen Vorfall.

Ich führte von da an keine Übung mehr durch, bei der ich eine Druckbewegung durchführen musste. Mit der Absicht, dieses Problem nicht mehr zu verursachen. Doch leider musste ich feststellen, dass sich dieses Ereignis auch beim sog. Latziehen wiederholte, einer Übung für den Rücken, bei der mittels Seilzug ein best. Gewicht zur Brust gezogen wird.

Von diesem Moment an hatte ich starke Schmerzen im re. Arm mit Ausstrahlung in den kleinen und Ringfinger des re. Armes. Es folgte eine Odyssee von Neurologe zu Unfallärzten und Unfallchirurgen, welche mir allerdings nicht besonders weiterhelfen konnten. Man empfahl mir den Arm ruhig zu halten und den Bereich zw. Daumen und Zeigefinger zu beobachten. Sollte sich das Gewebe in diesem Bereich im laufe der Zeit zurückbilden, müsste ich operative Schritte in Erwägung ziehen.

Also befolgte ich den Rat und ca. acht bis neun Monate nach dem Ereignis waren die Beschwerden plötzlich von einem Moment auf den anderen verschwunden. Eine anschliessende Messung der Nervenleitgeschwindigkeit ergab eine bedeutende Besserung, allerdings sei der Nervi immernoch eingeklemmt.

Bis Dezember letzten Jahres, war ich - abgesehen von hin und wieder auftretendem leichten Ziehen, bis dato mehr als 12 Jahre zu 95% beschwerdefrei. Leistungssport führte ich keinen mehr aus. Durch einen mir unbekannten Auslöser traten die Beschwerden leider wieder auf. Fünf Monate sind seither vergangen und keine Besserung in Sicht.

Ich frage mich, ob die oben erwähnte Plexusanästhesie, welche damals während meines athroskopischen Eingriffs am re. Handgelenk durchgeführt wurde evtl. das Problem haben entstehen lassen, da ich ja all die Jahre zuvor nie derartige Probleme im Sport erhalten hatte.

Ich habe Angst vor einem operativen Eingriff, da die Aussicht auf Heilung nicht gegeben ist und ich unter Umständen danach noch größere Beschwerden bekommen könnte. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe auf Ihrer - dieser homepage vielleicht noch einen Tip zu erhalten, der mir Hoffnung geben könnte.

Ich entschuldige mich nochmals für die Länge meines Romans und verbleibe mit den allerbesten Grüßen!

Herzlichst,

Carlos Inácio

Kommentar:
11.05.16, 09.14h Lieber Carlos. Eine OP würde ich in Deinem Fall auch nur sehr ungern ausprobieren, es könnte wirklich verschlimmbessern.
Es könnte aber sein, dass Dir das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auch auf Finger, Handgelenk, Arme etc.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karin Groß, Kalbach,  karin.gross.kalbach@web.de
Eintrag 1015 vom 03.05.2016, 19:40 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mich jetzt seit ein paar
Tagen an das Türreck gehängt und bin der Meinung, das hilft mir
wesentlich besser als die Dehnübungen. Werde aber beides trotzdem
weitermachen.
Ich habe mir jetzt 2 Monate lang überlegt, die Masalo Manschette
zu bestellen, doch jetzt warte ich erst nochmal ab, nachdem das
"Stangehängen" mir so guttat.
Bin gespannt, was du Rüdiger zur Masalo Manschette anwortest.

Viele Grüße
K. Groß

Kommentar:
11.05.16, 09.28h Liebe Karin. Gut so und weiter so dranbleiben und melde Dich in 3-4 Wochen wie's Dir erging mit Dehnen und Hängen.
Manschetten kann man anwenden, wenn man sich damit besser fühlt, es nützt zwar nichts, aber es schadet auch nichts, ausser dass es einem dauernd daran erinnert, dass man krank ist und das ist man nicht wirklich. Also wenn's Dir guttut OK, aber kleine psychologische negative Auswirkung sowie die Kosten.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung, Thomas

Rüdiger, Berlin,  zeoch@gmx.net
Eintrag 1014 vom 02.05.2016, 21:09 Uhr

Hallo,
ich bin 33 und plage mich seit knapp 5 Monaten mit einem Tennisarm rum. Angefangen hat es nach einer Ganglion OP im rechten Handgelenk. Leider bildete sich nach einer Zeit ein weitere Ganglion und kurz danach bekam ich den Tennisarm Rechts.
Mein Handgelenk weisst nach der OP leider nicht mehr die volle Dehnfähigkeit auf, weswegen mir die Dehnübungen dieser Seite leider nichts bringen. Ich dehne seit knapp 4 Monaten nach dieser Methode jedoch ohne Erfolg. Mein rechtes Handgelenk kann ich leider nur noch auf knapp 60° dehnen.

- Ich vermute, dass ich wegen der Einschränkung nicht wirklich Erfolg mit dem dehnen haben, oder?
- Gibt es Erfahrungen mit de Masalo Manschette?

Viele Grße,
Rüdiger

Kommentar:
11.05.16, 09.28h Lieber Rüdiger. Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen ausführen!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Manschetten kann man anwenden, wenn man sich damit besser fühlt, es nützt zwar nichts, aber es schadet auch nichts, ausser dass es einem dauernd daran erinnert, dass man krank ist und das ist man nicht wirklich. Also wenn's Dir guttut OK, aber kleine psychologische negative Auswirkung sowie die Kosten.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung, Thomas

Karl Huber, 76872 Hergersweiler / Rheinland Pfalz,  karl-otto.huber@web.de
Eintrag 1013 vom 01.05.2016, 12:38 Uhr

Guten Tag,
Bin 62 Jahre, beruflich nicht mehr aktiv (Vorruhestand)und habe mein Problem am rechten Arm seit fast 3 Jahren. Leider ist es für mich nicht verständlich was überhaupt ein Tennisarm oder ein Golferarm ist.
Meine Schmerzen, die sich ziemlich genau auf einen ca.50 Cent großen Punkt (wie ein kleines Knöchelchen) an der Innenseite des Ellenbogens (Körperseite) konzentrieren werden seit den letzten 3 Monaten (Gartenarbeiten) immer heftiger und ziehen mehr und mehr in Unter u. Oberarm. Zunächst wäre es für mich sehr wichtig den besagten Unterschied zwischen Tennis oder Golferarm zu kennen bevor ich dann mit den richtigen Dehnübungen beginne. Dafür bin ich Ihnen schon jetzt sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen,
Karl Huber

Kommentar:
11.05.16, 09.14h Lieber Karl. Innenseite = Golfarm, Aussenseite = Tennisarm. Es ist jeweils ein anderer Muskel vom Krampf betroffen. Das Stangehängen hilft bei beiden, die Dehnübung ist eine andere, siehe in den Links unten unter Golferarm, mach auch mal zur Bestätigung die Golfarm-Diagnose im Link.

Beim Golf/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Golfarm-Dehnung
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung aber alles bei "Golfarm". Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Joern Giegler, 16792 Zehdenick / Deutschland,  joern.giegler@t-online.de
Eintrag 1012 vom 27.04.2016, 10:11 Uhr

Hallo und Guten Tag!
Ich bin 50 und betreibe seit fast einem Jahr moderates Krafttraining, um mich etwas fit zu halten. Seit ca. 4 Wochen habe auch ich nun das Problem eines Tennisarms rechts. Bisher konnte ich allerdings, wenn auch teils unter etwas Schmerzeinfluss, wie gewohnt weitertrainieren. Die hier beschriebenen Dehnübungen versuche ich seit 3 Tagen ebenfalls durchzuführen. Es ist allerdings so, dass der Ellenbogen anschließend sogar noch etwas stechender schmerzt, als vor der Dehnung. Vielleicht sollte ich die Dehnübungen wieder absetzen und warten, bis sich der Tennisarm von selbst vom Schmerz befreit (ausbrennt). Vor Jahren hatte ich nämlich auch das Problem am linken Arm (hier aber nicht durch Kraftsport ausgelöst), der Schmerz am Ellenbogen ist trotz keinerlei Dehnübungen oder sonstiger Therapien nunmehr so gut wie weg, geblieben ist nur ein leichtes Ziehen am Ellbogenstrecker und -beuger kurz überm Handgelenk. Wäre hier am linken Arm jetzt evtl. das Dehnen sinnvoll?
Was wäre Deine Meinung über den hier kurz geschilderten Sachverhalt?
Auf Deine Antwort würde ich mich sehr freuen!
MfG. J. Giegler

Kommentar:
28.04.16, 12.54h Lieber Joern. Von alleine und mit warten geht das nicht weg und wird nur schlimmer. Ausbrennen kann Jahre dauern. Mehr Schmerz nach Dehnen kann vorkommen. Kannst auch links dehnen, mach jetzt auch das Stangehängen, das behandelt gleich beide Arme.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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01.05.16 Jörn:
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort zu meinem Problem.
Internetseitig liest man ja auch viel über den Tennis- oder Golferarm. Jedoch schreiben die meisten Spezialärzte in ihren Foren, daß insbesondere das Dehnen, welches sie ausnahmslos alle anpreisen, bei bereits schmerzendem Ellbogengelenk in keinem Fall durchzuführen ist. Vielmehr ist mit der Dehntherapie nach abgeklungenen Schmerzen zu beginnen. Ich habe auch den Eindruck, daß ein Dehnen bei bereits schmerzendem Arm eher kontraproduktiv ist und den Schmerz verstärkt.
Wie stehst Du zu dieser Theorie?
Mit den besten Grüßen Jörn
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Lieber Jörn
Von dieser Theorie habe ich noch nie gehört, hast Du mir 1-2 Links dazu?
Entbehrt meiner Ansicht nach auch jeglicher Logik, da kein normaler Patient nach Abklingen von Schmerzen, mit fehlendem Leidensdruck, überhaupt noch etwas unternehmen würde - macht keinen Sinn.
Da man Dehnen aber nicht verkaufen kann, macht es dann ev. doch wieder Sinn ;-)
Hier hat es 718 persönliche Erfolgsberichte http://www.tennisarm.ch/erfolge.htm sowas findest Du vermutlich bei den Aerzten nicht.
Ausprobieren geht über lange studieren. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, lieber Dehung länger halten, 2 Minuten nach Dehnen sollte das Schmerzniveau wieder sein wie davor. Auch das Stangehängen nun ausführen!
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tim Wobser, Lehrte Deutschland,  timmae89@gmx.de
Eintrag 1011 vom 26.04.2016, 10:37 Uhr

26 Jahre und seit 6 wochen ein tennisarm.

Hallo ich habe beschwerden im linken arm, ich muss dazu sagen ich bin ein Thaiboxer und trainiere 5mal die Woche. Ich habe die Dehnübung ausprobiert, danach war es auch 2 tage gut aber es wurde dann wieder schlimmer, ich mach aber die Dehnübung nach wie vor noch und auch an die stange hängen. Sollte ich vielleicht das Boxen erstmal einstellen? Ich mache nebenbei auch Kraftsport sollte man auf gewisse Übungen verzichten wie zum Beispiel Bankdrücken? Ich arbeite im Krankenhaus und der physiotherapeut hat gesagt das eine Laserbehandlung vielleicht auch hilft? weil dort die ansätze der sehne bearbeitet werden, es kommt ja nach zulanger reizung zu kleinen einrissen in der sehne und dann wird es chronisch, was meinst du? erstmal pause mit boxen, weil diese rotationsbewegungenen ja auch nicht gerade förderlich sind.

Kommentar:
28.04.16, 12.59h Lieber Tim. Laser bringt nichts siehe Link unten. Thaiboxen ist nicht das Problem. Beim Kraft nun auf hohe Gewichte verzichten, weniger Gewicht, lieber mehr Durchgängen und vorher, zwischendurch, danach gut Dehnen und Stangehängen im Studio. Weitermachen mit Dehnen und Stangehängen, was anderes wird nichts bringen.
Am Anfang kommt es immer mal wieder vor, dass es einen Rückfall oder eine Durststecke gibt, das ist normal.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach zu Laser-Therapie
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen (ausser eben hohe Gewichte), das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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