Tennisarm-Forum
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Justin, Deutschland,  Justin.spoetter@gmx.de
Eintrag 1439 vom 16.01.2022, 18:14 Uhr

Bin 21 Jahre alt und habe beidseitig einen Tennisarm... Dehne schon aber links ist es extrem... der tennisarm ist in der innenseite aber oben... hast du da auch eine bessere Übung für mich? Die wirklich für die innenseite beim tennisarm hilft...
Links ist es auch ein schlimmer tennisarm... rechts eher naja... durch dehnen konnte ich rechts schon eine Besserung spüren aber ich habe nen bisschen Angst das ich was falsch mache... mein handgelenk Schmerzt auch schon eher im karpaltunnelbereich... Messungen ergeben aber kein syndrom... ist das ebenfalls normal?
Und der tennisarm braucht manchmal Monate bis er komplett ausgeheilt ist?
Mfg
Justin

Kommentar:
17.01.22, 14.31h. Lieber Justin. Innenseite ist dann vermutlich Golferarm, mach mal die Golferarmdiagnose, siehe Link.
Mach dann weiter mit beiden Dehnungen Tennis und Golf und mach jetzt auch das Stangehängen, da dies gleich beide Probleme und beide Arme behandelt und im weiteren Handgelenkschonend ist.
Ja kein Syndrom ist normal, da es eben eine Verkrampfung mit leichter Sehnenverkürzung ist, keine Entzündung etc.

Musst bei Dehnen nicht zerren und reissen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten..

Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Lies mal Stangehängen
Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine, Deutschland,  MayrSabine@gmx.de
Eintrag 1438 vom 12.01.2022, 10:15 Uhr

Hallo ich bin Sabine 39 Jahre alt. Ich habe mich im November schon mal gemeldet, wegen meines Tennisarms. Mittlerweile hab ich den Tennisarm ganz gut im Griff. Mit reichlich dehnen am Tag funktioniert es ganz gut, auch wenn meine Arme weniger belastet werden. Jetzt hab ich allerdings das Problem mit beiden Armen in der Innenseite. Es ist jetzt so wie wenn sich das ganze gedreht hätte. Es strahlt von einem kleinen Knochenvorsprung in der Innenseite am Ellenbogen aus. Ich mache die Übung für den Golferellenbogen, wird immer wieder mal besser vorallem mit Ruhe ,aber das geht auf die Dauer nicht. Danke für die Rückmeldung

Kommentar:
14.01.22, 09.04h. Liebe Sabine. Kommt oft vor, dass sich danach auch die Innenseiten / Golferellenbogen meldet.
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts

Jetzt einfach weiterdehnen Tennis & Golf und möglichst viel Stangehängen, da dies gleichzeitig beide Arme und Tennis & Golf therapiert!

Du kannst auch noch die Golferarm-Diagnose ausführen um zu sehen ob es anspricht:
die Diagnose

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Ruhe und Schonen sind im Prinzip Kontraproduktiv, da sie die Verkrampfung und Sehnenverkürzung fixieren bzw. verstärken.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Baumgart, Deutschland,  t.ettenstatt@t-online.de
Eintrag 1437 vom 20.12.2021, 15:23 Uhr

Erfolgsmeldung zum Golferarm. Hallo ich bin Thomas und 59 Jahre alt. Ich habe mir beim Kraftsport einen Golfarm zugezogen die Schmerzen waren sehr stark nach dem Training und selbst in der Ruhephase. Dann bin ich aus diese Seite aufmerksam geworden und habe mich an diese Empfehlung gehalten. Training fortgesetzt mit reduzierten Gewichten, und 6 mal pro Training an die Stange gehangen zum dehnen. Nach 4 Wochen wurden die Schwerzen besser nach 6 Wochen fast weg. Eine Woche Pause dann wieder angefangen und innerhalb 2 wochen wieder auf Volllast. Bankdrücken 90kg. Latzug 80 kg. Alles wieder ohne Beschwerden möglich. Das dehnen an der Stange immer fest im Trainig eingebaut. Super Tipp wirkt 100 %ig ohne Doktor und Tabletten. Danke

Kommentar:
22.12.21, 10.02h. Lieber Thomas. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sabine Falkenstein, Kicklingen/Deutschland,  MayrSabine@gmx.de
Eintrag 1436 vom 01.11.2021, 13:47 Uhr

Hallo ich heiße Sabine und bin 39 Jahre alt. Bei mir wurde vor 1 1/5 Jahren ein Tennisarm auf beiden Seiten festgestellt. Von Beruf bin ich Friseurin und 2 fach Mama und leider wurde es auch immer mehr zur Qual meine Tätigkeit auszuführen. Ich bin schon länger auf Ihrer Seite unterwegs und lese mich immer wieder auf Neue ein, weil bei mir die Dehnungen und das Stange hängen ein Auf und Ab sind. Konstand führe ich die Dehnungen und das Stange hängen schon 4 Wochen aus. Es ist auch schon viel besser geworden, aber bei mir in der Arbeit ist es auch ruhiger von der Arbeit selber her. Mir gruselt es vor dem Weihnachtsgeschäft, da werde ich es wieder nicht mehr unter Kontrolle haben. Mache ich denn alles richtig oder muss ich es öfter machen oder was verändern? Wenn ich weniger allgemein zu tun habe merke ich auch das es wieder anfängt. Mache meine Dehnungen öfter hintereinander und ich hab es im Griff aber was mache ich wenn ich viel Arbeit habe und ich es nicht mehr im Griff habe? Ich kann nicht von der Arbeit immer wegspringen und Dehnen??????
Danke schon mal im vorraus ....Ich bin schon ein wenig verzweifelt

Kommentar:
21.09.21, 16.42h. Liebe Sabine. Generell machst Du vermutlich alles richtig, einfach weiter so dranbleiben ist die einzige wirkliche Chance. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Stangehängen alle Muskeln locker, nur die Finger dürfen gespannt sein, natürlich kannst Du unten etwas aufstehen und damit auch etwas Gewicht abfangen.

Man kann dieses Dehnen auch stehend auf dem Rücken tun, z.B. wenn man herumläuft, fällt dies nicht so als komische Haltung auf.

Ebenfalls geht das Dehnen auf dem Bürostuhl oder beim Autofahren, z.B. im Stau oder an der Ampel. Es geht auch während des Fahrens, aber vorsicht und auf eigene Gefahr bitte. Man streckt den Arm völlig durch und stützt den nach links abgekippten Handrücken auf den Autositz zwischen die Beine. Die Finger liegen dann am linken Schenkel an und die Handfläche zeigt nach oben. Im Prinzip die gleiche Uebung wie bebildert, nur dass der Widerstand nicht der Zug der anderen Hand ist sondern das Sitzkissen.
Diese Dehnung ohne zweite Hand ist ebenfalls sehr hilfreich, wenn man den Tennisarm beidseitig also an beiden Armen hat und das Dehnen bzw. das Ziehen auch am jeweils nicht therapierten Hilfs-Arm schmerzt.

Wenn's dann doch schlimmer wird, es ist nur der Schmerz, d.h. das Problem wird dadurch nicht schlimmer und nach etwas dehnen ist es wieder auf dem alten Stand. Nicht kühlen, eher warm halten ist gut gegen den Krampf.

Gute Besserung und schreib mal wieder wie's Dir erging, liebe Grüsse von Thomas

Patrick R., Deutschland,  Riekan2k4@gmail.com
Eintrag 1435 vom 07.09.2021, 13:15 Uhr

Hallo Zusammen,

Ich bin 32 und meine Beschwerden sind nun ca. 3 Monate ziemlich akut gewesen. Bei mir würde ebenfalls ein Tennisarm diagnostiziert. Nachdem Diclofenac Behandlung, Cortisonspritzen, Bandagen, Schonung und Tapen keinerlei Besserung herbeiführte, habe ich mit dem dehnen angefangen. Nach 3 Tagen dehnen trat langsam eine Verbesserung ein. Ich bin leidenschaftlicher Wakeboarder und habe diesen Sport aufgrund der Beschwerden vorerst ausgesetzt. Nun war ich irgendwann an dem Punkt, dass mir der Sport doch sehr gefehlt hat und ich mich dazu entschlossen habe (trotz extremer Schmerzen) doch wieder einmal an den Lift zu fahren. Vor meiner Wasserski-Session habe ich mich ausgiebig gedehnt und habe mich anschließend zwei Stunden übers Wasser ziehen lassen😉 Und siehe da, der Tag danach war wunderbar. Der Schmerz war fast vollkommen verschwunden. Die Dehnungen halte ich weiter bei. Ich vermute, das ein ähnlicher Effekt entstanden ist wie beim Stangenhängen. Ich wollte diese Erfahrung mit euch teilen und hoffe das es aktuell betroffenen bald besser geht. LG Patrick

Kommentar:
21.09.20, 13.29h. Lieber Patrick. Ja es ist bekannt, dass Ruhigstellen den Tennsiarm fixiert, den Krampf verstärkt und ihm schadet. Bewegung und vor allem Dehnung mobilisiert und löst. Gut gemacht, mach weiter so!

Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Joshua A., Deutschland,  joshua.altmayer@web.de
Eintrag 1434 vom 26.08.2021, 13:50 Uhr

Guten Tag,
ich bin 23 Jahre alt und besitze das Problem "Tennisarm bzw. RSI-Syndrom" nun seit ca. 2,5 Jahren. Bin seit 1,5 Jahren fleißig am dehnen in sämtlichen Varianten inklusive Stangehängen. Zu Beginn trat eine extreme Verbesserung ein aber bei zunehmender Belastung wurde die Situation trotz intensivem Training (Dehnen usw.) leider wieder schlimmer. Habe mittlerweile so ziemlich alle Behandlungsmethoden durch......?
Laut MRT Aufnahmen sind keine großen Auffälligkeiten zu beobachten. Haben Sie eventuell noch eine Idee wie ich mein Problem in den Griff bekommen könnte?
Mit freundlichen Grüßen Joshua Altmayer

Kommentar:
27.08.21, 16.42h. Lieber Joshua. Dehnen und Hängen weiter machen, plötzlich gibt es einen Besserungschub!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kai, S,  
Eintrag 1433 vom 25.08.2021, 20:42 Uhr

Hallo,
mich plagt der Tennisellenbogen nun schon 16 Monate.
Habe mit Spangen, Bandagen, Stoßwellen und Hyaluron gearbeitet.
Mit der jetztigen Stoßewellen therapie wir es leicht weniger.

Dehne nun auch regelmäßig und mache diese Flaschenübung.

Würde nun gern das "abhängen" versuchen.
Geht da auch ein Klimmzugständer ? Oder muss es so eine Türstange sein ?
Leider wird das hier mit einem Tür Reck nicht möglich sein.

Bei den Klimmzugständern ist der Griff meist weit außen sodass das hängen kein geraden Arm erzeugt.

Wäre das dennoch ok ?

Kommentar:
26.08.21, 09.17h Lieber Kai, das könnte man auch so probieren, wichtig ist nur Fingermuskeln sollen gespannt sein, zum Halten an der Stange, alle anderen Muskeln im Arm dürfen nicht gespannt sein damit sie gedehnt werden können!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Gute Besserund und viele Grüsse von Thomas

Martin Kula, Norddeutschland,  angel_hamburg@onet.pl
Eintrag 1432 vom 20.08.2021, 08:33 Uhr

Vielen lieben Dank. Diese Dehnübungen und das hängen an der Stange helfen sehr!! Der Grundschmerz ist so gut wie weg :-) Eine Frage: Wie ist es mit Kraft-Training beim Tennisarm? Würden Sie empfehlen zu pausieren oder weitertrainieren mit weniger Gewicht? Ich merke, dass manchmal nach dem Krafttraining (mit weniger Gewicht) der Schmerz etwas größer wird und 1-3 Tage anhält - je nach Muskelgruppe und Intensität...Mich würde interessieren ob ich mir mit dem Krafttraining ein Eigentor schieße und das ganze nur verlängere? ...wollte noch erwähnen, dass ich beim Training keine Schmerzen habe. Zusätzlich möchte ich noch erzählen, dass ich vor 3 Tagen ein interessantes Erlebnis hatte, welches mir doch etwas Angst gemacht hat. Beim Heben einer Teekanne merkte ich, eine Art Taubheit, Kraftlosigkeit im rechten Arm (Tennisarm), es fühlte sich sehr komisch an, es war eine Art Entspannung/Leichtigkeit, als wenn sich eine Blockade gelöst hat, Angst hatte ich deshalb im ersten Moment, da ich nicht wusste was da genau passiert und dachte, dass eine Lähmung oder ähnlicher Eintritt. Auch, wenn ich nicht weiß, was genau es war, war es eine Erleichterung, möglicherweise von der Wirbelsäule, die den Tennisarm möglicherweise ausgelöst hat....Mein Problem fing tatsächlich im Januar 2021 an mit Rückenschmerzen, Verspannungen, Fingertaubheit und dann im Februar 2021 nach helfen bei einen Umzug ging es mit den Tennisarm los... Liebe Grüße und Danke Martin 43
Ich wollte noch hinzufügen, dass ich Ihre Seite etwas studiert habe und zwischen den Sätzen auch dehne oder mich an die Stange hänge. Kann es sein, dass der Schmerz nach dem Sport daran liegt, weil die Knochenhaut etwas gereizt oder entzündet ist ?? was wäre da eigentlich die Lösung? :-)

Kommentar:
21.08.21, 15.42h. Lieber Martin.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Taubheit etc. krieg man am besten mit Stangehängen in den Griff. Kommt immer mal wieder vor in diesem Zusammenhang, da hätte ich kein Angst. Gut hat sich was gelöst.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst im Alltag überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andy, Deutschland,  
Eintrag 1431 vom 19.08.2021, 14:23 Uhr

ich bin 30 Jahre alt und habe seit circa 4 Monaten einen Golfarm.
Als es sehr akut war, konnte ich nichtmal wirklich eine Türklinke benutzen, ohne das es Weh tat. Heute ist es fast weg. Ich spüre es lediglich bei beanspruchung. Normalerweise treibe ich viel Kraftsport und es ist ärgerlich, dass das bis jetzt nicht weg ist :)
Die Dehnübungen mache ich seit ein paar Wochen. Nun steht in Ihrer Anleitung, dass man bis zu dem Punkt dehnen soll, wo man es im Muskel spürt. Direkt nach der (spätestens) zweiten Dehnbewegung spüre ich nichts mehr, es scheint also gedehnt zu sein. Soll ich einfach weiter Dehnen?
Der Schmerz im Ellenbogen ist aber trotzdem immer wieder zu spüren.

Viele Liebe Grüße,
Andy

Kommentar:
21.08.21, 15.42h. Lieber Andy. Ja weiterdehnen und Stangehängen. Es muss beim Dehnen nicht ziehen oder schmerzen, Dehnung auch wenn Du nicht viel spürst dabei jeweils 20-30 Sekunden halten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Kraftsport kannst Du machen, ev. bis es noch besser ist mit weniger Gewicht, mehr Durchgänge und vor, zwischendurch, danach gut Dehnen und Hängen.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Weiterhin gute Besserung und melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's weiterging,
viele Grüsse von Thomas

Christian, Österreich,  christian722909@hotmail.com
Eintrag 1430 vom 18.08.2021, 13:02 Uhr

41 Jahre, 3 Wochen.

ich habe die Beschwerden trotz Dehnung und Hängen insb. morgens nach dem Aufstehen. Der Ellenbogen fühlt sich dann sehr steif und schmerzhaft an. Was kann ich machen?

Danke..

Kommentar:
19.08.21, 09.03h. Lieber Christian. Ja das ist normal, nach Ruhigstellen (am Morgen) muss der Muskel erst warmlaufen. Einfach weiter Dehnen und Hängen, ev. häufiger Dehnen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hugo, Deutschland,  
Eintrag 1429 vom 16.08.2021, 21:29 Uhr

ich bin 25 Jahre alt und habe, seit dem ich 4 Wochen jeden Tag mit Krücken gehen musste (wegen Fußverletzung), einen Golferarm. die Schmerzen sind nur bei Belastung da. Da ich normal viel Sport mache ist das natürlich sehr ärgerlich. Klimmzüge sind fast unmöglich oder gehen mit viel Schmerzen. Auch Hängen an einer Stange ohne sich hochzuzuziehen tut ziemlich weh. Begonnen hat es im April. Damals konnte ich unmöglich einen Klimmzug machen. Inzwischen geht es wieder, aber mit weiterhin großen Schmerzen (aber gerade so aushaltbar). Ich habe seit Beginn täglich gedehnt (Dehnung ca 1-4min gehalten, teilweise 3x täglich) und auch immer wieder massiert (Flossing). Das hat mir aber keine Besserung gebracht, nur unmittlebar danach. Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Die Beweglichkeit ist gleich gut, in die Dehnungsposition komme ich sehr gut, aber der Schmerz wieder nie wirklich feststellbar weniger. Es sind inzwischen 4 Monate vergangen.

Soll ich weiter versuchen Sport zu machen so gut es geht oder gänzlich auf Zugübungen verzichten? Ich konnte nicht feststellen, dass es dadurch schlechter wird und auch nicht, dass es besser wäre.

Kommentar:
17.08.21, 10.15h Lieber Hugo. Du kannst weiter alles machen, auch Sport, nur Deine Schmerztoleranz ist die Grenze. Schlimmer wird der Golferarm dadurch nicht.

Du kannst versuchen reduziert zu Hängen (mit unten mit den Füssen aufstehen und Gewicht abfangen) oder wenn das nicht geht, einfach mit der Dehnübung weitermachen,aber man muss nicht länger als 30-40 Sekunden Dehnung halten, lieber häufiger als nur 3x am Tag!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian, Deutschland,  christian722909@hotmail.com
Eintrag 1428 vom 16.08.2021, 16:17 Uhr

Hallo,

ich bin 41 Jahre und plage mich seit etwa 3 Wochen mit einem Tennisarm, vermutlich durch Fehlbelastung beim Tennisspielen. Die Dehnung der Unterarmstrecker scheint gut zu helfen, zudem spüre ich nach jedem "Aushängen" eine direkte Erleichterung, die aber nicht sehr lange anhält. Trotzdem spiele ich weiterhin Tennis. Zudem reibe ich mir den Ellebogen mit Wärmesalbe ein, Kälte hingegen scheint die Symptomatik zu verschlimmern. Spricht etwas dagegen, weiterin Tennis zu spielen oder riskiere ich dadurch weitere Schäden (Sehnenriss). ? Beste Grüße

Kommentar:
17.08.21, 10.14h. Lieber Christian. Du kannst normal weiter spielen. Kälte demobilisiert und verkrampft eher, genauso Ruhigstellen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach weiter so mit Dehnen und Hängen und Du hälst es im Griff bis es dann bald plötzlich ganz weg ist. Wenn Symptome wieder kommen, einfach wieder etwas dehnen und fertig.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gunnar Blum, Egersund/ Norwegen,  blumgunnar@gmail.com
Eintrag 1427 vom 11.08.2021, 10:37 Uhr

Hallo! Ich mache die Dehnübungen und an der Stange hängen lassen seit fast zwei Monaten. Leider hat dies nicht den gewünschten Effekt gehabt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Besonders im linken Arm haben die Schmerzen zugenommen. Ich habe bislang aber auch nicht in meinem Beruf als Strassenbauer gearbeitet. Genau dies könnte aber in zwei Wochen der Fall sein.
Ist das ok, obwohl es schlimmer geworden ist? Oder hilft das vielleicht sogar? Oder soll ich an den Übungen irgendetwas ändern?
Gruss Gunnar

Kommentar:
12.08.21, 12.04h. Lieber Gunnar. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Es kann auch mal eine längere Durststrecke ohne Erfolg geben. Einfach beim Dehnen nicht zerren und reissen!

Schlägt diese Diagnose bei Dir an?
Die Diagnose,

Wenn es Tennis-/Golferarm ist, wird es durch Arbeiten/benützen etc. nicht schlimmer, auch wenn es mal mehr weh tut.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Waldemar, Hamburg,Deutschland,  emailws.online@gmail.com
Eintrag 1426 vom 19.07.2021, 17:35 Uhr

Alter: 33, männlich , Ulnaris Syndrom

Hallo,

ich habe leider die Berichte und Informationen erst nach meiner OP entdeckt. Was mich richtig wurmt ist, dass ich nun glaube, die OP hätte nicht gemusst.

Vor etwas über 2 Monaten wurde plötzlich die hälfte vom 4. Finger und der komplette 5. Finger taub + die Hälfte der Handfläche. Also typisches Anzeichen bei Ulnaris. Hatte davor meine Hand/Arm überanstrengt. Hatte sonst nie Probleme. Ich habe eine Woche gewartet und dachte es geht von alleine weg. Es wurde jedoch etwas schlimmer und nicht besser. Der Handchirurg legte mir dann einen Gips an für eine Woche und zwischenzeitlich wurde ein MRT + Nervenmessung durchgeführt. Laut MRT war der Nerv eingeklemmt. Und die Nervenmessung sagte, dass da kaum was ankommt und der Nerv hochgradig beschädigt sei durch die Einklemmung. Mit dem Gips wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich hatte zusätzlich starke elektrische Impulse und konnte meinen Arm kaum ausstrecken. Nach nur insgesamt 2 Wochen, hat der Handchirurg im "Eilverfahren" entschlossen, sofort eine OP zu machen, da der Nerv eingeklemmt sei und mir gesagt, wenn ich noch länger warte, dann kann es sein, dass der Nerv so stark beschädigt ist und sich nicht mehr erholt. Er sagte es ist nur eine kleine OP (minimalinvasiv) und es kann nur besser werden, nicht schlechter. Nach der OP war ich erstmal guter Dinge, da der Schmerz weg war und ich meinen Arm nach wenigen Tagen ausstrecken konnte. Hatte auch etwas mehr Gefühl in meinen Fingern. Jetzt sind es ca. 2 Monate nach der OP und ich spüre zwar eine leichte Verbesserung, jedoch springt nun mein Nerv am Ellenbogen bei einer bestimmten Beugung. Nun sagt der Arzt das ist "ganz normal" bei Ulnaris. Der Nerv ist zu kurz. Der war doch vorher nicht zu kurz? Und vor der OP sprang er ja auch nicht. Jetzt habe ich morgen wieder ein MRT und später dann noch einen Termin beim Neurologen. Nervenmessung und Ultraschall vom Nerven. Der Arzt sagt, wir schauen dann, ob wir eine weitere OP machen und den Nerv verlagern in den Muskel. Bin so verzweifelt und mich plagt ein schlechtes Gewissen, dass ich die OP gemacht hatte. Habe das Gefühl, mein gesunder Arm wurde zerstört. Ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll bezüglich dem springenden Nerven. Noch eine OP? Vielen Dank im Voraus.

Kommentar:
Lieber Waldemar
Ja könnte sein es war unnötig, schwierig im Nachhinein, OP's können leider auch verschlimmbessern.
Probier jetzt unbedingt das Stangehängen aus und investiere total ca. 10+ Minuten pro Tag darin, das könnte Deinem Problem bzw. der Ursache jetzt helfen!

Sehr gut wäre jetzt auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marco Jost, Mönchengladbach/Deutschland,  marcojost@gmx.de
Eintrag 1425 vom 22.06.2021, 20:54 Uhr

Hallo, ich bin 26 Jahre alt und hab seit 4 Monaten einen Tennisarm. vieles ausprobiert, nichts geholfen. dehne regelmäßig, bisher aber nur 3x täglich.

würde es auf deine 10-20 Minuten erhöhen und das hängen lassen werde ich jetzt auch machen.

eine Frage: ich mache Kraftsport mit wenig Gewicht (bewusst um zu schonen), habe beim Training keine schmerzen, aber es zwickt am Tag des Trainings ab und zu mal im Ellenbogen.
soll ich das Training sein lassen? oder soll ich rund um die Übungen dehnen und hängen lassen?

ich hoffe, deine Methoden helfen mir weiter. Vielen Dank im Voraus:

Kommentar:
29.06.21, 17.01h Lieber Marco

Ja weiter dehnen und hängen und kannst auch reduziert trainieren.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gunnar Blum, Egersund/ Norwegen,  blumgunnar@gmail.com
Eintrag 1424 vom 20.06.2021, 17:23 Uhr

Hallo! Ich bin 45 Jahre alt und habe seit ca einem Jahr Schmerzen in beiden Armen. Ich bin seit über 20 Jahren im Strassenbau tätig und habe vor, dort auch noch einige Jahre zu arbeiten. Ich habe jetzt schon fast alles ausprobiert, um das Problem loszuwerden. Kortison, Stosswellen, versch. Übungen, mehrere Salben, andere Medikamente, homöopathische Mittel. Vor zwei Wochen hatte ich erst eine Dry-Needling-Behandlung. Das war äusserst schmerzhaft und hat das Problem eher noch verschlimmert. Sie schreiben, dass man alles machen soll, wie gewohnt. Nicht schonen. Heisst das, dass ich ganz normal an die Arbeit gehen kann bei voller Belastung? Ich werde heute gleich mit den Dehnübungen anfangen und hoffe, dass ich dadurch die OP umgehen kann. Danke schonmal, dass sie sich die Zeit nehmen! Gruss Gunnar

Kommentar:
21.06.21, 14.24h. Lieber Gunnar. Ja genau, Du kannst arbeiten gehen, alles normal machen, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, es wird dadurch nicht schlimmer. Im Gegenteil, Schonen und Ruhigstellen macht es schlimmer! Einfach auf Arbeit, zwischendurch immer mal wieder Dehnen und damit der Verkrampfung weiter entgegenwirken.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

René, Aachen,  renek1fc@gmail.com
Eintrag 1423 vom 15.06.2021, 17:12 Uhr

42 Jahre, Problem besteht seit ca. 1 Jahr.

Ich spiele Schlagzeug und gehe 3 mal die Woche regelmäßig ins Fitnessstudio.
Ich habe beide Tests (Tennis und Golferellenbogen) gemacht. Bei keinem der Test schlägt es an. Ich war beim Arzt und er sagte eine entzündete Bizepssehne als er nur drauf rumgedrückt hat, Diclo Stoßwellentherapie und Pause bis es etwas besser wurdeca. 2 Wochen.
Letzte Woche habe ich dann wieder mit dem Training und dem Drummen angefangen, aktuell schmerzt es sogar im ruhigen Zustand was vorher nicht war.

Meine Frage ist nun, ob die Dehnübungen dabei jetzt helfen können oder muss ich jetzt wirklich länger mit beiden Dingen pausieren?

Kommentar:
21.06.21, 14.24h. Lieber René. Hast Du Schmerzen nur im Bizepsmuskel? Das wäre dann eher eine Zerrung oder Entzündung. Sind die Schmerzen aber auf Ellenbogenhöhe beim Knochen aussen=Tennis, Innen=Golf, dann bist Du richtig hier und solltest auch ohne klare Diagnoseanzeige mit Dehnen und Stanghängen anfangen. Diclo oder andere Schmerzmittel bringen gar nichts.

Einfach bei Fitness oder Drummen vorher, zwischendurch, danach besonders gut Dehnen und der Verkrampfung so entgegenwirken. Beim Fitness, Uebungen mit hohen Gewichten im Moment etwas reduzieren, lieber mehr Durchgänge.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Notizen von Musiker-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sven Gehlken, Hannover/Deutschland,  sven.g@gmx-topmail.de
Eintrag 1422 vom 10.06.2021, 09:40 Uhr

Hallo, ich bin Mitte 40 und habe ich jetzt zum zweiten Mal seit Anfang des Jahres einen Tennis Ellenbogen. Der Schmerz wurde innerhalb von zwei Tagen extrem. Ich kann den Arm nicht annährend strecken vor Schmerz, wie kann ich am Besten mit Dehnübungen beginnen? Der Sehnenansatz ist zudem leicht geschwollen und warm.
Gruß, Sven

Kommentar:
13.06.21, 13.05h. Lieber Sven. Du musst trotzdem langsam mit dehnen anfangen und auch reduziertem stangehängen, d.h. Unten aufstehen und etwas gewicht abfangen. Langsam über wochen steigern. Die sehnenverkürzung und dauerkrampf wird sonst nur noch grösser. Leicht geschwollen kann vorkommen.
Kannst auch erst mal paar tage schonen, könnte aber sein das bringt nichts sondern macht es schlimmer.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabrina Müller, Volkershausen/ Deutschland,  lotti2002@web.de
Eintrag 1421 vom 03.06.2021, 23:12 Uhr

Hallo
Ich bin 38 Jahre ,habe innerhalb 1 1/2 meine 3. Tennisarm. Erst links , dann rechts- ging relativ schnell weg, war auch nach Überbelastung. Nun seit Weihnachten wieder, aber diesmal ganz anders . Hauptproblem ist das ich ihn nicht strecken kann , wenn ich es versuche höllische Schmerzen. Belasten kann ich ihn aber recht gut. Physio , ect hat nach 5 Monaten noch keinen Erfolg gebracht.

Kommentar:
04.06.21, 09.05h. Liebe Sabrina. Die Physio kannst Du vergessen. Du solltest jetzt konsequent Dehnen und Stangehängen. Das mit dem Streckschmerz ist normal da inzwischen eine leichte Sehnenverkürzung stattfand, vermutlich besonders am Morgen bis Du "warmgelaufen" bist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stephan Brändlin, Frenkendorf,  sbraendlin@dropnet.ch
Eintrag 1420 vom 01.06.2021, 10:28 Uhr

Ich bin 51 und leide unter dem Tennsiarm seit 8 Jahren. Ich habe am Anfang auch die Uebungen gemacht hatte dabei aber eher mehr Schmerzen. Ich habe das ganze Inferno erlebt mit Psychischen Probleme als richtigen Existenz Angste da meine Arbeit als Engineur mit viel CAD Arbeit zu tun hat. Mein Problem kommt sicher von der vielen Arbeit mit der Maus. Am Anfang war ich beim Ergotherapeuten und er sagt mir, der Mensch ist nicht gebaut für die viele monotone Arbeiten. Nach dem Ergotheraeuten folgten Physiotherapie, Stosswellen und auch Schmerztherapie jedoch nichts half wirklich. Es wurde auch untersuch ob etwa defekt ist mit Röntgen, MRI, Ultraschall und Elektrotherapie und man fand eine kleines Karpaltunnelsyndrom aber es lohnt sich nicht zu operieren. Am Schluss hat auch noch der Orthopäde gesagt eine OP mache er nicht da ich den Tennisarm an beiden Händen habe und das muss was anders sein.
Als ich wirlich am Anschlag war ging ich zu meinen alten Hausarzt und er sagt mir wir versuchen es mit Akupunktur und mit einer med. Massage bei meinem Sohn er werde mich durchkneten. Die Akupunktur at sicher auch geholfen aber der med. Masseur hat meine total verspannte Schulter entspannt durch drücken an den Trigger Punkten und ausreiben wie auch einer Massage Hammer. Bei beiden Tennisarmen hat er das gleiche Prinzip angewendet und nun habe ich wirklich sehr viel weniger Schmerzen. Nach 2 Jahren med. Massage geht es mir sehr viel besser. Gleichzeitig arbeite ich heute nur noch Teilzeit im Büro und die restliche Zeit als Berufsschulehrer. Bei der Arbeit als Lehrer habe ich sehr viel mehr Abwechslung gegenüber einem 100% Bürojob. Es lohnt sich die Ursache zu bekämpfen und mehr Abwechslung ist goldrichtig.

Kommentar:
03.06.21, 08.19h. Lieber Stephan. Danke für die Info. Schön, dass Du es im Griff hast so.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Falls es bei Dir mal Golferarme (Innenseite) gibt oder die Tennisarme wiederkommen, was fast normal wäre, mach von Anfang an die Dehnung und das Stangehängen und es bricht dann schon gar nicht erst aus.
Die Dehnübung
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Lies mal Stangehängen
Alles Gute und viele Grüsse von Thomas

Der Rabe, key-d1@web.de,  key-d1@web.de
Eintrag 1419 vom 24.05.2021, 18:52 Uhr

Hallo bin 40 Jahre alt habe nun alles ausprobiert,KG,Spritzen,Kälte,Dehnen,Bandagen,Spangen,Masalo Manchette . Nicht bringt was und eine Op will ich nicht und kann ich mir auch derzeit nicht erlauben. Es Zieht vor allem beim greifen derzeit ,wann brennt so ein Tennisarm aus ?

Kommentar:
25.05.21, 10.55h Lieber Rabe. Richtig, OP ist keine wirkliche Lösung. Auf das Ausbrennen kann man sich nicht verlassen, da potentiell danach der andere Arm und danach auch Golfarme (Innenseite) mit dem gleichen kommen kann. Du solltest Dehnen nochmals probieren und vor allem jetzt das Stangehängen machen! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Duregger, Österreich,  peterduregger@yahoo.de
Eintrag 1418 vom 24.05.2021, 15:01 Uhr

Hallo,
ich bin der Peter, 43 Jahre alt und leidenschaftlicher Tennisspieler.
Ich hatte bereits vor 3 Jahren einen Tennisarm. Dank dieser Homepage/dieser Übungen habe ich damals alles sehr schnell in den Griff bekommen.

Leider ist seit 4 Wochen der Tennisarm (Selbsttest positiv) wieder zurück. Die beruflich bedingte körperliche Belastung im April 2021 und 2 bis 3x Tennisspielen im April, war wohl zu viel. Mit der Behandlung habe ich ca. seit 3 Wochen begonnen. Es wird wieder besser, nur sobald ich den Tennisschläger in die Hand nehme und spiele, verschlechtert sich alles.

Nun meine Fragen:
Wie lange soll ich mit dem Tennisspielen pausieren um einen neuerlichen Rückfall zu vermeiden? Soll ich über eine Operation nachdenken?

Ich danke für ihre Rückmeldung
Lg Peter

Kommentar:
Lieber Peter. Pausieren musst Du gar nicht, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Schlimmer wird es dadurch nicht, wenn Du vorher, zwischendurch und danach gut dehnst.
Ueber die OP würde ich gar nicht nachdenken, siehe Link unten. Es ist keine Lösung da es die Ursache nur verlagert.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gabriella, Deutschland,  gabriella_szalai@hotmail.com
Eintrag 1417 vom 05.05.2021, 12:36 Uhr

Hallo, ich bin 37 und leide seit einige Monaten an Tennisarm.
Der Hausarzt hat damit diagnostiziert.
Bei mir ist das Problem, dass mein Ellenbogen ist auch sichtbar geschwollen. Der Arzt hat gesagt, das ist wegen der Entzündung.
Ich habe nur Schmerzgel und Schmerzmittel angewendet, aber hat nicht wirklich geholfen. Sogar die Schwellung ist auch nicht verschwunden. Habe auch eine Bandage bekommen, aber das war auch nicht gut für meinen Arm.
Meine Frage wäre, ob diese Schwellung bei Tennisarm normal ist? Sollte das auch mit der Dehnübungen weg? Ich habe die Dehnmethode noch nicht probiert.

Kommentar:
07.05.21, 08.19h. Liebe Gabriella. Ja Schwellungen kommen öfters vor. Du wirst mit Dehnen und Stangehängen innert wenigen Wochen grosse Fortschritte machen. Die Bandage kannst Du vergessen, die Schmerzbehandlung auch.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung und Stangehängen.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tremor, Deutschland, ,  Philogras@t-online.de
Eintrag 1416 vom 14.04.2021, 06:48 Uhr

Hallo, ich bin Mitte 50 und musste wegen Kniearthrose wochenlang an Krücken gehen. Ibus, 2 Cortisonspritzen in ein Kniegelenk und Etoricoxib 90mg waren Begleiter meiner Behandlung. Vor ca einem Monat fing es in dem einen, dann im anderen Ellenbogen an, zu schmerzen, eher so der kleine Knöchel außen zum Körper hin. Es zieht, sticht, strahlt, manchmal besteht ein dumpfer Schmerz.....eigentlich dachte ich, es nun auch dort Arthrose......Es ist nicht geschwollen, nicht gerötet, ich kann mich bewegen, greifen, etc. Schwer heben tut halt weh. Abends/ nachts merke ich es manchmal verstärkt
3 Ärzte konsultiert: 2 tippen auf Sehnenreizung/ Tennisarm, der dritte wollte sich nicht festlegen. Keine Ultraschall- und keine Röntgenaufnahme!
Soll wieder Entzündungshemmer nehmen und schonen, obwohl die Schmerzen ja die letzten drei, vier Wochen auch mit den Tabletten bestanden haben.
Jetzt ist die große Frage:
Was habe ich nun wirklich? Scheinbar ist die Diagnostik selbst bei Ärzten schwierig. Arthrose braucht Bewegung, der entzündete (?) Knöchel eher nicht so???
Das nächste Problem: Meine Knie OP steht erst noch an, wie soll ich mich dann auf Krücken fortbewegen????
Bin total verzweifelt, weil ich gar nicht genau weiß, was ich habe und machen soll......

Kommentar:
Kommentar:
14.04.21, 08.34h. Lieber Tremor. Keine Angst, das kommt schnell besser, Du bist sicher richtig hier. Tönt voll nach Tennisarm/Golferarm. TA wäre wenn Schmerz Ellenbogen aussen vom Körper weg, GA wenn Innenseite zum Körper hin, mach die Diagnose unten und dann die Dehnübung und unbedingt auch das Stangehängen!
Schmerzmittel bringen gar nichts, wie Du weisst ist es ja keine Entzündung sondern Sehnenkrampf/Verkürzung. Es wird nicht schlimmer wenn es Schmerzen sollte bei Krücken oder Arbeiten. Du wirst schnell Fortschritte machen denke ich.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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Tremor, D, Philogras@t-online.de
Eintrag 1417 vom 14.04.2021, 13:27 Uhr
Hallo nochmal,
Möchte nur nochmal anmerken, dass laut Diagnostik hier bei mir nichts zutrifft- da ist es tatsächlich eher die ARTHROSE! ........- deshalb bin ich mir so unsicher, was ich verstärkt tun soll. Ich kann also die Finger ohne Schmerzen bewegen!
Die Seite für die Empfehlung des Tür- Recks funktioniert bei mir leider nicht. Bevor ich mich wieder durch hunderte von Seiten und Empfehlungen durchwühle: Gibts einen super Tipp für ein einfaches, aber sicheres Reckvon Dir oder jemand anderen oder kann ich das durch die Suche hier als Empfehlung von jemanden finden?

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15.04.21, 08.40h
Hallo Tremor, der 2. Link Sportcheck funktioniert, oder gib bei Amazon "Türreck" ein.
Viel Erfolg !

Katja, Lohenstein,  Katja-lohenstein@web.de
Eintrag 1415 vom 12.03.2021, 19:44 Uhr

Ich bin gerade 40 geworden und das Problem besteht ungefähr seit vier Monaten die Bandage beim Arzt hat nichts gebracht die Schmerzen in der Streckung sind die Hölle allerdings kann ich beruflich nicht darauf verzichten.

Kommentar:
29.03.21, 15.30h. Liebe Katja, ja Bandagen kannst Du ablegen, bringt nichts.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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29.03.21, 15.35h Katja. Vielen Dank.. Deine Seite ist wirklich toll, seid ich die Bandage weglassen und in den schmerz dehne ist es schon deutlich besser. Ich melde mich nochmal in geraumer Zeit.

Gut und weiter so Katja, beschleunige es noch mit Stangehängen! Gute Besserung und bis dann, Thomas


Manu, Zurich Schweiz,  manoloerdmann@gmail.com
Eintrag 1414 vom 08.03.2021, 15:28 Uhr

Hi, ich bin 31 Jahre und habe einen Tennisarm seit dem Golfen Anfang Oktober 2020. Ich habe es zwischenzeitlich mit dem Dehnen behandelt bis es nach dem Ulraub im Winter wieder zu schmerzen anfing. Ich bin darauf hin endlich zu einem Arzt welcher dann die Diagnose Tennisarm offiziell gemacht hat. Ich habe darauf hin Plasma gespritzt bekommen (ich merke null verbesserung) ist dies Normal? Und Physio verschrieben bekommen. In der Physio wurde ich gefragt welche übungen ich mache, habe ihr gesagt ich dehne es (wie von dir beschriebe) sie hat mir gesagt ich sollte es nurnoch einmal am Tag machen. Ergebnis, Arm wieder total am Schmerzen da Ihr keinerlei Besserung von Ihren übungen verspühre (Extension, Flexion Supination etc.) Meine Frage nun, ja mit dem Dehnen wird es besser aber wie bekommen ich den schmerz weg welchen ich habe wenn ich auf den ellenbogen drücke?

Danke Dir

Kommentar:
08.03.21, 16.17h. Lieber Manu. Immerhin hat der Arzt mal richtig diagnostiziert, ist schon viel Wert. Physio und den Rest kannst Du vergessen, insbesondere wenn sie Dir vom Dehnen abraten!

Den Druckschmerz am Ellenbogen musst Du vernachlässigen, es geht jetzt darum keine Schmerzen mehr zu haben bei täglichen Aktivitäten. Der Druckschmerz dort bleibt noch am längsten, bis er dann mal weg ist, oft einige Monate länger als Bewegungsschmerzen, einfach nicht dauernd dort rumdrücken, vergiss es.

Mit Dehnen und mach jetzt auch Stangehängen, hast Du es bald im Griff und machst wieder alles normal wie früher.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marion Mattner, Battenberg / Deutschland,  wolfram.mattner@arcor.de
Eintrag 1413 vom 04.03.2021, 10:34 Uhr

ich bin 58 Jahre alt. Im Frühjahr 2020 habe ich mit einer neuen japanischen Sichelhacke im Garten gearbeitet und hatte danach einen Tennisarm rechts, den ich mit Salben, gelegentlichen Dehnübungen behandelt habe und mit einer Arm-Spange, die ich bei belastenden Arbeiten (z. B. Bügeln) getragen habe.
Ende Oktober schien wieder alles okay,- doch dann bekam ich Schmerzen im rechten Handgelenk unterhalb des Daumens.
Behandlung mit Salben und Kühlen halfen nicht dauerhaft. Habe Diagnose TENDOVAGINITIS DE QUERVAIN im Januar erhalten.
Nach 8 x Physio/Krankengymnastik hat es sich ein wenig gebessert. Mache nachts Salbenverband mit Arnica-Salbe und morgens ist es fast ganz schmerzfrei. Habe jetzt eine Daumen-Orthese, wo das obere Daumengelenk frei ist, das Handgelenk und der Daumen aber durch eine Schiene geschützt sind. Erhoffe mir von der Schonung Besserung, denn ich möchte keine OP. Wie kann ich die Heilung unterstützen und wird das überhaupt wieder gut ohne OP?

Kommentar:
05.03.21, 08.46h. Liebe Marion. Falls es rein enzündlich ist, ist Schonen und Salben sicher richtig. Wenn es dann nach Wochen nicht bessert, könnte es Muskulär bzw. auch mit der Sehne zu tun haben. Dann würde ich mal mit vorsichtigen Stangehängen probieren, das löst vieles.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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05.03.21 Hallo Thomas ,

vielen Dank für deine Antwort. Ich bin für jeden Tipp dankbar. Akutes Entzündungsstadium war im Dezember.

Ich hatte sowieso seit Beginn der Tennisarm-beschwerden im letzten Frühjahr das Gefühl, dass der ganze Arm irgendwie verspannt ist und war mir sehr sicher, dass die Tendovaginitis eine Folge des Tennisarms ist. Daher erhoffte ich mir von Krankengymnastik auch einen Erfolg.

Es waren kleine besserungen zu verzeichnen nachdem ich eine Sitzung hatte und auch ein rechteckiges Tape am Handgelenk genau über dem schmerzenden Punkt hat mir Erleichterung im Alltag gebracht, sodass ich viele Tätigkeiten weniger schmerzhaft oder sogar schmerzfrei ausführen konnte.

Morgens ist es meist fast schmerzfrei, nur fühlt es sich etwas verspannt an und im Laufe des Tages oder dann am Abend oft wieder schmerzhafter. Dies war jetzt aber auch mit einer Schonungsorthese so, wo man alle Tätigkeiten ausüben kann . Bin mir auch nicht sicher ob teilweise Schonung richtig ist (probiere ich momentan aus mit der Orthese) oder in Bewegung bleiben ohne,- meine krankengymnastin rät zu letzterem und Orthese nur bei anstrengenden Tätigkeiten.

Bisher war bei nichts eine dauerhafte Besserung zu erkennen. Es waren manche Tage ganz schlecht und andere etwas besser.

Ich hatte sowohl beim Tennisarm als auch bei der Tendovaginitis Dehnübungen nach L&B gemacht (2 Minuten Dehnung halten im Schmerzbereich größer 8 aber kleiner 10), was alles total verschlimmert hatte bei der Tendovaginitis.

Ich werde es mal mit Hängen probieren, - das hört sich total schlüssig und logisch für mich an. Schöne Grüße, Marion

Elke Beuda, Deutschland,  Elke be70@gmail.com
Eintrag 1412 vom 26.02.2021, 21:56 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht. Hier eine Rückmeldung: Ich habe seit dem 20.8. 2020 einen Tennisarm mit einem punktuellem Schmerz. Wie ich im Dezember schon berichtet habe hat das Dehnen und Stangehängen sehr viel verändert, im Alltag war ich zu 80% schmerzfrei. Leider hatte ich nach jedem Training an dem ich den Arm auch mit nur mit sehr wenig Gewicht belastet habe am Folgetag wieder Schmerzen. Nach einem halben Jahr bin ich jetzt echt verzweifelt, normalerweise trainiere ich 6 Tage die Woche 2 Std (CrossFit ❤️) Nun habe ich aus purer Verzweiflung die Stoßwellentherapie beendet und nach 3 Sitzungen muss ich zugeben dass ich eine starke Verbesserung spüre, Schmerz nach dem Sport wird immer weniger. Mein Vorteil war vermutlich dass ich genau den schmerzenden Punkt am Arm markieren konnte und der Doktor genau diesen 2x2cm großen Punkt bearbeiten könnte bei der Stoßwellentherapie.Bin gerade ziemlich glücklich darüber da ich niemals gedacht hätte dass diese Stoßwellentherapie etwas verändern könnte, man liest ja wirklich fast nur Negatives darüber Alles in Allem haben mir deine Tipps sehr viel weiter geholfen, übrigens bin ich auf deine Seite durch meinen Orthopäden gestoßen. Danke für Alles

Kommentar:
27.02.21, 16.50h. Liebe Elke, ja wunderbar, wichtig ist, dass es besser wird.
Da die Ursache ein chronischer Muskelkrampf mit leichter Sehenverkürzung ist, kann es langfristig nur mit Dehnungen wirklich nachhaltig gelöst werden.
Mach weiter mit Dehnen und wenn noch nicht gemacht, beginne jetzt auch mit Stangehängen, das könnte Dir weitere Fortschritte bringen.
Lies mal Stangehängen
Das Problem ist ja über Jahre langsam entstanden und deshalb dauert es halt etwas bis es sich vollständig löst.
Weiterhin gute Besserung und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Family!
Thomas

Benjamin, Deutschland,  
Eintrag 1411 vom 23.02.2021, 14:19 Uhr

Hallo,
ich bin 38 Jahre alt und habe seit über 3 Monaten Probleme mit beiden Ellenbogen. Ich habe auf beiden Seiten sowohl Tennis- als auch Golferarm:-(
Als Ursache vermute ich stark eine Überanstrengung beim Krafttraining mit dem Schlingentrainer, welchen ich mir letztes Jahr im Sommer gekauft habe.
Davor habe ich nie Probleme gehabt und ich mache bereits seit 20 Jahren Krafttraining (die meiste Zeit im Fitnessstudio, aber seit ca.2 Jahren zuhause). Seit 3 Monaten pausiere ich nun weitestgehend mit dem Training und mache nur, was noch schmerzfrei möglich ist (Bauch & Beine + Ausdauer).
Ich habe bereits viel probiert: Schmerzmittel, Salben, Kälte, Wärme, drei verschiedene Bandagen, Flossing, Tapen, Dehnen (aber nicht in dem Umfang wie hier beschrieben), exzentrisches Training mit Kurzhantel & Therabar, Physiotherapie etc.
Das Problem: Sobald ich bspw. eine Übung gegen den Tennisarm mache, habe ich das Gefühl, dass dies kontraproduktiv für den Golferarm ist und umgekehrt, da die Gegenseite dann verspannt.
Was empfiehlst Du, wenn man sowohl Tennis- als auch Golferarm hat?
Führt das Dehnen der einen Seite nicht zwangsläufig zu Anspannung auf der Gegenseite?
Das mit dem Aushängen werde ich ausprobieren.
Meine Frage hierzu: Spannt man beim Aushängen nicht automatisch die Unterseite der Unterarmmuskulatur an, wenn man eine Faust macht, so dass es eher zur Anspannung als zur Entspannung führt?
Bin über jeden Tipp dankbar, da ich sehr gerne wieder mit dem Oberkörpertraining anfangen möchte. Außerdem wäre meine Frau bestimmt dankbar, wenn Sie nach dem Einkaufen nicht mehr die Wasserkisten tragen müsste;-)
Danke & Grüße
Benjamin

Kommentar:
24.02.21, 10.16h. Lieber Benjamin. Mach beiden Dehnungsübungen für Tennis- und Golfarm und unbedingt auch das Stangehängen.
Beim Stangehängen keine Faust machen, nur die Muskeln in den Fingern werden gespannt, Daumen nicht krallen und umschliessen ! Dadurch gibt es keine Muskelanspannung in den Unterarmen!

Du kannst die Getränkekästen wieder selber tragen. Du kannst auch wieder mit etwas Training Oberkörper anfangen, es wird dadurch nur unwesentlich schlechter, der Verlust an Lebensqualität wenn man schont ist schlimmer und schonen kontraproduktiv weil der Krampf und die Sehnenverkürzung sich fixieren und verstärken können.

Beim Body/Fitness einfach weniger Gewicht nehmen und dafür lieber mehr Durchgänge machen, mindestens bis eine längere eindeutige Besserung der Symptome vorliegt.

Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Lies mal Stangehängen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Basti, Deutschland,  
Eintrag 1410 vom 14.02.2021, 21:40 Uhr

Halo,

ich bin Anfang 30 und habe seit einem Jahr Probleme mit meinem rechten Ellbogen. Es fing an, als ich in meinem Garten viel Erde von Hand umgegraben habe. Ärzte sagen Golferellenbogen. MRT hat ergeben, dass sich Flüssigkeit im Ellbogen befindet. Außerdem knackt der Ellbogen beim Ausstrecken oft. Teilweise blockiert der Ellbogen beim Ausstrecken, dann knackt es stark und die Blockade ist weg.

Geschwollen/Heiß ist nichts, Entzündungwerte im Blut sind alle normal. Wenn ich den Ringfingertest mache ist der Schmerz deutlich zu spüren, beim Mittelfinger passiert gar nichts.

Nachdem ich übrigens letzte Woche Samstags im Garten gearbeitet habe, hat mein kompletter Unterarm 3-4 Tage lang stark weh getan. Das Knacken war in dieser Zeit weg. Nachdem der starke Schmerz nachgelassen hat, war das Knacken auch wieder da.

Kann das wirklich Golferellenbogen sein?

Viele Grüße

Basti

Kommentar:
16.02.21, 08.26h. Lieber Basti. Ja tönt nach Golferarm, insbesondere, da Du auch eine solche Diagnose bekommen hast, aber auch das Verhalten nach Verkrampfenden Aktivitäten ist typisch.

Ich denke mit der Golf-Dehnung und dem Stangehängen hast Du in 3-4 Wochen erste grosse Fortschritte!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Die für Golf nehmen!

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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