Tennisarm-Forum
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Christian Weizenegger, Maggmannshofen, Deutschland,  christian-weizenegger123@web.de
Eintrag 458 vom 20.04.2013, 11:43 Uhr

Ich bin 20 Jahre alt und habe seit 1 Jahr Schmerzen in der rechten Armbeuge (wahrscheinlich Bizepssehnenansatz), kommt vom Krafttraining und Tischtennis zusammen, also Überlastung. Mittlerweile hat sich das Ganze schon ein bisschen eingependelt und ich merke Bewegung (Tischtennis) tut eher gut. Sobald ich aber ins Fitness gehe und dann Bizepsübungen mache, tut es wieder ca. eine Woche weh. Soll ich überhaupt noch ins Fitness gehen und nur die Bizepsübungen weglassen (dafür eine Rückenübung). Habe bereits das Dehnen probiert, aber außer Handgelenksschmerzen hats nichts gebracht. Habe auch mittlerweile gut 1 Monat keinen Sport mehr gemacht und selbst dann ist es nicht besser geworden (bei Belastung eher schlimmer). Was soll ich denn noch tun????

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Lieber Christian. Mach das Stangehängen. Wenig Kraft ist OK, aber mach viel weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge, dann immer zwischendurch an eine Stangehängen!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Notizen von Musiker-Kollegen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nicolas Ben-Moshe, Berlin,  nudnic@live.de
Eintrag 457 vom 20.04.2013, 09:55 Uhr

Guten Tag, ich bin 35 Jahre alt und habe seit ca. 2,5 Monaten einen Tennisarm. Zum Glück ist er ein wenig von alleine besser geworden. Ich habe ihn mir bei der Arbeit zugezogen und daraufhin den Arm teilweise entlastet, allerdings nicht ganz. Leider geht er nicht ganz weg, seit einigen Tagen mache ich die Dehn-Übungen. Ist es sinnvoll in die Sauna zu gehen? Man liest ja immer, dass die Ansätze der Sehnen entzündet sind, da wäre ja Sauna nicht so sinnvoll. Haben Sie Erfahrung mit Massage? Habe jetzt schon mehrfach gehört, dass es guten Physiotherapeuten gelungen ist einen Tennisarm wegzumassieren.

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Lieber Nicolas. Du bist richtig hier und bald geheilt. Massage bringt nichts, es ist ein Krampf, den massiert man auch beim Wadenkrampf nicht weg, man dehnt, es braucht Mechanik/Gegenzug dazu. Sauna ist OK, Wärme die mobilisiert ist besser als Kälte die blockiert. Es ist keine normale heisse Entzündung die man besser nicht in die Sauna nimmt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Antje Schwarz, Berlin,  antjeschwarz@online.de
Eintrag 456 vom 17.04.2013, 00:44 Uhr

56, wochenlang habe ich mich mit den Schmerzen in den Händen herumgequält, da ich Ärzten aus dem Weg gehe. Durch Zufall bin ich auf die Seite gestoßen und da wusste ich, was ich habe und siehe da: die Dehnungsübungen haben relativ schnell Erleichterung gebracht und nach etwa 4 Wochen war ich beschwerdefrei. Die Dehnung ist natürlich weiterhin eine ergänzung zum Sportprogramm :)

Kommentar:
23.04.13, 13.22h Liebe Antja. Waren Deine Schmerzen in den Händen (Fingern)? Hast Du nur gedehnt oder auch Stangehängen gemacht?
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Julia Dahlmann, Kiel/Deutschland,  juliadahlmann@gmail.com
Eintrag 455 vom 16.04.2013, 11:57 Uhr

Ein herzliches Hallo!
Danke für die umfassenden Infos auf dieser Seite.
Ich bin 47, hatte aber mit 20 schon einen Tennisarm durch eine Drehbewegung bekommen. Wir mussten Watte auf Holzstäbe drehen, "Riesen-Q-tips" herstellen. Damals hat mir die sog. Epikondilitis Spange geholfen, die genau genommen den Holepunkt der Sehne versetzt. Ich hielt den Schmerz für entzündlich.
Jetzt war ich auf der Suche, weil ich durch Hausarbeit, Renovieren, auf der Unterseite den selben Schmerz habe. Die Dehnung tut sehr gut. Ich kenne eine ähnliche Übung für das schmerzende Grundgelenk am Daumen.
Anregung meinerseits:
Aus drei verschiedenen Quellen weiß ich, daß ich eine Sehnenverlängerung nur erreiche, wenn ich mind. 60 Sekunden an die Beweglichkeitsgrenze dehne und dann 15 Sekunden an die Schmerzgrenze, mehrmals täglich. Quelken: Hatha Yoga, Homöopath, Physiotherapeutin.
Von mir nochmals herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg für alle Arztmuffel, denn es lohnt sich!!

Kommentar:
23.04.13, 13.22h Liebe Julia. Danke für die Tipps. Du sagst Unterseite, meinst Du Innenseite? Das wäre dann Golferarm. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Elisabeth Killian, Bobenheim-Roxheim / Deutschland,  wemki@t-online.de
Eintrag 454 vom 15.04.2013, 18:30 Uhr

Hallo, ich bin 47 Jahre alt und bei mir besteht das Problem seit ca. 1 Jahr, allerdings am linken Ellenbogen, wobei ich aber Rechtshänder bin. Zu Anfangs habe ich das ganze ignoriert und dachte, es geht von alleine weg. Ich ging weiter meiner Arbeit nach (PC) und spielte auch Golf. Bis eines Tages bei einem Golfschlag ein stechender Schmerz durch meinen Arm fuhr; ab dann war nichts mehr wie vorher, d.h. Arbeit und Sport war nur noch unter Schmerzen möglich.
Der Besuch bei meinem Hausarzt brachte auch nur Spritzen (Cortison und Schmerzmittel), danach Überweisung zum Orthopäden, der mir eine Bandage verschrieb. Eine Linderung erfolgte ebenfalls nur kurzfristig. Derzeit bin ich bei einer Osteopathien in Behandlung, welche diverse Übungen mit mir macht, bei denen ich den Eindruck habe, die Schmerzen lassen etwas nach. Ich werde ab heute regelmäßig die Dehnübungen machen und hoffe auf eine baldige Besserung.
Liebe Grüße
Elisabeth Killian

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Liebe Elisabeth. Beim Tennisarm hilft Osteopatie leider kaum. Ein Kramf ist mechanisch und muss mechanisch durch Zug auf jenen Muskel behoben werden, wie bei einem Wandenkrampf etc.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Golf-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tia Backmann, NRW,  cbackmann@versanet.de
Eintrag 453 vom 15.04.2013, 13:11 Uhr

Hilfe! Ich bin 44 Jahre alt und habe seit jetzt schon zwei Wochen scheinbar alle Sehnenansätze im Ellenbogen entzündet bzw. gereizt, ich war deswegen schon dreimal beim Arzt. Spritzen lehne ich ab, Ultraschall hat es schlimmer gemacht. bin gestern mit den Dehnübungen angefangen, kann aber im Moment noch nicht mal schmerzfrei den Arm mit geballter Faust nach unten durchstrecken (das schmerzt hinten im ellenbogengelenk), dass übe ich erstmal. Ist das normal bei solchen Problemen? Bin auch überbeweglich, darum bin ich vorsichtig, habs wahrscheinlich als Folge eines steifen Nackens (dadruch ganz verkrampfter Arm) und zu langes Lesen abends im Bett. Bin Pianistin, kontne aber schon mehrere Monate wegen einer anderen jetzt ausgeheilten Erkrankung an der BWS nicht spielen, bin echt todunglücklich im Moment. Hatte keinen unfall oder sowas..

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Liebe Tia. Dir wird es bald viel besser gehen mit Dehnen und Stangehängen vor allem! Ja tönt alles ziemlich normal bei Dir mit Symptomen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Musiker-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sarah, Deutschland,  sara_p@gmx.de
Eintrag 452 vom 14.04.2013, 21:39 Uhr

Hallo, ich heisse Sarah u bin 26 Jahre alt. Hab dir vor n paar Monaten schon geschrieben ... Hab an beiden Armem einen Tennisarm u das nun seit fast 2 Jahren. Von Beruf bin ich Friseurin was mein Problem laut Arzt wohl auslöste ..ich hab glaub so ziemlich alles an Therapien ausprobiert was nur geht... Osteopat,Heilpraktiker,Physio,cortison,unzählige Tabletten usw... Naja hatte es mit den Dehnen prob aber war vor knapp 3 Monaten an meiner Grenze angekommen sowohl körperlich als auch Psyhisch ... Jeden Tag unter Schmerzen arbeiten ich konnte nicht mehr .. Hab mich daher für eine op entschieden .. Vor 3 Wochen wurde mein linker Arm op.. U muss sagen die letzten 3 Wochen waren die Hölle... Hab schlimmere Schmerzen wie vorher... Der typische tennisarm Schmerz wie ich ihn kannte war zwar bis jetzt nur 3 mal da aber dafür hab ich n extremes Schmerz im Ellenbogen Gelenk anderst als vorher viel schlimmer...:((( der Arzt meinte es sei normal u braucht zeit... Ich kann aber nimmer bin echt Ende meine Kräfte .. Was soll ich tun? Ist das normal das es so weh tut ? Keine Ahnung vielleicht wird's ja irgendwann besser aber in meiner jetzigen Verfassung kann ich nur sagen das ich es echt bereue mich für eine op entschieden zu haben ........ Ou man :( bin seit 3 Wochen krankgeschrieben u hab noch 1 Woche Krankmeldung .. Hab soooooo Angst wieder zur Arbeit zu gehen ich hab jetzt schon Mega Schmerzen in meinem Beruf wo ich meine arme so brauche kann mir garnicht vorstellen jetzt im mom überhaupt die kraft zu haben Haare zu machen .., was soll ich nur tun ? Ich kann nicht mehr... Meinst du es wird besser ...? Ich danke dir schon Mal im vorraus !!!!

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Liebe Sarah. Ja ich rate immer ab von OP's, ich weiss es kann verschlimmbessern und verlagert das Problem nur woanders hin, löst es nicht wirklich. Und es kanns ja nicht sein 4x zu operieren wenn dann beide Tennisarme und beide Golferarme mit der Zeit kommen!

Aber Du kannst auch mit OP geheilt werden mit Dehnen und Stangehängen. Du solltest mit vorsichtigem Dehnen und vorsichtigem reduzierten Stangehängen anfangen, da sonst die Sehnenverkürzung weiter fortschreitet! Musst ev. auch etwas durch den Schmerz hindurch Dehnen und Hängen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du vorübergehend mehr reduzieren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

stefan jungklaus, deutschland,  sejungklau@hotmail.com
Eintrag 451 vom 13.04.2013, 19:07 Uhr

hallo ... alter 47 probleme seit einem jahr
(bin zu spät auf deine seite gestossen)...;-(

ich habe ihre/deine seite regelmässig besucht und bin von dieser sehr angetan...

ich bin am rechten ellenbogen nach der hohmann methode operiert worden..(08.04.)
ab wann kann ich bspw. danach mit entspr. dehnen beginnen um so schnell wie möglich
wieder ins tennisgeschehen eingreifen zu können...?
besten dank vorab für deine bemühungen ob einer entsprechenden info..

gerne abermalig meine hochachtung ob deiner seite...


beste grüsse von stefan jungklaus

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Lieber Stefan. Ja ich rate immer ab von OP's, ich weiss es kann verschlimmbessern und verlagert das Problem nur woanders hin, löst es nicht wirklich. Und es kanns ja nicht sein 4x zu operieren wenn dann beide Tennisarme und beide Golferarme mit der Zeit kommen!

Aber Du kannst auch mit OP geheilt werden mit Dehnen und Stangehängen und damit schneller schmerzfrei werden und zukünftige TA und Golferarme verhindern! Du solltest jetzt mit vorsichtigem Dehnen und vorsichtigem reduzierten Stangehängen anfangen, da sonst die Sehnenverkürzung weiter fortschreitet! Musst ev. auch etwas durch den Schmerz hindurch Dehnen und Hängen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du vorübergehend mehr reduzieren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris, Deutschland,  
Eintrag 450 vom 13.04.2013, 15:22 Uhr

Hallo, bin 23, habe Golf- und Tennisarm rechts nach Einsatz in einem Hochseilgarten im Juli 2012, danach 2 Monate keine Bewegung möglich, Seitdem schleppend, bei Belastung spührbar und beim schreiben auch.

Frage: Die Fahrrad-Saison geht wieder los (Mountainbike), kann ich trotzdem fahren, auch wenn es weh tut? Dehnen hilft, aber Fortschritte dauern sehr sehr lange (dehne nun seit November) Schmerzen sind derzeit nicht immer am Ellenbogen, sondern auch zwischen Hand und Ellenbogen an den Sehnen auf beiden Seiten.

Viele Grüße Chris

Kommentar:
23.04.13, 12.26h Lieber Chris. Ja Du kannst biken auch wenn es weh tut es wird dadurch nicht schlimmer. Einfach vorher, zwidurch, nachher gut Dehnen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser eine Ueberlastung der Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch bei Sportlern oft auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen
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Mach jetzt auch das Stangehängen dann machst Du schneller Fortschritte!

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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

guntram bläs, st.wendel/deutschland,  ute.guschtl@googlemail.com
Eintrag 449 vom 12.04.2013, 19:13 Uhr

hallo,ich bin 49 Jahre alt,habe nun seit nunmehr 8 Jahren Tennis/golferarm beidseitig und wurde auch schon an der tennisseite links operiert was natürlich nichts brachte.Außerdem leide ich paralell an einem HWS/Syndrom (Spinalkanalverengung). Kann ich das alles auch mit stangehängen u.dehnübungen erfolgreich therapieren.Ach so,ich vergaß zu erwähnen,ich bin männlich und Handwerker.

Kommentar:
13.04.13, 14.18h Lieber Guntram. Ja Du bist richtig hier und wirst schon bald grössere Fortschritte erleben. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP ohne (langfristige) Wirkung ist leider häuftig:
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Janett, Deutschland,  
Eintrag 448 vom 09.04.2013, 14:36 Uhr

Hallo ,

Ich bin 42 und habe seit ca. 8 Monaten brennende Schmerzen im rechten Ellenbogen (mittlerweile schmerzt der ganze Unterarm).Ich muss dazu sagen das ich seit Juni 2012 nach einer Fuß OP (links)noch immer mit einer Krücke laufe. Meine Orthopädin meinte es sei ein Tennisarm und ich bekam im Oktober letzten Jahres eine Spritze. Die mir nur kurzfristige Linderung verschaffte. Ansonsten wurde nichts weiter getan. Im Januar hatte ich den nächsten Termin ich sagte ihr das die Schmerzen immer schlimmer werden und ich so gut wie kaum noch was machen kann mit meinem Arm. Da ich zu dem Zeitpunkt auch wieder extreme Probleme mit der Halswirbelsäule(2x Bandscheibenvorfall) hatte und immer noch habe , wurde mir gesagt das es von der HWS ausstrahlt in der Arm. Ich bekam in die HWS Spritzen und dann durfte ich gehen. Die Spritzen haben weder meine Schmerzen in der HWS gelindert noch meinem Arm. Man hätte auch Wasser spritzen können. Nächste Termin ist jetzt im April. Leider habe ich die Befürchtung das mir auch dieses Mal nicht wirklich geholfen wird. Was passiert wenn meine Symptome im Arm weiterhin nicht für voll genommen werden ??? Ich habe natürlich Angst das es irgendwann chronisch wird. Was kann ich tun ???

LG Janett

Kommentar:
11.04.13, 08.29h Liebe Janett. Du bist richtig hier und bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harry Steffen, Weißenburg,  hs-de@gmx.net
Eintrag 447 vom 07.04.2013, 19:43 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht. ich bin 67 und hatte vor 15 Jahren einen "Tennisellenbogen". Der Orthopäde meinet: Man solle operieren. Spritzen und Salben waren nutzlos.
Dies lehnt ich aber ab. Dei einem Urlaub traf ich dan einen Chiropraktiker. Dieser gab mir folgenden Tip: Den Arm gerade hängen lassen, die rechte Hand nach soweit es einem möglich ist nach links drehen, sodaß die Handfläche nach aussen zeigt. Dann mehrmals eine Faust ballen. So fest als möglich. Dies solang, bis es schmerzt. Es handelt sich dabei auch um s.g. Dehnübungen.
Das Ganze mindestens 5 mal tägl.
Es hat geholfen.
Gute Besserung an Alle mit dem gleichen Problem

Heinrich Laubscher, 66333 Völklingen,  HLaubscher@web.de
Eintrag 446 vom 06.04.2013, 11:40 Uhr

Hallo, ich habe gerade die Beiträge zu dem Tennisarm gelesen. Ich bin 60 Jahre alt und habe das Problem seit ca. 2-3 Monaten. Bisher habe ich therapeutisch ein Querrefluxtionsbehandlung durchgeführt, die hat aber nichts gebracht. Jetzt war ich in der Röhre und es wurde eine MRT gemacht. Der Orthopäde will nun weitere Entscheidungen treffen, Termin erst nächste Woche. Meine Frage ist, ich gehe viel schwimmen, fast täglich 2000 Meter, dabei schwimme ich immer im wechsel, eine Bahn Brust eine Bahn Kraul, ist dies nun förderlich oder sollte ich dies lassen? Wahrschein sollte ich aber vorher immer, die von Ihnen empfohlenen, Dehnübungen machen?
Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Laubscher

Kommentar:
11.04.13, 08.29h Lieber Heinrich. Mach mal die Diagnose, wenn Sie anspricht mach die Dehnübungen und das Stangehängen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

ado, france,  ado-fr@hotmail.fr
Eintrag 445 vom 05.04.2013, 19:57 Uhr

ado 32 jahre.tennisarm recht 3 jahre lang.
ich habe mit dehnubung und hangen an der stange begonne seit 10 tage.
seit gestern starke schmerzen bekommen arm links von ihnen nach dem hangen a der stange .habe jetz einem golfarm bekommen oder was ist los.
dass ist nicht normal beim hangen.Habe nimals beschwerden gehabt mit dem arm links.was soll ich machen?

Kommentar:
11.04.13, 10.44h Lieber Ado.
Mach mal 1-2 Tage Pause mit Hängen. Dann beginne wieder aber reduziert, d.h. mit unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen und steigere das nur langsam. Innenschmerzen tönt nach Golferarm und es kommt häufig vor, dass diese zusammen oder nach Tennsiarm auftreten.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Ev. hast Du etwas übertrieben. Mach auch die normalen Dehnübungen, ev. reagierst Du auf Stangehängen ungewöhnlich.
Gute Besserung und bis dann,
Thomas

Bartholomew182, Deutschland,  
Eintrag 444 vom 05.04.2013, 11:43 Uhr

Hallo, bin eben auf dieses Video gestoßen.
Es bestätigt die Aussagen, des Autors dieser Seite.
Zudem wird eine alternative Dehnübung vorgeführt für Vorder- und Rückseite des Unterarms.
http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/bewegungsapparat/visite77
01.html
Zusätzlich ist vielleicht dieses Video noch sinnvoll indem die Kräftigung/Stärkung des Unterarms kurz angesprochen wird.
http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/bewegungsapparat/tennisarm101.
html
Hat bei mir geholfen.
Gruß

Darius Marz, Deutschland,  darecki@t-online.de
Eintrag 443 vom 04.04.2013, 17:30 Uhr

Bin 32, seit ueber 1 Jahr Beschwerden Ellenbogen rechts (Tennisarm)vor einem Jahr hab begonnen mit Schmerztabletten 6 Wochen spaeter mit Kortisonspritzen, 6 Monate spaeter mit Dehnuebungen dann Physiotherapie mit Ultraschall und Stosswellentherapie und Massagen. Zurzeit grosse Schmerzen innen aussen auch ohne Belastung.
Danke voraus !

Kommentar:
11.04.13, 10.29h Lieber Darius. Die Schmerzmittel können bei TA nicht viel helfen. Sie belasten nur Magen, Niere und Geldbeutel. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Dilschneider, neidenfels,  m.dilschneider@web.de
Eintrag 442 vom 01.04.2013, 18:24 Uhr

Hallo ich bin 49 j. alt.Das Problem besteht eigentlich schon seit mehr als 2.Jahre.Angefangen hat es nach einer mehrtägigen Motorradtour.Danach waren die schmerzen mal mehr oder weniger,aber nie ganz weg.Seit Dez.2012 hab ich Dauerschmerz.Alle Salben und Schmerzmittel ohne Erfolg.Den schmerzenden Arm wollte ich so gut es geht entlasten,mit dem Ergebniss das nun auch der andere Arm nun die gleichen Probleme macht.

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Martin. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johannes, Deutschland,  
Eintrag 441 vom 29.03.2013, 12:04 Uhr

Hallo, bin 37 und hatte 4 Monate lang Schmerzen, versuchte alles Mögliche...Brachte alles nichts. Ein Orthopäde wollte Lasertherapie (für 160¤) machen. Bin zum Glück einen Tag nach dem Arzttermin auf Ihre Webseite gestoßen. Zuerst mehrmals täglich Dehnübungen im Stehen gemacht, die Hand einfach nach oben gerdrückt (wie Sie beschreiben) - über den Schmerz. Danach an einer Treppenstufe 2-3 mal täglich jeweils 30s gehangen - besser wurde es nach ca. 1 Woche. Nun nach ca. 8 Wochen sind die Schmerzen tatsächlich komplett verschwunden. Großartig!!! Vielen Dank!!!

Kommentar:
02.04.13, 16.02h Lieber Johannes. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

peter heckmann, 69488BIRKENAU,  peter.heckmann@arcor.de
Eintrag 440 vom 26.03.2013, 14:50 Uhr

hallo.
bin 59 jahre alt.proplem besteht seit cirka 6wochen.
hausarzt überwies mich an chirugie.habe bedenken.
bitte um rat.
gruß p.heckmann.

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Peter. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach keine OP!
Lies mal die Infos zur OP
Du bist mit Dehnen bald geheilt!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Ostermeier, Bayern,  chrioste@web.de
Eintrag 439 vom 26.03.2013, 09:16 Uhr

Hallo,
bin 33 und habe seit 2 Jahren Probleme am rechten Arm. Anfangs war es nur ein leichtes ziehen, dann konnte ich kein Glas mehr heben. Hab dann aktiv von Akupunktur bis Kortison alles durchprobiert. Nach der letzten Kortisonbehandlung war ich 4 Monate schmerzfrei. Jetzt ist es nach und nach wieder schlimmer geworden und ich habe diese Dehnübungen gefunden. Seit zwei Wochen mache ich die Übungen und habe das Ganze extrem verschlimmert, eigentlich war es noch nie so schlimm, so dass ich die Übungen wieder absetze.

Hat jemand auch negative Erfahrungen mit Dehnübungen gemacht, bzw. einen ähnlichen Krankheitsverlauf?

Vielen Dank.
Christian

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Christian. Ev. hast Du zu stark gezerrt und gerissen. Das kann mal einen Rückfall geben, ist aber nach 2 Tagen schonen behoben und wieder auf dem alten Stand. Ansonsten kann man mit Dehnen nichts falsch machen.
Du solltest dann das ganze abbrechen, ev. hast Du ja keinen Tennisarm sondern eine akute Entzündung?
Wenn Du dann doch wieder hierher zurückkommst, weil es keine andere wirkliche Lösung gibt, dann mach vor allem das Stangehängen, da kann man noch weniger falsch machen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Uwe Breidenbach, Halver Deutschland,  Uwee7@aol.com
Eintrag 438 vom 25.03.2013, 18:31 Uhr

Möchte mich an dieser Stelle einfach nur bedanken!

Uwe

Kommentar:
02.04.13, 16.02h Lieber Uwe. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

robert winterauer, oberösterreich,  wintes@aon.at
Eintrag 437 vom 25.03.2013, 16:05 Uhr

habe voriges jahr im mai bei dr. bergmann die kl. op (minimalinvasiver eingriff) bei meinem tennisarm rechts machen lassen, weil ich die schmerzen ca. 2 jahre vorher schon mit allen anderen mitteln (cortison, dehnen, homeopatie,...) nicht mehr weg bekam und diese so arg wurden, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe!
wie beschrieben ein ca. 2 minütiger eingriff mit anreise am selben tag, sowie abreise nach kurzer wundkontrolle am nächsten tag.
kosten: ¤ 390,00 + übernachtung ¤ 90,00 und treibstoffkosten je nach anreise-km. in österreich habe ich ¤ 190,00 von der kasse retour erhalten.
bin ende mai wieder in den arbeitsprozess (betriebselektriker)- und im juli vorigen jahres wieder ins tennisgeschen eingestiegen und spiele bis heute (auch meisterschaft) schmerzfrei ohne bandage oder sonstigem zeugs!
ich kann den eingriff aus meiner sicht nur empfehlen, da ich wie gesagt nach 3-4 wochen schmerzfrei war und auch heute noch bin!
danke nochmals an dr. bergmann in fürth!

Kommentar:
02.04.13, 16.02h Lieber Robert. Ja natürlich gibt es auch OP's die perfekt verlaufen! Schön wie das bei Dir gegangen ist.
Es besteht leider die Möglichkeit, dass in den nächsten Jahren der andere Arm und/oder Golferarme kommen. In diesem Falle musst Du dann entscheiden ob Du dem Dehnen noch eine Chance gibst, je früher je besser, aber Du kennst ja jetzt die Symptome.
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

daniel hotweh, österreich,  tropicalmichi@gmx.at
Eintrag 436 vom 19.03.2013, 20:38 Uhr

31 jahre. hallo thomas. leider schauts bei mir immer noch nicht viel besser aus.ich habe den golferarm schon seit august .ich war schon 3 mal der meinung ich habe es geschafft aber das war nicht so.nach ein par zagen war alles beim alten..ich habe sehr viel gedehnt!wenn ich den ringfinger gegen den handballen presse spüre ich oft keinen schmerz mehr.wenn ich aber mit gepresstem ringfinger den arm anwinkle schmerzt es..es ist am morgen besser wie am abend.auf den rat einer chinesiologin und meiner physiotherapeutin bin nun schon 2 wochen zu hause am rumhängen.habe das gefühl wenn ich dehne verschlimmere ich es wieder.ich glaube mitlerweile auch dass ich eine enzündung habe durch den ständigen zug am sehnenansatz.ich bin im moment auch mit murmeltieröl am experimentieren hast du da irgendwelche erfahrungen..und gibt es wirklch keine positiven meldungen über cortisonspritzen?ich kenne persönlich 2 leute die sich ihre probleme weggesprizt haben..das wilde ist dass ich jezt irgendwas am anderen ellenbogen spüre ich aber nicht weiss was ich da ausbrüte.bin auch hier am dehnen golf und tennis methode weil ich noch auf keine diagnose einen schmerz spüre.brauch jezt bald einen psychiater ;-) .what ever.villeicht fällt dir ja noch was ein..danke derweil und alles gute..lg

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Daniel. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Du kannst jetzt auch mal auf alle Dehnungsübungen verzichten und nur das Stangehängen praktizieren und vor allem falls Du bisher noch kein Stangehängen gemacht hast!
Manschetten kann man tragen wenns einem wohl ist damit/gut tut, aber bringen tun die nicht wirklich etwas gegen den Krampf, man fühlt sich vielleicht etwas "gehalten" dadurch, aber dafür erinnern sie einem dauernd, dass man krank ist, was psychologisch schlecht ist.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Alexander Gutjahr, DE,  firmazak@yahoo.de
Eintrag 435 vom 19.03.2013, 19:57 Uhr

Ich bin mittlerweile 37ig und habe die Beschwerden seit letztes Jahr Sommer. Wahrscheinlich durch meine Arbeit ( Rohrsanierung) bei der ich viel Schaufeln mußte.Nun fogendes mittlerweile habe ich kordisonspritzen bekommen,Entzündungshemmer und zusätzlich 3verschiedene Bandagen.Das traurige an all dem ist das nix geholfen hat.
Was ich aber nicht verstehe ist, hier wird geschrieben man soll den Arm nnicht schonen das habe ich beherzigt. Aber komischerweise ist es so das wenn ich in schone Linderung eintritt und wenn ich in benutze die Schmerzen immer stärker werden bis hin zu dem Moment das ich noch nicht mmal mehr eine Kaffeetasse heben kann. Ich werde jetzt mal diese Dehnübungen versuchen aber ehrlich gesagt bin ich mittlerweile ziemlich frustriert von dem ganzen.Ich hoffe das diese Dehnungen dauerhaft helfen.

MfG. Alexander

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Alexander. Manschetten kann man tragen wenns einem wohl ist damit/gut tut, aber bringen tun die nicht wirklich etwas gegen den Krampf, man fühlt sich vielleicht etwas "gehalten" dadurch, aber dafür erinnern sie einem dauernd, dass man krank ist, was psychologisch schlecht ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Kortison unterdrückt das Symptom für 10-20 Tage (wenn man Glück hat), danach ist alles beim alten oder schlimmer, das wäre der Normalfall.
Ich glaube Du bist richtig hier und mit Dehnen und Stangehängen bald geheilt.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Entzündungshemmer können auch keinen Tennisarm heilen, sie belasten nur Magen, Niere und Budget.
Beim Dehnen nicht zerren und reissen, nicht weit über Schmerzpunkt hinaus ziehen, lieber Dehnung länger halten!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose.
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan Elbert, Ludwigsburg Deutschland,  stefanelbert@arcor.de
Eintrag 434 vom 18.03.2013, 22:49 Uhr

hallo ich bin 34 Jahre alt und habe seit 1,5 jahren einen rechten Golfer arm. Angefangen hat alles mit einem Hexenschuß, musste dann Physio mit Gerätetraining machen ab da ging das Problem los. Beim Orthopäde bekamm ich dann 3 x Kortison spritzen und dann war alles erstmal wieder gut. Inzwischen bin ich Vater geworden. Nach ca. 1 Monat ging es wieder los warscheinlich durch tragen des baby. War danach mehrmals noch beim Orthopäde hab seit dem noch zwei Kortison spritzen bekommen (mehr wollen die Ärzte nicht mehr spritzen). Habe auch Physio bekommen mit auflockern der Muskeln, aber durch draufdrücken auf denn schmerzpunkt ist es noch schlimmer geworden. Bekam auch Stromreiz Threapie half aber auch nix. Beim Neurologen war ich auch, aber mit denn Nerven ist alles O.K. Schmerzen vor allem in der Nacht beim Abbiegen des Armes. Hatte auch das gefühl das der Ellenbogen am Schmerzpunkt angeschwollen ist. War jetzt noch mal bei einen anderen Ortopäde, habe eine Kortison Spritze wieder bekommen. Es war jetzt ca. 1 Monat gut. Hatte jetzt vor 2 Wochen nochmal ein Termin beim Artzt zu kontrolle. Er Tastete denn Arm ab durch drücken auf denn Ellenbogen starke schmerzen. Arzt meinte denn Arm schonen ... aber wie als rechthändler und mit einen 16 Monatigem Kind ??
Zeit dem Abtasten des Ellenbogens wieder extreme schmerzen.
Dehnen hat bis jetzt auch nicht viel geholfen , habe versucht 3 mal am Tag zu Dehnen.
Am liebesten hätte ich eine Operation , denn halte die schmerzen kaum noch aus!
Kann man mir Helfen?
Bitte um Antwort DANKE !!!

Grüße Stefan

Kommentar:
02.04.13, 16.04h Lieber Stefan. Der Druckschmerz am Ellenbogen ist das was auch am Schluss noch am längsten bleibt, auch wenn dann mal alle Symptome weg sind, das ist normal.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Die OP ist keine Patentlösung:
Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jennifer, Deutschland Bayern,  j.hengstermann@t-online.de
Eintrag 433 vom 14.03.2013, 12:46 Uhr

Hallo, ich habe folgendes Problem. Ich bin nun in der 6ten Woche mit einem Tennisarm/Tennisellenbogen bzw Golfarm krankgeschrieben. Zu Beginn war es so schlimm, das ich noch nicht einmal eine Kaffeetasse halten konnte, ohne einen stechenden Schmerz im linken Ellenbogen zu verspüren. Lange Zeit habe ich dieses ignoriert, geht schon wieder weg, aussitzen halt. Dann wurde es allerdings so schlimm, das ich in meinem Job ( Erzieherin muß viel Kinder tragen und am Nachmittag sitzt ich an der Tastatur und Maus) ich keine Kraft mehr hatte und mir das Kind fast aus dem Arm gefallen ist.Der Schmerz strahlt vom kleinen Finger bis hinten in den Rücken. Ich bin dann erst zum Hausarzt, die mir eine Entzündung diagnostiziert hat und mir Ibu 600 Reuma verschrieben hat. Zudem eine Spange die ich am Ellenbogen tragen sollte. Anfänglich hatte ich eine Besserung, aber nur mininal. Nach zwei Wochen wurde ich an den Orthopäden überwiesen, der mir eine andere Bandage verschrieb. Zudem sollte ich weiter Ibu nehmen, ich bekam eine Cortisonspritze ins Gelenk. Die Schmerzen waren dann 3 Tage nicht mehr zu spüren. Nach 3 Tagen waren sie wieder da. Hab dann noch mal eine Spritze in den Po bekommen und Massagen und Ultraschall in einer Reha Praxis. Nach 6 Wochen Krankenschein soll ich nun ins Krankengeld gehen. Und jetzt kommt es. Meine Reha ist bis Ende März nicht abgeschlossen, am 09.04.13 geh ich ins MRT....(offen, da ich unter extremer Platzangst leide) und am 12.04.13 habe ich wieder einen Termin beim Arzt wo besprochen werden soll, ob es nun eine OP gibt oder nicht. Ich war heut beim Arzt und der sagte mir nun, nachdem er mir die Bescheinigung fürs Krankengeld ausfüllen sollte, entweder geh ich nun mit Schmerzen arbeiten oder ich muss mir einen neuen Job suchen. Hallo??? Ich mach alle möglichen Maßnahmen, bin noch mitten drin und nun soll ich mit nem schmerzendem Arm arbeiten gehen??? Es strahlt übrigens immer noch bis ins Schulterblatt.... Und bei der Massage wird mir immer gesagt, das alles total verspannt und verhärtet ist....Was ist wenn mir ein Kind herrunterfällt??? Oder alles durch das Tippen am PC noch schlimmer wird??? Wie gesagt, das MRT ist am 09.04.13 und Massagen und Ultraschall hab ich auch noch bis Ende März....wie kann das sein, das ich dann auf einmal wieder zum Job geschickt werde??? Gibt es noch Tipps die ich machen kann??? Langsam merke ich auch, das der rechte Arm durch die Mehrbelastung angegriffen wird....Zudem kommt das ich Alleinerziehend bin, und ich immer mal was tun muss im Haushalt.....Ich kann doch mit meinen 41 Jahren nicht wirklich schon Arbeitsunfähig in meinem Beruf sein??? Ich übe den seit 22 Jahren aus........sicher immer Tippen und Kinder schleppen aber einen neuen Job??? Arbeitsfähig seh ich mich nicht, und sollte man nicht erst als Arzt die komplette Diagnose haben, bevor man wieder gesundhscheibt....Ach, beim Neurologen war ich auch schon, der Nerv ist ohne Befund....wenigstens etwas.
Bitte um Antowrt...Vielen Dank
Jennifer

Kommentar:
Liebe Jennifer. Mach die diagnose hier. Dann beginne mit dehnen und stange hängen. Alles andere wird dir nichts bringen. Mrt oder Mri nützt dir nichts, nur dem der das gerät hat. Sorry so ist es. Du bist mit dehnen bald ein neuer mensch. Kannst auch sofort wieder arbeiten. Ich würde alle anderen therapien abbrechen. Aber bist genug stark dafür um aus der medizin mühle auszubrechen. Sie wollen weiterverdienen und dich nicht gehen lassen! Gute besserung.

Aldo, Basel Schweiz,  menegon@spin.ch
Eintrag 432 vom 11.03.2013, 21:24 Uhr

Auch ich hatte auf beiden Seiten einen Tennisarm. Aufgelesen beim Motorsport. ca. 1 Jahr lang. Am Ende so stark, dass ich beim "Handgeben" hätte schreien können. Mit den hier beschriebenen Dehnübungen habe ich angefangen. Schon nach kurzer Zeit bemerke ich kleine Verbesserungen.
Danach wurde ich selber kreativ und habe folgendes gemacht.
Im Fitnesstudio habe ich mich mit 20kg pro Arm, an einer horizontalen Stange hängen lassen, so lange es ging ca. 2 min., 2x normal, 1x mit der Handballe nach innen. Wenn man so die Arme dehnt, ist dies äusserst effizient. Man spürt richtig die Dehnung, es wärmt und brennt ein wenig. Es ist kaum zu glauben, nach 10x alle 3 Tagen war ich absolut Schmerzfrei !!!

Wichtig ist, dass man sich nur mit ca. 20kg pro Arm hängen lässt und nicht mehr. Nicht einfach, da die meisten Personen wohl mehr als 40kg wiegen. In Fitness-Studios gibt es Geräte, da kann man auf eine Platte stehen die ca. 30kg Gegendruck erzeugt (man wird also leichter).

Wünsche allen auch so einen grossen Erfolg !

Kommentar:
Super. Weiter so!

Hannelore, vorarlberg,  hannelore.g@hotmail.com
Eintrag 431 vom 10.03.2013, 18:33 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Hallo, dehne und hänge nun schon drei Wochen öfter am Tag, aber es stellt sich nur eine ganz kurze Besserung ein. Hab jeden Tag eine enorme Belastung durch Beruf(Kantinentätigkeit). Aber Sie schreiben ja, keine Entlastung. Schmerzen vor allem in der Nacht beim Abbiegen des Armes.
Bin 51 Jahre, Problem seit einem Jahr etwa,
liebe Grüße Hannelore

Kommentar:
Ja musst nicht schonen. Dehnen und Stangehängen wird Dich heilen.

Robert Pichler, Steiermark,  robert_p@vollbio.de
Eintrag 430 vom 10.03.2013, 14:10 Uhr

Servus, ich bin 39 und habe den Tennisarm schon fast 2 Jahre als "Begleiter". In dieser Zeit habe ich auch viel Ausprobiert ... Physio, Kortison 4x(1. Spritze half, der Rest nicht mehr), Mikrowellen, Massage, Eincremen mit Pferdebalsam (Menthol/kühl), Stosswellen. Vor allem von den Stosswellen möchte ich abraten, weil sie bei mir das Problem extram verschlechtert haben. Die Schmerzen waren schon zurückgegangen, da hab ich mich zum "Ausmerzen" zu dieser Therapie überreden lassen. Die erste Behandlung war extrem schmerzhaft - ich stand sie auch nur 15s durch. Danach bat ich um Abbruch. Wollte aber nicht sofort aufgeben. Nach der 3. Behandlung jedoch machte ich schluss und der Arzt dem ich in Summe (mit Physio) ca. 1000EUR bezahlt hatte, sah mich nie wieder. Sein letzter Ratschlag war dann auch eine Operation, die ich aber nicht machen werde.
Ich versuche nun auch schon seit einiger Zeit die Dehnungsübungen, sie helfen zwar kurzfristig aber noch nicht wirklich langsfristig. Ich gebe jedoch zu, dass ich nicht sehr konsquent bin. Werde mich an der Nase nehmen und wieder mehr dehnen.
Nebenbei beginne ich auch meine Ernährung umzustellen. Ich habe immer viel Milchprodukte gegessen, die möglicherweise durch ihre "verklebende" Wirkung auch ein wenig dazu beigetragen haben... bin erst am Beginn dieser Umstellung und kann euch ja davon berichten.

Auf jeden Fall danke ich dir, Thomas, dass du eine Initiative mit dieser website ergriffen hast. Die Menschen sollten sich gegenseitig helfen. Da bin ich dabei.

Liebe Grüße
Robert

Kommentar:
Ja das konsequente Dehnen ist der Schlüssel. Du hast keine andere Chance. Mach jetzt auch das Stangehängen. Ernährung ist ok hat aber null mit diesem Problem zu tun.

Emre, Berlin,  paypal_emre@yahoo.de
Eintrag 429 vom 10.03.2013, 04:21 Uhr

Hi ich bin 21 Jahre alt und habe das Problem am linken arm seit ca. 2 Monaten und jetzt seit 1-2 tagen am rechten.
mein problem ist das mein Ellenbogen bei den dehnübungen ein knacksen auslöst, soll ich trotzdem dehnen oder das lieber lassen ?

Kommentar:
Ja kannst weiterdehnen. Hat im Beschrieb auch noch eine 2. Dehnung ev geht die besser. Probier auch das Stangehängen ev liegt dir das besser.

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