Tennisarm-Forum
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Katrin, Hamburg,  
Eintrag 174 vom 27.04.2012, 19:57 Uhr

Lieber Thomas, ich muss es einfach melden - mein Arm wird unter den Dehnübungen, die ich überall mache (im Büro, im Auto, in der Bahn, wenn ich mich mit jemandem unterhalte) immer besser, auch die hinterm Rücken mache ich öfter, mir ist völlig egal, wie's aussieht. Zusätzlich helfen mir ein paar Übungen zur Stärkung der Muskulatur (Liegestütz, seitliches Heben von leichten Gewichten am ausgestreckten Arm beidseits - z.B. mit 500-g-Gewichtsmanschette). Es ist toll! Ich bin so froh, auf Deine Webseite "geraten" zu sein. Danke für Deine Ratschläge! Beim nächsten Mal spare ich mir Arzt und Spritze :-)Herzliche Grüße von Katrin

Kommentar:
04.05.12, 08.16h Liebe Katrin. Super gelaufen, weiter so! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Carsten, Bonn,  
Eintrag 173 vom 26.04.2012, 10:20 Uhr

Hallo Thomas,

Danke für deine Rückmeldung. Ich bin jetzt etwas unsicher, weil die Stelle um den Ringfinger etwas geschwollen ist. habe aber auch gelesen, dass das bei RSI Syndromen durchaus sein kann. Oder ist es so, dass eine Schwellung beim Tennisarm nicht vorkommen kann?

Gruß

Carsten

Kommentar:
03.05.12, 14.16h Lieber Carsten. Schwellungen kommen auch vor. Fingerschwellungen selten, ev. ist das auch eine andere Geschichte. Mach unbedingt auch das Stange/Trüreckhängen da dies viele an Zirkulation, Nervenbahnen etc. befreien kann und zur Problemlösung Finger beitragen könnte! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

M*atthias Stetter, ,  mstetter@gmx.net
Eintrag 172 vom 26.04.2012, 08:39 Uhr

Hallo Thomas,

da Du mir mit Deiner Seite tennisarm.ch sehr geholfen hast und ich das toll finde, daß Du diese tolle Seite so uneigennützig unterhälst, möchte ich Dir etwas mitteilen was ich als Erfahrung in einem anderen medizinischen Bereich gemacht habe und auch durch ganz einfache Dehnübung gelöst habe.
Seit frühester Jugend hatte ich teilweise sehr starke Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Das wurde von verschiedenen Ärzten als mehrere Bandscheibenvorfälle diagnostiziert und mit verschiedenen Methoden behandelt wie z.B. Diclo-Spritzen, Reizstrom, Streckliege, Fango, Heißluft, Massage, Manuelle Therapie, Gymnastik etc. und zuletzt mit einem festen steifen Kunststoffkorsett von den Schultern bis zur Hüfte. All diese Maßnahmen hatten zwar kurze Wirkung, haben mich aber nicht dauerhaft von den starken Schmerzen befreit.
Bei meinen Internet-Recherchen bin ich dann irgendwann über die Seite http://www.biokinematik.de/ gestolpert und habe dort damals eine ganz andere logische Erklärung zur Entstehung solcher Rückenschmerzen gefunden und die einfache Dehnmethode um diese zu beheben. Dies ist eine der Schulmedizin und den Krankengymnasten vollkommen wiedersprechende Überstreckung ins Hohlkreuz im Stehen. Ich habe das dann etwas erweitert und mache das jetzt jeden Morgen und wann immer ich einen Anflug von Rückenschmerzen verspüre rückwärts im Stehen oder über einem Gymnastikball.

Für mein Knie wegen dem ich im Forum nachgefragt hatte, habe ich jetzt eine Dehnmöglichkeit gefunden, die schon nach wenigen Dehnungen viel gebracht hat. Das schmerzende Bein im Stehen ausgestreckt weit nach hinten setzen, die Ferse auf dem Boden lassen und sich vorne an der Wand oder einem Tisch abstützen.

Toll finde ich an Deiner Seite auch daß Du Deinen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus so offen in Deine Homepage einbringst. Vielleicht hast Du ja Interesse daran, mal die Homepage meiner Frau anzuschauen, die sich fast ausschließlich mit dem Glauben geschäftigt: http://home.arcor.de/H*eike.Stetter/

Viele Grüße und Gottes Segen

M*atthias Stetter

Kommentar:
Lieber Matthias
Freut mich geholfen zu haben.
Vielen Dank für Deine Infos Rücken und Knie die ich sicher als weitere Dehnungen integrieren werden und ich hoffe es hilft damit auch anderen.
Der Herr hilft und heilt auf vielseitige Weise, oft spontan und souverän, aber wohl am liebsten so, dass wir es kopieren und weitergeben können.
Schaue gerne mal auf die Seite Deiner Frau.
Viele Grüsse und Gottes Segen von Thomas

Carsten, ,  
Eintrag 171 vom 25.04.2012, 16:30 Uhr

Hallo, bin 34 Jahre alt und habe auch schon das volle Programm an Spritzen, Stoßwellentherapie, etc. hinter mir. Eine Zeit lang habe ich mit den Schmerzen gelebt, jetzt werden sie aber (mal wieder) so stark, dass ich etwas tun muss. Konkret tut mir der rechte Ellenbigen und Unterarm weh und die Schmerzen strahlen bis in den Ringfinger der rechten Hand aus. Im Ringfinger tut nicht das Gelenk selbst weh, sondern die Gegend drumherum. Bin mir da gerade unsicher, ob das trotzdem ein Tennis/Golferarm ist, oder doch etwas anderes (Knochenhautentzündung).Mein Hausarzt hat die Beschwerden nicht so richtig ernst genommen und will mir erstmal nächste Woche Blut abzapfen, um zu sehen, ob es ggfs. rheumatische Beschwerden sein könnten. Spricht die Tatsache, dass bei den Schmerzen im Ringfinger auch immer die Schmerzen im Unterarm (bis zur Schulter) involviert sind? Bin jetzt gerade etwas unsicher, ob ich meinen üblichen Tätigkeit solange bis Ergebnis da ist erstmal weiter nachgehen kann (PC, Fitnesstraining). Dass der Finger nur "lokal" weh tut und nicht in Verbindung mit Unterrm/Ellenbogenschmerzen kommt nicht vor.

Kommentar:
26.04.12, 08.20h Lieber Carsten. Rheuma mit 34, eher unwahrscheinlich. Tennisarm strahlt häufig zur Schulter oder zur Hand aus mit solchen Nebensymptomen. Ich denke das Blutnehmen und weitere Therapien kannst du Dir vorerst sparen. Nach 2-4 Wochen Dehnen und Hängen bist Du ein neuer Mensch.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Normale Entzüdung, oft eine Fehldiagnose:
Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bettina Albrecht, Dortmund,  bud123.albrecht@googlemail.com
Eintrag 170 vom 25.04.2012, 14:52 Uhr

Hallo, bin 49 Jahre alt und habe seit ca. 14 Monaten Fersenschmerzen in beiden Füßen, sie sind nun so unerträglich, dass ich nicht mehr lange laufen kann. Die Diagnose der Ärzte: Plantarer Fersensporn, Partialruptur der Plantarfascie,Tendinopathie der Tibialis posterior Sehne, Ledderhose Kontraktur. Ich habe in der ganzen Zeit schon sehr viele Behandlungen hinter mir, die aber bislang nicht angeschlagen haben. Eine Op möchte ich auf jeden Fall vermeiden. Meine Fragen sind nun: Kann die Dehnung auch bei dem plantaren Fersensporn helfen, oder nur bei Achilles Sehnenbeschwerden?
Können die Schmerzen sich durch die Dehnung noch verschlimmern?
Danke und viele Grüße Bettina

Kommentar:
26.04.12, 10.01h Liebe Bettina. Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Falls es mal eine Verschlechterung geben sollte, was ich nicht annehme, dann mach 1 Tag Pause mit Dehnen und danach wieder, ev. leicht reduziert weiter. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus Lein*ung, ,  lein*ung@gmx.de
Eintrag 169 vom 25.04.2012, 14:15 Uhr

Hallo ich heiße Marcus bin 36 Jahre alt und klettere Alpin wie auch in der Halle. Seit Anfang Januar ging bei mir nichts mehr. Es fing schon beim Händeschütteln morgens an und hörte beim heraus holen eines Tellers aus dem Schrank auf ich hatte nur noch Schmerzen. Also bin ich zum Doc und der sagt Tennisarm ruhig halten und Kortison Spritze. 8 Wochen später fing ich langsam wieder an etwas zu tun ich merkte sofort das das nichts wird ich hatte nach kurzer zeit (1 Woche ) die selben Schmerzen. Dann fand ich die Internetseite Tennisarm und ich kann ihnen nur danken ich hab mich streng daran gehalten mich zu dehnen und meine Arm nicht zu schonen. Am Anfang ca. 4 Tage hatte ich noch Schmerzen aber dann wurde es täglich deutlich besser und nach 14 Tagen bin ich zum klettern in die Halle gegangen. Ich hab ganz leicht begonnen (5) und habe auf den Schmerz gewartet aber es kam keiner. An dem Tag habe ich noch 7 weiter Routen geklettert bis zum 7 grad und ich habe bis auf leichten druck im Ellenbogen keinerlei Schmerzen empfunden. Auch am nächsten Tag war alles tiptop. Vielen dank sie haben meine kletter Saison 2012 gerettet

Kommentar:
25.04.12, 14.16h Lieber Markus. Super gelaufen! Gut gemacht! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

fatih, augsburg/deutschland,  fatihyuecel@hotmail.de
Eintrag 168 vom 25.04.2012, 09:53 Uhr

hallo
bin 29 Jahre alt. Hab seit 1 Jahr Tennisarm in beiden Arme durch überlastung des Trizeps beim Krafttraining .
mache die Dehnübungen seit anfang Januar 2012. in 4 Wochen sind die Schmerzen 75% weg. Hab seitdem hab ich kribeln beim aufstehen, wenn ich an den Aussenknochen drauf drück.

Soll ich weiterhin die Arme dehnen oder an der Stange hängen mit Liegestützen?

Wie ist es wenn ich den Schmerzpunkt massiere? hab gehört es soll die Heilung fördern.

Kommentar:
25.04.12, 14.16h Lieber Fatih. Du bist auf dem richtigen Weg. Weiter dehnen und hängen, die Liegestütze kannst Du auch weglassen. Solches Kribbeln etc. ist normal in dieser Phase. Auch der Druckschmerz, direkt auf dem Schmerzpunkt wird noch länger bleiben, bis er auch mit der Zeit verschwindet.
Beim Training aber vorerst lieber mit weniger Gewicht und mehr Druchgängen arbeiten, Du hast die Sehnen und Muskeln bisher überfordert und das haben Sie dir gezeigt.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias, Darmstadt / Deutschland,  mst2808@gmx.net
Eintrag 167 vom 25.04.2012, 07:51 Uhr

Ich bin 48 und hatte vor ca. einem Jahr Tennisarm-Beschwerden, die ich allein durch die Dehn-Methode behandelt habe. Das hat immer gleich Schmerzlinderung gebracht aber ganz weggegangen ist es erst als ich die vermeintlich auslösende Sportart für ein halbes Jahr weggelassen habe.
Jetzt habe ich ein ähnliches Problem im Knie, nachdem ich vor 6 Wochen mit meiner kleinen Tochter angefangen habe Inliner zu fahren.
Der Schmerz sitzt ähnlich wie beim Tennisarm genau an dem Knochenvorsprung an dem die äußere Sehne vom Oberschenkel in den Unterschenkel mündet. Gibt es da auch eine Dehn-Methode? Wenn ja wie?

Viele Grüße
Matthias

Kommentar:
25.04.12, 14.21h Lieber Matthias. Freut mich sehr, dass der Tennisarm mit Dehnen geheilt werden konnte! Sag es allen weiter, die Du daran leiden siehst. Mit dem Knie habe ich leider keine direkten Erfahrungen, aber ich denke auch da wird es gute Dehnungen und Uebungen geben. Versuch selber ein zu suchen die bei der Dehnung "zieht". Sonst kannst Du auch in einem Trainingscenter einen Physiotherapeuten oder Trainer fragen ob er Dir einige zeigen kann oder einen Osteopathen z.B. Gute Besserung und viel Erfolg wünscht Dir Thomas

Monja Wasilewski, Binnen,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 166 vom 25.04.2012, 02:00 Uhr

Hallo...jetzt muß ich noch etwas loswerden! Wenn ich das ganze hier so lese, haben die meisten einen stechenden Schmerz im Ellenbogen! Das kann ich bei mir nicht sagen! Mein Schmerz ist im Unterarm ( Innenbereich) ! Wenn ich z.B. bestimmte Bewegungen mache ( Hand auf und zu, Sprühflasche oder etwas ähnliches), verkrampft sich so sehr der Unterarm und das sind höllische Schmerzen! Ich weiß nicht, ob ich das verständlich rübergebracht habe...aber warum ist mein Schmerz da und nicht am Ellenbogen ? Ich würde mich sehr freuen, wenn es hier jemanden gibt,der auch solche Beschwerden hat! Ich dehne und hänge regelmäßig ( seit Februar) mehrmals täglich wie hier beschrieben wird und habe leider noch kein Erfolg! Hat das überhaupt etwas mit Golf oder Tennisarm zutun? Könnte nicht doch etwas anderes dahinter stecken? Ich bin sehr dankbar über Anregungen!
Allen eine GUTE ZEIT
MONJA

Kommentar:
25.04.12, 14.16h Liebe Monja. Die Symptome sind beim Tennisarm nicht immer gleich und ein Verlagern und Ausstrahlen vom Ellenbogen aus Richtung Schulter und Richtung Hand kommen sehr oft vor! Ein Druckschmerz direkt am Ellenbogen wenn Du ihn mit dem Daumen suchts wäre jedoch typisch und mach die Diagnose unten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karin, Bayern,  karin@auraland.de
Eintrag 165 vom 22.04.2012, 09:01 Uhr

Hallo Monja, das wird schon :-) Ich dehne und hänge jetzt seit Ende Februar und hatte gleich zu Anfang ziemlich gute Erfolge erzielt. Jetzt stockt es ein wenig. Allerdings ist es vor allem Nachts um einiges besser - ich kann wieder durchschlafen und mein Ellbogen schmerzt nicht mehr so sehr. Auch das Bewußtsein darüber, dass ich alles machen kann, auch wenns immer noch wehtut, hilft mir sehr. Da ich seit über 2 Jahren schlimme Beschwerden hatte, gehe ich davon aus, dass es sicherlich auch einige Monate dauern wird, bis es sich noch mehr bessert. Also, Du bist nicht allein! Hänge und dehne fleissig weiter und mach einfach alles, was der Schmerz zulässt. Das hilft enorm! Dir auch alles Liebe und weiter gute Besserung! Herzliche Grüße

Monja Wasilewski, Binnen/Deutschland,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 164 vom 20.04.2012, 17:42 Uhr

Hallo an alle, es ist echt motivierend zu lesen ,was so manche schon nach wenigen Tagen Dehnen und Hängen für Erfolge haben. Seit Feb. mache ich die Übungen mehrmals tägl.und kann leider nichts feststellen! Trotzdem werde ich konsequent weitermachen und hoffen, dass es besser wird. Ist hier jemand, bei dem es auch lange gedauert hat und mir darüber etwas schreiben kann?
Danke Monja

Kommentar:
20.04.12, 14.52h. Liebe Monja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller im Gegenteil, lieber Dehnung etwas länger halten. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Nach einer Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg kann es oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Weiter dranbleiben, das ist Deine Chance! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Nina, Bremen,  ninjas@gmx.de
Eintrag 163 vom 19.04.2012, 16:50 Uhr

39 Jahre. Ellenbogenschmerzen seid Sommer 2011 mal außen, jetzt innen (zum Körper hin Richtung Armballen) teilweise ziehen bis ins Handgelenk. NICHTS hilft, derzeit Enzymtherapie + Endzündungssalben und Umschläge. War grad auf der Suche nach minimal invasiver OP als ich über deine Seite stolperte. Fang sofort mit dem Dehnen an, Stange grad schon Via Internet bestellt, wenn das klappt erheitert mich das wirklich sehr, nach all den 1000 Therapieansätzen die ich schon versucht hab. Kann ich wirklich ALLES machen, kein schonen mehr? Das wär toll.

Kommentar:
20.04.12, 12.27h Liebe Nina. Ich denke Du bist völlig richtig hier, mach dann aber doch noch die beiden Diagnosen unten für Tennis-(aussen) & Golfarm (innen).
Du wirst nach 2 Wochen Dehnen und Hängen wissen was Sache ist.
Du musst überhaupt mit nichts schonen. Nur die Schmerztoleranz bildet die Grenze, schlimmer wird es durch Schmerzen nicht, manchmal im Gegenteil, weil es mobilisiert und nicht den Krampf durch Ruhen fixiert und verstärkt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
OP kann ich nicht empfehlen: Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katrin, Hamburg,  
Eintrag 162 vom 18.04.2012, 18:42 Uhr

Lieber Thomas, Dank für Deinen Zuspruch. Deine Webseite hat mich sehr optimisch gestimmt, ich habe fleißig gedehnt, darunter gingen die Beschwerden deutlich zurück (und eine Stange habe ich bestellt, bin mal gespannt). Gestern habe ich, auch auf Anraten der Physiotherapeutin, wieder Tennis gespielt, nur ganz leicht, die Vorhand ging gut, aber die Rückhand tat echt weh in der Unterarmmuskulatur. Ich wünschte, mein Schmerzgedächtnis wäre genauso schlecht wie mein sonstiges Gedächtnis, und hoffe auf die Besserungsschübe. Viele Grüße von Katrin

Kommentar:
19.04.12, 08.45h. Liebe Katrin. Gut mit Tennisspielen. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die automatisch Grenze, ansonsten mach so viel wie Du willst, einfach vorher, nachher, zwischendurch gut dehnen. Du kannst die Dehnung auch auf mit beiden Armen auf dem Rücken/hinten ausführen, fällt weniger komisch auf auf dem Platz etc. Die Stange wird dich auch weiterbringen. Du bist bald geheilt, bzw. hast es so im Griff, dass es im Alltag kaum mehr spürbar ist. Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Monja, Binnen/DEUTSCHLAND,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 161 vom 18.04.2012, 02:21 Uhr

Hallo Thomas, ich habe im Feb. schon einmal etwas verfasst! Leider kann ich bei mir noch keine Besserung feststellen. Ich Hänge und dehne konsequent mehrmals tägl. und trotzdem sind die Verkrampfungen und Schmerzen im Unterarm bei Belastung immer noch da. Ich wollte die Übungen bis Jahresende durchziehen. Wenn es nichts bringt steht wohl doch eine OP an...leider! Hast Du noch einen Rat?
Gruß Monja

Kommentar:
19.04.12, 08.45h. Liebe Monja. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller im Gegenteil, lieber Dehnung etwas länger halten. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Nach einer Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg kann es oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Weiter dranbleiben, das ist Deine Chance! Gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas

Birgit Reil, Lemgo/Deutschland,  red17cowgirl@yahoo.de
Eintrag 160 vom 17.04.2012, 14:19 Uhr

Hallo , ich bin 38 Jahre und habe seit 3 Monaten beschwerden beider ellenbogen - mittlerweile bin ich in Physiologischer Behandlung - was auch Anfangs half- nun werden immer wieder die Muskeln auf den Armen massiert - welches auch Entspannung bringt- aber nicht lange anhält.
Jetzt ist mein Arzt mal soweit ein MR machen zu wollen - beim Röntgen war alles ok. Und seit einigen Tagen kommen bei mir extreme Nackenschmerzen hinzu die bis in den Kopf ziehen . der Orthopäde meint es können ja auch die Nerven im Wirbelsäulenbereich sein . Ich möchte nur wissen ob es dadurch kommt und wann endlich Besserung eintrifft - da alles bisher nur kurzweilig anhielt.
Über jeden Tip und weitere Diagnose wäre ich dankbar!

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Birgit. Wenns Tennisarm ist, bringen Röntgen und MRI wenig ausser Kosten und wenn sie was diagnostizieren ist es eine Fehldiagnose oder hat nichts mit den Tennisarm-Symptomen zu tun. Ob es überhaupt Tennis- oder Golfarm ist wird Dir die Diagnose unten zeigen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

margeritha picek, safenwil/schweiz,  m.picek@bluewin.ch
Eintrag 159 vom 16.04.2012, 16:30 Uhr

werde 56 Jahre, das Problem besteht seit Mitte Dezember 2011. Hatte aber bereits im Mai 2011 bis Oktober 2011 diesselben Probleme, nur wird es dieses Mal einfach nicht besser.

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Margeritha. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Irfan Öksüz, Istanbul/Türkei,  irfanoksuz@gmail.com
Eintrag 158 vom 14.04.2012, 21:54 Uhr

Sehr geehrter Herr/Sehr geehrte Dame,

ich wende Ihre Dehmethode nun schon seit 4-5 Jahren mit Erfolg an und möchte Ihnen sehr dafür danken, dass Sie diese Methode ins Netz gestellt haben.
Ich spiele leidenschaftlich Gitarre. Seit geraumer Zeit habe ich einen sehr heftigen, stechenden Schmerz im Handgelenk der Greifhand, manchmal so stark, dass ich nicht mehr üben kann. Ich war schon beim Arzt; er hat mir eine Schiene verschrieben, die ich benutzt habe, aber es hat nichts gebracht. Auch die Salben und Pillen - Nein.
Können Sie auch für das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom eine Therapie-Methode empfehlen.

Auf alle Faelle vielen herzlichen Dank!

I. aus Istanbul

Kommentar:
16.04.12, 15.40h Lieber Irfan. Lies mal hier nach. Syndromdiagnosen sind of Fehldiagnosen und die Ursache der Symptome kommt von Verkrampfungen! Lies mal nach bei Syndromen.
Lies auch mal hier Notizen von Musiker-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Ute, Bayern/D,  Utekatz@gmx.de
Eintrag 157 vom 13.04.2012, 09:06 Uhr

Hallo Thomas,
ich (41) habe seit Anfang Februar Schmerzen an den Sehnenansätzen/Ellenbogen Richtung Oberarm. Mein Tennislehrer meint, dass ist auch eine Form des Tennisarmes. Auslöser war aber intensives Tischtennisspielen mit Schneiden. Tennisspielen ist seitdem sehr schmerzhaft und der Arm tut nach dem schlafen, wie du es erwähnst, richtig weh. Auch tagsüber ist der Schmerz mal mehr mal weniger immer da.
Welche deiner Dehnübungen empfiehlst du für meinen Fall mit Tennisarm ausstrahlend in den Oberarm.
LG

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Ute. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katrin, Hamburg,  
Eintrag 156 vom 11.04.2012, 14:36 Uhr

51, Tennisarm seit Anfang Dez. 11.
Hallo, Thomas, ich bin ziemlich ratlos. Seit über 4 Monaten plagt mich rechts ein Tennisarm nach Überbelastung bei Gartenarbeit u. ganz viel Tennisspielen mit Umstellung auf neue Schlagtechnik (wobei ich jahrelang ohne Probleme gespielt hatte). Salbenverbände halfen nicht, eine Cortisonspritze Anfang Januar an den Sehnen-Muskel-Ansatz brachte Besserung, die Physiotherapeutin, zu der ich dann ging, half mir gut mit Massage und Muskelübungen und empfahl Dehnen, Belasten und Weiterspielen trotz Muskelbeschwerden. Das ging einigermaßen bis vor 2 Wochen, als der Sehnen-Muskel-Ansatz wieder zu schmerzen anfing. So kann ich nicht spielen (dabei nahen die Medenspiele). Was tun? Bin für jeden Rat dankbar! Schönste Grüße von Katrin

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Katrin. Du bist richtig hier und sicher bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Udo, NRW,  
Eintrag 155 vom 10.04.2012, 17:24 Uhr

Halllo zusammen.
Nach vier Monaten seit meinem letzten Schreiben möchte ich mich mal melden.
Ich hatte im November eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Unterarm, oben auf der Handoberffläche, durch ungewohnte PC-Maus-Handhaltung.
Dehnen brachte schnell Linderung. Allerdings wurde der Unterarm vorher mit einer abnehmbaren Gipsschiene ruhiggestellt. Seitdem habe ich Schmerzen im Oberarm, die nicht mehr weggehen. Ein Neurologe konnte nichts feststellen, mein Orthopäde hat lange Wartezeiten, An Dehnen und Sport ist nicht zu denken.
Soweit alles Mist, Gruß,
Udo

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Lieber Udo. Keine Angst Du bist richtig hier. Eingipsen war Gift, es fixiert die Muskelkrämpfe und das Problem verlagert sich auch oft wie bei Dir. Du musst aber jetzt in den Schmerz hinein langsam aufbauend mit Dehnen und Hängen anfangen, sonst kannst Du lange warten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Susanne Frei-Wandel, Stegen Deutschland,  susanne.wandel@hotmail.de
Eintrag 154 vom 10.04.2012, 10:54 Uhr

Hallo Thomas,
hab ganz herzlichen Dank für die Empfehlung mit dem Dehnen. Mein Tennisarm kam vom Sandschaufeln sieben Stunden in zwei Tagen war dann doch etwas zuviel einseitige Belastung. Eine Woche später hat mir dann das Tennisspielen den Rest gegeben. Konnte am letzten Donnerstag nicht mal mehr ein Glas halten. Hab mich am Freitag morgen gleich ans Internet gesetzt und bin zum Glück auf deine Seite gestoßen. Seit vier Tagen dehn ich nun mit der Variante eins und dem Reck bzw. mit Hilfe einer Leiter zum dranhängen ca. 30x am Tag. Bin heute (vier Tage später)so gut wie Schmerzfrei - nur bei ganz extremer Belastung zieht der Unterarm noch etwas. Ich mach einfach weiter dann verschwindet der Rest vielleicht auch noch.
Ganz lieben Dank!!!

Kommentar:
13.04.12, 11.35h Liebe Susanne. Weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen. Wenn Du nachlässt wegen fehlendem Leidendruck und sich später wieder Symptome melden, einfach wieder vermehrt Dehnen, so hälst Du es im Griff und es wird dann eines Tages alles weg sein und Du bist geheilt.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Helga Link, Unterschleissheim,  helga.link@freenet.de
Eintrag 153 vom 04.04.2012, 13:18 Uhr

47 Jahre. Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit 1 Jahr einen Tennisarm. Auch schon alles probiert von Spange, Kortisonspritzen. Bin auch Hömopatisch in Behandlung. Der Arzt hat mir heute eine Operaation empfohlen. Das ist für mich die letzte Option. Ich arbeite den ganzen Tag am Computer und habe tag und Nacht Schmerzen. Ich trau mich schon nicht mehr ins Fitness und Radlfahren. Habe die Seite entdeckt und wollte einen Rat. Danke Mfg

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Helga. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP kann ich nicht empfehlen, Du kannst auch vom Regen in die Traufe kommen!
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

loanna3851, Neumarkt, Deutschland,  
Eintrag 152 vom 04.04.2012, 10:47 Uhr

27, Tennisarm seit ca. 3 Wochen

durch das weiseln meiner Wände in der Wohnung habe ich mir einen Tennisarm zugezogen. Lt. Artz sollte ich Entzündungshemmer nehmen und den Arm am besten ruhigstellen (was sowieso unmöglich war aufgrund meines Umzuges, also habe ich beide Ratschläge über Bord geworfen)...

Ich bin durch diese Seite nun natürlich heilfroh erfahren zu können dass mein eigenständiges weglassen der Diclos und das weitere benutzen des Armes keine Mehrschädigung bringt...:) vielen Dank erstmal!

Seit 3 Tagen dehne ich nun fleissig meinen Arm und am 2. Tag war es bereits deutlich besser, seit gestern & heute habe ich jedoch auch im Ruhezustund starke Schmerzen im Sehnenansatz in der Elle...

Könnte eine Erstverschlimmerung normal sein oder habe ich etwas falsch gemacht? ich habe als Sportlerin eigentlich Erfahrung im dehnen und darauf geachtet dass ich nicht überdehne und das ganz überstrapaziere..

über ein kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!!

vielen Dank

Kommentar:
13.04.12, 11.27h Liebe Ilonna. Ev. ein kleiner Rückfall durch zu häufiges Dehnen, das wäre normal und nach 1-2 Tagen pausieren wieder auf normalem Niveau zum reduzierter neuanfangen.

Du bist noch etwas jung für klassischen Tennisarm und nach temporärer Ueberbelastung könnte es ausnahmsweise auch wirklich eine akute Entzündung sein, die etwas Ruhe braucht siehe unten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!


Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Eureka23, Essen, Deutschland,  et@panop.de
Eintrag 151 vom 04.04.2012, 01:12 Uhr

46 Jahre, Problem "Tennisarm" rechts seit 11 Tagen

Seit ich vorletzten Freitag meinem Pferd ausgiebig das Winterfell ausgebürstet habe, ziepte es in meinem rechten Arm. Letzen Samstag ziepte es immer noch bei bestimmten Bewegungen, also befragte ich das Internet nach "Tennisarm" und BINGO, alles passte. Ich las die Odysseen zwischen Ärzten und Behandlungen... Puhh, das schien ja langwierug und wenig von Erfolg gekrönt zu sein.

Sonntagabend beschloss ich, ich muss den Arm schonen, aber Montag wurde es nur schlimmer davon. Mehr mit links zu erledigen ist ja ganz nett, nur hatte ich mehr den Eindruck, dass ich dann da auch den "Tennisarm" bekomme :-(.
Ich suchte abends weiter im Internet und fand diese Seite. Ahhhh, dehnen, endlich kann ich selbst etwas tun, bevor ich den Arzt-Marathon antrete. Und ich lese: Schonung bringt auch nix, genausowenig wie alle Behandlungsversuche. Es könnte auch von alleine verschwinden...
Ich gehe ja immer davon aus, dass das, was von selbst kommt, auch von selbst geht; mir kam diese Seite also sehr gelegen und bestätigte mich.
Dehnen wäre eine echte Option zur Beschleunigung, also fing ich sofort damit an.

Und siehe da: 24 Stunden später denke ich an Dehnen, aber an Tennisarme denke ich nicht mehr. Ich bin fast schmerzfrei nach mehrmaligem Dehnen. Ich dehne fröhlich weiter, daheim und im Auto an der Ampel... Und meine Lebensqualität schnellte von 0 auf 100, seit ich las, dass ich alles mit dem Arm machen kann, auch wenns ziept, schlimmer kommts nimmer ;-).
Vielen Dank!!!

LG

Eureka23

Kommentar:
04.04.12, 11.35h Lieber Eureka. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Du hast es noch nicht lange und wirst es mit Dehnen gut beseitigen, bezw. im Griff halten können. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christine Großer, Seeligstadt - Deutschland,  christine@diakon-grosser.de
Eintrag 150 vom 02.04.2012, 19:37 Uhr

56 Jahre, Problem seit reichlich 2 Jahren
Zum Jahresende 2011 habe ich diese Seite gefunden - war sofort begeistert!
Ich habe einige Arztpraxen in den letzten 2 Jahren besucht. Die Beschwerden begannen vor reichlich 2 Jahren mit Schmerzen im linken Unterbauchbereich, zum Teil ausstrahlend ins linke Bein und wenig in der linken Gesäßhälfte.
Zunächst vermutete ich ein Darmproblem. Eine Darmspiegelung wurde gemacht - alles in Ordnung.
Verwachsungen durch eine große Unterleibs-OP wurden vermutet und eine Bauchspiegelung wurde im Krankenhaus gemacht - viele Verwachsungen gelöst, aber die Schmerzen waren nach wie vor da. Im Jahr 2010 waren die Schmerzen zunächst mit Pausen von immer mal einigen Wochen od. Tagen
vorhanden und 2011 waren die Schmerzen fast immer da - Pausen wurden seltener, wo ich fast schmerzfrei war.
Probleme mit Blase/Nieren konnte man ausschließen durch Untersuchungen.
Ein Gastroenterologe bescheinigte, dass es sich auch nicht um Reizdarmbeschwerden handeln könne. Er empfahl aber, einen Orthopäden zu konsultieren.
Zwischenzeitlich entdeckte ich hier die Homepage und mache jetzt seit 3 Monaten mindestens 2 x täglich Dehnübungen.
Insgesamt geht es mir leicht besser. Ich brauche tagsüber kaum noch Schmerzmittel (Tramal long) Allerdings brauche ich diese meist nachts noch und es kommen auch immer mal wieder schlimmere Tage.
Inzwischen wurden die Beschwerden aber in der linken Gesäßhälfte eher stärker als es zwischendurch schon mal war. Dafür sind die Schmerzen im linken Bein eher schwächer.
Heute hatte ich nun endlich einen Orthopädietermin mit folg. Diagnose:
Lumboischialgie links bei IFS-Blockierung links und Osteochondrose L5/S1 u. Gelenkfunktionsstörungen
Blockaden wurden gelöst (mir ist aber bewußt, dass diese wohl schnell wieder vorhanden sein können...)
Physiotherapie wurde verordnet - leider kann ich aber erst in 3 Wochen einen Termin bekommen. Verordnet wurde: 6 x MT und 6 x WT als US 0,3 W/cm. Was dies auch immer heißt...

Welche Übungen können Sie mir besonders empfehlen?

Ich bedanke mich schon im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Großer

Kommentar:
04.02.12, 09.22h Liebe Christine. Ich denke die Hüftdehung und das Stangehängen jetzt, falls Du das nicht schon machst, wäre wichtig für Dich! Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas Zipfel, Freiburg/Deutschland,  billyxxz@gmx.net
Eintrag 149 vom 31.03.2012, 18:23 Uhr

43 Jahre seit einigen Monaten.
Ich habe diese Seite gefunden und mich an die übungen ein paar Tage gehalten , also eigentlich mehr an das Hängen 5 - 10 mal am Tag... Unglablich es wurde nach 1- 2 Tagen schon besser und nach 10 Tagen waren die Schmerzen im Arm weg !!! keine Massagen mehr ... keine Tabletten mehr, teilweise waren es bis zu 8 stück am Tag ....
vielen Dank kann ich da nur sagen. Es sind nun 4 Monate her und immer noch alles gut ...
Was ich für die Zukunft zur Vorsorge beschlossen habe ... doch regelmässig Sport zu machen ...und einmal im Monat zu Thaimassage für 3 Stunden zu gehen.So schmerzen möchte ich nicht mehr haben.

Kommentar:
02.04.12, 11.35h Lieber Andreas. Gut gemacht. Einfach immer mal wieder Hängen und Dehnen, auch Dein Rücken wird's Dir danken! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Hartmut, Bayern,  ehsers@gmx.de
Eintrag 148 vom 28.03.2012, 23:01 Uhr

Antwort auf Eintrag 113
Wollte mich jetzt mal nach 4 Wochen wieder melden.
In den ersten 2 Wochen waren die Schmerzen so gut wie weg,nur das Gribbeln in dem Handrücken hat nicht wesentlich nachgelasen.Vom Handgelenk über den Handrücken in die Finger ( kleiner,Ring-und Mittelfinger)gribbeln immernoch besonders wenn ich zur Ruhe komme.Habe auch das Gefühl als wenn die Hand warm wird,ist es aber nicht.Habe jetzt verstärkt die Hängeübung gemacht und der Ellenbogen wird wieder besser.Ist aber noch nicht ganz weg.Besonders bei der Gartenarbeit merke ich meine Grenzen.
Viele Grüße und vielen Dank für die guten Ratschläge.
Hartmut

Kommentar:
29.03.12, 08.30h Lieber Hartmut. Du machst alles richtig. Geduld ist eine Tugend. Du musst weiterdehnen und hängen und es so im Griff behalten. Die Symptome können noch viele Wochen und Monate, besonders bei Belastung, auftreten, das ist normal und nicht zu umgehen. Es wird aber auch plötzlich Fortschritte geben, solche Durststrecken sind auch normal. Was am Schluss noch am längsten bleiben wird ist der Schmerzpunkt den man am Ellenbogen spürt bei direktem starken Druck darauf.
Weiterhin gute Besserung und weiter so, es gibt keine andere Lösung, Du musst nich schonen sondern kannst alles normal machen.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung von Thomas

PETRA, ,  PetraMaar@aol.com
Eintrag 147 vom 26.03.2012, 20:42 Uhr

Ich bin 47 Jahre alt und habe die Beschwerden (Tennisellenbogen) seit knapp 1 Jahr. Zuerst habe ich es mit einer Spange versucht, dann musste Voltaren und Diclo genommen werden, wegen der sehr starken Schmerzen. Danach hatte ich 10 Sitzungen Krankengymnastik, dann im November eine Kortisonspritze. Die half ca. 6 Wochen. Den Arm habe ich so gut es ging geschont. Nun wurde der Arm heute orthopädisch untersucht und geröntgt. Diagnose: nichts knöcherndes sondern Verkalkung am Gelenk also nur im Weichteil. Verordnet wurden 3 Sitzungen Stoßwelle à 200 ¤ oder eine OP. Kann ich beides umgehen mit dehnen?

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Petra. Tönt alles typisch nach klassischem Tennisarm. Die Diagnose ist Unsinn und die Behandlung nicht nur teuer und ziemlich sicher nutzlos sondern vor allem sehr schmerzhaft! Ja mit Dehnen kannst Du alles umgehen!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu Stosswellen
Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur MotivationMach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tamy, ,  joshsteppen@freenet.de
Eintrag 146 vom 26.03.2012, 08:43 Uhr

Hallo Thomas, ich dehne und hänge nun seit 4 Wochen (Tennisellbogen seit über 2 Jahren) - es wurde ziemlich schnell etwas besser und jetzt habe ich das Gefühl, dass es sich wieder etwas rückwärts bewegt. Kann es sein, dass ich zu viel dehne und hänge? Hab schon ordentlich Hornhaut an den Fingern... Nunja, ich mache jedenfalls weiter und benutze meinen Arm so gut es geht :-)

Kommentar:
28.03.12, 09.14h Liebe Tamy. Mit Hornhaut bist Du auf richtigem Wege.
Natürlich kann man mal überforcieren, mit Hängen aber weniger, das wäre eher durch starkes Reissen und Zerren bei der Dehnung was einen kleinen Rückfall generieren würde. Ich denke bei Dir ist es eher oft normale manchmal Tage bis Wochen dauernde Stillstände im Verlauf. Alles so weitermachen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hillbilly, D,  steikult@cabanova.com
Eintrag 145 vom 22.03.2012, 22:00 Uhr

Hallo Karin, es ist eine sehr einfache Rotation, ausgehend vom gestreckten Arm, Handflächen zeigen dabei nach oben. Dann die Hand bzw. Fingerspitzen unter Spannung zum Körper hin bewegen, danach nach unten und wieder nach vorne. Es bewegt sich hierbei nur die Hand aus dem Gelenk und nicht der Arm. Jetzt zeigt die Handfläche nach oben. Danach kann man die Handfläche noch etwas nach vorne schieben. So als würdest du "Stop" signalisieren. Die Idee dabei ist, dass hierdurch eine leichte Spannung im Unterarm entsteht, die den Sehnenansatz stimuliert und somit durchblutet, ohne dabei zu überlasten. Wenn es immer noch nicht klar ist, schau mal auf YouTube nach "Siu Nim Tao" eine Form aus dem Wing Tsun. Und vor allem nicht aufgeben, was 2 Jahre gedauert hat ist in 2 Monaten nicht geheilt.

Kommentar:
Gut so und Grüsse von Thomas

Karin, Bayern meinte:

Hallo Hillbilly, erkläre Deine Übung bitte nochmal genau - habs nicht verstanden... Danke und liebe Grüße. Übrigens, ich dehne und hänge jetzt seit 3,5 Wochen und es wird schon besser. Von "geheilt" bin ich allerdings noch weit entfernt... Habe das Gefühl, da brauchts schon viel Ausdauer bei nem Tennisellbogen, der über 2 Jahre 'gezüchtet' wurde... Aber ich schaff das! :-)

Hillbilly meinte:

Hallo zusammen, es gibt ja einige unbeantwortete Fragen zum Thema "Powerball", ich kann hier, aus eigener Erfahrung, nur abraten. Besser ist es, die Handflächen nach oben zeigen zu lassen, um dann eine Rotation der Hände nach innen auszuführen. Die Fingerspitzen zeigen hierbei erst vom Körper weg, nach oben, dann führt man sie zum Körper hin, hierbei spannt sich die gesamte Unterarmmuskulatur an, anschließend dreht man sie wieder vom Körper weg, sodass die Hände und Fingerspitzen nun umgekehrt werden. Eine Rotation nach innen. Die Handflächen , die anfangs zur Decke zeigen, kann man dabei dann noch nach vorne schieben. Dies wiederholt man ca. 30 mal. Danach sollte man den betroffenen Arm wieder 3 mal dehnen.

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