Tennisarm-Forum
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Betina Götz-Reich, florstadt/Hessen,  betina.goetz-reich@gmx.de
Eintrag 30 vom 21.11.2011, 17:06 Uhr

Hallo, ich bin 53 und habe seit ca. 7-8 Jahren einen tennis/golferellbogen. auch habe ich ein schulter impignment. seit einigen monaten verspüre ich auch im rechten becken schmerzen. im halswirbel habe ich einen leichten vorfall. habe schon sämtliche therapeutischen möglichkeiten genutzt, die es gibt. cortison spritzen in die sehnenansätze oder direkt ins gelenk bringen gar nichts. auch alle schmerztabletten schlagen nicht an. habe dieses jahr 5 MRTs gehabt. komme gerade von einer 3 wöchigen reha zurück. hat wieder nichts gebracht. bin völlig am ende und weis nicht mehr was ich sonst noch anstellen soll. soll jetzt heilpraktiker aufsuchen! was soll der machen? bin von einer solchen heilmethode nicht überzeugt. betreibe seit 20 jahren ein nagelstudio. erledige jeden tag feilarbeiten. wollte jetzt evtl. umschulen. weiss aber nicht, ob es etwas in meinem alter noch bringt.

Kommentar:
25.11.11, 16.39h Liebe Betina. Relax, keine Angst, das Dehnen und Hängen wird Dir bald erste spürbare und motivierende Erfolge bringen! Ich weiss das. Du mussst nicht umschulen und bist in ein paar Wochen ein neuer Mensch und wieder die Alte. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kotison mehr. Heilpraktiker in Ehren aber nicht bei einer Muskelverkrampfung/Sehnenverkürzung! Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen Mach auch die Hüftdehnung und das Stangehängen wird bei der Hüfte und Rücken- sowie Halswirbeln den Rest erledigen und eine Supertherapie für Dich bilden! Dehnübung für die Hüfte
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beatrix Horn, Ingolstadt/Bayern,  beatrix-horn@t-online.de
Eintrag 29 vom 19.11.2011, 14:42 Uhr

hallo,ich bin ende 36-irgendwann im sommer eventl ab juli/august-ich hob aus oberen schrank mit gestrecktem arm ein gefäß heraus und es gab ein stechenden/ziehenden schmerz im unterarm,ich hätte es fast fallen lassen!ich dachte erst an eine muskelzerrung und es war dann wieder mehr weg als da!mitte oktober wurde der schmerz deutlich mehr und ich ließ den unterarm tapen-dachte immernoch an muskelzerrung/verspannung(ich muß in meinem beruf sehr schwer heben!)ungefähr 1 woche später konnte ich nichteinmal meine kaffeetasse hochheben!aber der lange hebel des hebens wie am anfang machte die ganze zeit schmerzen,mal mehr,mal weniger!(weiß nicht ob es wichtig is,daß ich schon seid ca 16 jahren mit extremen verspannungen zu kämpfen habe,hauptsächlich HWS,schulter,schulterblätter)ende okt bei orthop.stoßwellen,bandage und schonen gelegentl dehnübungen.nach ca 14 tagen erneut zu orthop.da keine besserung und extreme schmerzen am morgen-lasertherapie und schien zum ruhigstellen für nachts und KG.die schmerzen um ellenbogenbereich sind leichter geworden und stärker an der höheren stelle am unterarm-beim faustdrücken ist extremer schmerz die obere stelle und am linken knochen neben ellenbogenknochen-HILFE!!!!

Kommentar:
21.11.11, 11.10h Liebe Beatrix. Könnte hauptsächlich Tennisarm sein oder ein Kombination von TA mit anderen Muskelkrämpfen/Verspannungen. Für beides sollte vor allem das Stangehängen schnelle Linderung bringen. Von Stosswellen halte ich nicht viel, von Laser etwa gleichwenig. Hilft dem Arzt die teuren Anlagen zu amortisieren. Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Wenn die Diagnose überhaupt nicht anspricht, konzentriere Dich mal ein paar Wochen auf das Stangehängen, davon erwarte ich mir in Deinem Falle einiges!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beate Baumann, 80995 München,  beate@4xbaumann.de
Eintrag 28 vom 16.11.2011, 10:29 Uhr

Hallo, ich bin weiblich, 48 Jahre alt. Seit Juni 2010 habe ich einen Tennisarm rechts, seit November 2010 auch links.Seit Oktober 2011 habe ich Deine Seite entdeckt - Danke - und viel gedehnt und eine Rackstange gekauft. Was mache ich nur falsch? Bei mir wird es nicht wirklich besser. Die Schmerzen dehnen sich auf den Unterarm aus und die Hand schmerzt manchmal vom Dehnen. Ich habe anfangs 5-6 x täglich gedehnt, jetzt eher weniger. Ans Rack hänge ich mich 2-3 am Tag.Ich habe Angst, etwas kaputt zu machen. Bitte kannst Du mir helfen, oder mir sagen, wie oft ich wirklich dehnen und mich aufhängen soll? Ich habe aufgehört Klavier zu spielen, tippe aber viel am Computer. Ganz lieben Dank für Deine Antwort.
Beate Baumann.

Kommentar:
16.11.11, 13.07h Liebe Beate. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mehrfach ist häufig! Infos zu mehrfache Tennisarme
Du kannst weiter klavierspielen, insbesondere wenn die Lebensqualität darunter leidet! Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Nicht stark zerren und reissen beim Dehnen (lieber Dehnung etwas länger halten), das Handgelenk nicht überdehnen wenn es schon gereizt ist davon, eher etwas weniger Dehnen dafür etwas mehr hängen weil die die Handgelenke schont. Ich denke es braucht einfach mehr Zeit bei Dir, es gibt leider keine andere wirkungsvolle Methode, Du hast nur diese Chance. Gib nicht auf und mach weiter mit Dehnen und Hängen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 2-3 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 27 vom 14.11.2011, 10:40 Uhr

Hätte mal eine Frage bezüglich des Dehnens und zwar sagts du dass man beim Dehnen den Arm gestreckt halten soll wenn ich mich nun am Reck aufhänge bin ich dann automatisch gestreckt oder sollte ich bewusste noch die Arme strecken?

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Lieber Martin. Beim Hängen bist Du automatisch gestreckt in den Armen. Du musst nur darauf achten, dass Du keine Muskeln anspannst in den Armen sondern nur in den Fingern um die Stange zu umklammern! Viel Erfolg und Grüsse von Thomas

Birgit, Augsburg,  b.weindl@xbrain.de
Eintrag 26 vom 12.11.2011, 10:32 Uhr

Alter: 45, Tennisarm seit 1/2 Jahr

Hallo, ich habe auch einen Sportmediziner, der mir ausschließlich das Dehnung empfohlen hat. Allerdings ist es bei mir wohl nicht schlechter, aber auch nicht richtig besser geworden. Nach dem Tennis merke ich den Arm immer stärker.
Nun meine Frage: Ich habe vor knapp einen Jahr auf einen schwereren Tennisschläger gewechselt (320 g). Ist für Frauen eher viel - ich konnte damit aber top spielen. Kann es sein, dass der schwere Schläger etwas dazu beiträgt, dass die Schmerzen nicht weg gehen?
Freue mich auf Antwort.
Viele Grüße aus Augsburg
Birgit

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Liebe Birgit. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manchmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Schlägergewicht kannst Du vernachlässigen, hat kaum was damit zu tun. Wenn Du's wirklich ganz weghaben willst, musst Du mehr, regelmässiger und konsequenter Dehnen und solltest nun mit Stangehängen beginngen!
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ilona Hohenwarter, Österreich,  ilo@hohenwarter.or.at
Eintrag 25 vom 11.11.2011, 16:16 Uhr

Hallo, bin 45 Jahre und habe seit über einem Jahr einen Tennisarm rechts vom Tennisspielen. Hatte schon 3mal eine Kortisonspritze, das hat immer so ca. für 2 Monate geholfen, dann hat es wieder angefangen. Wie es ganz arg war konnte ich kaum ein Glas halten. Jetzt habe ich kein Problem beim Glas halten, dafür aber beim Ausstrecken und dann nach etwas greifen oder ziehen. Mal tut es mehr weh, mal weniger. Seit ca. einem Monat mache ich die Übungen für den Tennisarm und seit 2 Wochen das Aushängen an der Stange, habe mir eine Stange für die Tür
gekauft. Ich schone den Arm nicht, spiele nach wie vor Tennis und mache Synchronised Skating, wo ich auch mit meinen Kolleginnen viel mit den Armen verbunden bin und immer mal wer daran zieht. Das alles aber mit einem Armverband vom Orthopäden. Ich weiß, ich muss Geduld haben, aber es ist eben schon so langwierig und ich will mir keine Spritze mehr geben lassen. Ihre Seite finde ich ganz toll, man sieht wieviele Menschen Probleme mit dem Tennisarm haben. Vielleicht können Sie mir ein paar Tips geben. Liebe Grüsse aus Österreich ILONA Hohenwarter

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Liebe Ilona. Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Mach einfach so weiter mit Dehnen und Hängen, ev. regelmässiger, öfters als bisher? Probier auch mal die < A REF="http://tennisarm.ch/behan2.htm#Dehnung2" TARGET="frm">2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

julianMay, Hamburg,  julian-west@live.de
Eintrag 24 vom 11.11.2011, 13:01 Uhr

Hallo, bin 40 und habe das Problem seit 5 Monaten. Nach vier Monaten ohne Tennis spiele ich nun Vor- und Rückhand beidhändig, eine sehr effektive Methode, was die Armschonung angeht. Zwischendurch schlage ich ein paar ruhige Bälle einhändig, um den Arm vorsichtig wieder an die Belastung zu gewöhnen. Dank der genannten Dehnübungen sind die Schmerzen am Sehnenansatz fast weg, das Problem ist nur, dass der Muskel stark zurückgegangen ist. Da ist jetzt deutlich weniger als am linken Arm, obwohl ich den schmerzenden Arm (wie geraten) nicht geschont habe und beide Arme im Alltag gleichermaßen benutze. Wie kann man diesen Muskel gezielt wieder aufbauen? LG Julian

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Lieber Julian. Muskelaufbau mit Tennis und im Fitness-Center mit diversen Geräten oder mit Hantelübungen spziell für jene Muskeln die Du verstärken möchtest. Zu schneller Aufbau könnte aber durch das Training vorübergehend das Problem wieder etwas verschlechtern. Also am besten nicht extrem trainieren sondern "normal" weitermachen und über eine längere Zeit aufbauen. Melde Dich doch in 3-4 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Miriam, Deutschland,  milli-m@web.de
Eintrag 23 vom 08.11.2011, 20:05 Uhr

Hallo!
Zunächstmal: super Seite - danke für die Infos. Seit 8 Monaten habe ich (26 Jahre) einen Tennisarm (rechts). Habe vieles ausprobiert (Akupunktur, Kälte, Wärme, Lasertherapie, auch das Hängen an der Stange, Übungen, usw.) aber leider hat nichts geholfen bis jetzt :( Nun wurde bei mir ein Beckenschiefstand diagnostiziert, ich denke dass davon auch der Tennisarm kommen könnte. Hast Du oder irgendjemand eine Idee wie ich den Beckenschiefstand wieder losbekommen kann? Bzw. Hat jemand Erfahrungen damit? Mir wurde Akupunktur empfohlen, bezweifle aber dass es damit alleine weggeht...Liebe Grüße

Kommentar:
09.11.11, 07.40h Liebe Miriam
Tennisarm (TA) vom Beckenschiefstand ist eher unwahrscheinlich. TA ist eine mechanische Muskelverspannung wie sie häufig ab 35 Jahren auftritt. Es gibt dann Muskelverspannungen/Dauerkrämpfe meist an div. Orten, Fersensporn und Hüftschmerzen sind oft von gleicher Ursache. Auch der Beckenschiefstand ist vermutlich durch ein Dauerkrampf der Oberschenkelmuskeln ausgelöst. Probier mal die Dehnung bei Hüftschmerzen und praktiziere das Stangehängen! Das löst diverses in Rücken und Becken! Akupunktur vertraue ich bei diesen mechanischen Problemen weniger.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 22 vom 05.11.2011, 09:29 Uhr

Hallo, melde mich mit einem neuen Problem undzwar habe ich im rechten Arm ein Golferarm und jetzt aufeinmal schmerz an der selben Stelle mein linker Arm obwohl ich mit dem linken Arm keine sehr anstrengenden Sachen erledigt habe ....ufff .... bin echt am verzweifeln, ich mache ja fleißig das Hängen an der Stange und dennoch hat sich nun links auch ein Golferarm entwickelt soweit ich das beurteilen kann ;(((((

Kommentar:
05.11.11, 14.20h Lieber Martin. Beidseitig und mehrfach kommt häufig vor: Infos zu mehrfache Tennisarme Das Hängen wird beide gleichzeitg behandeln. Mach auch die Golfarmdehübung am linken Arm. Weiter dran bleiben, es ist die einzige Chance die Deu hast, aber die ist gut! Viel Erfolg und Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 21 vom 04.11.2011, 11:33 Uhr

Macht es Sinn, die anderen Dehnübungen, abgesehen von Hängen zu machen, wenn man erst eine gute Dehnung verspürt wenn man dazu das Handgelenk so überziehen muss sodass das Handgelenk schmerzt oder die Handwurzel?
Ist normaler Sport erlaub beispielsweise Basketball wo die Hand ja beim Wurf ziemlich gestreckt wird???
Wie siehts mit dem PC aus, wenn man 3 Stunden an der Maus hängt gibt es da spezielles zu beachten?

Kommentar:
04.11.11, 12.39 Lieber Martin
Ja das Handgelenk kann eine Schwachstelle werden oder schon sein. In diesem Falle lieber mehr in Stangehängen investieren. Probier auch mal die < A REF="http://tennisarm.ch/behan2.htm#Dehnung2" TARGET="frm">2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Alles ist erlaubt, nur Deine Schmerztoleranz bildet die automatische Grenze, schlimmer wird es dadurch nicht, aber Du musst vorher, zwischendurch und am Schluss gut dehnen bei allen Verkrampfenden Aktiviäten. Das Selbe gilt für PC und Maus, das kenne ich auch aus eigener Erfahrung.
Weiterhin gute Besserung und melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, viele Grüsse von Thomas

Camila, Schweiz,  gatoremy@gmail.com
Eintrag 20 vom 02.11.2011, 09:07 Uhr

Hallo Thomas
Mir geht es schon viel besser, dies gleich nach den ersten 2 Dehnübungen die ich gemacht hatte, und ich mache fleissig weiter. Die Handdehnübung wirkt bei mir eher auf der Stuhl da ich sehr gelenkig(gummig)bin, aber ich spüre wie es mir immer besser geht.
Ich danke Dir vielmals für deine Informationen, Homepage und Tipps. Dank Dir werden wir alle gesünder Leben, weniger Geld ausgeben (keine Ärzte sehen!) und deine Tipps an andere weitergeben. DANKE! Viele liebe Grüsse aus der Schweiz, Camila

Kommentar:
04.11.11, 12.39 Liebe Camila
Freut mich wie es bei Dir läuft, jetzt weiter dranbleiben und schön regelmässig weiterdehnen und Du bist bald ganz geheilt! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wie's Dir erging und liebe Grüsse von Thomas, auch aus der Schweiz ...

Konrad Steger, Maxhuette, Bayern,  konrad.steger@freenet.de
Eintrag 19 vom 01.11.2011, 13:41 Uhr

Hallo,
ich bin 44Jahre alt und habe den Tennisellenbogen schon seit 2 Jahren.
Ich habe starke Schmerzen beim Zähneputzen und anderen normalen Tätigkeiten, mache dies aber trotzdem. Nachts werde durch die Schmerzen wach.
Per Google bin ich auf Eure Seite gestossen und mache seit 1-2 Wochen die Dehnübungen. Leider werden bei mir die Schmerzen dadurch noch schlimmer, v.a. beim Abbeugen nach der Dehnübung (Hand nach oben ziehen). An die Stange hängen ist besser, aber trotzdem danach Schmerzen.
Am besten geht es mir, wenn ich mich nur mit einem Arm an die Stange hänge, und mit den Oberkörper den Arm von der Stange wegziehen. Meine Frage an euch: wie soll ich weitermachen? Soll ich trotz Schmerzen weiterhin mit den Übungen mit Hand nach oben ziehen durchführen oder dies weglassen? Vielen Dank für eure Hilfe. mit freundlichen Grüßen K Steger

Kommentar:
01.11.11, 13.55h Lieber Konrad. Die Schmerzen sollen 1 Minute nach Dehnen/Hängen wieder auf dem alten Stand sein, wenn es mehr schmerzt, weniger stark dehnen und beim Hängen unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, nur bis an den Schmerzpunkt ziehen nicht weit darüber hinaus, lieber Dehnung länger halten. Arm/Ellenbogen aber voll durchgestreckt beim Dehnen sonst wird die Dehnung aufgehoben. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach weiter mit der Dehnübung. und dem Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Wenn die Schmerzen am Tag darauf mal viel stärker sind, 1 Tag pausieren und danach weniger stark wieder anfangen. Es gibt nur diese Chance von Dehnen, alles andere bringt nix! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 18 vom 30.10.2011, 21:04 Uhr

Als ich muss mich mal wieder einklinken bezüglich der Diagnose des Tennis- Golferarm. Also beide Tests wirken nicht, sprich keine Schmerzen. Aber das Problem zwar nicht extrem besteht immernoch, seltsam nicht?
Errinere mich noch als das Problem "frisch" war und der Doc eine Diagnose mache indem ich eine Faust machte und gegen seine Hand nach oben drückte das es sehr wehtat nun nicht mehr dennoch Schmerzen nicht extrem vorhanden. Weißt du woran das liegt bzw was ich nun machen soll?
Eine letzte Frage bezüglich des Dehnens, ich habe gehört man muss hart dehnen (nachdem die Schmerzen nicht extrem sind) da man ja auf "Länge" dehnt und den Muskel der ja stark ist auch demensprechend stark dehnen muss siehe mitochondrien etc. ist da was dran?

Kommentar:
31.10.11, 08.25h Lieber Martin. Das ist normal, die Symptome verändern sich. Es gibt auch Fälle bei denden die Diagnose überhaupt nicht anspricht. Falls Du aber ja immer noch Beschwerden hast, dann mach weiter mit der Dehnübung und dem Hängen an der Stange. Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Mach weiter mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Clara, Tübingen/Deutschland,  rglm.bares@online.de
Eintrag 17 vom 27.10.2011, 14:50 Uhr

Habe seit 2 Monaten Schmerzen wie bei Tennisarm, verstärkt beim Fitness (seit 3 Monaten angefangen) und beim Arbeiten am Laptop. Ich spiele kein Tennis.
Sind die Tennisarm-Übungen auch für Maus- bzw. Computerarm geeignet? Worin unterscheiden die sich vom Tennisarm?
Clara

Kommentar:
28.10.11, 16.09h Liebe Clara. Der heisst nicht Tennisarm weil er vom Tennisspielen kommt. Computerarm, Mausarm, Maurerarm alles Namen für das gleiche Problem. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 16 vom 27.10.2011, 11:13 Uhr

Hallo,

kurz zu mein Problem:Bin 21 Jahre, hab schon seid 4 Monaten Golferarm zugezogen an einer Trizepsübung, da ich Kraftsport betreibe. Ich hoffe das dass mit Golferarm richtig ist, denn es gibt ja auch den Tennisarm, von Problem her das selbe, aber beim Golferarm liegen die Schmerzen eher im Ellenbogenbereich, hoffe das richtig so, da die Behandlungsmethoden, soweit die Recherchen stimmen, ein "Tick" anders sind.

Den ersten 1,5 Monaten habe ich mit Sport komplett aufgehört, also nix gemacht außer konverstionellen Methoden:Kälte-Wärmetherapie. Den Arm geschont wie weit möglich.

Anschließen habe ich den Arm so "normal" wie möglich im Alltagsleben eingesetzt.

Danach habe ich mit Dehnen angefangen, sprich am Reck, jenes hat schon viel geholfen. 4 x täglich an der Stange komme ich auf 15-20 Min mit Hilfe einer Hilfbandage die mich länger an der Stange hält ohne das meine Oberarme reisen ;) Dauer 2 Monate, wobei 1 Monat hartnächkig und den 2 Monat eher unregelmäßig. Aber so 100% ist das noch nicht wie früher, also der Arm vollfunktionstüchtig komplett ohne Schmerzen.

So jezt meine Fragen an dich:


Muss man beim Golferarm, den Unterarm nun, also der Teil des Armes der zum Körper zeigt, nun stärken oder Dehnen?

Zudem, gibt es manchen Tagen dieses Gefühl am Trizeps nähe des Ellenbogens nicht wo der Schmerz auftritt sondern weiter oben, dass etwas ständig zieht, unangenehmes Gefühl, weißt du was das sein "könnte"?

Da ich anfangs am Reck ein ziehen am linken Arm spürte obwohl ich Golferarm am rechten Arm habe, ist das ziehen nun auch am linken Arm weg, also bringt mir Dehnen überhaupt noch was, da überhaupt nichts zieht am Muskel?

Das gleiche gilt bei der Dehnübungen wo man die Hand zum Voderarm drückt (Golferarmdehnübung) da zieht es nur am Unterarm nicht wirklich wo anders.

Letzte Frage ich habe zumindest im Alltagsleben zu 80% keine Probleme auch, nur manchmal tut was weh bei bestimmten Bewegungen, darf ich nun mit Kraftsport anfangen oder nicht?

Kommentar:
28.10.11, 16.10h. Lieber Martin. Mach beim Diagnoselink den Test für Tennisarm und auch den für Golferarm. Stangehängen behandelt gleichzeitig beise! Beim Training in jungen Jahren wird leider oft übertrieben, es soll ja schnelle Fortschritte, sprich Muskelmasse geben. Was Du hast, das sind vor allem Ueberbelastungen von Sehnen und Muskeln. Aber auch Verkrampfungen und Sehnenverkürzungen die dem Tennisarm nahe und auch verwandt sind. Hat mit der Dauerüberlastung im Kraftsport zu tun.
Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Investiere mal 3-4 Wochen in das Hängen an der Stange. Am Anfang vorsichtig oder reduziert hängen, heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren.
Ich denke Du solltest vor allem das Hängen an der Stange ausüben, hat ja im Center genug zwischen den Gewichtstürmen zum immer wieder dranhängen. Das Hängen dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Die betroffenen Muskeln sind da dann automatisch auch darunter für Golf- und Tennisarm. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung die für Tennis- und für Golfarm - beide.
Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um 30-50% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute von Deiner Gesundheit fordern, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Irmgard Möhring, Bietigheim-Bissingen, Deutschland,  irmgard.moehring@hotmail.de
Eintrag 15 vom 26.10.2011, 18:01 Uhr

Bin 60 Jahre alt und möchte mich erstmal bedanken für die Hilfe vor ca. 2 Jahren bei meinem Tennisarm. Die Dehnübungen haben gut geholfen und das Problem war nach ca. 6 Wochen behoben. Heute habe ich das Problem im linken Oberschenkel: Schmerzen wie Muskelkater direkt unterm Sitzbeinhöcker beginnend bis 2/3 den hinteren Oberschenkel hinunter. Der Arzt meint es wäre eine Sehnenansatzzerrung bzw. -entzündung und verschrieb mir Ibuprofen. Bei Sehnenansatzzerrung habe ich gleich an Tennisarm gedacht und frage nun, welche Dehnübungen ich für diesen Körperteil machen kann. Bin mir nicht sicher, ob das unter Piriformis fällt.

Kommentar:
28.10.11, 16.09h Liebe Imgard. Schau auch mal links unter dem Indexeintrag Medzin, Piriformis nach. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. (Und so kam es ja nun auch bei Dir ...) Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Martin Petersen, Hannover/ Deutschland,  mawupe@hotmail.de
Eintrag 14 vom 22.10.2011, 14:18 Uhr

Hi Thomas. Danke für die schnelle und motivierende Antwort.Was du sagst, klingt durchaus einleuchtend. Ich werde sofort damit beginnen und mich zwischendurch melden. Schönes Wochenende ; -)

Martin Petersen, Hannover/Deutschland,  mawupe@hotmail.de
Eintrag 13 vom 21.10.2011, 20:29 Uhr

Hallo! Ich bin gerade 50 geworden. Seit 1,5 Jahren Sehnenscheidenentzündung re. 4 Kortisonspritzen. Nach kurzer Beschwerdefreiheit wieder Schmerzen. Dann plötzlich weniger. Darauf fing ich wieder vorsichtig mit Fitness/Krafttraining an. Der re. Arm war von der Muskulatur her schon schwächer ausgeprägt. Nach Hantelübungen trat der Schmerz wieder auf und ist jetzt wieder vorhanden. Muss ich mit dem Training aufhören oder kann ich weitermachen.Macht es Sinn die Unterarmmuskeln zusätzlich mehr zu trainieren? Ich muss der abbauenden Muskulatur entgegen wirken. Was kann ich nut tun?

Kommentar:
22.10.11, 14.10h. Lieber Martin. Vermutlich, was Du hast, das sind vor allem Ueberbelastungen von Sehnen und Muskeln. Aber auch Verkrampfungen und Sehnenverkürzungen die dem Tennisarm nahe und auch verwandt sind. Hat mit der Dauerüberlastung im Kraftsport zu tun.
Lies mal etwas bei Fitness/Body etc.. Ich denke Du solltest das Hängen an der Stange ausüben, hat ja im Center genug zwischen den Gewichtstürmen zum immer wieder dranhängen. Das Hängen dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Die betroffenen Muskeln sind da dann automatisch auch darunter für Golf- und Tennisarm. Zusätzlich beginne mit der Dehnübung die für Tennis- und für Golfarm - beide.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Auch wirst Du mind. eine Zeitlang weniger Gewicht dafür eher mehr Durchgänge machen müssen und das gesamte Kraftprogramm mal um 30-50% runterfahren bis eine eindeutige Besserung eintrifft, besser aber beibehalten, die konstante Ueberlastung von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird sonst noch weitere Tribute von Deiner Gesundheit fordern, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch kann man mit weniger Gewicht und mehr Durchgängen ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und die halten dann auch länger wenn man mal absetzt, als mit viel Gewicht rangewürgtes. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Camila, Schweiz,  gatoremy@gmail.com
Eintrag 12 vom 19.10.2011, 13:10 Uhr

Hallo Thomas
Ich bin 41 Jahre alt und seit gut fast 1 Monat habe ich nun diesen Tennisarm, links, als totaler Linkshänder natürlich mega nervig.
Ich finde deine Seite interessant und probiere die Dehnungen sofort aus, ich bin ein offener Mensch und bin froh wenn ich den Ärzten aus dem Weg gehen kann ;O)

Ich habe noch Fragen:

1. Mein Arm ist heiss oben, du schreibst aber, dass er nicht heiss sein sollte, hat dies eine Bedeutung?
2. Ich gebe 7 x in der Woche Tanz Unterricht, muss ich hier etwas mit den Dehnen beachten/anders machen/ oder hast du mir noch weitere Tipps die ich wissen müsste? Aufhören zu unterrichten kann und will ich logischerweise nicht, aber es Schmerz halt schon sehr im Moment und kann einige Übungen nicht gut vortanzen wege dem Arm.
3.Ich habe seit einigen Jahren (!) am hinteren Oberschenkel, links (logisch), eine Schmerz der "wandert", also tut es mehr richtung Pobacke weh, dann mal wieder in der mitte, oder weiter unten. Ich dachte immer, dass ich den Schmerz von einem Holzstuhl hatte, ich musste 2,5 Jahre lang bei meiner Arbeit(Teilzeit) auf einen Holz-Hocker sitzen. Aber irgendwie ist dann der Schmerz wieder weg (als ich nicht mehr dort arbeitetet und nicht regelmässig sass). Nun arbeite ich wieder 3x in der Woche im sitzen und spühre wieder den Schmerz, immer, auf im Zug, Autofahren, nur wenn ich liege oder stehe nicht. Wenn ich länger nicht sitze wird es besser, aber kaum muss ich wieder arbeiten geht es los. Es ist vorallem einen Schmerz-Brennen, es ist nicht nur einen stechender Schmerz und meistens genaug auf der Höhe wo die Stühle/Sitze aufhören, also weiss ich manchmal nicht mehr wie ich überhaupt sitzen soll- im Flugzeug ist es grauenhaft!
Keinen Arzt konnte mir bis jetzt helfen, keine Salbe/Spray half, auch keine Massagen oder Schröpfen.
Ich nehme an, dass einen Nerv oder auch wie beim Tennisarm was "eingeklemmt" ist oder vielleicht auch Abnützung sein kann? und es ist wirklich NUR DAS LINKE BEIN.....

Viele Dank für deinen Rat und bald muss ich wieder meine Dehnungsübung machen, auf dem Bürostuhl :)

Viele liebe Grüsse aus der Schweiz

Camila

Kommentar:
19.10.11, 16.35h Liebe Camila. Erst 1 Monat, dann bist Du mit Dehnen in wenigen Wochen von den Schmerzen befreit.
1. Heiss ist nicht typisch, kommt aber oft vor.
2. Tanzen ist kein Problem. Einfach vor, zwischendurch und danach gut Dehnen. Es wird nicht schlimmer dadurch, auch wenn es teilw. weh tun wird beim Tanzen.
3. Dein Hüft/Bein/Gesässproblem tönt ebenfalls nach Verkrampfung. Ich hänge die Uebungen unten an.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hüfte: Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der
Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging.

Christian Naumann, D-Gadebusch,  ch.naumann@kabelmail.de
Eintrag 11 vom 18.10.2011, 13:47 Uhr

Vielen dank Thomas
Nur noch eine Frage die mich quält, geht es wieder weg ? Ich hatte 2007 das selbe im rechten Arm und am ende sagte
In der Röntegenklinik Schwerin der Arzt, es ist Artrose im Ellenbogengelenk und ich solle froh sein wie der tag jetzt ist
besser wird’s nicht ! !!! Es ging aber irgendwie dann wieder weg.
In 4 Wochen kann ich meinen neuen Job anfangen und hoffe nun darauf was Du sagst ???? Mit freundlichen Grüßen ,Christian

Kommentar:
18.10.11, 13.48h. Ja keine Angst das geht wieder weg! Lies die Erfolgsmeldungen im Link von meiner 1. Antwort! Das ist KEINE Arthrose dafür bist Du etwas zu jung, das war eine Fehldiagnose, wie Du ja selber auch festgestellt hast, kommt leider häufig vor, Aerzte haben keine Ahnung von Muskelverkrampfungen obwohl diese extrem häufig sind. Auch gibt es meist das automatische Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms" aber das kann dauern und man sollte nicht darauf warten, mit Dehnen geht das viel schneller und sicherer!
Schonen ist jedenfalls nicht die Lösung sondern Kontraproduktiv! Weshalb die Schmerzen meist am Morgen und Nachts (also bei Ruhigstellen) schlimmer sind.
Viel Erfolg und melde Dich wieder in 3-4 Wochen. Grüsse von Thomas

Christian Naumann, D-Gadebusch,  ch.naumann@kabelmail.de
Eintrag 10 vom 18.10.2011, 13:06 Uhr

hallo
Bin 56 jahre und arbeite seit 1/2 Jahr in einer Elektromotorenwerkstatt mit viel schweren Teilen und sehr viel Schrauben(große Schrauben) Habe jezt beidseits de Tennisarm, aber auch etwas ziehen und knacken im Schulterbereich.
Habe nun einen neuen Arbeitsplatz und muß in 4 Wochen arbeiten können als haustechniker (Elektromeister) !!!! Bin seit 6 Wochen nun Krankgeschrieben und habe auch schon 6 behg.Krankensport hintermir, aber nichts ändert sich.
Ultraschall massage des Ua Muskel und wärme sagte man mir,desshalb bin ich auch oft in meine kellers*una und keine belastung !

War sonst immer 2x die Woche schwimmen 2000m aber das sollte ich (da keine änderung) auch weglassen. Habe einfach keine Kraft mehr in den Händen und der Test von Ihnen sagt eindeutig "tennisarm", aber auch der Oberarmmuskel anstzend am Schultergelenk scheint ähnlich wie der unterarmmuskel also schlapp und teilw. schmerzend zu sein.
Die methode 3. Liegestütze ist doch ziemlich schmerzvoll in den Oberarmen/schultern. Ich hatte sonst 5x die Woche im bad auf den Home tr. fahrrad gefahren 35 min. und 5x 15 Expanderzüge vorn und hinten
gemacht und das seit 2005 !!!!! Und nun bin ich ein Wrack, was kann ich Ihrer Meinung machen ??? Den Kraftsport und Schwimmen wieder anfangen und dann Ihre Therapien 1-3 machen ??

hallo Hate ebend vor c.a.30 min schon mal geschrieben, Tennisarm beidseits seit 1/2 jahr schwere schrauberarbeit . Ebend las ich bei Dir unter "Ursachen" , das die sehnen im alter durch flüssigkeitsverlust verkürtzen/versteifen usw. !
Genau vor einem 1/2 jahr fing ich ziemlich stark an kaffee zu trinken, dennich reparierte einen Kaffeeautomat und der macht herrlichen kaffee/ campuchino ....! Kann sein das Kaffee den Körper zusätzlich wasser entzieht und ich den mal wegglassen sollte ?
MFG Christian

Kommentar:
18.10.11, 13.11h Lieber Christian
Du bist richtig hier und in wenigen Wochen geheilt und ein neuer Mensch. Ein paar Kaffee pro Tag mit je 1 Glas Wasser dazu ist tiptop, aber natürlich nicht 10x. Mit dem Tennisarm und den Sehnen hat das aber nichts zu tun.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du kannst Schwimmen soweit Du es im Moment kannst und es die Schmerztoleranz zulässt und alles machen was Du willst, das schadet dem Tennisarm nicht. Liegestützen kannst Du im Moment vergessen, die Dehnung und das Stangehängen wären viel wichtiger!Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

R. Antje, Deutschland,  antje.rietdorf@gmx.de
Eintrag 9 vom 12.10.2011, 17:05 Uhr

Hallo, bin 39 Jahre. Mein Problem - Habe eine Überbelastung am rechtem, oberen Ellenbogen, keinen Tennisarm. Der Schmerz ist sehr groß, zieht bis zur Hand und in die Schulter, Beule oberhalb des Ellenbogens. Arbeite im Penny, Kisten heben, Ware auspacken, bin also auf meine Arme dringend angewiesen. Habe dieses Problem seit Monaten, bekam zwischendurch Spritzen, hatte nicht geholfen. Hatte vor 3 Wochen OP, es wurde in die Sehne eingeschnitten - Entlastungs OP. Bin von meinem Arzt überzeugt, aber wollte mir eine zweite Meinung holen. Möchte so schnell wie möglich wieder auf Arbeit, aber sogar beim Autofahren habe ich heftige Schmerzen. Dauert die Heilung so lange? Vieleicht haben Sie ja noch einen Rat für mich! Vielen Dank!!!

Kommentar:
13.10.11, 07.29h Liebe Antje. Bin kein Freund von solchen OPs, da sie oft nur Symptom bekämpfen und es sich danach woandershin verlagert, aber Du kannst trotzdem noch ein besseres Resultat erreichen. Lies mal die Infos zur OP Es wäre nach 3 Wochen schon längst Zeit für die Besserung. Ich denke, Du solltst nun so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

james brooks, ,  jbrooks4002@gmail.com
Eintrag 8 vom 11.10.2011, 08:39 Uhr

Thomas,
I had a bad case of forearm tendinitis for almost two years related to being on crutches for three months. I tried a lot of different things, but nothing seemed to work although I probably didn't give it enough rest.
About two months ago my elbow started bothering me and I now have tennis elbow too (And some carpal tunnel).. I just got a PRP injection into my elbow , and my elbow is still a little swollen as it has been for about a month. Based on your experience, is light stretching consistent with your stretches a good idea? I obviously have a lot of small tears in the tendon, but I guess that is what tennis elbow is.
I also have numbness and tingling in my fingers just like the 37 year old who wrote to you in your website. Sorry, my epicndyle is also very tender to the touch. Jim Brooks

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Dear Jim. I think you are a the right spot here. The injection if of any help at all will not bring relief for longer than 3-4 weeks, then you're back to where you where. They often misdiagnose carpal tunnel. The stretching and the hanging on the horizontal bar will help you soon I'm sure. Do the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms for tennisarm and golfarm at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 3-4 weeks how you did, since you have for a longer time, it will take some time for the first result, since it built some pain memory in the brain which has to be overcome with time. Get well soon and God bless you and best regards, Thomas

Santiago,Agnes, Spanien,  agnes.santiago.heinrich@gmail.com
Eintrag 7 vom 10.10.2011, 20:00 Uhr

Hallo,
als wir nach Spanien gezogen sind habe ich intensiv mit dem Sport Paddel begonnen. Ein "Zwischending" zwischen Squash und Tennis. Anfang diesen Jahres begannen die Schmerzen am rechten Ellenbogen.Im Juni habe ich letzendlich infiltrieren lassen und auch seit März nicht mehr Paddel gespielt. Allerdings habe ich 2-3mal wöchentlich Yoga (Ashtanga-Yoga)praktiziert.Vor etwa 3 Wochen kamen erneut die Schmerzen wieder. Habe nach dem Rat des Traumatologen 15Tage kein Sport,in meinem Fall Yoga ausgeübt. Paddel habe ich eh nicht mehr gespielt! Meine Frage: ist es ratsam Ashtanga Yoga weiter zu praktizieren? Oder ich würde auch gerne bei einem Boot Camp mitmachen. Ich betone Ashtanga, da wir dort vom oberen Hund in den unteren Hund springen und dies über eine Art Liegestützen-Haltung verläuft?Und beim Boot Camp viel mit Liegestützen gearbeitetwird. Das man dort nicht wieder die Ellenbogen und Armmuskulatur zu sehr beansprucht? Das sind meine Bedenken.....ansonsten werde ich mir eine Reckstange anschaffen, um die anderen Dehnübungen zu vervollständigen!
Ich freue mich über jeden Rat! Herzlichen Dank in voraus!
Agnes

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Liebe Agnes. Infiltrieren wird nur 3 Wochen lang die Symptome unterdrücken, dann ists wieder da. Bootcamp kannst Du machen, auch Paddel, Liegestützen sind sogar gut gegen die Verkrampfung. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur MotivationMach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

L., Sebastian, Deutschland,  public.basti@googlemail.com
Eintrag 6 vom 07.10.2011, 10:29 Uhr

Hallo,
Ich habe genau diese Schmerzen, wie Du sie auch beschrieben hast, nur nicht an dieser Stelle vom Ellenbogen, sondern dort wo der Trizeps ansetzt. Aufgetreten sind diese Schmerzen während/nach dem Klettern und Kite-Surfen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch durch eine Überreizung, Verkürzung, ... entstanden ist. Gibt es dazu auch andere Erfahrungen oder Tipps?

Ich werde jetzt erstmal alle hier beschriebenen Dehnübungen machen und versuchen ähnliche Übungen für den Oberarm bzw. Trizeps zu finden, denn:

ICH DRÜCKE MICH WO ICH NUR KANN VOR ORTHOPÄDEN!!! Meiner Meinung nach sind die Orthopäden die schlimmste Spezifizierung der Ärzte - noch nie eine in ihrer Denkweise so unflexible und voreingenommene Berufsgruppe gesehen...

Gruß, Sebastian

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Lieber Sebastian. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ertan, Mainz,  ersinsaroglu@hotmail.com
Eintrag 5 vom 05.10.2011, 22:46 Uhr

Hi Thomas ich hatte mich ja vor knapp 3 Monaten nach meiner misslungenen Op gemeldet also wie es mir geht besser aber leider immer noch Probleme was ich Auf Jeden fall ansprechen möchte ist das Problem mit beidseitigen tennisarmen dank Heilpraktikern und Ostheophaten und auch Physiotherapeuten bin ich darauf gekommen das so etwas immer eine andere Ursache hat die bei mir im Kiefer Bereich und HWS Auswirkungen auf meine Ellenbögen hervorgerufen hat ich finde es halt nur Schade das 99% der Orthopäden nicht wirklich darauf eingehen also eigentlich alle Orthopäden obwohl so eine Behandlungen mit viel Physio und kontrollierter Bewegung sehr gut in Griff zu kriegen ist ich persönlich RATE JEDEM VON EINER OP AB in den unterarmen und vor allem im ellenbogen befinden sich wichtige Meridiane und nerven die wenn sie nur minimal verletzt werden wahrscheinlich im laufe des Lebens wie du auch sagst wieder hervorgerufen werden und sowohl auch Golferellenbogen auslösen können die Dehn Übungen mach ich täglich naja ich denke mal das brauch bei mir noch seine Zeit da es ja bei mir eine andere Ursache gab als den klassischen Tennisarm was natürlich nach der Op zu schwerwiegenden Schäden geführt hat ich hoffe beim nächsten mal bin ich fit und kann wieder alles machen also Leute viel Dehnen wenn Orthopäden verzweifeln sucht euch einen Ostheophatie Heilpraktiker und einen guten Physio die machen es wieder möglich DEHNEN DEHNEN DEHNEN!!!!!!!!!

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Lieber Ertan. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Ja ich rate auch von OP's ab. Lies mal die Infos zur OP. Mehrfache ist häufig, ev. liegt die Ursache wirklich bei den HWS oder wo ganz anders, aber da man das innert nützlicher Frist kaum beheben kann, erstmal mechanisch mit Dehnen die Schmerzen wegbekommen weil die Lebensqualität drastisch erhöht wird dadurch! Infos zu mehrfache Tennisarme Mach weiter mit Dehnen und vor allem jetzt auch Stange hängen, das kuriert Dich bald ganz. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andreas Sehr, Frankfurt,  andreas.sehr@web.de
Eintrag 4 vom 05.10.2011, 15:11 Uhr

Liebe Forums-Leser,
wer von Ihnen hat Erfahrungen mit der minimalinvasive Tenomyotonie? Direkt nach der OP und in den Wochen danach ?
Viele Grüße

Kommentar:
08.10.11, 16.53h Lieber Andreas. Falls Du die Tennisarm-OP meinst: Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Hast Du die OP gemacht? Wenn es nicht besser wird, kannst Du jederzeit auch später mit dieser Dehnmethode anfangen. Hier ist die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sonnemann, Thorsten, Goslar, Deutschland,  ThSonnemann@t-online.de
Eintrag 3 vom 05.10.2011, 08:43 Uhr

Hallo, ich habe seit einigen Monaten Probleme mit meinem linken Handgelenk aufgrund eines Sturzes vom MTB. CT ergab keinen Bruch des Kahnbeins etc. Die Schmerzen treten im Verlauf des Daumens am Handgelenkknochen innen auf. Diese äußern sich beim Abknicken der Hand nach innen oder auch bei Druck auf dem Knochen. Es sind vermutlich die Bänder. Ich war bei 2 Ärzten und keine konnte/wollte etwas finden. Nach dem Motto "Das wird schon wieder"! Hast du noch eine Idee? Dein Tipp mit dem Tennisarm war vor ein paar Jahren sehr wertvoll, die Schmerzen sind verschwunden. Gruß Thorsten

Kommentar:
08.10.11, 16.53h Lieber Thorsten. Also ich empfehle Dir das Hängen an der Stange zu probieren. Nützts nichts schadet es auch nichts. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Dies da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Terry, Thomas, Braunschweig, Deutschland,  tom.terry2@yahoo.com
Eintrag 2 vom 30.09.2011, 13:50 Uhr

Habe seit Jahren Schmerzen an v.a. rechtem ISG, ohne Ausstrahlen. Vom Gefühl her eine starke Muskelverspannung. Jetzt auch noch einen Tennisarm rechts, definitiv ausgelöst durch Gartenarbeit (Einschlagen von Pfosten mit einem zu kurzen Hammer). Therapien habe ich schon fast alle gemacht, Voltaren vertrag ich nicht und vor Spritzen graut mir...
Eine Idee?

Kommentar:
01.10.11, 15.53h Lieber Thomas. lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivationdie Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Aydin, Berlin,  aydre@gmx.de
Eintrag 1 vom 29.09.2011, 13:16 Uhr

hallo,
danke für tolle Informationen.
Haben Sie auch Tipp wie man die Verkalkung im Ellenbogenbereich wegbekommt?Ich habe seit acht Wochen Schmerzen, mein Arzt meint ich soll stosswelletherapie machen oder spritze nehmen, was halten Sie davon?
Vielen Dank

Kommentar:
01.10.11, 15.53h Lieber Aydin. Ich würde keine Stosswellen machen: Infos zu Stosswellen.
Vom Stangehängen würde ich mir bei Dir am meisten versprechen, investiere mal ein paar Wochen täglich 5 Minuten!
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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