Tennisarm-Forum
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Norman, Altenstadt,  norman.wetzel@freenet.de
Eintrag 375 vom 30.12.2012, 12:27 Uhr

Hallo,

ich bin 36 jahre alt und hatte vor 10 Jahren meine erste Op am linken Arm, da der Tennisarm mit sämtlichen anderen Methoden wie Spritzen, Banddagen und Dehnübungen über Monate nicht heilen wollte und sich immer verschlimmerte.

Nun hatte ich vor 2 jahren meine Op am rechten Arm, da auch hier keine Alternativmethoden halfen.

Nun habe ich nach 10 jahren wieder Schmerzen im linken Ellenbogen und befürchte, dass es wieder das gleiche sein könnte, obwohl es sehr schwer zu glauben ist.

Ich muss halt auch dazu sagen, dass ich regelmäßig ins Fitnesstudio gehe und vor allem mit Freihantelgewichten trainiere.

Die Schmerzen sind seit ein paar tagen wieder aufgetreten und seitdem merke ich auch beim Training dass sich im Ellenbogen etwas hin und her bewegt, was sich anfühlt wie eine Sehne oder ein Muskel.

Kann es möglich sein, dass der Tennisarm erneut auftritt?

Und was wären dieses mal die Heilmittel, da beim letzten mal nichts half außer die Op.

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Norman. OP's lösen das Problem leider nicht sondern, stellen nur das Symptom vorbübergehend ab bzw. verlagern es! Lies unter OP.
Nur Dehnen löst das Problem und hat auch nicht die vielen OP-Nebenwirkungen!

Kannst weiter Fitness mit Hanteln machen, kein Problem. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du bist richtig hier und wirst schon sehr bald grosse Linderung und Heilung erfahren. Musst aber mit Dehnen stetig dranbleiben, wenn auch später mal reduziert.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lena, Hamburg,  alphalena@web.de
Eintrag 374 vom 28.12.2012, 17:19 Uhr

Hallo,

ich konnte vor 2 Jahren plötzlich meine linke Hand nicht mehr belasten. Liegestütze, Yogaübungen - alles, bei dem ich das Handgelenk im 90° Winkel belastete, verursachte sehr große Schmerzen. Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktiker - keiner konnte helfen. Es wurde sogar ein MRT gemacht, alles ohne Ursachenfindung oder erfolgreiche Therapie. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass ich Yoga und viele Sportübungen nie wieder machen können würde. Dann hab ich durch Zufall diese Seite gefunden - und das Handgelenk in 1 Woche "gesundgedehnt". Es ist weg! Ich war gestern zum ersten Mal beim Yoga und es gibt ohne Probleme! Ich kann es noch gar nicht fassen! Die Ursache sehe ich wohl im zu häufigen Schreiben auf dem Laptop. Aber ich dehne jetzt brav weiter und bin SEHR SEHR DANKBAR!

Kommentar:
01.01.13, 15.51h Liebe Lena. Mit der normalen Tennisarm-Dehnung gedehnt? Hast Du auch Stangehängen gemacht?

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sven Karlson, Otterndorf,  svenkarlson@freenet.de
Eintrag 373 vom 26.12.2012, 00:44 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe die Symptome eines Tennisarms seit ca. 10 Wochen. Der Schmerz tritt als ein brennen im Bereich des rechten Ellbogen auf. Morgens ist der Schmerz am stärksten und eine gewisse Steifigkeit tritt auf.Außerdem habe ich Schmerzen beim ausüben von Druck auf den Knochen. Ich merke eine Besserung durch die Dehnübungen. Da ich ab und an gerne Spinnfischen gehe und dadurch den Arm auf Dauer belaste, frage ich mich, ob ich mein Hobby lieber vorerst einstellen soll. Ob wohl ich ja gelesen habe, das das schonen eher kontraproduktiv sei. Zu meiner medizinischen Behandlung gab es eine Spange und Schmerztabletten vom Hausarzt verschrieben. Die Spange wurde von mir nur ein paar Tage getragen, da die Schmerzen eher mehr wurden. Vor ca. einem Jahr wurde ich an der Achillessehne behandelt, sowie gab es Krankengymnastik für den Nacken- und Schulterbereich.

Wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten rutsch ins neue Jahr.

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Sven. Du bist richtig hier und bald geheilt. Kannst ruhig weiter fischen, macht es nicht schlimmer. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

daniel hotweh, österreich,  tropicalmichi@gmx.at
Eintrag 372 vom 25.12.2012, 19:06 Uhr

ich bin 31 jahre und habe seit 5 monaten vermutlich vom klettern oder paddeln einen golferarm.:-( war schon bei einigen ärzten und physiotheraphy und die meinten ich soll auf jeden fall eine kletterpause machen..habe auch schon deine dehnübungen probiert was nicht viel gebracht hat..nach 5 monaten kletterpause bin ich mal an die stange gehängt was mir im ersten augenblick super half da ich kurzzeitig fast schmerzfrei war.bin jetzt regelmässig am hängen und ich spüre unmittelbar danach keinen schmerz wenn ich die hand ausstrecke und pumpe...aber kurz danach tut es wieder weh wie gehabt..komisch ist auch dass du schreibst dass der arm am morgen mehr weh tun sollte als am abend weil es bei mir gerade andersrum ist..am morgen wenn ich aufstehe ist der schmerz(seit dem hängen) wesentlich weniger als am abend nach viel bewegung?danke derweil

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Daniel. Du bist richtig hier und wird bald mehr Fortschritte machen. Musst Klettern nicht aufgeben, höchstens etwas reduzieren bis alles wieder normaler ist.

Mach weiter mit Stangehängen! Mehr Schmerz am Abend kann auch vorkommen, die Symptome sind oft nicht identisch oder eindeutig. Es gibt auch manchmal eine Durststrecke in der sich wenig tut und plötzlich ein Heilungsschub, wäre auch normal.

Beim Tennisarm oder Golferarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

fatih, augsburg,  fatihyuececel@hotmail.de
Eintrag 371 vom 24.12.2012, 02:23 Uhr

bin 30 j. alt tennisarm beide arme über 2jahre...
wegen überlastung der trizepssehnen beim fitness

seit 1 jahr dehnen ist tennisarm so gut wie weg. hab nur noch schmerzen wenn ich in den beiden aussenknochen des ellenbogen draufdrück...

wird des auch weggehn, oder bleibt es für immer?

ähnich wie tennisarm hab ich auch so schmerzen an der sehne was den beinmuskel und knie verbindet. auch wegen überlastung. sehnenentzündung denk ich mal oder ein krampf der sehne ...
kann mann das auch ähnich wie tennisarm mit dehnen im griff bekommen?

frohe weihnachten und frohes neues

Kommentar:
01.01.13, 15.51h Lieber Faith.
Du bist auf dem richtigen Weg. Der Druckschmerz bleibt am längsten und wird in den nächsten Monaten immer weniger bis er eines Tages ganz weg ist. Vergiss ihn und such ihn nicht dauernd mit drücken!

Für das Beinproblem, denke ich, dass das bei Dir sicher auch ein Dauerkrampf/Sehnenverkührzung ist die mit Dehnen behandelt werden kann. Könnte gut sein, die Hüftdehnung hier hilft! Sonst frag auch mal im Center einen Physio etc. welcher Muskel es bei Dir ist und mit welcher Uebung der gedehnt werden kann!

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Michael Wagner, Aachen,  babtech@gmx.de
Eintrag 370 vom 15.12.2012, 07:01 Uhr

Vielen lieben Dank für die Anmerkungen.
Nach Lesen deines Blogs habe ich schon mit Dehnen begonnen.
Was soll ich mit der Spange machen? Tragen oder nicht?

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Michael. Die Spange kannst Du vergessen. Wenn Du Dich damit besser fühlst ist es auch OK, aber es erinnert einem konstant dass man krank ist was ja eigentlich nicht stimmt!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Wagner, Aachen,  babtech@gmx.de
Eintrag 369 vom 13.12.2012, 21:36 Uhr

männlich, 52 Jahre, Beschwerden seit Januar 2012.
Die Schmerzen kamen plötzlich. Im Grund von heute auf morgen.
Bin dann zum Physiotherapeuten, der mich einige Wochen mit Querfriktion "gequält" hat. Der Erfolg war gleich Null. Dann bin ich zum Hausarzt. Der hat mir 3 mal eine Kortisonspritze gegeben. Die Schmerzen kamen danach jedesmal stärker wieder. Daraufhin erfolgte die Überweisung zu einem Orthopäden. Der hat die Behandlung begonnen während ich wegen der dritten Kortisonspritze schmerzfrei war. Ich bin mit einer schicken Spange und einer Überweisung zur Röntgentiefenbestrahlung nach Hause gegangen. Ich habe mich schön brav an alle Vorgaben und Therapien gehalten. Nach 6 Woxchen war der Schmerz wieder da und dieses mal so richtig schlimm. Also wieder zum Orthopäden, wieder Bestrahlung und eine ordentliche Spritze. Zwei Wochen später, nichts hat sich gebessert, ging es wieder zum Orthopäden, gab es die nächste Spritze mit dem Hinweis, dass man eine OP überdenken müsse.
Das ist meine aktuelle Situation. Die letzte (die 5. ) Spritze hat wieder geholfen, die Schmerzen sind im Grunde weg. Aber wie lange?
Ich habe eben die Dehnübungen ausprobiert und spüre nichts, zumindest kein Ziehen und kein Schmerz.
Ob ich es trotzdem mit Dehnen versuchen soll, in der Hoffnung, in der schmerzfreien Zeit bereits den Grundstein für eine Entlastung zu legen?

Kommentar:
14.12.12, 16.24h Lieber Michael. Ja Dehnen und Hängen auch wenn Du nichts spürst weil durch Kortison vorübergehend Symptome ausgeschaltet sind!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

S. Zuber, München,  limbobee@online.de
Eintrag 368 vom 12.12.2012, 10:11 Uhr

weiblich, 44 Jahre, Beschwerden seit 4 Jahren mal stärker mal schwächer. Linkshänder. Laut Diagnose vom Orthopäden liegt bei mir ein Tennis- und Golferarm vor. Dieser wurde die letzten 3 Jahre mit Kortisoninjektionen, die jetzt keine Linderung der Beschwerden mehr bringen, therapiert. Auch Besuche beim Osteopathen brachten keine Besserung. Die Schmerzen sind nun so schlimm geworden, dass ich nachts 2-3 x davon wach werde. Erst wenn ich dann den Arm wieder etwas bewegt habe, lässt der Schmerz ein wenig nach. Ich kann mittlerweile nicht mal eine Tasse mehr heben..Der Orthopäde schlägt sanftes Muskeltraining der Unterarme vor. Ich mache seit Jahren Pilates, kann aber mittlerweile aufgrund der starken Schmerzen einige Übungen nicht durchführen. Könnte der Tennisarm auch von erheblichen Verspannungen im Bereich der HWS kommen ? Wie soll das noch weitergehen ?

Kommentar:
14.12.12, 16.24h Liebe S. Du bist richtig hier und schon bald geheilt, keine Angst.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Max Häbe, Ravensburg,  mhaebe@-online.de
Eintrag 367 vom 11.12.2012, 18:36 Uhr

männlich 68 Jahre habe gerne immer etwas Sport getrieben. Seit ca. 3 Jahre habe ich Schmerzen in der linken Pobacke, im Bereich des Sitzbeinhöckers.Die Schmerzen stören mich am meisten beim Sitzen,manchmal schon nach 20- 3o min.kommt der Schmerz.Ich beschreibe ihn mal als ziehend aber nicht ausstrahlend.Wen ich mich hinlege oder loslaufe verschwindet das Übel.Bis vor 2 Monaten bin ich 2 mal pro Woche eien 1/2 Std. gejoggt,das habe ich gestoppt, in der Annahme, dass das Leiden sich bessert.Die Schmerzen haben sind aber überhaupt nicht gebessert.Ärztlich heißt es Abnützung Arthrose und ähnliches.Ich meine es ist ein Muskel der mich quält, nach längerem Radfahren kann ich den Muskel beim Angreifen richtig schmerzlich spüren.
Bin sehr geespannt auf Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen Max

Kommentar:
12.12.12, 08.47h Lieber Max. Alles was Du schreibst tönt typisch nach Muskelkrampft, das hast Du richtig diagnostiziert. Aerzte können damit seltem umgehen und meinen meiste es seien die Gelenke. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lothar Rundt, Mönchengladbach/ NRW,  lothar.rundt@arcor.de
Eintrag 366 vom 07.12.2012, 11:41 Uhr

Hallo, es geht hier nicht um mich, sondern meiner Freundin. Sie ist 36J und ist vor 3 Monaten am rechten Arm (Tennisarm) operiert worden. Da taubheitsgefühle und schmerzen im Unterarm nicht weg gingen ist sie vor 4 Wochen nochmal nachoperiert worden, wobei mit einem Elektroskaplell ein Nerv verödet wurde. Die Taubheitsgefühle sind wohl jetzt weg, aber der Arm kann immer noch nicht benutzt werden und es schmerzt immer noch. Was mir aufgefallen ist, das an der operierten Stelle eine Beule ist, die sehr warm ist und sich zeitweise bläulich färbt, so das ich eine innere Blutung vermute. Was kann das sein, was kann man unternehmen? So langsam fällt sie in Depressionen und der Arzt unternimmt nichts. Im Krankenhaus ist sie abgewiesen worden. Was ist das für ein Gesundheitssystem geworden? Hilfe!!! Bitte!

Kommentar:
11.12.12, 08.51h Lieber Lothar. Ja, das sind leider inzwischen nur Berufe (zum Geldverdienen) und nicht mehr Berufungen, aber was solls, machen wir das Beste 'draus. OP war falsche Entscheidung, aber nun vorwärtsschauen, das wird bald besser. Im Moment ist ev. die akute OP-Phase mit abheilen und schonen noch angesagt, mind. ein paar Tage, warm deutet darauf und auf Entzündung hin. Danach liegt ihre einzige aber gute Chance im Dehnen und Stage hängen, am Anfang vorsichtig anfangen, reduziert (siehe Erklärungen beim Stangehängen) und nur langsam steigern, aber sie wird auch durch einen leichten Schmerz hindurch Dehnen müssen. Die OP löst das Problem des Muskelkrampfes/Sehnenverkürzung nicht, nur das Schmerzsymptom, lies Erklärungen zu OP.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Gips-Problematik/Ruhigstellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Sonnenschein, Aachen,  C.Sonnenschein93@web.de
Eintrag 365 vom 06.12.2012, 14:52 Uhr

Hallo,
ich bin 19 Jahre alt und habe mich vor ca. 0,5 Jahren schoneinmal bei einem Tennisarm erfolgreich an dieser Methode hier orientiert. Jetzt hatte ich letztens einen Kampfsportunfall, bei dem ich mir die Schulter nach hinten stieß, am nächsten morgen dann starke schmerzen, behandlung mit Ibuprofen und Voltaren sowie Franzbranntwein (morgens und abends stark eingrieben). der Ursächliche Schmerz ist anscheinendweg, jedoch habe ich nun einen starken Ruheschmerz (trotz Ibuprofen) vermutlich am Sehnenansatz. Auch "knart" oder "scharbt" die Sehne leicht, bei bewegen des armes. Der schmerz an sich ist eher dumpf. Frage mich ob es es eine Sehnenscheidentzündung ist (wegen des Knarren) oder aber eine Sehnenansatz (für sehenenscheid ließe sich nur darauf schließen, dass ich zu stark eingeschmiert habe und dadurch die Sehnenscheide zu stark strapaziert habe) aso ansonsten wie gesagt ruheschmerz, besonders wenn ich den arm ablege z.B. auf dem Tisch, dann beginnt auch, wenn ich die hand anhebe, diese an leicht zu zittern. Frage mich ob es da geeignete Dehnübungen gibt, wie z.B. den arm an Tischkante festhalten und hoch ziehen. oder den Arm hinter den Rücken, die andere Hand zieht ihn dann in die andere Richtung. denke nicht, dass sich an Türrahmen hängen hilft, da dort ja eher am Ellebogen gedehtn wird.
schon mal danke für deine Hilfe (Ärzte helfen da nicht weiter)

Kommentar:
11.12.12, 08.51h Lieber Christian. Ja am Schluss bist Du der einzige der wirklich an Deiner Genesung interessiert ist (ausser Gott). Ich würde erstmal schonen. Das Knarren und zittern tönt für mich nach einer Sehne die stark gedehnt oder gerissen sein könnte. Es hat aber in der Schulter genügend andere die das übernehmen könnten, hatte ich auch mal, meine Riss beim Skiunfall sogar ein Stück Knochen aus der Schulter weil sie nicht riss, heute keine Behinderung dadurch. Also ich würde da nicht Dehnen und Trainieren im Moment sondern normales machen aber nicht mehr, bis es stark bessert. Wenns dann ausgeheilt ist, wäre Stangehängen sicher eine gute Therapie, aber nicht jetzt schon in die Heilung hinein hängen!

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silke P., Berlin,  silke.pufahl@web.de
Eintrag 364 vom 30.11.2012, 17:54 Uhr

hallo, ich bin 47 jahre alt und habe das problem mit meinem ellenbogen erst seit ein paar tagen (4 bis 6). ich konnte das problem nicht so ganz einordnen, da ich parallel plötzlich auch schmerzen am linken daumen hatte (ellenbogen-problem ist rechts, ich bin rechts-händer). ich hatte schon borreliose ängste!!

nachdem ich diese und auch andere websites von verantwortungsvollen ärzten gelesen habe, kann ich nur sagen: vielen dank!!

ich hatte die ganze zeit das bedürfnis, meinen betroffenen arm zu strecken und zu dehnen, aber mich nicht getraut, aus angst, ich könnte die schmerzen damit verschlimmern. auch hatte ich zu wärmenden salben gegriffen und zu einer bandage und das reiten habe ich heute, da es besonders schlimm war, sein gelassen, aus angst, es könnte die schmerzen verschlimmern.

aber nur die paar kurzen dehnübungen haben schon geholfen. wobei ich aber für mich die dehnübung präferiere, bei der man am tisch steht, der in etwa auf beckenhöhe sein sollte und die handfläche auf den tisch legt und dann antsprechend dehnt. die andere variante des dehnens an der außenhandfläche ist nicht so meins, da ich weiß, dass ich sehr empfindliche gelenke habe und befürchte, dass sich daraus dann eine leichte sehnenscheidenentzündung entwickeln könnte.

aber vielen dank für deine website!! es fühlt sich jetzt schon besser an!! und ich werde dran bleiben und dehnen!!

Kommentar:
01.12.12, 16.26 Liebe Silke. Da bist Du mit der Diagnose bei der schnellen Truppe. Weiter so, wenn es Rückfall gibt pausieren, ansonsten dranbleiben mit Dehnen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

David R., Altenkirchen,  
Eintrag 363 vom 24.11.2012, 08:12 Uhr

Hallo bin 30 J. alt und habe das Problem schon ca. 3Jahre.
Dehnübungen haben sehr geholfen. Doch ganz weg geht das Problem bei mir
nicht. Je nach Belastung ist es wieder da.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es nicht auch ein Vitaminmangel/Magnesiummangel ist?! Das wäre doch möglich?
Bei mir kommt dazu das die Fingernägel brüchig sind.
Symptome von Magnesiummangel treffen auch in anderen bereichen zu.
Das wäre doch sensationell mit Dehnen und Vitaminen diesen Spuk ganz zu verbannen.

mfg

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber David. Kein Zusammenhang mit Mineralien- oder Vitaminen befürchte ich. Mechanisches Symptom muss mit mechanischer Dehnung behoben werden. Es hilft nur dranbleiben mit Dehnen und Hängen (!) auch wenn dies länger dauert, es gibt keine Alternative, es aber so im Griff halten und dann ist die Reduktion der Lebensqualität auch nicht spürbar. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roswitha Elsner, Fürstenwalde,  roswithaelsner@yahoo.de
Eintrag 362 vom 23.11.2012, 18:05 Uhr

Ich bin 56 Jahre mein Problem ich habe seit zwei tagen mächtige Schmerzen
im linken Arm vom Oberarm bis in den Ellenbogen, kann ihn kaum anheben.
Kann das mit einem Herzinfakt zutun haben.

Kommentar:
01.12.12, 16.29h. Tönt nicht unbedingt nach Tennisarm. Eher mal ein Arzt aufsuchen würde ich empfehlen. Gute Besserung von Thomas

Monja Wasilewski, Binnen/ DEUTSCHLAND,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 361 vom 22.11.2012, 18:01 Uhr

Hallo Thomas! Ich dehne immer noch regelmäßig meinen rechten Golf und Tennisarm.Es ist sogar etwas besser geworden. Gerade komme ich vom Arzt ( habe seit ca einem Jahr Schulterprobleme)... er hat sich die Befunde angesehen ....der Schleimbeutel ist entzündet und er sagte,dass es nach so langer Zeit sinnvoll wäre,zu operieren! Hast Du nen Tipp gegen Schleimbeutelentzündung ? Danke und noch eine gute Zeit.
Monja

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Monja. Operieren?! So schnell schon?! Braucht da jemand Arbeit und Umsatz? Ein Schelm der böses denkt. Viele solche Entzündungsdiagnosen sind falsch.
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
OP's machen nicht immer alles besser: Lies mal die Infos zur OP

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

rainer alfons, krems Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 360 vom 21.11.2012, 21:24 Uhr

Hallo Thomas!
na, länger nicht gehört! Nachdem dank deiner HIlfe der Golferarm abgeklungen ist, hab ich aber jetzt 6 Monate später wieder einen. Hab eh schon gedehnt, ist auch gleich besser danach. Allerdings dürfte es diesmal doch bissl hartnäckiger sein. Da die Schmerzen Richtung Handgelenk vorziehen bis etwa Mitte des Unterarms; etwa 15 cm vom Ellbogen Richtung Handgelenk. Dies war beim ersten Mal nicht.
Hab ich da etwa was Anderes????
Stange hängen hab ich vorerst noch weniger gemacht, weil mir davon die Schulter bissl weh tut.
Was meinst? Einfach weiter mit anderen Dehnübungen??(meine Handgelenke sind übrigens überbeweglich. Kann die Fingern nach Innen biegen bis sie am Arm anstreifen.Gelenk schaut nach Innen)!
Wenn ich den Arm länger abgewinkelt hab(z.B. PC beim Schreiben auf der Tastatur) oder auch nachm schlafen in der Früh und dann ausstrecke, ists ärger!
Ahja bin 38! Was meinst?
lg R.


Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Rainer. Tönt alles typsch Tennisarm bei Dir. Mehrfache ist auch normal und Verlagerungen der Symptome an leicht andere Stellen etc. völlig normal. Dranbleiben mit Dehnen und ev. eben doch Hängen, weil die Handgelenke geschont werden dadurch. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

<Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Meike Hoogendoorn, Varel,  meike.hoogendoorn@ewetel.ne
Eintrag 359 vom 20.11.2012, 11:44 Uhr

Probleme sind im Febr.2012 aufgetreten.Habe alles durchlaufen Orthopäde,Neurochirung Neurologe,Mrt Hws,Mrt Schulter und das waren die Diagnosen Schmerzen kommen von Hws,Karpaltunnelsyndrom,Verspannungen usw.Ich habe aber die Schmerzen vom Unteram,Ellenbogen ,Bizeps bis hin zum Schulterblatt also wo gibt es noch Ärzte oder Therapeuten die zuhören?

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Meike. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maren Dreyer, Bad Zwischenahn,  maren3r@web.de
Eintrag 358 vom 19.11.2012, 22:44 Uhr

Hallo Jennifer,
kann deine Schmerzen gut nachvollziehen, ich habe das gleiche Problem seit August. Heute morgen habe ich bei meinem Orthopäden alle Termine zur Stoßwellenbehandlung abgesagt, weil das sowieso nichts bringt, sondern nur kostet. Seit Freitag mache ich die Dehnübungen von Tomi regelmäßig und es ist tatsächlich schon viel besser geworden. Meine Physiotherapeutin hat mir noch den Tip gegeben, einen Eiswürfel auf der schmerzenden Stelle schmelzen zu lassen, kein coolpack oder so, sondern die feuchte Kälte als kurzen Schock. Ich habe das ausprobiert und bin seit langer Zeit fast schmerzfrei. Vielleicht hilft es dir oder anderen aus diesem Forum ja auch.Würde mich freuen! Alles Gute Maren

Maren zuvor am 16.11.12:
Hallo und vielen Dank für diese mutmachenden Seiten. Ich bin 51 Jahre alt, Zahntechnikerin (seit über 30 Jahren)und habe seit dem Sommer einen Tennisarm. Bekomme seit August in regelmäßigen Abständen Spritzen in den Ellenbogen, die auch zunächst wirken, aber nach 3-4 Wochen ist der Schmerz wieder da. Nun hat der Orthopäde mir eine Stoßwellen-Therapie empfohlen,die fast 260 ¤ kostet und von der Kasse nicht bezahlt wird.Hat vielleicht jemand Erfahrung mit dieser Behandlung, oder sollte ich, auch in Anbetracht der Kosten-so dicke hab ich´s nicht!- lieber die Finger davon lassen? Auf alle Fälle werde ich die Dehnungsübungen ausprobieren, vielleicht erledigt sich die Frage dann ja auch schon von selbst. Gute Besserung an alle Leidensgenossen!Liebe Grüße Maren

Kommentar:
01.12.12, 16.26 Liebe Maren. Normalerweise ist Eis/Kühlen kontraproduktiv weil es nicht mobilisiert sondern fixiert/verkrampft, aber wenns Dir hilft ist das OK. Dranbleiben mit Dehnen und Hängen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Jennifer Lemke, Offenbach,  schenny1985@g.ail.com
Eintrag 357 vom 19.11.2012, 18:34 Uhr

Mir kommen Tränen ich bin schlechtgelaunt und das alles wegen der schmerzen im rechten Arm.
Angefangen hat alles im Juni nun ist es seit 4Wochen extrem und seit einer Woche auch im linken:-/ Ausprobiert wurden, Ultraschall,reizstrom, Physiotherapie, Massage nach Dorn, salbenverbände und spritzen. Ich bin am verzweifeln und mein Arzt scheint auch mit seinem wissen am ende zu sein. Er gab mir heute in jeden Ellenbogen eine spritze die mich 20minuten schmerzfrei machte und nun leide ich seit gut 5stunden unerträgliche schmerzen im rechten arm.Es verkrampft sich,die Finger kribbeln,der Oberarm fühlt sich an wie Muskelkater.
Einfach als würde der arm unter druck stehen und platzen wollen hinzu kommt ein brennendes Gefühl in der golfarm Region.

Ich war jetzt eine Woche Arbeitsunfähigkeit geschrieben. Und sollab morgen wieder arbeiten,bin Zfa.
Ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und bin draufund drann in die Notaufnahme zugehen.
Ich fühl mich so hilflos:'(

Was soll ich nun machen?

Eckdaten:
26 Jahre
Symptome:Schmerzen wurden alstennis und golfarm diagnostiziert.
Seit Juni2012.
In regelmäßiger Behandlung (3-4mal p. Woche).

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Jennifer. Du bist bald geheilt, keine Angst. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rene N., Deutschland,  Ultima89@gmx.net
Eintrag 356 vom 18.11.2012, 16:08 Uhr

Hallo,
Ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich am ende meiner Hoffnung bin
In erste linie gehe ich immer erst zum Arzt bevor ich im Internet nach meiner Gesundheit suche. Da ich jetzt aber schon seit mehr als 6 Monaten
mit meinem Tennis/golferarm "leben" muss versuche ich es hier, nach meinen ganzen Therapien von Tabletten ,Ruihgstellen(gips) bis hin zu mehrfachen
Kortisionspritzen. Da ich jetzt beim 2ten orthopäden bin und der mir jetzt schon mit einer OP kommt bin ich ziemlich Skeptisch. Wo ich die Seite gefunden habe , habe ich mir SOFORT einen Türreck bestellt (wenn schon richtig) ich lasse schließlich nichts unversucht. Ich mache nun seit 2 Tagen die liege Stützen und das hängen am Türreck auch wenn der Arzt mir davon abgeraten hatte (schlimmer kanns eh nicht mehr werden ).
Ich muss sagen nach dem Hängen und liege Stützen ist der Schmerz für eine kurze Zeit verschwunden kommt aber schnell wieder. Jetzt nach 2 tagen Hängen habe ich leichte ziehende schmerzen im Unterarm fühlt sich wie ein Muskelkater an ist dies normal vom Hängen? Und soll ich dann trotz Muskelkater/Ziehen weiter hängen? Ich bin 23 Jahre alt und gut im Training BB und MMA, doch seit dem kann ich dies an den Nagel hängen weil keine Kraft aufkommt muss dies für immer sein? ab wann kann ich nach der Therapie mit erfolgen rechnen bis zur Kompletten Heilung ? Sie sind quasi meine letzten Hoffnung und ich bete einfach das es klappt!
Tut mir leid für diesen umschweifenden Text und bedanke mich schonmal im Vorraus
Mfg Rene N.

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber René. Du bist richtig hier und bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal über junge Patienten
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Giulio Bodoni, Mailand, Italien,  yarramalong72@yahoo.com
Eintrag 355 vom 18.11.2012, 13:45 Uhr

Hallo Thomas, Ich bin 40 Jahre alt.

vielen Dank für deine sehr hilfreiche Webseite.
Ich möchte eine Frage stellen:

Ich bin Koch von Beruf und im Sommer 2009 musste ich
mich nur mit das Sautieren und das Wenden von der Pasta
in den Pfannen beschäftigen.

Anfang August 2009 fangen die richtigen Schmerzen an, und
zwar unter dem äußersten Ellenbogen-Knöchel, die wie Tennisarm-
Symptome vom Arzt diagnostiziert wurden. Das Hochheben auch von
kleinen und leichten Gegenständen war sehr anstrengend und, um
die Arbeits-saison durchzuhalten, habe ich mir 12 Cortisonspritzen
in etwa einen Monat machen lassen.

Also nach 4/5 Tagen von der ersten Spritze, konnte ich wieder arbeiten,
obwohl die Schmerzen (auch wenn ertragbar) noch da waren.

Zwischendurch, während dieses Monats, sind andere Symptome am Ellenbogen
ausgebrochen, und zwar am Ellenbogen-Innenseite, die wie die Golferarm-Symptome aussehen.

Nun, jetzt, nach 3 Jahren, muss ich mich (wegen meiner Arbeit) wieder nur mit dieser Pfanne-Bewegung beschäftigen, und genau diese Bewegung, glaube ich, hat die Symptome (auch wenn im Moment noch leicht) wieder eingebracht.

Also, zum Schluss, meine Frage wäre es:
Könnte es sein, dass ich sowohl ein Tennisarm-Problem als auch ein Golferarm-Problem habe?

Und wenn ja, sollte ich die beiden (Tennis und Golfer) Dehnübungen machen? Und wenn ja, wie sollte die richtige Kombination laufen?

Vielen Dank im Voraus für deine Aufmerksamkeit.
Grazie in anticipo dall'Italia.
MfG.
Giulio

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Giulio. Ja kommt oft vor beides, dann beide Dehnungen machen und das Stangehängen, da es beides gleichzeitig behandelt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sarah P., Deutschland,  sara_p@gmx.de
Eintrag 354 vom 17.11.2012, 17:48 Uhr

Hallo,
Bin gerade auf eure Seite gestossen und bin gott froh drum!!!! Langsam hab ich nämlich angefangen zu denken ich bin verrückt... Sehr beruhigend zu lesen das es andren auch so geht :(
Zu mir..
Ich bin 25 Jahre alt und von Beruf Friseurin.. Seit nun gut 1 Jahr habe ich extrem Probleme mit den Armen..Diagnose:Tennisarm BEIDSEITIG.. mein Beruf machts nicht gerade besser und bin oft krank geschrieben ( jetzt zur Zeit auch)..
In den akuten Phasen ( davon hatte ich bis jetzt 2 die hielten auch ûber WOCHEN) an war/ bin ich garnicht in der Lage meine arme zu belasten .. Ich hab unzählige Therapien und Arzt besuche hinter mir...Neurologe,Ortophäde, Rheumatholge,Osteopat ,Heilpraktiker usw.. niemand konnte mir helfen und es wurde auch nirgendwo was gefunden ,... Keiner versteht mich hab ich dann immer das Gefühl..:( Blutwerte sind auch immer ok... Letzte Woche Montag war ich sogar beim Chirurgen.. D hat mir Cortison gespritzt... Hätte ich s NIEEEEE gemacht innerhalb weniger Std hatte ich noch schlimmere Schmerzen wie vorher... Ich konnte meine Finger garnicht mehr bewegen mein arm (Gott sei dank hatte er nur in den linken gespritzt!!!!!!,!!) war wie 'tot' ich konnte garnis mehr damit machen... Und hatte soooooo schlimme Schmerzen wie schon lange nicht mehr,,, also bin ich Dienstag wieder zum Arzt und der meinte es haben sich Keime gebildet und sehr stark entzündet ... Sowas passiert von 500 Leuten vielleicht bei einem .. War soooo klar das ich des sein muss..... Bin jetzt die ganze Woche zuhause gewesen und konnte deswegen nicht Arbeiten.... Ich könnte nur noch heulen und ich hab große Angst um meinem Job und meine Zukunft:( was Soll ich nur tun? Wäre vielleicht ein MET gut? Ich bin echt am verzweifeln... Ich hoffe jmd kann mir helfen :(

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Sarah. Du musst nicht umschulen! Du bist richtig hier und bald geheilt, keine Angst. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcus, Brasilien,  Jan.M.Gerber@gmail.com
Eintrag 353 vom 16.11.2012, 13:44 Uhr

Hallo und erstmal vielen Dank fuer diese sehr guten Anleitungen, die mir bereits etwas helfen. Ich bin 45 Jahre alt, rel. sportlich mit einer Geschichte von Knie-OPs wegen Fussball, Umstieg auf Tennis, anfangs alles top dann nach 10 Jahren Tennisarm. Dies nun seit 2 Jahren. (Orthese, Cortison etc..). OP ziehe ich in Erwaegung. MAche aber nun erst die Uebungen. Hier meine Fragen: 1) Nach Chiropraktischen Eingriffen (durch Orthopaeden) hat sich mein Armschmerz enorm gebessert. Leider nicht nachhaltig. Ist es sinnvoll, die Ursache im HWS BEreich zu suchen? 2) Ich kann hier sehr viel schwimmen, traue mich aber wegen des Arms nicht. Welche Schwimmart koennte helfen und in welchen Massen?
Gruss

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Marcus. Da hilft nur Dehnen und Hängen, HWS suchen kannst Du vorerst vergessen, schwimmen ist OK aber dem Problem wird es nicht viel helfen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Madelaine Wandl, Gföhl/Österreich,  m.wandl@sportwelt-noe.at
Eintrag 352 vom 15.11.2012, 16:54 Uhr

Hallo, es geht um meine Tocher (13 Jahre) sie hat jetzt seit dem Sommer rechts bei der Achillessehne immer wieder Schmerzen und ist geschwollen, sie geht in eine Sporthauptschule und nimmt auch bei Wettkämpfen teil. Wir haben mal bei uns in der Physio den Fuss anschauen lassen, da meinten sie es sei nicht die Sehne aber nebenbei sei halt eine "Flüssigkeit" zu spüren. Sie soll sich schonen. Über dem Sommer ging es ja, aber jetzt ist sie wieder in der Schule und das Problem bzw. der Schmerz ist wieder da. Was könnte das sein, ja ich weiß Ferndiagnose ist nicht möglich aber kann es wirklich nur eine Überbelastung sein, ich mein sie ist ja jetzt schon das 4. Jahr in der SHS und jetzt erst kommt das ?? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort und die Zeit die sie sich dafür genommen haben. Danke Madelaine Wandl

Kommentar:
01.12.12 17.02h Liebe Madelaine. Ein Versuch dies auf Fersensporn zu behandeln (Dehnung) wäre es wert, ev. hilft es. Wirds schlimmer, dann reduzieren.
Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt)
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Faraon, Winterthur / Schweiz,  c.faraon@bluewin.ch
Eintrag 351 vom 15.11.2012, 16:34 Uhr

Ich bin 48 Jahre jung :-) und habe seit 3 Monate Schmerzen. Die haben zuerst beim linken Zeigefinger bemerkbar gemacht. Danach tat mir der Ellenbogen weh, bzw. bei aufliegen auch auf weicher Stelle, brannte es.Der Schmerz verschob sich dann im Handgelenk, dieser schmerzt mir im Moment sehr stark. Ich werde mein Wohnort wechseln, darum muss ich schwere Kisten tragen. Am Morgen danach kann ich mein Handgelenk kaum bewegen, das Brennen und der Schmerz sind unerträglich. Ist es ein Tennisarm-Problem oder was könnte es sein? Wie soll ich es behandeln?
Herzlichen Dank für eure Hilfe!

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Claudia. Vermute eher nicht TA aber ev. eben durch Stangehängen kurierbar.
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

klaus d.epp, d,  eppi45@gmx.de
Eintrag 350 vom 14.11.2012, 20:27 Uhr

ich habe seit einem jahr schmerzen im rechten unterarm! spiele sehr viel badminton ca. 1 bis 1 1/2 stunden jeden 2. tag bin 67 jahre alt.habe auch alles ausprobiert(salben ,kühlen)es hilft nichts.ich spiele seit 2 monaten nicht mehr,aber die schmerzen bleiben.schreibt mir bitte ob das dehnen und hängen ebenfalls meinen unterarm hilft?? klaus

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Klaus. Vermute eher nicht TA aber ev. eben durch Stangehängen kurierbar.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit auch zusätzlich mit der Dehnübung.

Jetzt würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Carola Haze, Duisburg-Hochheide / Deutschland,  carola.haze@freenet.de
Eintrag 349 vom 12.11.2012, 15:33 Uhr

Hallo!
Ich bin Caro, 41 Jahre alt und habe seit dem Sommer das Problem, dass mir der Bereich am rechten Ellenbogen weh tat. Anfangs waren es nur leichte Schmerzen, so dass ich erst dachte, es wäre eine Art Muskelkater...dann haben wir unseren alten Stall aufgeräumt (mein Mann kann alles brauchen und da sammelt sich einiges an) und ich hab einige schwere Dinge getragen. Am Abend konnte ich meinen rechten Arm dann kaum noch bewegen. Es war ein brennender Schmerz im Ellenbogen und in der Muskelpartie oben auf dem Arm. Ich cremte mit Ibuprofenhaltiger Creme, nahm Schmerzmittel und am nächsten Tag war es so gut wie weg. Zu einem späteren Zeitpunkt fing es dann wieder an zu schmerzen. Schon das Kartoffel schälen war der reinste Horror...irgendwann hab ich dann eine Wand gestrichen und da war es dann ganz aus. Die Abwärtsbewegung war in Ordnung, aber die Aufwärtsbewegung ließ mir die Tränen in die Augen schießen. Mein Arzt gab mir Spritzen, Salben, eine Art Schiene, eine Manschette...nichts half...ich wurde zum Orthopeden überwiesen...der machte das Gleiche...wollte Cortison spritzen, das habe ich abgelehnt...auch mir wurde dann gesagt, dass mein Leiden psychisch bedingt wäre. Ja ne ist klar. Dann wurde ich zum Chirurgen überwiesen...der sprach von OP und ich bin geflüchtet. Heute dann fand ich diese Seite...dachte erst, dass kann alles gar nicht sein...da nimmt mich jemand auf den Arm...so einach kann das gar nicht wieder verschwinden...aber siehe da...ich habe heute schon mehrmals die Dehnübungen gemacht und mein Arm tut nicht mehr halb so schlimm weh. Allerdings kann ich mich nicht an die Stange hängen. *grins* Erstens hab ich keine und zweitens würde sie das nicht aushalten, da ich starkes Übergewicht habe...da fällt mir ein..ein Arzt hat mir gesagt, ich hätte den Tennisarm durch mein Übergewicht. Nun, ich hänge mich dafür an den Türrahmen. Also oben ist ja noch so eine Kante...da kann ich mich gut "einhängen" und den Arm dehnen.
Es hilft und ich werde bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt nochmal berichten. Ich bin mir sicher, dass mein Tennisarm bald Geschichte sein wird.

Herzliche Grüße vom linken Niederrhein
Caro(la) Haze

Kommentar:
01.12.12, 16.26 Liebe Carola. Du bist richtig hier und bald geheilt. Es ist weder psychisch (das sagen sie immer wenn sie am Anschlag sind) und auch nicht durch Uebergewicht. Dranbleiben mit Dehnen und Hängen und melde Dich wieder. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andrea, Frankfurt,  and#rea@bo#lz-mail.de
Eintrag 348 vom 12.11.2012, 09:41 Uhr

Hallo und guten Tag,
toll, dass es diese Seite gibt. Ich bin 45 Jahre und das Problem besteht seit Juli 2011.
Ich habe einen Tennisarm, obwohl ich Golf spiele. Durch die Umstellung meines Schwungs durch einen neuen Golflehrer entstand das Problem.
Es wurde zwei mal Cortison gespritzt.
Vier Monate nach der 2. Spritze stellten sich Muskelschmerzen ein. Sehnenproblem war nicht mehr starkt ausgeprägt.
Ich habe anders als zuvor Kraft in der Hand.
Problem jetzt. Der Muskelschmerz, der Arm steht regelrecht in "Flammen". Ich habe meinen Arm nicht geschont, sondern weiter Golf gespielt, denn ich konnte im Gegensatz zu vorher, die Schläger halten.
Jetzt habe ich das Problem, dass ich vehemente Schmerzen im Muskelbereich um den Ellenbogen habe und zwar solche plötzlichen Schmerzen (ohne Belastung), dass ich es jetzt mit der Angst bekomme. Entzündungshemmende Medikamente haben nicht geholfen, ich habe jetzt Magenprobleme davon.
Was soll ich tun? Ist das Problem bekannt? Ich habe heute Mittag einen Termin beim Operateur.
Ich kann meinen Arm dehnen bis zum Anschlag. Arm ist schon überdehnt. Physio habe ich ganz schlechte Erfahrungen: hat meinen Arm so gequetscht, dass ich lauter Blutergüsse um den Ellenbogen hatte. Ganz zu schweigen, von den Schmerzen, die er mir dadurch verursacht hat.
Viele Grüße
Andrea

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Andrea. Ich denke Du bist richtig hier und bald geheilt, mach keine OP und kein Kortison mehr! Beim Tennisarm, oder Golfarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ute B., Cottbus/Deutschland,  u-bartholick-25@gmx.de
Eintrag 347 vom 11.11.2012, 21:20 Uhr

48 Jahre, mehr als 10 Jahre immer wieder mal Rückenschmerzem, seit ein paar Tagen akut Hüft- und Rückenschmerzen
Da ich mich kaum bewegen und nur mit Schmerzen sitzen konnte (Hüftknochen beim Sitzen geschmerzt), googelte ich nach einer Erklärung für die Ursache und fand dabei diese Seite. Zunächst skeptisch und keine Lust zur Bewegung wegen der Schmerzen, nahm ich nur Tabletten und wärmte, aber es wurde noch schlimmer. Eingedenk dieser Webseite mit guter Anleitung und den vielen Erfolgsmeldungen und auch eingedenk der Erfolge bei meiner Mutter durch Gymnastik, probierte ich ein paar Dehnungen. Obwohl ich mich bei den Übungen kaum wirklich bewegen konnte, brachten sie sofort spürbare Besserung - ich war verblüfft. Nun mache ich den 2. Tag Gymnastik und es geht mir bedeutend besser. Danke für die guten Tipps. Meine Hausärztin hat mir keine Gymnastik verschrieben, obwohl ich sie direkt danach fragte, dafür aber Fango + manueller Therapie, was mir sicherlich auch gut tun wird (beginnt erst in 3 Tagen). Aber da es ohne Gymnastik nur schlimmer wurde - wie würde ich die Tage bis zur Physio dann überstehen? Mit Gymnastik wird's nun auch ohne Physio schon viel besser. Also, vielen Dank, du hast mir sehr geholfen.

Kommentar:
12.11.12, 07.48h Liebe Ute. Die Physio wird nicht schaden, aber auch nicht wirklich etwas zur Lösung beitragen, der Dauerkrampf muss durch eine Dehnung behandelt werden. Also mach mit der Dehnungsübung und noch besser zusätzlich mit Stangehängen weiter!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Helmut Stübing, D-89077 Ulm,  an@xadd.de
Eintrag 346 vom 11.11.2012, 15:57 Uhr

Bin 55 Jahre alt. Hab den attestierten "Tennisarm" von einer permanenten Arbeitsüberlastung bei der Serienproduktion von Möbeln (Montage mit Akkuschrauber und Wuchten der Teile - insges. ca. 950 Stck. je etwa 30 lange Schrauben in anstrengender Haltung) bekommen.

Zuerst im August 2 Wo- krank, dann wiederhehr Okt. 2 Wo- krankgeschrieben.
Insgesamt bekam ich 3 Volon 80 mg Spritzen direkt in die Haut am Ellenbogen gespritzt. Jeweil mit dem Hinweis dass das hilft, was ich aber nicht so empfand. Ich habe im Gegenteil nun anstatt der Punktschmerzen nun einen Komplette im gesamten Ellenbogen mit Ausstrahlung in den Oberarm. Morgens bekomme ich den Arm schier nicht in Bewegung, es schmerzt den ganzen Tag. Weitere Spritzen habe ich abgelehnt, worauf ich vom Arzt mit psychosomatischen Problemen abgetan wurde. Nun sitze ich da ohne irgendeine Besserung.

Ich habe Angst vor bleibenden Schäden, wie dies Arbeitskollegen andeuteten.
Das Vertrauen in diesen Spritzenarzt ist nun noch mehr geschwunden, weil was sie hier schreiben genau das wiedergibt, was ich spüre.

An wen kann ich mich nun aber wenden? Ich habe mir schon einen andere Arbeit erfolgreich gesucht. Will meine Schmerzen aber nicht mitnehmen. Wer hilft mir weiter?

Kommentar:
08.11.12, 08.22h Lieber Helmut. Ja Psycho bringen sie immer wenn sie nicht mehr weiterwissen. Du bist bald geheilt. Spritzen bringen nichts, mach keine mehr.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne auch mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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