Tennisarm-Forum
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rainer alfons, krems Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 360 vom 21.11.2012, 21:24 Uhr

Hallo Thomas!
na, länger nicht gehört! Nachdem dank deiner HIlfe der Golferarm abgeklungen ist, hab ich aber jetzt 6 Monate später wieder einen. Hab eh schon gedehnt, ist auch gleich besser danach. Allerdings dürfte es diesmal doch bissl hartnäckiger sein. Da die Schmerzen Richtung Handgelenk vorziehen bis etwa Mitte des Unterarms; etwa 15 cm vom Ellbogen Richtung Handgelenk. Dies war beim ersten Mal nicht.
Hab ich da etwa was Anderes????
Stange hängen hab ich vorerst noch weniger gemacht, weil mir davon die Schulter bissl weh tut.
Was meinst? Einfach weiter mit anderen Dehnübungen??(meine Handgelenke sind übrigens überbeweglich. Kann die Fingern nach Innen biegen bis sie am Arm anstreifen.Gelenk schaut nach Innen)!
Wenn ich den Arm länger abgewinkelt hab(z.B. PC beim Schreiben auf der Tastatur) oder auch nachm schlafen in der Früh und dann ausstrecke, ists ärger!
Ahja bin 38! Was meinst?
lg R.


Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Rainer. Tönt alles typsch Tennisarm bei Dir. Mehrfache ist auch normal und Verlagerungen der Symptome an leicht andere Stellen etc. völlig normal. Dranbleiben mit Dehnen und ev. eben doch Hängen, weil die Handgelenke geschont werden dadurch. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

<Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Meike Hoogendoorn, Varel,  meike.hoogendoorn@ewetel.ne
Eintrag 359 vom 20.11.2012, 11:44 Uhr

Probleme sind im Febr.2012 aufgetreten.Habe alles durchlaufen Orthopäde,Neurochirung Neurologe,Mrt Hws,Mrt Schulter und das waren die Diagnosen Schmerzen kommen von Hws,Karpaltunnelsyndrom,Verspannungen usw.Ich habe aber die Schmerzen vom Unteram,Ellenbogen ,Bizeps bis hin zum Schulterblatt also wo gibt es noch Ärzte oder Therapeuten die zuhören?

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Meike. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maren Dreyer, Bad Zwischenahn,  maren3r@web.de
Eintrag 358 vom 19.11.2012, 22:44 Uhr

Hallo Jennifer,
kann deine Schmerzen gut nachvollziehen, ich habe das gleiche Problem seit August. Heute morgen habe ich bei meinem Orthopäden alle Termine zur Stoßwellenbehandlung abgesagt, weil das sowieso nichts bringt, sondern nur kostet. Seit Freitag mache ich die Dehnübungen von Tomi regelmäßig und es ist tatsächlich schon viel besser geworden. Meine Physiotherapeutin hat mir noch den Tip gegeben, einen Eiswürfel auf der schmerzenden Stelle schmelzen zu lassen, kein coolpack oder so, sondern die feuchte Kälte als kurzen Schock. Ich habe das ausprobiert und bin seit langer Zeit fast schmerzfrei. Vielleicht hilft es dir oder anderen aus diesem Forum ja auch.Würde mich freuen! Alles Gute Maren

Maren zuvor am 16.11.12:
Hallo und vielen Dank für diese mutmachenden Seiten. Ich bin 51 Jahre alt, Zahntechnikerin (seit über 30 Jahren)und habe seit dem Sommer einen Tennisarm. Bekomme seit August in regelmäßigen Abständen Spritzen in den Ellenbogen, die auch zunächst wirken, aber nach 3-4 Wochen ist der Schmerz wieder da. Nun hat der Orthopäde mir eine Stoßwellen-Therapie empfohlen,die fast 260 ¤ kostet und von der Kasse nicht bezahlt wird.Hat vielleicht jemand Erfahrung mit dieser Behandlung, oder sollte ich, auch in Anbetracht der Kosten-so dicke hab ich´s nicht!- lieber die Finger davon lassen? Auf alle Fälle werde ich die Dehnungsübungen ausprobieren, vielleicht erledigt sich die Frage dann ja auch schon von selbst. Gute Besserung an alle Leidensgenossen!Liebe Grüße Maren

Kommentar:
01.12.12, 16.26 Liebe Maren. Normalerweise ist Eis/Kühlen kontraproduktiv weil es nicht mobilisiert sondern fixiert/verkrampft, aber wenns Dir hilft ist das OK. Dranbleiben mit Dehnen und Hängen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Jennifer Lemke, Offenbach,  schenny1985@g.ail.com
Eintrag 357 vom 19.11.2012, 18:34 Uhr

Mir kommen Tränen ich bin schlechtgelaunt und das alles wegen der schmerzen im rechten Arm.
Angefangen hat alles im Juni nun ist es seit 4Wochen extrem und seit einer Woche auch im linken:-/ Ausprobiert wurden, Ultraschall,reizstrom, Physiotherapie, Massage nach Dorn, salbenverbände und spritzen. Ich bin am verzweifeln und mein Arzt scheint auch mit seinem wissen am ende zu sein. Er gab mir heute in jeden Ellenbogen eine spritze die mich 20minuten schmerzfrei machte und nun leide ich seit gut 5stunden unerträgliche schmerzen im rechten arm.Es verkrampft sich,die Finger kribbeln,der Oberarm fühlt sich an wie Muskelkater.
Einfach als würde der arm unter druck stehen und platzen wollen hinzu kommt ein brennendes Gefühl in der golfarm Region.

Ich war jetzt eine Woche Arbeitsunfähigkeit geschrieben. Und sollab morgen wieder arbeiten,bin Zfa.
Ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und bin draufund drann in die Notaufnahme zugehen.
Ich fühl mich so hilflos:'(

Was soll ich nun machen?

Eckdaten:
26 Jahre
Symptome:Schmerzen wurden alstennis und golfarm diagnostiziert.
Seit Juni2012.
In regelmäßiger Behandlung (3-4mal p. Woche).

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Jennifer. Du bist bald geheilt, keine Angst. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rene N., Deutschland,  Ultima89@gmx.net
Eintrag 356 vom 18.11.2012, 16:08 Uhr

Hallo,
Ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich am ende meiner Hoffnung bin
In erste linie gehe ich immer erst zum Arzt bevor ich im Internet nach meiner Gesundheit suche. Da ich jetzt aber schon seit mehr als 6 Monaten
mit meinem Tennis/golferarm "leben" muss versuche ich es hier, nach meinen ganzen Therapien von Tabletten ,Ruihgstellen(gips) bis hin zu mehrfachen
Kortisionspritzen. Da ich jetzt beim 2ten orthopäden bin und der mir jetzt schon mit einer OP kommt bin ich ziemlich Skeptisch. Wo ich die Seite gefunden habe , habe ich mir SOFORT einen Türreck bestellt (wenn schon richtig) ich lasse schließlich nichts unversucht. Ich mache nun seit 2 Tagen die liege Stützen und das hängen am Türreck auch wenn der Arzt mir davon abgeraten hatte (schlimmer kanns eh nicht mehr werden ).
Ich muss sagen nach dem Hängen und liege Stützen ist der Schmerz für eine kurze Zeit verschwunden kommt aber schnell wieder. Jetzt nach 2 tagen Hängen habe ich leichte ziehende schmerzen im Unterarm fühlt sich wie ein Muskelkater an ist dies normal vom Hängen? Und soll ich dann trotz Muskelkater/Ziehen weiter hängen? Ich bin 23 Jahre alt und gut im Training BB und MMA, doch seit dem kann ich dies an den Nagel hängen weil keine Kraft aufkommt muss dies für immer sein? ab wann kann ich nach der Therapie mit erfolgen rechnen bis zur Kompletten Heilung ? Sie sind quasi meine letzten Hoffnung und ich bete einfach das es klappt!
Tut mir leid für diesen umschweifenden Text und bedanke mich schonmal im Vorraus
Mfg Rene N.

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber René. Du bist richtig hier und bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal über junge Patienten
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Giulio Bodoni, Mailand, Italien,  yarramalong72@yahoo.com
Eintrag 355 vom 18.11.2012, 13:45 Uhr

Hallo Thomas, Ich bin 40 Jahre alt.

vielen Dank für deine sehr hilfreiche Webseite.
Ich möchte eine Frage stellen:

Ich bin Koch von Beruf und im Sommer 2009 musste ich
mich nur mit das Sautieren und das Wenden von der Pasta
in den Pfannen beschäftigen.

Anfang August 2009 fangen die richtigen Schmerzen an, und
zwar unter dem äußersten Ellenbogen-Knöchel, die wie Tennisarm-
Symptome vom Arzt diagnostiziert wurden. Das Hochheben auch von
kleinen und leichten Gegenständen war sehr anstrengend und, um
die Arbeits-saison durchzuhalten, habe ich mir 12 Cortisonspritzen
in etwa einen Monat machen lassen.

Also nach 4/5 Tagen von der ersten Spritze, konnte ich wieder arbeiten,
obwohl die Schmerzen (auch wenn ertragbar) noch da waren.

Zwischendurch, während dieses Monats, sind andere Symptome am Ellenbogen
ausgebrochen, und zwar am Ellenbogen-Innenseite, die wie die Golferarm-Symptome aussehen.

Nun, jetzt, nach 3 Jahren, muss ich mich (wegen meiner Arbeit) wieder nur mit dieser Pfanne-Bewegung beschäftigen, und genau diese Bewegung, glaube ich, hat die Symptome (auch wenn im Moment noch leicht) wieder eingebracht.

Also, zum Schluss, meine Frage wäre es:
Könnte es sein, dass ich sowohl ein Tennisarm-Problem als auch ein Golferarm-Problem habe?

Und wenn ja, sollte ich die beiden (Tennis und Golfer) Dehnübungen machen? Und wenn ja, wie sollte die richtige Kombination laufen?

Vielen Dank im Voraus für deine Aufmerksamkeit.
Grazie in anticipo dall'Italia.
MfG.
Giulio

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Giulio. Ja kommt oft vor beides, dann beide Dehnungen machen und das Stangehängen, da es beides gleichzeitig behandelt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sarah P., Deutschland,  sara_p@gmx.de
Eintrag 354 vom 17.11.2012, 17:48 Uhr

Hallo,
Bin gerade auf eure Seite gestossen und bin gott froh drum!!!! Langsam hab ich nämlich angefangen zu denken ich bin verrückt... Sehr beruhigend zu lesen das es andren auch so geht :(
Zu mir..
Ich bin 25 Jahre alt und von Beruf Friseurin.. Seit nun gut 1 Jahr habe ich extrem Probleme mit den Armen..Diagnose:Tennisarm BEIDSEITIG.. mein Beruf machts nicht gerade besser und bin oft krank geschrieben ( jetzt zur Zeit auch)..
In den akuten Phasen ( davon hatte ich bis jetzt 2 die hielten auch ûber WOCHEN) an war/ bin ich garnicht in der Lage meine arme zu belasten .. Ich hab unzählige Therapien und Arzt besuche hinter mir...Neurologe,Ortophäde, Rheumatholge,Osteopat ,Heilpraktiker usw.. niemand konnte mir helfen und es wurde auch nirgendwo was gefunden ,... Keiner versteht mich hab ich dann immer das Gefühl..:( Blutwerte sind auch immer ok... Letzte Woche Montag war ich sogar beim Chirurgen.. D hat mir Cortison gespritzt... Hätte ich s NIEEEEE gemacht innerhalb weniger Std hatte ich noch schlimmere Schmerzen wie vorher... Ich konnte meine Finger garnicht mehr bewegen mein arm (Gott sei dank hatte er nur in den linken gespritzt!!!!!!,!!) war wie 'tot' ich konnte garnis mehr damit machen... Und hatte soooooo schlimme Schmerzen wie schon lange nicht mehr,,, also bin ich Dienstag wieder zum Arzt und der meinte es haben sich Keime gebildet und sehr stark entzündet ... Sowas passiert von 500 Leuten vielleicht bei einem .. War soooo klar das ich des sein muss..... Bin jetzt die ganze Woche zuhause gewesen und konnte deswegen nicht Arbeiten.... Ich könnte nur noch heulen und ich hab große Angst um meinem Job und meine Zukunft:( was Soll ich nur tun? Wäre vielleicht ein MET gut? Ich bin echt am verzweifeln... Ich hoffe jmd kann mir helfen :(

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Sarah. Du musst nicht umschulen! Du bist richtig hier und bald geheilt, keine Angst. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcus, Brasilien,  Jan.M.Gerber@gmail.com
Eintrag 353 vom 16.11.2012, 13:44 Uhr

Hallo und erstmal vielen Dank fuer diese sehr guten Anleitungen, die mir bereits etwas helfen. Ich bin 45 Jahre alt, rel. sportlich mit einer Geschichte von Knie-OPs wegen Fussball, Umstieg auf Tennis, anfangs alles top dann nach 10 Jahren Tennisarm. Dies nun seit 2 Jahren. (Orthese, Cortison etc..). OP ziehe ich in Erwaegung. MAche aber nun erst die Uebungen. Hier meine Fragen: 1) Nach Chiropraktischen Eingriffen (durch Orthopaeden) hat sich mein Armschmerz enorm gebessert. Leider nicht nachhaltig. Ist es sinnvoll, die Ursache im HWS BEreich zu suchen? 2) Ich kann hier sehr viel schwimmen, traue mich aber wegen des Arms nicht. Welche Schwimmart koennte helfen und in welchen Massen?
Gruss

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Marcus. Da hilft nur Dehnen und Hängen, HWS suchen kannst Du vorerst vergessen, schwimmen ist OK aber dem Problem wird es nicht viel helfen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Madelaine Wandl, Gföhl/Österreich,  m.wandl@sportwelt-noe.at
Eintrag 352 vom 15.11.2012, 16:54 Uhr

Hallo, es geht um meine Tocher (13 Jahre) sie hat jetzt seit dem Sommer rechts bei der Achillessehne immer wieder Schmerzen und ist geschwollen, sie geht in eine Sporthauptschule und nimmt auch bei Wettkämpfen teil. Wir haben mal bei uns in der Physio den Fuss anschauen lassen, da meinten sie es sei nicht die Sehne aber nebenbei sei halt eine "Flüssigkeit" zu spüren. Sie soll sich schonen. Über dem Sommer ging es ja, aber jetzt ist sie wieder in der Schule und das Problem bzw. der Schmerz ist wieder da. Was könnte das sein, ja ich weiß Ferndiagnose ist nicht möglich aber kann es wirklich nur eine Überbelastung sein, ich mein sie ist ja jetzt schon das 4. Jahr in der SHS und jetzt erst kommt das ?? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort und die Zeit die sie sich dafür genommen haben. Danke Madelaine Wandl

Kommentar:
01.12.12 17.02h Liebe Madelaine. Ein Versuch dies auf Fersensporn zu behandeln (Dehnung) wäre es wert, ev. hilft es. Wirds schlimmer, dann reduzieren.
Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt)
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Faraon, Winterthur / Schweiz,  c.faraon@bluewin.ch
Eintrag 351 vom 15.11.2012, 16:34 Uhr

Ich bin 48 Jahre jung :-) und habe seit 3 Monate Schmerzen. Die haben zuerst beim linken Zeigefinger bemerkbar gemacht. Danach tat mir der Ellenbogen weh, bzw. bei aufliegen auch auf weicher Stelle, brannte es.Der Schmerz verschob sich dann im Handgelenk, dieser schmerzt mir im Moment sehr stark. Ich werde mein Wohnort wechseln, darum muss ich schwere Kisten tragen. Am Morgen danach kann ich mein Handgelenk kaum bewegen, das Brennen und der Schmerz sind unerträglich. Ist es ein Tennisarm-Problem oder was könnte es sein? Wie soll ich es behandeln?
Herzlichen Dank für eure Hilfe!

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Claudia. Vermute eher nicht TA aber ev. eben durch Stangehängen kurierbar.
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

klaus d.epp, d,  eppi45@gmx.de
Eintrag 350 vom 14.11.2012, 20:27 Uhr

ich habe seit einem jahr schmerzen im rechten unterarm! spiele sehr viel badminton ca. 1 bis 1 1/2 stunden jeden 2. tag bin 67 jahre alt.habe auch alles ausprobiert(salben ,kühlen)es hilft nichts.ich spiele seit 2 monaten nicht mehr,aber die schmerzen bleiben.schreibt mir bitte ob das dehnen und hängen ebenfalls meinen unterarm hilft?? klaus

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Lieber Klaus. Vermute eher nicht TA aber ev. eben durch Stangehängen kurierbar.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit auch zusätzlich mit der Dehnübung.

Jetzt würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

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Carola Haze, Duisburg-Hochheide / Deutschland,  carola.haze@freenet.de
Eintrag 349 vom 12.11.2012, 15:33 Uhr

Hallo!
Ich bin Caro, 41 Jahre alt und habe seit dem Sommer das Problem, dass mir der Bereich am rechten Ellenbogen weh tat. Anfangs waren es nur leichte Schmerzen, so dass ich erst dachte, es wäre eine Art Muskelkater...dann haben wir unseren alten Stall aufgeräumt (mein Mann kann alles brauchen und da sammelt sich einiges an) und ich hab einige schwere Dinge getragen. Am Abend konnte ich meinen rechten Arm dann kaum noch bewegen. Es war ein brennender Schmerz im Ellenbogen und in der Muskelpartie oben auf dem Arm. Ich cremte mit Ibuprofenhaltiger Creme, nahm Schmerzmittel und am nächsten Tag war es so gut wie weg. Zu einem späteren Zeitpunkt fing es dann wieder an zu schmerzen. Schon das Kartoffel schälen war der reinste Horror...irgendwann hab ich dann eine Wand gestrichen und da war es dann ganz aus. Die Abwärtsbewegung war in Ordnung, aber die Aufwärtsbewegung ließ mir die Tränen in die Augen schießen. Mein Arzt gab mir Spritzen, Salben, eine Art Schiene, eine Manschette...nichts half...ich wurde zum Orthopeden überwiesen...der machte das Gleiche...wollte Cortison spritzen, das habe ich abgelehnt...auch mir wurde dann gesagt, dass mein Leiden psychisch bedingt wäre. Ja ne ist klar. Dann wurde ich zum Chirurgen überwiesen...der sprach von OP und ich bin geflüchtet. Heute dann fand ich diese Seite...dachte erst, dass kann alles gar nicht sein...da nimmt mich jemand auf den Arm...so einach kann das gar nicht wieder verschwinden...aber siehe da...ich habe heute schon mehrmals die Dehnübungen gemacht und mein Arm tut nicht mehr halb so schlimm weh. Allerdings kann ich mich nicht an die Stange hängen. *grins* Erstens hab ich keine und zweitens würde sie das nicht aushalten, da ich starkes Übergewicht habe...da fällt mir ein..ein Arzt hat mir gesagt, ich hätte den Tennisarm durch mein Übergewicht. Nun, ich hänge mich dafür an den Türrahmen. Also oben ist ja noch so eine Kante...da kann ich mich gut "einhängen" und den Arm dehnen.
Es hilft und ich werde bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt nochmal berichten. Ich bin mir sicher, dass mein Tennisarm bald Geschichte sein wird.

Herzliche Grüße vom linken Niederrhein
Caro(la) Haze

Kommentar:
01.12.12, 16.26 Liebe Carola. Du bist richtig hier und bald geheilt. Es ist weder psychisch (das sagen sie immer wenn sie am Anschlag sind) und auch nicht durch Uebergewicht. Dranbleiben mit Dehnen und Hängen und melde Dich wieder. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andrea, Frankfurt,  and#rea@bo#lz-mail.de
Eintrag 348 vom 12.11.2012, 09:41 Uhr

Hallo und guten Tag,
toll, dass es diese Seite gibt. Ich bin 45 Jahre und das Problem besteht seit Juli 2011.
Ich habe einen Tennisarm, obwohl ich Golf spiele. Durch die Umstellung meines Schwungs durch einen neuen Golflehrer entstand das Problem.
Es wurde zwei mal Cortison gespritzt.
Vier Monate nach der 2. Spritze stellten sich Muskelschmerzen ein. Sehnenproblem war nicht mehr starkt ausgeprägt.
Ich habe anders als zuvor Kraft in der Hand.
Problem jetzt. Der Muskelschmerz, der Arm steht regelrecht in "Flammen". Ich habe meinen Arm nicht geschont, sondern weiter Golf gespielt, denn ich konnte im Gegensatz zu vorher, die Schläger halten.
Jetzt habe ich das Problem, dass ich vehemente Schmerzen im Muskelbereich um den Ellenbogen habe und zwar solche plötzlichen Schmerzen (ohne Belastung), dass ich es jetzt mit der Angst bekomme. Entzündungshemmende Medikamente haben nicht geholfen, ich habe jetzt Magenprobleme davon.
Was soll ich tun? Ist das Problem bekannt? Ich habe heute Mittag einen Termin beim Operateur.
Ich kann meinen Arm dehnen bis zum Anschlag. Arm ist schon überdehnt. Physio habe ich ganz schlechte Erfahrungen: hat meinen Arm so gequetscht, dass ich lauter Blutergüsse um den Ellenbogen hatte. Ganz zu schweigen, von den Schmerzen, die er mir dadurch verursacht hat.
Viele Grüße
Andrea

Kommentar:
01.12.12, 16.24h Liebe Andrea. Ich denke Du bist richtig hier und bald geheilt, mach keine OP und kein Kortison mehr! Beim Tennisarm, oder Golfarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ute B., Cottbus/Deutschland,  u-bartholick-25@gmx.de
Eintrag 347 vom 11.11.2012, 21:20 Uhr

48 Jahre, mehr als 10 Jahre immer wieder mal Rückenschmerzem, seit ein paar Tagen akut Hüft- und Rückenschmerzen
Da ich mich kaum bewegen und nur mit Schmerzen sitzen konnte (Hüftknochen beim Sitzen geschmerzt), googelte ich nach einer Erklärung für die Ursache und fand dabei diese Seite. Zunächst skeptisch und keine Lust zur Bewegung wegen der Schmerzen, nahm ich nur Tabletten und wärmte, aber es wurde noch schlimmer. Eingedenk dieser Webseite mit guter Anleitung und den vielen Erfolgsmeldungen und auch eingedenk der Erfolge bei meiner Mutter durch Gymnastik, probierte ich ein paar Dehnungen. Obwohl ich mich bei den Übungen kaum wirklich bewegen konnte, brachten sie sofort spürbare Besserung - ich war verblüfft. Nun mache ich den 2. Tag Gymnastik und es geht mir bedeutend besser. Danke für die guten Tipps. Meine Hausärztin hat mir keine Gymnastik verschrieben, obwohl ich sie direkt danach fragte, dafür aber Fango + manueller Therapie, was mir sicherlich auch gut tun wird (beginnt erst in 3 Tagen). Aber da es ohne Gymnastik nur schlimmer wurde - wie würde ich die Tage bis zur Physio dann überstehen? Mit Gymnastik wird's nun auch ohne Physio schon viel besser. Also, vielen Dank, du hast mir sehr geholfen.

Kommentar:
12.11.12, 07.48h Liebe Ute. Die Physio wird nicht schaden, aber auch nicht wirklich etwas zur Lösung beitragen, der Dauerkrampf muss durch eine Dehnung behandelt werden. Also mach mit der Dehnungsübung und noch besser zusätzlich mit Stangehängen weiter!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Helmut Stübing, D-89077 Ulm,  an@xadd.de
Eintrag 346 vom 11.11.2012, 15:57 Uhr

Bin 55 Jahre alt. Hab den attestierten "Tennisarm" von einer permanenten Arbeitsüberlastung bei der Serienproduktion von Möbeln (Montage mit Akkuschrauber und Wuchten der Teile - insges. ca. 950 Stck. je etwa 30 lange Schrauben in anstrengender Haltung) bekommen.

Zuerst im August 2 Wo- krank, dann wiederhehr Okt. 2 Wo- krankgeschrieben.
Insgesamt bekam ich 3 Volon 80 mg Spritzen direkt in die Haut am Ellenbogen gespritzt. Jeweil mit dem Hinweis dass das hilft, was ich aber nicht so empfand. Ich habe im Gegenteil nun anstatt der Punktschmerzen nun einen Komplette im gesamten Ellenbogen mit Ausstrahlung in den Oberarm. Morgens bekomme ich den Arm schier nicht in Bewegung, es schmerzt den ganzen Tag. Weitere Spritzen habe ich abgelehnt, worauf ich vom Arzt mit psychosomatischen Problemen abgetan wurde. Nun sitze ich da ohne irgendeine Besserung.

Ich habe Angst vor bleibenden Schäden, wie dies Arbeitskollegen andeuteten.
Das Vertrauen in diesen Spritzenarzt ist nun noch mehr geschwunden, weil was sie hier schreiben genau das wiedergibt, was ich spüre.

An wen kann ich mich nun aber wenden? Ich habe mir schon einen andere Arbeit erfolgreich gesucht. Will meine Schmerzen aber nicht mitnehmen. Wer hilft mir weiter?

Kommentar:
08.11.12, 08.22h Lieber Helmut. Ja Psycho bringen sie immer wenn sie nicht mehr weiterwissen. Du bist bald geheilt. Spritzen bringen nichts, mach keine mehr.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne auch mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Block Anja, Lohmar/Deutschland,  anjaandreablock@gmx.de
Eintrag 345 vom 09.11.2012, 10:52 Uhr

Bei mir meldete sich der so genannte Tennisarm im Sommer d. J.durch eine anstrengende "Tennis-Saison". Da ich erst 6 Wochen später einen Termin beim Orthopäden bekam,fand ich natürlich diese Seite und hielt mich konsequent an die Dehnübungen. Es wurde auch deutlich besser, allerdings war diese Besserung nicht ausreichend, um wieder Tennis spielen zu können. Ich nahm daher meinen Arzttermin wahr und wurde von der Ärztin behandelt, die alle gängigen "Heilmethoden" aufzählte. Unter anderem teilte sie mir eine Therapieart mit, die ich bisher noch nicht kannte. Diese nannte sich "Scenar-Therapie" (es gibt eine Seite im Internet, wo diese Therpaie genau beschrieben wird) Wurde natürlich nicht von der Kasse übernommen. Ich probierte es trotzdem - und siehe da, direkt nach der halbstündigen Behandlung (Kosten 50 ¤) zeigte sich eine enorme Besserung. Ich möchte nicht behaupten, dass diese Therapie allen hilft, wenn man aber dauerhafte Schmerzen hat, ist es einen Versuch wert. Jetzt, nach 1 1/2 Wochen, hält dieser Besserungszustand immer noch an. Viel Erfolg...

Kommentar:
10.11.12, 12.06. Liebe Anja. Vielen Dank für das positive Feedback und die Scenar-idee, ist ja eine Art Biofeedback. Hoffe es hält langfristig. Ansonsten machst Du am besten mit Dehnen und Hängen weiter. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Evelyn Hartmann, Köln / Deutschland,  EvelynHartmann@t-online.de
Eintrag 344 vom 07.11.2012, 21:50 Uhr

Ich bin 50 Jahre alt, das Problem trat zum ersten Mal vor 6 Jahren auf, in leichter Form und von kurzer Dauer. Aber seitdem hatte ich immer wieder, je nach Beanspruchung, kurze und meist leichte Beschwerden. Vor ca. 6 Monaten verschärfte sich mein Problem, Doppelbelastung im Privaten und Beruf. Die Schmerzen wurden unerträglich, ich konnte kaum noch etwas tragen, den Arm eigentlich nicht mehr belasten und besonders Nacht (wenn Erholung angesagt ist) schmerzte der Arm und ich konnte kaum oder nur schlecht schlafen. Den üblichen "Heilmethoden", besonders der OP, stand ich skeptisch gegenüber ... zuviele negative Erfahrungen in meinem Umfeld. Dann fand ich, Gott sei Dank, diese Internetseite. Das ist jetzt genau eine Woche her. Seitdem mache ich die Dehnübung ca. 4-5 mal am Tag ... bereits nach zwei Tagen konnte ich ohne Schmerzen schlafen ... mittlerweile kann ich den Arm wieder belasten ... und da ich so gut wie keine Schmerzen mehr habe (die mich an die Übung erinnern), muss ich selber daran denken und noch eine Weile weiter machen. Ich danke den Machern/Menschen dieser Internetseite und kann sie nur weiterempfehlen; wahrscheinlich hilft die Übung nicht immer, aber ein Versuch ist sie wert. Danke!!!!

Kommentar:
08.11.12, 09.06. Liebe Evelyn. Super gelaufen. Hilft praktisch immer! Ja Gott sei Dank. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christoph Winkler, Dülmen NRW,  a-c-winkler@web.de
Eintrag 343 vom 07.11.2012, 19:08 Uhr

Hallo, ich bin 52 Jahre alt u. habe einen Tenisellbogen.
Kann ich mich mit einer Körpergröße von 180cm an ein Türreck hängen? (Gew.: 72kg)

Kommentar:
08.11.12, 08.22h Lieber Christoph. Man hängt nie total, die Füsse stehen angewinkelt auf dem Boden, aber ohne das Körpergewicht zu tragen. Siehe Fotos im Link.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Franz Josef Herpertz, Düren/NRW,  franz-josef-herpertz@t-online.de
Eintrag 342 vom 06.11.2012, 20:09 Uhr

Bin 56 Jahre habe Flüssigkeit im Ellbogen aber keine Schmerzen, Wurde schon 2X punktiert und Kortison gespritzt. Habe jetzt wieder einen dicken Ellbogen. Mein will operieren.

Kommentar:
07.11.12, 08.23h. Lieber Franz. Das wird wohl kein klassischer Tennisellenbogen sein denke ich. Mach kein Kortison mehr, das gibt sonst bald Dauerschaden. Was der Arzt genau operieren will weiss ich natürlich nicht und bin wohl nicht der Spezialist für Dein Problem. Gute Besserung und Grüsse von Thomas

Torsten, Köln/ Deutschland,  
Eintrag 341 vom 06.11.2012, 10:43 Uhr

Hallo, ich bin 34 Jahre alt und habe das Tennisarmproblem seit ca. 2 Monaten und es kommt bei mir ganz bestimmt vom Klettern. Da beim Klettersport grundsätzlich die Unterarmmuskeln "dick" werden und nach hartem Training verkatert sind ist für mich die Ursache klar! Sieht man sich in der Kletterhalle um, sieht man jeden Kletterer nach einer Seillänge die Unterarme ausschütteln.
Ich bin anscheinend ein typischer Kandidat für Sehnenschmerzen(Hatte auch schon Probleme mit der Plantarsehen).
Gestern bin ich auf diese Internetseite gestoßen und bin sehr begeistert von den Vorschlägen und der Ausführlichkeit. Gerne glaube ich an dein Dehnprogramm, da bei meinem Plantarsehenproblem auch nur dehnen geholfen hat. Alles andere, was Ärzte oder PT als Therapiemethode vorgeschlagen haben hat nicht funktioniert. Erst ein Fuß und Kniespezialist aus Köln hat mir die Hoffnung genommen OHNE Dehen ein positives Resultat zu erreichen. Also habe ich gedehnt und gedehnt und irgendwann habe ich dann aus heiterem Himmel nicht mehr gedehnt, denn da waren die Schmerzen nicht mehr da. Fast über Nacht.
Genau deshalb werde ich nun an das Tennisarmproblem genauso heran gehen, deine Dehnmethoden benutzen und später nochmal berichten wie es gewirkt hat. Ich werde erstmal weiter klettern gehen. Vielleicht etwas reduzierter (kleinere Schwierigkeitsgrade).
Die Stange habe ich gestern gekauft und montiert. Ein paar Mal habe ich schon gehangen. Bisher kann ich sagen, dass nach dem Dehnen die Schmerzen viel weniger sind als ohne das Dehnen.

Eine Frage haben ich noch: Wie oft (Durchgänge und wie oft am Tag)und wie lange am Stück soll ich an der Stange hängen?

Vielen Dank schonmal für diese grandiose Seite! Habe ich für das Plantarsehnenproblem so in der Art nicht gefunden! Coole Sache!

Grüße
Torsten

Stefan Herpich, Nürnberg/Deutschland,  Stefan.Herpich@web.de
Eintrag 340 vom 06.11.2012, 07:33 Uhr

Hallo, ich bin 20 Jahre alt und habe seit einem halben Jahr Probleme mit meinem Ellenbogen. Ich spiele Tennis und hab seit dem, v.a. wenn ich öfters spiele, sehr starke Schmerzen am Ellenbogen oder viel mehr an der Sehne an der Außenseite des Ellenbogens. Ich war deswegen auch beim Arzt und er sagte mir, dass es eine Knochenhautentzündung ist.
Die Symptome eines Tennisarmes treffen auch nicht wirklich drauf zu.
Jedoch geht diese Entzündung einfach nicht weg. Meiner Meinung nach liegt das Problem auch an dem Knacken, das ich habe, wenn ich den Arm anwinkle und ihn dann drehe. Dies ist immer ein "erlösendes" Gefühl und knackt umso stärker/öfter, desto mehr der Arm zur Zeit weh tut.
Meine Frage ist jetzt...Was kann ich tun? Habe zwischenzeitlich auch 5 Wochen gar keinen Sport gemacht, was den Arm betrifft, jedoch kamen die Schmerzen nach ein paar Wochen wieder...
Ich würde mich sehr über eine hilfreiche Antwort freuen.

Liebe Grüße,
Stefan

Reinhard Resch, Salzburg,  reinhard.resch@sol.at
Eintrag 339 vom 05.11.2012, 10:35 Uhr

Hallo Thomas, mein Name ist Reinhard, 48 Jahre alt, leide seit ca. 2 Jahren am Golferarm. Ich spiele seit 35 Jahren Tennis und bin Turnierspieler.
Ich habe bereits alles versucht, angefangen von Dehnungsübungen, Schmerztherapie, Wärme-Kälte-Behandlungen, leider auch während der Meisterschaft drei mal Cortison-Injektionen.
Seit Juli dieses Jahres versuche ich es mit Hängen.
Nach ca. 3 bis 4 Wochen trat eine derartige Verschlechterung auf, dass ich keinen Aufschlag mehr machen konnte.
Jetzt, nach ca. 3 Monaten, kann ich wieder mit kleiner Geschwindigkeit servieren. Allerdings ist nach einem Match der Schmerz immer noch vorhanden. Kannst du mir sagen, ob die 3 Monate mit Hängen und Dehnen einen noch zu kurzen Zeitrahmen darstellen?
Sollte ich eventuell auf einen leichteren Schläger umstellen, meiner wiegt derzeit 330 Gramm, ist also ein relativ schwerer Schläger.
Und, kann ich die Entzündung am Sehnenansatz vielleicht durch zusätzliche Behandlungen zum Abklingen bringen?
Vielen Dank für deine Antworten.
Grüße aus Salzburg
Reinhard

Kommentar:
05.11.12, 11.42h Lieber Reinhard. In 3 Monaten sollte das Resultat besser sein. Ev. überforderst Du aber Deine Sehnen und Muskeln permanent. Mit Schlägern bin ich nicht der Profi lies mal im Tennis-Link unten. Mach auch die manuelle Dehnung die ich unter Behandlung beschreibe. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ingo, Deutschland,  
Eintrag 338 vom 04.11.2012, 14:07 Uhr

Hallo Thomas , mein Name ist Ingo und ich hatte dir schonmal geschrieben vor 2 Monaten oder so. Die Schmerzen sind nach wie vor da aber es wird nicht schlimmer aber auch nicht besser. Am effektivsten ist das Hängen an der Stange , danach verschwindet der Schmerz für einige Sekunden , kehrt aber dann sofort wieder zurück. Habe den Tennisarm jetzt mittlerweile ein Jahr und hoffe mal er brennt bald aus.

Kommentar:
05.11.12, 11.42h Lieber Ingo. Leider gibt es keine andere wirkende Methode. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Weiter dranbleiben ! Plötzlich gibt es einen Heilungsschub!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rosa Bross, Deutschland,  rosa_bross@web.de
Eintrag 337 vom 02.11.2012, 13:57 Uhr

Hallo, bin 53 Jahre und habe seit Wochen einen Tennisarm.Sie schreiben man soll denn Arm nicht schonen.

Meine Frage:Habe eine körpeliche Arbeit(Wäscheversorgung im Kh und gebrauche oft meine Hände bei der Arbeit.
Soll ich mich krank schreiben lassen oder weiter den Arm belasten(Schmerz verbunden.)
Ich freue mich bald von ihnen zu hören.

Liebe grüße Rosa Bross

Kommentar:
03.11.12, 14.35h Liebe Rosa. Probier Nicht krank schreiben lassen. Es wird durch Arm benutzen nicht schlimmer wenn es ein Tennisarm ist. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Liane Brandau, Nordenham Deutschland,  liane.brandau@kronosww.com
Eintrag 336 vom 31.10.2012, 08:33 Uhr

Hallo Thomas, ich hatte vor einigen Jahren Tennisarm und durch Dich bin ich komplett schmerzfrei. Hatte es auch an Dich gesendet. Nun habe ich ein anderes Problem und DU bis meine letzte Hoffnung. Lt. Doc habe ich einen Fersensporn. Glaube ich aber nicht, und der gleiche Leidensweg geht von vorn los, Spritze, Einlagen, Stoßwellen usw. und NICHTS hilft Hast Du für dieses Problem vielleicht auch eine Lösung oder Übungen??? Ich halte das alles nicht mehr aus. Jeder Schritt tut immens weh. Achillessehne und die Seitensehnen sind schon komplett entzündet...:-(((
Ich hoffe so sehr auf Deinen Rat. VIELEN Dank fürs Lesen. LG Liane

Kommentar:
31.10.12, 14.22h Liebe Liane Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yvonne Schluep, Messen / Schweiz,  yschluep@bluewin.ch
Eintrag 335 vom 30.10.2012, 11:34 Uhr

Hallo Thomas

Ich bin 50 Jahre alt, habe den Tennisellenbogen seit einer Woche. Meine Frage: Soll ich jetzt mit dem Tennis spielen aufhören (habe 1-2x pro Woche gespielt) und warten bis es besser wird? Natürlich habe ich schon mit den Dehnübungen angefangen.
Danke für Deine Antwort.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Yvonne

Kommentar:
31.10.12, 14.09h Liebe Yvonne. Kannst weiter spielen soweit es der Leidensdruck zulässt, einfach vor, zwischedurch, danach gut Dehnen um weiterer Verkrampfung vorzubeugen! Sollte es erst eine Woche her sein, dann gehörst zu mit Diagnose zu den schnellsten und bist auch schnell auf dem Weg zur Besserung/geheilt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dörte Siebke, Hamburg / Deutschland,  moskitodo@aol.com
Eintrag 334 vom 29.10.2012, 20:47 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 45 J.,Tennisellenbogen seit ca. 1 Monat
Ich möchte dir nur 'mal kurz für deine grandiose Website, Tipps und Hilfen danken. Es ist so wahr, was du schreibst! Danke! :-)
Liebe Grüße aus dem Norden
Dörte

Kommentar:
30.10.12, 09.09h Liebe Dörte. Gut so, schön dehnen und hängen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Carsten Sippel, Kassel / Deutschland,  carsten.sippel@scomservice.de
Eintrag 333 vom 28.10.2012, 18:05 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 41 und mache seit ein paar Jahren Bodybuilding. Seit Wochen bemerkte ich beim Trizepstraining (Am Kabel mit Stange) ein ziehen im linken Ellebogenbereich und nun kam leider von heute auf morgen der, ich denke 100 %ige Tennisarm.

Ich kann halbwegs trainieren, nur Bizepstraining geht gar nicht mehr. Es schmerzt auch gehenüber von der Aussenseite ein wenig (so 20 % zu 80 % außen ).

Bei der Dehnübung zieht es aussen UND innen...ich werde doch hoffentlich nicht alles in einem haben, also Tennis- und Golferarm ???

habe mir gesten eine 50er Packung Arcoxxia oder wie die heißen besorgt, die sollen ja prima helfen (zumindest gegen den Schmerz). Ibuprofen 800 wirkt auch gut, der Schmerz geht zu 50 % weg).

Wie oft muss ich das mit dem dehnen denn machen ? Stange hängen kenne ich eher vom Training, nach dem ich den Latissimus trainiert habe, werde es aber testen.

Hast du noch Tips ?

LG
Carsten

Kommentar:
30.10.12, 09.09h Lieber Carsten. Vermutlich hast Du Golf- und Tennisarm, ev. auch etwas akut, dass Du zuerst etwas schonen musst. Jedenfalls beim Body ab sofort viel weniger Gewicht und lieber mehr Durchgängen, Deine Sehnen und Muskelansätze sind wohl chronisch überlastet.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Engels, Lohmar / Deutschland,  teufelsduc@t-online.de
Eintrag 332 vom 27.10.2012, 18:24 Uhr

Eintrag 312 vom 23.09.2012, 19:42 Uhr

Vielen Dank für Ihre Unterstützung bei Fersensporn und Tennisarm.
Es geht schon viel besser,man darf nur nicht mit den Übungen nachlässig werden. Schön das ich durch Ihre Tipps weiterhin meinen Sport ausüben kann. Wünsche Ihnen und allen in diesem Forum weiterhin viel Erfolg!

Kommentar:
30.10.12, 09.06. Lieber Michael. Richtig, wenn der Leidensdruck nachlässt, wird man tendentiell nachlässig und später automatisch daran erinnert. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


pazze, hannover,  
Eintrag 331 vom 25.10.2012, 21:52 Uhr

bezug auf eintrag un drückmeldung zu Pazze, Hannover,
Eintrag 307 vom 17.09.2012, 12:58 Uhr
hallo thomas,
vielen dank für deine rückmeldung. habe jetzt wirklich ALLES an therapien durch. nichts hilft in dieser phase. habe die übungen mit sicherheit richtig gemacht. mache ich schon seit 2 jahren immer wieder. als erfahrener sporttherapeut habe ich wirklich alles durch. aber ich kann den arm mittlerweile nicht mehr strecken und beugen. deutlich starke schwellung sichtbar. deine übungen in ehren. aber nun bin ich an einem punkt, wo ich wohl mal wieder auf kortison zurückgreifen muss. hat mir 2x gut geholfen und längere mehrmonatige schmerzfreiheit gegeben. letzte spritze ist 14 monate her. darum habe ich keine großen bedenken.

liebe grüße

Kommentar:
26.10.12, 14.09h Lieber Pazze. Alles klar, ja ev. bringt diese Schmerz-Krampf-Pause die nötige Entspannung und es löst sich alles. Prinzipiell kann Kortison aber nur die Symptome überdecken für so 3-4 Wochen, danach ist meist alles beim alten, aber lass uns hoffen.
Lies aber auch dies: Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Gute Besserung und lass mich dann mal wissen wie lange es gehalten hat und viele Grüsse von Thomas

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