Tennisarm-Forum
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Anim, Schweiz,  mina@didos.ch
Eintrag 1314 vom 20.02.2019, 11:21 Uhr

47 Jahre alt und seit Mai 2018 Diagnose Tennisarm rechts. Hallo Thomas, Seit Oktober spiele ich nicht mehr Tennis. Habe in der Zwischenzeit Physio und Akupunktur Therapie gemacht. Der Arm schmerzt nur noch leicht. Habe letzte Woche wieder Tennis gespielt und danach bereut, da die der Arm den ganzen Tag sehr stark weh tat. In der Zwischenzeit ist der Schmerz wieder verflogen, dh. es schmerzt nur noch wenig. Soll ich mit dem spielen weitermachen? Schadet es nicht eher, wenn ich den Ellbogen immer wieder reize? Gruss, Anim

Kommentar:
21.02.19, 09.39h. Lieber Anim. Du kannst weiterspielen soweit es die Schmerztoleranz zulässt. Einfach vor, zwischendurch und danach besonders ausgiebig Dehnen um die weitere Verkrampfung und Sehnenverkürzung vorzubeugen!
Auch solltest Du jetzt zusätzlich zur Dehnung mit Hängen an der Stange beginnen, dann hast Du es noch schneller im Griff.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mar#kus Han#dy, ,  mar#kus.han#dy.mp@gmail.com
Eintrag 1313 vom 20.02.2019, 08:24 Uhr

Guten Tag,
als erstes möchte ich sie beglückwünschen für diese tolle Seite sie hat mir vor einigen Jahren extrem geholfen und immer wenn sich die ersten Symptome zeigen mache ich die Übungen und weg - in kurzer Zeit !! so wie auch jetzt wieder, ich bin mir nicht sicher hatten sie nicht auch ein pdf zum downloaden wo so ca 10 Übungen schematisch dargestellt waren, dies hatte ich ausgedruckt und auch ins Büro mitgenommen und dort auch in den Pausen diese Übungen gemacht - ich finde diese pdf nicht mehr auf ihrer Seite könnten sie mir dies bitte per Mail zukommen lassen es war eine tolle kompakte Hilfe.
Danke nochmals für Ihre Mühe und die Hilfe die sie 100 000 gegeben haben !!
mfg Markus Ludwig - Salzburg

Kommentar:
20.02.19 , 08.25h Hallo Markus
Es befindet sich ein Link dazu auf der Startseite von www.tennisarm.ch gleich unter dem Link "Dehnen": http://tennisarm.ch/fot/tennisarm.pdf
Falls das meinst. Gern geschehen.
Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden, Wahrscheinlichkeit besteht, weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Oliver, Hiltpoltstein Franken Deutschland,  kommando-franken@arcor.de
Eintrag 1312 vom 17.02.2019, 12:02 Uhr

Servus ,grüezi .
Ich bin 42 Jahre alt Scherzen im rechten Arm und mein Problem besteht seit 3 Wochen aber war erst vor einer Woche beim Orthopäden der diese Diagnose gestellt hat .
Natürlich mit Röntgenbild und Kortison auch die Verschreibung einer Unterarm Bandage. Die Behandlungszeit betrug beachtliche 3 min mit 14 Tage Krankschreibung .
Besser ist es nicht geworden und ich hab mich durch zig Internetseiten gelesen und dann hier her gefunden .
Ich werde das Dehnen jetzt intensiv machen und der Orthopäde sieht mich nicht wieder weil Spritzen mag ich nicht mehr und auch keine OP .
Ich bin nächste Woche noch krank geschrieben .
Wie wäre die Empfehlung ? Arbeiten gehen oder nicht?
Mein Arbeitsplatz und Tätigkeit beläuft sich Warenannahme und kommissionieren von Reifen wobei sich das Volumen auf 300-800 Stück pro Tag beläuft und ich Rechtshänder bin und der rechte Arm betroffen ist .
Grüße aus der fränkischen Schweiz

Kommentar:
19.02.19, 14.32h. Lieber Oliver. Wenn die Diagnose (unten) anspricht, bist Du richtig hier und bald geheilt. Die Bandage bringt nichts, kannst sie tragen wenn Du willst, aber erinnert psychologisch negativ immer daran, dass man wohl "krank" ist. Arbeiten gehen ist gut und kein Problem, einfach immer vor zwischendurch und nach verkrampfenden Tätigkeiten dehnen und besorg Dir eine Stelle im Geschäft um das Hängen an der Stange zwischendurch zu machen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan Me#ttler, ,  stefan-me#ttler@bluewin.ch
Eintrag 1311 vom 15.02.2019, 07:54 Uhr

Hallo Tomi
Ich möcht Dir für die Informationen auf Deiner Internetseite danken.
Ich leide seit 5 Monaten an einem schmerzhaften Tennisarm.
Mein Arzt hat mich nun zum Orthopäden geschickt um ein Röntgenbild zu machen und anschliessend eine Kortisonspritze.
Durch Deine Seite habe ich jetzt seit drei Tagen weniger Schmerzen, der Arzt muss noch warten 😂.
Liebe Grüsse
Stefan

Kommentar:
15.02.19, 07.55h. Lieber Stefan. Soweit gut gelaufen, weiter so mit Dehnen und wenn möglich auch Stangehängen! Röntgenbild würde absolut nichts zeigen und bringen ausser Strahlenbelastung und Maschinenauslastung. Die Kortisonspritze würde Dich 3+ Wochen von Schmerzen befreien wenns gut läuft und danach wärst Du schlimmer dran als jetzt.
Da Du es erst 5 Mte hast, wirst Du schnell gute Fortschritte machen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Stefan Helfenstein, Sursee Schweiz,  shelfen10@gmail.com
Eintrag 1310 vom 06.02.2019, 13:11 Uhr

Hallo zusammen
Ich (32) habe seit 7 Wochen einen Tennisarm vom klettern. bin damals sehr intensiv geklettert. Das heisst 3-4 mal pro Woche Bouldern und 1x pro Woche Sportklettern.
Bis ich Schmerzen im linken Arm bekam. Ich bin dann 4 Wochen auf reisen gewesen und habe dabei garnicht geklettert. Zwischendurch gedehnt, sozusagen geschont.
Ich mache nun seit einer Woche Dehnübungen wie Vorgeschlagen.
Ich lese nun ständig dass mann nicht schonen sollte.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Würdet ihr wieder beginnen mit klettern? Es heisst ja immer "normale Bewegungen" aber beim klettern sind dann halt schon wieder starke Belastungen?
Ich mache die Dehnübungen nun schon 1-2 Wochen und frage mich ob ich es richtig mache.
In der Dehnposition schmerzt mir der Arm am Ellbogen überhaubt nicht, ich spüre einfach nur einen zug auf den Sehnen/Muskeln.
Ist das normal so? oder muss ich beim dehnen Schmerzen oder ein Ziehen an der Tennisarmstelle am Ellbogen haben?
Gruss Stefan

Kommentar:
09.02.19, 10.22h. Lieber Stefan. Es muss nicht schmerzen beim Dehnen, am Anfang richtig ziehen, dann so halten, dann lässt der Zug langsam nach. Stangehängen wäre nun für Dich auch sehr gut!
Du kannst klettern anfangen, Deine Schmerztoleranz wird Dir automatisch Grenzen setzen, ansonsten ist es OK. Einfach vorher, zwischendurch und danach besonders ausgiebig dehnen um weiterer Verkrampfungen vorzugbeugen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du wirst sicher bald erste Erfolge damit haben. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Florian, Deutschland,  bogeyflo@web.de
Eintrag 1309 vom 05.02.2019, 20:06 Uhr

Hallo zusammen, ich bin 25 Jahre alt und habe seit ca 1 Jahr Probleme mit meinem rechten Ellenbogen. Ich versuche nun einmal meine schmerzen zu beschreiben, da ich bisher noch nichts in der Art gefunden habe. Die schmerzen im Ellenbogen entstehen wenn ich meinen Arm einige Zeit angewinkelt hatte und ihn nicht bewegt habe. Wenn ich ihn nun stecke tuen die ersten 3-4 steckbewegungen weh. Danach ist eigentlich alles wieder in Ordnung. Ich habe auch schon Krankengymnastik mit anschließenden Dehnübungen fur den gesamten arm und alle muskel durch. Was könnte das sein und was kann ich dagegen machen ?

Kommentar:
09.02.19, 10.22h. Lieber Florian. Tönt für mich nach beginnendem oder bestehendem Tennisarm. Mach die Diagnose unten. Aber auch wenn diese nicht anzeigt, wirst Du mit der Dehnübung und dem Stangehängen mit grosser Wahrscheinlichkeit schnell Verbesserungen und Erfolge haben denke ich.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

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Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine, Mannheim,  ad16sw@arcor.de
Eintrag 1308 vom 04.02.2019, 14:25 Uhr

Hallo,
ich hatte mich vor inzwischen 1,5 Jahren mal gemeldet (Eintrag 1186 vom 12.09.2017, 15:33 Uhr ) und danach leider nicht mehr hierher gefunden um eine Rückmeldung zu geben. Das will ich nun nachholen:
Nach 3 Wochen Dehnen waren die Schmerzen kopmplett weg und sind es bis heute. Ganz ohne Spritzen, Stoßwellen und was man mir beim Arzt sonst noch alles verkaufen wollte.
Die Internetseite hier habe ich inzwischen mehrfach weiterempfohle an Personen mit ähnlichen Beschwerden.
Vielen dank für die Arbeit hier!

Kommentar:
05.02.19, 13.57h. Liebe Sabine. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Manuela Brugger, Österreich,  manuela-brugger@gmx.at
Eintrag 1307 vom 27.01.2019, 16:50 Uhr

Ich bin 31 und leide seit gut 2,5 Jahren unter dem Tennisarm.. 3 erfolgreiche Spritzen die jeweil ca 6-12 Wochen anhielten.. Physio/Dehnen Kraftübungen.. und jezt steht eine Lasertherapie an, danach Strahlentherapie.. ich hab mich etwas durchgelesen.. deshakb meine Frage: in einem Satz wurde geschrieben keine Entzündung, allerdings hab ich auch einen MRT hinter mir der einen Sehnenanriss und auch eins Entzündung deutlich zeigt.. also wäre in meinem Fall Schonung besser behauptet der Arzt.. wobei Physiotherapeuten genau so wie hier auf Bewegung plädieren.. also was jetzt? 🤔😕🤷

Kommentar:
28.01.19, 10.52h. Liebe Manuela. Es kann natürlich sein, dass paralell noch eine Entzündung besteht. Auch kann sein, dass eine andere Entzündung besteht, diese aber nicht für die Symptome verantwortlich ist. Wenn man lange genut mit MRT sucht, findet sich immer etwas, aber das muss nicht der Verursacher sein (Sehnenanriss etc.).
Laser- und Strahlentherapien werden schön deren Kosten amortisieren, aber eher nichts bringen als Strahlenbelastung, ich sage dem mit Kanonen auf Spatzen schiessen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marita Zierold, Duisburg,  Marita.Zierold@gmx.de
Eintrag 1306 vom 22.01.2019, 23:45 Uhr

Hallöchen.Bin zum 3 mal hier und Du hast mir immer sehr geholfen. jetzt habe ich eine neue Frage, ich habe seit 4 Monaten eine ISG Blockade beidseitig. Habe Physiotherapie bekommen, es ist auch ein wenig besser geworden, habe aber immer noch Schmerzen u habe Probleme meine Beine übereinander zu schlagen. Der Schmerz ist in den Pobacken, und wenn ich Sitze und stehe dann auf dann habe ich das Gefühl als wenn sich was verschiebt u wenn ich 2 bis 3 Schritte laufe geht es weg, und habe mein längeren Laufen Schmerzen die im Bein ausstrahlen. könnten Sie mir bitte einen Rat geben. Ich dehne 3 mal täglich. Im voraus vielen Dank. lg von Marita

Kommentar:
23.01.19, 07.40h Liebe Marita. Diese Dehnung weiterhin praktizieren oder beginnen falls Du eine andere machst Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen.
Vermutlich kennst Du diesen Video schon zur ISG-Blockade beseitigen?
https://www.youtube.com/watch?v=zC0h5pF2SUs
Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael, ,  mitc#h32@w#eb.de
Eintrag 1305 vom 16.01.2019, 07:52 Uhr

Hallo Tomi, ich habe seit ca. einem 3/4 Jahr einen beidseitigen Golferarm. Zumindest habe ich diesen selbst so diagnostiziert.
Seit Mitte Dezember 2018 kam links der vermeindliche Tennisarm dazu.
Bei mir äussern die Schmerzen sich nicht im Ellbogen sondern eigtl nur im Unterarm (Aussenseite und Brachioradialis bzw darunter).
Der Schmerz war mal mehr mal weniger... ich fahre leidenschaftlich MTB und hab danach of kurzzeitig starke beschwerden am Golferarm gehabt, dazu kamen jetzt die neuen Beschwerden. Zudem hatte ich vor dem Tennisarm wieder vermehrt im Fitnessstudio trainert und viele Zugübungen eingebaut...
Dazu muss ich meinen leichten Bandscheibenvorfall im HWS nennen, welchen ich auch im Verdacht habe, hier mit Verursacher zu sein.
Habe / hatte auch viel Stress im Büro und Nacken /Schulterbeschwerden... wie Du siehst erfülle ich wohl alle Voraussetzungen für einen Tennis/Golferarm... :(

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage... Ich habe zuerst immer mal wieder gedehnt ohne wirklichen Erfolg... nun dehne ich intensiv seit ca. einer Woche (beide Dehnübungen).
Seitdem habe ich mehr Shcmerzen als zuvor, Golfer wie auch Tennisarm... Hatte zuvor morgens nie Schmerzen, jetzt habe ich auch morgens direkt Schmerzen im Arm.
Das Hängen konnte ich bisher nur testen, da die Stange erst heute ankommt. Muss aber sagen, dass Hängen an der Treppe (kann man leider nur schlecht greifen) über 30-60sek
zu kurzeitiger Schmerzbefreiung führt... so ist meine Hoffnung das Hängen mich "rettet" :)

Was sagst du zu den verschlimmerten Schmerzen seit dem täglichen mehrfachen Dehnen? Ist das normal oder soll ich hier besser verzichten?
Ich lese in den Erfahrungsberichten immer nur sofortige Positive Ergebnisse, keine anfängliche Verschlechterung...
Grüße Michael

Kommentar:
16.01.19, 07.52h. Lieber Mitch. Ja das Stangehängen wir Dich sicher retten.
Ich vermute Du übertreibst es etwas beim Dehnen, das kann dann auch mal einen Rückfall und diese Symptome geben. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Im Fitness erst mal reduzieren, das dürfte der Hauptschuldige sein, stetige Ueberbelastung von Muskeln und Sehnen und kein Dehnen davor oder danach = Dauerkrampf mit Sehnenverkürzung!
Also bis alles viel besser ist, weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge, sonst wird Dein Leidensdruck stetig weiter steigen, kannst Du natürlich auch ...
MTB ist weniger die Ursache und der Bandscheibenvorfall hat keinen Zusammenhang.

Infos zu mehrfache Tennisarme
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Jetzt einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcel Gitterle, Österreich,  Marcel.gitterle@gmail.com
Eintrag 1304 vom 13.01.2019, 12:41 Uhr

40 Jahre. Bei mir wurde anfang 2017 Ellbogen rechts operiert nach Hohmann Methode. Erfolgreich! Jetzt linker Ellbogen ich hoffe das Beste.
Dehnen und Elektrotherapie hatten mir nicht geholfen. Cortison Spritzen nur kurzweillige Besserung.

Kommentar:
14.01.19, 14.12h. Lieber Marcel. Schön, dass die 1. OP gut verlief. Hoffe die 2. auch, später könnten leider auch noch 2 Golferarme dazukommen und die OP löst meist nicht den Muskelkrampf und Sehnenverkürzung sondern nur die Schmerzweiterleitung, d.h. das Problem kann sich im Arm woandershin verlagern.
Du kannst auch das Stangehängen machen wenn es mit der Dehnungsübung nichts brachte. Es muss doch eine bessere Lösung geben als 4 OPs?

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mihaly Sverdlov, Wien/Ö,  mihaly.sverdlov@gmail.com
Eintrag 1303 vom 11.01.2019, 19:15 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht. Bin 48J. mannl. vor gut 4 J. li. Hand Tennisarm. Konnte damals im Anfangsstadium die Hand garnicht heben bzw. irgendwas greifen. Habe es nach Monaten irgendwie in den Griff bekommen. Allerdings über die Jahre habe ich immer wieder auf beiden Ellenbogen diesen punktuellen Schmerz bekommen (bei Schulterhantel Training am meisten gespürt - seitlich wegstecken der anwinkelten Arme). Habe seit fast 2 Wochen auf beiden Ellenbogen schmerzen. Schmerzen sind auch im Oberarm (Schulter und Trizeps) Unterarm ebenfalls. Kleiner Finger u. Ringfinger kribbeln bzw. schlafen ein (Einschlafen bei Ruhelage d.h wenn die Hände ruhig neben dem Körper liegen. Beim Dehnen tut mir ja dann die jeweilige andere Hand danach weh. Sind die Schmerzen im Trizeps und Oberarm eine Folge-Erscheinung. War heute Schwimmen ist irgendwie gegangen tat aber weh. Lese ..schonen macht wenig Sinn....Kann alle Schmerzpunkte im Unterarm und Oberarm richtig gut Greifen d.h auch massieren..allerdings bringt es keine Entspannung. Gehören diese Ausstrahlungen im Oberarm dazu ..zum Tennisarm?

Moni, München,  monchen31@t-online.de
Eintrag 1302 vom 07.01.2019, 18:10 Uhr

Hallo ich kämpfe schon seit Jahren mit Tennis/Golfarm. Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht richtig, was es ist, ich habe es wieder innen noch am Ellenbogen sondern genau in der Mitte von den beiden Sachen.
Habe schon vieles versucht, jetzt habe ich am 28.1. meinen OP-Termin, und bin jetzt auf diese Seite gestossen.
Da ich jetzt nicht weiss ob Tennis/Golfarm weiss ich jetzt nicht genau welche Übung.
Ich bin 52 Jahre alt
.
Für einen Tipp wäre ich dankbar, meine Zeit ist knapp mit dem Dehnen.
Lieben Dank und viel Grüße Moni

Kommentar:
08.01.19, 08.56h. Liebe Moni. Nimmt mich ja wunder was sie in diesem Fall operieren, ob sie einfach nur Nerven durchtrennen?! Mach die Diagnose unten um zu sehen ob Du Tennisarm oder Golferarm hast. Ich vermute eher Tennisarm.
Du solltest nun sofort das Stangehängen machen und auch die Tennisarmdehnung so oder so.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter, Greiz,  
Eintrag 1301 vom 01.01.2019, 22:26 Uhr

Hallo, ich bin 30 Jahre alt und leide seit 4 Monaten im linken Ellenbogen an Tennisarm.
Bandage und Ultraschalltherapie hat bisher nicht geholfen. Ich dehne jetzt seit ca. 1 Monat, noch ohne Erfolg. Ich habe das Problem, dass beim totalen Durchstrecken des Ellenbogens die Schmerzen unerträglich sind und ich deshalb die Dehnung mit nicht total gestreckten Ellenbogen durchführen muss. Haben sie vielleicht noch ein paar Tips für mich? Vielen Dsnk schonmal.
Peter

Kommentar:
02.01.19, 15.35h. Lieber Peter. Jetzt unbedingt mit dem Stangehängen anfangen. Am Anfang vermutlich reduziert, also unten aufstehen und mit den Füssen etwas Zuggewicht abfangen und dann langsam mit den Tagen steigern wenns geht. Zuerst musst Du jetzt die Sehnenverkürzung dadurch wegbringen, dann kannst Du auch normal dehnen mit durchgestrecktem Ellenbogen. Du solltest aber nun paralell doch mit Dehnen weitermachen und so gut es geht durchstrecken, mit der Zeit wird das besser gehen. Was sich nun in 4 Jahren festgesetzt hat geht halt nicht in ein paar Tagen weg, aber das kommt schon, Du bist nicht der erste so!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Eveline Jungen, Wädenswil/Schweiz,  eejungen@sunrise.ch
Eintrag 1300 vom 30.12.2018, 13:27 Uhr

Guten Tag ich bin 48 Jahre alt und leide seit Monaten unter Tennisarm rechts durch Entlastung vom rechten Arm nun auch Tennisarm links.
Hatte Massage, Tabletten, Dry Needling, Kraftübungen, Armbandage etc alles nicht wirklich geholfen ausser Dry needling oben im Nackenbereich dadurch war auch die Unterarm Muskulatur weicher aber der Schmerz kam immer wieder. Bin gestern auf diese Seite gestossen und schon bei den ersten Dehnversuchen fühlte es sich nachher besser an zudem konnte ich das erste mal gut schlafen ohne vom Schmerz zu erwachen. Ich bleibe also dran.
hätte noch eine andere Frage. Sein einiger Zeit habe ich nach dem Joggen im rechten Gesäss mega schmerzen die ich irgendwie nicht gut wegbringe. Wenn die Schmerzen weg sind und ich wieder jogge sind sie wieder da. habe das Gefühl es ist muskulär weiss aber nicht genau wie dehnen. hätten Sie da einen Vorschlag?
Vielen Dank für die Hilfe
Eveline

Kommentar:
02.01.19, 15.35h. Liebe Eveline. Ja das Gesäss bringst Du mit der Hüftdehnung wieder in Ordnung. Mach die vor und nach dem Joggen und auch jetzt zwischendurch mal vorbeugend. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. (Das Stangehängen (siehe unten) für den Tennisarm hilft ebenfalls etwas mit, die Verkrampfung auch im Gesäss zu vermeiden und zu beseitigen.)

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre nun auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gaby Krüger, Deutschland,  gaby.krueger@yahoo.de
Eintrag 1299 vom 29.12.2018, 18:42 Uhr

Ich bin 48 Jahre alt und habe Anfang September 2018 starke Schmerzen im Ellenbogen bekommen. Schonen und eine Epi-Spange haben nicht geholfen. Am 08.10.18 gab mir ein Orthopäde eine Kortisonspritze ins Gelenk. Sie hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Im Gegenteil, mein Ellenbogen hat sich im November plötzlich verändert. Der Knochen sieht merkwürdig aus und die Haut um den Ellenbogen herum ist weiß geworden! Nun bin ich auf diese Seite gestoßen und habe gelesen, dass das die Nebenwirkungen der Kortisonspritze sind. So ein Mist! Geht das irgendwann wieder weg oder bleibt das jetzt für immer so??
Auf jeden Fall werde ich mal die hier beschriebenen Dehnübungen machen. Ganz herzlichen Dank für die Weitergabe Deiner Erfahrungen!

Kommentar:
02.01.19, 15.35h. Liebe Gaby. Verfärbungen werden sich langfristig verbessern. Allfälliger Schwund des Fettgewebes könnten noch länger so bleiben. Eine einzige Spritze ist jedoch nicht so schlimm, viele Patienten erhalten 5-10! Das wird dann permanent.
Da Du den Tennisarm noch nicht lange hast, wirst Du sehr schnell grosse Fortschritte machen mit Dehnen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Arnulf, Deutschland,  
Eintrag 1298 vom 18.12.2018, 14:28 Uhr

Hallo zusammen, ich war einer, bei dem Golferarm leider nicht verschwunden ist.
Ich möchte die Dehnungsübungen, die hier angeboten werden nicht verteufeln, aber ich möchte genause klar darauf hinweisen, dass sie nicht das Allheilmittel sein müssen.
Kurze Beschreibung. Ich (am Anfang der Probleme 40 Jahre alt) hatte 2 Jahre (!) mit einem Golferarm zu tun. Nicht nur so ein bißchen, dann und wann, sondern richtig, jeden Tag, fast die ganze Zeit. Noch nicht einmal Klatschen oder die Nase putzen war ohne Schmerzen möglich.
Auch möchte ich nicht die ganze Geschichte hier ausbreiten, aber es sei gesagt, dass mir nicht geholfen werden konnte durch:
- 1 Hausarzt - 2 Orthopäden (wovon einer mein Freund ist und er sich größte Mühe gab und auch andere Kollegen um Rat fragte) - 60 h Krankengymnastik (viel manuelle Therapie, Fasziendehnung) - Dehnübungen konsequent über Monate (wurde übrigens nicht nur hier, sondern auch vom Orthopäden empfohlen, hat aber nichts gebracht)
- 2 Chiropraktiker - 2 Ostheopathen
Ausschnitte aus meiner Behandlung:
- Kortisontabletten - Kortisonspritzen an die betroffene Stelle - Hyaluronsäurespritze an die betroffene Stelle - Stoßwellentherapie
Kurz und gut, zwei Jahre meines Lebens habe ich mit vielen Arztbesuchen und Therapien verbracht ohne Heilung, oftmals sogar ohne Linderung.
Geholfen hat nach zwei Jahren nur eines, eine Operation.
Ich wurde im Rhönklinikum in Bad Neustadt an der Saale operiert, die haben sich spezialisiert auf Schulter, Arm und Hand.
Es wurde eine Denervierung des Humerus nach Wilhelm durchgeführt.
3 Tage Krankenhaus, 2 Wochen Gips, 6 Wochen schonen und dann begann mein Leben wieder. Die OP war vor 11 Monaten und bis heute bin ich BESCHWERDEFREI.
Ja, vielleicht wird die OP manchmal zu früh gemacht, ja es gibt wie bei jeder OP ein Risiko, aber da hier viel über die Alternativen geschrieben wird, war es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es auch die andere Seite gibt, nämlich die OP die eine komplette Heilung bringt. VG Arnulf arn#ulf.schm#itt(at)gmx.de

Kommentar:
Liest sich zwar wie ein "Werbe-Eintrag", aber super das die OP gut verlief, das gibt es sicher auch. Wiederholung auf dem anderen Arm und Golferarme auf beiden Seiten in den kommenden Jahren wären leider normal und häufig.
Sollte es eintreffen kannst Du's ja zuerst mal mit dem Dehnen probieren vor nächsten weiteren Operationen.
Leider beseitigt die OP nicht die Ursache sondern nur das Symptom und deshalb verlagert sich das Problem danach oft woanders hin.
Viele Grüsse von Thomas

Andreas G., ,  
Eintrag 1297 vom 08.12.2018, 15:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Tennisarmguru!

Vielen Dank für Ihre Dehnübungen und Erklärungen auf Ihrer Homepage. Sie sind ein Tennisarmgenie, dank Ihnen sind die Schmerzen fast komplett weg und ich hab nach ein paar Wochen Pause schon wieder Tennis spielen koennen.

Vielen Dank und lg aus Wien
Andreas G.

Kommentar:
08.12.18, 15.16h. Lieber Andreas. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Kathrin V., Kaltenkirchen,  Info@zhaya.de
Eintrag 1296 vom 26.11.2018, 13:58 Uhr

Ich bin 47 und habe den Tennisarm erfreulicherweise erst seit kurzer Zeit, seit ca. 6 Wochen. Dennoch habe ich mir eine vielversprechende Orthese gekauft, die zumindest den Schmerz (wenn man sie trägt) eliminiert, da sie zugentlastend wirkt. Heilung gibt es dadurch aber natürlich nicht, sobald man sie abnimmt, ist der Schmerz wieder da.

Ich habe dann gesucht, ob meine Handarbeit dem Tennisarm zusätzlich schadet und so mehr oder weniger durch Zufall diese Seite entdeckt, habe sofort mit den Dehnübungen angefangen und das Wunder geschah - direkt nach der ersten Dehnung war der stechende Schmerz weg und es blieb nur noch eine Art Muskelkater (so fühlte es sich etwa an). Seit 2 Tagen mache ich nun so alle 30-60 Minuten eine Dehnung von 30-60 Sekunden, die Schmerzen sind zeitweise ganz weg und zeitweise nur noch sehr schwach vorhanden. Eine Stange habe ich mir auch bestellt, aber allein schon die Dehnübungen bringen bereits den gewünschten Erfolg.

Ganz herzlichen Dank, ich werde die Seite auf jeden Fall weiterempfehlen.

Kommentar:
27.11.18, 09.31h. Liebe Kathrin. Wunderbar gelaufen bei Dir. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Guido Schiwy, Nordhorn,  g.schiwy1@gmx.de
Eintrag 1295 vom 15.11.2018, 01:18 Uhr

Hallo
Ich 49 habe seit Mai Schmerzen im linken Arm,hab Cortison Spritzen bekommen war krankgeschrieben 6 wochen,danach war alles gut. hab im Juli leichte Schmerzen wieder im linken Arm gehabt, hatte Urlaub und hab ne Waschmaschine getragen, danach wurde der Schmerz unerträglich, hab jegliche Art von Schmerzmittel genommen, haben nicht angeschlagen konnte vor Schmerzen nicht schlafen und habe im Krankenhaus infusionen bekommen dann ging es für 2 Stunden. Bin dann nach Wilhelm und hohmann operiert worden, der Schmerz war danach weg, alles super keine Schmerzen mehr.
Bin wieder arbeiten und habe jetzt ein Schwellung am Ellenbogen und belasten geht gar nicht .
Habe seit einiger Zeit die Flex dehnungen gemacht. hilft das dehnen und Strecken da auch? hab mich jetzt nicht geschont und bin meiner Arbeit weiterhin nachgegangen. Am 5. ist die nächste op geplant.

Kommentar:
19.11.18, 08.01h. Lieber Guido. Da eine OP nicht die Ursache behebt (Dauerkrampf, Sehnenverkürzung) sondern meist nur das Symtom abstellt, höre ich oft, dass es sich danach woandershin verlagert.
Ja auch nach OP etc. hilft die Dehnung und das Stangehängen als einzige Therapie und ohne Nebenwirkungen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Kannst am Anfang reduziert anfangen mit unten aufstehen und etwas Körpergewicht abfangen. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Miri, Deutschland,  kyoko2@gmx.de
Eintrag 1294 vom 06.11.2018, 14:44 Uhr

Hallo und vielen Dank das hier so Vielen schon geholfen wird!
Seit meinem 32.Lebensjahr habe ich durch einen Arbeitsunfall (Maschinenbauteil runter gefallen ca.10kg) Epicondylitis im rechten Arm.
Habe jetzt schon alles durch, hält seit einem Jahr an. Im Moment nach ich eine Lasertherapie aber die Schmerzen nehmen zu. Ist das der normale Verlauf und danach wird es besser? 2 Sitzungen bisher.

Liebe Grüße

Kommentar:
08.11.18, 08.01h. Liebe Miri. Ich hatte bisher leider noch niemand dem eine Lasertherapie bei Tennisarm geholfen hätte, es wird aber auch sehr selten ausgeführt.
Infos zu Lasertherapie

Du solltest jetzt so oder so mit Dehnen und Stangehängen beginnen, denn nur das kann die Ursache des Muskelkrampfes beheben!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas, Österreich,  thomas.kollegger@gmail.com
Eintrag 1293 vom 03.11.2018, 15:42 Uhr

Hallo Thomas!

Ich bin vor wenigen Wochen auf deine Seite gestoßen und versuche seit dem, deine Ratschläge umzusetzen.
Kurz zu meinem Krankheitsverlauf: Ich bin 43 Jahre alt! Im Mai des Vorjahres haben die Schmerzen im linken Ellbogen und Ende Juli 2017 jene im rechten Ellbogen begonnen. Seit dem habe ich annähernd alle im Internet und von Ärzten beschriebenen konservativen Therapieversuche (Kräftigungsübungen, Dehnen, Stoßwellentherapie, Massage, Infiltrieren, ...) unternommen, was dazu geführt hat, dass mein linker Ellbogen aktuell nahezu beschwerdefrei ist.
Durch eine zweite Infiltration im rechten Ellbogen im Juni 2018 war ich bis vor wenigen Wochen auch bei meinem rechten Ellbogen schwerzfrei.
Seitdem ich vor ca. 5 Wochen mit einem Muskelaufbautraining begonnen habe, habe ich leider wieder massive Schmerzen im rechten Ellbogen. Aufgrund deiner Beschreibungen auf deiner Homepage achte ich seit ca. 4 Wochen mehrmals täglich auf das Dehnen sowie auch auf das Hängen auf der Stange (habe ich vorher nie gemacht). Auch das Muskelaufbautraining habe ich nicht unterbrochen.
Leider werden die Schmerzen rechts immer stärker, sodass ich bereits daran zweifle, ob ich die Belastungen weiter fortsetzen soll.
Eventuell hast du noch ergänzende Tipps für mich, was ich tun soll/darf.

Vielen Dank und lg Thomas

Kommentar:
06.11.18, 08.42h. Lieber Thomas. Muskelaufbautraining ist für/gegen den Tennisarm unnötig und kann in dieser Phase durch eine Ueberbelastung auch kontraproduktiv sein, solltest das mal lassen oder stark reduzieren.
Wichtig ist jetzt Dehnen und Stangehängen. Investiere total je so 10 Minuten verteilt auf den Tag.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infiltration, ev. war das ja Kortison:
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Juliane, Baden-Württemberg,  Juliane.Beuther@web.de
Eintrag 1292 vom 01.11.2018, 15:53 Uhr

Hallo, ich bin 22 Jahre alt und leide seit September an einem Tennisarm beidseitig. Kann ich die 1. Dehnübung trotzdem ausführen oder sollte ich nur die Alternativübung mit dem Stuhl ausführen. Vielen Dank im Voraus!

Kommentar:
03.11.18, 15.17h. Liebe Julia. Ja die Dehnung dann beidseitig machen jeweils und vor allem mach doch das Stangehängen dadurch werden beide Arme gleichzeitig und sehr effektiv therapiert! Das mit dem Stuhl ist z.B. beim Autofahren am Rotlicht eine gute Variante.

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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralph Ide, Freiberg/ Sachsen,  Ralph.Ide70@Web.de
Eintrag 1291 vom 31.10.2018, 20:01 Uhr

Bin 48 Jahre habe das Problem seid mindestens 8 Wochen. Habe auch gleich nach auftreten der Schmerzen gedehnt.
Habe jetzt lange Physiotherapie bekommen aber weg geht es nicht. Über Ratschläge würde ich mich freuen MfG Ralph

Kommentar:
03.11.18, 15.17h. Lieber Ralph. Physio beim Tennisarm ist leider für die Katz, kostet nur Geld, Zeit und Nerven. Mit der Dehnung bist Du bald geheilt und hasts im Griff.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris, Passau/D,  Cdinkl@googlemail.com
Eintrag 1290 vom 21.10.2018, 04:22 Uhr

Hallo, habe seit längerem ein Problem mit meinem Ellenbogen. Anfangs war es ein Tennisarm, zu dem schlussendlich noch ein Golferarm dazukam. Ich hatte am Ellenbogenknochen erhebliche Schmerzen und reagierte auf die leichtesten Reize mit heftiger Schmerzreaktion. (Anstoßen, etc.)
Ausrollen mit Lacrosseball verschlimmerte das ganze eher und somit kamen noch mehr Schmerzen dazu - ich konnte nicht mal mehr richtig schreiben, so weh tat es. Kurzum dann zum Doc, ne Spritze mit anti-entzündlichen Mitteln in der Nähe des Knochenansatzes außen und innen. Das Problem ließ nach. Beim Training hatte ich zb beim curlen jedoch ein komisches Gefühl, das sich schwer beschreiben lässt. Es war auf jeden Fall sehr viel Spannung da im Bizepsmuskel, die ich nicht gewohnt war.

Musste dann krankheitsbedingt und urlaubstechnisch 7 Wochen sowieso pausieren und das tat mir gut. (Hatte auch vor den Spritzen schon pausiert - ohne Erfolg). Jetzt warf ich vor kurzem mehrere leichte Steine und einmal trat ein stechender Schmerz auf, der vom Ellenbogen ausging und bis in die Fingerspitzen vor.
Seitdem habe ich am Trizepssehnenansatz Schmerzen (Druckschmerz) und auch beim Greifen wieder. Ebenfalls merke ich wie sich mein Unterarm langsam aber sicher wieder verspannt.

Bitte um Hilfe/Tipps. Habe schon 4 Monate keinen Oberkörper mehr trainiert und sehe dementsprechend aus. Ich bin nur noch frustriert, da ich das Gefühl habe, dass ich das nie wieder wegbekomme. :(
Bin um jeden Rat dankbar

Liebe Grüße

Kommentar:
24.10.18, 07.37h. Lieber Chris. Du bist richtig hier und wirst es bald in den Griff kriegen, keine Angst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beate Welz, Schwarzach / Deutschland,  beatewelz@googlemail.com
Eintrag 1289 vom 13.10.2018, 20:38 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre und leide seit 3 Jahren an einer massiven Oberlippenschwellung. Wangen und die linke Seite unter dem Auge ist auch betroffen. Die Oberlippenschwellung hatte ich schon einmal 2009. Damals konnte mir ein Arzt mit Lasertherapie helfen. Dieses Mal leider ohne Erfolg.
Ich habe eine vielseitige medikamentöse Therapie hinter mir. Momentan bin ich bei MTX 20 mg/pro Woche , den Tag danach Folsäure und mittlerweile mit Humira-Behandlung angefangen.
Vorher habe ich Cortison, Remicade, Dapson und viele andere Medikamente zu mir genommen.
Alles ohne Erfolg.
Auch meine Darmprobleme (Durchfall) waren Anfangs der Therapien immer besser, verschlechterten sich aber immer.
Ich muss dazu sagen, dass ich 1980 ein Stück Dickdarm entfernt bekommen habe, da die Ärzte bei mir Morbus Crohn entdeckten.
Aufgrund dieser Vorgeschichte haben die Ärzte mir beim ersten Schub eine Gewebsprobe entnommen und Cheilitis Granulomatosa festgestellt.
Vielleicht kann ich hier ein paar Tips bekommen.

Liebe Grüße

Beate

Kommentar:
18.10.18, 08.16h. Liebe Beate.
Vermutlich ist bei Dir die Ursache ja ganz anders und Antihistamine haben keine Wirkung, aber ich würde das mal probieren mit Antihistaminika (50 mg Hauptwirkstoff Dimenhydrinat)
Hier ist es genauer beschrieben:
Ansonsten kann ich Dein Problem und die laufende Therapie leider nicht beurteilen. Ich denke ein Versuch wäre es wert und es schadet nicht.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

M. Fried, Deutschland,  mfr999@mailinator.com
Eintrag 1288 vom 13.10.2018, 10:39 Uhr

Hallo,
ich bin 47 und habe seit gut 3 Jahren einen ausgeprägten Tennisarm rechts. Nach anfänglichem Ignorieren durchlief ich die klassische Therapie, d.h. Physio, Cortison und Eigenblut/PRP. Die manuellen Anwendungen hatten überhaupt keine Wirkung, während das Cortison für 4 Wochen Erleichterung brachte. Dabei kamen aber schon nach ein paar Tagen wieder leichte "Spitzen" durch, so dass mir klar war, dass es nichts dauerhaftes bringen würde. Der Orthopäde hatte dann anscheinend dringenden Bedarf an einem neuen Porsche und riet mit deshalb zur IGEL-Leistung "PRP" (Privatleistung!). Die Injektion war sehr schmerzhaft, der Arm war zwei Tage zu nichts zu gebrauchen und der Effekt war NULL!!

Ich wandte mich daher von den Medizinern eher ab und nahm das Dehnungsprogramm dieser Seite wieder auf, das ich vorher schon mal einen Monat durchgezogen hatte, damals keine Wirkung. Ich hängte mich jeden Tag 10mal für 80 - 100 Sekunden an meine Klimmzugstange und machte darüber hinaus die hier vorgeschlagenen Dehnübungen. Außerdem gewöhnte ich mich am PC von rechts auf links um. Nach gut vier Monaten hatte ich dann wieder die Nase voll, außer ständigen Schmerzen in den Handgelenken (wohl von den Dehnungen) ergab sich wieder keine Wirkung.

Zunächst liebäugelte ich dann mit einer Operation, es gibt ja tolle Berichte über entsprechende Ärzte im Internet, so dass ich schon fast soweit war, mir einen Termin zu holen. Bei genauem Lesen der Berichte fällt jedoch auf, dass langfristig der Effekt solcher Operationen auch nicht unbedingt durchschlagend ist, deshalb zögerte ich wieder.

Letztendlich habe ich mich dann entschlossen, erst einmal die Armmuskulatur massiv aufzubauen, um zu sehen, ob dies eine Verbesserung bringt. Mein tägliches Training wurde so auf Klimmzüge, Curls und Griffkraftübungen zugeschnitten. Damit ist es mir gelungen, seit einigen Monaten annähernd schmerzfrei zu sein.

Das passt zu entsprechenden Studien (z.B. in Schweden), welche nahelegen, dass gezieltes Aufbau- und Krafttraining langfristig bessere Ergebenisse erziehlt, als Cortison und andere herkömmliche Therapien.

Gruß Mark.

Kommentar:
18.10.18, 08.23h Lieber Mark
Danke für die Infos.
Wenn sich in der Zukunft mal der andere Arm oder Golferarme melden, was wahrscheinlich ist, sofort mit Dehnen und Hängen anfangen, das wird es gleich beseitigen.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Weiterhin gute Gesundheit und viele Grüsse, Thomas

Andre Melliger, Sempach/ Schweiz,  melliger.andre@bluewin.ch
Eintrag 1287 vom 11.10.2018, 10:52 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 51 Jahre alt und habe einen Tennisarm seit ca. 2Jahren. Hatte bis jetzt schon Stosswellen, Massagen, diverse Spangen und Bandagen. Ich hatte schon schmerzen im Ellenbogen als ich vor ca. 1. Jahr angefangen habe zu Klettern. Ist immer gerade so gegangen, mal mit mehr, mal mit weniger schmerzen. Nun habe ich wieder erhebliche schmerzen und dies leider auch auf der Arminnenseite (Golfarm).
Habe nun angefangen zu dehnen und hängen. Nebenbei bearbeite ich den Arm mit einem Blackrollball und einem Flossingband. Das Dehnen, Hängen und die Bearbeitung mit dem Ball und Band sind wirklich sehr schmerzhaft. Meine Frage, kann soll ich wirklich, trotz schmerzen, damit weitermachen. Kann ich nichts "kaputt" machen?
Danke dir für dein Feedback! (bin wirklich am verzweifeln!) Grüsse aus der Schweiz! Andi

Kommentar:
12.10.18, 08.23h. Lieber André. Triggern (Blackrollball) und Flossingband sowie Spangen und Bandage kannst Du vergessen, ausser Du fühlst Dich besser damit, es hilft nicht schneller. Die Ursache ist ein Dauerkrampf mit Sehnenverkürzung und das kann man nur mit einer rein mechanischen Dehnung therapieren.
Stangehängen und Dehnen werden das Problem bald so stark beseitigen, dass Du damit gut leben kannst.

Beim Tennisarm/Golferarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten (Klettern etc.) besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Greta X, Bayern,  gretax585@gmail.com
Eintrag 1286 vom 26.09.2018, 10:49 Uhr

48 Jahre, Schmerzen im li. Ellenbogen seit ca. 4 Wochen.

Erst einmal Danke für die sehr informative Seite. Die empfohlenen Dehnübungen helfen wirklich!

Bei mir ist interessanterweise der linke Ellenbogen betroffen, den ich im Gegensatz zum Rechten so gut wie gar nicht belaste: mal einen Einkaufbeutel tragen oder normale "Hilfstätigkeiten" der/des anderen Hand/Arms, wenn man Rechtshänder ist - das übliche halt.

Ich vermute, dass dieser "Tennisarm" (wurde von Orthopäden am Montag eindeutig als solcher diagnostiziert) im Zusammenhang mit der Einnahme von L-Thyroxin und/oder Thybon steht. Vor ziemlich genau 4 Wochen - also zeitgleich mit Beginn der Schmerzen - sollte ich meine Thyroxindosis von 100 auf 75 reduzieren - prompt setzten die Schmerzen ein. Gestern nach Rücksprache mit der Endokrinologin nahm ich heute 87,5 Thyroxin und meine 5 Thybon - und siehe da: die Schmerzen haben sich erheblich gebessert! Nicht ganz weg, aber tendenzielle Verbesserung. Meine 6 verschriebenen Physiotherapien werde ich trotzdem absolvieren.

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich den betroffenen li. Ellenbogen in keiner Weise übermäßig belastet habe.

Lieben Gruß und gute Besserung an alle Betroffenen!
Greta

Kommentar:
26.08.18, 08.23h. Liebe Greta. Du bist richtig hier und wirst bald erste Erfolge haben. Die Physio helfen dem Problem nicht, schaden aber auch nicht. Die Medis die Du nimmst sind keine Ursache, natürlich verändern sie das Empfinden der Symptome, aber sie helfen dem Problem ebenfalls nicht.
Nicht immer kommt der erste Tennis- oder Golferarm beim Hauptarm, das ist nicht üblich, aber nichts besonderes, den über die Jahre kann man alle 4 nacheinander bekommen (hatte ich so).
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Immerhin hattest Du eine richtige Diagnose vom Orthopäden, die meisten wissen Jahre lang nicht was sie haben und können so auch keine Lösung suchen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Infos zu mehrfache Tennisarme

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Florian, Geinberg,  muehlbacherf@hotmail.com
Eintrag 1285 vom 15.09.2018, 13:21 Uhr

Nachtrag:
Eintrag 1041 vom 06.07.2016, 22:14 Uhr

Ich habe damal im keine neue Spritze bekommen, dafür aber eine Stoßwellen Therapie im Oktober gemacht. Nach 2 Wochen war ich geheilt kein Tennisarm mehr. Bis heute 15.09.2018.

Zu mir ich bin 29 Jahre und habe seit 2 Tagen wieder einen Tennisarm. Habe am Donnerstag den ganzen Tag mit dem Großen Stemmhammer gearbeitet.

Dachte am Freitag das es nur Muskelkater ist aber inzwischen kann ich mich nicht mal an der Nase Kratzen weil ich vor schmerzen nicht mehr hinkomme.
Dehnen oder an der Stange halten geht aus Schmerzgründen nicht mehr.
Ich hoffe es bleibt ein Muselkater.
falls es nicht besser wird. Gehe ich am Montag zum Arzt.
lg
florian

Kommentar:
26.09.18, 07.38 Lieber Florian. Wenn die akute Phase nun vorbei ist und die Probleme noch da empfehle ich Dir mit dem Stangehängen und der Dehnübung anzufangen. Das kann man am Anfang auch mit unten aufstehen vorsichtig und langsam beginnen und beim Dehnen nicht zerren und reissen, lieber die Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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