Tennisarm-Forum
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Axel, Frankfurt, Deutschland,  Machsport@gmx.de
Eintrag 1406 vom 10.02.2021, 02:11 Uhr

40 Jahre. Ich habe seit ca. 6 Monaten Probleme. Erst war es Tennisarm rechts. Dann auch ganz leicht links. Dann kamen beide Seiten leicht Golfarm dazu. Behandelt wurde vor allem der TA rechts (stärkste Beschwerden): Spritzen, Stoßwelle. Wochenlange Schonung. Dann noch Massage Osteopathie Schwerpunkt Rücken HWS. Hatte sich gut gefangen, drei mal trainiert, alles wieder von vorne. Rechts stark entzündet, links Schmerzen. GA zieht auch wieder auf beiden Seiten. Ich mache Fitness mit Langhantel und Körpergewicht. Nach einer Einheit Klimmzüge war der Rückschlag nach drei Tagen gefühlt mega. Während des Training Trainings nur selten Probleme, immer erst mit Verspätung. Handgelenke verkrampfen auch. Ist echt eine Katastrophe... ich hatte nie diese Probleme. Aber so kann ich überhaupt keinen Sport mehr machen. Kann das auch an der Dehnung liegen? Ich weiß gar nicht mehr wohin mit den Armen.

Kommentar:
10.02.21, 09.04h. Lieber Axel. Ziemlich typisch was Du schreibst von Symptomen, Behandlung und auch bisheriger Verlauf. Mehrfach links/rechts, Tennis, Golf ist auch häufig. (Du schreibst aber nicht, dass Du eine Dehnung machst und wie, seit wann, wie lange! Machst Du auch Stangehängen?)
Ich denke mit Dehnung und Stangehängen, siehe Links, bist Du in 1 Monat ein neuer Mensch.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Lies mal Stangehängen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Justin Spötter, Deutschland,  Justin.spoetter@gmx.de
Eintrag 1405 vom 08.02.2021, 18:42 Uhr

Hey ich bin es wieder und zwar hänge ich an der Stange am Tag 5-10mal je 1 Minute... dehne mehrmals am Tag je 2 Minuten... und hatte anfangs in beiden Armen Schmerzen... der Schmerz kommt bei mir aber nicht vom muskel sondern von der sehne in beiden Armen... naja also habe ich jetzt schon über 4 Wochen gedehnt und muss sagen das die Schmerzen und die gefühlsstörungen im rechten Arm weniger geworden sind also im rechten Arm sind die starken Schmerzen weg... der linke Arm war aber auch doller betroffen... dort haben sich die gefühlsstörungen auch verbessert... kommen also in beiden Händen nur noch leicht zurück... außenhand und Ringfinger gegebenenfalls noch Daumen... naja wenn ich bei abgewinkelten Arm gegenklopfe habe ich rechts keine Schmerzen mehr die von der sehne kommen aber links eben Immer noch... ich habe aber auch gemerkt das der linke Arm nicht mehr beim Autofahren Schmerzt... das heißt er wurde auch schon besser... denkst du also es kann auch eine längere zeit dauern bis es ganz weg ist? Denn man liest oft das es nach 3 Wochen weg ist aber bei mir eben nicht... ich denke das die sehnen eben ihre zeit brauchen um sich zu erholen... deshalb die frage... denn ich denke bei dir hat es ja auch gedauert und man spürt ja auch links eine leichte Verbesserung aber eben auch beim dehnen einen stärkeren Schmerz und dadurch ich eben auch der Schmerz links noch heftiger... Dabei sei erwähnt das es links angefangen hat ich linkshänder bin und ich links einen Monat geschont hatte was ich rechts eben nur eine Woche gemacht habe da dieser später dazukam und ich mit dem Arm schon früher angefangen habe zu dehnen das heißt es hatte keine chance dort so schlimm zu werden..m ich weiß das ich schon oft geschrieben hatte aber bin eben noch jung (20) und brauche einfach diese Absicherung ich merke ja auch das es bei Belastung nicht Schmerzt und danach auch nicht schlimmer wird... habe auch noch keine Behandlung gehabt... war aber beim Orthopäden und dieser meinte ebenfalls sind golferellenbogen und ich sollte dehnen... wie gesagt rechts schon sehr gut geworden fast ohne Schmerzen und gefühlsstörungen ubd links auch fast keine gefühlsstörungen dafür mehr Schmerzen da dieser länger besteht und es links auch schlimmer wurde... ich danke dir schonmal für die bisherige Hilfe und wünsche dir erstmal neb schönen abend l.g. Justin

Kommentar:
12.02.21, 13.15h Lieber Justin, gut so, das kann gut noch etwas dauern, einfach weiter dehnen und hängen.

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Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang ein paar Wochen eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Birgit, Deutschland,  bmreiners@t-online.de
Eintrag 1404 vom 31.01.2021, 01:01 Uhr

Hey, ich bin 53 Jahre, habe schon häufiger mit deinen Übungen meinen Tennisarm wieder fit bekommen, danke dafür. Nun gesellt sich (man wird halt nicht jünger!) eine Rhizathrose im Daumensattelgelenk hinzu.Hättest du dafür vielleicht auch eine. Tip für mich? Hab alles versucht und es wird nicht besser, es schmerzt und gefühlt hakt der Daumen gerne mal aus?
Vielleicht auch nicht dein Gebiet, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. vielen Dank und viele Grüße

Kommentar:
02.02.21, 09.02h Liebe Birgit, leider habe ich zu diesem Problem keine Erfahrungen oder Lösungen. Ich denke wenn man Zeit investiert und im Netz sucht, alles ausprobiert, stösst man früher oder später auf eine (meist einfache) Lösung. Ich wünsche Dir gute Besserung vor allem Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie ! Thomas

Justin Spötter, Deutschland,  Justin.spoetter@gmx.de
Eintrag 1403 vom 06.01.2021, 16:26 Uhr

Hey ich bin ebenfalls 19 Jahre alt und leide seit über 2 Monaten an den golferellenbogen beidseitig... habe anfangs auch nur geschont aber wurde nur bedingt besser dann habe ich seit ungefähr 3 Wochen deine Dehnübungen kombiniert mit der Stange und anderen Dehnübungen durchgeführt und muss sagen das es noch nicht ganz weg ist aber schon deutlich besser geworden ist... habe jetzt aber mal eine frage... bin sportlich sehr aktiv was kraftsport,Garten usw angeht und wollte fragen ab wann man deiner Meinung nach wieder ins Training einsteigen kann und was man vorbeugend machen kann um sowas zum wiederholten-male entgegenzuwirken? Manche tragen ja die sportbandagen andere dehnen vorm Training... was ist deiner meinung nach am sinnvollsten? Und sollte ich jetzt auf der Arbeit die spangen weglassen und ohne weiterdehnen und arbeiten? Da du ja geschrieben hast das man es ja nicht schonen sollte und ich ja ebenfalls eine deutlich Verbesserung spüre... ich bedanke mich Schonmal für die bisherige Hilfe und hoffe auf deine Antwort bis dahin liebe Grüße und mach weiter so 👍

Kommentar:
07.01.21, 08.42h Lieber Justin, gut gemacht und weiter so. Freut mich sehr geholfen zu haben. Bandagen bringen wenig, sie schaden nicht, erinnern einem aber dauernd psychologisch negativ, dass man "krank" ist, ist man aber ja nicht wirklich.
Du kannst mit Training anfangen, und auch alles andere normal machen, einfach immer vor solchen verkrampfenden Aktivitäten gut dehnen, auch mal zwischendurch und danach.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Erstmal danke für die Antwort!
Das heißt Bandagen bringen so gut wie nichts? Ich arbeite als industriemechaniker das heißt ich muss öfters mal Schrauben und das auch mit rohrzange und ebenfalls muss ich schwer heben... sollte ich das also ohne Bandagen machen? Und sollte ich davor bevor ich das mache dehnen oder danach oder ist das egal Hauptsache man dehnt nach der Belastung? Da es meist davor nicht oder selten möglich ist... und ist es normal jetzt im unterarm eine Art Muskelkrarter zu haben? Da es ja eine Verspannung ist wäre es ja logisch.
... ab wann bemerke ich das der arm geheilt ist also vollständig? Ab wann könnte man dann also aufhören mit den Übungen? Liebe Grüße Justin

08.01.21, 17.07h. Ja genau, Bandagen helfen nichts. Wenn Du Dich aber damit besser fühlst OK, dann benutze sie, aber schneller besser wird es dadurch nicht. Einfach immer mal wieder dehnen wäre von Vorteil, besonders nach verkrampfenden Handlungen. Muskelkater ist normal. Wenn der Leidensdruck langsam zurückgeht weil der Schmerz weg ist (ausser man drückt fest auf jene Stelle) wirst Du autom. nachlässig mit Dehnen, dann kommt der Schmerz wieder etwas mehr und erinnert Dich bis dann mal nicht mehr nötig.

Beim nächsten Problem weisst Du dann schneller was zu machen ist und es kommt gar nie so stark.
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08.01.21, 18.06h. Justin: Alles klar vielen Dank, habe jetzt nach 2 Tagen hängen sehe wenig Symptome... das heißt vorsichtshalber dies dehnen in den alltag miteinbeziehen um vorzusorgen? Weil eigentlich heißt es ja wenn man nichts mehr spürt das der arm dann weitestgehend geheilt ist oder? Liebe Grüße Justin 👍🙌

25.01.21, 08.20h. Justin: Hey dehnen jetzt schon eine gewisse Zeit und ich habe auch nicht mehr die Probleme nur habe ich knapp jeden zweiten Tag schmerzen in beiden Armen.. Versuche die dehnung auch weniger stark auszuführen aber trotzdem... ist das normal? Und geht die Besserung weiter oder ist das ein schlechtes Zeichen?

25.01.21, 12.38h. Justin: Hey dehnen jetzt schon eine gewisse Zeit und ich habe auch nicht mehr die Probleme nur habe ich knapp jeden zweiten Tag schmerzen in beiden Armen.. Versuche die dehnung auch weniger stark auszuführen aber trotzdem... ist das normal? Und geht die Besserung weiter oder ist das ein schlechtes Zeichen?
Stange hängen mache ich ebenfalls jetzt its aber die frage dehne lieber mehr minuten ca. 2... wie oft sollte ich denn die dehnung dann am tag machen? Auch stange 5-10 mal oder weniger? Also möchte mich nur absichern ob es normal ist das es Tage gibt wo man denkt das es wieder schlimmer geworden ist? Denn dann gibt es wieder Tage da ist es fast so gut wie weg... Liebe Grüße Justin

28.01.21, 09.32h. Thomas: Ja das ist normal und bei der Besserung gibt es plötzlich grosse Schübe und wieder Stagnation. Die Dehnung mind. 3-4x pro Tag ausführen, aber je mehr je besser. Stangehängen 5-10 x ist auch gut, schadet nie. Kann schon sein, dass wenn Du übertreibst mit Dehnen und Hängen es mal schlechter ist am Tag danach, dann wohl leicht reduzieren und die Besserung geht weiter. Gute Besserung !

01.02.21, Justin: Alles klar danke... da ich such manchmal im Daumen, Ringfinger und links äußere handkante ein taubheitsgefühl Gefühl habe also in den fingern nur vereinzelt und in der innenhand häufiger aber auch nicht ständig... war am anfang viel schlimmer ich dachte die Finger und die außenhand wäre taub... ich werde weitermachen und hoffe das es bald ganz weg ist... ist ja schon deutlich besser als am anfang und wie gesagt manchmal sind dann die Schmerzen schon ganz weg dafür sind sie manchmal wieder schlimmer. Aber zum Glück nie mehr so schlimm wie am Anfang... naja bin Schonmal beruhigt das es auch mal einen stillstand geben kann und dann die Heilung mehr einkehrt... Liebe Grüße Justin


ANDREAS Bohnau, 53721 Siegburg Deutschland,  a.bohnau@koeln.de
Eintrag 1402 vom 27.12.2020, 18:00 Uhr

Hallo Thomas, du hast mir bereits vor ca 15 Jahren gute Tipps und Hilfe zu meinem Golferarm gegeben.
Deine Behandlung hat mich bis heute vor einer OP bewahrt und alle meine Beschwerden gelindert bzw bin ich inzwischen völlig beschwerdefrei.
Vielen Dank dafür noch mal.
Ich habe jetzt ca seit zwei bis drei Wochen Beschwerden in meiner rechten Hand die sich wie folgt zeigen. Sie sind eigentlich meines Wissens zu urteilen ausgehend nur vom Mittelfinger. Diese verstärken sich indem ich bei gespreizte Hand den Mittelfinger zusätzlich etwas weiter nach links drücke. Die Schmerzen sind dann im Mittelfinger Handrücken und ausstrahlen auf Ringfinger. Ich muss dazu sagen, dass ich aufgrund eines Motorradunfall den linken Arm gelähmt habe und daher auch den Golferarm hatte Rechs wie auch vielleicht jetzt die Finger schmerzen durch Überbelastung?
Hast du in meinem Fall auch eine Erklärung oder auch Übung bzw Tipps wie ich hier weiter vorgehen kann? Ich habe bisher noch keinen Arzt aufgesucht aber denke auch dass es hier wieder auf Spritzen Medikamente bzw Ruhigstellung hinausläuft. Dies ist aber aufgrund meines linken gelähmten Arms nicht möglich da ich dann komplett Pflegefall wäre...
Würde mich freuen wenn du mir hier einen Tipp geben könntest wie ich weiter vorgehen kann.
Vielen lieben Dank vorab viele Grüße aus Siegburg

Kommentar:
28.12.20, 16.04h. Lieber Andreas. Freut mich geholfen zu haben. Dein Problem scheint genau von dem Finger (Mittelfinger) auszugehen von dem ebenfalls die Sehne an den Tennisarm-Ansatz im Ellenbogen führt! Der Muskel verläuft vom Finger über den Unterarm zum Ellenbogen aussen. Falls es Dir einarmig irgendwie möglich ist reduziert mit unten aufstehen Stangezuhängen, dann ist das die Therapie der ich am meisten Chancen geben würde (siehe unten). Aber da es eben genau diesen Muskel betreffen könnte, denke ich, dass auch die alte bekannte Tennisarmdehnung etwas bringen könnte!
Ja ich denke auch, dass die Aerzte mit Dir ihre bekannten 5-7 Therapien durchgehen würden von Kortison bis Stosswellen und Ruhigstellen etc. was Dir vermutlich alles nichts bringen wird.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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Hallo Thomas,
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
Eine Frage habe ich jedoch noch. Bei den Dehn und Streckübungen wie auch an dem hängen an der Stange was beim Golferarm bisher immer geholfen hat verspüre ich jedoch keinen Schmerz im Mittelfinger oder Hand.
Dagegen konnte ich es wie auch von dir beschrieben die Übungen beim Golferarm immer recht gut auf den Schmerz ausreizen.
Daher meine Frage ob ich die Übungen trotzdem machen soll auch wenn ich keinen Schmerz im Mittelfinger bzw Hand verspüre...
Den Schmerz habe ich wirklich nur bei gespreizte Hand und Überdehnung des Mittelfinger nach links...
Macht es daher Sinn, regelmässig diese Überdehnung zu fördern?
Ist allerdings sehr schmerzhaft..
Anbei auch im Anhang ein Foto in der Stellung wo der Schmerz in der Hand am stärksten ist.
Vielen Dank Gruß Andreas

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Hallo Andreas

Ja schaut genau aus wie eben jener Tennisarmmuskel/Sehnen etc. die bei Dir betroffen sind.

Es ist oft so, dass es gar nicht oder nur schwach anzeigt bei Diagnose/Dehnen.

Aber wenn die Golferarmübung auch/mehr anzeigt, dann kannst Du jene Dehnung zusätzlich auch machen. Das betrifft dann einen anderen Muskel und die Ellenbogeninnenseite.

Ein Ueberdehnen des Fingers auszuführen nur um den Schmerz auszureizen würde ich jedoch nicht machen, das wird wohl nur wenig bringen, die Dehnübungen sind wichtiger.
Probier auch mal die http://tennisarm.ch/behan2.htm#Dehnung2 , siehe unter Dehnung 2, manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Gute Besserung, ein gutes neues Jahr und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Family,

Thomas

Elke Beuda, Braunschweig,  elkebe70@gmail.com
Eintrag 1401 vom 02.12.2020, 14:50 Uhr

Hier eine Rückmeldung, ich habe Dir am 5.11. schon geschrieben. Seit 4Wochen befolge ich nun deine Tipps und der punktuelle Schmerz am rechten Ellenbogen hat sich schon verbessert. Endlich ist auch das Taubheitsgefühl in Ringfinger und kleinem Finger verschwunden! Trotzdem habe ich noch einmal eine Frage. Wenn ich ab und zu versuche, endlich mal wieder meinen Oberkörper mit sehr wenig Gewicht zu trainieren, bin ich während des Training schmerzfrei. Ich trainiere vormittags, und in der nächsten Nacht oder am nächsten Morgen beginnt sich die Stelle am Ellenbogen wieder zu melden, es zwackt und ich spüre punktuell krampfartige Schmerzen. Trotz Dehnen und Hängen dauert es jedes Mal eine Zeit (einige Tage) bis sich alles wieder beruhigt hat. Ich bin mittlerweile sehr ängstlich geworden, auch bei schwerer Hausarbeit und Gartenarbeit, da ich ja vorher quasi schmerzfrei im Alltag war. Ich habe dann das Gefühl den verkrampften Muskel wieder gereizt zu haben und den Genesungsprozess so zu verzögern. Da ist auch beruflich als Trainer arbeite ist das sehr belastend. Soll ich trotzdem weitermachen?

Kommentar:
03.12.20, 09.30h Liebe Elke. Gut so und weiter so mit Dehnen dranbleiben und wenn nicht schon integriert, nun auch das Stangehängen/Türreck ausführen.
Das ist alles normal was Du meldest. Auch wird der eigentliche Druckpunkt-Schmerz wenn man aktiv drückt noch am längsten bleiben, auch wenn dann mal alle anderen Symptome weg sind.
Du kannst etwas mildern wenn Du vorher, zwischendurch und danach beim trainieren noch etwas mehr dehnst.
Aber es ist natürlich normal, dass das trainieren den Muskel und die Sehnen verkrampft und das dann dieses Zwacken danach auslöst. Andererseits ist das Trainieren auch gut, da der Muskel mobilisiert wird, da ein Ruhigstellen schlecht und kontraproduktiv wäre, weil sich der Krampf dadurch fixieren und verstärken würde.
Du kannst alles so weitertun, Schmerzen danach werden die Besserung nicht behindern, es wird nicht schlimmer dadurch, die Einschränkung der Lebensqualität wäre viel schlechter wenn man schont und verzichtet!
Melde Dich in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging und weiterhin gute Besserung, Thomas

Thomas Schlosser, Deutschland,  thomas@schlosser.de
Eintrag 1400 vom 30.11.2020, 13:40 Uhr

Bin 56 Jahre und habe seit Juni 2020 eines Tennisarm nun links ,rechts hatte /habe ich einen Tennisarm seit 2014 durch "Ihre" Dehnmetohde nach ca. 3 bis 4 Wochen aber weg bekommen!
Leider beginnt nun/seit zwei Wochen auch noch wieder rechts der Tennisarm zu kommen, Dehne jetzt diesen auch wieder mal!
Nun habe ich (Links) seit Juni Stoßwellen, Eigenblut, Physiotherapie,Ultraschall etc.alles nichts gebracht das Dehnen war gleich mein erster Schritt ,aber nach ein paar Übungen wie damals "rechts" war ich nach den Dehnen nicht so positiv eingestellt und habe dann mit der obigen Therapien vorher begonnen.
Nun würde eine OP "links" im Dezember anstehen , die letzte möglichkeit laut meinem Arzt(Orthopäde)die noch helfe.
Seit 2 Wochen Dehne ich wieder, mit jedoch mäßigen Erfolg , gehe ab Dezember vor den OP Termin aber noch in die Ergotherapie ,da diese mir auch von einer OP jetzt abraten würde etc.
Meine Frage: Dehnen weiter machen mit Ergo ,oder doch die OP wahrnehmen!?
Danke einer Antwort!

Kommentar:
02.12.20, 09.04h. Lieber Thomas. Da muss ich nicht lange überlegen: Dehnen, vor allem jetzt sofort intensiv "Stangehängen" und keine OP machen. Es kann's ja nicht sein, dass man 4x operiert (2x Tennis-, 2x Golfarm) denn es kommt häufig mehrfach vor über die Jahre. Auch löst die OP nicht die Ursache den Muskelkrampf/Sehnenverkürzung sondern es wird meist nur der Schmerznerv durchtrennt! Das Problem (Schmerz) verlagert sich dann häufig an eine andere Stelle (Hand oder Schulter). Es kann auch verschlimmbessern! Muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

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Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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Danke der Nachricht!
Die 2. Dehnungsart! Machte ich sowieso schon auch 2014 rechts! Bleibe auch dabei! Den bei der 1. Methode ist dies bei mir im Handgelenk auf Dauer zu viel so auch damals rechts!
Leider merke ich keinen „guten“ Zug an der Sehne/ Muskel nur ab und an „leicht“ , auch nach Positionsänderungen etc.,
na, ja, war aber rechts damals auch so und war trotzdem erfolgreich, habe mir mal nun eine „Stange“ schon bestellt mal sehen!
Die OP werde ich wahrscheinlich nun nicht angehen, erst dann neu ansetzen, wenn wieder kein Erfolg zu sehen ist nach einigen Wochen etc.
Danke nochmals!
Thomas

Caterina B., Deutschland,  Nuka2907@gmx.de
Eintrag 1399 vom 18.11.2020, 11:42 Uhr

Hallo, ich bin 29 Jahre und habe seit 6 Jahren Beschwerden. Alles hat angefangen mit Schmerzen in den Händen. Ich konnte nichts mehr über 1min halten, ohne Schmerzen zu haben. Hier war noch nichts im Ellenbogen. Diese Schmerzen wurden immer stärker sodass ich nicht mal mehr einen Kochlöffel oder eine Zahnbürste halten konnte und immer wieder Pausen machen musste. Dann sind mir immer der Mittelfinger, der Ringfinger und der kleine Finger eingeschlafen wenn ich meinen Arm geknickt hatte zb am Handy, dies schon nach ca 2min. Außerdem bin ich morgens immer mit eingeschlafenen Fingern aufgewacht. Es hat sich dann zunehmend auf die ganze Hand ausgebreitet. Schmerzen beim Halten von Dingen hatte ich weiterhin. Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und meine beiden Arme waren bis zur Schulter eingeschlafen. Morgendliche Kraftlosigkeit war immer der Fall. Mein Partner musste mir immer erst die Hände massieren damit es besser wurde. Ich war bei 4 verschiedenen Orthopäden die mich absolut nicht ernst nahmen da ich keine Rückenschmerzen hatte und es somit kein Bandscheibenvorfall sein konnte. Ich habe dann selber meine Blutwerte inklusive Rheumawerte abnehmen lassen, negativ. Dann war ich beim Neurologen für eine Nervenleitgeschwindigkeit, alles super. Mit der Zeit fingen dann an meine Unterarme stark zu schmerzen wenn ich zb eine Tüte getragen habe, teilweise hielten die Schmerzen 1Woche an und waren wie ein starker Muskelkater. Die Schmerzen in den Händen wurden immer mehr. Dann habe ich mir einen sehr guten Physiotherapeuten gesucht der die Vermutung aufstellte nachdem er mich „untersucht“ hat, dass es komischerweise Golf- und Tennisarm ist. Ich habe mit Dehnübungen angefangen nach „Liebschar und Bracht“, nicht nur für die Unterarme sondern auch für die Schultern wegen dem Problem mit dem Einschlafen der Arme jede Nacht.Ich ging zu einem Privatarzt. Er lachte etwas, machte ein Ultraschall und ein paar Tests und kam auf das selbe Ergebnis wobei er immer wieder äußerte, dass das eigentlich total ungewöhnlich ist und garnicht vorkommt. Identischer Anfang, identischer Verlauf, gleiche Diagnose auf beiden Seiten. Wir fingen dann an zur Diagnosesicherung ein Präparat zu spritzen, ein Lokalanästhetikum und ein pflanzliches Mittel. Dies verschaffte erstmal eine leichte Besserung aber nach 3 Injektionen war es noch immer alles andere als weg oder viiiel besser. Also haben wir mit der Stoßwellentherapie begonnen. Hierbei war anfangs eine gute Besserung zu sehen, meine Arme sind nicht mehr eingeschlafen und ich konnte jetzt länger etwas halten. Nach der 11 Stoßwellentherapie (1x/Woche) wurden die Schmerzen stärker weshalb wir aufhörten. Nach einem MRT von beiden Seiten wurde Golf- und Tennisarm diagnostiziert, eine ödematöse Schwellung des Periosts und Flüssigkeit im Gelenk. Die Schmerzen am Ellenbogen sind unfassbar. Ich bin schon lange krank geschrieben. Ich kann mich nicht bewegen, nicht mal eine Gabel zum Mund führen, meine Zahnbürste nicht halten weil ich vor allem den rechten Arm nicht knicken kann. Schmerzmittel helfen nicht.
Vllt haben Sie ja noch eine Idee?
Freundliche Grüße, Caterina

Kommentar:
19.11.20, 09.04h. Liebe Caterina. Ja ich denke Du bist richtig hier (besser spät als nie) und wirst bald erste Fortschritte machen. Du musst jetzt die Dehnübungen unten und das Stangehängen machen. Auch wenn die Diagnose unten nicht stark anzeigen würde.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Infos zu Stosswellen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Elke Beuda, Braunschweig Deutschland,  elkebe70@gmail.com
Eintrag 1398 vom 05.11.2020, 14:03 Uhr

Ich bin 49 und habe das Problem seit 2Monaten. Ich selbst trainiere normalerweise 2-3 Std am Tag, Crossfit, Olympisches Gewichtheben. Nachdem ich seit ca 1Jahr ganz leichte Probleme mit einem Golfarm rechts hatte, dieses aber durch Dehnen sehr gut im Griff hatte und normal trainieren konnte, habe ich jetzt seit August Schmerzen an einer Stelle außen am Ellenbogen. Jeder Arzt bei dem ich war meinte es wäre ein Tennisellenbogen. Ich bin nervlich schon so angeschlagen weil ich mein Leben lang Sport mache😪😪😪Nun nach dem MRTsagt mein Orthopäde es sei ein Sehnenerguss. Was soll ich bloß machen? Die Dehnung mit dem durchgestreckten Ellenbogen tut sehr weh und ich habe das Gefühl die schmerzende Stelle wird dadurch noch mehr gereizt 😠 das Hängen mache ich seit 2 Wochen, manchmal denke ich es wird besser, aber am nächsten Tag tut es dann wieder weh.

Kommentar:
06.11.20, 13.22h. Liebe Elke. Tönt nach klassischem Tennisarm. Mach mal die Diagnose unten. Ein MRT findet immer etwas, aber ob das die Ursache der Probleme/Symptome sind ist nicht immer sicher.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Lies mal zu Gewichtheben/Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Natürlich kannst Du auch mal schonen und warten, wenn es TA ist wird es dadurch schlimmer/schlechter werden.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

06.11.20 Elke: Vielen Dank Für die schnelle Antwort. Die Tests mit den Fingern habe ich bereits gemacht. Schlagen beide nicht an.
06.11.20 >Thomas: OK Elke, muss nichts bedeuten.
Wenn die Dehnung "zieht" liegst Du mit Dehnen und Hängen richtig.
Wenn es schlimmer wird, unterbrechen und mit vorsichtigem Stangehängen später wieder beginnen.
Viel Erfolg, gute Besserung und melde Dich wieder!


Manuela Glass, Deutschland Limburg,  bennyvogel20@gmx.de
Eintrag 1397 vom 24.10.2020, 19:13 Uhr

Manuela 42
Letztes Jahr wurde ich am Tennisarm rechter Arm operriert.Vorherr hatte ich starke Schmerzen gehabt.Dann habe ich mich für eine op entschlossen und ist alles gut gegangen.kene Schmerzen mehr.
Jetzt habe ich auch wieder am rechten Arm ein Golferarm innenseite.Habe starke Schmerzen,der Arzt hat es auch festgestehlt hat schon Spritzen gegeben und Bandage trage ich.Kann man ein Golferarm auch operrieren?
Manuela

Kommentar:
26.10.20, 09.26h Liebe Manuela. Vermutlich kann man auch einen GA operieren, aber kann es das sein, am Schluss 4x OP an jedem Arm 2x und die OP löst die Verkrampfung und Sehnenverkürzung nicht sondern beseitigt nur die Schmerzweiterleitung des Nervs! Hmmm ...
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du könntest Dir Deine OP und Tennisarm/Golferarm an anderen Arm ersparen! Beginne mit der Dehnübung (Golferarm-Uebung nehmen).
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golferarm/Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Babette Ludwig, München, Deutschland,  babette.ludwig@gmx.de
Eintrag 1396 vom 15.09.2020, 16:51 Uhr

Hallo Thomas, ich (38) hatte dir vor mehreren Wochen schon einmal geschrieben. Leider habe ich nur eine leichte Besserung erfahren können. Es gibt Tage, wo ich das Gefühl habe, dass es sich ausbreitet - zum Beispiel Richtung Trizeps. Ich bin verzweifelt. Ich habe weiterhin Tennis gespielt - einen Tag danach war es etwas schlimmer, danach wurde es gleich wieder besser. Nur dass der Schmerz im Trizeps (auch Ansatz Ellenbogen) eben hinzu kam.
Ich habe jetzt gemerkt, dass besonders die 2. Dehnungsvariante - und davon das 2. Bild (minimal genkickter Arm) am schlimmsten weh tut. Bei der 1. Dehnung ist das nicht mehr so der Fall - die tut eher gut ohne Schmerz.
Deshalb wollte ich dich fragen - ist es gut wenn es weh tut oder soll ich die Variante eher weg lassen oder nur ganz leicht durchführen? Der Schmerz ist nach ein paar Minuten dann wieder weg.
Oder soll ich gerade diese Dehnung machen- eben weil sie so weh tut? Generell schmerzt am meisten die Stellung kurz vor der Streckung - und da beim abspreizen aller Finger. Die Schmerzen bei der Streckung sind besser geworden.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Ganz liebe Grüße,
Babette

Kommentar:
22.09.20, 15.15h. Liebe Babette. Diese Verzögerungen kommen immer mal wieder vor.
Mach beide Dehnungen, auch die die nicht so stark zieht.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Ich denke Du machst noch kein Stangehängen/Türreck?! Das solltest Du jetzt undbedingt täglich machen:
Lies mal Stangehängen
Das Stangehängen therapiert nicht nur der Tennisarm, sondern ist gut weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian Parker, Oberengstringen/Schweiz,  s.parker@parker-wellgroup.com
Eintrag 1395 vom 28.08.2020, 01:42 Uhr

Hallo, ich bin 55 und habe seit ca 5 Wochen einen Tennisarm mit Schmerzen am Ellenbogen und in der oberen Unterarm-Muskulatur. Wenn ich über den Ellenbogen fahre, entsteht schon ein sehr starker Schmerz. Aber auch die Muskeln tun weh. Wenn ich da drüber taste ist es knochig und es gibt lauter kleine Knötchen und auch größere Verhärtungen. Habe erst weiter Tennis gespielt, dann aber aufhört, weil die Schmerzen immer größer wurden. Habe gedehnt und Massagen bekommen, nachts Retterspitzwickel. Alles das hat nur bedingt geholfen. Bin dann zum Arzt. Der hat eine starke "Entzündung" am Ellenbogen per Ultraschallmessung diagnostiziert und mir eine Spritze gegeben sowie Schonung empfohlen. Heisst, kein Tennis, keine Belastungen etc. bis es ausgeheilt ist. Es wurde nur bedingt besser. Habe dann mit täglichen Faszientraining und Dehnungen weiter gemacht. Es wurde insgesamt etwas besser. Habe dann vorsichtig wieder Tennis gespielt, aber der Schmerz und das "Entzündungsgefühl" waren sofort wieder da. Zurück zum Arzt, wieder ne Spritze und ich solle lange pausieren mit Tennis bis der Schmerz und das Krampfgefühl weg sind. Ich hätte einfach zu früh wieder begonnen. In andere Foren liest man häufig wie hier, nicht zu pausieren, sondern dosiert weiterspielen. In meiner Verzweiflung habe ich jetzt einen Powerball bestellt, Flossingbänder und ein Tensgerät. Die Stange werde ich auch bestellen. Was meinst Du? Weiterspielen? Wenn der Arm warm ist (so nach 15 Minuten) geht der Schmerz stark weg und ich kann ein Match ganz gut durch sielen. Nur bei der Rückhand, da schmerzt es deutlich. Danach, wenn der Arm zur Ruhe kommt, schmerzt es sehr. Ein Freund hatte das auch. Er sagte, es war sehr langwierig. Aber durch regelmäßige Massagen und tägliches Dehnen war es nach ca. 4 Monaten weg. Ein anderer Freund hat sich operieren lassen, weil es nicht weg ging. Minimalinvasiv wurden wohl die Sehnen einfach abgekappt und verödet. Er konnte nach 3 Wochen wieder schmerzfrei spielen und hatte nie wieder Probleme. Das ist 5 Jahre her. OP will ich eigentlich vermeiden, aber es klingt natürlich verlockend. Was meinst Du, vorallem auch zu den ganzen Knoten und Verhärtungen. Wäre sehr froh über Tipps und Deine Meinung. Liebe Grüße Sebastian

Kommentar:
31.08.20, 09.45h. Lieber Sebastian. Weiterspielen ist OK, mach keine Spritzen mehr siehe unten. Jetzt unbedingt täglich immer mal wieder dehnen und AUCH Stangehängen machen. OP hat leider auch Risiken und wenn mans dann mehrfach hat (links, rechts, Tennisarm, Golferarm siehe unter mehrfach, kanns ja nicht sein xmal zu operieren wenns eine andere Lösung gibt). Die Knoten und Verhärtungen kommen immer mal wieder vor, haben aber nicht unbedingt direkt mit dem Tennisarmschmerz (Sehnenverkürzung) zu tun.

Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Laura Winter, Berlin,  winter.laurajutta@gmail.com
Eintrag 1394 vom 11.08.2020, 12:28 Uhr

Hallo, ich bin 32 und plage mich seit 2011 mit Tennisellenbogen beidseits. Schon einiges an Behandlung seitdem durch, spritzen, Akupunktur, Stoßwelle...besser ist es durch Dehnen geworden. Damals in meiner Akutphase bin ich schonmal auf diese Seite gestoßen, die mir echt geholfen hat. Inzwischen habe ich mich an ein immer latent mitschwingende Gefühl nicht ganz fitter Arme gewöhnt. Bis letzte Woche der Rückfall kam und die schmerzen im rechten Arm zurückkamen. Hatte mich schon gar nicht mehr daran erinnert, wie unangenehm Flasche öffnen sein kann...habe den Fehler gemacht, mir aus lauter Frust heute beim Arzt ne Spritze geben zu lassen. Fahre nächste Woche in den Kletterurlaub und hatte aus lauter Verzweiflung eine schnelle Lösung gesucht...Frage mich nun gerade auch, ob ich den Urlaub absage, weil klettern doch eine recht hohe Belastung für den Arm ist und ich das Ganze nicht wieder ewig mit mir herumtragen möchte :-( leider hab ich mich erst nach dem Arztbesuch wieder an diese Seite erinnert. Werde jetzt fleißig dehnen und hoffen, dass es besser wird bis nächste Woche. Arzt meinte auch, sportlich erstmal Pause machen für den Arm. Und nun bin ich zwiegespalten, weil ich hier wieder lese: einfach alles machen und dann eben dehnen, dehnen, dehnen...? Über eine zweite Meinung eines "Mitleidenden" würde ich mich freuen.

Kommentar:
11.08.20, 08.32h. Liebe Laura. Kannst klettern gehen, einfach immer vorher, zwischendurch, danach ausgiebig dehnen um einer weiteren Verkrampfung entgegen zu wirken.
Jetzt unbedingt auch das Stangehhängen machen damit es schnell Fortschritte gibt.
Die Kortisonspritze wird nach 3 Wochen langsam nachlassen und nach 5 Wochen siehst Du was Dehnen und Hängen wirklich brachte.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen
Infos zu mehrfache Tennisarme/Golferarme links/rechts
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Ahnemann, Niedersachsen, Deutschland,  michael.ahnemann@web.de
Eintrag 1393 vom 04.08.2020, 12:35 Uhr

Hallo, ich bin 52 Jahre alt und hatte :-) seit September 2018 links einen "Tennis"arm. Obwohl ich Tennis und Golfspieler bin, hatte ich den "Tennis"arm nicht vom Sport, sondern vom Hecke schneiden bekommen. Nachdem ich versucht hatte durch Schonung das Problem los zu werden, hatte ich schnell festgestellt, dass es nicht funktioniert. Ich habe mir dann Krankengymnastik und Massagen verschreiben lassen, die sich über einen längeren Zeitraum hinzogen und kaum Linderung brachten. Ich habe mir dann Im Dezember 2018 eine Kortisonspritze geben lassen, die einige Tage anhielt. Der Schmerz kam aber nur wenige Tage später wieder. Im Frühjahr 2019 habe ich dann den Arzt gewechselt, der mir mit einer Magnetfeldresonanztherapie kam. Diese musste ich privat noch bezuschussen und das Ergebnis war nach 5 Sitzungen gleich null. Ich habe es dann noch einmal mit 10 Anwendungen Faszien versucht. Sehr schmerzhaft und auch nur leichte Milderung, die bei Belastung aber wieder schlimmer wurde. Im Laufe 2019 habe ich dann resigniert und alle Therapien ausgesetzt und den Sommer über (versucht) Golf zu spielen. Mehr recht als schlecht und musste die Saison schmerzbedingt im August abrechen. ich habe es dann mit Diclofinac Tabletten und Voltarenwickel versucht. Diese halfen bis zu einem gewissen Grad, aber bei Belastung kamen die Schmerzen immer wieder. Im Winter 2019 habe ich dann Stoßwellentherapie (5 Anwendungen) gemacht, die außer Schmerzen auch nichts brachten. Ich war dann Anfang diesen Jahre so verzweifelt, dass ich über eine OP nachgedacht hatte.

Und dann fand ich im März 2020 diese Seite!
Ich habe mir sofort die Klimzugstange bestellt und genau nach den Anweisungen in diesem Forum meinen Arm behandelt. Und das Ergebnis. ICH BIN ABSOLUT BESCHWERDEFREI!!!

Der Verlauf war genau wie hier dargestellt, Die ersten Wochen habe ich keine Verbesserung bemerkt. Nach ca. 2 Monaten merkte ich dann eine Verbesserung und ging eher von einer temporären aus. Aber es wurde täglich besser und nach ca. 3 bis 4 Monaten war ich beschwerdefrei.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem Verfasser dieser Homepage bedanken und hoffe, dass mein Beitrag dazu dient, auch anderen Menschen zu helfen!

Kommentar:
04.08.20, 13.29h. Liebe Michael. Du kannst auch das normale Dehnen ab und zu machen, besonders vor, nach dem Spielen Beschrieb Dehnen generell damit es weiter bessert und auch so bleibt.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Regine Meller-Ghalib, Wiehl/ Deutschland,  regine.meller-ghalib@gmx.de
Eintrag 1392 vom 27.07.2020, 14:37 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Hallo Thomas,
ich bin 56, habe die Schmerzen im Ellenbogen seit 3 Monate und habe erheblichen Leidensdruck, da ich Berufscellistin bin (kommt aber durch Gartenarbeit)Der Orthopäde hat zwar Tennisarm diagnostiziert, bin aber nicht sicher. Der bei dir angegebene Test verursacht zwar leichte Schmerzen, was aber gar nicht geht ist zB greifen von oben (Thermoskanne aus Rucksack....) Ist das von der Diagnostik bekannt? habe dazu nichts gefunden. Mache das Dehnen bereits seit vielen Wochen, habe aber nicht das Gefühl, das es hilft. Mich würde interessieren, ob jemand Erfahrung mit der Masalo- Manschette hat, die ja ein besonderes Wirkungsprinzip hat( zumindest laut Hersteller)
Ganz herzlichen Dank für deine Mühe, ich finde das absolut bewundernswert, dass du dich da so engagierst, habe entsprechend länger überlegt, ob ich frage.
Regine

Kommentar:
27.07.20, 08.32h. Liebe Regine. Es kommt öfters vor, dass die Diagnose nicht besonders anspricht. Die Diagnose vom Arzt ist aber schon mal da. Starken Druckschmerz genau am Ellenbogen unter dem Ellenbogenknochen wäre auch ein Symptom oder mehr schmerzen am Morgen nach dem Ruhigstellen nachts. Garten war höchstens der letzte Auslöser, nicht wirklich die Ursache, diese ist viele Jahre alt. Häufig bei Musikern, siehe Link unten. Von Manschetten halte ich wenig aufgrund ausbleibender Wirkung, schadet zwar nichts, aber erinnert Dich immer daran, dass Du krank bist (psychologisch negativ), was Du nicht wirklich bist.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Notizen von Musiker-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Fritsch, Angelbachtal / Deutschland,  thomas.fritsch@freenet.de
Eintrag 1391 vom 16.07.2020, 15:21 Uhr

Hallo Thomas und alle die das lesen,
ich bin 52 Jahre alt und sportlich recht aktiv (Trainer einer Gerätturnen-Jugendmannschaft, aktiver altersgerechter Turner, Übungsleiter einer Erwachsenen-Fitnessgruppe).
Ich hatte vor gut 5 Jahren einen Golferarm, den ich NUR mittels deiner Dehnungsmethode erfolgreich behandeln konnte. Danke dafür!
In Zeiten von Corona habe ich mehr zu Hause trainiert (u.a. viele Klimmzüge am Türreck), da die Halle gesperrt war.
Und wie soll es anders sein... der Golferarm ist von einem auf den anderen Klimmzug zurückgekehrt. Also dehne ich seither wieder. Wird auch stetig besser.
Nun gibt es unter Sportlern eine Methode, wie man schneller regeneriert bzw. verklebte Faszien wieder elastisch bekommt (das tritt oft ein, wenn man viel trainiert). Das Flossing ist auch besonders bei den Kraftsportlern beliebt (Gerne mal googeln/YouTube nach "medical flossing erklärung").
Bei meinen ganzen Dehnübungen mache nun ich zusätzlich das Flossing am Ellenbogen. Ich bilde mir ein, dass es den Genesungsprozess fördert.
Nun die Frage an die Runde: Hat jemand bereits Erfahrungen mit Flossing?
Danke und Gruß Thomas F.

Kommentar:
21.07.20, 13.29h. Lieber Thomas. Flossing kenne ich bisher nicht, aber ich mach mich mal schlau. Es führen viele Wege nach Rom. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Nina, Karlsruhe,  Nin.Duerr@web.de
Eintrag 1390 vom 07.07.2020, 11:01 Uhr

Hallo,
ich bin 31 Jahre alt und habe jetzt schon über 2 Jahr mit meinem rechten Ellenbogen Probleme. Ich weiß nicht genau von was es kommt. Ich habe einen Bürojob und bin auch viel am Handy. Ich dachte jetzt immer es kommt vom Hände, weil mein Ellenbogen sich anfüllt als würde er verkrampfen wenn ich viel am Handy bin und den Arm dadurch knicke. Es schmerzt teilweise extrem. Ich habe jetzt jedes halbe Jahr eine Cortison spritze gekriegt, danach war alles ziemlich gut und ich brauchte erst wieder nach einem Jahr eine. Leider ist es diesmal anders. Es war keinen Tag besser und ich bin langsam so verzweifelt. Ich hatte schon eine Stoßwellentherapie, das hat aber überhaupt nichts gebracht. Ich weiß langsam auch nicht mehr was ich noch machen soll...

Kommentar:
08.07.20, 08.32h. Liebe Nina. Tönt eigentlich alles nach Tennisarm bei Dir, insbesondere wenn die Cortisonspritzen direkt in den Ellenbogen (Aussenseite) gingen. Mit Dehnen und Stangehängen solltest Du bald mal grosse Fortschritte machen. Mach die Diagnose, auch wenn sie nicht so anzeigt, dann mach vor allem das Stangehängen, ansonsten auch die Dehnungen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu Stosswellen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Babette, München, Deutschland,  
Eintrag 1389 vom 05.07.2020, 10:59 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 38 Jahre alt und spiele seit 24 Jahren problemlos Tennis. Seit ca 4 Wochen allerdings.. Bäm. Ich war und bin sehr deprimiert.
Ich denke, es kam zusammen, dass ich ein schlechtes grip drauf gemacht habe, sowie Übungen im Liegestütz.. Kurz nach der Übung begann es..
Ich habe schon viel gedehnt, gesalbt und muss heute auch spielen,da ich meine Mannschaft nicht im Stich lassen kann. Zusätzlich werde ich versuchen, eine bekannte Manschette zu nutzen.

Allerdings bin ich verunsichert. Mein Arzt sagte, es sei eine Entzündung und er verschrieb mir Ibuprofen. Oft lese ich, am Ansatz gäbe es Mikrorisse.
Was ist wahrscheinlicher? Ich habe bereits 2 Mal mit Tennisarm gespielt, wobei es den Tag danach schlimmer war, aber die Besserung trat dann immer schneller ein. Kühlung tut mir schon auch gut.. Und Pferdesalbe.

Meinst du, ich soll daran festhalten, zwischendurch zu spielen?

Lg Babette

Kommentar:
06.07.20, 09.02h. Liebe Babette. Du kannst problemlos weiterspielen, siehe unten. Ibuprofen wird nicht helfen, meist nicht mal dem Schmerz. Wenn es eine Entzündung wäre, könnten das Aerzte in nullkommanichts heilen, können sie aber nicht! Von Muskelkrämpfen und Sehnenverkürzungen haben sie eben keine grosse Ahnung.
Die Manschette OK wenn es Dir gut tut und wohl ist damit aber helfen kann sie nicht, sie erinnert Dich nur immer, dass du krank bist und das bist Du nicht wirklich.

Hat auch nichts mit Grip und Liegestützen zu tun. Mit Dehnen und Stangehängen wirst Du innert kurzer Zeit grosse Erfolge haben, keine Angst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marc, Köln / Deutschland,  marc.kemmerling@gmx.de
Eintrag 1388 vom 29.06.2020, 09:16 Uhr

Hallo Thomas,

erstmal einmal vielen Dank für diese tolle Seite. Ich bin Marc und 29 Jahre alt. Ich mache seit ca. 10 Jahren Kraftsport. Ich bin vor ca. einem Jahr vom Training mit Gewichten fast komplett auf Übungen mit Eigengewicht umgestiegen, da ich vorallem beim schweren Bankdrücken mit der Langhantel Schmerzen in der rechten Schulter bekommen habe. Seit ich auf diese Übung verzichte sind diese Schmerzen nahezu weg. Nur je nachdem wie ich den Arm anhebe (ausgestreckt und gerade nach oben gestreckt) zieht es in der Schulter. Hast du hier vielleicht eine Idee wie ich die Schmerzen sogar komplett beseitigen könnte ?

Weswegen ich aber eigentlich schreibe ist, dass ich vor ca. 5 Wochen morgens nach dem Aufwachen Schmerzen im rechten Ellbogen hatte und er irgendwie erstmal warm werden musste. Nach 5 Minuten war dieser jedoch wieder verschwunden. Ich habe im Verlauf des Tages auch nichts davon gemerkt. Erst als ich Abends tranieren wollte fingen die Schmerzen wieder an.
Ich habe die Schmerzen nur bei Liegestützen gerade in der untersten Position und beim wieder hochdrücken entsteht eine Art Druck und ziehender Schmerzen hinten an der Ellbogenspitze. Manchmal knackt es auch. Es ist kein unaushaltsamer Schmerz jedoch habe ich jetzt erstmal aus Angst 4 Wochen komplett das Training pausiert.
Ich habe gestern mal mit Kurzhanteln ausprobiert ob ich damit Bankdrücken machen könnte. Dies ging komplett Schmerzfrei. Bei Liegestützen hingegen hatte ich wieder dieses Ziehen im Ellbogen. Der Schmerz ist in der Trainingspause nicht besser oder schlimmer geworden. Ich habe auch bereits die beiden Selbsttests (Golferarm und Tennisarm) von deiner Seite durchgeführt. Und weder bei der einen oder der anderen habe ich Schmerzen. Sie treten wirklich nur bei Liegestützen durch die starke Beugung hinten an der Ellbogenspitze auf.

Ich bin etwas überfragt was ich noch machen kann und woran es liegen könnte da ich den Arm jetzt auch 4 Wochen komplett geschont habe. Wie gesagt es ist kein unaushaltbarer Schmerz und ich würde gerne wieder trainieren habe jedoch Angst, dass die Schmerzen sich verschlimmern.

Vielen Dank im Voraus.

Grüße

Marc

Kommentar:
30.06.20, 09.17h. Lieber Marc. Betreffend der Schulter investier mal 5-7 Minuten pro Tag (total, ev. verteilt auf 2-3 x) in das Stangehängen, im Fitness hat es ja auch genug Stangen dafür, zu Hause ein Türreck montieren. Dies sollte ebenfalls gleichzeitig den Ellenbogen therapieren.
Manchmal zeigt die Diagnose Tennisarm nicht eindeutig an. Symtpome am Morgen und Warmlaufen ist jedoch typisch (Schmerz aussen = Tennisarm, Innenseite = Golfarm), zeigt auf Dauerkrampf/Sehnenverkürzung hin, das verstärkt sich bei Ruhigstellen/nachts.

Die Dehnübung Tennis od. Golf (je nachdem ob innen oder aussen) kannst Du auch noch ausführen, schadet so oder so nichts und könnte dem Ellenbogen helfen.

Lies mal zu Schonen/Ruhigstellen/Gips-Problematik
Lies mal Stangehängen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marc > Thomas: vielen lieben Dank für deine ausführliche und schnelle Antwort. Ich habe nachdem ich dir gestern geschrieben habe auch mal einige Fragen und Antworten im Forum durchgelesen sowie mir die Dehnübungen und das Hängen an der Stange angeschaut.
Eine Klimmzugstange bzw. ein ganzes Rack habe ich sogar zuhause :).
Ich habe mich gestern einfach mal mit deinen Dehnübungen gedehnt ein paar Mal für 1 Minute an die Stange gehängt und dann einfach mal wieder angefangen leicht zu trainieren. Während des Trainings hatte ich keinerlei Probleme habe mich auch in den Pausen immer mal wieder an die Stange gehangen. Ich habe mir jetzt fest vorgenommen die nächsten 5-6 Wochen einfach erstmal auf Liegestütze und Handstandliegestütze zu verzichten und dafür einfach wieder mehr mit Gewichten und vorallem leichter zu trainieren denn da habe ich keinerlei Probleme. Dazu würde ich mich noch täglich Dehnen und an die Stange hängen ich hoffe dann geht es wieder besser.
Heute morgen hatte ich auch keinerlei Schmerzen außer das ich wahrscheinlich heftigsten Muskelkater kriegen werde aber das ist ja normal nach 6 Wochen Pause.:)
Eine Frage hätte ich dennoch. Bei dem an die Stange hängen soll man sich wirklich mit komplett entspannten Schultern, Rücken etc. dran hängen? (ich habe es jetzt so gemacht und hatte die Füße leicht auf dem Boden).
Ich kenne es nämlich nur so das man die Schulter beim Hängen zurück ziehen und möglichst angespannt sein soll damit man sich nicht verletzt. Vielen Dank nochmal.


Thomas > Marc: Gut gemacht Marc, weiter so.

Aufgrund Deiner positiven Reaktion am Morgen danach denke ich, Du hast (ev. unter anderem) auch einen Tennisarm/Golferarm.

Bei dem an die Stange hängen soll man sich wirklich mit komplett entspannten Schultern, Rücken etc. dran hängen? (ich habe es jetzt so gemacht und hatte die Füße leicht auf dem Boden).

Ja Du hast es richtig gemacht. Alles völlig entspannen, Füsse leicht auf den Boden, nur die Finger zum halten spannen, der Rest soll eben voll gedehnt werden. Verletzen kann man sich kaum, sehr schwere Personen können mit den Füssen mehr Gewicht abfangen.

Gute Besserung und melde Dich in 4+ Wochen wieder.

Gute Gesundheit, Gottes Segen für Dich und Deine ganze Family und bis dann,
Thomas


Michael, München,  meinke.michael@googlemail.com
Eintrag 1387 vom 09.06.2020, 14:53 Uhr

Hi Thomas,

danke für deine tollen Seite. Ich mache die Übungen seit ein paar Tagen und kämpfe nun schon seit 4 Jahren mit Schmerzen in beiden Ellbogen unten und oben sowie Schmerzen in den Handoberflächen.
Die Ellbogen werden langsam besser und es zwickt schon weniger. Besonders das Aushängen tut wohl doch ganz gut.
Beim Dehnen tuhe ich mir schwer es richtig zu machen. Es zieht meist im Handgelenk oder in der Handoberfläche. Es ist schwierig wirklich was im Unterarm an den Stellen zu spüren wo es evtl. sein sollte. Dabei versuche ich es auch manchmal richtig stark aber meist spüre ich es nur richtig im Handgelenk oder in der Hand...

Meinst du es kann länger dauern bis sich die Besserung von den Ellbogen auch in den Händen zeigt? Bin mir unsicher ob das wirklich von den Ellbogen in die Hände ausstrahlt oder ob das doch lokale Schmerzen sind.
Bin seit 4 Jahren oft schon am Verzweifeln, vor allen dieses bescheidene kaputte Gefühl in den Händen mindert meine Lebensfreude und Qualität sehr. Im Frühling / Sommer hatte ich bisher auch immer scherzfreie Monate aber dieses Jahr ist es sehr schwierig es wegzukiregen :(

Kommentar:
10.06.20, 13.21h. Lieber Michael. Generell solltest Du jetzt 5-10 Minuten pro Tag in Stangehängen investieren! Das könnte Dir einiges bringen in Ellenbogen und Handflächen.

Ellenbogen: Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralph, Mün#chen,  Ralph.Feue#rstein@gmx.de
Eintrag 1386 vom 20.05.2020, 11:18 Uhr

Hallo Thomas, ich habe vor einigen Jahren mithilfe Deiner Übungen den Tennisarm innerhalb kürzester Zeit wegbekommen, dafür Danke!
Seit letztem Jahr schon habe ich jetzt Schulterprobleme und ein diagnostiziertes "Impingement Syndrom Schulter rechts bei ACG- Athrose". Ich wurde schon gespritzt, akupressiert, osteopatiert, usw. bis jetzt alles ohne Erfolg.
Hast Du zufällig dafür auch so eine tolle Hilfe ? ;-)
Danke und Grüße aus München,
Ralph Feuerstein

Kommentar:
Lieber Ralph
Mach mal täglich das Stangehängen total ca. 5-7 Min. pro Tag.
http://tennisarm.ch/behan1.htm#Stange
Du kannst wenn es nicht mehr akut schmerzt mit vorsichtigen Hängen anfangen, d.h. unten auf dem Boden aufstehen und mit den Füssen Gewicht abfangen und über Wochen langsam steigern wenn es keine Rückfall gibt.
Viel Erfolg, gute Gesundheit und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Family.
Thomas

Rolf, Holbein,  Rolf.holbein@t-online.de
Eintrag 1385 vom 28.04.2020, 12:39 Uhr

Rolf.55 seit 11 Monaten Tennisarm .. habe dir schon am 26.3 geschrieben...ich mache circa 20 mal am Tag beide Dehnungen 2-4 mal an der Stange aushängen usw.. dieser stechende Schmerz ist kurzfristig weg und kommt schnell wieder. Mittlerweile kann ich eine 2 Kilo Hantel ausgestreckt mit dem Tennisarm 10 min halten aber sobald ich versuche etwas Tennis zu spielen kommt der wieder. Hast du vielleicht noch eine Idee?

Kommentar:
29.04.20, 08.46h Lieber Rolf. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Aber im Prinzip gibt es jetzt nur dranbleiben und weitermachen. Auch Tennisspielen ist OK. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht,da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in ein paar Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Anderson, Mannheim, Deutschland,  MrAnderson1975@hotmail.com
Eintrag 1384 vom 09.04.2020, 10:46 Uhr

Hallo, ich bin der Michael, 44 aus Mannheim, ich hab seit ca 10 Wochen schmerzen in Ellenbogen. Vorallem morgens, ist der ellenbogen leicht steif und brennt etwas, beim bewegen, fühl mich kraftlos, Gegenstände heben fällt mir schwer. War bei 2 Orthopäden, beiden sagten Tennisarm, einer sagte ich solle ihn schonen, gab mit Kortison Spritze, der andere hat gesagt, ich solle Übungen machen, aus dem Internet, hab Zinkverbände bekommen, Kortisonspritze, hab locker 2 Päckchen Ibuprofen 600mg genommen, eispäckchen drauf, Voltarensalbe, alles auf dauer nicht geholfen. Danke für deine Tipps, diese Übungen sind bis jetzt die effektivsten die ich gefunden habe.

Kommentar:
15.04.20, 16.29h. Lieber Michael. Gut gemacht, ja Schmerzmittel und Kortison bringen nicht viel bei einem Dauerkrampf/Sehnenverkürzung. Schonen verschlimmert den Krampf. Mach weiter mit den Uebungen und wenn Du das Stangehängen machst, geht es noch viel schneller weg. Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Kurt, Mannheim Deutschland,  kf@kurt-fleckenstein.com
Eintrag 1383 vom 08.04.2020, 22:10 Uhr

Bin 70 Jahre alt und hatte die Golferarm Schmerzen. Ich habe das Hängen an der Stange 2x Täglich 30 Sekunden gemacht und war bereits nach 4 Wochen schmerzfrei. Der Vorteil ist , dass das Hängen noch einen sehr guten Nebeneffekt hat. Ich hatte morgens immer Rückenschmerzen, durch unbewusstes falsches Liegen in der Nacht. Die Rückenschmerzen sind vollständig weg, seit ich dieses Hängen an der Stange mache. Außerdem fühle ich mich mit meiner Wirbelsäule (Bandscheiben) wesentlich besser. Ich bin so dankbar, dass ich ihre Plattform gefunden habe. Meine Erfolge habe ich meinem Arzt mitgeteilt, dass er sie auch anderen Patienten empfehlen soll. Danke.

Kommentar:
15.04.20, 16.29h. Lieber Kurt. Gut gemacht, und richtig, das Stangehängen ist eine der einfachsten, schnellsten, schmerzlosesten und besten Uebungen für den ganzen Körper! Vom Handgelenk bis zum Becken runter, alles wird gerichtet und gelockert, sogar Nervenbahnen werden befreit etc.
Vielen Dank für das positive Feedback. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Du hast es im Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Rolf Holbein, Köln,  Rolf.holbein@t-online.de
Eintrag 1382 vom 25.03.2020, 20:19 Uhr

Bin jetzt 55 geworden, sportlich kein Übergewicht... habe vor 3 Jahren angefangen Tennis zu spielen und hab jetzt seit circa 10 Monaten ein klassischen Tennisarm. Physiotherapie, Spritze Blutegel etc. n hat nichts gebracht. Mache jetzt seit 3 Monaten sehr strikt die hier angepriesenen Dehnungen und das aushängen an der Stange. Das hat wirklich erstaunlich gut geholfen, jetzt kommt der Schmerz auf einmal wieder, ich kann es einfach nicht verstehen. Haben Sie vielleicht einen Tipp? Lg

Kommentar:
26.03.20, 09.32h. Lieber Rolf. Solche Rückfälle gibt es immer mal wieder, das ist normal. Mach weiter mit Dehnen und Hängen (es gibt keine Alternative). Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Notizen von Tennis-Kollegen

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mauro, Abtwil CH,  mauro.haebi@hotmail.com
Eintrag 1381 vom 24.03.2020, 18:42 Uhr

23 , seit ca. 1nem Jahr

Habe seit ca. 1nem Jahr ein Golferarm rechts und nun seit ca 3 Monaten auch links. Arbeite viel am Computer, verzichte jedoch seit einigen Monaten auf sportliche Aktivitäten, welche die Arme beanspruchen. Habe begonnen Muskuläre aufbauarbeiten (exentrisch mit leichtem Gewicht) zu machen und auch begonnen zu Dehnen. Jedoch verspüre ich, dass das Dehnen (auch wenn nur leicht) die Schmerzen generell verschlimmert, weshalb ich jedesmal wieder mit dem Dehnen aufhöre nach ein paar Tagen. Einige Tipps bzw. Erfahrungen?
Vielen Dank

Bastian 34, Essen,  bastisausm@yahoo.de
Eintrag 1380 vom 16.03.2020, 21:31 Uhr

Frage an alle Golferarm Patienten mit minimal OP...
Ich hab mich Ende Januar am "Golferarm" im Sauerland operieren lassen nach 2 jähriger Leidenszeit.
Die ersten Tagen waren ok. Die nächste 2 Wochen sogar schon gut. Nach 5-6 Wochen kamen es wieder zu Schmerzen wie vorher auch. In Woche 7 wieder leichte Besserung.

Nun meine Frage ob andere Leute ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die Frage ob bzw wann es endlich aufhört mit den Schmerzen ?!

Ob Ich schon wieder mit Dehnübungen anfangen kann nach ca 7 Wochen weiss ich nicht..
Danke im Voraus :)

Kommentar:
21.03.20, 15.29h. Lieber Bastian. Kommt leider häufig vor nach OP, siehe unter OP-Link unten. Ja ich würde sagen nach 7 Wochen kann man nun mit Dehnen und Stangehängen anfangen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Simon Dick, Seewen Schweiz,  simon.dick@mail.ch
Eintrag 1379 vom 02.03.2020, 11:13 Uhr

Guten Tag,

Ich bin 40 Jahre alt und leide an einem punktuellen Schmerz am inneren Teil meines Ellenbogens (genau an dem Knochen der da rund hervorschaut), dies seit etwa 6 Monaten. Es war bis vor einem Monat gut erträglich, jetzt wird es jedoch sehr mühsam - Sobald ich etwas mit beiden Armen "klemmen" und dann anheben muss (z.B. unseren kleinen Hund), das mehr als 5kg wiegt, bekomme ich einen heftig stechenden Schmerz im rechten Ellenbogen, an besagter Stelle.

Ich hatte vor ca. 3 Jahren durch das Bogenschiessen einen Golfarm, den ich durch Dehnen und Strecken schnell wieder wegmachen konnte. Vielen Dank für diese Homepage, diese hat mir einen oder mehrere Arztbesuche erspart!
Diesmal scheint es nicht dasselbe zu sein, da ich nicht mehr Bogenschiesse und die Dehnungen nicht zu wirken scheinen... Ich kann irgendwie auch nicht so dehnen (Finger ziehen), dass der Muskel angesprochen wird. Ich strecke meinen Arm mit einem Gummiband, habe keine Stange um mich dranzuhängen, das aber erst seit gestern.

Der Schmerz ist wie geschrieben an einem Punkt un strahlt nicht oder noch nicht zu meiner Hand hin aus.

Soll ich einfach weitermachen oder etwas an meinem Vorgehen ändern?

Vielen Dank nochmal und Gruss
Simon

Kommentar:
04.03.20, 13.11h Lieber Simon
Tönt bei Dir nach klassischem Golferarm (Innenseite Druckschmerz auf dem Knochen).
Mach mal die Diagnose für Golferarm.

So oder so würde ich die Golferarm-Dehnung machen, auch wenn es nicht stark zieht dabei, aber unbedingt Ellenbogengelenk beim Dehnen voll durchgestreckt sonst wird Dehnung aufgehoben.

Ebenfalls das Stangehängen jetzt täglich ein paar Minuten machen, das wird Dich hoffentlich schnell weiterbringen.

Das Bogenschiessen war nur ein Auslöser. Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Golferarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Natascha Tomek, wien/Österreich,  natascha.tomek@gmail.com
Eintrag 1378 vom 24.02.2020, 10:38 Uhr

Hallo mein Name ist Natascha und ich bin 39 Jahre alt und leide seit gut einem Jahr an einer chronischen Sehnenscheidenentzündung im rechten Ellbogen.
Folgende Therapien hab ich bereits hinter mir:
1 Kortison spritze (gsd. ist es nur bei 1 geblieben)
gezieltes tapen
Stosswellentherapie bei einem Masseur (allerdings ohne Injektion), gezielte Dehnübungen
2 Serien zu je 3 Röntgenleichtbestrahlungen
15 Lasertherapien in Kombination mit 3 PRPs (Eigenbluttherapie, wobei mir die 1.Eigenblutspritze direkt in den Ellbogenknochen gespritzt wurde und das dann wirklich unerträglich Schmerzen verursacht hatte. Ich konnte 3 Tage weder meine Finger geschweigenden meinen Arm bewegen.)
Jetzt hab ich ein MRT machen lassen, das zeigt eine kleine Flüssigkeitsansammlung im Ursprungsbereich der 'Sehne des Musculus Extensor capri radialis brevis, durchaus passend zu Epicondylitis. Winziges fokales Knochenmarksödem mit 5mm im Durchmesser am Olekranon.
Mein Orthopäde meinte, dass die konventionelle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind und das ich mich an einen Handchirurgen wenden soll -> das kommt für mich überhaupt nicht in Frage!

Mittlerweile spüre ich meinen linken Ellbogen auch schon, da ich zwangsläufig in diesem Jahr viel mit links versucht habe abzufangen.

Seit ein paar Tage arbeite ich wieder gezielt mit einer Faszienrolle und versuche so meine Muskulatur sowie das Gewebe zu entspannen...mal sehen.

Was würdet ihr mir in meinem Fall empfehlen?
bzgl. dem Dehnen an der Stange, wollte ich auch Fragen, ob das in meinem Fall mit dem Knochenmarksödem wirklich sinnvoll ist?

Ich freue mich auf euer Feedback
vielen dank im voraus
LG aus Wien
Natascha

Kommentar:
25.02.20, 08.42h. Liebe Natascha. Du bist ein klassischer Tennisarmfall. Die Therap haben mit Dir schon ganz schön ihre Maschienen amortisiert, durchtherap und weitergeschickt. Ist eben ein Beruf und keine Berufung mehr. Befunde kannst Du im Moment mal vergessen, die finden immer was, was nicht heisst, das das Gefunden überhaupt Probleme macht oder die Ursache ist. Knochenmarködem, noch nie gehört, aber tönt fachlich und macht schon mal Eindruck.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Du solltest jetzt unbedingt zusätzlich auch das Stangehängen ausführen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Luis Eduardo, Frankfurt-Deutschland,  ayo_luis@yahoo.de
Eintrag 1377 vom 16.02.2020, 23:53 Uhr

Hallo. mein Name ist Luis, bin 47 Jahre, sehr sportlich.
Ich habe vor 2 Jahren mit dem Kampfsport angefangen, in eine Saprring Runde, bei schlagen mit dem Rechten Arm, Rutschte ich an Körper meines Gegners, so das der Arm, einem Überdrehung machte, das hatte ich auch angehört dieses Knacken, nun, es hat nicht geschmerzt also dachte ich es ist alles Ok, So machte ich weiter hin Klimmzüge an der Stange etc, bis 3-4 später, mir am Unterarm angefangen hat es wehzutun, als hätte ich eine Verletzung in Unterem Bereich des Muskeln Tags Über kann ich ohne Schmerz gut meine Arm belasten, so das auch keinem Schmerz fühle, der schmerz kommt nur nachts beim schlafen, das ist so schlimm, das ich nicht schlafen kann. Dachte das wäre eine Zerrung, also pausierte eine Zeit.
Dann begann wieder mit dem Training, Boxen, dann fing wieder von Vorne, immer nachts, nie beim schlagen oder ähnliches.
Doch dann ginge ich zum Arzt , Orthopäde , der gab mir eine Kortison spritze, half aber nicht, dann wurde Stosswelle verabreicht, aber ich muss leider sagen, das das, die Arzt Helferin gemacht, in meine zweifeln, wieder zu trainieren, ging ich nochmals zum Training, und wurde nicht besser, ist ja Klar. Also begann nochmals eine Pause, und suchte eine zweite Meinung eines Orthopäden, der erzählte alles was ich bis jetzt gemacht habe, und Riet mir nochmals zur eine Stosswelle Therapie, dabei führt er selbst die Behandlung und keine Arzthelferin, 3 Sitzungen, meine Muskel waren wirklich sehr hart, also, setzte er die Stosswellen auch, am Schulter Blatt Rechts, so wie auch der Unterarm, Rechts, und direkt am Schmerz Punkt am Knochen spitzen der Ellbogen, wo der Schmerz her Kommt, ich kann für mich sprechen, das es besser geworden ist, aber nicht desto trotz , bin auch auf Übungen wie dieser gestossen, die eine Besserung Versprechen.
Nun, ich mache die Übung, aber nicht desto trotz spüre unangenehmes pulse von leichten Schmerz an inneren Bereich und spitzen Ansatz von der Ellbogen Rechts, ist das Normal? oder ist das was ich habe etwas anderes als einem Tennis Arm?
Würde mich freuen wenn jemanden etwas darüber berichten Kann, natürlich nach der Stosswellen Therapie ist etwas ruhe eingekehrt, dabei tue ich momentan der Arm auch nicht belasten, ich pausiere auch für 2 Monaten von Boxen, aber ich habe bedenken das es wieder zurück kommt, wenn ich es wieder fordert in Sport! habt Ihr eine Meinung dazu?
HERZLICHEN DANK FÜR EINE ANTWORT, FAST VERGESSEN, NACH DER DEHNUNG ÜBUNG SPÜRE EIN KURZES ZIEHEN ÜBER NACHT, ABER WENN ICH ANTASTE AN DER KNOCHEN ANSATZ DES ELLBOGEN IST NOCHT LEICHTEN SCHMERZ ZU SPÜREN ,ABER BEI WEITEN NICHT MEHR SO SHLIMM ALS VON DER STOSS WELLENTHERAPIE , DIE (MRT) HAT ES ERGEBEN DAS ES EINEM LEICHTEN, MINIMALES ANSATZ EINES RISSES AM ANSATZ ERGABT IN DEN BEREICH DES ELLBOGEN , EINIGEN NANTEN AUCH ENTZÜNDUNG, KÜHLEN, UND CREMES ERGABEN KEINEM RÜCKBILDUNG DES SCHMERZ..MEINE SUCHE GEHT WEITER, FÜR JEDER HILFE BIN ICH DANKBAR.
BESTE GRÜßE
EDUARDO

Kommentar:
19.02.20, 11.53h. Lieber Eduardo. Druckschmerz am spitzen Ansatz zeigt auf Golferarm hin, mach mal auf dem Link die Diagnose Golferarm! die Diagnose
Du solltest jetzt unbedingt mit dem Stangehängen beginnen, da dies nicht nur Golferarm behandelt sondern auch sonst vieles im Arm "lösen" und verbessern kann.
Was das MRT anzeigt bedeutet nur wenig, die finden immer was, aber ob das die Ursache Deiner Symptome ist oder schon viel länger da war ohne Probleme weiss niemand.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal Stangehängen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Beim Kampfsport bezw. Training die armbelastenden Uebungen ev. etwas zurückfahren bis eine Besserung da ist.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Damit es noch schneller vorwärts geht: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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