Tennisarm-Forum
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Klaus Stinner, 72770 Reutlingen,  klausstinner@gmx.de
Eintrag 960 vom 01.01.2016, 09:21 Uhr

Hallo Leidensgenossen. I bin 49 Jahre alt und habe nen Tennisarm zurück seit ca 4 Wochen.
Vor etwa 3 Jahren hatte ich das schonmal, war bei gefühlten 100 Ärzten, hab fast alles ausser OP durch. Es waren fast alles Fachärzte, jeder gab mir andere Tips, hier einige davon :
Gips,Schonen,Armmanschette,Spritze ( ohne Kordison ), Quarkwickel,ein Orthophäde sagte mir es dauert ca 9 Monate dann gehts wieder weg ( hahahaha ) usw. Irgendwann hatte ich fast alle Orthophäden durch. Dann bin ich wieder zu dem Sportorthphäden zurück , der mir in den Ellenbogen spritzte. Der verordnete mir 10 Tage hintereinander, we ausgenommen, Ultraschall und Strom ( hintereinander und je 10 min ), nach dem dritten Tag besserte es sich und war dann weg. Da wusste ich das hilft bei mir. Als ich das meinem Hausartzt erzählte, sagte er zu mir. Im falle eined Tennisarm ist es fast immer gleich. Jeder versucht alles und Irgendwann wird es dann auch besser, und jeder denkt das was man als letztes gemacht hat brachte die Heilung. Ist aber nicht so, irgendewann wirds besser weils sich glücklicherweise beruhigt hat. Also ich beginne ab heute mit den Dehnübungen. Hab daran garnicht mehr gedacht. Bin durch Googel hier her gekommen. Vielen Dank für die klasse Seite !!! Ein gutes neues und hoffentlich schmerzfreies 2016 !!Klaus

Kommentar:
01.02.16, 15.45h Lieber Klaus. Du bist richtig hier und mit Dehnen und Hängen bald geheilt. Mehrfach kommt viel vor, siehe Link unten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

paul, Österreich,  
Eintrag 959 vom 31.12.2015, 16:04 Uhr

Hallo!
Bin 24 jahre alt und trainiere seit 3 jahren im gym. Hab seit ca 2 monaten schmerzen im ellenbogengelenk beim training. mittlerweile ist es so schlimm das ich bankdrücken unf butterflys gar nicht mehr ausführen kann, da bei dieser belastung ein starker stechender schmerz un der mitte des gelenks spüre, wird wahrscheinlich ein golfarm sein??
hab jetzt seit 2 tagen mit dehnen begonnen, allerdings hat sich die situation eher verschlimmert, soll ich trotzdem weiter dehnen ??
mfg

Kommentar:
01.02.16, 15.45h Lieber Paul. Tönt nach Tennsiarm (wenn Schmerz aussen am Ellenbogen, wenn innen = Golfarm).
Denke Du hast Muskeln, Sehnen und Bänder überbeansprucht. Mach mal weniger Gewicht und dafür liebe ein paar Durchgängen mehr bis es defintiv bessert!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silvana, Deutschland,  
Eintrag 958 vom 30.12.2015, 22:46 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 32 Jahre alt und habe das Problem mit dem Tennisarm beidseitig während einer schweren Tätigkeit in der Produktion vor 3 Jahren bekommen. Ich ignorierte den Schmerz und ging weiterhin immer wieder auf Arbeit bis gar nichts mehr ging und allein die geringste Belastung (drücken einer Duschgel-Flasche) zu extremen Schmerzen führte. Es dauerte Monate bis ich soweit beschwerdefrei war das ich wieder normale Alltagsdinge hinbekommen habe.
Nun ist es allerdings so das es bis heute nicht verschwunden ist. Nach den nunmehr drei Jahren habe ich immer wieder Probleme sobald ich die Arme etwas stärker belaste. Aktuell mache ich viele Fitness-Workouts in denen Übungen vorhanden sind die in der Liegestützposition ausgeführt werden. Sobald die Übungen vestärkt drin vorkommen, bekomme ich wieder das altbekannte Reißen und Schmerzen in den Ellenbögen. Nun habe ich Angst das ich es wieder wie damals übertreiben könnte und irgendwann gar nichts mehr geht.
Meine Fragen sind folgende: Muss ich ab jetzt immer mit diesen Schmerzen mein Leben lang leben? Werden sie immer wieder in höheren Belastungssituationen erfolgen oder kann man z. B. durch die Dehnungsübungen hier auf der Seite wieder komplett Beschwerdefrei werden?
Es ist für mich extrem frustrierend und ich mag mich damit auch ehrlich gesagt (noch) nicht abfinden.
Viele liebe Grüße, Silvana

Kommentar:
01.02.16, 15.45h Liebe Silvana. Mit Dehnen und Stangehängen wirst Du es so in den Griff kriegen, dass es dich mental nicht mehr belastet. Keine Angst, das wird schnell besser.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Monika Schickmayr, Gablitz/Österreich,  monika.schickmayr@spw.at
Eintrag 957 vom 28.12.2015, 23:09 Uhr

Ich bin 51 Jahre und habe ca. seit 4 Monaten einen Tennisarm.
Habe das mit dem Dehnen schon mal so nebenbei gehört und auch ab und zu gedehnt aber halt nur selten, werde dies nun mehrmals am Tag machen und mein Mann wird mir eine Stange zum Hängen installieren. Möchte aber weiterhin, das heißt auch während der Dehnübungen Badminton spielen, ist das schlecht? Hilft eigentlich das Tapen gegen Tennisarm.
Vielen Dank, dass sie uns diese Tipps mit Dehnen und Hängen gratis geben. Mit lieben Grüßen, Monika

Kommentar:
29.12.15, 08.48h Liebe Monika. Du kannst weiter Badminton spielen, kein Problem, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Einfach vorher, zwischendurch und danach mit Dehnen besonders gut dagegenhalten. Tapen bringt nichts, aber wenn Du Dich damit besser fühlst kannst Du's machen. Man fühlt sich dann aber angeschlagener und wird angesprochen, was psychologisch unnötig ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Badminton-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tom R, Landshut,  
Eintrag 956 vom 27.12.2015, 23:12 Uhr

alter 32 seit 10 Monaten hab Tennisarm beidseitig, war zwischendurch mal weg, kommt immer wieder. Soll ich nur die Tennisarmdehnung machen oder auch die golferarmdehnung? Muss ich mich an den Türrahmen hängen, das tut irgendwie nicht gut, anschließend teilweise Schmerz im Ellenbogen. Danke Gruß Tom

Kommentar:
29.12.15, 08.48h Lieber Tom. Tennis (Schmerz Aussenarm) oder Gold (Schmerz Innenarm) kommt auf die Diagnose an, mach die mal.
Stangehängen beschleunigt, kannst auch unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen damit weniger Zug bis angewöhnt. Es behandelt beide Arme gleichzeitig was hilft!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christina Reiter, BRD,  crrei@web.de
Eintrag 955 vom 10.12.2015, 18:13 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Hallöchen,

bei mir (47) funktionierts leider nicht so dolle mit den Dehnübungen - überlege mir, ob ich es zu fest mache...habe das Problem des T+G-Armes seit 1,5 Jahren einseitig, seit ca. 8 Monaten beidseitig, derzeit wieder sehr heftig. Natürlich auch wie ein Depp alles gemacht, was teuer ist und irgendwie geht; von Blutegel bis Stoßwelle war alles dabei. Muss aber auch zugeben, dass ich mit den Dehnübungen zeitweise aufgehört hatte, nachdem ich 2 Monate dehnte und es zwar besser, aber lange nicht schmerzfrei zu nennen war. Jetzt dehne ich ob der starken Schmerzen wierder seit etwa 1 Woche und wollte dazu vor allem wissen, ob ich für die Golferarmbeschwerden denn beim Stangehängen umgekehrt greifen muss (also Fingerspitzen zur Nase)? Tut nämlich deutlich mehr weh, auch in den Handgelenken - hilfts dann vlt. auch besser als "normal" rum?
Danke für die guten Infos hier :-)! LG Christina

Kommentar:
11.12.15, 08.12h Liebe Christina.
Beim Hängen normal greifen, das hilft für T- und G-Arm. G-Arm hat aber eine andere Dehnübung, sie in der Erklärung.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Du musst jetzt konsequent mit Dehnen und Hängen dranbleiben, dann gibts auch bald Erfolge.
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

richard, brandenburg,  @gmx.net
Eintrag 954 vom 07.12.2015, 08:33 Uhr

45 Jahre - 1 Jahr mit Unterbrechung Dank Kortisonbehandlung

Hallo, ich bin sicher, die Problematik vom Krafttraining zu haben. Habe 10 Jahre im Fitnessstudio trainiert, wobei ich von Natur aus eine sehr schwache Muskulatur habe (bin also nie zum Kraftprotz geworden). Ca. vor einem Jahr spürte ich beim Bankdrücken dann plötzlich die Schmerzen in beiden (!) Armen.
Ärztlicher Befund: Tennisarm
Linker Arm blieb unbehandelt und ist bis heute wieder ok. Therapie für den rechten Arm:
- Physio (Querfriktion) und Dehnübungen: kein Effekt
- Kortisonspritze: Schmerzen verschwanden

Ca. vor 6 Monaten wieder ins Fitnesstudio gegangen und angefangen mit leichten Gewichten zu trainieren. Vor ca. 3 Monaten die Gewichte gesteigert und vor ca. 6 Wochen wieder die bekannten Beschwerden im rechten Arm bekommen. Nun ist der rechte Arm ganz schlimm dran. Ich dehne täglich (bisher ohne Effekt).

Meine Frage: Soll ich es wagen, mit ganz leichten Gewichten und vielen Wiederholungen weiter zu trainieren oder kann ich das Fitnessstudio ganz an den Nagel hängen?
Viele Grüße Richard

Kommentar:
08.12.15, 08.07h Lieber Richard. Ja kannst mit leichten Gewichten und mehr Durchgängen arbeiten. Es wird nicht schlimmer, nur Deine Schmerztoleranz stellt die Grenzen. Einfach vorher, zwischendurch, danach viel Dehnen und Hängen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ilona, Berlin,  
Eintrag 953 vom 02.12.2015, 15:11 Uhr

38 Jahre alt - 1 Woche

Hallo. Ich bin 38 Jahre alt und ich leide seit eine Woche von Tennisarm. Ich spiele aktiv Tennis und jetzt speile Ich Verbandspiele.
Mein Arm schmerzt- besonders beim Aufschlag- und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich möchte aber weiter spielen. Darf mann oder muss mann schonen?

Kommentar:
03.12.15, 08.40h Liebe Ilona. Erst eine Woche? Dann bist Du schnell am richtigen Ort gelandet (wenn die Diagnose anzeigt, siehe unten) oder es wäre was akutes, damit ein paar Tage schonen weg wäre, ich vermute, ist es nicht.
Kannst weiterspielen, soweit es Deine Schmerztoleranz zulässt. Verbandspielen kannst Du absagen, bringt nix, erinnert Dich und andere nur, dass Du krank bist und das bist Du nicht. Lies alles durch. Mach die Dehnung und das Stangehängen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Klaus Mueller, Rostock / MV,  schlepptop-one@gmx.de
Eintrag 952 vom 30.11.2015, 17:23 Uhr

Hallo. Ich bin 48 ½ Jahre alt und habe seit ca. 2 Monaten diese Schmerzen im Bereich rechter Unterarm bzw. Ellenbogen. Ich war vor einer Woche beim Hausarzt um mir eine Bandage verschreiben zu lassen. Er hat auch einige Übungen gemacht um eine Diagnose zu machen. Er sprach von einer Überlastung. Gestern Abend kam mir ein Geistesblitz, dass es sich um einen Tennisarm handeln könnte.

Sofortige Recherchen bestätigten meine Eigendiagnose. Ich arbeite als Monteur im Außendienst und kann eigentlich meinen Arm nicht gezielt entlasten. Wenn ich tagsüber arbeite, gehen die Schmerzen zum Abend teilweise weg. Über Nacht kommen sie aber wieder. Heute habe ich mehrmals Dehnübungen gemacht und eine sporadische Verbesserung verspürt. Ich bin also optimistisch was eine Besserung angeht.

Nun meine Frage. Ich hatte vor einem Jahr durch einen Arbeitsunfall einen Bänderriss am rechten Daumen. Durch das Zusammennähen des Bandes wurde dieses ja nun insgesamt kürzer. Kann das jetzt nach einem Jahr die Ursache für den Tennisarm sein? Ich weiß, dass man nicht nach Ursachen suchen soll, aber interessieren würde es mich schon, ob das gerissene Band der Auslöser seinen könnte. Schon alleine deswegen, weil es ein Arbeitsunfall war.

Vielen Dank vorab für die Mühe
Schöne Grüße Klaus

Kommentar:
01.12.15, 17.12h Lieber Klaus. Ich denke Du bist richtig hier und bald geheilt. Der Daumen als Ursache würde ich sagen zu 99% nein, noch nie sowas gehört als Ursache. Das Problem geht vom Muskel aus der vom Zeigefinger zum Ellenbogen verläuft! Eher nichts mit Daumen, auch verlängert/dehnt sich eine gekürztes Band inner Monaten so oder so wieder auf die nötige alte Länge.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Sersel, Deutschland,  michael.sersel@gmx.de
Eintrag 951 vom 27.11.2015, 12:53 Uhr

Guten Tag,
ich bin 28 Jahre alt und habe 5 Jahre lang als Koch gearbeitet und seit 1 Jahr unerklärliche Schmerzen im Ellbogen.
Meine Nerven sind in Ordnung, an der Halswirbelsäule wurde nichts gefunden und ein Ellbogen MRT steht jetzt noch aus. Die Schmerzen sind hauptsächlich hier:
http://www.klinikum-wegr.at/Golferellbogen.jpg?:hp=4;40;de
(Bild verlinkt, der einfachheit halber)
Manchmal stechend, manchmal drückend, mal schlimmer mal kaum merkbar.
Ich habe schon von mehreren Leuten gehört das Dehnen hilft (sogar von einem Arzt :)) aber mein Problem ist, dass ich nicht weiß ob ich einen Tennis oder Golferarm habe. Daher habe ich von den verschiedenen Leuten auch die zwei verschiedenen Dehnübungen die auf Ihrer Seite erklärt sind empfohlen bekommen.
Keine der Diagnoseübungen (Finger rauf oder runter drücken) löst bei mir den Schmerz aus. Wenn ich den Arm flach auf den Tisch lege bin ich "schmerzfrei", aber sobald ich anfieng den Beitrag zu schreiben, kam das Stechen.
Nun ist der Beitrag fast vorrüber und seither kam kein weiteres Stechen. Nur ein unangenehmes Drücken und Wärmegefühl (habe eine halbe Minute Tennisarm-Dehnung vorher).Sollte ich einfach beide Dehnübungen machen oder kann das schädlich/kontraproduktiv sein?
Außerdem hat mir ein Freund kürzlich dieses Gerät empfohlen:
http://www.armaid.com/page/853/home
Was ist Ihre Meinung dazu?
Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühen mit dieser Seite. Gott schütze Sie.
Mit freundlichen Grüßen, Michael

Kommentar:
27.11.15, 15.47h Lieber Michael. Ich denke Du bist richtig hier und hast wohl einen Golferarm, scheint ja am Ellenbogen eher die Innenseite zu sehen, körperzugewandt = Golf. Auch Deine anderen Beschreibungen weisen auf Tennisarm/Golferarm hin.
Also mach das Stangehängen und die Golferarmdehnung.
Die Diagnose zeigt oft nicht oder wenig an, das muss nichts bedeuten.
Ich glaube Du wirst innert 10 Tagen erste Erfolge haben.
Kontraproduktiv kann es nicht werden.
Das Gerät kannst Du für Dein Problem vergessen, mach mal konzentriert nur obige 2 Sachen, dann weisst Du auch was half wenn dann bessert!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

A HREF="http://tennisarm.ch/junge.htm">Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr wichtig wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung, Gottes Segen und viele Grüsse von Thomas

Nik#laus Schatzmann, Chonburi/Thailand,  rendista@asia.com
Eintrag 950 vom 23.11.2015, 07:31 Uhr

Lieber Thomas, Endlich komme ich dazu, Dir zu schreiben. Dein Ratschlag war der einzig Richtige. Ich befürchtete schon, dass ich wie zwei meiner Freunde beim Arzt und dadurch letzendlich im Spital landen würde.
Zuerst hatte ich noch eine Akupunktur-Behandlung bei einem Arzt aus Igurien. Nach zweimal musste ich leider abreisen. In dieser Zeit ist die Stange angekommen und ich begann sofort mit den Übungen, d.h. mit den Dehnübungen. Da bei der Diagnose beides ein wenig angeschlagen hat, machte ich beide Übungen. Schon nach einer Woche war das Wasser im Ellbogen zurückgegangen. Nach weiteren zwei Wochen war das Wasser praktisch weg und auch die Taubheitsgefühle praktisch verschwunden. Nach der Akupunktur hatte ich übrigens auch mit den homöopathischen Mitteln sowie den Schüssler Salzen aufgehört, da ich nicht glaube, dass es etwas nützte bezw. ich vielleicht auch die falschen Mittel hatte.
Das Hängen an der Stange sowie die Dehnübungen mache ich auch heute noch, wenn auch nicht ganz regelmässig.

Ich kann sagen, dass nach vier Wochen der Spuk vorbei war. Herzlichen Dank Dir, lieber Thomas. Ich gehe nun meinen Fersensporn an, der schon ein wenig länger dauert und mit Hekla lava auch nicht verschwand. Ich berichte darüber!

Nocheinmal vielen Dank für Deine tolle Seite und Deine grosse Hilfe, die ich immer wieder weiter empfehle. Viele Grüsse Niklaus

Kommentar:
23.11.15, 15.22h Lieber Niklaus. Super gelaufen so und wenns wieder kommt, einfach etwas Dehnen und Du hast's schnell im Griff und für den Fersensporn mach die "Treppendehnung wie auf meiner Homepage beschrieben, das hilft schnell. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Barbara Sp#itzer, ,  barbarasp#itzer@mail.de
Eintrag 949 vom 21.11.2015, 14:32 Uhr

Hallo, ich bin heute Abend auf Eure Seite gestoßen,weil ich nach "Schmerzen im Ellenbogen" gesucht habe.
Habe seit 6 Wochen schlimme Schmerzen im rechtem Ellenbogen die durch Salbenverbände und Schmerztabletten nicht weg gehen.
Konnte nicht mal eine Tasse etwas anheben und den Arm nicht voll ausstrecken.
So...jetzt habe ich gerade Ihre genannten Übungen gemacht.Die erste Übung war sehr schmerzlich( mir wurde sogar etwas übel ),doch je mehr ich die Übung machte,umso weniger verspürte ich Schmerzen. Zuletzt war es nur ein Ziehen.Ich habe den Arm danach mit Franzbranntwein einmassiert und ich muß sagen,ich bin im Moment fast schmerzfrei.
Das ist doch unglaublich,oder?
Selbstverständlich werde ich jetzt brav jeden Tag die Übung wiederholen und glaube fest daran,dass ich in ein paar Tagen den Tennisarm los bin.

Ich bedanke mich für die die tolle Seite und werde Euch weiterempfehlen. Am Montag werde ich meiner Ärztin von Ihnen erzählen, die sicherlich Ihre Seite besuchen wird.

Lieben Dank
Barbara Sp#itzer

Kommentar:
23.11.15, 15.22h Liebe Barbara. Gut so und mach schön weiter mit Dehnen und auch das Stangehängen würde Dir viel und schnell weiterhelfen, nicht nur mit dem Tennisarm! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Chris Bodamer, Deutschland,  Christel.Bodamer@freenet.de
Eintrag 948 vom 21.11.2015, 04:31 Uhr

Ich bin 64 Jahre und habe seit Jahren unter einem Mausarm. Habe auch schon oft Dehnübungen gemacht und diese haben mir oft geholfen. Bin wg. Bekomme manuelle Therapie wg. Bandscheibenvorfall im HWS-Bereich. Therapeut hat auch meinen Arm oberhalb des Ellbogen behandelt mit sehr starkem Druck. Habe jetzt eine Knochenhautentzündung und glaube, die Behandlung macht das Ganze immer schlimmer. Was kann ich tun, hilft hier auch dehnen?
Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

Kommentar:
23.11.15, 15.22h Liebe Chris. Mach unbedingt das Stangehängen, das wird nicht nur den Mausarm sondern den Bandscheibenvorfall gleich mittherapieren!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karl Heinz Schoon, 26624 Südbrookmerland Niedersachsen,  karl-heinz.schoon@ewetel.net
Eintrag 947 vom 19.11.2015, 14:29 Uhr

hallo erstmal. Habe am 14.09.2015 ca14,oo meine Frage zwecks Kalkschulter und Tennisarm gestellt. Der Tennisarm ist nach ca einer Woche Dehnübungen laut Anweisung verschwunden.
die Kalkschulter hat auf das aushängen am Reck mit starken Zugschmerzen warscheinlich durch mein Gewicht reagiert.
Mein Hausarzt (Sportarzt) hat bei mir eine schmerzhafte Physioterapie gemacht mit sehr gutem Erfolg. Bin auf dem weg der Besserung und kann den Arm fast wieder normal bewegen. Es waren 3 Behandlungen und Dehnübungen zuhause angesagt die ich noch immer mache.
Die Dehnübungen für den Tennisarm sind nur zu empfehlen.
herzlichen Dank für diesen Rat.
mfg. Karl Heinz Schoon

Kommentar:
23.11.15, 15.22h Lieber Karl Heinz. Gut gemacht. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Derya Gül, Hamburg / Deutschland,  deryagul_forever@web.de
Eintrag 946 vom 19.11.2015, 01:24 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt und habe seit einem halben Jahr den tennisarm, wobei die Beschwerden am Anfang nicht so stark waren. Ich habe jetzt eine Spange für den Arm bekommen und soll manuelle Therapie bei einem Physiotherapeuten machen. Ich gehe davon aus, daß es so etwas ist, wie die Dehnung, die Sie beschreiben.
Mein Problem ist jetzt, daß ich für mein Leben gern stricke, und jetzt gerne gewußt hätte, ob ich damit eine Pause machen muss, bzw. ganz sein lassen. Es wäre für mich sehr schade, aber die Gesundheit geht da natürlich vor.
Vielen Dank für Ihren Rat und viele Grüße
Derya

Kommentar:
23.11.15, 15.22h Liebe Derya. Du kannst weiter stricken, musst aber einfach immer vorher, zwischendurch und auch danach gut dehnen um dem Krampf entgegenzuwirken.
Die Spange wird nicht schaden, aber auch nicht nützen, die Therapie auch nicht, sorry.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus Weber, Deutschland,  marlanzchris@gmx.de
Eintrag 945 vom 16.11.2015, 12:20 Uhr

Hallo Thomas,
ich wollte mich mal wieder melden und Dir mitteilen, wie es mir in der letzten Zeit so ergangen ist. Wie ich Dir bereits mitgeteilt habe, war die Diagnose eindeutig (Golferarm links u. rechts). Ich habe die ersten 4-5 Wochen regelmäßig gedehnt und an der Stange ausgehängt und siehe da: Es wurde immer ein wenig besser! Ich bin in der ganzen Zeit nicht im Kraftraum gewesen (insgesamt seit 1 1/2 Jahre nicht mehr) und mir geht es seit dieser Zeit nicht besonders gut. Ich finde einfach keine Alternative zum Kraftsport. Des Weiteren bin ich nach dieser langen sportfreien Zeit sehr "verkopft". Alle Bewegungen und Belastungen werden auf Schmerzfreiheit überprüft und getestet.Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen an meine alte Leistungsfähigkeit wieder anzuknüpfen!
Die letzten 3 Tage war ich beruflich sehr eingespannt und habe die Dehnübungen vernachlässigt. Das habe ich schon wieder bitter bereut.
Nach dem Aufwachen ist der Schmerz wieder stärker geworden. Je stärker der Bizeps angespannt und somit verkürzt wird desto schmerzhafter. Auch das Ausstrecken ist schmerzhaft. Schon leichter Kontakt an den Sehnenansätzen ist extrem unangenehm.
Der linke Arm macht mir zum jetzigen Zeitpunkt keine Probleme.
Schlussfolgerung: Dehnen, Dehnen, Dehnen...........
Nur die besten Grüße aus Mannheim für Dich Thomas
Markus

Kommentar:
17.11.15, 08.26h, Lieber Markus
Danke für Bescheid, ja läuft alles "normal" ab bei Dir. Also weiter mit Dehnen und möglichst auch mit Stangehängen dranbleiben.
Ich denke Du solltest wieder mit Kraft anfangen, einfach nicht mit den extremen Gewichten, lieber mit mehr Durchgängen und vorher, zwischendurch und danach ausgedehnt dehnen und Stangen zum Hängen hat es im Studio genug!
Lebensqualität ist nämlich wichtig und sehr verschlimmern wird es das nicht, Du bist nicht krank!
Gute Besserung und melde Dich in 6-8 Wochen wieder, Gottes Segen, Thomas

jana, Deutschland,  janakara123@gmail.com
Eintrag 944 vom 13.11.2015, 21:16 Uhr

Hallo, bin 30 und habe eine Frage. Ich habe die typischen Symptome, jedoch war mein Tennisarm im MRT nicht sichtbar und so meinte der Orthopäde ich hätte keinen, sondern ein myofasziales Schmerzsyndrom?
Dehnen sollen aber dennoch helfen.
Sieht man einen Tennisarm normalerweise im MRT?

Kommentar:
17.11.15, 08.37h Liebe Jana. Tennisarm sieht man kaum im MRT etc. Myofasziales Schmerzsyndrom, tja, der Arzt hätte auch Tennisarm sagen können, aber tönt so laienhaft, Syndrome diagnostizieren sie immer wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Ich denke Du bist richtig hier mit Dehnen und Hängen wirst Du sicher bald Erfolge erzielen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roland Schmitt, Hückeswagen / Deuschland,  pistenrowdy85@googlemail.com
Eintrag 943 vom 13.11.2015, 09:49 Uhr

Mein Alter ist 42 und spiele 2-3 x die Woche Tennis. Der Tennisarm trat bei mir zum 1. Mal vor genau einem Jahr auf. Es war nicht sonderlich extrem. Ich habe das Problem mit Psysiotherapie + Dehnungen in den Griff bekommen. Jetzt ist der Tennisarm wieder aufgetreten, aber in schlimmer Form. Ich habe mir eine Kortisonspritze setzen lassen und der Schmerz ist erstmal weg. Jetzt habe ich gelesen, dass man eigentlich die Finger von den Spritzen lassen soll, da langfristig kein Erfolg erzielt wird.

Meine Frage: Soll ich trotz der Spritze mit dem Dehnen anfangen?

Kommentar:
17.11.15, 08.37h Lieber Roland. Ja unbedingt mit Dehnen anfangen. Wenn die Wirkung in 3 Wochen nachlässt (oder vorher) wird der Schmerz sonst noch stärker sein.
Aber natürlich kannst Du auch warten und erst später anfangen wenn Du siehst, dass die Spritze nichts brachte, 1x schadet nicht siehe Link unten, aber es bringt auch nichts.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa W, Deutschland,  shimmer918@gmail.com
Eintrag 942 vom 08.11.2015, 11:22 Uhr

Hallo, ich bin w und 34 Jahre alt. Habe mir beim Reiten vor ein paar Jahren maßlos die Adduktoren überlastet (Oberschenkel war blau und rot danach, konnte kaum gehen). Nach Heilung weiteres Reiten. Ca 4 Wochen später erstes Mal Ansatztendopathie am Schambein mit brennenden, stechenden Sehnenansätzen. Sogar normales Gehen hat verschlechtert, wenn es wieder akut ist, enorm. Habe dann nicht nur links und rechts am Sehnenansatz Schmerzen, sondern auch Stiche/Krampfen mittig.
Kortisonspritze an die Ansätze hat schnell geholfen, jedoch hilft das meist nur eine kurze Zeit, dann ist es wieder da, wenn ich Pech habe.
Was die Schmerzen schnell reduziert ist Liegen, also die Spannung rausnehmen.
Die Theorie ist, dass die Adduktoren durch die Überbelastung ständig zu viel Spannung haben und es bei erneuter Belastung erneut aufreißt. ZB. wenn ich wieder mutig bin nach Ausheilen und wieder mit Sport beginne. Reiten geht seit Jahren gar nicht mehr, da geht es sofort wieder los.
Ich habe gemerkt, dass Dehnen mir etwas hilft, allerdings mehr die typischen Adduktordehnungen. Ein Physio meinte sogar mal zu mir, ich hätte einen Tennisarm am Schambein.
Ich habe eine Frage: Warum verbessert Kortison -auch beim Tennisarm zumindest kurzfristig wenn es KEINE ENTZÜNDUNG ist? Das lässt mich immer etwas zweifeln, dass es wirklich eine Verkrampfung ist.

Kommentar:
09.11.15, 07.42h. Liebe Lisa, man könnte vereinfacht sagen, Kortison wirkt wie ein (schädliches) Breitband-Schmerzmittel. Da am Nervenansatz direkt wo der Schmerz ist eine kleine Entzündung ist, wird diese mitbehandelt, aber die Ursache des Schmerzes ist eben keine Entzündung sondern ein Dauerkrampf/Sehnenverkürzung.
Kortison hilft ca. 2-4 Wochen, die Nebenwirkungen/Langzeitschäden sind aber enorm.
Der Arzt gibt oft Kortison wenn er nicht mehr weiterweiss, 1-2 Mal kann das sinnvoll sein, danach sollte man aber aufhören damit!
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

hans dampf, schweiz,  weedbee77@hotmail.com
Eintrag 941 vom 07.11.2015, 19:37 Uhr

Hi Tomi,ich bin 38 und hatte 3Jahre Probleme mit meinem Golferarm, kein Fittnestraining mehr, Biken nur noch unter Schmerzen, bei der Arbeit auch dauerschmerzen, ich war schon kurz vor dem durchdrehen.
Behandlungen waren Cortison einmalig, Wachstumsfaktoren einmalig, nichts hatte geholfen,und die schmerzen wurden immer schlimmer.
Parallel dazu hatte ich selbst recherchiert und bin auf deine Seite gestossen die mir Mut gemacht hatt wieder einmal schmerzfrei Leben zu können, anfänglich habe ich es übertrieben mit der Dehnerei und es wurde noch schlimmer, dann liess ich es etwas ruhen mit dehnen, aber nach vielen Monaten des durchhaltens, plötzlich die Verbesserung und dann wurde mir klar mit Dehnen und auch Ruhepausen zwischendurch kann ich diese Krankheit besiegen.
Und was soll ich sagen nach inzwischen Jahren der Verzweiflung kann ich wieder schmerzfrei Biken gehen und auf der Seite schlafen, schwimmen alles geht wieder, kann den Ellbogen vergessen und mein Leben leben.
Keine Operation was die letzt Option war, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir das abschneiden der Sehnen und freilegen des Nerves zu viele Risiken beihaltet, und ich liess es zum Glück bleiben.
Was soll ich sagen, vielen Dank Thomi,die Seite hatt mir sehr geholfen durchzuhalten und neuen Lebensmut zu fassen, um irgendwann schmerzfrei wieder Leben zu können, und es hat geklappt.

Du bist der beste Thomi und grossen Respekt in dieser gewinnorientierten Gesellschafft jemand zu treffen,der Gemeinnützig agiert so wie du!

i wish u the best Thomi.

Und Leute, einfach durchhalten und weiter Dehnen Dehnen Dehnen, nicht schnippeln.

Kommentar:
09.11.15, 07.47h Lieber Hans. Super gelaufen bei Dir! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Susanne van den Bergh, Aschheim/Deutschland,  s.vdb@asthenis.de
Eintrag 940 vom 05.11.2015, 12:59 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 49J. alt und laviere seit Mai 2015 mit einem Tennisarm herum.(bereits 2Cortison-Spritzen etc.)
Trat plötzlich nach einem Squash-Spiel auf, davor hatte ich etwa ein halbes Jahr problemlos gespielt (war auch mit ca. 25Jahren für mehrere Jahre im Squash-Verein.
Nun habe ich vor etwa 3Wochen Deine Seite entdeckt und noch am selben Tag mit dem Dehnen, seit etwa 1,5Wochen auch mit dem Hängen begonnen.
In der 1. Woche schlug das Dehnen sehr gut an, und ich hatte schon die
Hoffnung das Problem endlich in den Griff zu bekommen, nach einer Woche massiver Einbruch, dann wieder eine minimale Besserung, nun erneut ein Einbruch.
Meine Frage zu: "Mit Fortgeschrittener Besserung muss das Dehnen auch weniger stark ausgeführt werden, sonst kann das Dehnen kontraproduktiv wirken und eine völlige Besserung verunmöglichen." Ich weiß jetzt gar nicht mehr wie ich die Dehnung dosieren soll, jetzt da es wieder ganz akut ist.
Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn Du mir eine Anleitung gibst.

Herzliche Grüße

Susanne

Kommentar:
09.11.15, 07.37h Liebe Susanne. Ja mit zuviel Dehnen, besonders mit Zerren und Reissen kann es auch mal ein Rückfall geben. Das ist beim Stangehängen einfacher zu dosieren, lieber Dehnung ohne starken Zug etwas länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Bei Sport, Verkrampfendem, einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris C., Frankfurt / Deutschland,  cpczaban@aol.com
Eintrag 939 vom 02.11.2015, 09:49 Uhr

Hi, zunächst mal zu meiner Situation:
Ich habe durch bestimmte Übungen aus meinem Sport (Calisthenics - in etwa: freies Turnen, hauptsächlich an Stangen, Recks und Boden) und zu viel Eifer (es ist immer besser den langsamen und sicheren Weg zu gehen) einen Tennisarm entwickelt, da ich nicht auf meinen Körper gehört und die frühen Symptome ignoriert habe. Als ich dann nichts mehr machen konnte, ohne die Situation zu verschlimmern, hatte ich mir vorgenommen für 6 Wochen kein Oberkörpertraining mehr zu absolvieren und die Heilung meines Armes durch exzentrische Belastung (von einigen Meidizinern und Therapeuten empfohlen, siehe z.B. Tylertwist) zu beschleunigen. Das hat die Situation langsam, aber kontinuierlich verbessert, solange, bis ich dann zu stärkeren exzentrischen Belastungen übergegangen bin. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Situation wieder enorm verschlimmert, sodass ich quasi wieder am Anfang war. Das bloße Strecken meines Armes hat erträgliche, aber sehr unangenehme Schmerzen bereitet. Dieser Zustand war stark deprimierend. Das war bereits 4 Wochen, nachdem ich beschlossen hatte für mind. 6 Woche nicht zu trainieren. Also schien es hoffnungslos, nach 6 Wochen auch nur annähernd schmerzfrei zu sein. Dann bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich war zunächst nicht überzeugt, jedoch erinnerte ich mich daran, dass mir ein Bekannter vor ein paar Tagen ebenfalls empfohlen hatte, den Arm zu dehnen (was ich auch mehr oder weniger ignoriert hatte). Somit entschied ich, der Dehn-Methode eine Chance zu geben. Nachdem ich meinen Arm ein paar mal an diesem ersten Tag der Anwendung gedehnt hatte, war der Schmerz bereits wie ausgebügelt. Ich konnte es kaum glauben. Wie konnte es sein, dass ich bereits so viel über das Problem gelesen hatte (auf medizinisch-therapeutischen Seiten), aber nirgends die Effizienz des Dehnens betont wurde? Nach ein paar Tagen des Dehnens, konnte ich wieder normal trainieren. Selbstverständlich verzichte ich noch immer auf die Übungen, die in erster Linie das Problem ausgelöst haben, aber diese stellen vlt. höchstens 5% meines Trainings dar.
Im Nachhinein ergibt es Sinn. Die Muskulatur meines Unterarms war einfach zu stark und zu kurz. Dadurch ist es bei bestimmten Übungen dazu gekommen, dass der Sehenansatz am Ellenbogen enorm belastet und gereizt wurde. Einfaches auflockern und langziehen der Unterarmmuskulatur hat den Auslöser komplett beseitigt. Um es klar zu stellen: Die Verletzung ist immer noch vorhanden, allerdings kann sie jetzt ungestört heilen und ist kaum noch merkbar, dadurch dass die Stelle nicht weiter durch verkürzte Muskulatur gereizt wird.

Beste Grüße und danke für die Seite,
Chris

Kommentar:
02.11.15, 12.07h Lieber Chris. Wunderbar gelaufen, Du hast gut reagiert. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Dagmar Köller, Schwanewede Deutschland,  dagmarkoeller@aol.com
Eintrag 938 vom 29.10.2015, 18:24 Uhr

Hallo ;-)
Ich habe seit Januar 2015 nach stundenlanger PC Arbeit einen Golf- und Tennis Arm. Schmerzmittel Krankengymnastik Cortisonspritzen halfen nicht. Im Juli bin ich operiert worden. Jedoch habe ich immernoch arge Schmerzen.. schaffe nicht mehr als 8 kg zu heben.. ich weiß nicht mehr weiter.. bei Überlastung am Tag verkrampft und versteift sich der Arm nachts im Schlaf so dass ich vom Schmerz aufwache. Ich weiß nicht mehr weiter. Es wäre schön.. wenn Sie einen Rat für mich hätten.
Herzlichen Gruß Dagmar Köller

Kommentar:
02.11.15, 12.29h Liebe Dagmar. Ja ich habe Rat und bist bist richtig hier und bald geheilt, auch nach erfolgloser OP ist das schnell möglich.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martina, NRW,  saslona.m@online.de
Eintrag 937 vom 27.10.2015, 21:24 Uhr

Ich wollte nur *Danke Schön* sagen für diese hilfreiche Seite :-)
Fange nun auch mit dem dehnen an.

Gruß, Tina

Kommentar:
28.10.15, 07.29h Liebe Martina. Gern geschehen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nico, Berlin,  nico.rublack@gmx.de
Eintrag 936 vom 27.10.2015, 11:12 Uhr

Guten Tag Thomas,

ich bin 31 und gehe seit 5 Wochen, durch einen Fußbruch bedingt, an Unterarm-Gehstützen. Seit einer Woche leide ich nun an folgenden Symptomen:
Mein linker Ellenbogen schmerzt, zieht, sticht auf der Innenseite, kurz hinter dem kleinen Knochenvorsprung Richtung Oberarm. Ich kann, wenn ich in die Vertiefung drücke auch die Sehne (oder den Nerv?) erfühlen, der mir Kummer bereitet. Im Ruhezustand bemerke ich nichts, hebe ich den Arm jedoch über den Kopf, zieht es stark an dieser Stelle. Am schlimmsten ist es, wenn ich den Arm dabei angwinkelt hochziehe. Ich frage auf diesem Wege, welche Therapie für mich wahrscheinlich die beste ist, da weder die Diagnose Tennis-, noch Golferarm so recht passen will.

Mit besten Grüßen
Nico

Kommentar:
28.10.15, 07.29h Lieber Nico. Ich würde mal sagen, das ist nur akut und wenn Du dann ohne Gehstützen manöverieren kannst bald wieder weg. Ort wäre eher Golferarm da Innenseite. Wenn es dann mit schonen nicht besser wird oder auch jetzt könntest Du das Stangehängen probieren, das sollte schnell helfen.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

melanie schneider, borken deutschland,  veggiemel73@gmail.com
Eintrag 935 vom 22.10.2015, 13:51 Uhr

Mein problem fing ca. Vor einem jahr an.
Linke seite ulnaris syndrom. Stoppte ein paar Monate total und meldete sich diesen Sommer wieder, nur dieses mal extrem stark. Nun habe ich beide seiten ulnaris, nachgewiesen durch nervenmessung im krhs.
Welche Übungen kann ich machen um das zu verbessern?
Ganz lieben dank für antwort.

Kommentar:
26.10.15, 08.51h Liebe Melanie.
Könnte sein Syndrom ist Fehldiagnose (häufig siehe Link unten) aber auch wenn Du es hast, erwarte ich vom Stangehängen sicher eine grosse Verbesserung. Mach auch mal die Diagnose im Link für Tennisarm und Golferarm um sicher zu gehen, dass dort nichts ist sonst auch Dehnübung machen.

Lies mal nach bei Syndromen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Barbara, Bern, ,  nadia.cia#sullo@gmx.ch
Eintrag 934 vom 19.10.2015, 16:40 Uhr

Hallo Thomas.
Seit 2 Jahren arbeite ich in einem Callcenter. Ich arbeite ausschliesslich mit dem Zahlenblock. ( Bestellungseingabe) Die Arbeit dauert ca 5 Stunden täglich und ist hochmonoton. (Dauertippen) Pausen sind nicht gross möglich. ( ausser Kaffee holen, Toilette natürlich) Zuerst hatte ich Schmerzen mit der Schulter. Seit ich joggen gehe, schwimmen, yoga gehts mir besser.
Seit 2 Monaten ist der aber Schmerz gewandert. Er befindet sich Am Ellenbogen und strahlt im Mittelfinger und Kleinfinger aus. (Keine schwellung) Auch die Rückhand und Handkante) ist betroffen.
Ich verliere allmählich die Kraft und habe Angst meine Stelle zu verlieren.
Kürzlich hatte ich 2 wochen Ferien und die die Schmerzen und Verkrampfungen waren nach 4 Tagen wegg. Ich war überglücklich. Doch die Freude hielt nicht so lange.
Kaum habe ich mit der Pc arbeit angefangen, fingen auch schon wieder die Schmerzen an.(Verkrampfung,brennen ziehen) Der Ruheschmerz am Weekend ist am schlimmsten. Am morgen sind die Hände und Arme steif.
Schwellung ist keine mehr vorhanden. Nur ganz am Anfang der Beschwerden. Die Arbeitsintensität habe ich reduziert indem ich langsamer tippe. Ich merke aber schon wenn ich die intensität beim tippen reduziere, ist auch der ruheschmerz etwas weniger. Aber leider nicht ganz weg.
Leider kann ich aber sehr wahrscheinlich nicht noch mehr reduzieren. Ein Türreck und die Dehnübungen mache ich täglich. Schmerzen habe ich trotzdem noch. Da mein job nicht ein typischer Bürojob ist, sondern eher vergleichbar mit dem einer Datatapystin, wollte ich fragen, wie oft und wie lange ich die Uebungen am Türreck und die dehnübungen machen soll???
Der Arzt hat mir epicondylitis diagnostiziert.Er hat mir Physiotherapie und Salben verschrieben. Schmerzmittel hat er mir abgeraten.Etwas dehnen hat er mir auch emfpohlen.
Zusätzlich hat er mir strengstens empfohlen einen Job zu suchen wo ich nicht immer unter Zeitdruck hochmonotone Arbeiten verrichten soll. Nicht ganz so einfach heutzutage.!!!
Gibt es eine Hoffnung für mich? Ohne dass ich gleich den Job verlieren muss? Trotz so monotoner Tätigkeit??? Danke im Voraus für deinen Rat. Und ein grosses Kompliment an Dir für diese Super Homepage.!!!!
Gruss Barbara 39 Bern

Kommentar:
19.10.15, 16.43 h Liebe Barbara
Du bist völlig richtig hier, alles Symptome und die Diagnose zeigen typisch auf Tennisarm.
Ellenbogen, Mittelfinger, Ruheschmerz, morgens mehr, Diagnose Arzt, Dein Alter.
Wie lange dehnst und hängst Du schon?
Pro Tag 10-15 Min. in Dehnen investieren und wenn möglich einige Male je 20-30 Sek. Hängen am Türreck.
Ich denke das wirst Du hinbringen ohne Jobwechsel.
Physio und Salben wird leider beide überhaupt nichts bringen. Kostet alles Zeit, Geld und Nerven.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach weiter mit der Dehnübung. Und auch mit Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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19.10.15, 19.24h Barbara
Hallo Thomas
Wow. Vielen Dank für die schnelle Antwort. ja ich dehne jetzt seit 3 wochen. allerdings habe ich aber 3 tage nicht konsequent gedehnt.Nun sind die Schmerzen wieder da.
Aber ich muss sagen desto stärker ich belaste, sind auch dann die Ruheschmerzen stärker.
Hättest du vielleicht ein tipp wie ich die arme halten soll? ich muss immer nur den Zahlenblock benutzen. Und nicht die ganze Tastatur.??
(eher ganz gestreckt) ( jetzt sind sie angewinkelt. Das könnte vielleicht auch ein Problem sein(??)
Gruss Barbara

20.10.15, 08.19h Thomas
Liebe Barbara
Ev. kannst Du eine Auflage basteln damit der Arm und Ellenbogen aufliegt während die Finger auf dem Zahlenblock sind, etwa wie ich sie mir mal auf dem Foto hier gebastelt habe. Den Tisch dem Arm entlang zum Ellenbogen führen.
Andererseits denke ich, die Lösung liegt nicht darin sondern im konsequenten Dehnen und Hängen, mach alles genau wie beschrieben und Du wirst plötzlich grosse Fortschritte machen! Gute Besserung und melde Dich wieder, Thomas

sash, de,  s.sas@web.de
Eintrag 933 vom 15.10.2015, 13:57 Uhr

nur ne kurze Frage .
gibt es das dass man an beiden Armen einen Tennisarm gleichzeitig bekommt?
das ganze ging los seit ich vor Ca einem Jahr mit Krafttraining angefangen habe
und nach der ersten Einheit meine Ellbogen nicht mehr bewegen könnte für bald 5 Tage.
seit dem habe ich die Probleme irgendwie.
gibt gute Tage und schlechte, schlechte z.b. wenn ich viel hebe z.b. Schubkarre den ganzen Tag hin und her fahre. dann kann ich auch schonmal kein Glas mehr öffnen ohne richtige Schmerzen im Ellbogen zu haben.
komisch ist halt das ich das an beiden Armen habe

Kommentar:
16.10.15, 08.01h Lieber Sash. Ja das ist völlig normal und kommt öfters vor, gleichzeitig oder nacheinander. Bei Kraft sowieso weil es oft Sehnen, Muskeln und Bänder konstant überfordert.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, Stange hängen im Studio zwischendurch!, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter, ,  Jaud0#907@aol.com
Eintrag 932 vom 09.10.2015, 12:04 Uhr

Hallo,
danke für die Antwort, aber es wird einfach nicht besser, egal wie lange und wie oft ich Dehne, die Schmerzen werden immer unerträglicher kann mit dem Arm fast nichts mehr machen, was ich nicht verstehe ist, wenn es ein Krampf ist dann ist es doch eine Muskelkontraktion und der Schmerz entsteht im Muskel und nicht im Sehnenansatz und wenn ich Dehne sofort verschwindet, wie kann es sein das es einen Dauerschmerz gibt der erst nach zeitlich langem Dehnen urplötzlich verschwindet, rein von der Logik her kann das eigentlich nicht stimmen denn es fühlt sich eher an wie eine starke Zerrung.
Habe mir jetzt eine Stange gekauft werde das noch versuchen ansonsten gebe ich auf weil ich mich nicht selber Geiseln will, bin ja kein Masochist.
Gruß Peter

Kommentar:
09.10.15, 12.06h, Lieber Peter

Der klassische Tennisarm schmerzt nicht im verkrampften Muskel, der Muskel und die Sehne werden über längere Zeit langsam kürzer und das zieht dauernd am Sehnenansatz im Ellenbogen, dies reizt dort am Knochen und ergibt den Schmerz.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Leider gibt es keine wirksamen Alternative und mit nichtstun würde ich sagen wird es stetig schlimmer aber sicher nicht besser werden.

Gute Besserung und melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging,
Thomas

Gabriele, Königstein Deutschland,  herbach-kuhn@gmx.de
Eintrag 931 vom 07.10.2015, 21:53 Uhr

Hallo, ich bin 58 Jahre jung und arbeite als Köchin und Hauswirtschafterin. Seit ca. 1 Jahr habe ich Schmerzen im linken Ellenbogen die jetzt so stark sind das ich den Arm gar nicht mehr ohne Schmerz bewegen kann bzw. der Arm schon schmerzt wenn ich gar nicht arbeite. Wir haben schon alles mögliche probiert.

Kommentar:
09.10.15, 08.26h Liebe Gabriele. Hast Du nachts oder am Morgen mehr Schmerzen bis Du warmgelaufen bist? Wäre Tennisarm. Mach zuerst mal Diagnose unten. Auch wenn sie nicht deutlich anspricht, mach mal das Dehnen und Stangehängen dann weisst Du nach wenigen Tagen ob es was bringt und Du hier richtig bist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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08.10.15 Gaby: erstmal danke für Dein Feedback, ich habe permanent Schmerzen und der Arm ist dick geschwollen. Die Schmerzen ziehen mittlerweile bis in die Schulter. Ich habe das Gefühl das evtl. die Lymhe da nicht ablaufen kann. Ich werde Deine Tips jetzt ausprobieren und Dir berichten.

08.10.15 Thomas: OK Gaby alles klar, wenn dick geschwollen, dann mit Dehnen und Hängen vorsichtig, reduziert beginnen und bei Rückfall 1-2 Tage pausieren vor dem weitermachen.

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