Tennisarm-Forum
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Josef Figl, Petzenkirchen Österreich,  josef.figl@gmx.net
Eintrag 780 vom 07.10.2014, 07:15 Uhr

Hallo Thomas!
Danke für die schnelle Antwort. Ich tu so im Schnitt 4-5 mal täglich am Türreck hängen.
Werd auch jetzt mit der 2.Dehnungsart beginnen. Werd dir in ein paar Monaten berichten. Danke nochmals du hast mir sehr geholfen.
lg Josef

Josef Figl, Petzenkirchen Österreich,  josef.figl@gmx.net
Eintrag 779 vom 03.10.2014, 13:49 Uhr

Hallo Thomas,
Ich (52Jahre) betreibe seit 4Jahren Bogensport.
Seit 2Jahren begann das Problem Tennisarm, Hab auch schon alles durch,
( Infiltrieren, Schmerzmittel, Ellbogenstrumpf, Epocontylitsschiene usw.) Ich hab vor ca. 10 Monaten deinen Beitrag gelesen und ich hatte Erfolg und setzte auch die Dehnübungen weiter fort.
Seit ein paar Wochen hab ich trotz Dehnübungen immer wieder Rückfälle. Ich trainiere im Bogensport jetzt mehr als früher. Die Bogenhand(mit der ich den Bogen halte) ist die Problemhand. Hat es damit etwas zu tun das der Bogen der Hand einen sogenannten
Handschock versetzt?

Danke schon im voraus. J.Figl

Kommentar:
06.10.14, 07.52h
Ich denke Du solltest Dehen dann intensivieren und jetzt vor allem mit dem Stangehängen anfangen, falls Du das nicht schon täglich regelmässig machst.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Den Handschock kann ich nicht beurteilen, aber ich denke für den Ellenbogen ist das einfach eine weitere kleine Reizung und nicht an und für sich extrem verkrampfend und nur das interessiert den Tennisarm (TA) wirklich.

Rückfälle sollen Dich nicht entmutigen sondern anspornen mehr zu Dehnen und Hängen zu machen, das wird Dir sicher bald weiterhelfen, es gibt nur diese Chance.
Desweiteren wird der TA eines Tages Ausbrennen. Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"s

Gute Besserung und melde Dich doch in 2-3 Monaten wieder wie's Dir erging, Thomas

Sabine Kerber, Dresden,  kerbi1@gmx.de
Eintrag 778 vom 02.10.2014, 11:24 Uhr

Hallo Thomas,
vielen lieben Dank für deine schnelle und umfangreiche Antwort. :-).
Ich musste nun leider gestern noch einmal beim Arzt vorstellig werden, das sich noch keine Besserung eingestellt hatte. Er hat mir auch bestätigt was du mir in deiner Antwort geschrieben hast, dass es sich bei mir (Alter 47) um zwei Diagnosen handelt. Tennis-und Golferarm. Auch die körpernahe Ellenbogeninnenseite weisst diesen sehr schmerzhaften Druckpunkt auf, auf den du hingewiesen hast auf. Dazu wurde mir nun gestern gesagt dass dort eine Entzündung vorliegt. Da die Medikamente nichs bewirkten habe ich nun die erste Kotisoninjektion bekommen. Dadurch ist es nun ein bisschen schwierig die Golfarmdiagnose zu testen, da der Schmerz eingedämmt ist. Wie wirken sich nun die Dehnübungen aus wenn ich diese für beide Diagnosen weiter ausführen würde und tatsächlich eine Entzündung vorliegt. Kann das Dehnen sich darauf negativ äussern?
Viele Grüße und besten Dank
Sabine

Kommentar:
02.10.14, 17.01h Liebe Sabine. Mach kein Kortison mehr, könnte unschöner Fettabbau geben (knochiger Look) und Pigmentstörungen. Ist reine (schädliche) Symptombekämpfung und löst nie ein Problem. Der Tennisarm ist auch keine wirkliche Entzündung, Aerzte checken das nie. Der Schmerz entsteht durch Dauerzug jener Sehnen am Muskelansatz.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Du hast jetzt ca. 3 Wochen schmerzfrei (ev. mit Glück auch 4+) und danach ohne Dehnen wäre es schlimmer, da Krampf und Sehnenverkürzung fortgeschritten wären. Also besser schön Dehnen und Hängen. Wenn er die Spritze nicht innen und aussen gesetzt hat solltest Du die Diagnose ev. doch spüren.
Dehnen kann sich nie negativ auswirken.
Wenn Du willst, kannst Du natürlich auch warten bis der Schmerz wieder kommt ;-)
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sabine Kerber, Dresden,  kerbi1@gmx.de
Eintrag 777 vom 30.09.2014, 17:30 Uhr

Hallo Thomas,
ich habe vor ca. 5 Wochen einen sehr schweren Koffer mit der linken Hand hinter mir hergezogen. Ungefähr seit dieser Zeit habe ich Schmerzen linken Unterarm. Hatte anfangs gedacht es ist nur eine Muskelzerrung welche vor 2 Wochen mein Dok. so diagnostiziert hat.
Durch meinen Sohn, welcher ein aktiver Sportler ist bin ich auf deine Seite gekommen. Habe dort dann die Übung zur Diagnose gemacht, welche eindeutig darauf hinweist dass es ein Tennisarm ist. Bei bestimmten Belastungen des Armes schmerzt bei mir aber nicht der äussere Ellenbogen wie den meisten Leuten hier im Forum sondern die innere Armbeuge und der ganze untere Muskel. Ich bin nun schon seit 2 Wochen krank geschrieben, habe den Arm geschont, ruhig gestellt und mehrfach am Tag gekühlt auch Tabletten eingenommen, hat alles bisher überhaupt nichts gebracht :-((. Nun führe ich seit knapp 2 Tagen die Dehnungsübungen aus, das mit dem Hängen halte ich leider nicht aus, es zieht zu sehr. Habe auch nur den nicht so optimalen Türrahmen zur Verfügung. Bis jetzt spüre ich noch keine wesentlichen Verbesserungen. Denkst du das es ein Tennisarm ist?
Viele Grüße aus Dresden
Sabine

Kommentar:
02.10.14, 07.34h Liebe Sabine. Ja denke Du bist richtig hier. Ev. kombinierter Tennisarm/Golferarm=Innenseite. Mach mal jene Diagnose ob sie auch anspricht, siehe unter Diagnose>Golferarm. Kühlen, Ruhigstellen ist reines Gift für solche Verkrampfungen sie werden fixiert und schlimmer. Du musst nur etwas Geduld haben beim Dehnen. Stangehängen könntest Du auch reduziert machen, unten mit Füssen aufstehen und soviel Gewicht damit abfangen bis es auszuhalten ist, wäre gut weil es gleichzeitig Tennis- und Golferarme behandelt!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

libardoni sabrina, steinerberg, schweiz,  sabe.libi@gmail.com
Eintrag 776 vom 26.09.2014, 06:44 Uhr

hallo thomas
danke für deine antwort.bin ja nun auch schon eine ganze zeit am dehnen und wollte einmal meine erfolge berichten.am anfang hatte ich das gefühl es werde nach dehnen besser aber pl.hat mir der ganze arm weh getan->sicher muskulär.
habe aber einfach weiter gemacht.habe v.a.gedehnt und nicht gehangen:-)
meine schmerzen wurden dann pl.besser v.a.am tag spürte ich eine deutliche besserung.am morgen ist es unterschiedlich-manchmal sehr gut unkaum schmerzen und gerade heite morgen hatte ich v.a.bei der beugbewegung des ellenbogens wieder diese bekannten schmerzen im aussenbereich des ellenbogens.habe gerade eben wieder gedehnt und bin sicher es bessert sich im verlauf des tages wieder.ich würde sagwn die schmerzen sind v.a.am morgwn noch da-> warum ist das so?
wie lange soll ich mit dehnen weiter machen?

Kommentar:
29.09.14, 13.46h Liebe Sabrina. Du bist richtig hier und musst jetzt schön dranbleiben mit Dehnen und wenn Du's beschleunigen willst kannst Du jetzt noch das Stangehängen zusätzlich integrieren.
Du hast jenen Muskel über Jahre verkrampft und eine Muskelverkürzung/Sehnenverkürzung produziert, das geht nicht innert Tagen ganz weg, das wird noch dauern aber mit Dehnen hälst Du es im Griff und das ist ja das Wichtigste in Bezug auf Lebensqualität.
Ruhigstellen, nachts, fixiert und verstärkt den Krampf deshalb ist es normal, dass es nachts und am Morgen bis man warmgelaufen ist am meisten schmerzt.
Melde Dich dann in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging und viele Grüsse von Thomas

mario, klagenfurt/Kärnten,  Mariok89@gmx.at
Eintrag 775 vom 24.09.2014, 15:56 Uhr

danke. habe extra schon 3 Wochen das Training ausgesetzt.
Werde ab morgen wieder trainieren und das mit dem dehnen umsetzen. Melde mich sobald sich was verbessern. Danke im voraus!! Super Forum!! Mfg Mario

Maik Büsser, Wittenbach / Schweiz,  maik.buesser@gmx.de
Eintrag 774 vom 24.09.2014, 11:55 Uhr

Hallo, ich bin 37 Jahre alt und das Problem ist zum ersten mal Anfang 2013 aufgetreten. Ich muss es ein wenig beschreiben. Beim Angeln mit schweren Gerät (Rute+Rolle ca. 1,5 kg) und permanenten schwungvollen Auswerfen sowie einer seitlichen Schlagbewegung kam der Schmerz bereits am 2. Tag. Anfang diesen Jahres hatte ich das gleiche Problem und war dann auch beim Arzt. Ergebnis: Ultraschall = kleine Bläschen am Muskelansatz unterhalb des Ellenbogens / Röntgen = keine Verkalkung der Gelenke / Physiotherapie = mehrere Sitzungen radiale Stosswelle und teilweise Reizstrom. Jetzt habe ich die Form Schmerz bereits beim leichten Angeln und in 6 Wochen geht's wieder auf die Grossen. Mittlerweile bin ich echt verzweifelt, weil ich möchte dies nicht aufgeben!!! Ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können! Vielen Dank im Voraus und viele Grüsse

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Maik. Ich glaube Du bist richtig hier und mit Dehnen und Hängen bald geheilt, solltest aber beides machen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Stosswelle und Physio oder Pharma kannst Du eher vergessen in diesem Fall.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

mario, klagenfurt/Kärnten,  Mariok89@gmx.at
Eintrag 773 vom 24.09.2014, 08:14 Uhr

Hallo. Ich bin 25 Jahre alt und habe seit 1 Monat einen tennisarm. habe auch schon mit dem dehnen begonnen. Meine Ärzte sagen alle schonen da ich es vom Eishockey bekommen habe. Sollte ich trotz schmerzen wieder spielen? Mfg mario

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Mario. Kannst weiter spielen, einfach vorher, zwischendurch, danach besonders gut dehnen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Wenns ein Tennisarm ist, würde schonen das Gegenteil bewirken, Fixierung des Krampfes und mehr Schmerzen.
Lies mal über junge Patienten
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Oli M., Wiesbaden / Deutschland,  mep+his*tofeles23@web.de
Eintrag 772 vom 18.09.2014, 16:18 Uhr

Hallo Tomi,
ich bin 33 Jahre alt und habe das Problem der Tennis-/Golfarme seit fast 3 Jahren.
Zunächst großes Lob an die Seite und all die jenigen, die hier ihre Erfahrungen, Erfolge, Misserfolge mitteilen.
Soweit ich mich zurück erinnern kann, fing alles im Nov/Dez 2011 an, als ich mein Kraftsporttraining auf die Unterarme konzentrierte. Folge: Schmerz an beiden äußeren Ellenbogen (Tennis). Da man ja nicht unbedingt gleich bei jedem Zwicken zum Arzt rennt, habe ich fleißig weiter trainiert und erst im März 2012 einen Orthopäden aufgesucht.
Seitdem habe ich 5 Orthopäden, 1 Ostheopaten, 2 Heilpraktiker "verschlissen".
Hier mal mein Leidensweg in Therapien ausgedrückt:

Dez 11 Beginn der Schmerzen im Ellebogenbereich bds. vermutlich durch Überbelastung beim Kraftsport
Apr 12 Verschreibung von Ellenbogenspangen(nur fürs Training)
Sep 12-Nov 12 2 x Kortisonspritzen (jeAnsatz)
Okt 12-Nov 12 20 x Querfriktion und Eisanwendung Linderung der Schmerzen durch Kortisonspritzen
Jan 13 2 x Kraftsport - Schmerzzunahme - kein Kraftsport
Feb 13 MRT beide Ellenbogen
Feb 13-Mrz 13 4 x Stoßwelle
Mrz 13-Jun 13 7 x ACP-Behandlung (autogen conditioniertes Plasma - Eigenblutbehandlung)
Mai 13-Sep 13 20 x Wärme und Massage der oberen Rücken- / Nackenmuskulatur
Aug 13 Ultraschall Ellenbogen (nur Bildgebung)
Aug 13 Muskelfunktionstest Unterarme im Zusammenhang mit obere Rücken- / Nackenmuskulatur (o. B.)
Aug 13-Okt 13 Manuelle Theapie (Triggerpunktbehandlung am Rücken)+ KG Unterarme
Okt 13 Infiltration gewebehärtender Mittel (Kochsalz + Glukose)
Nov 13-Dez 13 5 x Akupunktur / Schröpfen
Dez 13 Röntgen HWS / C7 leicht auffällig
Hals- & Kiefermuskelfunktionstest (o.B.)
Dez 13 Panoramaaufnahme Zähne / OPG (o.B.)
Jan 14 Blutegelbehandlung links 3 Stück (2x Tennis, 1x Golf)
Jan 14-Mrz 14 6x extrakorporale Stoßwellentherapie + Mecain 1% und Zeel P Amp
Apr 14 3x Mecain 1% und Zeel P Amp
Mai 14 5x Physio (Querfriktion, Eis, Ultraschall) Abbruch, weil extreme Schmerzzunahme+ tgl. alle 2-3 Std. dehnen
Jun 14-Jul 14 3x extrakorporale Stoßwellentherapie + Mecain 1% und Zeel P Amp
Jul 14 Mecain 1% und Zeel P Amp
Aug 14 Thermokoagulation (Tennisarm bds.)

All diese Therapien haben langfristig keinen Erfolg gebracht und ich bin es wirklich leid zu den Ärzten zu rennen. Ich war schon kurz davor mich (bei Dr. Bergmann in Fürth) operieren zu lassen. Sollte das mit dem von dir vorgeschlagenem Dehnen nicht funktionieren, wird das wohl auch mein nächster Schritt sein.
Zurzeit schmerzen mir alle 4 Ansätze (Golf und Tennis, rechts und links) recht stark. Mein rechter Arm aber am meisten (ich bin Rechtshänder).
Gestern habe ich mir eine Klimmzugstange bei Amazon gekauft und heute schon 2x dran gehangen.

Ich werde später berichten, welche (hoffentlichen) Erfolge ich verbuchen kann/konnte).

Bis dahin viele Grüße
Oli

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Oli. Da warst Du aber ein guter Kunde im Krankheitswesen, die gibt man nicht gerne ab wegen einer lausigen Dehnübung. Aber so wird es kommen.
Du bist richtig hier und bald geheilt, kannst dann auch wieder Kraft machen, anfangs aber mit weniger Gewicht und lieber mehr Durchgängen, hast Dein Material überfordert.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Auch die OP kann ich nicht empfehlen:
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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27.09.14 Hallo Tomi, Ich habe am 18.09.14 in dein Forum geschrieben (Eintrag 773). Seit dem 17.09. dehne ich nach deinen Angaben im Stundentakt (außer im Schlaf). Auch hänge ich an der Stange (mit Abstützen). Bei mir werden die Schmerzen leider stärker. Was soll ich tun? Was mache ich falsch? Dehne ich zu stark? Zu oft? Soll ich nicht mehr hängen? Oder weniger dehnen? Ich hoffe auf eine schnelle Antwort von dir.
Viele Grüße Oli

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29.09.14, 08.23h. Hallo Oli
Ja es gibt manchmal Rückfälle oder Stagnation bei "Uebertreiben" mit Dehnen oder auch wenn man zerrt und reisst und meint es helfe dann schneller.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Mach ansonsten alles weiter so, plötzlich gibt es einen Durchbruch und ein Riesenschritt.
Gute Besserung und melde Dich in 1 Monat wieder. Viele Grüsse von Tomi




Barbara Burchard, Ried-Brig/Schweiz,  burchardbarbara@bluewin.ch
Eintrag 771 vom 09.09.2014, 17:22 Uhr

Hallo Tomi
Ich bin 48 und hatte bis vor 1,5 Jahren eher das Problem des Tennisarms.
Regelmässiges Massieren meines Therapeuten vor allem am Schulterblattbereich aber auch am Unterarm halfen am besten.
Seit einem Velosturz im Okt.13 habe ich Schmerzen am re.Ellbogeninnengelenk.Ich bin in der Pflege mit Körper.und geist.Behinderten tätig, Schwerstbehinderte auch.tägliches Heben und Transfers beanspruchen den Ellbogen extrem, er schmerzt sehr. Am 23.12.lasse ich mir eine Cortisonspritze geben.Innert weniger Tage bessert es und ich arbeite fast 4 Monate schmerzfrei, nur der Ellbogen sieht abgemagert aus(Fettgewebe schmilzt!) Dann fängt alles wieder von vorne an.Ich melde mich vor meinen Ferien beim Hausarzt an und bekomme ein Termin am 25.8.14
Am 16.8.stürze ich und breche mir rechts den Knochen der Speiche gleich am Handgelenk.Nun trage ich Gips und freue mich am 17.9.diesen zu entfernen.Heute stosse ich auf diese Seite und hätte sie lieber viel früher gefunden! Jetzt möchte ich natürlich gleich mit Dehnen anfangen, denn der Ellbogen macht trotz Arbeitspausen und Zwangsferien im Gips höllisch weh.Aber nach Gipsabnahme sollte ich den Knochen wohl etwas schonen und Aufbautherapie machen.Was rätst du mir, wie ich am besten mit den Dehnübungen anfangen soll? Wohl kaum mit Hängen an der Stange.... Möchte ja nichts kontraproduktives machen!
Übrigens: wir haben auch ein Luftbett(3Kammern??) mit einem Luftventil, und einer dazugehörenden Luftpumpe, mit welcher man die Matratze individuell härter oder weicher einstellen kann. Seit bald 10 Jahren und sind total begeistert.

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Liebe Barbara. Du bist richtig hier und bald geheilt.
Ja am Anfang besser vorsichtig hängen (unten aufstehen und Gewicht abfangen) und auch beim Dehnen langsam beginnen wegen dem geheilten Bruch.
Ja 3-Zonen Luftbetten sind super (... und Wasserbetten noch besser).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Fettgewebeabbau ist leider Nebenwirkung! Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Arash, Wien Österreich,  faghatman@hotmail.com
Eintrag 770 vom 06.09.2014, 17:10 Uhr

Hallo ich bin 29, habe das Problem mit Tennisarm jetzt zum zweiten mal!
Beim ersten mal habe ich sie durch Kortison spritzen weg bekommen, aber ca 1,5 Jahre später habe ich sie jetzt wieder.
Ich trainierte 4-6 mal die Woche Bodybuilding seit dem zweiten mal hab ichs gelassen da jede Gym besuch mit starke schmerzen verbunden war.
Jetzt hab ich es mit salben usw versucht aber kein erfolg, schonen kann ichs garnicht da mein arbeit es nicht zulässt, es geht schon seit 3 Monate so, ist leicht besser geworden aber ich will´s ganz weg haben da ich wieder mit Training beginnen möchte.
jetzt ist die frage wenn ich sie von selbst heilen lasse besteht die möglichkeit es wieder zu bekommen oder ist sie dieses mal ganz weg?????

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Arash.
Du bist richtig hier und bald geheilt, kannst dann auch wieder Kraft machen, anfangs aber mit weniger Gewicht und lieber mehr Durchgängen, hast Dein Material überfordert.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Heinrich Wiker, Munderkingen/D,  WikerH@WIKERderVermittler.com
Eintrag 769 vom 03.09.2014, 21:05 Uhr

Ich bin 62 Jahre alt und übe keine körperliche Arbeit aus. Als Pannenhelfer habe ich einen Wagenheber zum Radwechsel nach oben und zurück gekurbelt und danach traten starke Schmerzen im rechten Ellbogen auf. Nach über 6 Wochen immer noch keine Besserung in Sicht. Ich suchte dann im Internet nach einem richtigen Rat und fand diese Seite.

Auf diese klaren Angaben der Ursache vertraute ich, da sie mir plausibel erschien. Ich wandte die Erkennungsmethode mit dem Mittelfinger unter Druck an und hatte meine Diagnose auf der Hand. Ich machte spontan mehrere Druckübungen innerhalb einer guten halben Stunde. Unglaublich aber wahr; nach einer Stunde waren der Großteil der Schmerzen weg! Ich wiederholte die Druckübungen mehrmals am Tag für jeweils 30 Sekunden und die Schmerzen gingen immer mehr zurück. Auch das Schwächegefühl beim Heben von Artikeln im Bereich von ca. 1 kg war immer mehr möglich und jetzt nach ca. 2 Monaten ist der Gebrauch des Armes wieder voll hergestellt!

Fast unglaublich, aber Ursache erkannt, Schmerz gebannt. Ich kann nur ein sehr großes Lob und meinen Dank aussprechen und Personen die skeptisch sind einfach raten, diese Methode anzuwenden!

Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag, der Punkt, der also einfach als meines Erachtens wesentlichem Bestandteil dargestellt werden sollte.
"Vielleicht gibt es auch einen Kniff, wie man das Gedächnis wieder auf Vordermann bringen kann!"

Meine Eigenbehandlung: nach etwa 4 Wochen der eigenen Druckübungen waren die Beschwerden erträglich, aber immer noch laufend deutlich zu merken. Heben von Gegenständen war nur mit Überwindung möglich und die Kraft dazu fehlte, vermutlich aus einer gewissen Schutzhaltung.

Entgegen des gut gemeinten Rates eines Fachmannes, kühlen, entschied ich mich zu dem Zeitpunkt, abends auf die Dauer von etwa einer knappen Woche ringsum im Bereich des Ellbogengelenks einen Salbenverband über Nacht anzulegen: kein Eis, sondern das Gegenteil, eine Wärmesalbe, die laut meiner Eigeneinschätzung die Durchblutung fördern sollte. Meine Überlegungwar, dass ein Krampf eher durch Wärme anstatt Kälte zu lösen wäre zeigte sehr schnell, dass dies bei mir in jedem Fall absolut richtig war!
Seither ist der Arm kein angeschlagener Körperteil mehr. Der in Ihrer Behandlungsanleitung kann von Problemen bis zu 1 1/2 Jahren ausgegangen werden. Dies war mir auf eigenes Risiko zuviel des Guten. Ein Bisschen mehr Eigenrisiko unter genauer Beachtung und ich glaube diese Zusatzbehandlung bietet sich an!

Ich hoffe, dass nun all meine Erfahrungen richtig angekommen sind und kein "Nachladen mehr erforderlich sein wird!

Hat jemand trotzdem eine konkrete Frage an mich, nicht als Fachmann sondern als ehemals Betroffenem, so stehe ich gerne zur Verfügung!

Danke nochmals an die Schweiz, und besonders an die Aktiven in dieser Sache. Wir in Baden-Württemberg können alles, auch Lernen von "Ausländern aus der Schweiz".

Kommentar:
24.09.14, 13.24h Lieber Heinrich. Super gelaufen bei Dir. Ja Krämpfe mit Wärme behandeln, Kälte und Schonung fixiert den Krampf und macht es schlimmer.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Heiko Trebsdorf, Norderney Deutschland,  heikole@gmx.de
Eintrag 768 vom 02.09.2014, 15:37 Uhr

Hallo ich bin 46 und habe das Problem mit dem Tennisarm jetzt seid zweienihalb Monaten. Ich habe erst getapt dann gab`s Krankengymnastik, und mittlerweile auch Ultraschall. Vor 6 Wochen bin ich auf Eure Seite gestoßen und dehne seitdem fleißig. Ihr sagt ja man soll sich nicht schonen. Hab ich auch versucht, muss aber sagen das ich als Torwart in der alten Herren doch eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Nach jedem Training brauchte ich wieder einige Tage um auf den alten Stand zu kommen.

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Heiko. Jetzt einfach dranbleiben mit Dehnen und Stangehängen würde es beschleunigen, wenn Du's nicht schon machst!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus Tscholl, Lana/Italien,  markus.tscholl@astafrutta.it
Eintrag 767 vom 02.09.2014, 14:32 Uhr

Bin 47 Jahre alt u. habe den Tennisarm seit 4 - 5 Monaten. Habe den Tennisarm beim golfen bekommen. Der Schmerz war aber nicht so schlimm so dass ich immer spielen konnte.
Bin letzte Woche auf eure Seite aufmerksam geworden u. habe dann begonnen den Arm so zu dehnen wie in der Abbildung dargestellt. Nach ca. 2 Tagen haben die Schmerzen so stark zugenommen, dass ich jetzt nicht mehr golfen kann, da der Arm bereits beim abbiegen schmerzt. Habe mit dem Dehnen aufgehört, der Schmerz ist aber stark geblieben. Was soll ich tun???????????

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Lieber Markus. Du solltest weiterdehnen, aber nicht zerren und reissen, Dehnung am Schmerzpunkt lieber länger halten. Und jetzt unbedingt das Stangehängen integrieren in die Therapie!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Libardoni Sabrina, Steinerberg Schweiz,  sabe.libi@gmail.com
Eintrag 766 vom 02.09.2014, 12:32 Uhr

guten tag,ich bin 34 jahre alt.meine schmerzen im ellenbogen bestehen seit ca.4 wochen.haben angefangen in den ferien weil es im zelt sehr eng war und ich 2 wochen mit stark angezogenem ellenbogen schlafen musste( ungewohnte stellung) habe die beschwerden links.ich sollte ev erwähnen dass ich vor jahren ( mit ca.26) 2x an der li.schulter operiert wurde nach einem unfall.hatte damals für je 7 wochen ein abduktionskissen und habe in dieser zeit meinen ellenbogen auch hie und da gemerkt.seither aber nie wieder.
meine sz spüre ich v.a.bei der aussenrotation dea unterarms und uch dert test mit dem mittelfinger löst bei mir sz aus die im aussenbereichdes ellenbogens spürbar sind.habe bereits mit dehnen begonnen und immer unmittelbar nach der übung geht es für kurze zeit besser.soll ich nun weiter machen?
danke für die beantwortung

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Liebe Sabrina. Du bist ein typischer Fall und mit Dehnen bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach weiter mit mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andr*eas Bünd#dert, ,  and#reas.buen*dert@gmail.com
Eintrag 765 vom 01.09.2014, 13:44 Uhr

Hallo Thomas,
ich habe meinen Tennisarm schon seit circa drei Jahren. Manchmal sind die Beschwerden besser, manchmal schlechter. Momentan ist eigentlich ziemlich schlecht.
Ich war bis jetzt bei verschiedenen Orthopäden die mir bisher drei mal Cortison gespritzt haben. Hat kurzfristig geholfen, aber nie lange.
Jetzt bin ich seit circa zwei Wochen mit dem Dehnen sehr konsequent. Gestern habe ich dann einmal zwei Diclofenac genommen und gleichzeitig natürlich weiter mit den Übungen gemacht. Danach waren die Schmerzen zu 50 % weg. Heute circa 24 Stunden später ist es immer noch viel besser. Das kann ich mir eigentlich gar nicht richtig erklären, da ja Schmerzmittel nicht so lange wirken. Ich mache jetzt erst einmal weiter mit den beiden Dehnübungen und dem Hängen an der Stange.
Hast du noch weitere Tipps? Ich habe nämlich keine Lust mir wieder Cortison spritzen zu lassen oder gar eine Operation zu machen.
Außerdem verstehe ich nicht ganz, warum der Bereich am Ellenbogen bei mir etwas geschwollen ist? Ich dachte immer beim Tennisarm gibt es keine Schwellung!
Lieben Dank für deine Hilfe! Beste Grüße Andreas Bündert

Kommentar:
01.09.14, 13.44h Lieber Andreas. Ja es ziemlich klar Du bist richtig hier. Schmerzmittel wirken bei Tennisarm schlecht bis gar nicht, Du solltest nun sowieso absetzen damit, belastet nur Magen und Niere unnötig. So siehtst die Erfolge auch genauer.
Ja weiter Dehnen und Stangehängen und Du hast bald grössere Erfolge und gehst Richtung vollständige Symptomfreiheit.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Birgit Römer, Dresden,  big.roemer@web.de
Eintrag 764 vom 01.09.2014, 13:44 Uhr

46 Jahre - Problem besteht seit einem Jahr im linken Ellenbogen. Bisherige Therapien: Spritzen, Physiotherapie, Blutegel, Stoßwelle -> nach der Stoßwelle haben sich dich Schmerzen vom äußeren Ellenbogen auf die Innenseite verlagert - früh ist der Arm fast steif - im Laufe des Tages bessert es sich.

Kommentar:
24.09.14, 13.04h Liebe Birgit. Du bist ein klassischer Fall und mit Dehnen und Hängen bald geheilt. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andr*eas Bün#dert, ,  and#reas.buen*dert@gmail.com
Eintrag 763 vom 29.08.2014, 08:16 Uhr

Hallo, ich befolge seit circa ein ein halb Wochen ihre Dehnungsübungen.
Es geht leider nur langsam voran.
Ich habe eine Frage: der Bereich am Ellenbogen ist etwas geschwollen. Sollte ich einfach mit den Dehnübungen fortfahren oder besser zum Arzt gehen? Danke! Beste Grüße

Kommentar:
29.08.14, 08.18h Lieber Andreas. Weitermachen wenn erste kleine Erfolge da sind. Nur wenn die Schwellung immer grösser würde pausieren. Stangehängen nun integrieren. Wie lange hast Du es schon? Wie hat es angefangen? Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael, Berlin,  mleverkus@aol.com
Eintrag 762 vom 27.08.2014, 08:49 Uhr

Hallo Thomas, ich, 48J, spiele Tennis und habe seit einem zu ausgiebigen Training einen Tennisarm. Die Übungen mache ich seit 10Tagen in allen Varianten.
Hängen bewirkt immer unmittelbar danach eine deutliche Verbesserung. Beim Hängen versuche ich immer so wie beschrieben nur an den Fingern zu halten und die Muskeln zu entspannen. Allerdings würde ich gerne länger hängen können - nach 15sec empfinde ich den Druck- bzw Zugschmerz an Fingern, der linken Schulter und unter den Achseln so unangenehm, dass ich dann bereits loslassen muss. Hast du da einen Tipp? Z.B. Stange dicker machen mit Stoff oder an einem Arm hängen
Herzliche Grüße Michael

Kommentar:
27.08.14, 09.55h Lieber Michael. Ja, beim Hängen einfach unten aufstehen und mit Füssen ein Teil des Gewichtes abfangen, da kannst Du länger mit weniger Zug.
Dann mach auch einfach mehr Dehnungen und probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tino Perth, münchen,  an#dfly@hotm#ail.de
Eintrag 761 vom 27.08.2014, 08:05 Uhr

Hallo, bin 49 Jahre alt, meine Frage könnte beim Golferarm nicht auch ein Muskelrelaxans helfen ? Wenn ein Golfer bzw Tennisarm ein Muskelkrampf und keine Entzündung ist. Zum Beispiel Mydocalm? Für Ihre Antwort vorab vielen Dank !

Kommentar:
27.08.14, 09.55h Lieber Tino. Da nur einer von vielen hundert Muskeln im Körper betroffen ist, denke ich, ist es angebrachter und effektiver genau jenen zu behandeln als auch noch alle anderen. Auch glaube ich, es würde nicht viel bringen. Wie ein Wadenkrampf, wenn jener Muskel schmerzt dehnt man jenen Muskel gezielt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Carl Hauschild, Barcelona / Spanien,  
Eintrag 760 vom 26.08.2014, 11:04 Uhr

Hallo, 64 Jahre alt,
zunächst herzlichen Dank und Kompliment für Ihre großartige Webseite. Ich habe seit etwa sechs Wochen einen Tennisarm und habe seither meine sportlichen Aktivitäten (Body Building) abgesetzt. Ich war inzwischen bei drei "Fach"-Ärzten, wovon zwei mir zu einer sofortigen OP rieten.
N.B.: Ich bin Privatpatient!
Ein weiterer behandelte den Ellbogen mit einer Cortison-Spritze und legte mir eine Bandage an, die ich - ausgenommen zur Schlafenszeit - volle drei Wochen tragen müsse. Sollte bis dahin keine Besserung eintreten, müsse der Arm operiert werden. Nach der Spritze fühlte ich mich für etwa vier bis fünf Tage sauschlecht.
Seit einer Woche nun behandele ich meinen Tennisarm - entgegen dem Rat meiner Ärzte - mit Dehnübungen und - so unglaublich es klingen mag - die Schmerzen haben sich zu 90% gebessert und ich fühle mich inzwischen wieder unbeschreiblich wohl. Die Übungen werde ich nun so lange fortsetzen, bis eine komplette Besserung eingetreten ist und vielleicht ein zwei Wochen darauf.
Nun aber wüsste ich gerne, ab welchen Zeitpunkt ich mein Training (natürlich in Maßen) wieder aufnehmen kann, denn leider schlägt sich so langsam die verordnete Zwangspause auf meine Muskelatur nieder.

Für Ihre Antwort vorab vielen herzlichen Dank! ;-)

Kommentar:
26.08.14, 13.25h Lieber Carl. Du weisst inzwischen aus eigener Erfahrung, dass Du richtig bist hier mit Dehnen. Tja OP's wollen sie verkaufen ist klar, oder wenn man nur einen Hammer hat, dann ist jedes Problem das kommt halt ein Nagel.
Die Spritze hat wohl die Knochenhaut etwas verletzt (Anfänger), das dauert dann diese 4-5 Tage. Danach ist normalerweise für 2-3 Wochen totale Schmerzruhe (aber eben auch nicht sicher) und danach ist, weil noch mehr verkrampft alles schlimmer als vorher, von Langzeitschäden von Cortison sprechen wir gar nicht siehe Link.
Wenn Du jetzt noch das Hängen machst, bist Du noch schneller geheit.
Kannst es auch im Studio machen, hat ja überall Stangen, in den Pausen immer mal hängen. Kannst wieder trainieren, aber viel weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge dann. Hast Sehnen, Muskeln, Gelenk überbeansprucht, das war Mitursache. Erst in ein paar Monaten ev. mit Gewicht etwas steigern, wenns keinen Rückfall gibt. Dein Körper meldet sich dann mit was noch dring liegt und was nicht.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Heike Köhl, Frechen, Deutschland,  heike.koehl@gmx.de
Eintrag 759 vom 23.08.2014, 19:44 Uhr

Hallo, habe vor 30 Jahren!!! als Leistungsschwimmerin wegen Überbelastung an beiden Unterarmen extreme Muskelverhärtungen bekommen. Hatte seinerzeit direkt etliche Methoden ausprobiert (Spritzen, Friktionsmassagen, Ultraschall, Stoßwelle), zwischendurch bis heute auch immer wieder versucht, aber langfristig hat mir leider nichts wirklich geholfen (am ehesten die Stoßwelle). Einige Ärzte meinten: Hören Sie auf zu schwimmen, dann ist der Schmerz weg (toll!) Möchte natürlich nicht aufhören und hatte nun nach dauerhaften Schmerzen beim Training/Wettkampf (Unterarme tun bei hoher Belastung sehr weh, werden kraftlos und lahm, regenerieren sich sehr langsam) vor lauter Verzweiflung eine OP in Erwägung zu ziehen. Nach so vielen negativen Berichten habe ich aber dies schnell wieder über Bord geworfen. Ich dehne nun auch schon länger, hat aber leider noch nicht viel geholfen. Wenn man mir auf die Sehnenansätze drückt, gehe ich an die Decke. Kann mir hier noch jemand einen Tipp geben???

Kommentar:
26.08.14, 08.25h Liebe Heike. Ich denke Stangehängen würde das relativ schnell kurieren!
Das mit dem Druckschmerz auf dem Sehnenansatz ist sehr typisch für chronische Muskelverkrampfung mit Sehnenverkürzung. Dieser Druckschmerz bleibt noch am längsten zurück, auch wenn mal alle anderen Symptome weg sein werden.
Trotzdem, probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginnen nun mit Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Max OBERLI, Luzern Schweiz,  m.oberli@hispeed.ch
Eintrag 758 vom 22.08.2014, 20:19 Uhr

67 Jahre, Problem gab es schon mal, hat sich dank Chiropraktor (Elektrostimmulation) wieder gelöst. Seit ca 1 Monat wieder akut.

Meine Frage: Wenn es darum geht, die Sehne zu strecken, wie funktioniert denn die Uebung, bei welcher man den schmerzhaften Arm quasi staucht. Wäre eine Uebung mit Zieheffekt (Gewicht am kranken Arm hängen lassen oder anheben nicht besser?

Kommentar:
26.08.14, 08.25h Lieber Max. Mach die Dehnübung gem. Anleitung hier und das Stangehängen und Du bist bald geheilt. Der Muskel am kranken Arm darf bei Dehnungen nicht angespannt sein, deshalb.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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Max 26.08.14, 12.32 Hallo lieber geschätzter Thomas, der seine Meinung derart uneigennützig kundtut.
Du hast recht, wenn mich der Schmerz irritiert, mache ich die Uebung gemäss Deiner Homepage, und ich habe SOFORT, wenigstens für einige Minuten eine deutliche Erleichterung, bis quasi zur Schmerzfreiheit. Das mit dem Schmermemory ist ein interessanter Aspekt. Danke und auch Dir gute Gesundheit
Max Oberli

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26.08.14, 13.19h Gern geschehen Max, ja Du bist dann gem. Deinen Symptomen und Reaktionen wirklich richtig hier und wirst mit Dehnen und Hängen bald geheilt sein, bzw. schmerzfrei leben können. Melde Dich in 4-6 Wochen wieder mal wie's Dir erging.
Viele Grüsse von Thomas

Kai Haubold, Köln / Deutschland,  
Eintrag 757 vom 21.08.2014, 17:20 Uhr

Hallo,
studiere Zahnmedizin und muss dafür im Labor sehr oft mit Handinstrumenten arbeiten. Habe dabei immer meine rechte Unterarm angespannt/verkrampft.
Vor ca 3 Monaten hat sich dann ein Tennisarm entwickelt. Habe vor ca. 6 Wochen mit den Dehnübungen angefangen, die aber nicht so effektiv waren bei mir.
"Hänge" jetzt seit 2 Wochen an meiner Türstange und der Tennisarm hat sich so zum Positiven entwickelt, dass ich nur noch sehr sehr selten verspüre.
Vielen Dank für diese Seite!!!

Kommentar:
26.08.14, 09.24h Lieber Kai. Jetzt weiter dranbleiben und Du bleibst geheilt und die Symptome werden immer weniger. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andi Müller, Bayern / Deutschland,  andiboxx@googlemail.com
Eintrag 756 vom 19.08.2014, 21:35 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre und habe von Zeit zu Zeit Schmerzen im rechten Arm (aber vor allem durchs Arbeiten mit der Maus am Computer). Die Schmerzen ziehen einmal von Unterarm zum Handgelenk und einmal im Oberarm zur Schulter (am Armgelenk). Ich habe schon Dehnübungen von meinem Physiotherapheuten gezeigt bekommen. Nach meiner Meinung hat das die Sache aber nicht besser gemacht. Was meinen Sie ist es lohnenswert auch mal Ihre Dehnübung auszuprobieren? Ab wann sollte eine Verbesserung eintreten? Sollten die Dehnübungen auch bei akuten Schmerzen ausgeführt werden?
Die Selbstdiagnose mit dem Mittelfinger hat bei mir nicht angeschlagen.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen Andi Müller

Kommentar:
21.08.14, 11.24h Lieber Andi. Ja ich denke Du bist richtig hier, auch wenn die Diagnose nicht eindeutig anzeigte. Ja auch bei akuten Schmerzen muss man mit Dehnen anfangen und in Deinem Fall wäre das Stangehängen zusätzlich noch nötig, da damit noch weitere Ursachen behandelt werden.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Reinhild Hutt, Schönburg/ Deutschland,  reinhildhutt@web.de
Eintrag 755 vom 18.08.2014, 18:24 Uhr

Hallo, habe seit 1Jahr Schmerzen im re. Ellenbogen.Werde jetzt mit den Dehnübungen anfangen.Seit mehreren Jahren habe ich am li.Fuß einen Hallux Valgus, der jetzt sehr schmerzt. Hast du dagegen auch eine Empfehlung?
Mit freundlichen Grüßen R. Hutt

Kommentar:
19.08.14, 11.13h Liebe Reinhilde. Irgendwann hilft bei Halux nur OP. Es gibt eine kleine OP da wird der knochen nicht durchtrennt und neu zusammengesetzt sondern Knorpel und Knochen werden abgehobelt. Aber so oder so, es ist sehr schmerzhaft die ersten Tage und Wochen nach der OP. Du kannst etwa 3+ Monate keine normalen Schuhe tragen, machs im Sommer. Geschwollen während vielleicht 4-5 Monaten etc. Jede OP ist natürlich ein Risiko, aber irgendwann ist der Leidensdruck wohl zu gross und man versuchts. Inzwischen mobilisiere den Zeh täglich, bewegen in alle Richtungen auch wenns schmerzt, dadurch das ganze "weich" und beweglich halten hilft.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernhard, Hanau,  
Eintrag 754 vom 15.08.2014, 09:47 Uhr

Hallo, ich wurde am 7.8.2014 operiert.
Diagnose vor der OP war Epicondylitis radialis humeri recht.
Ich hatte über 6 Monate schmerzen im rechten Arm. Es begann am ellebogen rechts außen und verlagerte sich dann auf die oberseite/Muskel direkt unter der rechten Armbeuge.
Nun bin ich operiert und habe starke schmerzen. Der Schmerz ist bei der kleinsten Belastung und um das 3-4Fache schlimmer als zuvor, bis Dato.

Ist das normal?

Viele meiner Kollegen die sich diese Operation haben machen lassen, waren relativ schnell Schmerzfrei. Bei der Nachfrage nach Physiotherapie sagte der Arzt, dass ich das selbst machen kann. Ich habe nun angst eine falsche Eigentherapie zu starten und vielleicht am Ende nie mehr schmerzfrei zu werden...
lg und Danke im Voraus
Bernhard

Kommentar:
08.08.14, 08.13h Lieber Bernhard. Die OP ist generell nur Symptombekämpfung (siehe Link) und löst nicht die Ursache des Problems den Muskelkrampf/Sehnenverkürzung. Schone noch ein paar Tage bis alles besser verheilt ist dann beginne mit reduziertem Stangehängen (unten etwas aufstehen und Gewicht abfangen, über Wochen langsam steigern) und Dehnungsübung. Das ist das einzige was Dir wirklich helfen wird langfristig.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Bunniger, Gießen,  martinbunniger@hotmail.com
Eintrag 753 vom 10.08.2014, 22:00 Uhr

Guten Tag. Mir wurde hier schon einmal soo toll geholfen. Ich bin 25 Jahre alt und habe seit 3 Wochen schmerzen beim Schulterdrücken oder Bankdruecken. Die Schmerzen sind nicht allzu stark.
Das Problem ist wohl eine Bizepssehnenentzündung. Durch falsche Technik oder Überlastung oder Überkopfarbeiten ist meine lange Bizepssehne jetzt entzündet (die, die durch den sulcus am Humeruskopf geht). Da es sich um eine ähnliche Pathologie handelt, bitte ich Sie einmal noch um Rat. Hilft dort das Hängen an der Stange? Was kann ich noch für Übungen machen um das so schnell wie möglich loszubekommen?
Vielen herzlichen Dank!
MfG
Martin Bunniger

Kommentar:
12.08.14, 09.00h. Lieber Martin
Ich denke erst mal etwas schonen / reduzieren. Dann mit Stangehängen anfangen, das wird es lösen.
Aber ich denke, Du überlastest den Bizeps chronisch und wenn Du nicht Gewicht reduzierst, wird das wiederkommen.
Also lieber etwas weniger Gewicht und mehr Durchgänge machen.
Viele Grüsse von Thomas

Andreas Klantschnig, Brueckl / Österreich,  klantschnig@aon.at
Eintrag 752 vom 09.08.2014, 20:57 Uhr

Hallo, ich bin der Andreas Klantschnig, bin 48 und ich habe schon seit einigen Jahren immer wieder Probleme mit meiner "Maushand". Angefangen hat es beim Speedminton spielen, als ich auf einmal am Tag danach Scherzen im Unterarmmuskel verspürte. Dann ging es weiter mit stechenden Schmerzen im Handgelenk. Ich habe alles mit Kühlen und Gels in den Griff bekommen. Später machte sich ein brennender Schmerz im oberen Unterarmmuskel bei den Mausklicks bemerkbar.
Ich habe dann die Maus gewechselt und mit der linken Hand weiter gearbeitet. Bis eines Tages auch hier die Schmerzen auftraten. Ich kaufte mir die Ergomaus von 3M die wie ein Joystick aussieht. Das half auch gut weiter, weil die Hand nicht verdreht wird und "nur" der Daumen klickt. Ich habe auch bald schon mit Dehn- und Kräftigungsübungen angefangen. Seit 2 Jahren spiele ich intensiver Gitarre und vor einiger Zeit bemerkte ich, dass während dem Gitarre spielen immer öfter mein Ellbogen zu schmerzen begann. Nach dem Spiel war der Schmerz wieder weg.
Vor gut 3 Wochen habe ich wieder fleißig geübt (Tempotraining) und dabei meine Unterarmmukulatur zu verkrampft. Seit dem Tag ist bei meinem rechten Unterarm nix mehr in Butter. Die Muskulatur ist verkrampft, der Ellbogen schmerzt. Auf der Suche nach Hilfe bin ich auf deine Seite gestossen (war wohl ein Wink von oben; bin auch gläubiger Christ)und habe jetzt einige Fragen. Was mich doch etwas stutzig macht ist, dass ich eigentlich schon seit Jahren Kräftigungstrainig und Dehnübungen mache und das konnte das alles nicht verhindern. Vor allem der obere Unterarmmuskel schmerzt und fühlt sich irgendwie verhärtet an.
Wenn ich mal meine Gitarre zur Hand nehme, halte ich es kaum 30 min. aus. Also üben ist erstmal abgesagt (leider).Jetzt kühle ich auf der einen Seite das Hand- und Ellbogengelenk, aber für den Muskel ist die Kälte Gift. Und ehrlich gesagt, das Dehnen brennt auch manchmal im Muskel. Hast du oder jemand mit so einer Kombination aus Maus- und Tennisarm Erfahrung? Wie bekomme ich den Muskel wieder OK? Ich kann und will auf das Gitarre spielen nicht verzichten und arbeiten muss ich sowieso noch einige Jahre. lg und danke Andreas

Kommentar:
08.08.14, 08.13h Lieber Andreas. Ja Du wurdest hierhergesandt, Gott sei Dank.
Mausarm und Tennisarm sind grundsätzlich Synonyme und dasselbe. Das mit der Hand ist leicht anders, aber ebenfalls durch Stangehängen kurierbar.
Du bist bald geheilt, bwz. hast es so im Griff, dass es die Lebensqualität nicht mehr beeinflusst.
Du kannst auch jetzt schon Gitarre spielen und alles machen, soweit es die Schmerztoleranz zulässt. Vorher, zwischendurch und danach gut Dehnen!
Du hast früher nicht genug oder falsch gedehnt (für die Betroffenen Muskel) sonst wäre es nicht gekommen.
Könntest auch Maus wieder auf normal umstellen denke ich.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Kühlen ist kontraproduktiv weil es fixiert und demobilisiert. Du hast keine klassische Entzündung, deswegen ist kein Kühlen angesagt.

Notizen von Musiker-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mark*us Kess#el, ,  993cabrio@web.de
Eintrag 751 vom 08.08.2014, 08:11 Uhr

Hallo zusammen , mein Name ist Mark*us Kess#el , ich bin 39 Jahre alt und habe seit 2010 Probleme mit meinem linken Schlagarm. Bis 2010 intensives Tennisspiel - viele Handytelefonate - schweres Racket Head Prestige -
Es folgte die Diagnose Golferarm und Kortisoninjektionen . Zunächst schnelle Besserung , dann in kürzeren zeitlichen Abständen immer neuerliche Beschwerden .
Ich bin im Januar auf ihre Seite gestoßen und dehne täglich seit Februar bzw hänge an der Stange .
Deutliche Besserung , jedoch nach dem Tennis - speziell nach 2 Sätzen mit Aufschlägen Schmerzen beim Anwinkeln bzw Durchstrecken . Macht es Sinn , die laut Orthopäde wieder entstandene Entzündung mit Kortison zu behandeln und dann intensiv das Türreck zu benutzen ?
Ich habe das Gefühl nach Nuzung des Türrecks für 1 -2 Minuten Schmerzen dann Besserung .
Aber ganz Verschwinden tut das Problem nicht .
Danke vorab für Ihre Hilfe . Mar#kus Kes#sel

Kommentar:
08.08.14, 08.13h Lieber Markus. Mach kein Kortison mehr, gibt Langzeitschäden, siehe Link unten und die Wirkung wird mit jedem Mal weniger und hält weniger lang. Du hast nur die Chance Dehnen/Hängen. Mach das vor allem vor dem Spiel, zwischendurch und danach um dem erneuten Verkrampfen entegenzuwirken. Dein Beschrieb Türreck Schmerz ist normal so. Es wird nicht so schnell verschwinden, aber Du kannst es so im Griff halten und es beeinträchtigt die Lebensqualität sicher weniger als Sport aufgeben, Schonen etc. was auch nicht die Lösung ist. Mach weiter so. Die medizinische Schiene würde Dir nichts bringen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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