Tennisarm-Forum
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Cagatay,Özdemir, 27576 bremerhaven deutschland,  cagatayoezdemir@yahoo.de
Eintrag 315 vom 30.09.2012, 21:09 Uhr

36 Jahre und habe seit über 8 Monaten schmerzen schmerzen an beiden Seiten der Hüfte die beim längeren sitzen meist Unerträglich werden wenn ich dann dehnübungen mache kommen auch noch brennende schmerzen dazu ist das normal bei muskelverkürzung oder ist das dann doch was anderes

Kommentar:
13.10.12, 10.02h Lieber Oezdemir. Die Dehnübungen dann langsam über Wochen steigernd aufbauen. Schmerzen sollten 1 Minute nach Dehnen etwa wieder auf altem Stand sein.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja Fasse, Extertal, Deutschland,  tanja.fasse@googlemail.com
Eintrag 314 vom 26.09.2012, 16:20 Uhr

Hallo,

ich bin 34 Jahre alt und schleppe meinen Tennisarm jetzt auch schon ein Jahr it mir herum. Ich habe bereits zwei Spritzen mit Kortison und eine Behandlung mit SportVis (Hyaluronsäure) hinter mir, hat außer dem Orthopäden(Igel-Leistung) nichts gebracht. Ich probiere jetzt seit zwei Wochen die Dehnmethode und hoffe auf schnelle Besserung. Ich habe jetzt schon mehrfach von dieser neuen "Masalo Manschette" gelesen, die offensichtlich sehr erfolgreich sein soll. Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Lohnt es sich, so eine Manschette zu kaufen? Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen, die Schmerzen im Arm sind echt unterirdisch :(

Liebe Grüße

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Liebe Tanja. Manschetten haben noch keinen Tennisarm beseitigt. Wenn Du Dich mit einer wohler fühlst OK, aber helfen tuts nicht, es erinnert Dich nur ständig, dass Du krank bist, das bist Du aber nicht, es ist nur eine Verkrampfung.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach jetzt auch das Stangehängen, dann bist Du schneller am Ziel!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

alex, Wien,  alex1873@gmail.com
Eintrag 313 vom 23.09.2012, 21:13 Uhr

Hallo,

ich bin 39 Jahre und leide seit etwa 14 Monaten an einem Tennisarm links. Nach zahlreichen völlig erfolglosen Versuchen mit Kortisonspritzen, Salben, Massagen, Akkupunktur etc. bin ich im Juni dieses Jahres auf Tennisarm.ch aufmerksam geworden und habe die hier beschriebenen Dehnungsübungen inkl. dem Hängen regelmäßig ausgeführt. Das Problem hat sich dadurch nach einigen Wochen leicht verbessert aber ist leider nicht verschwunden sondern hat sich bis vor kurzem hartnäckig gehalten.

Seit einigen Tagen probiere ich nun eine neue Selbstbehandlung mit - für mich - extrem guter Wirksamkeit. Schon nach 3 Tagen sind die Schmerzen bei Bewegung deutlich zurück gegangen. Der ganze Arm fühlt sich entspannter und schmerzfreier an. Deshalb wollte ich die Prozedur hier teilen:

Zunächst gilt es mit dem Daumen der gegenüberlienden Hand jene Punkte des Tennisarms zu finden die bei Berührung am meisten schmerzen. (Bei mir an den Sehnenansätzen am Ellbogen.) Dann gilt es für einige Minuten starken Druck auf die Schmerzenden stellen und die von diesen Stellen wegführenden Sehnen auszuüben. Je stärker der Druck desto besser, gerade in den ersten Tagen ist das extrem schmerzhaft - je mehr man sich hier zumutet desto schneller ist jedoch der Erfolg. Mit gestrecktem Daumen verringert sich die Aufdruckfläche und man kann den lokalen Druck so noch erhöhen. Hilfreich sind auch Querbewegungen über die Sehne (solange bis man ein schnalzendes Pochen verspürt dann wieder in die andere Richtung). Ich habe das ganze jeweils täglich für ca. 10 Minuten ausgeführt. Wichtig ist es langsam zu beginnen und sich langsam an die maximal erträglichen Schmerzen heranzutasten und dann nach einigen Minuten über die Schmerzgrenze hinauszugehen. Ich werde mich in einigen Wochen nochmals melden und berichten wie wirksam das ganze längerfristig ist.

Vielen Dank nochmals für die tolle Seite!

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber Alex. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Ansonsten mach Deine Selbstbehandlung, wer heilt hat Recht!
Anderweitig, denke ich, dass am Schluss nur Dehnungen zum Ziel führen werden.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Engels, Lohmar / Deutschland,  teufelsduc@t-online.de
Eintrag 312 vom 23.09.2012, 19:42 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 49 Jahre alt und spiele seit einiger Zeit Badminton.
Nach dem Spiel, vor allem am nächsten Tag quälen mich immer die Fuß Fersen!Ich kann kaum auftreten und versuche dann über den vorder Fuß zu gehen.Ist das so was wie der Tennisarm? Bekomme ich das mit den Dehnübungen wieder in den Griff? Im verlaufe der Woche verschwindet der Schmerz wieder, bis wieder nach dem Badminton!

Würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Engels

Kommentar:
28.09.12, 10.02h Lieber Michael. Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

David Plattner, St. Gallen / Schweiz,  onepocket@hotmail.com
Eintrag 311 vom 22.09.2012, 19:18 Uhr

Ich bin 44 (bald 45) Jahre alt. Dass mein Ellbogen eine "Schwachstelle" ist, weiss ich, seit ich als Teenager mit Tennis aufgehört habe. Akut verschlechtert hat sich mein Ellbogen vor 2 Jahren, nachdem ich vor 3 Jahren wieder angefangen habe, turniermässig Pool-Billard zu spielen (mit Erfolg), womit ich nach einem Unfall vor über 20 Jahren aufgehört hatte. Mein (sehr erfahrener) Rheumatologe, der von einer Operation immer abgeraten, hat mich nach 2 Jahren doch nun zum Chirurgen geschickt (Prof. Grünert), der einen klassischen Tennisarm diagnostiziert, und ihn als "reif" für die Operation erklärt, wobei er mich aber erst noch zum Neurologen schickt, um zusätzlich die Leitfähigkeit des Ulnaris-Nervs zu untersuchen, da mein kleiner Finger und der Ringfinger sich kälter und etwas taub anfühlen (weiss nicht mehr, seit wann…). Dehnübungen, Massage, Akupunktur etc. haben nicht geholfen, und auf den Effekt des "Ausbrennens" warte ich vergebens, im Gegenteil, es wird nur schlechter, inzwischen fällt es mir schwer, meine Brille auf- oder abzusetzen, meine Zähne zu putzen etc. Vor der Operation fürchte ich mich hauptsächlich, da ich das Spiel liebe und es mir als Ablenkung fehlen würde (ich leide unter mehreren andere gesundheitlichen Problemen, und hab schon die meisten meiner Hobbys aufgeben müssen). Meine Frage lautet, habe ich meine Optionen ausgeschöpft, bzw. woran erkenne ich, dass die Operation unausweichlich ist?

Liebe Grüsse aus der Schweiz, David.

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber David. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Eine OP würde ich noch viel länger aufschieben. Wenn Du in 6 Monaten mit Dehnen und Hängen nicht geheilt bist. Ich denke Deine Chancen stehen aber jetzt sehr gut!
Lies mal die Infos zur OP
Das Hängen wird ev. auch die Taubheit, Zirkulationsmängel oder gedrückte Nerven verbessern!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anette Riedel, Braunschweig/Deutschland,  autorin504@t-online.de
Eintrag 310 vom 19.09.2012, 19:06 Uhr

Hallo,
ich stelle hier meine Frage für meine Tochter. Sie ist 16 und hat nun schon seit Mai Schmerzen in der Hüfte. Die Schmerzen treten vorn über den Hüftknochen auf und ziehen bis in die Beine, teils auch in die Füße, rechts mehr als links.Die Schmerzen sind stark ziehend, beim Gehen hat sie das Gefühl als würde sich der Oberschenkelknochen beim Auftreten in die Hüfte schieben und als würde die Hüfte "aushaken bzw. überspringen". Die Schmerzen ziehen auch in den unteren Rücken, treten beim Sitzen und Stehen auf, liegen geht besser. Der HA diagnostizierte eine Schleimbeutelentzündung im Bereich der Sehnenansätze. Medikamentöse Therapie und KG brachten keine Besserung. Der Orthopäde röntgte und diagnostizierte Blockade der ISG. Erneute KG mit entsprechenden Übungen (auch Schlingentisch) brachte wieder keine Besserung. Auch ein MRT gab keinen richtigen Aufschluß. Der Orthopäde stellte eine leichte HD fest (steile Hüfte), ordnet aber die Symptome eher den Sehnenansätzen/Muskeln zu als der HD. Nun bekommt meine Tochter Friktionsmassagen nach Eisbehandlung und kann nach der Physio nur noch unter Tränen laufen und hat sehr starke Schmerzen. Natürlich gehen wir wieder zum Arzt, so kann es nicht bleiben, aber haben Sie vielleicht einen Rat für uns? Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie bis hierhin gelesen haben. Lieben Gruß von Anette

Kommentar:
28.09.12, 10.02h Liebe Annette. Vermute es ist muskulär/Sehnen, ev. in Zusammenhang mit Wachstum. Eis ist kontraproduktiv, verstärkt den Muskelkrampf was die Schmerzen erklärt. Wenn Sie nachts und morgens besonders Schmerzen hat wäre das auch ein Indiz, dass es muskulär ist.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Felix Lohn, Dortmund/ Deutschland,  
Eintrag 309 vom 17.09.2012, 20:25 Uhr

Hallo,

(mein kommentar unten ignorieren).Also ich hätte da mal paar fragen die im raum offen stehen.Unzwar geht es ums dehnen (Tennisarmübung). Am anfang tat die Übung recht gut hat das problem sogar behoben. Aber dann hab ich die Übung überstrapaziert und hatte ein Rückfall. Seitdem dehne ich schon 1,5 Wochen und die Übung zeigt keine Wirkung. Beziehungsweise sehr kurz meine hand ist taub und wenn es sich normalisiert schmerzt es wie vor der Übung. Jetzt stellt sich die frage was mach ich falsch? man sagt man sollte den arm durchstrecken was heißt das? Arm einfach lang machen oder auch selbst bewusst durchstrecken bis zum anschlag? beim dehnen soll der große muskel ziehen? Bei mir zieht er manchmal aber manchmal auch nicht ist das normal? also ich merk das ziehen nicht immer bringt die übung dann was? wie stark sollte ich unten zudrücken ? grade mal das es leicht zieht oder dass es schon etwas mehr zieht? soviel fragen ich weiß aber die Übung tut mir grad garnicht gut im gegensatz zum anfang der ganzen geschichte deswegen wollt ich mal nachfragen. Oder ist es einfach ne stagnation das nichts passiert und dan iwann plötzlich sich etwas tut. Die Türreckübung ist klasse. Sie klappt wunderbar.Die nächste frage wäre ich bin mr jetzt auch nicht sicher ob ich nen tennisarm hab oder nen golfarm die diagnose hab ich gemacht aber iwie sind die nicht so eindeutig bei mir. Wie gesagt ich hab mit der tennisarmübung angefangen sehr erfolgreich aber jetzt ist es nicht mehr so der kracher. Mein Beschwerdebereich ist der Unterarmmuskel. Unzwar wenn man die hand flach auf den tisch legt die seite die dann zum Körper guckt das nennt man glaub ich die innenseite. also nicht die seite wo die fingernägel sind sondern die andere seite. ich hab liegestützen gemacht, weil das angeblich nen tennisarm gut tut aber hatte dadurch nen rückfall und mehr schmerzen. Aber wenn ich den arm auf der arbeit beanspruche tut es gut. Meine letzte frage wäre wie sieht es mit krafttraining aus? wäre es ratsam mit so einem arm das zu machen ? und wenn ja muss ich angst vor schmerzen haben wenn ich mit hohem gewicht beschäftigt werde?

Danke im Vorraus! Freu mich über eine Rückmeldung.

---

1. Kommentar: hallo ich hab ne frage also lange zeit hab ich gedacht ich hab nen tennisarm hab die tennisarm übung gemacht anfangs hat sie auch gut getan aber jetzt überhaupt nicht mehr. Die türreck übung ist sehr gut aber die dehnung für tennisarm schmerzt und der schmerzt bleibt wie vor der dehnung.ich hab liegestützen gemacht weil ich gelesen hab es tut gut aber im gegenteil es hat höllisch geschmerztund dadurch hat ich nen kleinen rückfall. was soll ich jetzt tun? hab ich nen golfarm oder nen tennisarm? danke im vorraus ich bin 20 jehre alt.

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber Felix. Stagnation ist oft normal. Du solltest nun unbedingt mit Stangehängen weiter dranbleiben, dabei kann man nichts falsch machen! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Diagnosen sind oft nicht eindeutig und auch das Ziehen im Muskel ist nicht immer gleich vorhanden.
Arbeit und bewegen lösen und tun gut, Ruhigstellen, nachts etc. fixiert und verkrampft, das ist normal. Krafttraining ist möglich mit wenig Gewicht, lieber mehr Druchgänge und vorher, zwischendurch, danach gut dehnen!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Richard Deimel, St. Pölten/Österreich,  office@extravaganzas.at
Eintrag 308 vom 17.09.2012, 15:39 Uhr

Guten Tag,
ich bin 43 Jahre alt und habe seit 2 Monaten einen Bandscheibenvorfall, der jedoch erst jetzt durch eine MR-Untersuchung festgestellt wurde (ausgedehnter links mediolateral betonter Diskusprolaps L5/S1 mit deutlicher Tangierung und Bedrängung der deszendierenden Spinalwurzel S1 links). Ganze 3 Ärzte (darunter ein Orthopäde) haben meine Beschreibung der Schmerzen als Hüftarthrose diagnostiziert, ein Bandscheibenvorfall wurde fälschlicherweise ausgeschlossen. Die Schmerzen äußern sich nur nach längerem Sitzen, vor allem auf härteren Sitzflächen. Beim Gehen/Stehen keine bzw. kaum Schmerzen. Es sind starke Schmerzen von der linken Pobacke in den linken hinteren Oberschenkel bis zum Knie ausstrahlend. Ein ganz schwerer Vorfall ist es aber zum Glück nicht (also z.B. keine Taubheit im Bein). Mehrere Male wurde ich falsch physiotherapiert auf Arthrose, Piriformis, Faszien im Oberschenkel und Po), wodurch die Schmerzen ärger wurden.
Nachdem Voltaren-Tabletten keine Schmerlinderung brachten nehme ich jetzt auf Selbstvorschlag an den Orthopäden Xefo-Schmerzmittel und als Muskelrelaxans Sirdalud, weil mir das bei einem Hexenschuss/ eingeklemmtem Ischiasnerv im Frühjahr dieses Jahres binnen weniger Tage zur Beschwerdefreiheit verholfen hat. Es wirkt auch dieses Mal recht gut.
Würden Sie empfehlen, dass ich trotzdem die Dehnübungen bei Hüftschmerzen (die habe ich vor 2 Wochen auch schon mehrere Male gemacht, die möglichen positiven Effekte wurden aber auf jeden Fall durch die falsche Physio wieder aufgehoben) wieder machen soll? Und soll ich das Hängen an der Stange probieren?
Danke für Ihre Antwort.
mfg, Richard Deimel

Kommentar:
28.09.12, 10.02h Lieber Richard. Ich denke Du bist richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Pazze, Hannover,  
Eintrag 307 vom 17.09.2012, 12:58 Uhr

Hi Admin,

ich beziehe mich auf mein beitrag:
Eintrag 297 vom 08.09.2012, 21:19 Uhr

habe jetzt mein zweites ergebnis der mrt-untersuchung. nach 2,5 Jahren jetzt deutliche entzündungen und verkalkung der sehnenansätze. nach allen erfolglosen konservativen maßnahmen jetzt op indiziert.
was kannst du empfehlen? bilden sich deiner meinung nach verkalkungen noch von allein zurück? alles tut weh, auch dehnen immer mehr.

freue mich über jede rückmeldung. danke.

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber Pazze. Natürlich findet man Verkalkungen, die finden noch ganz anderes wenn Du sie länger und weiter suchen lässt, aber ist das die URSACHE der Symptome?! Ueberhaupt nicht sicher, eher sogar nein.
Natürlich möchten die operieren, ihre Leistungen verkaufen, bringt das Erfolg? Viel Glück ...
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

erika naujok, deutschland,  erika-naujok@t-online.de
Eintrag 306 vom 16.09.2012, 11:19 Uhr

Ich bin 57 Jahre alt. Habe seit einigen Wochen Schmerzen im rechten Ellenbogen, ich vermute es kommt vom bedienen der Maus beim PC, was kann ich machen, einreiben mit Voltaren hat nichts gebracht.

Gruß Erika

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Liebe Erika. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Blocker87, ,  
Eintrag 305 vom 15.09.2012, 10:38 Uhr

Hallo,

Männlich
25
Sportstudent

Habe die beschwerden seit März. Ellenbogenspezialist meinte nach Röntgenaufnahmen, das sei ein klassischer Tennisarm.
Habe Voltarentabletten, Epipoint-Bandage und eine Friktionsmassage bekommen. Leider ist durch die Friktionsmassage und der Dehnung irgendwie alles schlimmer geworden. Das seit 1,5 Monaten.

Termin nächste Woche.
Frage: Weiter Dehnen??

lg blocker

Kommentar:
15.09.12, 14.22h Lieber Blocker. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Weiterdehnen und nun auch das Stangehängen integrieren! Siehe unten. Alle anderen Behandlungsansätze kannst Du lassen, das bringt nichts.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario, Bärnau,  mario.jung@seznam.cz
Eintrag 304 vom 14.09.2012, 16:57 Uhr

Hallo Thomas, ich hätte da vielleicht noch einen Tipp für deine Seite „Geheim-Tipps“/Hausmittel

Also, letztes Jahr hatte ich riesige Probleme mit meinen beiden Handgelenken. Wie du ja weißt, betreibe ich regelmäßig Kraftsport. Erst dachte ich, die Ursache hierfür wären einmal wieder zu schwere Gewichte, aber als die Schmerzen trotz Reduzierung der Gewichte immer unerträglicher wurden, musste ich notgedrungen zum Arzt. Nachdem sogar eine Computertomographie vorgenommen wurde, kam der Arzt zu dem Ergebnis, dass es sich um Arthrose in den Handgelenken handeln würde. Als mich die Schmerzen mittlerweile zwangen mein Training einzustellen, fragte ich den Arzt, welche Therapie ich denn nun machen könnte - die Antwort war sehr ernüchternd – das ist leider eine altersbedingte Erscheinung, damit müssen Sie leben. Sollte es dennoch schlimmer werden, könnte man eventuell eine OP durchführen – Die Erfolgschancen sind aber nicht gerade sehr hoch! Frustriert verließ ich den Arzt!
Etwa zwei Wochen später telefonierte ich mit einem alten Freund, der schon Jahrzehnte lang Fußball spielt und erzählte ihm von meinem „Pech“. Er sagte mir, dass er vor ca. 2 Jahren so starke Schmerzen in den Kniegelenken hatte, das er alle Sportaktivitäten einstellen musste, bis er einen Tipp von einem Kumpel bekam, er solle es doch einmal mit Teufelskralle-Kapseln versuchen. In diesem Zustand klammert man sich an jeden Strohhalm, also probierte er es aus… und siehe da, nach ca. 4 Wochen waren seine Probleme wie weggeblasen und er joggt und spielt wieder Fußball wie eh und je. Daraufhin empfahl er mir es einfach auch einmal auszuprobieren, schaden können die Kapseln ja nicht! Obwohl ich nicht wirklich an einen Erfolg glaubte, versuchte ich es trotzdem… und was soll ich dir sagen, nach einer Woche stand ich wieder voll im Training!
Teufelskralle-Kapseln findet man im Internet, es gibt verschiedene Anbieter. Ich nehme heute noch täglich 4 Stück und bin immer noch schmerzfrei!

Fazit: Auch wenn die Ärzte einen keinen Mut mehr machen, gebt einfach nicht auf, es findet sich manchmal eine ganz simple Lösung!

Liebe Grüße
Mario

Kommentar:
15.09.12, 14.22h Lieber Mario. Danke für den Tipp, dem ich mal nachgehen werde. Viele Grüsse von Thomas

Monika Rindfleisch, 12105 Berlin, Deutschland,  moni.rindfleisch@googlemail.com
Eintrag 303 vom 14.09.2012, 16:43 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht

Bin 75 Jahre alt , weiblich, habe Rückenschmerzen und wüßtr gern, ob es auch Dehnungsübungen dageben gibt, wie beim Tennisarm.

Danke schön im Voraus.
Monika Rindfleisch79UHG

Kommentar:
15.09.12, 14.22h Liebe Moni. Ja die gibt es, sehr schön passiv, einfach und nur wenigen Minuten pro Tag reichen, es ist das Stangehängen:
In den Schmerz hinein mit vorsichtigem Stangehängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es ev. nicht ohne abgeht. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Elke F., D,  fiedlix@web.de
Eintrag 302 vom 14.09.2012, 01:05 Uhr

Hallo,
bin 49 und habe seit Juni dieses Jahres große Probleme mit einem Tennisarm rechts. Es wurde bereits einmal Cortison gespritzt, was natürlich eine Erleichterung bzgl. der permanenten Schmerzen brachte.
Da ich aufgrund eines Tipps auf diese Seite gestossen bin mache ich seit ca. 2 1/2 Wochen tgl. die hier vorgestellten Übungen. Nun mache ich mir ein bisserl Sorgen um mein Handgelenk. Irgendwie fühlt sich das während des Dehnens nicht gut an. Ist dieser Schmerz vernachlässigbar oder kann daraus ein Problem entstehen?

da der Orthopäde mir geraten hat zu schonen und auf keinen Fall zu stricken bin ich etwas unsicher. Nicht was das Schonen angeht, das habe ich schon sein lassen nach dem Durchlesen deiner wirklich guten Erklärungen. Doch bzgl. des Strickens? Der Orthopäde meinte es würde dadurch die Gefahr eines chronischen Verlaufs steigen? Was meinst du?



Kommentar:
14.09.12, 08.22h Liebe Elke. Sehe keine grosse Probleme mit dem Handgelenk, ich denke jetzt den Ellenbogen zu behandeln ist prioritär. Sollte es aber Schmerzen geben dort, dann mach einfach nur das Stangehängen, das schont die Handgelenke.
Stricken kannst Du weiter, siehe unten, der Orthopäde hat keine Ahnung was ein Tennisarm ist, es ist keine klassische Entzündung, die wäre ja schon längst geheilt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach kein Kortison mehr! Das gibt Dauerschäden! HREF="http://tennisarm.ch/kortison.htm" TARGET="frm">Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario, Bärnau,  mario.jung@seznam.cz
Eintrag 301 vom 13.09.2012, 19:03 Uhr

Hallo Thomas,
nomalerweise glaube ich ja nicht an Wunder, aber in diesem Fall ist es wohl so. Ich kann es noch immer nicht fassen, gerade mal 3 Tage her und ich war schon wieder im Studio. Seit zwei Tagen mache ich jetzt die von dir empfohlenen Dehnübungen!!! Vor 3 Tagen konnte ich noch kein Glas ohne extreme Schmerzen an meinen Mund führen... und heute trainiertre ich schon wieder mit 60% meiner Trainingsgwichte - ist doch unglaublich oder? Es gibt bestimmt Leser die jetzt sagen, der spinnt doch, das gibt es doch garnicht - aber, he Leute, ich würde so etwas nie schreiben, wenn es nicht wirklich so wäre. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich hatte vor ca. 15 Jahren bereits meinen ersten Tennisarm. Damals musste ich noch die ganze sinnlose Prozedur, die mir die "unwissenden" Ärzte auferlegten, durchmachen - von Kortisonspritzen über Bestrahlung und Salben bis zum Gipsarm... und das alles hat nichts gebracht, im Gegenteil, vor lauter Frust habe ich auch noch das Training geschmissen, da sich dieser schmerzhafte Zustand bis zu einem Jahr hinzog, bis es endlich besser wurde. Nach 3 Jahren "Frustpause" fing ich wieder mit dem Training an, allerdings erwischte mich der Tennisarm bereits nach weiteren zwei Jahren. Die selbe Sch... von vorne und letztendlich wieder Trainingsabbruch.Als es mich dann vor drei Tagen wieder erwischte, dachte ich wirklich, so, das war es wohl endgültig mit dem Training, denn ob ich die Kraft, nocheinmal von vorne anzufangen hätte aufbringen können, bezweifle ich stark.
Also an alle die den Bodybuilding und Fitness-Sport betreiben: Es gibt wieder Hoffnung, ihr braucht euer Training nicht abbrechen!(ich habe mir noch eine spezielle Ellenbogenbandage für Kraftsport (präventiv für Training mit schwereren Gewichten) von der Firma Rehband zugelegt, die ich ab heute trage!

Thomas,vielen, vielen Dank für den unbezahlbaren Tip. Du weißt garnicht, wie sehr du mir geholfen hast. Für diese Seite solltest du eigentlich den Nobelpreis bekommen! Wenn ich bedenke wieviele Milliarden weltweit für die falsche Therapie ausgegenben werden, zumal den Betroffenen garnicht geholfen wird, könnte ich mir die Haare ausraufen.

God bless you,

Mario

Kommentar:
14.09.12, 08.25h. Lieber Mario. Ja toll, super gelaufen. Wunder gibt es immer wieder. In meiner Liste der Wunderbankes-Schreiben bist Du nun der oberste von 598 Stück! Link auf Startseite. Tja Aerzte, die Titanik wurde von Profis mit Beruf erbaut, die Arche Noah vom Amateur mit Ueberzeugung und Berufung. Bandage bringt nicht viel aber wenn Du Dich besser fühlst, tiptop so. Pass einfach aus mit der höhe der Gewichte, das ist Dein Knackpunkt sonst werden Dich Muskeln, Sehnen und Bänder daran erinnern! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Patricia Tremp, Alzenau/Dtl.,  PTremp@hotmail.de
Eintrag 300 vom 12.09.2012, 22:40 Uhr

Hallo Thomas,
vielen herzlichen Dank für Deine Seiten im Internet. Habe selbst bereits ca. 5 Monate Tennisarmbeschwerden, durch zuviel Hausarbeit und mehrmaliges Anschlagen meines Ellenbogens an Türklingen oder ähmlichem.
war jetzt beim Arzt, welcher mir Antirheumamittel verschrieb, welche ich aber nicht einnehmen darf, da ich mein Baby stille. Arzt meinte nur, "na, da kann man halt dann jetzt gar nichts machen ´:-(( " hatte mir eine Bandage verschrieben, welche leichte Linderung bringt. Werde jetzt Deine Ratschläge befolgen und bin sehr zuversichtlich auf Erfolg. Mir kam eine weitere Frage durch Deine Dehnübungsdarstellungen: Hast Du auch bezüglich Schulterbeweglichkeitsschmerzen/-einschränkungen hilfreiche Tipps bzw. Dehnübungen oder Hintergrundwissen? Mein Mann hat diesbezüglich nämlich Probleme und ist nicht an einer Schulter-OP interesssiert (wer ist das schon...)
Schon mal besten Dank für Deine Hilfe, schöne Grüße aus Bayern,
Patricia

Kommentar:
13.09.12, 15.05h Liebe Patricia. Die Rheumamittel hätten Dir sowieso nicht geholfen sondern höchstens Magen und Niere belastet. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Dein Mann soll einmal 10 Minuten pro Tag in Stangehängen investieren, das ein paar Wochen, könnte sein er hat dadurch schnell guten Erfolg denke ich! Ev. reduziert anfangen mit unten etwas aufstehen und Gewicht abfangen und über Wochen dann langsam steigern damit es keinen Rückfall gibt.

Die Bandage hilft nicht wirklich abe wenn Du Dich damit besser fühlst ist das OK.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario Jung, Bärnau / Deutschland,  mario.jung@seznam.cz
Eintrag 299 vom 11.09.2012, 01:38 Uhr

Hallo, ich bin männl. und 56 Jahre. Ich betreibe 4 x die Woche intensiv Bodybuilding... und heute ist es passiert. Während des Trainings, beim Schulterdrücken mit zwei 30 kg schweren Kurzhanteln, spührte ich einen leichten Schmerz in meinem rechten Ellenbogen. Ich konnte das heutige Training dennoch einigermaßen problemlos beenden, aber schon einige Stunden später nahm der Schmerz immer heftiger zu, und im laufe des Abends konnte ich kein Glas mehr an meinen Mund führen, ohne dabei heftigste Schmerzen zu empfinden. Mein erster Gedanke: Tennisarm! Ich bin dann auch gleich ins Internet... und Gott sei Dank auf deine Seite gestoßen. Als erstes habe ich den Tennisarm-Check durchgeführt und die Symptome haben sich bestätigt. Ich habe gleich mit der ersten Dehnübung begonnen und werde morgen im Studio mit der Hängeübung beginnen. Nun meine Frage: Wie sieht es mit meinem restlichen Training aus? Soll ich erst einmal eine Pause einlegen, oder einfach weiter trainieren und den Schmerz ignorieren? Vielleicht kannst du mir ja einen Rat geben.
Liebe Grüße
Mario

Kommentar:
13.09.12, 15.05h Lieber Mario. Generell musst Du jetzt und auch in Zukunft mit weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge dafür arbeiten, Du hast Muskeln und Sehnenansätze damit überfordert.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Häufig Hängen und einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten (Studio) besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lutz, ,  har*ald-hebbe@t-online.de
Eintrag 298 vom 10.09.2012, 16:39 Uhr

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Ratschläge. Ich mache nebenher ein leichtes Hanteltrainig um in Form zu bleiben. Leider habe ich in den vergangenen Wochen sehr starke Schmerzen in der Ellenbogensehne bekommen.Anfänglich habe ich das Training eingestellt und später mit Schmerz-Gel verwendet, die Schmerzen kamenaber nach jedem Trainingsversuch wieder. Ein Golf- oder Tennisarm ist das glaube ich nicht. Egal, ich habedie Dehnübungen gemacht und der Schwerz lies innerhalb eines Tages nach. Bei meinem heutigen Traininghabe ich die Dehnübungen vorher gemacht und der Schmerz ist nur minimal da.Heute beginne ich zusätzlich mit den Hängeübungen.
Vielen Dank!
Lutz

Kommentar:
Lieber Lutz
Danke für das positive Feedback, jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen und Du bist bald geheilt.
Liebe Grüsse von Thomas

Pazze, Hannover,  
Eintrag 297 vom 08.09.2012, 21:19 Uhr

Habe einen therapieresistenten Golferellenbogen rechts seit 2,5 Jahren. Habe wirklich ALLE Therapien ausprobiert. Zwischenzeitlich immer wieder Linderung erreicht. Am besten haben Kortisonspritzen, Stoßwellentherapie und Osteopathie geholfen.Habe wirklich das ganze Programm durch. Auch Botoxspritzen. Mache auch die Dehnübungen seit über 1 Jahr regelmäßig und richtig. Auf Dauer wirken diese aber auch nicht. Zustand heilt nicht ab. Wird aber immer schlimmer. Bin jetzt ausbehandelt. Und nun wirklich ratlos!!! Zumal ich aus beruflichen Gründen auf meine Arm angewiesen bin (Sporttherapeut). Werde wohl doch nun operiert werden müssen. Mir fällt nix anderes mehr ein. Wer weiß noch Rat?

U. Hachmann, Rotenburg/D,  fahrradulli@web.de
Eintrag 296 vom 07.09.2012, 12:36 Uhr

Hallo,
bin männl., 55 J., Fahrradmechaniker. Beide Arme betroffen seit ca. 9 Monaten. Links wesentlich stärker. Bisherige Maßnahmen: 10x Kälte und Querfriktion durch Physiotherapeuten, Epispangen, Voltaren, Pferdesalbe, Kortisontabletten, Schonung und und und. Gestern aus lauter Verzweiflung wieder zum Ortho. Ergebnis: Kortisonsritze links. Zunächst alles wie immer, gegen Abend und nachts sogar weniger Schmerzen. Seit heute Vormittag wesentlich stärkere Schmerzen als vorher und Bewegungseinschränkung. Was nun?
Mit freundlichen Grüßen

Julia, Deutschland,  
Eintrag 295 vom 06.09.2012, 10:16 Uhr

Guten morgen, ich habe garkeine Frage, sondern möchte mich nur bedanken ;) Ich bin 21 Jahre alt und hatte vor knapp 3 Monaten nach dem Gitarrespielen plötzlich einen starken Schmerz im Handgelenk. Dachte sofort an eine Sehnscheidenentzündung oder so etwas, das liest man ja öfter mal. Aus Angst, dass es chronisch wird, habe ich die nächsten Tage auf das Gitarrespielen verzichtet. Da es trotzdem nicht besser wurde, bin ich nach einer Woche zum Orthopäden, der diagnostizierte eine Knochenhautentzündung und verschrieb mir eine Bandage, Schonung und Stromtherapie. Nach 2 Wochen sollte es besser sein. War es aber nicht. Also wieder hin und er meinte nur, ich solle noch einmal 2 Wochen warten und weiter schonen. Als es dann aber immer noch nicht weg war und inzwischen vom Unterarm in den Ellenbogen gezogen war, bin ich zu einem anderen Orthopäden gegangen. Der verschrieb mir Diclofenac und klebte mir Kinesiotapes auf. Nach einer Woche sollte ich wieder kommen, falls es bis dahin nicht besser war. Also bin ich nach einer Woche wieder hin, kam zu einem anderen Arzt aus der Gemeinschaftspraxis, der mir auch nur wieder sagte, man könne nichts anderes machen als schonen, bei mir würde das ganze wohl was länger dauern...
Ich war langsam kurz vorm durchdrehen, schon seit fast 2 Monaten konnte ich keine Gitarre mehr spielen, was mir extrem schwer fiel.
Dann bin ich auf diese Seite hier gestoßen. Und wollte das ganze erst nicht so richtig glauben. Aber einen Versuch war es ja wert. Obwohl sich meine Schmerzen weder so ganz zu Tennis- noch zu Golferarm zuordnen ließen, probierte ich einfach mal die Dehnung für den Tennisarm aus. Und siehe da, zum erstenmal spürte ich sofort eine Besserung. Ich hab mich dann auch einfach mal getraut, wieder Gitarre zu spielen, erstmal nur eine halbe Stunde am Tag. War am Anfang ziemlich unangenehm, aber mit viel Dehnen wurde es immer besser.
Ich habe mich dann zusätzlich noch im Fitnessstudio angemeldet, wo ich jetzt unter anderem meine Unterarmmuskulatur trainiere. Seitdem ist es nochmal viel besser geworden und selbst beim Gitarre spielen spüre ich meinen Arm inzwischen kaum noch. Im Alltag spüre ich die Schmerzen gar nicht mehr.
Wäre ich mal früher auf diese Seite gestoßen... Die Zeit und das Geld für die Ärzte hätte ich mir sparen können. Und vor allem den Frust auf das schönste Hobby der Welt verzichten zu müssen.
Also, vielen, vielen Dank für diese Seite :)
Liebe Grüße
Julia

Kommentar:
6.9.12 liebe julia. Freut mich sehr geholfen zu haben. Weiter mit dehnen dranbleiben wenn auch mit nachlassendem leidensdruck wohl weniger. Sag es allen weiter die du mit bandagen leiden siehst. Gottes segen und gruesse von thomas

Lena Neuman, Puchheim / Deutschland,  bella.lena@web.de
Eintrag 294 vom 05.09.2012, 18:31 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Lieber Thomas,
zunächst ein Dankeschön an Dich für die sehr informative Seite :-).
Ich bin 34 Jahre alt und meine Beschwerden im linken Ellenbogen bestehen seit rund einem Monat.Gestern war ich beim Arzt. Nachdem meine Selbstbehandlung mit Schonung und Infrarotlicht nicht geholfen hat,und weil der Arzt mir den Arm mit der K-taping Methode verband und mir Diclofenac-Natrium 75 mg Retardtabletten verschrieb, was mir allein nicht sehr erfolgsversprechend scheint, suchte und fand ich mehr Informationen zum Thema Tennisarm im Internet auf dieser Seite. Allerdings bin ich mir nun nicht sicher, ob ich einen Tennisarm oder einen Golfarm habe. Welche Dehnübungen soll ich denn nun machen? Kann es schaden, wenn ich beide mache? Mangels einer Stange zum Hängen zwischen dem Türrahmen, würde ich mich an den oberen Türrahmen hängen. Den kann ich zwar nicht mit den Fingern umschließen, aber er gewährt mir doch etwas halt. Bringt die Hängeübung auch so etwas?
Herzliche Grüße und danke für die Tipps,
Lena

Kommentar:
6.9.12 liebe lena. Lies unter diagnose nach und teste auf ta oder ga. Ta ist ellenbogen aussen. Ga ist innen. Stangehaengen behandelt gleich beides. Tuerrahmen ev gehts. Es durfen nur finger angespannt sein. Rest muss alles locker haengen. Stange im internet oder sportfachhandel fuer so 20 euro ist einfach zu montieren. Melde dich in 3-4 wochen wieder. Viel erfolg und gute besserung. Thomas

Marcel Steinhausen, Deutschland Hamburg,  m.steinhausen@live.de
Eintrag 293 vom 04.09.2012, 09:44 Uhr

Guten Morgen, mein Name ist Marcel, ich bin 21 Jahre jung und habe nun seit knapp 6 Wochen eine laut 3 verschiedenen Ärzten eine Tendovaginitis de Quervain. Ich war anfangs eine Woche mit leichten Schmerzen weiter am arbeiten (Fahrzeuglackierer / spachteln, schleifen, Lackieren usw.) Nach dem ersten Wochenende waren die Schmerzen unausstehlich geworden und ich bin gleich Montags zum Arzt. Mir wurde gesagt es sei eine Sehnenscheidentzündung des Daumens. Mir wurde ein Voltaren-Verband angelegt, einen Tag später bekam ich eine abnehmbare Schiene, die das Handgelenk und den Daumen halbwegs stilllegten.

Diese Schiene habe ich bis vor einer Woche regelmäßig über Nacht und immer bei vielen Tätigkeiten im Alltag getragen. Durch diese Schiene ist nun allerdings der Schmerz in den Ellenbogen gewandert, wodurch ich die Schiene nun abgelegt habe.

Ih habe mir daraufhin eine überweisung zu einem Sportarzt der zugleich Chirurg ist geben lassen. Dieser stellte das selbe fest wie mein Hausarzt und verschrieb mir Diclo 75 & meinte, dass wenn es nicht besser wird eine Operative Durchtrennung des 1. Sehnenstreckerfaches nötig sei!

Dann habe ich mir noch eine 3. Meinung von einem Orthopäden eingeholt. Der meinte auch: Es ist eine Sehnenscheidenentzündung (festgestellt durch den Finkelsteintest). Entweder Kortison-Spritze (HABE ICH ABGELEHNT), noch eine Weile einfach nur schonen und abwarten.. oder halt die Operation waren seine Vorschläge.

Leider bin ich nun nach 6 Wochen erst jetzt auf diese Seite gestoßen und werde diese Dehnübungen versuchen.

Sind diese Übungen denn überhaupt geeignet, bei einer Tendovaginitis de Quervain (Sehnenscheidenentzündung des Daumens) ?

Eine Entzündung ist in den Sehnen - das merke ich täglich weil die Sehnen verkleben und dadurch zu dick werden um durch das Sehnenband zu kommen. Ich merke wie die Sehnen sich durch den Sehnenkanal quetschen und dann immer am hin- und herploppen sind!

Sollte dich die Dehnübungen dann doch lieber sein lassen?!

Vielen Dank und schonmal ein Lob für diese Seite!

Kommentar:
5.9.12 lieber Marcel. Mach die Dehnungen und unbedingt auch das stangehaengen. Das wird dich heilen. Mach keine op lies nach hier unter Medizin, op. Gute Besserung und bis bald! Thomas

Felix Lohn, Dortmund/ Deutschland,  kurt.1992@hotmail.de
Eintrag 292 vom 02.09.2012, 13:22 Uhr

Hallo mein Name ist Felix ich bin 20 Jahre alt. Ich hab das problem 2-3 jahre würd ich schätzen. Hab Krafttraining gemacht dann kam es auch.Ich befürchte ich hab nen Tennisarm oder ein Golfarm. Aufjedenfall war ich öfters beim Arzt Gips, Salben alles probiert es hat aber nicht weitergeholfen. Dann kam ich auf die seite ich hab die Tennisarm-Übungen gemacht und es war sehr positiv ich hab am ersten Tag bei der 1.ten Übung starke Verbesserung gemerkt. Nach 3 tagen war es so als hätt ich garkeine probleme mehr die schmerzen haben nachgelassen ich konnte sogar Heizungen schleppen auf der Arbeit ohne ein schmerz zu spüren, wenn man bedenkt das ich vor den Übungen starke schmerzen hatte wie eine prellung am linken ellenbogen und unangenehme stiche. (mein problemarm der linke) Aber dann hab ich nen Fehler gemacht ich hab die dehnungen überstrapeziert sehr heftig durchgestreckt und unten zugedrückt. Seitdem hat ich nen Rückfall. Es hat wda sau geschmerzt und seitdem mach ich die übungen mit schwacher intensität es ist wda besser geworden aber trotzdem ist ein ständiger schmerz vorhanden eher schwach aber dennoch da was sollt ich jetzt tun?

Kommentar:
5.9.12 lieber felix. Mach weiter mit dehnen und nun unbedingt auch das stangehaengen machen. Rueckfaelle sind normal das kommt bald wieder. Nicht zerren und reissen lieber dehnung laenger halten. Bis bald. Thomas

Markus, Deutschland,  
Eintrag 291 vom 01.09.2012, 16:49 Uhr

Bin 46 und hatte schonmal ne Op wegen Tennisarm, war dann auch gut.
Vor 3 Wochen aber dann ne beruflich Überbelastung und seid 2 Wochen merke ich wo damals geschnibbelt wurde :)

Diese Seite gefunden, gedacht, der übliche Internet Quatsch.
Ausprobiert und ein großes !!!Hallo!!!
Schmerz fast weg.

Ergebnis, bin von den Ärzten entäuscht, hätten se ja auch sagen können, oder?
Und jetzt geh ich mein Brennholz machen, später wird dann nochmal gedehnt.

Die Übung bringt es, vielen Dank dafür. Das ist verbesserung der Lebensqualität.

Lg Markus

Kommentar:
5.9.12. Lieber markus. Besser spaet als nie. Gut und weiter so! Arzt ist nun ein beruf und nicht mehr berufung. Gruesse, thomas

Benjamin Fuchs, Thüringen,  Benjamin.Fuchs@gmx.de
Eintrag 290 vom 28.08.2012, 17:41 Uhr

Bin 27 und leide(te) seit 2 Jahren am Golferarm auf beiden Seiten (durch übertriebenes Klettern an der Stange ;o) Habe insgesamt 8 Ärzte besucht, Kortison, massage, ultraschall, stütze, fast alles (bis auf OP und Stoßwellentherapie) verschrieben bekommen, nichts hat geholfen. Es war zum heulen. Die Tatsache, dass ich genetisch bedingt schwache bänder habe, macht die Sache noch schlimmer.
Bin jetzt aber endlich auf dem definitiven Weg der Besserung und zwar mittels Dehnen+Trainieren. Beim Dehnen ist ganz wichtig, dass man nicht nur den Arm sondern auch die Schulter mit ausstreckt, und wahlweise auch den Kopf zur entgegengesetzten Seite dreht, sodass ein ziehen im gesamten Arm spürbar ist. Das dehnt nämlich auch die nervenbahnen im arm, hat bei mir geholfen. Richtig gebessert hat es sich aber erst, als ich wieder anfing mit gewichten zu trainieren. Es ist aber dabei absolut existenziell wichtig, dass man kleine gewichte nimmt und viele,viele wiederholungen. Während des Sports sollte man permanent darauf achten, dass man immer unter der Schmerzgrenze bleibt, also keine Ruckartigen bewegungen macht!!! Das brachte bei mir die maximale Besserung. Also viel Dehnen und viel trainieren mit kleinen gewichten, aber nur solange es nicht weh tut, hilft auch viel! Danke an diese Seite, Thomas! Bringt mehr als 8 Ärzte! LG,Beni

Kommentar:
5.9.12. Lieber benjamin. Gut gemacht und weiter so. Integriere mal das stangehaengen. Die beste aller uebungen. Viele gruesse, thomas

Jürgen, Österreich,  
Eintrag 289 vom 27.08.2012, 17:56 Uhr

Ich bin 28 und hatte mich ein halbes Jahr mit einem Golferellenbogen rumgeschlagen. Nach 2 Monaten intensivem Krafttraining + häufigem Klettern schmerzte mich auf einmal der Ellenbogen bei jeglicher Druckübung (also jede Variation von Liegestützen sowie Trizepsübungen). Nach nutzlosen Ärzteempfehlungen wie z.b. einfach auf Druckübungen zu verzichten da diese ja nicht für jedermann geeignet wären oder Hand eingipsen und wenn das nicht wirkt, OP, verzichtete ich auf ärztlichen Beistand und beim Internetsurfen bin ich auf diese Seite gestoßen und den Hinweis, dass es sich um eine Verkrampfung im Unterarm handle (was mir sehr geholfen hat! also vielen Dank!!!). Leider halfen mir die dargestellten Übungen nicht - Aushängen auf einer Stange verschlimmerte den Golferellenbogen und die vorgeschlagenen Dehnübungen verursachten bei mir keinerlei Schmerzen. Ich glaube, der Grund dafür ist womöglich der spezielle Auslöser des Golferellenbogens in meinem Fall. Dieser tritt nämlich häufig bei Kletterern auf (viele Zugbewegungen wie Klimmzüge) die extrem die Unterarmmuskulatur wegen der benötigten Fingerkraft (Fingerbeuger) trainieren. Wenn man es nun verabsäumt, auch die Fingerstrecker zu trainieren, tritt in vielen Fällen ein Golferellenbogen zu tage. In diesem Fall unbedingt aufhören, Klimmzüge zu absolvieren (somit auch nicht aushängen lassen) und die folgende Übung anwenden, um die Unterarmmuskulatur zu dehnen:
https://sites.google.com/site/healgolferselbow/

Außerdem hat noch folgende Dehnübung wunderbar geholfen:
1) Aufrecht stehen und den Arm nach unten hängen lassen
2) Nun die Handfläche so weit wie möglich nach außen drehen (Arm immer noch gestreckt)
3) Nun die Hand (nicht den Arm) bei gestreckten Fingern so weit wie möglich anheben (die Fingern und Handfläche sollte nun horizontal zum Boden sein - Handoberseite zeigt zum Boden) -> dies kann jetzt schon ziemlich weh tun
4) Je weiter man nun den Arm weiterhin gestreckt anhebt, desto mehr zieht es im Unterarm.
5) Sobald man den Arm in gestreckter Haltung schmerzfrei bis zur Schulterhöhe anheben kann, sollte der Golferellenbogen geheilt sein.

Kletterer sollten nun außerdem laufend die Fingerstrecker trainieren und häufig den Unterarm dehnen damit man auch in Zukunft verschont bleibt.

Hoffe das hilft und lg,

Jürgen

Kommentar:
5.9.12. Lieber juergen danke fuer den input. Probier auch mal die alternative dehnung hier unter behandlung und ellenbogen bei dehnung voll duchgestreckt! Lies auch mal hier unter medizin, klettern nach. Gute besserung und bis bald. Thomas

Ingo, Deutschland,  
Eintrag 288 vom 26.08.2012, 14:59 Uhr

Ich bin jetzt 30 und habe seit ca. 9 Monaten einen Tennisellenbogen links. Es begann quasi über nacht!!! Nach 4 Wochen ging ich das erste mal zum Arzt...Ultraschall , Salben , Ruhigstellen etc. Dann bis jetzt noch insgesamt 5 Spritzen. Nichts davon hilft dauerhaft. Habe vor zwei Wochen mit dem Dehnen angefangen und trainiere auch wieder (Hanteltraining) und hänge mich an die Stange. Bis jetzt ist es nicht besser geworden aber auch nicht schlimmer. Das Hängen kann ich nicht mit vollem Gewicht machen , dann schmerzt es gewaltig. Jedenfalls Ruhigstellen und so macht es tatsächlich nur schlimmer. Beim Dehnen spüre ich schon fast kein Ziehen mehr aber nach dem Dehnen den Arm beugen schmerzt kurz deutlich und lässt dann nach. Ich mache trotzdem erstmal weiter und geb erstmal nicht auf. Hoffe es bessert sich , denn arbeiten macht mit dem Arm auch keinen Spaß mehr.

Kommentar:
5.9.12. Lieber ingo. Mach weiter. Es muss nicht stark ziehen beim dehnen. Ellenbogen bei dehnung voll durchgestreckt! Machmal gibt es wegen dem schmerzmemory erst nach einiger zeit aber dann ploetzlich ueber nacht schnelle besserung. Bis dann viele gruesse, thomas

constanze simon, neustadt in sh,  hajukola@freenet.de
Eintrag 287 vom 25.08.2012, 18:24 Uhr

Bin 49 jahre.Das Problem habe ich seit einem halben Jahr.Die Dehnübungen bringen Erleichterung,allerdings ist der Ellbogen seit 4Monaten geschwollen und auch warm.Stromtherapie hat es nur schlimmer gemacht.Salbenverbände haben nichts gebracht.Du schreibst,das es keine Entzündung ist beim Tennisarm,warum dann geschwollen?

Kommentar:
5.9.12. Liebe constanze. Keine regel ohne ausnahme. Es gibt immere wieder schwellungen aber es ist keine klassische entz denn die haetten die aerzte schnell weg. Mach das dehnen und stangehaengen taste dich langsam heran mit aufbauender staerke dann hast du bald erfolg. Bis dann und greusse, thomas

Alexander Stojan, Kaumberg Österreich,  stojanalexander@gmail.com
Eintrag 286 vom 25.08.2012, 06:58 Uhr

Diagnose ist nicht eindeutig. Beim Test eher keine Beschwerden.
Schmerzen wenn ich den Arm Richtung Gesicht drücke.Naseputzen, Apfel abbeissen usw.Danke für Feedback
LG Alexander

Kommentar:
15.08.12, 15.35h Lieber Alexander. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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