Tennisarm-Forum
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M. Roth, ,  bicicleta@t-online.de
Eintrag 399 vom 23.01.2013, 15:52 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin aufgrund meines Tennisarmes, der sich in ein paar Tagen jährt, bei der Suche nach Linderung dessen, auf Ihre Seite gestoßen.
Die beschriebenen Übungen habe ich durchgeführt, aber das Hängen an der Stange war nicht erfolgreich. Leider habe ich jetzt noch viel mehr Schmerzen, kann kaum noch arbeiten.
Einer OP werden ja, wenn wie bei mir der Verlauf bereits chronisch ist, laut Internetaussagen wenig Erfolgschancen eingeräumt. Der Arzt hat mir die allgemeine Hoffnung genommen, dass die Schmerzen auf jeden Fall irgendwann "ausbrennen". Ich bin ratlos.
Ich hatte 2 Kortisongaben, erstere verhalf mir ein halbes Jahr lang zu völliger Schmerzfreiheit, zweitere blieb dagegen völlig wirkungslos. Ich schätze, dass ich in der schmerzfreien Zeit eine Physiotherapie hätte durchführen müssen. Aber das sagt einem niemand.
Sie schreiben, dass Sie alle möglichen Therapien ohne Erfolg ausprobiert haben, nur die beschriebenen Dehnübungen halfen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiter dehnen soll. Auf jeden Fall lasse ich die Hängeübung an der Stange weg.
Haben Sie noch einen Tip? Mit Akupunktur sollen ja gute Erfahrungen gemacht worden sein.
Grüße in die Schweiz sendet Ihnen
Herr M. Roth

Kommentar:
23.01.13, 15.42h Lieber M. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Der Arzt hat keine Ahnung (sonst hätte er Dich ja inzwischen geheilt oder?). Das Ausbrennen ist ein Tatsache, siehe unten. Aber so lange sollte man nicht warten. Ich habe noch von nichts gehört ausser dehnen, das nachhaltig half. Ev. hast Du es beim Hängen übertrieben und einen Rückfall verursacht, dann lass das weg, aber das Dehnen ist wichtig und das Einzige leider. Bleib weiter dran, hast Du den Arm beim Dehnen völlig durchgestreckt, sonst nützt die Dehnung nix. Nicht zerren und reissen, Dehnung lieber länger halten, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, lies unter Dehnung nochmals alles genau durch!

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

petra schober, krems/ österreich,  office@schoberwein.at
Eintrag 398 vom 23.01.2013, 14:17 Uhr

Ich bin 45 Jahre alt, weiblich, selbständig, Winzerin.
Seit genau einem Jahr kämpfe ich mit meinem Tennisarm rechts. Anfangs habe ich die Schmerzen im Arm nicht so ernst genommen und mir gedacht, das vergeht von selbst. Nach drei Monaten war der Arm und Zeige- und Mittelfinger völlig kraftlos und es ist mir alles aus der Hand gefallen. Dann bin ich erstmal zu meinem Hausarzt. Der hat mir mehrmals Cortison gespritzt und Physio verordnet. Vorübergehend waren die Schmerzen besser. Und mit Tabletten und der Epicondylitisspange hab ich so halbwegs arbeiten können. Im Oktober konnte ich dann plötzlich den Arm überhaupt nicht mehr strecken und hatte arge Schmerzen im arm und Schulterbereich. Dann bin ich zu einem Spezialisten und laut MR habe ich mittlerweile einen 3cm Längsriss in der Sehne und starken Muskelverlust. Wieder Therapien (Physio, Ultraschall, Strom, Massagen, Dehnen...) und einen OP-termin für April 2013. Die Schmerzen sind einigermassen erträglich aber normal strecken lässt sich der Arm leider nicht mehr.
Mittlerweile hab ich echt genug von den Therapien usw. und setze alle Hoffnungen in die OP. Aber wird die mir wirklich helfen können ???
Danke - Petra

Kommentar:
23.01.13, 15.42h Liebe Petra. Beschäftige Dich mit der OP wenn Du mit Dehnen und Hängen in 3 Monaten nicht geheilt bist! Du bist hier richtig, besser spät als nie. Du bist in wenigen Wochen ein neuer Mensch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Steffen Matthäi, Crottendorf Deutschland,  steffen.matthaei@freenet.de
Eintrag 397 vom 23.01.2013, 08:21 Uhr

Hallo ich bin 45 Jahre alt arbeite als selbständiger Putzer (Stukateur)
habe seit letzten November probleme mit meinen Unterarm bis Ellenbogen
Gestern habe ich meine erste Kortisonbehandlung bekommen
kann mir einer sagen ob das die richtige Behandlung ist

Kommentar:
23.01.13, 15.42h Lieber Steffen. Könnten gut Tennisarmsymptome sein, oder in Deinem Fall ein "Maurer-Arm", aber auch wenn die Diagnose nicht anschlägt (unten), dann wird Dich das Stangehängen schnell kurieren.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Werner Gnos, Zürich / Schweiz,  werner.gnos@juliusbaer.com
Eintrag 396 vom 22.01.2013, 14:42 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
61 2 Monate

Kommentar:
23.01.13, 15.42h Lieber Werner.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Esther Wy*mann, ,  esther.wy*mann@gmail.com
Eintrag 395 vom 22.01.2013, 12:24 Uhr

Hallo Thomas,
Es geht mir super!! Vielen Dank fuer deine Bemuehungen mit der Homepage und der Zeit, die du investierst die Erfahrungen mit anderen zu teilen. Ich habe also seit 3 Wochen 2 x mal am Tag 10 Minuten ausgiebig gedehnt und dann den ganzen Tag hindurch immer mal wieder. Jedan Tag nehme ich ein warmes Muskelentkrampfungsbad. Sobald ich spuere, dass es anfaengt zu ziehen oder Schmerzen, dehne ich gleich und das hilft bereits. Mein Physio hat mir eine Dehnuebung im Sitzen gezeigt, aber meine Arbeitskollegen haben sich schon daran gewoehnt, dass ich im Buero am Boden Dehne... Ich muss mir so eine Stange besorgen, das Haengen klappt nicht so gut am Rahmen, aber ich fand das tat besonders am Morgen gut.
Seit 2 Tagen bin ich jetzt beschwerdefrei!!!!!!! Danke!
Seit Oktober habe ich bereits Schmerzen und es war unetraeglich im Dezember, ich bin weinend vom Buero nach Hause gefahren, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Mein Arzt wollte aber die Kortisonspritze nicht noch einmal machen, weil es so schaedlich ist und ich habe nur Schmerzmittel bekommen, die mein Magen aber nicht gut ertragen hat. Es ist wunderbar endlich nicht Schmerzen zu haben. Jetzt habe ich ein bisschen Angst wieder anzufangen mich richtig zu bewegen, das Reiten, Wandern, Skifahren und joggen fehlt mir sehr und ich fange mal langsam an wieder mit Laufen. Ich habe 5kg zugenommen und fuehlte mich in der Lebensqualitaet extrem eingeschraenkt. Auf jeden Fall mache ich mit dem Dehnen weiter, das funktioniert prima!!
Nochmals herzlichen Dank und ich erzaehle das immer allen in meinem Umfeld, die aehnliche Probleme haben.
Mit freundlichen Gruessen
Esther

Kommentar:
22.01.13, 13.38h Lieber Esther. Vielen Dank für das positive Feedback. Ja ich denke, das Stangehängen wir Dir noch viel bringen, in Hüfte und auch im Rücken, das hängt zusammen.
Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
---
Esther davor am 04.01.2013:
Guten Tag,
Ich stosse hier das Erste Mal auf wirklich hilfreiche Informationen, vielen DANK dafuer!!!
Ich bin 30 Jahre alt und habe bis 18 Leistungssport betrieben trotz Hueftdysplasie und dann aufgehoert und 35kg zugenommen. Die habe ich wieder abgenommen und dann wieder vermehrt Sport machen koennen: Joggen, Wandern, Reiten. Viel gelaufen bin ich immer. Seitdem, 2 Jahre, habe ich immer wieder Sehnenscheidenentzuendungen in der Huefte. Ich habe sehr Angst, dass ich keinen Sport und besonders nicht mehr reiten darf, da ich den Sport brauche, um Augeglichen zu sein und auch um mein Gewicht unter Kontrolle zu haben. Es ist extrem frustriend die ganze Zeit schonen zu muessen und Wochenlang nichts machen zu duerfen, obwohl ich viel Zeit normalerweise mit meinem Mann beim Wandern mit den Hunden verbringe und wahrend dem ich 4-6 Wochen schonen muss er sich um alles keummern muss (Hunde und Pferd). Skiurlaub mussten wir auch absagen, was mir ganz fest leid tut fuer meinen Mann. Ich moechte auch die Kortison Spritzen nicht mehr machen und ertrage dafuer Wochenlang hoellische Schmerzen.
Ich moechte das Dehnen gerne versuchen! Meine Frage ist, ob es auch hilft, falls es tatsaechlich eine Sehnenentzuendung ist und nicht muskulaer und ob das auch gut ist zu machen in einer akuten Phase, wenn es schmerzt?
Vielen Dank!!!!
Freundliche Gruesse
Esther

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Kommentar:
10.01.13, 16.03h Liebe Esther. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Wenn es eine "echte" Entzündung ist, wirst Du das schnell merken. Ich denke, das Schonen hat Dir bisher nicht viel gebracht oder? Dehnen und Stangehängen ist ein Versuch wert!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Iris Vanclooster, Groningen/Niederlande,  vanclooster@hotmail.com
Eintrag 394 vom 21.01.2013, 14:32 Uhr

Hallo. Ich bin 36 Jahre und seit ca. 2 Wochen habe ich Beschwerden am rechten Ellenbogen (äussere Knochen). Es tut noch nicht höllisch weh und ich kann noch alles tun. Habe jetzt Schmerzmittel/Entzündungshemmer bekommen. Ich spüre es nur bei bestimmten Bewegungen und manchmal kribbelt meine Hand. Wenn ich die Kontrollübung zum Tennisarm mache, tut es auch nicht weh. Ist das dann ein Tennisarm? Habe eben die Dehnübung gemacht. Kann noch nicht sagen, ob es hilft, fühlt sich aber gut an.
Ist es sinnvoll die Dehnübung vor dem Sport zu machen, ich bin nämlich eine leidenschaftliche Squashspielerin und möchte es auch nicht missen.
Ich bin auch schon jahrelang in Behandlung beim Chiropraktor wegen Nacken- und Schulterschmerzen. Ich frage mich, ob die Beschwerden am Ellenbogen daraus resultieren. Was meinen Sie?
Vielen Dank für ihre Meinung.

Kommentar:
22.01.13, 13.42h Liebe Iris. Tönt ziemlich nach Tennisarm, Dein Alter, Squash, die Symptome. Die Diagnose zeigt nicht immer eindeutig an. Dass Dir das Dehnen wohltut sagt mehr. Du solltest unbedingt nun das Stangehängen praktizieren, weil dadurch nicht nur die Arme sondern auch die Schulterpartie therapiert wird! Ein Zusammenhang ist möglich, die Stange bringt Dich aber schnell vorwärts! Ja kannst weiterspielen, einfach davor, zwischendurch, danach gut Dehnen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rupert Stü*tzle, ,  rupert.stue*tzle@googlemail.com
Eintrag 393 vom 21.01.2013, 12:30 Uhr

Hallo,
vor einigen Jahren hat mir Ihre Website sehr geholfen, meinen Mausarm zu kurieren. Ich hatte über Monate alles Mögliche versucht (mehrere Orthopäden, Physiotherapie mit Reizstrom, Friktionsmassagen etc) und nichts half. Dann stieß ich via google auf Ihre Seite, die zum einen verständliche Erklärungen des Problems, zum anderen die Lösung hatte.

Ich habe damals sofort Ihre Anleitung befolgt und war innerhalb von zwei Wochen kuriert – herzlichen Dank! Das wollte ich Ihnen schon lange sagen; jetzt war der Anlaß, dass mir ein guter Freund von ähnlichen Problemen berichtete und ich ihn dorthin verwiesen habe. Ich finde es beeindruckend, dass Sie sich diese Mühe machen, um anderen zu helfen.

Viele Grüße & nochmals herzlichen Dank, Rupert Stü*tzle

Kommentar:
Lieber Rupert
Vielen Dank für das positive Feedback! Es motiviert immer wieder weiterzumachen.
Danke, dass Du Dir dafür die Zeit genommen hast.
Ich wünsche Dir für 2013 alles Gute, gute Gesundheit und Gottes reichen Segen für Dich und Deine ganze Familie.
Liebe Grüsse von Thomas

P.S. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff.

Manuela Hauptmann, Deutschland,  manu_haupt@yahoo.de
Eintrag 392 vom 19.01.2013, 18:24 Uhr

Hallo Thomas, vielen vielen Dank für deine hilfreiche Seite!!! Habe im letzten Herbst Schwierigkeiten im rechten Arm bekommen durch eine Überanstrengung bei der Arbeit. Dann habe ich mit links gearbeitet. Ein Umzug und eine anstrengende Reise verschlimmerte alles, so dass beide Arme wehtaten. Der Arzt verschrieb Iboprofen ohne nennenswerte Wirkung. Ich war hoffnungslos, denn ich hasse es zur Untätigkeit verurteilt zu sein. Dann, vor 6 Tagen deine Seite entdeckt und sofort angefangen mit dehnen! Halleluja! :) Es wurde sofort besser und ist sicher bald verschwunden. Gott segne dich und deine Arbeit. Werde den Link nach Australien zu einem Golfer schicken. :)
Ich bin 49 und hatte das Problem 4 Monate, wobei es immer schlimmer wurde. Viele Grüße Manuela

Kommentar:
21.01.13, 15.51h Liebe Manuela. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Alexandra Winter, Deutschland,  apfelecke@web.de
Eintrag 391 vom 18.01.2013, 11:53 Uhr

Lieber Thomas, ich möchte mich mal wieder für deine Seiten bedanken. Nachdem ich bereits einen heftigen Tennis+Golferarm mit deiner Hilfe wegbekommen habe und jetzt wieder einen schmerzfreien, voll funktionsfähigen Arm habe, stellten sich in den letzten 4 - 5 Monaten in der Nacht, beidseitig starke Hüftschmerzen ein. Durch Zufall habe ich gefunden, dass du auch dafür Übungen hast, dehne jetzt seit fast einer Woche und hatte bereits die erste schmerzfreie Nacht. Danke, danke für deine Seiten. Das Dehnen tut Hölle weh und ich merke, dass ich sehr unbeweglich geworden bin, obwohl ich KieserTraining mache und jogge.Aber ich bleibe dran.Ich bin 54 Jahre alt.

Kommentar:
21.01.13, 15.51h Liebe Alexandra. Ja Dehnen tut weh, ist aber das einzige Mittel. Sehnenverkürzungen die sich über Jahr ergeben haben, brauchen halt seine Zeit. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sabine Knopp, Arzberg, Deutschland,  SKnopp68@gmx.de
Eintrag 390 vom 17.01.2013, 07:35 Uhr

Hallo! Ich bin 44 Jahre alt und leide an den Nachwehen einer Hüftgelenksdysplasie (wurde als Kind in Spreizhosen gesteckt, aber scheinbar ist die Dysplasie noch da). Seit über 2 Jahren leide ich an einer Entzündung, die zunächst als Bursitis Trochanterica betitelt wurde. Kortison- und andere Spritzen folgten, dann eine Stroßwellentherapie. Nichts half. Eine orthopädische Fachklinik hat nun festgestellt, dass ich keine Bursitis habe, sondern der kleine Gesässmuskel entzündet ist. Eine korrigierende OP wäre in jungen Jahren möglich gewesen, aber jetzt sei ich für die Korrektur zu alt und für ein neues Gelenk zu jung. Ich habe KEINE Arthrose im Hüftgelenk. Wer weiß Rat? Ibu, Voltaren, kühlen etc. helfen kaum. Kann ich sportlich etwas tun? Ich kann kaum mehr auf der Seite liegen und bin völlig verzweifelt.

Kommentar:
21.01.13, 16.03h Liebe Sabine. Kann gut sein, dass auch diese Diagnose (Gesässmuskel entzündet) eine Fehldiagnose ist. Erlebe ich immer wieder. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Suche durch selber Probieren nach Uebungen die jenen Muskel dehnen, aber nicht zerren und reissen. Es darf während dem Dehnen weh tun, auch mal stark muss aber nach ein paar Minuten weg sein. Wenn es am Tag darauf mehr Schmerzt als vorher, eher etwas reduzieren. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Monja wasilewski, Binnen/Deutschland,  Monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 389 vom 16.01.2013, 02:18 Uhr

Hallo Thomas...ich dehne meinen Arm nun tägl. mehrmals jetzt nun einJahr..leider habe ich immer noch schmerzvolle Verkrampfungen..hast Du noch einen Tipp? Warum wirkt das dehnen bei mir nicht.

Kommentar:
21.01.13, 15.46h Liebe Monja. Therapieresistenz kommt vor, aber probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Wenn Du nicht schon täglich 5-7 Minuten Stange hängst, dann ist das jetzt dringend nötig und ev. auch Deine Rettung!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martina Böhm-Delibalta, Berlin,  morticiabln@hotmail.de
Eintrag 388 vom 15.01.2013, 17:41 Uhr

Hallo,
ich bin 47 jahre alt und habe seit 3 Monaten Tennisarm beschwerden,habe alles ausprobiert Bandagen dehnübungen, heute hat der orthopäde cortison gespritzt weil ich zusätzlich am ellenbogen eine schleimbeutelentzündung habe. Nun sind nach der Spritze die Schmerzen schlimmer geworden vorher tat nur der Muskel bei Belastung weh ,jetzt nach der spritze tut der ganze Arm weh es zieht bis in die finger runter *ich könnt Ko****!
wird das irgendwann auch mal besser ,ich kann schon keine nacht mehr schlafen ,was mich beruflich auch belastet! gibt es irgendwelche naturheilmethoden die etwas besser wirken ??
lg Martina

Kommentar:
22.01.13, 13.42h Liebe Martina. Mach kein Kortison mehr, mit der Spritz wurde vermutlich die Knochhaut angeritzt, das tut dann genauso weh aber nicht viele Tage.
Die diagnostizierte Schleimbeutelentzündung ist ev. ebenso eine Fehldiagnose, kommt häufig vor.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michaela, Bochum,  michaela.bockel@arcor.de
Eintrag 387 vom 15.01.2013, 14:52 Uhr

Hallo,
ich bin 43 Jahre alt und habe seit einem Jahr einen Tennisarm.
Ich bin Rechtshänderin und habe im linken! Arm Beschwerden.
Habe 3 mal Spritzen bekommen, leider kamen die Beschwerden nach 3 und nach 5 Monaten wieder. Also gab es noch mal eine letzte Spritze die aber meiner Meinung nicht mehr so gut geholfen hat. Mein Orthopäde hat mir dann Bestrahlungstermine (Laser, Ultraschall) verschrieben. Nun habe ich keine Beschwerden mehr im Arm, aber mehr am Ellbogen. Die Dehnübungen versuche ich auch schon zusätzlich. Mein Arzt meinte es liefe auf eine OP hinaus, möchte ich nicht so gerne.
Danke für weitere Tipps
Michaela

Kommentar:
22.01.13, 13.42h Liebe Michaela. Dankbare Patientin, der macht das ganze Programm mit Dir durch! Vergiss diese Behandlungen. Laser und Ultraschall bringt so ca. null-komma-gar-nichts (jedenfalls Dir nicht).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jürgen, Nürnberg, Deutschland,  
Eintrag 386 vom 11.01.2013, 10:56 Uhr

Hallo, ich hatte am 2. Januar schon gechrieben und auch hier im Forum ne Antwort bekommen.

Nun die gewünschte Rückmeldung

Nun habe ich nach dem MRT leider die Diagnose eines schweren Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäulen.

Die Schmerzen im Arm kamen da der Halswirbel 5 und 6 Betroffen sind und diese auch für den Arm verantwortlich sind.

Wenn die Entzündung vorbei ist werde ich mit der Physiotherapie beginnen.

Gruß
Jürgen

Kommentar:
22.01.13, 13.42h Lieber Jürgen. Von der Physio erwarte ich bei Deinen Symptomen und Problemen nicht viel, falls überhaupt.
Ich würde mir aber viel erwarten wenn Du täglich 7-10 Minuten ins Stangehängen investieren würdest! Du wirst schnell grosse Fortschritte machen, wirst sehen.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ursula Fuchs, Schweiz,  u.fuchs.raschle@gmail.com
Eintrag 385 vom 10.01.2013, 20:15 Uhr

Ich bin 53 alt, seit ca. 2 Monaten Tennisarmbescherden. Habe seit 5 Tagen mit Dehnübungen begonnen. Heute sind die Schmerzen noch stärker als vorher, ich kann kaum mehr eine Tasse heben. Ist das normal, dass sich die Schmerzen zuerst verstärken, wenn man mit Dehnübungen beginnt?
Danke, Ursula

Kommentar:
22.01.13, 13.42h Liebe Ursula. Hoffe es ist jetzt besser. Ev. hast Du am Anfang zu stark gezerrt und gerissen, das gibt dann schon mal einen kleinen Rückfall, dann einfach pausieren und nach ein paar Tagen reduzierter anfangen. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, lieber Dehnung länger halten.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Robert W., Österreich,  
Eintrag 384 vom 09.01.2013, 21:34 Uhr

HALLO, ich habe Beschwerden wie bei einem Golferarm (Innenseite) seit ca. 5 Wochen. Ich habe jetzt mit dem Dehnen wie beschrieben begonnen, was mir gut tut und bereits Besserung eintritt. Allerdings habe ich durch die Handgelenksüberstreckung beim Dehnen im Handgelenk Schmerzen bekommen. Kann ich trotzdem die Dehnübungen gegen Golferarm weitermachen??? Danke, Rob

Kommentar:
10.01.13, 15.10h Lieber Rob. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Bei Handgelenk-Problemen kannst Du Dich auch auf das Stangehängen konzentrieren, das nützt genauso, ist nur nicht überall so gut verfügbar wie die normale Dehnung.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bastian B., Deutschland,  basti.radebeul@web.de
Eintrag 383 vom 07.01.2013, 20:05 Uhr

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt. Vor einem halben Jahr begannen meine Probleme mit dem Ellbogen. "Aktiviert" wurde er bei einem Vorhand-Flip nach einigen Stunden hartem Tischtennistraining. Ich hatte tagelang starke Schmerzen im ganzen Arm, die nach einiger Zeit langsam etwas schwächer wurden. Doch Monate später bestand das Problem immer noch und ich suchte einen Artzt auf, der eine Sehnenscheidenentzündung diagnosdizierte. Trotz anschließender Physiotherapie mit Kräftigungsübungen, einer Schmerzsalbe und einer Iontophorese gab es keine wirkliche Besserung. Wechselbäder schlugen nicht an, eine Armschlinge verschlimmerte die Schmerzen in wenigen Stunden dramatisch.
Dann bin ich auf diese Website gestoßen und ich begann mit Dehnungsübungen. Diese schlugen sofort an, allerdings nahm ich auch noch Ibuprofen-Präparate (2 mal 200mg) und ich verwendete Eis gegen die Schmerzen. Nach ca. 4 Wochen hatte ich nur noch gelegentlich Schmerzen. Durch Dehnen bei Bedarf (wenn ich merke, dass ein Zug auf den Muskeln entsteht) habe ich heute keine Schmerzen mehr, nur ab und zu einen leichten Zug. Zwei Ärtzte sowie einige andere Websites empfehlen die selbe Therapie. Ein Sportsfreund hatte das gleiche Problem, verursacht durch Arbeiten mit der Maus am PC und er wendet auch diese Technik an und kann seit einem halben Jahr wieder das Tischtennistraining absolvieren. Ich danke Ihnen für diesen wertvollen Tipp, ohne das Dehnen hätten ich bestimmt noch lange am Tennisarm gelitten.

Der NDR hat übrigens auch den Tennisarm in einer Sendung gehabt:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/bewegungsapparat/visite770
1.html

Freundliche Grüße

Ein (wieder) glücklicher Tischtennisspieler!

Kommentar:
10.01.13, 15.51h Lieber Bastian. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Uli,42 weiblich, Deutschland,  ulibo70@web.de
Eintrag 382 vom 05.01.2013, 19:54 Uhr

Ich bin 42,(Akkordarbeiterin Schuhindustrie)
Tennisarm fing letztes Jahr um diese Zeit an, schlug mich bis anfang Mai durch bis gar nichts mehr ging- weder Handgelenk drehen, Ellenbogen strecken beugen alles mit sehr starken Schmerzen verbunden. Nicht einmal mehr eine große volle Kaffeetasse konnte ich mehr hoch heben :( auch im Ruhezustand hatte ich starke Schmerzen. Es wurde 4 Monate lang nichts gemacht (ich habe gedehnt weil mir gesagt wurde es solle helfen) u auf alles Mögliche fiel der Verdacht HWS Syndrom.
Bis der Medizinische Dienst beschloß mich auf Reha zu schicken. Dort schilderte ich dem Arzt mein Problem u sagte was ich vermutete. Er war der erste der etwas darauf gab u mich auf Tennisarm behandeln ließ. Ultraschall, Stromtherapie, Massagen, Dehnübung usw. nach sechs Wochen hatte ich noch nicht den kleinsten Erfolg. Meine Krankenkasse machte mir zusätzlich Ärger weil ich wegen "nichts" sooo lange Krank geschrieben wurde. Also beschloß ich einen Chirurgen aufzusuchen, der mir erklärte das bei einem so lange unbehandelten Tennisarm so keine besserung mehr zu erwarten sei u riet mir zur Op.
Am 04.12.2012 war es soweit, danach 14 Tage Gipsschiene. Sind heute genau 4 Wochen, ich weiß nicht ob ich zu ungeduldig bin aber beugen u strecken verursacht immer noch die selben teilweise sogar stärkere Schmerzen :( u bei Anstrengung wie Staubsaugen oder wischen brennt der Muskel wie Feuer u die Sehne hinten am Ellenbogen schmerzt auch. Kraft kommt sehr sehr langsam zurück. Ich hoffe trotz allem dass sich das in nächster Zeit gibt denn ich muß wieder Arbeiten gehn wie ich das schaffen soll ist mir noch ein Rätsel.
Liebe Grüße
Uli

Kommentar:
10.01.13, 15.10h Liebe Uli. Du bist richtig hier, es ist nicht (nie) zu spät. Du wirst in einigen Wochen geheilt sein, aber nicht wegen der OP, das ganze wäre leider nicht nötig gewesen, aber eben, vorwärtsschauen und vergessen was zurückliegt, bringt nichts.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Falls Du noch OP-Akut-Schmerzen hast, musst Du ev. am Anfang vorsichtig mit Hängen und Dehnen beginnen und erst über ein paar Wochen langsam steigern.
Die OP löst das Problem nicht, sie soll nur das Symptom unterbrechen! Katastrophenlösung meiner Meinung nach.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kay, Deutschland,  fairp*layer1@gmx.de
Eintrag 381 vom 05.01.2013, 17:13 Uhr

Hallo Thomas,

prima, das hat mir schonmal weitergeholfen, 1000 Dank.
Ich hab noch eine Frage. Mein Orthopäde hatte mir im letzten Jahr von Bauerfeind die genutrain 3 verschrieben.
Die unterstützt den Ellbogen und hat innen solche Kalotten die drücken auf die Schmerzpunkte.
Soll ich das Ding temporär benutzt oder ist das nicht förderlich?

Viele Grüße

Kay
nd wie lange Problem besteht.

Kommentar:
Lieber Kay.
Es schadet nicht, hilft aber auch nicht wirklich. Es erinnert Dich dauernd daran, dass Du krank bist und das bist Du nicht wirklich, deshalb betrachte ich es mind. psychologisch als kontraproduktiv.
Du hast nur einen Dauerkrampf mit leichter Sehnenverkürzung die am Schmerzpunkt zerrt, das ist alles und das wird nur mit einer Dehnung behoben und nicht mit Bandagen etc. Wie ein Wadenkrampf etc. nur dass es ein paar Wochen dauert bis die Sehne länger ist und noch etwas länger bis der Symptomschmerz weg und noch etwas länger bis der Schmerz bei Drücken auf Schmerzpunkt weg ist.
Das wird bald viel besser wirst sehen.
Schönes Weekend und Grüsse von Thomas

Elena Keberle, Deutschland,  elena.keberle@web.de
Eintrag 380 vom 05.01.2013, 14:09 Uhr

Ich bin 46 Jahre alt und habe einen Tennisarm rechts. Angefangen hat es vor 2 Jahren nach einer exzessiven Unkraut-Jät-Aktion bei parallel aktivem Tennisport.
Nach einer ersten Injektion mit Cortison und Lokalanästhetikum war ich für ca. 6 Monate beschwerdefrei, dann hatte ich wieder Beschwerden. Eine erneute Injektion brachte diesmal sehr kurz eine Beschwerdelinderung und gleichzeitig eine lokale Nekrose des umliegenden Gewebes. Eine dritte Injektion erfolgte kurz vor einem Spiel, diesmal mit noch kürzer dauernden Schmerzfreiheit. Es folgte eine Laser Therapie, Physiotherapie und eine Reizbestrahlung. Die Ellbogenbandage sowie der Diclofenac-Salbenverband brachten nur kurzfristige Linderung. Zudem spiele ich seit 4 Monaten kein Tennis mehr und erst seit der Schonung merke ich eine zwar sehr sehr langsame aber doch spürbare Besserung. Mittlerweile merke ich meinen Ellbogen bei jeder Bewegung ( nicht nur bei der typischen Fingerextension, sondern auch beim Beugen und v.a. Strecken des Ellbogens ohne Fingerbeteiligung).
Die Dehnübung war mir durch die Physiotherapie bekannt, auf Empfehlung eines Freundes habe ich sie wieder angefangen, bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Ich überlege, da Sie die Schonung nicht für erforderlich finden, wieder mit dem Tennisspielen anzufangen.
Ist es ratsam?

Kommentar:
10.01.13, 15.10h Liebe Elena. Du kannst wieder spielen gehen, siehe unten. Mach jetzt auch das Stangehängen, das wird den Erfolg bringen !
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Esther Wymann, Schweiz,  esther.wymann@gmail.com
Eintrag 379 vom 04.01.2013, 13:58 Uhr

Guten Tag,
Ich stosse hier das Erste Mal auf wirklich hilfreiche Informationen, vielen DANK dafuer!!!
Ich bin 30 Jahre alt und habe bis 18 Leistungssport betrieben trotz Hueftdysplasie und dann aufgehoert und 35kg zugenommen. Die habe ich wieder abgenommen und dann wieder vermehrt Sport machen koennen: Joggen, Wandern, Reiten. Viel gelaufen bin ich immer. Seitdem, 2 Jahre, habe ich immer wieder Sehnenscheidenentzuendungen in der Huefte. Ich habe sehr Angst, dass ich keinen Sport und besonders nicht mehr reiten darf, da ich den Sport brauche, um Augeglichen zu sein und auch um mein Gewicht unter Kontrolle zu haben. Es ist extrem frustriend die ganze Zeit schonen zu muessen und Wochenlang nichts machen zu duerfen, obwohl ich viel Zeit normalerweise mit meinem Mann beim Wandern mit den Hunden verbringe und wahrend dem ich 4-6 Wochen schonen muss er sich um alles keummern muss (Hunde und Pferd). Skiurlaub mussten wir auch absagen, was mir ganz fest leid tut fuer meinen Mann. Ich moechte auch die Kortison Spritzen nicht mehr machen und ertrage dafuer Wochenlang hoellische Schmerzen.
Ich moechte das Dehnen gerne versuchen! Meine Frage ist, ob es auch hilft, falls es tatsaechlich eine Sehnenentzuendung ist und nicht muskulaer und ob das auch gut ist zu machen in einer akuten Phase, wenn es schmerzt?
Vielen Dank!!!!
Freundliche Gruesse
Esther

Kommentar:
10.01.13, 16.03h Liebe Esther. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Wenn es eine "echte" Entzündung ist, wirst Du das schnell merken. Ich denke, das Schonen hat Dir bisher nicht viel gebracht oder? Dehnen und Stangehängen ist ein Versuch wert!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Steven Müller, Deutschland,  nooneleft@gmx.de
Eintrag 378 vom 04.01.2013, 09:41 Uhr

Hallo
(34 Jahre, männlich, Golferarm links)
ich betreibe Kraftsport und habe vor 4 Wochen schmerzen im Unterarm bekommen. Deshalb stoppte ich das training und ging zum Arzt. Dieser Diagnostizierte einen Golferarm.Letzte Woche bekam ich dann eine Kortisonspritze / leichte Besserung / erneutes Training fraglich :-(
Nach Dehnübung deutliche Besserung. Nun meine Frage ist es möglich das ich je wieder Kraftsport betreiben kann ?
Vielen Dank

Kommentar:
10.01.13, 15.10h Lieber Steven. Ja Du kannst wieder Kraftsport machen, aber erst wenn deutliche Verbesserungen eingetreten sind, was in wenigen Wochen ist wenn Du konsequent arbeitest. Du musst dann aber in Zukunft mit weniger Gewicht und lieber mit mehr Durchgängen arbeiten, Dein Körper hat Dir ein Signal gesendet, nämlich, dass Du Sehnen und Muskeln überlastet hast (und schlecht dehnst davor/danach)!

Beim Golfarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose (bei Golfarm) , wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marie Enolap, D,  Marie-Enolap@t-online.de
Eintrag 377 vom 02.01.2013, 13:33 Uhr

Hallo, ich bin 44, weiblich und plage mich seit drei Monaten mit dem Tennisarm herum. Eingefangen habe ich ihn mir bei einer intensiven Schrubbaktion. Ich spiele allerdings auch Badminton (3 - 4 x wöchentlich). Aufgetreten ist es allerdings gleich nach dem Geschrubbe. Das war wohl das i-Tüpfelchen. Ich dehne jetzt seit sechs Wochen x mal täglich und hänge mich an eine Klimmzugstange. Das hängen bringt für 3 - 4 Minuten Schmerzfreiheit. Danach ist alles wie zuvor. Ich habe nun meine Zweifel, dass ich die Geschichte, trotz intensiven dehnens, in den Griff bekomme. Bislang hat sich nichts gebessert.
Für weitere Tipps bin ich wirlich dankbar. Wäre ev. Stoßwellentherapie eine Möglichkeit?
LG
Marie

Kommentar:
03.01.13, 08.44h Liebe Marie. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu Stosswellen
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Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat sich ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jürgen, Nürnberg, Deutschland,  juergen@schmidtlein.de
Eintrag 376 vom 01.01.2013, 18:03 Uhr

Hallo, ich bin 38 und seit Ende November hatte ich Schmerzen im Rücken/Nackenbereich. es fing mit einer Überbelastung des rechten Armes an. Ich hab ca 3 Stunden eine schwere DSLR KAmera gehalten und benutzt. Es wurde immer schlimmer und nach 2 Wochen konnte ich mich nicht mehr Bücken und wenn ich versuchte meine Schuhe zu binden hatte ich stark ziehende Schmerzen im Schulter/Oberarm. Durch Massagen gingn die Rückenschmerzen weg. Allerdings habe ich noch immer starke Schulterschmerzen die sich in den Oberarm/Ellenbogen/Unterarm ziehen. Der Schmerz ist sehr stark wenn ich stehe oder sitze. Im Liegen ist er kaum bis nicht vorhanden. Wenn ich den Kopf nach hinten kippe oder zur Seite drehe beginnt der Schmerz im Schulter/Arm auch sehr stark. Beugen um die Schuhe zu binden oder Socken anzuziehen geht gerade wieder nicht mehr. Ist das auch eine Tennisarm?

Kommentar:
03.01.13, 08.44h Lieber Jürgen. Ich vermute eher kein Tennisarm oder wenn ja dann in Kombination mit was anderem. Mach mal die Diagnose unten. So oder so wird Dir aber das Stangehängen viel bringen können, das solltest Du machen !

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Norman, Altenstadt,  norman.wetzel@freenet.de
Eintrag 375 vom 30.12.2012, 12:27 Uhr

Hallo,

ich bin 36 jahre alt und hatte vor 10 Jahren meine erste Op am linken Arm, da der Tennisarm mit sämtlichen anderen Methoden wie Spritzen, Banddagen und Dehnübungen über Monate nicht heilen wollte und sich immer verschlimmerte.

Nun hatte ich vor 2 jahren meine Op am rechten Arm, da auch hier keine Alternativmethoden halfen.

Nun habe ich nach 10 jahren wieder Schmerzen im linken Ellenbogen und befürchte, dass es wieder das gleiche sein könnte, obwohl es sehr schwer zu glauben ist.

Ich muss halt auch dazu sagen, dass ich regelmäßig ins Fitnesstudio gehe und vor allem mit Freihantelgewichten trainiere.

Die Schmerzen sind seit ein paar tagen wieder aufgetreten und seitdem merke ich auch beim Training dass sich im Ellenbogen etwas hin und her bewegt, was sich anfühlt wie eine Sehne oder ein Muskel.

Kann es möglich sein, dass der Tennisarm erneut auftritt?

Und was wären dieses mal die Heilmittel, da beim letzten mal nichts half außer die Op.

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Norman. OP's lösen das Problem leider nicht sondern, stellen nur das Symptom vorbübergehend ab bzw. verlagern es! Lies unter OP.
Nur Dehnen löst das Problem und hat auch nicht die vielen OP-Nebenwirkungen!

Kannst weiter Fitness mit Hanteln machen, kein Problem. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du bist richtig hier und wirst schon sehr bald grosse Linderung und Heilung erfahren. Musst aber mit Dehnen stetig dranbleiben, wenn auch später mal reduziert.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lena, Hamburg,  alphalena@web.de
Eintrag 374 vom 28.12.2012, 17:19 Uhr

Hallo,

ich konnte vor 2 Jahren plötzlich meine linke Hand nicht mehr belasten. Liegestütze, Yogaübungen - alles, bei dem ich das Handgelenk im 90° Winkel belastete, verursachte sehr große Schmerzen. Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktiker - keiner konnte helfen. Es wurde sogar ein MRT gemacht, alles ohne Ursachenfindung oder erfolgreiche Therapie. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass ich Yoga und viele Sportübungen nie wieder machen können würde. Dann hab ich durch Zufall diese Seite gefunden - und das Handgelenk in 1 Woche "gesundgedehnt". Es ist weg! Ich war gestern zum ersten Mal beim Yoga und es gibt ohne Probleme! Ich kann es noch gar nicht fassen! Die Ursache sehe ich wohl im zu häufigen Schreiben auf dem Laptop. Aber ich dehne jetzt brav weiter und bin SEHR SEHR DANKBAR!

Kommentar:
01.01.13, 15.51h Liebe Lena. Mit der normalen Tennisarm-Dehnung gedehnt? Hast Du auch Stangehängen gemacht?

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sven Karlson, Otterndorf,  svenkarlson@freenet.de
Eintrag 373 vom 26.12.2012, 00:44 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und habe die Symptome eines Tennisarms seit ca. 10 Wochen. Der Schmerz tritt als ein brennen im Bereich des rechten Ellbogen auf. Morgens ist der Schmerz am stärksten und eine gewisse Steifigkeit tritt auf.Außerdem habe ich Schmerzen beim ausüben von Druck auf den Knochen. Ich merke eine Besserung durch die Dehnübungen. Da ich ab und an gerne Spinnfischen gehe und dadurch den Arm auf Dauer belaste, frage ich mich, ob ich mein Hobby lieber vorerst einstellen soll. Ob wohl ich ja gelesen habe, das das schonen eher kontraproduktiv sei. Zu meiner medizinischen Behandlung gab es eine Spange und Schmerztabletten vom Hausarzt verschrieben. Die Spange wurde von mir nur ein paar Tage getragen, da die Schmerzen eher mehr wurden. Vor ca. einem Jahr wurde ich an der Achillessehne behandelt, sowie gab es Krankengymnastik für den Nacken- und Schulterbereich.

Wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten rutsch ins neue Jahr.

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Sven. Du bist richtig hier und bald geheilt. Kannst ruhig weiter fischen, macht es nicht schlimmer. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

daniel hotweh, österreich,  tropicalmichi@gmx.at
Eintrag 372 vom 25.12.2012, 19:06 Uhr

ich bin 31 jahre und habe seit 5 monaten vermutlich vom klettern oder paddeln einen golferarm.:-( war schon bei einigen ärzten und physiotheraphy und die meinten ich soll auf jeden fall eine kletterpause machen..habe auch schon deine dehnübungen probiert was nicht viel gebracht hat..nach 5 monaten kletterpause bin ich mal an die stange gehängt was mir im ersten augenblick super half da ich kurzzeitig fast schmerzfrei war.bin jetzt regelmässig am hängen und ich spüre unmittelbar danach keinen schmerz wenn ich die hand ausstrecke und pumpe...aber kurz danach tut es wieder weh wie gehabt..komisch ist auch dass du schreibst dass der arm am morgen mehr weh tun sollte als am abend weil es bei mir gerade andersrum ist..am morgen wenn ich aufstehe ist der schmerz(seit dem hängen) wesentlich weniger als am abend nach viel bewegung?danke derweil

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Daniel. Du bist richtig hier und wird bald mehr Fortschritte machen. Musst Klettern nicht aufgeben, höchstens etwas reduzieren bis alles wieder normaler ist.

Mach weiter mit Stangehängen! Mehr Schmerz am Abend kann auch vorkommen, die Symptome sind oft nicht identisch oder eindeutig. Es gibt auch manchmal eine Durststrecke in der sich wenig tut und plötzlich ein Heilungsschub, wäre auch normal.

Beim Tennisarm oder Golferarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Kletter-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

fatih, augsburg,  fatihyuececel@hotmail.de
Eintrag 371 vom 24.12.2012, 02:23 Uhr

bin 30 j. alt tennisarm beide arme über 2jahre...
wegen überlastung der trizepssehnen beim fitness

seit 1 jahr dehnen ist tennisarm so gut wie weg. hab nur noch schmerzen wenn ich in den beiden aussenknochen des ellenbogen draufdrück...

wird des auch weggehn, oder bleibt es für immer?

ähnich wie tennisarm hab ich auch so schmerzen an der sehne was den beinmuskel und knie verbindet. auch wegen überlastung. sehnenentzündung denk ich mal oder ein krampf der sehne ...
kann mann das auch ähnich wie tennisarm mit dehnen im griff bekommen?

frohe weihnachten und frohes neues

Kommentar:
01.01.13, 15.51h Lieber Faith.
Du bist auf dem richtigen Weg. Der Druckschmerz bleibt am längsten und wird in den nächsten Monaten immer weniger bis er eines Tages ganz weg ist. Vergiss ihn und such ihn nicht dauernd mit drücken!

Für das Beinproblem, denke ich, dass das bei Dir sicher auch ein Dauerkrampf/Sehnenverkührzung ist die mit Dehnen behandelt werden kann. Könnte gut sein, die Hüftdehnung hier hilft! Sonst frag auch mal im Center einen Physio etc. welcher Muskel es bei Dir ist und mit welcher Uebung der gedehnt werden kann!

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Michael Wagner, Aachen,  babtech@gmx.de
Eintrag 370 vom 15.12.2012, 07:01 Uhr

Vielen lieben Dank für die Anmerkungen.
Nach Lesen deines Blogs habe ich schon mit Dehnen begonnen.
Was soll ich mit der Spange machen? Tragen oder nicht?

Kommentar:
01.01.13, 15.03h Lieber Michael. Die Spange kannst Du vergessen. Wenn Du Dich damit besser fühlst ist es auch OK, aber es erinnert einem konstant dass man krank ist was ja eigentlich nicht stimmt!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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