Tennisarm-Forum
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Patricia Tremp, Alzenau/Dtl.,  PTremp@hotmail.de
Eintrag 300 vom 12.09.2012, 22:40 Uhr

Hallo Thomas,
vielen herzlichen Dank für Deine Seiten im Internet. Habe selbst bereits ca. 5 Monate Tennisarmbeschwerden, durch zuviel Hausarbeit und mehrmaliges Anschlagen meines Ellenbogens an Türklingen oder ähmlichem.
war jetzt beim Arzt, welcher mir Antirheumamittel verschrieb, welche ich aber nicht einnehmen darf, da ich mein Baby stille. Arzt meinte nur, "na, da kann man halt dann jetzt gar nichts machen ´:-(( " hatte mir eine Bandage verschrieben, welche leichte Linderung bringt. Werde jetzt Deine Ratschläge befolgen und bin sehr zuversichtlich auf Erfolg. Mir kam eine weitere Frage durch Deine Dehnübungsdarstellungen: Hast Du auch bezüglich Schulterbeweglichkeitsschmerzen/-einschränkungen hilfreiche Tipps bzw. Dehnübungen oder Hintergrundwissen? Mein Mann hat diesbezüglich nämlich Probleme und ist nicht an einer Schulter-OP interesssiert (wer ist das schon...)
Schon mal besten Dank für Deine Hilfe, schöne Grüße aus Bayern,
Patricia

Kommentar:
13.09.12, 15.05h Liebe Patricia. Die Rheumamittel hätten Dir sowieso nicht geholfen sondern höchstens Magen und Niere belastet. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Dein Mann soll einmal 10 Minuten pro Tag in Stangehängen investieren, das ein paar Wochen, könnte sein er hat dadurch schnell guten Erfolg denke ich! Ev. reduziert anfangen mit unten etwas aufstehen und Gewicht abfangen und über Wochen dann langsam steigern damit es keinen Rückfall gibt.

Die Bandage hilft nicht wirklich abe wenn Du Dich damit besser fühlst ist das OK.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mario Jung, Bärnau / Deutschland,  mario.jung@seznam.cz
Eintrag 299 vom 11.09.2012, 01:38 Uhr

Hallo, ich bin männl. und 56 Jahre. Ich betreibe 4 x die Woche intensiv Bodybuilding... und heute ist es passiert. Während des Trainings, beim Schulterdrücken mit zwei 30 kg schweren Kurzhanteln, spührte ich einen leichten Schmerz in meinem rechten Ellenbogen. Ich konnte das heutige Training dennoch einigermaßen problemlos beenden, aber schon einige Stunden später nahm der Schmerz immer heftiger zu, und im laufe des Abends konnte ich kein Glas mehr an meinen Mund führen, ohne dabei heftigste Schmerzen zu empfinden. Mein erster Gedanke: Tennisarm! Ich bin dann auch gleich ins Internet... und Gott sei Dank auf deine Seite gestoßen. Als erstes habe ich den Tennisarm-Check durchgeführt und die Symptome haben sich bestätigt. Ich habe gleich mit der ersten Dehnübung begonnen und werde morgen im Studio mit der Hängeübung beginnen. Nun meine Frage: Wie sieht es mit meinem restlichen Training aus? Soll ich erst einmal eine Pause einlegen, oder einfach weiter trainieren und den Schmerz ignorieren? Vielleicht kannst du mir ja einen Rat geben.
Liebe Grüße
Mario

Kommentar:
13.09.12, 15.05h Lieber Mario. Generell musst Du jetzt und auch in Zukunft mit weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge dafür arbeiten, Du hast Muskeln und Sehnenansätze damit überfordert.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Häufig Hängen und einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten (Studio) besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lutz, ,  har*ald-hebbe@t-online.de
Eintrag 298 vom 10.09.2012, 16:39 Uhr

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Ratschläge. Ich mache nebenher ein leichtes Hanteltrainig um in Form zu bleiben. Leider habe ich in den vergangenen Wochen sehr starke Schmerzen in der Ellenbogensehne bekommen.Anfänglich habe ich das Training eingestellt und später mit Schmerz-Gel verwendet, die Schmerzen kamenaber nach jedem Trainingsversuch wieder. Ein Golf- oder Tennisarm ist das glaube ich nicht. Egal, ich habedie Dehnübungen gemacht und der Schwerz lies innerhalb eines Tages nach. Bei meinem heutigen Traininghabe ich die Dehnübungen vorher gemacht und der Schmerz ist nur minimal da.Heute beginne ich zusätzlich mit den Hängeübungen.
Vielen Dank!
Lutz

Kommentar:
Lieber Lutz
Danke für das positive Feedback, jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen und Du bist bald geheilt.
Liebe Grüsse von Thomas

Pazze, Hannover,  
Eintrag 297 vom 08.09.2012, 21:19 Uhr

Habe einen therapieresistenten Golferellenbogen rechts seit 2,5 Jahren. Habe wirklich ALLE Therapien ausprobiert. Zwischenzeitlich immer wieder Linderung erreicht. Am besten haben Kortisonspritzen, Stoßwellentherapie und Osteopathie geholfen.Habe wirklich das ganze Programm durch. Auch Botoxspritzen. Mache auch die Dehnübungen seit über 1 Jahr regelmäßig und richtig. Auf Dauer wirken diese aber auch nicht. Zustand heilt nicht ab. Wird aber immer schlimmer. Bin jetzt ausbehandelt. Und nun wirklich ratlos!!! Zumal ich aus beruflichen Gründen auf meine Arm angewiesen bin (Sporttherapeut). Werde wohl doch nun operiert werden müssen. Mir fällt nix anderes mehr ein. Wer weiß noch Rat?

U. Hachmann, Rotenburg/D,  fahrradulli@web.de
Eintrag 296 vom 07.09.2012, 12:36 Uhr

Hallo,
bin männl., 55 J., Fahrradmechaniker. Beide Arme betroffen seit ca. 9 Monaten. Links wesentlich stärker. Bisherige Maßnahmen: 10x Kälte und Querfriktion durch Physiotherapeuten, Epispangen, Voltaren, Pferdesalbe, Kortisontabletten, Schonung und und und. Gestern aus lauter Verzweiflung wieder zum Ortho. Ergebnis: Kortisonsritze links. Zunächst alles wie immer, gegen Abend und nachts sogar weniger Schmerzen. Seit heute Vormittag wesentlich stärkere Schmerzen als vorher und Bewegungseinschränkung. Was nun?
Mit freundlichen Grüßen

Julia, Deutschland,  
Eintrag 295 vom 06.09.2012, 10:16 Uhr

Guten morgen, ich habe garkeine Frage, sondern möchte mich nur bedanken ;) Ich bin 21 Jahre alt und hatte vor knapp 3 Monaten nach dem Gitarrespielen plötzlich einen starken Schmerz im Handgelenk. Dachte sofort an eine Sehnscheidenentzündung oder so etwas, das liest man ja öfter mal. Aus Angst, dass es chronisch wird, habe ich die nächsten Tage auf das Gitarrespielen verzichtet. Da es trotzdem nicht besser wurde, bin ich nach einer Woche zum Orthopäden, der diagnostizierte eine Knochenhautentzündung und verschrieb mir eine Bandage, Schonung und Stromtherapie. Nach 2 Wochen sollte es besser sein. War es aber nicht. Also wieder hin und er meinte nur, ich solle noch einmal 2 Wochen warten und weiter schonen. Als es dann aber immer noch nicht weg war und inzwischen vom Unterarm in den Ellenbogen gezogen war, bin ich zu einem anderen Orthopäden gegangen. Der verschrieb mir Diclofenac und klebte mir Kinesiotapes auf. Nach einer Woche sollte ich wieder kommen, falls es bis dahin nicht besser war. Also bin ich nach einer Woche wieder hin, kam zu einem anderen Arzt aus der Gemeinschaftspraxis, der mir auch nur wieder sagte, man könne nichts anderes machen als schonen, bei mir würde das ganze wohl was länger dauern...
Ich war langsam kurz vorm durchdrehen, schon seit fast 2 Monaten konnte ich keine Gitarre mehr spielen, was mir extrem schwer fiel.
Dann bin ich auf diese Seite hier gestoßen. Und wollte das ganze erst nicht so richtig glauben. Aber einen Versuch war es ja wert. Obwohl sich meine Schmerzen weder so ganz zu Tennis- noch zu Golferarm zuordnen ließen, probierte ich einfach mal die Dehnung für den Tennisarm aus. Und siehe da, zum erstenmal spürte ich sofort eine Besserung. Ich hab mich dann auch einfach mal getraut, wieder Gitarre zu spielen, erstmal nur eine halbe Stunde am Tag. War am Anfang ziemlich unangenehm, aber mit viel Dehnen wurde es immer besser.
Ich habe mich dann zusätzlich noch im Fitnessstudio angemeldet, wo ich jetzt unter anderem meine Unterarmmuskulatur trainiere. Seitdem ist es nochmal viel besser geworden und selbst beim Gitarre spielen spüre ich meinen Arm inzwischen kaum noch. Im Alltag spüre ich die Schmerzen gar nicht mehr.
Wäre ich mal früher auf diese Seite gestoßen... Die Zeit und das Geld für die Ärzte hätte ich mir sparen können. Und vor allem den Frust auf das schönste Hobby der Welt verzichten zu müssen.
Also, vielen, vielen Dank für diese Seite :)
Liebe Grüße
Julia

Kommentar:
6.9.12 liebe julia. Freut mich sehr geholfen zu haben. Weiter mit dehnen dranbleiben wenn auch mit nachlassendem leidensdruck wohl weniger. Sag es allen weiter die du mit bandagen leiden siehst. Gottes segen und gruesse von thomas

Lena Neuman, Puchheim / Deutschland,  bella.lena@web.de
Eintrag 294 vom 05.09.2012, 18:31 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Lieber Thomas,
zunächst ein Dankeschön an Dich für die sehr informative Seite :-).
Ich bin 34 Jahre alt und meine Beschwerden im linken Ellenbogen bestehen seit rund einem Monat.Gestern war ich beim Arzt. Nachdem meine Selbstbehandlung mit Schonung und Infrarotlicht nicht geholfen hat,und weil der Arzt mir den Arm mit der K-taping Methode verband und mir Diclofenac-Natrium 75 mg Retardtabletten verschrieb, was mir allein nicht sehr erfolgsversprechend scheint, suchte und fand ich mehr Informationen zum Thema Tennisarm im Internet auf dieser Seite. Allerdings bin ich mir nun nicht sicher, ob ich einen Tennisarm oder einen Golfarm habe. Welche Dehnübungen soll ich denn nun machen? Kann es schaden, wenn ich beide mache? Mangels einer Stange zum Hängen zwischen dem Türrahmen, würde ich mich an den oberen Türrahmen hängen. Den kann ich zwar nicht mit den Fingern umschließen, aber er gewährt mir doch etwas halt. Bringt die Hängeübung auch so etwas?
Herzliche Grüße und danke für die Tipps,
Lena

Kommentar:
6.9.12 liebe lena. Lies unter diagnose nach und teste auf ta oder ga. Ta ist ellenbogen aussen. Ga ist innen. Stangehaengen behandelt gleich beides. Tuerrahmen ev gehts. Es durfen nur finger angespannt sein. Rest muss alles locker haengen. Stange im internet oder sportfachhandel fuer so 20 euro ist einfach zu montieren. Melde dich in 3-4 wochen wieder. Viel erfolg und gute besserung. Thomas

Marcel Steinhausen, Deutschland Hamburg,  m.steinhausen@live.de
Eintrag 293 vom 04.09.2012, 09:44 Uhr

Guten Morgen, mein Name ist Marcel, ich bin 21 Jahre jung und habe nun seit knapp 6 Wochen eine laut 3 verschiedenen Ärzten eine Tendovaginitis de Quervain. Ich war anfangs eine Woche mit leichten Schmerzen weiter am arbeiten (Fahrzeuglackierer / spachteln, schleifen, Lackieren usw.) Nach dem ersten Wochenende waren die Schmerzen unausstehlich geworden und ich bin gleich Montags zum Arzt. Mir wurde gesagt es sei eine Sehnenscheidentzündung des Daumens. Mir wurde ein Voltaren-Verband angelegt, einen Tag später bekam ich eine abnehmbare Schiene, die das Handgelenk und den Daumen halbwegs stilllegten.

Diese Schiene habe ich bis vor einer Woche regelmäßig über Nacht und immer bei vielen Tätigkeiten im Alltag getragen. Durch diese Schiene ist nun allerdings der Schmerz in den Ellenbogen gewandert, wodurch ich die Schiene nun abgelegt habe.

Ih habe mir daraufhin eine überweisung zu einem Sportarzt der zugleich Chirurg ist geben lassen. Dieser stellte das selbe fest wie mein Hausarzt und verschrieb mir Diclo 75 & meinte, dass wenn es nicht besser wird eine Operative Durchtrennung des 1. Sehnenstreckerfaches nötig sei!

Dann habe ich mir noch eine 3. Meinung von einem Orthopäden eingeholt. Der meinte auch: Es ist eine Sehnenscheidenentzündung (festgestellt durch den Finkelsteintest). Entweder Kortison-Spritze (HABE ICH ABGELEHNT), noch eine Weile einfach nur schonen und abwarten.. oder halt die Operation waren seine Vorschläge.

Leider bin ich nun nach 6 Wochen erst jetzt auf diese Seite gestoßen und werde diese Dehnübungen versuchen.

Sind diese Übungen denn überhaupt geeignet, bei einer Tendovaginitis de Quervain (Sehnenscheidenentzündung des Daumens) ?

Eine Entzündung ist in den Sehnen - das merke ich täglich weil die Sehnen verkleben und dadurch zu dick werden um durch das Sehnenband zu kommen. Ich merke wie die Sehnen sich durch den Sehnenkanal quetschen und dann immer am hin- und herploppen sind!

Sollte dich die Dehnübungen dann doch lieber sein lassen?!

Vielen Dank und schonmal ein Lob für diese Seite!

Kommentar:
5.9.12 lieber Marcel. Mach die Dehnungen und unbedingt auch das stangehaengen. Das wird dich heilen. Mach keine op lies nach hier unter Medizin, op. Gute Besserung und bis bald! Thomas

Felix Lohn, Dortmund/ Deutschland,  kurt.1992@hotmail.de
Eintrag 292 vom 02.09.2012, 13:22 Uhr

Hallo mein Name ist Felix ich bin 20 Jahre alt. Ich hab das problem 2-3 jahre würd ich schätzen. Hab Krafttraining gemacht dann kam es auch.Ich befürchte ich hab nen Tennisarm oder ein Golfarm. Aufjedenfall war ich öfters beim Arzt Gips, Salben alles probiert es hat aber nicht weitergeholfen. Dann kam ich auf die seite ich hab die Tennisarm-Übungen gemacht und es war sehr positiv ich hab am ersten Tag bei der 1.ten Übung starke Verbesserung gemerkt. Nach 3 tagen war es so als hätt ich garkeine probleme mehr die schmerzen haben nachgelassen ich konnte sogar Heizungen schleppen auf der Arbeit ohne ein schmerz zu spüren, wenn man bedenkt das ich vor den Übungen starke schmerzen hatte wie eine prellung am linken ellenbogen und unangenehme stiche. (mein problemarm der linke) Aber dann hab ich nen Fehler gemacht ich hab die dehnungen überstrapeziert sehr heftig durchgestreckt und unten zugedrückt. Seitdem hat ich nen Rückfall. Es hat wda sau geschmerzt und seitdem mach ich die übungen mit schwacher intensität es ist wda besser geworden aber trotzdem ist ein ständiger schmerz vorhanden eher schwach aber dennoch da was sollt ich jetzt tun?

Kommentar:
5.9.12 lieber felix. Mach weiter mit dehnen und nun unbedingt auch das stangehaengen machen. Rueckfaelle sind normal das kommt bald wieder. Nicht zerren und reissen lieber dehnung laenger halten. Bis bald. Thomas

Markus, Deutschland,  
Eintrag 291 vom 01.09.2012, 16:49 Uhr

Bin 46 und hatte schonmal ne Op wegen Tennisarm, war dann auch gut.
Vor 3 Wochen aber dann ne beruflich Überbelastung und seid 2 Wochen merke ich wo damals geschnibbelt wurde :)

Diese Seite gefunden, gedacht, der übliche Internet Quatsch.
Ausprobiert und ein großes !!!Hallo!!!
Schmerz fast weg.

Ergebnis, bin von den Ärzten entäuscht, hätten se ja auch sagen können, oder?
Und jetzt geh ich mein Brennholz machen, später wird dann nochmal gedehnt.

Die Übung bringt es, vielen Dank dafür. Das ist verbesserung der Lebensqualität.

Lg Markus

Kommentar:
5.9.12. Lieber markus. Besser spaet als nie. Gut und weiter so! Arzt ist nun ein beruf und nicht mehr berufung. Gruesse, thomas

Benjamin Fuchs, Thüringen,  Benjamin.Fuchs@gmx.de
Eintrag 290 vom 28.08.2012, 17:41 Uhr

Bin 27 und leide(te) seit 2 Jahren am Golferarm auf beiden Seiten (durch übertriebenes Klettern an der Stange ;o) Habe insgesamt 8 Ärzte besucht, Kortison, massage, ultraschall, stütze, fast alles (bis auf OP und Stoßwellentherapie) verschrieben bekommen, nichts hat geholfen. Es war zum heulen. Die Tatsache, dass ich genetisch bedingt schwache bänder habe, macht die Sache noch schlimmer.
Bin jetzt aber endlich auf dem definitiven Weg der Besserung und zwar mittels Dehnen+Trainieren. Beim Dehnen ist ganz wichtig, dass man nicht nur den Arm sondern auch die Schulter mit ausstreckt, und wahlweise auch den Kopf zur entgegengesetzten Seite dreht, sodass ein ziehen im gesamten Arm spürbar ist. Das dehnt nämlich auch die nervenbahnen im arm, hat bei mir geholfen. Richtig gebessert hat es sich aber erst, als ich wieder anfing mit gewichten zu trainieren. Es ist aber dabei absolut existenziell wichtig, dass man kleine gewichte nimmt und viele,viele wiederholungen. Während des Sports sollte man permanent darauf achten, dass man immer unter der Schmerzgrenze bleibt, also keine Ruckartigen bewegungen macht!!! Das brachte bei mir die maximale Besserung. Also viel Dehnen und viel trainieren mit kleinen gewichten, aber nur solange es nicht weh tut, hilft auch viel! Danke an diese Seite, Thomas! Bringt mehr als 8 Ärzte! LG,Beni

Kommentar:
5.9.12. Lieber benjamin. Gut gemacht und weiter so. Integriere mal das stangehaengen. Die beste aller uebungen. Viele gruesse, thomas

Jürgen, Österreich,  
Eintrag 289 vom 27.08.2012, 17:56 Uhr

Ich bin 28 und hatte mich ein halbes Jahr mit einem Golferellenbogen rumgeschlagen. Nach 2 Monaten intensivem Krafttraining + häufigem Klettern schmerzte mich auf einmal der Ellenbogen bei jeglicher Druckübung (also jede Variation von Liegestützen sowie Trizepsübungen). Nach nutzlosen Ärzteempfehlungen wie z.b. einfach auf Druckübungen zu verzichten da diese ja nicht für jedermann geeignet wären oder Hand eingipsen und wenn das nicht wirkt, OP, verzichtete ich auf ärztlichen Beistand und beim Internetsurfen bin ich auf diese Seite gestoßen und den Hinweis, dass es sich um eine Verkrampfung im Unterarm handle (was mir sehr geholfen hat! also vielen Dank!!!). Leider halfen mir die dargestellten Übungen nicht - Aushängen auf einer Stange verschlimmerte den Golferellenbogen und die vorgeschlagenen Dehnübungen verursachten bei mir keinerlei Schmerzen. Ich glaube, der Grund dafür ist womöglich der spezielle Auslöser des Golferellenbogens in meinem Fall. Dieser tritt nämlich häufig bei Kletterern auf (viele Zugbewegungen wie Klimmzüge) die extrem die Unterarmmuskulatur wegen der benötigten Fingerkraft (Fingerbeuger) trainieren. Wenn man es nun verabsäumt, auch die Fingerstrecker zu trainieren, tritt in vielen Fällen ein Golferellenbogen zu tage. In diesem Fall unbedingt aufhören, Klimmzüge zu absolvieren (somit auch nicht aushängen lassen) und die folgende Übung anwenden, um die Unterarmmuskulatur zu dehnen:
https://sites.google.com/site/healgolferselbow/

Außerdem hat noch folgende Dehnübung wunderbar geholfen:
1) Aufrecht stehen und den Arm nach unten hängen lassen
2) Nun die Handfläche so weit wie möglich nach außen drehen (Arm immer noch gestreckt)
3) Nun die Hand (nicht den Arm) bei gestreckten Fingern so weit wie möglich anheben (die Fingern und Handfläche sollte nun horizontal zum Boden sein - Handoberseite zeigt zum Boden) -> dies kann jetzt schon ziemlich weh tun
4) Je weiter man nun den Arm weiterhin gestreckt anhebt, desto mehr zieht es im Unterarm.
5) Sobald man den Arm in gestreckter Haltung schmerzfrei bis zur Schulterhöhe anheben kann, sollte der Golferellenbogen geheilt sein.

Kletterer sollten nun außerdem laufend die Fingerstrecker trainieren und häufig den Unterarm dehnen damit man auch in Zukunft verschont bleibt.

Hoffe das hilft und lg,

Jürgen

Kommentar:
5.9.12. Lieber juergen danke fuer den input. Probier auch mal die alternative dehnung hier unter behandlung und ellenbogen bei dehnung voll duchgestreckt! Lies auch mal hier unter medizin, klettern nach. Gute besserung und bis bald. Thomas

Ingo, Deutschland,  
Eintrag 288 vom 26.08.2012, 14:59 Uhr

Ich bin jetzt 30 und habe seit ca. 9 Monaten einen Tennisellenbogen links. Es begann quasi über nacht!!! Nach 4 Wochen ging ich das erste mal zum Arzt...Ultraschall , Salben , Ruhigstellen etc. Dann bis jetzt noch insgesamt 5 Spritzen. Nichts davon hilft dauerhaft. Habe vor zwei Wochen mit dem Dehnen angefangen und trainiere auch wieder (Hanteltraining) und hänge mich an die Stange. Bis jetzt ist es nicht besser geworden aber auch nicht schlimmer. Das Hängen kann ich nicht mit vollem Gewicht machen , dann schmerzt es gewaltig. Jedenfalls Ruhigstellen und so macht es tatsächlich nur schlimmer. Beim Dehnen spüre ich schon fast kein Ziehen mehr aber nach dem Dehnen den Arm beugen schmerzt kurz deutlich und lässt dann nach. Ich mache trotzdem erstmal weiter und geb erstmal nicht auf. Hoffe es bessert sich , denn arbeiten macht mit dem Arm auch keinen Spaß mehr.

Kommentar:
5.9.12. Lieber ingo. Mach weiter. Es muss nicht stark ziehen beim dehnen. Ellenbogen bei dehnung voll durchgestreckt! Machmal gibt es wegen dem schmerzmemory erst nach einiger zeit aber dann ploetzlich ueber nacht schnelle besserung. Bis dann viele gruesse, thomas

constanze simon, neustadt in sh,  hajukola@freenet.de
Eintrag 287 vom 25.08.2012, 18:24 Uhr

Bin 49 jahre.Das Problem habe ich seit einem halben Jahr.Die Dehnübungen bringen Erleichterung,allerdings ist der Ellbogen seit 4Monaten geschwollen und auch warm.Stromtherapie hat es nur schlimmer gemacht.Salbenverbände haben nichts gebracht.Du schreibst,das es keine Entzündung ist beim Tennisarm,warum dann geschwollen?

Kommentar:
5.9.12. Liebe constanze. Keine regel ohne ausnahme. Es gibt immere wieder schwellungen aber es ist keine klassische entz denn die haetten die aerzte schnell weg. Mach das dehnen und stangehaengen taste dich langsam heran mit aufbauender staerke dann hast du bald erfolg. Bis dann und greusse, thomas

Alexander Stojan, Kaumberg Österreich,  stojanalexander@gmail.com
Eintrag 286 vom 25.08.2012, 06:58 Uhr

Diagnose ist nicht eindeutig. Beim Test eher keine Beschwerden.
Schmerzen wenn ich den Arm Richtung Gesicht drücke.Naseputzen, Apfel abbeissen usw.Danke für Feedback
LG Alexander

Kommentar:
15.08.12, 15.35h Lieber Alexander. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Uwe Lang, Stmk,  
Eintrag 285 vom 23.08.2012, 13:44 Uhr

Hallo Thomas,
auch von mir einfach nur Danke, seit einem 3/4 Jahr hat sich alles komplett geändert, die rechte Hand, als Rechtshänder, es war nur noch eine einzige Katastrophe. Ich bin erst gestern auf deine Seite gekommen, und habe das Aushängen auf einem Balken am Dachboden ausprobiert, schon heute 1 1/2 Tage später --- unglaublich. Danke , Danke, Danke, es ist in Worten nicht auszudrücken.
gglg aus der Steiermark

Kommentar:
25.08.12, 15.36h. Lieber Uwe. Super gelaufen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Alexander Stojan, Kaumberg Österreich,  stojanalexander@gmail.com
Eintrag 284 vom 22.08.2012, 16:58 Uhr

Hallo bin 49 Jahre und habe seit 14 Monaten einen Golferarm vom Tennisspielen.
Bei stärkerer Belastung starker brennender Schmerz. Es ist unmöglich weiter zuspielen. Bitte um Hilfe

Kommentar:
23.08.12, 07.40h Lieber Alexander. Beim Golfarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose aber die für Golfarm, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manfred Lötscher, Zetzwil / Schweiz,  mloetscher@ch.frutarom.com
Eintrag 283 vom 22.08.2012, 16:08 Uhr

Hallo,
ich bin 52 Jahre und habe seit etwas mehr als einem Jahr immer stärker werdende Schmerzen. Mit grossem Interesse habe ich nun Ihre Webseite entdeckt und gelesen.
Seit 30 Jahren spiele ich Squash und seit 15 Jahren Golf. Beides wohl nicht das Beste für die Behebung des Problem.
Vor ca. 4 Jahren hatte ich das Problem bereits, konnte aber mit Akupunktur die Schmerzen beseitigen. Nun hat das aber wider angefangen und schmerzt doch sehr stark und ich verspüre ein Stechen oberhalb des Ellbogen und nun wird’s unerträglich und ich bin auch etwas frustriert.
Nun werde ich Ihre Ratschläge für Dehnübungen gleich beginnen. Eine Frage hätte ich dann noch! Seit die Schmerzen wirklich unangenehm sind trage ich ein „Tennisarm-Armband“. Kennen Sie sicher! Ein Band mit einem Druckpolster das auf den Unterarm Muskel drückt und so etwa etwas Linderung verschafft. Kann ich, soll ich dieses Armband weiterhin tragen oder besser nicht?
Also dann mach ich mal und melde mich dann wieder wenn’s Resultate gibt.
Freundliche Grüsse, Manfred

Kommentar:
23.08.12, 07.40h Lieber Manfred. Die Bandage kannst Du tragen, wird aber nichts zur Heilung/Behebung beitragen, ist eher psychologisch, erinnert Dich aber immer daran, dass Du krank bist, was Du gar nicht bist und deshalb würde ich sie eher weglassen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach auch das Stangehängen, dann hast Du noch schneller Fortschritte!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dr. Martin, ,  
Eintrag 282 vom 21.08.2012, 23:04 Uhr

(Persönliche Erfolgsmeldung)
Hey,
bin 27 und schlage mich jetzt schon 2 Jahre damit rum.
Angefangen hat alles, nachdem ich - auf den Ellebogen im Bett aufgestützt - zu lange mit dem iPhone gespielt habe und den eingeschlafenen linken Arm ignoriert habe. Danach schlief der Arm immer wieder mal ein. Hab dann erstmal alles etwas pausiert, Trainingspause (Hantelbank etc.), auf Arm-Haltung geachtet (beim schlafen, Auto fahren etc.) und Salben benutzt. Dennoch schlief phasenweise entweder der rechte oder linke Arm, streng genommen Unterarm und die 2 kleineren Finger (ulnaris-Nerv) ein. Manchmal war es ein paar Wochen weg, sobald ich aber wieder trainiert habe, fing es wieder an. Lahmheitsgefühle etc. (Leitsymptome "Tennisarm") hatte ich nicht. Nur leichte Schmerzen im Ellebogen, "Musikantenknochen". Irgendwann hat es mir dann gereicht; man hat sich immer mehr eingeschränkt, kein Training, iPhonepausen, eingeschlafene Arme am morgen und zwischendurch... ich hab dann nochmal gründlich gegoogelt und bin auf diese Seite gestoßen. "Kann ja wohl nicht schaden", dachte ich mir und hab ein bisschen Dehnübungen gemacht. Zeitgleich habe ich auch wieder mit allem angefangen (Training, exzessiver iPhonekonsum, elektrische Zahnbürste weggestellt -> Putzen von Hand etc.) - was übrigens sehr angenehm ist, wenn man sich nicht einschränken muss. Obwohl ich die Dehnübungen nur 1-2 mal nach Training und Zähneputzen durchführe, hat sich das Problem deutlich gebessert. Zwar merke ich den Ellenbogen manchmal noch, eingeschlafen sind die Arme/Finger seitdem aber nicht mehr. Es hat mir sehr geholfen, die alte Lebensqualität ist wieder da. Ich werde weiterdehnen und hoffen, dass das so bleibt.
Warum mir die Dehnübungen trotz ganz anderer Symptome helfen, weiß ich nicht genau (kein Dr.med :P). Ich erkläre mir das so, dass die Muskelverkrampfung (wohl in erster Linie durch Handy-Bedienung verursacht) den Ulnarisnerv drückt/reizt. Durch die Dehnung löst sich die Verkrampfung und damit auch die Nervenreizung. Ob das stimmt weiß ich nicht - ist mir auch egal, denn: Wer hilft hat Recht!

Wichtig vielleicht noch: Mir scheint die Golfarm-Dehnübung besser zu helfen (auch wenn ich kein Golf spiele...), passt auch zu meiner Ulnaristheorie ;). Die Hängeübung mache ich (noch) nicht.

Dieser Beitrag soll
a) eine positive Rückmeldung für den Seitenersteller sein,
b) andere zur Dehnübung ermutigen, auch wenn die Symptome von den beschriebenen abweichen. Bei dem Test (Diagnose) merke ich wenig von Schmerzen, schlage also nicht drauf an.

Dankeschön! :)

Kommentar:
22.08.12, 08.07h. Lieber Martin. Ja, ich denke die Theorie mit Druck auf Nerven lösen durch Dehnung könnte stimmen. Das Stangehängen wäre ein super Ergänzung die sonst viele solche Probleme schnell löst und die Dir auch noch den Rücken stärken wird. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gerald Kropshofer, Theiss Österreich,  brennan.g@gmx.at
Eintrag 281 vom 18.08.2012, 18:33 Uhr

Hallo
Bin 44 und habe seit März 2012 ein Problem.
Nach einer Kahnbeinverletzung(Bruch)auf der rechten Hand, hab ich
fast ständig Schmerzen. Ich habe den Eindruck dass ein ziehender Schmerz von den Fingern weg(2 Finger manchmal leicht gefühllos bis kirbbeliges Gefühl)über den Ellbogen und über der Schulter bis zum Nacken geht. Spiele zwar regelmässig Tennis(Schmerz ändert sich dabei nicht), tut aber immer wieder weh. Eine Schwellung ist nach wie vor rund ums Kahnbein vorhanden. Weiters hab ich einen leichten Höcker eher rechts am Nacken, wobei dies vermutlich zusammenhängt!
Heilmassage und Infiltrationen der Nackenmuskulatur haben kaum geholfen.
Hast Du vielleicht eine Idee??
Liebe Grüsse Gerald


Kommentar:
21.08.12, 08.32h Lieber Gerald
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Eine Schwellung zeigt eigentlich, dass noch eine akute Entzündung da sein könnte. Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern sind es ev. Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden.

Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ina, ,  
Eintrag 280 vom 17.08.2012, 17:56 Uhr

Hey Thomas,ich habe heute mal Zeit Dir endlich zu antworten.

Die Dehnübung 2 habe ich zuvor gemacht,weiß ja nicht ob das Sinn macht wennn ich weiterhin die Dehnübung ausführe.Im übrigen die Schmerzen habe ich nur beim Dehnen.(Der rechte Handrücken zwischen Daum und Zeigefinger) Schmerzen beim Hängen habe ich nicht,das mache ich weiterhin 10 Übungen a 30 Sekunden!Reicht das aus?

Nun reiche ich Dir wieder die Tastatur. Vielen dank nochmals. Tschau sagt Dir Ina

Kommentar:
18.08.12, 14.40h. Liebge Ina. Du machst das richtig. Wenn die Schmerzen nur beim Dehnen selber da sind und danach bald wieder weg, solltest Du auch die Dehnübung weitermachen. Stangehängen 10x30 Sekunden ist gut, etwas mehr wäre aber auch recht, weiterso dranbleiben, gute Besserung und bis bald, Thomas

Christina Mayer, Krems,  christinamayer@gmx.at
Eintrag 279 vom 15.08.2012, 21:33 Uhr

Danke für deine rasche Antwort. Bezüglich Übersäuerung - hab einen Test bemacht bin nicht übersäuert. Nehme trotzdem seit 1 Woche täglich das Basenpulver zu mir.
Hättest du noch eine andere Idee was die Ursache sein könnte bzw. was ich machen kann.
Danke, bis bald, Christina


Kommentar:
16.08.12, 16.51h Liebe Christina. Ja Basen kann nie schaden. Nein leider weiss ich hier auch nicht weiter (Daumensattelgelenk/Arthrose). Ev ist es doch auch ein Verspannung, Du bist für Arthrose noch zu jung. Mach mal täglich ein paar Minuten Mobilisierungsübungen, den Daumen locker lassen und ihn mit der anderen Hand in alle Richtungen ziehen, drehen, dehnen etc. auch wenn es etwas schmerz dabei. Ist ein Versuch wert dies mal ein paar Wochen zu versuchen.
Gute Besserung und Grüsse von Thomas

Paul, ,  
Eintrag 278 vom 15.08.2012, 13:59 Uhr

Hallo Thomas,

zum Glück bin ich auf deine Seite gestoßen!!!

Bin Fachinformatiker, 30, 8 Stunden am Tag am Rechner, in der Freizeit.. klar auch am Rechner. Hab also den typischen Mausarm!

Krankheitsgeschichte: Vor ca. 2 Jahren musste ich bei einem „Lagerumbau“ den ganzen Tag schleppen, ich bekam darauf eine Sehnenscheidenentzündung, mit alles drum und dran. Geschwollen Unterarm, geschwollene Sehnen, keine Belastung möglich. Gips, 4 Wochen zu Hause. Ich muss ehrlich sagen, das war echt deprimierend. Konnte nicht mehr machen, außer schlafen und TV kucken. Nie wieder! Nach diesem Vorfall, hat sich die „Entzündung“ alle 2-3 Wochen wieder wiederholt.

Leider konnten mir die Ärzte nicht helfen. Immer wieder Spritzen, Schmerzmittel, Ruhigstellung und Krankschreibung, da ich in meinem alten Betrieb den ganzen Tag Notebooks zerlegen musste, und das mit einer Hand nicht möglich ist.

Durch einen Zufall, als ich mal wieder mit dem Gipsverband bei der Arbeit war, hat sich ein Kunde von mir den Arm angeschaut. Er ist Physiotherapeut, er hat rumgedrückt und rumgeschaut, und meinte am Ende: Sehnenscheidenentzündung? Blödsinn! Verkürzung der Sehne durch Fehlbelastung usw. Er zeigte mir Dehnübungen und Übung für den Unterarm, die zusätzlich beim Training machen soll. Hier wurde es schon viel besser, aber immer noch nicht „Ausgeheilt“

Ich habe deswegen den Job gewechselt, klicke den ganzen Tag nun rum. Probleme bestehen jedoch weiterhin. Nach einem langen Arbeitstag schmerzen und sehr lautes „knacken“ in der Nähe vom Ellbogen wenn ich das Handgelenk drehe.

An diesem Punkt hatte ich schon 4 Ärzte genervt, Experten bla bla..., ich erzählte in von der Sehne, aber das wollten Sie alle nicht hören. Gipsverband und 2 Liter Voltaren mehr hatten sie nicht drauf. Nun reichte es mir, OP muss her, ich kann nicht mehr. Nun stoße ich zufällig auf deine Seite:

Seit 2 Wochen, Dehnübungen immer wenn ich irgendwo rumstehe und sowieso warten muss, morgens, abends wie ein Affe hänge ich am Reck. ZACK BOOM PENG! Mir geht es um 95% besser. Kann wieder wie ein wilder klicken, war wieder beim Training, ich kann wieder ruhig schlafen ohne Schmerzen!

Gelegentlich zwickt es hier und da, und das knacken kommt auch noch, aber hey, ich mach es erst seit 2 Wochen! Rückmeldung nochmal so in 3 Monaten / 6 Monaten :)

Homepage kostet Geld, darf ich dir was Spenden? ^^

MfG Paul

Kommentar:
16.08.12, 08.18h Lieber Paul. Super gelaufen, jetzt schön dranbleiben! Vielen Dank für das positive Feedback. Spenden ist nicht nötig. Mach jemandem ders nötig hat mit ein paar Euros für mich eine Freude (so lange die Euros noch so viel wert sind ...) Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Hardy, D,  kjdfiu85@trash-mail.com
Eintrag 277 vom 10.08.2012, 10:18 Uhr

habe immer wieder mit dem Tennisarm mal Probleme. Zuletzt diese Woche, war Squashen, danach war es ganz schlimm. Die beschriebene Dehnungsübung mache ich nun mehrmals über den Tag verteilt so ca. 5 Mal, ggf. auch mehr.

Ich habe nun festgestellt, dass der Schmerz deutlich weniger geworden ist und ich eine ANDERE Dehungsübung mache, bei der ich MEHR Schmerz beim Dehnen empfinde und wollte mal fragen, ob das okay ist, wie ich das mache:

Ich winkle den Arm seitlich vom Körper so um ca. 25 bis 30 Grad ab, dabei zeigt die offene Handfläche nach vorne. Dann winkle ich (wie bei der hier gezeigten Anwendung) das Handgelenk ein und mache eine Faust.

Die dabei gefühlten Schmerzen sind dabei größer als bei der Dehnungsübung laut dieser Seite.

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Lieber Hardy. Ich habe selber im Moment keinen Golfarm und kann es nicht identisch nachvollziehen. Aber wenn es Dir hilft, wer heilt hat Recht.
Mach aber trotzdem sicherheitshalber auch die hier empfohlene Uebung und das Hängen an der Stange! Schön, dass es Dir besser geht. Dranbleiben und melde Dich in 6-8 Wochen wieder wie's Dir ergangen ist.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Scarlett, Deutschland,  Scarlett_theresa@yahoo.de
Eintrag 276 vom 10.08.2012, 05:58 Uhr

Bin 18 Jahre alt und habe zwei Tennisarme,hab schon diverse Selbsttests gemacht und nehme seit beschwerdebeginn von vor einer Woche täglich zwei Tabletten voltaren, waerme tut mir auch gut,Kälte verstärkt meine Schmerzen, ich Trag li eine sportbandage.flexibel und re eine epicondilitisspange..entdeckte vorgestern diese Seite und machte eine Dehnübung .....hatte danach trotz Vorsicht große Schmerzen und in den armen brannte es.ich schlafe seitdem auch nicht gut,bei fast jedem beugen oder Strecken knackt es am ellenbogen laut.habe am dienstag einen Termin beim Orthopäden.was kann ich noch tun? Ich möchte keine Tabletten mehr einnehmen.

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Liebe Scarlett. Ruhigstellen (nachts etc.) und Kälte fixiert den Krampf, Bewegung und Wärme löst ihn, das wäre typisch. Wenn es Tennisarme sind werden Schmerztabletten und Bandage überhaupt nichts bringen, kannst Du absetzen. Der Orthopäde wird dir ein Abo Physio verkaufen und dann später operieren wollen, was das Problem nicht lösen wird. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Kortison-Spritzen, das gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal über junge Patienten
PDF Beschrieb Dehnen generell

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ina, ,  
Eintrag 275 vom 08.08.2012, 12:36 Uhr

Hallo Thomas, wir haben schon die 5 Woche rum.

Bei so viel Leuten mit fast den selben Problemen wird es schwer sein,zu wissen was ich Dir geschrieben habe.

Ich bin 36 Jahre alt habe schon seit 2010 Schmerzen am rechten Handgelenk ,später zog sich der Schmerz hochwärts auf dem Unterarm.Seit einem Jahr habe ich auf beiden Unterarmen schmerzen. Mir wurde gesagt ich habe auf beiden Armen ein Tennisarm.
Ich habe Dich angeschrieben Deine Empfehlung:
Dehnübung 2 mal 10 Übungen verteilt pro Tag 1 Minute lang,und dann hängen 30 Sekunden 10 Übungen

Ich dehne seit gestern nicht mehr,mir schmerzst beim umfassen und hochziehen >der bereich zwischen Zeigefinger und Daum<
Was nicht immer ist.
Die Schmerzen sind noch da,es ist zwar weniger geworden aber auch nur weil ich mich einschränke.Leider macht sich es nach schweren Arbeiten wie Fenster putzen,tragen von Wasserflaschen und das tippen der Tastatur wieder bemerkbar.

Thomas was kann mir noch helfen?

Ich danke Dir wieder für Deine Rückantwort. lg Ina

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Lieber Ina. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Wenn auch diese Dehnung mehr schmerzt als etwas bringt, konzentriere Dich vor allem auf das Stangehängen! Du kannst Dort auch reduziert hängen falls auch dies zu sehr weh tut (am Anfang): Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Aziz Sergeyevich Shavershian, Reutlingen Deutschland,  eray1995@hotmail.de
Eintrag 274 vom 06.08.2012, 22:00 Uhr

Alter 17

Ich hab seit einigen Monaten das Problem dass der äußere Bereich meines Unterarms schmerzt.

Am Anfang war der schmerz nur bei starken Bizeps Belastungen vorhanden habe aber dennoch weiter trainiert da ich dachte
dass es normal sei.
Das ging 4Monate so weiter bis ich mal beschlossen habe zum Sport-Arzt zu gehen da der Unterarm zu dem Zeitpunkt durchgehend weh getan hat.
Der Arzt meinte dann es wäre eine Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung) also verpasste er mir einen Voltarenemulgel Verband zudem hat er mir geraten
meinen Unterarm häufig zu kühlen, daheim hab ich dann täglich meinen Verband gewechselt und sehr oft durch gekühlt aber der schmerz war immer noch vorhanden,
also beschloss ich nochmal dahin zu gehen, diesmal meinte der Arzt dass es eine Muskelkontraktur ist ( def. : Muskelkontraktur ist eine Erkrankung des Bewegungsapparates.
Bei einer Muskelkontraktur kommt es durch längere Ruhigstellung zu einer dauerhaften Verkürzung von Muskeln. Dadurch wird die Beweglichkeit eingeschränkt )
Er riet mir meinen Unterarm sehr oft zu dehnen, das hab ich natürlich daheim erstmal paar Wochen gemacht aber der schmerz war zum Teil noch da, also ging ich diesmal
zu einem anderem Arzt und dieser meinte es wäre eine Muskelüberlastung und somit verpasste er mir ein Sporttape und verschrieb mir Ibutropfen.
Soweit so gut die schmerzen waren fast für 2 wochen weg aber nach dem ersten Training waren sie wieder da also bin ich nochmal zum Arzt und musste diesmal mein Blut abgeben: Resultat : Entzündungswerte OK. Schilddrüsen unterfunktion

Nun meinte der Arzt dass ich wo anders hingehen sollte da er keine Ahnung hat was es sein könnte. Hat jemand von euch irgendwelche Erfahrungen/Ratschläge die mir vielleicht helfen könnten? so langsam denke ich auch das es ein Tennisarm ist, sollte ich nur 1 Dehnübng machen?

ich mach momentan die erste die sie mit den 4 Bildern beschreiben, ich mache zuerst die erste Dehnung 20sekunden, dann 30 , 40 ,60 und immer gleich stark, nach dem dehnen verspüre ich aber schmerzen, ist das normal?

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Lieber Aziz. Ich denke Dein Training überbeansprucht Sehnen und Bänder, Dein Körper wehrt sich dagegen. Weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge würde ich machen mind. bis alles wieder OK ist! Ich denke auch, dass es Verkrampfungen sind!
Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andrea Mielke, Wiesbaden / Deutschland,  andreamielke1@web.de
Eintrag 273 vom 05.08.2012, 20:12 Uhr

Hallo, ich bin 57 Jahre alt und spiele sehr viel Tennis und trainiere besonders häufig meine Aufschläge. Ich leide -mal mehr mal weniger - am Golferarm. Hin und wieder zwickt auch die obere Sehne, also der Tennisarm.
Dehnen hilft mir schon, habe aber durch das intensive Dehnen auch ein Karpaltunnelsyndrom entwickelt, inclusive Schnappfinger.
Jetzt trage ich nachts eine Schiene und empfinde dies als sehr angenehm.
Dehnen kann ich jetzt aber nur noch mit gestrecktem Handgelenk.
Gibt es noch eine bessere Methode?

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Liebe Andrea. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Wenn das nicht geht wegen Handgelenk, mach das Stangehängen! Das wird Dich bald heilen!

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

alfred ronner, wien österreich,  shop@sport-2000.at
Eintrag 272 vom 05.08.2012, 15:16 Uhr

hallo
Bin durch Zufall hierher gelangt.
Bin 40 und hab seit ca. 2 monaten ein Ziehen im linken Ohr. Ab und zu wenn ich am Ohrläppchen fest ziehe, ist da so ein "gurgeln" im Ohr, wie wenn da etwas Wasser drin wäre. Ich dachte immer, das hängt mit einem Zahn zusammen, der Schmerzen verursachte. Seit 2 Tagen ist der Zahn raus, wobei mich die Wunde schon noch quält.
Was mach ich wenns nicht mitn Zahn zusammenhängt??!
Hast du viel. eine Idee oder gibts da ne Spezialuntersuchung??
lg
A.

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Lieber Alfred. Sorry, keine Ahnung, nicht mein Gebiet. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

BirgitWeßling, Langwedel / Niedersachsen,  Birgit1Meier@aol.com
Eintrag 271 vom 05.08.2012, 11:09 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 49 Jahre und leide unter meinem Golfarm...es fing über Nacht an...also ganz plötzlich.Die Beschwerden habe ich seit ca 8 Wochen. Mein Arzt hat mir Tabletten (Ibuflam) verschrieben und eine Bandage verpasst, die ich so oft wie möglich tragen soll.Außerdem soll ich den Arm schonen...sollte das alles nicht helfen wäre eben Gips eine weitere Option. Das kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage...allein schon aus beruflichen Gründen ( bin selbstständig ).
Nun bin ich auf Deine Seite gestoßen...seit ca 2 Wochen mache die empfolenden Dehnübungen und bin mittlerweile schon ganz neidisch auf die vielen Erfolgsmeldungen...weil es bei mir überhaupt nicht fruchtet. Irgendwas mache ich wohl nicht richtig...aber was????
Ich kann gar nicht mehr richtig schlafen...nicht nur allein wegen der fiesen Schmerzen...
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Birgit

Kommentar:
11.08.12, 16.51h Liebe Birgit. Du hast bald Erfolg wenn Du jetzt das Stangehängen anfängst! Da kann man nix falsch machen. Tabletten kannst Du vergessen, Gips oder OP wäre eine Katastrophe! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Gips-Problematik

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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