Tennisarm-Forum
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Efi, Baden,  efi.v@web.de
Eintrag 1020 vom 19.05.2016, 11:48 Uhr

Alter 42 - Tennisarm seit 2011
Hallo zusammen, habe seit 5 Jahren einen Tennisarm. Folgende konservative Methoden habe ich seither gemacht:
- Lymphdrainage
- mehrmals Physiotherapie
- seit 5 Jahren tägliche Dehnübungen (auch mit der Blackroll)
- Kortisonspritzen
- Aktivbandage (trage ich täglich bei der Büroarbeit)
- Lasertherapie
- elektr. Therapie mit TENS
- 2 x 2 Wochen Ruhigstellung
- Einnahme von Symphytum (Beinwell-Globuli)
- Beinwellumschläge
- Beinwellcreme
- Quarkumschläge
- ich nehme seit 3 Monaten fast täglich Ibu800
- MRT ergab Risse
- zusätzl. Behandlung durch Ostheopaten (Leberwickel u. Salzsocken haben leider auch nichts gebracht)

All das hat nichts gebracht. Was würden Sie mir noch raten?

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe(r) Efi. Tja dann hast schon mal rausgefunden was nichts bringt.
Die ibu800 kannst Du eher vergessen, wenn Dein Problem darauf ansprechen würde, wäre das schon lange besser. Es belastet nur Deinen Magen.
Jetzt bist Du richtig hier, mach die Dehnung und das Hängen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa, ,  Lisacancola@gmail.com
Eintrag 1019 vom 15.05.2016, 02:14 Uhr

Hallo...ich bin 28 jahre alt und liebe es klettern zu gehen und aktiv zu sein. Es gibt nicht schöneres. Allerdings habe ich durch die liebe zum klettern meinen ellbogen sowie handgelenk fürchterlich beleidigt. :/ seit ca 2, 5monaten Probleme/schmerzen mit/im dem ellbogen sowie handgelenk.
1.handgelenk: angefangen hat es damit, dass ich einen ziehenden schmerz auf der hand außenfläche beim beugen hatte. Das hat mich dann dazu verleitet mit dem klettern aufzuhören bzw zu pausieren. Der schmerz ist seit meiner pause (2monate) noch immer da und wird nur laaaangsam besser bzw bilde ich mir ein tlws sogar schlechter. Auch beim drehen des handgelenks verspüre ich ein ziehen, ausgehend vom handgelenk in den kleinen und ringfinger. Manchmal verspüre ich auch ein sehr kribbeliges gefuhl im daumen. Sehr schmerzhaft ist für mich das aufstützen bzw abstoßen. Seitdem der schmerz hier ist trage ich eine Schiene um mein handgelenk ruhig zu stellen.
2. Ellbogen: durch das pausieren, ruhigstellen des handgelenks kamen langsam schmerzen im ellbogen. Die wurden so stark dass das abbiegen, drehen sehr schmerzhaft wurden. Mit hilfe der seite und meiner eigendiagnose tippe ich auf einen golferarm.

Seit 3 wochen lass ich nun elektronische Akupunktur über mich ergehen, dass meiner meinung ein wenig hilft. Allerdings bin ich sehr am verzweifeln, da ich wieder klettern gehen möchte aber angst habe, dass es noch ewig dauert bis ich wieder klettern kann. Ich muss auch zugeben, dass ich mich nie viel gedehnt habe vor dem klettern oder auch danach nicht.

Ich bin mir nicht sicher ob das ruhig stellen meines handgelenks so sinnvoll ist.

Vl irgendwelche tipps/tricks?!

Lg

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Lisa. Mach das Stangehängen, am Anfang reduziert mit unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen. Dies sollte Golferarm und Handgelenk und auch Daumentaubheit gleichzeitig behandeln!
Es ist auch handgelenkschonend, kannst die Golfarm-Dehnung auch gem. Link ausführen/probieren, könnte aber sein, dass dies Dein Handgelenk nicht toleriert/schlimmer wird, aber vorsichtig probieren würde ich es mal ein paar Tage.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias Bimmermann, Dortmund - Deutschland,  m.bimmermann@t-online.de
Eintrag 1018 vom 09.05.2016, 14:46 Uhr

Hallo und guten Tag,

seit August 2014 habe ich Verspannungen im linken Oberschenkel mit Auswirkungen auch auf das Knie. Die Beschwerden sind unterschiedlich ausgeprägt, kurzzeitig habe ich auch die Patellasehene gespürt.
Ich bin 50 Jahre jung und Läufer. Trotz vieler Dehnübungen erscheint das Problem nicht veränderbar. Laufen gehe ich im Moment zweimal wöchentlich 40 min.
Die Verspannung ist nicht unbedingt subjektiv spürbar, beim Laufen sowieso seltener. Das Gefühl tritt sporadisch auf, manchmal im Knie in allen Bereichen. Wenn ich meine Knie durchdrücke, spüre ich im linken Oberschenkel die Verspannung wie einen leichten Muskelkater. Durch Ausschütteln bessert sich das Empfinden, durch Dehnen nur kurzzeitig.

Vielleicht können Sie mir Tipps und Tricks geben?
Der Link Kniebeschwerden/ Patellasehne funktioniert leider nicht.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Matthias Bimmermann aus Dortmund

Kommentar:
11.05.16, 08.52h Lieber Matthias. Leider bin ich nicht der Spezialist für Knie/Oberschenkel.
Es könnte aber sein, dass Dir sowohl die Hüftdehnung wie auch das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Viel Erfolg, gute Besserung und melde Dich wieder in 3-4 Wochen wie's Dir erging damit.
Viele Grüsse von Thomas

Flavia, Schweiz,  Flavia.m@bluewin.ch
Eintrag 1017 vom 08.05.2016, 10:14 Uhr

seit sept 2015 plagen mich die schmerzen am rechten Arm. Der Arzt diagnostizierte Epicondylitis (falsche Haltung am Computer) habe wie üblich alles ausprobiert- letztlich bin ich auf Ihre HomePage gestossen. Ich hatte zwar grosse Schmerzen- aber nach 2 Tagen Dehnungsübungen konnte ich mein Arm nicht mehr bewegen. Alles geschwollen und sogar bläulich gefärbt(wurde nicht mehr richtig durchblutet durch die schwellung) - ich konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr arbeiten, es war einfach schrecklich, ein Alptraum!!!!!! ich finde es absolut daneben, so was im Internet zu posten, ohne Verantwortung zu übernehmen durch den schaden, dass es bei mir und sehr warscheinlich bei vielen anderen angerichtet wurde!! Man darf solche Übungen nicht machen, solange die Sehne gereizt/entzündet ist. Und es ist eine ENTZÜNDUNG- sicher nicht eine Muskerverkrampfung!! Epicondylitis sind microrisse am Sehnenanzatz, die sich entzünden können. Leider in meiner Verzweiflung, habe ich trotz gegen mein Instinkt und mein Wissen die Übungen gemacht. Na ja, das Resultat war eine Tragödie- Dehnungsübungen mag ja gut sein, aber sicher nicht wenn eine Entzündung durch Belastung entstanden ist! lasst ja die Finger davon!!!!

Kommentar:
11.05.16, 08.57 Liebe Flavia.
Hast Du meine Diagnose wie empfohlen vor dem Dehnen ausgeführt und es hat angezeigt? Ev. hast Du keinen Tennisarm sondern eine Sehnenscheidenentzündung, wobei dies im Ellenbogen eher selten ist.
Du hattest grosse Schmerzen?! Bei meinem Beschrieb steht, nicht weit über den Schmerzpunkt Dehnen.
Ebenfalls schreibe ich natürlich Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie. Steht im Forum zu oberst! Aber ich denke, das ist heutzutage sowieso jedem klar der Empfehlungen aus dem Internet holt oder?
Ist etwas schwierig zu glauben die ganze Geschichte, da ich erstens sowas in 17 Jahren noch nie gehört habe und mir es zweitens auch physisch nicht so vorstellen kann mit den Auswirkungen. Aber natürlich - keine Regel ohne Ausnahme.
Hier findest Du 719 persönliche Dankesschreiben von Erfolgen! Das ist die Regel, tut mir leid, dass Du (bis jetzt) nicht darunter gefallen bist.
Ich denke trotzdem (falls es ein Tennisarm ist), dass Du am Schluss wenn Du alles was Dir jetzt die Schulmedizin bieten wird durch hast (frag mal einen Arzt ob er 719 mit Namen dokumentierte Erfolge vorweisen kann), doch irgendwann wieder beim Dehnen landen könntest, da es sonst eine sehr langwierige Geschichte werden könnte.
Alles Gute und gute Besserung, Thomas

Carlos Inácio, Neuburg a. d. Donau / Deutschland,  c.inacio@online.de
Eintrag 1016 vom 06.05.2016, 02:24 Uhr

Guten Tag,

mein Name ist Carlos, bin 42 Jahre alt und habe seit ca. 12 Jahren ein sog. Sulcus Ulnaris Syndrom im rechten Arm.

Leider muss ich dazu etwas ausholen, da ich denke, dass ein bestimmter Eingriff die mögliche Ursache meines Problems ist, bitte entschuldigen Sie dies.

Bis zum Jahre 2003 war ich ein begeisterter Fitness Akteur und besuchte 3 bis 5 mal mein damaliges Studio mit steter Begeisterung. Bodybuilding und der dazugehörige lifestyle mit gesunder und vitaler Ernährung waren für mich selbstverständlich und gaben mir die Energie für meinen zeitintensiven und stressbehafteten Beruf in der IT-Branche.

Bis auf hin- und wieder auftretenden kleinen Beschwerden, die mit dem Sport einhergehen, hatte ich von 1993 bis 2003 ansonsten keinerlei Probleme. 2003 jedoch verletzte ich mich beim Bankdrücken am re. Handgelenk. Die Meniskusscheibe im Gelenk war bei dieser Übung eingerissen und musste dazu in einer Handgelenkschirurgie athroskopisch geglättet werden.

Die Betäubung des gesamten Armes wurde durch eine Injektion von örtlichem Betäubungsmittel in die Umgebung des Armnervengeflechtes („Armplexus“) erzielt und als „Plexusanästhesie“ bezeichnet.

Etwa sechs Monate nach dem Eingriff und in Absprache mit meinem behandelnden Hausarzt, begann ich wieder Sport zu treiben und arbeitete mich langsam wieder an meine Ursprüngliche Leistung heran.
Dann im selben Jahr geschah folgendes: beim Bankdrücken hatte ich bei der positiven Druckbewegung nach oben plötzlich einen elektrischen Impuls im rechten Arm und es fühlte sich an, als würde mein nervi ulnaris eingeklemmt werden. Mein kleiner u. Ringfinger der re. Hand verkrampften sich und ich beendete sofort die Übung. Ein Heiss-Kalt-Schauer durchfuhr meinen re. Arm und ich pausierte mehrere Tage.

Als die Beschwerden verschwanden, versuchte ich es erneut, da ich von einem Einzelfall ausging. Diesmal führte ich die Übung an Kurzhanteln auf der Schrägbank aus. Leider ab einem bestimmten Gewicht, das gleiche Ergebnis mit selbigen Vorfall.

Ich führte von da an keine Übung mehr durch, bei der ich eine Druckbewegung durchführen musste. Mit der Absicht, dieses Problem nicht mehr zu verursachen. Doch leider musste ich feststellen, dass sich dieses Ereignis auch beim sog. Latziehen wiederholte, einer Übung für den Rücken, bei der mittels Seilzug ein best. Gewicht zur Brust gezogen wird.

Von diesem Moment an hatte ich starke Schmerzen im re. Arm mit Ausstrahlung in den kleinen und Ringfinger des re. Armes. Es folgte eine Odyssee von Neurologe zu Unfallärzten und Unfallchirurgen, welche mir allerdings nicht besonders weiterhelfen konnten. Man empfahl mir den Arm ruhig zu halten und den Bereich zw. Daumen und Zeigefinger zu beobachten. Sollte sich das Gewebe in diesem Bereich im laufe der Zeit zurückbilden, müsste ich operative Schritte in Erwägung ziehen.

Also befolgte ich den Rat und ca. acht bis neun Monate nach dem Ereignis waren die Beschwerden plötzlich von einem Moment auf den anderen verschwunden. Eine anschliessende Messung der Nervenleitgeschwindigkeit ergab eine bedeutende Besserung, allerdings sei der Nervi immernoch eingeklemmt.

Bis Dezember letzten Jahres, war ich - abgesehen von hin und wieder auftretendem leichten Ziehen, bis dato mehr als 12 Jahre zu 95% beschwerdefrei. Leistungssport führte ich keinen mehr aus. Durch einen mir unbekannten Auslöser traten die Beschwerden leider wieder auf. Fünf Monate sind seither vergangen und keine Besserung in Sicht.

Ich frage mich, ob die oben erwähnte Plexusanästhesie, welche damals während meines athroskopischen Eingriffs am re. Handgelenk durchgeführt wurde evtl. das Problem haben entstehen lassen, da ich ja all die Jahre zuvor nie derartige Probleme im Sport erhalten hatte.

Ich habe Angst vor einem operativen Eingriff, da die Aussicht auf Heilung nicht gegeben ist und ich unter Umständen danach noch größere Beschwerden bekommen könnte. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe auf Ihrer - dieser homepage vielleicht noch einen Tip zu erhalten, der mir Hoffnung geben könnte.

Ich entschuldige mich nochmals für die Länge meines Romans und verbleibe mit den allerbesten Grüßen!

Herzlichst,

Carlos Inácio

Kommentar:
11.05.16, 09.14h Lieber Carlos. Eine OP würde ich in Deinem Fall auch nur sehr ungern ausprobieren, es könnte wirklich verschlimmbessern.
Es könnte aber sein, dass Dir das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auch auf Finger, Handgelenk, Arme etc.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karin Groß, Kalbach,  karin.gross.kalbach@web.de
Eintrag 1015 vom 03.05.2016, 19:40 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mich jetzt seit ein paar
Tagen an das Türreck gehängt und bin der Meinung, das hilft mir
wesentlich besser als die Dehnübungen. Werde aber beides trotzdem
weitermachen.
Ich habe mir jetzt 2 Monate lang überlegt, die Masalo Manschette
zu bestellen, doch jetzt warte ich erst nochmal ab, nachdem das
"Stangehängen" mir so guttat.
Bin gespannt, was du Rüdiger zur Masalo Manschette anwortest.

Viele Grüße
K. Groß

Kommentar:
11.05.16, 09.28h Liebe Karin. Gut so und weiter so dranbleiben und melde Dich in 3-4 Wochen wie's Dir erging mit Dehnen und Hängen.
Manschetten kann man anwenden, wenn man sich damit besser fühlt, es nützt zwar nichts, aber es schadet auch nichts, ausser dass es einem dauernd daran erinnert, dass man krank ist und das ist man nicht wirklich. Also wenn's Dir guttut OK, aber kleine psychologische negative Auswirkung sowie die Kosten.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung, Thomas

Rüdiger, Berlin,  zeoch@gmx.net
Eintrag 1014 vom 02.05.2016, 21:09 Uhr

Hallo,
ich bin 33 und plage mich seit knapp 5 Monaten mit einem Tennisarm rum. Angefangen hat es nach einer Ganglion OP im rechten Handgelenk. Leider bildete sich nach einer Zeit ein weitere Ganglion und kurz danach bekam ich den Tennisarm Rechts.
Mein Handgelenk weisst nach der OP leider nicht mehr die volle Dehnfähigkeit auf, weswegen mir die Dehnübungen dieser Seite leider nichts bringen. Ich dehne seit knapp 4 Monaten nach dieser Methode jedoch ohne Erfolg. Mein rechtes Handgelenk kann ich leider nur noch auf knapp 60° dehnen.

- Ich vermute, dass ich wegen der Einschränkung nicht wirklich Erfolg mit dem dehnen haben, oder?
- Gibt es Erfahrungen mit de Masalo Manschette?

Viele Grße,
Rüdiger

Kommentar:
11.05.16, 09.28h Lieber Rüdiger. Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen ausführen!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Manschetten kann man anwenden, wenn man sich damit besser fühlt, es nützt zwar nichts, aber es schadet auch nichts, ausser dass es einem dauernd daran erinnert, dass man krank ist und das ist man nicht wirklich. Also wenn's Dir guttut OK, aber kleine psychologische negative Auswirkung sowie die Kosten.
Viele Grüsse und weiterhin gute Besserung, Thomas

Karl Huber, 76872 Hergersweiler / Rheinland Pfalz,  karl-otto.huber@web.de
Eintrag 1013 vom 01.05.2016, 12:38 Uhr

Guten Tag,
Bin 62 Jahre, beruflich nicht mehr aktiv (Vorruhestand)und habe mein Problem am rechten Arm seit fast 3 Jahren. Leider ist es für mich nicht verständlich was überhaupt ein Tennisarm oder ein Golferarm ist.
Meine Schmerzen, die sich ziemlich genau auf einen ca.50 Cent großen Punkt (wie ein kleines Knöchelchen) an der Innenseite des Ellenbogens (Körperseite) konzentrieren werden seit den letzten 3 Monaten (Gartenarbeiten) immer heftiger und ziehen mehr und mehr in Unter u. Oberarm. Zunächst wäre es für mich sehr wichtig den besagten Unterschied zwischen Tennis oder Golferarm zu kennen bevor ich dann mit den richtigen Dehnübungen beginne. Dafür bin ich Ihnen schon jetzt sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen,
Karl Huber

Kommentar:
11.05.16, 09.14h Lieber Karl. Innenseite = Golfarm, Aussenseite = Tennisarm. Es ist jeweils ein anderer Muskel vom Krampf betroffen. Das Stangehängen hilft bei beiden, die Dehnübung ist eine andere, siehe in den Links unten unter Golferarm, mach auch mal zur Bestätigung die Golfarm-Diagnose im Link.

Beim Golf/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Golfarm-Dehnung
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung aber alles bei "Golfarm". Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Joern Giegler, 16792 Zehdenick / Deutschland,  joern.giegler@t-online.de
Eintrag 1012 vom 27.04.2016, 10:11 Uhr

Hallo und Guten Tag!
Ich bin 50 und betreibe seit fast einem Jahr moderates Krafttraining, um mich etwas fit zu halten. Seit ca. 4 Wochen habe auch ich nun das Problem eines Tennisarms rechts. Bisher konnte ich allerdings, wenn auch teils unter etwas Schmerzeinfluss, wie gewohnt weitertrainieren. Die hier beschriebenen Dehnübungen versuche ich seit 3 Tagen ebenfalls durchzuführen. Es ist allerdings so, dass der Ellenbogen anschließend sogar noch etwas stechender schmerzt, als vor der Dehnung. Vielleicht sollte ich die Dehnübungen wieder absetzen und warten, bis sich der Tennisarm von selbst vom Schmerz befreit (ausbrennt). Vor Jahren hatte ich nämlich auch das Problem am linken Arm (hier aber nicht durch Kraftsport ausgelöst), der Schmerz am Ellenbogen ist trotz keinerlei Dehnübungen oder sonstiger Therapien nunmehr so gut wie weg, geblieben ist nur ein leichtes Ziehen am Ellbogenstrecker und -beuger kurz überm Handgelenk. Wäre hier am linken Arm jetzt evtl. das Dehnen sinnvoll?
Was wäre Deine Meinung über den hier kurz geschilderten Sachverhalt?
Auf Deine Antwort würde ich mich sehr freuen!
MfG. J. Giegler

Kommentar:
28.04.16, 12.54h Lieber Joern. Von alleine und mit warten geht das nicht weg und wird nur schlimmer. Ausbrennen kann Jahre dauern. Mehr Schmerz nach Dehnen kann vorkommen. Kannst auch links dehnen, mach jetzt auch das Stangehängen, das behandelt gleich beide Arme.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal zu "Ausbrennen des Tennisarms"

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
---
01.05.16 Jörn:
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort zu meinem Problem.
Internetseitig liest man ja auch viel über den Tennis- oder Golferarm. Jedoch schreiben die meisten Spezialärzte in ihren Foren, daß insbesondere das Dehnen, welches sie ausnahmslos alle anpreisen, bei bereits schmerzendem Ellbogengelenk in keinem Fall durchzuführen ist. Vielmehr ist mit der Dehntherapie nach abgeklungenen Schmerzen zu beginnen. Ich habe auch den Eindruck, daß ein Dehnen bei bereits schmerzendem Arm eher kontraproduktiv ist und den Schmerz verstärkt.
Wie stehst Du zu dieser Theorie?
Mit den besten Grüßen Jörn
---
Lieber Jörn
Von dieser Theorie habe ich noch nie gehört, hast Du mir 1-2 Links dazu?
Entbehrt meiner Ansicht nach auch jeglicher Logik, da kein normaler Patient nach Abklingen von Schmerzen, mit fehlendem Leidensdruck, überhaupt noch etwas unternehmen würde - macht keinen Sinn.
Da man Dehnen aber nicht verkaufen kann, macht es dann ev. doch wieder Sinn ;-)
Hier hat es 718 persönliche Erfolgsberichte http://www.tennisarm.ch/erfolge.htm sowas findest Du vermutlich bei den Aerzten nicht.
Ausprobieren geht über lange studieren. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, lieber Dehung länger halten, 2 Minuten nach Dehnen sollte das Schmerzniveau wieder sein wie davor. Auch das Stangehängen nun ausführen!
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Tim Wobser, Lehrte Deutschland,  timmae89@gmx.de
Eintrag 1011 vom 26.04.2016, 10:37 Uhr

26 Jahre und seit 6 wochen ein tennisarm.

Hallo ich habe beschwerden im linken arm, ich muss dazu sagen ich bin ein Thaiboxer und trainiere 5mal die Woche. Ich habe die Dehnübung ausprobiert, danach war es auch 2 tage gut aber es wurde dann wieder schlimmer, ich mach aber die Dehnübung nach wie vor noch und auch an die stange hängen. Sollte ich vielleicht das Boxen erstmal einstellen? Ich mache nebenbei auch Kraftsport sollte man auf gewisse Übungen verzichten wie zum Beispiel Bankdrücken? Ich arbeite im Krankenhaus und der physiotherapeut hat gesagt das eine Laserbehandlung vielleicht auch hilft? weil dort die ansätze der sehne bearbeitet werden, es kommt ja nach zulanger reizung zu kleinen einrissen in der sehne und dann wird es chronisch, was meinst du? erstmal pause mit boxen, weil diese rotationsbewegungenen ja auch nicht gerade förderlich sind.

Kommentar:
28.04.16, 12.59h Lieber Tim. Laser bringt nichts siehe Link unten. Thaiboxen ist nicht das Problem. Beim Kraft nun auf hohe Gewichte verzichten, weniger Gewicht, lieber mehr Durchgängen und vorher, zwischendurch, danach gut Dehnen und Stangehängen im Studio. Weitermachen mit Dehnen und Stangehängen, was anderes wird nichts bringen.
Am Anfang kommt es immer mal wieder vor, dass es einen Rückfall oder eine Durststecke gibt, das ist normal.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach zu Laser-Therapie
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen (ausser eben hohe Gewichte), das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karin Groß, Kalbach,  karin.gross.kalbach@web.de
Eintrag 1010 vom 25.04.2016, 15:47 Uhr

Alter: 43 Jahre
Seit 2 Monaten Tennisarm auf beiden Seiten (gleichzeitig aufgetreten)

Die ersten 3 Wochen waren sehr schlimm, mittlerweile kann ich einiges
wieder heben. (Der linke Arm ist nicht ganz so schlimm betroffen, mit dem habe ich den rechten Arm etwas unterstützen können).
Jetzt bin ich allerdings an einem Punkt, wo es nicht mehr besser wird.
Die Dehnübungen mache ich täglich ein paar Mal, und immer wenn ich den
Arm dann danach beuge, schmerzt es sehr stark. Besonders der Ellenbogenknöchel tut sehr weh. Ist das normal?
Ich habe nicht den Eindruck, dass es etwas hilft bisher.
Mein Sohn hat seit kurzem ein Tür-Reck, das werde ich also noch ausprobieren. Wie lange sollte man sich an das Reck hängen und wie oft?

Kann man irgendwas gegen die Schmerzen nachts machen? Arm ruhigstellen?
Ich habe meine Bandagen nachts an und lege den Arm angewinkelt gegen
ein Kissen. Hilft, aber macht das Schlafen nicht gerade angenehm.

Kommentar:
26.04.16, 10.25h Liebe Karin. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Jetzt unbedingt das Stangehängen ausführen, ca. 7 Minuten pro Tag, siehe Anleitung unten.
Bandage kannst Du tragen wenn Du möchtest, es hilft aber dem Tennisarm nicht. Ruhigstellen schadet dem Tennisarm, da der Krampf dadurch fixiert wird, deshalbt tut es oft nachts und am Morgen mehr weh.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

D. Braune, Deutschland, ,  d-braune@t-online.de
Eintrag 1009 vom 22.04.2016, 08:24 Uhr

Alter 39 Jahre / ca hin und wieder ca 2 Jahre.
Durchgehend 4-6 Monate jetzt / Dehne seit ca 2-3 Wochen. / Schmerz erträglich

Hallo erst einmal
meine Frage wäre ob man die durch Alterung verursachte Elastizität der Sehne durch eine spezielle schwach Dosierte Wachstumshormon HGH Therapie wieder verjüngen kann ,kein Muskelaufbau.
Ich habe mal gehört das man den Hormonhaushalt die Innerliche Uhr zurückstellen kann somit.
Gibt es da Erfahrungen ??
Ich würde es gerne ausprobieren. mfg dom

Kommentar:
22.04.16, 08.15h Lieber Dom. Nein, keine Erfahrung. Verjüngen ist immer gut, aber Hormone muss man wegen Nebenwirkungen vorsichtig anwenden und es ist oft ein "mit Kanonen auf Spatzen schiessen".
Es hat jedoch mit den Ursachen dieser Schmerzen, den Muskelkrämpfen wenig zu tun, die lassen sich nur durch eine Dehnung lösen, ein rein mechanischer Vorgang.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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23.04.16 Hallo Thomas, vielen Dank, ok ich dehne erst einmal . Wie sieht es mit Kraftsport aus ,kann ich dies auch weiterführen egal wenns schmerzt danach ?? mfg dom

23.04.16 Ja Dom, kannst Kraft machen, aber mach besser mehr Durchgänge und weniger Gewicht bis alles viel besser ist. Vorher, zwischendurch und danach besonders gut dehnen und Stangehängen im Studio!


Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1008 vom 19.04.2016, 09:36 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für deine vorgerigen Antworten. Das Dehnen hat bei mir schon innerhalb der ersten tage (dehne seit 5 Tagen) eine deutliche Besserung gebracht. Habe mir ebenfalls eine Stange zum hängen besorgt. Nachdem ich nun Samstag und Sonntag mehrmals an der Stange hing, fing meine linke Schulter, im vorderen Bereich,an zu schmerzen ("ziehen"). Dieser Schmerz ("ziehen") ist bis jetzt auch nicht abgeklungen. Was könnte dies sein und sind solche Fälle schon häufiger vorgekommen?

Danke und VG
Stefan

Kommentar:
20.04.16, 08.20h Lieber Stefan. Ja das kann vorkommen, hat aber nichts mit dem Tennisarm zu tun. Da tut sich was in Deiner Schulter. Entweder löst sich dort eine Verspannung oder ein Problem oder es zeigt eine Schwachstelle auf. Ich würde im Moment mal beim Hängen etwas reduzieren, d.h. unten aufstehen und etwas mehr Gewicht abfangen und das nur langsam über die nächsten Wochen steigern wenn das Ziehen nachgelassen hat, mind. sollte es nicht unangenehm zunehmen. Das Stangehängen löst vieles von Fingern bis in das Becken runter und deshalb gibt es auch solche Reaktionen.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sarah p., Deurschland,  bauer.1.1@gmx.net
Eintrag 1007 vom 15.04.2016, 13:38 Uhr

Ich bin 28 Jahre Alt und bin vor ca 8 Monaten mit geschwollenem Gesicht aufgestanden es fühle such an wie eine Nebenhöhlenentzündung, ich bin dann zum Arzt und bekam 14 Tage Antibiotika die Schwellungen wurden besser....dachte ich nach ca 10 Tagen Antibiotika bekam ich ein jucken ins Genick nur jucken da war nichts und die schwellungen kamen wieder aber schlimmer ich bin dann von Arzt zu Arzt und jetzt in Behandlung in der Uniklinik Homburg nehme Antihistaminika hatte jetzt wieder lange Cortison das ich nicht vertrage ich bekomme heulkrämpfe 😢 also lass ich das jetzt. Mit dem Essen habe ich wohl auch Probleme aber kein Arzt möchte mich auf Mängel testen sei es auf Mängel im Darm noch im Blut. Zur Zeit mache ich eine neue Therapie mit xolair das gegen Nesselsucht helfen soll und auch gegen diese Schwellungen es ging mir dann im Januar auch besser, wurde dann aber wieder krank und bekam wieder Antibiotika und wie beim ersten Mal kamen die Probleme doppelt nach ca 1 Woche Antibiotika das jucken die Schwellungen ich verzweifle bald jeden morgen ist meine Nase zu und geschwollen meine Augen sind dick und ich fühle mich schlaf müde einfach kaputt. Ich hoffe das mir iwann jemand hilft das belastet so sehr. Ich bin ja der Meinung das diese ganze Situation steht und fällt mit meinem Darm ich habe oft den Bauch so dick voller Luft das ich aussehe wie im 5 Monat

Kommentar:
15.04.16, 17.25h. Liebe Sarah. Tut mir leid wie's Dir geht. Werde auch Gott um Hilfe Bitten für Dich, dass Du Weisheit erhälst wie weiter und entscheiden kannst was zu tun ist.

Geh in die Apotheke, kauf dieses nicht rezeptpflichtige Medi (siehe unten), wenns hat eines ohne zusätzlich Koffein, da man damit sonst schlecht schlafen kann.

Probier es aus, ist ungefährlich, könnte Dir aber viel helfen!
Man gibt es Kindern bei Reisekrankheit/Autofahren-Uebelkeit etc., also nichts starkes.

Allemal ein Versuch wert.
Dies ist vermutlich nicht das gleiche Antihistamin, das Dir gegeben wird und könnte einen Durchburch bringen in der Behandlung.

In der Apotheke rezeptfrei und preisgünstig, niedrig dosierten Antihistaminika (meist 50 mg Hauptwirkstoff Dimenhydrinat) vom Typ H1-Rezeptorenblocker kaufen (wird oft bei Reisekrankheit von Kindern verschrieben). 1-2 Tabletten pro Tag einnehmen und nach wenigen Tagen sollte ein positives Resultat eintreffen (ansonsten war das nicht die Ursache und die Einnahme auch nicht schädlich).

Also sag mir in 2-3 Wochen ob es geholfen hat! Mach es einfach, nicht lange studieren, ausprobieren!

Lies hier zur Behandlung mit Antihistaminen

Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1006 vom 13.04.2016, 17:08 Uhr

Vielen Dank schonmal für die erste Antwort. Evtl. hast du den ersten Post ja übersehen, könntest du den bitte noch beantworten? Sorry für das drängeln.:/

Quote:
"Hallo Thomas,

vielen Dank für die sehr informative Seite.
Bei mir besteht der Schmerz seit ca. 6 Wochen, ich habe durchgehend am Tag Schmerzen bzw. einen brennenden Schmerz im linken Ellenbogen. Bis jetzt habe Schmerztabletten genommen und versucht den Arm (links) ruhig zu halten. Nachdem ich endlich einen Termin bei einem Orthopäden bekommen habe, wurde mir Physiotherapie und Diclofenac verschrieben.
Seit 1 Tag mache ich nun auch die Dehnübngen wie von dir beschrieben.

Nun zu den Fragen:
1. Ist es normal, dass man durchgehend einen brennenden Schmerz im Ellenbogen hat? (Besser wird es erst nur, wenn ich den Arm längere Zeit "hängen" lasse.)
2. Ist es , trotz dem brennenden Schmerz ratsam ins Fitnessstudio zu gehen? Falls ja, sind alle Übungen möglich oder sollen gewisse Übungen ausgelassen werden?"

VG
Stefan

Kommentar:
14.04.16, 08.05h. Lieber Stefan
Ja die Symptome wirken sich nicht bei allen gleich aus. Der brennende Schmerz betrachte ich als normal. Die Diagnose spricht bei Dir ja an, nicht wahr? Diclofenac wird nicht wirklich helfen, aber wenns Dir damit besser geht its ja OK. Die Physio wird nichts bringen, sorry, ausser Sie lassen Dich dort an der Stange hängen, aber das kannst Du auch selber mit weniger Aufwand!
Fitness ist OK, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Dort nicht mit viel Gewicht arbeiten, weniger Gewicht und lieber mehr Durchgängen. Vor allem vorher, zwischendurch und danach immer ausgiebig an die Stange hängen, hats dort ja meist genug und gut Dehnen um weiteren Verkrampfungen entgegen zu wirken. Liegestütze machen ist gut.
Bis dann und gute Besserung, Thomas

Ludwig Krauss, Deutschland,  luckypunk@gmx.de
Eintrag 1005 vom 13.04.2016, 14:52 Uhr

Lucky, 49

Nun, erst mal muss ich sagen das das hier eine wirklich sehr informative und nützliche Seite ist.

Aber einen Punkt möchte ich mal kritisieren:

Epikondylities ist an sich schon eine Entzündung! Tut mir leid, is aber so.

Klar, keine durch Infektion, sondern durch eine andere, in diesem Fall mechanische Ursache. Im Prinzip ist es entweder eine Überlastung eigentlich gesunder Strukturen, also zB eine schwere Tätigkeit die man sonst nie macht, zB als Bürohengst einen Garten umschaufeln...geht voll auf die Strecker vor allem der Kraftfinger (kleiner und Ringfinger)
Oder man hat ein Schwäche, zB im Verhältniss zum Muskelapparat zu schwache Bänder/Sehene. Da ist dann fast jede kräftigere betätigung ein kleines Trauma.

Die klassischen Entzündungszeichen sind:

- Tumor = Schwellung, also eigentlich Ödem (selten Einblutung) , und das hat man in der Akutphase sicherlich, wenn auch es manchmal nicht auffällt. Liegt alles unter einer Fettschicht, ist es schwer erkennbar

- Rubor = Rötung, fällt hier aus da die Haut von der Entzündung nicht betroffen ist

- Dolor = Schmerz, und der ist das Leitsysmptom

- Calor = Überwärmung, da lokal der Stoffwechsel und somit die Perfusion angeregt sind und dabei Abwärme entsteht. Auch nicht immer fühlbar, vor allem eher in der Akutphase.

- Functio laesa = Funktionseinschränkung, also hier nicht mehr die volle Kraft bzw Bewegungseinschränkungen.

Ich hatte jetzt am rechten Strecker jetzt das dritte Mal (immer im Abstand von 10 Jahren) die Epikondylitis, und bei mir sind immer Tumor, Calor, Dolor, Functio laesa aufgetreten, somit ist eine Entzündung ganz klar definiert.
Den Strecker hab ich jetzt im Griff, allerdings war diesesmal auch gleichzeitig der Beuger mit dabei, mit dem ich jetzt immer noch rum mache.
Natürlich sind das aber nur Symptome, die Ursache sind ganz andere, schon klar.

Bei mir eine Wirbelsäulenfehlstellung, dazu ein starker Sympathikus mit dem eine generell sehr hohe Muskelspannung einhergeht, bei mir speziell liegt eine sehr starke Spinalmuskulatur im Brustwirbelbereich vor, die das durch Druck auf die entsprechenden Strukturen auch noch fördert. Dazu ist man ja an sich überwiegend Beuger statt Strecker, das stellt ja an sich schon ein Ungleichgewicht her.

Im Grunde genommen ist also meine Epikondylitis auch nur ein Symptom auf das alles, die dann aber zu einer Verkürzung der Muskeln, Bänder und Sehen der Beugerseite führt, dabei aber auch immer die Streckerseite vorbelastet. Diesesmal ist aber halt eben der Beugeransatz auch mit dabei...
Daraus folgt natürlich das man dieses Ungleichgewicht auflösen muss, und das macht man klar mit entsprechenden Dehnübungen, später auch mit gezielten Übungen zur Stärkung des Muskel- und vor allem Bandapparates.

Meine Wirbelsäulenfehlstellung kann ich nicht beheben, aber zumindest den Rücken an sich fit halten (bin mit diesem Problem seit 25 Jahren in der Pflege beschäftigt, davon 20 auf einer Intensivstation, was einen heftigen körperlichen Einsatz bedeutet...und hab keine Strukturellen Schäden an der Wirbelsäule). Aber dafür brauch ich meine Arme...

Ich muss also was dagegen tun, aber damit ich das effizient machen kann, müssen erstmal die Arme halbwegs gut funktionieren. Und damit ich die überhaupt erstmal sanieren konnte, musste ich mich zweimal spritzen lassen und per Armschiene ruhigstellen, damit das ganze erst mal überhaupt behandlungsfähig war.

Natürlich hab ich die Schiene nicht den ganzen Tag getragen, sondern vor allem dann wenn ich sonst eher unkontrolliert aus Gewohnheit den rechten Arm einsetzen würde, als absoluter Rechtshänder fast unvermeidbar. In Ruhe, also beim fernsehen oder sonstwas hab ich sie abgenommen und den Arm vorsichtig durchbewegt. Ich würde genau aus diesem Grund auch nie komplett eingipsen, komplette Immobilität an sich ist nie gut.

Selbst mein erfahrener Physio/Osteo hat erstmal nur vorsichtig massiert um das ganze zu lockern, nach mehreren Tagen dann mit voller Therapie angefangen. Bei mir gehört da halt dann auch der Rücken und vor die Schulterblattstellung dazu, auch eine Detonisierung der Rückenmuskulatur und der Arme.

Was ich damit sagen will: Dehnen und Hängen ganz klar, das ist die einzig richtige Therapie um überhaupt das Unterarm-Muskelgleichgewicht herzustellen. Gezieltes Training um dann die entsprechenden Strukturen zu stärken.
Und dann eben auch die eigentliche Ursache angehen, die wirklich dahintersteckt, was auch immer das sein mag. Das kann wie bei mir die Wirbelsäule sein, aber auch an den Füssen oder Knien anfangen, man glaubt nicht wohin sich so manches Problem auswirkt...

Aber Spritzen, Ruhigstellen (für wenige Tage), kombiniert mit Beweglichkeitsübungen, evtl noch ein Entzündungshemmer ist in manchen extremen Fällen oft der Einstieg in die eigentliche Therapie, quasi die Vorbereitung.

OP (Streckersehne ritzen) hat ich auch schon...das war nach einem halben Jahr vergeblicher konservativer Therapie bei meiner zweiten Epikondylities, und mein Orthopäde greift nicht schnell zum Messer, im Gegenteil, er operiert erst wenn alle Konservative Therapie nicht gegriffen hat. Und die hat es beim zweiten mal nicht, ich hatte ne richtige massive Beugerverkürzung, die bekam ich nicht mehr weg.
Nach der OP hat es dann noch mal mehrere Wochen gedauert um alles zu sanieren. Klar, eine OP ist gleichzeitig auch ein Trauma, das macht erstmal wieder eine Aktivierung der da schon chronischen Entzündung.
Aber durch das Längen der Sehen/Bänder der Strecker konnten sich auch die Muskeln entspannen...Teufelskreis durchbrochen...

Was bei mir übrigens gar nichts bewirkt sind Spangen und Bandagen....da hatte ich zT sogar ne Symptomverstärkung. Dagegen kenn ich Leute bei denen das super half, drei Tage Schonung und Spange und die hatten das nie wieder..

Ich denke man muss das alles immer als Individual-Fall behandeln, jeder ist anders, sei es vegetativ, muskulär, knöchern oder was auch immer.

Grüße aus Franken!

Kommentar:
13.04.16, 16.13h Lieber Lucky.
Die "Entzündung" oder sagen wir mal der Schmerzpunkt ist ein Symptom.
Dir Ursache ist der Dauerkrampf/Sehnenverkürzung und hier hilft nur eine Dehnung.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mit Dehnen und Stangehängen wirst Du schnell grosse Erfolge haben und es so in den Griff kriegen, dass es keine Einschränkung mehr ist im Alltag!

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1004 vom 13.04.2016, 10:44 Uhr

Hallo Thomas,
leider habe ich unten noch eine Frage vergessen.
3. Ist es kontraproduktiv, wenn man sowohl die Dehnübungen für den Tennis- als auch den Golferarm macht? Ich denke nicht, oder?
Danke und viele Grüße
Stefan

Kommentar:
13.04.16, 07.28h Lieber Stefan.
Du kannst gut beide Dehnungen machen und vor allem das Stangehängen weil die gleichzeitig beide Arme und beide Probleme gleichzeitig behandelt was sehr zeitsparend sein kann!
Infos zu mehrfache Tennisarme und oder Golferarme
Viele Grüsse von Thomas


Stefan, Würzburg,  Stef86@gmail.com
Eintrag 1003 vom 13.04.2016, 10:38 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für die sehr informative Seite.
Bei mir besteht der Schmerz seit ca. 6 Wochen, ich habe durchgehend am Tag Schmerzen bzw. einen brennenden Schmerz im linken Ellenbogen. Bis jetzt habe Schmerztabletten genommen und versucht den Arm (links) ruhig zu halten. Nachdem ich endlich einen Termin bei einem Orthopäden bekommen habe, wurde mir Physiotherapie und Diclofenac verschrieben.
Seit 1 Tag mache ich nun auch die Dehnübngen wie von dir beschrieben.

Nun zu den Fragen:
1. Ist es normal, dass man durchgehend einen brennenden Schmerz im Ellenbogen hat? (Besser wird es erst nur, wenn ich den Arm längere Zeit "hängen" lasse.)
2. Ist es , trotz dem brennenden Schmerz ratsam ins Fitnessstudio zu gehen? Falls ja, sind alle Übungen möglich oder sollen gewisse Übungen ausgelassen werden?

Vielen Dank und beste Grüße

Stefan

Michael Mueller, Frankenthal Germany,  meik3268@web.de
Eintrag 1002 vom 12.04.2016, 11:39 Uhr

Hallo Thomas, zunächst einmal bin ich sehr dankbar von deinen Erfahrungen profitieren zu dürfen.
Dennoch hätte ich einige Fragen bzw. bräuchte ggf. ein paar Tipps.
Meine Tennisarm rechts belastet mich seit ca. 6 Wochen. Nach ca. 3 Wochen hatte ich einen Termin beim Orthopäden und sollte Spritzen bzw. Tabletten in Verbindung mir Eis anwenden. Beides habe ich abgelehnt und mich auf ein Rezept zur Therapie beim Physiotherapeuten eingelassen. Dies habe ich vor 3 Wochen begonnen und in diesem Zeitraum bin ich auch auf deine Homepage aufmerksam geworden. Somit fahre ich seit 3 Wochen zweigleisig. Krankengymnastik und dein Dehnprogram. Ich mache beide Übungen hintereinander ( An beiden Armen, auch an dem "gesunden" ) und das Hängen an der Stange. Leider muss ich sagen das ich irgendwie noch keine Verbesserung erkennen kann. Somit ergeben sich einige Fragen. Ist Krankengymnastik ( Ist ein Mix aus Dehnen und Massieren) und Dehnen zu viel? Mache ich bei den Dehnungen etwas falsch ( Haltung oder Intensität )? Im Nachgang kühle ich etwas mit Eispacks oder verwende Franzbranntwein. Ist dies vielleicht ein Fehler. Bei Belastungen im Alltag ( Bin Handwerker) merke ich schon eine Zunahme der Schmerzen im Tagesverlauf. Allerdings keine Verschlechterung der Gesamtsituation. Ich hoffe du kannst mir aufgrund deiner langjährigen Erfahrung noch den ein oder anderen Tip geben. Fürs Antworten danke ich dir im Voraus. Grüsse von Meik

Kommentar:
13.04.16, 07.28h Lieber Meik. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Kühlen fixiert den Krampf, lass das weg, auch der Brantwein bringt nichts.
Die KG sollte nicht schaden, aber auch nicht viel nützen.
Ich denke es könnte einfach noch etwas Zeit brauchen bei Dir. Die Verkrampfung und Sehenverkürzung entsteht über Jahre, das dauert zur Behebung bzw. bis zum 1. Besserungsschub manchmal länger.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gerhard Hoifmann, BRD,  jackett@outlook.de
Eintrag 1001 vom 08.04.2016, 18:12 Uhr

Möchte nur Dank aussprechen: bin 63 - und das Problem besteht seit Durchführung der Dehnübungen kaum noch!!! Kann wieder Sport treiben!

Kommentar:
09.04.16, 14.52h Lieber Gerhard. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andreas, Berlin Deutschland,  purzel1969@gmx.de
Eintrag 1000 vom 07.04.2016, 15:19 Uhr

Ich habe vergessen zu erwähnen, das bei einem MRT festgestellt wurde, das wohl auch eine Entzündung im Ellenbogen vorhanden ist. Wenn ich aber hier lese, wird geschrieben, das Tennisarm keine Entzündung ist. Von den Symptomen und der Diagnose der Ärzte, soll es aber ein Tennisarm sein.
Kann eine Entzündung nun doch eine Begleiterscheinung (Tennisarm) sein ?

Kommentar:
Hallo Andreas
Nein, es ist keine klassische Entzündung, sonst würde ja die Behandlung der Aerzte die auf Entzündung abzielen sehr schnell helfen!
Natürlich ist der Sehnenansatz gereizt, der tut auch entspechend weh wenn man direkt drauf drückt. Aber die Ursache ist der Muskelkrampf.
Beim MRT finden die immer etwas irgendwo, aber ob es die Ursache der Symptome ist, ist eine andere Frage.
Details zu Entzündung oder nicht
Bis dann und Grüsse von Thomas

Andreas, Berlin Deutschland,  purzel1969@gmx.de
Eintrag 999 vom 07.04.2016, 13:57 Uhr

Hallo.
Mein Name ist Andreas , bin 46 Jahre alt, und führe seit gut 30 Jahren den Beruf als Kfz-Mechaniker aus (Rechtshänder). Tennisarm rechts seit Ende November 2015.
Ich habe auch Problem mit der HWS. Ich habe seit Ende November 2015 rechts einen Tennisarm, und bin seit dem Krankgeschrieben. Vorher hatte ich nie Probleme mit dem Arm. Während der Krankschreibung wurden folgende Maßnahmen unternommen. Kortison Spritzen, Dehnübungen und seit kurzem aushängen, Physiotherapie incl. Reizstrom, Osteopathie incl. Tape, Manschette getragen. Bisher nur geringe Besserung. Eine Stoßwellentherapie möchte ich nicht machen lassen, und auch keine Strahlentherapie. Ich hatte mich schon mit einer OP abgefunden, und wollte diese im Februar machen lassen. Der Arzt hat mir davon abgeraten, weil eine Chance auf Besserung von nur 50% gegeben sei. Mein Problem ist, das ich nicht weiß wie es nun weitergehen wird/soll. Sollte ich die OP machen? Wird es komplett ausheilen? Kann/ sollte ich meinen Beruf als Kfz-Mechaniker weiter ausführen, oder besser eine andere Tätigkeit?
Das Problem ist auch, das ich von mehreren Ärzten, Physiotherapeuten unterschiedliche Aussagen bekam. Einer sagt, bewegen…. der andere sagt ruhig halten.
Sowie der Arm schmerzfrei ist, und ich dann auch nur gering belaste, dann ist auch sofort der Schmerz wieder da.
Warum ich es immer wieder probiere? Wenn ich schmerzfrei bin, und ich würde dann meinen Job ausführen und gleich wieder Schmerzen bekommen, würde das wieder ein Arbeitsausfall bedeuten. Das will ich mir, und natürlich meinen Arbeitgeber nicht zumuten. Ich möchte wieder 100% Fit sein, und nicht wieder nach ein paar Tagen ausfallen.
Da mich dieser Tennisarm nun schon so lange begleitet und auch in meiner Lebensqualität sehr einschränkt, würde ich gerne Wissen was nun der richtige Weg wäre.
Ich hoffe hier kann mir jemand einen Rat geben.

Ich muss dazu sagen, das anfangs der Schmerz extrem war! Ich konnte nicht mal eine Kaffeetasse anheben. Dies ist jetzt nicht der Fall. Es ist halt so, das ich bei Drehbewegungen (z.b. Flasche öffnen), oder mit ausgestreckten Arm (zupacken) Schmerzen habe.
Vielen Dank

Mfg. Andreas

Kommentar:
07.04.16, 14.54h Lieber Andreas. Du bist richtig hier und wenn Du willst sofort wieder arbeitsfähig. Es wird durch belasten nicht schlimmer! Du musst nur die Dehnung und das Stangehängen ausführen und total so 15 Minuten pro Tag darin investieren, mehr nicht.
Von der OP und Stosswellen muss ich abraten siehe unten. Mach auch kein Kortison mehr. Die Manschette etc. bringt auch nichts, sorry, es ist so.
Ruhigstellen, schonen schadet!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Und jetzt
lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Du könntest auch sofort wieder normal arbeiten gehen! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa Stein, Dornburg, D,  lisastein81@web.de
Eintrag 998 vom 06.04.2016, 07:05 Uhr

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und habe, Aufgrund einer Verletzung im Oktober am rechten Ellenbogen, einen Tennisarm. Ich habe von Cortison bis ruhig halten des Armes alles durch gemacht.
Nun habe ich den vierten Arzt, bzw. bin ich schon in der Chirurgie gelandet. Dort wurde mir die sogenannte Tens-Behandlung verschrieben. Kennen sie die? Und wenn ja ist es eher förderlich oder hinderlich?
Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir weiterhelfen können denn seitdem ich die Dehnungsübungen mache bin ich zumindest von den schlimmsten Schmerzen befreit.
Vielen Dank das sie ihr wissen und Erfahrungen an uns weitgeben! MfG Lisa

Kommentar:
06.04.16, 08.03h Liebe Lisa. Du bist richtig hier. Tens wird Dir leider nichts bringen, sorry.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach die Dehnübung weiter und beginne auch mit dem Stangehängen und Du bist bald ganz geheilt. OP kann ich gar nicht empfehlen, siehe unten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rolf, Kassel/Deutschland,  gordusrolf@Gmail.com
Eintrag 997 vom 02.04.2016, 23:02 Uhr

Hallo,ich bin 47 Jahre alt und habe einen Tennisellebogen rechts..habe die dehnübungen ca.3 Wochen gemacht aber leider kein Erfolg verspürt.Werde es aber auch noch mit dem Hängen an der Stange versuchen!Habe da mal noch eine Frage warum knirscht und knackt es so sehr im Ellenbogen ist das vielleicht schon ein Verschleiß welcher nicht mehr zueheben ist? LG Rolf

Kommentar:
05.04.16, 08.11h Liebe Rolf. Die Geräusche deuten nicht auf Arthrose/Verschleiss hin. Kommt oft vor, z.B. in den Kien auch beim Treppenhochlaufen etc. Ja mach jetzt unbedingt auch das Stangehängen!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kühn Brigitte, HH/DE,  bkuehn2@gmx.de
Eintrag 996 vom 01.04.2016, 19:44 Uhr

Moin, bin 56, Tennisarm besteht seit Weihnachten. Ich bin auf dem Weg der Besserung und habe folgende Frage. Demnächst beginnt die Segelsaison und dabei halte ich Pinne und/oder Schot lange Zeit relativ starr - mein Arm erfährt dabei dauernden Zug. Was kann ich tun, um Überreizung bzw. Überdehnung zu vermeiden?

Kommentar:
02.04.16, 14.26h Liebe Brigitte.
Einfach vor diesen Belastungen, zwichendurch immer mal wieder und danach sehr gut Dehnen, dann bist Du auf dem richtigen Weg und bald geheilt.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Kn#eitz, ,  peterkn#eitz@t-online.de
Eintrag 995 vom 29.03.2016, 07:47 Uhr

Lieber Tomi, ich bin am ersten Tag einer Tennisarm-Symptomatik auf Ihre geniale Seite gestossen und kann nur sagen: DANKE!

Nebenbei erlaubt Ihre Seite eine ungute Tendenz hin zum Verkomplizieren festzuhalten, zum manchmal geradezu besessenen Wegschauen von der Wirklichkeit

Herzlichts, Ihr Peter Kn#eitz

Kommentar:
29.03.16, 07.47h Lieber Peter. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ja, wenn die Krankheitsindustrie mit einer Therapie nichts verdienen kann, dann interessiert es leider niemanden.
Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Tomi

Marc Erkens, ,  
Eintrag 994 vom 14.03.2016, 22:22 Uhr

Hallo,

ich habe vor zwei Jahren mit der Methode des Hängens meinen Tennisarm innerhalb von 4 Wochen "verloren". Danke für die Tipps....
Jetzt habe ich seit einiger Zeit einen Golfarm. Dehnen hat bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Nun meine Frage, hänge ich auch beim Golf arm mit den Händen wie beim Latzug, oder wie beim Bicepscurl? Es ist mir bei Biceps Klimmzügen passiert, aber wenn die Dehnung gleich ist, würde ich lieb er in der Latzug-Griffhaltung hängen.

Danke schon mal...und eine wirklich tolle und hilfreiche Seite

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Marc. Stangehängen wie beschrieben und bebildert, also Finger vom Körper weg an der Stange ist richtig und weiter Dehnübung mache, Ellenbogen ganz durchgestreckt, nicht anwinkeln.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang ein paar Wochen eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Manuel Ko#rth, ,  manuel.ko#rth@yahoo.de
Eintrag 993 vom 13.03.2016, 16:39 Uhr

Guten Tag,

ich bin nach einiger Recherche auf Ihre Seite aufmerksam geworden und wollte mich für die hilfreichen Tipps bedanken. Ich hatte einen Tennisarm/Golferarm und danke der permanenten Dehnübungen habe ich innerhalb von ein paar Tagen alles unter Kontrolle bekommen und nun schreibe ich am PC sogar wieder ohne Dehnen gut.

Allerdings habe ich im Moment ein weiteres Problem mit den Sehnen am Innenband der Knie (durch falsches Seilspringen). Die Diagnose lautet overloading pes anserinus bilateral) und nun bin ich beim Phiso und machen ebenfalls viel Dehnübungen, allerdings scheint sich der Erfolg hier nicht so schnell einzustellen. Haben Sie hierzu vielleicht auch einen Tipp?

Vielen Dank nochmal für die tollen Tipps.

Mit freundlichem Gruß

Manuel Ko#rth

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber M. Für Knie würde ich einen Osteopathen empfehlen und im Fitness-Studio einen erfahren Trainer nach Dehnungen und Uebungen fragen.
Im Weiteren investiere in die Hüftübung, da dadurch auch das Knie mitbehandelt wird:
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Oliver, Mainz,  oliver-kieven@gmx.de
Eintrag 992 vom 10.03.2016, 11:32 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 30 Jahre alt und hatte im Mai 2015 eine Überbelastung des rechten Arms, was letztendlich in einem vom Orthopäden diagnostizierten Tennisarm endete. Im November 2015 bekam ich im Abstand von 2 Wochen 3 Kortison-Spritzen, die den Schmerz erstmal linderten. Nachdem ich wieder Sport gemacht habe (Fitnesstraining mit eigenem Körpergewicht --> Liegestütze, Klimmzüge etc), kam der Schmerz sofort wieder. Dann hatte der Orthopäde mir die OP empfohlen. Da wurde ich skeptisch und habe mir eine Zweitmeinung eingeholt --> Physiotherapie. Nach der zweiten Physiobehandlung wurde es auch deutlich besser. Ein dritter Orthopäde hat mir dann zusätzlich noch 4 Wochen Kortison (8mg) und 4 Ultraschallbehandlungen verschrieben. --> kein Effekt.
Aktuell habe ich noch Schmerzen, wenn ich den rechten Unterarm strecke und die Hand dann nach oben bewege.
Seit Anfang der Woche (07.03.2016) mache ich die empfohlenen Dehnübungen. Bisher tut es gefühlt etwas mehr weh. Ist das normal?
Wie sieht es denn allgemein mit Sport aus? Ist Sport (TRX/Sling Trainer, Liegestütz etc) sinnvoll und empfehlenswert, solange es nicht schmerzt oder sollte ich die Verkrampfung erst durch die Dehnübungen lösen, bevor ich wieder mit Sport starten kann?

Danke schon mal & Grüße
Oliver

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Oliver. Unbedingt nie mehr Kortison! Siehe unten. Ev. dehnst Du etwas zu heftig, nicht zerren und reissen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger hlaten. Es kann aber auch mal ein paar Tage mehr weh tun, wäre nichts besonderes.
Jetzt unbedingt auch mit Stangehängen anfangen um Heilung zu beschleunigen!
Liegestütz etc. sind OK, einfach davor, danach gut dehnen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas, Münster,  scherben@gmx.de
Eintrag 991 vom 08.03.2016, 08:52 Uhr

Hallo,

ich bin 58 Jahre alt, habe seit 2 Monaten einen Schnappfinger und möchte eine Operation vermeiden.

Sind die Dehnübungen eine sinnvolle Übung dafür?

Danke.

Gruß


Thomas

Kommentar:
15.03.16, 14.12h Lieber Thomas.
Es wäre ein Versuch wert mal 2-3 Wochen täglich in das Stangehängen zu investieren, da dies vieles auch in Händen und Finger lösen kann.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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