Tennisarm-Forum
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ulrike, Aachen/Deutschland,  
Eintrag 639 vom 14.02.2014, 14:55 Uhr

Hallo,

ich (46 Jahre) bin wieder auf Deiner Seitegelandet.
Nachdem ich mit Deiner Methode vor ca. 10 Jahren meinen Tennisarm innerhalb kürzester Zeit los war, hats mich nun wieder erwischt. Damals hatte ich einen langen Leidenweg, voller unnützer und teurer Therapien hinter mir. Diese mal wußte ich ja, wie es geht.
Los ging es vor 4 Wochen, also dehnte und streckte ich was das Zeug hielt.
Nach 1 Woche kam dann eine OP an der Hand, so dass ich meine Übungen nicht ausführen konnte. Prompt verschlimmerte sich mein Zustand wieder.
Jetzt dehne ich wieder seit 2 Tagen und glaube eine Besserung zu verspüren.
Ich bleibe am Ball und hoffe auf so schnelle Heilung wie beim letzten Mal.
Viele herzliche Grüße

Kommentar:
17.02.14, 07.44h Liebe Ulrike. Du bist sicher bald geheilt denke ich. Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Infos zu mehrfache Tennisarme Mehrfach kommt häufig vor.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marion G, Deutschland,  
Eintrag 638 vom 13.02.2014, 21:21 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 50 J. alt, und Tennisarm rechts hab ich jetzt schon ca. 9 Jahre mit Unterbrechung. Nachdem es letztes Jahr etwas besser war, habe ich seit einigen Wochen wieder sehr starke Schmerzen bedingt durch körperliche Arbeiten neben dem Beruf. Der Arm ist auch bei Ruhigstellung zeitweise etwas schmerzhaft, aber sobald etwas Belastung drauf ist, vermehren sich die Schmerzen enorm. Ich dehne seit einigen Tagen vermehrt, aber manchmal tut einfach alles weh, auch das Dehnen! Du schreibst, man soll nicht ruhigstellen, aber die Schmerzen werden bei Belastung mehr! Wie soll man das aushalten??? Ich weiß nicht, wie ich dabei meinen Beruf ausüben kann(Pflege)!!!

Kommentar:
17.02.14, 07.44h Liebe Marion. Da musst Du leider durch. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Es muss nicht stark schmerzen beim Dehnen, nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus gehen, lieber Dehnung dort länger halten und beim Stangehängen kannst Du reduzieren indem Du unten mit den Füssen aufstehst und Gewicht dadurch abfängst.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Erste Fortschritte werden Dich bestimmt bald motivieren weiterzumachen.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Saskia Laue, Deutschland,  s.laue@web.de
Eintrag 637 vom 13.02.2014, 17:33 Uhr

zum Eintrag 628, Schleimbeutelentzündung in der Schulter

Hallo Thomas,
danke für deine Antwort. Hättest du noch alternative Dehnübungen für meine Schulter, als das Hängen an der Stange? Meine Eltern haben so ein Teil im Keller und als ich mich probeweise vorsichtig dranhing, knirschte es bedrohlich in der kranken Schulter. Klingt für mich nicht so gut. Da gibts doch bestimmt noch was sanfteres...
Danke und viele Grüße
Saskia

Kommentar:
17.02.2014, 07.51h. Liebe Saskia. Nein, da kenne ich als erfolgsversprechende Therapie nur das Stangehängen. Wenn Du "imobil" bist darf es auch knacken und Geräusche machen. Einfach reduziert hängen (siehe unten) und nur langsam steigern, bzw. unterbrechen wenn es schlimmer wird.
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roland Leber, CH,  
Eintrag 636 vom 13.02.2014, 17:01 Uhr

Hallo, habe seit Jahren Probleme mit dem Tennisarm und praktisch alles ausprobiert. Nun habe ich die für mich ultimative Therapie gefunden: Spezifisches Muskeltraining mit den folgenden Übungen.
- Arm von sich strecken (gestreckt halten), Handrücken nach oben
- Hand nach oben abwinkeln
- die vier Finger ausser dem Daumen zum Körper hin ziehen, mit der anderen Hand für Widerstand sorgen, ca. 10 sec. halten, ca. 5 bis 8 mal wiederholen
- Übung täglich 2 bis 4 mal wiederholen Viel Erfolg

Kommentar:
15.02.14, 16.10h. Ja das wäre dann die klassische Golferarm-Uebung für die Dehnung der Arminnenseite. Tennisarm wäre Aussenseite, siehe unter Behandlung. Aber wenn's Dir nützt, alles bestens. Viele Grüsse, Thomas

Eva Herodes, München,  klaeva@googlemail.com
Eintrag 635 vom 12.02.2014, 09:31 Uhr

Hallo bin 40 Jahre alt und habe seit November 2013 masieve Probleme mit beide Hüften. Treibe viel Sport und Fitness,aber der Zeit geht Garnichts. War beim OrtoPraxis und verschiedede Ärzte, aber nur spritze und Physikalische Therapie. Keine Ärzt kann mir sagen genau, was das ist. Vermütung auf Schleimbeutelentzündung. Habe alles mögliche schon ausprobiert, aber die schmerzen gehen nicht weg. Blut Test wahr auch negativ (Rheuma usw.) Und seit Januar habe auch die gleiche schmerzen im Schultern.
Bitte um Rath
Grüsse aus München

Kommentar:
17.02.14, 07.53h Liebe Eva. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Für Deine Schulterprobleme: Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Natalia W., Dortmund,  n-wiebe@versanet.de
Eintrag 634 vom 11.02.2014, 16:39 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 38 Jahre alt und habe seit ca. 6 Jahren einen "Tennisarm". Der Orthopäde hat mir vor ca. 5 Jahren eine Cortisonspritze in das Gelenk gegeben, aber die Beschwerden wurden nicht besser. Auch Ruhigstellung schlug fehl. Die Schmerzen hatte ich zuerst im rechten Arm, aber da ich den Arm geschont habe, bekam ich nach ca. 1,5 Jahren ebenfalls im linken Arm die Schmerzen. Zum Schluss wurde dann Fibromyalgie diagnostiziert. Mit dieser Diagnose gab ich mich aber nicht zu frieden, da ich zuvor in meinem Leben nie Schmerzen hatte, die ich nicht in den Griff bekommen habe. Ein Heilpraktiker hat mir damals durch "Muskelentspannung" sehr geholfen, aber zu dem gehe ich seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr. Die Schmerzen waren die letzten Jahre dadurch erträglicher, aber niemals weg. Momentan sind die Schmerzen sehr stark und meine rechte Schulter schmerzt seit November 2013 noch zusätzlich :(

Ich habe den Test "Golferarm oder Tennisarm" gemacht. Beide waren positiv, wobei der "Golferarm" mehr weh tat. Ich mache seit 3 Tagen beide Dehnübungen an beiden Armen. Leider ist es mir aus beruflichen Gründen nicht möglich diese Übungen 20-30 Mal pro Tag zu machen. Meine Fragen:
1. Kann ich beide Übungen machen, oder ist das nicht ratsam?
2. Reicht es aus, wenn ich pro Tag 6-10 Mal Dehne?
3. Hilft die Übung für den Tennisarm auch gegen Schulterschmerzen?
4. Wenn nicht, mache ich etwas beim Dehnen falsch, da nicht nur die beschrieben Sehnen im Unterarm beim Dehnen ziehen, sondern auch Oberarm- und Nackenmuskeln bzw. Sehnen?
5. Ist es schlimm, wenn die Schulter oder besser gesagt der Oberarm(dirket am Sehenansatz)schmerzt, wenn ich mich an die "Stange" hänge?

So viele Fragen ;) Ich danke Dir für Deine baldige Antwort und es ist ermutigend, wenn ich etwas auf Deiner Seite stöbere!

Grüße aus Dortmund, Natalia

Kommentar:
17.02.14, 07.44h Liebe Natalia. Ich denke Du bist richtig hier und es wird Dir bald viel besser gehen. Arm beim Dehnen im Ellenbogengelenk voll durchgestreckt halten! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Ja auch 6-10 x bringt viel. Beim Stangehängen unten etwas aufstehen und Gewicht mit Beinen abfangen, damit es weniger stark auf die Schulter wirkt, aber ich denke die Schulter wird durch das Hängen auch besser/therapiert.
Ja kannst beide Dehnungen gleichzeitig machen, kommt oft vor.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

melanie, berlin,  melaniefellmer@gmail.com
Eintrag 633 vom 10.02.2014, 18:08 Uhr

Lieber Thomas, schon oft hast DU mir geholfen...nun spüre ich beim Tennisarm-Diagnose-Test die Sehne die an der inneren Seite meines Handgelenkes verläuft. Handgelenk ist angegriffen,zieht in den Unterarm.
Also, linke Hand, rechte Seite, auf dem Handgelenksknöchel...dort sitzt auch ein steinhartes Ganglion....bin ich mit der Dehnübung auch hier richtig?
bin 53 Jahre alt, wünsche Dir das Allerbeste, hab von Herzen Dank
Melanie

Kommentar:
11.02.14, 08.53h Liebe Melanie.
Ich empfehle ich Dir nun das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Ich denke, das wird dich weiterbringen.
Als Dehnübung musst Du ev. die Golfarm-Dehnung ausführen, da diese die Innenseite des Armes behandelt.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Franz Robl, Cham / Deutschland,  franz.robl@robl-edv.de
Eintrag 632 vom 10.02.2014, 17:02 Uhr

Hallo Thomas,

vielen Dank für diese Seite. Am 4.12.14 habe ich hier mein "Tennisarm-Leiden" geschildert. Anfangs habe ich nur gedehnt mit Übung 1. Das hat schon deutliche Linderung gebracht, aber keine Heilung. Dann habe ich angefangen an der Stange zu hängen - nur nicht so oft. 1 - 3 mal pro Tag jeweils ca. 1 Minute.
Aber das hat dazu geführt das ich heute nahezu Schmerzfrei bin. Mein Körpergewichtstraining nach Mark Lauren habe ich durchgehend immer gemacht. Bei Klimmzugübungen und allen Zugübungen hatte ich zwar danach Schmerzen, aber das ist dann vergangen. Seit zwei, drei Wochen hat sich das auf ein leichtes Ziehen nach diesen Übungen reduziert. Zusätzlich habe ich noch mit einen Muskel-Wärme-Balsam behandelt. Das hat mir gut getan, ob es zur Heilung beigetragen hat kann ich nicht sagen.

Jetzt plage ich mich mit einer Nackenverspannung herum. Dafür gibt's nicht auch noch passende Übungen? Die üblichen Sachen (links rechts Dehnen usw.) habe ich schon probiert. Ich habe das Gefühl seit ich 30 Jahre bin zwickts immer irgendwo. Sozusagen ein "Alter-Wanderschmerz" ;-)

Gruß,

Franz

Kommentar:
11.02.14, 08.57h Lieber Franz. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

A.T., ,  
Eintrag 631 vom 05.02.2014, 16:34 Uhr

Guten Tag, ich möchte mich ganz herzlich bedanken.
Nachdem ein Arzt meine gereizten Ansatzhüftsehnen (Wasseransammlung, Entzündung) erfolglos mit Tabletten und Krankengymnastik behandelt hat, habe ich die drei vorgeschlagenen Dehnübungen gemacht.

Jetzt nach drei Wochen und jedem 2. Tag Übungen machen habe ich so gut wie keine Beschwerden mehr. Ein Wunder? Vorher tat mir jeder Schritt weh und ich konnte mich allgemein nur noch unter Schmerz bewegen.
Inzwischen hänge ich mich auch morgens und abends an einem Reck am Türrahmen aus und fühle mich wie aufgeräumt. Dazu stehe ich noch 3x täglich bei der Arbeit 1/2 Stunde anstatt den ganzen Tag zu sitzen. Und ich habe Beckenbodentraining in meinen Alltag integriert (beim Sitzen und Stehen).
Das Walken kann ich jetzt auch wieder aufnehmen.
Simpel, erfolgreich und sehr nett das Wissen weiterzugeben.

Kommentar:
11.02.14, 08.57h Lieber A.T. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

enzomasculino, ,  Alemdaer10@aol.com
Eintrag 630 vom 05.02.2014, 12:58 Uhr

Nur zur Info:"Die Schleimbeutel an Knie- und Ellenbogengelenken sind aufgrund der Lage direkt unter der Haut besonders empfindlich für Infektionen und/oder kleinere Verletzungen. Am Anfang der Krankheit Bursitis sind die Schmerzen und Symptome gering und werden als Brennen oder Reiben beschrieben. Hier dürfen Erkrankte nicht zu nachlässig mit den Symptomen umgehen.

Wenn der Patient nicht selbst einlenkt und das Gelenk und den Schleimbeutel weiter belastet entstehen deutlich größere Schmerzen. In diesem Fall kann es zu schmerzhafteren Schwellungen und Ergussbildung kommen. Sportler, wie Ringer oder Eishockeyspieler, sind von der Krankheit besonders stark betroffen, da ihre Gelenke einer großen Reibung ausgesetzt sind.Die Schleimbeutel an Knie- und Ellenbogengelenken sind aufgrund der Lage direkt unter der Haut besonders empfindlich für Infektionen und/oder kleinere Verletzungen. Am Anfang der Krankheit Bursitis sind die Schmerzen und Symptome gering und werden als Brennen oder Reiben beschrieben. Hier dürfen Erkrankte nicht zu nachlässig mit den Symptomen umgehen.

Wenn der Patient nicht selbst einlenkt und das Gelenk und den Schleimbeutel weiter belastet entstehen deutlich größere Schmerzen. In diesem Fall kann es zu schmerzhafteren Schwellungen und Ergussbildung kommen. Sportler, wie Ringer oder Eishockeyspieler, sind von der Krankheit besonders stark betroffen, da ihre Gelenke einer großen Reibung ausgesetzt sind." Link

Kommentar:
11.02.14, 08.51h. Danke für die Infos. In diesem Forum hat es nur wenige Personen mit "...itis" also richtigen Entzündungen. Beim Tennisarm ist Epikondolitis ein Misnomer da es keine "wirkliche" klassische Entzüdung ist. Viele Grüsse von Thomas

Ulla, Deutschland,  
Eintrag 629 vom 02.02.2014, 21:40 Uhr

Hallo, ich hatte vor ca. 3 Jahren akute Tennisarmprobleme, aufgrund derer ich nicht mehr Gitarre spielen konnte. Ich ließ mich mit Lasertherapie behandeln und nach 4 Behadlungen spürte ich erste Erfolge, nach 8 Behandlungen waren alle Schmerzen wie weggezaubert!
Nun macht mir mein rechter Arm Probleme und ich werde ab morgen wieder mit der Lasertherapie beginnen! Ich denke, jeder hat seine eigenen Erfahrungen mit Heilungserfolgen.

Kommentar:
11.02.14, 08.48h Liebe Ulla. Ich empfehle Dir die kostenlose und Körperschonende erfolgreiche Dehnmethode. Viele Grüsse und gute Besserung wünscht Thomas

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Nico Kaiser, Villach,  Kaisernico95@gmail.com
Eintrag 628 vom 01.02.2014, 18:47 Uhr

Hallo, also erstmal zu mir: Bin 18 Jahre alt und betreibe seit rund 15 Monaten Kraftsport, habe in der Zeit um die 20kg zugenommen und habe mich auch Krafttechnisch sehr gesteigert. Es begann als nach Sylvester:
Ca. am 4. Januar hatte ich mein erstes Training nach der Sylvester Feier, Training an sich lief so wie immer doch ich merkte bereits am nächsten Tag ein leichtes ziehen beim linken Ellebogen (Auf der Innenseite direkt drüber wo der Knochen raus steht) Habe 3 Tage pausiert und der "Schmerz" (Bzw das unwohle Zug-Gefühl beim Austrecken bzw. Überstrecken) war fast weg. Habe wie immer intensiv trainiert und merkte beim Training wieder ein leichtes ziehem beim Sehnenansatz auf der Innenseite des Ellenbogens. Am nächsten Tag wurde es schlimmer und das Ausstrecken über 90 Grad sowie das hochheben von Dingen im gestreckten Zustand des Armes bereiteten schmerzen. Daraufhin habe ich eine ganze Woche pausiert (ohne dementsprechende Salben oder sonstiges). Der Schmerz war dann wieder weg es blieb nurnoch ein leichtes unwohliges Gefühl zurück. Das erste Training (press übungen wie Bankdrücken) verlief ohne viel Probleme. Jedoch hatte ich am nächsten Tag beim Kreuzheben wieder schmerzen beim Sehnenansatz. Am nächsten Tag bemerkte ich dass sich die "Schmerzen" (->Eher ein Zuggefühl) bis in den Unterarm ausgebreitet haben. Besonders Morgens oder nach einem Mittagsschlaf hatte ich ein größfächiges Wärme/zug/Brenn-Gefühl im Bereich unter dem Handgelenk auf der Handflächenseite. Daraufhin ging ich zu einem Sportarzt welcher sobald er das Wort "krafttraining" hörte nicht mehr richtig zuhörte und sofort predigte wie schlecht das Krafttraining sei und wie blöd das "Bodystyling" doch ist. Er diagnostizierte eine Muskel/sehnen Überbeanspruchung und verschrieb mir "Diclobene Gel" hauptsächlich zum Kühlen. Auf die Frage ob ich das Training pausieren sollte sagte er nein, einfach nur weniger Gewicht. Ich war damals etwas "angepi**t" weil ich doch recht unfreundlich abgefertigt wurde, außerdem dachte ich dass es alles Andere als eine gute Idee ist bei einem Wärm/zug-Gefühl im Unterarm weiter zu trainieren ( Ich ging davon aus dass er den Teil einfach überhört hart). Paar Tage später ging ich zu meiner Hausärztin, die sagte die Salbe wäre Müll und gab mir Ichtholan 50% Salbe (Eine schwarze Zugsalbe) welche ich jeweils täglich neu mit einem Verband auftragen sollte. 3-5 Tage später war ich wieder dort es hat nichts geholfen, ich bekam eine Schiene zur Ruhigstellung. Diese habe ich 1 Woche lang getragen, hat aber auch nichts geholfen. Morgens, nach dem Aufstehen bzw. hin und wieder auch am Tag hatte ich ein Brennendes/warmes/Zug Gefühl im Unterarm (Der Schmerz beim Ellenbogengelenk an sich ist kaum noch zu bemerken und sticht vll 1-2x am Tag etwas, gerade so das ich nicht vergesse dass da auch bisschen was war/ist.) Nun habe ich ne Neue Schiene bekommen, ne andere Salbe "dolgit-creme" und 10 entzündungshemmende Tabletten (Diclobene rapid 50g 2x täglich). Aber ich denke auch diesmal werde ich keine Besserung bemerken.

Bin nun auf Ihre Seite gestoßen und habe mich ein bisschen eingelesen.
Doch ich bin etwas skeptisch mit den Hängen lassen bzw dehnen, und das aus folgenden Gründen:

1.Ich will die Entzündung nicht verschlimmern falls sie sich gerade regeneriert (Wobei eigentlich eine Besserung spürbar sein sollte)

2.Ich bin mir nicht sicher ob es eine Verkrampfung oder eine Entzündung ist. Einerseits sollte die Entzündung ja besser werden durch Ruhestellung/salben und Tabletten, andererseits habe ich aber eine Art Wärme/Brenn Gefühl im Unterarm.

3. Spricht die Diagnose (golferarm/tennisarm) nicht richtig an, inzwischen spüre ich den Ellenbogen an sich wie gesagt kaum, nur der Bereich unter dem Handgelenkt brennt/Zieht noch immer etwas (Und der Zustand scheint nicht besser zu werden)

4. Außerdem meinte die Ärztin es wäre etwas geschwollen (wobei ich selbst nicht wirklich was erkennen kann und das Wärmegefühl is nach Nachfrage von Testpersonen nicht spürbar, also für die Befragten fühlen sich beide Unterarme gleich warm an.)

Deswegen bin ich mir jetzt nich sicher ob ich es noch versuchen sollte mit Elektrostoßwellen oder sonstigen Therapien oder gleich versuchen sollte es auszuhängen bzw zu dehnen, auf die Gefahr hin damit die Entzündung zu verschlimmern. Immerhin lese ich hier auch oft das ich mit 18 Jahren nicht wirklich im alter bin für den typischen Tennisarm, also ist es vll doch eine ENtzündung und ich bin nur zu ungeduldig? Training hab ich jetzt schon insgesamt 3-4 Wochen komplett ausfallen lassen.

Ich würde mich wirklich sehr über eine ausführliche, begründete und detaillierte Antwort freuen! :) Es ist wirklich demotivierend solange nicht zu trainieren und das hart erkämpfte Gewicht wieder zu verlieren.

MFG Nico Kaiser

Kommentar:
11.02.14, 08.48h Lieber Nico. Jung und Krafttraining kommt viel vor, siehe unten. Diagnose TA zeigt nicht immer eindeutig an, das ist normal.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
A HREF="http://tennisarm.ch/junge.htm">Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Gewicht reduzieren beim Training und lieber weniger Durchgänge und viel Stangehängen wird Dich heilen. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Saskia Laue, Deutschland,  s.laue@web.de
Eintrag 627 vom 31.01.2014, 17:41 Uhr

Hallo!
Diese Seite hat mir (36 Jahre, Hobbysportlerin) meine Lebensqualität wiedergegeben. Zuerst bildetet sich bei mir links ein schmerzhafter Fersensporn, den ich durch konsequentes Tragen von dicken Vollfußeinlagen in den Griff bekam. Allerdings passt mir jetzt kein Schuh mehr in meiner normalen Schuhgröße.
Ein halbes Jahr später fing auch die rechte Ferse an zu schmerzen. Sie ließ sich leider nicht von den Einlagen beeindrucken und ich weigerte mich vor einer OP; also humpelte ich 2 Jahre mit Schmerzen bei jedem Schritt rum – und es wurde immer schlimmer. Vor allem morgens war es höllisch. Ich lief wie auf Feuer.
Durch Zufall stieß ich auf diese Seite. Zu der vorgestellten Treppen-Dehnübung (für die Wade) habe ich mir noch zwei weitere Dehnübungen im Internet rausgesucht. Sie setzen direkt am Fuß an und dehnen die Plantarfacies – oder so ähnlich. Ich habe die 3 Übungen anfangs 1x täglich für 5-7 Minuten durchgeführt. Vorher habe ich mich immer ein wenig „warm“ gewalkt. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber siehe da: nach 5 Monaten waren meine Schmerzen komplett weg! UNGLAUBLICH. Die Übungen mache ich weiterhin – aber nur zum „aufrechterhalten“- 2x die Woche und 3 Minuten pro Fuß reicht. Die dicken Einlagen trage ich weiter. Ich habe einfach zu große Angst, dass der Schmerz zurückkommt. Vielen vielen Dank – ohne euch hätte ich wahrscheinlich eine sehr schmerzhafte OP hinter mir, die dann doch nicht hilft.
Übrigens: die Dehnübung auf der Treppe mache ich auf einem Stepper – aber ich lass die Schuhe an. Wieso erzählen Orthopäden nicht von dieser einfachen, gesunden und kostenlosen Behandlungsmöglichkeit? Weil es kein Geld einbringt? Traurig!!!!

Seit November 2013 plagt mich eine Schleimbeutelentzündung im Oberschenkel/Hüftbereich, die einfach nicht weggehen will. Seit 2 Tagen mache ich nun eure Dehnübungen dagegen. Mal sehen, ob und wie es wirkt. Ich bin aber guter Hoffnung.

Frage: Habt ihr auch spezielle Dehnübungen für den Schulterbereich? Dort habe ich eine chronische Schleimbeutelentzündung.

1.000.000 Dank und viele Grüße von Saskia

Kommentar:
11.02.14, 08.57h Liebe Saskia. Frü die Schulter empfehle ich vor allem das Stangehängen: Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Alf Laurent, Luxemburg,  alf.laurent@chl.lu
Eintrag 626 vom 31.01.2014, 15:14 Uhr

Hallo bin 30 Jahre alt,, war eine Zeit lang Leistungssportler, nach dem ich aufgehört habe, mache ich nicht mehr so viel wie früher und kämpfe monatlich mit Beckenproblemen und einer nach innenrotierenden Hüfte. Einlagen halfen überhaupt nicht. Weiß nicht woher das Problem kommt,bin sehr flexibel aber durch eure Hilfe hab ich festgestellt dass mein Piriformis und Psoa-Muskel oft auf einer Seite stark verkürzt.. Habe das nie in Frage gestellt da ich ja sehr flexibel bin....

Nach ein paar Tagen jetzt nachdem ich auf eurer Seite gelandet bin ,,, kriege ich meine Beschwerden viel besser in den Griff.....und hoffe dass in nächster Zeit
auch mein Becken weniger kippt.....

Durch Übung 3 die ich bevorzuge im sitzen ( bei mir mehr intensiv) bekomme ich die Schmerzen sofort aus dem Hüftgelenk wieder aus.. und fühlen mich danach gerader und stabiler


MFG

Fals es klappt weiss ich nicht wie ich mich bei euch bedanken kann :)

Kommentar:
11.02.14, 08.53h Lieber Alf. Gut so, Du bist richtig hier. Weiter so und ebenfalls empfehle ich Dir nun noch das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald Hofmann, Ehingen / Deutschland,  
Eintrag 625 vom 28.01.2014, 12:06 Uhr

49 Jahr, Tennisarm links dieses Mal schon seit mehreren Monaten.
Bisher auftretende Tennisarme wurden mittels Physiotherapie recht gut behnadelt und beseitigt. Dieses Mal ist es nicht so extrem schmerzhaft, dafür aber extrem langwierig (bisher ohne Physiotherapie).
Als Sportler ignoriert man vielleicht das zunehmende Alter und beginnende Sehenverkürzungen.
Ich werde die Dehnung und das Türrahmenreck testen und bin gespannt....

Kommentar:
28.01.14, 14.25h Lieber Harald. Du bist mit Dehnen und Hängen sicher bald geheilt und wirst es dann auch nie mehr so stark bekommen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Annette Rahnenführer, Berlin,  annetterahn@web.de
Eintrag 624 vom 26.01.2014, 20:17 Uhr

Hallo, das Hängen halte ich nicht lange aus.
Wäre schweres Tragen (Tasche etc.) eine Alternative zum, "an die Stange hängen?"

Vielen Dank für Ihre Infos.

A. Rahnenführer

Kommentar:
28.01.14, 14.25h Liebe Annette. Nein tragen bringt nichts. Aber Du kannst reduziert hängen! Also unten aufstehen und mit Füssen soviel Gewicht abfangen wie nötig und nur über Wochen dann langsam steigern. Und dann natürlich die Dehnübungen machen! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Florian Herrlich, Hessen,  Florian.herrlich@gmx.de
Eintrag 623 vom 25.01.2014, 11:31 Uhr

18 Jahre, "Sehnenscheidenentzündung" seit Juni 2013.
Hallo Thomas,
Du hast hier eine Spitzen Seite auf die Beine gestellt, die einem kostenlos extrem viele Infos bietet! DANKE dafür!
AN ALLE, DIE AUCH DIE DIAGNOSE "SEHNENSCHEIDENENTZÜNDUNG" BEKOMMEN HABEN:
Verlasst euch auf keinen Fall auf die Aussagen eines Arztes, wenn die Entzündung nach 2 Wochen Schonen NICHT weg ist!
SCHONUNG und Kühlen lohnt dann nicht mehr! Im gegenteil, sollte dann WÄRME und leichte Bewegung helfen. Holt euch lieber Informationen bei Physiotherapeuten und Leuten, die mit soetwas schon Erfahrung hatten. UND BITTE, DIE OP SOLLTE DER LETZTE AUSWEG SEIN!!
Da ich leidenschaftlich Bodybuilding betreibe, habe ich alles versucht, was mir der Arzt empfohlen hat. Bandagen, Lasertherapie, Schonung mit Schienen und Monatelang kein Training mit Gewichten.
Das ALLES hat allerdings auch nichts geholfen, folglich schließe ich, dass ich keine Sehnenscheidenentzündung habe. Ich hatte auch nie eine Rötung oder warme Stellen am Arm.
Allerdings schlägt keine deiner Diagnosen bei mir wirklich an.
Problematisch ist bei mir auch, dass ich den Schmerz erst nur im oberen Unterarm hatte, dann hat er sich allerdings auf das Handgelenk ausgeweitet und tritt jetzt auch im rechten Arm auf. Besonders Schlimm sind die Schmerzen auf der Innenseite des Unterarms (dort liegen gar keine Sehnen).
Denkst du, dass ich das Hängen trotzdem ausführen sollte?
Denkst du, dass ich weiter im Fitnessstudio trainieren sollte?
Werde auf jeden Fall mit dem Dehnen beginnen und mich dann in 2-3 Wochen noch einmal melden.

Kommentar:
25.01.14, 16.45h Lieber Florian. Diagnosen zeigen nicht immer an. Ich denke es ist eher die Golferarmsehne betroffen, da Du Innenseite nennst! Mach die Golferdehnung und das Stangehängen. Body ist OK, aber nicht viel Gewicht, lieber mehr Durchgänge und vorher, danach gut dehnen, zwischendurch an die Stangehängen.
Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

selina, deutschland,  selina-schweiger@web.de
Eintrag 622 vom 24.01.2014, 20:41 Uhr

hallo ich bin 45 jahre alt und habe einen tennisarm ich hatte ihn schon mal im jahr 2013 jetzt habe ich ihn wieder mein doktor hatte mir ertmals eine spritze gegeben aber dann war es wieder gut .ich hatte ihn wieder und war wieder beim doktor dießesmal aber hat die spritze nicht so geholfen wie das erste mal ich glaube es wird sogar schlimmer es ist blau und dick jetzt hab ich so ein komisches kribelln im arm was ist das ?????
wenn es jemand weiß bitte melden.

Kommentar:
25.01.14, 16.45h Liebe Selina. Das Stangehängen wird das kribbeln auch beseitigen! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Kirschner, Barcelona,  ckirschner@gmx.net
Eintrag 621 vom 24.01.2014, 13:24 Uhr

Guten Tag,

Ich habe nach einigen Monaten Tennis Pause mal wieder den Schläger in die Hand genommen. Seit ca. 6 Jahren schlage ich mich mit einem Tennis und speziell einem Golfarmproblemen (vom Tennisspeilen) herum und habe in der Zeit verschiedenste Behandlungen (Eletromagnet Strahlen, Indiba, Muskelaufbau Training, Dehnung etc) probiert. Da ich gleich beim ersten leichten Testeinschlagen starke Verspannungen bzw. leichte Schmerzen im Unterarm verspüre, trotz einer Tennisarm Bandage, wollte ich Sie fragen, ob Sie aus Ihrer Erfahrung speziell gute Tennis/Golfarm Bandagen empfehlen können. In der Zwischenzeit dehne ich den Arm weiter, in Anlehnung an Ihre Webseite.

Vielen Dank. Mit freundlichem Gruss,
Christian Kirschner
Alter 46 / Spiele seit 30 Jahren Tennis

Kommentar:
25.01.14, 16.45h Lieber Christian. Mit Dehnen und Hängen bist Du bald geheilt und kannst auch wieder voll Tennisspielen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, kannst auch Tennisspieln, Schonen bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja, Berlin,  
Eintrag 620 vom 22.01.2014, 12:16 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 23 Jahre alt und habe seit Mai 2013 eine "Sehnenscheidentzündung"
im linken Handgelenk und seit September 2013 auch im rechten.Die
Schmerzen traten vom Handgelenk bis in die Schulter auf, auch im Ellenbogen,mittlereile beschränkt sich der Schmerz allerdings fast nur noch auf Handgekenk und Unterarm, Ellenbogen nur noch selten..
An Therapien habe ich Ultraschallbehandlung,6 Wochen Gips, hömöopatische Spritzen, Ergotherapie, Cremes, entzündugshemmende Medikamente und Bandagen ausprobiert.
Bin nun seit 3 Monaten arbeitsunfähig, weil mein Arzt (mittlerweile der dritte Orthopäde) auf Ruhigstellung schwört. Auch die Ergotherapeutin befürwortet Ruhigstellung. DIe Ergotherapeutin findet aber auch immer wieder "harte" Stellen in Unterarm, Oberarm und Handgelenk, die sie dann versucht zu massieren.
Das alles hilft mir nicht so wirklich. Die Schmerzen treten besonders abends auf, oder direkt NACH der Belastung. Ganz selten während der Belastung. Dein Diagnosetest hat bei mir nicht angeschlagen..Daher bin ich natürlich verunsichert, ob diese Übungen meinen Zustand nicht weiter verschlimmen würden.
Anzeichen einer Entzündung hatte ich allerdings nie: keine Rötung, Erwärmung oder Verdickung. Die Röntgenaufnahmen waren unauffällig, die
MRT-Bilder ebenfalls, jedoch stand dann auf der Diagnose der MRT-Bilder "leichte Entzündung erkennbar". Allerdings so klein, dass der Arzt diese auf den MRT-Bildern nicht finden konnte und laut Arzt "dürfte diese Entzündung nicht der Auslöser der starken Schmerzen sein".

Die Schmerzen habe ich seit ich auf Arbeit einmal eine Kollegin ersetzen musste und ich glaube, dass ich mit der Arbeit übertrieben habe (PC-Tippen und Dokumente sortieren). Seit Mai 2013 belaste ich den linken Arm so gut wie gar nicht mehr, dafür den rechten umso mehr und seit 3 Monaten wie gesagt komplette Ruhigstellung mit beiden Armen.
Es hat ca. 6 Wocen gedauert, bis überhaupt eine minimale Besserung zu spüren war und wie gesagt, die Schmerzen sind noch ausreichend vorhanden.

Du hast doch so viele Zuschriften bekommen, war da irgendjemand mit meinem Krankheitsbild dabei? Hast du da einen Tipp für mich?

Liebe Grüße und Danke im Voraus Tanja

Kommentar:
23.01.14, 08.01h Liebe Tanja. Tja, wenn ruhigstellen die Lösung wäre, wärst Du schon lange geheilt. Eingipsen hat nicht nur Vorteile. Es kann Krämpfe fixieren und Sehnenverkürzungen auslösen. Als nächstes wird Deine Arzt vermutlich auf irgendein "Syndrom" diagnostizieren, das ist Standard-Prozedere wenn man nicht mehr weiter weiss.
So viel kannst Du mit vorsichtigem Ausprobieren des Stangehängens gar nicht verlieren, in der Situation in der Du jetzt bist denke ich.

Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal nach bei Syndromen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Evelin Schallert, Deutschland,  kontakt@loth-brennstoffe.de
Eintrag 619 vom 22.01.2014, 01:34 Uhr

Lieber Thomas,
am 15.12.13 habe ich mit Deinen Übungen begonnen - Damals konnte ich vor Schmerzen nicht mal mehr die Finger bewegen und jeder Morgen war die Hölle.
Heute - grad mal einen Monat später bin ich schmerzfrei - absolut nichts mehr übrig von meinem Tennisarm - es ist echt einfach unglaublich!
(Ich habe die Übungen so öfters und nebenbei gemacht, vor dem Schlafengehen mich nochmals schnell am Türrahmen hochgezogen und so.)
Heute ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich schon seit mehreren Tagen völlig schmerzfrei bin und ich den Schmerz total vergessen habe! Aber ich habe nicht vergessen, wer mir geholfen hat: Nämlich Du mit Deiner Seite hier! Vielen Dank dafür!!!!

Kommentar:
22.01.14, 08.13h Liebe Evelyn. Super gelaufen bei Dir, gut gemacht! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

j. Stein, Deutschland,  Biest2@web.de
Eintrag 618 vom 20.01.2014, 14:59 Uhr

Hallo Thomas,
also als erstes ich bin ein er. Spass beseite. Also ich hänge jetzt ungefähr vier Wochen und habe alle anderen Dehnübungen ebenfalls durchgeführt. Ich bin der Meinung, dass es besser wird. Nur die Beugeschmerzen nerven mich nach wie vor. Wenn ich den Arm länder gebeugt halte ist der Krampfschmerz wieder da (z.b.nach dem Telefonieren). Der Schmerz beim Strecken des Armes wird aber besser bzw. ist fast verschwunden. Hast Du noch eine Idee? Ansonsten vielen Dank für Deine Tipps.

Kommentar:
20.01.14, 15.58h Lieber J. Tönt alles normal bei Dir. Ich denke Du machst alles richtig, brauchst nur noch etwas mehr Geduld. Es ist ein Prozess. Der Krampf hat sich über Jahre aufgebaut und fixiert und geht nicht über Nacht weg. Einfach weitermachen und dranbleiben und Du bist bald ganz geheilt. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Berit Jacob, Zwota Deutschland,  beritjacob@web.de
Eintrag 617 vom 18.01.2014, 19:57 Uhr

Ich bin 42 und habe seit 16 Monaten einen Tennisarm rechts. Bislang habe ich nur 3 Kortisonspritzen erhalten, da ich Physiotherapeutin bin und von den Schäden weiß. Natürlich haben wir in der Praxis etliche Therapien gemacht, Ultraschall, Tapen, Fazientherapie, manuelle Therapie, Neuraltherapie, Marnitz...mir hat nichts geholfen. Ich hab mich auch an die Sprossenwand gehängt und die Dehnung gemacht, aber dies müßte ich regelmäßiger machen. Das Problem bei mir ist halt, dass ich durch meine Arbeit den Arm den ganzen Tag an der schmerzhaften Stelle belaste, und der Krampf immer schlimmer wird. Ich habe keinen Tag krank gemacht, da es eh nichts bringt, der Arm in Ruhe genauso weh tut, und die schlimmsten Schmerzen habe ich früh im Bett. Es belastet schon sehr, wenn man Patienten behandelt soll, und selbst dabei einen übelsten Schmerz im Ellenbogen hat. Nun hoffe ich, wie so viele, das der Schmerz irgendwann aufhört...
Das Dehnen habe ich oft nicht mehr gemacht, weil der Schmerz danach noch schlimmer war, und ich dann auf Arbeit bald keinen Druck beim massieren mehr ausüben konnte???

Kommentar:
20.01.14, 15.58h Liebe Berit. Du bist richtig hier und bald geheilt und das kostenlost mit 10 Minuten Einsatz pro Tag, 5-7 Minuten Dehnübung und 4-5 Minuten total Stangehängen über den Tag verteilt, aber das musst Du machen. Wenn nicht, ist der Leidensdruck ev. noch zu wenig gross?
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Josef Haag, Altmannstein,  5460@gmx.de
Eintrag 616 vom 18.01.2014, 15:04 Uhr

Hallo,ich bin 59 Jahre und habe seit 3Jahren links unter dem Gesäßknochen ständig beim Sitzen Druckschmerzen. Haben sie einen Rat.
Danke im Vorraus Haag Josef

Kommentar:
20.01.14, 16.25h Lieber Josef. Gib der Dehnung und dem Stangehängen eine Chance. In 1 Monat weisst Du was es brachte. Im schlimmsten Fall ist danach nur dein Rücken in viel besserem Zustand! Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Wilhelm, Belgien,  Wilhelmbsk@hotmail.com
Eintrag 615 vom 15.01.2014, 10:52 Uhr

Hallo,

seit Juli 2013 hatte ich therapieresistente Schmerzen im Ellbogen.

Vor ca. 14 Tagen habe ich mit den Dehnübungen angefangen.

Ergebnis: Super, die Schmerzen sind so gut wie weg, und ich mache weiterhin meine Übungen!

Vielen vielen Dank, lieber Thomas, für Deine philantropische Hilfe!

Wilhelm

Kommentar:
20.01.14, 15.57h Lieber Wilhelm. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sylvia Totten, Wien / Österreich,  manylink@gmx.at
Eintrag 614 vom 13.01.2014, 12:49 Uhr

Hallo!
Ich bin 35 und leide bereits seit über 8 Jahren an einer chronischen Bursitis.. leider habe ich noch keine Therapie gefunden, die es lindern kann! Über jeden Tipp wäre ich sehr dankbar! LG

Kommentar:
11.01.14, 16.08h Liebe Sylvia. Ich nehme mal an Du hast Bursitis/Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen oder?
Ob das dann eine richtige Diagnose war oder eine der häufigen Fehldiagnosen in diesem Bereich, da sollte man mal in Frage stellen und schauen ob die Tennisarm oder Golferarm-Diagnose bei Dir anschlägt (siehe unten).

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Auch wenn die Diagnose nicht klar anzeigen sollte, wäre das ein Versuch wert:
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maren, Hamburg,  maren64@gmx.net
Eintrag 613 vom 10.01.2014, 20:47 Uhr

Hallo,

ich bin 49 und leide seit längerem unter Tennis-/Golferarm. Vermutlich - mehr oder wenig stark - seit mehr als 2 Jahren (wegen dem Ausbrennen). Es war mal besser, aber nie weg. Der Schmerz sitzt an der Innenseite vom Ellenbogen.
Ich hatte gerade eine Karpaltunnel-OP und hoffte, dass dies auch die Schmerzen dort beseitigt. Sieht aber nicht so aus.

Da ich hypermobil bin, bin ich ohnehin sehr gelenkig bzgl. des Dehnens. Aufgrund von Kalkschulter und CTS konnte ich schon Monate keinen Sport (Krafttraining) machen und will nach der Heilung der CTS OP unbedingt wieder anfangen - auch wegen Rückenbeschwerden. Für ein paar konkrete Tipps bei dieser Lage wäre ich dankbar.

Kommentar:
11.01.14, 16.08h Liebe Maren. Ja denke auch OP wird wenig bringen. Mach die Dhenung aber vor allem auch das Stangehängen. Vermutlich wird Golfarmdiagnose bei Dir anschlagen (Innenseite).
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Karpaltunnel siehe hier Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mari Tchatchua, Georgien. Tbilisi,  kipo@hotmail.de
Eintrag 612 vom 10.01.2014, 13:45 Uhr

Hallo
Ich lerne in der deutsche Schule uns spiele seit 8Jahren Tennis. Das ist mein lieblings Sport. Bald habe ich DSD2 Pruefung. Damit bekomme ich Sprachdiplom. Ich moechte ueber Tennis eine Presentation machen, in dem ich ueber Probleme sprechen muss. Leider kann ich darueber keine Internetseite finden. Vielleicht koennten Sie mir helfen.
Vielen Dank voraus.
Mit freundlichen Gruessen
Mari

Kommentar:
11.01.14 Liebe Mari, nicht klar was Du suchst, aber bist hier eher falsch, da Tennisarm nicht wirklich (nur) vom Tennisspielen kommt, sondern meist von was anderem. Grüsse von Thomas

Michael, Deutschland,  n.bellino@gmx.de
Eintrag 611 vom 09.01.2014, 20:09 Uhr

21 Jahre...Problem seit 3 Wochen...von Maus /Tastatur....seit einer Woche Dehnübungen ..auch vom orthopäden verschrieben...große Verbesserung nur bei PC Arbeit noch verkrampfungen..
Meine Hauptfrage ist ob ich ,da du schreibst den Alltag ganz normal fortsetzen auch Kraftsport weitermachen kann ...natürlich mit weiter Dehnung =)
Vielen Dank im Vorraus

Kommentar:
10.01.14, 08.45h Lieber Michael. Du bist zu jung für Maus/Tastatur, liegt eher beim Ueberbeansprung der Sehnen, Muskeln, Bänder beim Kraftsport/Body.
Mach beim Body weniger Gewicht und lieber mehr Durchgänge bis alles wieder normal ist, aber es könnte sein, Du willst mehr von deinem Körper als er je problemlos bringen kann!
Hänge vor, während, nach Body immer mal wieder an eine Stange im Studio! Auch Stange zu Hause wäre noch besser.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

anne#tte, frankfurt / D,  miss.mir#ror@gmx.net
Eintrag 610 vom 05.01.2014, 19:07 Uhr

hallo, bin 45, hab das problem in verschiedenen varianten seit ca. 5 jahren.

meine frage zu den dehn-übungen: ist es wichtig, dass die arme senkrecht vor dem körper sind oder können die auch etwas nach vorn stehen?

liebe grüße und ich setze große hoffnungen auf deine seite!
danke auf jeden fall schon einmal :) N:von spie#gel

Kommentar:
06.01.14, 08.45h Liebe Annette. Der Arm muss ganz durchgestreckt sein, aber Du kannst ihn natürlich dabei in jede beliebige Richtung halten/zeigen. Man kann die Dehnung auch mit Arm auf dem Rücken ausführen, ist auf der Dehnseite beschrieben.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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