Tennisarm-Forum
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Kay Schmidt, Dortmund / Deutschland,  salmab@gmx.de
Eintrag 555 vom 19.09.2013, 20:28 Uhr

Hallo, ich bin 34 Jahre alt und habe seit gut 2 Monaten einen Tennisarm.
Für den Arzt stand die Diagnose sehr schnell fest. Habe den Selbsttest nach Deiner Anleitung gemacht. Es ist ohne zweifel ein Tennisarm. Bisher habe ich Traubenzuckerspritzen in meinen Ellenbogen bekommen und dazu eine Laser-Strahlen-Therapie genossen. Hat bei mir leider nicht geholfen. Somit waren die ersten 55 ¤ futsch. Übergang zur Strahlen-Stoßtherapie. Diese Behandlung habe ich mittlerweile auch hinter mich gelassen. Problem besteht aber immer noch, und ich bin 130 ¤ leichter. Am kommenden Montag muss ich wieder zum Orthopäden. Laut Arzt gibt es dann eine weitere Strahlen-Stoßtherapie oder aber es müsse operiert werden. Ich bin übrigens einer von denen die am Ellenbogen eine geschwollene Stelle haben. Obwohl ich immer brav kühle, ist die geschwollene Stelle schnell wieder da. Da ich viel am Computer arbeite habe ich laut dem Arzt einen Mausarm. Ich werde auf jedenfall Deine Methode ausprobieren. Die Beschreibung von Ursache und Wirkung finde ich sehr verständlich ein logisch. Bin gespannt, was die Dehnübung bringt.
P.S.: Gibt es vielleicht noch eine genauere Beschreibung über meine geschwollene Stelle am Ellenbogen. Warum tritt dieses bei mir auf, bzw schwillt an und ab?
Grüße Kay

Kommentar:
27.09.13, 09.07h Lieber Kay. Geschwollen kommt hin und wieder vor und es ist nicht klar wieso und bei wem. Musst das vorerst nicht beachten. Kühlen ist für den Krampf selber kontraproduktiv. Den Orthopäden, OP und Strahlen kansst Du vergessen, bringt nichts.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Merki, Sevelen Schweiz,  claudia.merki@bluewin.ch
Eintrag 554 vom 12.09.2013, 16:05 Uhr

habe irgendwo auf deiner Seite eine salbe aus den USA gesehen, finde sie aber nicht mehr. bringt das überhaupt etwas, nebst den Dehnübungen? Gruss Claudia

Kommentar:
27.09.13. Liebe Claudia, kann mich nicht an eine Salbe erinnern, bringt aber sowieso nichts bei Tennsiarm, da hilft nur Dehnen und Stangehängen. Mach das und melde Dich in 3-4 Wochen wieder, viele Grüsse, Thomas

Budovic tarik, Bern schweiz,  budovic.tarik@gmx.ch
Eintrag 553 vom 08.09.2013, 23:51 Uhr

Ich bin 22 Jahre alt und habe in beiden Ellenbogen und im Unterarm schmerzen seit November 2011.
Nach einem Bizepstraining fingen die Schmerzen ah, leider habe ich damals nicht aufgehört und habe weiter trainiert. Nach 2-3 Wochen waren die Schmerzen so gross das ich nicht mehr trainieren konnte. Ich hatte sogar schmerzen wen ich einen Teller in die Hand nahm. Der Hausarzt sagte es wäre eine Überlastung
Der Orthopäde sagte mir das gleiche.
Was ich alles gemacht habe: Ich war bei 3 verschiedenen Physiotherapeuten.
Akkupunktur, MRI --> keine Entzündungen gefunden,Bioresonanztherapie,
Entzündungdhemmende Medikamennte genommen, Glucosamin, Kollatin, Akerdchschtelham, Cissus und verschiedene Cremen

Kommentar:
27.09.13, 09.07h Lieber Tarik. Du hast wohl Sehnen, Bänder und Muskelansätze überlastet, Gewicht beim Training stark reudzieren, lieber mehr Durgängen. Dann unbedingt mit Stangehängen anfangen! 5-10 Min. total pro Tag.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johannes Wagner, 09128 Cemnitz,  derjohanneswagner@web.de
Eintrag 552 vom 07.09.2013, 00:32 Uhr

Hallo, ich habe eine Epicondilitis seit in unterschiedlichen Stärken Ausprägungen seit 20 Jahen. Behandlung bisher: Cortison und Physio etc.
Diesesmal kam eine fette Entzündung dazu, die den Ellenbogen am Muskelansatz immer nach dem Tischtennis anschwellen lassen. Stehe jetz vor der Frage:OP oder nicht. Wenn die Epicondilitiskeine Entzündung ist, warum wird dann mein Muskelansatz am Ellenbogen immer nach Bealstung dick? Und was kann ich dagegen tun?? Danke
Johannes

Kommentar:
07.09.13, 13.48h Lieber Johannes. Dehnung und Stangehängen wird Dich bald kurieren. OP kann ich nicht empfehlen siehe unten. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tisch-Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Melo Tiago, Bern, Schweiz,  tiago.melo@gmx.ch
Eintrag 551 vom 05.09.2013, 16:37 Uhr

Hallo Thomas bin 24 Jahre alt. Ich habe Probleme am linken Hüftgelenk. Habe bereits ein MRI gemacht. (Diagnose: Labrum angeriessen, Knorpelschaden) Jedoch hat mir meine Fachärztin beraten noch keine Operation in Angriff zunehmen, ich soll Stabilisationsübungen machen, solange die Schmerzen ertragbar sind. Ich spiele seit 14 Jahren Fussball (Spitzensportler) Jedoch hatte ich nie Probleme!!! Seit gut 4 Jahren spiele ich profisionell Futsal (Hallenfusball) seither sind die Schmerzen gekommen! Vor 2 Jahren begannen die ersten Schmerzen! Nach sehr Hoher Belastung (UEFA Futsal CUP, 3 Spiele in einer Woche) Hatte ich sehr tiefe, stechende Schmerzen, wie Messerstiche. Konnte kaum schlafen, und es tat am meisten Weh, wenn ich still war! Jedoch vergingen die Schmerzen plötzlich wieder, und ich konnte wieder voll Einsatz geben, nach einem Jahr, kam unser Fitnessexpert zu uns und machte mit uns einen Rumpftest, abdort hatte ich wieder enorme Schmerzen die vergingen wieder. Immer wieder so geht das hin und her! Seit gut einem Monat mache ich regelmässig Stabilisationsübungen, jedoch habe ich das Gefühl, dass meine Hüftschmerzen dadruch verschlimmert werden! Ich möchte keine OP! Ich habe deine Dehnübungen gesehen, ich hoffe die Helfen mir! BEsten Dank. lg tiago

Kommentar:
14.08.13, 09.14h Lieber Melo. Schmerzen bei Ruhigstellen und weitere Deiner Symtpome lassen auf Muskelkrampf/Sehnenverkürzun schliessen. Ich würde auch keine OP machen. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Maren O., Hamburg,  hasi.mo1@gmx.de
Eintrag 550 vom 04.09.2013, 14:11 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 47 und habe bereits vor 7 Jahren eine Tennisarm-OP am rechten Arm durchführen lassen. Diesen hatte ich vom Badminton. Ich hatte 2 Jahre lang alles mögliche versucht und sah das als einzigen Ausweg. Nach der OP hat es etwas gedauert, aber etwa nach einem halben Jahr konnte ich wieder Badminton spielen. Und bis heute ist alles gut.
Jetzt bin ich mit Golfen angefangen und habe ruckzuck mir einen Tennisarm links weggeholt. Bin ziemlich früh auf Deine Seite gestoßen und bin seit über 2 Monaten am Dehnen und an der Stange hängen.
Allerdings bin ich sehr beweglich und meine Dehnung stößt mittlerweile nicht mehr auf viel Widerstand. Leider habe ich bisher keine wirkliche Besserung verspürt. Der Orthopäde verschreibt auch nur die üblichen nichtsbringenden Sachen, die mir schon damals nicht geholfen haben.
Bringt es noch was weiter zu dehnen ? Ich habe das Gefühl, egal was ich mache oder auch nicht, es ändert sich nichts. Dieser ewige Dauerschmerz macht mich langsam mürbe. Soll ich wieder operieren lassen ? Habe natürlich auch Angst, dass es diesmal vielleicht nicht so gut klappt.
Vielen Dank und Gruß
Maren

Kommentar:
05.09.13, 09.31h. Liebe Maren. Gut so, weiter dehnen und hängen sind Deine einzige wirkliche Chance. Es muss nicht immer ziehen oder wehtun beim Dehnen, es funktioniert auch wenn man nichts dabei spürt! Auch wenn man überbeweglich ist.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Richtig, die OP ist keine Garantie und kann auch verschlimmbessern.
Lies mal die Infos zur OP
Die OP beseitigt auch die Ursache nicht, sondern nur das Symptom und das bedeutet, das sich das Problem bzw. die Schmerzen danach verlagern können.

Auch könnten sich noch Golferarme melden, und 4 OPs das kanns ja nicht sein oder?
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff.

Weiterhin gute Besserung und melde Dich wieder wenns sich was tut.
Viele Grüsse von Thomas

Flor*ian Tha#mer, ,  Flo#rian.Tha*mer@ottobock.com
Eintrag 549 vom 04.09.2013, 09:14 Uhr

Hallo Thomas,
J Danke für die tolle Seite und guten Infos! Hat mir in meiner entscheidenden Fase sehr geholfen. Bin dann sogar so weit gegangen das ich bei keinem Arzt war und schön langsam wird es besser!

Da ich selber einen Blog führe habe ich auch ein paar Zeilen geschrieben und meine Spezifischen Übungen nochmal hineingegeben.
Wollte dir auf jedenfalls die Info und das Feedback geben!
Danke, lg Flo

http://www.thamer.at/2013/08/26/mein-tennisellbogen-epikondylitis

Kommentar:
04.09.13, 09.20h Lieber Flo. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Vinko H., Deutschland,  Vinko81@gmx.de
Eintrag 548 vom 01.09.2013, 22:25 Uhr

Also bei mir ist das so: bin 32 Jahre alt und vom Beruf her Sport und Tennislehrer. Hab seit ca. 2 Jahren einen Golferarm und ich wüsste nicht was ich nicht unternommen hätte (Physio, Kortison/Candicainspritzen, Voltaren, Elekrotherapie usw.) das letzte was mir vor zwei Tagen vorgeschlagen wurde war die OP aber ohne Garantie das es danach besser wird :))) Was mich einfach aufregt das ich den Sport nicht mehr so ausüben kann wie davor. Hab momentan eine Bandage die anscheinend das schlechte Gewebe abtransportieren soll usw. Seit 4 Wochen hab ich jetzt aber auch ähnliche Schmerzen am Handgelenk also aussen. Mein Doc meinte dadurch das ich versuche meinen Ellenbogen zu entlasten verlagert sich der Schmerz halt nach unten. Hab aber an beiden Stellen Schmerzen. Was ich mich frag ob Dehnen da wirklich so viel hilft und wenn wie sollte man dann die 10 min aufteilen!? Wie geht der Schmerz im Handgelenk weg und kann ich je wieder ganz normal belasten!? Würde mich über eine Antwort super freuen.
Liebe Grüße Vinko

Kommentar:
03.09.13, 08.37h Lieber Vinko. Du kannst so viel weiter spielen wie Du willst bzw. soviel Du an Schmerzen verträgst, es wird dadurch nicht schlimmer, einfach vorher, zwischendurch und danach gut dehnen.
Mach keine OP, mehr dazu unten! Die Bandage kannst Du tragen oder weglassen, bringen tut sie nichts. Das Stangehängen wird das Problem im Handgelenk mitbehandeln.
Dehnen oder Stangehängen ist ca. 20-30 Sekunden pro Mal. Nicht zerren und reissen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt oder davor etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Heiko, Hannover, Deutschland,  superbuff@gmx.de
Eintrag 547 vom 26.08.2013, 09:49 Uhr

Ich bin 38 Jahre alt und spiele seit ca. einem Jahr wieder Tennis. Durch eine falsche Aufschlagtechnik habe ich meinen Arm wohl zu sehr belastet. Dadurch Tennisarm. Hatte anfangs weitergespielt und danach gedehnt, allerdings nicht beständig genug. Dann zum Orthopäden. Der meinte, spritzen und kein Tennis mehr. Nun sind seit der Injektion 2 Wochen vergangen und die Beschwerden sind eher schlimmer geworden. Der Arm schmerzt nun auch im Ruhezustand und erholt sich gar nicht mehr. Das war vor dem Arztbesuch nicht. Was soll ich machen? Wieder anfangen mit Tennis und den Arm ausreichend dehnen? Mit Tennis weiterhin pausieren? Kann es chronisch werden?

Kommentar:
27.08.13, 11.33h Lieber Heiko. Kortisonspritzen schaden siehe unten. Kannst weiter spielen aber immer vorher, zwischendurch, danach dehnen und mach jetzt unbedingt das Stangehängen! Ruheschmerz ist normal. Du bist richtig hier und bald geheilt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marko, Aachen/Deutschland,  KrayZea_M@web.de
Eintrag 546 vom 22.08.2013, 12:37 Uhr

Hallo,
ich werde in wenigen Monaten 30 und betreibe regelmäßig und ambitioniert Bodybuilding.
Seit fast 2 Jahren plagt mich nun allerdings schon mein Tennisarm.
Besonders nach Klimmzügen mit Zusatzgewicht sind die Schmerzen extrem groß (linker Arm). Es gab auch bereits einen Zustand, bei dem ich meinen Arm nicht mehr bewegen konnte (vor. ca. 1,5 Jahren - habe dann Kortisonspritzen bekommen). Der rechte Arm schmerzt noch nicht, aber ganz in Ordnung fühlt er sich auch nicht mehr an.

Wenn ich den linken Arm dehnen will, spüre ich leider so gut wie kein Ziehen. Im rechten Arm kann ich das auf dieser Seite beschriebene Gefühl allerdings leicht hervorrufen.
Mache ich links etwas falsch?
Oder liegt es daran, dass ich den Arm bereits auf eine andere Art und Weise gedehnt habe(Arm ausstrecken mit Rückseite nach Oben, dann mit Hand an der Wand "abstützen" und dehnen), was allerdings keinen großen Erfolg brachte. Gibt es auch "hoffnungslose" Fälle?

Ich habe vom Arzt eine Spange verschrieben bekommen, die auf den Muskel drückt und so die Spannung verteilen soll. Beim Sport hat sie definitiv einen positiven Effekt. Aber man hört ja auch oft, dass Bandagen etc. dazu führen, dass ein Muskel geschwächt wird. Ich überlege daher, ob ich die Spange weiter nutzen soll oder nicht?!?

Mir ist der Sport wirklich sehr wichtig und ich kann auch schon gute Erfolge vorweisen - aufhören zu müssen wäre wirklich schlimm für mich.

Viele Grüße

Kommentar:
20.08.13, 08.33h Lieber Marko. Es gibt keine hoffnungslosen Fälle! Du bist bald geheilt.
Beim Body mal etwas Gewicht reduzieren, lieber mehr Durchgänge bis Du grosse Fortschritte machst. Du überforderst konstant Deine Sehnen, Bänder, Muskel, das sagt Dir Dein Körper mit diesen Symptomen.

Probier links auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach jetzt auch das Stangehängen, hat es ja im Studio genug.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Ritter, Berlin,  ritter22@yahoo.de
Eintrag 545 vom 21.08.2013, 00:21 Uhr

Hallo, herzlichen Glückwunsch an Ulrich, dem die Übungen so gut halfen. Ich habe meine Probleme seit fast 2 Jahren und habe schon etliches probiert: u.a. Ultraschall, Biocon Megnetresonanz, Röntgenreiztherapie, etliches an Massagen etc. - ach ja - am Anfang, als ich noch keinen Plan hatte gleich mal eine schöne Cortisonspritze. Tiefe Gelenkschmerzen haben sich gebessert, aber der typische Tennisarmschmerz kaum. Und da haben auch die bekannten Dehnübungen, die ich lange und konsequent durchgezogen habe nicht geholfen. Und so möchte ich an der Stelle mal die grossspurigen und generalisierenden Haufdraufkritiken an den Schulmedizinern einiger selbsternannten Oberspezies etwas in Frage stellen. Nicht jeder Schulmediziner ist ein geldgeiler und von Profilneurosen gezeichneter Dogmatiker. Genausowenig ist jeder Naturheilkundler oder Alternativmediziner ein selbstloser Humanist. Es gibt in "beiden Lagern" fähige Leute und eben solche, denen es eher um Ihr eigenes Wohlbefinden geht - das sollte man schon differenzieren. Wenn ich aber (auch hier) lese, dass es sich beim gemeinen Tennisarm um eine banale Muskelverkrampfung handelt, dann ist das nur bedingt richtig. Ja, solche Verkrampfungen gibt es und die lassen sich natürlich mit entsprechenden Übungen in den Griff bekommen. Beim "echten" Tennisarm - auch RSI-Syndrom genannt - ist aber keineswegs der Musekl ursächlich für die Probleme zuständig (auch wenn er selbst schmerzen mag), sondern der Sehnenansatz. An der Stelle liegt dann eine Reizung vor, kleine Mikroanrisse verursacht durch eine einmalige Über-bzw. Fehlbelastung oder chronische Überlastung. So war das auch bei mir: Ich habe zwei Wochen lang eine schwere Spiegelreflexkamera statt per Riemen um den Hals mit einer Hand durch Beirut getragen. Sehr intelligent, aber zuweilen ist man halt erst hinterher schlauer...Die Beschwerden haben auch erst ein paar Wochen später begonnen, aber dann war es zu spät. Die genannten Mikrorisse kann man NICHT auf einem einfachen Röntgenbild sehen, sehr wohl aber auf einer MRT-Sequenz. Mit Muskelverkrampfungen hat das rein garnichts zu tun. Eine solche kann sich aber u.U. der Sehnenansatzreizung hinzugesellen, Ursache der Schmerzen ist sie in Fällen wie meinem aber nicht. Ich werde es jetzt mit Stosswelle oder Laser probieren und werde dann von meinen Erfahrungen berichte´n. Die Übungen mache ich auch noch weiter, denn dem Muskel helfen Sie, das stimmt schon. Zusätzlich einreiben (Ichtolan etc.) Überhaupt ist alles sinnvoll, was die Durchblutung fördert.
Gruß und gute Besserung allen Betroffenen,
Christian (ach ja, im September trete ich ein in den Club mit der 5 vor der zweiten Ziffer)
Nachtrag: Bloss keine Spritze aufschwatzen lassen, das ist echt Mist. Hilft zwar kurz, aber letztlich hat sie nur betäubende Wirkung über max. 4 Wochen und dann ist der Stress wieder da. Kann sogar schaden, da vom Cortison kristalline Strukturen im Sehnenansatz hängenbleiben und sich dadurch die Beschwerden letztlich sogar verschlimmern können. Die Ursache der Beschwerden kann so nicht beseitigt werden!

Kommentar:
22.08.13, 08.33h Lieber Christian. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Ansonsten denke ich, wenn Du noch nicht völlig geheilt bist, dann musst Du jetzt neben der Dehnung unbedingt das Stangehängen praktizieren um Fortschritte zu machen. Auch Dein Rücken wird's Dir danken. Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ulrich Kayser, Hagen, Deutschland,  ulrichkayser@web.de
Eintrag 544 vom 20.08.2013, 22:30 Uhr

Hallo! Ich bin 53 Jahre alt und aktiver Teischtennisspieler. Seit etwa drei Monaten plage ich mich mit dem Tennisarm, der meine sportlichen Aktivitäten verhinderte. Dann bekam ich einen Tip auf diese Seite und nun geht es mir wieder gut. Cortison habe ich hinter mir, half bis zum nächsten Training nach einer vorgeshlagenen ärztlichen Pause, danach war alles wieder da... Dann begann ich mit den Dehnungen und bin total dankbar für diesen Hinweis. Alles ist deutlich besser, nicht weg, aber ich kann spielen. Ergänzend kann ich folgende Selbstversuche empfehlen:

Nach der Dehnung den kranken Arm mit dem anderen am Unterarm nach unten ziehen und kurz halten. Dann den kranken arm nach oben nehmen und mit den Fingerspitzen auf die Schulter halten, der Ellbogen zeigt gerade nach vorn. Unter den Ellbogen greifen und den Arm kurz nach oben drücken.

Der Schmerz, der durch die beschriebene Dehnung (Faust bilden und nach oben dehnen) ist dann weg.

Fakt ist, seit ich diese Übungen mache, kann ich wieder schmerzfrei Tischtennis spielen. Alles andere, wie z.B. Kaffeetasse hochheben sowieso.

Perfekte Geschichte und mein Leben hat wieder einen Sinn, was ohne meinen Sport schwierig wäre. Die Opfer des Tennisarms, die gar keinen Sport treiben, sollten also mit dieser Methode noch schneller schmerzfrei sein.

Vielen Dank für die Rettung.

Uli Kayser

Kommentar:
27.08.13, 11.42h Lieber Ulrich. Super gelaufen. Einfach mit Dehnen und Stangehängen dranbleiben und es wird immer besser bis es dann mal ganz weg ist. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Elisabeth Aumann, Aichach Deutschland,  jakob-lisa@web.de
Eintrag 543 vom 20.08.2013, 18:24 Uhr

Hallo ich bin 78 Jahre alt.
Ihre Dehnungsvorschläge für den Tennisarm, war für mich ein großer Erfolg.Seit ich diese Übungen praktiziere bin ich Schmerzfrei.
Nun eine weiter Frage gibt es Dehnungs Übungen gegen Schulterverspannungen und unerträgliche Kopfschmerzen?
MRT ohne Befund.Die Schmerzen treten nur linksseitig auf.

Sonja Müller, Berlin / Deutschland,  sonja.x@web.de
Eintrag 542 vom 17.08.2013, 12:22 Uhr

Hallo Thomas, ich werde fast wahnsinnig vor Schmerzen und es wird keinen Deut besser. Seit ca 1,5 Jahren habe ich immer mal wieder Probleme mit meinem linken Ellenbogen (ich bin auch Linkshänder). Die Schmerzen waren immer nur von kurzer Dauer aber gut ohne Schmerzmittel auszuhalten. Ich vermute dass die Beschwerden vom Gassi gehen mit meinem 40 kg schweren Hundes kamen, der leider sehr zieht und manchmal auch abrupt anruckt wenn er z.B. eine Katze sieht. Seit nur noch mein Mann mit dem Hund geht sind die Beschwerden auch besser geworden. Seit ca. 6 Wochen gehe ich regelmäßig (3x die Woche) ins Fitnessstudio und mache dort Krafttraining. Außerdem fahre ich auch seit ca. 6 Wochen regelmäßig Fahrrad. Beim Fahrradfahren ist mir aufgefallen, dass ich hin und wieder meinen linken Arm beugen und strecken muss, da dieser ein klein wenig weh tat, aber nicht weiter schlimm war. Am Freitag den 09.08.2013 war ich ganz normal beim Training und anschließend war ich noch 10 km Fahrradfahren. Am Samstag, den 10.08.2013, also genau vor einer Woche ging dann das Problem los. Gegen die Mittagszeit fing mein rechter Ellenbogen an weh zu tun. Dies wurde über den Tag hin so schlimm, dass ich am Sonntag Morgen um 02.30 Uhr ins Krankenhaus zur Rettungsstelle gefahren bin. Ich hatte wahnsinnige Druckschmerzen am Knochen an der Ellenbogenaußenseite, also wohl der typische Tennisarmknochen und ich konnte meinen Arm weder beugen noch strecken. Die Ärztin meinte ich hätte eine Sehnenplattenentzündung. Sie gab Voltaren auf den Arm und bandagierte ihn und meinte ich soll ihn ruhigstellen. Des Weiteren sollte ich 3x täglich 600 mg Ibuprofen nehmen und dazu noch 1000 mg Paracetamol. Das Problem war auch, dass ich einen wahnsinnigen Ruheschmerz hatte bzw. habe. Die Tabletten brachten zumindest für den Ruheschmerz ein klein wenig Linderung. Da das ganze aber schlimmer wurde bin ich dann so gegen 14.00 Uhr in ein anderes Krankenhaus gefahren. Die Diagnose war auch Epicondylitis. Es wurde eine Gipsschiene angelegt und die Tabletten sollte ich weiternehmen. Die Nacht verbrachte ich wieder auf der Couch denn sobald ich den Arm nur ein bisschen anders lager drehe ich durch vor Schmerzen. Am Montag bin ich dann zum Orthopäden gegangen. Dieser spritzte mir nun endlich Kortison und meine Hoffnung, den Schmerz zu verlieren war groß. Nix da, die Spritze half mir nicht ein bisschen. Mir wurde gesagt, dass wir dann in einer Woche nochmal eine Spritze nachsetzen, also am Montag den 19.08.2013. Bis dahin soll ich den Arm ruhig stellen, kühlen und weiterhin die Tabletten nehmen. Gestern (Freitag, 16.08.2013) war ich nochmal beim Orthopäden da sich an meiner Schmerzsituation nichts geändert hat. Dieses mal spritze er mir Traumeel und Milchsäure. Auch das hat nichts gebracht. Ich sitze hier und könnte heulen vor Schmerzen. Wie bereits schon geschrieben, ich kann meinen Arm weder beugen noch strecken, was ich überhaupt nicht verstehen kann und für einen Tennisarm doch untypisch ist, oder? Sobald ich das nur ein bisschen versuche habe ich das Gefühl mir rammt einer ein brennendes Messer in den Arm. Ich kann noch nicht mal den Tennisarmtest machen, da ich meinen Arm nicht ausgestreckt auf den Tisch legen kann. Auch der Druckschmerz ist weiterhin da. Der Arm ist seit letzter Woche auch ein klein wenig geschwollen und der Ellenbogen ist warm. Geschlafen habe ich seit einer Woche kaum, die Schmerzen fressen mich auf. Ich weiß nicht mehr weiter. Viele Grüße Sonja

Ein kleiner Nachtrag. Ich würde ja gerne die Dehnübungen machen, aber ich bekomme vor lauter Schmerzen meinen Arm nicht mehr gerade, er ist wie blockiert. Das gleiche gilt auch fürs Beugen. Die Schmerzen sind fast unerträglich. Ich wäre wahnsinnig dankbar für eine schnelle Rückmeldung. Viele Grüße Sonja

Kommentar:
20.08.13, 08.33h Liebe Sonja. Du bist richtig hier, ein klassischer Fall und schon bald geheilt. Schmerzmittel, Gipsschiene, Kortison und andere Spritzen solltest Du abbrechen, nicht mehr machen, schadet nur (siehe unten). Du musst jetzt durch den Schmerz durch Dehnen und Stangehängen, anderes wird es nur schlimmer oder bleibt so wie es jetzt ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernd, Deutschland,  bernd.schambach@web.de
Eintrag 541 vom 16.08.2013, 12:47 Uhr

Hallo Thomas ich habe deinen Rat befolgt und all das gemacht,Dehnübungen,Aushängen lassen und so weiter ,nach ca.einer Woche waren die Schmerzen wie weggezaubert.
Ich mach noch heute alle deine vorschläge und habe keinerlei probleme mehr.
Ich Bedanke mich vielmals und habe deine anweisungen im Sportstudio schon weitergegeben,mit großer zustimmung und zufriedenheit.Vielen Dank!!!

Bernd am 08.07.13 Mein alter ist 54 jahre.
Ich habe die Schmerzen seit etwa 3 Wochen.
Beim Hanteln heben meine ich das mir jemand den Ellenbogen raus reist.
Ich habe so etwas ähnliches schon einmal gehabt,und zwar beim langen Telefonieren mit einer hand,das ist aber von alleine wiede weggegangen.
Den Arm gerade aus streken ist fast unmöglich so sehr schmerzt er.
Was kann ich noch tun.

Kommentar:
16.08.13, 12.49h. Lieber Bernd. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Thomas am 09.07.13, 13.45h Lieber Bernd. Gewicht vorerst reduzieren, Du überlastet Deine Muskeln und Sehnen und das melden Sie Dir jetzt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Annika, Krefeld,  
Eintrag 540 vom 15.08.2013, 14:53 Uhr

Hallo,
seit drei Monaten habe ich Schmerzen im rechten Arm, seit zweieinhalb Monaten auch im linken, da ich mit links weiter gearbeitet (PC) habe. Mein erster Arzt hat mich auf eine Sehnenscheidenentzündung behandelt, was aber nichts brachte. Irgendwann meinte er zu mir, an den Stellen, wo ich Schmerzen hätte, gäbe es nichts, was diese verursachen könne und in seinen 19 Jahren Berufserfahrung hätte er noch nie so einen Fall gehabt. Wenn es nicht besser würde, müssten mir eben beide Arme eingegipst werden. Ich bin dann (vor einem Monat) zu einem anderen Orthopäden gegangen, der sofort Tennisarme diagnistoziert und diese Armspangen sowie Physiotherapie verschrieben hat. Seitdem kann ich z.B. auch wieder ein Lenkrad halten.
Was mich aber immer wieder hat verzweifeln lassen, sind die Schmerzen in den Daumen und an der Handwurzel. Vergleichsweise selten habe ich ein Brennen im Ellenbogen. Seit ein paar Tagen hänge ich mich an die Tür und bin der Meinung, dass es etwas besser wird.
Hat jemand ähnliche Symptome im Handbereich?

Kommentar:
16.08.13, 12.54h Liebe Annika. Die Ellenbogenspangen kannst Du tragen wenn Du Dich besser fühlst damit oder auch nicht. Der Problemlösung bringen sie nichts. Da hilft nur Dehnen und Hängen. Du bist richtig hier und bald geheilt. Sehenscheiden ist eine ofte Fehldiagnose! Aerzte haben kaum Ahnung von Muskelkrämpfen und den Symptomen. Daumen und Hand ist oft eine Folge oder Begleitung und das Stangehängen wird auch das beseitigen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

(Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Verena, Fulda,  verenaherget@gmx.de
Eintrag 539 vom 13.08.2013, 22:13 Uhr

Hallo,
Bei mir ist eine Tendopathie bds. Des Beckens per MRT diagnostiziert worden
Ich bin mit dem Hund fast täglich von 0 auf 100 joggen gegangen. U d dann fingen die Schmerzen am Beckenkam bds. an. Ich bin dann nur noch spazieren gegangen und es wurde immer besser. Das ist ungefähr 2 Monate her. Jetzt musste ich plötzlich ganz unverhofft schnell rennen. Ich hatte sofort wieder Schmerzen und sie sind nach einer Woche noch zu spüren. Es kann doch nicht sein das ich nach einer stärkeren Beslatung wieder Schmerzen bekomme. Was kann ich tun? Wie lange dauert es bis man wieder voll belastnar ist? Viele Grüße Verena

2. Hallo Thomas, danke für die schnelle Antwort. Im MRT ist die Tendopathie festgestellt worden. Meinst du es ist trotzdem eine Verkrampfung? Wenn ich die Übungen für die Hüfte mache merke ich keinen deutlichen Dehnungsschmerz. Ich bin laut Physiotherapeut sehr überbeweglich. Sind die Übungen dann trotzdem ausreichend?
Walking ist aber jetzt nicht ratsam in der akut Phase....oder? Ich gehe ganz normal spazieren.... Viele Grüße Verena

Kommentar:
14.08.13, 09.14h Liebe Verena. Es könnte sein, Du hast "nur" muskuläre Verspannungen" die sich so auswirken. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

2. Liebe Verena. Ja Tendopathie hat sehr oft Verkrampfung als Ursache. Kannst normal spazieren oder auch laufen gehen, einfach davor und danach gut dehnen. Dehnungen auch machen wenns nicht zieht dabei das ist ausreichend. Unbedingt auch Stangehängen jetzt! Gute Besserung von Thomas

Jan, Köln,  
Eintrag 538 vom 12.08.2013, 22:34 Uhr

@Caroline, danke für die Tipps! Hattest du auch Probleme im Handrücken?

Jan, Köln,  
Eintrag 537 vom 12.08.2013, 22:33 Uhr

Hallo nochmal, mein Text ist missverständlich, Ruhephasen (also nachts / nicht arbeiten) helfen mir, ich habe dann keine (!) bzw wenig Schmerzen. Also nach dem Schlafen / Wochenende ist es wesentlich besser, die Schmerzen kommen über den Tag dann (v.a. bei arbeiten). Soll ich trotzdem dehnen? Was denkst Du? Danke für Deine Hilfe und die tolle Seite!

Kommentar:
13.08.13, 08.14h Lieber Jan. Mit Dehnen kann man prinzipiell nichts falsch machen, aber ich denke Du solltest vor allem Stangehängen (siehe unten) und dann das Resultat in 3-4 Wochen beurteilen. Gute Besserung und melde Dich dann wieder. Grüsse von Thomas

Caroline, Deutschland,  sekch@ymail.com
Eintrag 536 vom 08.08.2013, 15:48 Uhr

Kommentar für Jan: Ich hatte mit den selben Problemen zu kämpfen, war stark beeinträchtigt und wurde durch meinen Arzt während über einem Jahr erfolglos gegen Entzündung behandelt. Ich habe, nachdem ich die Einträge auf dieser Seite gelesen hatte, angefangen, die entsprechenden Sehnen zu dehnen. Unterstützend habe ich dann einen Akupunkteur aufgesucht, der dann neben der Akupunktur die Sehnen einer starken Dehn-/Druckmassage unter Einsatz eine Kampfer-Salbe unterzogen hat. Nach vier Behandlungen konnte ich die Haare wieder selber waschen und nach 10 Behandlungen war ich schmerzfrei. Unterstützend arbeite ich jetzt mit einer ergonomischen Tastatur und einer "Aufrecht"-Maus, wodurch die Armsehnen stark entlastet werden.

Jan, Köln,  
Eintrag 535 vom 08.08.2013, 11:13 Uhr

Hallo,
ich bin 31 und schon seit vielen Jahren schlage ich mich mit Schmerzen in beiden Unterarmen (vor allem rechts) herum. Ich arbeite sehr viel am PC (Programmierung). Angefangen hat alles nachdem ich ca. 2009 an einem Projekt mehrere Tage lang über Schmerzen hinweg gearbeitet habe. Ich habe über die letzten Jahre so ziemlich alles ausprobiert und war auch mehrfach im MRT. Alles ohne bzw. mit wenig Erfolg. Seit eineinhalb Jahren mache ich vermehrt Sport (Yoga, Schwimmen) und das hat ein bisschen geholfen. Weg gehen die Beschwerden aber nicht. Da sich meine Beschwerden vor allem im Unterarm (außen und unten) durch ziehenden Schmerz und im Handrücken (neuerdings, dazu kommt ein „knacken“ der Sehnen im Handrücken und Handgelenk) bemerkbar machen und weniger im Ellenbogen (dort spüre ich nur manchmal einen stechenden Schmerz an der Innenseite) frage ich mich ob jemand ähnliche Symptome hat/hatte und ob auch die hier beschriebenen Methoden geholfen haben/helfen. Die Tests zu Golferarm/Tennisarm habe ich gemacht, beim Golferarm schlägt es ein wenig an, beim Tennisarm weniger. Meine Beschwerden sind meistens nach Ruhephasen (nicht ruhigstellen, das machts eher schlimmer) besser, nachts/morgens eigentlich immer. Über Feedback würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, Jan

Kommentar:
09.08.13, 08.14h Lieber Jan. Ich denke Du solltest vor allem Stangehängen (siehe unten) und rechne damit, dass Du in wenigen Wochen damit geheilt bist! Sind ziemlich typische Verkrampfungssymptome die Du da beschreibst. Die Diagnose zeigt nicht immer eindeutig an. Bei solchen Verkrampfungen sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindungen sind und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beate Försterling, Hannover/Deutschland,  bibi04@htp-tel.de
Eintrag 534 vom 07.08.2013, 17:33 Uhr

Hallo, ich bin weiblich, 51 Jahre alt, hatte letztes Jahr und dieses Jahr wieder einen Tennisarm. Einerseits habe ich technisch nicht hundertprozent richtig Tennis gespielt, andererseits besteht eine Fehlstellung des 5. Halswirbels, der laut Osteopathin schuldig an der Misere ist. Allerdings habe ich nicht mehr die typische Reizung im Ellenbogegelenk. Die hatte ich bevor ich mit der Epi-med-Manschette Tennis gespielt habe. Dabei habe ich einen Ball etwas zu spät getroffen, wodurch ich plötzlich meinen Schläger nicht mehr festhalten konnte. Das geht jetzt schon zwei Wochen nicht mehr. Alles Greifen tut weh. Der Schmerz ist jetzt etwas nach unten gewandert, nicht mehr am Ellenbogengelenk. Die Manschette trage ich auch tiefer als vorher, um den Schmerz zu lindern. Habe ich nun eine vollkommen andere Verletzung?

Kommentar:
09.08.13, 08.14h Liebe Beate. Nein Du hast nichts neues. Die Fehlstellung 5 HWS könnte da sein ist aber nicht die Ursache meine ich. Deine Ursache ist eine normale Verkrampfung/Sehnenverkürzung die mit Dehnen und Stangehängen bald behoben sein wird.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sylvia Rohr, Schwetzingen, Deutschland,  sylvia.rohr@kabelbw.de
Eintrag 533 vom 04.08.2013, 18:48 Uhr

Hallo , ich bin 50 und habe seit April 2013 eine Entzündung der Supraspinatussehne (Tendinopathie). Durch die Schmerzen und die daraus folgende Schonhaltung ist der ganze Schulter-Hals-Nackenbereich in Mitleidenschaft gezogen. Meine Physio hat jetzt wenigstens eine Entlastung des Schultergürtels gebracht. Aber die Schmerzen im Oberarm und am Schultergelenk sind nicht besser und trotz Schmerzmittel gedämpft immer vorhanden. Kann das Dehnen hier auch helfen und welche Dehnübung wäre die richtige für mich? Würde mich über einen Ratschlag sehr freuen. Vielen Dank, Sylvia

Kommentar:
05.08.13, 10.14h Liebe Sylvia. Ich denke das Hängen wird viele Deiner Arm und Schulterprobleme sowie auch im Rücken beheben. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden.

Hängen an der Stange

Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Pia-Maria Albrecht, Hawangen, Deutschland,  gup.albrecht@freenet.de
Eintrag 532 vom 02.08.2013, 21:33 Uhr

Hallo,
ich bin 52, habe Fibromyalgie und seit ca. Oktober 2012 zusätzlich zwei Tennis- und Golferarme.Da das Problem ziemlich plötzlich und beidseitig auftrat, bestand der Verdacht, dass es evtl. von der HWS kommt. Ein MRT bestätigte das nicht. Kürzlich bekam ich (nach Laser, Kältepack, TENS, Lymphdrainage...) Kräftigungs- und Dehnübungen (wie hier auf dieser Seite) gezeigt. Falls das aber von der BWS (oder von wo auch immer) kommt, hilft das dann überhaupt? Das Hängen könnte doch hier auch was bringen, oder? Schmerzen im Oberarm sind auch vorhanden, vor allem bei Dehnübungen für die Oberarmmuskulatur.Ich habe noch mehr "Baustellen", unter anderem auch an den Hüften. Sind bei der Fibromyalgie ja keine Entzündungen (beruhigt aber auch nicht wirklich), aber manchmal doch sehr, sehr lästig...
Würde mich über einen Tipp sehr freuen. Dafür herzlichen Dank!

Kommentar:
03.08.13, 14.19h Liebe Pia. Das Stangehängen wird die Arme und den Rücken kurieren, wirst es schnell sehen. Für die Hüften siehe unten. Hast vermutlich diverse Verspannungen als Ursache.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Schuh Birgit, Deutschland,  Birgit.Nuernberg@gmail.com
Eintrag 531 vom 31.07.2013, 23:13 Uhr

Ich bin 42 Jahre und habe starke Schmerzen am Ellenbogen aber hauptsächlich von Ellenbogen bis zum Handgelenk. Da ich hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, ist es mir fast nicht möglich zu arbeiten da ich fast nur Zahlen tippe. Was kann ich tun damit ich schmerzfrei arbeiten kann. Bin auch schon am verzweifeln, dass ich mir eine Stoßwellentherapie überlege. Denn das Spritzen und Krankengymnastik hat nicht wirklich geholfen. Versuche jetzt mit den den Dehnungen anzufangen, aber ich habe das Gefühl, meine Arbeit bringt mich um und ich habe angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren . Kannst du mir einen Tipp geben?

Kommentar:
03.08.13, 14.19h Liebe Birgit. Keine Angst, Du bist bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Stosswellen würde ich abragen Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

jörg bohle, deutschland,  metzger04@gmx.de
Eintrag 530 vom 29.07.2013, 22:46 Uhr

hallo bin 44jahre alt und habe die tennisarm probleme seit einem jahr links.bin linkshändler.2 mal kortison und 2 mal bestrahlungen brachten nur 4-5 wöchige linderung,teilweise dachte ich er ist weg.dehne jetzt seit 2 wochen.nach 2-3 tagen wurde es besser ,die letzten 2-3 tage aber wieder etwas negativer.jetzt zu meiner frage,ich traniere gemässigt im studio muskelaufbau aufgrung einer bandscheiben erkrankung.sollte ich dieses wegen des tennisarmes reduzieren oder erst mal lassen?HÄNGE IM STUDIO AUCH mehrmals an der klimmzugstange aus.danke im vorraus für die antwort.lg jörgtte Alter angeben und wie lange Problem besteht.

Kommentar:
30.07.13, 09.49h Lieber Jörg. Rückfälle kann es immer mal wieder geben, nicht zerren und reissen beim Dehnen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten. Das Stangehängen wird Dein Bandscheiben-Rückenproblem heilen! Arbeite vorerst mit weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge, siehe unter Body-Link.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sjak, Holland,  vanhoesel@chello.nl
Eintrag 529 vom 29.07.2013, 16:36 Uhr

Vond dit op internet,

http://forum.dutchbodybuilding.com/f43/tennisarm-golfarm-weg-ermee-5001
3/

Bah, al jaren heb ik er last van. Zo'n smerig pijntje in de onderarm als je ook maar iets doet (zelfs bij wegschuiven van een stoel). Elleboogbanden van verschillende maten, Ibuprofen in grote hoeveelheden, niks werkt er fatsoenlijk. Zelfs je eigen dokter weet wat het is, maar rust is het enige wat de snikkel me aan kan bevelen.
Niks rust!!! Pleurt op met die ellendige dagen niks doen. Ik wil trainen en hard ook. Dus ben ik zelf maar op onderzoek gegaan ipv naar de dokter luisteren.
en ik heb dan eindelijk een site gevonden welke me een stuk verder op weg heeft gebracht dan dat stuk verdriet in een lederen bureaustoel.

http://airbed.ch/tennisarm/behan1_nl.htm#Dehnen

Meteen na dag 1 heb ik al profijt ervan, temeer omdat ik de spier nu eens op de juiste manier behandel. De spier, welke altijd zo nasty moet zeiken, voelt nu lekker warm aan enhet geeft me het gevoel van dat ik tenminste er iets aan doe. Vandaar deze topic. Misschien handig de link in een sticky mee te nemen of misschien deze topic sticky te maken, aangezien ik een hoop PM's kreeg over tennisarmen/golfarmen.

Want zeg nu zelf....rust is voor

Kommentar:
30.07.13, 09.45h Great Sjak
Glad this was of help to you. All the best to you, tell it to everybody you see suffering from a tennis- or golferarm. God bless you, Thomas

Stephan Müller, Frankfurt am Main,  feuermagie@gmx.de
Eintrag 528 vom 29.07.2013, 15:00 Uhr

Hallo,
ich bin 43 Jahre und habe nun seit ca. 18Monaten das "Tennsiarm-Syndrom" an beiden Armen. Über Tabletten und Kortison Spritze (in jedem Arm eine..bringt ca. 4wochen Schmerzpause)beim Hausarzt weiter zur Laserbehandlung und Blutegel beim Heilpraktiker bin ich nun vor 3Wochen hier gelandet.
Leider bringen mir (bislang) die Dehnübungen, die ich gewissenhaft täglich mache, noch keine Besserung!
Ich bin ja mittlerweile so weit, die Schmerzen einfach "als gegeben" hinzunehmen....

Schuh Birgit, Nürnberg,  Birgit.Nuernberg@gmail.com
Eintrag 527 vom 29.07.2013, 14:34 Uhr

Ich bin 42 Jahre und habe starke Schmerzen am Ellenbogen aber hauptsächlich voneEllenbogenbis zum Handgelenk. Da ich hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, ist es mir fast nicht möglich zu arbeiten da ich fast nur Zahlen tippe. Was kann ich tun damit ich schmerzfrei arbeiten kann. Bin auch schon am verzweifeln, dass ich mir eine Stoßwellentherapie überlege. Denn das Spritzen und Krankengymnastik hatnicht wirklich geholfen. Versuche jetzt mit den den Dehnungen anzufangen, aber ich habe das Gefühl, meine Arbeit bringt mich um und ich habe angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Marion Müller, Düsseldorf,  Majo1262@gmail.com
Eintrag 526 vom 29.07.2013, 08:23 Uhr

Hallo mein name ist Marion und bin 50 Jahre alt. Bin durch einen bekannten auf ihren Link gekommen, habe seit 2 Jahren einen T. Arm bekam 3 mal Kortison und Akupunktur
jetzt soll ich Operiert werden , ich habe verklebungen und das Fettgewebe ist sozusagen verschwunden . Mein Arzt sagt das die Sehne oder der Muskel gereinigt wird man kann sich das so vorstellen wie kämmen, meine frage wäre ob ich das machen soll oder hat einer so etwas schon machen lassen. Die op wäre jetzt am 06.08. Ich bin ziemlich unsicher. Brauche Beruflich meinen Arm . Danke schon mal Lg Marion

Kommentar:
29.07.13, 09.29h Liebe Marion. Renne weit davon vor der OP. Machs mit Dehnen und Hängen und wenn Du in 2 Monaten nicht geheilt bist, kannst Du immer noch neuen Termin für OP abmachen. Fettgewebe ist durch Kortison zerstört worden, mach kein Kortison mehr! Und? Haben Dir die Aerzte mit Kortison einen Gefallen getan? Werden Sie Dir mit der OP einen tun? Vielleicht, aber eher nicht.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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