Tennisarm-Forum
Stelle Deine Frage oder bringe eine Bemerkung an.
Etwas später findest Du dann meinen Kommentar unter Deinem Eintrag.

Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie.

Vorname Name
Ort / Land
Email
Code Bitte Ziffern eingeben. in die Box schreiben: dann
| Code nicht lesbar?

Marita Zierold, Duisburg deutschland,  Marita.Zierold@gmx.de
Eintrag 1080 vom 16.10.2016, 17:15 Uhr

GUTEN TAG.MEIN NAME IST MARITA UND BIN 59 JAHRE ALT.HABE VOR KNAPP 2 JAHREN MIT DEM SPORT ANGEFANGEN UND WAR CA 30 MINUTEN AUF DEM LAUFWAND UND HATTE WOHL DIE FALSCHEN SCHUHE AN.2 TAGE NACH DEM LAUFER BEKAM ICH SCHMERZEN AN DER LINKEN FERSE,UND BIN 3 WOCHEN SPÄTER ZUM ORTHOPÄDEN GEGANGEN,UND ER STELLTE EINE ACCILLESSEHNENENTZÜNDUNG FEST.HABE LÄSERTHERAPIE,UND TIEFENBESTRAHLUNG EN BEKOMMEN,UND 2 MAL EINE KORTISONSPRITZEN IN DER FERSE.HAT ALLES NICHT GEHOLFEN,DANN WURNEN MIR EINLAGEN VERSCHRIEBEN DIE ICH IMMER TRAGEN SOLLTE.NACH 4 TAGEN BEKAM ICH GANZ STÄRKE SCHMERZEN UNTER DEN FERSEN BIN WIEDER ZUM ARZT UND ER MEINTE ICH HÄTTE JETZT NOCH EINEN FERSENSPORN.HABE MIT IHM GEREDET DAS ICH SCHMERZEN HABE WENN ICH DIE EINLAGEN TRAGEN ABER ER MEINT NUR WENN ICH DIE EINLAGEN NICHT TRAGEN WÜRDE, WÜRDEN MEINE SCHMERZEN NICHT WEG GEHEN.BIN TOTAL VERZWEIFELT WEIL ICH TOTAL IN MEINEM LEBEN EINGESCHRÄNKT BIN.KÖNNTEN SIE MIR BITTE EINEN RAT GEBEN WAS ICH MACHEN KÖNNTE.IM VORAUS VIELEN DANK.LG Von M.Zierold

Kommentar:
17.10.16, 16.44h Liebe Marita. Aufgrund des Ablaufes bei Dir, kann wohl ein klassische Entzündung ausgeschlossen werden, die wäre längst wieder OK. Die diversen Fehldiagnosen sind leider häufig. Ich denke die Diagnose Fersensporn ist nun die Richtige.
Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Raimund Baumann, Bad Wimpfen,  raimund.baumann@gmx.de
Eintrag 1079 vom 16.10.2016, 15:34 Uhr

Guten Tag,
ich bin 70 Jahre und renoviere seit Nov. 2015 ein Haus, d.h. ziemlich viel mit beiden Händen (z.B. Putz auftragen und danach scheiben. Bis 62 Jahren Büroarbeiter, danach mehrfach wöchentlich im Gelände mit "Skiken".
Ich ziemlich fitt. Seit Monaten jedoch zunehmend an beiden Händen (Ringfinger) "Schnappfinger", unangenehm aber auszuhalten. Heute "Hängen an der Stange entdeckt und ich habe den Eindruck das verbessert sofort.
Weitermachen? Den Sport vermisse ich sehr, dazu reicht mein Zeitfenster noch nicht.
VG
Raimund Baumann

Kommentar:
17.10.16, 16.44h Lieber Raimund. Sehr gut, jetzt weitermachen täglich ein paar Minuten, ich denke Du bist auf dem richtigen Weg. Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Daniel, Schweiz,  dani-mueller@gmx.ch
Eintrag 1078 vom 16.10.2016, 13:23 Uhr

Guten Tag,

Ich bin 32 jährig und habe seit ca. 4 Wochen Bescherden (tennisarm). Starke Schmerzen in der linken Hand beim Streckmuskel sowie unsichere/stabilitäts-Probleme im Handgelenk. Nun arbeite ich seit 2 Wochen nicht mehr (Büroarbeit), da die Schmerzen wirklich zu stark wurden. Beim Schreiben habe ich starke Schmerzen.

Ich bin nun in einer Handtherapie (Massage, Ultraschall, Ball- und Dehnübungen) aber es hat sich nicht viel gebessert in den letzten 10 Tagen. Die Krämpfe vor allem an Unterarm/Streckmuskel (ziehen teilweise bis in den Oberarm).

Ich bin noch immer krank-geschrieben, soll ich trotz starken schmerzen der Arbeit nachgehen oder nun ruhigstellen?

Welche Übungen würden Sie mir empfehlen?

Hängen an Stange zu empfehlen?

Ihre Seite ist wirklich sehr gut!

Kommentar:
17.10.16, 16.46h. Lieber Daniel. Geh wieder arbeiten, das wird dadurch nicht schlimmer. Im Gegenteil, Ruhistellen schadet. Die Behandlungen kannst Du praktisch vergessen, die wird nur Zeit, Geld und Nerven kosten, sorry. Ja Dehnen und Stangehängen machen ab sofort.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Julius, Deutschland,  julius.freyborn@gmail.com
Eintrag 1077 vom 13.10.2016, 00:27 Uhr

Hallo,
ich bin 20, und habe vermutlich durch monatelanges Kraft und Ausdauertraining beidseitig einen Tennisarmsowie eine Sehnenscheidentzündung rund um Handgelenk/Unterarm. Ich versuche mich kurz zu fassen, da leider auch am pc zu schreiben alles andere als gut tut..
Tennisarme seit 9 Wochen, Sehnenscheidentzündungen waren von Anfang an dabei, was ich damals allerding nicht wusste. Daher stelle ich die Gelenke "erst" seit rund 5-6 Wochen so gut es geht ruhig. Arzte gaben mir je Arm 2 Spritzen mit sehr geringem Cortisonanteil, Schienen für das Handgelenk und meinten ich sollte den ganzen Arm ruhigstellen und auch die Ellenbogen ja nicht belasten.

Während sich die Sehnenscheidentzündungen nun endlich langsam bessern (ich hoffe und schätze dass es Ende Oktober vielleicht weg ist), hat sich bei den Ellenbogen nicht viel getan. Zwar kann ich mittlerweile Tassen heben, essen oder den Arm abwinkeln ohne Beschwerden, aber sobald ich auf den oberen Unterarm oder den Sehnenzusammenlauf im inneren Ellenbogen nur leicht Druck ausübe,spüre ich die schmerzenden Sehnen ganz genau(oder ist das normal an bestimmten Punkten?)

Um ehrlich zu sein, bin ich auch langsam am verzweifeln, ich brauch meine Hände logischerweise zum Schreiben an der Uni, und an Händeschütteln ist gar nicht zu denken. Ich dehne jetzt seit 3 Wochen, allerdings sehr eingeschränkt und leicht improvisierend (Hände nach hinten oder unten ausstrecken und von sich wegdehnen) damit die Entzündung ja nicht gedehnt wird(denn das ist ja wirklich nicht angenehm).

Ich wäre wirklich über jegliche Tipps sehr sehr dankbar, obwohl ich weiß, dass der Text nun doch etwas langgeraten ist.Wirklich super Seite und bewunderswerte Hilfe, danke schonmal:)

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Lieber Julius. Sehnenscheidenentz (SSE) war ev. da oder auch nicht, aber falls sie da waren, nach 9 Wochen müssen die schon lange erledigt sein. Beim Tennisarm ist Ruhigstellen und Schienen so ziemlich das Schlechteste was man machen kann, da der Krampf fixiert wird! Die stechenden Druckpunkte am Ellenbogen sind normal und die bleiben auch noch ein paar Monate nachdem schon alle anderen Symptome verschwunden sind.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Ellenbogen beim Dehnen voll durchgestreckt sonst ist die Dehnung unwirksam. Sehr gut jetzt wäre das Stangehängen für Dich. Wenn Du Rückfall hast, falls doch noch etwas SSE da ist, mach 2 Tage Pause und danach weiter mit Dehnen/Hängen. Du solltest jetzt dringend mobilisieren, sonst bist Du bald schlimmer dran!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Luke Khan, Frankfurt am Main Deutschland,  luqmanskhan@googlemail.com
Eintrag 1076 vom 12.10.2016, 21:55 Uhr

Hallo alle miteinander.
Mein Name ist Luke ich bin 28 vor etwa 5monaten habe ich mir eine neue bizeps Übung mit kurzhanteln zeigen lassen. Das sogenannte overloading. Dabei hält man die Hantel nicht mittig sondern ganz ausen. So das Daumen und Zeigefinger eine der beiden gewichtscheiben berührt. Beim anheben dreht man die Hand dann so weit wie möglich ein. Dies habe ich unaufgewärmt etwa 50 mal gemacht mit 6kg Hanteln. Dann habe ich einen stechenden Schmerz im rechten Ellenbogen gespürt. In den letzten vier Monaten ist der Schmerz zwischen Ellenbogen und Hand hin und her gewandert. Mal am Ellenbogen. Mal am Handrücken. Mal mittig. Aber immer Außen. Ich hab vor zwei Monaten etwa einen Monat lang fleißig gedehnt wie hier beschrieben. Habe dann aber aufgehört nach dem keine Besserung eintrat. (Habe mir Angst machen lassen von meinem Orthopäden. Er meinte die stelle ist gereizt. Dehnen ist hier unangebracht). Heute wollte ich wieder mit den dehübungen anfangen. Dabei habe ich gemerkt das die Muskulatur sich anscheind stark zusammen gezogen hat. Ich kann die Übung nicht mehr durch führen.meine Hand lässt sich nicht mal halb so weit strecken wie früher. (Nach innen. Nach außen kann ich nach wie vor problemlos dehnen. Sprich die tennisarm Übung geht nicht mehr. Bei der Golfarm Übung habe ich keine problem.)
Ist das der Beginn der sogenannten muskelverkürzung wie sie hier häufig erwahnt wird ? Soll ich leicht gegen den Schmerz dehnen ?
Danke im voraus für das ganze wissen das sie hier selbstlos teilen.

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Liebet Luke. Ja Ruhigstellen wirkt kontraproduktiv und gibt eine Fixierung des Krampfes. Solltest nun weiter dehnen und vor allem Stangehängen, das kann man am Anfang auch reduziert mit unten etwas aufstehen und Gewichta abfangen. Nicht weit über Schmerzgrenze Dehnen/Hängen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Irene Seeger, Deutschland,  irene.seeger@gmx.de
Eintrag 1075 vom 12.10.2016, 11:33 Uhr

Hallo, ich bin 49 Jahre alt und habe seit etwa 4 Monaten an beiden Armen Tennisarm-Beschwerden. Ich habe über Tens-Gerät und Physiotherapie alles probiert. Jetzt habe ich mir letzte Woche eine Türrekstange gekauft und hänge mich täglich 3-4 mal dran. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es fast schlimmer wird? Kann dies sein?

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Liebe Irene. Falls Du Rückfall hast, etwas reduzieren und beim Hängen unten aufstehen und ewas Gewicht abfangen. Mach auch die Dehnübung, aber nicht zerren und reissen, lieber Dehnung etwas länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hajoe, Deutschland,  juanito73@web.de
Eintrag 1074 vom 06.10.2016, 16:12 Uhr

Ich bin 43 Jahre alt, spiele Tennis und habe einen Schreibtisch-Job.
Seid Anfang Februar 2016 habe ich einen Tennisarm, der ziemlich akut während eines Tennismatches zustande kam. Ich kam durch einen Tipp auf diese Seite und habe sofort mit den Dehnübnungen begonnen. Nach ein paar Wochen habe ich mir auch eine Reckstange gekauft, an die ich mich seitdem immer wieder mal hänge.
Gerade das Hängen tut immer dann gut, wenn der Arm mal wieder schmerzt, jedoch nur für einen kurzen Moment. Leider haben mir bis jetzt die Dehnübungen, die ich seit einem halben Jahr mache - nichts gebracht, weder nach Methode eins noch zwei. Die Schmerzen haben sich eher noch ausgedehnt, so dass ich nun auch einen leichten Golferarm habe.
Ich hab vieles ausprobiert, im Mai die Stoßwellentheraphie, die ich aber nach zwei Sitzungen abgebrochen habe, da die Schmerzen gerade in der Nacht sehr stark geworden sind. Das einzige, was bisher wirklich gehlofen hat, war eine Kordisonspritze - war dann nach einigen Tagen ca. 4-5 Wochen schmerzfrei - dann ging´s aber wieder von vorne los. Das ist eben nur ne kurzfristige Hilfe.
Mein letzter Versuch ist nun die hier im Forum auch schon angesprochene Masalo-Manschette, da ich das beschriebene Prinzip interessant finde. Ob´s hilft, kann ich leider noch nicht sagen.
Tut mir Leid, dass ich nichts positives über die Dehnübungen berichten kann - bei mir war´s bisher leider erfolglos :-(

Kommentar:
09.10.16, 15.15h. Lieber Hajoe. Bleib weiter dran mit Dehnen und Hängen, es ist die einzige Methode mit Erfolgsaussicht bei der nicht Schlimmeres Resultat sein kann. Manchmal dauert es länger bis es anschlägt. Beim Dehnen Arm komplett durchgestreckt, keinen Winkel machen.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Melde Dich doch wieder wenn sich was getan hat in irgendeine Richtung. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Zlatko Z., Deutschland,  zlati22@gmx.de
Eintrag 1073 vom 04.10.2016, 21:51 Uhr

Bin 46 Jahre und habe seit ca.5 Jahren Ellenbogenprobleme.
Ich betreibe seit vielen Jahren Kraftsport, daher die Probleme.
Links Golferarm, rechts Tennisarm. Z.Zt. ist der Schmerz besonders Intensiv. Ich dehne regelmäßig und hänge mich zig mal täglich an die Stange. Hilft aber nicht.
Ich kann mit dem Schmerz leben und mit dem Training aufhören kommt nicht in Frage.
Meine Frage an dich, ist es riskant mit Schmerzen zu trainieren.. wird es mit der Zeit noch schlimmer werden?
Kann mir die Sehne abreißen?
Danke im Voraus

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Lieber Zlatko. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Habe noch nie gehört das eine Sehne deswegen gerissen wäre. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Kann deshalb nicht schlimmer werden. Einfach vorher/nachher besonders gut Dehnen! Stangehängen weiter betreiben!
Könnte sein, dass trotzdem plötzlich ein Besserung eintreffen wird, dauert manchmal länger bis das Symptom-Memory im Hirn "gelöscht" wird.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 8-10 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Der Lexi, Deutschland,  da.lach.ich.doch@gmx.net
Eintrag 1072 vom 04.10.2016, 18:36 Uhr

Hallo Tomi,

auch ich gehöre zu den Personen, die Dir für diese Seite und Deine Ratschläge mit der Dehnung gegen Epicondylitis danken wollen.

Ich bin aktuell 37 Jahre alt und hatte vor ca. 3 Jahren eine starke beidseitige Epicondylitis. Diese hat mein Leben in dieser Phase stark beeinträchtigt. Es war mir kaum mehr möglich, irgendwelche Aktivitäten mit den Armen durchzuführen - was kurz vor der Geburt unseres 2. Kindes eine gruslige Situation war. Schließlich wollte ich meine Frau nicht mit dem kleinen Schreihals so alleine lassen.

Nach monatelangem "herumdoktern" und Physiotherapie - mit sehr begrenztem Erfolg - habe ich diese Seite gefunden und die hier beschriebenen Tips zur Dehnung durchgeführt. Das Gute an den Übungen ist, dass sie jederzeit durchgeführt werden können, ohne Geräte o.ä., was meine "Disziplin" positiv beeinflußt hat. Innerhalb weniger Wochen verringerten sich meine Symptome auf 0. Bisher habe ich keine Probleme mehr gehabt, dehne aber immer wieder mal, wenn ich daran denke - im Flugzeug, im Bus, wann immer man ohnehin "Leerlauf" hat.

Dies nur als weiterer "Erfolgsbericht", der Dich und weitere Betroffene motivieren soll. Sicherlich wird es immer wieder Fälle geben, wo die beschriebene Methode nicht hilft - Menschen und ihre Krankheiten sind nun mal nicht alle gleich - aber wenn es auch nur einem (scheinbar sehr großen) Teil hilft, warum nicht? Kaputt macht man mit vorsichtigem Dehnen (auf den Körper hören!) sicher nichts, egal um welchen Muskel es sich handelt.

Respekt auch vor Deiner positiven Einstellung zum Glauben - in heutigen Zeiten, wo der Glaube oft nur noch zur Abgrenzung dient, eine sehr erwähnenswerte Einstellung!

Mein einziger Kritikpunkt an Deiner Seite: Versuch doch mal, bei Gelegenheit an der Übersichtlichkeit Deines Webauftritts zu arbeiten - wenn man sich hier tief reinlesen möchte, verzettelt man sich leicht. :)

Vielen Dank für alles, Lexi

Kommentar:
05.10.16, 14.54h Lieber Lexi. Vielen Dank für das positive Feedback und die Tipps. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Aua, Deutschland,  arbr78@gmail.com
Eintrag 1071 vom 03.10.2016, 16:19 Uhr

Bis 35 Jahre und habe Anfang des Sommers beim StandUp Paddeln meine Ellenbogen kaputt gemacht. Am Anfang strahlte es sehr stark um das Gelenk aus und lies sich nicht verorten. Kühlung war in dem Fall sehr angenehm.

Aber inzwischen ist es eindeutig die Sehne am Gelenk, wenn ich den Arm nach vorne Strecke (Unterarm + Handfläche nach oben) und dann mit der andern Hand mit dem Daumen von Innen und Unten hinter dem Gelenk auf die Sehne Drücke habe ich genau den Schmerzpunkt, ist das die Golferarm Stelle?

Ich habe nach ein paar Wochen die Technik gewechselt und kann den Sport seitdem beschwerdelos betreiben (denn die Drehbewegung mit gebeugtem Arm gehört da gar nicht hin, war einfach sehr falsch ausgeführt).

Den Schaden habe ich aber 4 Monate später immer noch. Im Alltag macht es sich nicht unbedingt bemerkbar, ich kann problemlos Greifen, beim Golfarm Test dieser Seite merke ich ein Ziehen (aber vielleicht auch normal). Ich kann ohne Beschwerden den Arm unter Last gerade anwinkeln und abdrücken (z.B. Liegestütze) aber wenn ich mit dem gebeugten Unterarm seitliche Kraft aufwenden muss (z. B. mit großen Druck eine Tischplatte wischen, oder eine schwere Tür zur Seite aufdrücken) merke ich es sofort und vor allem immer noch im Gelenk. Bin mit dem Symptom hier richtig?

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Lieber Arbr. Dein 2. Beschrieb tönt nach Golferarm. Mach nochmals beide Diagnosen unten. Mit Stangehängen, das Du jetzt machen solltest wird gleichzeitig beides therapiert!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dorle Witte, Deutschland,  elrod47@web.de
Eintrag 1070 vom 03.10.2016, 12:55 Uhr

Ich bin 69 Jahre alt. Seit August 2015 habe ich große Probleme mit einem Tennisarm. Es fing mit dem rechten Arman. Eine Orthese sowie Krankengymnastik halfen nicht. Anfang Januar 2016 bekam ich dann eine Cortisonspritze und gleichzeitig ließ ich mich osteopathisch behandeln. Seitdem habe ich rechts keine Beschwerden mehr. Anfang März begann das Gleiche dann im linken Ellenbogen.Ich bekam 2 Cortisonspritzen, ließ mich tapen und bekomme Physiatherapie.Eine osteopatische Behandlung wurde auch durchgeführt. ALLES ohne Erfolg. Selbst Schmerzmittel helfen nicht wirklich. (Iboprofen 600/800)Ich bin für jeden Rat dankbar. Falls jemand einen Arzt im Großraum Lübeck kennt der sich auf die Behandlung chronischer Tennisarmbeschwerden auskennt, bitte ich um Namen und Adresse. Gruß, Dorle Witte

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Liebe Dorle. Du bist richtig hier, ein Arzt wird leider nicht helfen können, sorry. Physio, Tapen und Kortison lösen das Problem auch nicht, im Gegenteil. Bei Tennisarm helfen Schmerzmittel nicht.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Meike B, Zürich, Schweiz,  meike.buggert@hotmail.de
Eintrag 1069 vom 03.10.2016, 12:40 Uhr

Hallo, ich bin 27 und habe seit 6 Monaten starke Hüftschmerzen. Der Schmerz ist sehr plötzlich beim Joggen aufgetreten und seitdem nicht mehr weggegangen. Ich habe immer Schmerzen, wenn ich belaste (also auch beim normalen gehen). Der Schmerz ist primär vorne am Ansatz (ich nehme an in der Sehen), aber manchmal tut es auch seitlich am Ansatz weh - also immer dort, wo das Bein quasi anfängt. Ich versuche möglichst wenig zu gehen, aber ganz liess es sich bisher nicht vermeiden.

Ich war schon bei vielen ärzten und auch bei der Physio-Therapie. SIe haben immer eher mein Bein massiert, aber nicht konkret die Hüfte.

Ich bekomme von allen Seiten unterschiedliche Anweisungen. Die einen sagen, ich solle mindestens eine Woche liegen und dann auf Krücken gehen, um das Bein komplett zu entlasten. Die anderen sagen wierdum, ich muss übungen machen, um die Muskeln zu stabiliseren. Die dritten sagen, ich muss dehnen und die Trigger-Punkte drücken.
Leider sind diese Anweisungen nicht nur nicht deckungsgleich, sondern recht widersprüchlich. Daher weiss ich einfach nicht, was ich tun soll..

Vielleicht kann mir hier ja jemand einen Ratschlag geben??

Danke!!!

Kommentar:
05.10.16, 15.13h Liebe Meike. Wenn es etwas akutes/Entzündung ist/wäre, wäre das mit ein paar Tagen schonen weg oder viel besser, ich denke das ist eher muskulär/Krampf und deshalb dehnen/triggern.
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
---
06.10.16 mei#ke.bugg#ert@hotmail.de VIELEN VIELEN DANK für deine Ratschläge. Ich nehme an, dass Du Recht hast. Ich denke auch, dass Dehnen wohl der richtige Ansatz wäre. Allerdings sind die Schmerzen bei mir eher vorne. Also direkt unterm Beckenknochen am Beinansatz. Die Dehnübungen, die du mir geschickt hast, zielen aber eher auf den seitlichen Ansatz ab, oder? ich versuche aktuell schon bestimmt seit 3 Wochen viel zu dehnen. Bisher immer in alle Richtungen und wahrscheinlich ohne konkreten Plan. Aber die "Art" von Dehnung war bereits dabei. Zusätzlich habe ich mein "schlimmes" Bein angewinkelt (Bauchmuskeln angespannt) und nach hinten gezogen, um die Stelle vorne zu dehnen. Es hat auch an genau der richtigen Stelle gezogen. Direkt nach dieser Dehnübung ist der Schmerz kurz wie weggeblasen, aber kommt dann sehr schnell wieder. Wenn ich diese übung aber zu oft mache, bekomme ich Knieschmerzen.. Ich bin einfach total verzweifelt. Meinst du eine Stosswellentherapie wäre in meinem Fall ratsam? Vielen vielen Dank für deine Hilfe, ich schätze sie wirklich sehr!! Liebe Grüsse, Meike
---
06.10.16, 09.14h Liebe Meike. Dann hättest Du nun die richtige Dehnung für Dich gefunden, abgesehen davon, dass das Knie danach schmerzt. Mach sie trotzdem so oft es geht ohne das Knie zu stark zu beanspruchen. Finde einen Trigger-Punkt direkt auf dem Muskel, nahe am Muskelansatz wo er angewachsen ist. Der Trigger-Punkt ist wo es beim stark draufdrücken am meisten schmerzt und sticht! Dort dann draufdrücken und Druck möglichst lange halten, manchmal beim Draufdrücken auch leicht schieben Muskel rauf und runter ein paar Zentimeter. Das hilft dem Muskel zu entspannen, den Dauerkrampf zu brechen. Dann mach das Stangehängen täglich, das wird auch helfen! Dann wenn sich nicht viel tut, geh zu einem Osteopathen, der schaut Deine Haltung ganzheitlich an, manchmal ist die Ursache woanders, ev. im Rücken oder Nacken etc. was dann Fehlhaltung ergibt und Probleme woanders. Stosswellen kann ich nicht wirklich empfehlen, sorry.
Infos zu Stosswellen Gute Besserung und melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir erging. Gottes Segen und gute Gesundheit wünscht Dir Thomas


Dennis, Hannover,  dennis.sc81@live.de
Eintrag 1068 vom 20.09.2016, 17:31 Uhr

bin 35,habe seit 9 Monaten Tennisarm auf beiden Armen. Am Anfang nach 4 Wochen alles wieder gut,dann ein Loch in die Decke gebort. Dann 4 Monate dauer schmerzen. Habe immer viel gedehnt! Aber die Schmerzen kommen immer wieder. Nachts besonders schlimm. Bin kurz vor OP.

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Dennis. Die OP wird das Problem nicht definitiv lösen, siehe Link unten. Das geborte Loch ist keine Ursache, nur ein letzter Auslöser.
Du musst jetzt unbedingt mit dem Stangehängen anfangen! Das ist Deine einzige wirkliche nachhaltige Chance!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michaela Stanger, Wien,  michaela.stanger@tmo.at
Eintrag 1067 vom 20.09.2016, 10:27 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 49 Jahre alt und habe Schmerzen beim linken Ellbogen direkt ausßen beim Knöchl, ich habe die Schmerzen seit anfang April, mein Beruf ist im Büro mit viel Computer Arbeit und telefonieren. Ich bin des Öfteren zum Arzt der mir Spritzen gegeben hat, es ist eine Zeit lang gut, aber dann kommen die Schmerzen wieder. Heute bin ich zum Röntgen gegangen und morgen kann ich mir die Bilder holen. Ich habe gestern die Türstange gekauft und werde mit den Dehnen beginnen, denn mein Arzt meinte, wenn es nicht besser wird, muss operiert werden und das will ich verhindern. Ich hoffe, dass mit der Stange wird helfen.
Vielen Dank schon im Voraus für deine Ratschläge

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Liebe Michaela. Ich vermute Du bist richtig hier, Tennisarm, die Diagnose unten sollte es bestätigen.
Mach unbedingt auch die beschriebene Dehnübung, mach keine Spritzen mehr! Die OP ist nicht die Lösung!
Die Röntgenbilder werden nichts zeigen oder wenn, dann etwas, das nicht unbedingt die Ursache Deiner Symptome ist. Bei Tennisarm kann man auf Röntgen nichts sehen, da es ein muskulärer Krampf ist.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

wiedemann winfried, hochgreut,  wiedemann.kwm@t-online.de
Eintrag 1066 vom 13.09.2016, 17:57 Uhr

70´ch habe die schmerzen nicht in der elle sondern am schulteransatz
mache ich mit deinen -Dehn-Übungen auch alles richtig.
herzliche grüsse
winfried

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Winfried. Wenn Du in den Ellenbogen keine Schmerzen hast, nur Schultern, dann mach die Dehnübungen eher nebenbei, sondern mach vor allem das Stangehängen!
Du hast keinen reinen typischen Tennis/Golferarm, ausser die Diagnose zeigt das an?
Aber vom Stangehängen würde ich mir viel versprechen in Deinem Fall.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus A., Innsbruck,  markus.a2411@hotmail.com
Eintrag 1065 vom 13.09.2016, 09:29 Uhr

Hallo Thomas,
Ich bin 38 Jahre alt und habe Schmerzen in beiden Handgelenken seit ca 2 Jahren. Angefangen haben die Schmerzen in der rechten Hand.
Ich bin vom Beruf EDV-Administrator, spiele Tennis und hab früher sehr viel Computer gespielt bis spät in die Nacht.
Dies wird auch der Auslöser meiner Probleme gewesen sein.
Das Computer spielen habe ich seit 1 Jahr aufgehört.
Ich war auch schon bei allen möglichen Ärzten (MRT, Röntgen, Entzündungshemmende Tabletten).
Bei den Untersuchungen war nichts zu sehen und die Tabletten haben schon gar nichts geholfen.
Ich hab mich an den Schmerz auch schon gewöhnt, nur bin ich jetzt an einem Punkt angelangt - ich mag nicht mehr das ganze zehrt mittlerweile.
Ich habe mir deine Seite durchgelesen.
Ich habe mir eine Stange zum durchhängen gekauft und mache die von dir beschriebenen Dehnungsübungen.
Ich mache die Dehnungsübung für den Tennisarm und den Golfarm.
Ist das richtig?
Jemand hat mir einmal gesagt, man sollte immer gegenstrecken.
Mein Arm fühlt sich auch eher Kraftlos an.
Wie bereits erwähnt habe ich die Probleme mittlerweile an beiden Handgelenken.
Bei der rechten Hand ist es jedoch schlimmer.
Vielen Dank schon mal für deine Tolle Webseite, ich wäre dir unendlich dankbar für jeden Ratschlag.

lg aus Tirol
Markus

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Markus. Wenn Du in den Ellenbogen keine Schmerzen hast, nur Handgelenke, dann mach die Dehnübungen eher nicht, da sie die Handgelenke eher belasten sondern mach vor allem das Stangehängen!
Du hast keinen reinen typischen Tennis/Golferarm, ausser die Diagnose zeigt das an?
Aber vom Stangehängen würde ich mir etwas versprechen in Deinem Fall.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas B., Siegburg,  a.bohnau@koeln.de
Eintrag 1064 vom 10.09.2016, 09:38 Uhr

Hallo Thomas,
war mal wieder erfolgreich dein Therapietipp bezüglich meiner Schulterprobleme.
Aktuell habe ich seit paar Wochen Probleme in der LWS links (auf der seite wo ich seid 1994 einen Plexusausriss habe).
Die Schmerzen sind überwiegend beim austehen und auch wenn ich den Kopf in den Nacken nach hinten strecke. Ausserdem sind sie auch beim anheben der gestreckten Beine. Vieleicht hast du hier auch einen Tipp für mich welche Übungen hier in Frage kommen unter Berücksichtigung meines gelähmten Arm links.
Vielen Dank vorab und dir weiterhin alles Gute
Gruß Andreas aus Siegburg

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Andreas. Freut mich geholfen zu haben.
Tönt nach Beginn eines Bandscheibenproblemes/Vorfall (Diskusshernie) und ich denke das sollte mit Stangehängen sehr schnell bessern und in den Griff zu kriegen sein!
Täglich mind. total 7-10 Minuten hängen am besten wäre verteilt auf den Tag.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anke Dreher, Stuttgart/Deutschland,  batha71@aol.com
Eintrag 1063 vom 09.09.2016, 13:21 Uhr

45, seit 3 Wochen Schmerzen im Ellenbogen beim Zugreifen, Anheben mit gestrecktem Arm, Schmerzen beim seitlichen anheben des rechtwinklig geknickten Armes. Hobbygolfer. Behandlung bisher: geschont, IBU Salbe, Epicondylus-Spange (vom Bekannten)
Erfolg leider keiner. Bisher einmal trotz Schmerzen gegolft, meiner Meinung nach ging es danach besser, aber nachts dann wieder Schmerzen.
Tagsüber meist besser.
Problem: Deine Dehnungsübung mit der Faust/Handgelenk "dehnen" bei mir nicht, also ich kann keinen Schmerzpunkt auslösen (der Mittelfingertest" schlägt aber an) und meiner Meinung nach spricht der Unterarmmuskel auch nicht wirklich an. Dafür tut mir beim hochziehen der Faust das Handgelenk weh, ich habe so "schlotterige" "verdrehte" Handgelenke von Natur aus, wenn du weißt, was ich meine.Z.B. kann ich den Daumen an den Unterarm bringen usw.
Wie kann ich das alternativ dehnen, außer mit Stange? Habe keine.
Liebe Grüße,Anke

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Liebe Anke. Deine Symptome sind typisch, Du bist richtig hier. Besonders wenn Mittelfingertest auch anzeigt. In Deinem Fall dann nur oder vor allem Stangehängen machen. Das behandelt auch egal ob es Golf- oder Tennisarm ist! Auch als Golfer kann man Tennisarm haben. Golfarm ist ja Schmerz Ellenbogeninnenseite gegen Körper hin.
Die bisherigen anderen Behandlungen kannst Du weglassen, bringt nichts.

Notizen von Golf-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Wagner Sabine, Deutschland,  Biene.Sabine1966@gmx.de
Eintrag 1062 vom 06.09.2016, 17:07 Uhr

50 Jahre Habe seit April 2016 nach körperlich schwerer Belastung einen Tennisarm (lt. MRT floride Epikondylitis laterales mit kräftiger Partialruptur der Extensorensehnen am Sehnenansatz. Krankengymnastik, Ultraschall, Salben- und Quarkwickel brachten keine Besserung. Die letzte Möglichkeit eine OP? Hatte bei der heutigen Vorstellung im Krankenhaus Bin nervlich am Ende, da ich meinen Beruf als Brautmodenverkäuferin so nicht mehr ausüben kann. Sie schreiben dehnen hilft, kann ich jederzeit damit anfangen? Können die Sehnen nicht durch das Dehnen noch mehr beansprucht werden und dadurch reißen, da die Sehnen ja schon eine kräftige Ruptur aufweisen?
Vielen Dank für Ihre Rückinfo

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Liebe Sabine. Du bist richtig hier und bald geheilt.
Alle anderen von Dir genannten Behandlungsvarianten kannst Du vergessen.
Sehnen reissen nicht einfach so und ein Ruptur hast Du nicht wirklich, es ist "nur" ein chronischer Krampf mit leichter Sehnenverkürzung. OP wird Problem nicht lösen siehe Link.
Jetzt musst Du einfach Dehnen und Stangehängen und 1 Monat bist Du eine neuer Mensch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tarik Kartal, Deutschland,  tarik-kartal@gmx.de
Eintrag 1061 vom 05.09.2016, 10:41 Uhr

Hallo!
Hatte mich beim Eintrag 1031 schon mal gemeldet. Leider habe ich immer noch sehr strake schmerzen. Habe inzwischen ein MRT gemacht, das ein Golferarm bestätigt. Bekomme jetzt eine Röntgenreizbestrahlung, die aber bis jetzt nichts verbessert hat. Eine Belastung bei den Schmerzen ist kaum möglich und Nachts ist es besonders schlimm. Schon über 1 Jahr schmerzen. Was soll ich tun?

Kommentar:
06.09.16, 16.50h. Lieber Tarik. Du solltest jetzt unbedingt mit Stangehängen anfangen, und mit der Golferarm-Dehnung weitermachen. Lies die Anleitung der Dehnung nochmals genau durch!
Nachts besonders schlimm ist typisch, mit Dehnen und Hängen wird das sicher besser, Du hast keine wirkliche andere Chance, sorry. Geduld ist angesagt.

Röntgen ist für mich eine Katastrophe Es ist wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen und nicht mal treffen!

Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rei#ner, ,  st#allus@t-online.de
Eintrag 1060 vom 03.09.2016, 14:11 Uhr

Hallo Tomi,

ich wollte mich bedanken für die Behandlungstips auf Deiner Webseite.
Habe einer Golferarm, mit dem ich schon mehr als ein Jahr rummache.

Jetzt sind die Probleme fast verschwunden (seit 1 Monat Dehnübungen)
Suuuuper!!

Vielen Dank und Grüße aus Hirsc#hbe#rg bei Weinh#eim, Rei#ner

Kommentar:
03.09.16, 14.13h Lieber Reiner. Super gelaufen, jetzt weiter dranbleiben! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Walter, Frankfurt,  
Eintrag 1059 vom 03.09.2016, 13:10 Uhr

geht diese Übung (Aushängen) auch mit dem Fuss wenn das Knie schmerzt?

Kommentar:
05.09.16, 07.38h Lieber Walter, nein ich denke das bringt nichts für das Knie, das kann unzählige Ursachen haben, am Anfang sollte man sicher mal Schonen und Ruhigstellen. Wenn es lange nicht bessert würde ich mal zu einem Osteopathen gehen, der alles ganzheitlich ansehen wird. Gute Besserung wünscht Dir Thomas

Andreas Schneglberger, Oberösterreich,  Basedrum@gmx. Net
Eintrag 1058 vom 28.08.2016, 10:50 Uhr

Hallo, ich bin Andreas und habe jezt seit ca 4,5 Monaten ein Sehnenansatzleiden. Betreibe seit ca 1,5 Jahren regelmäßig Kraftsport, hatte bis vor 4,5 Monaten eigentlich nie schmerzen im Handgelenk - Unterarm Ellbogenberich.
Ich würde die schmerzen als leicht bis mittel beschreiben jedoch sind sie so gut wie immer vorhanden. Als erstmals dor schmerzen aufgetreten sind (rechtet arm) habe ich 1 Monat lang kein training betrieben war 1 mal beim physiotherapeuten und die schmerzen vergingen wieder. Lediglich der Bizeps Curl bereitete mir noch leichte Schmerzen im training. Nach 1 Monat kamen die schmerzen innerhalb von 4 tagen wieder diesmal waren beide arme betroffen. 7 Wochen trainingspause , Physiotherapie, Dehnen und Massieren zu Hause. Die schmerzen wurden Besser aber verschwanden trotz Pause nicht. Vor allem das ablegen der Unterarme an der Tischkante bei PC Arbeit empfinde ich bis jezt als schmerzhaft. Habe das Training dann wieder aufgenommen im Wiederholungsbereich von 8-15 Wiederholungen. Die schmerzen sind 1,5 Tage nach dem training etwas schlechter, doch während dem Training fühle ich kaum Schmerz (mache keine armübungen mehr ).Vor und nach dem Training dehne und Wärme ich mich ausgiebig auf aber die Beschwerden werden nicht besser.
Nun meine Frage , ist es ratsam den Sport aufzugeben um eine Chronifizierung der schmerzen über noch längere Zeit zu verhindern.
Bitte um Tips zu meinem Problem, vl hat ja jemand eine ähnliche Situation durchgemacht.

Kommentar:
30.08.16, 09.40h. Lieber Andreas. Ich würde mal sagen tönt alles typisch Tennisarm (TA) aber mach mal die Diagnose unten noch zur Sicherheit.
Training mind. reduzieren bis eindeutige längere Besserung, also weniger Gewicht, weniger Durchgänge etc.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sarah wagner, Deutschland,  Maeuschenwagner@web.de
Eintrag 1057 vom 23.08.2016, 18:16 Uhr

Guten abend ich bin durch Zufall auf ihre seite gestoßen nachdem bei mir am rechten arm ein golf und tennis arm festgestellt wurde da der golfarm ausgeprägter war wurde nur der eratmal behandelt. Die ersten schmerzen hatte ich im September 2015 im januar 2016 die diagnose und gleich 1 spritze rein . Der tennisarm verschwand der golfarm blieb. Allerdings war ich erst im juni 2016 wieder da als extreme bewegungs Einschränkungen kamen. Während der Zwischenzeit hatte ich weiter schmerzen mal mehr mal weniger darauf hin gabs tabletten die nix brachten.
Nun war ich heute wieder beim chirugen und der meinte das eine op fast unumgänglich wäre er gab mir erneut eine spritze und ich soll mich mit der op anfreunden. Nun ist die op meine allerletzte wahl . Nun wollte ich zu meinem hausarzt gehen und mir physiotherapie verschreiben lassen da stellt sich mir die frage welche anwendungen sinnvoll ist um eventuelle das problem halbwegs zu lösen.nach fast eineinhalb jahren schmerzen hab ich so langsam die nase voll.
Zu info bin 26 und muss leider noch viele jahre mit dem arm klarkommen. Die Garantie das die op das problem löst auf so viele jahre ist ja dann auch gering.
Lg wagner

Kommentar:
24.08.16, 10.13h. Liebe Sarah. Ich denke Du bist richtig hier und mit Dehnen und Hängen in wenigen Wochen geheilt. Mach keine Kortison-Spritzen mehr, gibt Dauerschäden und von der OP muss ich Dir abraten, es kann auch schlimmer werden dadurch siehe Links unten. Physio wird leider überhaupt nichts bringen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Radebi, Deutschland,  
Eintrag 1056 vom 20.08.2016, 17:21 Uhr

Bin 45 Und habe das Problem seit einem Jahr.
Also einen Tennisarm. Seit 5 Monaten dehne ich nach eurer Methode.
Kontinuierlich, ob`s mir passt oder nicht :-).
Vielen vielen Dank. Habe keinerlei Schmerzen mehr.Ich habe es vom Arbeiten.Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich bin.
Solange ich arbeite werde ich die Methode weitermachen.
Endlich eine Erfahrung die wirklich hilft.Ihr seit toll.

Kommentar:
23.08.16, 14.50h Liebe Claudia. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Claudia Radebi, Deutschland,
Eintrag 1058 vom 26.08.2016, 18:55 Uhr
Lieber Thomas,
ich danke dir und werde deine Methode gerne weitergeben.Du hilfst
so vielen Menschen, einfach so, weil du helfen willst.Ich finde
dich und deinen Einsatz unglaublich.Zumindest ich werd bei jedem
weiteren Dehnen in Dankbarkeit an dich denken und das ist sehr oft
am Tag.Auch für dich Gottes Segen.

Meier Dennis, Deutschland,  radsportfreak92@gmx.de
Eintrag 1055 vom 17.08.2016, 14:57 Uhr

Hallo,

bei mir ist folgendes Problem vorhanden- Vor eineinhalb Wochen wurde bir mir das Sulcus Ulnaris Syndrom bei meinem Orthopäden festgestellt. Dabei habe ich seither eine Kortisonspritze bekommen und eine Reizstromtherapie wurde verordnet. Beide Thereapien schlagen nur minimal an und an der innen Seite von meinem Ellenbogen sind lokale Schmerzen vorhanden und sobald ich meinen Ellenbogen oder Unterarm auf eine harte lege, dann werden mein kleiner Finger und der Ringfinger taub. Sollte ich das hängen an der Stange ausprobieren? Sollte ich mal zu einem Physiotherapeut gehen?
Mfg
Dennis

Kommentar:
17.08.16, 15.40h. Lieber Dennis. Tönt für mich nach klassischem Fall für Stangehängen, Schmerz und Taubheit sollte sich nach einigen Tagen zu bessern beginnen. Mach auch mal die Golfarm-Diagnose Link bei Tennsiarm-Diagnose. Physio wird nichts bringen, Reizstrom vermutlich wenig bis nichts. Kortison hilft nur 2-3 Wochen etwas als Symptombekämpfung, hat aber negative Nebenwirkungen!

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

20.08.16 Dennis: Ich muss noch ein paar Sachen ergänzen. Bei mir sind die beiden Finger komplett taub. Eine Kraftminderung ist bereits auch vorhanden. Bei mir fangen die Symptome auch bereits auf der rechten Seite auch an und ich weiß mommentan nicht weiter. Habe jetzt einen Termin bei einem Neurologen bekommen. Der Nerv springt bei mir förmlich in der Ellenrinne herum. Glaubst du wirklich, das das hängen an der Stange hilft... Bin gerade ein bisschen ratlos und will nicht unter das Messer. Noch zur Eränzung. Ich bin 24 Jahre alt.

20.08.16, 13.53h. Hallo Dennis, ja ich denke das Stangehängen ist ein Versuch wert weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Viel Erfolg und melde dich in 3-4 Wochen wieder. Unters Messer kann ich auch nicht empfehlen, es könnte dadurch auch schlimmer werden:
Lies mal die Infos zur OP

Holger Sattler, Biebergemünd, Deutschland,  Sattler.holger@gmx.de
Eintrag 1054 vom 17.08.2016, 13:31 Uhr

Hallo,
ich bin 41 Jahre und habe seit 5 Wochen Schmerzen im Unterarm.
Ich habe im Mai mit dem Tennisspiel begonnen, und im Juli erste Probleme auf dem Handrücken bekommen. Die Schmerzen waren sehr gering so dass ich weitergespielt habe.
Dann Mitte Juli hatte ich nach dem Spielen plötzlich leichte Schmerzen im Unterarm, die am nächsten Tag, auch schon während der Nacht unerträglich wurden. 3 Wochen Ruhe führten zur Veränderung der Schmerzen, was das Lokalisieren betraf. Nun ist der Schmerz weiter nach oben gewandert und reagiert ganz eindeutig auf den Tennisarm Test.
Daher habe ich am 15.08. mit dem Dehnen angefangen und auch wieder gespielt. Beim Spielen war es nicht besonders schmerzhaft, doch die Nacht und gestern unerträglich. Heute einen weiteren Tag später, ist das Schmerzniveau wieder nahezu wie vor dem Tennisspiel am 15.08.

Könnte es sich hier vielleicht um einen akuten Tennisarm handeln? 3 Wochen Ruhen haben es aber auch nicht verbessert.
Sollte ich länger pausieren?
Gruß Holger Sattler

Kommentar:
17.08.16, 15.40h. Lieber Holger. Ich denke Du bist völlig richtig hier und mit Dehnen und Stangehängen bald auf dem weg zur Besserung. Braucht manachmal etwas Geduld am Anfang. Nachts bzw. nach Ruhigstellen mehr Schmerzen ist normal, da der Krampf dann "fixiert" wird, sich also verstärkt.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marco Fritz, Stuttgart, Deutschland,  xicht@web.de
Eintrag 1053 vom 14.08.2016, 07:51 Uhr

Hallo,

ich bin 45 Jahre alt und habe seit wenigen Monaten rechts einen Tennisarm. Als optimale Dehnübung ist ja das Hängen an der Stange angegeben. Gehe ich Recht in der Annahme, dass Ringe hier den gleichen Zweck erfüllen? Der Unterschied ist halt, dass beim Hängen an Ringen die Hände nicht in einer Linie wie an der Stange greifen sondern die Daumen bei beiden Händen in die gleiche Richtung zeigen.

Danke schon mal!

Marko

Kommentar:
03.08.16, 09.40h. Lieber Marco. Ja Ringe das ist wie Stangehängen, kein Problem. Wichtig ist jedoch zusätzlich das Ausführen der Dehnübung, siehe Link unten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marius Müller, München / Deutschland,  mariusch@web.de
Eintrag 1052 vom 02.08.2016, 17:14 Uhr

Ich bin 34 und habe seit 2 Wochen Probleme mit dem rechten Ellenbogen/Arm.
Die Diagnose Tennisarm stammt von meiner Physiotherapeutin.
Den rechten Arm kann ich seit 2 Wochen (intensives zweistündiges Wasserskifahren - mit Unterbrechungen :)) nicht mehr durchstrecken. Die Schmerzen bei Belastung sind bzgl:
intensität: zwischen nicht wahrnehmbar und höllisch
lokalisierung: Ellenbogen (Gelenk - außen) bis in die Hand
scheint von der Drehung des Armes abzuhängen.
Ein Kinesiotape hat für normale Bewegungen zu einer Schmerzlinderung geführt - aber bisher zu keiner Verbesserung der Beweglichkeit meines Arms.
Bei der vorgeschlagenen Diagnosemethode (Ellenbogen geht nicht durchzustrecken zieht es stark im Triceps)
Ich bin etwas ratlos ob das ein Tennisarm ist..??!!??
Achja - der Arm ist auch unter Anwendung von Gewalt (hängen oder auch anheben größerer Gewichte) nicht zur Streckung zu überreden. Ich hatte sowas früher schonmal aber da war das meist nach zwei Tagen wieder weg.
Viele Grüße Marius

Kommentar:
03.08.16, 09.40h. Lieber Marius. Tönt genau wie Tennisarm insbesondere wenn auch noch eine solche Diagnose vorliegt (was selten ist).
Ungewöhnlich ist, dass er nie gestreckt werden kann auch mit Hängen nicht, besonders weil Du es ja noch nicht monatelang hast und der Muskel/Sehne noch nicht wirklich verkürzt sein kann. Vermute das ist ein schmerzverhindernder Schutzmechanismus des Körpers, der das vorübergehend nicht mehr zulässt. Sollte aber mit Dehnen und Hängen bald besser werden und dann auch verschwinden.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bbeginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jonas Oldörp, Bad Oldesloe Deutschland,  jonas-oldoerp@web.de
Eintrag 1051 vom 02.08.2016, 13:20 Uhr

Ich bin 20 Jahre alt, verbringe viel Zeit vorm PC und habe seit einem halben Jahr beschwerden im rechten Mauszeigefinger. Das Vorderste Gelenk ist geschwollen und ich habe ein leichtes Taubheitsgefühl am Gelenk.
Ich war schon bei 2 verschiedenen Ärzten, welche mir beide nur Entzündungshemmende Mittel und kühlen verschrieben haben. Dies nützt allerdings ungefähr gar níchts, daher bin ich auf die Idee gekommen, dass ich warscheinlich RSI habe und bin bei der Recherche auf diese tolle website getroffen.
Nun bitte ich um Ihre Hilfe was kann ich tun?! Welche übungen können wir mir empfehlen? Soll ich schonen oder normal belasten?
Sie sind mehr oder weniger mein letzter Ausweg.. ich habe auch schon etliche Fachärzte in der Nähe angeschrieben, aber niemand hat Ahnung von RSI. Wirklich schmerzen habe ich nicht, nur ein unwohles/unangenehmes leicht taubes gefühl im Gelenk. Zudem ist der Finger im Vergleich zum gegenstück an der linken hat verhärtet und dicker. Ich habe weder Schulter, noch Arm, noch Schulter Schmerzen es ist nur der eine Finger, der Probleme macht.
bitte helfen sie mir..
mit freundlichen Grüßen Jonas Oldörp

Kommentar:
03.08.16, 09.40h. Lieber Jonas. Eine Chance die packen solltest ist, investiere mal 3-4 Wochen täglich 5-7 Minuten (verteilt auf den Tag) in Stangehängen.

Beginne nun mit Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang ev. reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Einträge: 1200 - Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Frühere Forums-Einträge