Tennisarm-Forum
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Heike Tonhaeuser, USA,  Tonhaeuserusa@gmail.com
Eintrag 1095 vom 28.11.2016, 22:53 Uhr

Hi, ich bin jetzt 46 und habe dass Problem nun schon seit 2 Jahren, hatte eine Cortison Spritze vor 1,5 und 1 Jahr erhalten, hielt immer nur ein halbes Jahr, dann kamen die Schmerzen wieder. Nach diesem Sommer wurde es ganz extrem, konnte weder schlafen vor Schmerzen, noch den Arm ganz ausstrecken oder anwinkeln. Schmerzen zogen bis in den ganzen Schulterbereich. Hatte dann 4 Sitzungen beim Physiotherapeuten mit "dryneedling" was die Muskelverhärtungen komplett löste und ich eigentlich bis auf den Ellenbogen wieder schmerzfrei war. Der Chiropraktiker hat mir mit Ultraschall Behandlung letztes Jahr extrem geholfen also bin ich jetzt wieder hin. Er hat mir heute erklärt dass ich mir wieder eine cortison spritze geben lassen soll, da das Problem der Knochen wäre und ich mir vorstellen solle, dass es sich bei dem Problem wie um einen Ball handelt, aus dem Nägel heraus schauen und die cortison spritze ein Polster bildet dass die Sehne wieder schmerzfrei darüber laufen lässt. Allerdings hatte ich jetzt hier gelesen, das ist das Schlimmste wäre sich diese Spritze geben zu lassen, da sie auch optisch den Arm verändert wie mit zwei Ellenbogen. Mein Arm sieht inzwischen schon so aus. Ich bin jetzt total unsicher ob ich diesem Ratschlag noch mal folgen soll und mir wieder eine Cortisonspritze geben lassen soll. Da ich hier in USA lebe, sind sie alternativen Heilungmethoden nicht sehr aufgeschlossen und verschreiben sofort Schmerzmittel. Hatte die ganzen Dehnübungen auch schon über mehrere Wochen versucht, allerdings keinen wirklich deutliche Verbesserung bemerkt. Bin jetzt ziemlich ratlos und freue mich über eine Rückmeldung. Vielen Dank

Kommentar:
29.11.16, 08.37h. Liebe Heike. Mach kein Kortison mehr siehe Link unten! Dehnen und jetzt unbedingt Stangehängen ist Deine einzige wirkliche und nachhaltige Lösung und Heilung! Alles andere wird Dir nicht helfen oder nur kurz!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yves Hary, Deutschland,  
Eintrag 1094 vom 28.11.2016, 08:25 Uhr

Hallo! Ich habe im Jahr 2006 schon mal geschrieben (thorvaldur@web.de) und mir wurde damals ein Golferarm/Tennisarm diagnostiziert. Die Beschwerden hielten etwa sechs Jahre an und nachdem ich etwas in meinem Leben verändert habe, sind die Schmerzen weggegangen und bis heute nicht wieder gekommen.
Das möchte ich nur als Rückmeldung geben, denn der Golferarm/Tennisarm war in meinem Fall nicht das Problem, sondern ein Symptom. Vielleicht hilft das auch anderen hier!
Viele Grüße,
Yves

Kommentar:
29.11.16, 08.42h. Vielen Dank für das Feedback. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Othmar Wigger, Aarau / Schweiz,  owigger@hispeed.ch
Eintrag 1093 vom 25.11.2016, 08:25 Uhr

Ich bin 55 und arbeite ausschliesslich am Computer. Seit mindestens zwei Monaten schmerzt mein Maus-Arm. Ich hatte früher schon Handgelenkschmerzen, die nach Ruhigstellung und Wechsel des Maus-Armes innert Wochen verschwanden. Diesmal aber schmerzt der ganze Arm. Ich fühle nicht einmal mit Sicherheit, ob das Zentrum des Schmerzes im Ellenbogen ist, denn er strahlt von der Schulter bis zu den Fingernägeln aus. Dabei ist der Schmerz nicht besonders stark, aber er behindert mich bei vielen alltäglichen Bewegungen.
Vorgestern stiess ich auf diese Website und war beeindruckt von der präzisen Beschreibung des Phänomens. Schnell diagnostizierte ich mir einen Tennis-Arm und lernte die Dehn-Übungen. Ich weiss nicht, ob sie bereits geholfen haben, aber etwas habe ich schon profitiert: die Anweisung, dass der Arm nicht zu schonen sei, und dass ich alle Bewegungen bis zur Schmerzgrenze machen dürfe, hat mich bereits sehr befreit und erleichtert.

Kommentar:
28.11.16, 07.35h. Lieber Othmar. Gut gemacht und jetzt schön weiter dehnen und wenn möglich auch Stangehängen, dann bist Du bald geheilt. Es gibt oft solche Ausstrahlungen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Alexander Stoll, Deutschland,  alexander-stoll@t-online.de
Eintrag 1092 vom 18.11.2016, 17:38 Uhr

Ich bin 51 Jahre alt und bei mir haben die Schmerzen vor 7 Wochen begonnen. Anfangs habe ich es ignoriert, weil ich dachte ich hätte mich irgendwo gestossen. Nach 5 Wochen mit Schmerzen habe ich herumgefragt und mein Schuster lieferte mir die richtige Diagnose. Am gleichen Abend habe ich Ihre Website besucht und mit den Dehnungsübungen angefangen.
Am nächsten Morgen habe ich dann einen Termin bei einem guten Sportmediziner vereinbart. Ich habe eine Woche fleißig gedehnt und dann hat der Mediziner mir eine endzündungshemmende Spritze gegeben (kein Cortison), mir eine Manschette zum Arbeiten verschrieben und heute, eine Woche danach, bin ich so gut wie schmerzfrei. Ich dehne weiter und bin Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße und merci!!!

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Alexander. Super gelaufen bei Dir. Die Manschette kannst Du auch weglassen, bringt nichts ausser es ist Dir wohler dabei, aber sie erinnert einem immer, dass man krank ist obwohl man das ja gar nicht ist.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Geri Kappler, Waldshut,  
Eintrag 1091 vom 17.11.2016, 19:01 Uhr

Bin 58 und hatte vor zwei Jahren einen Tennisarm beim Golfen bekommen. Mit dieser Behandlung war das nach 3 Monaten kein Thema mehr. War echt super.
Jetzt habe ich eine Frage. Bei mir zeichnet sich eine Sehnenscheidentzündung in der rechten Hand/Arm an. Kann hier auch die gleiche Methode angewendet werden?
Gruss Geri

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Geri. Freut mich wie's bei Dir lief.
Echte Sehnenscheidenentzündungen (SSE) müsste man mit Schonen, Ruhigstellen und Entzündungshemmern begegnen, aber viele SSE sind Fehldiagnosen (wie beim Tennisarm) und die Ursache sind oft Muskelkrämpfe.
Du kannst das Stangehängen was hier beschrieben ist versuchen, ev. am Anfang reduziert mit Gewicht abfangen/unten aufstehen. Wenns kein Rückfall gibt und schlimmer wird weitermachen sonst pausieren und warten/schonen. Melde Dich wieder in 4-5 Wochen wie's Dir damit erging.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Georg Zembrod, Ravensburg,  zembrod@nc-online.de
Eintrag 1090 vom 16.11.2016, 12:25 Uhr

Bin 43Jahre alt und habe das Problem ca. ein halbes Jahr. Begonnen hat es vermutlich so: Ich bin Bandscheiben operiert und hatte im Frühjahr starke Rückenschmerzen. Ging zum Physio und ich kann mich noch erinnern, er hat mir immer irgendwie den Arm gestreckt und extrem auf den linken Ellbogenmuskel gedrückt, so stark, dass mir der ganze Körper zuckte. Dachte mir erst mal weiter nichts und irgendwann wurden die Rückenschmerzen auch besser.Dann musste ich im Sommer Heuballen laden, Stück ca. 18kg, mit der Zeit hatte ich dann wie Krämpfe im Arm. Nun bin ich bei nem neuen Physio und der drückt auch immer extrem auf diesen Schmerzpunkt und ich habe dann immer 1 oder 2 Tage extreme Armschmerzen. Die Dehnungsübungen wären super, aber immer wenn ich Physio mache wird es wieder schlimmer und ich mag die Dehnungsübungen nicht mehr machen. 1x muss ich jetzt noch zur Physio, dann hab ich die Schnauze voll, ich merke auch, dass er mir dauert seine Stosswellentherapie aufschwatzen will. Bin froh, dass ich diese seite gefunden habe obs mir hilft oder nicht, aber ich glaub schon daran, da die paar Dehnungsübungen ja schon geholfen hätten.

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Georg. Das Draufdrücken hat das Problem nicht ausgelöst, nur aufgezeigt, es wäre sowieso gekommen. Stosswellen kannst Du vergessen, siehe Link.
Du solltest nun das Stangehängen und Dehnen machen und den ganzen Rest weglassen dann bist Du bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kurt Hof#mann, ,  ku#rt.h@gmx.ch
Eintrag 1089 vom 15.11.2016, 15:03 Uhr

Hallo Thomas
Vielen Dank für Deine Tips.
Das hilft in der Tat.
Habe erst vor ein paar Tagen mit den Dehnübungen angefangen und die Schmerzen sind praktisch weg.
Wünsche Dir noch einen schönen Tag
Grueß kurt

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Kurt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Holger Ziemer, Scharbeutz,  holgerziemer@alice-dsl.net
Eintrag 1088 vom 15.11.2016, 14:02 Uhr

Guten Tag,
ich bin 48 Jahre und habe seit 5 Wochen einen Tennisellenbogen, tatsächlich nach dem Tennisspielen. Nach Kälte, Ultraschall probiere ich seit knapp 2 Wochen die Reckstange und die Dehnübung. Im Ellenbogen sind die Beschwerden besser, aber dafür zwickt und zwackt es jetzt an verschiedenen Stellen im Unterarm. Ist das normal?
Viele Grüße
Holer

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Liebr Holger. Ja das ist normal, es kommt oft zu Verlagerungen, auch bringt das Stangehängen so einiges zu Tage wo es noch nicht stimmt, wird das aber therapieren. Weiter dranbleiben und auch die Dehnübung machen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rainer Scheffzik, Detmold,  paulchendt@web.de
Eintrag 1087 vom 13.11.2016, 16:03 Uhr

Hallo, Danke für Ihre Seite! Habe meinen Tennisarm seid 4 Monaten, beginnend nach einem sehr intensiven Tischtennis Wochenend Trainingslehrgang. Habe seit dem probiert: Physio, Spritzen, Ibo, verschiedene Cremes, Eis. Bisher null Erfolg, Dehnen bisher vernachlässigt. Dies werde ich nun ändern. Meine Frage: Kann ich trotz Schmerzen weiter , vielleicht leicht, Tischtennis spielen oder lasse ich dies, bis der Schmerz irgendwann einmal völlig weg ist?
Viele Grüße,
Rainer

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Rainer. Du kannst weiterspielen, einfach vorher, zwischendurch, nachher ausgiebig dehnen. Mach auch das Stangehängen, das beschleunigt die Besserung.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hans, Deutschland,  der-niederbayer@web.de
Eintrag 1086 vom 13.11.2016, 10:53 Uhr

50 Jahre und seit einem Jahr das Problem (mal stärker, mal weniger stark - zur Zeit wieder heftig)
Dehnungsübungen und Stangenhängen (egal welche oder wie oft) bringt bei mir leider nichts. Eine Kortisonspritze brachte kurz Besserung, aber dann wieder das Gleiche.

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Hans. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Stangehängen nur die Fingermuskeln angespannt, alles andere "hängenlassen"!
Manchmal dauert es länger bis es anspricht, bleib weiter dran, es gibt leider keine Alternative!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

màrta, zürich,  majes@hispeed.ch
Eintrag 1085 vom 06.11.2016, 12:49 Uhr

Hallo ich bin 59 Jahre alt. Seit 36 Jahren spiele ich tennis. Mein arzt hat mir 2x Cortison spritzen gemacht dabei meinen Ellenbogen beschädigt. Jetzt besteht er nur noch aus dünner Haut und Knochen und blutet. Ich habe so angst. Er sagt man kann mir nicht helfen.
Bitte hilfen Sie mir mit einem guten Rat wie ich meinen Muskel wieder aufbauen kann und wie kann die Gewebebeschädigungen los werden kann. Ich bin dankbar jede hilfe. Liebe Grüsse

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Liebe Marta. Ja das ist schade und unnötig. Mit der Zeit kann es sich wieder etwas erholen, aber das Kortison baut macht diese Hautveränderungen und Körperfett ab, das kann dann deformiert aussehen und lässt sich nicht mit Muskelaufbau beheben. Es ist extrem selten, das dies schon nach 2x passiert, andere spritzen 5-10 x! Siehe Link unten. Mach jetzt einfach das Beste daraus.
Mit dehnen und Stangehängen wie hier beschrieben bringst Du den Tennisarm weg, falls er noch besteht oder wiederkommt, was oft vorkommt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rolf Eberhard, Wiesbaden/Deutschland,  e.rolf@email.de
Eintrag 1084 vom 29.10.2016, 23:51 Uhr

73 Jahre,lebe auf einem Segelschiff auf grosser Fahrt / Problem seit 4 Monaten, sich verstaerkend
Wie oft taeglich sollen die Dehnungen gemacht werden? Danke schon im Voraus fuer Ihre Antwort!

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Lieber Rolf.
Mach alles gem. Angaben in den Links, dehnen und ein Türreck oder ähnliches hat es sicher irgendwo auch auf dem Boot. Man investiert total so 15 Minuten pro Tag.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nadine, Deutschland,  melzernadine@hotmail. de
Eintrag 1083 vom 25.10.2016, 20:06 Uhr

Hallo, ich bin 28 Jahre alt und habe mir vor ca. 10 Wochen meinen rechten Unterarm an der Waschmaschinentür angehauen. Die Schmerzen danach waren irrelevant, sodass ich sie kaum wahr nahm. Dann ca. Zwei Wochen später habe ich mir beim Krafttraining (eher geringes Gewicht) eine Zerrung in dem selben Unterarm geholt. Mein kleiner Finger kribbelte auch sehr danach. Es dauerte ca. 2 Wochen bis das kribbeln nachließ und ich wieder mit einem Messer schneiden konnte. Der Neurologe konnte nichts feststellen.Mit der Zeit wanderte der Schmerz, verbunden mit einem brennen über den Ellenbogen auf der ulnaren Innenseite zum Oberarm, fast bis zur Achsel. Mein Arm ist frei beweglich und schmerzt/brennt auch ohne Belastung. Sämtliche Ärzte konnten nichts feststellen. Eine vermutete eine Sehnenscheidenentzündung. Ist dies auch ein Tennisarm? Die Dehnübungen bringen bei mir nichts, nur das hängen hat mir gestern ganz gut geholfen. Danach waren die Schmerzen deutlich geringer. Mein linker Arm zeigt übrigens ähnlich Symptome und brennt auch immer mal wieder, entlang der ulnaren Innenseite. Freue mich auf eine Antwort und Liebe Grüße!

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Liebe Nadine. Ich denke Du solltest das Stangehängen intensivieren. Innenseite wäre Golferarm und die Dehnung wäre eine andere, auch beschrieben unter Dehnung im Link unten siehe Golferarm-Dehnung! Mach auch mal die Golfarm-Diagnose die dort beschrieben ist!
Ich denke die Golfarmdehnung kannst Du getrost mal 2-3 Wochen täglich ausführen, sogar wenn die Diagnose nicht eindeutig ansprechen sollte aber vor allem das Stangehängen musst Du machen, da dies so oder so diverses in Armen und Schultern korrigiert!

Notizen von Golf-Kollegen
Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johannes, Bonn,  hs.me@web.de
Eintrag 1082 vom 25.10.2016, 11:54 Uhr

Hi, ich bin 28 Jahre und habe Beschwerden seit ca. 1 ½ Jahren. Ich denke ich habe meine Arme beim Sport zu Hause über einen längeren Zeitraum zu sehr beansprucht, durch Training mit dem eignen Körpergewicht. Dabei gebe ich hauptsächlich den Liegestützen die Schuld.
Zu den Beschwerden: In beiden Armen habe ich Schmerzen in dem oberen Bereich der Unterarme, sowie in den Ellenbogen genau am Ansatzpunkt der Sehne die an die Muskeln im Oberarm angeschlossen sind (Was auch das größere Problem darstellt). Die Schmerzen kommen willkürlich und in unterschiedlichen Intensitäten. Mal sind sie vollkommen verschwunden und mal schmerzen sie ohne vorher ersichtlichen Grund.
Ich habe nach einem ersten Besuch bei einem Sportmediziner angefangen meine Arme zu dehnen, was auch im ersten Moment Linderung gebracht hat. Es hat sich angefühlt wie das angenehme Gefühl wenn man die Sehnen in den Beinen dehnt und dann langsam aufhört, nur war das Gefühl der Entspannung deutlich stärker. Daher dachte ich, dass das Dehnen schnell helfen würde und die Sache bald erledigt wäre. Leider war das nicht der Fall. Es war zwar angenehmer aber verschwunden war es nicht. Das war im Dezember 2015.
Ich war dann Ostern einmal bei einem Chiropraktiker, der meine Handgelenke und meine Ellenbogen hat knacken lassen. Er war sich ziemlich sicher, dass nach 2 -3 Wochen die Beschwerden komplett weg wären. Zunächst war es auch deutlich besser, die Muskeln im Unterarm haben bei einer Druckmassage durch meinen Daumen nicht mehr geschmerzt, aber ganz weg war es auch nicht. Gerade in den Ellbogen spürte ich es auch weiterhin. Der Chiropraktiker hat mir aber dazu geraten wieder mit dem Sport anzufangen.
Ende April habe ich dann wieder leicht mit Sport (etwas Krafttraining und Schwimmen) angefangen. Die Beschwerden haben kontinuierlich wieder zugenommen, sodass ich jetzt wieder in der Ausgangslage bin. Neben dem Dehnen habe ich mir auch noch ein Elektromassage-Gerät zum auflegen gekauft, was mir leichte Linderung in den Muskeln in den Unterarmen verschafft. Das größte Problem ist aber der Ansatz in den Ellenbogen. Im normalen Alltag vernachlässigbar, setzt der Schmerz etwa 1 Tag nach einer sportlichen Betätigung ein. Man kann ihn ganz klar lokalisieren, der Ansatz im Ellenbogen.
Meine Frage ist, wie bekomme ich diese beiden Arten von Schmerzen gezielt weg? Nichts tun ist keine Lösung, da der Schmerz trotz der Ruhe nicht endgültig verschwindet. Die Ärzte tun es lapidar ab und bringen mir auch keine Lösung. Ist das ganze überhaupt ein Tennisarm bzw. ein Golferarm oder gehen die Ärzte schon fehl was die Diagnose anbelangt? Denn in den Fingern habe ich keine Schmerzen wenn ich diese dehne. Noch ist der Schmerz so schlimm, dass ich eine Tätigkeit nicht mehr ausüben könnte. Nur Liegestütze schaffen das.
Ich bin wirklich etwas resigniert, da ich so langsam das Gefühl bekomme, dass die Verspannungen oder Entzündungen durch nichts geheilt werden können und ich damit den Rest meines Lebens Schwierigkeiten haben werde, oder das Ganze mit zunehmendem Alter noch schlimmer wird…
Über eine Antwort gradeheraus würde ich mich sehr freuen,

Lg Johanes

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Du hast Tennisarme. Lieber Johannes. Du bist richtig hier, ein typischer Fall und bald geheilt.
Mit Dehnen und Stangehängen, insbesondere vor, mitten, nach Krafttraining wird das dann schnell mal besser. Der Schmerz an Druckpunkt bleibt am längsten, stört nicht aber ist oft auch viele Monate später noch da bis er dann plötzlich auch verschwindet, einfach ignorieren.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anja Laufersweiler, Bad Krozingen, Deutschland,  anja.lauf@t-online.de
Eintrag 1081 vom 24.10.2016, 08:34 Uhr

Hallo :-) Ich bin 47 Jahre alt. Einen Mausarm hatte ich schon einmal, all die Übungen incl. Aushängen gemacht und es ging weg. Jetzt habe ich ihn - wahrscheinlich - wieder, aber wenn ich wie empfohlen weiter arbeite, alles wie gewohnt mache, sind die Schmerzen schlimm. Es ist wie ein "Manschettengefühl" um den Ellenbogen. Es fühlt sich dick an, auch wenn es nicht so ist. Diesmal ging es mit täglichem Anschlagen des Ellenbogens einher, nicht stark. Aber eben jeden Tag. Vielleicht ist es gar nicht NUR ein Mausarm...bin mir nicht sicher. Diagnostisch jedoch ist es einer. Aushängen traue ich mir im Moment nicht, da ich eine Schulterproblematik habe :-( Kann man per se sagen, dass wenn man ganz normal weiterarbeitet dass es besser wird? Diese Frage stellt sich mir. Danke sehr. LG Anja

Kommentar:
25.10.16, 08.41h. Liebe Anja. Ja weiterarbeiten ist OK, immer zwischendurch mal Dehnen. Tönt alles nach Tennisarm/Mausarm Deine Symptome. Ruhigstellen würde eher schaden weil es den Krampf fixiert. Mehrfach Tennisarme ist ebenfalls häufig siehe Link.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Hängen in dem Fall warten bis Schulter OK.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marita Zierold, Duisburg deutschland,  Marita.Zierold@gmx.de
Eintrag 1080 vom 16.10.2016, 17:15 Uhr

GUTEN TAG.MEIN NAME IST MARITA UND BIN 59 JAHRE ALT.HABE VOR KNAPP 2 JAHREN MIT DEM SPORT ANGEFANGEN UND WAR CA 30 MINUTEN AUF DEM LAUFWAND UND HATTE WOHL DIE FALSCHEN SCHUHE AN.2 TAGE NACH DEM LAUFER BEKAM ICH SCHMERZEN AN DER LINKEN FERSE,UND BIN 3 WOCHEN SPÄTER ZUM ORTHOPÄDEN GEGANGEN,UND ER STELLTE EINE ACCILLESSEHNENENTZÜNDUNG FEST.HABE LÄSERTHERAPIE,UND TIEFENBESTRAHLUNG EN BEKOMMEN,UND 2 MAL EINE KORTISONSPRITZEN IN DER FERSE.HAT ALLES NICHT GEHOLFEN,DANN WURNEN MIR EINLAGEN VERSCHRIEBEN DIE ICH IMMER TRAGEN SOLLTE.NACH 4 TAGEN BEKAM ICH GANZ STÄRKE SCHMERZEN UNTER DEN FERSEN BIN WIEDER ZUM ARZT UND ER MEINTE ICH HÄTTE JETZT NOCH EINEN FERSENSPORN.HABE MIT IHM GEREDET DAS ICH SCHMERZEN HABE WENN ICH DIE EINLAGEN TRAGEN ABER ER MEINT NUR WENN ICH DIE EINLAGEN NICHT TRAGEN WÜRDE, WÜRDEN MEINE SCHMERZEN NICHT WEG GEHEN.BIN TOTAL VERZWEIFELT WEIL ICH TOTAL IN MEINEM LEBEN EINGESCHRÄNKT BIN.KÖNNTEN SIE MIR BITTE EINEN RAT GEBEN WAS ICH MACHEN KÖNNTE.IM VORAUS VIELEN DANK.LG Von M.Zierold

Kommentar:
17.10.16, 16.44h Liebe Marita. Aufgrund des Ablaufes bei Dir, kann wohl ein klassische Entzündung ausgeschlossen werden, die wäre längst wieder OK. Die diversen Fehldiagnosen sind leider häufig. Ich denke die Diagnose Fersensporn ist nun die Richtige.
Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Raimund Baumann, Bad Wimpfen,  raimund.baumann@gmx.de
Eintrag 1079 vom 16.10.2016, 15:34 Uhr

Guten Tag,
ich bin 70 Jahre und renoviere seit Nov. 2015 ein Haus, d.h. ziemlich viel mit beiden Händen (z.B. Putz auftragen und danach scheiben. Bis 62 Jahren Büroarbeiter, danach mehrfach wöchentlich im Gelände mit "Skiken".
Ich ziemlich fitt. Seit Monaten jedoch zunehmend an beiden Händen (Ringfinger) "Schnappfinger", unangenehm aber auszuhalten. Heute "Hängen an der Stange entdeckt und ich habe den Eindruck das verbessert sofort.
Weitermachen? Den Sport vermisse ich sehr, dazu reicht mein Zeitfenster noch nicht.
VG
Raimund Baumann

Kommentar:
17.10.16, 16.44h Lieber Raimund. Sehr gut, jetzt weitermachen täglich ein paar Minuten, ich denke Du bist auf dem richtigen Weg. Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Daniel, Schweiz,  dani-mueller@gmx.ch
Eintrag 1078 vom 16.10.2016, 13:23 Uhr

Guten Tag,

Ich bin 32 jährig und habe seit ca. 4 Wochen Bescherden (tennisarm). Starke Schmerzen in der linken Hand beim Streckmuskel sowie unsichere/stabilitäts-Probleme im Handgelenk. Nun arbeite ich seit 2 Wochen nicht mehr (Büroarbeit), da die Schmerzen wirklich zu stark wurden. Beim Schreiben habe ich starke Schmerzen.

Ich bin nun in einer Handtherapie (Massage, Ultraschall, Ball- und Dehnübungen) aber es hat sich nicht viel gebessert in den letzten 10 Tagen. Die Krämpfe vor allem an Unterarm/Streckmuskel (ziehen teilweise bis in den Oberarm).

Ich bin noch immer krank-geschrieben, soll ich trotz starken schmerzen der Arbeit nachgehen oder nun ruhigstellen?

Welche Übungen würden Sie mir empfehlen?

Hängen an Stange zu empfehlen?

Ihre Seite ist wirklich sehr gut!

Kommentar:
17.10.16, 16.46h. Lieber Daniel. Geh wieder arbeiten, das wird dadurch nicht schlimmer. Im Gegenteil, Ruhistellen schadet. Die Behandlungen kannst Du praktisch vergessen, die wird nur Zeit, Geld und Nerven kosten, sorry. Ja Dehnen und Stangehängen machen ab sofort.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Julius, Deutschland,  julius.freyborn@gmail.com
Eintrag 1077 vom 13.10.2016, 00:27 Uhr

Hallo,
ich bin 20, und habe vermutlich durch monatelanges Kraft und Ausdauertraining beidseitig einen Tennisarmsowie eine Sehnenscheidentzündung rund um Handgelenk/Unterarm. Ich versuche mich kurz zu fassen, da leider auch am pc zu schreiben alles andere als gut tut..
Tennisarme seit 9 Wochen, Sehnenscheidentzündungen waren von Anfang an dabei, was ich damals allerding nicht wusste. Daher stelle ich die Gelenke "erst" seit rund 5-6 Wochen so gut es geht ruhig. Arzte gaben mir je Arm 2 Spritzen mit sehr geringem Cortisonanteil, Schienen für das Handgelenk und meinten ich sollte den ganzen Arm ruhigstellen und auch die Ellenbogen ja nicht belasten.

Während sich die Sehnenscheidentzündungen nun endlich langsam bessern (ich hoffe und schätze dass es Ende Oktober vielleicht weg ist), hat sich bei den Ellenbogen nicht viel getan. Zwar kann ich mittlerweile Tassen heben, essen oder den Arm abwinkeln ohne Beschwerden, aber sobald ich auf den oberen Unterarm oder den Sehnenzusammenlauf im inneren Ellenbogen nur leicht Druck ausübe,spüre ich die schmerzenden Sehnen ganz genau(oder ist das normal an bestimmten Punkten?)

Um ehrlich zu sein, bin ich auch langsam am verzweifeln, ich brauch meine Hände logischerweise zum Schreiben an der Uni, und an Händeschütteln ist gar nicht zu denken. Ich dehne jetzt seit 3 Wochen, allerdings sehr eingeschränkt und leicht improvisierend (Hände nach hinten oder unten ausstrecken und von sich wegdehnen) damit die Entzündung ja nicht gedehnt wird(denn das ist ja wirklich nicht angenehm).

Ich wäre wirklich über jegliche Tipps sehr sehr dankbar, obwohl ich weiß, dass der Text nun doch etwas langgeraten ist.Wirklich super Seite und bewunderswerte Hilfe, danke schonmal:)

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Lieber Julius. Sehnenscheidenentz (SSE) war ev. da oder auch nicht, aber falls sie da waren, nach 9 Wochen müssen die schon lange erledigt sein. Beim Tennisarm ist Ruhigstellen und Schienen so ziemlich das Schlechteste was man machen kann, da der Krampf fixiert wird! Die stechenden Druckpunkte am Ellenbogen sind normal und die bleiben auch noch ein paar Monate nachdem schon alle anderen Symptome verschwunden sind.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Ellenbogen beim Dehnen voll durchgestreckt sonst ist die Dehnung unwirksam. Sehr gut jetzt wäre das Stangehängen für Dich. Wenn Du Rückfall hast, falls doch noch etwas SSE da ist, mach 2 Tage Pause und danach weiter mit Dehnen/Hängen. Du solltest jetzt dringend mobilisieren, sonst bist Du bald schlimmer dran!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Luke Khan, Frankfurt am Main Deutschland,  luqmanskhan@googlemail.com
Eintrag 1076 vom 12.10.2016, 21:55 Uhr

Hallo alle miteinander.
Mein Name ist Luke ich bin 28 vor etwa 5monaten habe ich mir eine neue bizeps Übung mit kurzhanteln zeigen lassen. Das sogenannte overloading. Dabei hält man die Hantel nicht mittig sondern ganz ausen. So das Daumen und Zeigefinger eine der beiden gewichtscheiben berührt. Beim anheben dreht man die Hand dann so weit wie möglich ein. Dies habe ich unaufgewärmt etwa 50 mal gemacht mit 6kg Hanteln. Dann habe ich einen stechenden Schmerz im rechten Ellenbogen gespürt. In den letzten vier Monaten ist der Schmerz zwischen Ellenbogen und Hand hin und her gewandert. Mal am Ellenbogen. Mal am Handrücken. Mal mittig. Aber immer Außen. Ich hab vor zwei Monaten etwa einen Monat lang fleißig gedehnt wie hier beschrieben. Habe dann aber aufgehört nach dem keine Besserung eintrat. (Habe mir Angst machen lassen von meinem Orthopäden. Er meinte die stelle ist gereizt. Dehnen ist hier unangebracht). Heute wollte ich wieder mit den dehübungen anfangen. Dabei habe ich gemerkt das die Muskulatur sich anscheind stark zusammen gezogen hat. Ich kann die Übung nicht mehr durch führen.meine Hand lässt sich nicht mal halb so weit strecken wie früher. (Nach innen. Nach außen kann ich nach wie vor problemlos dehnen. Sprich die tennisarm Übung geht nicht mehr. Bei der Golfarm Übung habe ich keine problem.)
Ist das der Beginn der sogenannten muskelverkürzung wie sie hier häufig erwahnt wird ? Soll ich leicht gegen den Schmerz dehnen ?
Danke im voraus für das ganze wissen das sie hier selbstlos teilen.

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Liebet Luke. Ja Ruhigstellen wirkt kontraproduktiv und gibt eine Fixierung des Krampfes. Solltest nun weiter dehnen und vor allem Stangehängen, das kann man am Anfang auch reduziert mit unten etwas aufstehen und Gewichta abfangen. Nicht weit über Schmerzgrenze Dehnen/Hängen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
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Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Irene Seeger, Deutschland,  irene.seeger@gmx.de
Eintrag 1075 vom 12.10.2016, 11:33 Uhr

Hallo, ich bin 49 Jahre alt und habe seit etwa 4 Monaten an beiden Armen Tennisarm-Beschwerden. Ich habe über Tens-Gerät und Physiotherapie alles probiert. Jetzt habe ich mir letzte Woche eine Türrekstange gekauft und hänge mich täglich 3-4 mal dran. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es fast schlimmer wird? Kann dies sein?

Kommentar:
13.10.16, 15.23h. Liebe Irene. Falls Du Rückfall hast, etwas reduzieren und beim Hängen unten aufstehen und ewas Gewicht abfangen. Mach auch die Dehnübung, aber nicht zerren und reissen, lieber Dehnung etwas länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hajoe, Deutschland,  juanito73@web.de
Eintrag 1074 vom 06.10.2016, 16:12 Uhr

Ich bin 43 Jahre alt, spiele Tennis und habe einen Schreibtisch-Job.
Seid Anfang Februar 2016 habe ich einen Tennisarm, der ziemlich akut während eines Tennismatches zustande kam. Ich kam durch einen Tipp auf diese Seite und habe sofort mit den Dehnübnungen begonnen. Nach ein paar Wochen habe ich mir auch eine Reckstange gekauft, an die ich mich seitdem immer wieder mal hänge.
Gerade das Hängen tut immer dann gut, wenn der Arm mal wieder schmerzt, jedoch nur für einen kurzen Moment. Leider haben mir bis jetzt die Dehnübungen, die ich seit einem halben Jahr mache - nichts gebracht, weder nach Methode eins noch zwei. Die Schmerzen haben sich eher noch ausgedehnt, so dass ich nun auch einen leichten Golferarm habe.
Ich hab vieles ausprobiert, im Mai die Stoßwellentheraphie, die ich aber nach zwei Sitzungen abgebrochen habe, da die Schmerzen gerade in der Nacht sehr stark geworden sind. Das einzige, was bisher wirklich gehlofen hat, war eine Kordisonspritze - war dann nach einigen Tagen ca. 4-5 Wochen schmerzfrei - dann ging´s aber wieder von vorne los. Das ist eben nur ne kurzfristige Hilfe.
Mein letzter Versuch ist nun die hier im Forum auch schon angesprochene Masalo-Manschette, da ich das beschriebene Prinzip interessant finde. Ob´s hilft, kann ich leider noch nicht sagen.
Tut mir Leid, dass ich nichts positives über die Dehnübungen berichten kann - bei mir war´s bisher leider erfolglos :-(

Kommentar:
09.10.16, 15.15h. Lieber Hajoe. Bleib weiter dran mit Dehnen und Hängen, es ist die einzige Methode mit Erfolgsaussicht bei der nicht Schlimmeres Resultat sein kann. Manchmal dauert es länger bis es anschlägt. Beim Dehnen Arm komplett durchgestreckt, keinen Winkel machen.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
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Melde Dich doch wieder wenn sich was getan hat in irgendeine Richtung. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Zlatko Z., Deutschland,  zlati22@gmx.de
Eintrag 1073 vom 04.10.2016, 21:51 Uhr

Bin 46 Jahre und habe seit ca.5 Jahren Ellenbogenprobleme.
Ich betreibe seit vielen Jahren Kraftsport, daher die Probleme.
Links Golferarm, rechts Tennisarm. Z.Zt. ist der Schmerz besonders Intensiv. Ich dehne regelmäßig und hänge mich zig mal täglich an die Stange. Hilft aber nicht.
Ich kann mit dem Schmerz leben und mit dem Training aufhören kommt nicht in Frage.
Meine Frage an dich, ist es riskant mit Schmerzen zu trainieren.. wird es mit der Zeit noch schlimmer werden?
Kann mir die Sehne abreißen?
Danke im Voraus

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Lieber Zlatko. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Habe noch nie gehört das eine Sehne deswegen gerissen wäre. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze. Kann deshalb nicht schlimmer werden. Einfach vorher/nachher besonders gut Dehnen! Stangehängen weiter betreiben!
Könnte sein, dass trotzdem plötzlich ein Besserung eintreffen wird, dauert manchmal länger bis das Symptom-Memory im Hirn "gelöscht" wird.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 8-10 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Der Lexi, Deutschland,  da.lach.ich.doch@gmx.net
Eintrag 1072 vom 04.10.2016, 18:36 Uhr

Hallo Tomi,

auch ich gehöre zu den Personen, die Dir für diese Seite und Deine Ratschläge mit der Dehnung gegen Epicondylitis danken wollen.

Ich bin aktuell 37 Jahre alt und hatte vor ca. 3 Jahren eine starke beidseitige Epicondylitis. Diese hat mein Leben in dieser Phase stark beeinträchtigt. Es war mir kaum mehr möglich, irgendwelche Aktivitäten mit den Armen durchzuführen - was kurz vor der Geburt unseres 2. Kindes eine gruslige Situation war. Schließlich wollte ich meine Frau nicht mit dem kleinen Schreihals so alleine lassen.

Nach monatelangem "herumdoktern" und Physiotherapie - mit sehr begrenztem Erfolg - habe ich diese Seite gefunden und die hier beschriebenen Tips zur Dehnung durchgeführt. Das Gute an den Übungen ist, dass sie jederzeit durchgeführt werden können, ohne Geräte o.ä., was meine "Disziplin" positiv beeinflußt hat. Innerhalb weniger Wochen verringerten sich meine Symptome auf 0. Bisher habe ich keine Probleme mehr gehabt, dehne aber immer wieder mal, wenn ich daran denke - im Flugzeug, im Bus, wann immer man ohnehin "Leerlauf" hat.

Dies nur als weiterer "Erfolgsbericht", der Dich und weitere Betroffene motivieren soll. Sicherlich wird es immer wieder Fälle geben, wo die beschriebene Methode nicht hilft - Menschen und ihre Krankheiten sind nun mal nicht alle gleich - aber wenn es auch nur einem (scheinbar sehr großen) Teil hilft, warum nicht? Kaputt macht man mit vorsichtigem Dehnen (auf den Körper hören!) sicher nichts, egal um welchen Muskel es sich handelt.

Respekt auch vor Deiner positiven Einstellung zum Glauben - in heutigen Zeiten, wo der Glaube oft nur noch zur Abgrenzung dient, eine sehr erwähnenswerte Einstellung!

Mein einziger Kritikpunkt an Deiner Seite: Versuch doch mal, bei Gelegenheit an der Übersichtlichkeit Deines Webauftritts zu arbeiten - wenn man sich hier tief reinlesen möchte, verzettelt man sich leicht. :)

Vielen Dank für alles, Lexi

Kommentar:
05.10.16, 14.54h Lieber Lexi. Vielen Dank für das positive Feedback und die Tipps. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Aua, Deutschland,  arbr78@gmail.com
Eintrag 1071 vom 03.10.2016, 16:19 Uhr

Bis 35 Jahre und habe Anfang des Sommers beim StandUp Paddeln meine Ellenbogen kaputt gemacht. Am Anfang strahlte es sehr stark um das Gelenk aus und lies sich nicht verorten. Kühlung war in dem Fall sehr angenehm.

Aber inzwischen ist es eindeutig die Sehne am Gelenk, wenn ich den Arm nach vorne Strecke (Unterarm + Handfläche nach oben) und dann mit der andern Hand mit dem Daumen von Innen und Unten hinter dem Gelenk auf die Sehne Drücke habe ich genau den Schmerzpunkt, ist das die Golferarm Stelle?

Ich habe nach ein paar Wochen die Technik gewechselt und kann den Sport seitdem beschwerdelos betreiben (denn die Drehbewegung mit gebeugtem Arm gehört da gar nicht hin, war einfach sehr falsch ausgeführt).

Den Schaden habe ich aber 4 Monate später immer noch. Im Alltag macht es sich nicht unbedingt bemerkbar, ich kann problemlos Greifen, beim Golfarm Test dieser Seite merke ich ein Ziehen (aber vielleicht auch normal). Ich kann ohne Beschwerden den Arm unter Last gerade anwinkeln und abdrücken (z.B. Liegestütze) aber wenn ich mit dem gebeugten Unterarm seitliche Kraft aufwenden muss (z. B. mit großen Druck eine Tischplatte wischen, oder eine schwere Tür zur Seite aufdrücken) merke ich es sofort und vor allem immer noch im Gelenk. Bin mit dem Symptom hier richtig?

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Lieber Arbr. Dein 2. Beschrieb tönt nach Golferarm. Mach nochmals beide Diagnosen unten. Mit Stangehängen, das Du jetzt machen solltest wird gleichzeitig beides therapiert!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dorle Witte, Deutschland,  elrod47@web.de
Eintrag 1070 vom 03.10.2016, 12:55 Uhr

Ich bin 69 Jahre alt. Seit August 2015 habe ich große Probleme mit einem Tennisarm. Es fing mit dem rechten Arman. Eine Orthese sowie Krankengymnastik halfen nicht. Anfang Januar 2016 bekam ich dann eine Cortisonspritze und gleichzeitig ließ ich mich osteopathisch behandeln. Seitdem habe ich rechts keine Beschwerden mehr. Anfang März begann das Gleiche dann im linken Ellenbogen.Ich bekam 2 Cortisonspritzen, ließ mich tapen und bekomme Physiatherapie.Eine osteopatische Behandlung wurde auch durchgeführt. ALLES ohne Erfolg. Selbst Schmerzmittel helfen nicht wirklich. (Iboprofen 600/800)Ich bin für jeden Rat dankbar. Falls jemand einen Arzt im Großraum Lübeck kennt der sich auf die Behandlung chronischer Tennisarmbeschwerden auskennt, bitte ich um Namen und Adresse. Gruß, Dorle Witte

Kommentar:
05.10.16, 14.49h. Liebe Dorle. Du bist richtig hier, ein Arzt wird leider nicht helfen können, sorry. Physio, Tapen und Kortison lösen das Problem auch nicht, im Gegenteil. Bei Tennisarm helfen Schmerzmittel nicht.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Meike B, Zürich, Schweiz,  meike.buggert@hotmail.de
Eintrag 1069 vom 03.10.2016, 12:40 Uhr

Hallo, ich bin 27 und habe seit 6 Monaten starke Hüftschmerzen. Der Schmerz ist sehr plötzlich beim Joggen aufgetreten und seitdem nicht mehr weggegangen. Ich habe immer Schmerzen, wenn ich belaste (also auch beim normalen gehen). Der Schmerz ist primär vorne am Ansatz (ich nehme an in der Sehen), aber manchmal tut es auch seitlich am Ansatz weh - also immer dort, wo das Bein quasi anfängt. Ich versuche möglichst wenig zu gehen, aber ganz liess es sich bisher nicht vermeiden.

Ich war schon bei vielen ärzten und auch bei der Physio-Therapie. SIe haben immer eher mein Bein massiert, aber nicht konkret die Hüfte.

Ich bekomme von allen Seiten unterschiedliche Anweisungen. Die einen sagen, ich solle mindestens eine Woche liegen und dann auf Krücken gehen, um das Bein komplett zu entlasten. Die anderen sagen wierdum, ich muss übungen machen, um die Muskeln zu stabiliseren. Die dritten sagen, ich muss dehnen und die Trigger-Punkte drücken.
Leider sind diese Anweisungen nicht nur nicht deckungsgleich, sondern recht widersprüchlich. Daher weiss ich einfach nicht, was ich tun soll..

Vielleicht kann mir hier ja jemand einen Ratschlag geben??

Danke!!!

Kommentar:
05.10.16, 15.13h Liebe Meike. Wenn es etwas akutes/Entzündung ist/wäre, wäre das mit ein paar Tagen schonen weg oder viel besser, ich denke das ist eher muskulär/Krampf und deshalb dehnen/triggern.
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
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06.10.16 mei#ke.bugg#ert@hotmail.de VIELEN VIELEN DANK für deine Ratschläge. Ich nehme an, dass Du Recht hast. Ich denke auch, dass Dehnen wohl der richtige Ansatz wäre. Allerdings sind die Schmerzen bei mir eher vorne. Also direkt unterm Beckenknochen am Beinansatz. Die Dehnübungen, die du mir geschickt hast, zielen aber eher auf den seitlichen Ansatz ab, oder? ich versuche aktuell schon bestimmt seit 3 Wochen viel zu dehnen. Bisher immer in alle Richtungen und wahrscheinlich ohne konkreten Plan. Aber die "Art" von Dehnung war bereits dabei. Zusätzlich habe ich mein "schlimmes" Bein angewinkelt (Bauchmuskeln angespannt) und nach hinten gezogen, um die Stelle vorne zu dehnen. Es hat auch an genau der richtigen Stelle gezogen. Direkt nach dieser Dehnübung ist der Schmerz kurz wie weggeblasen, aber kommt dann sehr schnell wieder. Wenn ich diese übung aber zu oft mache, bekomme ich Knieschmerzen.. Ich bin einfach total verzweifelt. Meinst du eine Stosswellentherapie wäre in meinem Fall ratsam? Vielen vielen Dank für deine Hilfe, ich schätze sie wirklich sehr!! Liebe Grüsse, Meike
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06.10.16, 09.14h Liebe Meike. Dann hättest Du nun die richtige Dehnung für Dich gefunden, abgesehen davon, dass das Knie danach schmerzt. Mach sie trotzdem so oft es geht ohne das Knie zu stark zu beanspruchen. Finde einen Trigger-Punkt direkt auf dem Muskel, nahe am Muskelansatz wo er angewachsen ist. Der Trigger-Punkt ist wo es beim stark draufdrücken am meisten schmerzt und sticht! Dort dann draufdrücken und Druck möglichst lange halten, manchmal beim Draufdrücken auch leicht schieben Muskel rauf und runter ein paar Zentimeter. Das hilft dem Muskel zu entspannen, den Dauerkrampf zu brechen. Dann mach das Stangehängen täglich, das wird auch helfen! Dann wenn sich nicht viel tut, geh zu einem Osteopathen, der schaut Deine Haltung ganzheitlich an, manchmal ist die Ursache woanders, ev. im Rücken oder Nacken etc. was dann Fehlhaltung ergibt und Probleme woanders. Stosswellen kann ich nicht wirklich empfehlen, sorry.
Infos zu Stosswellen Gute Besserung und melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir erging. Gottes Segen und gute Gesundheit wünscht Dir Thomas


Dennis, Hannover,  dennis.sc81@live.de
Eintrag 1068 vom 20.09.2016, 17:31 Uhr

bin 35,habe seit 9 Monaten Tennisarm auf beiden Armen. Am Anfang nach 4 Wochen alles wieder gut,dann ein Loch in die Decke gebort. Dann 4 Monate dauer schmerzen. Habe immer viel gedehnt! Aber die Schmerzen kommen immer wieder. Nachts besonders schlimm. Bin kurz vor OP.

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Dennis. Die OP wird das Problem nicht definitiv lösen, siehe Link unten. Das geborte Loch ist keine Ursache, nur ein letzter Auslöser.
Du musst jetzt unbedingt mit dem Stangehängen anfangen! Das ist Deine einzige wirkliche nachhaltige Chance!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michaela Stanger, Wien,  michaela.stanger@tmo.at
Eintrag 1067 vom 20.09.2016, 10:27 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 49 Jahre alt und habe Schmerzen beim linken Ellbogen direkt ausßen beim Knöchl, ich habe die Schmerzen seit anfang April, mein Beruf ist im Büro mit viel Computer Arbeit und telefonieren. Ich bin des Öfteren zum Arzt der mir Spritzen gegeben hat, es ist eine Zeit lang gut, aber dann kommen die Schmerzen wieder. Heute bin ich zum Röntgen gegangen und morgen kann ich mir die Bilder holen. Ich habe gestern die Türstange gekauft und werde mit den Dehnen beginnen, denn mein Arzt meinte, wenn es nicht besser wird, muss operiert werden und das will ich verhindern. Ich hoffe, dass mit der Stange wird helfen.
Vielen Dank schon im Voraus für deine Ratschläge

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Liebe Michaela. Ich vermute Du bist richtig hier, Tennisarm, die Diagnose unten sollte es bestätigen.
Mach unbedingt auch die beschriebene Dehnübung, mach keine Spritzen mehr! Die OP ist nicht die Lösung!
Die Röntgenbilder werden nichts zeigen oder wenn, dann etwas, das nicht unbedingt die Ursache Deiner Symptome ist. Bei Tennisarm kann man auf Röntgen nichts sehen, da es ein muskulärer Krampf ist.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

wiedemann winfried, hochgreut,  wiedemann.kwm@t-online.de
Eintrag 1066 vom 13.09.2016, 17:57 Uhr

70´ch habe die schmerzen nicht in der elle sondern am schulteransatz
mache ich mit deinen -Dehn-Übungen auch alles richtig.
herzliche grüsse
winfried

Kommentar:
21.09.16, 18.17h. Lieber Winfried. Wenn Du in den Ellenbogen keine Schmerzen hast, nur Schultern, dann mach die Dehnübungen eher nebenbei, sondern mach vor allem das Stangehängen!
Du hast keinen reinen typischen Tennis/Golferarm, ausser die Diagnose zeigt das an?
Aber vom Stangehängen würde ich mir viel versprechen in Deinem Fall.
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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