Tennisarm-Forum
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Andreas S., Rüselsheim,  andreas765@web.de
Eintrag 1044 vom 23.07.2016, 12:58 Uhr

Hallo, seit ca. einen Monat leider ich nun wohl auch dem Tennisarm Syndrom. Hervorgehoben wahrscheinlich durch meinen intensiven Büro Job (Maus), Tischtennis und Mountaunbiken, wo eine sehr starke Belastung auf meine Hände, Armgelenke und die Arme selbst erfolgt. Schmerzen tut es vor allem außen an der Sehne, vom Ansatz des Ellenbogens bis zu Hand.
Eine Frage habe ich trotzdem. Ich lese immer wieder, dass diese Sehne schmerzt, wenn man den Arm beugt oder streckt, das ist bei mir nicht der Fall. Auch beim Mounatainbiken habe ich keinerlei Schmerzen. Es schmerzt immer dann, wenn ich etwas greife und dann mit Kraft hochheben möchte. Also bspw. eine Getränkekiste greife und dann von A nach B hebe. Wenn ich die Arme gestreckt lasse, und die Kiste von A nach B hebe, habe ich keine Schmerzen. Entscheidend ist also, dass ich die Kiste greife und hochheben, dann erfolgt der Schmerz.

Ist dass das typische Tennisarm Syndrom und wieso habe ich dann keine Schmerzen, wenn ich den Arm normal Beuge, bzw. Strecke?

Und noch etwas. Wenn ich morgens aufwache, schmerzt der Arm besonders. Liegt das daran, weil ich Nachts auf dem Arm mit dem Kopf liege, oder der Arm eine unnatürlich Haltung einnimmt?
Was kann ich hier tun? Ich möchte den Arm gerne in der Nacht schonen.

Danke!

Kommentar:
23.07.16, 16.43h Lieber Andreas. Tönt alles sehr typisch bei Dir. Typisch ist ein Bierglas zum trinken heben tut weh. Morgens tut es mehr weh, dies weil Ruhigstellen/Schonen schadet, bzw. den Krampf fixiert, bewegen, am Morgen "warmlaufen" mobilsiert, löst den Krampf leicht.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sarina, St. Gallen,  
Eintrag 1043 vom 18.07.2016, 12:03 Uhr

Hallo
Ich bin 29 Jahre alt und habe das Tennisarm - Problem seit 3 Jahren. Anfangs nur ganz leicht. Das ging dann auch mit den Dehnungsübungen wieder weg.
Januar-Mai hatte ich es so extrem, so dass ich den Ellbogen kaum strecken konnte. Momentan ist es wieder besser, ich arbeite wieder und kann auch ein Wasserglas halten. Aber es geht einfach nicht ganz weg. Ich mache die Übungen, hänge mich an eine Stange und gehe zur Physiotherapie..... nichts hilft. Bin langsam echt verzweifelt.
Liebe Grüsse
Sarina

Kommentar:
19.07.16, 09.20h Liebe Sarina. Du bist richtig hier und bald ganz geheilt. Du machst beim Dehnen was falsch, ev. Ellenbogen nicht ganz durchgestreckt oder so. Die Physio bringt beim Tennisarm leider gar nichts. Mach jetzt die Dehnübung wie im Link unten beschrieben und vor allem beginne mit Stangehängen!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Conny Hildebrand, Solingen - Deutschland,  sportundmehr@yahoo.de
Eintrag 1042 vom 14.07.2016, 21:36 Uhr

Hallo Tomi, ich bin 51 Jahre und litt seit Monaten unter einem Golfarm. Sport und die einfachsten Alltagsverrichtungen waren kaum noch möglich, ich hatte 24 Stunden/Tag Schmerzen. Die Aufzählung meiner Bemühungen in Eigentherapie Linderung zu verschaffen erspare ich dir....alles schon hier ausführlich beschrieben. Ein Orthopäde verordnete mir Physiotherapie/Friktionsmassage: angenehm und ein wenig Besserung, jedoch keine "Heilung". Ich entdeckte deine Seite, habe die beschriebenen Dehnungen probiert.....ABER erst seitdem ich mich an eine Stange hänge, ist der Schmerz weg..... und das nach 4 !!!!!!! Tagen 1 x täglich an die Stange hängen. Ich kann es selbst kaum glauben. Ich danke dir tausendfach für diese wunderbare Seite und die Mühe, die du dir damit gibst. Ganz herzliche dankbare Grüße aus Solingen

Kommentar:
18.07.16, 08.38h Liebe Conny. Ja Stangehängen ist eine sehr sichere Dehnungsübung, und für den Rücken und die Körperhaltung ebenfalls super! Bei der normalen Dehnungsübung kann man mehr falsch machen, z.B. Arm nicht ganz durchgestreckt etc. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Morteza Ashkboosi, Dortmund/Deutschland,  demonic.domain@yahoo.com
Eintrag 1041 vom 14.07.2016, 11:38 Uhr

I am sorry to write in English but its too complicated for me to explain in German. i am 33 and i started training with weights 2 years ago i trained hard and i had a strict diet.since one year my triceps starts to cause pain but i didn't pay attention to them cause i thought its because of training eventually after a month it turned into a bad case of tennis arm in both arms the right arm was worse cause i am a right handed person so i went to the doctor and he made me worse by giving me a cortisone shot!i didn't have pain for a month and after wards i got golfers elbow too cause i continued training so he gave me 2 more shots ,so that means 6 months 3 shots in each arm .and also 2 shots for golfers elbow .now the tennis arm in the right hand is gone i have only the golfers elbow but my left hand has serious cases of both tennis and golfers elbow,i used flexbar from theraband i massage myself do the trigger points and stretch my arms ,went to the doctors and other physiotherapist but the problem is still there please help me i cant take the pain anymore its torture every day.please tell me who can help me in Dortmund or other cities in NRW.

Kommentar:
14.07.16, 08.27h Dear Morteza. Do the stretching exercise explaind in the link and also do the hanging on the doorpole, this will cure you in no time.
Stop the cortison because it has some very bad adverse ramifications! And it does not cure only stop the symtpoms for 3-4 weeks and afterwards all is worse than before!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Also very good would be the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms for tennisarm and golfarm at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 3-4 weeks how you did, since you only have it for a few months it has not built a "memory" yet and you should get the first improvements within about 2 weeks. Get well soon and God bless you and best regards, Thomas


Verena Ott, Dinslaken, NRW Deutschland,  verenaott@outlook.de
Eintrag 1040 vom 11.07.2016, 18:36 Uhr

Hallo Thomas,
vielen Dank für deine hilfreiche und vor allem heilende Seite.
Mein Name ist Verena, bin 51 Jahre. Im August 2015 ereilte mich ein Tennisarm rechts. Na ja, das Übliche 2 x Kortisonspritze (hat 2 Tage geholfen) und Tabletten. Danach Epicondylitisspange zur Linderung. OP habe ich strikt abgelehnt.
Da ich den ganzen (seit 25 Jahre) beruflich am PC arbeite und als nebenberufliche Yogalehrerin durch bestimmte Yoga-Übungen wohl zu viel Belastung hatte, ging irgendwann gar nichts mehr.
Im November 2015 bin ich auf deine Seite gestoßen, da ich immer suchend nach Alternativen bin. Danach habe ich ordentlich gedehnt und auch getriggert (d.h. Daumendruck auf die schmerzenden harten Stellen bis es nachlässt, dies kannte ich vom Physiotherapeuten "Triggerbehandlung" bei Muskelverhärtungen. Bei den o.g. Belastungen habe ich weiterhin die Spange getragen, da ich sonst immer Rückfälle hatte. Seit ein paar Monaten nun kann ich wieder alles machen ohne das eine Verkürzung oder Verhärtung des Muskels auftritt. Trotzdem dehne ich hin und wieder. Das Hängen an der Stange musste ich leider weglassen, da ich ein bisschen Sorge um meine nagelneuen Türrahmen hatte :-) habe da im Netz so Einiges über minderwertige Stangen gelesen. Wenn es sich irgendwo anders anbot "abzuhängen" habe ich das mit sehr angenehmen Gefühl gemacht. Denke so wäre es wahrscheinlich noch schneller gegangen.
Ich möchte mich herzlich bei dir bedanken, deine Energie für diese tolle hilfreiche Seite!!! Wahrscheinlich könnte ich heute nicht mehr in meinem Job arbeiten, wäre vielleicht doch mittlerweile erfolglos operiert, weil irgendwann die Psyche nicht mehr mitgespielt hätte.
Ganz ganz lieben Dank.
Verena

Kommentar:
14.07.16, 08.18h Liebe Verena. Vielen Dank für das schöne und ausführliche Feedback! Super gelaufen mit Dir! Triggern ist auch eine gute Sache, wenn mans aushält. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Florian, Geinberg / Österreich,  Muehlbacherf@hotmail.com
Eintrag 1039 vom 06.07.2016, 22:14 Uhr

Nach nunmehr 16 Monaten bin ich im Besitz eines Chronischen Tennisarm rechts. Nach 3 Behandlung bei Physiotherapeuten. Dehnübungen , Tapen u. Massieren, Salben. Hab ich mittlerweile auch schon die 4te Kortisonspritze bekommen. Letzte Spritze hat von 26.3.16 bis 04.7.16 gewirkt. Lt. MRT Besprechung mit meinem Facharzt ist Die Sehne die für den Tennisarm verantwortlich ist schon Kaputt, Defekt, Abgestorben. Habe also seit 2 Tagen wieder Schmerzen und es nervt. Ich hab einfach die Schnauze voll. Das sind Schmerzen unerträglichen Ausmaß. Der morgentliche Gang zur Kaffeemaschine mit der leeren Tasse ist schon eine Qual. In der Ruhe Position habe ich auch schmerzen. Habe nächste Woche wieder einen Termin beim Facharzt für die Kortisonspritze. Und dann hab ich wieder 2 Monate Ruhe u. Meine Lebensqualität zurück Und im Winter werde ich Operieren gehen. Zu mir. 27 Jahre Männlich Bauarbeiter

Kommentar:
14.07.16, 08.27h Lieber Florian. Sehne kaputt/defekt, haha, wohl kaum! Mit Dehnen und Stangehängen wärst Du in ein paar Wochen geheilt und ein neuer Mensch!
Stopp mit Kortison, dringend und überleg Dir die OP gut, siehe Links unten!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas B., 53721 Siegburg,  a.bohnau@koeln.de
Eintrag 1038 vom 03.07.2016, 12:32 Uhr

Hallo Tomi,
du hast mir bereits 2003 erfolgreich bei meinem Golferarmproblem geholfen den ich aufgrund eines Plexusausriss 1994 und der damit übermäßigen Belastung des noch gesunden Arm bekommen hab.
So jetzt zu meinem neuen Problem. Habe seit ca. 4 Wochen Probleme in meiner Schulter die sich bei folgenden Bewegungen bemerkbar machen.
Besonders merke ich es beim lenken mit einer Hand im Auto (drehen mit Handballen auf dem Lenkrad beim wenden oder einparken im Stand) und auch beim Kreisen des ausgestreckten Arm wenn er sich oben befindet.
Beim Arzt war ich noch nicht und aufgrund meiner Einschränkung (nur einen Arm) geht hier auch keine Ruhigstellung. In meinen Augen ist das Problem mal wieder aufgrund Überbelastung und ähnlich vom Schmerz wie der Golferarm halt nur in der Schulter. Kann auch gerne versuchen das Problem noch etwas genauer zu beschreiben. Vielleicht aber hast du bereits eine Vermutung was es sein könnte und wie ich es mit Übungen (nur mit einem Arm) behandeln könnte?
Vorab vielen Dank und alles Gute
Gruß Andreas aus Siegburg

Kommentar:
04.07.16, 08.57h Lieber Andreas.
Ich empfehle Dir jetzt vor allem Hängen an der Stange weil es diverse positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Investiere mal so total 5-7 Minuten pro Tag und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Maria Ottiger, Schweiz,  maria.ottiger@gmail.com
Eintrag 1037 vom 03.07.2016, 11:48 Uhr

Das Problem habe ich ca 2 Jahre und bin 62jährig.Bin 163cm gross und 78 kg.Habe Schmerzen an der rechten Hüfte (Arzt sagt Hüfte ist okai) und am linken Fuss habe ich Gefühlsstörungen der 3 kleinen Zehen und es schmerzt auch viel beim Laufen im Alltag und der Hallux der teilweise schmerzt.In der Nacht habe ich keine Schmerzen. Arzt sagt ich habe ein Morton Neurom,er will mir eine Kortisonspritze verpassen. War beim Orthopäden und habe Einlagen für meinen Hausschuh(3 Monate,aber ich merke noch keine Verbesserung).Bin beim Osteopat und in der Physio, wo ich Dehn-und Kräftigungsübungen erhalte. Bin sehr dankbar,wenn mir jemand helfen kann.Danke

Kommentar:
04.07.16, 08.02h Liebe Maria. Investiere mal täglich ca. 10 Minuten in die Hüftdehnung hier und in die Fersensporn-Dehnung(diese könnte mit den Zehen helfen!

Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt)

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Betty, Herne,  Mueller0112@web.de
Eintrag 1036 vom 30.06.2016, 08:02 Uhr

Hallo Thomas,
ganz lieben Dank für den Tipp mit den Dehnübungen. Habe diese auch lange vor der OP durchgeführt. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Daher die OP!!! Sollten die Beschwerden aber wieder aufkommen, werde ich den Rat gerne beherzigen.
Liebe Grüße Betty

Xenia, Deutschland,  Omeiratomeirat75@gmail.com
Eintrag 1035 vom 28.06.2016, 03:09 Uhr

Hallo ich bin 23 Jahre alt und habe an tennisarm stark gelitten. Es tat schrecklich weh und es hat 6 Monate lang gedauert. Hab alles anprobiert und nichts half mir... Außer diese Dehnübungen die ich auf dieser Seite fand. Ich bin erstaunt und überglücklich dass mir so einen Trick geholfen hat. Vielen vielen Dank nochmals. Das werde ich nie vergessen.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Xenia. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Betty, Herne,  mueller0112@web.de
Eintrag 1034 vom 25.06.2016, 10:33 Uhr

Hallo,
ich bin 57 Jahre alt und hatte mehrere Jahre Probleme mit einem Tennisarm. Hatte alle Formen von Therapien ausprobiert. Spritzen, Dehnübungen, sogar Bestrahlungen die normalerweise in der Krebstherapie (natürlich in wesentlich geringerer Dosis) angewendet werden, ausprobiert. OHNE ANHALTENDEN ERFOLG! Dann habe ich einen Arzt in Finnentrop gefunden, der eine Minimal-OP durchführt. Habe dort einen Termin vereinbart und kurz darauf den Eingriff machen lassen. Das ist nun ca. drei Jahre her und ich bin komplett schmerzfrei. Nach der OP, die nur wenige Minuten dauerte, bekam ich einen Verband, der am nächsten Tag von meinem Orthopäde entfernt wurde. Danach ein kleines Pflaster auf den ca. 1 cm grossen Schnitt, dass war es. Der Faden wurde nach einer Woche entfernt und nach einer weiteren Woche war ich schmerzfrei. Auch mein Mann hat diese OP in der Gemeinschaftspraxis Finnentrop machen lassen mit dem gleichen Erfolg. Wir können diese Praxis mit guten Gewissen weiterempfehlen. Das gesamte Team ist sehr nett und die Praxis super gut organisiert.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Betty. Tja super gelaufen (bis jetzt). Da 4 OP pro Person keinen Sinn machen und die OP die Ursache, den Dauerkrampf nicht löst, sondern verlagert, kannst Du aber jederzeit später wieder mal hierherkommen für die Dehnung.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Alles Gute und viele Grüsse von Thomas

Thomas Krämer, Brackenheim,deutschland,  thomaskraemer222@gmail.com
Eintrag 1033 vom 18.06.2016, 10:06 Uhr

Hallo ich bin 49 jahre.
Arbeite am PC seit 20 Jahren.
Mache seit einem dreiviertel Jahr Krafttraining.
Da haben die Schmerzen im Ellenbogen angefangen,erst immer gelegentlich dann seit einer Woche stärker.ist aber nach dieser Woche schon besser geworden .meine Frage ist,ob ich weiter trainieren soll,darf oder nicht .die dehnübungen mit der Hand hochziehen mache ich erst seit gestern.
Habe Angst wenn ich weiter trainiere das es wieder schlimmer wird.
Grüße aus Brackenheim
Thomas

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Thomas. Du hast Sehnen, Bänder und Muskeln überfordert, zuviel Gewicht.
Warte mal noch einige Tage bis eindeutige Besserung da ist, mach jetzt auch das Stangehängen!
Dann kannst Du wieder etwas trainieren aber weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge und in Pausen immer mal wieder an eine Stangehängen und Dehnen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michaela Kruschewski, Celle, Deutschland,  M.Kruschewski@web.de
Eintrag 1032 vom 15.06.2016, 14:17 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt und habe seit 1 1/2 Jahren Tennisarm,
alle Behandlungen durchprobiert und nichts hat geholfen, schon gar nicht dehnen oder "ausbrennen". Hat jemand gute Erfahrungen mit der Masalo-Manschette gemacht?

Viele Grüße
Michaela

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Michaela. Dehnen und Stangehängen ist das einzige das Dich weiterbringen wird. Manschetten etc. kannst Du vergessen.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ostkamp, Theo, 59302 Oelde - Deutschland,  info@moebelvielfalt.de
Eintrag 1031 vom 11.06.2016, 13:15 Uhr

Hallo,

ich bin 67 Jahre alt, ein leben lang sehr sportlich und habe vor ca. 1 Jahr mit dem Bogenschießen angefangen (Olymp. Recurve-Bogen), was mir sehr viel Spaß bereitet.
Bis vor 20 Jahren habe ich 25 Jahre lang Tennis gespielt und kannte aus dieser Zeit auch das Problem TENNISARM (re. Arm)

Nun habe ich s. geraumer Zeit ähnlich Probleme am li. Arm (Bogenhand.
Anfänglich macht man unterbewusst den Fehler, den Bogen festzuhalten, wobei dann der Schock direkt vom Arm aufgenommen wird - richtig ist aber, die Hand etwas locker zu halten - ohne hinter dem Bogen her zugreifen - und mit einer Bogenschlinge zu sichern, damit der Bogen nicht nach vorn aus der Hand entgleitet.
Dadurch ist anfänglich wohl ein Reiz auf den Ellenbogen ausgeübt worden, mit dem Ergebnis, dass ich im Ellenbogengelenk einen immer wieder kehrenden Schmerz spüre - mal mehr - mal weniger stark.

Den Tennisarmtest mit dem festhalten des Mittelfingers und dagegenwirken habe ich gemacht und spüre dabei überhaupt keinen Schmerz!?! - deshalb wohl kein Tennisarm!?!

Auch beim Schießen selbst hält sich der Schmerz in Grenzen, sodass ich problemlos ein kpl. Training absolvieren kann.

Die Schmerzen stellen sich dann allerdings 1-2 Stunden später ein und auch am folgenden Tag morgens verspüre ich Schmerzen.

Vor jedem Training mache ich mich in der Regel warm mit entsprechenden Dehnübungen.
Ebenso habe ich eine Reckstange installiert an die ich mich ziemlich regelmäßig hänge.
Zusätzlich trainiere ich im Winter 2-3 die Woche (völlig schmerzfrei) auf meinem Rudergerät mit anschließendem Aufenthalt in meiner eigenen Infrarotsauna.
Im Sommer gehe ich von Dienstag - Freitag - also 4 mal pro Woche ins naheliegende Freibad und schwimme jeweils 1000m - eigenartigerweise auch völlig schmerzfrei.
Meine Frage - wenn es kein Tennisarm ist ?? - was ist es dann ?? könnte es eine Knochenhautentzündung sein - und was macht man dagegen.

Ich habe übrigens immer weiter trainiert und mir den Ellenbogen auch eine Zeit lang mit Pferdesalbe eingerieben - mit geringfügiger Besserung.

Über eine plausible Erklärung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichem Gruß

Theo Ostkamp

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Theo. Mach mal die Golfarm-Diagnose, der Schmerz wäre dann auf der Innenseite des Ellenbogens.
Wenn es anspricht, mach die Golferarm-Dehnung.
So oder so mach jetzt das Stangehängen, ich bin sicher das bringt Dich weiter.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silke kunz, Mainz,  Tiffymaus5@gmail.com
Eintrag 1030 vom 10.06.2016, 17:51 Uhr

Hallo. Ich bin 41 und hab seit Januar ein Tennisarm. Nun war ich gestern MRT machen, mit dem Ergebniss Sehnenriss. Ich hab alles versucht. Alles. Akupunktur, Spritzen die alles verschlimmerten, Psysio, Medikamente. Was ratet ihr mir.

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Silke. Wenn es wirklich Sehnenriss ist, dann hilft nur schonen und abwarten. Es gibt aber immer wieder Fehldiagnosen!
Wenn es über viele Wochen nicht bessert, beginne mit vorsichtigem Stangehängen und Dehnen, nur langsam über Wochen steigern wenn es keinen Rückfall gibt.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tarik Kartal, Deutschland,  tarik-kartal@gmx.de
Eintrag 1029 vom 08.06.2016, 13:23 Uhr

Ich bin 40 Jahre alt und habe seid 8 Monaten einen Golferarm. Mir wurde 2x Kortison gespritzt, danach hatte ich immer 6-8 Wochen keine Schmerzen. Nun habe ich seid 2 Monaten wieder sehr starke Schmerzen. Kortison möchte ich nicht mehr, aber was soll ich tun? Mache die Dehnübungen, aber schmerzen sind noch da. Kann ich mehr tun als nur zu dehen?

Ein Arzt hat mir vorgeschlagen eine Eigenbluttherapie zu machen.
Könnte das was bringen?

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Tarik. Bringt nichts, gegen einen Wadenkrampf nimmt man auch keine Pille sondern man dehnt den Muskel, richtig?
Ja Du kannst zum Dehnen das Stangehängen machen, das wäre sehr gut und wichtig!
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marti Ursula, schweiz,  aischa22@bluewin.ch
Eintrag 1028 vom 06.06.2016, 09:53 Uhr

Ich bin 57Jahre alt und seit mitte Februar hab ich einen Tennisellbogen.
Dehnen , Kortisonspritze und Medis und Ultraschall sind die Therapien .
Habe probiert wieder zu Arbeiten, gab aber auf nach 2 Tagen, da der Schmerz extem wurde! Was raten Sie ??

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Ursula.
Weiterdehnen, jetzt unbedingt auch Stangehängen, immer auch zwischendurch, kein Kortison mehr und bald wieder arbeiten gehen, es wird auch durch Schmerzen nicht schlimmer, im Gegenteil, schonen und ruhigstellen schadet, deshalb tuts ja nachts und am Morgen oft mehr weh!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcus zeesing, Kleve,  3dschach@googlemail.com
Eintrag 1027 vom 05.06.2016, 03:53 Uhr

Hallo
Ich habe meinen Tennisarm schon erfolgreich behandelt!
Meine Frage
Ein Kollege hat eine Kombination von impingementsyndrom und Tennisarm !
Können die Übungen angewendet werden?

Beste Grüße

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Lieber Marcus. Ich würde die Dehnübung UND vor allem das Stangehängen zusammen anwenden.

Lies mal nach bei Syndromen

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

karin pichler, ÖSTERREICH,  karin.pichler@bmf.gv.at
Eintrag 1026 vom 04.06.2016, 23:36 Uhr

Grüß Gott,Ich bin 52 und leide seit ca 5 -7 Jahren links am "Golfarm" , rechts am "Tennisarm" . Die schmerzende Druckprobe mit Ring- bzw. Mittelfinger konnte ich jedoch nur zu Beginn des Leidens durchführen, zum heutigen Zeitpunkt tut das nicht mehr weh, nur die Druckpunkte selbst schmerzen innen bzw. außen. Ich habe Schmerzen in den Sehnen bei sehr vielen Tätigkeiten und Bewegungen und meine Hände haben deutlich an Kraft verloren. Außerdem habe ich bei meinem Golfarm an der Innenseite des Armes, in Nähe zum schmerzenden Druckpunkt eine größere schmerzhafte Schwellung tief im Muskel (oder Sehne?). Kann durch die lange Dauer der Krankheit doch eine Entzündung entstanden sein? Soll ich Dehnen? Vielen Dank für eine Antwort
Karin Pichler

Kommentar:
28.06.16, 15.32h Liebe Karin. Der Druckpunktschmerz bleibt noch am längsten und verschwindet dann irgendwann mal auch nach 1+ Jahr.
Dass eine Entzündung entsteht ist mir weniger bekannt, das hat ev. eine andere Ursache.
Ich empfehle mit Dehnen und Stangehängen weiterzumachen, ev. beim Stangehängen langsam und reduziert beginnen und nur langsam steigern wenn es keinen Rückfall gibt.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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28.06.16 Karin:

Danke für die Antwort, und ich glaub Du hast tatsächlich recht, die Bewegung bzw. das Dehnen ist der Weg zur Schmerzfreiheit; in den letzten 6 Wochen hab ich intensiv unter physiotherapeutischer Aufsicht Sport betrieben, und mir geht es sowohl betreffend meiner jahrelangen chronischen Entzündung der Achillessehnen als auch bei hinsichtlich meiner Ellenbogen deutlich bzw. etwas besser.
Liebe Grüße



Kerstin Wollny, Berlin / Deutschland,  dkwollny@yahoo.de
Eintrag 1025 vom 04.06.2016, 10:18 Uhr

Danke für die Antwort Thomas.
Was soll ich eigentlich mit der Bandage bzw. Spange machen? Ich habe eine Epi- Point für jeden Arm. Nützt die oder schadet die mehr? Mit der Epi- Train bin ich gar nicht klar gekommen, das war die erste, die ich verordnet bekam, für den rechten Arm.Die Muskeln in beiden Armen schmerzen immer noch sehr,aber die Dehnübungen tun gut. :-)
Viele Grüße,
Kerstin

Kommentar:
04.06.16, 14.45h Liebe Kerstin
Die Bandage/Spange/Epi-Point kannst Du vergessen, sie nützt nichts, da sie das Problem des Dauerkrampfes nicht behandelt. Sie schadet nicht, falls Du Dich damit besser fühlst OK, aber sie erinnert einem (und andere) unnötigerweise immer daran, dass man "krank" ist, was aber nicht wirklich stimmt. Somit ist es psychologisch eher nachteilig.
Weiter so mit Dehnen und wenn möglich auch mit Stangehängen und bis dann, Thomas

Kerstin Wollny, Berlin Deutschland,  dkwollny@yahoo.de
Eintrag 1024 vom 02.06.2016, 10:19 Uhr

43 Jahre alt. Tennisarm rechts seit ca. 4 monaten mit Physio KG und MT behandelt. Das Problem besteht aber schon länger, ich konnte zb. den Rückwärtsgang nicht mehr mit einer Hand einlegen. Jetzt auch links der Tennisarm.Frage:" woher bekomme ich die Reckstange?"
Habe mit den dehnübungen angefangen.

Kommentar:
03.06.16, 08.20h Liebe Kerstin. Die Reckstange kannst Du im Sportfachhandel oder im Internet günstig bestellen. Sie dazu auch Link Hängen an der Stange. Das wird Dir schnell helfen, wirst sehen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sandra Schröder, Deutschland,  buetteli@yahoo.de
Eintrag 1023 vom 01.06.2016, 10:42 Uhr

Hallo,
ich habe seit November 2015 einen Tennisarm und auch schon einige Behandlungsmethoden (Stoßwellen, Laser, Ultraschall, Blutplasmaspritzen, Hyaloronspritzen, Medikamente, Zinkleimverbände, Kühlen, Tens, Chiropraktik, Physiotherapie) hinter mir. Die Schmerzen im Gelenk selbst sind fast verschwunden, allerdings schmerzen nun die Muskeln extremst. Ich werde nun die Dehnübungen ausprobieren.
Das Hängen konnte ich kurz probieren, da wir eine freistehende Treppe haben und versuchte mich an die Stufe zu hängen. Dabei schmerzt der Unterarm allerdings so sehr, dass ich gar nicht in die hängende Position kam, sondern das Gewicht hauptsächlich auf den Füßen hielt. Das ist eher nicht gewollt, oder? Sollte ich dann vorläufig nur die Dehnübungen machen? Ich kann meinen Arm allerdings nicht mehr ganz durchstrecken, da er nicht mehr ganz gerade wird. Danke für die Antwort vorweg.
Sandra Schröder

Kommentar:
02.06.16, 07.57h Liebe Sandra. Du bist richtig hier und bald geheilt. Nicht ganz gerade wird, ist typisch für den Muskelkrampf mit Sehnenverkürzung. Da hilft nur Dehnen UND Hängen, schmerzloses Schonen macht alles nur schlechter. Du solltest Dir nun wirklich eine solche Stange für den Türrahmen kaufen, siehe Link "Stangehängen", da dies für Dich in den nächsten Wochen eine Haupttherapie werden soll. Natürlich, einfach unten mit den Füssen aufstehen und nur langsamg steigern, aber da musst Du durch den Schmerz durch, nicht extrem aber Woche für Woche etwas mehr. Wenns mal einen Rückfall gibt, einfach 1 Tag pausieren. Täglich so knapp 10 Minuten investieren, nicht alles am Stück. Auch die Dehnübung machen tagsügber immer mal wieder.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manuel Kor#th, ,  manuel.ko#rth@yahoo.de
Eintrag 1022 vom 31.05.2016, 13:59 Uhr

Guten Tag,
meine Entzuendung konnte ich nun in den armen gut unter kontrolle bringen. Danke fuer die Tipps!
Allerdings habe ich nun seit 1 jahr mal wider tennis gespielt und nun verspuere ich den schmerz besonders in den handgelenken........ist hier das stangehaengen auch zum empfehlen?
Danke !
Manuel Kor#th

Kommentar:
Lieber Manuel
Ja da hilft das Stangehängen bestens.
Zusätzlich ev. mal einen Tennisprofi fragen wo Deinen Stellungen und Bewegungen noch "handgelenk-negativ" sind, könnte auch mit etwas Technik bessern denke ich.
Gute Besserung und viel Spass beim Tennis wünscht Dir Thomas
und natürlich Gottes reichen Segen für Dich und Deine ganze Family!

Manuel 01.06.16: Danke fuer die info Thomas. Das Problem ist nämlich, dass die tennisarm und golferarm uebung das handgelenk zu sehr belasten...beim dehnen keine schmerzen aber symptome verstaerken sich......sollte ich parallel doch noch entzuendungshemmer nehmen? Denn zwecks Hangelenk scheint es laut homepage wohl schwieriger zu sein....

Thomas: 01.06.16: Lieber Manuel, Entzündungshemmer werden nichts nützten, nur Magen und Niere belasten. Stangehängen sollte innerhalb von 2 Wochen eine positive Veränderung anzeigen, ansonsten dann auch eher abbrechen.

Renate Gebhard, Klagenfurt / Österreich,  reni.gebhard@gmail.com
Eintrag 1021 vom 28.05.2016, 23:32 Uhr

Guten Tag, ich werde im Juli 64 Jahre alt und habe das Problem seit ein paar Monaten, wobei es sich in letzter Zeit verschlechtert hat. Es besteht ein Schmerz an der Innenseite des linken Ellenbogens, der bei bestimmten Drehbewegungen bzw. Belastungen stärker wird. Im Ruhezustand ist nichts zu merken, auch keine Rötung oder Geschwulst. Bitte um Antwort. Vielen Dank im Voraus.
Renate Gebhard

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Renate. Innenseite scheint Golferarm, mach mal die Diagnose "Golferarm", siehe Link Diagnose.
Beim Golfer-/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Walter Steffens, 58706 Menden Deutschland,  steffens-walter@t-online.de
Eintrag 1020 vom 27.05.2016, 10:41 Uhr

Alter 57 Marcumarpatient
Habe nun ca 8 Wochen diese Schmerzen vor einer Woche beim Doc gewesen Schiene bekommen keine Spritzen oder Medikamente als Marcumarpatient in der Situation möglich ( ausser mein Oxycodon und Novalgin das ich wegen schwerer Bein erkrankungen immer im Haus habe ) was bleibt mir nun noch übrig diese Schmerzen sind einfach schlimm und ich bin durch meine ganzen Ops am Bein einiges gewohnt mehrfach Bypässe mehrfach Knietep wechsel MRSA versteiftes Knie . Ich sage mal danke für eine Antwort .

Kommentar:
31.05.16, 08.53h Lieber Walter. Schmerzen im Ellenbogen/Arm? Schiene für Hand/Arm?
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Die Schiene, wenn Diagnose anspricht, wird nichts bringen:
Lies mal zu Gips-Problematik

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Efi, Baden,  efi.v@web.de
Eintrag 1019 vom 19.05.2016, 11:48 Uhr

Alter 42 - Tennisarm seit 2011
Hallo zusammen, habe seit 5 Jahren einen Tennisarm. Folgende konservative Methoden habe ich seither gemacht:
- Lymphdrainage
- mehrmals Physiotherapie
- seit 5 Jahren tägliche Dehnübungen (auch mit der Blackroll)
- Kortisonspritzen
- Aktivbandage (trage ich täglich bei der Büroarbeit)
- Lasertherapie
- elektr. Therapie mit TENS
- 2 x 2 Wochen Ruhigstellung
- Einnahme von Symphytum (Beinwell-Globuli)
- Beinwellumschläge
- Beinwellcreme
- Quarkumschläge
- ich nehme seit 3 Monaten fast täglich Ibu800
- MRT ergab Risse
- zusätzl. Behandlung durch Ostheopaten (Leberwickel u. Salzsocken haben leider auch nichts gebracht)

All das hat nichts gebracht. Was würden Sie mir noch raten?

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe(r) Efi. Tja dann hast schon mal rausgefunden was nichts bringt.
Die ibu800 kannst Du eher vergessen, wenn Dein Problem darauf ansprechen würde, wäre das schon lange besser. Es belastet nur Deinen Magen.
Jetzt bist Du richtig hier, mach die Dehnung und das Hängen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa, ,  Lisacancola@gmail.com
Eintrag 1018 vom 15.05.2016, 02:14 Uhr

Hallo...ich bin 28 jahre alt und liebe es klettern zu gehen und aktiv zu sein. Es gibt nicht schöneres. Allerdings habe ich durch die liebe zum klettern meinen ellbogen sowie handgelenk fürchterlich beleidigt. :/ seit ca 2, 5monaten Probleme/schmerzen mit/im dem ellbogen sowie handgelenk.
1.handgelenk: angefangen hat es damit, dass ich einen ziehenden schmerz auf der hand außenfläche beim beugen hatte. Das hat mich dann dazu verleitet mit dem klettern aufzuhören bzw zu pausieren. Der schmerz ist seit meiner pause (2monate) noch immer da und wird nur laaaangsam besser bzw bilde ich mir ein tlws sogar schlechter. Auch beim drehen des handgelenks verspüre ich ein ziehen, ausgehend vom handgelenk in den kleinen und ringfinger. Manchmal verspüre ich auch ein sehr kribbeliges gefuhl im daumen. Sehr schmerzhaft ist für mich das aufstützen bzw abstoßen. Seitdem der schmerz hier ist trage ich eine Schiene um mein handgelenk ruhig zu stellen.
2. Ellbogen: durch das pausieren, ruhigstellen des handgelenks kamen langsam schmerzen im ellbogen. Die wurden so stark dass das abbiegen, drehen sehr schmerzhaft wurden. Mit hilfe der seite und meiner eigendiagnose tippe ich auf einen golferarm.

Seit 3 wochen lass ich nun elektronische Akupunktur über mich ergehen, dass meiner meinung ein wenig hilft. Allerdings bin ich sehr am verzweifeln, da ich wieder klettern gehen möchte aber angst habe, dass es noch ewig dauert bis ich wieder klettern kann. Ich muss auch zugeben, dass ich mich nie viel gedehnt habe vor dem klettern oder auch danach nicht.

Ich bin mir nicht sicher ob das ruhig stellen meines handgelenks so sinnvoll ist.

Vl irgendwelche tipps/tricks?!

Lg

Kommentar:
23.05.16, 09.06h Liebe Lisa. Mach das Stangehängen, am Anfang reduziert mit unten aufstehen und etwas Gewicht abfangen. Dies sollte Golferarm und Handgelenk und auch Daumentaubheit gleichzeitig behandeln!
Es ist auch handgelenkschonend, kannst die Golfarm-Dehnung auch gem. Link ausführen/probieren, könnte aber sein, dass dies Dein Handgelenk nicht toleriert/schlimmer wird, aber vorsichtig probieren würde ich es mal ein paar Tage.

Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias Bimmermann, Dortmund - Deutschland,  m.bimmermann@t-online.de
Eintrag 1017 vom 09.05.2016, 14:46 Uhr

Hallo und guten Tag,

seit August 2014 habe ich Verspannungen im linken Oberschenkel mit Auswirkungen auch auf das Knie. Die Beschwerden sind unterschiedlich ausgeprägt, kurzzeitig habe ich auch die Patellasehene gespürt.
Ich bin 50 Jahre jung und Läufer. Trotz vieler Dehnübungen erscheint das Problem nicht veränderbar. Laufen gehe ich im Moment zweimal wöchentlich 40 min.
Die Verspannung ist nicht unbedingt subjektiv spürbar, beim Laufen sowieso seltener. Das Gefühl tritt sporadisch auf, manchmal im Knie in allen Bereichen. Wenn ich meine Knie durchdrücke, spüre ich im linken Oberschenkel die Verspannung wie einen leichten Muskelkater. Durch Ausschütteln bessert sich das Empfinden, durch Dehnen nur kurzzeitig.

Vielleicht können Sie mir Tipps und Tricks geben?
Der Link Kniebeschwerden/ Patellasehne funktioniert leider nicht.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Matthias Bimmermann aus Dortmund

Kommentar:
11.05.16, 08.52h Lieber Matthias. Leider bin ich nicht der Spezialist für Knie/Oberschenkel.
Es könnte aber sein, dass Dir sowohl die Hüftdehnung wie auch das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Viel Erfolg, gute Besserung und melde Dich wieder in 3-4 Wochen wie's Dir erging damit.
Viele Grüsse von Thomas

Flavia, Schweiz,  Flavia.m@bluewin.ch
Eintrag 1016 vom 08.05.2016, 10:14 Uhr

seit sept 2015 plagen mich die schmerzen am rechten Arm. Der Arzt diagnostizierte Epicondylitis (falsche Haltung am Computer) habe wie üblich alles ausprobiert- letztlich bin ich auf Ihre HomePage gestossen. Ich hatte zwar grosse Schmerzen- aber nach 2 Tagen Dehnungsübungen konnte ich mein Arm nicht mehr bewegen. Alles geschwollen und sogar bläulich gefärbt(wurde nicht mehr richtig durchblutet durch die schwellung) - ich konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr arbeiten, es war einfach schrecklich, ein Alptraum!!!!!! ich finde es absolut daneben, so was im Internet zu posten, ohne Verantwortung zu übernehmen durch den schaden, dass es bei mir und sehr warscheinlich bei vielen anderen angerichtet wurde!! Man darf solche Übungen nicht machen, solange die Sehne gereizt/entzündet ist. Und es ist eine ENTZÜNDUNG- sicher nicht eine Muskerverkrampfung!! Epicondylitis sind microrisse am Sehnenanzatz, die sich entzünden können. Leider in meiner Verzweiflung, habe ich trotz gegen mein Instinkt und mein Wissen die Übungen gemacht. Na ja, das Resultat war eine Tragödie- Dehnungsübungen mag ja gut sein, aber sicher nicht wenn eine Entzündung durch Belastung entstanden ist! lasst ja die Finger davon!!!!

Kommentar:
11.05.16, 08.57 Liebe Flavia.
Hast Du meine Diagnose wie empfohlen vor dem Dehnen ausgeführt und es hat angezeigt? Ev. hast Du keinen Tennisarm sondern eine Sehnenscheidenentzündung, wobei dies im Ellenbogen eher selten ist.
Du hattest grosse Schmerzen?! Bei meinem Beschrieb steht, nicht weit über den Schmerzpunkt Dehnen.
Ebenfalls schreibe ich natürlich Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie. Steht im Forum zu oberst! Aber ich denke, das ist heutzutage sowieso jedem klar der Empfehlungen aus dem Internet holt oder?
Ist etwas schwierig zu glauben die ganze Geschichte, da ich erstens sowas in 17 Jahren noch nie gehört habe und mir es zweitens auch physisch nicht so vorstellen kann mit den Auswirkungen. Aber natürlich - keine Regel ohne Ausnahme.
Hier findest Du 719 persönliche Dankesschreiben von Erfolgen! Das ist die Regel, tut mir leid, dass Du (bis jetzt) nicht darunter gefallen bist.
Ich denke trotzdem (falls es ein Tennisarm ist), dass Du am Schluss wenn Du alles was Dir jetzt die Schulmedizin bieten wird durch hast (frag mal einen Arzt ob er 719 mit Namen dokumentierte Erfolge vorweisen kann), doch irgendwann wieder beim Dehnen landen könntest, da es sonst eine sehr langwierige Geschichte werden könnte.
Alles Gute und gute Besserung, Thomas

Carlos Inácio, Neuburg a. d. Donau / Deutschland,  c.inacio@online.de
Eintrag 1015 vom 06.05.2016, 02:24 Uhr

Guten Tag,

mein Name ist Carlos, bin 42 Jahre alt und habe seit ca. 12 Jahren ein sog. Sulcus Ulnaris Syndrom im rechten Arm.

Leider muss ich dazu etwas ausholen, da ich denke, dass ein bestimmter Eingriff die mögliche Ursache meines Problems ist, bitte entschuldigen Sie dies.

Bis zum Jahre 2003 war ich ein begeisterter Fitness Akteur und besuchte 3 bis 5 mal mein damaliges Studio mit steter Begeisterung. Bodybuilding und der dazugehörige lifestyle mit gesunder und vitaler Ernährung waren für mich selbstverständlich und gaben mir die Energie für meinen zeitintensiven und stressbehafteten Beruf in der IT-Branche.

Bis auf hin- und wieder auftretenden kleinen Beschwerden, die mit dem Sport einhergehen, hatte ich von 1993 bis 2003 ansonsten keinerlei Probleme. 2003 jedoch verletzte ich mich beim Bankdrücken am re. Handgelenk. Die Meniskusscheibe im Gelenk war bei dieser Übung eingerissen und musste dazu in einer Handgelenkschirurgie athroskopisch geglättet werden.

Die Betäubung des gesamten Armes wurde durch eine Injektion von örtlichem Betäubungsmittel in die Umgebung des Armnervengeflechtes („Armplexus“) erzielt und als „Plexusanästhesie“ bezeichnet.

Etwa sechs Monate nach dem Eingriff und in Absprache mit meinem behandelnden Hausarzt, begann ich wieder Sport zu treiben und arbeitete mich langsam wieder an meine Ursprüngliche Leistung heran.
Dann im selben Jahr geschah folgendes: beim Bankdrücken hatte ich bei der positiven Druckbewegung nach oben plötzlich einen elektrischen Impuls im rechten Arm und es fühlte sich an, als würde mein nervi ulnaris eingeklemmt werden. Mein kleiner u. Ringfinger der re. Hand verkrampften sich und ich beendete sofort die Übung. Ein Heiss-Kalt-Schauer durchfuhr meinen re. Arm und ich pausierte mehrere Tage.

Als die Beschwerden verschwanden, versuchte ich es erneut, da ich von einem Einzelfall ausging. Diesmal führte ich die Übung an Kurzhanteln auf der Schrägbank aus. Leider ab einem bestimmten Gewicht, das gleiche Ergebnis mit selbigen Vorfall.

Ich führte von da an keine Übung mehr durch, bei der ich eine Druckbewegung durchführen musste. Mit der Absicht, dieses Problem nicht mehr zu verursachen. Doch leider musste ich feststellen, dass sich dieses Ereignis auch beim sog. Latziehen wiederholte, einer Übung für den Rücken, bei der mittels Seilzug ein best. Gewicht zur Brust gezogen wird.

Von diesem Moment an hatte ich starke Schmerzen im re. Arm mit Ausstrahlung in den kleinen und Ringfinger des re. Armes. Es folgte eine Odyssee von Neurologe zu Unfallärzten und Unfallchirurgen, welche mir allerdings nicht besonders weiterhelfen konnten. Man empfahl mir den Arm ruhig zu halten und den Bereich zw. Daumen und Zeigefinger zu beobachten. Sollte sich das Gewebe in diesem Bereich im laufe der Zeit zurückbilden, müsste ich operative Schritte in Erwägung ziehen.

Also befolgte ich den Rat und ca. acht bis neun Monate nach dem Ereignis waren die Beschwerden plötzlich von einem Moment auf den anderen verschwunden. Eine anschliessende Messung der Nervenleitgeschwindigkeit ergab eine bedeutende Besserung, allerdings sei der Nervi immernoch eingeklemmt.

Bis Dezember letzten Jahres, war ich - abgesehen von hin und wieder auftretendem leichten Ziehen, bis dato mehr als 12 Jahre zu 95% beschwerdefrei. Leistungssport führte ich keinen mehr aus. Durch einen mir unbekannten Auslöser traten die Beschwerden leider wieder auf. Fünf Monate sind seither vergangen und keine Besserung in Sicht.

Ich frage mich, ob die oben erwähnte Plexusanästhesie, welche damals während meines athroskopischen Eingriffs am re. Handgelenk durchgeführt wurde evtl. das Problem haben entstehen lassen, da ich ja all die Jahre zuvor nie derartige Probleme im Sport erhalten hatte.

Ich habe Angst vor einem operativen Eingriff, da die Aussicht auf Heilung nicht gegeben ist und ich unter Umständen danach noch größere Beschwerden bekommen könnte. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe auf Ihrer - dieser homepage vielleicht noch einen Tip zu erhalten, der mir Hoffnung geben könnte.

Ich entschuldige mich nochmals für die Länge meines Romans und verbleibe mit den allerbesten Grüßen!

Herzlichst,

Carlos Inácio

Kommentar:
11.05.16, 09.14h Lieber Carlos. Eine OP würde ich in Deinem Fall auch nur sehr ungern ausprobieren, es könnte wirklich verschlimmbessern.
Es könnte aber sein, dass Dir das Stangehängen helfen könnte, ich würde mal täglich einige Minuten investieren und nach 3-4 Wochen weisst Du ob und was es bringt!
Das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auch auf Finger, Handgelenk, Arme etc.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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