Tennisarm-Forum
Stelle Deine Frage oder bringe eine Bemerkung an.
Etwas später findest Du dann meinen Kommentar unter Deinem Eintrag.

Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie.

Vorname Name
Ort / Land
Email
Code Bitte Ziffern eingeben. in die Box schreiben: dann
| Code nicht lesbar?

Bettina Salzberger, Rottach-Egern/Deutschland,  b.salzberger@web.de
Eintrag 900 vom 29.07.2015, 15:31 Uhr

Hallo,
im November, Dezember bin ich mit Cortison-Spritzen an meinem Fersensporen behandelt worden. Habe dann leider noch einen Riß in der Plantarfaszie bekommen, der nicht erkannt wurde. Erst nach 2-3 Monaten
Schmerzen wurde ein MRT gemacht und festgestellt das ich einen 5-6 cm
großen Einriß habe. Dieser will nicht zuwachsen und mein Arzt hat mich
jetzt zu einem Fußspezialisten nach München überwiesen. Dieser hat
Erfolge mit der Röntgentiefbestrahlung um den Heilungsprozess anzugregen.
Bin gerade auf diese Seite gestoßen und jetzt verunsichert da man mir gesagt hat das diese Strahlung ungefährlich sei.
Viele Grüße
Bettina

Lorenzo, Bern,  lorenzodimitri.bono@postfinance.ch
Eintrag 899 vom 21.07.2015, 13:37 Uhr

Guten Tag,
ich habe seit ca 3 Monaten massive Schmerzen bei gewissen Übungen im Training.
Zuerst hatte ich vor allem Schmerzen beim Trizepsdrücken stehend beidarmig mit der Curlstange. Ich hatte beim Trizepsdrücken beim andrücken schon länger im Ellenbogen auf Aussenseite ein ziehen welche dem Unterarmknochen entlang bis zur Mitte des Unterarms verlief. Jetzt ist es nicht mehr nur ein Ziehen sondern ein Stechen. Während der Übung verschwand der Schmerz meist, kam dann aber umsomehr am Schluss wenn die Belastung schlagartig weg war.

Auch beim Seitenheben mit Kurzhanteln (Schulterübung) habe ich nun seit ein paar Wochen denselben Schmerz. Ebenso bei Bizepcurls stehen und sitzend mit der SZ Stange zieht und sticht es an dieser Sehne entlang des Unterarmknochens an der Aussenseite.

Bankdrücken wie Nachdrücken mit Langhanteln geht beides relativ gut, aber auch an der besagten Sehen ein leichtes ziehen.

Sie schreiben ja man solle nicht schonen sondern auch bei Schmerz weiter belasten. Meine Frage nun, würden Sie das anhand meiner Beschreibungen auch noch empfehlen oder dann eher nicht.

Ich nehme jetzt seit 4 Tagen Bromelain (Wobenenzym) in der Hoffnung es wirkt etwas.

Mein Alter: 41

Mfg

Lorenzo Bono

Kommentar:
25.07.15, 12.13h Lieber Lorenzo. Stelle zuerst mal mit Diagnose unten fest ob es Tennisarm oder Golferarm anzeigt. Auch wenn es nicht anzeigt, was Dir helfen wird ist das Stangehängen hier beschrieben. Hats ja im Studio genug und in den Pausen immer mal wieder hinhängen, das wird Dich weiterbringen.
Hauptursache ist natürlich auch, dass Du Muskeln, Sehnen mit dem Training überforderst, dem kannst du mit genügend Dehnen, vorher, zwischendurch, danach entgegenwirken, aber ev. musst Du erstmal Gewichte etwas reduzieren und lieber mehr Durchgänge machen, bis es eindeutig bessert. Auf diese Weise kannst Du weitertrainieren.
Das Wobenzym schadet nicht, wird diesem Problem aber auch nicht nützen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald, Mallorca,  
Eintrag 898 vom 13.07.2015, 12:44 Uhr

Lieber Thomas,
... ich ... möchte ich mich auf diesem Weg noch einmal sehr herzlich für Deine Tipps und die daraus erfolgte Heilung bei Dir bedanken.
Seit Deiner genialen Therapie fühle ich mich wieder "sauwohl" und ich kann meine Hanteln besser als je zuvor schwingen. Genauso gut geht es mir übrigens, wenn ich meinen Arzt begegne, der beinahe Tränen in Augen hatte, als er erfuhr, dass ich seine Tennisarm-OP nicht mehr brauche. ;-)
Thomas, Du bist en Genie!!!!!

Übrigens am Rande noch einen kleinen Tipp für Dich: Ebenfalls sehr geholfen hat mir die Einnahme von Magnesium-Kapseln. Ich kam darauf, als ich einen Artikel las, in dem die Vorzüge dieses Medikaments gegen Muskelkrämpfe, Nervenschmerzen, etc. beschrieben wurden.

...

Solltest Du Dich einmal nach Mallorca und dort in den Raum Palma verirren oder sonst eine Hilfe in
Spanien benötigen, dann notiere Dir bitte meine Telefonnummer: 0034 - 971 - ...... und melde Dich. Schließlich und endlich möchte ich auch mal etwas für Dich tun, und wenn es nur ein Menü in einem der hervorragendsten Restaurants der Insel und anschließend vielleicht ein paar Cocktails an der Playa.

Ich verbleibe mit einem nochmaligen Dankeschön und allen guten Wünschen für Dich und Deinen, sehr herzlich,
Harald

Kommentar:
13.07.15, 13.06h Lieber Harald. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sehr nette Offerte, wer weiss. Mallorca und Drinks tönt super - wir waren im Frühjahr mal ein paar Tage im Nixe Palace, wunderbar, nah am Stadtkern und direkt am schönen Strand, Wasser war superwarm, kann man empfehlen.
Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Michel, ,  michel.ster#ki@gmx.ch
Eintrag 897 vom 13.07.2015, 12:40 Uhr

Guten Tag. Bin gerade dabei mit dem Dehnen zu beginnen da ich seit ca 4 Monate an Tennisarm leide. Habe diesen weitgehend ignoriert, allerdings nicht weniger dabei genervt und versuche nun das Problem mit Deiner Seite und Tipps zu lösen.
Leide zudem seit ca.15 Jahren an einer Bakerzyste in der linken
Kniekehle,dessen Schmerz immer sehr heftig ist wenn das Knie
anschliessend zuviel Synovialflüssigkeit produziert um dem eigentlich
Knieschaden entgegen zu wirken.Der Sack drückt sich dann gegen den
Nerv...na ja und den Rest kennt man ja.
Um nicht bloss die Ursache zu bekämpfen müsste man sich wohl das Knie
selbst vornehmen als bloss die Zyste zu entfernen.Zähle aber gerade mal
39 Jahre und ersehe dies als etwas früh darin rumzustochern,ist ja auch
immer ein neues Trauma bei einer OP/Atrhoskopie.
Mit Glucosamin,Chondroitin,Schwefelverbindungen hab ich's schon länger
probiert aber ohne Erfolg.
Hast Du damit vielleicht auch schon Erfahrung gemacht?
Danke für Deine Superseite und hilfreichen Tipps.
Freundliche Grüsse Michel

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Michel. Mit Dehnen und Hängen wirst Du schnell grosse Erfolge haben. Knie ist schwieriger, da weiss ev. Physio oder Fitnesstrainer Dehnübungen! Glucosami/Chondroitin das ist langfristig und man weiss nicht was es bringt oder was der Körper aufnehmen, bzw. da hin befördern kann wo's nötig ist, aber schaden wird es nicht!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tobi, ,  death#crush1@gmx.de
Eintrag 896 vom 13.07.2015, 12:38 Uhr

hallo thomas, ich hatte vor jahren schonmal deine methode probiert und super erfolge
erzielt. seit einiger zeit plagt mich jedoch eine ähnliche problematik.
viel krafttraining und sportschießen (FESTER halt der waffe) haben ein erneutes symptom ausgelöst. mein ostheopat hat soweit alle knochen gerade gestellt und meinte, es ist wirklich "nur noch" eine entzündung.
diesmal jedoch eine sehnenANSATZreizung, nicht wie damals als ich den "tennisarm" hatte. er empfahl mir alle B-vitame, sowie D3 zu nehmen und weiterzumachen.
der test auf deiner seite schlägt nicht an, bei mir kann ich es so testen:
arm ganz durchstrecken und hand "nach oben" zum körper hin bewegen.
dann merke ich es extrem seitlich am ellenbogen außen.
wenn ich seitlich am ellenbogen draufdrücke, schmerzt es auch so.
meinst du das dehnen wäre hier auch wirksam?
habe inzwischen ein anderes "lager" mit zig videos im youtube entdeckt,
die schwören auf kräftigen statt dehnen.
das glaub ich ist in meinem fall sicher nicht das richtige, da ich sehr
starke unterarme hab!
vielen dank schonmal, gruss tobi

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Tobi. Normale Entzündung wäre Schonen angesagt und das wäre mit Entzündungshemmer und Abschwellendem schnell gelöst. Wenn nicht, dann ist es eben doch eher ein Krampf wie Tennisarm, das ist bei Krafttraining sehr häufig, da generell Sehnen und Ansätze überlastet werden.
Vorerst mal Gewichte reduzieren und lieber mehr Durchgänge bis es behoben ist. Lies mal bei Link Body unten.
Dann würde ich aber so oder so mal 2-3 Wochen in Stangehängen investieren! Hats ja im Studio genung in den Pausen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia, Bottrop,  cschadwinkel@gelsennet.de
Eintrag 895 vom 12.07.2015, 22:59 Uhr

Hallo liebe Armgeschädigte,
ich mache seit gestern das Dehnen regelmäßig, so jede Stunde und merke jetzt schon, dass es sich bessert mit meinem bereits 7-monatigen Golferarm (vom zu schwer einseitig Tragen). Erstaunlich. Allerdings fühlt sich das Ende der Sehne am Handgelenk danach empfindlich, gereizt, kribbelig an. Kann man da auch noch was Gutes dafür tun?
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Claudia, 48 Jahre

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Liebe Claudia. Ja Du kannst nun auch Stangehängen machen, das dehnt auch perfekt und schont die Handgelenke oder probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

S. Lüdemann, Hamburg,  
Eintrag 894 vom 11.07.2015, 00:18 Uhr

Hallo, Erst mal danke für die vielen Informationen. Ich bin 28 und leide arbeitsbedingt (45 Stunden PC-Arbeit in der Woche) seit 5 Monaten unter dem Tennisarm an beiden Armen. Ich habe in diesen 5 Monaten Ausdauersport, Kraftsport, Krankengymnastik/Massage, Stoßwellentherapie, Salben, Tabletten, Schienen und nun auch das Dehnen (seit ca. zwei Monaten) ausprobiert, aber nichts hilft. Nun habe ich mir die Tür Reckstange gekauft und habe mich in den letzten 3 Stunden zweimal drangehangen für jeweils 30 Sekunden. Während des Strecken ist es o. k., aber nach dem Strecken tun die Ellenbogen erst mal eine Zeit lang stärker weh. Ist das normal?

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber S. Ja das ist normal. Fall Du aber vorerst etwas reduziert hängen möchtest, steh unten auf und fang etwas Gewicht mit den Beinen am und steigere erst über die näcshten Tage. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dieter, Asbach/Deutschland,  ddobrzinsky@hotmail.com
Eintrag 893 vom 09.07.2015, 22:12 Uhr

61 Jahre alt, Golferarm trat vor 3 Jahren als kleiner Schmerz auf. Ich habe dann die von Ihnen dargestellten Übungen gemacht. Wahrscheinlich habe ich es übertrieben, denn danach wurde es ganz schlimm.
Mittlerweile bin ich bei einem Osteopathen. Der Sagt folgendes: Zunächst einmal müssen die Verspannungen in der Tiefe aufgelöst werden. Das ist zwar sehr schmerzhaft, doch es hilft. Das nur für den Fall, dass die Übungen auch nach längerer Anwendungen keinen Erfolg zeigen bzw. der Golfer- oder Tennisarm schon chronisch sind.

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Dieter. Osteopath in Ehrern aber ... Ich empfehle Dir das Stangehänge und probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deutschland,  seb1986@gmx.de
Eintrag 892 vom 05.07.2015, 22:20 Uhr

Hallo Frank Herzer,
wow, was du da schreibst kommt mir so bekannt vor! Und das geht mir nicht bei jedem so, der vom Tennisarm berichtet.
Wenn du dir unsicher bist ob es ein Tennisarm ist, mach den "Mittelfingertest" mit Unterarm liegend auf einem Tisch.
Ich habe mir schon genau die gleiche Frage gestellt wie du. So viele Berichten hier von erfolgen mit dem Dehnen. Bei mir bringt das Dehnen etwas Verbesserung aber es geht nie auf Level Null was denSchmerz angeht.
Ich denke Thomas meint mit "normal belasten" das es nichts bringt den Arm nur zu schonen. Und das kann ich bur unterstreichen. Aber ich glaube dass Überbelastungen wonach ea nach ein paar Stunden schlimmer wird und man es auch noch am nächsten Tag spürt vermieden werde sollten. Also belasten ja, überbelasten nein!

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Sebastian. Falls Du das Stangehängen / Türreck noch nicht regelmässig machst, das könnte Dein Durchbruch sein.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Frank Herzer, ,  fherzer99@gmail.com
Eintrag 891 vom 04.07.2015, 14:37 Uhr

Lieber Thomas,

Grundlagen & Auslöser:
Ich bin 32 und habe die Probleme mit meinem Ellenbogen seit 8 Wochen. Ich betreibe seit vielen Jahren regelmäßig Fitnesssport (Kraft-Ausdauer), seit 3 Jahren spiele ich regelmäßig Basketball. Seit einigen Monaten bin ich unregelmäßig Indoor-Klettern gegangen. Ich sitze im Job auch viel am PC und bediene mein Smartphone mit den Fingern der rechten Hand. Das Fass zum Überlaufen brachten dann wohl zwei Handwerkseinsätze mit Akkuschrauber und langen, schwer zu schraubenden Schrauben. Kein Unfall oder sonstige Verletzung. Schleichender Beginn.

Symptomatik:
Meine Beschwerden bestehen in Schmerzen im Ellenbogenbereich die in Richtung Unter- und Oberarm ausstrahlen und sich auf die Außenseite des Armes konzentrieren. Sie treten eher NACH Belastungen auf, wirken also stärker nach als das sie mich akut belasten würden. Bei den üblichen Provokationstests für Tennisarm kann ich die Schmerzen nicht provozieren. Durch vorsichtiges (Über-) Strecken und Anwinkeln des Armes kann ich die Problematik ein wenig hervorrufen. Der Arm wurde geröntgt, ohne Befund. Mein Arzt bezeichnete die Problematik als Knochenhautentzündung am Ansatz der Unterarm-Hand-Muskulatur. Es fiel auch der Begriff Tennisarm. Im Alltag besteht die Problematik eher in leichten Missempfindungen im Ellenbogenbereich. Wenn ich den Arm aber belaste folgen auch stärkere, stechende bis leicht brennende Schmerzen. Vor über zehn Jahren habe ich mir (beim Bankdrücken) eine latente Schulterproblematik zugezogen die sich regelmäßig in leichten Schmerzen und in einem Knacken der Bizeps-Schultersehne äußert. Ich bin unsicher, ob das was mit der aktuellen Ellenbogenproblematik zu tun haben könnte.

Bisherige Behandlung:

(1) Zunächst habe ich 2 Wochen allein behandelt. Kein Kraftsport, kein Basketball. Dafür Jogging und Rumpftraining. Ich habe versucht, den Ellenbogen zu schonen. Kurzzeiteinsatz einer Tennisarmspange. Voltaren-Salbe und Ibuprofen. Keine Besserung.

(2) Sportarzt. 2 Tage Zinkleimverband, 3 Wochen fast kein Sport. Salbe und Diclac-Tabletten. Ultraschall-Behandlung. Schonung. Bandage. Keine Besserung.

(3) Sportarzt. Cortison-Spritze und nochmal Schonung. Nach der Spritze spüre ich die Ellenbogensymptome eher mehr als weniger.

Weiteres Vorgehen?

Ich bin verzweifelt, weil ich jetzt schon seit 8 Wochen auf meinen Sport verzichten muss und sich noch nichts an der Problematik gebessert hat. Mir fällt es schwer den Arm zu schonen, vor allem weil die Symptomatik nicht permanent vorliegt. Ich habe zwischendurch immer mal wieder vorsichtig Ansätze von Sport probiert aber das Problem war noch da. Aber auch die alltägliche Benutzung des Armes und der Hand (ich bin ja Rechtshänder) belastet den Ellenbogen: Zähneputzen, PC-Arbeit, Smartphone-Bedienung etc. Bei Ihnen lese ich, ich brauche nicht zu schonen und soll den Arm normal belasten. Das käme mir emotional sehr entgegen da ich vor allem unter der Lebenseinschränkung und dem fehlenden Sport leide. Jedoch hat die Schmerzsymptomatik mit zeitlicher Verzögerung definitiv immer zugenommen, wenn ich den Arm mal wieder versuchsweise belastet habe. Bisher habe ich bei Zunahme der Probleme immer wieder angefangen zu schonen und weiß daher nicht, wie schlimm die Problematik bei einer Aufrechterhaltung der Belastung noch werden würde. Genau darin besteht ja der so frustrierende Teufelskreis: Schmerzen --> Schonung --> Unklarheit bzgl. Besserung --> Ausprobieren --> Schmerzen --> Schonung etc. Wenn ich wüsste, dass es nicht schlimmer wird bzw. ich nichts falsch mache, würde ich den Arm lieber belasten als ineffektiv und lebenseinschränkend zu schonen. Ich würde es gern mit den von Ihnen beschriebenen Dehnübungen versuchen. Jedoch lese ich auf anderen Seiten im Internet, dass Dehnen im Akutstadium der Erkrankung auch kontraproduktiv sein kann. Zudem bin ich nach wie vor unsicher bzgl. der Diagnose Tennisarm. Ich spüre kaum Schmerzen in der Muskulatur (vielleicht aufgrund des ursprünglich guten Trainingszustands?). Wie gesagt, die Provokationstests bleiben ohne Befund. Die Schmerzen treten eher punktuell stechend in und um den Ellenbogen herum auf. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Rückmeldung! Mit freundlichen Grüßen, Frank

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Franz. Tönt für mich auch ohne eindeutige Diagnose alles typisch nach Tennisarm, gut hat der Arzt das Wort ausgesprochen (selten). Du solltest das Dehnen und das Stangehängen jetzt machen. Es gibt keine wirkliche Akutphase bei Tennisarm. Falls Du übertreibst und einen Rückfall produzierst, mach einfach 2 Tage Pause. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deuschland,  
Eintrag 890 vom 04.07.2015, 06:44 Uhr

Hallo Zusammen,
Ich habe zuletzt am 15.05.2015 hier reingeschrieben. Bis auf kurze Lichtblicke in denen Ich dachte, Ich sei auf dem Weg der Besserung hat sich mein Tennisarm nicht viel verändert. Ich habe keinen Druckschmerz solange ich den Arm nicht belaste bzw. überbelaste.
Vor Drei Wochen hat mir jemand eine neue Dehnübung gezeigt für den Tennisarm. Es war eigentlich die Golferarm Dehnübung. Also nicht palmar beugen, sondern dorsal. Ich habe diese gemacht und schon nach wenigen Stunden wurde es besser. Das wurde dann immer besser bis sich nach 3-4 Tagen nichts mehr tut. Ich habe zwar dann kein Ruheschmerz mehr aber wenn ich etwas mit der Hand mache tut es schnell wieder weh.
Thomas: 1. Hattest du schonmal gehört dass die Golferamdehung beim Tennisarm besser anspricht als die Tennisarmübung (die bringt bei mir gar nichts)?
2. Gibt es einen Test, bei dem ich sehe ob es dem Arm besser geht ohne ihn zustark zubelasten?
Viele Grüße Sebastian

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Sebastian. Ob es besser geht siehst Du im Alltag. Manchmal hat man Tennisarm und Golfarm oder das eine ausgeprägter, anscheinend ist bei Dir auch der Arminnenmuskel/GA betroffen. Mach auch das Stangehängen jetzt, weil damit beides gleichzeitig behandelt wird!
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katharina Rubbert-Störmer, Düsseldorf Deutschland,  krs.privat@gmail.com
Eintrag 889 vom 25.06.2015, 16:59 Uhr

Alter 48; Problem seit 14 Tagen nach 6 starken Golfschlägen aus sehr hohem Gras.

Neben den typischen Schmerzen, habe ich auch folgendes Phänomen:
wenn ich über die Haut streiche, kommt ein nadel-artiger Schmerz im Arm.
Als wenn die Nerven entzündet wären.
Schon mal gehört?

Danke und Gruss
Katharina Rubbert-Störmer

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Liebe Katharina. Kenne ich so nicht. Könnte auch ein akutes Problem sein, obwohl das nach 14 Tagen eigentlich besser sein sollte. Ansonsten mach hier weiter mit der Diagnose unten, Golf- und Tennisarm testen. Das Stangehängen kann so oder so nicht schaden, das wird Dir schnell weiterhelfen!
Beim Golf-/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Moritz, Borkow Mecklenburg,  gaegelow@gmx.de
Eintrag 888 vom 16.06.2015, 07:54 Uhr

Alter 50 Jahre, Problem besteht seit meiner Jugend. Begeistert lese ich Ihre Seite. Ich habe oft auch nach längerem Gehen besonder mit Gefälle Schmerzen im Knie. Seit verschiedenen Behandlungen auch wegen anderer Schmerzen recht erfolglos verliefen ließ ich mir lieber Gymnastik oder manuelle Therapien verschreiben. Da bat ich die Therapeuten immer um Infomaterial zu Übungen, die ich auch zu Hause und im Auto beim Fahren nach der Behandlung ausführen kann. Die Dehnübungen habe am besten geholfen. Ich bin immer wieder erstaunt wie wirksam die Pharmaindustrie so nützliches Wissen unterdrückt bekommt. Ein Manko Ihrer Seite ist das für einen Norddeutschen etwas eigenartig klingende Deutsch. Aber das habe ich auch auf einer Seite über die Behandlung von Hämorriden so gefunden. Aber auch die da gegebenen Tipps, an seinen Gewohnheiten einige kleine Änderungen vorzunehmen, helfen. Und das ist es ja was zählt.

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Thomas. Ja, die Krankheitsindustrie hat kein Interesse an Dehnen, das kann jeder selber machen und kostet nicht und kann nicht patentiert werden. Vielen Dank für das Feedback und gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

CT, ,  
Eintrag 887 vom 04.06.2015, 00:57 Uhr

36. Tennisarm offenbar durch Muskelverkrampfung Unkraut mit Hand aus Boden ziehen vor halbem Jahr. Dann Verschlechterung durch viel Schreiben mit Stift. Habe nun kürzlich aufgrund der Seite viel gedehnt, jetzt sind mir allerdings leicht Daumen über Ringfinger bis Mittelfinger leicht "eingeschlafen" als dauerhafter Zustand seit ca. 2 Tagen. -> Karpaltunnelsyndrom. Könnte es sein, dass ich beim Dehnen zu stark vorgegangen bin und einen Nerv eingequetscht oder zu stark gereizt habe?

Beste Grüße

Kommentar:
06.06.15, 15.33h Lieber CT
Nein so schnell quetscht man kaum einen Nerv, das würde auch ziemlich schmerzen, ist eher veränderte Zirkulation, man kann beim Dehnen auch kaum zu stark vorgehen, einfach nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Das Stangehängen wird dieses Symtpom sicher schnell beheben denke ich und es würde auch der Heilung stark helfen!
Karpaltunel etc. und andere Syndrome sind oft Fehldiagnosen: Lies mal nach bei Syndromen

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Seyfettin Cinar, Kassel, Deutschland,  S.Cinar@gmx.de
Eintrag 886 vom 02.06.2015, 20:56 Uhr

Ich bin 38 und habe seit kurzem wahrscheinlich Tennisarm. Was hälst Du von Gewichte "hochziehen", also das Gewicht "hängen lassen". So müssten doch auch die Muskeln/Sehnen gut gedehnt sein? Grüße

Kommentar:
03.06.15, 08.33h Lieber Seyfettin.
Nein, beim Hochziehen, da verkrampfst Du wieder!
Nur beim Stangehängen und Dehnübung wird der Muskel unbelastet verlängert, unter Spannung wird er verkürzt, was kontraproduktiv ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marco Ohmsen, Hamburg, Deutschland,  marco.ohmsen@gmx.de
Eintrag 885 vom 31.05.2015, 10:11 Uhr

Hallo,
ich bin 40 Jahre alt und treibe eigentlich schon mein Leben lang recht viel Sport. Nach vielen Jahren Fitnesstudio habe ich im vergangenen Jahr damit begonnen, Triathlon zu machen, wobei ich nur die Kurzdistanz trainiere. Seitdem, ich vermute die Kombination Schwimmen/leichtes, ergänzendes Fitnesstraining, habe ich seit etwa einem Jahr einen widerkehrenden Golferellenbogen rechts. Anfangs halfen Kortisonspritzen sehr gut, ich war immer etwa 3 Monate beschwerdefrei, inzwischen nicht mehr richtig. Habe vor einer Woche mit Ihrem Dehnprogramm begonnen, muss ich darüber hinaus das Training streichen?
Vielen Dank

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Lieber Marco. Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Nein musst Training nicht streichen aber vorher, zwischendurch, danach ausgiebiger Dehnen. Sollstest nun auch das Stangehängen machen.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katharina, Deutschland,  Katharina.schnieder@ipmgmbh.com
Eintrag 884 vom 30.05.2015, 13:10 Uhr

Bin 51 Jahre alt, Tennisarm seit 3 Monaten.
Hallo, habe Deine Webpage grade entdeckt. Danke für Deine Ausführungen, sind sehr hilfreich! Obwohl ich nach 3 Monaten schon fast am Verzweifeln bin. Mit den Dehnübungen habe ich gleich angefangen.

Mein Physiotherapeut hat mir eine orthopädische Manschette empfohlen, Sie soll bei Bewegung leicht auf den Muskel drücken und massieren. Was hältst Du davon? Auch wird empfohlen ein kinesiologisches Tape aufzulegen. Hast Du Erfahrung damit?
Mein Physiotherapeut massiert mit starkem Druck den Muskel oder die Sehne, danach tut es sehr weh und nach Paar Tagen kommt zurück auf einen leichteren aber leider latenten Schmerz. Er sagt, daß durch die Verletzung der Sehne durch die Massage, sie sich neu strukturieren und regenerieren kann...
Und letzte Frage: kann ich eigentlich mit dem Arm Golf spielen? Mein Physiotherapeut hat mir davon strikt abgeraten.
Danke für Deine Hinweise
Gruß, Katharina

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Katharina. Manschette und Kinestape kannst Du getrost vergessen. Die Massage schadet nicht, aber wird nicht grossartig zur Problemlösung beitragen. Kannst Golfen soweit es Deine Schmerztoleranz zulässt, wenn Du vorher, zwischendurch und danach gut dehnst wird es dadurch nicht schlimmer und für die Erhaltung der Lebensqualität ist es wichtig.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Falls Du Golfarm hast, ev. hast Du ja aber eher Tennisarm.
Golfarm-Dehnung
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas Wilke, Wuppertal - Deutschland,  andreas.wilke@gmx.eu
Eintrag 883 vom 29.05.2015, 19:07 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Hallo, bin 51 und im Januar/Februar bekam ich die Diagnose Tennisarm. Nach Krankengym., Armmanschette, Tensgerät und 5 Spritzen, die letzte am Mi. 27 Mai, bin ich Mi.abend auf diese Seite gestoßen. TOLL!!! Hoffe das auch diese Heilmethode bei mir greift. Alle Versuche vorher haben nicht geholfen. Nach dem lesen dieser Seite gehe ich sehr positiv an die Sache heran u.a. auch deshalb, weil ich den Arm wieder voll einsetzen werde. Bin Handwerker und brauche ihn halt. Auch wenn es öfters schmerzt. Die Schmerzen halten sich im Vergleich zu anderen Leidensgenossen bei mir wohl noch in Grenzen. Er schmerzt nur dann, bei Bewegungen bzw. Anstrengungen gegen den Handrücken, bzw. einige Zeit noch danach.
Dehne intensiv, merke aber noch nicht viel, was evtl. an der letzten Spritze liegt.??? Kann man beide Dehnarten auch kombinieren oder sollte eine bevorzugt werden? Kann ich es auch übertreiben?

Vielen Lieben Dank an Thomas
Werde diese Seite weiter empfehlen.

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Lieber Andreas. Du bist richtig hier und bald geheilt. Ja eine Kortisonspritze ist Symptombekämpfung für ca. 3-4 Wochen merkst Du dann nicht mehr viel, aber danach ists schlimmer.
Du solltest die Dehnübung machen und das Stangehängen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dietrich, Berlin,  blog@internetdienste-berlin.de
Eintrag 882 vom 29.05.2015, 11:14 Uhr

Bin 75 und hatte das Problem Tennisarm im linken Arm schon vor ca. 15 Jahren, dass dann nach einigen Jahren von alleine verschwand. Zwischendurch hatte ich durch Cortisonspritzen vorübergehend Erleichterung. Ursache war damals vermutlich eine Überlastung bei Übungen im Fitness-Studio. Jetzt ist das Problem im rechten Arm - langsam ansteigend seit ca. einem halben Jahr - wieder aufgetreten. Ursache mit großer Wahrscheinlichkeit intensive Computerarbeit und ist dann nach der ersten Rasenmähaktion massiv geworden. Da mir die damalige Quälerei noch lebhaft in Erinnerung war, habe ich bei Dr. Google recherchiert und bin auf tennisarm.eu gestoßen. Das scheint - ich bin noch vorsichtig - der Durchbruch zu sein, denn schon nach wenigen Übungen war eine deutlich Erleichterung zu spüren - nicht erst nach Wochen wie versprochen wird und auch der morgendliche Schmerz und die Steifigkeit war entschieden weniger und schneller nach ein paar Bewegungen zurückgegangen. Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Dehnübungen massiere ich noch die druckempfindliche Stelle am Ellbogen. Ich möchte noch anmerken, dass die angegebene Selbstdiagnose nicht die angegebenen Symptome lieferte, aber es gibt kein Zweifel, dass es der typische Tennisarm - oder sollte man besser Mausarm sagen - ist.

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Lieber Dietrich. Du bist richtig hier und bald ganz geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

max, österreich,  
Eintrag 881 vom 29.05.2015, 00:17 Uhr

ich lese hier seit ca. 5 jahren und habe auch mal eine frage gestellt ( golferarm ) - bin jetzt 45 :-)

ich hatte solche schmerzen das ich nichtmal eine zahnbürste halten konnte. die ärzte meinten ich MUSS operrieren ansonsten bleibt mir der golferarm. dank dieser seite habe ich mich auf keine op eingelassen. ich habe einen anderen weg gefunden den nicht jeder gehen kann. mein rezept für eine ausheilung war sofort jegliche arbeit mit dem betroffenen arm zu meiden. das heisst ich habe den arm nur soweit in anspruch genommen wie nötig. zb. essen, kleidung anziehen usw. aber sonst schon nichts. das spricht soweit ich hier gelesen habe gegen die ratschlägen, aber mein erfolg zeigt das es auch noch die möglichkeit der nullbelastung geben muss.

es hat ca. 1 jahr gedauert bis ich ohne belastung schmerzfrei war, und noch mal 2 jahre bis der golferam geschichte war. seit ca. 2 jahren kann ich wieder schwere arbeiten ( maurer ) verrichten ohne das sich der golfer zurück meldet.

kurzfassung für meine therapie

den arm quasi still legen ( ausser natürliche bewegungen ) und abwarten hat bei mir zur 100%gen heilung geführt !

lg an alle betroffenen und den betreiber dieser seite

ich möchte ergänzend noch hinzufügen das ich jede ärztliche therapie abgelehnt habe und das nur weil ich vorher hier gelesen habe. mir wurde cortison und op's mit nachdruck fast schon verpflichtend nahe gelegt, aber ich habe gesagt nein danke.

ich sagte immer cortison verklebt meine muskeln/sehnen und eine op ist nur zu 65% erfolgreich worauf mir immer gesagt wurde das stimmt ja nicht :-)

es geht ja nur darum das die leute ja nicht zu lange im krankenstand sind und drumm wird man zu den mitteln fast gezwungen, aber wenn ich nachrechne war meine eigentherapie unterm strich für den staat billiger.

Kommentar:
29.05.15, 08.11h Lieber Max. Vielen Dank für das positive Feedback. Ja man kann schonen, muss aber nicht. Schonen ist OK, nur komplett Ruhigstellen (Eingipsen, Schienen etc.) wäre Gift, da sich dann der Krampf verstärkt und festsetzt. Das Schonen hat nur den Nachteil, dass es psychologisch die Lebensqualität stark reduziert und eigentlich dem chronischen Krampf nicht beseitigt, also nicht hilft. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Ilona Dobbertin, Groß-Zimmern/Deutschland,  nicolausi@freenet.de
Eintrag 880 vom 26.05.2015, 17:15 Uhr

Guten Tag!

Es geht um meinen Sohn, er ist 16 Jahre. Bei ihm wurde ein Werferarm im rechten Ellenbogen diagnostiziert. Er spielt Handball und betreibt leidenschaftlich Leichtathletik. Nun ist es so, dass er ein Talent im Speerwurf und Diskus hat und mit zur Spitze, gerade im Speerwerfen, in unserem Bundesland, Hessen, gehört. Obwohl ohne richtige Technik. Seit letztem Herbst hat er den Verein gewechselt um richtig Speerwerfen und Diskus zu trainieren, da er auch große Ziele hat. Nach dem heutigen Besuch beim Orthopäden kam die Ernüchterung. Seine Bänder sind nicht stark genug um die beiden Wurfdisziplinen auszuführen und er soll mit werfen aufhören, aber Handball könnte er weiterspielen. Nach dem ersten Schock hat er wohl seine ehrgeizigen Pläne begraben möchte aber dennoch weiter werfen und sich auch verbessern. Zumal jetzt bald auch Hessenmeisterschaft und die Süddeutsche Meisterschaft anstehen, für die er sich qualifiziert hat. Wir hatten MRT machen lassen, wo sich herausstellte, dass er eine leichte Entzündung sowie kleine Risse hat. Zur besseren Heilung hat er eine Kortisonspritze bekommen.

Zu meinen Fragen: Kann man Ihre Dehnübungen auch bei einem Werferarm anwenden? Hilft Osteophatie? Kann man, wenn man weiter trainieren möchte weitern Verletzungen mit Taps oder Bandage vorbeugen? Kann man die Bänder im Arm- und Schulterbereich stärken?

Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen, I. Dobbertin
PS: Wenn gewünscht kann ich Ihnen auch gern den Befund des MRT`S zusenden.

Kommentar:
09.05.15, 14.12h Liebe Ilona. Nicht jede Diagnose und Aerzte-Urteil ist in Stein gemeiselt, soviel steht schon mal fest.
Ich denke was Deinem Sohn helfen könnte wäre das Stangehängen, da dies Diverses in den Armen, Schultern, Rücken verbessert und behebt.
Dann natürlich Muskelaufbau betreiben paralell dazu. Er soll sich nicht entmutigen lassen.
Das mit Bandagen und Verletzungen vorbeugen, das wissen seine Sportlerkollegen und Trainer besser als ich.
Ob das wirklich eine Entzündung war oder doch ein Tennis- oder Golferarm? Jetzt wirkt die Kortisonspritze schmerzverhindernd für ca. max. 3 Wochen. Mal sehen was danach ist. Dann soll er mal hier die Diagnosen machen.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.
Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's ihm erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roland, Österreich,  roland_e@gmx.at
Eintrag 879 vom 22.05.2015, 23:50 Uhr

Hallo Thomas,
ich bin 35, arbeite viel am PC und spiele hobbymäßig, ambitioniert Tennis.
Seit ca. 10 Jahren habe ich mit Problemen am Rechten Unterarm zu kämpfen.
Es ging damit los, dass ich bei einem langen Tennis-Meisterschaftsspiel, wo ich am Vormittag noch einem Bekannten beim Arbeiten ein paar Stunden mit dem Stemmeisen geholfen habe, nach einer gewissen Zeit Krämpfe im Unterarm bekam und sich unterhalb des Ellenbogens die Muskeln bis hin zu den Fingern verkrampften. Das war damals zum ersten Mal der Fall.
Seither wurde dies immer schlimmer. Hauptsächlich betroffen bin ich beim Tennisspielen, aber auch bei anderen Tätigkeiten, zB wenn ich mal was Schweres trage oder dergleichen.
Ich habe ständig das Gefühl, dass mein Arm verkrampft ist. Also wirklich dauerhaft. Es ist nicht schwerzhaft aber doch störend. Der ganze Arm bis hin zum Handgelenk ist einfach nicht locker sondern angespannt. Wenn ich dann Tennis spiele und es dauert eine Stunde oder länger, dann bekomme ich einen ganz schweren Arm und die Muskeln verkrampfen sich. Beim Spiel habe ich dann keine Chance mehr zu gewinnnen da ich den Arm fast nicht mehr heben bzw. bewegen kann. Und danach habe ich 3 Tage einen starken Muskelkater.
Ich habe schon sehr viel versucht bezüglich Therapien, Schmieren, Massieren oder dergleichen. Nichts hat geholfen. Im Vorjahr habe ich ein halbes Jahr Tennis-Pause gemacht. Doch es war danach gleich wieder da.
Letzte Woche hat mir jemand gesagt, dass es wohl kein Tennisarm ist sondern wahrscheinlich eine Entzündung der Sehnen (Sehnenscheidenentzündung). Ich habe immer sehr viel gedehnt (irgendwie, so wie es gut getan hat). Habe auch schon mal ein Hanteltraining versucht da ich dachte, ich muss die Muskeln stärken. Da wurde es aber noch schlechter.
Nun wurde mir gesagt, dass das gar nicht gut ist sondern ich einfach ruhig stellen und kühlen soll wenn es wieder akut wird. Auf keinen Fall dehnen.
Und ich soll mir einen Stressball zulegen, mit dem ich sanft die Muskeln stärken könnte.
In der Arbeit verwende ich schon seit längerer Zeit immer öfter die linke Hand statt der rechten um mit der Computer-Maus zu arbeiten. Das geht schon ganz gut, aber helfen tut es auch nichts.
Hast du einen Rat für mich?
Habe ja schon geselesen dass du sehr für Dehnung und Kräftigung bis.
Mir wäre da extrem geholfen!!!

Vielen Dank schon mal!

Schöne Grüße!

Roland

Kommentar:
29.05.15, 14.12h Lieber Roland. Das tönt alles eher nach klassischem Tennisarm, mach mal die Diagnose unten, aber auch wenn sie nicht anspricht probier mal ein paar Wochen das Dehnen unbedingt in Kombination mit Stangehängen!
Ruhigstellen und kühlen würde bei klassischer Entzündung helfen, aber die wäre schon lange behoben. Beim Tennisarm ist diese Behandlung kontraproduktiv, da sie den Krampf fixiert/demobilisiert.
Viele Sehnenscheiden-Diagnosen SSE sind Fehldiagnosen siehe Link unten.
Muskeln stärken, Stressball, Hanteln in Ehren und ist auch langfristig gut aber für den Krampf natürlich verstärkend, man muss also vorher, zwischendurch, danach besonders ausgiebig Dehnen/Hängen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen / SSE
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Petra Naumann, Deutschland,  petra.naumann68@web.de
Eintrag 878 vom 22.05.2015, 20:12 Uhr

Hallo Thomas,

bin 47 Jahre alt, arbeite viel am Computer und habe seit Ende November massive Beschwerden mit dem rechten Arm, ein so genannter Golferellenbogen, also Schmerzen an der Innenseite der Ellenbogenbeuge. Im MRT ist eine verdickte Sehne mit ödematösen Signalveränderungen sowie ein Gelenkerguss, also auch ein Ödem am Gelenk des inneren Ellenbogens zu sehen. Wie so viele andere habe ich alles möglich ausprobiert von Kortison-Spritzen, Bandage, Physio mit Querfriktion bis hin zur Stoßwelle. Jetzt bin ich auf deine Seite gestoßen und habe mit dem Dehnen angefangen. Allerdings ohne Stange. Die Schmerzen sind nach einer Woche jedoch stärker geworden. Ist das normal? Außerdem habe ich mich an die Stange gehängt. Aber da ich bereits einen HWS_Bandscheibenvorfall hatte und eine degenerierte Supraspinatussehen weiß ich nicht, ob das gut ist. Was meinst du?

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Petra. Ich würde die Diagnosen nicht so ernst nehmen. Es gibt viele Fehldiagnosen und nicht jeder Befund führt auch zu einem Problem/Schmerzen! Ja mach das Stangehängen, aber reduziert, mit unten aufstehen und Gewicht abfangen und nur langsam über Wochen steigern wenns keinen Rückfall gibt. Bei Rückfall 2 Tage pausieren und erneut reduzierter anfangen.
Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Juanita Reich, Schweiz,  jujuswisski@gmail.com
Eintrag 877 vom 18.05.2015, 08:53 Uhr

Hallo,

Ich bin 46 Jahre alt and leide seit 6 Jahren von Tennis Arm. For 6 Jahren war es am schlimmsten und ich konnte nicht einmal mehr einen leeren Eier karton halten ohne dass ich furchtbare Schmerzen hatte. Dann, nach je 2 Cortison Spritzen in beide Elbogen, wurde es temporär wieder besser. Die Schmerzen sind nie mehr so stark wie sie dazumals waren, aber beide Arme lassen mich ständig wieder wissen dass es noch nicht gut ist. In 2 Wochen beginne ich eine neue Arbeit als Reinigerin und von vergangener Erfahrung wird es jeweils schmerzhafter durch das stänidge ausringen der Putzlappen. Auch schon seit meiner Jugend habe ich chronische Rückenschmerzen und bin deswegen auch nervös wegen der neuen Arbeit. Nun bin ich aber so Hoffnungsvoll diese Dehnungsübungen zu probieren und dann berichten zu können von dessen Erfolg. Vielen, vielen Danke für diese Tips!!!!

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Juanita. Du solltest unbedingt zum Dehnen auch das Stangehängen machen, reduziert mit unten aufstehen und Gewicht abfangen, anfangen. Das wird nämlich zu den Armen auch Dein Rückenproblem behandeln!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris Bodamer, Deutschland,  Christel.Bodamer@freenet.de
Eintrag 876 vom 17.05.2015, 10:29 Uhr

Hallo Tomi,
mein Name ist Chris, 64 Jahre und habe bereits vor einigen Jahren wegen Tennisellenbogen sowie Fersensporn deine tolle Seite aufgesucht und die Dehnübungen haben mir sehr geholfen. Vielen Dank dafür.
Jetzt habe ich seit ca. ½ Jahr lt. Orthopäde eine Scheimbeutelentzündung am Trochanter Major rechts, vermutlich durch Fehlbelastung wie der Orthopäde meint, da ich im linken Knie eine Bakerzyste nach einer Meniskus-OP vor 30 Jahren sowie eine Knochenzyste und starke Arthrose hierdurch. Zusätzlich seit 8 Wochen nach einer gynäkologischen OP (Gebärmutterentfernung mit Befestigung der Blase) Schmerzen in der LWS, lt. Orthopäden rechts eine ISG-Blockierung die mit Physiotherapie behandelt werden soll. Kann ich auch bei diesen Problemen Dehnübungen machen, obwohl ich immer wieder noch unter Schmerzen im Unterbauch leide?
Meine Probleme sind vielfältig und daher bitte ich um deinen Rat und Hilfe.
Vielen Dank im Voraus.

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Christ. Das leider zu viele Themen von denen ich keine Ahnung oder Erfahrung habe. Oft sind aber Schleimbeutel-Entzündungsdiagnose auch Fehldiagnosen, die Ursache Muskelkrampf und man kann mit Dehnungen etwas erreichen. Frag mal einen Physio oder Fitnesstrainer wie man für jenen Muskeln dehnen sollte. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deutschland,  seb1986@gmx.de
Eintrag 875 vom 15.05.2015, 21:44 Uhr

Hallo, am 20.04.2015 habe ich bereits hier einen Eintrag gemacht. Da war mein Tennisarm gerade 5 Wochen alt. Seither ist es nicht spürbar besser geworden. Ich hatte immer wieder "Rückfälle" die auf eine Bewegung zurückzuführen waren (Golf, hämmern, mit dem Messer Gemüse schneiden,...) Wenn ich den Arm ruhig halte ist alles in Ordnung und die Schmerzen lassen nach aber sobald ich dann wieder was mache fangen ein paar Stunden später wieder die Schmerzen an. Ich bin wirklich ratlos und weiß nicht mehr was ich machen soll.
Dehnen und Türreck mache ich 3-10 Min am Tag und das seit 6 Wochen.
Kennst du Fälle in denen eine Ruhigstellung geholfen hat?
Viele Grüße Sebastian

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Lieber Sebastian. Es könnte sein, dass Du eine akute Entzündung hast und erst mal schonen und ruhigstellen solltest.
Dies in besonderen wenn Diagnose Tennisarm oder Golferarm NICHT anzeigt.
Es gibt nur wenig therapieresitente Fälle, wenn die Diagnose zutrifft.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser ist es eher muskulär.

Mach mal die Diagnose

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Susanne Seiferth, Altdorf/Deutschland,  suse1268@gmx.de
Eintrag 874 vom 13.05.2015, 17:45 Uhr

Hi, ich bin 46 Jahre und "zufällig" auf diese tolle Seite gestoßen.
Habe seit Januar diesen Jahres Probleme mit meinem linken Ellenbogen. Der Arzt diagnostizierte einen Golferarm. Es hat sich auch eine Schwellung in der Armbeuge gebildet, mit der aber niemand etwas anfangen kann. Als Maßnahme wurde lapidar eine berufliche Auszeit empfohlen, da es sich um eine Überlastung handelt. ???? Toll.
Diese Seite und die empfohlenen Dehnübungen sind so klasse. 3 Tage regelmäßig durchgeführt und es ist bereits eine enorme Besserung eingetreten. Danke für Deine kostenlose Hilfe....danke für Dein Sein :-)

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Susanne. Ja Du bist richtig hier. Schwellungen kommen öfter vor und das wird sich auch wieder zurückbilden.
Beim GA/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gerd, Bayern,  gerd4258@gmail.com
Eintrag 873 vom 12.05.2015, 12:28 Uhr

ich bin 57 Jahre Alt.
Möchte mich nochmals Herzlich Bedanken ,
ich bin seit Längerem Schmerzfrei !Ich hatte über 6-8 Jahre Schmerzen .
Es Dauert seine Zeit bis die Besserung Spürbar wird !
Aber die Übungen helfen , war zumindest bei mir so .
Danke .
Gruß
Gerd

Kommentar:
01.06.15, 10.59h Lieber Gerd. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Colin, Deutschland,  
Eintrag 872 vom 11.05.2015, 10:21 Uhr

Hallo..ich melde mich nun wieder nach knapp 4 Wochen zurück wegen meinen beschwerden im Ellbogen. Der Arzt meinte es sei ein Nerv der über den Ellbogenknochen (innenseite) springt und dies nur mit einer OP wieder weggeht. Er sagte auch das es nichts mit falschem trainieren zu tun hat. Durch das Dehnen merke ich selbst bei hoher Belastung im Fitnessstudio nichts mehr was vorher allerdings der fall war. Die Dehnübungen sind echt Klasse hätte ich nie gedacht. Hab zwar eine Bandage bekommen zum trainieren, allerdings stört die nur und hilft nichts. Ich dehne immer regelmäßig und bin echt froh, dass das geholfen hat, sodass ich nun schmerzfrei trainieren kann. Obwohl es nichts mit einem Golferarm zu tun hat! Vielen Dank für deine Ratschläge..bin echt froh das ich durch das Dehnen wieder richtig trainieren kann! :)

Kommentar:
01.06.15, 10.59h Lieber Colin. Ja die Aerzte machen immer mal wieder Fehldiagnosen. Auch kommt es viel vor, dass zwar ein Befund stimmt, dieser aber nicht für die beanstandeten Symptome verantwortlich ist und selber gar keine macht. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Silke Lenz, Möckern, Deutschland,  lenzsilke@web.de
Eintrag 871 vom 11.05.2015, 08:49 Uhr

Hallo, bin 37 Jahre alt und leide seit Jahren an Schmerzen rechte Hand daumenseitig nach oben ausstrahlend. Linke Hand fing vor ca. 10 Wo auch an. Es soll sich um eine Tendovangitis de quervain handeln. Da herkömmliche Methoden nicht anschlugen, habe ich nun in zwei Wochen eine OP. Kann man diese durch Dehnübungen ggf. auch verhindern. Weil hier wird ja nur vom Tennisarm etc. gesprochen.
Würden die genannten Dehnübungen auch bei meinem Problem helfen?

Viele Grüße
Silke

Kommentar:
01.06.15, 08.33h Liebe Silke. Du bist ev. jetzt operiert und musst schonen. Wenn es danach nicht behoben ist, solltest Du das Stangehängen mal probieren!

In den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht.

Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Einträge: 1200 - Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Frühere Forums-Einträge