Tennisarm-Forum
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N.Schatzmann, Chonburi/Thailand,  rendista@asia.com
Eintrag 915 vom 30.08.2015, 12:49 Uhr

Ich bin 70 Jahre alt. Seit einer Woche habe ich am rechten Arm (Ellenbogen) eine Ansammlung von Wasser. Sie ist in dieser Woche grösser geworden. SCHMERZEN HABE ICH KEINE.
Ich habe mit Kälteanwendungen angefangen. Dieses ist ein wenig schwierig, weil ich zurzeit unterwegs bin. Auch habe ich das homöopathische Mittel Apis/Homaccord sowie Schüssler Salze 3 und 4.
Vor ca. einem Jahr hatte ich einen Tennisarm rechts und habe diesen mit Ihren Dehnübung innerhalb von drei Wochen weggebracht.
Nun bin ich am Ende meines Lateins und finde auch im Internet nichts Gescheites. Zu sagen ist noch, dass ich in den Fingern der rechten Hand ab und zu so ein Taubheitsgefühl habe. Sonst bin ich gesund.
Ich wäre überaus glücklich, eine Hilfe zu finden. Besten Dank und freundliche Grüsse.

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Lieber N. Das Taubheitsgefühl ist ein Nerv dem es zu eng ist und etwas gequetscht wird irgendwo und dafür hilft Dir das Stangehängen sicher schnell! Das Wasser könnte in Zusammenhang stehen, ev. ist der Problemnerv im Ellenbogen eng?
Mach auch mal die Tennisarm und Golferarmdiagnosen ob was anspricht und so oder so würde ich mal beide Dehnungen 2 Wochen lang ausführen und sehen ob sich was positiv verändert, aber das Stangehängen wird Dir so oder so helfen!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus Weber, Mannheim/Deutschland,  marlanzchris@gmx.de
Eintrag 914 vom 29.08.2015, 21:57 Uhr

Hallo,
ich heiße Markus und bin 44 Jahre alt. Seit über einem Jahr habe ich links und rechts einen Golferarm. Aktuell ist der rechte Arm stark betroffen und im Alttag kaum noch zu gebrauchen. Bis vor einem Jahr war ich aktiver Kraftsportler und habe mit sehr hohen Gewichten trainiert. Zu Beginn war nur ein leichtes ziehen zu spüren, dass sich aber nach ein paar Stunden wieder komplett verschwand. Leider habe ich nicht auf die Warnsignale reagiert und eines Tages waren die Schmerzen sehr stark. Der Orthopäde gab Kortison und verschrieb mir Ibuprofen. In Kombination mit den Dehnübungen war ich auf den Weg der Besserung. Leider ist der Golferarm seit ca. 4 Wochen wieder da und das noch schlimmer als zu Beginn der Erkrankung. Die Schmerzen sind so stark, dass man die Dehnübungen kaum länger als ein paar Sekunden aushält. Zudem sind die Schmerzen morgens, nach dem Aufwachen, am stärksten. Dies ist auch ein gravierender Unterschied, der beim ersten Auftreten vor einen Jahr nicht vorhanden war. Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich trotz der starken Schmerzen dehnen soll oder nicht?!

Mit den besten Grüßen aus Mannheim,

Markus

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Lieber Markus. Du bist richtig hier und wirst bald Linderung haben und geheilt werden, keine Angst, tönt alles schön typisch bei Dir!
Wenn Du dann wieder Kraft machst, weniger Gewicht und mehr Durchgänge und immer schön Stangehängen und Dehnen in den Pausen, Du hast Sehnen, Muskeln und Bänder überfordert sie verkrampft und nicht genug gedehnt!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Helmut Koehler, Lausanne Schweiz,  helmutkoehler@web.de
Eintrag 913 vom 25.08.2015, 15:10 Uhr

44 Jahre, seit ca. 2 Monaten Problem.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe die Dehnübungen seit 3 Tagen ausprobiert, und fühle mich viel besser. Vielen Dank für diesen Hinweis!

Kommentar:
25.08.15, 15.56h Lieber Helmut. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Carmen Swinnen-Wagner, 66822 Lebach,  carmen.wagner4@web.de
Eintrag 912 vom 22.08.2015, 08:27 Uhr

Hallo, ich heiße Carmen und bin 41 Jahre alt. Ich arbeite als Examen. Altenpflegerin in einem Altenheim. Seit 14 Tagen plagen mich starke Schmerzen im re. Ellenbogen mit Taubheitsgefühl in den Zeigefinger und Mittelfinger. Ohne Schmerzmittel geht gar nichts. Nachts schlafen ist auch so eine Kunst. Wie lange hat es bei Euch gedauert, bis ihr halbwegs schmerzfrei arbeiten gehen könntet. Danke für eure Antworten. LG Carmen

Kommentar:
25.08.15, 15.53h Liebe Carmen. Du musst wegen der Taubheit undbedingt auch das Stangehängen machen, weil dies mithilft es zu "lösen"! Du wirst in so 7-14 Tagen Fortschritte spüren denke ich, spätestens!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ali Machma, Köln,  alialide@netcologne.de
Eintrag 911 vom 19.08.2015, 08:31 Uhr

Hallo Thomas, hast du schon mal von der Balance Methode gehört? Das ist eine Akupunkturmethode, die bei Schmerz gut wirkt. Ich selbst bin von einer befreundeten Ärztin damit erfolgreich gegen Tennisellenbogen behandelt worden. Da ich selber Skeptiker bin, hab ich mir nicht viel davon versprochen. Nach einer Sitzung war der Schmerz aber definitiv weg! In meinem Bekanntenkreis schicke ich seit dem alle mit Tennis-oder Golferarm, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen etc. zu dieser Ärztin und die Erfolgsquote spricht für sich.
Ich kann das nur jedem Empfehlen, das ist günstig und definitiv ohne Nebenwirkungen.
Wie du schon sagtest, wer heilt hat Recht!
Beste Grüße aus Köln
Ali

Kommentar:
20.08.15, 14.53h Liebe Ali. Danke für die interessante Info. Ja bei Muskelkrämpfen helfen teilweise auch "Triggermethoden" die auch schmerzhaft sind, sie können Muskelkrämpfe unterbrechen, vor allem wenn noch keine Sehnenverkürzung vorhanden ist. Ist diese vorhanden, wird es damit schwieriger bis unmöglich. Viele Grüsse von Thomas

Max Woods, Telfs/Österreich,  max.woods99@gmail.com
Eintrag 910 vom 17.08.2015, 13:40 Uhr

Hallo Thomas,
habe ein besonders hartnäckiges Problem. Tennisarm rechts jetzt 1 Jahr, Tennisarm links 2 Monate nachdem ich u.a. von Rechts auf Linksmaus gewechswelt bin. Kortisonspritzen, je 2 rechts und links Physiotherapie mit Faszeienbehandlung etc. Dehenen gemacht, aber hat eher immer während und danach geschmerzt. Sport (Eishockey) 1 Jahr jetzt absolut nicht mehr gemacht, auch kein Krafttraining. Im Alltag kaum Schmerzen, aber sobald ich irgendwie stärker greife wieder Schmerzen. Alter 53. Ich und alle Therapeuten sind am Ende der Weisheit....Weisst Du Rat? Vielen Dank im Voraus. Beste Grüße, Max

Kommentar:
20.08.15, 14.53h Lieber Max. Egal wie lange Du es schon hast, mit Dehnen in Kombination! mit Hängen wirst Du in wenigen Wochen grosse Erfolge machen!
Maus links ist absolut nervig und im Prinzip ja nicht die Lösung. Kein Training mehr ist auch weniger Lebensqualität, solltest eine langfristig bessere Lösung suchen. Hoffe der Leidensdruck ist gross genug, dass Du es probierst! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johann Wim#mer, ,  johannwim#mer.shiatsu@gmail.com
Eintrag 909 vom 17.08.2015, 12:38 Uhr

Hallo!
Der Link zur Heilung von Tennis- und Golfarm war Spitze. Mein Tennisarm war nach 2 Wochen weg - alles wieder schmerzfrei und einem Freund habe ich ebenfalls mit Dehnungsübungen (Golfarm) innerhalb einer knappen Woche helfen können.

Mich plagt jetzt seit 3-4 Monaten ein Fersensporn. Mache ebenfalls Dehnungsübungen der Achillessehne und des großen Zehnenbeugers. Auch Fußreflexzonenmassage. Es wird zwar besser aber ich habe bislang nicht den erwarten Erfolg verspürt. Kann mir jemand einen Rat geben, was ich noch machen kann? Danke.

LG Johann

Kommentar:
17.08.15, 12.46h Lieber Johann. Hier unter der Treppendehnung noch ein Videolink für 2 zus. Dehnungen, oft spricht eine Dehnung besser an als die andere, kombiniere alle 3 und hab noch etwas Geduld, Fortschritte kommen manchmal verzögert aber dann über Nacht. (Fersensporn-Dehnung und Youtubelink).

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Aleinad, Stuttgart,  dani.g2911@gmail.com
Eintrag 908 vom 16.08.2015, 16:09 Uhr

Ich bin 33Jahre und habe seit 5 Wochen Probleme mit meiner Hüfte.Der Orthopäde konnte durch mehrer untersuchen Röntgen und mrt nur eine Schleimbeutel-Entzündung diagnozieren. Ich nehme naproxen und ich sollte viel schonen, was mit einem 2 jährigen Kind leichter gesagt also getan ist!!! Ich habe aber festgestellt, dass es wie schon auf ihrer Seite erwähnt " es wird durch Ruhigstellen immer schlimmer, insbesondere nach dem Ruhigstellen, z.B. nachts im Bett (schlafen kaum möglich da der. Oberschenkel sobald ich tief Schlaf anfängt heftig zu zucken). Trotz magnesium! Morgens ist die Hüfte wie steiff. Wenn ich eine weile gelaufen bin wird es besser.

Kommentar:
17.08.15, 12.52h Liebe Aleinad. Alle Deine Symptome und Beschriebe zeigen auf Muskelverkrampfung, leichte Sehnenverkürzung hin. Mit Dehnen und Stangehängen bist Du richtig und bald geheilt! Das ist keine Entzündung aber Aerzte kennen nichts anderes, haben keine Ahnung von Dauerkrämpfen leider. Also Schonen, Naproxen und Magnesium bringen hier nichts, jedenfalls Dir nicht.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas, Leipzig Deutschland,  goebkt@googlemail.com
Eintrag 907 vom 12.08.2015, 09:37 Uhr

Hallo, ich bin 33 Jahre alt und hatte nach meinem ersten Wakeboardversuch nun meinen ersten Golferarm bekommen. Er hielt unbehandelt ca. eine Woche an. Beim zweiten Mal Wakeboarden mit Golferarm habe ich die Dehnübungen (beide Varianten) gemacht und war am nächsten Tag wieder Schmerzfrei.
Danke für diese genialen Tips.

Kommentar:
14.08.15, 11.06h Lieber Andreas. Cool. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Claudia Arndt, Köln Deutschland,  mail@claudiaarndt.de
Eintrag 906 vom 12.08.2015, 09:16 Uhr

Ich bin 45 und leide seit ca. 6 Monaten unter Tennisarm auf der rechten Seite. Anfangs hatte ich den Eindruck, die Schmerzen sind in beiden Armen, aber je schlimmer der Rechte wurde, umso besser wurde der Linke. Seit 2 Monaten bin ich in Behandlung: Physiotherapie, Bandagen, diverse Schmerztabletten, Laser, Spritze in den Muskelballen, Dehnen seit 2 Wochen, Stoßwellen seit 1 Woche (2 Einheiten folgen hier noch), Tapen. Leider bisher alles ohne Schmerzlinderung. Ich weiß nicht mehr weiter, scheue mich jedoch vor der OP wegen der geringen Erfolgs-Chancen und des langwierigen Heilungsprozesses.
Haben Sie einen Vorschlag, wie ich weiter verfahren könnte?

Kommentar:
14.08.15, 11.14h Liebe Claudia. Ja, Dehnen und Stangehängen und etwas Geduld ist das einzige das nachhaltig hilft und heilt.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation


Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Robert Marti, Unterseen / CH,  rm@eigerconsulting.ch
Eintrag 905 vom 07.08.2015, 12:35 Uhr

Ich, 52 jährig, klettere seit ca 30 Jahren ziemlich intensiv. Ich hatte schon mehrere Male einen Golfer- und Tennisarm, war aber jeweils nach einigen Wochen/Monaten mit Dehnen/Belastung vermindern wieder beschwerdefrei.
Seit ca 15 Monaten habe ich aber einen hartnäckigen Golferarm links, der auch mit ausgiebigem Dehnen nicht ganz verschwindet resp. sich immer wieder "meldet".
Habe nun viel über exzentrisches Training bei Tendopathien gelesen.
Hast du hiew auch Erfahrungen, allenfalls als Ergänzung zum Dehnen ?

LG Robert

Kommentar:
10.08.15, 13.19h Lieber Robert. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Du solltest jetzt auch das Stangehängen hinzufügen, siehe unten!
Das Klettern ist natürlich eine Dauerbelastung und wirkt stark verkrampfend, aber mit Dehnen und Hängen solltest Du es so im Griff halten können, dass Du weiter klettern kannst.
Manchmal gibt es halt eine längere Durststrecke bis sich Erfolge einstellen, insbesondere wenn paralell dazu der Sport weiterläuft.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Notizen von Kletter-Kollegen
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Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Manoj Sha#rma, ,  ram#bus67@yahoo.com
Eintrag 904 vom 05.08.2015, 15:16 Uhr

Dear Thomas,

Just a quick update to inform you that my golfer's elbow is virtually healed ( 99 %)...I am back to working out the way I used to except I'm going easy on the parallel bar dips as that seems to aggravate my condition.

So...Thanks again for your wonderful technique and for sharing it. (I still use it whenever I feel a slight discomfort or heaviness coming on in my elbow).

Have a lovely day.

Manoj.

Kommentar:
Great Manoj
Keep on stretching whenever you feel it.
Also within the next years, chances are you get it on the other arm and maybe also tennisarms (elbow outside).
If you feel it coming, stretch and you will be well much faster this time.
God bless you and your family and have a sunny day,
Thomas

---
On Tuesday, May 19, 2015 11:26 AM, Airbed wrote:

Dear Manoj
When hanging you will not feel much in the elbow, you rather feel the therapeutic effect in the lower back, spine and maybe a pull in the shoulders too. But it very effectively treats tennis and golfer elbow, all 4 at the same time!
Have a sunny day, Thomas

Brigitte, Pasching,Österreich,  pum.brigitte69@gmail.com
Eintrag 903 vom 03.08.2015, 12:41 Uhr

ich bin 46 Jahre alt schon ca. 10 Jahre Problem mit Tennisarm

Kommentar:
05.08.15, 15.13h Liebe Brigitte. Auch nach 10 Jahren kannst Du das in ein paar Wochen sehr stark verbessern mit Dehnen und Hängen, keine Angst!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas, Wuppertal,  andreas.wilke@gmx.eu
Eintrag 902 vom 30.07.2015, 18:39 Uhr

Hallo,
am 29.05 habe ich mich bei dir gemeldet. Sollte nach 3-4 Wochen schildern wie es mir geht.
Tennisarm seit Feb. 2015. Spritzen, Krankengym. u einiges mehr haben nicht geholfen. Seit 9 Wochen dehne ich nun. Mehrmals täglich an der Stange und auch im Stehen. Es geht mir nicht schlechter aber auch nicht besser. Da ich Handwerker bin wird der Arm natürlich ständig auch belastet, aber auch immer zwischendurch gedehnt. Nur mein Training im Sportstudio habe ich aufgegeben um den Arm nicht übermäßig zu beanspruchen.
Hast du noch einen Tip ?
Oder weitermachen und Geduld haben ?

Viele Grüße
Andreas

Kommentar:
31.07.15, 09.53h Lieber Andreas
Es kann vorkommen, dass Erfolge länger auf sich warten lassen, ich kann Dir nur empfehlen nicht aufzugeben und weiter zu dehnen und zu hängen, ehrlichgesagt ist das die einzige wirkliche Chance.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Sportstudio kannst Du auch wieder aufnehmen, einfach nur gut dehnen, davor, danach und zwischendurch und wenn Du mit Gewichten arbeitest, nimm weniger, lieber mehr Durchgängen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Benedikt Schäfer, Linden, Deutschland,  benediktschaefer1991@web.de
Eintrag 901 vom 29.07.2015, 17:39 Uhr

Hallo,

ich bin 24 Jahre alt und habe folgendes Problem. Ich habe vor Jahren mit dem Gitarre spielen aufgehört, wegen Schmerzen, die vom Ellenbogen in den Arm bis und die Hände einschießen (v.a. in den Versorungsbereiches des N. Ulnaris), Schmerzen des Ellenbogen- und des Handgelenks. Sie traten blitzartig auf, in Ruhe und auch in Bewegung. Der Arm fühlte sich kraftloser als sonst an. Wenn ich aufhörte mit dem Gitarrespielen (über Wochen) verschwanden die Schmerzen. Vor einem halben Jahr wollte ich das Scratchen lernen... Ende vom Lied wieder die gleichen Beschwerden. Ich war bei 2 Orthopäden Röntgenbilder waren gut, Harnsäurespiegel war etwas erhöht (Ging aber wieder runter), Ich war beim Neurologen (Nerven opB kein Anhalt auf Sulcus Ulnaris oder Karpaltunnelsyndrom. Eine eindeutige Diagnose erhielt ich nie. Ich lies alle Instrumente für ein halbes Jahr sein und der Schmerz trat nicht mehr auf. Jetzt habe ich wieder angefangen rumzuklampfen und die Probleme treten wieder auf. Ich habe schon alles mögliche versucht, aber nichts hat geholfen. Die von Ihnen beschreibenen Diagnostik Methoden waren beide negativ.
Ich will doch nur ein bisschen Gitarre spielen aber diese Schmerzen nerven mich einfach nur dermaßen. Ich hoffe, dass sie mir weiterhelfen können!

Viele Grüße

Benedikt Schäfer

Bettina Salzberger, Rottach-Egern/Deutschland,  b.salzberger@web.de
Eintrag 900 vom 29.07.2015, 15:31 Uhr

Hallo,
im November, Dezember bin ich mit Cortison-Spritzen an meinem Fersensporen behandelt worden. Habe dann leider noch einen Riß in der Plantarfaszie bekommen, der nicht erkannt wurde. Erst nach 2-3 Monaten
Schmerzen wurde ein MRT gemacht und festgestellt das ich einen 5-6 cm
großen Einriß habe. Dieser will nicht zuwachsen und mein Arzt hat mich
jetzt zu einem Fußspezialisten nach München überwiesen. Dieser hat
Erfolge mit der Röntgentiefbestrahlung um den Heilungsprozess anzugregen.
Bin gerade auf diese Seite gestoßen und jetzt verunsichert da man mir gesagt hat das diese Strahlung ungefährlich sei.
Viele Grüße
Bettina

Lorenzo, Bern,  lorenzodimitri.bono@postfinance.ch
Eintrag 899 vom 21.07.2015, 13:37 Uhr

Guten Tag,
ich habe seit ca 3 Monaten massive Schmerzen bei gewissen Übungen im Training.
Zuerst hatte ich vor allem Schmerzen beim Trizepsdrücken stehend beidarmig mit der Curlstange. Ich hatte beim Trizepsdrücken beim andrücken schon länger im Ellenbogen auf Aussenseite ein ziehen welche dem Unterarmknochen entlang bis zur Mitte des Unterarms verlief. Jetzt ist es nicht mehr nur ein Ziehen sondern ein Stechen. Während der Übung verschwand der Schmerz meist, kam dann aber umsomehr am Schluss wenn die Belastung schlagartig weg war.

Auch beim Seitenheben mit Kurzhanteln (Schulterübung) habe ich nun seit ein paar Wochen denselben Schmerz. Ebenso bei Bizepcurls stehen und sitzend mit der SZ Stange zieht und sticht es an dieser Sehne entlang des Unterarmknochens an der Aussenseite.

Bankdrücken wie Nachdrücken mit Langhanteln geht beides relativ gut, aber auch an der besagten Sehen ein leichtes ziehen.

Sie schreiben ja man solle nicht schonen sondern auch bei Schmerz weiter belasten. Meine Frage nun, würden Sie das anhand meiner Beschreibungen auch noch empfehlen oder dann eher nicht.

Ich nehme jetzt seit 4 Tagen Bromelain (Wobenenzym) in der Hoffnung es wirkt etwas.

Mein Alter: 41

Mfg

Lorenzo Bono

Kommentar:
25.07.15, 12.13h Lieber Lorenzo. Stelle zuerst mal mit Diagnose unten fest ob es Tennisarm oder Golferarm anzeigt. Auch wenn es nicht anzeigt, was Dir helfen wird ist das Stangehängen hier beschrieben. Hats ja im Studio genug und in den Pausen immer mal wieder hinhängen, das wird Dich weiterbringen.
Hauptursache ist natürlich auch, dass Du Muskeln, Sehnen mit dem Training überforderst, dem kannst du mit genügend Dehnen, vorher, zwischendurch, danach entgegenwirken, aber ev. musst Du erstmal Gewichte etwas reduzieren und lieber mehr Durchgänge machen, bis es eindeutig bessert. Auf diese Weise kannst Du weitertrainieren.
Das Wobenzym schadet nicht, wird diesem Problem aber auch nicht nützen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald, Mallorca,  
Eintrag 898 vom 13.07.2015, 12:44 Uhr

Lieber Thomas,
... ich ... möchte ich mich auf diesem Weg noch einmal sehr herzlich für Deine Tipps und die daraus erfolgte Heilung bei Dir bedanken.
Seit Deiner genialen Therapie fühle ich mich wieder "sauwohl" und ich kann meine Hanteln besser als je zuvor schwingen. Genauso gut geht es mir übrigens, wenn ich meinen Arzt begegne, der beinahe Tränen in Augen hatte, als er erfuhr, dass ich seine Tennisarm-OP nicht mehr brauche. ;-)
Thomas, Du bist en Genie!!!!!

Übrigens am Rande noch einen kleinen Tipp für Dich: Ebenfalls sehr geholfen hat mir die Einnahme von Magnesium-Kapseln. Ich kam darauf, als ich einen Artikel las, in dem die Vorzüge dieses Medikaments gegen Muskelkrämpfe, Nervenschmerzen, etc. beschrieben wurden.

...

Solltest Du Dich einmal nach Mallorca und dort in den Raum Palma verirren oder sonst eine Hilfe in
Spanien benötigen, dann notiere Dir bitte meine Telefonnummer: 0034 - 971 - ...... und melde Dich. Schließlich und endlich möchte ich auch mal etwas für Dich tun, und wenn es nur ein Menü in einem der hervorragendsten Restaurants der Insel und anschließend vielleicht ein paar Cocktails an der Playa.

Ich verbleibe mit einem nochmaligen Dankeschön und allen guten Wünschen für Dich und Deinen, sehr herzlich,
Harald

Kommentar:
13.07.15, 13.06h Lieber Harald. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sehr nette Offerte, wer weiss. Mallorca und Drinks tönt super - wir waren im Frühjahr mal ein paar Tage im Nixe Palace, wunderbar, nah am Stadtkern und direkt am schönen Strand, Wasser war superwarm, kann man empfehlen.
Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Michel, ,  michel.ster#ki@gmx.ch
Eintrag 897 vom 13.07.2015, 12:40 Uhr

Guten Tag. Bin gerade dabei mit dem Dehnen zu beginnen da ich seit ca 4 Monate an Tennisarm leide. Habe diesen weitgehend ignoriert, allerdings nicht weniger dabei genervt und versuche nun das Problem mit Deiner Seite und Tipps zu lösen.
Leide zudem seit ca.15 Jahren an einer Bakerzyste in der linken
Kniekehle,dessen Schmerz immer sehr heftig ist wenn das Knie
anschliessend zuviel Synovialflüssigkeit produziert um dem eigentlich
Knieschaden entgegen zu wirken.Der Sack drückt sich dann gegen den
Nerv...na ja und den Rest kennt man ja.
Um nicht bloss die Ursache zu bekämpfen müsste man sich wohl das Knie
selbst vornehmen als bloss die Zyste zu entfernen.Zähle aber gerade mal
39 Jahre und ersehe dies als etwas früh darin rumzustochern,ist ja auch
immer ein neues Trauma bei einer OP/Atrhoskopie.
Mit Glucosamin,Chondroitin,Schwefelverbindungen hab ich's schon länger
probiert aber ohne Erfolg.
Hast Du damit vielleicht auch schon Erfahrung gemacht?
Danke für Deine Superseite und hilfreichen Tipps.
Freundliche Grüsse Michel

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Michel. Mit Dehnen und Hängen wirst Du schnell grosse Erfolge haben. Knie ist schwieriger, da weiss ev. Physio oder Fitnesstrainer Dehnübungen! Glucosami/Chondroitin das ist langfristig und man weiss nicht was es bringt oder was der Körper aufnehmen, bzw. da hin befördern kann wo's nötig ist, aber schaden wird es nicht!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tobi, ,  death#crush1@gmx.de
Eintrag 896 vom 13.07.2015, 12:38 Uhr

hallo thomas, ich hatte vor jahren schonmal deine methode probiert und super erfolge
erzielt. seit einiger zeit plagt mich jedoch eine ähnliche problematik.
viel krafttraining und sportschießen (FESTER halt der waffe) haben ein erneutes symptom ausgelöst. mein ostheopat hat soweit alle knochen gerade gestellt und meinte, es ist wirklich "nur noch" eine entzündung.
diesmal jedoch eine sehnenANSATZreizung, nicht wie damals als ich den "tennisarm" hatte. er empfahl mir alle B-vitame, sowie D3 zu nehmen und weiterzumachen.
der test auf deiner seite schlägt nicht an, bei mir kann ich es so testen:
arm ganz durchstrecken und hand "nach oben" zum körper hin bewegen.
dann merke ich es extrem seitlich am ellenbogen außen.
wenn ich seitlich am ellenbogen draufdrücke, schmerzt es auch so.
meinst du das dehnen wäre hier auch wirksam?
habe inzwischen ein anderes "lager" mit zig videos im youtube entdeckt,
die schwören auf kräftigen statt dehnen.
das glaub ich ist in meinem fall sicher nicht das richtige, da ich sehr
starke unterarme hab!
vielen dank schonmal, gruss tobi

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Tobi. Normale Entzündung wäre Schonen angesagt und das wäre mit Entzündungshemmer und Abschwellendem schnell gelöst. Wenn nicht, dann ist es eben doch eher ein Krampf wie Tennisarm, das ist bei Krafttraining sehr häufig, da generell Sehnen und Ansätze überlastet werden.
Vorerst mal Gewichte reduzieren und lieber mehr Durchgänge bis es behoben ist. Lies mal bei Link Body unten.
Dann würde ich aber so oder so mal 2-3 Wochen in Stangehängen investieren! Hats ja im Studio genung in den Pausen.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia, Bottrop,  cschadwinkel@gelsennet.de
Eintrag 895 vom 12.07.2015, 22:59 Uhr

Hallo liebe Armgeschädigte,
ich mache seit gestern das Dehnen regelmäßig, so jede Stunde und merke jetzt schon, dass es sich bessert mit meinem bereits 7-monatigen Golferarm (vom zu schwer einseitig Tragen). Erstaunlich. Allerdings fühlt sich das Ende der Sehne am Handgelenk danach empfindlich, gereizt, kribbelig an. Kann man da auch noch was Gutes dafür tun?
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
Claudia, 48 Jahre

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Liebe Claudia. Ja Du kannst nun auch Stangehängen machen, das dehnt auch perfekt und schont die Handgelenke oder probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

S. Lüdemann, Hamburg,  
Eintrag 894 vom 11.07.2015, 00:18 Uhr

Hallo, Erst mal danke für die vielen Informationen. Ich bin 28 und leide arbeitsbedingt (45 Stunden PC-Arbeit in der Woche) seit 5 Monaten unter dem Tennisarm an beiden Armen. Ich habe in diesen 5 Monaten Ausdauersport, Kraftsport, Krankengymnastik/Massage, Stoßwellentherapie, Salben, Tabletten, Schienen und nun auch das Dehnen (seit ca. zwei Monaten) ausprobiert, aber nichts hilft. Nun habe ich mir die Tür Reckstange gekauft und habe mich in den letzten 3 Stunden zweimal drangehangen für jeweils 30 Sekunden. Während des Strecken ist es o. k., aber nach dem Strecken tun die Ellenbogen erst mal eine Zeit lang stärker weh. Ist das normal?

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber S. Ja das ist normal. Fall Du aber vorerst etwas reduziert hängen möchtest, steh unten auf und fang etwas Gewicht mit den Beinen am und steigere erst über die näcshten Tage. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dieter, Asbach/Deutschland,  ddobrzinsky@hotmail.com
Eintrag 893 vom 09.07.2015, 22:12 Uhr

61 Jahre alt, Golferarm trat vor 3 Jahren als kleiner Schmerz auf. Ich habe dann die von Ihnen dargestellten Übungen gemacht. Wahrscheinlich habe ich es übertrieben, denn danach wurde es ganz schlimm.
Mittlerweile bin ich bei einem Osteopathen. Der Sagt folgendes: Zunächst einmal müssen die Verspannungen in der Tiefe aufgelöst werden. Das ist zwar sehr schmerzhaft, doch es hilft. Das nur für den Fall, dass die Übungen auch nach längerer Anwendungen keinen Erfolg zeigen bzw. der Golfer- oder Tennisarm schon chronisch sind.

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Dieter. Osteopath in Ehrern aber ... Ich empfehle Dir das Stangehänge und probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deutschland,  seb1986@gmx.de
Eintrag 892 vom 05.07.2015, 22:20 Uhr

Hallo Frank Herzer,
wow, was du da schreibst kommt mir so bekannt vor! Und das geht mir nicht bei jedem so, der vom Tennisarm berichtet.
Wenn du dir unsicher bist ob es ein Tennisarm ist, mach den "Mittelfingertest" mit Unterarm liegend auf einem Tisch.
Ich habe mir schon genau die gleiche Frage gestellt wie du. So viele Berichten hier von erfolgen mit dem Dehnen. Bei mir bringt das Dehnen etwas Verbesserung aber es geht nie auf Level Null was denSchmerz angeht.
Ich denke Thomas meint mit "normal belasten" das es nichts bringt den Arm nur zu schonen. Und das kann ich bur unterstreichen. Aber ich glaube dass Überbelastungen wonach ea nach ein paar Stunden schlimmer wird und man es auch noch am nächsten Tag spürt vermieden werde sollten. Also belasten ja, überbelasten nein!

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Sebastian. Falls Du das Stangehängen / Türreck noch nicht regelmässig machst, das könnte Dein Durchbruch sein.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Frank Herzer, ,  fherzer99@gmail.com
Eintrag 891 vom 04.07.2015, 14:37 Uhr

Lieber Thomas,

Grundlagen & Auslöser:
Ich bin 32 und habe die Probleme mit meinem Ellenbogen seit 8 Wochen. Ich betreibe seit vielen Jahren regelmäßig Fitnesssport (Kraft-Ausdauer), seit 3 Jahren spiele ich regelmäßig Basketball. Seit einigen Monaten bin ich unregelmäßig Indoor-Klettern gegangen. Ich sitze im Job auch viel am PC und bediene mein Smartphone mit den Fingern der rechten Hand. Das Fass zum Überlaufen brachten dann wohl zwei Handwerkseinsätze mit Akkuschrauber und langen, schwer zu schraubenden Schrauben. Kein Unfall oder sonstige Verletzung. Schleichender Beginn.

Symptomatik:
Meine Beschwerden bestehen in Schmerzen im Ellenbogenbereich die in Richtung Unter- und Oberarm ausstrahlen und sich auf die Außenseite des Armes konzentrieren. Sie treten eher NACH Belastungen auf, wirken also stärker nach als das sie mich akut belasten würden. Bei den üblichen Provokationstests für Tennisarm kann ich die Schmerzen nicht provozieren. Durch vorsichtiges (Über-) Strecken und Anwinkeln des Armes kann ich die Problematik ein wenig hervorrufen. Der Arm wurde geröntgt, ohne Befund. Mein Arzt bezeichnete die Problematik als Knochenhautentzündung am Ansatz der Unterarm-Hand-Muskulatur. Es fiel auch der Begriff Tennisarm. Im Alltag besteht die Problematik eher in leichten Missempfindungen im Ellenbogenbereich. Wenn ich den Arm aber belaste folgen auch stärkere, stechende bis leicht brennende Schmerzen. Vor über zehn Jahren habe ich mir (beim Bankdrücken) eine latente Schulterproblematik zugezogen die sich regelmäßig in leichten Schmerzen und in einem Knacken der Bizeps-Schultersehne äußert. Ich bin unsicher, ob das was mit der aktuellen Ellenbogenproblematik zu tun haben könnte.

Bisherige Behandlung:

(1) Zunächst habe ich 2 Wochen allein behandelt. Kein Kraftsport, kein Basketball. Dafür Jogging und Rumpftraining. Ich habe versucht, den Ellenbogen zu schonen. Kurzzeiteinsatz einer Tennisarmspange. Voltaren-Salbe und Ibuprofen. Keine Besserung.

(2) Sportarzt. 2 Tage Zinkleimverband, 3 Wochen fast kein Sport. Salbe und Diclac-Tabletten. Ultraschall-Behandlung. Schonung. Bandage. Keine Besserung.

(3) Sportarzt. Cortison-Spritze und nochmal Schonung. Nach der Spritze spüre ich die Ellenbogensymptome eher mehr als weniger.

Weiteres Vorgehen?

Ich bin verzweifelt, weil ich jetzt schon seit 8 Wochen auf meinen Sport verzichten muss und sich noch nichts an der Problematik gebessert hat. Mir fällt es schwer den Arm zu schonen, vor allem weil die Symptomatik nicht permanent vorliegt. Ich habe zwischendurch immer mal wieder vorsichtig Ansätze von Sport probiert aber das Problem war noch da. Aber auch die alltägliche Benutzung des Armes und der Hand (ich bin ja Rechtshänder) belastet den Ellenbogen: Zähneputzen, PC-Arbeit, Smartphone-Bedienung etc. Bei Ihnen lese ich, ich brauche nicht zu schonen und soll den Arm normal belasten. Das käme mir emotional sehr entgegen da ich vor allem unter der Lebenseinschränkung und dem fehlenden Sport leide. Jedoch hat die Schmerzsymptomatik mit zeitlicher Verzögerung definitiv immer zugenommen, wenn ich den Arm mal wieder versuchsweise belastet habe. Bisher habe ich bei Zunahme der Probleme immer wieder angefangen zu schonen und weiß daher nicht, wie schlimm die Problematik bei einer Aufrechterhaltung der Belastung noch werden würde. Genau darin besteht ja der so frustrierende Teufelskreis: Schmerzen --> Schonung --> Unklarheit bzgl. Besserung --> Ausprobieren --> Schmerzen --> Schonung etc. Wenn ich wüsste, dass es nicht schlimmer wird bzw. ich nichts falsch mache, würde ich den Arm lieber belasten als ineffektiv und lebenseinschränkend zu schonen. Ich würde es gern mit den von Ihnen beschriebenen Dehnübungen versuchen. Jedoch lese ich auf anderen Seiten im Internet, dass Dehnen im Akutstadium der Erkrankung auch kontraproduktiv sein kann. Zudem bin ich nach wie vor unsicher bzgl. der Diagnose Tennisarm. Ich spüre kaum Schmerzen in der Muskulatur (vielleicht aufgrund des ursprünglich guten Trainingszustands?). Wie gesagt, die Provokationstests bleiben ohne Befund. Die Schmerzen treten eher punktuell stechend in und um den Ellenbogen herum auf. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Rückmeldung! Mit freundlichen Grüßen, Frank

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Franz. Tönt für mich auch ohne eindeutige Diagnose alles typisch nach Tennisarm, gut hat der Arzt das Wort ausgesprochen (selten). Du solltest das Dehnen und das Stangehängen jetzt machen. Es gibt keine wirkliche Akutphase bei Tennisarm. Falls Du übertreibst und einen Rückfall produzierst, mach einfach 2 Tage Pause. Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal nach bei Syndromen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Notizen von Kletter-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deuschland,  
Eintrag 890 vom 04.07.2015, 06:44 Uhr

Hallo Zusammen,
Ich habe zuletzt am 15.05.2015 hier reingeschrieben. Bis auf kurze Lichtblicke in denen Ich dachte, Ich sei auf dem Weg der Besserung hat sich mein Tennisarm nicht viel verändert. Ich habe keinen Druckschmerz solange ich den Arm nicht belaste bzw. überbelaste.
Vor Drei Wochen hat mir jemand eine neue Dehnübung gezeigt für den Tennisarm. Es war eigentlich die Golferarm Dehnübung. Also nicht palmar beugen, sondern dorsal. Ich habe diese gemacht und schon nach wenigen Stunden wurde es besser. Das wurde dann immer besser bis sich nach 3-4 Tagen nichts mehr tut. Ich habe zwar dann kein Ruheschmerz mehr aber wenn ich etwas mit der Hand mache tut es schnell wieder weh.
Thomas: 1. Hattest du schonmal gehört dass die Golferamdehung beim Tennisarm besser anspricht als die Tennisarmübung (die bringt bei mir gar nichts)?
2. Gibt es einen Test, bei dem ich sehe ob es dem Arm besser geht ohne ihn zustark zubelasten?
Viele Grüße Sebastian

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Sebastian. Ob es besser geht siehst Du im Alltag. Manchmal hat man Tennisarm und Golfarm oder das eine ausgeprägter, anscheinend ist bei Dir auch der Arminnenmuskel/GA betroffen. Mach auch das Stangehängen jetzt, weil damit beides gleichzeitig behandelt wird!
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Katharina Rubbert-Störmer, Düsseldorf Deutschland,  krs.privat@gmail.com
Eintrag 889 vom 25.06.2015, 16:59 Uhr

Alter 48; Problem seit 14 Tagen nach 6 starken Golfschlägen aus sehr hohem Gras.

Neben den typischen Schmerzen, habe ich auch folgendes Phänomen:
wenn ich über die Haut streiche, kommt ein nadel-artiger Schmerz im Arm.
Als wenn die Nerven entzündet wären.
Schon mal gehört?

Danke und Gruss
Katharina Rubbert-Störmer

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Liebe Katharina. Kenne ich so nicht. Könnte auch ein akutes Problem sein, obwohl das nach 14 Tagen eigentlich besser sein sollte. Ansonsten mach hier weiter mit der Diagnose unten, Golf- und Tennisarm testen. Das Stangehängen kann so oder so nicht schaden, das wird Dir schnell weiterhelfen!
Beim Golf-/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Moritz, Borkow Mecklenburg,  gaegelow@gmx.de
Eintrag 888 vom 16.06.2015, 07:54 Uhr

Alter 50 Jahre, Problem besteht seit meiner Jugend. Begeistert lese ich Ihre Seite. Ich habe oft auch nach längerem Gehen besonder mit Gefälle Schmerzen im Knie. Seit verschiedenen Behandlungen auch wegen anderer Schmerzen recht erfolglos verliefen ließ ich mir lieber Gymnastik oder manuelle Therapien verschreiben. Da bat ich die Therapeuten immer um Infomaterial zu Übungen, die ich auch zu Hause und im Auto beim Fahren nach der Behandlung ausführen kann. Die Dehnübungen habe am besten geholfen. Ich bin immer wieder erstaunt wie wirksam die Pharmaindustrie so nützliches Wissen unterdrückt bekommt. Ein Manko Ihrer Seite ist das für einen Norddeutschen etwas eigenartig klingende Deutsch. Aber das habe ich auch auf einer Seite über die Behandlung von Hämorriden so gefunden. Aber auch die da gegebenen Tipps, an seinen Gewohnheiten einige kleine Änderungen vorzunehmen, helfen. Und das ist es ja was zählt.

Kommentar:
13.07.15, 12.13h Lieber Thomas. Ja, die Krankheitsindustrie hat kein Interesse an Dehnen, das kann jeder selber machen und kostet nicht und kann nicht patentiert werden. Vielen Dank für das Feedback und gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

CT, ,  
Eintrag 887 vom 04.06.2015, 00:57 Uhr

36. Tennisarm offenbar durch Muskelverkrampfung Unkraut mit Hand aus Boden ziehen vor halbem Jahr. Dann Verschlechterung durch viel Schreiben mit Stift. Habe nun kürzlich aufgrund der Seite viel gedehnt, jetzt sind mir allerdings leicht Daumen über Ringfinger bis Mittelfinger leicht "eingeschlafen" als dauerhafter Zustand seit ca. 2 Tagen. -> Karpaltunnelsyndrom. Könnte es sein, dass ich beim Dehnen zu stark vorgegangen bin und einen Nerv eingequetscht oder zu stark gereizt habe?

Beste Grüße

Kommentar:
06.06.15, 15.33h Lieber CT
Nein so schnell quetscht man kaum einen Nerv, das würde auch ziemlich schmerzen, ist eher veränderte Zirkulation, man kann beim Dehnen auch kaum zu stark vorgehen, einfach nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten.
Das Stangehängen wird dieses Symtpom sicher schnell beheben denke ich und es würde auch der Heilung stark helfen!
Karpaltunel etc. und andere Syndrome sind oft Fehldiagnosen: Lies mal nach bei Syndromen

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Seyfettin Cinar, Kassel, Deutschland,  S.Cinar@gmx.de
Eintrag 886 vom 02.06.2015, 20:56 Uhr

Ich bin 38 und habe seit kurzem wahrscheinlich Tennisarm. Was hälst Du von Gewichte "hochziehen", also das Gewicht "hängen lassen". So müssten doch auch die Muskeln/Sehnen gut gedehnt sein? Grüße

Kommentar:
03.06.15, 08.33h Lieber Seyfettin.
Nein, beim Hochziehen, da verkrampfst Du wieder!
Nur beim Stangehängen und Dehnübung wird der Muskel unbelastet verlängert, unter Spannung wird er verkürzt, was kontraproduktiv ist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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