Tennisarm-Forum
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Reinhard Resch, Salzburg,  reinhard.resch@sol.at
Eintrag 339 vom 05.11.2012, 10:35 Uhr

Hallo Thomas, mein Name ist Reinhard, 48 Jahre alt, leide seit ca. 2 Jahren am Golferarm. Ich spiele seit 35 Jahren Tennis und bin Turnierspieler.
Ich habe bereits alles versucht, angefangen von Dehnungsübungen, Schmerztherapie, Wärme-Kälte-Behandlungen, leider auch während der Meisterschaft drei mal Cortison-Injektionen.
Seit Juli dieses Jahres versuche ich es mit Hängen.
Nach ca. 3 bis 4 Wochen trat eine derartige Verschlechterung auf, dass ich keinen Aufschlag mehr machen konnte.
Jetzt, nach ca. 3 Monaten, kann ich wieder mit kleiner Geschwindigkeit servieren. Allerdings ist nach einem Match der Schmerz immer noch vorhanden. Kannst du mir sagen, ob die 3 Monate mit Hängen und Dehnen einen noch zu kurzen Zeitrahmen darstellen?
Sollte ich eventuell auf einen leichteren Schläger umstellen, meiner wiegt derzeit 330 Gramm, ist also ein relativ schwerer Schläger.
Und, kann ich die Entzündung am Sehnenansatz vielleicht durch zusätzliche Behandlungen zum Abklingen bringen?
Vielen Dank für deine Antworten.
Grüße aus Salzburg
Reinhard

Kommentar:
05.11.12, 11.42h Lieber Reinhard. In 3 Monaten sollte das Resultat besser sein. Ev. überforderst Du aber Deine Sehnen und Muskeln permanent. Mit Schlägern bin ich nicht der Profi lies mal im Tennis-Link unten. Mach auch die manuelle Dehnung die ich unter Behandlung beschreibe. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ingo, Deutschland,  
Eintrag 338 vom 04.11.2012, 14:07 Uhr

Hallo Thomas , mein Name ist Ingo und ich hatte dir schonmal geschrieben vor 2 Monaten oder so. Die Schmerzen sind nach wie vor da aber es wird nicht schlimmer aber auch nicht besser. Am effektivsten ist das Hängen an der Stange , danach verschwindet der Schmerz für einige Sekunden , kehrt aber dann sofort wieder zurück. Habe den Tennisarm jetzt mittlerweile ein Jahr und hoffe mal er brennt bald aus.

Kommentar:
05.11.12, 11.42h Lieber Ingo. Leider gibt es keine andere wirkende Methode. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Weiter dranbleiben ! Plötzlich gibt es einen Heilungsschub!
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rosa Bross, Deutschland,  rosa_bross@web.de
Eintrag 337 vom 02.11.2012, 13:57 Uhr

Hallo, bin 53 Jahre und habe seit Wochen einen Tennisarm.Sie schreiben man soll denn Arm nicht schonen.

Meine Frage:Habe eine körpeliche Arbeit(Wäscheversorgung im Kh und gebrauche oft meine Hände bei der Arbeit.
Soll ich mich krank schreiben lassen oder weiter den Arm belasten(Schmerz verbunden.)
Ich freue mich bald von ihnen zu hören.

Liebe grüße Rosa Bross

Kommentar:
03.11.12, 14.35h Liebe Rosa. Probier Nicht krank schreiben lassen. Es wird durch Arm benutzen nicht schlimmer wenn es ein Tennisarm ist. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Liane Brandau, Nordenham Deutschland,  liane.brandau@kronosww.com
Eintrag 336 vom 31.10.2012, 08:33 Uhr

Hallo Thomas, ich hatte vor einigen Jahren Tennisarm und durch Dich bin ich komplett schmerzfrei. Hatte es auch an Dich gesendet. Nun habe ich ein anderes Problem und DU bis meine letzte Hoffnung. Lt. Doc habe ich einen Fersensporn. Glaube ich aber nicht, und der gleiche Leidensweg geht von vorn los, Spritze, Einlagen, Stoßwellen usw. und NICHTS hilft Hast Du für dieses Problem vielleicht auch eine Lösung oder Übungen??? Ich halte das alles nicht mehr aus. Jeder Schritt tut immens weh. Achillessehne und die Seitensehnen sind schon komplett entzündet...:-(((
Ich hoffe so sehr auf Deinen Rat. VIELEN Dank fürs Lesen. LG Liane

Kommentar:
31.10.12, 14.22h Liebe Liane Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yvonne Schluep, Messen / Schweiz,  yschluep@bluewin.ch
Eintrag 335 vom 30.10.2012, 11:34 Uhr

Hallo Thomas

Ich bin 50 Jahre alt, habe den Tennisellenbogen seit einer Woche. Meine Frage: Soll ich jetzt mit dem Tennis spielen aufhören (habe 1-2x pro Woche gespielt) und warten bis es besser wird? Natürlich habe ich schon mit den Dehnübungen angefangen.
Danke für Deine Antwort.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Yvonne

Kommentar:
31.10.12, 14.09h Liebe Yvonne. Kannst weiter spielen soweit es der Leidensdruck zulässt, einfach vor, zwischedurch, danach gut Dehnen um weiterer Verkrampfung vorzubeugen! Sollte es erst eine Woche her sein, dann gehörst zu mit Diagnose zu den schnellsten und bist auch schnell auf dem Weg zur Besserung/geheilt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dörte Siebke, Hamburg / Deutschland,  moskitodo@aol.com
Eintrag 334 vom 29.10.2012, 20:47 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 45 J.,Tennisellenbogen seit ca. 1 Monat
Ich möchte dir nur 'mal kurz für deine grandiose Website, Tipps und Hilfen danken. Es ist so wahr, was du schreibst! Danke! :-)
Liebe Grüße aus dem Norden
Dörte

Kommentar:
30.10.12, 09.09h Liebe Dörte. Gut so, schön dehnen und hängen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Carsten Sippel, Kassel / Deutschland,  carsten.sippel@scomservice.de
Eintrag 333 vom 28.10.2012, 18:05 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 41 und mache seit ein paar Jahren Bodybuilding. Seit Wochen bemerkte ich beim Trizepstraining (Am Kabel mit Stange) ein ziehen im linken Ellebogenbereich und nun kam leider von heute auf morgen der, ich denke 100 %ige Tennisarm.

Ich kann halbwegs trainieren, nur Bizepstraining geht gar nicht mehr. Es schmerzt auch gehenüber von der Aussenseite ein wenig (so 20 % zu 80 % außen ).

Bei der Dehnübung zieht es aussen UND innen...ich werde doch hoffentlich nicht alles in einem haben, also Tennis- und Golferarm ???

habe mir gesten eine 50er Packung Arcoxxia oder wie die heißen besorgt, die sollen ja prima helfen (zumindest gegen den Schmerz). Ibuprofen 800 wirkt auch gut, der Schmerz geht zu 50 % weg).

Wie oft muss ich das mit dem dehnen denn machen ? Stange hängen kenne ich eher vom Training, nach dem ich den Latissimus trainiert habe, werde es aber testen.

Hast du noch Tips ?

LG
Carsten

Kommentar:
30.10.12, 09.09h Lieber Carsten. Vermutlich hast Du Golf- und Tennisarm, ev. auch etwas akut, dass Du zuerst etwas schonen musst. Jedenfalls beim Body ab sofort viel weniger Gewicht und lieber mehr Durchgängen, Deine Sehnen und Muskelansätze sind wohl chronisch überlastet.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Engels, Lohmar / Deutschland,  teufelsduc@t-online.de
Eintrag 332 vom 27.10.2012, 18:24 Uhr

Eintrag 312 vom 23.09.2012, 19:42 Uhr

Vielen Dank für Ihre Unterstützung bei Fersensporn und Tennisarm.
Es geht schon viel besser,man darf nur nicht mit den Übungen nachlässig werden. Schön das ich durch Ihre Tipps weiterhin meinen Sport ausüben kann. Wünsche Ihnen und allen in diesem Forum weiterhin viel Erfolg!

Kommentar:
30.10.12, 09.06. Lieber Michael. Richtig, wenn der Leidensdruck nachlässt, wird man tendentiell nachlässig und später automatisch daran erinnert. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


pazze, hannover,  
Eintrag 331 vom 25.10.2012, 21:52 Uhr

bezug auf eintrag un drückmeldung zu Pazze, Hannover,
Eintrag 307 vom 17.09.2012, 12:58 Uhr
hallo thomas,
vielen dank für deine rückmeldung. habe jetzt wirklich ALLES an therapien durch. nichts hilft in dieser phase. habe die übungen mit sicherheit richtig gemacht. mache ich schon seit 2 jahren immer wieder. als erfahrener sporttherapeut habe ich wirklich alles durch. aber ich kann den arm mittlerweile nicht mehr strecken und beugen. deutlich starke schwellung sichtbar. deine übungen in ehren. aber nun bin ich an einem punkt, wo ich wohl mal wieder auf kortison zurückgreifen muss. hat mir 2x gut geholfen und längere mehrmonatige schmerzfreiheit gegeben. letzte spritze ist 14 monate her. darum habe ich keine großen bedenken.

liebe grüße

Kommentar:
26.10.12, 14.09h Lieber Pazze. Alles klar, ja ev. bringt diese Schmerz-Krampf-Pause die nötige Entspannung und es löst sich alles. Prinzipiell kann Kortison aber nur die Symptome überdecken für so 3-4 Wochen, danach ist meist alles beim alten, aber lass uns hoffen.
Lies aber auch dies: Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Gute Besserung und lass mich dann mal wissen wie lange es gehalten hat und viele Grüsse von Thomas

Sophie, München,  sophie2075@web.de
Eintrag 330 vom 24.10.2012, 13:31 Uhr

Hallo Thomas,

vor ca. einem Jahr hab ich mit Deiner Dehnmethode meinen hartnäckigen Tennisarm in den Griff bekommen. Noch mal viiiielen Dank dafür!

Leider hatte ich schon öfter mit meinen Sehnen Probleme. Nun geht es um mein rechtes Knie. Habe seit ein paar Tagen Schmerzen vorne unter der Kniescheibe, war heute beim Orthopäden und es ist tatsächlich eine Sehnenansatzentzündung unter der Kniescheibe. Leider schreibst Du hier nichts vom Knie. Hast Du da auch irgendwelche Erfahrungen, bei denen das Dehnen geholfen hat? Denn es handelt sich hier ja auch um eine Sehne.

Danke und liebe Grüße
Sophie

Kommentar:
25.10.12, 08.03h. Liebe Sophie, ja richtig, habe nicht viel übers Knie. Ich würde auch auf Sehne/Verkrampfung tippen, falls es nach ein paar Wochen Schongang nicht besser wird und falls Ruhigstellen das Problem verschlimmert. Ein Physiotherapeut oder Fitness-trainingsexperte könnte Dir Dehnungen und Uebungen zum Knie-Sehnen theratpieren zam besten Zeigen. Von Medizinern würde ich am besten zu einem Ostehopathen gehen, der sieht die Zusammenhänge am besten. Ansonsten kann ich Dir die Hüftdehnung und das Stangehängen empfehlen, beides hat seine positiven Auswirkungen auf das Knie, da wie gesagt alles zusammenhängt, das würde ich probieren. Sie hier nach.
Gute Besserund und viele Grüsse von Thomas

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

rainer alfons, 3500 Krems Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 329 vom 19.10.2012, 20:21 Uhr

Bin 38 und Problem seit ca. 5 Wochen!
Hallo Thomas!
Bräuchte mal wieder einen Tip von Dir!
Nachdem der Golferarm ausgeheilt ist, hab ich eine neuerliche Verletzung.
Hab mir beim Tennis so richtig voll das Kreuz verrissen! Bin 5 Tage total schief gegangen und Schmerzen.wwwwwwwwwaaaaaaaaaaah! Vor ca. 4 Jahren hatte ich das Problem schon mal. Damals meinte der Sportdoc im Bereich L3 und L4; hier ist linksseitig auch eine Instabilität. Ich hab immer wieder Kräftigungsübungen gemacht. Aber wie es eben ist: Keine Schmerzen mehr-> Keine Übungen!
Aktuell hat mich der Sportdoc 8 mal 45 Min behandelt (geraderichten und aushängen mit einem Gurt, der um meine Oberschenkel hängt und ich hab die Beine auf seinen Schultern. Ich lieg dabei auf nem Bett auf dem Rücken!). Dann immer wieder ausmassiert und ich denke, er hat immer die richtigen Stellen erwischt, wos weh tat. Fakt ist: im Bereich links unten und ziemlich in der MItte genau auf der Wirbelsäule ist nach wie vor ein Schmerz da, den ich stark merk, wenn ich länger sitze und dann aufstehe. War heut Beim STEHEND-Röntgen! BEFUND:
Becken und Hüften nicht auffällig!
Wirbelsäulegesamtaufnahme im Stehen:
"Eine angedeutete linkskonvexe Skoliose der mittleren BWS sowie eine leichte linkskonvexe Torsionsskoliose der LWS mit Scheitelpunkt L3. Es besteht kein relevanter Skoliosewinkel!" Kannst mir das genau erklären?? Leicht schlechte Haltung und leichte Verkrümmung hatt ich immer schon. Kann man das endgültig beheben?
(Stange hängen tut übrigens gut! und Übungen mach ich täglich 2 Mal!)
Kann man das Problem vielleicht irgendwie endgültig beheben?
Kann ich etwa keinen Sport mehr betreiben?
Was könnte die Heilung beschleunigen??(wärmende Salbe->Trauma-Gel tut auch sehr gut!) Ich bitte Dich höflichst um eine Stellungnahme!
Danke! liebe Grüsse Rainer


Kommentar:
23.10.12, 09.09h Lieber Rainer. Bei akuten Problemen bin ich nicht der Spezialist, aber ich denke wenn die akute Phase vorbei ist, ist Stangehängen wahrscheinlich das effektivste um es zu beheben und vorzubeugen!
Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Kiel, Bamberg, DL,  rakiel@t-online.de
Eintrag 328 vom 17.10.2012, 15:39 Uhr

Schönen guten Tag! Hier bin nochmal ich. "Aufhängen" praktiziere ich schon 20 Jahre und zwar am Schwerkrafttrainer, also kopfüber. Ich habe seit 20 J. schon Hüftschmerzen und sollte längst operiert werden. Das habe ich meiner Meinung nach dadurch vermieden. Nun hänge ich mich eben auch noch an der Teppichstange im Hof auf - richtig herum natürlich. Was noch wichtig ist: deine Seite mit Erklärung und Lösung trägt durch die psychische Wirkung zur sofortigen Erleichterung bei. Jedenfalls geht es mir so, da ich mir die Abläufe dazu jetzt erklären kann und etwas tun kann. Ich fühle mich nicht mehr ausgeliefert und das Drama ist raus. Nochmals danke. Habe deine Seite schon fleißig propagiert.

Nochmals herzliche Grüße von

Claudia

Kommentar:
23.10.12, 09.09h Lieber Claudia. Richtig, der psychische Aspekt ist sehr wichtig, die Angst zu verlieren, dass es nur noch schlimmer werde und man ausgeliefert ist. Ich denke mit Stangehängen und den Hüftdehnungen bist Du richtig und bald ein "neuer Mensch". Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anna, DE,  AnadaneD-Aveces@yahoo.de
Eintrag 327 vom 15.10.2012, 21:17 Uhr

Hallo Thomas! Ich bin 30 Jahre alt und hatte noch nie Probleme mit dem Ellenbogen oder Sehnen und Muskeln am Arm. Vor etwa anderthalb Wochen fingen die Schmerzen plötzlich an. Die Schmerzen kamen ohne vorherige übermäßige Beanspruchung, was mich nach der Auseinandersetzung mit dem Thema etwas irritiert. (Allerdings habe ich den Ellenbogen einige Tage zuvor an einem Stuhl gestoßen.)

Jedenfalls waren die Schmerzen unerträglich: Jede Bewegung schmerzte, insbesondere (auch geringste) Drehungen und Beugungen, Finger zur Faust ballen, jegliche Druckausübung, Heben von leichten Gegenständen etc. Kurz, der Arm ließ sich überhaupt nicht mehr einsetzen.

Die erste Orthopädin verschrieb mir Iboprofen 600 und veranlasste einen Druckverband mit entzündungshemmender Salbe. Diesen entfernte mir mein Hausarzt nachdem die Schmerzen weiter zunahmen und meine Hand und Finger angeschwollen waren. Der zweite Orthopäde gab mir eine Kortisonspritze und verordnete Schonung. Nach der Spritze verschlimmerten sich die Schmerzen, bzw. neue kamen hinzu, und die Einstichstelle war geschwollen. Nach etwa 2 Tagen verbesserte sich der Zustand allerdings, jedoch werden die Schmerzen nun schon wieder schlimmer.

Ich schone den Arm in Bezug auf für die entsprechenden Sehnen-, Muskel- und Ellenbogenpartien ungünstige Bewegungs- und Belastungsabläufe, strecke den Arm aber regelmäßig durch und beuge ihn vorsichtig nach innen und außen. Mit Dehnübung Nr. 1 habe ich auch angefangen, an die anderen traue ich mich aufgrund der Schmerzen noch nicht heran. Ein Türreck habe ich auch bereits bestellt sowie eine vertikale Maus.

Nach der langen Einleitung nun meine Frage:
Ich habe gelesen, dass die Sehnenansätze durch das Kortison weich werden, und man daher vorerst Dehnübungen vermeiden soll, da diese sonst reißen können. Hast du darüber etwas in den 10 % der Fachliteratur zum Thema gelesen? Ich möchte auf keinen Fall eine erneute Verschlimmerung oder gar einen chronischen Verlauf riskieren und bin daher etwas unsicher, was den Beginn der (natürlich anfangs behutsam ausgeführten und allmählich gesteigerten) Dehnübungen angeht, gerade auch weil es sich bei mir ja um keinen chronischen Tennisarm handelt und daher kein Gewebe verwachsen oder genarbt ist.

Vielen Dank schon einmal für dein Engagement, die Motivation und die voraussichtliche Antwort :-)

Kommentar:
16.10.12, 08.29h Liebe Anna. Tönt nach was akutem und Schonen.
Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Claudia Kiel, Bamberg, DL,  rakiel@t-online.de
Eintrag 326 vom 15.10.2012, 13:22 Uhr

Hallo! Habe gerade deine Seite entdeckt - Gott sei Dank! Ich wollte nach 3 Monaten Schmerzen nun doch - wenn auch ohne echte Hoffnung - zum Orthopäden. Seit 3 Monaten schmiere, reibe, creme und schlucke ich nun. Die ganze Zeit hatte ich genau das Gefühl, das mir hier bestätigt wird:es ist nichts Entzündliches sondern irgendwie "klemmt" es. Keiner wollte mir da recht geben, ich sollte gipsen, schonen, evtl. operieren. Ich kenne das Problem schon von den Achillessehnen (ich bin 59 J. alt) und habe dieses schon gegen sämtliche Ratschläge einfach nach Gefühl mit Dehnübungen so gut wie geheilt. - Ich habe gerade zum ERSTEN Mal die von dir vorgeschlagenen Übungen gemacht und spüre bereits Erleichterung! Ich bin so froh! Übrigens muss ich Übungen gegen den Tennis- UND Golfarm machen, denn meiner ist ein Boule-Arm! Interessant, oder? Herzliche und dankbare Grüße von Claudia

Kommentar:
16.10.12, 09.06. Liebe Claudia. Am schnellsten geht es mit zusätzlich Stangehängen da dies gegen Tennisarm und Golfarm intensiv wirkt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Klaus, Deutschland,  kvogel@online.de
Eintrag 325 vom 14.10.2012, 16:24 Uhr

Bin 46 und habe plötzlich während des Tennis Schmerzen in den Oberarm bekommen. Meiner Meinung nach kam es daher, dass wir mit extrem schlechten und alten Bällen gespielt haben. Die Schmerzen sind nicht im Ellbogen direkt sondern, mehr im Oberarm zum Ellbogen hin. Dies war vor zwei Monaten und wird mal besser und dann wieder schlechter. Tennis spielen geht nicht. Heute beim Bowling tat es nach 20 Minuten schon weh. Der Arzt und auch Physio sind der Meinung, dass es sich um einen typischen Tennisarm handelt. Da ich aber keine Schmerzen direkt im Ellbogen haben, bin ich mir da nicht so sicher. Ich bekomme diese Woche nun Akupunktur sowie Physio, daher bin ich gespannt, ob es etwas bringt.
Was denken Sie. Können Ihre Methoden mir helfen? Ich habe mal ihre Tests gemacht, konnte aber nichts dergleichen spüren, wie sie geschrieben haben.
Danke.

Kommentar:
16.10.12, 08.29h Lieber Klaus. Ich denke Du bist richtig hier. Die Symptome sind nicht immer so eindeutig und verlagern sich vielfach in Unter- oder Oberarm. Ich empfehle Dir vor allem das Stangehänden (siehe unten). Von Akupunktur und Physio erwarte ich in Deinem Fall von wenig bis gar nichts. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jens M., Weil der Stadt, Deutschland,  jemag@gmx.de
Eintrag 324 vom 13.10.2012, 12:17 Uhr

Hallo, bin 37 Jahre alt und hatte über den Zeitraum vom 3 Jahren extreme Probleme mit einem sogenannten Tennis-Ellenbogen. Zuerst wurde ich gespritzt, gefolgt von Ultraschall- und Laserbehandlungen. Alles brachte leider nur vorrübergehenden Erfolg. Die Beschwerden kamen innerhalb von höchstens 12 Wochen wieder zurück. Ich versuchte es dann noch mit Krankengymnastik - leider auch ohne bleibenden Erfolg. Als ich dann schon Probleme beim Heben einer Kaffeetasse hatte, entschloss ich mich im Oktober 2011 nach 9 Kortisonbehandlungen zu einer Operation am Ellenbogen.

Als ich am Sonntag vor der OP im Net surfte, stieß ich auf Tennisarm.eu

Da ich eh ein mulmiges Gefühl bezüglich der OP hatte, entschloss ich mich, diese kurzfristig abzusagen und es einmal mit den hier beschriebenen Konzepten und Übungen zu versuchen. Uns siehe da, nach kurzer Zeit stellten sich erste Erfolge ein und die Beschwerden wurden weniger.

Nach einigen Wochen waren die Beschwerden weitgehend verschwunden! Nun im Oktober 2012 bin ich seit nahezu 11 Monaten beschwerdefrei. Nur noch bei extremen Belastungen merke ich den Ellenbogen, doch damit lässt sich prima leben. Vielen Dank für diese Seite an die Macher - ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben!

Ich ermuntere ausdrücklich alle, die hier beschriebenen Übungen auszuführen - es hilft garantiert! Dankeschön und gute Besserung an alle!

Kommentar:
13.10.12, 15.04h. Lieber Jens. Super gelaufen. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Marcel Wasescha, Inwil Schweiz,  ma.wasescha@bluewin.ch
Eintrag 323 vom 12.10.2012, 13:09 Uhr

Ich bin 57, und habe den Schmerz im Ellbogen schon seit ca. einem halben Jahr. Mein Arzt bestätigte mir es handelt sich um den Tennisarm.
Er gab mir eine Salbe Inflamac nützt aber nichts. Nun will ich die Dehnübungen anwenden, jedoch schmerzt bei mir der Arm schon wenn ich ihn strecke, die Übungen sind so fast nicht durchzuführen. Gibte es noch eine andere schmerzfreie Methode?
Danke

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Lieber Marcel. Extrem schmerzen sollte es nicht aber stark Ziehen oder leicht Schmerzen darf es beim Dehnen. Schmerzfrei kommst Du da nicht raus, bist Du wohl ohne Dehnen sowieso nicht! Mach auch das Stangehängen, taste Dich langsam ran, es braucht etwas Zeit am Anfang bis die Sehnen/Muskeln wieder etwas länger sind, da musst Du durch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralf Eckert, deutschland,  ralfeckert73@yahoo.de
Eintrag 322 vom 10.10.2012, 13:41 Uhr

hallo ich bin 49jahr alt ! seit feb. ist mein arbeitskollege mir in den linken ellebogen ein stück erwischt ! seitdemhabe ich kleine kraft -schmerzt 10cmunter und 10cm oberhalb ellebogens ulnais zu schwach reagiert zu langsamm krankengy. ergotherapie -reha alles schon hinter mir ! nichts hilft jede übung kann es bis zu 5 std keine faust und keine kraft was kann ich machen ?? ergotherapie lehnt mich schon ab da keine besserung ergibt ?????? sorry bin total verzweifelt ! mein arbeitskollege hat mich mit dem gabelstarpler angefahren von hinten !

Kommentar:
13.10.12, 15.10h. Lieber Ralf. Das ist eine akute Verletzung und hat wohl nichts mit Tennisarm zu tun. Arzt, Behandlung und Schonen wird wohl sein müssen. Gute Besserung, Thomas

Elke F., D,  fiedlix@web.de
Eintrag 321 vom 09.10.2012, 12:42 Uhr

Zitat vom 14.9.
" Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas "

Hallo Thomas, was ich hiermit mache :)
Meine Schmerzen sind rückläufig, fast gar nicht mehr vorhanden. Der Ruheschmerz ist komplett weg, was mich endlich wieder schlafen lässt und auch der Bewegungsschmerz ist nur noch sporadisch bei bestimmten Tätigkeiten spürbar. Nur was merkwürdig ist, jetzt empfinde ich starke Schmerzen nach der Dehnübung, das hatte ich im akuten Stadium nicht so arg. Wenn ich nach dem Dehnen oder Hängen den Arm beuge halte ich momentan richtig die Luft an so extrem schmerzt es. Dieser Schmerz ist allerdings innerhalb einer halben Minute vorbei, trotzdem macht es mir Sorgen. Soll ich weniger dehnen/hängen oder die Zeitdauer der Dehnung verkürzen ?
Nochmals vielen Dank für deine Mühe, ich bin so froh auf diese Seite hingewiesen worden zu sein. Nicht nur, dass die Übungen wirklich helfen, sondern auch, dass diese Seite hilft die Mutlosigkeit und Resignation zu überwinden die mit den fortwährenden Schmerzen einhergehen!!
herzlichen Gruß in die Schweiz
ELke

Kommentar:
09.10.12, 16.37h. Liebe Elke. Das macht nichts mit dem Schmerz, das Schmerzniveau sollte einfach innerhalb einer Minute oder so wieder etwa auf altem Stand vor Dehnung sein. Kannst aber auch etwas reduzieren, es bringt sowieso nicht viel zu zerren und zu reissen, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten. Nur weiter so und dranbleiben. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Matthias Sperber, Herborn /Hessen /Deutschland,  mrsperber@web.de
Eintrag 320 vom 04.10.2012, 19:24 Uhr

Hallo Thomas,
da durch Deine Hilfe mein damaliger Tennisarm (vor ca. 6 Jahren) vollständig geheilt ist und ich Deine Hilfe schätze (gerade auch als gläubiger Christ) wedne ich mich wieder an Dich mit einem anderen Problem, das meine Frau hat. Sie heißt Ruth und ist 48 Jahre alt.
Vor ein paar Monaten wurde bei ihr ein "Wirbelgleiten" in der Lendenwirbelsäule festgestellt (durch jahrelange Überbeanspruchnung durch körperliche Arbeit als Hauswirtschafterin.
Außer Schmerztabletten und Krankengymnastik gibt es andere Methoden, die zur heilung führen? Außer natürlich das Heilungsgebet?
Hast Du schon Erfahrung damit gemacht (mit Patienten mit Wirbelgleiten)?
Wäre für jede Hilfe dankbar.

Mit lieben Grüßen
und Gottes Segen
Matthias Sperber

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Lieber Matthias. Euch geschehe nach Eurem Glauben. Gott ist nichts unmöglich und dem der glaubt is alles möglich.
Und nun ganz praktisch würde ich mal empfehlen 4-6 Wochen täglich 7 Minuten ins Stangehängen, am Anfang vorsicht reduziert zu investieren, könnte viel verändern und verbessern!

Würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Duke, Franken / Deutschland,  superfly75@yahoo.de
Eintrag 319 vom 04.10.2012, 10:10 Uhr

Hallo,

ich bin 37 und habe das Problem seit ca. 1 Jahr. Ich meine, dass alles begonnen hat nachdem ich Nacken und Rückenschmerzen bekommen habe. Der Klassiker eigentlich. Nach 12 JAhren unbeschwerter Zeit bei der Armee habe ich einen Job im Office begonnen. Ich habe irgenwann ziemliche Schmerzen im Nacken mit Einschränkung der Bewegung bekommen. Ich habe daraufhin mit Liegestützen begonnen. Jeden Morgen, und in relativ kurzer Zeit die Anzahl erhöt, habe ich dies einige Monate durchgezogen. Zuletzt hatte ich morgens kein Problem 40 - 50 Liegestütz zu machen und meinem Nacken ging es etwas besser.
Da ich zusätzlich noch MTB fahre, merkte ich, dass nach längeren Fahrten, und ich vermute auch durch die Liegestütz "motiviert", meine Ellbogen schmerzten. Mit der Zeit wurde dies auf einer Seite schlimmer und ich hatte permanent Schmerzen. Ich konnte / wollte meine Liegestütz nicht mehr machen, da ich dachte es wird noch schlimmer. Irgendwann war ich beim Orthopäden, der mir durch ein Ultraschallbild einen Tennisarm diagnostizierte und eine Wasseransammlung zeigte.
Ich bekam meine erste Spritze und eine dieser Manschetten. Nach 2 Wochen war ich erneut dort, und entschied keine weitere Spritze zu nehmen, da es sich etwas besserte und ich der Meinung war, es wird besser.
Es war auch so. Die schmerzen waren weg. Allerdings nicht lang. Mittlerweile hab ich wieder extreme Schmerzen, kann mit dem linken Arm wenig tragen, zumindest nicht in bestimmten Positionen. Schlafen schmerzt, wenn der Arm angewinkelt ist und ausgestreckt werden will oder umgekehrt.
Eigentlich wollte ich wieder zum Orthopäden um mir nun alternativen zu den Spritzen erklären zu lassen, da ich der Meinung war / bin, dass diese eigentlich nichts bringen. Durch Zufall habe ich gestern abend diese Seite gefunden und es ließt sich eigentlich verdammt plausibel und nachvollziehbar.
Seit heute morgen dehne ich den Arm immer dann wenn es mir gerade einfällt für ne Minute. Eine Reckstange hab ich (noch) nicht, aber ich werde wieder mit meinen Liegestütz beginnen, da mir ab einem Gewissen Punkt die Schmerzen auch nichts ausmachen.
Ich kann nichts unvernünftiges an dieser Methode finden, kann nichts verlieren, und hoffe nichts kaputt zu machen. Vielen Dank erstmal, und ich werde mich wieder melden.

MFG Duke

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Lieber Duke. Du bist richtig hier und bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Cedric, Deutschland,  cedric.hessling@web.de
Eintrag 318 vom 02.10.2012, 21:47 Uhr

Hallo, bin 25 hab das Problem schon min seit 4 Jahren..
Erstes mal aufgetreten ist das Problem nach dem ich mit ein paar Freunden Armdrücken gemacht habe. Hab es wechselnd schon an Beiden Armen gehabt ( nie gleichzeitig ). Es ist wie ein Druck im Ellenbogen der sich dann irgendwann auf den Kompletten Unteram inklusive Finger ausbreitet....

Betreibe Kraftsport seit 6-7 Jahren ( war aber nie der Auslöser des Problems). Hab ich diese Symptome funktionieren nur Druckübungen alle Zugübungen sind mit Schmerzen verbunden. Spiele nebenbei noch American Football dort treten die Beschwerden auf sobald ich einen Gegenspieler greifen und ich diesen Umreisse. Wenn ich einen Ball mehrmals Versuche soweit wie möglich zu Werfen tritts auch auf.

Ware mittlerweile schon bei mehreren Ärzten (Hausarzt, Orthopäde, Sportmediziner). Diese hatten mich dann mit Überlastung der Bizepssehne und des Ellenbogens abgespeist. Habe nie eine richtige Diagnose erhalten.

Im alltag so keine Probleme ausser natürlich ich rufe die Symptome durch Oben genannte Gründe herbei....
Ich weiss eine Ferndiagnose zu stellen ist schwierig hoffe nur das Sie mir weiterhelfen können...

Mit freundlichem Gruß
Cedric

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Lieber Cedric. Verutlich kein klassischer Tennisarm aber bestimmt eng verwandt und auch durch Ueberbelastung der Sehnen, Bänder und Muskeln durch Kraftsport. Mach vor allem das Stangehängen, das wird Dich bald kurieren.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ulrike May, Bonn, Deutschland,  ulrike-may@t-online.de
Eintrag 317 vom 01.10.2012, 17:32 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 51 und das Problem besteht seit etwa Mitte Mai diesen Jahres.Es ist der linke Arm, ich bin Rechtshänder und spiele kein Tennis. Ich habe wirklich keine Ahnung wo das herkommt.

Ich habe bisher eine Epispange verschrieben bekommen, die ich auch nutze und sie hilt mir schon sehr gut. Dann habe ich jetzt noch 6 Friktionsmassagen verschrieben bekommen, wo ich die erste in 2 Wochen bekomme.

Jetzt habe ich auf Deiner super Seite hier vom Dehnen gelesen. Darauf hin habe ich mir am Samstag ein Türreck gekauft. Jetzt wollte ich nur einmal nachfragen, wie oft, bzw. wie lange es sinnvoll wäre, sich an das Reck zu hängen?

Lieben Gruß Ulrike

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Liebe Ulrike. So total 7 Minuten pro Tag wäre ideal, aber jede Minute zählt! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Die Friktionsmassagen werden kaum was bringen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Weimann, Wachtberg/ Deutschland,  weimanntw@gmail.com
Eintrag 316 vom 01.10.2012, 12:11 Uhr

47 Jahre.P robleme seit 4 Monaten.
Neben dem "Standard Tennisarm" habe ich Probleme dass das Radiusköpfchen immer wieder aus seiner Position heraus springt.
Was im zusammenspiel die Folge hat das ich nicht nur die normalen muskulären Schmerzen im Unterarm habe sondern auch noch im hinteren Ellbogen sowie sporadisch bis in den Oberarm hinein.
Ich werde die von Ihnen vorgeschlagenen Dehnübungen durchführen möchte aber Fragen ob Sie vielleicht einen zusätzlichen Tip haben.

Kommentar:
13.10.12, 14.37h Lieber Thomas. Das Stangehängen könnte Deinem Problem Besserung bringen, am Anfang ev. vorsichtig und reduziert beginnen, mit unten etwas aufstehen und Gewicht abfangen und langsam über Wochen steigern.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Cagatay,Özdemir, 27576 bremerhaven deutschland,  cagatayoezdemir@yahoo.de
Eintrag 315 vom 30.09.2012, 21:09 Uhr

36 Jahre und habe seit über 8 Monaten schmerzen schmerzen an beiden Seiten der Hüfte die beim längeren sitzen meist Unerträglich werden wenn ich dann dehnübungen mache kommen auch noch brennende schmerzen dazu ist das normal bei muskelverkürzung oder ist das dann doch was anderes

Kommentar:
13.10.12, 10.02h Lieber Oezdemir. Die Dehnübungen dann langsam über Wochen steigernd aufbauen. Schmerzen sollten 1 Minute nach Dehnen etwa wieder auf altem Stand sein.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tanja Fasse, Extertal, Deutschland,  tanja.fasse@googlemail.com
Eintrag 314 vom 26.09.2012, 16:20 Uhr

Hallo,

ich bin 34 Jahre alt und schleppe meinen Tennisarm jetzt auch schon ein Jahr it mir herum. Ich habe bereits zwei Spritzen mit Kortison und eine Behandlung mit SportVis (Hyaluronsäure) hinter mir, hat außer dem Orthopäden(Igel-Leistung) nichts gebracht. Ich probiere jetzt seit zwei Wochen die Dehnmethode und hoffe auf schnelle Besserung. Ich habe jetzt schon mehrfach von dieser neuen "Masalo Manschette" gelesen, die offensichtlich sehr erfolgreich sein soll. Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Lohnt es sich, so eine Manschette zu kaufen? Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen, die Schmerzen im Arm sind echt unterirdisch :(

Liebe Grüße

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Liebe Tanja. Manschetten haben noch keinen Tennisarm beseitigt. Wenn Du Dich mit einer wohler fühlst OK, aber helfen tuts nicht, es erinnert Dich nur ständig, dass Du krank bist, das bist Du aber nicht, es ist nur eine Verkrampfung.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach jetzt auch das Stangehängen, dann bist Du schneller am Ziel!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

alex, Wien,  alex1873@gmail.com
Eintrag 313 vom 23.09.2012, 21:13 Uhr

Hallo,

ich bin 39 Jahre und leide seit etwa 14 Monaten an einem Tennisarm links. Nach zahlreichen völlig erfolglosen Versuchen mit Kortisonspritzen, Salben, Massagen, Akkupunktur etc. bin ich im Juni dieses Jahres auf Tennisarm.ch aufmerksam geworden und habe die hier beschriebenen Dehnungsübungen inkl. dem Hängen regelmäßig ausgeführt. Das Problem hat sich dadurch nach einigen Wochen leicht verbessert aber ist leider nicht verschwunden sondern hat sich bis vor kurzem hartnäckig gehalten.

Seit einigen Tagen probiere ich nun eine neue Selbstbehandlung mit - für mich - extrem guter Wirksamkeit. Schon nach 3 Tagen sind die Schmerzen bei Bewegung deutlich zurück gegangen. Der ganze Arm fühlt sich entspannter und schmerzfreier an. Deshalb wollte ich die Prozedur hier teilen:

Zunächst gilt es mit dem Daumen der gegenüberlienden Hand jene Punkte des Tennisarms zu finden die bei Berührung am meisten schmerzen. (Bei mir an den Sehnenansätzen am Ellbogen.) Dann gilt es für einige Minuten starken Druck auf die Schmerzenden stellen und die von diesen Stellen wegführenden Sehnen auszuüben. Je stärker der Druck desto besser, gerade in den ersten Tagen ist das extrem schmerzhaft - je mehr man sich hier zumutet desto schneller ist jedoch der Erfolg. Mit gestrecktem Daumen verringert sich die Aufdruckfläche und man kann den lokalen Druck so noch erhöhen. Hilfreich sind auch Querbewegungen über die Sehne (solange bis man ein schnalzendes Pochen verspürt dann wieder in die andere Richtung). Ich habe das ganze jeweils täglich für ca. 10 Minuten ausgeführt. Wichtig ist es langsam zu beginnen und sich langsam an die maximal erträglichen Schmerzen heranzutasten und dann nach einigen Minuten über die Schmerzgrenze hinauszugehen. Ich werde mich in einigen Wochen nochmals melden und berichten wie wirksam das ganze längerfristig ist.

Vielen Dank nochmals für die tolle Seite!

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber Alex. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Ansonsten mach Deine Selbstbehandlung, wer heilt hat Recht!
Anderweitig, denke ich, dass am Schluss nur Dehnungen zum Ziel führen werden.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Michael Engels, Lohmar / Deutschland,  teufelsduc@t-online.de
Eintrag 312 vom 23.09.2012, 19:42 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 49 Jahre alt und spiele seit einiger Zeit Badminton.
Nach dem Spiel, vor allem am nächsten Tag quälen mich immer die Fuß Fersen!Ich kann kaum auftreten und versuche dann über den vorder Fuß zu gehen.Ist das so was wie der Tennisarm? Bekomme ich das mit den Dehnübungen wieder in den Griff? Im verlaufe der Woche verschwindet der Schmerz wieder, bis wieder nach dem Badminton!

Würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Engels

Kommentar:
28.09.12, 10.02h Lieber Michael. Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

David Plattner, St. Gallen / Schweiz,  onepocket@hotmail.com
Eintrag 311 vom 22.09.2012, 19:18 Uhr

Ich bin 44 (bald 45) Jahre alt. Dass mein Ellbogen eine "Schwachstelle" ist, weiss ich, seit ich als Teenager mit Tennis aufgehört habe. Akut verschlechtert hat sich mein Ellbogen vor 2 Jahren, nachdem ich vor 3 Jahren wieder angefangen habe, turniermässig Pool-Billard zu spielen (mit Erfolg), womit ich nach einem Unfall vor über 20 Jahren aufgehört hatte. Mein (sehr erfahrener) Rheumatologe, der von einer Operation immer abgeraten, hat mich nach 2 Jahren doch nun zum Chirurgen geschickt (Prof. Grünert), der einen klassischen Tennisarm diagnostiziert, und ihn als "reif" für die Operation erklärt, wobei er mich aber erst noch zum Neurologen schickt, um zusätzlich die Leitfähigkeit des Ulnaris-Nervs zu untersuchen, da mein kleiner Finger und der Ringfinger sich kälter und etwas taub anfühlen (weiss nicht mehr, seit wann…). Dehnübungen, Massage, Akupunktur etc. haben nicht geholfen, und auf den Effekt des "Ausbrennens" warte ich vergebens, im Gegenteil, es wird nur schlechter, inzwischen fällt es mir schwer, meine Brille auf- oder abzusetzen, meine Zähne zu putzen etc. Vor der Operation fürchte ich mich hauptsächlich, da ich das Spiel liebe und es mir als Ablenkung fehlen würde (ich leide unter mehreren andere gesundheitlichen Problemen, und hab schon die meisten meiner Hobbys aufgeben müssen). Meine Frage lautet, habe ich meine Optionen ausgeschöpft, bzw. woran erkenne ich, dass die Operation unausweichlich ist?

Liebe Grüsse aus der Schweiz, David.

Kommentar:
28.09.12, 09.52h Lieber David. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Eine OP würde ich noch viel länger aufschieben. Wenn Du in 6 Monaten mit Dehnen und Hängen nicht geheilt bist. Ich denke Deine Chancen stehen aber jetzt sehr gut!
Lies mal die Infos zur OP
Das Hängen wird ev. auch die Taubheit, Zirkulationsmängel oder gedrückte Nerven verbessern!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anette Riedel, Braunschweig/Deutschland,  autorin504@t-online.de
Eintrag 310 vom 19.09.2012, 19:06 Uhr

Hallo,
ich stelle hier meine Frage für meine Tochter. Sie ist 16 und hat nun schon seit Mai Schmerzen in der Hüfte. Die Schmerzen treten vorn über den Hüftknochen auf und ziehen bis in die Beine, teils auch in die Füße, rechts mehr als links.Die Schmerzen sind stark ziehend, beim Gehen hat sie das Gefühl als würde sich der Oberschenkelknochen beim Auftreten in die Hüfte schieben und als würde die Hüfte "aushaken bzw. überspringen". Die Schmerzen ziehen auch in den unteren Rücken, treten beim Sitzen und Stehen auf, liegen geht besser. Der HA diagnostizierte eine Schleimbeutelentzündung im Bereich der Sehnenansätze. Medikamentöse Therapie und KG brachten keine Besserung. Der Orthopäde röntgte und diagnostizierte Blockade der ISG. Erneute KG mit entsprechenden Übungen (auch Schlingentisch) brachte wieder keine Besserung. Auch ein MRT gab keinen richtigen Aufschluß. Der Orthopäde stellte eine leichte HD fest (steile Hüfte), ordnet aber die Symptome eher den Sehnenansätzen/Muskeln zu als der HD. Nun bekommt meine Tochter Friktionsmassagen nach Eisbehandlung und kann nach der Physio nur noch unter Tränen laufen und hat sehr starke Schmerzen. Natürlich gehen wir wieder zum Arzt, so kann es nicht bleiben, aber haben Sie vielleicht einen Rat für uns? Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie bis hierhin gelesen haben. Lieben Gruß von Anette

Kommentar:
28.09.12, 10.02h Liebe Annette. Vermute es ist muskulär/Sehnen, ev. in Zusammenhang mit Wachstum. Eis ist kontraproduktiv, verstärkt den Muskelkrampf was die Schmerzen erklärt. Wenn Sie nachts und morgens besonders Schmerzen hat wäre das auch ein Indiz, dass es muskulär ist.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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