Tennisarm-Forum
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Cordula Freyer, March/Deutschland,  freyerhuf@googlemail.com
Eintrag 255 vom 26.07.2012, 15:11 Uhr

Hallo, ich bin 44 Jahre alt und arbeite als Hufschmied. Seit einem Jahr schmerzt der linke Ellenbogen innen (am Knöchel), wenn ich mit dem Arm Druck ausübe. Die Arbeit erfordert viel Kraftaufwand sowohl in ziehender als auch drückender Richtung, der Ellenbogen ist dabei meistens gebeugt und der Bizeps darf schuften.
Seit 3 Wochen sind die Schmerzen dauerhaft, es fühlt sich an wie ein Brennen. Ich habe Angst, dass eventuell durch die Entzündung die Sehne abreißt - welche auch immer...Deshalb traue ich mich auch nicht zu dehnen....soll ich doch?
Übrigens wohltuend witzige und informative Seite - dankeschön!

Kommentar:
27.07.12, 10.04h Liebe Cordula. Sehne reissen mit 44, eher nicht möglich. Du belastest sie beim Arbeiten vermutlich ein mehrfaches. Aber Du kannst Dich ruhig mit Dehnen vorsichtig rantasten, und nur über Tage immer etwas steigern wenns nicht schlimmer wird. Auch beim Stangehängen kann man gut reduziert beginnen, d.h. mit unten aufstehen und den Füssen soviel Gewicht abfangen wie man möchte.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Deine Symptome tönen nach typisch Tennisarm. Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

marco bauer, deutschland coburg,  lordy76@gmx.de
Eintrag 254 vom 26.07.2012, 10:37 Uhr

bin 36 jahre und wurde am 2.7.2012 zum 2mal am rechten ellenbogen operiert worden.
gips ist weg fäden sind auch weg seit ca 9-10 tagen.
jetzt habe ich immer noch beschwerden wenn der arm angewinkelt ist und ich wieder strecken möchte besteht der ziehende schmerz immer noch.
kann mir einer sagen was man da für dehn übungen machen kann damit es entlich aufhört und ich mal wieder arbeiten gehn kann.

Kommentar:
27.07.12, 10.04h Lieber Marco. Ja ist typisch nach meinen Erfahrungen, die OP's wären nicht nötig gewesen und haben nur der Aerztebrieftasche geholfen.
Du kannst aber auch jetzt noch ohne weiteres mit Dehnen und Stangehängen anfangen, denn das ist das einzige Mittel das die wirkliche Ursache bekämpft und Dich heilen wird!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Lies mal zu Gips-Problematik

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rob Matone, Stuttgart/Deutschland,  onemattone@gmail.com
Eintrag 253 vom 26.07.2012, 09:34 Uhr

Hallo zusammen,

zuerst einmal: vielen, vielen Dank für diese Website. Ich bin zufällig darauf gestoßen und sie gibt mir immens viel Hoffnung.

Ich bin 32 Jahre alt und habe erst seit Kurzem ein Problem mit meinem rechten Arm: erst seit ein paar Wochen. Ich spiele Tennis, und der Schmerz tritt NUR während des Spielens auf. Er verschwindet wieder etwa eine Stunde, nachdem ich aufgehört habe zu spielen.

Während des Spielens ist der Schmerz jedoch so stark, dass ich kaum noch den Tennisschläger halten kann, geschweige denn ihn schwingen.

Der Schmerz ist auch nicht um Unterarm, sondern im Oberarm: vom Sehnenansatz außen über dem Ellenbogen (äußerer Epikondylus) zieht sich der Schmerz außen nach oben, in den Oberarm, entlang des Humerus - etwa 20-30cm hoch. Im Unterarm spüre ich keinen Schmerz.

Das Problem ist noch frisch, es tut jedoch höllisch weh. Ich frage mich, ob es überhaupt ein sogenannter Tennisarm ist?

Die zweite Frage, auf die ich kam, nachdem ich die Dehnübungen auf dieser Seite studiert habe (und sie ausprobiert habe), ist, ob die gezeigten Übungen nicht eher für den Unterarmmuskel effektiv sind. Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert, und sie scheinen alle eher auf den Unterarm zu wirken als auf den Oberarm (wo mein Problem liegt).

Ich bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar... bin nun sehr motiviert! Vielen Dank im Voraus.

Kommentar:
27.07.12, 10.04h Lieber Rob. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Deine Symptome sind nicht typisch aber auch nicht ungewöhnlich. Ich denke Du solltest jetzt vor allem das Stangehängen (siehe unten) machen, da dies auf alle Fälle Deinen betroffenen Muskeln behandeln wird. Die Dehnübung klassich Tennisarm würde ich trotzdem zur Unterstützung noch machen, nützt nichts schadets sicher auch nicht!

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sandra, Binsfeld,  sandra.adams11@yahoo.de
Eintrag 252 vom 25.07.2012, 16:12 Uhr

Ich bin 29 und habe seit ca.4 Monaten schmerzen im Fuss, Dann beim Röntgen wurde festgestellt das ich Fersensporn in beiden Füssen habe. Mir ist auch aufgefallen aber schon länger das wenn ich meinen rechten fuss so hin und her drehe das es knacks.Habe schon einige Therapien gemacht hilft nix. kurz danach fing es an das es bis in die hüfte zog und in die arme und Hände. Seit gestern habe ich starke Rückenschmerzen da zu bekommen. Ich weiss mir keinen Rat mehr. Was soll ich machen??

Kommentar:
27.07.12, 10.04h Liebe Sandra. Du bist richtig hier. Sozusagen ein Fall für das Komplett-Paket an Dehnungen. Mach die Fersensporn-Dehnung, die Hüft-Dehnung und das Stangehängen welches Deinen Rücken und auch die Hüfte behandeln wird.
Du scheinst mehrere Muskelverkrampfungen zu haben die das auslösen, Du musst ev. auch innerlich entspannen ... Wie wär's mit Gottvertrauen? Hilft immer.

Lies mal über junge Patienten

Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Simone, Wuppertal,  simone.wagemeier@hotmail.de
Eintrag 251 vom 19.07.2012, 14:08 Uhr

Lieber Thomas,

erst einmal lieben dank für Deine ausführliche Antwort!
Eine Frage habe ich aber noch. Du schreibt, dass es mit den Fingern nicht typisch ist, es aber vorkommen kann im Zusammenhang mit dem Tennisarm - nur: der Daumen war VOR dem eigentlichen Tennisarm angeschlagen (laut Doc Sehnenscheidenentzündung im Daumen mit Knirschgeräuschen)
Ich plane auch noch zu einem Osteopathen zu gehen, evtl. schaut der etwas genauer drauf.
Ich werde ab s o f o r t die Dehnübungen machen, das aushängen habe ich an einer Tür versucht und ich dachte es reisst mir den Arm aus - das tut zu sehr weh und ich werde das hängen nach einer Verbesserung hinzunehmen.
Ich danke Dir für die Motivation nicht aufzugeben und Deiner Aussage "das kriegen wir gut hin".
ich melde mich in ein paar Wochen wieder hier und verfolge gespannt andere Erfolgsmeldungen auf Deiner Seite!

Ganz viele liebe Grüße!
Simone

Kommentar:
20.07.12, 09.04h Liebe Simone. Alles klar wegen dem Daumen, hat also mit dem TA eher keinen Zusammenhang. Beim Stangehängen unten aufstehen, d.h. mit den Füssen soviel Körpergewicht abfangen, dass Du ohne grossen Schmerzen hängen kannst und nur langsam über Wochen steigern damit Du es nicht übertreibst. Es soll nur stark ziehen beim Hängen, nicht so stark schmerzen. Das Schmerzniveau muss 1 Minute nach dem Hängen wieder normal sein wie vor dem Hängen.
Ich höre von Dir, das kommt sicher bald besser.
Liebe Grüsse von Thomas

Monika Kliemt, Karlsfeld,  Monika_Kliemt@web.de
Eintrag 250 vom 19.07.2012, 08:19 Uhr

Hallo,
ich bin 46 Jahre alt und habe seit fünf! Wochen ein Problem mit der linken Hüfte bzw. Glutäus oder Piriformis. Ich habe einen Triathlon gemacht und 2 Tage später konnte ich nicht mehr laufen. Ich habe im "normlen" Leben keine Probleme,d.h. ich kann gehen , Treppen steigen usw. Aber sobald ich Druck aufbaue,.d.h. Laufe, Fahrradfahre oder auch länger bergan gehe, gehen die Scmerzen in der Hüftgegend los. So schlimm, das ich keinen Schritt mehr machen kann. Keiner findet was, nur Vermutungen von Bandscheibenvorfall bis Hüftleiden. Ich habe eher das Gefühl, das was verklemmt ist oder der Muskel so krampft, das der Nerv dicht macht. Dehnen tu ich schon wie eine Verrückte :-)) aber..... fünf Wochen sind schon ein wenig lang. Und am 30.09. steht der berlin Marathon an !!!!Für jegliche Art von Hilfe bin ich sehr dankbar.

Kommentar:
19.07.12, 08.42h Liebe Monika. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier meine ich. Probier mal diese Dehnungen hier.

Wenn Du nach mehreren Wochen damit nicht weiterkommst, ev. mal einen Osteopathen aufsuchen, der kennt und behandelt alle Zusammenhänge von Muskeln, Sehnen und Gelenken und sieht auch Fehlhaltungen und kann die korrigieren.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Simone, Wuppertal,  simone.wagemeier@hotmail.de
Eintrag 249 vom 18.07.2012, 16:26 Uhr

Hallo zusammen,

wie allen anderen hier auch, plagt mich (33 Jahre alt) seit nunmehr fast 2 Jahren ein rechtseitiger "Tennisarm".
Es fing im Daumen an, zog sich über das gesamte Handgelenk bis letzendlich zum Ellbogen selbst. Der Daumen knirscht heute noch deutlich hörbar bei Bewegung und auf dem Knöchel des Mittelfingers sieht man immer wieder rötliche Verfärbungen, deutet das auf eine Entzündung hin?
Ich habe alle Therapien durch (bis auf Stosswellentherapie und Eigenbluttherapie) und bin mit dem Lebensmut am Ende. Es geht nichts mehr, morgens nach dem Zähneputzen ist der Arm nutzlos. Händeschütteln zwingt mich in die Knie und ich bin froh, wenn ich die Kaffeetasse auf dem Tisch abgestellt bekomme, ohne den Inhalt zuvor zu verschütten. Denn trotz aller Schmerzen versuche ich den Arm bei alltäglichen Dingen einzusetzen. Leider bin ich funktionsfähige Finger angewiesen, da ich jeden Tag 9 Stunden am PC arbeite. (ergonomische Ausstattung ist bereits vorhanden)
Linderung der Schmerzen und somit Belastbarkeit des Arms brachte eine 3 malige Injektion von Kortison, direkt in die Schmerzstelle am Ellbogen. Leider nicht Dauerhaft, da dies nur die Symptome linderte... eines morgens war der altbekannte Schmerz einfach wieder da.
Ich finde auch keinen Arzt, der sich mein Problem ausführlich anhört, keiner untersucht die Stelle richtig, obwohl man eine Art "Knubbel" am Ellbogen sehen kann wird diese schlicht ignoriert.
Auch meine Schulterregion ist "völlig im Eimer", manchmal habe ich das Gefühl das die rechte Seite komisch "verdreht" ist und sich gefühlt auch auf den Arm auswirkt. Jacken sitzen plötzlich schlecht und ich muss immer wieder das rechte Schultergelenk nach hinten zurück drehen. Außerdem knackt meine Schulter sehr extrem.
Nun möchte ich gerne mit den hier beschriebenen Dehnübungen anfangen, zu verlieren habe ich nichts mehr. Wenn man die Erfolgsmeldungen hier liest, schöpft man doch noch mal Hoffnung, nicht auf Lebenszeit ein "Krüppel" sein zu müssen. (Angst um den Arbeitsplatz drückt auch sehr auf die Psyche)
Gibt es etwas, was ich bei der Dehnung besonders beachten muss?
Vorab schonmal ganz herzlichen Dank für die hier zusammengestellten Tipps und Informationen - die Seite ist super!!

Viele verzweifelte Grüße aus Wuppertal,

Simone

Kommentar:
19.07.12, 09.04h Liebe Simone. Das mit den Fingern ist zwar nicht typisch, kommt aber vor als Zusammenhang mit dem Tennisarm. Ich denke Du bist richtig hier und in ein paar Wochen ein neuer Mensch! Keine Angst, das kriegen wir gut hin.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Stosswellen kannst Du vergessen: Infos zu Stosswellen

Mach keine Spritzen mehr, das gibt Dauerschäden ab der 3. Spritze: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Das mit Händeschütteln und Kaffeetasse sagt mir schon alles, Du hast definitiv einen TA.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Bernhard M, Wien Österreich,  bionatik@gmx.net
Eintrag 248 vom 16.07.2012, 15:34 Uhr

Hallo ich bin 29 j alt und habe seit ungefähr 5 Wochen einige Symptome eines Tennisarmes. Mich schmerzt der linke Unterarm extrem , aber habe keine schmerzen im Ellbogen. Kann beim Krafttraining schon nicht mehr mit maximal kraft arbeiten ,da ich solche schmerzen habe und der Unterarm zumindest der obere Teil davon ist auch schon sehr kleiner geworden als der rechte. Ich dehne jetzt jeden Tag gut aus aber keine Besserung in Sicht. Was soll ich tun?

Gruß Bernd

Kommentar:
18.07.12, 09.04h Lieber Bernhard. Die Symptome sind nicht immer eindeutig Ellenbogen. Mach mal die Diagnose (unten). So oder so würde ich das Türreckhängen nun integrieren! Solche Stangen hat es im Trainingscenter sicher ev. zwischen Gewichtstürmen etc. Reduziere Gewicht, lieber mehr Durchgänge bis alles wieder normal ist, aber ich denke Du überlastest generell Deine Muskeln und Sehnen und das melden sie Dir so.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter, Deutschland,  Peter@peter.de
Eintrag 247 vom 16.07.2012, 08:44 Uhr

29 seit drei Tagen.

Hi,

kennst Du dich auch aus mit Schmerzen im Knie? Ich habe Schmerzen direkt überhalb der Kniescheibe. Es fühlt sich nicht so an als sei es im GElenk, am Gelenk selbst habe ich auch keinen Druckschmerz. Nur wenn ich direkt überhalb des Kniegelenks drücke. Morgens nach dem Aufwachen ist es am schlimmsten, wenn ich eine Zeit gelaufen bin, dann geht es! Was weh tut ist das Bein anwinkeln, also gerade hochheben. Umso mehr der Winkel 90 GRad wird, desto größer der Schmerz. Aber nur oberhalb. Fühlt sich fast an als wäre es wie ein Tennisarm im Knie. Es ist auch nichts geschwollen.

Es gab keine direkte Einwirkung wie Sturz oder so. wenn nur eine Überlastung durch zuviel Rad fahren/Sport in den letzten drei bis vier Wochen. Wobei die Schmerzen plötzlich auftraten (aber morgens nach dem aufwachen das erste Mal).

Gibt es dafür auch Dehnübungen?

Danke!

Kommentar:
18.07.12, 09.04h Lieber Peter. Du hast recht, tönt alles nach Muskelkrampf/Sehnenerkürzung (morgens Schmerz bis warmgelaufen etc.).

Ich kenne keine typische Dehnung aber probier mal die von Hüfte unten und wenn probier selber aus bis Du eine findest die genau im betroffenen Muskeln zieht und spannt, das wäre sie dann. Oder kannst auch einen Physio oder Fitnessinstruktor fragen nach Knie bzw. Oberschenkeldehnungen etc.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

rainer alfons, krems/Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 246 vom 14.07.2012, 22:16 Uhr

Hallo Thomas!
Zu Deinem letzten Kommentar bzw. meinem Eintrag vom 5.7. muss ich Dir sagen, dass jedes Mal Reckhängen sofortige Besserung bringt. Allerdings nach der Belastung(Tennis spielen) ists immer wieder dann schlechter bzw. zwei Tage hintereinander Tennis ist schwierig. Ist das normal??(Dehne jeden Tag intensiv; Handgelenkschmerzen sind fast wieder weg; hab aber generell überbewegliche Handgelenke).
Hab versucht mit der rechten Hand, wo der Golferarm ist, mit jedem einzelnen Finger gegen den Daumen fest zu drücken. Schmerzen sind, wenn ich mit dem RINGFINGER gegen den Daumen drücke. Ist das normal???
lg
R.




Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.

Kommentar:
18.07.12, 09.04h Lieber Rainer.
Tönt alles normal, das braucht seine Zeit.

Mach weiter mit Dehnen und Hängen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Ringfingerdrücken Schmerz tönt auch normal.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin J., Hamburg, Germany,  kaishaku1de@yahoo.de
Eintrag 245 vom 12.07.2012, 18:16 Uhr

In einer Woche fast schmerzfrei, nach 10 Tagen geheilt !!!
Liebe Leute, habt 10000 Dank für Eure Seite, die mir WIRKLICH geholfen hat !!!
Rückblick: Im März 2012 hatte ich mir bei einem intensiven Arbeits- und Handwerks-WE am linken Arm einen Tennisarm eingefangen. Ich bin dann rasch zum Arzt, hab erstmal "sanft" mit Traumeel-Spritzen begonnen, und hab mir nach einer Woche für 40¤ eine Epiconderytis-Spange gekauft. Sport (Fitnessstudio) natürlich sofort auf Butterfly beschränkt (+ Bauch, Beine und so, halt nur keine Arme, kein Rücken und keine Schultern mehr trainiert)
Nach 3 Wochen leichte Besserung, dann hab ich eine Cortison-Spritze (Prednisolon) beim Doc geordert. Nach insgesamt 6 Wochen war alles soweit wieder Ok, und ich konnte wieder laaangsam mit Sport und allem beginnen...
Am WE 30.Juni / 01.July 2012 dann wieder ein intensives Arbeits- und Handwerks-WE, und gleich tat der linke Ellenbogen wieder weh wie Sau !! Montag 2.July 2012 gleich um 8 Uhr zum Doc und Spritze geben lassen, diesmal aber gleich das "kräftige Zeug". Abends dann hab ich Eure Seite entdeckt, und sofort angefangen mit dehnen. Auch hab ich sofort ein Tür-Reck bei A_m_a_z_n bestellt. Am Mittwoch den 4.July 2012 war der Ellenbogen schon wieder so gut, das ich den nächsten geplanten Arzttermin am Donnerstag abgesagt habe. Am selben Tag kam die Reckstange, und dann wurde es täglich besser. Ich hab bei jeder Gelegenheit gedehnt, selbst an jeder roten Ampel, und morgens und abends dann am Reck gehangen. Am Samstag den 7.July 2012 war ich zu ca. 90% schmerzfrei, und nach einem leichten wieder-aufflammen der Beschwerden am 9.1/10.July (zu früh aufgehört zu dehnen !!!) bin ich nun seit heute Donnerstag den 12.July 2012 100% schmerzfrei !!!! Und ich hab die ganze Zeit meinen Sport gemacht !!!
Also geheilt in 10 Tagen !! Vielen Dank für Eure Seite und die simplen aber sehr hilfreichen Tips !!!!
Ach ja, ich bin 46, 175 cm, 80 kg

Kommentar:
13.07.12, 08.38h Lieber Martin. Ideal gelaufen bei Dir. Du musst mind. sporadisch immer mal wieder dehnen sonst meldet sich der Ellenbogen wieder, in dem Fall einfach wieder vermehrt Dehnen. Keine Kortisonspritzen mehr, die verursachen sonst Dauerschäden im Gewebe! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Christine Großer, Seeligstadt/Deutschland,  christine@diakon-grosser.de
Eintrag 244 vom 11.07.2012, 11:50 Uhr

56 Jahre und Beschwerden seit reichlich 2 Jahren.

Ich hatte am 02.04.2012 schon in dieses Forum hier geschrieben nach Orthopädietermin mit folg. Diagnose:

"Lumboischialgie links bei IFS-Blockierung links und Osteochondrose L5/S1 u. Gelenkfunktionsstörungen
Blockaden wurden gelöst (mir ist aber bewußt, dass diese wohl schnell wieder vorhanden sein können...)
Physiotherapie wurde verordnet - leider kann ich aber erst in 3 Wochen einen Termin bekommen. Verordnet wurde: 6 x MT und 6 x WT als US 0,3 W/cm."

Nach den Ratschlägen habe ich mich gerichtet und 12 x Physiotherapie-Behandlungen nun hinter mir.
Die Physiotherapeutin hat mir noch weitere Übungen gezeigt und geübt.

Ich habe 2 x täglich (früh und abends je 30 Min. mindestens) die Übungen gemacht.
Die ersten Wochen war trotzdem das Ergebnis nicht zufriedenstellend, aber seit 5 Wochen bin ich nun fast komplett schmerzfrei und habe in dieser Zeit kein einziges Schmerzmedikament mehr nehmen müssen.

Der Orthopäde war am 29.06.2012 sehr zufrieden!

Für mich selbst ist es wie ein neues Lebensgefühl! Ich mache die Übungen ganz regelmäßig weiter, da ich diese furchtbaren Schmerzen möglichst dauerhaft vermeiden will.

Das Hängen an der Stange habe ich mehrmals versucht, ich hatte aber das Gefühl, dass es mir eher schlechter ging. So habe ich dies wieder weggelassen aber alle anderen Übungen mit eingebaut.

Ich möchte mich sehr bedanken für alle Hinweise/Ratschläge im Forum und bin auch gern bereit, Fragen zu beantworten od. Ratschläge zu geben bei Anfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Christine Großer

Kommentar:
12.07.12, 08.38h Liebe Christine. Schön wie's Dir nun geht. Weiter dranbleiben mit den Uebungen und Dehnungen jetzt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

E.T., Griechenland,  
Eintrag 243 vom 10.07.2012, 19:14 Uhr

Es sind mittlerweile 4-5 Jahre her, da war ich 52.
Ich hatte Riesenprobleme mit meinem rechten Arm.
Ein Artztbesuch mit der Diagnose Epikondylitis folgte.
Seine Lösung war Schmerztabletten, Arm stillhalten und Operation wenn es schlimmer würde.
Ich fing an die linke Hand zu benutzen weil ich ein ausgesprochen Rechtshänder
bin (z.B. übte rasieren mit links) und war verzeifelt.
Eine o. zwei Wochen später bin ich auf Deine Seite gestoßen - zufällig.
Allein die Hoffnung die ich mir damals daraus schöpfte, war mindestens
genau so viel wert wie die Behandlung.
Ich sah eine sehr rasche Besserung und hatte bis heute keine Arm-Probleme mehr.
Ich schäme mich daß ich mir damals nicht die Zeit nahm um mich bei Dir zu bedanken.
Heute rief mich ein Freund an und berichtete vom gleichen Problem. Ich bin überzeugt
daß er von Deiner Seite genauso profitieren wird, wie ich damals.
Ich finde großartig was Du tust und bin überzeugt daß Du mehr Leuten geholfen hast
als Du Dir vorstellen könntest.
Nochmal Danke schön

Kommentar:
12.07.12, 08.38h Lieber E.T. Besser spät als nie. Schön, dass Du es weitersagst! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

daniel p., Deutschland,  
Eintrag 242 vom 09.07.2012, 12:09 Uhr

dankeschön für deine motivierenden Sätze erstmal :)
Momentan sieht es bei mir so aus, dass ich noch eine weitere Dehnvariante gefunden habe, bei der es primär um die Drehung im Zapfgelenk geht, mit gleichzeitiger Dehnung der Sehne die betroffen ist, durch anwinkeln der Handfläche im 90° Winkel zum Unterarm.
ich Packe einfach mal einen Link für Interessierte hier hin.
Sorry, falls du diese Variante schon beschrieben hast, dann habe ich sie übersehen. In dem Video sind übrigens 2 Varianten zu sehen, ich meine die zweite Form von beiden. Eventuell hilft das ja auch noch anderen Leuten, würde mich freuen. Bei mir hat es jedenfalls noch einen weiteren Besserungsschub durch die Variation in der Dehnung gegeben.
http://www.youtube.com/watch?v=qWhCnQF_AtY

Kommentar:
10.07.12, 13.44h Lieber Daniel. Bei Dehnungen und Uebungen bei denen nur der betroffene Arm selber bewegt wird und nicht mit dem anderen Arm daran gezogen oder an der Stange gehangen oder irgendwo aufgestützt wird, also nur so in der Luft gedreht, bin ich skeptisch. Hier kann zwar ev. entspannt werden, aber sicher keine Dehnung gelöst und behoben. Versuch mal einen Wadenkrampf zu lösen nur mit Bewegen des Fusses und der Wade ohne am Fuss zu ziehen! Geht nicht.
Viel Erfolg und gute Besserung wünscht, Thomas

Bernhardt, Beatrix, Lommatzsch/ Sachsen,  trixi.b@arcor.de
Eintrag 241 vom 09.07.2012, 09:46 Uhr

Hallo
bin 46 und habe bereits zum 2. Mal innerhalb eines Jahres seit 5 Wochen wieder stärker auftretende Beschwerden im Ellenbogen und Schmerzmittel helfen bekanntermaßen nicht. Bin nun auf diese Seite gestoßen und hoffe mit den Dehnübungen Erfolge zu erzielen. Allerdings bin ich bzgl. der Diagnose nicht sicher, da sowohl beim Anheben des Mittelfingers als auch des Ringfingers starke Schmerzen auftreten. Kann das Tennis- und Golfarm gleichzeitig sein? Sollten beide Dehnungsvarianten parallel durchgeführt werden?
Würde mich über eine Info freuen.
Danke im Voraus
Beatrix

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Liebe Beatrix. Die Diagnose zeigt nicht immer lehrbuchartig an, das ist normal. TA & GA zusammen ist selten aber kommt vor, Schmerz GA wäre Ellenbogen Innenseite, TA ist Aussen. Das Türreckhängen würde beides gleichzeitig therapieren, was ich Dir nun so oder so ans Herz lege. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Daniela, BW,  Black_Grim@gmx.de
Eintrag 240 vom 09.07.2012, 07:07 Uhr

Hallo
Ich bin 29 und leide erst seit kurzem an einem Tennisarm (ca 2 1/2 Wochen). Ich war damit beim Arzt der wie so oft gleich ruhig gestellt und jegliche Aktivität verboten hat.
Durch Glück bin ich dann auf deine Seite geraten und konnte den ersten Schmerz mit den Dehnübungen wunderbar wegbekommen. Seit ein paar Tagen hab ich nun aber wieder heftigste Schmerzen in der Sehne (Muskel?) die ja eigentlich gedehnt werden soll, also die von Mittelfinger zu ellbogen geht. Am schlimmsten ist es ca. auf der Mitte des Armes und direkt am Finger. Ich hab nachdem der schlimmste Schmerz weg war das Dehnen etwas vernachlässigt und befürchte das ist nun die Nachwirkung davon.
Seit gestern dehne ich wieder ausgiebig aber heute Morgen war der Schmerz so schlimm, dass es mir fast den Stecker gezogen hätte. Jetzt bin ich natürlich arg verunsichert. Ist das normal? Irgendwelche Tipps?
Ich hab leider kein Türreck daher kann ich das nicht als Trainingsmethode hinzu fügen.
Der Ellbogen an sich tut fast überhaupt nicht mehr weh.

Ich hoffe du kannst mir helfen.
Liebe Grüße
Daniela

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Liebe Daniela. Tönt alles normal so. Wenn der Leidensdruck nachlässt, wird man nachlässig und es gibt einen Rückfall den Du aber mit Dehnen und nun besser auch Türreckhängen bald wieder im Griff hast und danach weniger nachlässig wirst.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Morgens extrem Schmerzen ist normal, Ruhigstellen ist Gift:
Lies mal zu Gips-Problematik

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Renate, Deutschland,  
Eintrag 239 vom 08.07.2012, 18:56 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
53, Tennisarm seit 1 1/2 Jahren und seit Sep. 2011 AC-Arthrose Schulter mit Knochensporn, Heben des Arms nur noch 30° möglich.
Lieber Thomas, vielen herzlichen Dank für Deine ausführlichen Tipps und auch, dass Du den Kontakt von Dir aus noch einmal im Juni aufgenommen hast. Die Dehnübungen für den Tennisarm kannte ich schon, nur wusste ich nicht, dass ich sie immer wieder machen muss, je nachdem wie verkrampft ich gerade wieder bin. Das eindeutig größere Problem bei mir ist die Schulter und ich habe mich getraut, mit leichtem Dehnen des Bizepsmuskels durch Auslegen des Arms nach oben in den Schmerz hinein zu beginnen, 7 Atemzüge lang und immer ein Stückchen mehr dehnen - und es hilft!!! Jeder, dem ich erzähle, schaut mich völlig ungläubig an, dass Ärzte und Physiotherapeuten das nicht hingekriegt haben aber so ein "Typ" (bitte entschuldige) aus dem Internet mit Dehnen??? Natürlich kriege ich damit den Schultersporn und die Arthrose nicht weg, aber ich kann mich endlich wieder ohne Schmerzen im Bus an der Haltstange festhalten oder mal schnell im Job zum Telefon neben mir greifen, ohne dass mir der Schmerz in den Bizeps fährt und ich kriege den Arm wieder na ja so 70° und hinter den Rücken - das ist mir wirklich viel wert! Ein Türreck habe ich mir gekauft, nur noch nicht installiert. Ich mache weiter! Und eigentlich kann ich es immer noch nicht richtig glauben - danke!!! Ich melde mich mal wieder wie es weiter geht und empfehle Dich weiter.

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Liebe Renate. Tja, die Titanic wurde von Profis erbaut, die Arche Noah von Laien ... Götter in weiss sind das was wir aus ihnen gemacht haben.
Zum Glück hilft Dehnen auch wenn man nicht dran glaubt, es aber trotzdem macht. Mach weiter so und wenn Du Deine Situation noch ein grosses Stück verbessern willst, dann mach nun auch das Türreck-Hängen, wäre super für die Schulter und Rücken, am Anfang reduziert vorsichtig steigernd mit unten aufstehen und Gewicht abfangen.

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Darka Penkalski-Prokosch, Landshut / Deutschland,  darkapp@t-online.de
Eintrag 238 vom 08.07.2012, 16:53 Uhr

53 Jahre, Hallo Thomas, nachdem ich mir im Mai 11 beim Skaten den rechten Arm gebrochen habe ist eine Sehnenverletzung (Strecksehne) am Daumen geblieben. Der Arzt hat aber keine wesentliche Einschränkung festgestellt und ich hatte auch keine Beschwerden. Nachdem ich dann ab Oktober 11 im Fitnesscenter meine Armmuskeln aufbaute, bekam ich im Januar 12 einen Golfarm rechts und dehnte gleich, da ich die Seite wg. meinem Tennisarms vor Jahren schon kenne. Leider habe ich in diesen Monaten keinen rechten Erfolg gehabt. Nun bin ich krank geschrieben, weil die Schmerzen bei PC-Arbeit immer heftiger wurden (ein ziehen bis in den Brustmuskel). Nun dehne ich stündlich daheim weiter, allerdings bisher ohne hängen an der Stange. Meine Hoffnung ist, mit meinem Mail noch einen Tip zu bekommen. Auf jeden Fall ist diese Seite super und ich habe sie schon einigen Kollegen mit Erfolg empfohlen. Danke Mit liebem Gruß Darka

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Liebe Darka. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Das Stangehängen würde ich nun aber sicherheitshalber auch gleich anfangen und nicht warten!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Beim Fitness lieber wenig Gewicht und mehr Duchgängen bis wieder alles OK ist.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dagmar Droste, Deutschland NRW,  d-daggi@gmx.de
Eintrag 237 vom 07.07.2012, 13:27 Uhr

53 Jahe, Hallo Thomas wollte mich noch einmal bedanken. Die Übungen haben mir sehr geholfen, war nach 4 Tagen wieder arbeitsfähig. Hängen kann der Stange ging nicht, da auch ohne Daumen Finger und Sehnen zu den Daumen schmerzten. Bin zwar nicht ganz beschwerdefrei aber kein Vergleich zu vorher. Dank dir kann ich das Problem jetzt händeln. Mache die Übungen nach Belastungen...und zwischendurch.
Man muss nur aufpassen, dass man die Hand nicht überdehnt finde ich, sonst schmerzt die Hand arg. Ist nicht einfach am Anfang die richtige Dosierung zu finden. Aber alles in allem,
wüßte ich nicht wo ich ohne deine Tipps jetzt wäre. Dir gebürt mindestens 1 Orden für deine selbstlose Seite!!!! Viele lieber Grüße aus Dorsten NRW

Kommentar:
12.07.12, 08.38h Liebe Dagmar. Ja nicht übertreiben, nicht zerren und reissen, sonst kanns mal einen kleinen Rückfall geben. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Nun weiter dranbleiben mit Dehnen!
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Vera, Bayern,  
Eintrag 236 vom 06.07.2012, 15:00 Uhr

Hallo,

ich(27)leide seit nun bereits April an einem Tennnisarm. Epi-Spange, lange Sportpausen und Cortisonspritzen (nur vorübergehend geholfen...) habe ich bereits hinter mit. Hobbymäßig betreibe ich Kampfsport und möchte dies ungern aufgeben, aber beim schlagen mit dem betroffen Arm (insbesondere seitwärts Haken & Sandsacktraining) habe ich einen stechenden unangenehmen Schmerz.

Ich weiss mir hier nicht mehr zu helfen, das dehnen habe ich einige Zeit versucht aber eine wirkliche Linderung konnte ich noch nicht verspüren, weiss aber auch nicht ob ich alles wirklich richtig mache..ich bin mir nicht sicher ob ich jetzt das Training wieder sein lassen soll oder wie ich vorgehen soll? Ich möchte nicht schon wieder meinen Sport so lange pausieren..:( vielen Dank

Nachtrag...mein Tennisarm schmerzt an der Sehne selbst eigentlich gar nicht mehr, nur das Ellenbogengelenk bereitet mir weiterhin Probleme... :(

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Liebe Vera. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Dein Kampfsport überreizt Muskeln und Sehnen, die wollen Dir sagen, bitte weniger!
Du kannst weiter trainieren, aber eben besser reduzierter bis alles wieder normal ist.
Mach im Center dann auch das Stangehängen in Pausen, solche Recks hat es dort sicher!

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas, Bayern,  pizz.55@web.de
Eintrag 235 vom 06.07.2012, 09:18 Uhr

Hallo,

jetzt hat es mich auch erwischt. Bin 52 Jahre alt und leide seit 3 Wochen an einem Tennisarm. Hab seit gestren mit den Dehnübungen begonnen und hoffe auf Besserung.

Hier nun noch eine Frage: Beim Tennis trage ich eine Epi-Spange, wahrscheinlich nur gut für den Kopf :-)aber was solls.
Hier und da möchte ich im Sommer schon noch Tennis spielen, auch wenn es schmerzt. Ist dagegen etwas einzuwenden oder sollte man für eine gewisse Zeit völlig auf sein Hobby verzichten?

Bin gespannt wie sich die Übungen auswirken.
Die Ärzte behaupten immer, der Tennisarm sei eine Entzündung. Ergo müßte man ihn mit Entzündungshämmern heilen können. Dem ist aber nicht so, also vertrau ich mal dieser Seite. Hab einige Tennisspieler befragt , die über 1 Jahr Schmerzen hatten. Alle bestätigten mir , daß eine Heilung durch Spritzen, Tabletten usw. ausgeblieben ist. Erschreckender Weise schlugen sich viele Leute 1-2 Jahre mit dem Problem herum. Daher bin ich froh im Anfangsstadium des Leidens diese Seite gefunden zu haben und hoffe , dass es bei mir besser läuft.

Ich werde mich in Abständen wieder melden.

Gruß aus Bayern

Thomas

Kommentar:
12.07.12, 09.04h Lieber Thomas.
Wäre einfach lösbar für Aerzte wenn es eine Entzündung wäre! Ist es aber nicht.
Epispange ist für Kopf, richtig. Schadet nicht, aber erinnert Dich (und andere) dauernd daran, dass Du krank bist, bist Du aber nicht!
Tennisweiterspielen ist OK, siehe unten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias, Deutschland,  test@testat.de
Eintrag 234 vom 06.07.2012, 00:11 Uhr

Hallo, bin 29 und plage mich seit ein paar Wochen mit dem Problem. Habe Creme und Voltaren als Tabletten gneommen, das hat alles nichts gebracht.

Bei mir kommt es vom Krafttraining. Seltsamerweise war ich schon einmal schmerzfrei, konnte sogar schmerzfrei trainieren. Am nächsten Tag hat es dann wieder weh getan. Seitdem hat es sich nicht gebessert. Die Dehnübungen (Hängen an der Stange etc.) mache ich seit ein paar Tagen.

Der Schmerz den ich habe ist exakt an der Stelle am hinteren Ellbogen (innen) wo man ihn bei einem Golferarm vermutet. Allerdings schlägt die Diagnoseart von der Seite hier nicht an, meine Finger kann ich schmerzfrei bewegen. Von den Dehnübungen habe ich bisher keine Verbesserung gemerkt, eher im Gegenteil. Passt das alles soweit noch ins Bild?

Eine Frage noch zur Belastung: Ich weiß, nicht schonen, aber trifft das auf alles zu, also auch aufs Krafttraining? Ich kann alle Übungen mit Zug nicht mehr machen, also bspw Klimmzüge, Rudern oder Bizeps Curls sind sehr schmerzhaft. Druckübungen wie bspw. Bankdrücken oder Trizeps-Übungen sind dagegen fast schmerzfrei. Ichi habe das Training jetzt seit 1,5 Wochen eingestellt (der Schmerz hat sich in der Zeit nicht verbessert). Psychisch ist das natürlich sehr belastend. Im Alltag schone ich den Ellbogen sonst nicht, mache alles ganz normal. Bedeutet also "nicht schonen" nur normal im Alltag oder bedeutet es auch, dass ich normal Krafttraining weitermachen sollte?roblem besteht.

Kommentar:
06.07.12, 08.44h Lieber Matthias. Du musst Krafttraining reduzieren, wenn Du machst dann weniger Gewicht lieber mehr Durchgänge, Du hast Sehnen, Bänder und Muskeln damit überlastet und es meldet sich nun ein Golferarm. Es ist normal dass manmal die Diagnose nicht anzeigt, tönt alles normal bei Dir, Du bist sicher richtig hier.

Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Im Studio mach das Stangehängen, hat es ja oft zwischen Gewichtstürmen etc. immer mal zwischendurch abhängen. Für Zuhause beschaff Dir jetzt eine in den Türrahmen im Sportartikelhandel billig zu haben.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


rainer alfons, krems/Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 233 vom 05.07.2012, 17:18 Uhr

Hallo Thomas!
Ich meinte, die eine Dehnungsübung gegen den Golferarm, die hier auf dieser Seite vorgestellt wird mit "Tischauflageübung"! Die Übung, wo die Finger in meine Richtung schauen und die Hand am Tisch aufliegt.
Kanns sein, dass ich davon leichte Handgelenkschmerzen hab??
lg R.

Kommentar:
06.07.12, 08.49h Lieber Rainer, OK, ja Handgelenkschmerzen können bei diesen Uebungen auftreten wenn man zuviel zerrt, zuviel dehnt oder ev. am Handgelenk eine "Schwäche" hat.
Mach mal Pause mit Dehnen einige Tage, mach in diesem Fall nun vor allem das Türreck-Hängen da diese die Handgelenk völlig schont und die Dehnung trotzdem für Tennisarm-und Golferarm ausführt!
Gute Besserung und melde Dich in ein paar Wochen wieder, Grüsse von Thomas

rainer alfons, Krems Österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 232 vom 04.07.2012, 17:37 Uhr

Hallo Thomas!
Also besten Dank mal für Deinen Kommentar! Als Nachtrag möchte ich Dir noch sagen, dass der Status zuletzt(vor ca. 10 Tagen) so war, dass ich nach spätestens 1 Std. intensiv Tennisspielen mein Golferarm so schmerzte, dass ich nicht mehr weiterspielen konnte; ich hatte beinah das Gefühl dass es mir den Arm abreisst. Allerdings hänge ich seit ca. 5 Tagen intensiv an der Türreckstange. Danach ist es sofort besser. Weiters hab ich intensiv die anderen beiden Übungen gemacht(sehr viel Hand auf einen Tisch). Heute wars morgens wesentlich besser. Ich wills nicht verschreien, aber so gut hat sich meine Hand schon lang nicht angefühlt! Na der Belastung(Tennis spielen) ists meist etwas schlechter. Ist das normal?? Reicht 20 Mal Türreckhängen(je 30 Sekunden) täglich? & kanns sein,dass ich die Tischauflageübung zu oft gemacht habe, weil ich leichte Handgelenkschmerzen verspüre???
Bitte um INfo!
Danke!
lg
Rainer




Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.

Kommentar:
05.07.12, 08.44h Lieber Rainer. Tönt alles nach normalem Verlauf bei Dir, nur weiter so.
20x 30 Sekunden ist sehr viel aber, sollte nicht schaden.
Hand auf Tisch, Tischaufladung ? Was meinst Du? Redest Du von der Diagnose, ausgestreckte Hand auf Tisch und Mittelfingeranheben, diesen mit anderer Hand hinunter drücken wenns schmerzt ists einen Tennisarm? Das ist keine Uebung zum wiederholen, nur zum rausfinden ob es ein TA ist!
Ich denke Du wirst weiter Fortschritte machen, es geht of Stufenweise, es tut sich einige Zeit nichts, dann plötzlich ein grosser Schritt etc.
Weiter dranbleiben und melde Dich in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging.
Gute Besserung wünscht Thomas

Ines Brüll, Erfurt,  inesen39@gmx.de
Eintrag 231 vom 01.07.2012, 19:37 Uhr

Hallo,

kann man nach einer Tennisarm OP auch noch Dehnungsübungen machen, da bei mir nichts hilft. Bin 49 Jahre jung.

Kommentar:
04.07.12, 08.44h Liebe Ines. Ja, jederzeit kann man noch anfangen mit Dehnen es ist nie zu spät und schon viele wurden damit auch nach OP geheilt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Krainhöfner Martha, München/Bayern,  mkrainhoefner@web.de
Eintrag 230 vom 01.07.2012, 15:43 Uhr

Kann man mit dem dehnen auch etwas falsch machen,
ich soll den Arm schonen, aber wie lange noch????
Beim aufwachen ist der Arm zuerst wie steif, schmerzt, mit mehr Bewegung wird es leichter.
leide nun schon ca. 6 Wochen bin 49 Jahre

Kommentar:
04.07.12, 08.44h Liebe Martha. Beim Dehnen Ellenbogen voll durchgestreckt, keinen Winkel sonst wird die Dehnung aufgehoben. Sonst kann man wenig falsch machen. Beim Türreckhängen kann man noch weniger falsch machen.
Schonen? Wer hat das gesagt, ein Arzt? Schonen soll man eine akute Entzündung, der Tennisarm ist das nicht. Durch schonen wird der Tennisarm schlimmer, da die Verkrampfung fixiert und verstärkt wird, deshalb ist es morgens und nachts also beim/nach Ruhigstellen am schlimmsten, das ist normal.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Schonen: Lies mal zu Gips-Problematik
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

rainer alfons, krems österreich,  rainer.alfons@gmx.at
Eintrag 229 vom 30.06.2012, 21:54 Uhr

hallo
Bin 38, habe seit 1 Jahr einen Golferarm. Bin nebenberuflich Tennislehrer. Habe viel probiert (Therapien, Schröpfen, Spritzen, MR MAtte (lindert zumindest!!). Dehnübungen mach ich seit ca. 6 Wochen. ist danach gleich besser. Wenn ich aber dann 1 Std. voll Tennis spiel ist der Dehnerfolg wieder weg. Türreck bin ich nicht sicher, ob mir das gut tut. Momentan steh ich glaub ich am selben Fleck und komm nicht weiter.
kann man sonst noch was machen? oder wie lang kann das noch dauern?
Wenn der Arm längere Zeit abgewinkelt ist(z.B. beim Schlafen) und ich ihn dann ausstrecke, kommt mir vor, wie wenn sich etwas zusammengezogen hat!
lg
R.

Kommentar:
04.07.12, 08.44h Lieber Rainer. Keine Angst Du hast das Problem bald im Griff. Du solltest jetzt doch mit Türreckhängen anfangen, nicht mit vollem Gewicht, unten aufstehen und Gewicht abfangen. Lies es gut durch. Der Krampf verstärkt und fixiert sich durch Ruhigstellen/schonen deshalb ist es nachts und am Morgen am schlimmsten, das ist normal.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Notizen von Golf-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Petra Sp., NRW,  
Eintrag 228 vom 27.06.2012, 14:34 Uhr

Hallo Betroffene,
ich bin 49 Jahre alt und hatte im Juli 2011 einen Golfarm links und rechts eine Sehnenscheidenentzündung und einen Tennisarm, die Schmerzen waren auf beiden Armen so stark, dass ich noch nicht einmal eine Tasse zum Mund führen konnte, geschweige denn irgendetwas aufheben oder festhalten. Verursacht wurden sie durch zuviel Arbeit am PC. Ich bekam Zinkverbände, machte eine Wellentherapie und mir wurde Cortison in die schmerzenden Stellen gespritzt. Hatte alles nicht wirklich geholfen, bis ich auf diese Seite gestoßen bin. Nachdem ich den ersten Schmerz überwunden hatte, habe ich regelmäßig die Dehnübungen an beiden Armen gemacht und mir ein Türreck angeschafft. Am rechten Arm musste ich die Übungen vorsichtiger gestalten wegen der Sehnenscheidenentzündung. Die Schmerzen waren tatsächlich nach 5 Wochen weg, so lange war ich auch krankgeschrieben und habe meine Arme geschont. Ich arbeite weiterhin sehr viel am PC, habe mir eine Rollermouse angeschafft und habe bisher keine nennenswerten Schmerzen mehr. Ab und zu zwickt es in den Armen, dann hänge ich mich 2, 3 Tage am Türreck morgens und abends aus und trage Bandagen, ich komme mit dieser Regelung gut klar.
Frdl. Gruß
Petra

Kommentar:
28.06.12, 11.38h Liebe Petra. Gut gemacht, super gelaufen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Julian Wessling, München/Deutschland,  mrsuperstar123@googlemail.com
Eintrag 227 vom 23.06.2012, 10:03 Uhr

Hallo,

Erstmal vorweg: Tolle sehr informative Seite zu diesem Thema!

Ich schreibe hier relativ verzweifelt und hatte bereits sehr sehr schlimme Gedanken, was den weiteren Verlauf meines Lebens angeht, da ich ein ähnliches Problem habe. Ich bin 31 Jahre (das Problem besteht seit 7 Monaten) und denke es handelt sich bei mir um einen Mausarm, bin aber nicht sicher.

Erstmals aufgetreten ist es nach langem Arbeiten mit der Maus aus einer erhöhten Position heraus, wobei mein Handgelenk abgknickt wurde und längere Zeit verkrampft auf dem Tisch aufgestützt war. Ich bin beruflich sehr viel mit PC-Arbeit beschäftigt und wollte meinen Job nicht verlieren, also immer schön weiterarbeiten.

Ich habe bis heute (7 Monate nach dem ersten Auftreten) ein fast permanentes Ziehen und Kribbeln im Bereich der rechten Hand (vom Handrücken, Nähe kleiner Finger und Ringfinger bis hinauf zur Mitte des Unterarms). Dieses Ziehen wird stärker, wenn ich lange mit der Maus arbeite und ist mittlerweile ein echtes Problem.
In der Früh schmerzt oft der ganze Arm und die Hand besonders stark.
Beim Händeschütteln tut es manchmal weh, ebenso beim Aufstützen, in den Rückwärtsgang schalten und Liegestützen gehen gar nicht mehr,...da sticht es direkt in die Handwurzel, also den Bereich zwischen Unterarm und Hand.

Allerdings habe ich KEINE Probleme ein Maß Bier hochzuheben, von einer Kaffetasse ganz zu schweigen, einen schmerzhaften Druckpunkt gibt es NICHT und auch der Diagnosetest von Ihrer Seite schlug bei mir nicht an.

Beim Arzt war ich mehrmals:
- Ellenbogenschiene: Keine Besserung
- Handschiene: Keine Besserung nach 3 Wochen ruhigstellen und alles mit links machen
- Diklo-KD (Rheumamittel): Kurzfristige schmerzminderung, aber nach ABsetzen wieder alles schlimm wie vorher
- Voltaren, Mobilat, Murmeltieröl: Keine Besserung
-Kortisonspritzen in Handrücken: Keine Besserung, nicht einmal irgendeine Schmerzminderung, also das hat NULL gebracht.

Nun meine Frage: Meinen Sie es handelt sich bei mir um einen Mausarm, oder ist das etwas anderes...dieses permanente Ziehen ist so nervtötend und hat auch meiner Psyche ungeheuer geschadet, ich betäube mich mittlerweile mit Alkohol und Painkillern, um den Schmerz zu vergessen, wie gesagt, das geht seit 7 Monaten so......und ich bin gezwungen weiterzuarbeiten bei meinem Maus-Job...ich weiss nicht weiter.
Ich werde auf jeden Fall Ihre Übungen machen, ich fange heute an.

Was mir noch Mut macht ist die Aussage, dass so etwas meistens nach 1-2 Jahren "ausbrennt".

Beste Grüße,

Julian

Kommentar:
28.06.12, 12.44h Lieber Julian. Du bist richtig, hier, alles typisch was Du schreibst, hatte ich auch und in ein paar Wochen bist Du ein neuer Mensch, vergiss es inzwischen, Du bist nicht "krank". Das ist nur ein Muskelkrampf.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Alle Deine Behandlungen kannst Du vergessen und weglassen, bringt nichts, ist Zeitverschwendung. Mach nur Dehnen und Stangehängen.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

daniel p., deutschland,  DanielBuWuppertal@yahoo.de
Eintrag 226 vom 22.06.2012, 22:00 Uhr

Hallo,

Besteht seit circa nem Jahr, kommt und geht immer mal wieder, bin 24 Jahre alt. Betreibe auch seit Jahren Kraftsport und habe circa vor einem Jahr etwas sehr viel Gewicht beim Bankdrücken ausgetestet. Im Anschluss tauchten Beschwerden im Ellenbogen auf und zwar genau in dem Bereich des Golfer-arm-Syndroms. Habe das Gewicht einige Kilo herabgesetzt und deine Dehnübungen ausgetestet. Ich muss sagen diese haben schon sehr viel gebracht. Anfangs konnte ich kaum die Hand zudrücken ( Beispiel: Begrüßung ). Das geht soweit wieder ganz gut, nur leider sind die Schmerzen einfach nicht ganz verflogen und auch bei den beiden Varianten der Dehnübung habe ich keinen Schmerz mehr, daher habe ich den Verdacht, dass ich eventuell doch einen gewissen Anteil einer Entzündung habe. Was hälst du davon?

Kommentar:
28.06.12, 12.44h Lieber Daniel. Du bist richtig hier. Es ist keine wirkliche Entzündung, es ist ein Dauerkrampf mit leichter Sehnenverkürzung. Beheben eben mit Dehnen und Stangehänge, auch im Trainingscenter hats ja überall soche Stangen z.B. zwischen Gewichtstürmen. Hänge in den Pausen ran.

Reduziere etwas Gewicht beim Heben, mehr Durchgänge machen ist besser, Du überlastest permanent Sehnen und Muskelansätze, das ist die Ursache.

Es ist auch eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Es muss nicht Schmerzen oder am Schluss auch nicht mehr "Ziehen" beim Dehnen, die Wirkung ist trotzdem da!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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