Tennisarm-Forum
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Jonathan, Kiel,  jonathan.stahn@gmail.com
Eintrag 1160 vom 21.06.2017, 11:05 Uhr

Guten Tag! Ich werde nächsten Monat 28 Jahre alt, das Problem besteht seit ca. 2 Monaten und bestand etwa vor einem Jahr für wenige Wochen schon einmal. Damals mit selbstverabreichter Druckmassage, Querfriktion zu Hause und Dehnen in den Griff bekommen.

Genau wie alle anderen hier bin ich nach etlichen Stunden der Recherche auf diese Seite gestoßen und schließlich auch darüber, dass Sie, genau wie ich, gläubiger Christ sind. Zuerst einmal: Mir ist bewusst, dass mein Golferellbogen verhältnismäßig schwach ausgeprägt ist. Das liegt wohl daran, dass ich ziemlich frühzeitig mit Dehnen, Massage angefangen habe. Nichtsdestotrotz kann ich nach wie vor einen brennenden Schmerz im Bereich der medialen Epicondyle auslösen, indem ich meinen betroffenen rechten Arm im Ellbogen um 90 Grad angewinkelt vor dem Körper halte und mit dem Handballen auf meine linke Handfläche presse. Nach dem Dehnen (ich dehne 3xca. 2 Minuten mit 1:30min Pause) zweimal täglich sind die Schmerzen bei diesem Test um einiges stärker als beispielsweise nach dem Aufstehen morgens. Die Schmerzen verschwinden nach ca. einer Stunde wieder. Ich mache "Calisthenics" also Bodyweight Exercises, viel PullUps und denke, dass der Golferellbogen unter Umständen auch mit einer falschen Technik dabei zusammenhängt, da die Belastung auf die Beuger ungleich viel größer ist, wenn man bedingt durch eine zu geringe Retraktion der Schulterblätter die Ellbogen zu weit vor dem Körper führt.
Die Sehne am Ellbogenansatz ist zusätzlich verhärtet und spürbar angeschwollen. Kann ich trotzdem noch weiter Klimmzüge und allgemein Bodyweight Exercises trainieren und warum verschwindet das Brennen bei dem beschriebenen "Schmerz-Test" nicht, bzw. wie lange kann das Dauern? Verzeihen Sie den Schwall an Informationen, ich hoffe trotzdem eine Antwort zu erhalten und vielleicht findet sich ja ein weiterer Besucher in meinen Beschreibungen wieder.
Mit besten Grüßen,
Jonathan

Kommentar:
08.07.16, 15.52h. Lieber Jonatha.
Ich denke Du bist richtig hier und mit Dehnen und Stangehägen bald ganz geheilt.
Mit dem Bodyweight im Moment etwas reduzieren, nur noch max. die Hälfte machen bis eindeutige Besserungen sichtbar werden würde ich empfehlen.
Du hast Sehnen, Muskeln und Bänder damit über längere Zeit überlastet bzw. die Verkrampfungen die dadurch entstehen nicht mit Dehnen gelöst.
Unbedingt vorher, zwischendurch, danach besonders ausgiebig Dehnen und Stangehängen um dem entgegenzuwirken.

Beim Golferarm/Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Der stechende Schmerz wird dann auch langsam besser. Am Schluss bleibt nur noch ein Schmerz wenn man direkt auf den Schmerzpunkt am Sehnenansatz im Ellenbogen drückt, auch der geht dann mal weg.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst ansonsten überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Bürger, Deutschland,  Bürger@gmail.com
Eintrag 1159 vom 07.06.2017, 21:06 Uhr

Hallo. Ich bin 40 Jahre alt und spiele Tennis. Habe leichte Schmerzen im Unterarm, die sich mit zunehmender Spieldauer erhöhen. Ebenfalls leichter Druckschmerz im Ellenbogen. Muss aber lang tasten, um ihn zu finden. Der Test mit dem Mittelfinger war negativ. Hab ich trotzdem einen Tennisarm, oder den Beginn davon? Die Beschwerden bestehen seit 2 Wochen und kamen schleichend. Die Dehnübungen helfen, solang ich nicht zu stark dehne. Keine Probleme im Alltag. Noch nicht? Sollte ich besser eine Tennispause einlegen?
Gruß und Danke

Kommentar:
08.07.16, 15.52h. Lieber Christian. Tennispause ist nicht nötig, ich denke Du hast idealerweise eine Frühphase Tennisarm erwischt und wirst schnell Besserung haben.
Tönt alles typisch und normal für Tennisarm. Mach Dehnen und Stangehängen.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Gerber Peter, Berlin,  Gerber@gmail.com
Eintrag 1158 vom 04.06.2017, 09:33 Uhr

Habe einen Tennisarm. Bringt neben dem Dehnen Kinesio etwas?

Kommentar:
06.06.17, 14.28h Lieber Peter, nein Kinesio bringt hier nichts. Der TA ist ein Dauerkrampf/Sehnenverkürzung, hier helfen nur diese "mechanischen" Uebungen um zu lösen und zu strecken.
Dehnen in Kombination mit Stangehängen ist das non-plus-ultra bei TA.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Catja, Deutschland,  catja@catja.de
Eintrag 1157 vom 01.06.2017, 19:42 Uhr

Hallo !
Ich bin 51, habe bds. Daumensattelgelenksarthrose, die ich alternativ kuriere, Schmerz schon zu 90% besser, Dehnübungen war eine Zeitlang sehr hilfreich, dann verkehrte es sich ins Gegenteil. Da ich körperlich arbeite, ist immer alles in Bewegung und gut bemuskelt.
Für harte Arbeiten hatte ich mir eine kleine Orthese gegönnt, leider wird dabei der Ulnaris gequetscht, unerträglich. Habe an dem Arm gefühlte Engpässe von der HWS, im Ellbogen und an der Hand. Sämtliche Dehnübungen sind hilfreich, es geht jedoch nicht weg. Mache ich schon seit Monaten.
Bin morgens schon mit Ring- und kleinen Finger, die nicht nur "eingeschlafen" sondern wie gelähmt waren, erwacht, legte sich nach einiger Zeit Bewegung.
Der Karpaltunnel ist ebenfalls "voll", Gefühl, als ob jemand drauf sitzt.
Physio meint, alle 3 Armnerven sind betroffen.

Cortison würde ich niemals in meinen Körper lassen, Dehnübungen haben keinen durchschlagenden Erfolg (jedoch gute Besserung), sämtliche NEM´s werden genutzt.
Gibt es noch eine tolle naturheilkundliche Idee ? Den Arm vollständig auseinandernehmen ist keine schöne Vorstellung.

Weiterhin suche ich nach (Fach)medizinischen Seiten, in denen Quellen zu irreversiblen Cortisonschäden zu finden sind.
Ärzte sprechen das ja sehr ungern an.
Ich möchte wissen, ob, wie /wann die Schäden durch mehrmalige Depotspritzen mit Lipotanol/Dexamethason und Triamhexal/Triamcinolonacetonid zurückbilden, da freue ich mich auch über persönliche Berichte hier. Freunde von mir sind betroffen.

Einer hat sogar einen iatrogenen Cushing erlitten.
Wie reversibel ist die Schädigung der Muskeln (auch durch systemische Wirkung), Fett- und Bindegewebe? Nervengewebe?
Haut,Knochen und Knorpel sollen ja angeblich für immer dahin sein. Es interessiert mich alles rund um diesen Problembereich.
Alles Gute Euch und herzlichen Dank an den engagierten Betreiber dieser Seite !

Kommentar:
31.05.17, 09.38h. Liebe Catja.
Ich bin überzeugt, dass Du mit Stangehängen schnell grosse Erfolge erzielen würdest!

Kortison-Bericht: Lies mal zu Kortison spritzen
Ireversibel sind vor allem Hautveränderungen/Flecken und unschönes deformierendes Fettgewebe-Abbau.

Für die Finger und Karpal das Hängen am Türreck:
Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

ThomasThorn, SB D,  joerge@gmx.li
Eintrag 1156 vom 01.06.2017, 08:54 Uhr

@Tina könnte auch das sein: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/karpaltunnelsyndrom-gedrueckter-n
erv-kann-finger-dauerhaft-laehmen-a-1150030.html

Thomas thorn, joerge@gmx.li,  joerge@gmx.li
Eintrag 1155 vom 31.05.2017, 08:37 Uhr

So nach fast einem Monat nochmal Wasserstandsmeldung. Beschwerden zu 99% verschwunden. Nur noch bei Belastung etwas spürbar. Soll ich prophylaktisch weiter dehnen wenn ja wie oft ?

Kommentar:
31.05.17, 09.36h Lieber Thomas. Ja immer mal wieder weiterdehnen damit es gehalten werden kann. Mit der Zeit wird man natürlich nachlässiger aber wenn sich mal wieder ein Zwicken meldet dehnt man wieder etwas und hat es so schnell im Griff.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Bernd Junker, Wü, DE,  bernd.junker@gmx.de
Eintrag 1154 vom 30.05.2017, 16:50 Uhr

Hallo, ich bin 39 Jahre alt und habe seit 1,5 Jahren mit zwei Tennsarmen zu kämpfen. Habe Ihre Dehnmethode angewandt und eine deutliche Besserung erreichen können. Die Schmerzen strahlen nicht mehr in den Unterarm aus sondern konzentrieren sich nun auf den Ellenbogen (Knochen/Sehnenansatz). Anfangs waren die Schmerzen im Ellbogen auch besser, wenn auch nicht weg. Was mir beim Dehnen auffällt, ist, dass es nicht mehr "zieht", ich dehne irgendwie "ins leere", als ob es eben nichts mehr zu dehnen gäbe. Daher keine Linderung mehr beim/nach dem Dehnen wie in der Anfangszeit. Ist es normal? Weiter dehnen, oder was kann man noch tun?

Kommentar:
31.05.17, 09.38h. Lieber Bernd. Ja das ist normal, dass es nicht mehr zieht. Die Dehnung wirkt aber trotzdem! Wenn Du einen Schritt zusätzlich weiterkommen willst, beginne jetzt mit dem Stangehängen zusätzlich wenn du das nicht schon machst.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Tina Held, Zürich Schweiz,  tina.held@gmx.ch
Eintrag 1153 vom 29.05.2017, 08:35 Uhr

Ich bin 59 und ich wachte vor ca. 3 Monaten mit einem Tennisarm auf, ohne dass ich den Arm überbelastet hatte. Deshalb ging ich davon aus, dass es keine Entzündung sein kann, sondern weil ich manchmal mit zusammengeknicktem Handgelenk schlafe. Mein Arzt lachte mich etwas aus und sagte es müsse eine Entzündung sein.... Was denken Sie? Danke und freundliche Grüsse Tina Held

Kommentar:
30.05.17, 09.09h. Liebe Tina. Es ist keine klassische Entzündung. Es ist eine Reizung am Sehnenansatz durch Verkrampfung. Wenn Aerzte einen TA als Entzündung behandeln, erreichen sie gar nichts (weil es eben keine ist) und das passiert leider sehr oft.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ulf Heitländer, Bielefeld /Deutschland,  uheiutlaender@gmx.de
Eintrag 1152 vom 12.05.2017, 21:06 Uhr

Ich bin 37 Jahre alt. vor ca. 2 Jahren habe ich mich recht stark mit dem Krafttraining beschäftigt. Ich habe Sport studiert und schon immer viel Sport gemacht aber nicht in dem Ausmaß Krafttraining. Dazu kam nach einer Weile noch turnerische Elemente (Handstand, Klimmzüge, Training an Gymnastik Ringen mit einem stark belastenden Griff für die Unterarme etc.). Anfängliche Schmerzen habe ich erstmal ignoriert und nicht weiter beachtet. Nach ca. 3-4 Wochen wurde der Schmerz aber richtig übel und ich entschied mich zum Arzt zu gehen. Ich wusste schon selber was es ist aber nun war die Gewissheit da rechts ist es ein Golfarm, links ein Tennsiarm. Stromtherapie hat nicht geholfen und auch andere Sachen waren eher Tropfen auf heiße Steine. Ich habe es selber mit allem möglichen probiert aber es wird und wird nicht wirklich besser. Ich will wieder schwere Gewichte bewegen können, Handstand und Klimmzüge und turnen und boxen und so weiter und so fort.
Meinst du man bekommt das wieder hin??
Gibt es Dinge die ich besonders beachten muss bei dieser Problemlage??
Ich würde mich über eine Antwort super freuen und hoffe auf positives Feedback ;)
Gruß Ulf Heitländer

Kommentar:
18.05.17, 08.19h. Lieber Ulf. Ja das kriegst Du wieder hin.
Jetzt mal pausieren mit schweren Gewichten bis eindeutige Besserungen sichtbar werden, Du hast da Muskeln, Sehnen und Bänder etwas überlastet, meint Dein Körper.
Auch hast Du vorher und nach diesen Belastungen wohl kaum gedehnt um dem entegenzuwirken.
Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Frey, SB D,  joerge@gmx.li
Eintrag 1151 vom 12.05.2017, 11:12 Uhr

Vielen Dank Auch Dir Alles erdenklich Gute !
Habe den Tipp wg. Hüfte an meine Mutter gegeben, auch positive Rückmeldung. Ihr hatte der Physiotherapeut genau dieselbe Erklärung/Empfehlung gegeben.

Bei mir schmerzt es noch etwas aber ich bleibe dran.

Ist schon eine üble Geschichte. Fersensporn hatte ich auch schon vor ein paar Jahren habe ich auch gut mit der Dehnmethode bekämpft. Arzt hatte mir obwohl ich nur noch mit Krücke gehen konnte zu Hühneraugenpflaster geraten !

Kommentar:
18.05.17, 08.19h. Lieber Thomas, alles klar, ja jetzt dranbleiben mit Dehnen.
Ja die Götter in weiss sind es eben nicht und kochen auch nur mit Wasser. Viele Grüsse von Thomas

Thomas Thorn, SB D,  joerge@gmx.li
Eintrag 1150 vom 10.05.2017, 07:39 Uhr

Danke Thomas, nach nunmehr 7 tagen Dehnen und Hängen sind die Schmerzen zu 90 % weg. Hängen hat darüber hinaus deutliche Verbesserungen in der Beweglichkeit der Schulter gebracht. Wärmstens zu empfehlen.

Kommentar:
11.05.17, 08.25h Lieber Thomas. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Jetzt dranbleiben und Du machst weiter Fortschritte!
Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Sybille Rickert, München, Deutschland,  sybille25@freenet.de
Eintrag 1149 vom 09.05.2017, 12:41 Uhr

Ich bin 49 und habe die Beschwerden des Tennisarmes seit 9 Monaten. Die Dehnempfehlung hat mir mein Arzt gegeben. Es hat bisher nicht viel geholfen. Vielleicht weil ich beruflich viel trage (Einzelhandel, Gemüseaufbau, Bestellung und Wareneingang im Kühlregal)und mit meinem Arm viel im Kalten bin? ...und während der Arbeit auch vergesse die Übung zu machen.....Ich merke, dass Wärme vor dem Dehnen gut tut. Auch Massage des Muskels. Macht es Sinn in der beruflichen Belastung zu bleiben oder ist das eher kontraproduktiv?
Freue mich über deine Meinung.
Gruß, Sybille

Kommentar:
11.05.17, 08.39h. Liebe Sybille. Du kannst weiterarbeiten, ein solch massiver Eingriff wie damit aufzuhören ist unnötig und würde nicht mal viel helfen. Wenn Du das Dehnen vergisst, dann ist wohl der Leidensdruck noch zu klein?! Es geht nichts an Dehnen und Stangehängen vorbei! Das kannst Du nie mit einer Spritze, Tabletten oder Kurztherapie anderweitig lösen. Es ist so, dass Wärme und massieren mobilisiert, Kälte und ruhigstellen verkrampft, das ist normal. Beseitigen wird aber nur die Dehnung.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

marcus frey, rastatt deuschland,  orginal12@freenet.de
Eintrag 1148 vom 09.05.2017, 03:45 Uhr

47 seit einem Monat handgelenkentzündung bitte um rat vielen dank

Kommentar:
11.05.17, 08.39h. Lieber Markus.
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit.
Das Hängen an der Stange.
Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

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Thomas Thorn, SB D,  joerge@gmx.li
Eintrag 1147 vom 05.05.2017, 11:43 Uhr

Ich nochmal, also es empfiehlt sich nach dem Dehnen gegen die dann unvermeidlich auftretenden Schmerzen lokal zu kühlen.

Kommentar:
06.05.16, 14.29h Lieber Thomas, kühlen ist kontraproduktiv da es demobilisiert und verkrampft, ähnlich wie das Ruhigstellen. Also nichts machen, der Schmerz nach dem Dehnen sollte innerhalb von Minuten auf dem alten Niveau sein, sonst zerrst Du ev. zu stark. Mach auch das Türreckhängen! Gute Besserund von Thomas

Stefan Weiss, Österreich,  stefan.weiss@at.dsv.com
Eintrag 1146 vom 05.05.2017, 08:44 Uhr

Hallo,
ich bin 40 und habe seit 3 Wochen einen Tennisarm. Auslöser dürfte die Umstellung der Griffhaltung beim Tennisspielen gewesen sein. Arzt hat Diagnose Tennisarm bestätigt und alle Symptome stimmen mit den hier genannten überein.
Frage: Es ist hier zu lesen, dass man alles "normal" machen soll. Gehört da auch dazu, dass man Tennisspielen kann bzw Gartenarbeiten (Umgraben, Schaufeln, usw..) oder verschlechtert sich dann doch alles bzw dauert die Heilung noch länger?

vielen Dank!

Ralf Schröder, Plauen / Deutschland,  schoenherr91@web.de
Eintrag 1145 vom 04.05.2017, 08:45 Uhr

Hi,
ich bin der Ralf, 25 Jahre alt. Seit ungefähr einem Jahr habe ich Probleme mit dem rechten Arm. Bei mir kommen wohl viele ungünstige Faktoren zusammen...Büroarbeit am PC und häufiges ernsthaftes Gitarre spielen (seit ich 12 bin). Seit einiger Zeit merke ich dass mein rechter Arm zunehmend verkrampft an der Stelle wo der Muskel am Ellenbogengelenk ansetzt, bis zum Oberarm hinauf. Ich kann plötzlich Sachen die ich mal spielen konnte nicht mehr umsetzen da mein Gitarrenanschlag durch die Verkrampfung extrem unpräzise wird. Kann das ein Tennisarm sein? Ich habe eigentlich wenig akute Schmerzen...im Ruhezustand eigentlich gar nicht. Außer ich drücke direkt auf die Stelle vom Muskelansatz. Vom Arzt habe ich Osteopathie und Magnesium verschrieben bekommen.

Bitte um Hilfe!

Thomas Thorn, Quierschied Deutschland,  joerge@gmx.li
Eintrag 1144 vom 04.05.2017, 07:33 Uhr

51, habe seit Monaten heftige Schmerzen im rechten Ellenbogen und Handgelenk und dachte schon der Sommer ist gelaufen, wollte schon zum Arzt. Die Symptombeschreibung Tennisarm hat 100 % gepasst. Daher gestern eifrig gedehnt. Ergebnis: nachts gar keine Schmerzen mehr, ansonsten um 70 % reduziert - nach 1 Tag !!! Ich kann wieder Hände drücken und Gläser/Tassen heben. Es ist wirklich unglaublich. Vielen vielen Dank !!!

Bettina Tokan, Deutschland,  Biest1967@gmx.de
Eintrag 1143 vom 25.04.2017, 16:02 Uhr

Hallo Thomas,
Ich bin die Tina und bin 50 Jahre alt.
Bei mir wurde im Februar ein Tennisarm festgestellt.Wäre mir über Nacht nicht mehrmals die Hand eingeschlafen, hätte ich es wahrscheinlich nicht bemerkt.Mein Artzt hatte erst die Vermutung, dass es ein Karpaltunnelsyndrom ist.Die Hand wurde dann gemessen, ob der Nerv eingeklemmt ist.Da die Werte waren aber in Ordnung. Darauf folgte dann eine 14 Tätige Gipsschiene und zahlreiche Tabletten die ich einnehmen musste.Nach dem die Schiene dann abgenommen wurde, hatte ich schlimmere Schmerzen als vorher. Das einzig gute in der Zeit war , dass ich wieder schlafen konnte ohne dass die Hand einschlief.Seit Wochen mache ich die Dehnübungen, aber ich merke keine Besserung. Die Nächte sind eine Tortur. Mehrmals werde ich in der Nacht wach,weil die komplette Hand eingeschlafen ist und der Arm tut wahnsinnig weh.In wie weit schade ich die Nerven und was kann noch tun, bevor ich mich operieren lasse.Bedanke mich im voraus für deine Hilfe. Lieber Gruß Tina

Kommentar:
27.04.17, 13.27h. Liebe Bettina. Du bist richtig hier und wirst sicher auch bald Fortschritte machen, alle Deine Symptome zeigen sehr typisch auf Tennisarm und Du bist sicher keine Ausnahme und wirst mit Dehnen und Hängen bald geheilt sein.
Du solltest jetzt unbedingt das Hängen am Türreck machen! Das wird der Durchbruch bringen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP würde ich mir gut überlegen.
Lies mal die Infos zur OP
Lies mal zu Gips-Problematik
Lies mal nach bei Syndromen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marcus Förster, Berlin,  marcus.foerster@gmx.at
Eintrag 1142 vom 24.04.2017, 16:53 Uhr

Hi, ich bin der Marcus und 33 Jahre alt. Seit September schmerzt mir der recht Ellenbogen beim Strecken. Das kommt wohl durch meine Arbeit im Büro. Sehr viele Dehnübungen liegen hinter mir und es ist bisher keine Besserung eingetreten. Kann der Ellenbogen so chronisch werden, dass konventionelles Dehnen und Hängen keinen Erfolg mehr erzielt?

Kommentar:
25.04.17, 13.27h. Lieber Marcus. Nein es gibt keine Therapieresitente Tennisarme. Mach mal die Diagnose ob es anzeigt, dann beginne jetzt unbedingt mit dem Hängen am Türreck, das wird Dir so oder so einen Durchbruch bringen, auch wenn die Diagnose nicht stark anzeigt, tönt aber bei Dir wie ein bekanntes Symptom.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Benjamin Dorn, Wien / Österreich,  dornben@hotmail.com
Eintrag 1141 vom 23.04.2017, 19:49 Uhr

Hallo Thomas!

Danke für deine Rückmeldung auf meine Anfrage am 15.04.2017, ich werde weiter beim Dehnen dran bleiben und mich auch regelmäßig auf die Klimmzugstange hängen.
Da du nicht auf das Thema des Exzentriktrainings eingegangen bist, wollte ich noch einmal nachbohren.
Die Übung sieht folgendermaßen aus: Der Problemhafte Unterarm liegt komplett auf mit der Handfläche Richtung Boden. Das Handgelenk wird Richtung Decke gehoben und hier ergreift die Hand eine schwere Hantel. Dieses Gewicht wird nun ganz langsam abgesenkt, also quasi exzentrisch gearbeitet.
Ich soll das mit sehr hohem Gewicht täglich 3x15x durchführen.
Was hältst du davon?

L G Benjamin

Kommentar:
25.04.17, 13.30h. Lieber Benjamin. Ich denke sehr schwere Gewichte die über die Mittelfingersehne direkt am Tennisarm-Ellenbogen-Ansatz dieser Sehne zerren, würde ich so lange meiden bis eine deutliche Besserung eingetreten ist.
Ich denke Teil Deines Problemes ist permanente Ueberbeanspruchung und Ueberlastung jener Sehnen, Muskeln und Bänder.
Später kannst Du dann damit wieder langsam steigernd anfangen.
Wenn Du's doch machst, vorher, zwischendurch und danach besonders ausgiebig Dehnen und Hängen um der erneuten Verkrampfung entgegenzuwirken.
Melde Dich in ein paar Wochen wieder wie's Dir erging und Gute Besserung,
Thomas

Jutta Ludwig, Mettmann/Deutschland,  jutta.ludwig@rocketmail.com
Eintrag 1140 vom 21.04.2017, 08:08 Uhr

Nach einer Renovier Aktion (Streichen und Schleifen der Wände ca. 150 m²) habe ich (45J.)seit Februar Schmerzen in meinem Ellenbogen. Vor allem treten diese Schmerzen morgen nach dem Aufwachen auf und beim Heben von Gegenständen. Die Übungen hab ich seit ca. 5 Tagen regelmäßig gemacht und auch schon eine Besserung festgestellt. Nach gestriger Gartenarbeit (Hacken und Schaufeln) schmerzt mein Arm wieder sehr. Welche Arbeiten kann ich mit meinem Arm tätigen und welche Arbeiten sind schädlich für die Heilung?

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Liebe Jutta. Tönt sehr typisch Tennisarm, auch das Alter. Ja Du bist richtig hier und bald geheilt. Die Arbeiten sind nicht wirklich schuld sondern "nur" der Auslöser.
Du kannst alle Arbeiten machen, bei besonders verkrampfenden einfach vorher, zwischendurch und danach ausgiebiger Dehnen umd entgegenzuwirken.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Francesco Parrino, Vienna,  francescoparrino@hotmail.com
Eintrag 1139 vom 17.04.2017, 23:07 Uhr

Hello, I'm Francesco (47). I was reading about your treatment for the Tennisarm, which I found very interesting.
Maybe you can give me your advice also for another pain. The pain is in the area of the articulatio acromioclavicularis. I have this problem since two months and it was caused by pushing weights in the gym.
In the past I had also similar experience caused by boxing, but the pain was dissapearing after a couple of months.
In this occasion the pain is always the same, since the first day with no improvements.
Are there any exercises beside the usual usage of ice and cremes?
Looking forward hearing from you.
Best regards, Francesco

Kommentar:
21.04.17, 08.02h Dear Francesco. This shoulder muscle problem can certainly be influenced positively by hannging on the horizontal bar. There are plenty of them in a gym usually.
Here is the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms and shoulders at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 4-6 weeks how you did, since you only have it for a few months it has not built a "memory" yet and you should get the first improvements within about 2 weeks.
In the meantime do not work with lots of weights, use much less, rather do more runs instead until you have a big improvement. I think you overused your tendons, ribbons and muscles and your body is telling you.
Get well soon and God bless you and best regards, Thomas

Benjamin Dorn, Wien / Österreich,  dornben@hotmail.com
Eintrag 1138 vom 15.04.2017, 13:02 Uhr

31 Jahre alt. Problem besteht seit circa 6 Wochen. Nach 4 Tage schwerer Arbeit, die ich sonst nicht so gewöhnt war, hat mein rechter UA im Bereich der UA-Strecker sehr weh getan. Innerhalb einer Woche wurde es von allein deutlich besser, aber dann habe ich sehr viele schwere Fliesen tragen müssen.
Danach wurde es sehr heftig und sogar ein leeres Glas hochheben bereitete sehr starke Schmerzen.
Nach einer weiteren Woche wurde es zwar besser, aber nicht wirklich. daraufhin ging ich zum Arzt, der eine Epicondylitis diagnostizierte. Ich bekam Cortison, solle untertags eine Orthese tragen und in der Nacht mit einer Entzündungshemmenden Salbe einschmieren und sie mit Frischhaltefolie einschmieren. Es wurde wieder etwas besser.
Meine Physiotherapeutin, bei der ich auf Grund Beschwerden mit meinem Knie bin, hat gemeint, dass ich dehnen solle und 1x am Tag 3x15 WH Exzentrikübungen mit hohem Gewicht machen solle.
Es wurde wieder etwas besser, aber gut ist es noch nicht.
Ich kann Sachen ohne den Daumen gut tragen, aber wenn ich greife, also den Daumen auch dazu benutze, tut es weh, ebenso beim Computertastaturschreiben.
Nun meine Frage, seit 2 Tagen dehne ich fleissig, lasse diese Exzentrikübungen weg, schmiere keine Salben mehr und es wurde ganz leicht besser. Soll ich diese Hängeübung auch machen? Die Dehnbarkeit meines rechten Arms (Problemarms) ist schon deutlich besser als die meines linken Arms. Soll ich trotzdem weiter dehnen?
Hoffentlich können sie mir hier weiterhelfen.
L G Benjamin

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Lieber Benjamin. Tönt alles ziemlich eindeutig Tennisarm und Muskelkrampf, Du wirst schnell grosse Fortschritte spüren. Du bist richtig hier und bald geheilt. Mach das Dehnen und Hängen jetzt häufig. Die Cremes helfen nicht, eine Schiene schadet eher.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

lara sönmez, wien, österreich,  emel_oezcan@yahoo.de
Eintrag 1137 vom 14.04.2017, 12:31 Uhr

Hallo,
Ich bin eine ?0 Jährige Frau und leide ungefähr seit 1,5 Jahre an Tennisarm. Zuerst wurde immer was anderes diagnostiziert, mal wars die Sehnenscheidenentzündung, mal Karpal Tunel aber letzt endlich haben sich die Ärzte auf Tennisarm geeinigt. Ich habe zahlreihe Medikamente zu mir genommen. Eine Physio habe ich hinter mir, mit Heilmassage u Mobilisieren. Dann habe ich die Spange erhalten. Alles hat nichts gebracht. Jetzt will der Arzt mich auf eine Elektrotherapie schicken. Ich weiß nicht, aber ich glaube nicht dass die mir hilft.Ich bin ratlos u weiß nicht was ich tun soll.

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Liebe Lara. Du bist richtig hier und bald geheilt. Deine Odyssee ist zu ende. Wenigstens hattest Du am Schluss die richtige Diagnose, ist nicht selbstverständlich, sonst wärst Du nicht hier gelandet. Spange, Cremens und Massage kannst du vergessen, Elektro auch, ich hatte noch nie jemand dem es geholfen hätte.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Reiner Geef, Sinzig /Deutschland,  r.geef@gmx.de
Eintrag 1136 vom 12.04.2017, 21:12 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Bin 46 Jahre alt und habe am Ende des letzten Jahres sehr viel verputzt und Material getragen , dann gingen die Beschwerden los. Da ich aber immer wieder genötigt war
diese Arbeit zu machen steigerten sich die Beschwerden in den letzten Wochen musste ich recht viel Hand/Armeinsatz bringen und abends im Bett war es recht schlimm.
Was ich instinktiv scheinbar richtig gemacht habe war , das ich bewusst volle Eimer mit völlig ausgestrecktem Arm getragen habe und mich schon wunderte das es anschließend eine Linderung gab. Das spricht für Ihre Empfehlung des Dehnens und somit auch eine
gute Übung da man den Arm dabei auch immer mal ausdrehen kann.
Vielen Dank für Ihre Anregung

Kommentar:
21.04.17, 08.02h. Lieber Reiner. Ja mach das Dehnen und das Stangehängen und Du bist schnell geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mandy, Halle,  
Eintrag 1135 vom 06.04.2017, 10:48 Uhr

Hallo, ich bin 28 Jahre jung. Mir wurde gestern von einem Orthopäden diagnostiziert das ich einen Tennisarm habe. Vermutlich berufsbedingt.Ich arbeite als Backwarenverkäuferin und ich habe schon einige Kolleginnen gehen sehen, weil sie wegen solch eines Armes ihren Beruf nicht mehr ausführen konnten.Die meisten wurden operiert. Mein Problem fing vor ca. 5 Wochen an. Als ich das erste mal was merkte, dachte ich das ich mich am rechten Ellenbogen irgendwo gestossen hätte.Im weiteren Verlauf wanderte der schmerz in den oberen Unterarm. Wobei ich sagen muss,das sich das an dieser Stelle entzündet anfühlte weil es warm war.Es schmerzte bei mir beim greifen und heben von Gegenständen mal im Ellenbogen und mal im unterarm, was mich sehr verwirrte. Ich dachte erst an eine Sehnenscheidenentzündung.Ich bin jetzt seit 3 Wochen krankgeschrieben und weiss nicht so recht wie ich mit dem Arm umgehen soll.Betreibe auch Hobbymäßig leidenschaftlich Kickboxen, was mich natürlich traurig stimmt, weil ich meinen arm nicht mehr so nutzen kann wie ich es möchte.Mittlerweile ist de schmerz am oberen unterarm nur noch leicht und ich merke wieder das ziehen/drücken im Ellenbogen. Im laufe der Zeit tastet man ja viel an den Armen und ich begangen auch am linken Arm zu tasten. Auch da bemerkt ich so einen Schmerz neben dem Ellenbogen Knochen. Zum Glück aber nur wenn ich es taste.Ich bin jetzt schon nach 5 Wochen sehr frustriert über diese Situation, weil ich nicht weiss wann es endlich wieder wie vorher ist.Enzschuldigen sie das ich soviel geschrieben habe. Lg Mandy

Kommentar:
08.04.17, 16.51h. Liebe Mandy. Du bist ein einfacher Fall und in 2-3 Wochen sicher ein neuer Mensch, Du wirst schnell Fortschritte machen. Jetzt Dehnen und Hängen anfangen.
Ruhigstellen ist das Schlimmste für den Tennisarm, deshalb tut es nachts und morgens oft am meisten weh. Deine Symptome sind alle sehr typisch.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Wenn Du erste Erfolge hast, kannst Du auch das Kickboxen und natürlich auch das Arbeiten wieder aufnehmen, arbeiten könntest Du jetzt schon, es wird nicht schlimmer dadurch!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mike J., Neunkirchen- Germany,  mike.jagusch@icloud.com
Eintrag 1134 vom 27.03.2017, 13:27 Uhr

Hallo,bin 53 Jahre alt und mein rechter Ellenbogen schmerzt nun seit gut 10 Wochen.
Vor drei Wochen dann der erste Termin beim Orthopäden mit der Diagnose Tennisarm.
Habe daraufhin 10 mal Ultraschall mit Strom als Behandlung und einer Zuzahlung von ca. 100€ bekommen. Nach jeder Behandlung die ungefähr 15min. dauerte schmerzte der ganze Arm den ganzen Tag. Das sei normal, durch die Reizung, sagte man mir!
Keine wirkliche Besserung. Letzten Freitag dann zwei Sprizen auf einmal. Vermutlich Kortison. Schmerzlinderung ist momentan da. Habe am Mittwoch wieder Termin und wenn ich das alles hier so lese,habe ich nicht wirklich Lust dem weiter zu folgen.
Auch bin ich krank geschrieben,weil ich körperlich schwer arbeiten muss.
Ich weiß jetzt nicht so recht wie ich weiter vorgehen soll.
Liebe Grüße Mike

Kommentar:
30.03.17, 13.08h. Lieber Mike. Du bist richtig hier und bald geheilt.
Diese Behandlungen kannst Du getrost weglassen, die bringen leider nichts.
Mach jetzt das Dehnen und das Stangehängen und innert 10 Tagen wirst Du erste grosse Erfolge verspüren und dann könntest Du auch wieder arbeiten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Harald H., ,  
Eintrag 1133 vom 22.03.2017, 14:34 Uhr

Ein dickes Dankeschön von meiner Frau Isabel für Deine Webseite!
Isabel hatte vor ein paar Tagen ziemliche Schmerzen im Oberarm.
Dank Deiner Türreck-Thearapie, ist sie die Schmerzen los und
sie freut sich unbeschreiblich darüber. Sie ist absolut begeistert und
sagt DANKE !!!!

Manfred Hofer, Wien,  maho69@gmx.at
Eintrag 1132 vom 14.03.2017, 10:30 Uhr

m/56

Nach weiteren drei Wochen Dehnen (insgesamt jetzt ca. 5 Wochen)sind die Probleme fast ganz weg.
Eine Zeit lang bekam ich vermutlich durch falsches bzw. über motiviertes Dehnen zusätzliche Schmerzen in der Schulter bzw. auch verstärkt in der Innenbeuge des Ellbogens.
In jedem Fall habe ich dann einerseits reduziert und den Dehnvorgang für mich optimiert.
Jetzt dürfte es passen und ich bin sehr happy.
Also nicht den Mut verlieren sondern Probieren und nochmals Probieren.

Kommentar:
16.03.17, 08.25h Lieber Manfred. Gut gemacht. Ja z.B. nicht zu stark zerren und reissen beim Dehnen, lieber Dehnung am Schmerzung länger halten.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gerald Horniak, Kassel Deutschland,  hoeniak@web.de
Eintrag 1131 vom 12.03.2017, 21:24 Uhr

Guten Abend,
ich bin 46 und habe laut Physiotherapeuten und Ärzten keine richtigen Tennisarm, sondern seit rund 9 Monaten eine dauerhaft überlastete Unterarmmuskulatur. Passiert ist das ganze durch zu viel Tennis spielen innerhalb von 2 Tagen (jedenfalls merke ich es seitdem), davon 5 Stunden an einem Tag bei einem Turnier. Davor habe ich wenig gespielt, vielleicht 1 Stunde alle 3 Wochen.
Im Alltag merke ich eigentlich kaum etwas. OK, wenn ich in den Muskel am Unterarm hineindrücke, schmerzt es schon. Und auch merke ich ab und zu mal ein Zwicken im Ellenbogen, aber insgesamt kein Vergleich zu richtigen Tennisarm-Leidenden. Trotzdem kann ich seitdem nicht mehr problemlos Tennis spielen. Es treten dann recht schnell im Unterarm Schmerzen auf, die mit zunehmender Spieldauer stärker werden und in den Ellenbogen ziehen. Spätestens nach 90 Minuten Tennis ziehe ich es vor, das Spielen zu beenden, weil es schon recht unangenehm ist. Nach dem Spielen merke ich es natürlich auch, aber nach rund 2 Tagen ist es wieder deutlich besser.
Wenn ich bei einem Physiotherapeuten den Arm massieren lasse oder es zu Hause selbst durchführe, dann fühlt sich der Arm danach immer ziemlich angestrengt an (wie Muskelkater) und schmerzt leicht (dauerhaft). Ist das eigentlich normal? Ist das eine Begleiterscheinung beim Heilungsprozess? Danach ist der Arm natürlich viel empfindlicher und mir graut es schon davor, am nächsten Tag wieder die Muskulatur zu massieren. Wenn ich den Arm ein paar Tage "in Ruhe lasse" (also nicht massiere, aber ganz normal nutze), geht das angestrengte Gefühl im Arm zurück und der ich merke keinen Schmerz oder ähnliches in Ruhe oder bei leichten Belastungen.
Ich werde die auf Ihrer Seite beschriebenen Dehnübungen einfach mal probieren, auch wenn ich keinen Tennisarm habe. Oder wären in meinem Fall andere Übungen sinnvoller? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir antworten könnten.
Viele Grüße
Gerald

Kommentar:
16.03.17, 08.51h. Lieber Gerald. Das ist ein ziemlich klarer Tennisarm, es gibt verschiedene Stufen. Du bist richtig hier und wirst mit der Dehnübung und Stangehängen schnell grosse Fortschritte sehen. Massieren bringt wenig.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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