Tennisarm-Forum
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Richard, Deutschland,  sevv@web.de
Eintrag 1110 vom 29.01.2017, 15:08 Uhr

21, Tennis&Golferarm beidseitig seit 6 Monaten.

Hallo, erst mal vielen Dank für die wirklich gelungene Website, wo ich mir auch schon seit langem mittlerweile Tipps hole. Allerdings bin ich mittlerweile wirklich am verzweifeln, weil diese Verletzung mich in jedem Bereich des Lebens extrem einschränkt und mittlerweile auch das Studium extrem schwierig macht.
Seit letztem Sommer habe ich beginnend mit stechenden Schmerzen auf der Innenseite des Ellenbogens, und sich dann ausweitend auf die Außenseite, das Handgelenk und beide Arme große Schmerzen, ausgelöst durch vermutlich zu viel Gewichttraining.

Habe leider an die drei Monate ruhig gestellt auf den Rat zweier Orthopäden hin, und habe dann vor bereits mehr als zwei Monaten mit Dehnübungen und Muskelaufbauübungen für das Handgelenk, begonnen. Allerdings hat nichts wirklich geholfen. Ich habe auch vor drei Wochen begonnen, leichteste Muskelaufbauübungen für den Ellenbogen und Unterarm selbst zu machen, was mich dann aber extrem zurückgeworfen hat, so dass ich seitdem wieder deutliche andauernden Schmerzen und ein extremes Spannungs Gefühl auf der Außenseite des Ellenbogens habe, zusätzlich verschwindet der Schmerz auf der Innenseite/Golfer trotz ewigen Dehnens auch nicht.

Mittlerweile letzte Woche bei einer neuen Physiotherapie angelangt wurde mir dort geraten,dass es von der generellen Verspannung im Nacken verstärkt werden kann und quasi auch dort einen Co-Ursprung haben kann.
Kurz gesagt bin ich mittlerweile vollkommen ratlos da weder ruhigstellen (logischerweise), , noch dehnen, noch leicht Aufbauübungen geholfen haben und ich mich jetzt frage ob ich nicht vielleicht etwas komplett anderes habe, dass so extrem auf diese Sehnen um die Knochenvorsprünge der Ellenbogen herum wirkt..
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass Ihnen das bekannt vorkommt oder dass Sie irgendeine Idee hätten wie ich aus diesem unsäglichen Teufelskreis endlich ausbrechen könnte, schlicht einfach wieder normal existieren zu können?
Vielen vielen Dank für jegliche Tipps schon einmal, obwohl ich natürlich weiß, dass es sehr schwierig ist, so eine Ferndiagnose zu stellen.

Kommentar:
02.02.17, 09.49h. Lieber Richard. Du musst jetzt unbedingt täglich 5-7 Minuten in Stangehängen investieren (falls Du das nicht schon machst)! Es behandelt beide Tennis- und Golferarme gleichzeitig und man kann kaum was falsch machen dabei.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Du überlastest (bzw. hast) mit zu hohen Gewichten Muskeln, Sehnen und Bänder, das hat Dir Dein Körper gemeldet. Du musst nicht damit aufhören, aber Gewicht reduzieren, lieber mehr Durchgängen und vorher, zwischendurch, danach sehr gut Dehnen und Hängen, hat genügend Stangen zum Hängen im Studio.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Sehr wichtig nun ist das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Marion Plein, Wuppertal,  vplein@yahoo.de
Eintrag 1109 vom 23.01.2017, 14:08 Uhr

Zu erst möchte ich mich nochmals herzlich bei Ihnen bedanken .Die Dehnübungen für den Arm , haben mich geheilt und bin beschwerdefrei seit über zwei Jahren. Vielen, vielen Dank .Ehrlich gesagt kann man Ihnen gar nicht genug Danke sagen.Ich bin 49 Jahre und nun plagt mich der Ischias Nerv über fünf Wochen. Laut Ärzte muss ich damit leben und Schmerztabletten nehmen.Sport hat der Orthopäde mir nicht verboten.Vieleicht habe ich Glück und es gibt auch für LWS Syndrom Dehn Übungen. Herzliche Grüße Marion

Kommentar:
25.01.17, 07.45h Liebe Marion. Du musst keine Diagnose akzeptieren! Es gibt für (fast) alles eine einfache Lösung. Für den Ischias empfehle ich: Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Undbedingt und wichtig ich empfehle Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Vermutlich hast Du eine Muskelverkrampfung beginnend im Gesäss und das Bein runter. Du musst diesen Muskelansatz im Gesäss finden, es schmerzt dort stark wenn man draufdrückt, dann hast Du ihn. Es gibt so harte Styroporkugeln, faustgross, im Fitnesshandel, man liegt auf den Boden und nimmt die Kugel unter das Gesäss und sitzt dann schmerzhaft auf so 20 Sekunden, wird auch Muskeltriggern genannt, es löst den Dauerkrampf. Probier das auch.

Weitere Infos zu Ischias Behandlung
Dehnübung bei Ischiasschmerzen: Im Sitzen ein Bein (das, bei dem der Schmerz sitzt) über das andere legen und vorbeugen, 30 Sek. halten.
Mehrfach täglich wiederholen. 10 Minuten pro Tag so investieren.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Gregor Polaczek, Bochum / Deutschland,  gregor_p@web.de
Eintrag 1108 vom 18.01.2017, 20:30 Uhr

Hallo Thomas,
bei mir wurde von meinem Orthopäden und nach MRT folgende Diagnose gestellt:
Impingement Syndrom rechte Schulter ,
Acromioclaviculargelenksarthrose rechte Schulter

Was würdest Du empfehlen? Habe heute eine erste Cortison Behandlung erfahren..... im Nachgang sehr große Schmerzen in der betroffenen Schulter
Was kann ich selbst an Übungen tun?
LG Gregor

Kommentar:
13.01.17, 08.23h Lieber Gregor. Kortison 1-2x ist OK, danach aber nichts mehr! Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Ein Versuch wert für Dich, denn auch wenn die Diagnose stimmen sollte, kann das was bringen! Ich empfehle Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Arme, Schultern etc. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Markus Kirschinger, Deutschland,  Kirschinger92@gmail.com
Eintrag 1107 vom 18.01.2017, 18:48 Uhr

Hallo Thomas,
Seit Mai 2015 schlage ich mich mit einem Tennisarm rum. Ich bin 24 Jahre alt und habe mich im Dezember 2016 einer Operation unterzogen!
Mein Gefühl sagt mir das die OP nichts gebracht hat, da ich noch immer Schmerzen habe. Kann diese aber nicht einordnen, ob es die "alten" Schmerzen sind oder "neue" aufgrund der OP.
Jetzt meine Frage: kann ich aufgrund des Tennisarm weiterhin mein Training im Fitnessstudio absolvieren wenn ich deine Dehnübungen täglich anwende? Oder ist das eher kontraproduktiv?

Kommentar:
25.01.17, 09.20h. Lieber Markus. OP-Problem ist, dass die Ursache nicht behoben wird sondern nur das Symptom und manchmal auch das nicht. D.h. das Problem verlagert sich an die nächstliegende Schwachstelle. Aber dehnen/hängen heilt auch NACH oder trotz einer OP!
Wenn die akute Heilphase der OP vorüber ist, was ich annehme, beginnne mit Dehnübung und Stangehängen. Fitness ist OK einfach vorher, zwischendurch und danach gut Dehnen und Hängen! Im Studio hat es genug Querstangen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Melanie Schmidt-Brandt, Winnenden / Deutschland,  melanie@schmidt-kontakt.de
Eintrag 1106 vom 16.01.2017, 17:05 Uhr

Hallo Thomas,

ich hatte letztes Jahr am 11.12. geschrieben und seither den Arm gedehnt. Manche Tage sind okay, an anderen Tagen sind die Schmerzen recht stark. Gerade in letzter Zeit habe ich einen Dauerschmerz, auch ohne Belastung. Schlafen ist nicht gerade angenehm. Ich versuche weiter durchzuhalten und die Dehnübungen weiter zu machen aber die Motivation sinkt leider. Versuche es ab und zu mit der Dehnübung / Hängen am Türrahmen. Das schaffe ich aber nicht jeden Tag.
Schöne Grüße

Melanie

Kommentar:
25.01.17, 09.20h. Liebe Melanie. In der kalten Saison ist es schwieriger schnelle Erfolge zu erzielen, da die Kälte verkrampft und fixiert, das ist normal.
Du hast nur diese Chance Melanie, also wer aufgibt hat verloren!
Versuch mehr zu hängen, der Leidensdruck sollte Dich motivieren.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Mach keine Spritzen das gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Daniela Berleth, ,  daniela.berleth@hotmail.com
Eintrag 1105 vom 16.01.2017, 16:29 Uhr

40 Jahre - seit 6 Jahren Tennisarm aufgrund PC-Arbeit
Nachdem auch die Stosswelle nichts gebracht hat, hat mir mein Arzt eine ACP-Therapie vorgeschlagen. Kann das Abhilfe schaffen?

Kommentar:
25.01.17, 09.20h. Liebe Daniela. Das schafft keine Abhilfe. Wenn Du geheilt werden willst, dann gilt jetzt Dehnen und Hängen. Willst Du weitere Jahre (und Zeit, Nerven, Geld) an Aerzten und Spezialisten verlieren? Die hätten Dich ja schon lange geheilt wenn sie was wüssten oder?

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin, Bern Schweiz,  maab@bluewin.ch
Eintrag 1104 vom 11.01.2017, 08:25 Uhr

alter 59, hatte vor 6 Wochen eine neues Hüftgelenkt rechts erhalten.
OP gem. Röngenbilder alles OK. Nur die Schmerzen in der Leistengegend sind stark, so dass ein gehen ohne Gehstöcke nicht möglich ist. Kann ich mit gezielten Uebungen abhilfe schaffen
Es Grüsst
Martin

Kommentar:
13.01.17, 08.23h Lieber Martin. Ich denke es ist naheliegend, dass durch die OP etc. Muskelkrämpfe und/oder Verkürzungen, auch der Sehnen und Bänder bestehen.
Ich würde die Uebung probieren und vor allem mach auch das Stangehängen!
Ev. nach 6 Wochen noch vorsichtig oder nur soweit belasten wie Dein Arzt sagt ist OK für das neue Gelenk etc.!
Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Jens, Deutschland HBS,  tips4564@yahoo.de
Eintrag 1103 vom 10.01.2017, 23:47 Uhr

Hallo ich bin 23 habe schmerzen um Ellenbogen innen mit einer leichten anspannung oder verhärtung nur ein gewisser punkt das kam nachdem ich im November ein lock in Ziegelstein (decke) mit vollem druck gebohrt habe wen ich arm strecke und eine faust mache habe ich am oberen Muskel schmerzen auch wen ich die dehn Übung mache mit der faust hoch ziehen tut es sehr weh ich weiss nicht genau was ich da nun habe golf arm oder tennis arm. mfg Mein Arzt meinte ich soll zum Röntgen.

Heike Tonhaeuser, USA,  Tonhaeuserusa@gmail.com
Eintrag 1102 vom 08.01.2017, 00:30 Uhr

Hallo Thomas, ich hatte dir in den November letzten Jahres von meinem Tennis geschrieben und habe deine Dehnübungen wie empfohlen gemacht und gleichzeitig meinen Arm mit Pferdebalsam behandelt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese starken Schmerzen nur mit deinem Dehnübungen innerhalb dieser kurzen Zeit loswerden kann. Vielen Dank, dass du mir geraten hast die Cortisonspritze nicht zu nehmen und es auf diesem Weg zu versuchen, mein Ellenbogen sieht inzwischen wieder normal aus und es ist herrlich schmerzfrei zu sein. Herzlichen Dank, werde weiterhin fleißig dehnen! Happy new year und alles Gute für 2017! Herzliche Grüße aus USA

Heike

Kommentar:
09.01.17, 07.45h Liebe Heike. Super gelaufen bei Dir. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Rainer Weyrauch, St. Katharinen Deiutschland,  Pitweirich@web.de
Eintrag 1101 vom 30.12.2016, 19:28 Uhr

Lieber Thomas, erst einmal vielen Dank für Deine Beiträge und Mühe. Diese Seite hat mir zumindest Hoffnung gegeben. Ich habe mit 51 Jahren wieder nach 6 jähriger Pause intensiv Badminton angefangen. Da ich vorher Jahrzehnte gespielt habe, mit dem entsprechenden Elan. Ok ich bin nicht mehr zwanzig. Erst kamen die Knie, das verging nach einige Wochen Gewöhnung. Dann fing aber der Ellenbogen an. Mein Gelenkerguss aus den Dreißigern war es aber nicht. Dann habe ich die Diagnose Golferarm von einem Arzt bekommen, direkt mir einer Kortison Spritze. Das hat nicht geholfen. Nach den Fund Deiner Seite, habe ich parallel zu den fleißigen Dehnübungen, Hängen mit einer dauerhaften Bandage mit allerlei DOC, Pferdesalbe, DOC Arnika usw. begonnen. Leider ist es zurzeit schlimmer denn je. Beim Badminton könnte ich zur Trainingshalbzeit heulen. Auch die anderen Sportkurse Body Pump usw. sind eine Tortur. Ich bin jetzt an dem Punkt erst einmal für Monate zu pausieren, obwohl ich wieder in der Mannschaft bin und unheimlich Spaß habe. Ich spiele aber habe mit Angst vor dem nächsten Schlag und es wird immer unerträglicher. Gibt es einen Rat? Viel mehr dehnen kann ich kaum. Die beschriebene Diagnose mit dem Ringfinger ist absolut treffend. Ich bin verzweifelt. Vielen Dank für die Hilfe im voraus. Guten Rutsch und alles Gute LG Rainer Weyrauch

Kommentar:
06.01.17, 11.29h. Lieber Rainer. Du bist richtig hier und kannst bald wieder voll spielen. Beim Dehnen nicht übertreiben, nicht reissen, das hilft nicht schneller sondern kann auchmal einen kleinen Rückfall geben, lieber Dehnung am Schmerzpunkt länger halten. Unbedingt nun auch mit Stangehängen anfangen/weitermachen. Kannst auch spielen, nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, es wird dadurch nicht schlimmer. Einfach vor, zwischendurch, nach spielen besonders gut dehnen.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies hier zu Badminton

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Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (erste Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Mike D., Düsseldorf / Deutschland,  DMike1567@gmail.com
Eintrag 1100 vom 23.12.2016, 11:04 Uhr

Hi, ich bin 29 Jahre alt.
Seit längerem habe ich hier und da mal Schmerzen in dem Ellebogen und Knie gehabt. Da ich leidenschaftlicher Crossfitter bin (Gewichtheben + Kondition etc) dachte ich das kommt eventuell von Überbelastung.
Letzte Woche war ich bei dem Orthopäden wegen dem Knie, Diagnose Disbalance bla bla und bloß schonen..ich wollte nochmal zu dem gleichen Arzt wegen dem Ellebogen. Bis ich heute dein Forum entdeckt habe, und herausfand das ich einen Golferarm habe (sitze im Büro), gedehnt..und lustigerweise bereits ach dem ersten Mal dehnen eine Verbesserung gespürt..Ich habe die gleiche Vermutung für mein Knie. Werde im Internet mal nach einer passenden Dehnübung suchen..weil Ruhen hat das Problem bisher kaum verbessert..eher gleich oder schlimmer geblieben.

Viele Grüße und DANKE für die Tipps!

Kommentar:
28.12.16, 07.39h. Lieber Mike. Gut so und nun schön Dehnen und wenn möglich auch Stange hängen dann gehts noch schneller. Das Knie ist eine kompliziertere Sache aber bitte melde Dich wieder wenn Du 'was findest und es geholfen hat.
Ich denke Du hast das Knie bzw. Bänder/Sehnen beim Fitten überlastet.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Melanie Schmidt-Brandt, Winnenden/Deutschland,  melanie@schmidt-kontakt.de
Eintrag 1099 vom 11.12.2016, 22:33 Uhr

Hallo,ich bin 41 Jahre alt und habe seit ca. 1 Jahr Probleme mit dem rechten Ellenbogen. Mein Arzt hat mir bereits 3 mal eine Kortisonspritze verabreicht aber die Wirkung hielt immerfort ein paar Wochen an. Laut 'Diagnose' auf Ihrer Seite habe ich einen Tennisarm und dehne auch bereits seit ca. 3 Wochen. Jedoch ohne nennenswerte Besserung. Der Schmerz wandert tageweise von direkt am äußeren Ellenbogen zur Oberseite des Unterarms. Dinge hochheben, vor allem mit gestrecktem Arm, schmerzt sehr. Ich habe alle Dehnungen ausprobiert und hänge auch am Türreck. Kann es länger dauern bis zur Besserung? Ich kann meinen Sport (Karate, Training mit Gewichten) schon nicht mehr ohne heftige Schmerzen ausführen :(
Was kann ich evtl. noch tun?
Vielen Dank für die Rückantwort

Kommentar:
28.12.16, 07.39h. Liebe Melanie. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Ich denke Du hast mit dem Training Sehnen und Muskeln etwas überfordert, aber das kommt schon wieder. Ja es kann etwas länger dauern, musst dranbleiben und eigentlich ist es Deine einzige Chance.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Selcuk, Köln/Deutschland,  Selosaltik@gmail.com
Eintrag 1098 vom 06.12.2016, 16:32 Uhr

Hallo, ich bin 30!! Habe seit ende Oktober einen Tennisarm. Habe alles versucht, kühlen, salben und auch medikamente. Beschwerden sind nicht da. Arbeite den ganzen tag am Pc im labor und betreibe seit 3 jahren Bodybuildung und ausdauersport. Hab das training aufgegeben weil bei belastung mein Arm extrem am pochen ist. Bin eben zufällig auf die seite aufmerksam geworden. Bin extrem verzweifelt, weil ich von allen nur höre das ich das nicht mehr los werde. Habe jetzt über eine std dutzende kommentare gelesen. Hab kaum hoffnung. Auch wenns nicht zu glauben ist das viele die beschwerden durch das dehnen und hängen los geworden sind, Werde ich es voll motiviert das verteilt auf den ganzen tag es ausprobieren. Selbst wenns monate dauert, wäre ich sehr sehr glücklich falls es doch verheilt. Bei verbesserung werde ich mich sofort die tage melden, falls es doch länger dauert werde ich die nächsten wochen ein feedback hinterlassen. Vielen dank im voraus;)
Lg Selcuk

Kommentar:
28.12.16, 07.39h. Lieber Selcuk. Du bist richtig hier und wird schnell Besserung erleben.
Du hast mit dem Body etc. Sehnen, Bänder und Muskeln überfordert, trett mal kürzer bis alles wieder viel besser ist!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Igor Driz, Köln / Deutschland,  igor.driz@gmx.de
Eintrag 1097 vom 01.12.2016, 20:40 Uhr

Hallo, Ich bin 42 und habe das roblem seit 6 Monaten.
Ich habe gerade mit dehnübungen und an der Stange Hängen angefangen.
Zu Ihrer Empfehlung, der Arm nicht mehr zu schönen: kann ich auch der Arm bei Fittnes mit Gewichten belasten? Hat das eine Auswirkung auf heilungsprozess?
Danke im Voraus für die Rückmeldung!

Kommentar:
28.12.16, 07.39h. Lieber Igor. Ja kannst auch Fitten, Gewichte einfach mal halbieren, lieber mehr Durchgänge und vorher, zwischendurch und nachher besonders gut dehen und Stangehängen im Studio!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Meier, Bern, Schweiz,  
Eintrag 1096 vom 30.11.2016, 11:27 Uhr

Hallo, ich bin 39 Jahre alt und habe nun seit über einem Monat (hat angefangen nach einem 21km Halbmarathon Lauf) Schmerzen im Hüftbereich. Die Schmerzen sind nicht seitlich, sondern auf der Vorderseite (Übergang Hüfte zum Oberschenkel)... also im Leistenbereich. Es sind nicht unerträgliche Schmerzen... aber immer wie eine Art leichtes Brennen. Ich habe auch das Gefühl dass ich die Schmerzen stärker auslösen kann, wenn ich beispielsweise sitzend den linken Oberschenkel anhebe. Dann kommt da eine Sehne? im Bereich Oberschenkel(mittig)/Hüfte zum Vorschein, welche den Ort des Schmerzes ziemlich genau beschreibt. Bei Rotation des Beines werden die Schmerzen nicht stärker oder schwächer - dementsprechend sollte es ja eigentlich nichts am Hüftgelenk sein. Den Schmerz kann ich wirklich nur durch Anheben des Oberschenkels nach oben verstärken (diese Bewegung macht man natürlich beim laufen blöderweise immer). Frage: Hast du irgendwelche Vermutungen, was das sein könnte? Wie kann ich es beheben? Was für Dehnübungen? Unmittelbar nach dem Sport ist es jeweils besser... am nächsten Tag dann dafür wieder stärker... trotzdem möchte ich nicht auf Sport verzichten. Muss ich trotzdem eine Pause einlegen? Wie lange? Danke bereits im Voraus für Deine Antwort.

Kommentar:
28.12.16, 07.43h Lieber Martin. Tönt bei Dir nach Muskelkrampf.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Heike Tonhaeuser, USA,  Tonhaeuserusa@gmail.com
Eintrag 1095 vom 28.11.2016, 22:53 Uhr

Hi, ich bin jetzt 46 und habe dass Problem nun schon seit 2 Jahren, hatte eine Cortison Spritze vor 1,5 und 1 Jahr erhalten, hielt immer nur ein halbes Jahr, dann kamen die Schmerzen wieder. Nach diesem Sommer wurde es ganz extrem, konnte weder schlafen vor Schmerzen, noch den Arm ganz ausstrecken oder anwinkeln. Schmerzen zogen bis in den ganzen Schulterbereich. Hatte dann 4 Sitzungen beim Physiotherapeuten mit "dryneedling" was die Muskelverhärtungen komplett löste und ich eigentlich bis auf den Ellenbogen wieder schmerzfrei war. Der Chiropraktiker hat mir mit Ultraschall Behandlung letztes Jahr extrem geholfen also bin ich jetzt wieder hin. Er hat mir heute erklärt dass ich mir wieder eine cortison spritze geben lassen soll, da das Problem der Knochen wäre und ich mir vorstellen solle, dass es sich bei dem Problem wie um einen Ball handelt, aus dem Nägel heraus schauen und die cortison spritze ein Polster bildet dass die Sehne wieder schmerzfrei darüber laufen lässt. Allerdings hatte ich jetzt hier gelesen, das ist das Schlimmste wäre sich diese Spritze geben zu lassen, da sie auch optisch den Arm verändert wie mit zwei Ellenbogen. Mein Arm sieht inzwischen schon so aus. Ich bin jetzt total unsicher ob ich diesem Ratschlag noch mal folgen soll und mir wieder eine Cortisonspritze geben lassen soll. Da ich hier in USA lebe, sind sie alternativen Heilungmethoden nicht sehr aufgeschlossen und verschreiben sofort Schmerzmittel. Hatte die ganzen Dehnübungen auch schon über mehrere Wochen versucht, allerdings keinen wirklich deutliche Verbesserung bemerkt. Bin jetzt ziemlich ratlos und freue mich über eine Rückmeldung. Vielen Dank

Kommentar:
29.11.16, 08.37h. Liebe Heike. Mach kein Kortison mehr siehe Link unten! Dehnen und jetzt unbedingt Stangehängen ist Deine einzige wirkliche und nachhaltige Lösung und Heilung! Alles andere wird Dir nicht helfen oder nur kurz!
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yves Hary, Deutschland,  
Eintrag 1094 vom 28.11.2016, 08:25 Uhr

Hallo! Ich habe im Jahr 2006 schon mal geschrieben (thorvaldur@web.de) und mir wurde damals ein Golferarm/Tennisarm diagnostiziert. Die Beschwerden hielten etwa sechs Jahre an und nachdem ich etwas in meinem Leben verändert habe, sind die Schmerzen weggegangen und bis heute nicht wieder gekommen.
Das möchte ich nur als Rückmeldung geben, denn der Golferarm/Tennisarm war in meinem Fall nicht das Problem, sondern ein Symptom. Vielleicht hilft das auch anderen hier!
Viele Grüße,
Yves

Kommentar:
29.11.16, 08.42h. Vielen Dank für das Feedback. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Othmar Wigger, Aarau / Schweiz,  owigger@hispeed.ch
Eintrag 1093 vom 25.11.2016, 08:25 Uhr

Ich bin 55 und arbeite ausschliesslich am Computer. Seit mindestens zwei Monaten schmerzt mein Maus-Arm. Ich hatte früher schon Handgelenkschmerzen, die nach Ruhigstellung und Wechsel des Maus-Armes innert Wochen verschwanden. Diesmal aber schmerzt der ganze Arm. Ich fühle nicht einmal mit Sicherheit, ob das Zentrum des Schmerzes im Ellenbogen ist, denn er strahlt von der Schulter bis zu den Fingernägeln aus. Dabei ist der Schmerz nicht besonders stark, aber er behindert mich bei vielen alltäglichen Bewegungen.
Vorgestern stiess ich auf diese Website und war beeindruckt von der präzisen Beschreibung des Phänomens. Schnell diagnostizierte ich mir einen Tennis-Arm und lernte die Dehn-Übungen. Ich weiss nicht, ob sie bereits geholfen haben, aber etwas habe ich schon profitiert: die Anweisung, dass der Arm nicht zu schonen sei, und dass ich alle Bewegungen bis zur Schmerzgrenze machen dürfe, hat mich bereits sehr befreit und erleichtert.

Kommentar:
28.11.16, 07.35h. Lieber Othmar. Gut gemacht und jetzt schön weiter dehnen und wenn möglich auch Stangehängen, dann bist Du bald geheilt. Es gibt oft solche Ausstrahlungen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Alexander Stoll, Deutschland,  alexander-stoll@t-online.de
Eintrag 1092 vom 18.11.2016, 17:38 Uhr

Ich bin 51 Jahre alt und bei mir haben die Schmerzen vor 7 Wochen begonnen. Anfangs habe ich es ignoriert, weil ich dachte ich hätte mich irgendwo gestossen. Nach 5 Wochen mit Schmerzen habe ich herumgefragt und mein Schuster lieferte mir die richtige Diagnose. Am gleichen Abend habe ich Ihre Website besucht und mit den Dehnungsübungen angefangen.
Am nächsten Morgen habe ich dann einen Termin bei einem guten Sportmediziner vereinbart. Ich habe eine Woche fleißig gedehnt und dann hat der Mediziner mir eine endzündungshemmende Spritze gegeben (kein Cortison), mir eine Manschette zum Arbeiten verschrieben und heute, eine Woche danach, bin ich so gut wie schmerzfrei. Ich dehne weiter und bin Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße und merci!!!

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Alexander. Super gelaufen bei Dir. Die Manschette kannst Du auch weglassen, bringt nichts ausser es ist Dir wohler dabei, aber sie erinnert einem immer, dass man krank ist obwohl man das ja gar nicht ist.
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Geri Kappler, Waldshut,  
Eintrag 1091 vom 17.11.2016, 19:01 Uhr

Bin 58 und hatte vor zwei Jahren einen Tennisarm beim Golfen bekommen. Mit dieser Behandlung war das nach 3 Monaten kein Thema mehr. War echt super.
Jetzt habe ich eine Frage. Bei mir zeichnet sich eine Sehnenscheidentzündung in der rechten Hand/Arm an. Kann hier auch die gleiche Methode angewendet werden?
Gruss Geri

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Geri. Freut mich wie's bei Dir lief.
Echte Sehnenscheidenentzündungen (SSE) müsste man mit Schonen, Ruhigstellen und Entzündungshemmern begegnen, aber viele SSE sind Fehldiagnosen (wie beim Tennisarm) und die Ursache sind oft Muskelkrämpfe.
Du kannst das Stangehängen was hier beschrieben ist versuchen, ev. am Anfang reduziert mit Gewicht abfangen/unten aufstehen. Wenns kein Rückfall gibt und schlimmer wird weitermachen sonst pausieren und warten/schonen. Melde Dich wieder in 4-5 Wochen wie's Dir damit erging.

Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Georg Zembrod, Ravensburg,  zembrod@nc-online.de
Eintrag 1090 vom 16.11.2016, 12:25 Uhr

Bin 43Jahre alt und habe das Problem ca. ein halbes Jahr. Begonnen hat es vermutlich so: Ich bin Bandscheiben operiert und hatte im Frühjahr starke Rückenschmerzen. Ging zum Physio und ich kann mich noch erinnern, er hat mir immer irgendwie den Arm gestreckt und extrem auf den linken Ellbogenmuskel gedrückt, so stark, dass mir der ganze Körper zuckte. Dachte mir erst mal weiter nichts und irgendwann wurden die Rückenschmerzen auch besser.Dann musste ich im Sommer Heuballen laden, Stück ca. 18kg, mit der Zeit hatte ich dann wie Krämpfe im Arm. Nun bin ich bei nem neuen Physio und der drückt auch immer extrem auf diesen Schmerzpunkt und ich habe dann immer 1 oder 2 Tage extreme Armschmerzen. Die Dehnungsübungen wären super, aber immer wenn ich Physio mache wird es wieder schlimmer und ich mag die Dehnungsübungen nicht mehr machen. 1x muss ich jetzt noch zur Physio, dann hab ich die Schnauze voll, ich merke auch, dass er mir dauert seine Stosswellentherapie aufschwatzen will. Bin froh, dass ich diese seite gefunden habe obs mir hilft oder nicht, aber ich glaub schon daran, da die paar Dehnungsübungen ja schon geholfen hätten.

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Georg. Das Draufdrücken hat das Problem nicht ausgelöst, nur aufgezeigt, es wäre sowieso gekommen. Stosswellen kannst Du vergessen, siehe Link.
Du solltest nun das Stangehängen und Dehnen machen und den ganzen Rest weglassen dann bist Du bald geheilt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kurt Hof#mann, ,  ku#rt.h@gmx.ch
Eintrag 1089 vom 15.11.2016, 15:03 Uhr

Hallo Thomas
Vielen Dank für Deine Tips.
Das hilft in der Tat.
Habe erst vor ein paar Tagen mit den Dehnübungen angefangen und die Schmerzen sind praktisch weg.
Wünsche Dir noch einen schönen Tag
Grueß kurt

Kommentar:
23.11.16, 13.12h Lieber Kurt. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Holger Ziemer, Scharbeutz,  holgerziemer@alice-dsl.net
Eintrag 1088 vom 15.11.2016, 14:02 Uhr

Guten Tag,
ich bin 48 Jahre und habe seit 5 Wochen einen Tennisellenbogen, tatsächlich nach dem Tennisspielen. Nach Kälte, Ultraschall probiere ich seit knapp 2 Wochen die Reckstange und die Dehnübung. Im Ellenbogen sind die Beschwerden besser, aber dafür zwickt und zwackt es jetzt an verschiedenen Stellen im Unterarm. Ist das normal?
Viele Grüße
Holer

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Liebr Holger. Ja das ist normal, es kommt oft zu Verlagerungen, auch bringt das Stangehängen so einiges zu Tage wo es noch nicht stimmt, wird das aber therapieren. Weiter dranbleiben und auch die Dehnübung machen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rainer Scheffzik, Detmold,  paulchendt@web.de
Eintrag 1087 vom 13.11.2016, 16:03 Uhr

Hallo, Danke für Ihre Seite! Habe meinen Tennisarm seid 4 Monaten, beginnend nach einem sehr intensiven Tischtennis Wochenend Trainingslehrgang. Habe seit dem probiert: Physio, Spritzen, Ibo, verschiedene Cremes, Eis. Bisher null Erfolg, Dehnen bisher vernachlässigt. Dies werde ich nun ändern. Meine Frage: Kann ich trotz Schmerzen weiter , vielleicht leicht, Tischtennis spielen oder lasse ich dies, bis der Schmerz irgendwann einmal völlig weg ist?
Viele Grüße,
Rainer

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Rainer. Du kannst weiterspielen, einfach vorher, zwischendurch, nachher ausgiebig dehnen. Mach auch das Stangehängen, das beschleunigt die Besserung.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hans, Deutschland,  der-niederbayer@web.de
Eintrag 1086 vom 13.11.2016, 10:53 Uhr

50 Jahre und seit einem Jahr das Problem (mal stärker, mal weniger stark - zur Zeit wieder heftig)
Dehnungsübungen und Stangenhängen (egal welche oder wie oft) bringt bei mir leider nichts. Eine Kortisonspritze brachte kurz Besserung, aber dann wieder das Gleiche.

Kommentar:
23.11.16, 13.18h. Lieber Hans. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Stangehängen nur die Fingermuskeln angespannt, alles andere "hängenlassen"!
Manchmal dauert es länger bis es anspricht, bleib weiter dran, es gibt leider keine Alternative!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

màrta, zürich,  majes@hispeed.ch
Eintrag 1085 vom 06.11.2016, 12:49 Uhr

Hallo ich bin 59 Jahre alt. Seit 36 Jahren spiele ich tennis. Mein arzt hat mir 2x Cortison spritzen gemacht dabei meinen Ellenbogen beschädigt. Jetzt besteht er nur noch aus dünner Haut und Knochen und blutet. Ich habe so angst. Er sagt man kann mir nicht helfen.
Bitte hilfen Sie mir mit einem guten Rat wie ich meinen Muskel wieder aufbauen kann und wie kann die Gewebebeschädigungen los werden kann. Ich bin dankbar jede hilfe. Liebe Grüsse

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Liebe Marta. Ja das ist schade und unnötig. Mit der Zeit kann es sich wieder etwas erholen, aber das Kortison baut macht diese Hautveränderungen und Körperfett ab, das kann dann deformiert aussehen und lässt sich nicht mit Muskelaufbau beheben. Es ist extrem selten, das dies schon nach 2x passiert, andere spritzen 5-10 x! Siehe Link unten. Mach jetzt einfach das Beste daraus.
Mit dehnen und Stangehängen wie hier beschrieben bringst Du den Tennisarm weg, falls er noch besteht oder wiederkommt, was oft vorkommt.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rolf Eberhard, Wiesbaden/Deutschland,  e.rolf@email.de
Eintrag 1084 vom 29.10.2016, 23:51 Uhr

73 Jahre,lebe auf einem Segelschiff auf grosser Fahrt / Problem seit 4 Monaten, sich verstaerkend
Wie oft taeglich sollen die Dehnungen gemacht werden? Danke schon im Voraus fuer Ihre Antwort!

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Lieber Rolf.
Mach alles gem. Angaben in den Links, dehnen und ein Türreck oder ähnliches hat es sicher irgendwo auch auf dem Boot. Man investiert total so 15 Minuten pro Tag.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nadine, Deutschland,  melzernadine@hotmail. de
Eintrag 1083 vom 25.10.2016, 20:06 Uhr

Hallo, ich bin 28 Jahre alt und habe mir vor ca. 10 Wochen meinen rechten Unterarm an der Waschmaschinentür angehauen. Die Schmerzen danach waren irrelevant, sodass ich sie kaum wahr nahm. Dann ca. Zwei Wochen später habe ich mir beim Krafttraining (eher geringes Gewicht) eine Zerrung in dem selben Unterarm geholt. Mein kleiner Finger kribbelte auch sehr danach. Es dauerte ca. 2 Wochen bis das kribbeln nachließ und ich wieder mit einem Messer schneiden konnte. Der Neurologe konnte nichts feststellen.Mit der Zeit wanderte der Schmerz, verbunden mit einem brennen über den Ellenbogen auf der ulnaren Innenseite zum Oberarm, fast bis zur Achsel. Mein Arm ist frei beweglich und schmerzt/brennt auch ohne Belastung. Sämtliche Ärzte konnten nichts feststellen. Eine vermutete eine Sehnenscheidenentzündung. Ist dies auch ein Tennisarm? Die Dehnübungen bringen bei mir nichts, nur das hängen hat mir gestern ganz gut geholfen. Danach waren die Schmerzen deutlich geringer. Mein linker Arm zeigt übrigens ähnlich Symptome und brennt auch immer mal wieder, entlang der ulnaren Innenseite. Freue mich auf eine Antwort und Liebe Grüße!

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Liebe Nadine. Ich denke Du solltest das Stangehängen intensivieren. Innenseite wäre Golferarm und die Dehnung wäre eine andere, auch beschrieben unter Dehnung im Link unten siehe Golferarm-Dehnung! Mach auch mal die Golfarm-Diagnose die dort beschrieben ist!
Ich denke die Golfarmdehnung kannst Du getrost mal 2-3 Wochen täglich ausführen, sogar wenn die Diagnose nicht eindeutig ansprechen sollte aber vor allem das Stangehängen musst Du machen, da dies so oder so diverses in Armen und Schultern korrigiert!

Notizen von Golf-Kollegen
Golfarm-Dehnung

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Johannes, Bonn,  hs.me@web.de
Eintrag 1082 vom 25.10.2016, 11:54 Uhr

Hi, ich bin 28 Jahre und habe Beschwerden seit ca. 1 ½ Jahren. Ich denke ich habe meine Arme beim Sport zu Hause über einen längeren Zeitraum zu sehr beansprucht, durch Training mit dem eignen Körpergewicht. Dabei gebe ich hauptsächlich den Liegestützen die Schuld.
Zu den Beschwerden: In beiden Armen habe ich Schmerzen in dem oberen Bereich der Unterarme, sowie in den Ellenbogen genau am Ansatzpunkt der Sehne die an die Muskeln im Oberarm angeschlossen sind (Was auch das größere Problem darstellt). Die Schmerzen kommen willkürlich und in unterschiedlichen Intensitäten. Mal sind sie vollkommen verschwunden und mal schmerzen sie ohne vorher ersichtlichen Grund.
Ich habe nach einem ersten Besuch bei einem Sportmediziner angefangen meine Arme zu dehnen, was auch im ersten Moment Linderung gebracht hat. Es hat sich angefühlt wie das angenehme Gefühl wenn man die Sehnen in den Beinen dehnt und dann langsam aufhört, nur war das Gefühl der Entspannung deutlich stärker. Daher dachte ich, dass das Dehnen schnell helfen würde und die Sache bald erledigt wäre. Leider war das nicht der Fall. Es war zwar angenehmer aber verschwunden war es nicht. Das war im Dezember 2015.
Ich war dann Ostern einmal bei einem Chiropraktiker, der meine Handgelenke und meine Ellenbogen hat knacken lassen. Er war sich ziemlich sicher, dass nach 2 -3 Wochen die Beschwerden komplett weg wären. Zunächst war es auch deutlich besser, die Muskeln im Unterarm haben bei einer Druckmassage durch meinen Daumen nicht mehr geschmerzt, aber ganz weg war es auch nicht. Gerade in den Ellbogen spürte ich es auch weiterhin. Der Chiropraktiker hat mir aber dazu geraten wieder mit dem Sport anzufangen.
Ende April habe ich dann wieder leicht mit Sport (etwas Krafttraining und Schwimmen) angefangen. Die Beschwerden haben kontinuierlich wieder zugenommen, sodass ich jetzt wieder in der Ausgangslage bin. Neben dem Dehnen habe ich mir auch noch ein Elektromassage-Gerät zum auflegen gekauft, was mir leichte Linderung in den Muskeln in den Unterarmen verschafft. Das größte Problem ist aber der Ansatz in den Ellenbogen. Im normalen Alltag vernachlässigbar, setzt der Schmerz etwa 1 Tag nach einer sportlichen Betätigung ein. Man kann ihn ganz klar lokalisieren, der Ansatz im Ellenbogen.
Meine Frage ist, wie bekomme ich diese beiden Arten von Schmerzen gezielt weg? Nichts tun ist keine Lösung, da der Schmerz trotz der Ruhe nicht endgültig verschwindet. Die Ärzte tun es lapidar ab und bringen mir auch keine Lösung. Ist das ganze überhaupt ein Tennisarm bzw. ein Golferarm oder gehen die Ärzte schon fehl was die Diagnose anbelangt? Denn in den Fingern habe ich keine Schmerzen wenn ich diese dehne. Noch ist der Schmerz so schlimm, dass ich eine Tätigkeit nicht mehr ausüben könnte. Nur Liegestütze schaffen das.
Ich bin wirklich etwas resigniert, da ich so langsam das Gefühl bekomme, dass die Verspannungen oder Entzündungen durch nichts geheilt werden können und ich damit den Rest meines Lebens Schwierigkeiten haben werde, oder das Ganze mit zunehmendem Alter noch schlimmer wird…
Über eine Antwort gradeheraus würde ich mich sehr freuen,

Lg Johanes

Kommentar:
08.11.16, 14.28h. Du hast Tennisarme. Lieber Johannes. Du bist richtig hier, ein typischer Fall und bald geheilt.
Mit Dehnen und Stangehängen, insbesondere vor, mitten, nach Krafttraining wird das dann schnell mal besser. Der Schmerz an Druckpunkt bleibt am längsten, stört nicht aber ist oft auch viele Monate später noch da bis er dann plötzlich auch verschwindet, einfach ignorieren.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anja Laufersweiler, Bad Krozingen, Deutschland,  anja.lauf@t-online.de
Eintrag 1081 vom 24.10.2016, 08:34 Uhr

Hallo :-) Ich bin 47 Jahre alt. Einen Mausarm hatte ich schon einmal, all die Übungen incl. Aushängen gemacht und es ging weg. Jetzt habe ich ihn - wahrscheinlich - wieder, aber wenn ich wie empfohlen weiter arbeite, alles wie gewohnt mache, sind die Schmerzen schlimm. Es ist wie ein "Manschettengefühl" um den Ellenbogen. Es fühlt sich dick an, auch wenn es nicht so ist. Diesmal ging es mit täglichem Anschlagen des Ellenbogens einher, nicht stark. Aber eben jeden Tag. Vielleicht ist es gar nicht NUR ein Mausarm...bin mir nicht sicher. Diagnostisch jedoch ist es einer. Aushängen traue ich mir im Moment nicht, da ich eine Schulterproblematik habe :-( Kann man per se sagen, dass wenn man ganz normal weiterarbeitet dass es besser wird? Diese Frage stellt sich mir. Danke sehr. LG Anja

Kommentar:
25.10.16, 08.41h. Liebe Anja. Ja weiterarbeiten ist OK, immer zwischendurch mal Dehnen. Tönt alles nach Tennisarm/Mausarm Deine Symptome. Ruhigstellen würde eher schaden weil es den Krampf fixiert. Mehrfach Tennisarme ist ebenfalls häufig siehe Link.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Hängen in dem Fall warten bis Schulter OK.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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