Tennisarm-Forum
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Pascal Lukas, Kempen/Deutschland,  pascal.lukas95@web.de
Eintrag 50 vom 16.12.2011, 19:49 Uhr

Hallo,
ich bin 16 Jahre und leide schon seit ca einem halben jahr am Tennisarm.
Erst habe ich Tischtennis und Fitnesstudio ausfallen lassen und habe immer gedehnt, nach ca 1,5 monaten hatte ich fast keine schmerzen mehr und bin wieder zum Tischtennis gegangen. Um wieder mit Tischtennis anzufangen da es mir sehr wichtig war habe ich mich im Fitnesstudio abgemeldet um ein wiederkommen des Tennisarms zu vermeiden.
Nachdem ich auf dieses Forum gestoßen bin und ein bisschen gelesen habe, hatte ich beschlossen zuhause wieder ein bisschen fitnesstraining zu machen. Seitdem sind die beschwerden im Arm wieder größer, wo sie doch vorher fast weg waren. Dehnen habe ich immer zwischendurch mal gemacht so jeden bis jeden 2. tag, 2 minuten(auch während der schmerzfreien phase)gemacht. Meine Angst jetzt ist das es alles wieder schlimmer wird da ich beim ersten auftreten und höllischen schmerzen gelitten habe und nichtmal mehr meinen Teller hochheben konnte ohne Schmerzen. Ich war am Anfang bei Physiotherapeuten der mir ein Tape auf den Arm machte und massierte. Er sagte 2 wochen kein sport und es wäre weg, was natürlich nicht funktioniert hat.
Sollte ich mit Fitnesstraining aufhören?
Vielen Dank jetzt schonmal für deine Hilfe
Pascal

Kommentar:
19.12.11, 11:20h Lieber Pascal. Ich würde mal Fitness pausieren. Bis wieder alles normal ist. Dann musst Du unbedingt mit reduziertem Stanghaengen anfangen. Lies unter "Behandlung" nach. Das wird Deine Loesung werden. Wenn du später wieder mit Fitness anfängst dann reduziert und nur langsam über Wochen steigern wenn es keinen Rückfall gibt. Gute Besserung. Thomas

Sarah Meyer, boston/USA,  
Eintrag 49 vom 14.12.2011, 16:55 Uhr

Hallo!
Ich bin 18 Jahre alt, also eigentlich noch zu jung für einen Fersensporn.
Trotzdem habe ich seit gestern morgen Schmerzen in meiner rechten Ferse bzw. der Achillissehne. Nach dem Aufstehen tut es am meisten weh, aber im Laufe des Tages wird es dann besser, so dass es gestern Abend komplett weg war.
Heute Morgen war es aber wieder genau so schlimm wie gestern Morgen.
Ist das ein Fersensporn oder etwas anderes?
Kann ich trotzdem Sport am Abend machen, wenn es nicht mehr so weh tut?
Vielen Dank schon mal,
Liebe Grüße, Sarah

Kommentar:
14.12.11, 10.01h Liebe Sahra. Nur wegen ein paar Tagen Schmerzen in der Ferse, muss es kein Fersensporn sein. Andererseits tönen Deine Symptome (morgens mehr Schmerzen, abends besser etc.) wie Fersensporn. Das kann auch eine Junge bekommen, ist nur ab 35 häufiger. Die Dehnübung wird aber so oder so kaum schaden, also probiere es aus. Fall Du eine akute Entzündung hast (vermute nein), dann würde es mit Dehnen nach ein paar Tagen schlimmer und Du müsstes absetzen, reduzieren, ein paar Tage später wieder anfangen mit Dehnen. Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Helge Dichanz, Enschede/NL,  h.dichanz@gmx.net
Eintrag 48 vom 13.12.2011, 11:44 Uhr

Hallo Thomas,

Vor 5 Jahren hat mir Deine Methode sensationell bei meinem Tennisarm geholfen, nochmal zur Erinnerung, bin Schlagzeuger, inzwischen 42.
Jetzt plagt mich (vermutlich) eine Sehnenreizung/-Entzündung in der linken Hand, hast Du da noch mal einen Rat für mich ?

Ich habe wg. Familie, Umzug etc. in den letzten 2 Jahren nur wenig Schlagzeug gespielt. Jetzt übe/spiele ich wieder mehr und wurde letzten Freitag mit plötzlichen heftigen Schmerzen "belohnt".

Es schmerzt hauptsächlich an der linken und rechten Flanke des Handgelenks, vor allem beim Abwinkeln der Hand zur Seite oder nach oben zum Handrücken hin. Begleitet von gelegentlichen leichtem Kribbeln der mittleren Finger und es zieht auch hoch in den Ellenbogen und ab und zu auf den Handrücken.
Habe Sa und So die Hand geschont und etwas bandagiert, was erst mal geholfen hat. Gestern (Montag) dann wieder getrommelt und heute ist die Hand natürlich wieder deutlich empfindlicher, wenn auch nicht so heftig wie Freitag.

Als Auslöser/Ursache vermute ich vor allem das häufigere Spielen eines sogenannten "rim-clicks" einer bestimmten Technik beim Schlagzeugspielen (siehe bitte auch http://www.youtube.com/watch?v=zMPkX43BqJ8 ), darüber hinaus hatte ich kurz vor der Schmerzattacke auch noch geheimwerkert und über Kopf gearbeitet mit einigem Stützen und Andrücken gegen die Decke.

Es wäre toll, wenn Du mir noch einmal helfen könntest, es erübrigt sich zu sagen, dass für mich als Schlagzeuger dies eine ziemliche Katastrophe ist.

Ich freue mich über jeden hilfreichen Tip von Dir, schöne Grüße aus den Niederlanden,
Helge

Kommentar:
14.12.11, 10.09
Lieber Helge, ich würde es mal mit Stangehängen probieren.
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Viel Erfolg und gesegnete Feiertage,
Thomas

Fatih Yuecel, Augsburg/Deutschland,  fatihyuecel@hotmail.de
Eintrag 47 vom 12.12.2011, 09:12 Uhr

hallo =))

bin 29j. hatte mich juni 2011 am beiden Oberarmen beim fitness trizepsübung überlastet. seitdem hab ich schmerzen

hab wie jeder andere mit salben - shonung der arme -eisbeutel - ultraschal- sprizte ausprobiert.

bis ich vor drei wochen dein webside entdeckde. nach 1 woche hab ich den dehnübung weggelassen weill es wehtut. die schmerzen wurden nicht schlimer
seit 2 wochen hänge ich mehrmals am türreckstange =)) .

meine arme gehts besser. Meine Schmerzen sind weniger geworden.

meine frage an: 1. ist es normal wenn sehnen schmerzen mit dehnübung?

2. reicht hängen an der Stange allein aus?

3. wie lange kann in meinen fall komplette Heilung dauern?

3. kann sich die Heilung beschleunigen, wenn ich durch Hantelgymnastik die Therapie kombiniere?

Danke ... für deine hilfe =)

Kommentar:
14.12.11, 10.34h Lieber Fatih. 1. Ist normal, sollte aber nach ca. 1-2 Minuten nach Dehnung wieder auf normalem Schmerzstand sein sonst zerrst und reisst Du zu fest, lieber Dehnung länger halten aber nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus ziehen beim Dehnen! Stangehängen reicht vermutlich bei Dir, ausser Du hast auch den typischen Tennisarm-Schmerz im Ellenbogen, dann wäre auch Dehnübung Tennisarm nötig. Du solltest aber beim Bodyb. reduzieren, weniger Gewicht, mehr Durchgänge, ev. etwas pausieren, nur langsam steigern und rantasten. Wichtig ist, dass Du bald eine Besserung spürst und Fortschritte weiter gehen, ein paar Wochen kann es gut dauern. Hantelgymn hilft nicht unbedingt, es gilt weniger Gewichte, mehr Durchgänge wenn überhaupt.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so.
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Rainer Lingelbach, Hamburg Deutschland,  rlingelbach@gmx.de
Eintrag 46 vom 11.12.2011, 19:51 Uhr

Hallo, ich bin Rainer und 51 Jahre alt, ich leide seit ca. 3 Jahre schon mit mehr oder weniger starken Schmerzen im bereich des re. Ellenbogen innenseite. Meine Leidenschaft Triathlon in allen Distanzen bis hin zur Ironman Distanz konnte ich nur bestehen mit insgesamt 5 mal Kordisonspritzen. Diese hielten immer nur so ca. 3 Monate dann war alles wieder beim alten, im gegenteil ich habe den Eindruck das es schlimmer geworden ist. Ich hatte auch noch zusätzlich, Stoßwelle, Physiotheraphie, Salbenverbände, Schmerzmittel, Magnetfeld, Laser,Elektrotheraphie, Bandagen usw. Jetzt bin ich zu dem Punkt gekommen wo ich mir sage: ICH WILL NICHT MEHR. Jetzt denke ich über eine OP nach und hab etwas über eine Mini OP gelesen, wo die Sehne durchtrennt wird, gibt es darüber Infos?
Ich weiß nicht mehr weiter und will keine Schmerzen mehr haben,
was soll ich machen?
Mit freundlichem Gruß aus dem hohen Norden
Rainer Lingelbach

Kommentar:
14.12.11, 10.22h Lieber Rainer. Mit Dehnen und Hängen bist und in 3-4 Wochen ein neuer Mensch, die OP würde ich vergessen (könntest Du auch später noch in Betracht ziehen ...) Kortison ist jetzt für Dich Gift, siehe unten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Angelika Müller, Berlin,  rom123@gmx.net
Eintrag 45 vom 11.12.2011, 17:41 Uhr

Hallo, ich bin 55 Jahre alt und leide seit einem 1/2 Jahr am Fersensporn im linken Fuss. Vor 4 Wochen war die OP und man hat die darunter liegende Sehne eingekerbt.
Mein Orthopäde meint, um den Heilungsprozess zu beschleunigen, wäre eine Röntgentiefenbestrahlung sinnvoll.
Stimmt das und welche Risiken bestehen??

Kommentar:
14.12.11, 10.28h Liebe Angelika
Röntgen eine Katastrophe!
Infos zu Röntgentiefenbestrahlung

Auch die OP ist ein unnötiger Hammerschlag, aber gelaufen ist gelaufen und vorwärtsschauen, das kommt schon wieder.

Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Cornelia, Deutschland,  23bingo@bellsouth.net
Eintrag 44 vom 10.12.2011, 19:55 Uhr

60J. Seit dem sommer 2011 - Kein Tennisarm- den habe ich vor 15 jahren durch geduld (ja, ruhe und später krafttraining) und erwerb besserer Technik endgültig (!) verbannt. Nein. Dies ist eine durch tennis erworbene Adduktoren reizung. Denke ein rutschender ausfallschritt hat eine zerrung verursacht die durch überbeanspruchung langer matches dann der Adduktor Longus sehne den rest gegeben hat. Jegliches Laufen, geschweige denn springen bringt nach kürzester Zeit schmerzen.

Alles versucht - natürlich. Dehnen? da läßt sich nichts dehnen es sei jemand zieht am bein- Yoga sitz etc tut gar nichts.

Kommentar?
Danke
PS: Bin auf dich gestoßen, da ich Lasertherapie angefangen habe und mit Ultraschall kombinieren will - Schlaumachen per Google Über diese Therapie brachte deine seite. - will auf jeden fall die PEP (platelet enriched plasma) spritze vermeiden..

Kommentar:
14.12.11, 10.31h Liebe Cornelia, ev. findest Du doch eine Dehungsübung, ich würde die Hüftdehnung mal probieren und selber noch weiter probieren bei welcher Dehnung es zieht. Stangehängen würde ich auch unbedingt versuchen!
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Max E, D,  MaxE231198@googlemail.com
Eintrag 43 vom 10.12.2011, 00:41 Uhr

Hallo Thomas, bin 45 und habe wohl Tennisarm im Anfangsstadium - kann noch damit leben, aber es schmerzt halt etwas. Hab nun die Dehn-Therapie mit großem Interesse gelesen und gleich ausprobiert, zwei Rückfragen:
a) in der Beschreibung steht "Faust", aber auf den Bildern ist die Hand offen. Was ist richtig? (Mit Faust kann ich nicht so weit abwinkeln wie bei offener Hand und bei der Faust entsteht eher ein leichter Schmerz im Bereich Handrücken.)
b) Interpretiere ich es richtig, dass die Ellenbogen-"Innenseite" möglichst nach aussen gedreht sein soll (wie auf den Bildern)? Bei der gezeigten Handhaltung würde die Ellenbogen-Innenseite ja dazu tendieren, sich nach innen zu drehen. Besteht die Dehnung gerade darin, sie nach aussen zu drehen?

Vielen Dank im voraus!
Freundliche Grüße
Max

Kommentar:
14.12.11, 10.34h Lieber Max. Mit Faust ist die Dehnung effektiver, d.h. man muss weniger ziehen. Ellenbogeninnenseite ganz nach aussen kippen, das ist richtig so. Geht vermutlich auch wenn sie nach innen zeigt, aber die Faust/Hand ist dann etwas unglücklich gegen Dich beim ziehen, ist aber vermutlich nur ein eher unwichtiges Details, ist vermutlich Gewohnheit, wie es einem am natürlichsten läuft, so mach es.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Matthias, D-,  mr*sperber@gmx.de
Eintrag 42 vom 09.12.2011, 09:24 Uhr

Hallo Thomas,
wollte mich nochmals für deine Hilfe bedanken. Habe schon seit 3 Jahren
keine Schmerzen mehr, dank Deinen Tipps.
Gottes Segen wünscht Dir
Matthias

Kommentar:
09.12.11, 09.24h Gerne geschehen und auch Dir danke für das Melden und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie!
Grüsse von Thomas aus der Schweiz

Beate Geuppert, Gr.-Bieberau/Deutschland,  beate.geuppert@web.de
Eintrag 41 vom 07.12.2011, 10:17 Uhr

Ich bin 43 Jahre alt und habe das Problem seit ca. 2 Monaten. Allerdings beschränkt sich der Schmerz auf den rechten Schulterbereich. Ich bin Rechtshänder. Ich spiele aktiv 1x pro Woche Tennis und führe eine Bürotätigkeit (PC) aus. Der kleine Finger und der Ringfinger sind teilweise taub. Nachts sind die Schmerzen besonders schlimm. Der Orthopäde diagnostizierte erst ein Karpaltunnelsyndrom, welches der Neurologe anhd. der Messungen verneinte. Das Problem liegt jetzt seiner Meinung doch im Ellbogenbereich mit Belastung auf den dortigen Nerv. Ich solle ein nächtlichen Watteverband anlegen, um den Arm vorm Abwinkeln zu schonen.
Meine Frage kann ein Tennisarm auch nur Symptome in der Schulter auslösen- sind dabei auch die Nerven betroffen. Ich habe das Gefühl, dass die Dehnübungen auch bei mir helfen.

Kommentar:
08.12.11, 08.34h Liebe Beate. Ich denke Deine Symptome werden sich mit Stangehängen (und Dehnen) bald beheben lassen und stark bessern. Ruhigstellen würde ich vermeiden, bzw. nützt nichts, deshalb schmerzt es nachts ja auch am meisten! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Karpartunnel ist vermutlich Fehldiagnose: Lies mal nach bei Syndromen Und. Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne aufch mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ulrike Meier, Bochum,  bud.albrecht@t-oneline.de
Eintrag 40 vom 04.12.2011, 16:05 Uhr

Hallo, habe mit Intersse diese Seite gelesen und wäre für eine Unterstützung dankbar. Ich bin 50 Jahre alt. Habe seit 13 Monaten am linken Fuß eine Plantar faszie mit Fersensporn laut MRT und habe schon etliche Behandlungen hinter mir. Inzwischen schmerzt mein rechter Fuß und meine beiden Knie auch schon. Mit den Dehnübunen habe ich nun seit 2 Wochen begonnen, merke aber, dass die Schmerzen stärker werden. Ist das normal und gibt es noch andere Übungen, die man durchführen kann?
Wäre für Hilfe dankbar, Gruß Ulrike

Kommentar:
08.12.11, 08.43h Liebe Ulrike. Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) mach weiter mit Dehnen, ev. mal einen Tag pausieren wenn Schmerzen stärker wurden, aber dann wieder anfangen.

Sehr gut wäre für Dich so oder so auch das Hängen an der Stange weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Die Ursache Deiner Probleme könnte nämlich auch von weiter oben kommen (Stellung Becken/Rücken/Hüfte etc.) Das kann entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Weber, Köln-Seeberg / Deutschland,  peter-weber@netcologne.de
Eintrag 39 vom 02.12.2011, 08:24 Uhr

Bin 75 Jahre alt. Mein Leben lang hatte ich episodisch mit "Tennisarm"-Problemen zu tun. Außer OP habe ich alle Therapien erfolglos über mich ergehen lassen. Im Sommer 2010 konnte ich rechts die Kaffeetasse nicht halten. Dann stolperte ich über Ihre Internetseite. Ihre Ausführungen, Ihre Logik überzeugten mich sofort. Ich hängte mich sofort an die Reckstange in der Küche, an der schon meine Kinder turnten. Und ich machte ständig Dehnübungen. Meine Campingfreunde konnten im Laufe der ersten drei/vier Wochen einen neuen schmerzfreien Peter erleben. Kurz: Tennisarm ade ! Also seit über einem Jahr schmerzfrei. Sitze viel am Computer und mache ab und zu prophylaktisch leichte Dehnübungen. Gott sei Dank und auch Ihnen vielen, vielen Dank !!!

Kommentar:
08.12.11, 08.42h Lieber Peter. Ja Gott sei Dank! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, germany,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 38 vom 01.12.2011, 18:35 Uhr

Hi Thomas,

es hat sich herausgestell, dass ich kein Tennis oder Golferarm habe, sondern das Problem handelt um den "Trizepssehnensatz" nun was genau kann man gegen dieses Problem machen? Bitte um Antwort!

Kommentar:
08.12.11, 08.50h Lieber Martin
Dann ist das wohl eine Ueberreizung durch Uebertreiben mit zuviel Gewicht und Reissen/Zerren etc. Du musst Gewicht reduzieren, ev. eine Zeit etwas pausieren, dann mit viel weniger Gewicht, lieber mehr Durchgänge vorsichtig anfangen und sehen wie es sich entwickelt.
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Gute Besserung und melde Dich in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging.
Viele Grüsse von Thomas

Dirk Spiekermann, Düsseldorf / Deutschland,  geo-matrix@arcor.de
Eintrag 37 vom 28.11.2011, 09:50 Uhr

Hallo,

Seit August 2011 habe ich(37 Jahre) Schmerzen im linken arm. Ab September 2011 war ich in behandlung beim Chirugen (Lasertherapie, Spritzen) und Physiotherapeut.
Nach der Therapie war ich schmerzfrei.
Nach kurzer Zeit(3 bis 4 Wochen) fing alles von vorne an.
Mache seit ca. mitte Oktober ihre Dehnübungen aber die Schmerzen sind immer noch da. Besonders stark sind die Schmerzen Abends. Betreibe 3 mal die Woche Kraftsport mit wenig Gewicht(je Übung 15 Wiederholungen 3x ). Nach meinem Sport meine/fühle ich eine Minderung des Schmerzes.
Ich führe Ihre Dehnübungen nach Beschreibung durch, bin aber nicht damit zufrieden. Bin ich zu ungeduldig?

Danke unf Gruß

Kommentar:
28.11.11, 14.39h Lieber Dirk. Halte noch etwas durch. Beim Dehnen nicht überteiben, nicht reissen und zerren, das hilft nicht schneller, sondern könnte überreizen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Falls Du nicht schon Stange hängst, ist das jetzt die wichtigste Aenderung in Deiner Behandlung da das Hängen an der Stange nicht nur der Tennisarm therapiert, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Mach das Body im Moment nochmals leicht reduzierter und zwischendurch immer Stangehängen im Studio! Du musst ansonsten Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

k. s., berlin,  
Eintrag 36 vom 27.11.2011, 15:20 Uhr

Hi! :)
Deine Tennisarmhilfe mittels Dehnen hat mir sehr geholfen! Tausend Dank dafür!!! :)
Besser als alles Schulmedizinische! Sobald ich wieder Beschwerden im Tennisarm kriege (bin 30, habe den Spaß seit 1,5 Jahren) dehne ich und es ist kontrolliert. Was aber bei einer Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk? (Auf Pulshöhe)- kannst du da auch das dehnen empfehlen?

Danke und lg....

Kommentar:
28.11.11, 14.42h Lieber K.S. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Handgelenk: Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.


Marion G, Deutschland,  marion.g63@web.de
Eintrag 35 vom 27.11.2011, 14:35 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 48J.und in der Kranken-u.Altenpflege tätig. Vor ca.7Jahren wurde das 1.Mal Tennisarm diagnostiziert am re.Arm. Ich bekam eine Bandage,ab und an Cortisonspritzen und KG, die Schmerzen waren mal heftiger, mal weniger schlimm.Vor ca.3Jahren wurd es immer mehr. Schliesslich liess ich mich im Januar diesen Jahres operieren(minimalinvasive OP).Aber leider ist die OP nicht geglückt. Die Schmerzen kamen wieder. Ein Bekannter, der beidseits Tennisarm hatte, sagte, dass er es durch Dehnen wegbekommen hat.Ich hatte es auch mal probiert, aber nicht genug Ausdauer.Jetzt hab ich am li.Arm auch Tennisarmschmerzen, zusätzlich seit ca.2Wochen Schmerzen am li.Handgelenk(wie Sehnenscheidenentzündung):da ist doch eig.Ruhigstellung geboten, oder? Was soll ich machen? Die Dehnübung tun im Moment rechts gut, aber ich denk an meine Arbeit....und was ist mit dem linken Arm??? Danke für deinen Rat. Gott segne dich. Marion

Kommentar:
28.11.11, 14.39h Liebe Marion. Gott segne Dich, Du bist bald geheilt!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Von der OP halte ich nicht, viel aber es macht nun auch nichts, Dir kann auch nach der OP und mit neuen Problemen am anderen Arm mit Dehnen und Hängen geholfen werden, keine Angst!
Lies mal die Infos zur OP
Mehrfach ist häufig: Infos zu mehrfache Tennisarme

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Der neue Arm wird mit Dehnen und Hängen schnell wieder bessern. Unbedingt nun auch das Hängen in den Alltag einbauen! Schonen nicht unbedingt nötig.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

doreen L, Neuss,  Doreenlosensky@web.de
Eintrag 34 vom 26.11.2011, 10:06 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht. 38J, Problem seit 1,5Jahren....ich bin Bodybuilderin, Altenpfleger, ...bin also sehr vielseitig...und durch Rasenmähen mit einer Klinge, die unrund war, fing das ganze vor 1,5jahren an. rechter Ellenbogen,oberer ansatz...tat weh,brannte nachts,und nun kam durch Umzug,arbeiten,sport usw die linke seite erheblich dazu und beide seiten sind nicht mehr belastbar.ich kann nichts mehr tragen, ohne verrückt vor schmerzen zu werden.selbst mein training musste ich einstellen,weil nichts zu bewegen mehr war. letztes jahr kam karpatunnel-op und ulnarisnyndrom mit op dazu. erneuter ausfall...und nunwar ich beim arzt. er diagnotizierte schwere beidseitige epicondylitis...ich kann noch zuhause bleiben,weil ich urlaub habe, aber ich muss bald arbeiten und brauche dringend ratschläge. ich bekam diclo retart tbl verschrieben (75sl), die nehme ich auch fließig...aber helfen tut es nicht. welche therapie wäre die beste, ohne arbeitstechnisch auszufallen? wärme und kälte vertrag ich gar net ohne die wände hoch zu gehen....ich weiß keinen rat mehr und einen ärztemarathon wollte ich nicht starten, zumal ich dafür keine zeit habe...wegen terminvergabe...und dann muss ich wieder arbeiten, also äußerst ungünstig für mich.

Kommentar:
26.11.11, 15.09h Liebe Doreen. Die Tabletten kannst Du vergessen, bringen nichts, belasten nur Niere, Magen und Geldbörse. Du bist richtig hier und bald geheilt. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Von OP's halte ich wenig: Lies mal die Infos zur OP
Ich denke Deine meisten Symptome gehen auf Muskelkrämpfe zurück: Lies mal nach bei Syndromen
Beim Body, mach dann reduziert, weniger Gewicht, mehr Durchgänge, schonender: Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

ha malte, münchen/deutschland,  spAwn.online@web.de
Eintrag 33 vom 26.11.2011, 00:17 Uhr

Alter: 24, Beschwerden seit Surfunfall 23.08.2011

Hallo,

habe seit ende august beschwerden, bin beim (windsurfen) gestürzt und habe mir dabei wohl eine sehne gezerrt o.ä. (unterarm links). die ersten 3 wochen bänderriss-symptomatik, nach 1x kortison und 2x wöchentlich homöopatischen spritzen + physiotherapie nur leicht besser (nur beweglichkeit, tennisarm-symptomatik nicht besser). inzwischen habe ich eine arthroskopie machen lassen, wobei ein kleiner freier gelenkkörper entfernt wurde (druckschmerz im gelenkspalt seitdem weg!). tennisarm-symptomatik weiterhin da...grrr!
da ich begeisterter kletterer bin (und auch bleiben will) wollte ich nun selbst aktiv werden und habe zum glück diese seite gefunden...

habe jetzt eine frage...in der behandlungsanleitung steht ja das ich den arm nicht mehr schonen soll, d.h. ich kann auch durchaus wieder locker klettern probieren? und eben nebenbei dehnen+hängen?

was meint ihr?

bin über jeden tipp dankbar..es NERVT langsam!!

gruß
malte

Kommentar:
26.11.11, 15.09h Lieber Malte. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt, aber auch jünger siehe unten. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Lies auch Notizen von Kletter-Kollegen
Und Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Schonen: Deine Schmerztoleranz bildet die automatische Grenze. Auch wenn es nach Aktivitäten am Tag danach viel schlechter ist, dann ist es ein kleiner Rückfall und nächstes mal nicht mehr so viel machen, wirds nicht schlimmer its OK so.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, germany,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 32 vom 22.11.2011, 11:28 Uhr

Hallo,

ich bins Martin wieder mal ;) Nun hatte ich die erste Phase undzwar 1 Monat hart dehnen versucht und 1 Monat leicht dehnen versucht, beides hat sehr wenig geholfen, die Schmerzen nach dem Dehnen waren immer größer als davor. Nun ware ich bei einem anderen Ortho und der meinte, dass ich kein Tennis oder Golferarm hätte, sondern die einfach eine Enzündung des Trizeps sei, kannst du mir sagen, ob das stimmen könnte? Denn das dehnen hat ja nicht angeschlagen, obwohl ich alles richtige tat. Ich fühle mich besser ohne Dehnen statt mit Dehnen.

Kommentar:
25.11.11, 16.19h Lieber Martin. Dann tönt es im Moment von Dir eher in Richtung Entzüdung und Du willst vielleicht mal probieren ein paar Wochen zu Schonen und abzuwarten. Wird es dadurch nicht besser, oder sogar schlimmer, dann ging es wieder eher auf Muskelverkrampfung. Wenn die Aerzte Kortison spritzen wollen, wäre ein Möglichkeit aber mehr als 1x würde ich das nicht machen wegen Folgeschäden wenn häufiger. Ich wünsche Dir die richtige Therapie, Diagnose und Geduld auch selber einiges auszuprobieren. Liebe Grüsse von Thomas

Alexander Knauf, NRW,  Alexanderknauf@web.de
Eintrag 31 vom 21.11.2011, 22:10 Uhr

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und habe seit ein paar Monaten einen Tennisarm. Ich Spiele regelmäig seit 7-8 Jahren Tennis, und die Schmerzen treten nach dem Training Intensiver auf. Früher war das nicht so, bin mir aber sehr sicher das die schmerzen Durch den Sport kommen. Hab ich das richtig verstanden, dass ich jetzt nicht pausieren sollte sondern Ruhig weiter spielen, und mit dem Dehnen anfangen sollte ? Übrings eine Klasse Seite ! Würde mich über eine Antwort freuen (:

Kommentar:
25.11.11, 16.39h Lieber Alexander. Du bist richtig hier und wirst mit Dehnen und Hängen sehr bald Linderung erfahren. Richtig, einfach weiterspielen, schadet nicht. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Betina Götz-Reich, florstadt/Hessen,  betina.goetz-reich@gmx.de
Eintrag 30 vom 21.11.2011, 17:06 Uhr

Hallo, ich bin 53 und habe seit ca. 7-8 Jahren einen tennis/golferellbogen. auch habe ich ein schulter impignment. seit einigen monaten verspüre ich auch im rechten becken schmerzen. im halswirbel habe ich einen leichten vorfall. habe schon sämtliche therapeutischen möglichkeiten genutzt, die es gibt. cortison spritzen in die sehnenansätze oder direkt ins gelenk bringen gar nichts. auch alle schmerztabletten schlagen nicht an. habe dieses jahr 5 MRTs gehabt. komme gerade von einer 3 wöchigen reha zurück. hat wieder nichts gebracht. bin völlig am ende und weis nicht mehr was ich sonst noch anstellen soll. soll jetzt heilpraktiker aufsuchen! was soll der machen? bin von einer solchen heilmethode nicht überzeugt. betreibe seit 20 jahren ein nagelstudio. erledige jeden tag feilarbeiten. wollte jetzt evtl. umschulen. weiss aber nicht, ob es etwas in meinem alter noch bringt.

Kommentar:
25.11.11, 16.39h Liebe Betina. Relax, keine Angst, das Dehnen und Hängen wird Dir bald erste spürbare und motivierende Erfolge bringen! Ich weiss das. Du mussst nicht umschulen und bist in ein paar Wochen ein neuer Mensch und wieder die Alte. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kotison mehr. Heilpraktiker in Ehren aber nicht bei einer Muskelverkrampfung/Sehnenverkürzung! Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen Mach auch die Hüftdehnung und das Stangehängen wird bei der Hüfte und Rücken- sowie Halswirbeln den Rest erledigen und eine Supertherapie für Dich bilden! Dehnübung für die Hüfte
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beatrix Horn, Ingolstadt/Bayern,  beatrix-horn@t-online.de
Eintrag 29 vom 19.11.2011, 14:42 Uhr

hallo,ich bin ende 36-irgendwann im sommer eventl ab juli/august-ich hob aus oberen schrank mit gestrecktem arm ein gefäß heraus und es gab ein stechenden/ziehenden schmerz im unterarm,ich hätte es fast fallen lassen!ich dachte erst an eine muskelzerrung und es war dann wieder mehr weg als da!mitte oktober wurde der schmerz deutlich mehr und ich ließ den unterarm tapen-dachte immernoch an muskelzerrung/verspannung(ich muß in meinem beruf sehr schwer heben!)ungefähr 1 woche später konnte ich nichteinmal meine kaffeetasse hochheben!aber der lange hebel des hebens wie am anfang machte die ganze zeit schmerzen,mal mehr,mal weniger!(weiß nicht ob es wichtig is,daß ich schon seid ca 16 jahren mit extremen verspannungen zu kämpfen habe,hauptsächlich HWS,schulter,schulterblätter)ende okt bei orthop.stoßwellen,bandage und schonen gelegentl dehnübungen.nach ca 14 tagen erneut zu orthop.da keine besserung und extreme schmerzen am morgen-lasertherapie und schien zum ruhigstellen für nachts und KG.die schmerzen um ellenbogenbereich sind leichter geworden und stärker an der höheren stelle am unterarm-beim faustdrücken ist extremer schmerz die obere stelle und am linken knochen neben ellenbogenknochen-HILFE!!!!

Kommentar:
21.11.11, 11.10h Liebe Beatrix. Könnte hauptsächlich Tennisarm sein oder ein Kombination von TA mit anderen Muskelkrämpfen/Verspannungen. Für beides sollte vor allem das Stangehängen schnelle Linderung bringen. Von Stosswellen halte ich nicht viel, von Laser etwa gleichwenig. Hilft dem Arzt die teuren Anlagen zu amortisieren. Infos zu Stosswellen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Wenn die Diagnose überhaupt nicht anspricht, konzentriere Dich mal ein paar Wochen auf das Stangehängen, davon erwarte ich mir in Deinem Falle einiges!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Beate Baumann, 80995 München,  beate@4xbaumann.de
Eintrag 28 vom 16.11.2011, 10:29 Uhr

Hallo, ich bin weiblich, 48 Jahre alt. Seit Juni 2010 habe ich einen Tennisarm rechts, seit November 2010 auch links.Seit Oktober 2011 habe ich Deine Seite entdeckt - Danke - und viel gedehnt und eine Rackstange gekauft. Was mache ich nur falsch? Bei mir wird es nicht wirklich besser. Die Schmerzen dehnen sich auf den Unterarm aus und die Hand schmerzt manchmal vom Dehnen. Ich habe anfangs 5-6 x täglich gedehnt, jetzt eher weniger. Ans Rack hänge ich mich 2-3 am Tag.Ich habe Angst, etwas kaputt zu machen. Bitte kannst Du mir helfen, oder mir sagen, wie oft ich wirklich dehnen und mich aufhängen soll? Ich habe aufgehört Klavier zu spielen, tippe aber viel am Computer. Ganz lieben Dank für Deine Antwort.
Beate Baumann.

Kommentar:
16.11.11, 13.07h Liebe Beate. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Mehrfach ist häufig! Infos zu mehrfache Tennisarme
Du kannst weiter klavierspielen, insbesondere wenn die Lebensqualität darunter leidet! Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Nicht stark zerren und reissen beim Dehnen (lieber Dehnung etwas länger halten), das Handgelenk nicht überdehnen wenn es schon gereizt ist davon, eher etwas weniger Dehnen dafür etwas mehr hängen weil die die Handgelenke schont. Ich denke es braucht einfach mehr Zeit bei Dir, es gibt leider keine andere wirkungsvolle Methode, Du hast nur diese Chance. Gib nicht auf und mach weiter mit Dehnen und Hängen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 2-3 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 27 vom 14.11.2011, 10:40 Uhr

Hätte mal eine Frage bezüglich des Dehnens und zwar sagts du dass man beim Dehnen den Arm gestreckt halten soll wenn ich mich nun am Reck aufhänge bin ich dann automatisch gestreckt oder sollte ich bewusste noch die Arme strecken?

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Lieber Martin. Beim Hängen bist Du automatisch gestreckt in den Armen. Du musst nur darauf achten, dass Du keine Muskeln anspannst in den Armen sondern nur in den Fingern um die Stange zu umklammern! Viel Erfolg und Grüsse von Thomas

Birgit, Augsburg,  b.weindl@xbrain.de
Eintrag 26 vom 12.11.2011, 10:32 Uhr

Alter: 45, Tennisarm seit 1/2 Jahr

Hallo, ich habe auch einen Sportmediziner, der mir ausschließlich das Dehnung empfohlen hat. Allerdings ist es bei mir wohl nicht schlechter, aber auch nicht richtig besser geworden. Nach dem Tennis merke ich den Arm immer stärker.
Nun meine Frage: Ich habe vor knapp einen Jahr auf einen schwereren Tennisschläger gewechselt (320 g). Ist für Frauen eher viel - ich konnte damit aber top spielen. Kann es sein, dass der schwere Schläger etwas dazu beiträgt, dass die Schmerzen nicht weg gehen?
Freue mich auf Antwort.
Viele Grüße aus Augsburg
Birgit

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Liebe Birgit. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manchmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Schlägergewicht kannst Du vernachlässigen, hat kaum was damit zu tun. Wenn Du's wirklich ganz weghaben willst, musst Du mehr, regelmässiger und konsequenter Dehnen und solltest nun mit Stangehängen beginngen!
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ilona Hohenwarter, Österreich,  ilo@hohenwarter.or.at
Eintrag 25 vom 11.11.2011, 16:16 Uhr

Hallo, bin 45 Jahre und habe seit über einem Jahr einen Tennisarm rechts vom Tennisspielen. Hatte schon 3mal eine Kortisonspritze, das hat immer so ca. für 2 Monate geholfen, dann hat es wieder angefangen. Wie es ganz arg war konnte ich kaum ein Glas halten. Jetzt habe ich kein Problem beim Glas halten, dafür aber beim Ausstrecken und dann nach etwas greifen oder ziehen. Mal tut es mehr weh, mal weniger. Seit ca. einem Monat mache ich die Übungen für den Tennisarm und seit 2 Wochen das Aushängen an der Stange, habe mir eine Stange für die Tür
gekauft. Ich schone den Arm nicht, spiele nach wie vor Tennis und mache Synchronised Skating, wo ich auch mit meinen Kolleginnen viel mit den Armen verbunden bin und immer mal wer daran zieht. Das alles aber mit einem Armverband vom Orthopäden. Ich weiß, ich muss Geduld haben, aber es ist eben schon so langwierig und ich will mir keine Spritze mehr geben lassen. Ihre Seite finde ich ganz toll, man sieht wieviele Menschen Probleme mit dem Tennisarm haben. Vielleicht können Sie mir ein paar Tips geben. Liebe Grüsse aus Österreich ILONA Hohenwarter

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Liebe Ilona. Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen
Mach einfach so weiter mit Dehnen und Hängen, ev. regelmässiger, öfters als bisher? Probier auch mal die < A REF="http://tennisarm.ch/behan2.htm#Dehnung2" TARGET="frm">2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von Tennis-Kollegen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

julianMay, Hamburg,  julian-west@live.de
Eintrag 24 vom 11.11.2011, 13:01 Uhr

Hallo, bin 40 und habe das Problem seit 5 Monaten. Nach vier Monaten ohne Tennis spiele ich nun Vor- und Rückhand beidhändig, eine sehr effektive Methode, was die Armschonung angeht. Zwischendurch schlage ich ein paar ruhige Bälle einhändig, um den Arm vorsichtig wieder an die Belastung zu gewöhnen. Dank der genannten Dehnübungen sind die Schmerzen am Sehnenansatz fast weg, das Problem ist nur, dass der Muskel stark zurückgegangen ist. Da ist jetzt deutlich weniger als am linken Arm, obwohl ich den schmerzenden Arm (wie geraten) nicht geschont habe und beide Arme im Alltag gleichermaßen benutze. Wie kann man diesen Muskel gezielt wieder aufbauen? LG Julian

Kommentar:
12.11.11, 16.39h Lieber Julian. Muskelaufbau mit Tennis und im Fitness-Center mit diversen Geräten oder mit Hantelübungen spziell für jene Muskeln die Du verstärken möchtest. Zu schneller Aufbau könnte aber durch das Training vorübergehend das Problem wieder etwas verschlechtern. Also am besten nicht extrem trainieren sondern "normal" weitermachen und über eine längere Zeit aufbauen. Melde Dich doch in 3-4 Monaten wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Miriam, Deutschland,  milli-m@web.de
Eintrag 23 vom 08.11.2011, 20:05 Uhr

Hallo!
Zunächstmal: super Seite - danke für die Infos. Seit 8 Monaten habe ich (26 Jahre) einen Tennisarm (rechts). Habe vieles ausprobiert (Akupunktur, Kälte, Wärme, Lasertherapie, auch das Hängen an der Stange, Übungen, usw.) aber leider hat nichts geholfen bis jetzt :( Nun wurde bei mir ein Beckenschiefstand diagnostiziert, ich denke dass davon auch der Tennisarm kommen könnte. Hast Du oder irgendjemand eine Idee wie ich den Beckenschiefstand wieder losbekommen kann? Bzw. Hat jemand Erfahrungen damit? Mir wurde Akupunktur empfohlen, bezweifle aber dass es damit alleine weggeht...Liebe Grüße

Kommentar:
09.11.11, 07.40h Liebe Miriam
Tennisarm (TA) vom Beckenschiefstand ist eher unwahrscheinlich. TA ist eine mechanische Muskelverspannung wie sie häufig ab 35 Jahren auftritt. Es gibt dann Muskelverspannungen/Dauerkrämpfe meist an div. Orten, Fersensporn und Hüftschmerzen sind oft von gleicher Ursache. Auch der Beckenschiefstand ist vermutlich durch ein Dauerkrampf der Oberschenkelmuskeln ausgelöst. Probier mal die Dehnung bei Hüftschmerzen und praktiziere das Stangehängen! Das löst diverses in Rücken und Becken! Akupunktur vertraue ich bei diesen mechanischen Problemen weniger.

Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 22 vom 05.11.2011, 09:29 Uhr

Hallo, melde mich mit einem neuen Problem undzwar habe ich im rechten Arm ein Golferarm und jetzt aufeinmal schmerz an der selben Stelle mein linker Arm obwohl ich mit dem linken Arm keine sehr anstrengenden Sachen erledigt habe ....ufff .... bin echt am verzweifeln, ich mache ja fleißig das Hängen an der Stange und dennoch hat sich nun links auch ein Golferarm entwickelt soweit ich das beurteilen kann ;(((((

Kommentar:
05.11.11, 14.20h Lieber Martin. Beidseitig und mehrfach kommt häufig vor: Infos zu mehrfache Tennisarme Das Hängen wird beide gleichzeitg behandeln. Mach auch die Golfarmdehübung am linken Arm. Weiter dran bleiben, es ist die einzige Chance die Deu hast, aber die ist gut! Viel Erfolg und Grüsse von Thomas

Martin Schmitt, Deutschland,  the_g_in_your_eyes@hotmail.de
Eintrag 21 vom 04.11.2011, 11:33 Uhr

Macht es Sinn, die anderen Dehnübungen, abgesehen von Hängen zu machen, wenn man erst eine gute Dehnung verspürt wenn man dazu das Handgelenk so überziehen muss sodass das Handgelenk schmerzt oder die Handwurzel?
Ist normaler Sport erlaub beispielsweise Basketball wo die Hand ja beim Wurf ziemlich gestreckt wird???
Wie siehts mit dem PC aus, wenn man 3 Stunden an der Maus hängt gibt es da spezielles zu beachten?

Kommentar:
04.11.11, 12.39 Lieber Martin
Ja das Handgelenk kann eine Schwachstelle werden oder schon sein. In diesem Falle lieber mehr in Stangehängen investieren. Probier auch mal die < A REF="http://tennisarm.ch/behan2.htm#Dehnung2" TARGET="frm">2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Alles ist erlaubt, nur Deine Schmerztoleranz bildet die automatische Grenze, schlimmer wird es dadurch nicht, aber Du musst vorher, zwischendurch und am Schluss gut dehnen bei allen Verkrampfenden Aktiviäten. Das Selbe gilt für PC und Maus, das kenne ich auch aus eigener Erfahrung.
Weiterhin gute Besserung und melde Dich in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging, viele Grüsse von Thomas

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