Tennisarm-Forum
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R. Antje, Deutschland,  antje.rietdorf@gmx.de
Eintrag 9 vom 12.10.2011, 17:05 Uhr

Hallo, bin 39 Jahre. Mein Problem - Habe eine Überbelastung am rechtem, oberen Ellenbogen, keinen Tennisarm. Der Schmerz ist sehr groß, zieht bis zur Hand und in die Schulter, Beule oberhalb des Ellenbogens. Arbeite im Penny, Kisten heben, Ware auspacken, bin also auf meine Arme dringend angewiesen. Habe dieses Problem seit Monaten, bekam zwischendurch Spritzen, hatte nicht geholfen. Hatte vor 3 Wochen OP, es wurde in die Sehne eingeschnitten - Entlastungs OP. Bin von meinem Arzt überzeugt, aber wollte mir eine zweite Meinung holen. Möchte so schnell wie möglich wieder auf Arbeit, aber sogar beim Autofahren habe ich heftige Schmerzen. Dauert die Heilung so lange? Vieleicht haben Sie ja noch einen Rat für mich! Vielen Dank!!!

Kommentar:
13.10.11, 07.29h Liebe Antje. Bin kein Freund von solchen OPs, da sie oft nur Symptom bekämpfen und es sich danach woandershin verlagert, aber Du kannst trotzdem noch ein besseres Resultat erreichen. Lies mal die Infos zur OP Es wäre nach 3 Wochen schon längst Zeit für die Besserung. Ich denke, Du solltst nun so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.
Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

james brooks, ,  jbrooks4002@gmail.com
Eintrag 8 vom 11.10.2011, 08:39 Uhr

Thomas,
I had a bad case of forearm tendinitis for almost two years related to being on crutches for three months. I tried a lot of different things, but nothing seemed to work although I probably didn't give it enough rest.
About two months ago my elbow started bothering me and I now have tennis elbow too (And some carpal tunnel).. I just got a PRP injection into my elbow , and my elbow is still a little swollen as it has been for about a month. Based on your experience, is light stretching consistent with your stretches a good idea? I obviously have a lot of small tears in the tendon, but I guess that is what tennis elbow is.
I also have numbness and tingling in my fingers just like the 37 year old who wrote to you in your website. Sorry, my epicndyle is also very tender to the touch. Jim Brooks

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Dear Jim. I think you are a the right spot here. The injection if of any help at all will not bring relief for longer than 3-4 weeks, then you're back to where you where. They often misdiagnose carpal tunnel. The stretching and the hanging on the horizontal bar will help you soon I'm sure. Do the hanging on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle very effectively (on both arms for tennisarm and golfarm at the same time) and it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in 3-4 weeks how you did, since you have for a longer time, it will take some time for the first result, since it built some pain memory in the brain which has to be overcome with time. Get well soon and God bless you and best regards, Thomas

Santiago,Agnes, Spanien,  agnes.santiago.heinrich@gmail.com
Eintrag 7 vom 10.10.2011, 20:00 Uhr

Hallo,
als wir nach Spanien gezogen sind habe ich intensiv mit dem Sport Paddel begonnen. Ein "Zwischending" zwischen Squash und Tennis. Anfang diesen Jahres begannen die Schmerzen am rechten Ellenbogen.Im Juni habe ich letzendlich infiltrieren lassen und auch seit März nicht mehr Paddel gespielt. Allerdings habe ich 2-3mal wöchentlich Yoga (Ashtanga-Yoga)praktiziert.Vor etwa 3 Wochen kamen erneut die Schmerzen wieder. Habe nach dem Rat des Traumatologen 15Tage kein Sport,in meinem Fall Yoga ausgeübt. Paddel habe ich eh nicht mehr gespielt! Meine Frage: ist es ratsam Ashtanga Yoga weiter zu praktizieren? Oder ich würde auch gerne bei einem Boot Camp mitmachen. Ich betone Ashtanga, da wir dort vom oberen Hund in den unteren Hund springen und dies über eine Art Liegestützen-Haltung verläuft?Und beim Boot Camp viel mit Liegestützen gearbeitetwird. Das man dort nicht wieder die Ellenbogen und Armmuskulatur zu sehr beansprucht? Das sind meine Bedenken.....ansonsten werde ich mir eine Reckstange anschaffen, um die anderen Dehnübungen zu vervollständigen!
Ich freue mich über jeden Rat! Herzlichen Dank in voraus!
Agnes

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Liebe Agnes. Infiltrieren wird nur 3 Wochen lang die Symptome unterdrücken, dann ists wieder da. Bootcamp kannst Du machen, auch Paddel, Liegestützen sind sogar gut gegen die Verkrampfung. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach keine Spritzen mehr: Lies mal zu Kortison spritzen Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur MotivationMach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

L., Sebastian, Deutschland,  public.basti@googlemail.com
Eintrag 6 vom 07.10.2011, 10:29 Uhr

Hallo,
Ich habe genau diese Schmerzen, wie Du sie auch beschrieben hast, nur nicht an dieser Stelle vom Ellenbogen, sondern dort wo der Trizeps ansetzt. Aufgetreten sind diese Schmerzen während/nach dem Klettern und Kite-Surfen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch durch eine Überreizung, Verkürzung, ... entstanden ist. Gibt es dazu auch andere Erfahrungen oder Tipps?

Ich werde jetzt erstmal alle hier beschriebenen Dehnübungen machen und versuchen ähnliche Übungen für den Oberarm bzw. Trizeps zu finden, denn:

ICH DRÜCKE MICH WO ICH NUR KANN VOR ORTHOPÄDEN!!! Meiner Meinung nach sind die Orthopäden die schlimmste Spezifizierung der Ärzte - noch nie eine in ihrer Denkweise so unflexible und voreingenommene Berufsgruppe gesehen...

Gruß, Sebastian

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Lieber Sebastian. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ertan, Mainz,  ersinsaroglu@hotmail.com
Eintrag 5 vom 05.10.2011, 22:46 Uhr

Hi Thomas ich hatte mich ja vor knapp 3 Monaten nach meiner misslungenen Op gemeldet also wie es mir geht besser aber leider immer noch Probleme was ich Auf Jeden fall ansprechen möchte ist das Problem mit beidseitigen tennisarmen dank Heilpraktikern und Ostheophaten und auch Physiotherapeuten bin ich darauf gekommen das so etwas immer eine andere Ursache hat die bei mir im Kiefer Bereich und HWS Auswirkungen auf meine Ellenbögen hervorgerufen hat ich finde es halt nur Schade das 99% der Orthopäden nicht wirklich darauf eingehen also eigentlich alle Orthopäden obwohl so eine Behandlungen mit viel Physio und kontrollierter Bewegung sehr gut in Griff zu kriegen ist ich persönlich RATE JEDEM VON EINER OP AB in den unterarmen und vor allem im ellenbogen befinden sich wichtige Meridiane und nerven die wenn sie nur minimal verletzt werden wahrscheinlich im laufe des Lebens wie du auch sagst wieder hervorgerufen werden und sowohl auch Golferellenbogen auslösen können die Dehn Übungen mach ich täglich naja ich denke mal das brauch bei mir noch seine Zeit da es ja bei mir eine andere Ursache gab als den klassischen Tennisarm was natürlich nach der Op zu schwerwiegenden Schäden geführt hat ich hoffe beim nächsten mal bin ich fit und kann wieder alles machen also Leute viel Dehnen wenn Orthopäden verzweifeln sucht euch einen Ostheophatie Heilpraktiker und einen guten Physio die machen es wieder möglich DEHNEN DEHNEN DEHNEN!!!!!!!!!

Kommentar:
11.10.11, 15.09h Lieber Ertan. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Ja ich rate auch von OP's ab. Lies mal die Infos zur OP. Mehrfache ist häufig, ev. liegt die Ursache wirklich bei den HWS oder wo ganz anders, aber da man das innert nützlicher Frist kaum beheben kann, erstmal mechanisch mit Dehnen die Schmerzen wegbekommen weil die Lebensqualität drastisch erhöht wird dadurch! Infos zu mehrfache Tennisarme Mach weiter mit Dehnen und vor allem jetzt auch Stange hängen, das kuriert Dich bald ganz. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas


Andreas Sehr, Frankfurt,  andreas.sehr@web.de
Eintrag 4 vom 05.10.2011, 15:11 Uhr

Liebe Forums-Leser,
wer von Ihnen hat Erfahrungen mit der minimalinvasive Tenomyotonie? Direkt nach der OP und in den Wochen danach ?
Viele Grüße

Kommentar:
08.10.11, 16.53h Lieber Andreas. Falls Du die Tennisarm-OP meinst: Lies mal die Infos zur OP
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation
Hast Du die OP gemacht? Wenn es nicht besser wird, kannst Du jederzeit auch später mit dieser Dehnmethode anfangen. Hier ist die Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sonnemann, Thorsten, Goslar, Deutschland,  ThSonnemann@t-online.de
Eintrag 3 vom 05.10.2011, 08:43 Uhr

Hallo, ich habe seit einigen Monaten Probleme mit meinem linken Handgelenk aufgrund eines Sturzes vom MTB. CT ergab keinen Bruch des Kahnbeins etc. Die Schmerzen treten im Verlauf des Daumens am Handgelenkknochen innen auf. Diese äußern sich beim Abknicken der Hand nach innen oder auch bei Druck auf dem Knochen. Es sind vermutlich die Bänder. Ich war bei 2 Ärzten und keine konnte/wollte etwas finden. Nach dem Motto "Das wird schon wieder"! Hast du noch eine Idee? Dein Tipp mit dem Tennisarm war vor ein paar Jahren sehr wertvoll, die Schmerzen sind verschwunden. Gruß Thorsten

Kommentar:
08.10.11, 16.53h Lieber Thorsten. Also ich empfehle Dir das Hängen an der Stange zu probieren. Nützts nichts schadet es auch nichts. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Dies da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Terry, Thomas, Braunschweig, Deutschland,  tom.terry2@yahoo.com
Eintrag 2 vom 30.09.2011, 13:50 Uhr

Habe seit Jahren Schmerzen an v.a. rechtem ISG, ohne Ausstrahlen. Vom Gefühl her eine starke Muskelverspannung. Jetzt auch noch einen Tennisarm rechts, definitiv ausgelöst durch Gartenarbeit (Einschlagen von Pfosten mit einem zu kurzen Hammer). Therapien habe ich schon fast alle gemacht, Voltaren vertrag ich nicht und vor Spritzen graut mir...
Eine Idee?

Kommentar:
01.10.11, 15.53h Lieber Thomas. lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivationdie Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Aydin, Berlin,  aydre@gmx.de
Eintrag 1 vom 29.09.2011, 13:16 Uhr

hallo,
danke für tolle Informationen.
Haben Sie auch Tipp wie man die Verkalkung im Ellenbogenbereich wegbekommt?Ich habe seit acht Wochen Schmerzen, mein Arzt meint ich soll stosswelletherapie machen oder spritze nehmen, was halten Sie davon?
Vielen Dank

Kommentar:
01.10.11, 15.53h Lieber Aydin. Ich würde keine Stosswellen machen: Infos zu Stosswellen.
Vom Stangehängen würde ich mir bei Dir am meisten versprechen, investiere mal ein paar Wochen täglich 5 Minuten!
Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut- oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

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