Tennisarm-Forum
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Heike Letschert, Wuppertal, Deutschland,  heilet@web.de
Eintrag 218 vom 15.06.2012, 21:59 Uhr

Hallo, ich bin 50 Jahre alt und habe jetzt zum 3.mal einen Tennisarm momentan ist es wieder sehr akut. Ich dehne und nehme zusätzlich Ibuprofen 400 am Abend ein, damit ich einigermaßen durch die Nacht komme.
Beim Arbeiten trage ich eine Epi-Spange.(Computerarbeit).Seit ein paar Tagen haben sich meine Schmerzen dermaßen verschlimmert ich habe jetzt noch zusätzlich starke Schmerzen im Oberarm (Brennen). Bitte um Rat.
Danke

Kommentar:
20.06.12, 08.33h Liebe Heike. Die Schmerzmittel bringen wenig bis nichts, belasten die Verdauung. Epistange bringt auch nichts, sorry.

Du solltest jetzt unbedingt das Stangehängen machen! Siehe unten.

Mehrfache Tennisarme ist häufig, hatte ich auch: Infos zu mehrfache Tennisarme

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sascha Mathys, Bern / Schweiz,  doc.chinasky@gmail.com
Eintrag 217 vom 15.06.2012, 12:31 Uhr

Lieber Thomas

Ich bin 35 Jahre alt und hatte seit März dieses Jahres zum zweiten Mal einen Tennisarm links. Das erste Mal ist schon paar Jahre her und war eine langwierige Sache. Kam beide Male vom Tennis spielen. Wie beim ersten Mal versuchte ich es im März erst mit Akupunktur und spielte nicht mehr. Es wurde zwar in dieser Zeit etwas besser, aber sobald ich (mit Manschette am Arm, die den Muskel etwas entlastet) wieder spielte, war es wie vorher.

Dann bin ich bei meiner Suche nach Erfahrungsberichten und Methoden, wie es besser werden könnte, auf diese Seite gestossen und habe mir gedacht: das probiere ich aus. Ich habe ja nichts zu verlieren, schlimmer kann es auch nicht mehr werden. Sofort angefangen, alle 30 Minuten eine halbe Minute zu dehnen. Habe dann wie geraten auch ein paar Tage danach wieder Tennis gespielt, mit Dehnen vorher und Manschette. Hatte anfangs danach grosse Schmerzen. Rückblickend wäre es vielleicht besser gewesen, eine Woche länger intensiv zu dehnen und dann erst mit Tennis anzufangen.

Es wurde aber trotz grosser Schmerzen nach dem Tennis mit dem Dehnen immer wieder besser. Anfangs brauchte es ein paar Tage, bis die Schmerzen grösstenteils weg waren. Dann nahm die Zeitspanne kontinuierlich ab, in der ich nach dem Tennis noch Schmerzen hatte. Ich habe dann immer weniger gedehnt, am Schluss nur noch, wenn es schmerzte. Inzwischen spiele ich wieder ohne Manschette und fast ohne Schmerzen danach. Dehne immer vor und nach dem Spiel, sonst eigentlich nicht mehr.

Fazit: Diese Seite und Deine Methode waren das Beste, was mir passieren konnte. Ich danke Dir von ganzem Herzen für Dein Engagement und Deine Hilfe!

Wenn ich jemanden treffe, der an einem Tennisarm leidet, werde ich natürlich Deine Seite und Methode wärmstens empfehlen und von meinem grossartigen Erfolg damit erzählen.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass diese Seite noch lange erfolgreich weiter existiert.

Liebe Grüsse aus Bern

Sascha

Kommentar:
20.06.12, 08.16h Lieber Sascha. Wunderbar, gut gemacht! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Renate Augustin, Niederösterreich,  auren@tele2.at
Eintrag 216 vom 13.06.2012, 05:03 Uhr

Hallo
Bin 45 und habe jetzt schon über ein Jahr zwei Tennisarme. Zeitweile war es besser weil ich eine andere Arbeit hatte. Aber seit einigen Wochen muss ich wieder das machen wovon ich den Tennisarm bekam. Und schon wird es wieder schlimmer. Und dass obwohl ich seit über einen halben Jahr dehne.
Weis ehrlich gesagt nicht mehr was ich tun soll. Muss jetzt zu Arbeit und hab schon Angst vor den Schmerzen.
Bin am überlegen ob ich mich operieren lassen soll denn alles andere hab ich versucht und hat nicht geholfen.
Weis aber nicht ob die Op dann auch wirklich hilft.
Kann es sein dass es nach der Op noch schlimmer ist? Und wenn ja was kann ich noch tun. Physikalische Therapie. Stosswellentherapie, Kräftigungsübungen und dehnen
aber nichts hat geholfen
Gibt es noch eine Alternative zu einer Op??
lg Renate

Kommentar:
20.06.12, 08.33h Liebe Renate. OP würde ich nie machen, siehe unten. Alternative ist nur Dehnen und Stangehängen, das musst Du jetzt unbedingt konsequent anfangen!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP
Infos zu Stosswellen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Manuela, Deutschland,  seidentaube@hotmail.com
Eintrag 215 vom 12.06.2012, 20:52 Uhr

Hallo!
Ich bin 33 und mir wurde vor ca 2 Jahren ein Tennisellbogen diagnostiziert. Nach einer Phase von ca 6 Monaten wurden die Schmerzen von alleine besser und ich bemerkte sie kaum noch, nun ist es seit einer Woche wieder sehr akut.
Was mich verunsichert: wenn ich die Hand auf den Tisch lege, dann tut mir bei dem "gegen-Widerstand-nach-oben-Drücken" nicht der mittlere Finger, sondern v.a. der Ring- und etwas der kleine Finger weh. Ansonsten alle Symptome wie beschrieben. Ist das auch ein Tennisellbogen? Es schmerzt auch sehr, wenn ich den Arm anwinkle, um z.B. Zähnezuputzen.
Ich leide seit Jahren unter hartnäckigsten Triggerpunkten der Handstrecker, die ich weder durch Massagen noch durch Dehnen in den Griff bekomme. Allerdings löst das Dehnen bei mir auch brennende Schmerzen auf Handrücken und Oberseite des Unterarms aus. Ich muss dazu sagen, dass ich leider generell sehr Triggerpunkt-geplagt bin, die Arme sind nur eine Baustelle. Soll ich trotz der sich beim Dehnen entwickelnden brennenden Schmerzen weitermachen?

Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Mühe, toll, dass Sie sich so engagieren!

Grüße aus Deutschland sendet
Manuela

Kommentar:
20.06.12, 08.33h Lieber Manuela.
Symptome sind machmal anders und verlagert, ich denke Du bist richtig hier.
Du musst jetzt aber unbedingt das Stangehängen integrieren, siehe unten!

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Dennis P., Deutschland,  dennispacht@gmx.de
Eintrag 214 vom 11.06.2012, 12:00 Uhr

Hall,

ich bin 21 Jahre alt und haben seit 3 Monaten Schmerzen. Es wurde ein Tennisarm diagnostiziert. Leider hilft keine Behandlung. Weder Salben, Bandagen, Dehnen, Ruhig halten und auch die normale Belastung hilft nicht. Was wäre der nächste Schritt? Möchte ungerne wieder zum arzt da ich beim letzten mal lange krank geschrieben wurde.

Gruß
Dennis

Kommentar:
20.06.12, 08.33h Lieber Dennis. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Auch Junge haben das oft: Lies mal über junge Patienten

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du solltest nun unbedingt das Stangehängen/Trüreck machen und beim Dehnen:
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ursula Jetter, Stuttgart Deutschland,  hajojetter@onlinehome.de
Eintrag 213 vom 08.06.2012, 10:41 Uhr

Guten Tag
ich bin 58 (als ich 19 war wurde ich Christ) und habe seit ca.1 Jahr Schmerzen im Oberarm und Schulter. es hat kangsam begonnen und sich dann gesteigert. Jetzt wurde vor 3 Monaten mit Kernspin ein Sporn diagnostiziert der oben an der Schulter sitzt und auf eine Sehne drückt. Ich habe starke Bewegungseinschränkungen und kann z. B den Arm nicht mehr auf den Rücken bringen und im Parkhaus kaum mehr ohne starke Schmerzen den Chip in den Automat stecken. Nachts wache ich an den Schmerzen auf. 12mal manuelle Therapie haben bis jetzt nichts gebracht.
Seit heute morgen habe ich auch Schmerzen am anderen Ellbogen. Habe wohl zu lange einseitige Bewegungen gemacht (15 MIn. im Kochtopf gerührt)Meine Frage: Kann ich den Sporn ohne OP wegbekommen? Bzw. was für Übungen können da helfen?
Ich bete schon lange darum, dass Gott mir einen WEg aufzeigt. Vielen Dank Ursula Jetter

Kommentar:
08.06.12, 13.15h Liebe Ursula.
Ich denke Du bist richtig hier! Wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Ja die Aerzte, immer gleich operieren, tja Umsatz muss her und es könnte ja wirklich helfen und sonst haben wir's wenigsten probiert ... Würde ich NIE machen, man kann auch vom Regen in die Traufe kommen.

Schulter Sporn haben viele, auch ohne Symptome, hast Du ev. schon lange und produziert ev. gar keine Symptome und die Du hast sind von was ganz einfachem wie z.B. einer Verspannung, typisch für Dein Alter, also sofort Stangehängen probieren und täglich mind. 5 Minuten investieren. Siehe unter Behandlung, Türreckhängen, könnte gut sein, das es dies löst. Melde Dich wieder in 3-4 Wochen.

Auch beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht aber auch wenn nicht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Dagmar Droste, Germany,  d-daggi@gmx.de
Eintrag 212 vom 07.06.2012, 23:42 Uhr

hallo thomas, tolle seite
Bin 53 Jahre
Habe schmerzen in den muskeln sehnen am Unter-und Oberarmbereich rechts
nach überbelastung. Schuppen aufräumen, schwere werkzeuge tragen.
schonung, tabletten und spritzen haben nicht geholfen.
habe dehnübungen für unterarm heute begonnen, tun mir gut.
an die teppichstange kann ich mir leider nicht hängen, obwohl vorhanden, wegen verschleissarthrose in den daumengelenken.
Habe aber auch schmerzen oberhalb des ellenbogens (bizeps/tripzeps-bereich) weisst du dazu auch spezielle dehnübungen ???
danke im voraus
viele liebe grüsse aus Deutschland

Kommentar:
08.06.12, 08.17h Liebe Dagmar. Gut so, mach weiter. Die Daumen braucht es überhaupt nicht für Stanghängen nur die anderen 5 Finger, Daumen kann ganz entspannt sein! Vermute die Schmerzen oberhalb Ellenbogen sind Austrahlungen des Problemes darunter, kommt sehr häufig vor. Das Stangehängen würde es aber so oder so kurieren, also versuche es und melde Dich in ein paar Wochen wieder wie's Dir erging.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht aber auch wenn nicht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!



Gute Besserung von Thomas

Monja wasilewski, Binnen,  monja.wasilewski@googlemail.com
Eintrag 211 vom 07.06.2012, 16:08 Uhr

Hallo Thomas....ich bin's mal wieder! Nach konsequenter mehrmals täglicher Dehnung und Stangehängen kann ich einen kleinen Erfolg melden.Meine Schmerzen sind geringer geworden.Yibbbbiiiihhh.

Trotzdem brauche ich noch einen Rat! Ich habe seit letztem Jahr Schmerzen in der Schulter. Dies macht sich verstärkt bemerkbar,wenn ich den Arm anheben will.Darauf hin bin ich zum Arzt und mußte unter die Röhre.Es wurde festgestellt ,dass meine Bizepssehne nicht mehr gerade läuft und schon ausgefranst wäre und es nur eine Frage der Zeit ist ,bis die reißt! Ich sollte mich einer OP unterziehen!
Hätte gerne gewußt,was Du davon hältst und ob es dafür bestimmte Methoden gibt um das wieder in Ordnung zu bekommen! Da ich Sport mache, habe ich bestimmte Übungen gestrichen ...Latziehen,Liegestütze,Dips da ich glaube,das der Schmerz dadurch stärker wurde.
Ich freue mich,wenn ich von Dir lese.Danke und eine gute Zeit..Monja

Kommentar:
08.06.12, 08.16h Liebe Monja. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff.

Ja die Aerzte, immer gleich operieren, tja Umsatz muss her und es könnte ja wirklich helfen und sonst haben wir's wenigsten probiert ... Würde ich NIE machen, man kann auch vom Regen in die Traufe kommen.

Ausgefranst, ja vielleicht, aber das war sie vielleich schon lange, wird auch nie reissen und erzeugt vermutlich gar keine Symptome und die die Du hast sind von was ganz einfachem wie z.B. einer Verspannung, typisch für Dein Alter, also sofort Stangehängen probieren und täglich mind. 5 Minuten investieren. Siehe unter Behandlung, Türreckhängen, könnte gut sein, das es dies löst. Melde Dich wieder.

Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Norbert, Nürnberg,  
Eintrag 210 vom 07.06.2012, 10:39 Uhr

Ich nochmal.

Hab jetzt 2 Tage gedehnt. Das Problem ist fast weg. Unglaublich.

Besser als Bandage tragen ;-)

Kommentar:
07.06.12, 15.16h Lieber Norbert. Super gelaufen, weiter so. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Norbert, Nürnberg,  
Eintrag 209 vom 05.06.2012, 20:25 Uhr

Ich bin 48, hab das Problem 3 Monate und nur leichte Schmerzen.

Hab jetzt die Dehnübung ein paar mal gemacht. Dabei schmerzt genau der Knochen (Höcker), an dem die Sehne ansetzt.

Ist das o.k.?

Kommentar:
05.06.12, 09.29 Lieber Norbert. Tönt schön typisch und normal. Jener Druckschmerzt wird wenn man ihn aktiv sucht auch am längsten noch bleiben.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Thomas Müller, Bad Homburg,  t.mueller.hg@t-online.de
Eintrag 208 vom 05.06.2012, 14:00 Uhr

Hallo,

ich bin 53 Jahre alt und habe das Problem mit dem Tennisarm seit ca. 3 Monaten.In der Zeit habe ich gar kein Tennis gespielt, bin aber schon Mannschaftspieler und habe zur Zeit erhebliche Probleme beim Spiel.

Ein Tennisfreund hat mir den Hinweis mit dem Hängen an der Stange gegeben und so bin ich über Googeln auf dieses Forum gestossen.

Seit 5 Tagen dehne ich, hänge mich aus und mache liegestütze.

Ich habe den Eindruck, dass der Schmerz seither an sich zugenommen hat. Ist das normal ??

Davor hatte ich auch ca. seit 5 Wochen Massagen bekommen, allerdings ohne Verbesserung. Soll ich das weitermachen.

Kann/soll ich weiter Tennis spielen trotz der Schmerzen. Vor dem Spiel Schmerztabletten nehmen ???

LG
Thomas

Kommentar:
07.06.12, 15.53h Lieber Thomas. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Du kannst normal weiterspielen, die Schmerztoleranz gibt die Grenze. Schmerzmittel werden wenig bis nichts bringen.

Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Die Liegestützen kannst Du auch weglassen, Dehnen und Hängen ist wichtiger!

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Florian, Frankfurt/Deutschland,  flo1710@gmx.net
Eintrag 207 vom 04.06.2012, 09:27 Uhr

Hallo,

Ich bin 22 Jahre alt und hab seit 2 Monaten laut Arzt eine SSE, wobei das wahrscheinlich auch eine Fehldiagnose ist.
Jedoch wurde es nicht besser, teilweise sogar schlimmer.
Seit ich vor ein ppar Tagen mit den Dehnübungen angefangen habe ist es schon besser geworden. Ich denke bis es ganz weg ist wird es nicht mehr lange dauern.
Seit ich vor 5 Monaten mit Kickboxen angefangen habe, haben sich Hüftschmerzen eingeschlichen. Beim seitlichen Heben des rechten Beins knackt es in der Hüfte, bzw. ich dachte bisher das die Sehnen springen und es dadurch unangenehm zieht. Ist es möglich das dabei auch die Dehnübungen für die Hüfte helfen?

Liebe Grüße

Flo

Kommentar:
05.06.12, 09.29 Lieber Florian. Ja vermutlich Fehldiagnose. Mach weiter mit Dehnen und mach nun auch das Stangehängen, da dies auch der Hüfte gut tun wird.
Zusätzlich mach die Dehnübung für die Hüfte.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Das haben auch viele Junge schon: Lies mal über junge Patienten

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lena, Köln,  my.emails@web.de
Eintrag 206 vom 03.06.2012, 15:38 Uhr

Hallo,

ich bin 37 Jahre und habe seit ca. 2 Monaten einen Tennisarm, es fing nach vel Badminton-Spielen an. Da die Schmerzen danach so stark sind, dass ich es kaum aushalte, pausiere ich derzeit damit. Das macht es erträglicher, aber ich bin trotzdem nicht schmerzfrei und möchte ich Zukunft auch wieder Badminton spielen....
Der Arzt verschrieb Krankengymnastik und Voltaren-Salbe. Das mache ich nun 4 Wochen und merke keine Veränderung.
Daher habe ich angefangen, rumzugoogeln und bin auf diese Seite gestoßen. Ich dehne seit ca. 4 Tage regelmäßig. Sofern man nach dieser kurzen Zeit überhaupt schon was sagen kann, möchte ich trotzdem kurz die Veränderungen beschreiben, die ich bemerke.
Der Arm tut seit ich dehne wieder etwas mehr weh. Allerdings fühlt sich der Schmerz anders an. Ich habe das Gefühl, der Ellenbogen tut viel weniger weh, dafür habe ich eher soetwas wie einen ganz starken Muskelkater in besagtem gedehnten Oberarmmuskel...
Ist das normal? Soll ich weiter machen?

Viele Grüße
Lena

Kommentar:
04.06.12, 07.29 Liebe Lena. Alles normal bei Dir. Dehne weiter und mach auch das Stangehängen! Du kannst weiterspielen. Die KG wird nichts bringen, leider.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal
Notizen von Badminton-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralf Stumpf, Lindau - Deutschland,  ralf-stumpf@freenet.de
Eintrag 205 vom 03.06.2012, 13:47 Uhr

Hallo Thomas,

Vom Eintrag 203 hätte ich noch eine frage bin 53Jahre, kann ich wie bei
einem Tennisarm,auch mit einem Fersensporn weiter tennisspielen habe immer erst nach dem Tennisspielen schmerzen am nächste morgen beim aufstehen.Oder Besser Pause?

Mit lieben und freundlichem Gruß

Ralf

Kommentar:
04.06.12, 07.29 Lieber Ralph. Du kannst weiterspielen. Einfach vor, zwischendurch, danach ausgiebig die Dehnung machen.
Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da auch Fersensporn keine Entzündung sondern ein Krampf / Sehnenverkürzung ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Boian Ganchev, Stuttgart Deutschland,  ganchev_boian@yahoo.de
Eintrag 204 vom 01.06.2012, 15:51 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem besteht.
Hallo, ich bin 29 Jahre alt. Ich spiele regelmäßig Tennis. Seit ca. 7 Monate habe ich Schmerzen im rechten handgelenk und ca 5 cm oberhalb vom handgelenk Richtung Ellenbogen an der Außenseite vom Arm. Die Schmerzen kommen erst ungefähr 2-3 Stunden nach dem Spiel, während dem Spiel tut es nicht weh. Wenn ich mein Handgelenk für eine Minute unter warmem Wasser halte, dann verschwinden die Schmerzen für ca. 5 Min und dann kommen die wieder. Ich habe alle möglichen Antischmerzmittel genommen, auch Cortisonspritze, leider kein Effekt.
Hätten Sie eine Idee was man dagegen machen könnte?
Vielen Dank und schöne Grüße aus Stuttgart!

Boian

Kommentar:
02.06.12, 16.29 Lieber Boian. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Kortison, Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Kai Meyer, Deutschland,  meyer.kai@arcor.de
Eintrag 203 vom 31.05.2012, 11:57 Uhr

Hallo,

habe seit ca. 3 Wochen Tennisarm-Symptome. Erste Anlaufstelle für mich war das Internet und führte mich gleich auf diese Seite.
Bei mir war der Auslöser das Badmintonspielen.
Besuch beim Sportarzt führte zu:
- Voltarenverbänden (mach ich jetzt auch mal, schadet ja nix)
- IBUProfen-Schmerzmittel (nehm ich nicht)
- Kortison-Spritze (hab ich abgelegt)
- Tennisarm-Manschette (trage ich regelmäßig, bringt aber noch nichts).

Meine Frage nun:
Soll ich das Badmintonspielen aussetzen?
Und bringt diese Manschette irgendwas?

Ich dehne natürlich jeden Tag (soweit ich dran denke). Aber erst seit zwei Wochen. Bisher wurde der Arm weder besser noch schlechter.

Gruß und vielen Dank schonmal für die Antwort
Kai

Kommentar:
02.06.12, 16.29 Lieber Kai. Du kannst weiterspielen. Die Manschette bringt nichts. Du musst jetzt unbedingt auch das Stangehängen integrieren, täglich! Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal
Notizen von Badminton-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Ralf Stumpf, Lindau - Deutschland,  ralf-stumpf@freenet.de
Eintrag 202 vom 29.05.2012, 17:41 Uhr

Hallo,
habe seit etwa 2 Wochen Proleme mit einem Fersensporn,ist das ein ähnliches Problem wie beim Tennisarm,und ähnlich zu behandeln z.b.
Dehnübungen ? Oder hat jemand ein gutes rezept.

wäre sehr dankbar.
Grüße
Ralf

Kommentar:
02.06.12, 10.01h Lieber Ralf. Ja Ursache ist identisch (Muskelkrampf, Sehnenverkürzung) Ich denke mit 2-3 Wochen Dehnübung für Fersensporn (5-7 Minuten pro Tag, am besten wäre mehrmals über den Tag verteilt) bist Du bald ein neuer Mensch und auf schnellem Weg der Besserung. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Wolfgang, Feichten / D,  wo.jens@t-online.de
Eintrag 201 vom 28.05.2012, 17:50 Uhr

50, seit Anfang Nov. 2011
Hatte 2007 schon mal einen Tennisarm, der nach ca. 1 Jahr geheilt war.
Nun bekam ich Anfang Nov. 2011 wieder einen Tennisarm den ich mit den
Handgelenk- Dehnübungen ( kein Reck ! – wusste ich noch nicht ) einigermaßen schmerzfrei bekam. Vor kurzem ließ ich mich wieder zu einem Tennisspiel hinreißen und bekam, bei einer bestimmten Schlägerhaltung ( Rückschlag ), einen massiven Stich
in den Ellenbogen. Genau die gleichen Symptome wie sonst, aber dieses Mal wurde der Unterarm heiß und schwoll an. ( Extrem schmerzhaft )
Ich habe mir ihre Seiten durchgelesen und denke mir nun, ich nehme erst mal entzündungshemmende Schmerzmittel und fange gleich mit den Übungen an.
Meine Frage ist nun: Wann kann / sollte ich wieder mit dem Tennis anfangen? ( weiter machen? )
Wenn ich absolut schmerzfrei bin?
Vielen Dank
Wolfgang
btw: super Seite!!

Kommentar:
02.06.12, 16.29 Lieber Wolfgang. Mehrfache Tennsiarme, Wiederholungen sind normal. Kannst weiterspielen, soweit Du es erträgst. Die Entzündungshemmer sind unnötig und bringen wenig bis nichts.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Infos zu mehrfache Tennisarme
Notizen von Tennis-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen (ausser ev. jetzt in der ganz akuten Phase ein paar Tage), das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Brigitte Fey, Hamburg, Deutschland,  fey@directmail.org
Eintrag 200 vom 27.05.2012, 09:48 Uhr

46, seit 9 Monaten,
das übliche, alle möglichen Behandlungen habe ich schon durch, ohne Erfolg.
Meine Frage: Nach Stoßwelle, Spritze und Physio habe ich schon seit ca. 2 Monaten in beiden Ellenbogen einen "blauen Fleck", der sich kaum verbessert. Ich habe den Eindruck, dass die Dehnübungen gut sind, aber dass das Hämatom nicht verschwindet, macht mir Sorge. Darf ich dann dehnen? Bin verunsichert.
Abgesehen davon, macht mir Ihre Seite Mut, denn ich möchte bald wieder Golf spielen. Das war übrigens nicht die Ursache, sondern Überbelastung im Fitnessstudio und schweres Tragen.
Vielen Dank und beste Grüße
Brigitte

Kommentar:
02.06.12, 16.29 Liebe Brigitte. Die blauen Flecken werden dann auch mal besser, das ist kein Hämatom, das wäre schon lage weg. Schaus jetzt einfach nicht dauernd sondern vergiss es. Kannst weiterspielen soweit die Schmerztoleranz es zulässt.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andreas, Kleve,  tennisarm@ectona.de
Eintrag 199 vom 24.05.2012, 14:39 Uhr

Hallo Thomas,
bin auch auf die Seite gestoßen und habe selber Golferellenbogen beidseitig mittlerweile seit 1,5 Jahren. Habe leider keine Behandlung gehabt, da es immer hiess das sich das Problem von selber löst. Bei einem Wechsel des Arztes heisst es nun, es sei chronisch und müsste operiert werden. Habe nun eine Epispange bekommen die ich tragen soll. Leichte Verbesserung tritt hierbei schon ein.

Da ich auf eine Operation verzichten möchte, habe ich die hier beschriebenen Übungen "Hängen am Reck" eine Woche lang durchgeführt. Morgens um 5 immer 1 Minute, genauso wie abends um 19 Uhr. Der Schmerz wurde direkt danach zwar besser, war aber später genauso schlimm wie am Anfang der Krankheit. Ich bin mir total unsicher ob ich die Übungen noch weiterführen soll. Ist so ein Verhalten normal? Wie lange muss ich denn sowas machen? Möchte nicht das die Schmerzen später noch schlimmer werden. Kann man da bei 1,5 Jahren überhaupt noch was machen? Es heisst ja das nach einem Jahr bei 90% der Leute so weg geht.

Vielen Dank und beste Grüße
Andreas

Kommentar:
25.05.12, 16.29 Lieber Andreas. Es geht selten von alleine weg, Du musst was tun. Stangehängen mind. total 5-7 Minuten pro Tag. Und vor allem die Dehnübungen machen! Lies unten. Du wirst so bald Besserung haben! Egal wie lange man es hat, Dehnen wirkt immer und ist das einzige das nachhaltig wirkt!

Beim Golf & Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

OP würde ich nie machen: Lies mal die Infos zur OP

Wenn die Aerzte drauskommen würden, wärst Du schon lange geheilt oder?
Die Epispange kannst Du tragen, bringt der Problemlösung nix, aber wenn Du Dich besser fühlst damit OK.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Christian Lück, Vechta; Deutschland,  chr.lueck@web.de
Eintrag 198 vom 23.05.2012, 22:52 Uhr

Hallo,
ich bin 34 Jahre und habe den Tennisarm (vom Orthopäden bestätigt) seit ca. 2 Monaten. Ich bin durch Recherche im Netz auf Ihre Seite mit der Anleitung der Tennis-Arm Therapie gestoßen. Jetzt haben ich dazu eine Frage: Wie ist das mit"ziehe die Faust mit dem gesunden Arm hoch gegen den Körper hin" gemeint? Ziehe ich mit dem gesunden Arm den "kranken" Arm hoch und übe dann durch die Streckung einen "Gegendruck" aus? Ich muss gerade hochziehen, sodass der Arm nicht vom Körper weg gestreckt ist, oder? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Gruß
Christian

Kommentar:
25.05.12, 16.29 Lieber Christian. Ja mit der gesunden Hand die Faust der kranken gegen oben ziehen, aber sieh Dir die Fotos und Animationen an!

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Petra Ma*ar, ,  PetraMa*ar@aol.com
Eintrag 197 vom 22.05.2012, 08:09 Uhr

Hallo Thomas,

nun ist es doch schon 2 Monate her, eigentlich wollte ich mich viel früher melden. Hier meine Erfahrung und mein Ergebnis:
Nach 3 Tagen Dehnen gab es anfangs eine deutliche Veränderung in der Schmerzempfindung, ich konnte den Schmerz besser aushalten. Leider hielt das nicht lange an und es kam zu einer Erstverschlimmerung. Ich habe mich davon jedoch nicht abhalten lassen weiter zu Dehnen und mich 2 mal täglich an eine Stange zu hängen. Seit letzter Woche ist es nicht mehr dauerhaft schmerzhaft, sondern nur noch ab und zu und längst nicht mehr so intensiv. Es verändert sich und ich bin guter Hoffnung, dass sich die Angelegenheit bald in Luft auflösen könnte...schauen wir mal

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps und viele Grüße
Petra Ma*ar

Kommentar:
22.05.12, 08.16h Liebe Petra. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Jetzt dranbleiben mit Stangehängen und Dehnen. Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts!

Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

eva, Österreich,  elivdance@gmx.at
Eintrag 196 vom 21.05.2012, 15:44 Uhr

Hallo Thomas,
Letztes Jahr bekam ich über Nacht diese Schmerzen im Fuss, als Cremen, Tabletten,...nicht halfen, suchte ich verzweifelt im Internet. Ich fand diese Seite und war in 3 Wochen schmerzfrei. Herzlichen Dank dafür.
Jetzt habe ich seit 2 Wochen (ohne ersichtlichen Grund)stechende Schmerzen in der linken Schulter, kann da auch dehnen helfen?
Vielen Dank und liebe Grüße EVA

Kommentar:
22.05.12, 08.16h Liebe Eva. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff.

Schulter: Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Renate Reim, Nürnberg / Deutschland,  renate.reim@gmx.de
Eintrag 195 vom 18.05.2012, 15:33 Uhr

Hallo, ich bin 53 und habe das Problem Tennisarm seit Anfang 2011, seit September 2011 zusätzlich Impingement Schulter und AC Arthrose mit Knochensporn, Heben des Arms seitlich nur noch 30° möglich. Ich würde gerne die Hängeübungen machen, habe aber Angst, dass mir die Bizepssehne reisst, zumal ich den Arm ja gar nicht hochkriege ... doch OP?

Danke Dir und viele Grüße

Renate

Kommentar:
22.05.12, 08.29 Liebe Renate. Du kannst das Hängen vorsichtig probieren, siehe unten.
OP ist letzte Rettung da eine Rettung unsicher ist und es dadurch nicht nur bessser werden könnte! Gut überlegen und vorher alles andere lange probieren!

Auch beim TA gehts oft in die Hosen:
Lies mal die Infos zur OP

Du solltest Dir eigene Schultedehnungsübungen zulegen. Schonen wird Dir jedenfalls langfristig schaden, die Schulter wird einfrieren, Krämpfe und Einschränkungen fixieren sich, die müssen aber bewegt werden, täglich und oft, auch wenns weh tut. So schnell reisst keine Sehne! Ob all Deine obigen Diagnosen so stimmen wage ich aus Erfahrung ebenfalls zu bezweifeln!

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anna Augenstein, Deutschland,  augenstein.neuburg@t-online.de
Eintrag 194 vom 17.05.2012, 08:01 Uhr

Hallo Thomas, ich bin 52 Jahre. Du hast mir vor ein paar Monaten mit meinem Tennisarm geholfen. Danke! Ab und zu ist zwar mal was zu spüren und erinnert mich daran mal wieder ein paar Übungen zu machen und öfter an der Stange zu hängen.
Ich weiß nicht, ob du mir zu einem anderen Problem Tips geben kannst!?
Seit ca.2Jahren hab ich andauerndes Knacksen im 5ten und 6ten Wirbel der HWS. Der Arzt sagt: Abnützung, damit muss ich leben. Irgendwann kann das mal versteifen. Ich denke dadurch verspanne ich mich auch und Schmerzen ziehen zur rechten Schulter. Krankengymnastik soll ich nicht machen, da dies die nätürliche Versteifung der Wirbel verhindert. Das dauernde Knacken tut nicht weh, ist aber unangenehm und immer zu hören. Aber die Verspannungen sind schmerzhaft und gehen zum Teil bis zum Ohr und auch ziehen, oder ein Gefühl von Kribbeln ist bis zur Backe zu spüren. Nehmen
sie halt eine Schmerztablette ist der Tip der Ärzte.
Wünsche dir eine gute Zeit und vielleicht gibts ja einen Tip.
Anni

Kommentar:
18.05.12, 08.50h Liebe Anna. Ach ja die Aerzte, immer gleich mit dem Vorschlaghammer drohen. Versteifen, meine Güte. Könnte ja sein, dass das Problem an den Bandscheiben liegt, aber mit 52 ist etwas früh und wieso nicht zuerst Richtung Muskelkrampf probieren, es ist die häufigste Ursache sehr vieler Probleme bei denen auf Gelenk fehldiagnostiziert wird. Du solltest Dir 1-2 Türreckstangen kaufen sie an Orten montieren an denen Du häufig vorbeikommst und ich denke in 2 Monaten bist Du ein neuer Mensch damit. Investiere total 5-7 Minuten pro Tag, das reicht. Möglichst über den Tag verteilt. Stangehängen siehe in dieser Homepage unter Behandlung. Ist die beste Rückenübung die es gibt!!! Es wird Dir so oder so in vielem helfen. Alles Gute, gute Gesundheit und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie. Grüsse von Thomas

melanie fellmer, berlin D,  melaniefellmer@gmail.com
Eintrag 193 vom 13.05.2012, 20:45 Uhr

Bitte Alter angeben und wie lange Problem best
Ich bin 52 Jahre alt, Sie haben mir schon mal so unglaublich mit meinem Tennisarm geholfen nun eine Bitte.
Seit zwei Wochen schmerzt mich ausgehend vom Knöckel meiner linken Hand das Gelenk, heftig ausstrahlend in den Unterarm, ich tippe auf Sehenscheidenentzg.
HAben Sie dafür auch so einen genialen Rat?
Ich erlebe mein Gelenk auch als deutlich geschwächt, äusserlich ist keine Rötung zu sehen...

Ich danke Ihnen für die MÜhen und überhaupt, alles Liebe und Gute Ihnen
herzlich
Melanie Fellmer

Kommentar:
16.05.12, 14.29 Liebe Melanie. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es allen weiter, die Du leiden siehst. Wenn es eine echte Sehnenscheidenentz SSE ist, dann müsste Ruhigstellen helfen. Könnte aber auch Fehldiagnose sein.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Anna-Maria Singer, Arzberg/Deutschland,  SingerPreisdorf@AOL.com
Eintrag 192 vom 12.05.2012, 17:16 Uhr

Hallo, ich bin 56 Jahre alt und habe seit etwa 6 Wochen Schmerzen in der rechten Hüfte. Die Schmerzen sind Anfangs nur wenn ich nach dem Sitzen aufgestanden bin aufgetreten. Inzwischen halten Sie beim Sitzen und auch beim Liegen an. Wenn ich vorsichtig herumlaufe wird es meistens besser und ich bin kurzzeitig auch beschwerdefrei. Kaum setze ich mich, gehts wieder los. Ich kann die Schmerzen auch nicht richtig lokalisieren. Etwa vom rechten Hüftknochen hin zur Lendenwirbelsäule und auch in den rechten Unterbauch. Dabei entstehen im rechten Unterbauch auch krampfartige, schmerzehafte Blähungen. Die Diagnose des Hausarztes lautete: Blockade des 4./5. Lendenwirbels. Ich war anschließend beim Chiropraktiker und der hat alle Blockaden gelöst aber die Schmerzen sind immer noch da. Bisher war ich auch 2 x bei der Akkupunktur. Ob es was bringt muß ich abwarten. Ja und jetzt bin ich aus Zufall auf Ihre Seite gestossen und habe die emfpohlenen 3 Übungen schon ausprobiert. Dabei habe ich festgestellt, dass bei allen 3 Übungen die Schmerzauslöser (die ich bisher nicht lokaliesieren konnte) stark reagieren. Ich werde die Übungen auf alle Fälle weiter machen. Jetzt noch eine Frage. Die beschriebenen Darmkrämpfe und Blähungen in Zusammenhang mit den Hüftschmerzen stehen? Für einen Kommentar wäre ich Dir sehr dankbar.

Kommentar:
16.05.12, 14.29 Liebe Anna-Maria. Ja am Schluss hängt alles irgendwo zusammen! Extrem-Physiker meinen sogar, dass jedes Atom im Universum jederzeit weiss was jedes andere Atom im Moment gerade macht ...

Da die Uebungen Dir die Verkrampfungen gut anzeigen, mache weiter damit.
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sandra Müller, Düsseldorf,  
Eintrag 191 vom 12.05.2012, 09:38 Uhr

Hallo, ich bin 39 Jahre und habe seit ca. 6 Monate einen Tennis/Golfarm. Es fing mit einem leichten Brennen im Ellenbogenbereich an und wurde immer schlimmer, beim Auto fahren, bei Belastungen etc. Da bin ich auf diese Seite gestossen und habe über die Dehnungsübungen bei solchen Beschwerden gelesen. Ich habe damit angefangen und mir eine Rek Stange gekauft. Nun mache ich die Übungen regelmäßig und bin total erstaunt.Ich bin fast beschwerdefrei, hier hat mir besonders der Rek geholfen. Ich merke allerdings auch, dass sobald ich die Übungen nicht so oft mache, dass es dann wieder bei stärkerer Belastung anfängt. Danke für diese Seite und für den tollen Tip. Mit der Empfehlung meiner Orthopädin (nur umstellen auf Roll Maus) wäre ich wahrscheinlich jetzt noch nicht so weit.

Kommentar:
16.05.12, 14.16h Liebe Sandra. Andere Maus, andere Tastatur anderes was auch immer bringt nix, da es nicht die Ursache ist! Ja wenn man nachlässt wegen mangelndem Leidensdruck kommt es wieder, ist aber auch schnell wieder im Griff. Das dauert noch etwas, irgendwann ist einmal ganz weg. Das Reckhängen ist aber auch für den Rücken und die Körperhaltung die beste Uebung die es gibt! Behalte das bei, es wird Dir in vielem besser gehen damit und es ist ja kurz und passiv. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Martin Wie*mers, ,  martin@wie*mers1.de
Eintrag 190 vom 11.05.2012, 15:14 Uhr

Hallo Thomas,

Deine Seite kenne ich schon seit Jahren, genau gesagt seit 2003, als ich
selber Probleme hatte (vielleicht erinnerst Du Dich noch). Ich bin froh,
dass es sie noch immer gibt und Du weiter vielen Leuten hilfst. Ich
treffe auch öfter Leute (und zwar inzwischen auch immer jüngere), die
ähnliche Probleme haben und denen ich dann Deine Seite empfehlen (gerade
heute ist das wieder passiert, als mir eine Kollegin ihre Armprobleme
geschildert hat). Leider habe ich eine betrübliche Mitteilung: Auf
Wikipedia ist der Link auf Deine Seite seit etwa einem Jahr von der
inzwischen eingerichteten "Zensur" entfernt worden. Mehrere Leute (mich
eingeschlossen) haben bereits versucht, den Link wieder zu aktivieren,
aber derjenige, der die Sichtungen durchführt (Pseudonym: "Polarlys")
wirft ihn immer wieder mit der Begründung raus, dass er die Leitlinien
(http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Medizin/Leitlinien)
verletzt. Schon traurig, dass auf diese Weise vermutlich weniger Leute
auf Deine Seite finden. Schau' Dir mal die aktuelle Wikipedia-Seite an
(http://de.wikipedia.org/wiki/Epicondylitis). Können wir da irgend etwas
machen?

Herzliche Grüße,
Martin

--
Dr. Martin Wie*mers

Kommentar:
Lieber Martin

Vielen Dank für Dein Email.

Freut mich sehr immer wieder zu helfen.

Ich denke mit Wiki ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Etwa wie ein Kampf gegen die Pharmalobby ... forget it.

Man wird wohl nicht mal erfahren welche Regel das ausgelöst hat, religiöse?
Da helfen auch nicht fast 600 persönliche Erfolgsmeldungen auf meiner Seite, was soll dann noch helfen gegen die Administrationsregeln?

Diejenigen die suchen finden mich auch so.

Internetzensur wird bald in hyperdrive gehen, Vorwand wird sein, Terrorgefahr. Wirklicher Grund ist, Eliten haben Angst ihre Macht zu verlieren.

Egal, es nimmt auch so seinen Lauf. Oft muss das Haus vorher abbrennen bevor man neu und einfacher wieder aufbauen kann, in etwa so erwarte ich es die nächsten paar Jahre. Nicht dass ich mich danach sehne, aber es ist der einzige Ausgang aus der Situation, reparieren geht nicht mehr.

Wenn Du es allen weitersagst die DU leiden siehst, tust Du mehr als 99% der Leute.

Dir weiterhin gute Gesundheit, alles Gute und Gottes segen, Thomas

Nina, Bremen,  
Eintrag 189 vom 11.05.2012, 11:34 Uhr

Hallo Thomas,
ich dehne jetzt schon seid 4 Wochen alle verschiedenen Dehnübungen, Türreck auch, Liegestützen auch ab und an. Das ziehen ins Handgelenk und in den Arm ist weg, aber der Schmerz im Ellenbogen bleibt hartnäckig bestehen. Ich glaube nicht mehr an eine Endzündung und eine OP ziehe ich nach dem Lesen dieser Seite auch nicht mehr in Betracht. Gibt es noch irgendwas was ich tun könnte? Wie ist das mit dem Ausbrennen, paßiert das einfach irgendwann? Ich dehne auf jeden Fall weiter....

Kommentar:
16.05.12, 14.16h Liebe Nina. Du machst es richtig, bist auf gutem Weg. Liegest. kannst Du auch weglassen, wichtig ist Dehnen und Hängen. Der Schmerzen im Ellenbogen, insbesondere wenn man aktiv drauf drückt und ihn sucht bleibt noch am längsten, wird aber auch stetig weniger, manchmal lange nicht und dann fast über Nacht, weil im Hier ein Schmerzmemory besteht, das noch länger anzeigt, als nötig. Kannst nichts weiteres tun. Das ausbrennen dauert noch etwas, mit Dehnen und Hängen hälst Du es bis dann im Griff ohne Reduktion der Lebensqualität oder grösseren Schäden durch falsche Therapien. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

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