Tennisarm-Forum
Stelle Deine Frage oder bringe eine Bemerkung an.
Etwas später findest Du dann meinen Kommentar unter Deinem Eintrag.

Ratschläge und Empfehlungen sind persönliche Meinungen ohne Gewähr/Haftung/Garantie.

Vorname Name
Ort / Land
Email
Code Bitte Ziffern eingeben. in die Box schreiben: dann
| Code nicht lesbar?

Markus Weber, Deutschland,  marlanzchris@gmx.de
Eintrag 945 vom 16.11.2015, 12:20 Uhr

Hallo Thomas,
ich wollte mich mal wieder melden und Dir mitteilen, wie es mir in der letzten Zeit so ergangen ist. Wie ich Dir bereits mitgeteilt habe, war die Diagnose eindeutig (Golferarm links u. rechts). Ich habe die ersten 4-5 Wochen regelmäßig gedehnt und an der Stange ausgehängt und siehe da: Es wurde immer ein wenig besser! Ich bin in der ganzen Zeit nicht im Kraftraum gewesen (insgesamt seit 1 1/2 Jahre nicht mehr) und mir geht es seit dieser Zeit nicht besonders gut. Ich finde einfach keine Alternative zum Kraftsport. Des Weiteren bin ich nach dieser langen sportfreien Zeit sehr "verkopft". Alle Bewegungen und Belastungen werden auf Schmerzfreiheit überprüft und getestet.Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen an meine alte Leistungsfähigkeit wieder anzuknüpfen!
Die letzten 3 Tage war ich beruflich sehr eingespannt und habe die Dehnübungen vernachlässigt. Das habe ich schon wieder bitter bereut.
Nach dem Aufwachen ist der Schmerz wieder stärker geworden. Je stärker der Bizeps angespannt und somit verkürzt wird desto schmerzhafter. Auch das Ausstrecken ist schmerzhaft. Schon leichter Kontakt an den Sehnenansätzen ist extrem unangenehm.
Der linke Arm macht mir zum jetzigen Zeitpunkt keine Probleme.
Schlussfolgerung: Dehnen, Dehnen, Dehnen...........
Nur die besten Grüße aus Mannheim für Dich Thomas
Markus

Kommentar:
17.11.15, 08.26h, Lieber Markus
Danke für Bescheid, ja läuft alles "normal" ab bei Dir. Also weiter mit Dehnen und möglichst auch mit Stangehängen dranbleiben.
Ich denke Du solltest wieder mit Kraft anfangen, einfach nicht mit den extremen Gewichten, lieber mit mehr Durchgängen und vorher, zwischendurch und danach ausgedehnt dehnen und Stangen zum Hängen hat es im Studio genug!
Lebensqualität ist nämlich wichtig und sehr verschlimmern wird es das nicht, Du bist nicht krank!
Gute Besserung und melde Dich in 6-8 Wochen wieder, Gottes Segen, Thomas

jana, Deutschland,  janakara123@gmail.com
Eintrag 944 vom 13.11.2015, 21:16 Uhr

Hallo, bin 30 und habe eine Frage. Ich habe die typischen Symptome, jedoch war mein Tennisarm im MRT nicht sichtbar und so meinte der Orthopäde ich hätte keinen, sondern ein myofasziales Schmerzsyndrom?
Dehnen sollen aber dennoch helfen.
Sieht man einen Tennisarm normalerweise im MRT?

Kommentar:
17.11.15, 08.37h Liebe Jana. Tennisarm sieht man kaum im MRT etc. Myofasziales Schmerzsyndrom, tja, der Arzt hätte auch Tennisarm sagen können, aber tönt so laienhaft, Syndrome diagnostizieren sie immer wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Ich denke Du bist richtig hier mit Dehnen und Hängen wirst Du sicher bald Erfolge erzielen!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal nach bei Syndromen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Roland Schmitt, Hückeswagen / Deuschland,  pistenrowdy85@googlemail.com
Eintrag 943 vom 13.11.2015, 09:49 Uhr

Mein Alter ist 42 und spiele 2-3 x die Woche Tennis. Der Tennisarm trat bei mir zum 1. Mal vor genau einem Jahr auf. Es war nicht sonderlich extrem. Ich habe das Problem mit Psysiotherapie + Dehnungen in den Griff bekommen. Jetzt ist der Tennisarm wieder aufgetreten, aber in schlimmer Form. Ich habe mir eine Kortisonspritze setzen lassen und der Schmerz ist erstmal weg. Jetzt habe ich gelesen, dass man eigentlich die Finger von den Spritzen lassen soll, da langfristig kein Erfolg erzielt wird.

Meine Frage: Soll ich trotz der Spritze mit dem Dehnen anfangen?

Kommentar:
17.11.15, 08.37h Lieber Roland. Ja unbedingt mit Dehnen anfangen. Wenn die Wirkung in 3 Wochen nachlässt (oder vorher) wird der Schmerz sonst noch stärker sein.
Aber natürlich kannst Du auch warten und erst später anfangen wenn Du siehst, dass die Spritze nichts brachte, 1x schadet nicht siehe Link unten, aber es bringt auch nichts.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen
Notizen von Tennis-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Lisa W, Deutschland,  shimmer918@gmail.com
Eintrag 942 vom 08.11.2015, 11:22 Uhr

Hallo, ich bin w und 34 Jahre alt. Habe mir beim Reiten vor ein paar Jahren maßlos die Adduktoren überlastet (Oberschenkel war blau und rot danach, konnte kaum gehen). Nach Heilung weiteres Reiten. Ca 4 Wochen später erstes Mal Ansatztendopathie am Schambein mit brennenden, stechenden Sehnenansätzen. Sogar normales Gehen hat verschlechtert, wenn es wieder akut ist, enorm. Habe dann nicht nur links und rechts am Sehnenansatz Schmerzen, sondern auch Stiche/Krampfen mittig.
Kortisonspritze an die Ansätze hat schnell geholfen, jedoch hilft das meist nur eine kurze Zeit, dann ist es wieder da, wenn ich Pech habe.
Was die Schmerzen schnell reduziert ist Liegen, also die Spannung rausnehmen.
Die Theorie ist, dass die Adduktoren durch die Überbelastung ständig zu viel Spannung haben und es bei erneuter Belastung erneut aufreißt. ZB. wenn ich wieder mutig bin nach Ausheilen und wieder mit Sport beginne. Reiten geht seit Jahren gar nicht mehr, da geht es sofort wieder los.
Ich habe gemerkt, dass Dehnen mir etwas hilft, allerdings mehr die typischen Adduktordehnungen. Ein Physio meinte sogar mal zu mir, ich hätte einen Tennisarm am Schambein.
Ich habe eine Frage: Warum verbessert Kortison -auch beim Tennisarm zumindest kurzfristig wenn es KEINE ENTZÜNDUNG ist? Das lässt mich immer etwas zweifeln, dass es wirklich eine Verkrampfung ist.

Kommentar:
09.11.15, 07.42h. Liebe Lisa, man könnte vereinfacht sagen, Kortison wirkt wie ein (schädliches) Breitband-Schmerzmittel. Da am Nervenansatz direkt wo der Schmerz ist eine kleine Entzündung ist, wird diese mitbehandelt, aber die Ursache des Schmerzes ist eben keine Entzündung sondern ein Dauerkrampf/Sehnenverkürzung.
Kortison hilft ca. 2-4 Wochen, die Nebenwirkungen/Langzeitschäden sind aber enorm.
Der Arzt gibt oft Kortison wenn er nicht mehr weiterweiss, 1-2 Mal kann das sinnvoll sein, danach sollte man aber aufhören damit!
Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

hans dampf, schweiz,  weedbee77@hotmail.com
Eintrag 941 vom 07.11.2015, 19:37 Uhr

Hi Tomi,ich bin 38 und hatte 3Jahre Probleme mit meinem Golferarm, kein Fittnestraining mehr, Biken nur noch unter Schmerzen, bei der Arbeit auch dauerschmerzen, ich war schon kurz vor dem durchdrehen.
Behandlungen waren Cortison einmalig, Wachstumsfaktoren einmalig, nichts hatte geholfen,und die schmerzen wurden immer schlimmer.
Parallel dazu hatte ich selbst recherchiert und bin auf deine Seite gestossen die mir Mut gemacht hatt wieder einmal schmerzfrei Leben zu können, anfänglich habe ich es übertrieben mit der Dehnerei und es wurde noch schlimmer, dann liess ich es etwas ruhen mit dehnen, aber nach vielen Monaten des durchhaltens, plötzlich die Verbesserung und dann wurde mir klar mit Dehnen und auch Ruhepausen zwischendurch kann ich diese Krankheit besiegen.
Und was soll ich sagen nach inzwischen Jahren der Verzweiflung kann ich wieder schmerzfrei Biken gehen und auf der Seite schlafen, schwimmen alles geht wieder, kann den Ellbogen vergessen und mein Leben leben.
Keine Operation was die letzt Option war, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir das abschneiden der Sehnen und freilegen des Nerves zu viele Risiken beihaltet, und ich liess es zum Glück bleiben.
Was soll ich sagen, vielen Dank Thomi,die Seite hatt mir sehr geholfen durchzuhalten und neuen Lebensmut zu fassen, um irgendwann schmerzfrei wieder Leben zu können, und es hat geklappt.

Du bist der beste Thomi und grossen Respekt in dieser gewinnorientierten Gesellschafft jemand zu treffen,der Gemeinnützig agiert so wie du!

i wish u the best Thomi.

Und Leute, einfach durchhalten und weiter Dehnen Dehnen Dehnen, nicht schnippeln.

Kommentar:
09.11.15, 07.47h Lieber Hans. Super gelaufen bei Dir! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Susanne van den Bergh, Aschheim/Deutschland,  s.vdb@asthenis.de
Eintrag 940 vom 05.11.2015, 12:59 Uhr

Hallo Thomas,

ich bin 49J. alt und laviere seit Mai 2015 mit einem Tennisarm herum.(bereits 2Cortison-Spritzen etc.)
Trat plötzlich nach einem Squash-Spiel auf, davor hatte ich etwa ein halbes Jahr problemlos gespielt (war auch mit ca. 25Jahren für mehrere Jahre im Squash-Verein.
Nun habe ich vor etwa 3Wochen Deine Seite entdeckt und noch am selben Tag mit dem Dehnen, seit etwa 1,5Wochen auch mit dem Hängen begonnen.
In der 1. Woche schlug das Dehnen sehr gut an, und ich hatte schon die
Hoffnung das Problem endlich in den Griff zu bekommen, nach einer Woche massiver Einbruch, dann wieder eine minimale Besserung, nun erneut ein Einbruch.
Meine Frage zu: "Mit Fortgeschrittener Besserung muss das Dehnen auch weniger stark ausgeführt werden, sonst kann das Dehnen kontraproduktiv wirken und eine völlige Besserung verunmöglichen." Ich weiß jetzt gar nicht mehr wie ich die Dehnung dosieren soll, jetzt da es wieder ganz akut ist.
Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn Du mir eine Anleitung gibst.

Herzliche Grüße

Susanne

Kommentar:
09.11.15, 07.37h Liebe Susanne. Ja mit zuviel Dehnen, besonders mit Zerren und Reissen kann es auch mal ein Rückfall geben. Das ist beim Stangehängen einfacher zu dosieren, lieber Dehnung ohne starken Zug etwas länger halten.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Mach keine Spritzen mehr, das gibt ab der 3. Spritze Dauerschäden: Lies mal zu Kortison spritzen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Bei Sport, Verkrampfendem, einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Chris C., Frankfurt / Deutschland,  cpczaban@aol.com
Eintrag 939 vom 02.11.2015, 09:49 Uhr

Hi, zunächst mal zu meiner Situation:
Ich habe durch bestimmte Übungen aus meinem Sport (Calisthenics - in etwa: freies Turnen, hauptsächlich an Stangen, Recks und Boden) und zu viel Eifer (es ist immer besser den langsamen und sicheren Weg zu gehen) einen Tennisarm entwickelt, da ich nicht auf meinen Körper gehört und die frühen Symptome ignoriert habe. Als ich dann nichts mehr machen konnte, ohne die Situation zu verschlimmern, hatte ich mir vorgenommen für 6 Wochen kein Oberkörpertraining mehr zu absolvieren und die Heilung meines Armes durch exzentrische Belastung (von einigen Meidizinern und Therapeuten empfohlen, siehe z.B. Tylertwist) zu beschleunigen. Das hat die Situation langsam, aber kontinuierlich verbessert, solange, bis ich dann zu stärkeren exzentrischen Belastungen übergegangen bin. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Situation wieder enorm verschlimmert, sodass ich quasi wieder am Anfang war. Das bloße Strecken meines Armes hat erträgliche, aber sehr unangenehme Schmerzen bereitet. Dieser Zustand war stark deprimierend. Das war bereits 4 Wochen, nachdem ich beschlossen hatte für mind. 6 Woche nicht zu trainieren. Also schien es hoffnungslos, nach 6 Wochen auch nur annähernd schmerzfrei zu sein. Dann bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich war zunächst nicht überzeugt, jedoch erinnerte ich mich daran, dass mir ein Bekannter vor ein paar Tagen ebenfalls empfohlen hatte, den Arm zu dehnen (was ich auch mehr oder weniger ignoriert hatte). Somit entschied ich, der Dehn-Methode eine Chance zu geben. Nachdem ich meinen Arm ein paar mal an diesem ersten Tag der Anwendung gedehnt hatte, war der Schmerz bereits wie ausgebügelt. Ich konnte es kaum glauben. Wie konnte es sein, dass ich bereits so viel über das Problem gelesen hatte (auf medizinisch-therapeutischen Seiten), aber nirgends die Effizienz des Dehnens betont wurde? Nach ein paar Tagen des Dehnens, konnte ich wieder normal trainieren. Selbstverständlich verzichte ich noch immer auf die Übungen, die in erster Linie das Problem ausgelöst haben, aber diese stellen vlt. höchstens 5% meines Trainings dar.
Im Nachhinein ergibt es Sinn. Die Muskulatur meines Unterarms war einfach zu stark und zu kurz. Dadurch ist es bei bestimmten Übungen dazu gekommen, dass der Sehenansatz am Ellenbogen enorm belastet und gereizt wurde. Einfaches auflockern und langziehen der Unterarmmuskulatur hat den Auslöser komplett beseitigt. Um es klar zu stellen: Die Verletzung ist immer noch vorhanden, allerdings kann sie jetzt ungestört heilen und ist kaum noch merkbar, dadurch dass die Stelle nicht weiter durch verkürzte Muskulatur gereizt wird.

Beste Grüße und danke für die Seite,
Chris

Kommentar:
02.11.15, 12.07h Lieber Chris. Wunderbar gelaufen, Du hast gut reagiert. Jetzt weiter dranbleiben mit Dehnen und Hängen! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Dagmar Köller, Schwanewede Deutschland,  dagmarkoeller@aol.com
Eintrag 938 vom 29.10.2015, 18:24 Uhr

Hallo ;-)
Ich habe seit Januar 2015 nach stundenlanger PC Arbeit einen Golf- und Tennis Arm. Schmerzmittel Krankengymnastik Cortisonspritzen halfen nicht. Im Juli bin ich operiert worden. Jedoch habe ich immernoch arge Schmerzen.. schaffe nicht mehr als 8 kg zu heben.. ich weiß nicht mehr weiter.. bei Überlastung am Tag verkrampft und versteift sich der Arm nachts im Schlaf so dass ich vom Schmerz aufwache. Ich weiß nicht mehr weiter. Es wäre schön.. wenn Sie einen Rat für mich hätten.
Herzlichen Gruß Dagmar Köller

Kommentar:
02.11.15, 12.29h Liebe Dagmar. Ja ich habe Rat und bist bist richtig hier und bald geheilt, auch nach erfolgloser OP ist das schnell möglich.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal die Infos zur OP

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Martina, NRW,  saslona.m@online.de
Eintrag 937 vom 27.10.2015, 21:24 Uhr

Ich wollte nur *Danke Schön* sagen für diese hilfreiche Seite :-)
Fange nun auch mit dem dehnen an.

Gruß, Tina

Kommentar:
28.10.15, 07.29h Liebe Martina. Gern geschehen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Nico, Berlin,  nico.rublack@gmx.de
Eintrag 936 vom 27.10.2015, 11:12 Uhr

Guten Tag Thomas,

ich bin 31 und gehe seit 5 Wochen, durch einen Fußbruch bedingt, an Unterarm-Gehstützen. Seit einer Woche leide ich nun an folgenden Symptomen:
Mein linker Ellenbogen schmerzt, zieht, sticht auf der Innenseite, kurz hinter dem kleinen Knochenvorsprung Richtung Oberarm. Ich kann, wenn ich in die Vertiefung drücke auch die Sehne (oder den Nerv?) erfühlen, der mir Kummer bereitet. Im Ruhezustand bemerke ich nichts, hebe ich den Arm jedoch über den Kopf, zieht es stark an dieser Stelle. Am schlimmsten ist es, wenn ich den Arm dabei angwinkelt hochziehe. Ich frage auf diesem Wege, welche Therapie für mich wahrscheinlich die beste ist, da weder die Diagnose Tennis-, noch Golferarm so recht passen will.

Mit besten Grüßen
Nico

Kommentar:
28.10.15, 07.29h Lieber Nico. Ich würde mal sagen, das ist nur akut und wenn Du dann ohne Gehstützen manöverieren kannst bald wieder weg. Ort wäre eher Golferarm da Innenseite. Wenn es dann mit schonen nicht besser wird oder auch jetzt könntest Du das Stangehängen probieren, das sollte schnell helfen.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

melanie schneider, borken deutschland,  veggiemel73@gmail.com
Eintrag 935 vom 22.10.2015, 13:51 Uhr

Mein problem fing ca. Vor einem jahr an.
Linke seite ulnaris syndrom. Stoppte ein paar Monate total und meldete sich diesen Sommer wieder, nur dieses mal extrem stark. Nun habe ich beide seiten ulnaris, nachgewiesen durch nervenmessung im krhs.
Welche Übungen kann ich machen um das zu verbessern?
Ganz lieben dank für antwort.

Kommentar:
26.10.15, 08.51h Liebe Melanie.
Könnte sein Syndrom ist Fehldiagnose (häufig siehe Link unten) aber auch wenn Du es hast, erwarte ich vom Stangehängen sicher eine grosse Verbesserung. Mach auch mal die Diagnose im Link für Tennisarm und Golferarm um sicher zu gehen, dass dort nichts ist sonst auch Dehnübung machen.

Lies mal nach bei Syndromen

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung.

Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Barbara, Bern, ,  nadia.cia#sullo@gmx.ch
Eintrag 934 vom 19.10.2015, 16:40 Uhr

Hallo Thomas.
Seit 2 Jahren arbeite ich in einem Callcenter. Ich arbeite ausschliesslich mit dem Zahlenblock. ( Bestellungseingabe) Die Arbeit dauert ca 5 Stunden täglich und ist hochmonoton. (Dauertippen) Pausen sind nicht gross möglich. ( ausser Kaffee holen, Toilette natürlich) Zuerst hatte ich Schmerzen mit der Schulter. Seit ich joggen gehe, schwimmen, yoga gehts mir besser.
Seit 2 Monaten ist der aber Schmerz gewandert. Er befindet sich Am Ellenbogen und strahlt im Mittelfinger und Kleinfinger aus. (Keine schwellung) Auch die Rückhand und Handkante) ist betroffen.
Ich verliere allmählich die Kraft und habe Angst meine Stelle zu verlieren.
Kürzlich hatte ich 2 wochen Ferien und die die Schmerzen und Verkrampfungen waren nach 4 Tagen wegg. Ich war überglücklich. Doch die Freude hielt nicht so lange.
Kaum habe ich mit der Pc arbeit angefangen, fingen auch schon wieder die Schmerzen an.(Verkrampfung,brennen ziehen) Der Ruheschmerz am Weekend ist am schlimmsten. Am morgen sind die Hände und Arme steif.
Schwellung ist keine mehr vorhanden. Nur ganz am Anfang der Beschwerden. Die Arbeitsintensität habe ich reduziert indem ich langsamer tippe. Ich merke aber schon wenn ich die intensität beim tippen reduziere, ist auch der ruheschmerz etwas weniger. Aber leider nicht ganz weg.
Leider kann ich aber sehr wahrscheinlich nicht noch mehr reduzieren. Ein Türreck und die Dehnübungen mache ich täglich. Schmerzen habe ich trotzdem noch. Da mein job nicht ein typischer Bürojob ist, sondern eher vergleichbar mit dem einer Datatapystin, wollte ich fragen, wie oft und wie lange ich die Uebungen am Türreck und die dehnübungen machen soll???
Der Arzt hat mir epicondylitis diagnostiziert.Er hat mir Physiotherapie und Salben verschrieben. Schmerzmittel hat er mir abgeraten.Etwas dehnen hat er mir auch emfpohlen.
Zusätzlich hat er mir strengstens empfohlen einen Job zu suchen wo ich nicht immer unter Zeitdruck hochmonotone Arbeiten verrichten soll. Nicht ganz so einfach heutzutage.!!!
Gibt es eine Hoffnung für mich? Ohne dass ich gleich den Job verlieren muss? Trotz so monotoner Tätigkeit??? Danke im Voraus für deinen Rat. Und ein grosses Kompliment an Dir für diese Super Homepage.!!!!
Gruss Barbara 39 Bern

Kommentar:
19.10.15, 16.43 h Liebe Barbara
Du bist völlig richtig hier, alles Symptome und die Diagnose zeigen typisch auf Tennisarm.
Ellenbogen, Mittelfinger, Ruheschmerz, morgens mehr, Diagnose Arzt, Dein Alter.
Wie lange dehnst und hängst Du schon?
Pro Tag 10-15 Min. in Dehnen investieren und wenn möglich einige Male je 20-30 Sek. Hängen am Türreck.
Ich denke das wirst Du hinbringen ohne Jobwechsel.
Physio und Salben wird leider beide überhaupt nichts bringen. Kostet alles Zeit, Geld und Nerven.
Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach weiter mit der Dehnübung. Und auch mit Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

---

19.10.15, 19.24h Barbara
Hallo Thomas
Wow. Vielen Dank für die schnelle Antwort. ja ich dehne jetzt seit 3 wochen. allerdings habe ich aber 3 tage nicht konsequent gedehnt.Nun sind die Schmerzen wieder da.
Aber ich muss sagen desto stärker ich belaste, sind auch dann die Ruheschmerzen stärker.
Hättest du vielleicht ein tipp wie ich die arme halten soll? ich muss immer nur den Zahlenblock benutzen. Und nicht die ganze Tastatur.??
(eher ganz gestreckt) ( jetzt sind sie angewinkelt. Das könnte vielleicht auch ein Problem sein(??)
Gruss Barbara

20.10.15, 08.19h Thomas
Liebe Barbara
Ev. kannst Du eine Auflage basteln damit der Arm und Ellenbogen aufliegt während die Finger auf dem Zahlenblock sind, etwa wie ich sie mir mal auf dem Foto hier gebastelt habe. Den Tisch dem Arm entlang zum Ellenbogen führen.
Andererseits denke ich, die Lösung liegt nicht darin sondern im konsequenten Dehnen und Hängen, mach alles genau wie beschrieben und Du wirst plötzlich grosse Fortschritte machen! Gute Besserung und melde Dich wieder, Thomas

sash, de,  s.sas@web.de
Eintrag 933 vom 15.10.2015, 13:57 Uhr

nur ne kurze Frage .
gibt es das dass man an beiden Armen einen Tennisarm gleichzeitig bekommt?
das ganze ging los seit ich vor Ca einem Jahr mit Krafttraining angefangen habe
und nach der ersten Einheit meine Ellbogen nicht mehr bewegen könnte für bald 5 Tage.
seit dem habe ich die Probleme irgendwie.
gibt gute Tage und schlechte, schlechte z.b. wenn ich viel hebe z.b. Schubkarre den ganzen Tag hin und her fahre. dann kann ich auch schonmal kein Glas mehr öffnen ohne richtige Schmerzen im Ellbogen zu haben.
komisch ist halt das ich das an beiden Armen habe

Kommentar:
16.10.15, 08.01h Lieber Sash. Ja das ist völlig normal und kommt öfters vor, gleichzeitig oder nacheinander. Bei Kraft sowieso weil es oft Sehnen, Muskeln und Bänder konstant überfordert.
Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, Stange hängen im Studio zwischendurch!, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter, ,  Jaud0#907@aol.com
Eintrag 932 vom 09.10.2015, 12:04 Uhr

Hallo,
danke für die Antwort, aber es wird einfach nicht besser, egal wie lange und wie oft ich Dehne, die Schmerzen werden immer unerträglicher kann mit dem Arm fast nichts mehr machen, was ich nicht verstehe ist, wenn es ein Krampf ist dann ist es doch eine Muskelkontraktion und der Schmerz entsteht im Muskel und nicht im Sehnenansatz und wenn ich Dehne sofort verschwindet, wie kann es sein das es einen Dauerschmerz gibt der erst nach zeitlich langem Dehnen urplötzlich verschwindet, rein von der Logik her kann das eigentlich nicht stimmen denn es fühlt sich eher an wie eine starke Zerrung.
Habe mir jetzt eine Stange gekauft werde das noch versuchen ansonsten gebe ich auf weil ich mich nicht selber Geiseln will, bin ja kein Masochist.
Gruß Peter

Kommentar:
09.10.15, 12.06h, Lieber Peter

Der klassische Tennisarm schmerzt nicht im verkrampften Muskel, der Muskel und die Sehne werden über längere Zeit langsam kürzer und das zieht dauernd am Sehnenansatz im Ellenbogen, dies reizt dort am Knochen und ergibt den Schmerz.

Probier auch mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Beim Dehnen nicht zerren und reissen, das hilft nicht schneller, lieber Dehnung am Schmerzpunkt etwas länger halten.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Leider gibt es keine wirksamen Alternative und mit nichtstun würde ich sagen wird es stetig schlimmer aber sicher nicht besser werden.

Gute Besserung und melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging,
Thomas

Gabriele, Königstein Deutschland,  herbach-kuhn@gmx.de
Eintrag 931 vom 07.10.2015, 21:53 Uhr

Hallo, ich bin 58 Jahre jung und arbeite als Köchin und Hauswirtschafterin. Seit ca. 1 Jahr habe ich Schmerzen im linken Ellenbogen die jetzt so stark sind das ich den Arm gar nicht mehr ohne Schmerz bewegen kann bzw. der Arm schon schmerzt wenn ich gar nicht arbeite. Wir haben schon alles mögliche probiert.

Kommentar:
09.10.15, 08.26h Liebe Gabriele. Hast Du nachts oder am Morgen mehr Schmerzen bis Du warmgelaufen bist? Wäre Tennisarm. Mach zuerst mal Diagnose unten. Auch wenn sie nicht deutlich anspricht, mach mal das Dehnen und Stangehängen dann weisst Du nach wenigen Tagen ob es was bringt und Du hier richtig bist.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

---
08.10.15 Gaby: erstmal danke für Dein Feedback, ich habe permanent Schmerzen und der Arm ist dick geschwollen. Die Schmerzen ziehen mittlerweile bis in die Schulter. Ich habe das Gefühl das evtl. die Lymhe da nicht ablaufen kann. Ich werde Deine Tips jetzt ausprobieren und Dir berichten.

08.10.15 Thomas: OK Gaby alles klar, wenn dick geschwollen, dann mit Dehnen und Hängen vorsichtig, reduziert beginnen und bei Rückfall 1-2 Tage pausieren vor dem weitermachen.


Folke, Norddeutschland,  pollyontour@gmx.de
Eintrag 930 vom 06.10.2015, 22:18 Uhr

Hallo,
vielen dank für diese aufmunternde homepage!!
bisher folgte ich dem irrglauben und habe meinen GOLFERELLENBOGEN geschont und freue mich nun wieder arbeiten zu könnnen.
Ich bin baumkletterer und habe daher auch das leiden. trotzdem noch 4 fragen:
1. Kann ich nun tatsächlich wieder uneingeschränkt arbeiten solange ich die dehnübungen mache oder gibt es eine belastungsgrenze?
2. sind selbstmassagen des unterarmmuskulatur mit einer "blackroll" zu emfehlen?
3. ist das gezielte massieren/drücken des schmerzenden Muskelansatzes förderlich oder ehr nachteilhaft ?
4. sind die epi-bandagen sinnvoll und wenn ja, welche?
ein dickes dankeschön!
Folke

Kommentar:
07.10.15, 09.13h Lieber Folke. 1. Ja. 2. Nützt nichts aber schadet auch nichts. 3. Triggern ist eher positiv, aber bringt im Vergleich zu dehnen zu wenig. 4. Nicht sinnvoll. Erinnern unnötigerweise daran das man krank ist, ist es ja aber nicht.

Beim Tennisarm/Golferarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Notizen von Golf-Kollegen
Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose Golfarm, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Peter Jaud, Bayern,  jaud0907@aol.com
Eintrag 929 vom 04.10.2015, 16:45 Uhr

ich bin 53 Jahre alt, habe die Schmerzen seit Juli 2014, bin in 02/2015 dann auf die Seite gestoßen, ich konnte ohne Schmerzen nicht mehr Rad oder Motorrad fahren besonders im linken Ellenbogen hatte ich einen extrem stechenden Schmerz.( lt. Diagnose Golferarm ) habe dann mit den Dehnübungen begonnen täglich mind. 10 mal 1 minute nach 2 Wochen war ich dann im linken Arm bis 07/2015 schmerzfrei im rechten habe ich immer noch leichte Schmerzen was ich bis heute nicht wegbekommen habe.
Habe dann wieder begonnen am Seilzugturm zu trainieren ohne Schmerzen, nach 4 Wochen im August waren dann ohne Ankündigung die Schmerzen wieder da im linken Arm, aber noch intensiver als zuvor, habe dann wieder mit dem Dehnen begonnen doch auch jetzt nach 4 Wochen sind die Schmerzen immer da und schlimmer geworden, ich kann mir nicht einmal mehr das Gesicht waschen, war dann beim Arzt und der meinte das es durchaus sein kann das der stetige Reiz eine Sehnenansatzentzündung auslösen kann und ich es durch das Dehnen dann nur noch verschlimmere, habe es dann auch aufgeben das Dehnen den die Schmerzen sind mittlerweile nicht mehr zu ertragen.
Nehme zur Zeit täglich 1200 mg Ibuprofen um die evtl. doch vorhandene Entzündung zu stoppen.
Hat jemand auch schon die Erfahrung gemacht das es wieder gekommen ist und dann durch das Dehnen immer schlimmer geworden ist.

Gruß Peter

Kommentar:
05.10.15, 15.23h Lieber Peter. Freut mich, dass es zuerst gut geholfen hat. Ich denke als der 1. Leidensdruck nachliess, hast Du das Dehnen zu früh abgebrochen. Du solltest jetzt unbedingt das Dehnen wieder aufnehmen und vor allem das Stangehängen integrieren, da dies auch Golfarm und gleichzeitig beide Arme sehr effektiv therapiert.
Nun, Aerzte haben nur wenig Ahnung von Krämpfen! Sie haben Ahnung von Entzündungen und wenn man nur einen Hammer hat, dann ist jedes Problem das kommt ein Nagel!
Wenn der Arzt Recht hätte, wärst Du mit Schonen und Entzündungshemmern schon längst geheilt!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Andrea Berg, Deutschland,  ab@rubix.de
Eintrag 928 vom 02.10.2015, 16:45 Uhr

Ich bin 50 J. alt. Habe bei der Hausarbeit mit der Handgelenk-Innenseite (Handgelenk beim Daumen) gegen die Tischkante geschlagen (eher eine Prellung anfangs), Mitte August, Arzt sagt Sehnenscheidenentz. oder Knochenhautentz., aber keine Schwellung oder heiß.
Tabl. oder Ruhigstellen hilft nicht. Daumen kann nicht weggespreizt werden.
Nützen die Dehnungen auch bei Problem Handgelenk innen, nicht Ellbogen?
LG Andrea

Kommentar:
05.10.15, 15.23h Liebe Andrea. Könnte noch einen akute Sache sein mit Schonen, aber wenns nicht bessert würde ich mal mit vorsichtigem Stangehängen anfangen und sehen wie es sich verändert innert 2-3 Wochen.

Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen" die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden Lies mal nach hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Wird's dadurch aber nur immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über Wochen steigern.

Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Yvonne, Berlin,  shadowdancer1@hotmail.de
Eintrag 927 vom 01.10.2015, 12:52 Uhr

Sehr geehrter Herr Tomi,

über folgende Site http://www.musiker-board.de/threads/handgelenkschmerzen.7040/

bin ich hier gelandet. Es ist frustrierend, ich spiele hauptsächlich Klavier, Ukulele und Charango. Dadurch bekomme ich Handgelenksschmerzen.
Auch Unterarmschmerzen. Immer dann, wenn ich es schaffe, diszipliniert zu sein...
Trifft Ihre Methode auch darauf zu?

Andere funktionierende Tipps.
Bei Muskelschmerzen Traumeel-Salbe.
Bei Hämatomen Arnica C3o-C2oo. Dann gibt's keine oder kaum und sehr schnell verheilende Blaue Flecken.
Herpes, beim ersten Kribbeln RhusToxicodendron :)

Mit besten Grüßen

~YS~

Kommentar:
05.10.15, 15.23h Liebe Yvonne. Ich würde ich mal mit vorsichtigem Stangehängen anfangen und sehen wie es sich verändert innert 2-3 Wochen.

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Notizen von Musiker-Kollegen

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas



Tobias Kuklinski, Deutschland,  tobias.kuklinski@gmx.de
Eintrag 926 vom 30.09.2015, 20:44 Uhr

Hallo bin 20 Jahre alt und habe vor knapp einem Jahr einen starken Golferarm links und rechts. Hat sich dann dank der Dehn Übung schnell gebessert. Jetzt hab ich wieder Symptome des golferarms aber kann man damit trotzdem Krafttraining machen? Fällt das noch unter "nicht mehr schonen" oder ist das eine zu starke Belastung?

Kommentar:
05.10.15, 15.23h Lieber Tobias.
Einerseits sind wiederkehrende, mehrfache Tennisarme/Golferarme normal, siehe Link andererseits überlastest Du vermutlich konstant Sehnen, Muskeln und Bänder mit zuviel Gewicht stemmen etc. Ich würde mal Gewicht stark reduzieren bis alles im Lot scheint, lieber mehr Durchgängen machen und gut Dehnen und Hängen!

Infos zu mehrfache Tennisarme
Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Frank, Herten Deutschland,  girke.frank@outlook.de
Eintrag 925 vom 26.09.2015, 19:30 Uhr

Ablauf:
01.09.2015 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.04.2015 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.12.2014 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.06.2014 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.01.2014 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.05.2013 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.10.2012 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.08.2012 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.04.2012 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.11.2011 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
01.08.2011 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
20.01.10 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
19.11.09 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
26.09.09 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
12.05.09 - Schmerz immer noch da, lässt aber langsam nach, besonders nach der letzten Hapkido-Prüfung - Knötchen am Ellenbogen ist zurückgegangen
20.01.09 - Schmerz immer noch da, nach dem Tapezieren schlimmer
02.12.08 - nach Wurfschule fing der Schmerz wieder an
31.03.08 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
12.12.07 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
12.10.07 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
04.06.07 - schmerzfrei ohne Einschränkungen
6.03.07 - Schmerz ist fast völlig verschwunden
05.03.07 - Schmerz kommt sehr selten nach Überlastung
15.01.07 - Schmerz ist zeitweise wieder stärker
06.12.06 - Dehnübungen fast nie nur bei Hapkido, wären wieder nötig
- Schmerz ist kaum noch spürbar
31.10.06 - Dehnübungen fast nie, wären wieder nötig
- Schmerz ist etwas stärker geworden
26.10.06 - Dehnübungen (sehr selten) sind gut
- Schmerz ist fast völlig verschwunden
22.09.06 - Dehnübungen (5 x am Tag) sind gut
- Schmerz ist gut zu ertragen
11.09.06 - Dehnübungen (5 x am Tag) sind gut
- habe etwas geschludert, Schmerz ist dadurch wieder etwas stärker geworden
- Schmerz ist morgens immer noch da, aber erträglich
25.08.06 - Dehnübungen (5 x am Tag) sind gut
- Schmerz ist morgens immer noch da, aber erträglich
05.08.06 Beginn mit Dehnungsübungen ca. 10 mal am Tag für etwa 30 sek
05.08.06 Internetrecherche => Dehnung des Muskels dann „Ausbrennen der Entzündung“
10.07.06 - telefonische Absage der Nachuntersuchung am 18.7.06 bei Dr. Langhorst
06.05.06 Akupunktur, 10. Sitzung, 16:00 Uhr, Schellöh
- Fragebogen ausgefüllt und 35,- EUR bezahlt
01.06.06 Akupunktur, 9. Sitzung, 14:00 Uhr, Schellöh
30.05.06 Akupunktur, 8. Sitzung, 16:40 Uhr, Langhorst
26.05.06 Akupunktur, 7. Sitzung, 11:40 Uhr,
23.05.06 Akupunktur, 6. Sitzung, 10:10 Uhr,
17.05.06 Akupunktur, 5. Sitzung, 11:30 Uhr, Langhorst
15.05.06 Akupunktur, 4. Sitzung, 15:30 Uhr, Langhorst
11.05.06 Akupunktur, 3. Sitzung, 15:10 Uhr
08.05.06 Akupunktur, 2. Sitzung, 15:00 Uhr
4.05.06 Akupunktur, 1. Sitzung, 17:00 Uhr

Kommentar:
29.09.15, 08.07h Lieber Frank. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Andrea de Vries, BAYERN,  Theatercocktail@web.de
Eintrag 924 vom 26.09.2015, 10:31 Uhr

Ich, 41, habe seit drei Monaten ein Problem mit dem Ulnaris Nerv. Zuerst kribbelte es nur, dann waren zwei Finger taub , der kleine Finger und der Ringfinger. Die Taubheit verschwand nach 24 Stunden wieder doch das Kribbeln blieb. Der Ortopäde schickte mich zum Neurologen und dieser ließ ein MRT erstellen. Alle Ärzte, Orthopäde, Neurologe, Radiologe, diagnostizierten ein UlnarisRinnen Syndrom und empfahlen Vitamin B und schonen . Ich bekam eine Gipsschiene. Doch es wurde nicht besser. Wie kann man das Ulnaris Syndrom ohne Operation heilen? Das fragte ich mich! Und fand ihre Seite. Ich habe darauf hin das "Aushängen" an der Reckstange probiert und es wurde sofort besser! Ich "hänge" mich jetzt jeden Abend einmal kurz an die Reckstange und seitdem kribbelt nichts mehr! Super Tipp! Toi toi toi dass es anhält. Ich wünsche allen Betroffene n dass sie diesen Tipp auch im Internet finden! ( Verstehe eigentlich nicht dass die drei oben genannten Ärzte das nicht wissen...)

Kommentar:
29.09.15, 08.07h Liebe Andrea. Ja diese "Syndrome" sind bekannt dafür dass Stangehängen sehr schnell und effektiv hilft. Es geht hier um eingeengte Nerven die "befreit" und gelöst werden müssen, das Stangehängen wird auch langfristig helfen und Dein Rücken wird es Dir ebenfalls danken! Lies mal nach bei Syndromen
Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Markus Weber, Mannheim/Deutschland,  marlanzchris@gmx.de
Eintrag 923 vom 23.09.2015, 20:47 Uhr

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Rückmeldung!! Du hast mir wirklich wieder Mut gemacht nicht aufzugeben.Dafür herzlichen Dank!
Ich melde mich die Tage, um Dir einen Zwischenstand mitzuteilen.
Nur soviel vorweg: Diagnose eindeutig!
Mittlerweile kann ich ohne Schmerzen dehnen, das ist schon ein großer Fortschritt!
Mit den besten Grüßen aus Mannheim
Markus

Kommentar:
29.09.15, 08.07h Lieber Markus. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Richtig Diagnose motiviert und erste Erfolge sowieso. Jetzt weiter dranbleiben! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

barbara, Hanau,  Barbara@web.de
Eintrag 922 vom 21.09.2015, 21:26 Uhr

Hallo ich bin 22 jahre alt und habe ein tennisarm seit 2 Jahren der nun vor 4 wochen operiert worden ist mein Problem ist mein Arm ist von der Narbe bis zum Handgelenk taub und kurz vorm Handgelenk verspüre ich bei jeder Bewegung ein brennen habe jetzt eine Überweisung fürn Neurologen bekommen.
Hatt jemand von euch auch sowas nach der op erlebt. ?

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Liebe Barbara. Das tut mir leid für Dich, ja solche und andere Komplikationen kommen leider häufig vor. Ich rate deshalb von diesen OP's ab:
Lies mal die Infos zur OP
Bei der OP wird der Nerv "befreit" kann aber dadurch natürlich auch beeinträchtigt und beschädigt werden, das kann und sollte sich mit der Zeit wieder verbessern denke ich, aber Nervenheilungen dauern lange!
So oder so das Stangehängen kannst Du langsam und reduziert beginnen, das kann viel helfen gegen das Brennen. Ebenfalls solltest Du mit der Dehnübung beginnen, denn es ist völlig unsicher ob sonst später der Muskelkrampf nicht wieder dort oder anderswo im Arm Problem machen wird. Habe Mut, das kommt schon bald besser!

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Niklas Fehlau, Solingen, Deutschland,  niklas-fehlau@web.de
Eintrag 921 vom 21.09.2015, 18:33 Uhr

Hallo, ich bin 21 Jahre alt und leide mitlerweile seit ziemlich genau einem Jahr an meinen Beschwerden. Lange besuchte ich diverse Ärzte, die mir nichts als Krankengymnastik und lauter Medikamente verschrieben.
Als ich noch nicht viel über die sogenannte Epyconilitis (oder wie sie geschrieben wird) wusste, habe ich angefangen nicht direkt den Sport aufzugeben und mich mit Ibuprofen wegzuknallen. Die Dinger bringen nur einfach gar nichts, ob 200 oder 600. Lange habe ich Kraftsport betrieben, und ja ich bin mir sicher dass ich trotz meinem aufrichtigen Interesse für die Ausführungen etc. wohl Fehler gemacht haben muss. Eines Tages werde ich wohl einfach etwas falsch gemacht haben, dieser Tag sollte alles verändern. Nach den ersten 3 Monaten mit Vverschlechterung, beschloss ich erstmal aufzuhören die Gewichte zu stemmen. Mir liegt was an meinem Körper. Dass ich heute 10 Kg abgenommen habe, ist nur halb so schlimm, wenn man den Schmerz nach einem Jahr immernoch nicht los ist. Weitere Besuche beim Arzt folgten. Gelenkkliniken, sogar beim Rheumatologen war ich, um alles ausschliessen zu können. Im Endeffekt war einfach klar dass es ein Tennisarm sein muss. Neben meiner Sportaffinität, mache ich seid Jahren Musik am Computer. Der Begriff Mausarm erschien mir in diesem Zusammenhang auch plausibel. Schonhaltungen über Wochen und Monate und die totale Einstellung dieser Bewegungen waren die Folge, obwohl ich weiss dass man weiter belasten muss sonst wird auch wieder nichts besser. Ich nehme auf dass der Schmerz akut und punktuell bleibt an der Sehne am Ellenbogen. Er zieht sich jedoch bis ins Handgelenk. Oberhalb des Trizesansatzes schmerzt es auch. Nicht jeder Tag tut gleich weh, aber ein Ruheschmerz existiert immer. Manche Nächte sind die Hölle. Morgens fühlt man sich total steif. Dehnübungen hat mir dann erst richtig mein 4.er Physiotherapeut empfohlen, auf die Art und Weise wie sie auf dieser Website gezeigt werden. Mitlerweile habe ich 5 Rezepte durch und zweifel an den ganzen Physios. Ich versuche den Arm selbst zu stärken, aber ich glaube dass tuhe ich zu selten. Es tut bei minimaler Belastung weh. Wenn Alltagsprobleme wegen minimaler Belastung zum Alptraum werden und sich beim Zähneputzen das Gesicht verzieht, und dabei gerade 21 ist, ist das schwer. Vor einem Jahr fing alles an. Ich bin mitlerweile wirklich wirklich verzweifelt, und habe mich nun doch entschieden mal in Foren zu schreiben, alles andere wäre doof von mir in Bezug auf meine Gesundheit. Operationen in dem Alter wurden mir abgeraten, aber auch darüber denkt man immer weiter nach. Nur ob das was bringt, Erklärungen beteuern eigentlich ein Nein. Liebe liebe Grüße

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Lieber Niklas. Du bist richtig hier und bald geheilt! Mach das Stangehängen und Dehnen konsequent, der Leidensdruck sollte ja genug hoch sein wie's tönt bei Dir. Deine Symptomatik ist typisch und normal für Tennisarm.
Du hast mit dem Bodytraining Muskeln, Sehnen und Bänder überfordert, aber das kommt schon wieder, der Krampf muss nur gelöst werden.

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Lies mal zu Kraft/Fitness/Body etc.
Lies mal über junge Patienten
PDF Beschrieb Dehnen generell

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben.

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Silke Punkhardt, Großbettlingen/Deutschland,  silkepunki@googlemail.com
Eintrag 920 vom 19.09.2015, 12:24 Uhr

Hallo Thomas,
das letzte Mal war ich (49J) auf deiner Homepage 2004 und habe NUR durch intensives Dehnen meinen rechten Tennisarm in den Griff bekommen. Seit damals habe ich mehr als 20 Leidenden diese Seite genannt und alle ohne Ausnahme waren überglücklich nach Erfolg! Nun bin ich wieder hier und habe seit ca. 3 Tagen einen Golferarm links. Wußte garnicht mehr was das für Schmerzen sind! Dank DIR weiß ich mir ja zu helfen :-)!! Geduld und nochmals Geduld ich weiß! Seit 3 Tagen mache ich nun die bereits bekannten Dehnübungen und hänge mich an die Stange (diese ist seit damals an der Küchentür montiert, lach). Ich spüre nach dem längeren Dehnen (2-3 Min.) eine enorme Erleichterung, welche leider nach kurzer Zeit wieder weg ist. Ich kann mich noch daran erinnern, daß erst nach 3-4 Wochen langem intensiven Dehnen einen ENORMEN SCHUB bei mir gab und mein Tennisarm vollkommen weg war. Ich weiß, ich muss jetzt Geduld haben und dran bleiben, das ist das A+O bei den Übungen, sonst muss ich Tage später wieder von vorne anfangen.
Wollte hier nochmals Danke sagen, melde mich wenn ich wieder über dem Berge bin :-).
Ein Grüssle aus dem Schwabenländle,bis dann... Silke

Kommentar:
19.09.15, 16.58h Liebe Silke. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr damals geholfen zu haben.
Nach Tennis, dann Golfarm oder anderer Arm ist sehr häufig und praktisch normal:
Infos zu mehrfache Tennisarme
Du wirst es diesmal schneller im Griff haben und hast nicht mehr den Psychostress, dass Du meinst Du bist krank und es wird nie wieder besser oder noch schlimmer etc., das ist viel wert!
Schön, dass Du es weiter gesagt hast und damit zum Segen für viele wurdest! Weiter so!
Melde Dich in 3-4 Wochen wieder ob und wann der Schub zur Besserung kam, ich denke schnell. Mach auch die Golferarmdehnung! (Nicht die Tennsiarmdehnung) und mach das Stangehängen weiter.
Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas


Benjamin, Rychel,  retterks84@gmail.com
Eintrag 919 vom 18.09.2015, 22:43 Uhr

Hallo ich bin 31jahre und mein Problem ist das ich morgens auf wache und mein rechter arm sehr schmerzt und steif ist nach einer zeit wird er wieder beweglich aber schmerzt noch im bereich des ellenbogen ich war bein Arzt er meinte es währe einen tennisarm und meinte mit einem Lächeln bis Weihnachten währe es wieder weg ich habe auch so eine spannge für das Gelenk bekommen diese schmerzt aber auch nun meine frage was kann ich denn machen damit es besser wird lg Benjamin

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Lieber Benjamin. Nur mit warten wird das natürlich bis Weihnachten nicht besser schon schlechter! Die Spange kannst Du tragen, die bringt aber leider nichts. Es hilft nur Dehnen und Stangehängen! Deine Symptome tönen typisch Tennisarm und Du wirst innert 2-3 Wochen grosse Fortschritte machen.
Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Karl Heinz Schoon, Südbrookmerland Deutschland,  karl-heinz.schoon@ewetel.net
Eintrag 918 vom 14.09.2015, 14:14 Uhr

Moin aus Ostfriesland.
Bin 63 Jahre und quäle mich seit 3 Monaten mit einer Kalkschulter.
Seit 2 Wochen zusätzlich mit einer Sehnengeschichte am Unterarm
vielleicht ein Tennisellenbogen.Habe die Dehnungsübungen durch Zufall gefunden.Werde jetzt damit beginnen und hoffe auf Erfolg.
Frage: Hilft das Aushängen auch bei der Kalkschulter?
Unser HERR JESUS segne Sie.
mfG.Karl Heinz Schoon

Kommentar:
16.09.15, 08.13h Lieber Karl-Heinz. Ja mach die Dehnübung und für Arm UND Schulter wird auch das Stangehängen viel bringen, wirst sehen. Der Herr segne Dich !

Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.

Und jetzt lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation

Mach mal die Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Finger, Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen!

Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Hilda Keller, salzburg Östereich,  hildakeller1@gmail.com
Eintrag 917 vom 08.09.2015, 12:51 Uhr

Hallo,Thomas
Ich bin 58 Jahre alt und leide seit zwei Jahre unter einer Bakerzyste im rechten Kniegelenk. Der Schmerz zieht mehr in Richtung Wade und hinterem Oberschenkel. Mein Arzt verschrieb mir Kortison und andere Entzündungstabletten. Doch bevor ich dieses ganze Chemiezeugs schlucke, wende ich mich an dich. Durch Zufall bin ich auf diese interessante Seite gestoßen. Gibt es für mein Leiden auch Dehnübungen, um etwas Linderung zu erhalten?
Mit hoffnungsvollen Grüßen verbleibe ich,
Hilda

Kommentar:
16.09.15, 08.23h Liebe Hilda. Ich denke die Hüftdehnung in Kombination mit Stangehängen wird Dir helfen, Du solltest in max. 2-3 Wochen erste Fortschritte spüren. Du wärst im typischen Muskelkrampf-Alter und schon richtig hier. Beginne mit der Dehnübung für die Hüfte und investiere so 5-7 Minuten pro Tag und nach 1-2 Wochen sollte sich was positiv tun und wenn ja motiviert Dich das weiterzumachen. Ebenfalls empfehle ich Dir das Hängen an der Stange, wegen der vielen positiven Auswirkungen auf Rücken und Hüften. Es dehnt viele Muskelgruppen und kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da es keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas

Sebastian, Deutschland,  seb1986@gmx.de
Eintrag 916 vom 02.09.2015, 08:21 Uhr

Hallo Thomas,

ich habe bereits schon im April und im Juli hier ins Forum geschrieben. Nachdem ich seit März Probleme mit einem TENNISARM hatte, bin ich nun zu 95% schmerzfrei. Vor ca. 6 Wochen habe ich angefangen die DEHNÜBUNG für den GOLFERARM zu machen, sowie das extensische Krafttraining, angefangen mit 0,5 Kg, 3x15 WH täglich und das dann langsam gesteigert.

Außer dass ich ich mich bei dir bedanken möchte, will ich dir auch noch einen Verbesserungsvorschlag für deine Website geben.

Bei mir war es oft der Sport bzw. Überbelastung, der die Symptome schlimmer werden lies. Da du aber beschreibst, man solle mit allem weitermachen, tat ich dies. Dadurch wurde es schlimmer, weil die (Tennisarm-) Dehnübung die ich machte nicht anschlug. Vielleicht kannst du das irgendwo erwähnen dass weiterbelasten auch ein Problem sein kann.

Ein weiterer Punkt ist, dass bei mir ganz klar von mehreren Ärzten und auch mit dem "Mittelfingertest" ein Tennisarm diagnostiziert wurde. Auch nach 3 Monaten regelmäßigen dehnens und Stangehängen, keine Besserung.

Dann habe ich die Dehnübung für den Golferarm getestet und sofort eine leichte Verbesserung gespürt. Dies in Kombination mit dem extensischen Hanteltraining brachte dann endlich den Durchbruch. Jede Woche wird es besser und jetzt tun mir nur noch sehr extreme Belastungen weh.

Ich glaube, dass meine Erfahrungen auch vielen scheinbar therapieresistenten Leidensgenossen helfen könnten. Vielleicht kannst du ja meinen Beitrag irgendwie leicht zugänglich machen oder eine neue Rubrik erstellen die "Tennisarm mit Golferarm-Dehnübung geheilt" heißt.

Allen Leidensgenossen wünsche ich Geduld und eine schnelle Genesung. Dir Thomas nochmal vielen Dank für deine Seite und das, was du damit bewirkst. Ich glaube du hilfst mehr Menschen damit als man sich vorstellen kann.

Kommentar:
16.09.15, 08.27 Lieber Sebastian. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Weitermachen ist für viele wichtig wegen der Lebensqualität, aber natürlich kann das auch verkrampfen, man muss dann mehr dehnen.
Danke für Deine interessanten Beobachtungen und Tipps. Werde ich so reinstellen.

Viele "Krankheitsbilder" und Schmerzen sind nur muskulär verursacht und schnell zu kurieren. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm, Hüftschmerzen, Gesäss-Schmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht) weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas

Einträge: 1215 - Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41

Frühere Forums-Einträge